Achertalbahn
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Die Achertalbahn ist eine 10,4 km lange Nebenbahn von Achern nach Ottenhöfen im Schwarzwald, die von der Rheintalbahn abzweigt.
Geschichte
Im Achertal forderten vor allem die ab Mitte des 19. Jahrhunderts ansässigen Industriebetriebe schon früh eine Anbindung an die Rheintalbahn. Ab 1889 gab es Pläne für eine Schmalspurbahn, die jedoch nicht wirklich in Gang kamen.
1894 wurde dann ein Bahnkomitee gegründet, das eine Normalspurbahn von Achern nach Ottenhöfen forcierte. Mitte 1895 waren die Vorarbeiten abgeschlossen; ein Jahr später erfolgte die endgültige Genehmigung für einen Weiterbau.
Sie wurde von der Bahnbau- und Betriebsgesellschaft Vering & Waechter am 1. September 1898 eröffnet und gehörte ab 1. April 1917 zur Deutschen_Eisenbahn-Betriebsgesellschaft_(DEBG). Nach deren Auflösung übernahm die Südwestdeutsche_Verkehrs_AG_(SWEG) den Verkehr. Heute ist deren Tochter die Ortenau-S-Bahn Betreiber, die einen ihrer Stützpunkte in Ottenhöfen hat. In Ottenhöfen befindet sich ein Betriebswerk.
Die ursprünglich für Dezember 2004 geplante Durchbindung bis nach Offenburg musste wegen der Mittelkürzungen auf voraussichtlich Dezember 2005 verschoben werden. Dabei machen die Züge in Achern Kopf. Außerdem gibt es auf der Strecke auch noch den fahrplanmäßigen Museumsbahnbetrieb des Achertäler Eisenbahnvereins e. V.
Weblinks
• Achertäler Eisenbahnverein e. V.
• Eine Beschreibung der Achertalbahn-Fahrstrecke

