Zagreb
Zagreb [] (deutsch - insb. in Österreich - auch Agram, ungarisch Zágráb) ist die Kathedrale. Die Stadt ist Sitz der katholischen Erzdiözese_Zagreb.
Der Name kommt vermutlich von ?zagrabiti? (dt. ?(Wasser) schöpfen?), manchen Thesen zufolge auch vom ?Z?gros?, einem Gebirge im heutigen Iran[http://www.iranchamber.com/history/articles/common_origin_croats_serbs_jats.php Iran Chamber Society: Common Origin of Croats, Serbs and Jats].
Bevölkerung
Die Stadt selbst hat etwa 780.097 Einwohner, zusammen mit den Vororten weist sie als Gespanschaft etwa 1.200.000 Einwohner auf (Volkszählung von 2005). Die Mehrheit der Bevölkerung stellen mit 90,94 % die Kroaten. 7% gehören der serbischen Minderheit an, 2% verschiedenen anderen Minderheiten, darunter Deutsche, Bosniaken, Ungarn, Slowenen, Tschechen und Ukrainer. Vor dem Zweiten_Weltkrieg lebten in Zagreb ca. 12.000 Juden. Nach dem Krieg waren es nur noch wenige tausend. Heute umfasst die Jüdische Gemeinde von Zagreb etwa 2.000 Mitglieder, während es in ganz Kroatien 3.000 Menschen jüdischen Glaubens gibt.
Etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung Kroatiens lebt im Großraum Zagreb, dem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Landes.
Geschichte
-Platz]]
Der Name Zagreb wurde zum ersten Mal im Jahre 1094 erwähnt, als der ungarisch-kroatische König Ladislaus_I. die Zagreber_Diözese gründete. Die Stadt entwickelte sich aus den beiden Siedlungen, Kaptol (Kapitel) und Gradec, die heute den Kern der Altstadt Zagrebs bilden. In Gradec hatten sich Kaufleute und Handwerker angesiedelt. Kaptol war die Stadt des Klerus, in der die Kanoniker des Zagreber Bistums wohnten. Interessenskonflikte zwischen den beiden Siedlungen führten immer wieder zu Auseinandersetzungen.
Im 13. Jahrhundert hatte Südosteuropa unter verheerenden Plünderungen der Tataren (mongolische Volksstämme) zu leiden. Der König von Kroatien und Ungarn, Béla_IV., versteckte sich auf der Flucht vor den Tataren in Gradec und versuchte von dort die Verteidigung zu organisieren. Aus Dankbarkeit für seine Rettung verlieh er 1242 den Einwohnern von Gradec die Bulla Aurea, ein Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit. Durch dieses Dokument wurde Gradec zur freien königlichen Stadt. Nun erlebte es seine wirtschaftliche Blüte. Es entstanden Paläste, Kirchen und Befestigungswerke nach mittel- und westeuropäischem Vorbild.
1557 wurde Zagreb erstmals als Kroatiens Hauptstadt erwähnt.
Auch die Unterstadt (Donji grad) begann sich schnell zu entwickeln und übernahm bald die Rolle von Gradec in Handel und Handwerk. 1669 wird die Universität Zagreb gegründet.
Zagreb im 18. und 19. Jahrhundert
Von 1756 bis 1776 übernahm Vara?din vorübergehend die Rolle als kroatische Hauptstadt.1850 wurden die zwei Städte Gradec und Kaptol zur Stadt Zagreb vereint und mit der Unterstadt verbunden. Ein schweres Erdbeben richtete 1880 beträchtlichen Schaden an, ermöglichte jedoch auch eine Modernisierung und dynamische Weiterentwicklung der Stadt.
Kaptol ist bis heute das Zentrum der katholischen Kirche und des geistlichen Lebens in Kroatien. Gradec, heute Oberstadt genannt, wurde zum politischen und administrativen Zentrum. In der Unterstadt mit ihren vielen prächtigen Gebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert pulsiert das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Leben.
Zagreb war zur Zeit des Königreiches_Ungarn Sitz des Komitates (Gespanschaft) Zágráb.
