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Lizenzbestimmungen Der Text / Artikel / Inhalt auf dieser Seite innerhalb der Rubrik "Online Lexikon" basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel AFSA aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Inhalte stehen unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar.
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Armed Forces Security Agency

Die Armed Forces Security Agency (AFSA) war ein amerikanischer Geheimdienst. Sie ging aus der Army Security Agency Ende der 1940er Jahre hervor und sollte offiziell die kryptologischen Aktivitäten von Heer, Marine und Luftwaffe vereinen. Eine besondere Rolle kam ihr im Koreakrieg zu.

Koreakrieg



Gleich zu Beginn ihrer Gründung musste die AFSA zwei schwere Rückschläge hinnehmen. Zum einen wurde der AFSA-Russisch-Linguist William Weisband, der Spionage verdächtigt und zum anderen griff unerwartet Nordkorea am 25. Mai 1950 den südlichen Teil der koreanischen Halbinsel an. Die Abhörstationen der AFSA, wie auch im japanischen Kamiseya, waren nur auf China und die Sowjetunion gerichtet, denn Nordkorea nahm zu jener Zeit bei der AFSA einen nur geringen Stellenwert ein. Washington erfuhr erstmals von dem Angriff Nordkoreas über einen Journalisten aus Seoul.

Schnell wurde zusätzliches Abhörpersonal angefordert, es mangelte jedoch an Übersetzern, weswegen anfangs sogar ein Pater namens Harold Henry eingesetzt werden musste. Die nordkoreanischen Verbände stießen unterdessen zügig über Seoul in den Süden Koreas vor und drängten die von den USA entsandten Truppen bis nach Pusan zurück. Da die nordkoreanische Führung jedoch häufig unverschlüsselt kommunizierte, konnte durch Informationen der AFSA der Vorstoß gestoppt werden.

Die große Frage war nun ob China intervenieren würde, da ein Team chinesischer Linguisten der AFSA im Funkverkehr der Chinesen Hinweise auf Verlagerung sowjetischer Truppen Richtung Korea sammelte. Während General Douglas McArther, Kommandeur der vor Ort kämpfenden UN-Streitmacht, gegenüber Präsident Harry S. Truman eine chinesische Invasion im Schulterschluss mit der nordkoreanischen und russischen Armee für sehr gering befand, konnten die AFSA-Spezialisten zeitgleich eine Bestellung der chinesischen Regierung von 30.000 Landkarten Koreas abhören. Am 26. November 1950 marschierten dann 30 chinesische Divisionen über die Grenze nach Nordkorea ein und drängten südkoreanische wie amerikanische Einheiten zurück. Später wurde General Douglas McArther für die auf diesen Angriff unvorbereiteten Truppen verantwortlich gemacht. Der Krieg endete am 27. Juli 1953 mit der Unterzeichnung eines Waffenstillstandabkommens. Die höchste Ebene im Nachrichtenverkehr zwischen Chinesen und Nordkoreanern blieb der AFSA während des gesamten Krieges verschlossen.

Auflösung der AFSA



Aufgrund von Mängeln in der Fernmeldeaufklärung forderte im Dezember 1951 CIA-Direktor Walter Bedell Smith Präsident Truman auf, Verteidigungsminister Robert A. Lovett und Außenminister Dean_G._Acheson eine gründliche Untersuchung der AFSA vornehmen zu lassen. Drei Tage später ordnete Truman die Untersuchung unter George Abbott Brownell an. Aus ihr resultierte die Idee eines neuen Geheimdienstes.

Am 24. Oktober 1952 erschienen Lovett, David K. Bruce vom Außenministerium und Everett Gleason vom Nationalen Sicherheitsrat im Weißen Haus. Präsident Truman erteilte den höchstgeheimen Befehl die AFSA aufzulösen und einen neuen Geheimdienst aufzubauen. Am 4. November 1952 wurde die National Security Agency gegründet.

Weblinks



NSA Archiv - The Korean War
History of AFSA
Actions of AFSA
The National Archives

Literatur



*Norman Polmar and Thomas B. Allen - Spy Book: The Encyclopedia of Espionage, 1997
*Thomas Powers - The Man Who Kept the Secrets: Richard Helms and the CIA, New York, 1979
*Nathan Miller - Spying for America: The Hidden History of US. Intelligence, 1989, 1997








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