Adlwang
Adlwang ist eine Gemeinde im Südosten von Oberösterreich, südlich von Bad Hall und westlich von Steyr im Traunviertel. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Steyr.
Adlwang ist einer der älteste Marien-Wallfahrtsorte Oberösterreichs. Neben der Kirche in der Ortsmitte mit dem Heiligen Brunnen gibt es auch eine Wallfahrer-Ausstellung.
Geografie
Die Ausdehnung der Gemeinde beträgt von Nord nach Süd 4,5 km, von West nach Ost 6,9 km. 15,9 % der Fläche sind bewaldet, 73,5% landwirtschaftlich genutzt.
Katastralgemeinden sind Adlwang, Emsenhub und Weißenbach. Weitere Ortsteile der Gemeinde sind Eggmayr, Möderndorf, Mandorf und Mühlgrub.
Geschichte
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Teilfürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen_Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche_Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Adlwang wurde 1989 zum schönsten Dorf Oberösterreichs gewählt
Politik
Bürgermeister ist seit 19. Januar 1995 Mag. Franz Hieslmayr von der ÖVP.
Fraktionsobleute sind Gerald Strasser (SPÖ) und Alois Baldinger (FPÖ)
Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.379 Einwohner, 2001 dann 1.579 Einwohner.
Wappen
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Von Blau und Rot durch einen silbernen Balken geteilt; oben eine silberne, wachsende heraldische Lilie, unten sieben goldene, vier zu drei gestellte Kreuzchen. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Rot.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
In Adlwang befindet sich das Grab des Heimatdichters Joseph Maierlein, der die letzten Jahre seines Lebens hier zubrachte.
Söhne und Töchter der Stadt
• Mayr], österreichischer Historiker und Politiker