Zwischenkriegszeit
Am 29. Oktober 1918 beschloss das kroatische_Parlament in Zagreb die Aufhebung sämtlicher staatsrechtlicher Beziehungen zwischen Kroatien und der österreichisch-ungarischen Monarchie. Einen Monat später folgte der Beitritt Kroatiens zum Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen.
1926 wird der erste Zagreber Radiosender in Betrieb genommen.
Am 10. April 1941 marschierte die deutsche Wehrmacht in Zagreb ein. Kroatische Nationalisten feierten die Deutschen als Befreier und riefen den so genannten ?Unabhängigen Staat Kroatien? aus.
Hauptstadt der jugoslawischen Teilrepublik Kroatien
Am 8. Mai 1945 marschierten die Tito-Partisanen in Zagreb ein. Kroatien wurde daraufhin als Sozialistische Republik Kroatien in die kommunistische Volksrepublik Jugoslawien eingegliedert.In den Jahren 1970 und 1971 war Zagreb der Mittelpunkt des Widerstandes gegen das kommunistische Regime. Es fanden Demonstrationen gegen die Politik der Belgrader Zentralregierung statt, der Kroatische_Frühling wurde niedergeschlagen und endete mit Massenverhaftungen.
Am 10. September 1976 kollidierten bei Zagreb ein jugoslawisches und ein britisches Flugzeug. Das Unglück forderte 176 Tote, davon 27 Deutsche. 1987 fand in Zagreb die Universiade statt.
1990 war die Stadt Gastgeber des 35. Grand Prix Eurovision de la Chanson (Eurovision Song Contest).
Kroatische Unabhängigkeit
Am 25. Juni 1991 erklärte das kroatische Parlament die Unabhängigkeit und Souveränität der Kroatischen Republik. Zagreb wurde deren Hauptstadt.
Am 7. Oktober 1991 wurde Zagreb im Zuge des Jugoslawienkrieges von der Jugoslawischen_Volksarmee angegriffen. Die Stadt war zum Zeitpunkt der Bombardierung überfüllt mit Flüchtlingen aus Ostslawonien und Vukovar. Am darauf folgenden Tag, am 8. Oktober 1991, setzte Kroatiens Regierung die nach einer Volksabstimmung erklärte Unabhängigkeit offiziell in Kraft.
1994 feierte man Zagrebs 900-jähriges Jubiläum. Im September besuchte Papst Johannes Paul II. die Stadt.
Am 2. und 3. Mai 1995 schlugen international geächtete serbische Streubomben [http://www.un.org/icty/indictment/english/mar-ii950725e.htm ICTY Anklageschrift gegen Milan Marti?, Punkt 7] in der Innenstadt von Zagreb ein. Der militärisch sinnlose Angriff kostete sieben Zivilisten das Leben; 176 wurden verletzt. Der damalige befehlshabende serbische Anführer Milan Marti? muss sich heute vor dem Den Haager Kriegsverbrechertribunal verantworten. Im Dezember 1995 wurde der Vertrag von Dayton unterzeichnet.
Am 2. Oktober 1998 kam Papst Johannes Paul II. zum zweiten Mal nach Zagreb. Er besuchte anschließend den Wallfahrtsort Marija Bistrica und die Stadt Split.
Die Orientierung zum Westen
Am 24. November 2000 fand in Zagreb der EU-Südosteuropa-Gipfel statt. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen_Union sowie der Staaten des "Westbalkans", also Sloweniens, Kroatiens, Bosnien und Herzegowinas, der Bundesrepublik Jugoslawien (heute Serbien), Albaniens und Mazedoniens besprachen die langfristige Annäherung der Staaten Südosteuropas an die EU.
Am 30. Oktober 2003 hielt sich der damalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder zu einem Besuch in Zagreb auf. Es war der erste Besuch eines deutschen Kanzlers in Kroatien.
Politik
Zagreb ist die Hauptstadt und der Regierungssitz der Kroatischen_Republik.
In Zagreb tagt auch das kroatische Parlament, der Sabor.
Bürgermeister von Zagreb ist Milan Bandi?. Stärkste Fraktion im Stadtrat ist die Sozialdemokratische Partei Kroatiens. Das Regierungsviertel befindet sich in der Gornji Grad (Obere Stadt), der Altstadt von Zagreb.
Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige in Zagreb sind die Pharmaindustrie, die Elektrotechnik, der Handel und der Tourismus.
Im südöstlichen Teil der Stadt liegt das größte Industriegebiet ?itnjak.
Viele Unternehmen wie z. B der Öl- und Gaskonzern INA haben ihren Hauptsitz in Zagreb. Im Westen der Stadt sind an mehreren Standorten der Pharmakonzern Pliva, der Elektrotechnikkonzern Kon?ar und Ericsson-Tesla angesiedelt.
Besucher aus den nahegelegenen EU-Nachbarländern entdecken zunehmend Zagreb als günstige Einkaufsstadt: Neben immer mehr großen Einkaufszentren in der Peripherie im Osten und Westen der Stadt, wie zum Beispiel dem ?King Cross? und ?City Center One?, lädt in der Zagreber Innenstadt besonders die Hauptgeschäftsstraße Ilica mit ihren zahlreichen traditionsreichen Handwerkergeschäften wie zum Beispiel Schustern, Hutmachern, Ledertaschenläden, Küfnern, Boutiquen und Juwelieren zum Einkaufen ein.
Die Messe Zagreb (Zagreba?ki Velesajam) ist der bedeutendste Messestandort des Landes.
In Zagreb hat auch die Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer ihren Sitz.
Verkehr und Transport
Durch den Ausbau der Autobahnen ist Zagreb im Begriff, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Mitteleuropa und dem Adriatischen_Meer zu werden. Zagreb ist durch Autobahnen unter anderem mit den Hafenstädten Rijeka und Split sowie mit der ostkroatischen Region Slawonien verbunden.
Eisenbahnstrecken führen nach Osijek, Slavonski Brod, Vinkovci, Rijeka und Split sowie nach Slowenien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina und Serbien.
Zagreb besitzt einen internationalen_Verkehrsflughafen, gelegen etwa 20 km südöstlich des Stadtzentrums auf dem Gebiet der Ortschaft Pleso. Der IATA-Flughafencode ist ZAG.
Der ÖPNV der Stadt wird unter anderem von der ZET und Stadtbussen durchgeführt. Seit dem Jahr 2005 wird die moderne TMK2200 eingesetzt.
Siehe auch: Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation in Kroatien
Wissenschaft und Forschung
Höchste wissenschaftliche Einrichtung in Kroatien ist die Kroatische Akademie der Wissenschaften. Die Universität Zagreb (gegründet am 23. September 1669) ist eine der ältesten in Ostmitteleuropa. Die Gebäude der Fakultäten befinden sich in mehreren Stadtteilen; die zur Universität Zagreb gehörende Universitätsbibliothek Zagreb liegt seit 1995 in einem Stadtteil außerhalb des Zentrums. Die Kunstakademie Zagreb und die Musikakademie Zagreb genießen internationalen Ruf.
Weitere Hochschulen sind die Gesundheitshochschule in Zagreb, die Sozialwissenschaftliche Fachhochschule in Zagreb und die Technische Fachhochschule in Zagreb.
Das im Jahr 1950 gegründete Ru?er_Bo?kovi?-Institut ist das größte interdisziplinäre Institut Kroatiens und beschäftigt im Jahr 2005 insgesamt 200 Wissenschaftler.
Medien
Eine Auswahl der in Zagreb erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften:
Vjesnik, Tageszeitung
Ve?ernji list, Tageszeitung
Jutarnji list, Tageszeitung
24_sata, Tageszeitung
Nacional, Wochenzeitung
Dnevnik (Wirtschaftszeitung)
Sehenswürdigkeiten
thumb|Zagreber_Sehenswürdigkeiten
Oberstadt Gornji grad
* Der Lotr??ak-Turm (kroat. Kula Lotr??ak): Der Turm stammt aus dem 13. Jh. und steht in direkter Nähe zur Bergstation der Drahtseilbahn. Täglich um 12 Uhr wird hier ein Kanonenschuss abgefeuert.* Die St.-Markus-Kirche (Zagreb) (Crkva Svetog Marka): Die im 13. Jh. erbaute Markuskirche erinnert stark an den Stephansdom in Wien. Sie wurde häufiger umgebaut. Dabei hat die frühere geschichtliche Anbindung zu Österreich hier Einfluss genommen. Das Dach mit den zwei Wappen stammt aus dem Jahr 1880.
