Achselschnur
thumb|Angehörige_der_thumb|Fleet_Admiral_Uniform von Generalen, Admiralen sowie Adjutanten im deutschen Heer und wurden an der Schulter getragen.19. Jahrhundert
Achselschnüre waren für Generale und Admirale in einem goldenen, für Flügel- und anderen Adjutanten in silbernem Geflecht gefertigt. Die Leibgendarmerie hatte weißleinene, mit Silberfäden und schwarzer Seide durchflochtene Achselschnüre.
20. Jahrhundert (Wehrmacht)
In der deutschen Wehrmacht wurden am 29. Juni 1935 so genannte Schulterbänder eingeführt, die als Schmuck zu bestimmten Anlässen getragen wurden, wie z.B. Parade. Offiziere und höhere Militärbeamte (außer den Schreibtischbeamten) trugen ein Achselband aus Silbergespinst, Angehörige des Musikkorps hatten zusätzlich einen roten Faden im Schulterband. Generale des Heeres, Generalfeldmarschälle und ihnen gleichgestellte Militärbeamte hatten ein Achselband aus Goldgespinst. Die Achselbänder wurden wie die Achselschnüre mit einem kleinen Hornknopf unter dem Schulterstück und dann am zweiten und dritten Uniformknopf befestigt.
Adjutanten trugen Achselschnüre als ihr Tätigkeitsabzeichen. Diese wurden auch von Offizieren des Generalstabs bei Kommandobehörden (jedoch nicht von den Stabschefs und Generalstabsoffizieren) sowie von Offizieren bei Festungs-, Standort- und Truppenübungsplatzkommandanturen getragen.
Die Adjutantenschnüre wurden aus stumpfem Silberdraht gefertigt und sahen einfacher aus als die Achselbänder für Paraden. Adjutanten trugen die Achselschnüre zum Feld-, Dienst- und Meldeanzug. Die Adjutantenschnur wurde mit einem Knopf an einer Lasche unter dem rechten Schulterstück angebracht. Die Öse befestigte man am oberen zweiten Knopf.
Achselschnüre sollten nicht mit Achselstücken verwechselt werden.
Weblinks
* http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/Adjut.Schnr..htm

