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	<title>AbsolventenINFO + studiINFO</title>
	<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/</link>
	<description>RSS-Feed zur Darstellung aller Artikel aus AbsolventenINFO + studiINFO aus dem Aschendorff-Verlag Münster</description>
	<language>de-de</language>
	<copyright>Aschendorff-Verlag Münster</copyright>
	<pubDate>08.11.2012</pubDate>
	<item>
		<title>In die Ferne schweifen: Studieren oder arbeiten im Ausland bietet viele Vorteile</title>
		<description><![CDATA[Auslandsaufenthalte sind oft die Juwelen im Lebenslauf. Wer bei einer Bewerbung mit Auslandssemestern, -praktika und -jobs oder gar einem kompletten Auslandsstudium glänzen kann, punktet bei den Personalern. Aber nicht nur für die Jobsuche sind Auslandsaufhalte jeglicher Couleur eine gute Sache: Studieren oder Arbeiten im Ausland bietet neue Perspektiven, unschätzbare Eindrücke und einzigartige Erfahrungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Frage Nummer eins ist: Was will ich im Ausland tun? Wer frisch von der Schule kommt, kann in Betracht ziehen, sein komplettes Studium im Ausland zu absolvieren. Der Vorteil: Anders als bei einer Immatrikulation an einer deutschen Uni werden Auslandssemester als Wartezeit für einen Studienplatz hierzulande angerechnet. Allerdings sollten sich Studienanfänger überlegen, ob sie sich so gut im neuen Umfeld des universitären Lebens zurechtfinden werden, dass die zusätzliche Eingewöhnungszeit für das Leben im Ausland nicht zu einer Stolperfalle wird. Wer ins deutschsprachige Ausland geht, umgeht zumindest die Sprachbarriere. Bei der Vorbereitung eines Auslandsstudiums können die Akademischen Auslandsämter der Universitäten oder der Deutsche Akademische Austauschdienst wertvolle Unterstützung leisten.

Abstecher an der Uni

Wer schon an der Uni ist, kann ein oder zwei Auslandssemester einplanen, wenn er sie in seinem Studienplan unterbringen kann. Das Erasmus-Programm ist ein Angebot, das neben der Abwicklung über die Heim-Uni weitere Vorteile wie die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland anhand des European Credit Transfer Systems (ECTS) und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudenten bietet.

Zum Arbeiten verreisen

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen Studierende mit einem Praktikum oder einem Job jenseits der deutschen Grenzen. Für die Kombination aus Auslandsund Berufserfahrung bieten sich Praktika, „Work &amp; Travel“-Programme, Au-Pair-Aufenthalte, Freiwilligendienste und noch eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten an. Zahlreiche Online-Portale bieten eine Jobbörse für solche Fälle an und helfen auch bei der Beantwortung von Fragen nach der richtigen Bewerbung, benötigten Unterlagen und Arbeitsvisa.

Ohne Sprachkenntnisse geht wenig

Nummer zwei auf der Prioritätenliste für den Auslandsaufenthalt ist die Sprache. Auch wenn viele Universitäten inzwischen auch englischsprachige Studiengänge und Seminare anbieten – wen es ins Ausland zieht, der sollte zumindest in der Lage sein, ein kurzes Gespräch mit seinen Kommilitonen in der Landessprache zu führen. Englisch als klassische erste Fremdsprache eröffnet vielfältige Perspektiven in den USA, Kanada, Australien, Großbritannien und knapp 60 weiteren Ländern der Welt. Auch Französisch oder Spanisch werden an vielen Schulen deutschen Schulen gelehrt. Trotzdem ist es sinnvoll, vorhandene Kenntnisse vor der Abreise aufzufrischen, zumal viele Universitäten einen Nachweis über Sprachkenntnisse verlangen. In der englischsprachigen Welt ist der TOEFL (Test Of English as a Foreign Language) der Standard auf diesem Gebiet.

Money, money, money ...

Wer nicht das Glück hat, im Rahmen eines Stipendiums oder Förderprogramms finanziell unterstützt zu werden, hat unter Umständen Anspruch auf Auslands-BAföG. Wer in Deutschland BAföG bezieht, kann seine Ansprüche in der Regel auch im Ausland geltend machen. Studierende, bei denen das nicht der Fall ist, weil ihre Eltern zu viel verdienen, sollten es auf jeden Fall mit einem Antrag auf Auslandsförderung versuchen, denn die Förderbeträge sind dabei höher als im Inland. Ein Nebenjob ist natürlich auch im Ausland eine weitere Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu finanzieren. Mangelnde Sprachkenntnisse oder – außerhalb der EU – fehlende Arbeitsvisa können dem jedoch im Weg stehen.

Die Bleibe in der Fremde

Auch im Ausland braucht der Studi natürlich ein Dach über dem Kopf. Die Gepflogenheiten unterschieden sich dabei zum Teil erheblich von Nation zu Nation. WGs zum Beispiel sind nicht überall üblich. Weltweit verbreitet und in vielen Fällen die einfachste Lösung ist ein Zimmer im Studentenwohnheim: Es ist meist möbliert, so dass nicht auch noch Einrichtungsgegenstände mitgenommen werden müssen, es kann meist über die Uni oder eine damit verbundene Stelle gemietet werden und es erleichtert den Kontakt zu den Studenten am neuen Ort. In jedem Fall sollte man sich um die Unterkunft bereits von Deutschland aus kümmern.

Hilfe vorab

Bei der Planung und Vorbereitung eines Auslandsaufenthalts helfen viele Stellen. Das Akademische Auslandsamt der nächstgelegenen Hochschule, der Deutsche Akademische Austauschdienst und viele andere Organisationen bieten umfangreiche Infos für alle, die an einem Auslandsaufenthalt interessiert sind. Wer schon eine Wunsch-Uni im Ausland hat, sollte sich an das dortige Auslandsamt (auf Englisch International Office) wenden. Sie begleiten häufig auch Studierende während ihres Auslandsaufenthalts – damit die nicht nur mit neuen Eindrücken, sondern auch mit neuem Wissen nach Deutschland zurückkehren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/in_die_ferne_schweifen_studieren_oder_arbeiten_im_ausland_bietet_viele_vorteile_328.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_13_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>328</guid>
		<pubdate>2012-11-08 10:20:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Richtig bewerben für ein duales Studium</title>
		<description><![CDATA[Der frühe Vogel fängt den Wurm: Wer sich für ein duales Studium bewerben will, muss vor allem eines beachten: schnell sein. Attraktive Ausbildungsplätze sind ähnlich begehrt wie gute Studienplätze. Da duale Studiengänge oft besonders populär sind, gilt das für solche Angebote umso mehr. Interessenten sollten deshalb mindestens eineinhalb Jahre vor dem geplanten Beginn der Ausbildung aktiv werden, die Möglichkeiten sichten, die passendsten Angebote herausfiltern und sich bewerben. Rund ein Jahr, bevor es losgehen soll, sollte der Ausbildungsvertrag unter Dach und Fach sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Üblich ist die zweistufige Bewerbung:
Dabei bewerben sich Interessenten zuerst bei einem Arbeitgeber, der eine duale Ausbildung anbietet. Dabei gelten die Grundregeln, die sich auch bei einer Bewerbung um einen klassischen Ausbildungsplatz etabliert haben: eventuelle Fragen vorab telefonisch klären, dann Bewerbung inklusive Lebenslauf und Zeugnissen per Post, E-Mail oder über das Online-Bewerbungsportal des Unternehmens abschicken. Eigentlich versteht es sich von selbst, dennoch der Hinweis: Unbedingt auf Korrektheit von Form und Inhalt sowie Vollständigkeit achten!

Wer das Auswahlverfahren und Vorstellungsgespräch erfolgreich übersteht, hat schließlich einen unterschriebenen Ausbildungsvertrag in der Tasche. Nach diesem ersten Etappensieg geht es an die Immatrikulation an der Hochschule, mit der das Unternehmen zusammenarbeitet. Das geschieht häufig via Formular, das die Hochschule online anbietet. Hier sind wieder Unterlagen wie Zeugnisse und Lebenslauf beizulegen. Was alles gefordert wird, unterscheidet sich von Hochschule zu Hochschule.

