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Fango-Kur
Bei der Fango-Kur wird Mineralschlamm erhitzt, auf Plastikfolie gegossen und bei einer Temperatur von ungefähr 50 Grad um den Körper gepackt. Die Patienten schwitzen während der Behandlung stark, die Gefäße weiten sich und der Blutkreislauf wird beschleunigt. Fango-Kuren sollen rheumatische Beschwerden und Verspannungen lindern. Bei Bluthochdruck und Herzerkrankungen können Fango-Packungen auch negativ wirken.
Zusammensetzung und Sinn (Quelle: wikipedia.de) Fango besteht aus Substanzen wie Kieselsäure, Aluminiumoxid, Eisenoxid, Tonerde und Magnesium. Nach der Gewinnung wird er feingemahlen, gereinigt, mit Feuchtigkeit versetzt und dann als Schlamm auf den Körper aufgetragen oder in Plastikfolie, Leinentücher oder Wolldecken eingepackt und als sog. Packung auf erkrankte Stellen des Körpers aufgelegt. Eine Wärmebehandlung dauert zwischen 20 und 40 Minuten, wobei die Wärme des Fango zwei bis drei Zentimeter tief in den Körper eindringt und die Heilstoffe sich so im ganzen Körper ausbreiten. Therapien mit Fangopackungen sind vor allem üblich bei Muskelverspannungen (besonders im Rücken) und Rheuma. Außerdem fördern Fangopackungen die Durchblutung, regen den Stoffwechsel an und lindern Schmerzen. Die Heilwirkung von Fango in Kombination mit Massagen und Bewegungstherapie ist wissenschaftlich belegt. LINKS |
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