Abzugswiderstand
Der Abzugswiderstand oder Abzugsgewicht ist die Kraft, die der Schütze aufwenden muss, um den Abzug zu bewegen und einen Schuss auszulösen.Je geringer der Abzugswiderstand eingestellt ist, desto leichter bricht der Schuss. Für Sportschützen gibt es in den betreffenden Sportordnungen Regeln, die ein Mindestabzugswiderstand vorschreiben.
Bei einigen Sportwaffen ist laut Regelwerk der Abzugswiderstand nicht festgelegt, sondern frei durch den Schützen wählbar. So wird beispielsweise bei Luftgewehr (4,5 mm Diabolo), Mehrschüssiger Luftpistole (4,5 mm Diabolo) und der Freien Pistole (Kleinkaliber, .22 lfB) der Abzugswiderstand normalerweise auf wenige Gramm (20 bis 100) eingestellt.
Im Bund Deutscher Sportschützen (BDS) gilt für die meisten Disziplinen ein Mindestabzugsgewicht von 1.000 Gramm.
Beim Deutschen_Schützenbund gilt für Luftpistole ein Mindestabzugswiderstand von 500 Gramm. Sportpistole und alle Großkaliberdisziplinen erfordern ein Mindestabzugsgewicht von 1.000 Gramm. Für die Zentralfeuerpistole gilt ein Mindestabzugsgewicht von 1.360 Gramm.
Das Abzugsgewicht wird durch Anhängen eines der Disziplin entsprechenden Gewichts an das Abzugzüngel kontrolliert. Der Lauf der entladenen Waffe zeigt dabei senkrecht nach oben.
Falls das Mindestabzugsgewicht nicht erreicht wird, so erfolgt die Disqualifikation des betreffenden Schützen.