Ein geringer Teil der Angebote stellt dieses Verfahren allerdings auf den Kopf (zum Beispiel duale Studiengänge an der Europäischen Fachhochschule in Brühl bei Köln). Dabei steht die Bewerbung an der Hochschule an erster Stelle. Wer Bewerbungsverfahren und Aufnahmeprüfung gemeistert hat, bewirbt sich im Anschluss bei einem der Partnerunternehmen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/richtig_bewerben_fuer_ein_duales_studium_327.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_13_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>327</guid>
		<pubdate>2012-11-08 10:14:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Duale Studiengänge: Doppelt gelernt hält besser</title>
		<description><![CDATA[Ausbildung oder Studium? Viele Abiturienten stehen vor dieser Frage. Auf die gibt es keine allgemeingültige Antwort. Sowohl für ein Studium als auch eine Ausbildung sprechen einige Vorteile – genauso gibt es auch Dinge, die dem Studenten oder Azubi nicht so gut liegen.]]></description>
		<text><![CDATA[Mit einer Ausbildung gelingt der direkte Einstieg ins Berufsleben. Von Tag eins an wird in der Praxis gearbeitet. Abgesehen von schulischen Ausbildungen, beziehen Auszubildende zudem ein Einkommen. Ein Studium dagegen liefert wichtige theoretische Kenntnisse und eröffnet üblicherweise bessere Aufstiegschancen – wenn es nicht gar die einzige Möglichkeit zum Einstieg in den Wunschberuf ist, zum Beispiel als Lehrer oder Arzt. Größter Haken für viele Studierende ist das liebe Geld. Nicht jeder kann oder will im „Hotel Mama“ wohnen oder kommt für eine Ausbildungsförderung nach BAföG in Frage.

Theorie und Praxis verbinden

Die Vorteile aus beiden Welten kombiniert ein duales Studium: Es verbindet eine Ausbildung in einem Unternehmen mit einem Studiengang. Dies funktioniert am besten dort, wo sich Theorie und Praxis sinnvoll ergänzen und ineinander verzahnen. Beispiel sind Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik und Ingenieurswesen. Logisch, dass es in diesen Bereichen die meisten Angebote für duale Studiengänge gibt.

Absolventen mit zwei Abschlüssen

Absolventen eines dualen Studiums erhalten in der Regel zwei Zeugnisse: einen universitären Abschluss – üblicherweise den Bachelor – und einen, der durch die Ausbildung im Unternehmen erworben wird. Dies ist in den allermeisten Fällen ein von den IHKs oder anderen Einrichtungen anerkannter Berufsabschluss. Während der Ausbildung zahlt der Arbeitgeber den doppelt Lernenden ein Gehalt und kommt für eventuelle Studiengebühren auf. Die übrigen Details – unter anderem die Gewichtung von Arbeits- und Studienzeit – sind je nach Art der Ausbildung unterschiedlich Allen dualen Studiengängen gemein sind jedoch eine umfassende Kooperation von Unternehmen und Hochschulen sowie eine enge Verzahnung der Lehrinhalte.

Deshalb sind duale Studiengänge bei allen drei beteiligten Parteien – Studierenden, Unternehmen und Hochschulen – so populär:

Bei Studierenden

Die Studierenden starten in der Praxis sofort durch. Gleichzeitig erwerben sie passgenau die Theoriekenntnisse, die für ihren Beruf benötigt werden. Während der Ausbildung sind die Studierenden finanziell auf der sicheren Seite: Der Arbeitgeber bezahlt sie und kommt für eventuelle Studiengebühren auf. Nicht zuletzt können sie schon während ihrer Ausbildung Kontakte in die Wirtschaft knüpfen und so ihre Karriere anschieben.

Bei Unternehmen

In Zeiten des viel propagierten Fachkräftemangels sind Unternehmen bestrebt, gute Mitarbeiter früher als die Konkurrenz zu finden und zu verpflichten. Wenn sie ein duales Studium anbieten, haben sie sich schon selbst davon überzeugt, was der Berufsstarter kann und ob er ins Unternehmen passt. Anders als bei Absolventen eines Vollzeit-Studiums müssen sich die Mitarbeiter mit einem dualen Abschluss nicht erst in die Abläufe in der Wirtschaft einfinden.

Bei Hochschulen

Auch Hochschulen müssen sich dem demografischen Wandel anpassen. Immer weniger junge Leute bedeutet auch immer wenige Studierende. Mit einem dualen Studiengang erschließen sich die Hochschulen neue Zielgruppen und sprechen auch Abiturienten an, die sich vielleicht für eine klassische Berufsausbildung entschieden hätten. Von einem stetigen Zustrom von Studenten profitiert letztendlich auch die Forschung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/duale_studiengaenge_doppelt_gelernt_haelt_besser_326.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_13_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-11-08 10:12:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienplatzabsage – was nun? Aktiv in der Warteschleife.</title>
		<description><![CDATA[Im Frühjahr das Abiturzeugnis überreicht bekommen und im Herbst schon den Studentenausweis in der Tasche – das klappt nicht bei jedem. Wer sein Abi nicht mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen hat, muss sich unter Umständen gedulden, bis er an der Uni weiterlernen kann. Wer eine solche Warteschleife vor dem Studienbeginn sinnvoll nutzt, macht Erfahrungen, die kein Studium der Welt bieten kann.]]></description>
		<text><![CDATA[Zunächst einmal: Eine Absage bedeutet nicht, dass das angestrebte Wunschstudium in unerreichbare Ferne rückt. Ein Fach, das an einer Uni zulassungsbeschränkt ist, kann an der nächsten Hochschule schon allen Interessenten offen stehen. Es ist auf alle Fälle sinnvoll, sich bei den Zentralen Studienberatungen (ZSB) verschiedener Hochschulen zu informieren. Wer unbedingt in einer bestimmten Stadt studieren möchte, in der es mehrere Hochschulen (zum Beispiel Uni und Fachhochschule) gibt, sollte nachfragen, ob ähnliche Studiengänge angeboten werden.

Alternativen suchen

Wer sich jedoch auf eine bestimmte Uni und einen Traumstudiengang festgelegt hat, aber über kein Abi mit Bestnoten verfügt, muss sich auf ein oder mehrere Wartesemester gefasst machen. Dabei gilt: Je länger ein Bewerber wartet, umso weiter rückt er auf der Warteliste nach vorn. Die Wartesemester werden in Halbjahren gerechnet, die seit dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung verstrichen sind. Aber Vorsicht: Wer während der Wartezeit an einer deutschen Hochschule immatrikuliert ist, bekommt diese Zeit eines „Parkstudiums“ nicht angerechnet. Aufenthalte an ausländischen Hochschulen werden jedoch bei der Zahl der Wartesemester berücksichtigt.

Solide Basis Ausbildung

Natürlich sollten die Wartesemester nicht einfach abgesessen und mit einem drögen Aushilfsjob überbrückt werden. Wer mehr als nur ein Jahr überbrücken muss – und das ist die Regel –, kann über eine Berufsausbildung nachdenken. Auch wenn es ein Gemeinplatz ist: Die ist nach wie vor eine Investition in die Zukunft. Dabei lohnt es sich natürlich, das angestrebte Ziel Studium im Blick zu behalten und einen Beruf zu finden, in dem sich Erfahrungen sammeln lassen, die auch nach dem Studium nützlich sein können. Wer ein Wirtschaftsstudium plant, profitiert von einer kaufmännischen Ausbildung; für einen Ingenieurstudiengang liefert eine Ausbildung im Handwerk wertvolle Praxiserfahrung; zukünftige Mediziner sammeln Wissen mit einer Ausbildung im Pflegebereich oder als Rettungsassistent.

Jenseits des Tellerrands

Ganz neue Perspektiven kann auch ein Auslandsaufenthalt eröffnen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Eine Stelle als Au-pair, Lernen an einer Sprachschule oder ein Praktikum in einem ausländischen Unternehmen sind nur Beispiele. In jedem Fall erweitert ein solcher längerer Blick über den Tellerrand den persönlichen Horizont und vermittelt „social skills“, die die in der heutigen Berufswelt – egal in welcher Branche – verstärkt gefordert werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienplatzabsage_was_nun_aktiv_in_der_warteschleife_325.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_13_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-11-08 10:08:05</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Schneller zum Medizinstudium: Test erhöht Chancen auf Studienplatz</title>
		<description><![CDATA[Ärzte genießen nach wie vor einen erstklassigen Ruf: Bei Umfragen nach den angesehensten Berufen landen die Mediziner stets auf einem der vorderen Plätze (und müssen sich dennoch fast jedes Mal den Feuerwehrleuten geschlagen geben). Kein Wunder, dass viele Abiturienten einen Medizin-Studienplatz anstreben. Die Hürden sind jedoch hoch: ein NC von bis zu 1,0 oder Wartesemester im zweistelligen Bereich. Wer seine Aussichten verbessern will, hat eine Chance: den Medizinertest.]]></description>
		<text><![CDATA[Zurzeit setzen die Humanmediziner der Universitäten Bochum, Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Halle (Saale), Heidelberg, Heidelberg-Mannheim, Leipzig, Lübeck, Mainz, München, Oldenburg, Tübingen, Ulm und Würzburg auf den freiwilligen „Test für medizinische Studiengänge“ (TMS). Auch wer Zahnmedizin in Freiburg, Halle (Saale), Heidelberg, Mainz, Tübingen, Ulm oder Würzburg studieren möchte, kann mit der Teilnahme am TMS seine Chancen auf einen der begehrten Studienplätze verbessern.

