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Hamam


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Wochenend-Wellness zum Spartarif
Definition (Quelle: Geo):

Ein türkisches oder orientalisches Bad. Der Gast wird während der Hamam-Prozedur durch vier Räume geführt: Die Temperatur wird in den Räumen langsam gesteigert, so dass der Körper stetig erwärmt und der Kreislauf nicht zu sehr belastet wird.


Badekur
Quelle: lindner.de


Beschreibung (Quelle: wikipedia.de)
Ein Hamam oder Hammam (حمّام hammām, Vorsicht: حمام hamām die Taube) ist eine Art Sauna, die man vor allem im arabischen Raum, im iranischen Kulturkreis und in der Türkei findet. Es ist auch unter dem Namen "Türkisches Bad" bekannt.

Der Hamam ist im Gegensatz zur finnischen Sauna keine Trockensauna, sondern ein Dampfbad, welches meist aus Marmor mit einer kreisrunden Liegefläche in der Mitte des Raumes besteht. Öffentliche Hamams werden nach Geschlechtern getrennt genutzt - es sind endweder separate Räumlichkeiten vorhanden oder die Nutzungszeiten für Frauen und Männer sind verschieden. In Hotelanlagen kann das Hamam meist auch gemeinsam besucht werden. Der Besucher legt ein spezielles Handtuch (Peştemal) als Lendenschurz an. An den Wänden befinden sich Waschbecken mit warmen und kalten Wasser mit welchem man sich entweder selbst regelmäßig übergießt - oder man läßt sich von einem Tellak (Bademeister und Masseur) waschen. Oft werden gegen Aufpreis auch Massagen und Peelings angeboten. Ein Peeling reinigt die Haut durch Reiben mit der sogenannten Kese, einem rauhen Seidenhandschuh.

Neben dem Reinigen und Schwitzen wird in den Hamams auch viel für die Schönheitspflege getan. Die Männer nutzen die entspannte Atmosphäre um sich zu rasieren, die Frauen epilieren sich den gesamten Körper (im Islam ist die Entfernung der Achsel- und Schamhaare Pflicht), oder färben sich die Haare.

Nach dem Besuch des warmen Dampfbad (Sıcaklık) erfolgt eine Erholung und Entspannung in einem kühleren Raum (Soğukluk).

Die ersten Hamams wurde im Mittelalter in Jordanien errichtet.

Ein Hamam spielte zentrale Rolle im 1997 produziertem italienischem Film "Hamam - Das türkische Bad" mit Alessandro Gassman, Francesca d'Aloja als Hauptdarsteller. Regie führte Ferzan Özpetek, die Musik kommt von Pivio Aldo De Scalzi.



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