(Crkva Svetoga Marka) besticht durch ein einzigartiges Dachziegelbild in Form des Wappens der Stadt]]
* Das Steinerne Tor (Kamenita vrata): Von der ehemaligen Stadtbefestigung aus dem 13. Jh. ist nur noch das "Steinerne Tor" übrig geblieben. Einst führten fünf Stadttore in die Königsstadt (Gornji Grad) hinein. Ein Brand zerstörte 1731 einen Großteil der Nachbarhäuser, wobei nur ein Bild der Maria mit Kind am Tor unbeschädigt blieb. Daraufhin wurde das Steinerne Tor zu einer kleinen Kapelle umgebaut.
* Der Banal-Hof (Banski dvori): Einst diente es als Sitz des Vizekönigs (Bans) in Kroatien. Der im 17. Jh. entstandene Ban-Palast dient heutzutage als Residenz des Präsidenten.
* Das Parlamentsgebäude (Sabor): Das kroatische_Parlamentsgebäude wurde 1908 erbaut und liegt gegenüber dem Ban-Palast am Markusplatz (Markov trg), auf dem die Markuskirche steht.
* Das Zagreber Stadtmuseum (Muzej grada Zagreba): Aus dem ehemaligen Nonnenkloster der heiligen Klara, einem ehemaligen Kornspeicher, und einem Turm aus dem 12. Jh., entstand das Stadtmuseum am nördlichen Rand des Stadtteiles Gradec. In diesem Museum werden u. a. Karten, Stadtansichten, Wappen, Uniformen und Gemälde ausgestellt.
Kaptol
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* Die Kathedrale von Zagreb (Mariahimmelfahrt, ehemals Stefansdom; Katedrala Svetog Stjepana): Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale. Auf ihrem Vorplatz befindet sich der Madonnenbrunnen.
* Der Erzbischofspalast (Nadbiskupska pala?a): Der Bischofspalast zieht sich dreiseitig um die Kathedrale Sveti Stjepana.
* Die Kirche des heiligen Franz (Crkva Svetog Franje): Die Kirche besticht durch viele schöne Buntglasfenster. Im Kloster nebenan, im 13. Jh. gegründet, findet man die Kapelle Sveti Franjo.
* Die Marienkirche (Crkva Svete Marije): Die Kirche ist mit barocken Altären ausgestattet.
* Der Gemüse- oder Grünmarkt (Dolac): Auf dem größten Markt der Stadt Zagreb werden Käse, Obst und Gemüse angeboten. Vom Ban-Jela?i?-Platz kommend erreicht man ihn über Treppenstufen entlang des "Blumenmarktes".
* Der Ban-Jela?i?-Platz (Trg Bana Jela?i?a): Dieser zentrale Platz zwischen Ober- und Unterstadt wurde nach Joseph Jela?i? von Bu?im benannt, (Josip Jela?i? Bu?imski). Er war ein Feldherr und Ban von Kroatien, außerdem k.&.k. Feldzeugmeister und Kommandeur des Maria Theresien-Ordens und gilt als kroatischer Nationalheld. Dieser zentrale Platz wurde auch bis 1995, also vor dem Kroatien-Krieg, ?Platz der Republik? genannt. Wegen der zentralen Lage dient der Platz häufig als Ausgangspunkt für Besichtigungen und Ausflüge. Der Ban-Jela?i?-Platz ist eine große Fußgängerzone, in der nur Straßenbahn, Bus und Taxi eine Fahrerlaubnis haben. Hier befindet sich auch das Geschäfts- und Bankenzentrum, die Talstation der Drahtseilbahn in die Oberstadt hinauf, und man gelangt vom Blumenmarkt über Treppenstufen zum größten Gemüsemarkt von Zagreb.
Unterstadt oder Donji grad
geschaffen]]
* Das Grüne Hufeisen (Zelena potkova): Es wurde von Architekt Milan Lenuzzi geschaffen und verbindet Plätze und Grünlagen des städtischen Zentrums.