Ausgleich für mittlere Abi-Note

Je nach hochschuleigenen Kriterien fließt das Ergebnis des Tests in unterschiedlichen Gewichtungen in das eigene Auswahlverfahren der Hochschulen mit ein. Die Teilnahme lohnt in jedem Fall, denn gegenüber einem Bewerber, der am TMS nicht teilgenommen hat, können Studieninteressierte ihre Chancen in keinem Fallverschlechtern – auch wenn das TMSErgebnis nicht gut ausfällt. Bewerber mit einem sehr guten Testergebnis können sich dagegen auch mit einer durchschnittlichen Abiturnote vor jenen Abiturienten mit sehr gutem Notendurchschnitt platzieren, die kein Testergebnis vorweisen können. In allen anderen Quoten (etwa Abiturbestenquote, Wartezeitquote, Zweitstudienbewerber-Quote) ist der Test dagegen nicht relevant.

Auf dem Prüfstand

Der Test, der sich am bis 1997 verbindlichen „Medizinertest“ orientiert, untersucht die Studierfähigkeit der Teilnehmer und prüft ihr Verständnis für naturwissenschaftliche und medizinische Problemstellungen. Die Teilnehmer müssen komplexe Informationen aus längeren Texten, Tabellen oder Graphiken erfassen und korrekt interpretieren. Auch ihre Merkfähigkeit, die Genauigkeit der visuellen Wahrnehmung, das räumliche Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit zu konzentriertem und sorgfältigem Arbeiten werden untersucht. Fachspezifische Kenntnisse werden dagegen keine gefordert. Teilnehmen kann jeder, der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt oder diese im laufenden oder darauffolgenden Schuljahr erhält. Außerdem darf der TMS in Deutschland noch nicht absolviert worden sein.

Eine Chance pro Jahr

Der ganztägige Test kann alljährlich am selben Termin Anfang bis Mitte Mai an vielen Orten in ganz Deutschland absolviert werden – also zu einer Zeit, in der viele Abiturienten ohnehin mitten in den Prüfungen stecken. Je nach Persönlichkeit kann das ein Vorteil sein, weil man gerade im Lernalltag „drin“ ist oder ein Nachteil, weil man zu viele andere Dinge im Kopf hat. Anmelden kann man sich im Dezember und Januar zuvor; die Gebühr beträgt 50 Euro. Mit dem Testergebnis, das ab Ende Juni mitgeteilt wird, können sich Studieninteressierte immer bei der Stiftung für Hochschulzulassung und gegebenenfalls auch bei der Wunschhochschule bewerben.

Gute Vorbereitung zahlt sich aus

Gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn der TMS kann nur einmal absolviert werden. Das Ergebnis ist dauerhaft gültig, auch wenn das Studium erst längere Zeit später aufgenommen werden soll. Prüflinge sollten wissen, wie der Testtag abläuft und welche Bearbeitungsstrategien für die verschiedenen Aufgabengruppen hilfreich sind. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Auf der Website www.tms-info. org gibt es unter dem Navigationspunkt „Vorbereitung“ eine Infobroschüre zum Download. Interessenten erfahren dort mehr über die Art der einzelnen Aufgaben, können anhand der vorgestellten Beispiele üben und erhalten Tipps zur Lösung von verschiedenen Aufgaben. Außerdem bietet ITB Consulting, Entwickler des TMS, mit dem Vorbereitungsportal www.medizinertest-vorbereitung.de eine weitere Möglichkeit, die Chancen auf ein gutes Abschneiden zu erhöhen. Gegen Gebühr können dort zwei komplette Versionen früherer Tests genutzt werden, um den Ernstfall zu simulieren. Der Vorteil: über 360 authentische Aufgaben und im Anschluss eine ausführliche Rückmeldung zur Leistung unter Berücksichtigung der echten Bewertungskriterien.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/schneller_zum_medizinstudium_test_erhoeht_chancen_auf_studienplatz_324.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_13_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>324</guid>
		<pubdate>2012-11-08 10:05:02</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gute Job-Aussichten in der Gesundheitswirtschaft: Der unterschätzte Riese</title>
		<description><![CDATA[Die Gesundheitswirtschaft ist ein wahrer „hidden champion“ der deutschen Wirtschaft: Fast jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland ist in der Gesundheitswirtschaft angesiedelt, mit derzeit 5,4 Millionen Beschäftigten arbeiten in diesem Bereich rund sechs Mal so viele wie in der Automobilindustrie, die als Deutschlands Vorzeigebranche gilt.]]></description>
		<text><![CDATA[Und der Markt für Gesundheit, medizinische Vorsorge und Heilung boomt: Laut einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums werden bis zum Jahr 2030 weitere zwei Millionen Menschen zusätzlich in der Gesundheitswirtschaft beschäftigt sein. Eine Branche, die in naher Zukunft gute Aussichten auf einen Job bietet – wenn die Qualifikation stimmt.
Die Wahlmöglichkeiten bei den Studiengängen sind so verschieden wie die Jobs, die nach erfolgreichem Studienabschluss in der Gesundheitsbranche warten. Von den Pflegewissenschaften über Gesundheitsökonomie bis zum Gesundheitsmanagement steht eine nur schwer überschaubare Anzahl an Studiengängen zur Auswahl – zumal es eine festgelegte Ausbildung à la „Medizinstudium führt zum Arztberuf“ nicht gibt. Dazu kommt, dass viele der Studienangebote berufsbegleitend ausgelegt sind. In kaum einem anderen Fachbereich werden so viele Teilzeitstudiengänge angeboten. Der Grund ist die Nachfrage der Studierenden: Viele haben bereits eine Ausbildung oder einen ersten akademischen Abschluss in der Tasche und möchten sich nun aus dem Arbeitsleben heraus weiterbilden. Studiengänge, die auf einen Beruf in der Gesundheitswirtschaft vorbereiten, werden sowohl von Universitäten als auch von Fachhochschulen angeboten, wobei die FHs in der Überzahl sind. Einen Numerus clausus gibt es nicht, die Hochschulen wählen ihre Bewerber meist durch Zulassungstests aus.

Gesundheit managen

Wer seine berufliche Zukunft in der Gesundheitswirtschaft sieht und eine kaufmännische Ader mitbringt, für den eignet sich ein Studium der Gesundheitsökonomie oder des Gesundheitsmanagement. Dort wird betriebswirtschaftliches Know-how mit den Fachkenntnissen der Gesundheitsbranche und grundlegenden medizinischen Fachinhalten verbunden. Auch juristische Grundlagen gehören zu den Studieninhalten. So werden die Studierenden gezielt auf einen Einsatz an der Schnittstelle von Ökonomie und Medizin vorbereitet. Ein Abschluss in Gesundheitswissenschaften befähigt zu Jobs in einer Vielzahl von Einrichtungen von Krankenhäusern über Krankenkassen und Versicherungen bis zur Pharma-Industrie und dem entsprechenden Handel.

Das große Ganze

Breiter gefasst sind die Inhalte in den Studiengängen der Gesundheitswissenschaften, auch Public Health genannt. Dort werden die Studierenden fit gemacht für verschiedene Einsatzgebiete innerhalb der Gesundheitswirtschaft. Die Absolventen sollen in der Forschung, aber auch im Management, in der Verwaltung und der Industrie arbeiten können. Diese Inhalte sollten die Studierenden unter anderem in die Lage versetzen, Ursachen von Volkskrankheiten zu erforschen und Maßnahmen zur Prävention zu entwickeln, Pläne zur Gesundheitsförderung zu entwerfen und wissenschaftlich fundierte Entwürfe zur Weiterentwicklung des Gesundheitssystems vorzulegen. Daher kommen Studierende der Gesundheitswissenschaften mit sozialwissenschaftlichen, medizinischen, epidemiologischen, pädagogischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern in Berührung. Zu den Studieninhalten gehören zum Beispiel Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik, sowohl medizinische als auch wirtschaftliche Grundlagen, aber auch Themenbereiche wie Statistik, Qualitäts- und Projektmanagement im Gesundheitswesen sowie Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement.

Praxis bereits im Studium

Auf Management- und Expertenaufgaben in der pflegerischen Versorgung, der Pflegeforschung und das Gutachterwesen bereitet ein Studium der Pflegewissenschaften vor. Diese Studiengänge sind meist sehr praktisch angelegt. Teilweise wird sogar eine abgeschlossene Ausbildung, zum Beispiel als Krankenschwester oder -pfleger, Altenpfleger oder Hebamme, verlangt. Im Studienverlaufsplan gehören Praktika oder Praxissemester so gut wie immer dazu. Das ermöglicht den Studierenden, ihre theoretischen Kenntnisse bereits während des Studiums in die Praxis umzusetzen und Erfahrungen zu sammeln. Das beugt einem „Praxisschock“ beim Berufsstart vor. Die Inhalte eines Pflegestudiums stammen aus den Human- und Biowissenschaften, der Diagnostik und Therapie, aber auch der Soziologie, Pädagogik und Wirtschaftswissenschaften.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/gute_job-aussichten_in_der_gesundheitswirtschaft_der_unterschaetzte_riese_323.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_13_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_13_01_big_8845.jpg</image>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_13_01_big.jpg</image_kl>
		<guid>323</guid>
		<pubdate>2012-11-08 09:58:50</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternativen zum Arztberuf - Ohne Doktortitel geht es auch</title>
		<description><![CDATA[Für die Unis kommt es gerade doppelt dicke: Die Einführung des achtjährigen Gymnasiums ist in vollem Gang. Im Jahr 2012 machten in Baden-Württemberg und Berlin zwei Jahrgänge gleichzeitig das Abitur, 2013 ist mit Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste Bundesland an der Reihe. Die zweifachen Abiturjahrgänge schaffen besonders für die zulassungsbeschränkten Studiengänge neue Herausforderungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Konkurrenz um die raren Studienplätze trifft vor allem die Bewerber für die per Numerus clausus begrenzten medizinischen Studienfächer. Schon seit langem brauchen Interessenten Bestnoten im Abitur oder müssen reichlich Wartesemester in Kauf nehmen. Wer im Abi-Schnitt nicht zu den allerbesten gehörte und nicht warten will, kann trotzdem im medizinischen Bereich Karriere machen: Eine Vielzahl von Ausbildungsberufen bietet Perspektiven, die ähnlich attraktiv sind wie die als Arzt.

