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Peeling


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Definition (Quelle: Geo):

Mit körnigen Cremes, Lotionen oder Meersalz werden überschüssige Hornhaut und Schuppen am Körper, vor allem im Gesicht, abgeschält. Die Haut wird dadurch reiner und kann andere Pflegeprodukte besser aufnehmen. Peelings werden oft in Wellness-Kuren eingesetzt; günstige Peelingcremes für zu Hause gibt es aber auch in Drogerien und Supermärkten.


Quelle: homepage.hamburg.de


Anwendungsmöglichkeiten (Quelle: wikipedia.de)
Arten
Beim oberflächlichen Peeling wird die oberste Hornschicht der Haut mechanisch oder chemisch entfernt. Diese Behandlung wird umgangssprachlich als Peeling bezeichnet.
Beim mitteltiefen Peeling wird die gesamte Hornschicht chemisch entfernt. Dies muss langfristig vorbereitet werden und benötigt ca. eine Woche bis zur Abheilung.
Beim tiefen Peeling wird die Haut bis zur Kollagenschicht abgetragen. Die Abheilung benötigt mehrere Wochen. In Europa kaum üblich.


Geschichte
Im alten Ägypten sollen Behandlungen üblich gewesen sein, die dem heutigen oberflächlichen Peeling entsprechen. Im türkischen Bad (Hamam) wird traditionell eine Ganzkörperbehandlung mit einem Handschuh aus Ziegenhaar durchgeführt. In Europa ist Peeling erst seit den 60er Jahren verbreitet.

Heutzutage wird beim oberflächlichen Peeling die oberste Hornschicht der Haut mechanisch oder chemisch entfernt.


Anwendung
Peeling wird angewendet gegen:

- schlechten Teint,
- Pigmentflecken, Pigmentstörungen,
- Fältchen und Falten,
- Hautunreinheiten, vergrösserte Poren,
- Erschlaffte Haut
- bestimmte Akne-Formen
- Verhornungsstörungen der Haut
- Hautnarben (Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen)

Meist wird Peeling an Gesicht, Händen und Dekolleté, ein oberflächliches Peeling auch als Ganzkörperbehandlung.
Vor der Benutzung eines Bräunungsmittels ist ein oberflächliches Peeling sinnvoll, um eine gleichmäßige und haltbare Bräunung zu erzielen.


Risiken
Das oberflächliche Peeling bringt kaum Risiken mit sich. Intensive mechanische Behandlung der Haut fördert allerdings die Verhornung. Personen mit einer venösen Störung, hier insbesondere bei Besenreisern im Gesicht (meist im Gebiet der Nasenflügel), sollten auf Peeling verzichten, da damit das Wachstum von Besenreisern gefördert wird.

Bei mitteltiefem und tiefem Peeling
- Infektionsrisiko,
- Schädigung tieferer Hautschichten,
- Bei der unsachgemäßer Anwendung der Säuren Verätzungen,
- Phenol ist krebserregend,
- Narbenbildung,
- dauerhafte Pigmentstörungen
- längere Empfindlichkeit gegen UV-Strahlen.


Peelingmittel
Mechanisches Peeling
- Salzkristalle,
- Zuckerkristalle,
- Scheuerschwämme und harte Bürsten,
- Schleifpartikel aller Art (Tonerde, Sand, Kunststoffpartikel).
- Hanf (Hanföl und feines Hanfschrot)

Chemisches Peeling
- Fruchtsäuren,
- Phenolverbindungen,
- Trichloressigsäuren (TCA),
- Retinoidsäuren (Vitamin-A-Säure).

Peeling per Laser
In neuerer Zeit werden auch Peelingverfahren mit gepulsten Kohlendioxidlasern angeboten.



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