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Atemtherapie


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Definition (Quelle: Geo):

Besonders nach der indischen Yoga-Lehre ist richtiges Atmen die Voraussetzung für geistige, körperliche und seelische Gesundheit. In Japan und China bilden Atem- und Bewegungsübungen einen Schwerpunkt der körperlichen und geistigen Gesundheitsvorsorge. Bewußte, gleichmäßige Atmung kann helfen, Spannungen abzubauen.


Quelle: spitalbern.ch


Atemtherapie - Was ist das? (Quelle: das-gesundheitsportal.com)
ist eine am Atem des Menschen orientierte Körpertherapie. Schon im Altertum wurde im alten China und Indien Wissen über den Atem vermittelt und als natürliches Heilverfahren eingesetzt. Tägliche Atemübungen halfen Krankheiten vorzubeugen.

Der Mensch atmet überwiegend unbewußt, das ist die natürliche Atmung. Der Atem läßt sich aber auch willentlich beeinflußen, z.B. kann er bewußt geholt oder angehalten werden. Eine dritte Möglichkeit besteht in der Zulassung eines gelassenen Atems, der das Vegetativum nach Bedarf beruhigt oder belebt.

Der Atem widerspiegelt alles, er ist ein komplexes Geschehen. Er reagiert auf Einflüsse aus der Außenwelt, wie auch der Innenwelt. Wenn ich laufe, wird er schneller, wenn ich mich freue, fließt er freier und weiter, bei Angst wird er enger, bei Schreck stockt er.


Die Einflußfaktoren auf den Atem können auch folgendermaßen eingeteilt werden:
- seelische: z.B. Wut, Angst, Schreck, Freude, Lust, Heiterkeit.
- körperliche: z.B. Sport, Arbeit
- geistige: z.B. positive Vorstellung - Atem läuft gut; negative Vorstellung - Atem stockt.

Der natürliche Atemrhythmus ist oft beeinträchtigt durch Fehlhaltungen, Muskelverspannungen, seelische Probleme, Überbelastung und Streß. Durch die Atemtherapie erkennt man mit der Zeit Fehlformen der Atmung durch zunehmendes Spüren selbst und kann mit ihrer Hilfe zum ureigenen Atemrhythmus zurückfinden. Es geht um die Fähigkeit, den eigenen Atemfluß zuzulassen, den Atem kommen und gehen zu lassen und warten zu können, bis er nach einer Atempause von selbst wieder einsetzt. Dies bewußt wahrzunehmen und nicht zu manipulieren, ist das Ziel.
Durch die gelassenere Atmung kommt es außerdem zu einer verbesserten Durchblutung, Anregung des Stoffwechsels, Zunahme der Elastizität im Brust- und Beckenraum.
Verspannungen und Blockaden werden abgebaut, Zwerchfellbewegung und Verdauung angeregt.


Die Atemtherapie
In der heutigen Zeit sind die meisten Menschen sehr vom Kopf her bestimmt. Durch das in der Atemtherapie geförderte Körperempfinden bekommt man auch wieder Zugang zu seinen Gefühlen.

Sammlung, Anwesenheit und Atem sind Grundelemente der Atemtherapie, die, richtig angewandt, einen Zugang zu unbewußten Strukturen und Tiefenschichten ermöglichen können, die verbal nicht zu erreichen sind. Eigene Körpersignale werden wieder besser wahrgenommen und verstanden, im übrigen auch die anderer. Jeder wird seine eigenen Erfahrungen machen!

Auf der psychologischen Ebene z.B. stärkt Atemtherapie die Persönlichkeit und das Selbstbewußtsein und fördert einen Entwicklungsweg zum eigenen inneren Wesen. Man kommt mit sich selbst ins Gespräch und stellt eine Verbindung zu sich selbst her.
Man lernt sich in seiner Art anzunehmen. Dadurch wird man befähigt, neue Kommunikationswege zu sich selbst und anderen aufzubauen.

Auf der körperlichen Ebene vermag Atemtherapie die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren und fördert dadurch die Gesundheit bzw. die Genesung. Atemtherapie wird als zusätzliche Maßnahme, z. B. bei folgenden Erkrankungen und funktionellen Störungen empfohlen:
- chronische Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale, chronische Bronchitis, Emphysemlunge, sowie funktionelle Störungen der Lunge
- Funktionelle Störungen des Herz- und Kreislaufsystems
- Degenerative und funktionelle Störungen des Bewegungsapparates
- Erschöpfungs- und Spannungszustände
- Migräne
- Funktionelle Störungen des Verdauungstraktes
- Depressionen und Ängste
- Psychosomatische Störungen
- begleitend bei Krebskrankheiten
- begleitend nach Operationen
- allgemein vorbeugend
- begleitend in Lebenskrisen
- begleitend bei Raucherentwöhnung

Die Atemtherapie wird heute in verschiedenen Formen angeboten, mehrere "Schulen" vermitteln den Atemtherapeuten / -pädagogen, wie sie den Atem des Klienten diagnostisch und therapeutisch zu dessen Wohl nutzen können, wie also dieses Wissen und Können in eine erfolgreiche "Atemarbeit" umgesetzt werden kann. Dem entsprechend gibt es zwischenzeitlich eine Vielzahl an praktizierten "settings". Häufig werden Gruppen- oder Einzeltherapien angeboten, zunehmend aber auch Schwerpunkt-Behandlungen für bestimmte Zielgruppen, z.B. Atemübungen für den Beckenboden, Atemtherapie für chronisch Lungenkranke u.s.w.

Atemtherapie ist somit eine zunehmend akzeptierte und verbreitete, natürliche und schonende alternativmedizinische Behandlungsmethode zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit, zur Stärkung der Persönlichkeit und des Selbstbewußtseins. Sie versucht den Menschen über die Atmung ganzheitlich zu erfassen, berücksichtigt körperliche und seelische Signale und eröffnet mittels der Atemarbeit neue und dynamische Wege der Selbstheilung und Selbsterkenntnis.



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