Absolute Power
Absolute Power ist ein Spielfilm aus dem Jahr 1997. Der Regisseur war Clint Eastwood, das Drehbuch schrieb William Goldman nach einem Roman von David Baldacci. Die Hauptrollen spielten Clint Eastwood und Gene Hackman.
Handlung
Der Meisterdieb Luther Whitney (Clint Eastwood) bricht in das Haus eines Millionärs ein und räumt die geheime Kammer neben dem Schlafzimmer aus. Währenddessen kommt die Ehefrau des Millionärs mit einem Mann in das Haus und in das Schlafzimmer. Whitney muss sich die ganze Zeit über in der Kammer verstecken und kann das anfängliche Liebesspiel der beiden durch einen durchsichtigen Spiegel beobachten.
Aus dem Liebesspiel wird bitterer Ernst, als der Mann die Frau schlägt und dann versucht zu vergewaltigen. Im Zweikampf kann die Frau jedoch die Oberhand gewinnen und bedroht nun den Mann, der anfängt, um Hilfe zu schreien. Zwei weitere Männer stürmen herein und erschießen die Frau.
Eine weitere Frau, offensichtlich die Chefin der beiden Todesschützen, erscheint im Schlafzimmer. Die Todesschützen und ihre Chefin verbringen die Nacht damit, den Tatort zu säubern. Whithey wartet immer noch in der Kammer.
Die Gruppe will gerade das Grundstück verlassen, als sie Whitney im Schlafzimmer bemerken. Die beiden Todesschützen verfolgen Whitney durch den Wald, Whitney kann jedoch fliehen.
Es stellt sich nun heraus, dass der Liebhaber der Millionärsgattin der Präsident_der_USA ist, die beiden Todesschützen zwei Agenten des Secret_Service, die Frau ist Stabschefin.
Die Polizei ermittelt im Mordfall. Der Secret_Service arbeitet parallel an der Jagd auf Whitney, der zuerst das Land verlassen wollte, es sich aber wieder anders überlegt. Seth Frank (Ed Harris) leitet die Ermittlungen und kommt auch bald auf die Spur Luther Whitneys, hat aber bald Zweifel, ob dieser, der nur als Dieb bekannt, am Mord schuldig ist.
Nach einem Mordanschlag auf Whitney durch den Secret-Service und einem vom Millionär privat angeheuerten Killer, und einem Mordanschlag auf Whitneys Tochter, wendet er sich an den bestohlenen Millionär selbst und erzählt ihm, wer seine Frau getötet hat.
Der Millionär, ein Freund und Förderer des Präsidenten, nutzt seinen Zugang zum Weißen_Haus und konfrontiert den Präsidenten mit seinen Informationen. Der Präsident begeht daraufhin Selbstmord.
Kritik
film-dienst 10/1997: Die Kolportagegeschichte spekuliert mit vagen Ähnlichkeiten zu allgemein bekannten Washingtoner Ereignissen und sichert sich die Aufmerksamkeit des Publikums durch unbekümmerte sensationelle Übertreibung. In der kühlen, mehr an Personen als an Action interessierten Inszenierung verrät die garstige Story dennoch mehr über den Zustand der amerikanischen Gesellschaft, als man zunächst vermuten sollte.
Auszeichnungen
Judy Davis wurde für ihre Rolle für den Filmpreis Blockbuster Entertainment Award nominiert.
Weblinks
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