Admiralitätsinseln
thumb|right|300px|Karte_von_Papua-Neuguinea._Die_Admiralty_Islands_sind_die_dunkelrot_gefärbten_Inseln_im_Norden._Die_größte_Insel_ist_Manus.Die Admiralitätsinseln gehören zum Bismarck-Archipel und bilden eine Inselgruppe im Pazifischen_Ozean nordöstlich von Neuguinea.
Die eigentlichen Admiralitätsinseln bestanden aus der Hauptinsel Manus (auf alten Karten auch als Taui bezeichnet), einer sehr gebirgigen und lange Zeit unerforschten Insel, sowie einer Anzahl kleiner Koralleninseln. Meist rechnete man dazu noch die Purdy-Inseln und die Elisabeth-Insel südlich und einige größere Inseln östlich, insbesondere die Insel Jesus Maria. Ursprünglich entdeckten sie Schouten und Le_Maire im Jahr 1616, bevor sie Carteret 1767 wiederfand. 1781 wurde sie von Maurelle gesichtet und als Don José Basco benannt. Auch eine Erstentdeckung durch Alvaro de Saavedra bereits 1529 ist möglich.
Die Admiralitätsinseln wurden durch kaiserlichen Schutzbrief vom 17. Mai 1885 nebst den übrigen Besitzungen der Deutschen_Neuguinea-Kompagnie im Bismarck-Archipel und auf Neuguinea unter den Schutz des Deutschen Reiches gestellt.
Im Laufe des 2. Weltkrieges wurde die Inselgruppe von Japanern besetzt, die hier im April 1942 eine Militärbasis errichteten. Während der Operation Brewer (Februar 1944) wurde die Inselgruppe von den USA durch Douglas MacArthur erobert. Bald wurde eine Basis gebaut, die für weitere Vorgehen in Neuguinea und den Philippinen wichtig wurde.
Heute gehören die Admiralitätsinseln zur Provinz Manus von Papua-Neuguinea, die Hauptstadt nennt sich Lorengau.

