Ahmed Huber
Ahmed Huber (• ist ein Schweizer] [[Bankier und Journalist, der zum Islam konvertiert ist und als einer der Wortführer der Neonazi-Internationalen vermutet wird.
Leben
Ahmed Huber ist als Albert Friedrich Armand Huber im schweizerischen Kanton Freiburg geboren worden. Seine Eltern hatten einen protestantischen religiösen Hintergrund.
In den später 1950ern begann er, in die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) involviert zu sein. Er half anti-französischen Rebellen aus Algerien, die in die Schweiz kamen um Waffen zu erwerben. Dadurch, dass er mit den algerischen Rebellen zu tun hatte, wurde sein Interesse am Islam geweckt.
Er konvertierte in Genf in einem islamischen Zentrum, das von den Muslimbrüdern geführt wurde.
Aber er wurde vom ägyptischen Botschafter in der Schweiz, Fathi al-Dhib, überredet, die Muslimbrüder zu verlassen, um nach Ägypten zu gehen und das Regime von Gamal Abdel Nasser zu unterstützen. Huber sollte später al-Dhibs Tochter heiraten.
Nachdem er einige Zeit im Nahen Osten verbracht hatte, gab Huber auch noch die letzten allfälligen positiven Ansichten auf, die er gegenüber Israel hatte. In Ägypten traf er Amin al-Husayni, der ehemalige Mufti Jerusalems und ein vormaliger Verbündeter Hitlers. Al-Husayni verschaffte Huber eine andere Sicht auf Hitler und das Dritte_Reich, was ihn dazu veranlasste eine sehr günstige Haltung gegenüber der Nazi-Bewegung und Hitler anzunehmen. Ebenfalls in Ägypten befreundete er sich mit Johann von Leers (Name nach der Konvertierung: Umar Amin von Leers), einem früheren Beamten des Propagandaministeriums der Nazis, der nach Ägypten gezogen, und dort Arbeit in der ägyptischen Regierung gefunden hatte, wiederum als Propaganda-Beamter.
Nach seiner Rückkehr in die Schweiz freundete er sich mit dem Schweizer Bankier François Genoud an. Dieser sympathisierte offen mit den Nazis und besass Urheberrechte der Werke Hitlers, Goebbels?, und Martin Bormanns. Genoud war ausserdem Verbündeter der PFLP (Volksfront zur Befreiung Palästinas) und des venezolanischen Terroristen Ilich Ramirez Sanchez (Carlos, der Schakal). Zu dieser Zeit (1970er Jahre), war Huber wieder in die schweizerische Politik verwickelt. Er arbeitete zusammen mit der Schweizer Linken und den Berner Nonkonformisten, um ein antiamerikanischen und antiisraelisches Programm voranzubringen. Später wurde er von der SP ausgeschlossen, da er für "Khomeini, anti-feministisch und in Kontakt mit Rechtsradikalen war. Dies kann auf sein offenes Gutheissen der Fatwa zurückgeführt werden, die Ayatollah Khomeini gegen Salman Rushdie verhängt hatte.
Huber hatte später wieder mit Mitgliedern der Muslimbrüder zu tun. Mit deren Mitgliedern Youssef Moustafa Nada und Ali Ghalib Himmat half er mit, die Al Taqwa Bank in der Schweiz aufzubauen. Um die Al Taqwa Bank ist eine grosse Kontroverse gewachsen, ihre Investoren sind u.a. Mitglieder der kuwaitischen Königsfamilie, sowie der Familie Osama bin Ladens und der in Qatar ansässige Geistliche Yusuf al-Qaradawi. Huber und die Al Taqwa Bank sind von der US-Regierung beschuldigt worden, die Al-Kaida gegründet zu haben. Huber streitet diese Anschuldigungen ab, hat aber öffentlich Osama bin Laden und den World Trade Center-Anschlag gelobt. Die Bank wurde später in ?Nada Management Corporation? umbenannt.
Ahmed Huber ist auch als starker Befürworter von Holocaustleugnungen aufgefallen. Er hat nahe Kontakte zu Leugnern wie Jürgen Graf oder dem Marokkanischen Dissidenten Ahmed Rami, der das in Schweden domizilierte Radio Islam betreibt. Anfangs 2001, hat Huber mit dem in Amerika ansässigen Institute for Historical Review zusammengearbeitet und eine Konferenz im Libanon geplant, um westliche und muslimische Leugner zusammenzubringen. Der internationale Druck brachte die libanesische Regierung, den Anlass abzusagen. Huber war auch führender Advokat für die Zusammenarbeit zwischen der extremen Rechten und Neonazi-Gruppen mit Islamisten-Organisationen gegen die USA und Israel.
Quellen
Michael,_George (2006), The Enemy of My Enemy: The Alarming Convergence of Militant Islam and the Extreme Right (University Press of Kansas, ISBN 0-7006-1444-3).
Siehe auch
Muslimbruderschaft
The project
Weblinks
• The mysterious Achmed Huber: Friend to Hitler, Allah and Ibn_Ladin? von Kevin Coogan
Sentinel TMS [http://www.trackingthethreat.com/content/entities/ent1469.htm Entity Record - Ahmed Huber]
Dave Emory's For The Record broadcast #354 [http://www.spitfirelist.com/f354.html Forward, Into the Past (Part III)]
Jewish Telegraphic Agency [http://www.jta.org/page_view_story.asp?strwebhead=Holocaust+denier+has+links+to+Al+Qaida&intcategoryid=2 Artikel über Huber]
• Shareholders in the Bank of Terror? auf Salon.com
• TRANS-NATIONAL HATE: TECHNOLOGY UNITES ANTISEMITES AND HATERS AROUND THE GLOBE des Simon Wiesenthal Centers
• Links Between American, European Terrorist Groups, Transkript eines CNN-Interviews mit Huber.