Technik, die begeistert

Eine mögliche Alternative zum Medizinstudium ist der Beruf des medizinischtechnischen Assistenten (MTA). Diese Sammelbezeichnung vereint in der Humanmedizin drei verschiedene Berufsbilder: In der Funktionsdiagnostik untersuchen MTAs Patienten mit medizinischen Geräten; auch Vorbereitung, Prüfung und Wartung der Medizintechnik gehören zu ihren Aufgaben. Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten analysieren zum Beispiel Blut- oder Gewebeproben. Zu den Aufgaben der medizinisch-technischen Radiologieassistenten gehören Röntgen-, MRT- und CT-Untersuchungen. Unabhängig vom Schwerpunkt dauert die Ausbildung drei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Die angehenden Assistenten pauken die Theorie an Berufsfachschulen; in Kliniken, bei niedergelassenen Ärzten, in Laboren und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens werden sie praktisch ausgebildet. Wer nach absolvierter Ausbildung noch am Traumstudium Medizin festhält, für den stehen die Chancen gut, über die Wartezeit den begehrten Studienplatz zu bekommen.

Handwerk hat medizinischen Boden An der Schnittstelle von Medizin und Handwerk bewegen sich die Berufsbilder des Optikers und des Hörgeräteakustikers – und gerade das macht sie so interessant. Sie erfordern medizinische Kenntnisse beim Anpassen von Brillen und Hörgeräten sowie beim Durchführen von Seh- und Hörtests. Gleichzeitig gehören Wartung und Reparatur von Seh- und Hörhilfen zum täglichen Geschäft. Optimal geeignet ist für diese Berufe, wer neben medizinischem Interesse und handwerklichem Können auch eine kaufmännische Ader hat, denn Beratungsgespräche mit Kunden und unter Umständen auch das Führen einer Filiale oder eines eigenen Geschäfts gehören ebenso zum Berufsbild. Beide Ausbildungen sind nach der Handwerksordnung geregelt. Sie dauern drei Jahre und finden in Meisterbetrieben des jeweiligen Handwerks sowie parallel in der Berufsschule statt.

Die Bewegungslehrer

Ein bisschen wie ein Studium ist die Ausbildung der Physiotherapeuten. Drei Jahre lang drücken diese die Schulbank, bis sie sich „staatlich anerkannter Physiotherapeut“ nennen dürfen. Neben theoretischem Unterricht gehören auch Praxiseinsätze in Krankenhäusern und Praxen zum Lehrplan. Zum Diplom-Physiotherapeuten bedarf es eines weiteren Ausbildungsjahres, meistens im Fernstudium. Nach abgeschlossener Ausbildung arbeiten Physiotherapeuten beispielsweise in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Alten- und Pflegeheimen, bei mobilen Pflegediensten oder auch in Fitness-Studios und eigenen Praxen. Aufgabe der Physiotherapie ist es, verletzte oder kranke Organe, Muskeln und Gelenke durch körperliche Übungen zu kräftigen oder (wieder) gelenkig zu machen.

Gut bei Stimme

Wer sich für Sprache und Kommunikation interessiert, für den könnte der Beruf des Logopäden in Frage kommen. Logopäden untersuchen und beraten Patienten mit Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen. Auf Basis einer ärztlichen Verordnung erheben sie einen logopädischen Befund und erstellen einen Therapieplan als Basis einer entsprechenden Behandlung. Darüber hinaus sind Logopäden zunehmend auch im pädagogischen Bereich tätig, etwa in der vorschulischen Sprachförderung oder in der Behandlung von Lese-Rechtschreibschwäche. In Deutschland gibt es etwa 90 private und staatliche Schulen für Logopädie, deren dreijährige Ausbildung einen praktischen sowie einen theoretischen Teil mit medizinischen, psychologischen, pädagogischen und sprachwissenschaftlichen Themen umfasst. Daneben gibt es die Möglichkeit, Logopädie an Hochschulen zu studieren. Viele Fachhochschulen verlangen eine vorhergehende Ausbildung an einer Fachschule für Logopädie. Teilweise kann das Studium auch berufsbegleitend oder parallel zur Fachschulausbildung absolviert werden.

Bei Notfällen an Ort und Stelle

Mitten im Brennpunkt des Geschehens ist der Rettungsassistent. Im Gegensatz zum Rettungssanitäter, der seine Kenntnisse in einem mehrmonatigen Lehrgang erwirbt, ist der Rettungsassistent ein anerkannter Ausbildungsberuf. In zwei Jahren lernt der angehende „RettAss“ die medizinischen und organisatorischen Aspekte, die er beherrschen muss, um Notfallpatienten eigenständig zu versorgen, bis ein Arzt eintrifft oder der Patient ins Krankenhaus gebracht ist – ein verantwortungsvoller und herausfordernder Beruf.

Du bist, was du isst

Kein Arzt, aber trotzdem Akademiker sind die Ökotrophologen. Das Studium wird sowohl an Universitäten wie auch an Fachhochschulen angeboten. Die Ökotrophologie beschäftigt sich sowohl mit naturwissenschaftlich-medizinischen als auch mit soziologischen und ökonomischen Fächern. Die Lehrgebiete umfassen Fächer wie Ernährungslehre und Diätetik, soziologische Fächer wie Ernährungssoziologie und Haushaltslehre. Dazu kommen ökonomische Aspekte. Ökotrophologen arbeiten in sehr unterschiedlichen Bereichen: in der Nahrungsmittelindustrie, als Ernährungsberater, aber auch in Großküchen von Unternehmen oder Krankenhäusern.

Alternativen nach dem Abschluss

Viele träumen vom Arztberuf und warten auf den begehrten Medizin-Studienplatz. Aber es gibt auch die andere Seite: Mediziner, die nach Studium, Praktischem Jahr und Ärztlicher Prüfung erkennen, dass der Job als Arzt doch nicht das Richtige für sie ist.

In solchen Fällen ist das Studium Grundlage für eine Reihe von Berufsfeldern. Die klassische Alternative zur kurativen Medizin bietet die Pharma-Industrie. Dort sind ausgebildete Ärzte unter anderem in der klinischen Forschung oder dem Produktmanagement tätig.
Die wachsende Präsenz von Gesundheitsthemen in den Medien bedeutet auch eine steigende Nachfrage nach Medizinjournalisten. Da die Berufsbezeichnung „Journalist“ nicht geschützt ist, darf sich jeder so nennen, der glaubt, gut schreiben zu können. Angehenden Wissenschaftsjournalisten ist aber anzuraten, auch als fertige Mediziner noch ein Volontariat bei einer Zeitung oder ein Studium an einer Journalistenschule zu absolvieren. Denn die sprichwörtliche „gute Schreibe“ reicht nicht aus – auch das Texten ist ein Handwerk, dessen Regeln es zu erlernen gilt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternativen_zum_arztberuf_322.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_13_01.pdf</pdf>
		<autor>Gero Stricker</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-11-08 09:44:10</pubdate>
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	<item>
		<title>Zur Geschichte des dualen Studiums</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Die Anfänge des dualen Studiums liegen in den 1970er Jahren. Nach den damaligen Bildungsreformen stieg die Zahl der Abiturienten und damit der Studienanfänger erheblich. Angesichts des „Massenbetriebs“, der sich schon bald an den Universitäten entwickelte, äußerten Unternehmen zunehmend Bedenken. Sie hatten die Sorge, dass an den überfüllten Hochschulen keine qualifizierte Ausbildung von Akademikern möglich sei. Auf den Druck führender Unternehmen wie Robert Bosch und vor allem der Daimler Benz AG, reagierte das Bundesland Baden-Württemberg zuerst auf die Kritik. Die Landesregierung stellte 1972 das „Stuttgarter Modell“ vor, auf dessen Grundzügen 1974 die ersten dual konzipierten Berufsakademien in Mannheim und Stuttgart eröffnet wurden. Seit 1995 sind die Abschlüsse an den Berufsakademien mit einem Fachhochschulabschluss gleichgesetzt. Angesichts der Erfolge des Modells eröffneten auch die Länder Berlin, Thüringen und Sachsen Berufsakademien.

