Adelholzener Alpenquellen
Die Adelholzener Alpenquellen sind der größte Mineralbrunnen Bayerns mit Firmensitz in Bad Adelholzen, einem Ortsteil von Siegsdorf im Landkreis Traunstein in Bayern. Etwa 405 Millionen Flaschen der Marken Adelholzener, und Active O2 werden von den ca. 410 Mitarbeitern pro Jahr gefüllt. Hundertprozentiger Gesellschafter des Unternehmens ist die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul. Alle Gewinne des Unternehmens kommen sozialen Zwecken zugute.Marktzahlen
Die Adelholzener Alpenquellen gehören zu den erfolgreichsten Unternehmen der Branche:
Soziales Engament
Alle Gewinne des Unternehmens fließen, nach Abzug der Investitionen zum langfristigen Erhalt der Arbeitsplätze, in die sozialen Einrichtungen des Ordens. Der Orden betreibt in Eigenregie die Klinik Neuwittelsbach, eine Fachklinik für innere Medizin und die chirurgische Maria-Theresia Fachklinik in München und das Krankenhaus in Ruhpolding. In sechs Alten- und Pflegeheimen, davon drei im Chiemgau und drei im Großraum München, verbringen insgesamt 640 Frauen und Männer ihren Lebensabend. Weitere soziale Einrichtungen wie die Obdachlosenbetreuung werden unterstützt.
Naturschutz
Als einer der Vorreiter der Branche legte der Mineralbrunnen bereits 1997 seine erste Umwelterklärung nach dem EG-Öko-Audit vor, die 2004 zum dritten Mal zertifiziert wurde. Das Unternehmen betreibt zur Energiegewinnung eine Solaranlage auf den Fabrikhallen. Die beiden landwirtschaftlichen Betriebe, die ebenfalls zur Kongregation gehören und die Verpflegung der Betriebskantine liefern, sind Bioland-zertifiziert. Neben den traditionellen Glasflaschen führte Adelholzener als erstes Brunnenunternehmen Bayerns 1998 auch PET-Mehrwegflaschen ein, die 25 Umläufe erreichen und danach zu 100 Prozent recycled werden können.
Geschichte
Adelholzen gilt als eines der ältesten Heilbäder Bayerns. Das Münchener Mutterhaus der Kongregation der Barmherzigen Schwestern erwarb Bad Adelholzen 1907 und errichtete dort ein Schwesternheim. Das Quell- und Heilwasser wurde von den Schwestern anfangs mit einfachsten Mitteln zur Verfügung gestellt, 1919 wurde die erste elektrische Abfüllanlage errichtet. 1939 wurde die Primusquelle "staatlich anerkannte Heilquelle", 1946 erfolgte auch die amtliche Anerkennung als "Bad". 1994 wurde aus der Adelholzener Primusquelle die Adelholzener Alpenquellen GmbH.
Historischer Überblick
286 n. Chr.: Die Entdeckung der Heilquelle von Bad Adelholzen geht auf den römischen Glaubensprediger St. Primus zurück. Im Jahr 286 wurde er von Häschern des Kaisers Diokletian gefangengenommen und getötet. Die Heilquelle trägt noch heute seinen Namen.
1629: In Adelholzen herrscht seit ?vil hundert Jahren? reger Badebetrieb. Man beginnt, Wasser für Hauskuren in Tonflaschen abzufüllen.
1875:Adelholzener Heilwasser kommt in den Handel.
1907: Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul, Mutterhaus München, erwirbt Bad Adelholzen.
1919: Adelholzen erhält elektrischen Strom und die erste elekt¬rische Abfüllanlage. Von da an stetige Modernisierung und Erweiterung der Abfüllanlagen, Lagerhallen und Verwaltungsgebäude.
1939: Die Primusquelle erhält den Titel ?Staatlich anerkannte Heilquelle?.
1946: Amtliche Anerkennung als ?Bad? Adelholzen durch das Bayerische Staatsministerium des Inneren.
1994: Die Adelholzener Primusquelle wird in Adelholzener Alpenquellen umbenannt.
1997: Erste Zertifizierung nach dem EG-Öko-Audit.
2001: Markteinführung des Sauerstoffwassers Active O2
2007: Die Adelholzener Alpenquellen sind in mehr als 20 Ländern erfolgreich. Zweitstärkster Markt nach Deutschland ist Japan.
Produkte
Weblinks
• Adelholzener Alpenquellen GmbH
• Homepage zum neuesten Produkt namens Active O2

