Methylprednisolon
, Medrate, Metypred, Metisolon, Predni M, Urbason| MARKTEINFUEHRUNG =
| ATC-BASECODE = H02
| ATC-CODES =
| CAS-NUMMER = 83-43-2
| REZEPTPFLICHTIG = ja
| GENERIKUM =
| VERABREICHUNG =
| BILD =
| CHEM-NAME = 11,17-Dihydroxy- 17-(2-hydroxyacetyl)- 6,10,13-trimethyl- 6,7,8,9,10,11,12,13,14,15,16,
17-dodecahydrocyclopenta [a]phenanthren-3-on
| SUMMENFORMEL = C22H30O5
| MOLMASSE = 374,471 g/mol
| PHWZ =
| METABOLISATION =
| ELIMINATION =
| QO =
| DANI =
| PRC =
| LIPIDLOESLICHKEIT =
| PPB =
}}
Methylprednisolon ist ein künstliches Autoimmunerkrankungen, Hautkrankheiten sowie als Begleitmedikation in der Krebs- und Schmerztherapie eingesetzt. Die intravenöse Infusion wird bei anaphylaktischem_Schock, Hirnödem, schwerem Asthmaanfall und Status asthmaticus sowie wenigen anderen lebensbedrohlichen Zuständen angewendet.
Zu den wichtigsten Nebenwirkungen des Methylprednisolons zählen Übelkeit und Erbrechen bei hoher Dosierung, bei langfristiger Einnahme Gewichtszunahme bis hin zur Stammfettsucht, grauer Star, Osteoporose, Diabetes mellitus und Psychosen. Da das plötzliche Absetzen einer Langzeittherapie (länger als drei bis vier Wochen) zu einem sekundären Morbus Addison führen kann, muss die Therapie in diesen Fällen langsam ausschleichend beendet werden.

