Adressierung (Post)
Als Adressierung wird im Postwesen die Tätigkeit bezeichnet, ein Versandstück mit der Postanschrift eines Empfängers (Adressaten) zu versehen. Die Adressierung kann auf unterschiedliche Weise geschehen.* Die älteste gebräuchliche Methode ist das handschriftliche Aufbringen der Adresse auf das die Sendung umgebende Kuvert.
* Vor der Verbreitung des Computers wurden häufig verwendete Adressen von mechanischen Adressiermaschinen (Adrema) auf das Kuvert gedruckt.
* Mit der Einführung der elektrischen Schreibmaschine setzte sich eine neue Methode der Adressierung durch. Die Adresse wurde auf dem Schriftsstück in ein definiertes Feld geschrieben und für die Versendung ein Kuvert mit einem Sichtfenster verwendet. Durch das Sichtfenster wird der Blick auf das Adressfeld frei, während der übrige Inhalt des Briefes nicht eingesehen werden kann; damit wird das Briefgeheimnis gewahrt. Dieses Verfahren reduziert Kosten und potentielle Fehlerquellen, da die zusätzliche Adressierung auf dem Kuvert entfällt und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit Briefe maschinell in Kuverts zu stecken.
* Heute wird zum großen Teil unter zur Hilfenahme der EDV adressiert. Dabei wird die Adresse entweder direkt auf das Schriftstück oder auf ein Klebeetikett gedruckt. Das Etikett wird für solche Kuverts verwendet, die aus unterschiedlichen Gründen über kein Sichtfenster verfügen.
Siehe auch:
Adressierung (allgemein)
Adressierung (Datenverarbeitung)
Postanschrift, DIN 5008

