Aglasterhausen
Aglasterhausen ist eine zum Kurpfalz, bis er 1803 im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses an das Großherzogtum Baden fiel.
Religionen
Seit Einführung der Reformation in der Kurpfalz ist Aglasterhausen mehrheitlich evangelisch geprägt, neben den beiden evangelischen Pfarrämtern gibt es aber auch ein römisch-katholisches Pfarramt.
Eingemeindungen
• Breitenbronn
*1974]: Michelbach
• Daudenzell
Politik
Die Kommunalwahlen vom 13. Juni 2004 brachten folgendes Ergebnis:
Wappen
In Silber (Weiß) auf grünem Schildfuß zwischen zwei grünen Pappeln mit schwarzem Stamm ein rotes Haus, auf dessen Dach eine schwarze Elster sitzt.
Das Wappenbild begegnet in ähnlicher Form bereits im Gerichtssiegel aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist "redend" für den Ortsnamen, der als "Elsterhausen" gedeutet wird (von althochdeutsch agilastra = Elster, Krähe).
Wirtschaft und Infrastruktur
der SWEG im Bahnhof Aglasterhausen
(2004)
Verkehr
Aglasterhausen ist Endpunkt der Schwarzbachtalbahn nach Meckesheim, die gemeinsam mit der Elsenztalbahn bis 2009 elektrifiziert und in das Netz der S-Bahn RheinNeckar aufgenommen wird. Dadurch entstehen umsteigefreie Verbindungen nach Heidelberg und Mannheim. Durch die Bundesstraße B_292 (Bad Schönborn - Lauda-Königshofen) ist Aglasterhausen an das überregionale Straßennetz angebunden.
Öffentliche Einrichtungen
* Alte Ziegelei - Tagesstätte der Caritas für Demenzkranke
* Ein Alten- und Pflegeheim
* Baulandhalle
Bildungseinrichtungen
Neben einer Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule besteht mit der Gebrüder-Grimm-Schule auch noch eine Förderschule im Ort. Zudem gibt es noch zwei kommunale Kindergärten und einen evangelischen Kindergarten im Ort.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
• 7. August], [[Albert Schreiner, † 4. August 1979 in Berlin, kommunistischer Politiker und Historiker

