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WG-Leben

Wer zum ersten Mal sein Elternhaus verlässt, um zum Studieren in eine eigene Wohnung zu ziehen, vielleicht sogar in eine neue Stadt, hat in der Regel nicht viel Geld und sucht normalerweise Anschluss in der fremden Umgebung. Dafür sind WGs (Wohngemeinschaften) ideal geeignet, denn man teilt sich die Miete mit anderen und ist nur dann alleine, wenn man das möchte. Meistens bestehen WGs aus zwei bis sechs Menschen, häufig Studenten, die jeweils ein Zimmer bewohnen und Küche und Bad gemeinsam nutzen. Im besten Fall gibt es auch noch ein Gemeinschaftswohnzimmer.

Man sollte sich vor dem Einzug darüber im Klaren sein, ob man lieber in eine reine Zweck-WG einziehen möchte, wo man sich lediglich die Wohnung teilt, oder in eine kuschelige Nicht-Zweck-WG, in der gemeinsames Kochen, Spieleabende oder andere Unternehmungen geplant werden. Meistens ist der goldene Mittelweg optimal, wo man zwar eine Gemeinschaft bildet, aber auch einfach mal seine Zimmertür schließen und alleine sein kann, wenn man zum Beispiel lernen muss oder seine Ruhe braucht. Entweder kann man sich mit einem oder mehreren Freunden eine größere Wohnung suchen und hat die gleichen Freundeskreise, Interessen und Hobbys, oder man sucht sich eine bereits bestehende WG, in der ein Zimmer frei wird. Beide Formen des Zusammenlebens haben Vor- und Nachteile: Man kennt sich unter Freunden vielleicht zu gut und geht sich gegenseitig auf die Nerven, man kommt bei fremden Leuten einfach nicht auf die gleiche Wellenlänge, usw.

Ein ständig wiederkehrendes Diskussionsthema bei den meisten WGs ist das Putzen: Wer ist heute für das Spülen zuständig? Und warum ist das Bad noch nicht sauber? Häufig findet man in WGs einen Putzplan, der festlegt, wer wann für welche Aufgaben zuständig ist. Ob dieser dann auch eingehalten wird, hängt von den Bewohnern ab, aber man sollte sich Mühe geben, seinen Teil einzuhalten, denn ansonsten kommt es zwangsläufig zu Reibereien. Wer bereits in einer WG gelebt hat, weiß, wie wichtig das harmonische Zusammenleben für die eigene Zufriedenheit ist. Im Voraus kann man zwar nach nur einem oder zwei Treffen nur schwer beurteilen, ob die zwischenmenschliche Chemie stimmt, aber der erste Eindruck ist ja häufig der richtige.

Weitere wesentliche Aspekte, die besprochen werden müssen, um die richtigen Mitbewohner zu finden, sind unter anderem die Flatrate für Telefon und Internet, die Raucherfrage, Musikinstrumente und voraussichtlicher Besucherandrang. Außerdem muss man sich darüber im Klaren sein, dass bei finanziellen Problemen, zum Beispiel mit dem Vermieter, jeder einzelne Bewohner haften muss. Für den Fall, dass die Eltern für ihren Sprössling eine Bürgschaft unterschreiben, sollten sie darauf bestehen, dass im Vertrag eine spezielle Klausel nur bezüglich ihres Kindes aufgenommen wird, ansonsten kann es sein, dass sie bei Problemen für die ganze WG haftbar gemacht werden. Einige Vermieter wollen lieber einen verlässlichen Hauptmieter für ihre Wohnung; dieser ist dann aber auch berechtigt, ausstehende Kosten einzutreiben.

Langzeit-Besucher sind natürlich willkommen, sollten aber mit ihrem Aufenthalt höchstens sechs Wochen nicht überschreiten. Dabei darf keine Überbelegung der Wohnung entstehen, und die anderen Mitbewohner dürfen nicht durch Lärm oder Ähnliches belästigt werden. Enge Angehörige wie Ehepartner oder Eltern können unbefristet und ohne Erlaubnis bleiben, das muss dem Vermieter allerdings mitgeteilt werden. Sollte der Lebenspartner unbefristet einziehen, bedarf es dagegen einer Einwilligung des Vermieters.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und eine WG sucht, findet hier eine unterschiedlichste Suchmöglichkeiten für viele Städte und verschiedenen Wohnungsgrößen.



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