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Aerodynamisches Paradoxon
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Aerodynamisches Paradoxon
Das
aerodynamische Paradoxon ist eine
physikalische Erscheinung.
Um es zu demonstrieren, versucht man, aus einem
Trichter eine in diesen eingelegte Papiertüte hinauszublasen. Dabei wird die Tüte jedoch nicht hinausgeblasen, sondern an die Wände des Trichters gedrückt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Luft zwischen Tüte und Trichterwand teilweise von dem eingeblasenen Luftstrom nach außen mitgerissen wird; dadurch entsteht zwischen Tüte und Trichterwand ein
Unterdruck und der äußere
Luftdruck treibt die Tüte gegen die Trichterwand.
Dieser Effekt wurde
1826 durch
Charles Bernard Desormes (1777 - 1862) und
Nicolas Clément (1779 - 1841) bekannt gemacht.