Adolf Helke
Gottfried Adolf Helke (14. September 1902; ? 23. November 2006 in Mainz) war ein deutscher Geologe.Leben
Nach seinem Studium arbeitete Helke zunächst in einer türkischen Manganerzgrube. Er erlangte den Doktorgrad und habilitierte über jungvulkanische Erzlagerstätten im Bereich des Karpatenbogens. Dem schlossen sich Auslandsaufenthalte in der Türkei und als Stipendiat an der Johns Hopkins University in Baltimore an.
Jäh unterbrochen wurde seine wissenschaftliche Karriere durch den Kriegsdienst, der in Gefangenschaft mündete. Er setzte seine Arbeit nach dem Krieg in der Türkei fort: Ab 1948 leitete er eine Antimongrube, wurde dann Dozent für Geowissenschaften an einer Fachhochschule für Bergingenieure und Chefgeologe der staatlichen Bergwerke.
Im Jahre 1956 folgte er einem Ruf an die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und übernahm dort den Lehrstuhl für Lagerstättenkunde. Sechs Jahre später habilitierte er erneut, diesmal über Vorkommen und Bildung von Chrom-Lagerstätten.
Auch nach seiner Pensionierung 1967 hielt er noch Vorlesungen und Übungsstunden zur Erzlagerstättenkunde ab. Ihm wurde 1987 der Hans-Schneiderhöhn-Preis um besondere Verdienste der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft (RNG) und des Naturhistorischen_Museums_Mainz verliehen.
Adolf Helke verstarb am 23. November 2006 im hohen Alter von 104 Jahren in Mainz.
Weblinks
• Artikel in JOGU Nr. 181 auf Seite 30

