Adam Heinrich von Quingenberg
Adam Heinrich von Quingenberg (2. Mai 1599, ? 1631 in Werben bei Havelberg) war ein deutscher Verwaltungsbeamter.Leben
Quingenberg ist der Sohn des sachsen-altenburgischen Kammerrates Jonas von Quingenberg und dessen Ehefrau Elisabeth von Bünau.
Quingenberg studiert ab 3. Juni 1614 an der Universität Wittenberg; das Matrikelverzeichnis verzeichnet "für den Eid war er zu jung".
Nach dem Studium bekleidet er die Stelle eines Amtshauptmanns in Coswig. Im Februar 1630 gerät Quingenberg mit dem wallensteinschen Hauptmann Kluge - der in Coswig einquartiert war - in Streit. Nur die Androhung einer Haftstrafe durch Fürst Christian_I._von_Anhalt-Bernburg bringt Quingenberg dazu, von seiner Forderung nach einem Duell Abstand zu nehmen.
In die Fruchtbringende Gesellschaft wird Quingenberg 1629 durch Fürst Ludwig I. von Anhalt-Köthen aufgenommen. Dieser verleiht ihm als Gesellschaftsnamen der Aufrechte und als Motto voller Blüt. Als Emblem werden ihm Herbstrosen oder Glockenblumen <Alcea rosea L.> zugedacht. Im Köthener Gesellschaftsbuch wird Quingenberg unter der Nr. 166 verzeichnet.
Quingenbergs Sterbeort Werben bei Havelberg deutet an, dass er sich mit in der Gesandtschaft zu König Gustav II. Adolf von Schweden befand. Dieser residierte zwischen Mitte Juli und Anfang August 1631 in Werben.