* Der Botanische_Garten (Botani?ki vrt): Er liegt in der Verbindung zwischen den beiden Schenkeln des Grünen Zagreber Hufeisens und ist von November bis April geschlossen. Der Park ist etwa 50.000 m² groß. Rund 10.000 Pflanzenarten gedeihen hier, darunter etwa 1.800 exotische Gewächse aus der ganzen Welt, hauptsächlich jedoch aus Asien. Auf schön angelegten Pfaden kann man zwischen Nadelhölzern, künstlichen Gewässern, Pavillons und Gewächshäusern der Universität flanieren und die vielgestaltete Schönheit der Bäume, Sträucher, Blumen sowie der in speziellen Teichen gezogenen Wasserpflanzen genießen. Im Jahre 2000 ist der Park generalsaniert worden, da einige der Gehölze mit Ungeziefer befallen waren.
* Das Kroatische_Nationaltheater_in_Zagreb (Hrvatsko narodno kazali?te): Es ist der westliche Kopf des Grünen Zagreber Hufeisens. Zwei Wiener Architekten planten das Bauwerk, welches 1895 vollendet wurde.
* Das Archäologische Museum (Arheolo?ki Muzej): Es zeigt hauptsächlich Gegenstände aus Kroatien. Es liegt am Ende des Grünen Hufeisens. Besonders wertvoll sind die ägyptischen und numismatischen Stücke. Im Museum befindet sich eine ägyptische Mumie und der weltweit längste erhaltene Text in etruskischer_Sprache.
* Das Volkskundemuseum: Es wird das kroatische Kunsthandwerk ausgestellt. Es liegt am linken Schenkel des Grünen Hufeisens.
* Das Mimara-Museum (Muzej Miramara): Das Mimara-Museum zeigt die Geschenke des Unternehmers und Restaurators Ante Topi? Mimara und seiner Gattin. Herrausstechend sind die archäologische Abteilung, eine Skulpturensammlung und etliche Gemälde.
* Außerhalb des Stadtzentrums befindet sich der Mirogoj-Friedhof: Ab Kaptol fährt eine Buslinie zu dem etwa 4 Kilometer entfernten Friedhof am Fuße des Medvednica-Gebirges. Außer den Gräbern bedeutender Kroaten sind die beiden Arkaden baulich herausstechende Erscheinungen.
Parks in Zagreb
thumb|Der_Tomislav: Im Jahr 925 wurde Tomislav in Tomislavgrad (Regierungszeit 910?928) zum ersten König von Kroatien gekrönt. Zu seinen Ehren steht ein Reiterstandbild am Tomislav Trg in einem kleinen Park, in der unmittelbaren Nähe des Zagreber Hauptbahnhofes.
* Park Zrinskog (Zrinjevac): Das Ende des Grünen Zagreber U ist der Park mit einem Pavillon in der Parkmitte und liegt an der Praska. Der Pavillon wird im Sommer für künstlerische Veranstaltungen genutzt. Am Nordende des Parks befindet sich eine Wetterstation. Am Südeingang findet man mehrere Büsten historisch bedeutender Persönlichkeiten.
Maksimir Park (Maksimirski Perivoj): Diese im Jahre 1794 geschaffene Parkanlage ist die größte Südeuropas und beherbergt auch den Zoologische_Garten_von_Zagreb, Eichenwälder, idyllische Seen und Wiesen. Der Park liegt im Osten der Stadt.
Andere Sehenswürdigkeiten
, ein Naherholungsgebiet]]
* Zagreb besitzt eine barocke Altstadt.
* Das Importanne Centar ist ein großes Einkaufszentrum im Herzen der Stadt. Es erstreckt sich über eine Fläche von 10.000 m².
* Mit 92 m ist der Cibona-Tower eines der höchsten Gebäude der Stadt.
* Das Regent Esplanade ist eines der legendärsten Bauwerke in Zagreb und hat bei den Bewohnern der Stadt beinahe denselben Stellenwert wie der Dom oder das Nationaltheater. 1925 wurde Zagreb durch das Hotel zu einer wichtigen Station des Orient-Express. Berühmte Persönlichkeiten wie Charles Lindbergh, Josephine Baker oder Elizabeth Taylor waren hier schon zu Gast. Nach einer längeren Renovierung wurde es 2004 wieder eröffnet.
