Adrar (Mauretanien)
Adrar ( ?dr?r) ist die 7._Verwaltungsregion von Mauretanien.
Adrar ist eine große Region, genannt nach dem Adrar-Plateau, die sie umrandet. Ihre Hauptstadt ist Atar, einige ihre wichtigsten Städte sind: Choum, Chinguetti und Ouadane. Sie grenzt an der Westsahara und an Tiris Zemmour nördlich, Mali und Hodh Ech Chargui vom Osten, Trarza und Tagant vom Süden und an Inchiri im Westen.
Die Region war der Geburtsort des Sanhadscha_Bundes und war zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert eines der stärksten Emirate der Region und lange Zeit die unerreichbare Burg der Mauren und das Zentrum der Unabhängigkeitskämpfer gegen die französischen Kolonialmacht.
Berühmte Persönlichkeiten
Zu den berühmtesten Persönlichkeiten dieser Region gehören:
Limam El Hadrami (11. Jahrhundert); vollständig Abu Bakr ibn Al Hassen Al Mouradi Al Hadrami; Denker, Theologe, Dichter und Mitbegründer der Almoraviden, war Richter und Gouverneur von Azougui (ausgestorbene Stadt bei Atar) und schrieb mehrere Bücher über Religion und Politik. Sein bekanntestes Werk ?Essiyassa ew El-ichara wi tedbiri El-imara () war die Grundlage für die Politik der Almoraviden und der späteren Dynastien in Nord- und 12. Dezember 1984 bis zum 3. August 2005
Emirat von Adrar
Das Emirat von Adrar entstand aus der politischen Einheit der zwei Stämme Awlad Ammani und Awlad Agchar zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Es ist auch als Emirat von Ahya min Uthman bekannt, benannt nach der Gruppe der Stämmen Hassans, die das Emirat bildeten. Der kriegerischste Stamm dieses Emirates, den man oft im Zentrum der Macht wiederfindet und der die emiratischen Hinterlassenschaften regelt, ist der Stamm Awlad Gaylan.
Neben den kriegerischen Stämmen spielten religiöse Stämme in der Bildung, der Politik, der Landwirtschaft und im Handel wichtige Rollen u.a. die Idawali, Idawalhaj, Ismacid, Kenta, Ahel Shayh Mohamed Fadel, und andere, die größtenteils in den Oasen ihren Aktivitäten nachgingen.
Das Emirat hatte seinen Höhepunkt im 19. Jahrhundert unter Ahmed Ould M'Hammed und wurde im Jahre 1933 von den französischen Kolonialisten aufgelöst.

