Ablach (Krauchenwies)
Das Dorf Ablach liegt etwa einen Kilometer westlich von Krauchenwies im Landkreis Sigmaringen (Baden-Württemberg).
Geografie
Geografische Lage
Ablach liegt ungefähr 10 km südlich von Sigmaringen und circa 25 km nördlich des Bodensees. Es liegt am namensgebenden Fluss Ablach im Ablachtal, das durch eiszeitliche Gletscher geformt worden ist. Ablach liegt am südlichen Rand des Naturparks_Obere_Donau.
Geschichte
Schon früh siedelten Kelten im Ablachtal, davon zeugt schon der Name Ablach selbst. ?Abela? heißt soviel wie ?Bach?; eine Insel der Unsterblichen in der keltischen_Anderswelt heißt im Irischen ?Emain Ablach? (Insel der Äpfel). Einzelfunde vom Ennetacher Berg bezeugen das Vordringen der Kulturgruppe ?Magdalénien?.
Ins Jahr 1202 datiert die erste urkundliche Erwähnung eines Heinricus de Abilach als Zeuge der Urkunde des Diethelm, Bischof von Konstanz und Abt im Kloster Reichenau. In späteren Urkunden sind mehrfach Herren von Ablach bezeugt.
Ablach kam bereits im 13. Jahrhundert an das Haus Habsburg. Österreich vergab Ablach als Pfandschaft, behielt aber die Oberherrschaft. Die Pfandherren wechselten von Hornstein-Hertenstein uber die von_Zimmern (ab 1453) bis hin zu den Schenken_von_Castell-Gutenstein (ab circa 1595).
1805 ordnete Napoleon die politischen Grenzen in Mitteleuropa neu, dabei wird die Landeshoheit über Ablach von Österreich an Württemberg übergeben und ging 1810 durch Vertrag an Baden.
1812 wird Ablach im Tausch gegen das Dorf Rast dem Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen zugesprochen.
Am 1. Januar 1975 wird Ablach schließlich als letzter Teilort der Gemeinde zwangsweise nach Krauchenwies eingegliedert.
Politik
Wappen
Im oberen Teil des geteilten Schildes findet man auf rotem Grund einen hervorbrechenden silbernen Schwanenhals mit goldenem Schnabel und drei goldenen Kugeln auf der Halskrümmung. Er ist Siegeln der Herren von Ablach entnommen, die im schon im 13. Jahrhundert bezeugt sind. Das rote Hirschgeweih auf silbernem Grund im unteren Teil des Wappens kommt aus dem Wappen der Schenken von Castel, die bis 1805 die Herrschaft Gutenstein und damit auch den Ort Ablach als österreichisches Lehen besaßen. Die obere Schildhälfte bringt die Farben des Wappens der Schenken von Castel in Umkehrung.
Das Wappen war der Vorschlag des Staatsarchivs Sigmaringen vom Jahre 1947. Die Verleihung erfolgte am am 28. Januar 1949 durch das Innenministerium Württemberg-Hohenzollern (Nr. IV 3012 B/13)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Vereine
* Freiwillige Feuerwehr Ablach
* Turn- und Sportverein Ablach
* Ledigengesellschaft Ablach
* Musikkapelle Ablach
* Obst- und Gartenbauverein
* Katholischer Kirchenchor
* Seniorenkreis Ablach
* Landfrauen
* Fischereiverein
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
* TOX Dübel - Inhaber Diepenbrock