* In unmittelbarer Nähe der Stadt liegt das Bergland von Zagreb, die Medvednica. Die Medvednica ist ein bewaldetes Gebirge; die höchste Erhebung ist die Sljeme (1032 m). Zwischen Stadtrand und Gipfel verkehrt eine Seilbahn. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Veternica Höhle, in der prähistorische Lebensspuren gefunden wurden und die mittelalterliche Burg Medvedgrad.
Fernsehturm Zagreb
*Zagrebcanka ist mit 96 m einer der höchsten Gebäude der Stadt
*Eurotower mit 97,8 m das höchste nach dem Krieg gebaute Gebäude der Stadt
Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen
Die Stadt Zagreb zählt insgesamt 70 Siedlungen.
Sport
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Der mit Abstand bekannteste KK Cibona kommt aus Zagreb. Neben Cibona Zagreb spielt auch KK Zagreb in der überregionalen Goodyearliga. KK Maksimir hingegen spielt in der 1. kroatischen Basketballliga. Es gibt auch einen Zagreber Damen-Basketball-Verein und einen Zagreber Veteranen-Basketball-Verein.
Rekordmeister im Handball ist der Verein RK Zagreb, daneben spielen noch RK Agram Medve??ak und RK Dubrava in der 1. kroatischen Handballliga.
In Zagreb finden das Tennisturnier Zagreb Open und die internationale Ruderregatta Grand Prix Jarun statt.
Im August 2005 fand auf der Regattastrecke des Jarun-Sees die Weltmeisterschaft im Kanurennsport statt.
Im Januar 2005 fand auf dem Zagreber Hausberg Medvednica das erste Ski alpin-Slalom-Rennen der Damen statt.
Im Jahr 2006 wurde es wiederholt und für das Jahr 2007 ist auch ein Herren Weltcup Ski Alpin Rennen geplant.
Verschiedenes
Partnerstädte
Zagreb unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
* Mainz (Deutschland), seit 1967
* Sankt Petersburg (Russland), seit 1968
* Tromsø (Norwegen), seit 1971
* Kyoto (Japan), seit 1972
* Krakau (Polen), seit 1975
* Lissabon (Portugal), seit 1977
* Pittsburgh (USA), seit 1980
* Shanghai (China), seit 1980
* Budapest (Ungarn), seit 1994
* Wien (Österreich), seit 1994
* Sarajevo (Bosnien und Herzegovina), seit 2001
* Ljubljana (Slowenien), seit 2001
* Podgorica (Montenegro), seit 2006
Persönlichkeiten
Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Zagreb geborene Persönlichkeiten. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Zagreb hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Janus Pannonius (Ivan ?esmi?ki) (1434-1472), Dichter, Humanist
(1534-1573)Erfinder der Enzyklopädie]]
Stanislav Pavao Skali?, (1534-1573), Verfasser der ersten Enzyklopädie; Erfinder des Wortes ?Enzyklopädie?.
Josip Franjo Domin, (1754-1819), Begründer der Elektrotherapie. Domin studierte Physik und Theologie in Wien. In Ungarn wurde er später der Dekan an der Fakultät für Philosophie und der Rektor der Universität von Budapest. Anwendung findet die Elektrotherapie heute unter anderem zur Schmerzbehandlung, bei Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Lähmungen und Muskelschwäche.
(1871-1922)Erfinder des Füllfederhalters]]
Slavoljub Eduard Penkala, (1871-1922) Erfinder des Füllbleistiftes und des Füllfederhalters
Miroslav Krle?a (1893-1981), Schriftsteller. Krle?a gilt als der bedeutendste kroatische Schriftsteller.
Zlatko Balokovi?, (1895-1965), Violinist. Gewann 1913 den Österreichischen Staatspreis.
Bo?idar Kunc, (1903-1964), Komponist
William Feller, (1906-1970), Mathematiker. Feller war der Autor des erfolgreichsten Lehrbuches über Wahrscheinlichkeitstheorie, das jemals geschrieben wurde.
