Äbülfäz Elçibäy
Äbülfäz Qädirqulu o?lu Elçibäy (alternative aserbaidschanische Schreibweise ?bülf?z Q?dirqulu o?lu Elçib?y; eigentlich Äbülfäz Qädirqulu o?lu Äliyev bzw. ?bülf?z Q?dirqulu o?lu ?liyev; 7. Juni 1938 in Naxç?van, gestorben 22. August 2000 in Ankara) war ein aserbaidschaner Politiker und Kulturwissenschaftler.Geboren wurde Elçibäy als Äbülfäz Qädirqulu o?lu Äliyev. Doch mit dem Beginn seiner antikommunistischen Aktivitäten änderte er seinen Familiennamen in Elçibäy.
Von Juni 1992 bis zum 25. Juni 1993 war Elçibäy Staatspräsident von Aserbaidschan. Unter seiner Führung schloss Aserbaidschan ein Freundschaftsabkommen mit der Türkei und trat im Oktober 1992 aus der GUS (Gemeinschaft unabhängiger Staaten) aus. Ebenso setzte er den Abzug der russischen Truppen aus Aserbaidschan durch. Während seiner Präsidentschaft wurde in Aserbaidschan das kyrillische_Alphabet durch das lateinische_Alphabet ersetzt.
Aufgrund der Niederlagen im Krieg um Bergkarabach wurde er 1993 während einer Militärrevolte gestürzt und durch den ehemaligen Chef der Aserbaidschanischen Kommunistischen Partei und damaligen Chef der Partei Yeni Azärbaycan, Heydär Äliyev (nicht verwandt), ersetzt.
az:?bülf?z Elçib?y

