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Muskelkater - Ratgeber


Was ist Muskelkater
Muskelkater tritt mit einer zeitlichen Verzögerung von 12-36 Std., also einem halben Tag ein und verabschiedet sich nach 3-5 Tagen wieder. Grund des Muskelkaters sind ungewohnte Bewegungsabläufe. Dabei handelt es sich um kleine Muskelverletzungen. Man sagt, dass die Milchsäurebildung während des Trainings bei der Entstehung von Muskelkater eine Rolle spielt.
Je intensiver das Training, umso höher die Laktatbildung, umso schlimmer der Muskelkater durch Übersäuerung.


Entstehung
Muskelkater tritt oft nach einer Überanstrengung bestimmter Muskeln (beispielsweise beim Sport) etwa ein bis zwei Tage nach der Belastung auf und bei Überschätzung der eigenen Belastbarkeit. Nach Überbelastung der Muskeln kommt es zu feinen Rissen in den Muskelfasern. Dadurch dringt Wasser in die Fasern ein, was nach 1-2 Tagen zur vermehrten Wasseransammlung führt. Die Muskelfaser schwillt an und wird gedehnt. Der hieraus resultierende Dehnungsschmerz ist vermutlich für den schmerzenden Muskelkater verantwortlich. Der Mensch besitzt mehr als 400 Skelettmuskeln, deren Bewegung über die Sehnen auf die Knochen und Gelenke übertragen werden. Muskeln können enorme Kräfte aushalten, allerdings nur dann, wenn sie regelmäßig belastet und trainiert werden. Ist dies nicht der Fall, kommt es zu Muskelschmerzen - dem Muskelkater.


Vorsorge und Behandlung
Ihr solltet also immer für ein ausgiebiges Warmup und Cooldown sorgen, um dem Muskelkater vorzubeugen. Ebenso sollten ungewohnte Belastungen und neue Übungen nur in Maßen trainiert werden. Allerdings sollte das Training in regelmäßigen Abständen (empfehlenswert 2-3mal pro Woche) erfolgen. Auch sehr hilfreich vor dem Sport ist das Einreiben mit durchblutungsfördernden Muskel-Ölen.

Die Aussage, dass man bei Muskelkater auf weiteres Training verzichten sollte ist nicht ganz richtig, statt dessen solltest ihr besser leicht weiter trainieren, z. B. Gymnastik oder Jogging, Lockerungsübungen sowie Dehnen.

Sinnvoll sind auch Massagen und Saunagänge, durchblutungsfördernde Salben oder Kräuterzusätze (z. B. Fichtennadel und Rosmarin). Ebenfalls hilfreich sind Wechselbäder.

Wenn der Muskelkater nicht aufhören will oder die Schmerzen zu stark sind, werden auch leichte Schmerzmittel oder Salben zu empfehlen. Bei keiner Linderung ist es empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen.

Dennoch sollte man aufgrund der Vernarbung der Mikrotraumen im Gewebe und der bestehenden Gefahr einer Muskel- und Sehenverletzung versuchen, Muskelkater zu vermeiden.



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