Johann Kaspar Aiblinger
Johann Kaspar Aiblinger, auch Johann Caspar Aiblinger (23. Februar 1779 in Wasserburg am Inn; ? 6. Mai 1867 in München) war ein deutscher Komponist und Kapellmeister.Geboren als Sohn eines Krämers studierte er nach Schulabschluss Musik in München und Bergamo. Einer seiner Lehrer dort war Simon Mayr.
Bis 1819 hielt er sich in Italien auf, vorrangig in Vicenza, Mailand und Venedig, bevor er eine Tätigkeit an seinem späteren Wirkungsort München als Opernkapellmeister aufnahm. In der Zeit von 1827 bis 1864 wirkte er als Kapellmeister an der Allerheiligenhofkirche München. 1867 verstarb er in München.
Aiblinger schuf vorrangig Kirchenmusik, wie Messen, Vespern, Litaneien, Pastoralen, aber auch Opern, Ballette und Chorwerke. So schuf er beispielsweise Chöre für Frauenstimmen.
Seine Werke sind sowohl dem Klassizismus als auch der Romantik zuzuordnen. Viele seiner Kompositionen verbinden Elemente der Romantik mit der der Kirchenmusik. Er gilt als einer der Vertreter der Restauration in der Kirchenmusik.
Sein ?Bayerisches Militärgebet? ist bis heute Teil der bayerischen Sonderform des Großen_Zapfenstreichs (anstelle des Chorals "Ich bete an die Macht der Liebe") und des Gelöbnises, wo es anstelle von "Wir treten zum Beten" gespielt wird.
Werke (Auswahl)
*Messen
**Messe in A-Dur für Sopran, Alt, Chor und Orgel
**Weihnachtsmesse für Soli, Harfe, Orgel, Kontrabass und Violoncello
**Missa Advocata nostra, auch unter der Bezeichnung Harfenmesse bekannt
*Pastorale in G-Dur
*Bayerisches Militärgebet
*Rodrige und Chimäne
*Requiem in d-Moll
*Salve Regina in E-Dur
Weblinks
*
*
*
*