Im Jahr 2009 wurden alle Berufsakademien in Baden-Württemberg in die neu geschaffene Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) überführt. Mit der Gründung der staatlichen DHBW erhalten alle Absolventen einen akademischen Abschluss, in der Regel den Bachelor. Heute gibt es in allen Bundesländern duale Studiengänge, die eine effiziente Verbindung von theoretischer und praktischer Berufsausbildung ermöglichen. Sowohl die Anzahl der angebotenen Ausbildungsgänge als auch die der beteiligten Firmen und der Studierenden steigen kontinuierlich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zur_geschichte_des_dualen_studiums_321.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>321</guid>
		<pubdate>2012-04-12 11:57:07</pubdate>
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		<title>Theorie und Praxis vereint: Karriere clever kombiniert</title>
		<description><![CDATA[Ausbildung? Studium? Abiturienten haben die Qual der Wahl, denn alle Varianten bieten Vor- und Nachteile. Der direkte Einstieg ins Berufsleben gelingt am besten mit einer praxisorientierten Ausbildung, für die der Arbeitgeber in der Regel ein Gehalt bezahlt. Studierende erhalten dagegen wertvolle Einblicke in theoretische Abläufe und haben meist bessere Aufstiegschancen. Dafür stehen sie oft vor dem Knackpunkt „Studienfinanzierung“. Ein Weg, der alle Vorteile miteinander kombiniert, ist das duale Studium.]]></description>
		<text><![CDATA[Duale Studiengänge verbinden eine Ausbildung in einem Unternehmen mit einem Studiengang. Dies funktioniert am besten dort, wo sich Theorie und Praxis sinnvoll ergänzen und ineinander verzahnen, zum Beispiel bei Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik und Ingenieurswesen. Entsprechend gibt es in diesen Bereichen auch die meisten Angebote für duale Studiengänge. Absolventen halten in der Regel zwei Abschlüsse in der Hand: Auf der universitären Seite ist dies meist der Bachelor, ergänzt um die unternehmensinterne Ausbildung mit einem von der IHK oder anderen Einrichtungen anerkannten Berufsabschluss. Für die Dauer der Ausbildung zahlt der ausbildende Betrieb ein Gehalt und kommt für die Studiengebühren auf. Die Details eines dualen Studienganges - Dauer und Präsenzzeiten an der Hochschule  beziehungsweise im Unternehmen, Höhe des Gehalts und andere Fragen - richten sich nach Einzelfall und Art des angebotenen Ausbildungsweges. In jedem Fall kooperieren Ausbildungsbetriebe und Hochschulen eng miteinander. Da alle beteiligten Partner von einer solchen Regelung profitieren, ist das Duale Studium eine echte „Win-win-win“-Situation.

Das sind die Vorteile auf einen Blick:

Studierende: Praxis, Finanzen und gute Kontakte

Junge Menschen, die am Anfang ihrer Berufsausbildung stehen, können umfassende wissenschaftliche Theorie mit Praxiserfahrung kombinieren. Da das ausbildende Unternehmen ein Gehalt zahlt und für die Studiengebühren aufkommt, sind Absolventen schon früh finanziell unabhängig. Daneben profitieren sie von den zahlreichen Kontakten, die sie schon während der Lehrjahre im Unternehmen knüpfen können. Unternehmen: Fachkräfte früh binden Ein neuer Mitarbeiter, von dem man genau weiß, was er kann - und was nicht. Der den Betrieb und seine Abläufe bestens kennt und sich in den Kreis der Kollegen integriert hat. Der neben einer Ausbildung einen Hochschulabschluss vorweisen kann. Ein Traum? Nicht unbedingt, denn für Unternehmen, die eine duale Ausbildung anbieten, sind solche Neuzugänge Realität. Die Investition lohnt sich fast immer, denn in Zeiten des Fachkräftemangels sind neue Mitarbeiter, die gut ins Unternehmen passen, und auf die Verlass ist, rar gesät. Daher sind duale Studien und Ausbildungsgänge eine ideale Möglichkeit, die begehrten Fachkräfte früh zu identifizieren und an sich zu binden.

Hochschulen: Konstanter Zulauf von Studierenden, enge Partnerschaft mit Unternehmen

In Zeiten des demografischen Wandels öffnen sich Hochschulen für neue Zielgruppen. Duale Studiengänge sichern ihnen einen konstanten Zulauf von Studierenden, die Forschung profitiert von der engen Kooperation mit Unternehmen.

Gute Erfahrungen mit dualen Ausbildungsgängen hat die Finanz Informatik, der IT-Dienstleister der Sparkassen Finanzgruppe, gemacht. Schulabgänger können bei dem Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main den dualen Studiengang zum Bachelor of Science für Wirtschaftsinformatik absolvieren.

Beim Studienschwerpunkt „Bank“ kooperiert das Unternehmen dazu mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim, Auszubildende mit dem Schwerpunkt „Systemintegration“ lernen die theoretischen Grundlagen an der Hochschule Weserbergland in Hameln. „Unsere Ausbilder und die Fachabteilungen sind begeistert von den Möglichkeiten dieser Ausbildung“, schildert Claudia Feigk, Abteilungsleiterin Aus- und Weiterbildung bei der Finanz Informatik, die interne Resonanz. „Die Theoriephasen an den Hochschulen und die Praxisphasen im Betrieb dauern jeweils zwei bis drei Monate. Durch diese Blockung ist es möglich, die Studierenden in den Arbeitsablauf voll zu integrieren. Das Zusammenspiel von Theorie- und Praxisphasen optimiert den Nutzen für die FI und für die Studierenden.“

Während ihrer Ausbildung im Betrieb arbeiten die Studierenden in echten Projekten und bekommen früh Verantwortung übertragen. Sie sammeln schnell Erfahrungen und profitieren von der Unterstützung durch Ausbilder, Kollegen und Mitstudierende. Im Rahmen der Einführung zu Beginn des Studiums lernen die zukünftigen Wirtschaftsinformatiker alle Geschäftsbereiche der Finanz Informatik kennen. Während der praktischen Ausbildung sind sie einer festen Organisationseinheit, intern kurz als OE bezeichnet, zugeordnet. Diese OE bleibt während der gesamten Zeit konstant, was viele Vorteile bietet. Mirko Reinken, angehender Wirtschaftsinformatiker im fünften Semester: „Durch das Prinzip der Einsatz-OE habe ich die Möglichkeit, komplexe Systeme und Zusammenhänge auch über mehrere Semester hinweg immer besser kennenzulernen, um darauf aufbauend produktiv an konkreten Aufgaben meiner Abteilung mitarbeiten zu können. In der zweiten Praxisphase durfte ich beispielsweise bereits ein Programm zur Fehlerauswertung von Geldautomatenverfügungen schreiben, das direkt in den Echtbetrieb übernommen wurde. Trotz dieser hohen Eigenverantwortung wurde ich allerdings nie ins kalte Wasser geworfen, denn neben meinem fest zugeordneten Betreuer helfen mir auch die anderen Kollegen immer gerne weiter.“

Trotz doppelter Ausbildung mit hoher Intensität kommen Freizeit und Erholung nicht zu kurz. Claudia Feigk: „Wir übernehmen die Studiengebühren und unterstützen unsere Absolventen finanziell über die Ausbildungsvergütung hinaus, damit sie sich am Hochschulstandort ein Zimmer mieten können. Damit sind sie nicht wie andere Studierende auf einen Nebenjob zur Studienfinanzierung angewiesen und haben ausreichend Zeit zum Lernen und Leben.“
Nach der Ausbildung eröffnen sich den Berufsanfängern hervorragende Jobperspektiven, die meisten von ihnen werden in der Regel gleich vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Wer im Anschluss an den Bachelor direkt den „Master“ draufsatteln will, wird hierbei von der Finanz Informatik unterstützt, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch mit einer Anzahl an Freistellungstagen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/theorie_und_praxis_vereint_karriere_clever_kombiniert_320.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-04-12 11:55:35</pubdate>
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		<title>Und ewig lockt die Ferne</title>
		<description><![CDATA[In Deutschland keinen Studienplatz bekommen? Kein Grund zum Verzweifeln! Gerade in diesem Fall bietet es sich an, für ein Praktikum oder ein Studium ins Ausland zu gehen. Auswanderer auf Zeit verbessern ihre Sprachkenntnisse, lernen die Welt aus einer anderen Perspektive kennen und erweitern ihren Horizont. Zudem ist ein Auslandsaufenthalt ein echter Hingucker im Lebenslauf.]]></description>
		<text><![CDATA[In welches Land die Reise führt, hängt dabei ganz von den persönlichen Voraussetzungen und Vorlieben ab. Wer schon immer für das ferne Neuseeland schwärmte, sollte jetzt die Gelegenheit beim Schopfe packen. Sprechen familiäre oder andere Bande gegen eine Reise um die halbe Welt, bieten auch Nachbarländer wie die Niederlande, Dänemark, Polen oder Österreich Gelegenheiten für neue Erfahrungen.

