Studentenpilot.de - das Portal für Studenten The Body Shop
20 1 2 21 15 3 4 5 6 16 8 7

Home / Studentenleben / Wellness & Entspannung / Kombucha

Kombucha


Wellness Tipps
Wellnessreisen
Wellnessreisen
Wochenend-Wellness zum Spartarif
Definition (Quelle: Geo):

Getränk, das aus gezuckerten Tee und Kombuchapilz hergestellt wird. Kombuchapilz besteht aus Bakterien und Hefen. Bei der Gärung entstehen vorwiegend Gluconsäure, Essigsäure und geringe Mengen Alkohol. Die Inhalts-stoffe wirken leicht abführend und desinfizierend. Als Erfrischungsgetränk sind Kombucha-Zubereitungen akzeptabel, so lange auf Hygiene geachtet wird. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat jedoch Zweifel an der Kombucha-Qualität.


Badekur
Quelle: users.adelphia.net


Herkunft (Quelle: br-online.de)
Wundertrunk Kombucha
Der Wellness-Trunk erobert die Haushalte - mit Tipps zum Selbermachen.
Dem Kombuchapilz werden nahezu wundersame Heilwirkungen nachgesagt, der mit seiner Hilfe vergorene Tee gilt seit Jahrtausenden als Gesundheitselixier. Ursprünglich stammt das Getränk aus Asien, schon vor über 2000 Jahren sollen die Chinesen sich damit fit gehalten haben. Inzwischen hat man auch hierzulande das Potenzial des Kombucha erkannt. Diverse Hollywood-Schönheiten haben ihn für sich als Quell ewiger Jugend entdeckt. In Apotheken und Reformhäusern können sich Anhänger alternativer Heilmittel mit dem Wundertrunk eindecken.

Dicker Pfannkuchen mit Heilkraft?
"Pilz des langen Lebens", "Wunderpilz", "Heldenpilz" - viele Bevölkerungsgruppen haben dem Kombuchapilz ihren eigenen Namen gegeben. Bei uns ist er unter der nüchternen Bezeichnung "Teepilz" bekannt. Er sieht aus wie ein dicker Pfannkuchen und besteht aus Hefezellen und anderen Mikroorganismen. Mit seiner Hilfe wird gezuckerter schwarzer, grüner oder Kräutertee vergoren. Dabei entstehen die gepriesenen Inhaltsstoffe des Kombuchagetränks: Glucuronsäure, die Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C sowie Folsäure und rechtsdrehende Milchsäure, Aminosäuren, Enzyme, antibiotische Stoffe und eine geringe Menge Alkohol, so viel wie in einem alkoholfreien Bier. Für den erfrischenden Geschmack sorgt die Kohlensäure, die ebenfalls entsteht.

Universaltrunk gegen alle Leiden?
Glaubt man den Verheißungen seiner Anhänger, hilft Kombucha gegen nahezu alles: Gelenk- und Rückenschmerzen, Diabetes, Schlaflosigkeit, Gallensteine, Fettleibigkeit, Verstopfung, Durchfall, Hämmorrhoiden, Arthritis, Herzinfarkt, Menstruationsbeschwerden und vieles mehr. Außerdem soll er die Faltenbildung verringern, die Organtätigkeit anregen, graue Haare wieder nachdunkeln lassen und nicht zuletzt die sexuelle Potenz verstärken.

Herstellung muss sauber sein
Kombucha muss man nicht fertig kaufen, man kann den Trunk auch selber herstellen. Da sich der Pilz ständig vermehrt, kann man mit einem kleinen Stückchen beginnen. Von Alters her gilt es als Zeichen der Freundschaft und des gegenseitigen Helfens, den Teepilz von Familie zu Familie weiterzugeben. Die Herstellung muss jedoch absolut hygienisch ablaufen - das gelingt nicht immer. Wissenschaftler bleiben deshalb skeptisch, ob Kombucha wirklich so gesund ist.

