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Tai Chi


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Definition (Quelle: Geo):

Tai Chi genannt, ist eine meditative Bewegungskunst, die ihre Wurzeln in China hat. Der Legende nach begründete der Mönch Chang San-Feng vor mehr als 2000 Jahren Tai Chi als praktische Anwendung der Erkenntnisse des Taoismus. Früher wurde Tai Chi auch als Selbstverteidigung genutzt. Heute ist das kämpferische Element in den Hintergrund gerückt. Daher wird Tai Chi häufig auch als Schattenboxen bezeichnet. Charakteristisch für Tai Chi ist die sehr lang-same Ausführung der Bewegungsfolgen. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass Tai Chi nicht nur die Wahrnehmung des eigenen Körpers unterstützt, sondern auch zum Erhalt der Knochendichte beiträgt.


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Quelle:centro-asia.com


Woher kommt es? (Quelle: wikipedia.de)
Das Taìjíquán (Pinyin-Umschrift, chin. 太极拳/太極拳), auch T'ai-Chi-Ch'uan (Wade-Giles-Umschrift, früher gebräuchlich), verkürzend Tai Chi oder vereinfachend chinesisches Schattenboxen genannt, ist eine Jahrhunderte alte im Kaiserreich China entwickelte innere
Kampfkunst.
"Taiji" (太极/太極) ist im Daoismus ein Synonym für das allerhöchste Wirkprinzip und könnte mit "Das größte Ganze" oder "Die extremen Gegensätze" übersetzt werden. "Quán" (拳) bedeutet "Faust".
Taijiquan könnte also mit "Die Faustkampftechnik der extremen Gegensätze" übersetzt werden.
In der Volksrepublik China ist Taijiquan in zumeist stark vereinfachter Form ein Volkssport und in den Parks der Städte sieht man in den Morgenstunden tausende Menschen beim Üben der Bewegungen.
Über den Aspekt als Kampfkunst und Selbstverteidigung hinaus wird Taijiquan häufig als allgemeines System der Bewegungslehre oder als Gymnastik betrachtet, welches einerseits der Gesundheit sehr förderlich ist, andererseits der Persönlichkeitsentwicklung und der Meditation dienen kann. Besonders im Westen tritt der Kampfkunstaspekt häufig hinter diesen Aspekten zurück.


Taijiquan in Deutschland
In Deutschland gibt es zahlreichen Verbände, Schulen, Vereine und Einzellehrer, die Taijiquan unterrichten. Eine übergeordnete Organisationsstruktur existiert nicht.

In vielen Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der Gesundheitsvorsorge zumindest teilweise die Kosten von Taijiquan-Kursen, sofern diese von einem von der Krankenkasse zugelassenen Veranstalter durchgeführt werden.


Praxis
Grundlagen
In den verschiedenen Stilen und Schulen werden verschiedene Basisübungen praktiziert. Oft werden Übungen aus Systemen des Qigong genutzt um einfache innere Bewegungsfolgen zu verstehen, oft vereinfacht man auch Sequenzen der Form und übt diese in mehrfachen Wiederholungen. Aber nicht selten wird auch nur mit der Form (s.u.) gearbeitet.


Form
Im Zentrum des Übens von Taijiquan steht meistens eine so genannte "Form", eine feste Bewegungssequenz, die unterschiedlich lang sein kann (vergleichbar einer Kata in den japanischen Kampfkünsten).

Die Form wird typischerweise langsam und ruhig ausgeführt, doch kann es hier je nach Stil und Form Unterschiede geben. Die inneren Prozesse, deren äußerer Ausdruck die Formen sind, sind jedoch in allen Schulen gleich.

Eine Form setzt sich aus mehreren Bildern bzw. Einzelbewegungen zusammen. Viele Formen werden deswegen nach der Anzahl ihrer Bilder benannt, so zum Beispiel die 24-Bilder-Form (Pekingform) oder die 48-Bilder-Form (ebenfalls Peking-Form). Die längsten Formen haben über 100 Bilder und ihre Ausführung kann über eine halbe Stunde dauern.


Waffenformen
Die gebräuchlichsten Formen sind waffenlos, doch gibt es auch zahlreiche Waffen- oder Geräteformen. In traditionell orientierten Taijiquan-Schulen werden fortgeschrittene Schüler in den Waffenformen unterrichtet. Waffen des Taijiquan sind

- Schwert (Dan Jian)
- Doppelschwert (Shuang Jian)
- Säbel (Dan Dao)
- Doppelsäbel (Shuang Dao)
- Fächer
- Kurzstock
- Langstock
- Speer
- Hellebarde

Auf den höheren Stufen des Taijiquan praktiziert man Waffenformen mit Partner. Auch freie Anwendungen und freier Kampf werden zum Teil unterrichtet.


Die 10 Grundregeln
Die folgenden zehn Grundprinzipien des Taijiquan werden Yang Chengfu (1883-1936) zugeschrieben:

- Halte den Kopf aufrecht, um Deinen Geist zu entfalten
- Lockere die Ellenbogen, damit die Schultern sinken
- Brust und Rücken sollen entspannt sein
- Lockere Deine Taille
- Verteile das Gewicht richtig (Fülle / Leere)
- Bringe Ober- und Unterkörper in Einklang
- Deine Bewegungen sollen fließen
- Verbinde den Geist mit dem Körper
- Gebrauche Yi (Intention, Absicht), nicht rohe Kraft (Muskelkraft)
- Suche die Ruhe in der Bewegung und die Bewegung in der Ruhe



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