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Akupunktur
Vor rund 4.000 Jahren wurde die Akupunktur in China entwickelt. Mit Nadeln aus Stahl, Silber und Gold werden bestimmte Punkte des Körpers stimuliert. So soll der Fluss der Lebensenergie Qui beeinflusst werden. In Europa wird die Akupunktur seit rund 30 Jahren angewandt, unter anderem gegen Schlafstörungen oder Migräne.
Wie funktioniert Akupunktur? (Quelle: das-gruene-rezept.de) Nach der ursprünglichen chinesischen Medizinvorstellung befinden sich unter der Hautoberfläche unsichtbare Energiebahnen, so genannte Meridiane, die jeweils bestimmten Organen zugeordnet werden. Entlang dieser Meridiane sind Punkte angesiedelt, die wenn sie mit dünnen Silber- oder Goldnadeln angestochen werden die Selbstregulation des jeweiligen Organs gezielt aktivieren. Bei manchen Menschen lösen Nadelstiche eine unangenehme Vorstellung aus, die Akupunkturnadeln sind aber so dünn, dass sie der Patient, wenn sie vom erfahrenen Arzt gesetzt werden, kaum spürt. Neben der Stichtechnik besteht die Kunst des Akupunkteurs auch darin, die für die Probleme des konkreten Patienten am besten passende Punktkombination zu finden. Das ist bei der großen Zahl an Möglichkeiten keine leichte Aufgabe. Eine gute Ausbildung ist deshalb für einen Akupunkturarzt sehr wichtig. Bei welchen Erkrankungen ist Akupunktur wirksam? (Quelle: das-gruene-rezept.de) „Akupunktur ist aber mehr als nur eine Schmerztherapie,“ betont Dr. Rainer Wander, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Akupunktur und Neural-therapie, „sie kann bei zahlreichen anderen Leiden mit Erfolg eingesetzt werden, also auch bei Allergien oder Tinnitus.“ In allen Studien, die bisher gemacht wurden, schnitt diese Behandlungsmethode besser ab, als erwartet wurde. ul LINKS |
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