Gefährlich?
Der Mediziner Edzard Ernst von der britischen Universität Exeter ist der Ansicht, dass Kombucha die zahlreichen gesundheitsfördernden Versprechungen nicht halten kann. Seine Untersuchung zu diesem Thema erschien im Oktober 2003 in der Fachzeitschrift "Forschende Komplementärmedizin und Klassische Naturheilkunde". Demnach gibt es bislang keine am Menschen durchgeführte klinische Studie, die die versprochenen Wirkungen des Kombucha-Tees nachweist. Es seien sogar Gesundheitsrisiken möglich, da sich unter unhygienischen Produktionsbedingungen Krankheitserreger im Pilz vermehren könnten. So gebe es Berichte über Leberschäden, Kopfschmerzen und Infektionen. Werde der Kombucha-Pilz unter hygienischen Bedingungen hergestellt, bestehe jedoch kein generelles Gesundheitsrisiko, betont der Wissenschaftler.
Kombucha-Anhänger wie der Autor des Buches "Kombucha - Das Teepilzgetränk", Günther W. Frank, sehen die Ursachen für Verschmutzungen bei der Herstellung darin, dass das Wissen um das genaue Wie und Womit vielfach verloren gegangen sei. Wenn man sauber arbeite und sich an bewährte Rezepte halte, dann müsse man keine Bedenken haben, das Kombuchagetränk wie seit Generationen im Haushalt herzustellen.

Wie mache ich Kombucha selber?
Kombucha setzt man am besten in einem großen Glas an, zum Beispiel in einem Einmachglas. Metall- oder Porzellanbehälter sind weniger geeignet, da sie von der Säure angegriffen werden.

Lösen Sie etwa 70 Gramm Zucker in einem Liter lauwarmem Schwarztee oder grünem Tee auf. Um die Reifung zu beschleunigen können Sie etwa 100 ml alte Kombucha-Flüssigkeit zugeben, sofern sie welche haben. Wenn nicht, nehmen Sie die selbe Menge Essig. Legen Sie nun den Kombucha-Pilz auf die Flüssigkeit, mit der glatten Seite nach oben.
Kombucha braucht viel Sauerstoff, verschließen Sie das Glas deshalb mit einem Mulltuch oder Küchenpapier und einem Gummiband. Stellen Sie das Glas anschließend an einen warmen Ort (23 - 27 °C).
Nach etwa 8 bis 10 Tagen ist die Kombucha-Flüssigkeit fertig. Diese müssen Sie dann nur noch mit einem Kaffefilter abseien. Den Pilz können Sie natürlich wiederverwenden - für die nächste Runde Kombucha. Waschen Sie ihn hierfür ab, so dass die braunen Schlieren verschwinden.
Aufbewahren können Sie ihn am besten vollständig mit Kombucha-Flüssigkeit bedeckt in einem Einmachglas. Auf diese Weise können Sie auch einen Teil davon weitergeben. Sie können natürlich auch mehr Kombucha herstellen. Nehmen Sie dafür einfach ein größeres Glas und entsprechend mehr von den Zutaten. Das Getränk hält sich etwa zwei Wochen.


TIPPS
Kombucha-Genuss
Wenn Sie zum ersten Mal Kombucha trinken: Nicht übertreiben! Fangen Sie mit Schnapsgläsern an und steigern Sie dann die "Dosis". Denn wie gesagt: Kombucha räumt den Darm auf, die Entgiftungs-Reaktion setzt schnell ein. Trinken Sie nicht mehr als drei bis vier Tassen am Tag, so die gängige Empfehlung. Mit Früchten können Sie den Kombucha zu einer leckeren Bowle aufpeppen. Wollen Sie eine Weile mit der Kombucha-Produktion aussetzen, kein Problem: Der Pilz bleibt - kühl gelagert - mindestens einen Monat lebensfähig.



      LINKS






Bookmark and Share
Anzeigen





XING - Das professionelle Netzwerk



Über uns | Werbung | Studenten-Shop | Partnernetzwerk | Partnernetzwerk | Impressum & Datenschutzerklärung

Copyright 2012 Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG