Stubben (Niedersachsen)
Stubben ist eine Elfershude sowie mit dem Erbhof Plein, der vorher zum Nachbarort Bokel gehörte, zu einem Ort zusammen. Durch die Bahnstation entwickelte sich Stubben zu einem großen Umschlagsort für Vieh, Holz, Dünger und landwirtschaftliche Produkte. In Bahnhofnähe siedelte sich 1904 eine Molkerei an. Heute dient die Bahnlinie für Stubben ein Teil des öffentlichen Personennahverkehrs. Zusammen mit der durch den Ort führende Landstraße 134, die Beverstedt mit Hagen und der Autobahn 27 verbindet, ergibt sich für den Ort eine sehr günstige Verkehrverbindungen. Dieses hat alles zu den starken Siedlungstätigkeiten beigetragen und es wurde nach und nach die Gebiete zwischen Stubben und Elfershude, das Ohfeld und das lange Moor zu Bebauungsgebiete erschlossen. Die Gemeinde Stubben zählt im Jahre 2004 ca. 1.600 Einwohner und gehört zur Samtgemeinde Beverstedt.
An der Stelle, wo einst die Molkerei war, ist heute eine Betonsteinfabrik. Es gibt ein Einzelhandelsgeschäft mit Fleischerei, eine Arztpraxis, eine Apotheke sowie eine Gaststätte mit Saal und Kegelbahn, einen Friseursalon, einen Blumenladen, eine Videothek, einen Geschenkartikelladen mit Reinigung und Versandsammelbestellung einen Pizzabringdienst und eine Kfz-Reparaturwerkstatt mit Tankstelle.
Für die Freizeit gibt es Sportstätten mit Turnhalle, Fußballplatz und Tennisplatz. Sowie eine freiwillige Feuerwehr. Stubben hat eine Senioren-Begegnungsstätte und einen Jugendraum. Weitere Einkaufs- und Kulturangebote gibt es im 4 km entfernten Beverstedt, das auch bequem mit dem Fahrrad erreichbar ist. Im Gemeindehaus gibt es ein kirchlich genutzter Raum. In der früheren Schule ist ein Kindergarten.
Die Schulkinder der ersten vier Schuljahre gehen zur 2 km entfernten Grundschule nach Bokel. Im 4 km entfernten Flecken Beverstedt sind die weiterführenden Schulen wie Grundschule und Realschule und eine private Gymnasialstufe. Alle Schulkinder werden mit Schulbussen zu den Schulen befördert. Zur Zeit wird eine Ganztagsschule schrittweise angestrebt.

