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Traditionelle chinesische Medizin (TCM)
Die Traditionelle Chinesische Medizin geht von folgendem aus: Wichtig ist nicht, dass Organe, Knochen, Muskeln und Nerven reibungslos funktionieren - sondern dass die Lebens-Energie "Qi" ungehindert fließt. Die beiden im Körper wirkenden Kräfte Yin und Yang müssen im Gleichgewicht sein. Zur TCM zählen unter anderem Heilkräutertherapie, Akupunktur und die Meditations- Bewegungslehren Qi Gong und Tai Chi.
Herkunft und Funktion (Quelle: mdr.de) Für die Traditionelle Chinesische Medizin ist der menschliche Körper eine Einheit. Alle Körperteile und Organe bzw. Organsysteme (Funktionskreise) sind durch Energiebahnen - so genannte Meridiane - verbunden. Glücklich und gesund, also in Harmonie mit seiner Umwelt, ist nach Ansicht der Traditionellen Chinesischen Medizin der Mensch dann, wenn seine Energien ungehindert fließen können. Die Traditionelle Chinesische Medizin basiert auf dem Prinzip von Yin und Yang. Yin und Yang stehen für entgegengesetzte und sich dabei ergänzende Prinzipien bzw. Kräfte. Sie sind nicht starr, sondern in ständiger Wandlung. Im Grunde symbolisieren sie die Relativität des Seins. So ist in jedem Yin auch immer Yang enthalten - umgekehrt ist es genauso. Dem Prinzip von Yin und Yang unterliegen in der Traditionellen Chinesischen Medizin nicht nur Organsysteme bzw. Funktionskreise, sondern u.a. auch Nahrung, Umwelteinflüsse sowie das soziale Umfeld und alle Aktivitäten des Menschen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das Ziel der Behandlung, der Ausgleich der beiden Pole Yin und Yang. Yin -Yang weiblich - männlich Erde - Himmel Nacht - Tag passiv - aktiv Substanz - Dynamik Kälte - Wärme Blut - Energie dunkel - hell unten - oben innen - außen kalt - heiß Chronische Krankheit - Akute Krankheit Lebensenergie Qi und andere Grundsubstanzen Weitere Grundsubstanzen sind - die Körperflüssigkeiten (Jin-Ye) - die Essenz (Jing) - der Geist (Shen). Anders als in der westlichen Medizin spielen in der Traditionellen Chinesischen Medizin weniger Chemie, Biochemie und Anatomie eine Rolle. Wichtig sind nicht die Teilaspekte sondern der Zusammenhang, das Zusammenwirken aller Dinge. Die fünf Wandlungsphasen Alle Elemente beziehen sich aufeinander und verwandeln sich ineinander. Dabei wird grundsätzlich zwischen zwei Zyklen unterschieden: Erzeugender Zyklus: Holz|Feuer|Erde|Metall|Wasser Überwindender Zyklus: Holz|Erde|Wasser|Feuer|Metall. LINKS |
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