Fohnsdorf
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em; background:#e3e3e3;"! Wappen
! Karte
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| align="center" | fehlt_noch
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Bundesland: || Steiermark
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| Fläche: /'>| Geografische Lage: /'>|
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| Postleitzahl: /'>| 8753
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| Gemeindekennziffer: /'>| 60 804
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| Gemeindeamt: || Hauptplatz 3
8753 Fohnsdorf
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| Offizielle Website: || [http://www.fohnsdorf.at/ www.fohnsdorf.at]
|-
! colspan="2" | Politik
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| Gemeinderat (2005)
(25 Mitglieder) /'>| 5 österreichischen Bundeslandes Steiermark.
Geografie
Geografische Lage
Fohnsdorf liegt ca. 5 km nördlich von Judenburg.
Gemeindegliederung
Die Gemeinde Fohnsdorf besteht aus den sieben Katastralgemeinden Aichdorf, Dietersdorf, Fohnsdorf, Hetzendorf, Kumpitz, Rattenberg und Sillweg.
Folgende Ortschaften liegen in der Gemeinde Fohnsdorf:
* Aichdorf
* Dietersdorf
* Fohnsdorf
* Hetzendorf
* Kumpitz
* Rattenberg
* Sillweg
* Wasendorf
Nachbargemeinden
Von Norden beginnend, im Uhrzeigersinn:
• (Bezirk Knittelfeld])
• (Bezirk Knittelfeld])
• (Buch-Feistritz]_([[Bezirk_Judenburg/'>Bezirk Judenburg])
• Buch-Feistritz] ([[Bezirk Judenburg)
• (Bezirk Judenburg])
• (Pressburger_Frieden (1805) im Besitz des Erzbistum Salzburg. In diesem Jahr kam Fohnsdorf an die staatliche Kammerverwaltung, die sie wiederum 1827 in einer öffentlichen Versteigerung an Josef Seßler verkaufte. Zur Herrschaft Fohnsdorf gehörten damals die Ortschaften Fohnsdorf, Sillweg, Rattenberg, Hetzendorf, Aichdorf, Farrach und Zeltweg. Eine erste Korrektur der Gemeindegrenzen erfolgte 1874, als die Ortschaften Zeltweg und Farrach abgetrennt wurden. 1928 wurde der größte Teil der Nachbargemeinde Kumpitz - nämlich Dietersdorf und Wasendorf - und schließlich 1948 Kumpitz selbst - der Gemeinde Fohnsdorf angeschlossen.
= Kohle und Industrie
=Der Beginn der Kohlegewinnung in Fohnsdorf brachte einen wirtschaftlichen Aufschwung mit sich. 1670 wurde unter Fürst Johann_Adolf_I. Schwarzenberg ein Tagbau bei Dietersdorf in Betrieb genommen. Vielfach wurde die Kohle zur Alaunherstellung verwendet (Sudhütte). Erst die Inbetriebnahme der Stahl- und Walzwerke in Judenburg und Zeltweg führte zu einer gewinnbringenden Steigerung des Kohleabbaues. Im Jahre 1881 wurde die später verstaatlichte Österreichisch-Alpine Montangesellschaft Eigentümer der meisten Fohnsdorfer Bergbaubetriebe. Ab 1889 betrieben sie und andere Eigentümer die gesamte Kohlegewinnung hier. Die erfolgreiche Bergbautradition endete mit der Schließung im Jahre 1978.
Fohnsdorf hatte aber nicht nur eine lange Bergbautradition, sondern auch eine bemerkenswerte Industrieentwicklung. Seit dem 15 Jhdt. ist das Hammer- bzw. Sensenwerk in Paßhammer bekannt, welches später zu einem Stahl- und Walzwerk ausgebaut wurde (1870 - 1901). Weiters gab es die "Blech- und Eisenwerke Styria" in Wasendorf (1870 - 1942), das Hetzendorfer Blechwalzwerk (1872 - 1918) und die Hetzendorfer Braunpappenfabrik (1889 - 1916).
20. Jahrhundert
Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts hatten auch auf Fohnsdorf schlimme Auswirkungen. Erinnert sei an unzählige Gefallene, Hungersnöte, Zwangsarbeit und bedingungsloser Kohleabbau für die Rüstungswirtschaft verbunden mit vielen Verunglückten. So kamen bei einer Schlagwetterexplosion in der Grube Fohnsdorf am 6. August 1943 102 Bergleute ums Leben.
Im Zuge des Wiederaufbaues nach 1945 erlebte Fohnsdorf mit dem Bergbau einen kontinuierlichen wirtschaftlichen Aufschwung, der bis zum Ende der fünfziger Jahre dauerte.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Ruine Fohnsdorf
Schloss Gabelhofen
Bergbaumuseum Fohnsdorf
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2005 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen:
* 5 ÖVP
* 19 SPÖ
* 1 KPÖ
Bürgermeister
Bürgermeister der Gemeinde ist derzeit Johann Straner (SPÖ).
Wappen
In einem roten Schild eine schrägrechts gestellte silberne Fahne mit nach links abflatterndem, in drei rechteckigen Lätze ausgehendem Blatt, rechts unten von den schräggekreuzten Bergwerkszeichen (Hammer und Eisen ? das Eisen mit den Kantenspitzen in der Mitte) begleitet. Die Fahne ist dem Wappen der Ritter von Fohnsdorf entnommen. Hammer und Eisen symbolisieren die Bergwerkstradition in der Gemeinde.
Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. März 1956 (LGBl. 1956, 4. Stück, Nr. 14).
Literatur
Walter Brunner: Fohnsdorf. Rückblick in die Vergangenheit, Ausblick in die Zukunft. Fohnsdorf 1992.

