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Bewegungstherapie
Sport und Bewegung beugen Zivilisationskrankheiten vor. Bei der Bewegungstherapie geht es vor allem darum, bestimmte Muskelgruppen zu kräftigen und zu koordinieren, z.B. durch sanfte Muskelspiele, Ausdauertraining und Dehnübungen. "Spitzenleistungen" durch Kraftsport oder Bodybuilding sind nicht erwünscht. Zu empfehlen sind: Schwimmen, Wandern, Joggen, Walken, Skilanglauf.
Was versteht man unter Bewegungstherapie? (Quelle: aok.de) Bewegung kann die Gesundheit vor allem durch ein regelmäßiges sportliches Training unterstützen. Im Vordergrund steht hier die Vorbeugung von Krankheiten oder die Wiedererlangung der allgemeinen körperlichen Fitness nach Krankheiten und Operationen. Im Gegensatz dazu wird Krankengymnastik gegen bestehende Beschwerden an einzelnen Körperteilen - wie erkrankte Gelenke oder verspannte Muskeln - eingesetzt. Für ein Ausdauertraining am besten geeignet sind sicherlich Sportarten, die möglichst viele Muskelgruppen beanspruchen: Z. B. Schwimmen, Rudern oder Skilanglauf. Doch auch andere Betätigungen wie Radfahren, Joggen, Walking oder Wandern haben nachweislich eine positive gesundheitliche Wirkung. Zwar werden hier weniger Muskeln bewegt, aber diese Sportarten haben den Vorzug, dass sie sich relativ leicht und ohne große Mühen in das Alltagsleben integrieren lassen. Neben der sportlichen Ausdauer sollten Sie jedoch auch kräftigende Übungen nicht vergessen. Eine starke Bauch- und Rückenmuskulatur beugt Haltungsschäden und Rückenschmerzen vor. Wer seine Beweglichkeit und Koordination trainiert, hält die Gelenke beweglich und verringert sein Sturzrisiko. Daher sind Gymnastik oder Aerobic, aber auch Tanzen und Ballspiele von hohem medizinischem Wert. Ein großer Irrglaube ist es außerdem, körperliche Fitness gleichzusetzen mit einem möglichst kleinem Bauchumfang, starken Bizeps oder breiten Schultern: Wer vom gängigen Schlankheits- und Schönheitsideal abweicht, kann trotzdem körperlich topfit sein. Auch teure Fitnessgeräte sind nicht immer notwendig. Wanderschuhe, Badehose oder der Hund, mit dem man spazieren geht, erfüllen diesen Zweck genauso. Nutzen Sie bereits im Alltag jede Bewegungsmöglichkeit: Verzichten Sie öfters auf Rolltreppe oder Fahrstuhl. Kleinere Besorgungen lassen sich manchmal wesentlich schneller mit dem Fahrrad erledigen. Das Holz für den Kamin kann man selbst hacken - das hat schon Pfarrer Kneipp seinen Patienten empfohlen. Wie wirken Sport und Bewegung?
Wer an chronischen Erkrankungen oder bisher nicht abgeklärten Beschwerden leidet - besonders wichtig sind hier Herz- und Kreislauferkrankungen - sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, bevor er sich für ein regelmäßiges Ausdauertraining entscheidet. Tipps zum richtigen Ausdauertraining
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