Sprache ist der Schlüssel

Eins der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des Gastlandes ist die Kommunikation. Ein Aufenthalt bei Menschen, deren Sprache man nicht spricht, ist wenig sinnvoll. Wen es ins Ausland zieht, der sollte zumindest eine kurze Unterhaltung in der Landessprache bestreiten können. Heutzutage können sich die allermeisten Schulabgänger gut auf Englisch verständigen, was vielfältige Perspektiven für die USA, Kanada, Australien oder Großbritannien eröffnet. Auch Französisch, Spanisch oder Niederländisch wird an vielen Schulen hierzulande gelehrt. Trotzdem empfiehlt es sich immer, die vorhandenen Grundkenntnisse vor der Abreise aufzufrischen. Komplizierter wird es, wenn die Wahl auf ein „exotisches“ Ziel wie beispielsweise Finnland, Ungarn oder Russland fällt. Manche Hochschulen, viele Volkshochschulen oder private Institute bieten entsprechende Sprachkurse an. Wer dabei ganz von vorne anfangen muss, sollte eine längere Vorbereitungszeit einplanen, bevor er die Landesgrenze überschreitet. Einige Organisationen, die Aufenthalte vermitteln, organisieren auch Sprachkurse vor Ort.

Studieren? Arbeiten? Oder Beides?

Als nächstes stellt sich die Frage, was es im Ausland konkret zu tun gibt. Abiturienten bietet sich die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen. Der Vorteil: Anders als bei einer Immatrikulation im Inland, werden Auslandssemester als Wartezeit für einen Studienplatz hierzulande angerechnet. Allerdings fällt es vielen Neulingen schon im Inland schwer genug, sich an einer Hochschule und mit universitären Strukturen zurechtzufinden. Wer das Studentenleben in der Ferne beginnt, sollte sich daher auf eine längere Eingewöhnungszeit einstellen. Zumindest die sprachlichen Barrieren umgehen Studierende, die sich an einer Uni im deutschsprachigen Ausland wie Österreich oder Liechtenstein einschreiben. Zur Vorbereitung können die Akademischen Auslandsämter der Universitäten oder der Deutsche Akademische Austauschdienst wertvolle Unterstützung leisten.

Eine weitere beliebte Gelegenheit bieten Praktika oder kurze Jobaufenthalte. Dabei sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt: Ob Sprachreisen, „Work&amp;Travel“- Programme, Au-Pair- Aufenthalte oder Freiwilligendienste, wer den Duft der großen weiten Welt schnuppern will, für den scheint das Angebot schier unerschöpflich. Allerdings scheuen viele Interessierte vor dem hohen organisatorischen Aufwand zurück: Wo gibt es überhaupt Jobs? Wie bewerbe ich mich dort? Wie bekomme ich ein Arbeitsvisum? Diese und ähnliche Fragen verhindern manchmal einen großen Traum. Aber das wäre schade, denn es gibt gute Organisationen, die sich um (fast) alles kümmern. „Mir wurde unglaublich viel gezeigt - ich durfte bei Behandlungen mithelfen und auch eigenständig arbeiten. Ich hatte kein Vorwissen, aber man hat mir alles geduldig erklärt, damit ich Ärzte und Schwestern entlasten konnte“, schwärmt Kyra Verena S. Die 23-Jährige hat in Ecuador ein zehnwöchiges Pflegepraktikum in Humanmedizin absolviert, das ihr für das zukünftige Studium angerechnet wird. Bei der gesamten Organisation hat sich Kyra auf das Unternehmen Praktikawelten verlassen. Es bietet Unterstützung bei den verschiedensten Auslandsaufenthalten an, von Praktika über Work&amp;Travel-Aufenthalte bis zur Freiwilligenarbeit.

Pinguinpfleger in Südafrika, Barkeeper in Neuseeland oder Aushilfslehrer in Nepal: die angebotenen Projekte sind vielfältig und interessant. Für die meisten Arbeiten sind keine Vorkenntnisse nötig, die Teilnehmer können also direkt von der Schulbank oder aus dem Hörsaal heraus starten. Praktikawelten betreut die Teilnehmer vor, während und nach der Reise, so bieten die Mitarbeiter Unterstützung bei der Auswahl der Arbeitsstelle, der Reisebuchung und der Visabeschaffung an.

Eine erste Orientierung über die vielfältigen Möglichkeiten bietet die Webseite www.auslandsaufenthalt.org. Je nach Art und Umfang des geplanten Aufenthaltes müssen auch die finanziellen Dinge geregelt sein. Manche Organisationen, die Jobaufenthalte oder Praktika vermitteln, kümmern sich auch um Kost und Logis, andere überlassen den Teilnehmern die Suche danach. Wertvolle Ratschläge zur Finanzierung eines Auslandsaufenthaltes geben die unten aufgeführten Webseiten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/und_ewig_lockt_die_ferne_319.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-04-12 11:49:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Freiwilligendienst: Der Bufdi, das unbekannte Wesen</title>
		<description><![CDATA[Die Wehrpflicht ist abgeschafft, damit ist auch der Zivildienst hinfällig. Um den Wegfall der dringend benötigten „Zivis“ zu kompensieren, hat die Regierung ein neues Wesen kreiert: den Bufdi. Das sind Menschen, die den „Bundesfreiwilligendienst“ leisten. Ein Erfahrungsbericht]]></description>
		<text><![CDATA[Mittagessen. Es gibt Hähnchenschenkel mit Reis und Currysoße. „Bäh, esse ich nicht“, kreischt Johanna. „Ich auch nicht, ich auch nicht“ formieren sich ihre Unterstützer. Jetzt zählen die Hähnchen-Verweigerer reihenweise ihre Lieblingsgerichte auf: Jonas mag lieber Pizza, Elsa steht auf Pommes und Finn wünscht sich Spaghetti mit Tomatensoße. Jetzt sofort! Es nützt nichts: Trotz des Protestes werden alle Kinder der Offenen Ganztagsschule, der OGS, in zehn Minuten mit gewaschenen Händen am Tisch sitzen und das heute angebotene Menü verspeisen. Dass dies mehr oder weniger reibungslos gelingt, ist auch der Verdienst von Randi Friedrich und Sebastian Averdiek. Die beiden sind seit Anfang des Schuljahres als Bundesfreiwilligendienstleister, so genannte Bufdis, an der Grundschule im Einsatz. Ihr Dienst beginnt morgens um neun, wenn die Kinder noch im Unterricht sitzen. Sie bereiten dann den nachmittäglichen Einsatz vor, suchen Spiele aus oder beseitigen die Bastelspuren des vergangenen Tages. „Am schlimmsten ist es, die Buntstifte anzuspitzen“, seufzt Randi Friedrich. Aber notwendig: Rund 40 Kinder besuchen täglich die OGS, und die wollen malen – mit spitzen Stiften.

Smileys für die Hausaufgaben

Wenn um 11:30 Uhr die Erstklässler kommen, wird es langsam lebendig im OGSRaum. Meistens geht Sebastian erst mit ihnen zum Toben auf den Schulhof: „Nach dem langen Stillsitzen brauchen sie das! Schließlich ist Schule für die Sechsjährigen noch eine relativ neue Erfahrung.“ Im Anschluss an den Frischluft-Kick sind Hausaufgaben dran. Die beiden Freiwilligen geben, wenn nötig, Hilfestellung. Am Ende wird kontrolliert – und abgezeichnet, damit die Eltern zu Hause Bescheid wissen, dass alles erledigt ist. Heiß begehrt sind die Sternchen-Stempel, die Smileys und die „Gut gemacht“-Kommentare, die Randi und Sebastian großzügig in den Heften verteilen. Spätestens zum Mittagessen um Eins sind auch die „großen“ Zweit- bis Viertklässler eingetrudelt. „Gott sei Dank, dass es die Bufdis gibt“, dieser Stoßseufzer von Evelyn Föcking, Leiterin der OGS, kommt von Herzen. Die Erzieherin ist für die gesamte Organisation zuständig – von der pädagogischen Förderung einzelner Kinder über die Personalplanung bis hin zur Bestellung des Mittagessens. Für Spiel und Spaß bleibt da wenig Zeit – und die ist doch dringend notwendig, denn die Kinder, die in der Regel bis 16 Uhr in der Schule bleiben, brauchen feste Bezugspersonen, die sich mit ihnen beschäftigen. Und die Personaldecke der von der Caritas betriebenen OGS ist dünn. „Früher haben unsere Zivis sehr viel aufgefangen“, so Evelyn Föcking. „Die Nachricht vom Wegfall der Wehrpflicht – und damit auch des Zivildienstes – hat mir einige schlaflose Nächte bereitet.“

