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Definition (Quelle: Geo):

Die Tatsache, dass man sich beim Lesen auf eine Sache konzentrieren sollte, sorgt für ein Glücksgefühl, pure Entspannung und verbessert die Problembewältigung.


Quelle:adpic.be


Warum Lesen? (Quelle: lifeline.de) 

"Bücher sind Türen zu einer neuen Welt", betonte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) bei der Eröffnung des Internationalen Kongresses der Blindenbibliothekare in Marburg im Juli 2003. "Ohne diese Türen wäre unser Leben arm."

Doch nicht nur der Inhalt macht den Spaß beim Schmökern aus. Lesen selbst macht glücklich, weil es mühsam ist, glauben Verhaltensforscher. Es sei schwer, sich ganze Welten aus wenigen abstrakten Symbolen - den Buchstaben - zusammenzusetzen. "Das Lesen von Büchern ist anstrengender als andere Formen der Unterhaltung, insbesondere das Fernsehen", sagte Elisabeth Noelle-Neumann, Leiterin des Allensbacher Instituts für Demoskopie auf der Tagung "Leseglück, eine vergessenen Erfahrung?", die 1996 in Vallendar stattfand. "Aber mit der Anstrengung entwickeln sich die Kräfte, und darauf scheint es nun für ein in der Grundstimmung glückliches Leben vor allem anzukommen." In einer Umfrage fand Noelle-Neuman heraus, dass regelmäßige Bücherleser häufiger ein "Flow" erleben. Das bezeichnet einen Zustand, in dem Menschen völlig in einer Tätigkeit aufgehen. Der "Flow-Effekt" gilt als Auslöser für Glücksgefühle.

Anforderungen und Fähigkeiten müssen passen
Nach seinem Entdecker, den Psychologen Mihalyi Czikszentmihalyi, zeichnet "Flow" eine Form von Konzentration und Spannung aus, die bis zur Selbstvergessenheit reicht. Das Gefühl für Zeit schwindet und es kommt subjektiv zu einer Verschmelzung mit der Umwelt. Nach Czikszentmihalyi sind es vor allem die Sachen, bei denen wir an unsere Leistungsgrenzen stoßen, die uns voll und ganz aufgehen lassen. Doch Anforderungen und Fähigkeiten müssen aufeinander abgestimmt sein: Überforderung macht Angst und verhindert jeden Fluss; Unterforderung erzeugt Langeweile. "Flow-Erlebnisse" lassen sich nicht planen, das Geheimnis liegt in der Hingabe.

Erwachsene lesen weniger und oberflächlicher
Während viele Kinder noch stundenlang mit Harry Potter, Pippi Langstrumpf oder dem "Kleinen Hobbit" auf Abenteuer- und Entdeckungsreise gehen können, lesen die meisten Erwachsenen sehr viel weniger. Außerdem lesen sie oberflächlicher und brechen die Lektüre schneller ab, hat die Stiftung Lesen in einer Studie herausgefunden. Häufiges Argument: Zeitmangel. Doch das ist nicht der einzige Grund, sagen Experten. Konzentriertes Lesen erfordere ständiges Training. Nur so gelange man in den "Flow-Kanal" und erlebe ein Glücksgefühl. Einfacher sei es für viele Erwachsene, sich weniger anstrengend und zeitintensiv per TV zu unterhalten. - Ob das auf Dauer glücklich macht? (mj)



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