Aegirin
Aegirin, auch Ägirin oder Akmit genannt, ist ein eher seltenes Silikate und der Ordnung der Kettensilikate und Bandsilikate (Inosilikate). Es kristallisiert im monoklinen_Kristallsystem mit der chemischen_Zusammensetzung NaFe[Si2O6] und entwickelt meist lange, prismatische, nadelige Kristalle oder Aggregate in den Farben grün bis schwarz.
Aegirin gehört neben vielen anderen Mineralen zur Gruppe der Klinopyroxene. Mit Augit bildet es eine Mischreihe. Deren Zwischenglieder werden als Aegirinaugit bezeichnet.
Etymologie und Geschichte
Das Mineral Ägirin wird auch Akmit (griech. = zeigen) genannt. Der Name Ägirin leitet sich von dem teutonischen Meeresgott Ägir ab. Ägirin wurde nach ihm benannt, da es zum ersten Mal in Norwegen gefunden wurde.
Bildung und Fundorte
Aegirin bildet sich in magmatischen_Gesteinen wie Syenit, Karbonatit, aber auch in basischen Graniten.
Fundorte sind unter anderem Narsarssuk in Grönland, Québec und Mont Saint-Hilaire in Kanada, Kenia, Nigeria, Kongsberg in Norwegen, Halbinsel Kola in der Russischen_Föderation, Schottland, sowie Arkansas und Magnet Cove in den USA.
Siehe auch
• der Minerale]
• der Minerale]
Literatur
*Martin Okrusch, Siegfried Matthes: Mineralogie. 7. Auflage. Springer Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-540-23812-3
*Stefan Weiß: Das große Lapis Mineralienverzeichnis. 4. Auflage. Christian Weise Verlag, München 2002, ISBN 3-921656-17-6
*Edition Dörfler: Mineralien Enzyklopädie. Nebel Verlag, ISBN 3-89555-076-0
Weblinks
• (Wiki)
*[http://webmineral.com/data/Aegirine.shtml Webmineral - Aegirine (engl.)
• MinDat - Aegirine (engl.)

