Agalega-Inseln
Die Agalega-Inseln sind eine kleine Inselgruppe, bestehend aus zwei Inseln, im Indischen_Ozean. Sie liegen bei 10° 25' südl. Br. und 56° 35' östl. L. Politisch gehören sie zu Mauritius, obgleich sie 1.100 km nördlich der Insel Mauritius und damit näher an Madagaskar oder den Seychellen liegen. Ihre Landfläche beträgt rund 70 km².Man vermutet, dass der portugiesische Seefahrer Pedro Mascarenhas, der die Inseln im 16. Jahrhundert bereiste, sie nach einem seiner Schiffe (?La Galega?) benannte.
Auf der Nordinsel (12,5 x 1,5 km) befinden sich eine Landebahn für Flugzeuge sowie der Hauptort Vingt Cinq (300 Einwohner) und das Dorf La Fourche, auf der Südinsel (7 x 4,5 km) liegen das Dorf Sainte Rita und eine Wetterstation.
Hauptwirtschaftszweig der Inseln ist die Produktion von Kopra und Kokosöl. Für den Eigenbedarf wird Fischerei betrieben. Bis vor kurzem war auf den Inseln kein Bargeld im Umlauf, der Geldverkehr wurde mit staatlichen Gutscheinen vorgenommen.
Auf den Inseln existiert eine endemische Taggecko-Art (Phelsuma borbonica agalegae). Zu den weiteren Landtieren gehört eine Population von Ibissen.
Weblinks
• Eintrag in der Encycloædia Mauritiana (engl.)
• Porträt der Inseln (dt./engl.)

