Agnes Günther
Agnes Günther (geb. Breuning) (21. Juli 1863 in Stuttgart; ? 16. Februar 1911 in Marburg an der Lahn) war eine deutsche Schriftstellerin.Günther lebte von 1891 bis 1906 als Ehefrau des dortigen Dekans in Langenburg, einem kleinen hohenlohischen Städtchen oberhalb der Jagst mit Schloss als Stammsitz der Fürsten von Hohenlohe-Langenburg. Inspiriert von der Landschaft der Hohenloher Ebene schrieb sie dort ihren einzigen Roman "Die Heilige und ihr Narr", mit dem sie einen bis in unsere Zeit reichenden legendären Erfolg errang.
Mit über 150 Auflagen hat die Zahl der gedruckten Exemplare die Millionengrenze längst überschritten, wozu sicher auch zwei Verfilmungen beigetragen haben.
Das 1913, also erst nach dem Tode der Verfasserin veröffentlichte Melodram beschreibt Liebe und Leben der Fürstentochter (und Halbwaisin) Rosmarie, deren Glück von der eifersüchtigen Stiefmutter zerstört wird. Der vielgeliebte und - als zu sentimental - ebenso heftig geschmähte Bestseller hat Generationen vor allem weiblicher Leser zu Tränen gerührt.
Die Schauplätze des Romans sind Schloss Langenburg (im Roman Brauneck) und Burg Tierberg (Thorstein) bei Langenburg.
Werke
* Die Heilige und ihr Narr, Stuttgart, Steinkopf, 1913.
* Von der Hexe, die eine Heilige war, Marburg an der Lahn, Verlag der christlichen Welt, (1913). Mit 12 Illustrationen von Tilla Ebhardt.
Weblinks
• Kurzbiographie