Wichtige Erfahrungen sammeln

Doch jetzt gibt es den Bufdi. Und der ist eine echte Erfolgsgeschichte. Denn nicht nur soziale Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Seniorenheime oder Behindertenheime profitieren von den Freiwilligen. Auch Sebastian Averdiek und Randi Friedrich machen wertvolle Erfahrungen. Beide wollen Lehrer werden und haben direkt nach dem Abitur keinen Studienplatz bekommen. „Der tägliche Umgang mit den Kindern hier hat mich in der Berufswahl gestärkt“, betont die 20-jährige Randi, die Grundschulpädagogik studieren möchte. Und auch Sebastian, 19 Jahre, stellt fest: „Hier lernt man, was es heißt, sich bei Kindern durchzusetzen – und trotzdem eine gute Beziehung zu ihnen zu haben. Das kann ich als Lehrer am Gymnasium später gebrauchen.“

Der Nachmittag in der OGS ist den Arbeitsgemeinschaftengewidmet. Im Angebot gibt es Sport, Basteln oder Musizieren. Randi werkelt mit den Kindern des ersten und zweiten Jahres an Fensterbildern, Sebastian plant mit den Drittklässlern eine Theater-AG. Auf keinen Fall gespielt werden darf „Romeo und Julia“, denn die müssen sich ja küssen. „Iiiihhhh!!“ quieken die Achtjährigen. Alle sind begeistert von „ihren“ Bufdis. „Evelyn ist nett, aber sie hat immer so viel zu tun“, sagen Leena, Kira und Amelie. „Sebastian hat richtig viel Zeit. Er kann super Mathe erklären, bringt uns Volleyballspielen bei und nimmt uns auch schon mal Huckepack, wenn wir hingefallen sind!“ Der Arbeitstag endet in der Regel um 16 Uhr, wenn die OGS ihre Pforten schließt. llerdings kommt es schon mal vor, dass eine Mutter oder ein Vater es nicht rechtzeitig aus dem Büro schafft. „Dann bleiben Randi oder Sebastian hier, bis alle Kinder abgeholt sind“, erläutert Evelyn Föcking. Wie gut, dass es die Bufdis gibt!]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/freiwilligendienst_der_bufdi_das_unbekannte_wesen_318.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-04-12 11:43:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Infos zum Bundesfreiwilligendienst</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Wo kommen Bufdis zum Einsatz?

Bundesfreiwillige werden in den verschiedensten Einrichtungen und Arbeitsfeldern gesucht, etwa in Krankenhäusern, Altersheimen, Kinderheimen, Kindertagesstätten und Schulen, Sportvereinen, Museen und anderen Kultureinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, des Zivil- oder Katastrophenschutzes oder des Umwelt- und Naturschutzes. Im Unterschied zum Freiwilligen Sozialen Jahr kann der Bundesfreiwilligendienst nicht im Ausland geleistet werden, er gilt nur für Deutschland.

Wer kann sich bewerben?

Jeder, der seine Vollschulzeitpflicht erfüllt hat, kann sich für den Bundesfreiwilligendienst bewerben, es gibt keine Altersbeschränkung nach oben. Auch der erworbene Schulabschluss spielt keine Rolle.

Ist ein Bufdi sozialversichert?

Während des Dienstes gelten für die Freiwilligen die gleichen Bedingungen wir für Beschäftigte oder Auszubildende, das heißt, sie sind Mitglied der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Die Eltern eines Bufdi haben weiterhin Anspruch auf Kindergeld.

Haben Freiwillige einen Vorteil bei der Vergabe von Studienplätzen?

Das hängt ganz von der Art des Auswahlverfahrens einer Hochschule ab. In der Regel bekommen ehemalige Bufdis für den geleisteten Dienst Bonuspunkte gutgeschrieben, die ihnen einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern verschaffen.

Bekommt ein Bufdi Geld?

Während der Zeit des Dienstes erhalten die Beschäftigten ein Taschengeld von maximal 330 Euro, die konkrete Höhe wird mit der Einsatzstelle geregelt. Unterkunft und Verpflegung werden, wenn notwendig, gestellt. Der gesetzliche Urlaub beträgt mindestens 24 Tage.

Wie lange dauert der Dienst?

Der Dienst dauert in der Regel ein Jahr, in Ausnahmefällen auch sechs beziehungsweise bis zu 18 Monaten. Freiwillige unter 27 Jahren verpflichten sich in der Regel zu einer Tätigkeit, die 40 Wochenstunden umfasst. Oberhalb dieser Altersgrenze ist auch eine Teilzeitbeschäftigung von 20 Wochenstunden möglich.

Gibt es eine Ausbildung über den eigentlichen Dienst hinaus?

Während des einjährigen Dienstes ist die Teilnahme an 25 Seminartagen verpflichtend. Die Seminare bereiten die Freiwilligen auf ihre Tätigkeit vor und helfen ihnen, Eindrücke auszutauschen und Erfahrungen aufzuarbeiten. Auch Seminare zur allgemeinen politischen Bildung sind Teil dieses Pflichtprogramms.

Ich möchte mich für den Freiwilligendienst bewerben.
Wo finde ich eine passende Stelle?

Wer ein Bufdi werden möchte, muss sich zunächst selbst um eine Einsatzstelle bemühen. Entweder spricht er in Frage kommende Einrichtungen direkt an oder er schaut sich auf der Stellenbörse unter www.bundesfreiwilligendienst.de um.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/infos_zum_bundesfreiwilligendienst_317.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-04-12 11:37:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienplatzabsage – was nun? Wartezeit sinnvoll nutzen!</title>
		<description><![CDATA[Heute noch in der Abi-Klausur, morgen schon im Hörsaal? Das klappt nicht immer, denn viele beliebte Studienfächer haben hohe Zulassungsbeschränkungen. Manche Abiturienten, die jenseits der Traumnote 1,0 die Schule beenden, müssen sich auf eine längere Wartezeit bis zum Studium gefasst machen.]]></description>
		<text><![CDATA[Aber eine solche Zwangspause hat viele Vorteile – denn egal, ob Praktikum, Freiwilligendienst, Auslandsaufenthalt oder eine Ausbildung – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Keine Vorlesung der Welt kann die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erlebnisse vermitteln. Sogar Personalentscheider schätzen es, wenn der Lebenslauf eine solche „Orientierungsphase“ enthält – beweist es doch, dass sich der Bewerber auf Neues eingelassen und an Lebenserfahrung gewonnen hat. StudiInfo stellt die interessantesten Möglichkeiten vor. Um den ersehnten Studienplatz trotz Praktikum oder Auslandsaufenthalt im Auge zu behalten, sollten Schulabsolventen auf die Anzahl ihrer Wartesemester achten. Diese werden in Halbjahren gerechnet, die seit dem Abitur verstrichen sind. Aber Vorsicht: Wer während der Wartezeit an einer deutschen Hochschule immatrikuliert ist, bekommt diese Zeit eines „Parkstudiums“ nicht angerechnet.

Vorsemesterkurse für Mediziner

Für angehende Mediziner ist es sinnvoll, in einer kurzen Übergangszeit so genannte Vorsemesterkurse zu belegen. Eine interessante, wenn auch kostenpflichtige Möglichkeit bietet das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an. Der viermonatige Vorbereitungskurs auf ein naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium vermittelt einen Überblick über Gebiete wie Biologie, Chemie, Physik, Anatomie des Menschen, Histologie, Zytologie oder Hämatologie. Schulabgänger können dort eventuelle Wissenslücken schließen und die Voraussetzungen für ein zügiges Studium schaffen. Inzwischen gibt es auch kostenpflichtige Vorbereitungskurse von kommerziellen privaten Anbietern wie der Prometheus Akademie in Berlin.

Berufsausbildung: Ein Gewinn fürs ganze Leben

Wenn die Wartezeit länger dauert – und das ist in der Regel der Fall – kann auch eine komplette Ausbildung eine sinnvolle Investition in die Zukunft sein. Schulabgänger, die vom Arztberuf träumen, haben da vielfältige Möglichkeiten. Die Tätigkeit eines Rettungsassistenten etwa bietet bereits spannende Einblicke in den erhofften späteren Beruf. Diese Nothelfer sind bei einem Erste-Hilfe-Einsatz meist als Erste vor Ort. Sie versorgen die Verletzten mit Sauerstoff, führen Herzmassagen durch, leisten Geburtshilfe und bereiten alles für das Eintreffen des Arztes vor. Die Ausbildung ist bundeseinheitlich geregelt: Im ersten Jahr werden die künftigen Nothelfer an einer anerkannten Schule theoretisch ausgebildet, im zweiten Jahr leisten sie aktiven Dienst in einer Lehrrettungswache. Für das erste Ausbildungsjahr fallen Gebühren von durchschnittlich 285 Euro pro Monat an. „Diese Kosten relativieren sich aber schnell“, weiß Ingo Kolmorgen, Leiter der Rettungsassistentenschule Med-Ecole aus Kiel. „Unsere Schüler können Bafög beantragen oder einen sehr günstigen Bildungskredit aufnehmen. Bereits im zweiten Ausbildungsjahr bekommen sie dann eine Ausbildungsvergütung von circa 1000 Euro monatlich.“ 40 Prozent der Schüler von Kolmorgen sind Abiturienten, viele sehen die Ausbildung als nützliche und intensive Vorbereitung auf ein Medizinstudium. „In wenigen anderen Gesundheitsberufen sind die Absolventen so schnell so nah dran an der Praxis“, so Kolmorgen. Weiterer Vorteil: Medizinstudenten, die eine Ausbildung zum Rettungssanitäter vorweisen können, sind bei Einsätzen in einer Rettungswache äußerst gern gesehen. Somit bietet sich ihnen eine gute Gelegenheit, ihr Studium zu finanzieren. Wer nach erfolgter Ausbildung kein Studium hinterherschieben möchte, hat als Rettungsassistent beste Berufsaussichten. Aufgrund der Reformen im Gesundheitswesen, gewinnt der Beruf zunehmend an Bedeutung, die Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind vielfältig.

