Adrian von Nikomedien
Adrian von Nikomedien (Hadrian von Nikomedia) war ein römischer Offizier und christlicher Märtyrer, der im Jahre 298 unter Kaiser Galerius in Nikomedia durch das Abschlagen der Hände und das Zertrümmern der Beine auf einem Amboss den Tod fand.In Byzanz wurde Adrian von Nikomedien bereits im 7. Jahrhundert verehrt. Ein Verehrungskult um diesen Märtyrer entstand ab dem 12. Jahrhundert auch in Frankreich und den Niederlanden.
Ikonographie
Adrian von Nikomedien ist gelegentlich auf französischen, niederrheinischen und niederländischen Gemälden des Spätmittelalters dargestellt. Er wird meist als jugendlicher Krieger gemalt. Zu den bedeutendsten Gemälden, auf denen er zu entdecken ist, zählt ein Altarflügel von Hans Memling. Zu finden ist er auch auf dem um 1480 entstandenen Hedwigsaltar der Katharinenkirche in Brandenburg, Havel. Dort erscheint er als Pestpatron gemeinsam mit dem hl. Rochus.

