Adolf Mensing
Karl Adolf Alexander Mensing (27. Mai 1845 in Bückeburg; † 1929) war ein preußischer Seeoffizier und Hydrograph.Mensing trat im Alter von 15 Jahren in die preußische Marine ein. Nach seiner zweiten Reise_um_die_Erde wurde er 1879 Lehrer an der Marineakademie. Später arbeitete er als Marinebevollmächtigter bei der deutschen Gesandtschaft in Washington.
1883 wurde Mensing in die Admiralität berufen und leitete dort das Dezernat für Küstenvermessung, Kartographie und Leuchtfeuerwesen. Während dieser Zeit erwarb er sich große Verdienste mit seinen Verbesserungen an verschiedenen nautischen Instrumenten. Er regte die industriemäßige Herstellung von Leuchtfeuer-Apparaten und Nebelsirenen an.
1886 wurde Mensing zum Kapitän zur See befördert. Er gehörte dann der Physikalisch-Technischen_Reichsanstalt seit deren Gründung als Mitglied des Kuratoriums an. 1889 nahm Mensing als Delegierter der deutschen Kriegsmarine an der internationalen_Marinekonferenz in Washington teil. Die Beschlüsse der Lichterkommission sind seinen Anregungen zu verdanken.
Im September 1893 erbat Mensing seinen Abschied und lebte dann als Privatmann in Berlin.
Schriften
* Horst Auerbach (Hrsg./Bearb): Adolf Mensing. An Bord der Gazelle nach Yokohama, Ein preußischer Marineoffizier erinnert sich, Rostock 2000, ISBN 3356008838

