AGOVV Apeldoorn
AGOVV ist ein Fußballverein aus der niederländischen Stadt Apeldoorn. Der Verein wurde am 2. Februar 1913 gegründet. Seit 1919 führte der Verein den Namen "Apeldoornse Geheel Onthouders Voetbal Vereniging" (AGOVV) (auf Deutsch: Apeldoorner Abstinenzler-Fußballverein), weil die Begründer Gegner des damals üblichen Getränkemissbrauchs am Ende von Fußballspielen waren. Die Vereinskultur änderte sich aber in den darauf folgenden Jahren, indem der Verein 1921 seinen Namen ändern ließ, 'Alleen Gezamenlijk Oefenen Voert Verder' (auf Deutsch: Nur zusammen üben bringt weiter).Im Jahre 1971 wurde AGOVV durch den KNVB bei der großen Sanierung der Profi-Fußballvereine zu den Amateuren zurückgesetzt. Massenhafte Proteste in der Apeldoorner Innenstadt änderten nichts daran. Der Verein spielte in verschiedenen Amateurligen des KNVB. In der Saison 2001/02 wurde AGOVV Meister in der Hoofdklasse C (Regionalliga-Ost) und im gleichen Jahr Gesamt-Amateurmeister.
2003/04 kehrte der Verein zu den Profis zurück. Seit der Saison 2003/04 verwendet der Verein den Namen der Stadt in seinem offiziellen Namen: AGOVV Apeldoorn. AGOVV Apeldoorn spielt heutzutage in der Eerste Divisie, der zweithöchsten Spielklasse. Seit 2003 gibt es neben der Berufsspieler-Mannschaft auch eine Amateur-Mannschaft. Die Mannschaft der Amateure, die ihre besten Spieler an die Profis verloren, stiegen 2004 von der Hoofdklasse C (Regionalliga) in die Eersteklasse E (Oberliga) ab.
Bei der Rückkehr in die Eerste Divisie wurde der ehemalige Nationalspieler Jurie Koolhof als Cheftrainer der ersten Mannschaft angestellt. Der Alt-Cheftrainer der Amateur-Mannschaft Stanley Menzo (Ex-Torwart von Ajax Amsterdam, PSV Eindhoven, Girondins de Bordeaux und AGOVV Apeldoorn) verfügte damals nicht über die vorgeschriebenen Diplome, um Trainer werden zu dürfen. Nach zwei enttäuschenden Saisons unter Jurie Koolhof (zwei Mal 10. Tabellenplatz) wurde am Anfang der Saison 2005/06 Stanley Menzo, der mittlerweile über die notwendigen Diplome verfügte, als neuer Cheftrainer angestellt.
Die Mannschaft der Saison 2005/06
Die bekanntesten Spieler der gegenwärtigen Mannschaft sind Raimond van der Gouw (Ex-Torwart von Manchester United, West Ham United) und Robert Roest (ehemals FC Utrecht).
Die Mannschaft:
Ahmet Kilic - Mittelfeld,
Atam Köroglu - Torwart,
Brahim Bouhadan - Stürmer/Mittelfeld,
Daniel Guijo Velasco (ehemals PSV Eindhoven)-Mittelfeld,
Dennis van der Ree - Verteidigung,
Djuric Winklaar - Verteidigung,
Driss El-Akchaoui - Verteidigung/Mittelfeld,
Erik Wegh - Mittelfeld/Verteidigung,
Gonzalo Garcia Garcia (ehemals Real Madrid)-Stürmer,
Ruud ter Heide (ehemals SV Werder Bremen), Eintracht Nordhorn) - Stürmer,
Jurrick Juliana - Stürmer,
Levi Risamasu - Mittelfeld/Verteidigung,
Peter de Waal - Verteidiger,
Raimond van der Gouw (ehemals Manchester United, West Ham United) - Torwart,
Robert Roest (ehemals FC Utrecht)-Verteidiger,
Robert van Boxel (ehemals PSV Eindhoven)-Verteidiger,
Santinho Lopes Monteiro - Stürmer
Senol Kök - Verteidiger,
Tahir Akhamrane - Verteidiger,
Timothy Cathalina - Verteidiger
Bekannte Ex-Spieler des Vereins
Peter Bosz (u.a. Ex-Spieler des FC Hansa Rostock),
Jan Kromkamp (heutzutage FC Liverpool),
Demy De Zeeuw (heutzutage AZ Alkmaar),
Stanley Menzo (heutzutage Trainer der ersten Mannschaft),
Raimond van der Gouw (ehemals Manchester United, West Ham United),
Robert Roest (ehemals FC Utrecht),
Jo Kluin (Ex-Nationalspieler),
Henri Krüzen,
Marcel Valk,
Klaas Jan Huntelaar (heute Ajax Amsterdam)
Stadion
AGOVV Apeldoorn spielt ihre Wettbewerbe schon seit 1921 im Sportpark Berg en Bos im gleichnamigen Villenviertel in Apeldoorn-West. Das Stadion liegt am Rande eines Waldes und ist durch die Lage eines der schönsten überhaupt. Die im Jahre 1921 gebauten Haupttribune steht unter Denkmalschutz. Sportpark Berg en Bos wurde bei der Rückkehr in die zweite Liga völlig renoviert. Das alte Stadion hatte neben der relativ kleinen Haupttribüne keine Sitzplätze. Bei der Renovierung wurden neue Tribünen mit Sitzplätzen gebaut, die aber die Kapazität des Stadions von 10.000 auf 3.500 Zuschauer senkten. Der Verein will in den nächsten Jahren in die Ehrendivision aufsteigen. Es gibt konkrete Pläne für ein neues Stadion mit einer Kapazität für 15.000 Zuschauer im Süden der Stadt. Was mit dem alten Sportpark geschehen soll, ist noch nicht bekannt.

