Ahmed Rami
Ahmed Rami (18. Dezember 1946 in Tafraout, Marokko) ist ein rechtsextremer schwedischer Publizist und unter anderem Betreiber der Website Radio Islam.Leben
Rami lebt seit 1973 in Schweden im politischen Asyl, nach Recherchen der Tageszeitung Expressen waren die von Rami im Asylverfahren gemachten Angaben falsch, zudem wurden seine finanziellen Sponsoren öffentlich gemacht: Laut Expressen der Iran und mehreren arabischen Botschaften. Ramis Klage dagegen wurde im Mai 1993 gerichtlich zurückgewiesen. 1990 wurde er erstmalig wegen der Verbreitung rassistischen und antisemitischen Gedankenguts verurteilt.
Ein Zitat Ramis, das in einer Sendung des Hisbollah
Aktivitäten
Mit ?Radio Islam? betreibt Rami seit 1987 in Schweden die Kooperation von Rechtsextremismus und Islamismus. 1990 wurde ihm die Radiolizenz für ein Jahr entzogen. 1991 war er in München Teilnehmer am revisionistischen Kongress ?Wahrheit macht frei?, in England nahm er einem von David Irving organisierten revisionistischem Forum teil. Sein Buch Die Macht der Zionisten veröffentlichte er 1994, übersetzt vom Schweizer Holocaustleugner Jürgen Graf. Bei einem solchen internationalen Treffen in Moskau, veranstaltet von Oleg Platonov, trat Rami im Januar 2002 als Referent auf. In Vichy nahm er im Dezember 2003 an einer Gründungsveranstaltung teil, als Horst Mahler den ?Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten? schuf.