Zinka Milanov (1906-1989), Opernsängerin (Sopran). Sie sang hauptsächlich für die Metropolitan Opera in New York, aber auch bei den Salzburger Festspielen und in der Wiener Staatsoper.
István Arató (1910-1980), Komponist
Branimir Saka? (1918-1979), Komponist
Zlatko_?Tschik?_?ajkovski (1923-1998), ehemaliger Trainer des FC Bayern München. Seine Mannschaft gewann 1967 den ersten internationalen Titel der Bayern im Endspiel des Europapokals der Pokalsieger in Nürnberg.
Vlado Kristl (1923-2004), deutsch-kroatischer Filmkünstler
Bora ?osi? (1932-2002) einer der bedeutendsten serbischen Schriftsteller der Gegenwart. 1992 verließ ?osi? Serbien aus Protest gegen das Milo?evi?-Regime und lebt heute in Berlin. Im Jahr 2002 wurde er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet.
Tugomir Franc (1932-1983) in den 1960er Jahren gefragter Opernsänger (Bass)
Miroslav ?utej (1936-2005), Pop-Art-Künstler
Oja Kodar (* 1940), Bildhauerin, Schriftstellerin, Schauspielerin. Sie war die letzte Lebensgefährtin und eine enge Mitarbeiterin von Orson Welles.
Miroslav Nemec (* 1954) Schauspieler, Tatort-Hauptkommissar.
Mira Furlan, (* 1955) Schauspielerin aus der Science-Fiction-Serie ?Babylon 5? (Botschafterin Delenn).
Miro Gavran, Schriftsteller. Er gewann den Preis des besten mitteleuropäischen Schriftstellers des Jahres 1999 (Budapest).
Tatjana Simi? (* 1963) Schauspielerin. Die schöne Zagreberin wurde vor allem durch ihre Rolle als ?Kees? in der niederländischen Trash-Serie ?Familie Flodders? berühmt.
Zvonimir Soldo (* 1967) ehemaliger kroatischer VfB Stuttgart-Spieler
?eljko Mavrovi? (* 1969) Boxer, Ex-Europameister im Schwergewicht. War zu seiner Zeit der einzige Schwergewichts-Profiboxer mit abgeschlossenem Abitur.
Vladimir Miholjevi? (* 1974), Radrennfahrer
Mirko Filipovic (* 1974) kroatischer MMA-Kämpfer, ehemaliger Führer in der kroatischen Anti-Terroreinheit ATJ und Mitglied des kroatischen Parlaments.
Iva Majoli (* 1977) Tennisspielerin. Der Höhepunkt ihrer Laufbahn war bisher der Sieg bei den French Open 1997.
Ivica Kosteli? (* 1979) Slalom-Weltmeister 2003 in St. Moritz (gleichzeitig mit seiner Schwester Janica), Slalom-Weltcup-Sieger 2001/02.
Janica Kosteli? (* 1982) Weltmeisterin in Slalom, schrieb bei den Olympischen_Winterspielen_2002 in Salt Lake City Sportgeschichte als sie vier Olympia-Medaillen in acht Tagen gewann (dreimal Gold, einmal Silber).
Weiteres
* Die durchschnittlichen maximalen Tagestemperaturen liegen bei 27 Grad im Juli und 2 Grad im Januar.
* In Österreich wird manchmal noch die Bezeichnung Agram (anstatt ?Zagreb?) verwendet.
* Die im Herzen des amerikanischen Bundesstaates Minnesota gelegene Gemeinde Agram (Morrison County) hat ihren Namen von der kroatischen Hauptstadt.
* Zagreb 1 ist der Name einer Bohrinsel der Crosco-Bohrgesellschaft.
* In der Zeit vom 28. Dezember 2006 bis 1. Januar 2007 fand in Zagreb das 29. Europäische_Jugendtreffen statt.
Quellen
Weblinks
]]• fivestars.hr Ein Internetportal zur Stadt (englisch)
• Kurzinformation auf der Homepage der Partnerstadt Mainz
• Die neue urbane Strategie der Stadt Zagreb auf der Homepage der Stadt Wien
• 360°-Ansichten von Zagreb
• Markante Gebäude
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nov:Zagrebpms:Zagabria
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