Adolf Kiepert
Carl Gotthilf Adolf Kiepert (23. August 1820 in Berlin, ? 10. Januar 1892 in Marienfelde) erwarb 1844 das Rittergut Marienfelde. Der Ökonom schuf hier einen landwirtschaftlichen Musterbetrieb.Engagement
Kiepert, der Patron der Dorfkirche Marienfelde, engagierte sich in Politik und Gesellschaft, so als Amtsvorsteher, Stellvertreter des Landrates von Teltow, Vertreter der Nationalliberalen_Partei im preußischen_Landtag seit 1869 und Reichstagsabgeordneter von 1872-78. Er wird als Mitbegründer der Deutschen_Landwirtschaftsgesellschaft erwähnt.
Rittergut
Die Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Gutes werden heute von dem Bundesinstitut für Risikobewertung genutzt.
Ehrungen
* Die Kiepert-Grundschule in Berlin-Marienfelde nennt Adolf Kiepert und seinen Bruder Heinrich Kiepert als Namenspatrone.
* Am Wohnhaus des Gutes wird ihm mit einer Erinnerungstafel gedacht.
* Der 1989 errichtet Adolf-Kiepert-Steig über eine inzwischen abgebaute Anschlussbahn in der Marienfelder Feldflur setzt ihm ein Denkmal inmitten seines Wirkungsfeldes.
* Seine Grabstelle im Familiengrab neben der Dorfkirche ist bis heute erhalten.