Auch die Ausbildung zum Gesundheitsund Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum Einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt, werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive Pflegepraktikum. Auch beliebt und sinnvoll ist die Ausbildung zum Medizinisch-technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Auslandspraktikum: Den Duft der großen weiten Welt schnuppern

Ebenso ist e in Aufenthalt im Ausland ein echter Gewinn: Schulabgänger oder Studierende lernen fremde Kulturen und interessante Menschen kennen, gewinnen erste Berufserfahrung, und polieren ihren Lebenslauf ordentlich auf. Angehende Mediziner profitieren gleich doppelt, denn in der Regel erkennen deutsche Universitäten einen Arbeitsaufenthalt an einem Krankenhaus in China, Indien, Mexiko oder anderen Ländern als Pflegepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienplatzabsage_was_nun_wartezeit_sinnvoll_nutzen_316.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
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		<pubdate>2012-04-12 11:35:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gute Vorbereitung zahlt sich aus: Medizinertest erhöht Chancen auf Studienplatz</title>
		<description><![CDATA[Arzt oder Ärztin zu werden ist für viele Abiturienten ein Traum. Leider im wahrsten Sinne des Wortes: Angesichts eines NC von oftmals 1,0 oder alternativ zwölf Semestern  Wartezeit, müssen viele Schulabgänger schon „traumhafte“ Bedingungen erfüllen, um ein Medizinstudium aufnehmen zu können. Die doppelten Abiturjahrgänge, die 2012 die Schulen in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Brandenburg und Hessen verlassen, verschärfen das Problem. Trotzdem: Wer zäh an seinem Berufswunsch festhält, kann es schaffen. Ein möglicher Weg führt über den Medizinertest.]]></description>
		<text><![CDATA[Beispiel Humanmedizin: Hier setzen die Medizinischen Fakultäten der Universitäten in Bochum, Erlangen- Nürnberg, Freiburg, Halle (Saale), Heidelberg, Heidelberg-Mannheim, Leipzig, Lübeck, Mainz, München, Oldenburg, Tübingen, Ulm und Würzburg auf den freiwilligen „Test für medizinische Studiengänge“ (TMS). Je nach hochschuleigenen Kriterien in unterschiedlichen Gewichtungen fließt das Ergebnis des Tests in das eigene Auswahlverfahren der Hochschulen ein. Die Teilnahme lohnt in jedem Fall, denn eine Verschlechterung der Chancen gegenüber einem Bewerber, der am TMS nicht teilgenommen hat, ist nicht möglich – auch wenn das TMS-Ergebnis nicht gut ausfällt. Bewerber, die am Test teilgenommen und sehr gut abgeschnitten haben, können sich dagegen auch mit einer mittleren Abiturnote vor jenen Abiturienten mit sehr gutem Durchschnitt platzieren, die kein Testergebnis vorweisen können. In allen anderen Quoten (etwa Abiturbestenquote, Wartezeitquote, Zweitstudienbewerber-Quote) ist der Test dagegen nicht relevant.

Auf dem Prüfstand: naturwissenschaftliches Verständnis

Der Test, der sich an dem bis 1997 verbindlichen „Medizinertest“ orientiert, untersucht die Studierfähigkeit der Probanden und prüft ihr Verständnis für naturwissenschaftliche und medizinische Problemstellungen. Die Teilnehmer müssen komplexe Informationen aus längeren Texten, Tabellen oder Grafiken erfassen und korrekt interpretieren. Auch ihre Merkfähigkeit, die Genauigkeit der visuellen Wahrnehmung, das räumliche Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit zu konzentriertem und sorgfältigem Arbeiten werden untersucht. Nicht relevant sind dagegen fachspezifische Kenntnisse.
Gegen eine Gebühr von 50 Euro kann der Test, der sich über einen ganzen Tag hinzieht, an unterschiedlichen Orten in Deutschland abgelegt werden – allerdings nur ein einziges Mal. Wiederholungen sind ausgeschlossen. Die Prüfungstermine liegen jedes Jahr Anfang bis Mitte Mai – also zu einer Zeit, in der viele Abiturienten ohnehin mitten in den Prüfungen stecken. Ob das ein Vorteil ist, weil man ohnehin den ganzen Tag lernt, oder sich die zusätzliche Menge an Lernstoff eventuell negativ auf die Abiturnote auswirkt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Mit dem Testergebnis, das ab ca. Anfang Juli mitgeteilt wird, können sich Studieninteressierte bei der Stiftung für Hochschulzulassung und gegebenenfalls – je nach Auswahlverfahren – direkt bei ihrer Wunschhochschule bewerben.

Bessere Aussichten durch intensive Vorbereitung

Ob angehende Mediziner den Test mitten im Abi absolvieren oder ein Jahr später – eine gründliche Vorbereitung lohnt in jedem Fall. Da er nur einmal abgelegt werden kann, gilt das Ergebnis dauerhaft, auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Prüflinge sollten wissen, wie der Testtag abläuft und welche Bearbeitungsstrategien für die verschiedenen Aufgabengruppen hilfreich sind. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite www.tms-info.org wird unter dem Navigationspunkt „Vorbereitung“ eine Informationsbroschüre zum Download angeboten. Interessenten erfahren dort mehr über die Art der einzelnen Aufgaben, können anhand der vorgestellten Beispiele üben und erhalten Tipps zur Lösung von verschiedenen Aufgaben. Außerdem bieten die Entwickler des Medizinertests, die Firma ITB Consulting, mit dem Vorbereitungspo rtal www.medizinertest-vorbereitung.de eine weitere Möglichkeit, die Chancen auf ein gutes Abschneiden zu erhöhen. Gegen Gebühr können dort zwei komplette Versionen früherer Tests genutzt werden, um den Ernstfall zu simulieren. Der Vorteil: über 360 authentische Aufgaben und im Anschluss eine ausführliche Rückmeldung zur Leistung unter Berücksichtigung der echten Bewertungskriterien.

Nähere Informationen
www.tms-info.org
www.hochschulstart.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/gute_vorbereitung_zahlt_sich_aus_medizinertest_erhoeht_chancen_auf_studienplatz_315.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_12_02_big.jpg</image_kl>
		<guid>315</guid>
		<pubdate>2012-04-12 11:29:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein Beruf – drei Ausrichtungen: Medizinisch-technische Assistenten</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Medizinisch-technischer Assistent – Funktionsdiagnostik (MTAF)

Die Absolventen dieser Fachrichtung untersuchen Patienten eigenständig mithilfe verschiedener medizinischer Geräte. Sie analysieren die Funktion von menschlichen Organen wie Lunge, Herz oder Leber, kontrollieren Seh- und Riechvermögen oder die Funktionalität der Blutgefäße. Die Assistenten haben direkten Kontakt zu den Patienten – Einfühlungsvermögen ist daher eine wichtige Voraussetzung für diesen Beruf. Ferner müssen sie präzise arbeiten und technisches Verständnis mitbringen, um die Messgeräte bedienen zu können.

Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent (MTLA oder MTA-L)

MTLA untersuchen Körpergewebe und Körperflüssigkeiten wie Blut, Urin oder Organproben im Labor. Sie entnehmen diese Proben beim Patienten teilweise selbst oder assistieren den zuständigen Ärzten dabei. Um ihre Tätigkeit ausüben zu können, müssen MTLA komplexe Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten chemischer Reaktionen verstehen können. Sie brauchen daher das Interesse und die Fähigkeit zu abstraktem theoretischem Arbeiten. Ferner haben sie direkten Kontakt zu Patienten mit gegebenenfalls schweren Erkrankungen – ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit zu sozialer Interaktion ist für diesen Beruf daher unabdingbar.

Medizinisch-technischer Radiologieassistent (MTRA oder MTA-R)

Medizinische Assistenten mit der Ausrichtung Radiologie führen nuklearmedizinische Untersuchungen, Computertomografien, Magnetresonanztomografien sowie Strahlentherapien durch. Sie erstellen im Auftrag des behandelnden Arztes Röntgenaufnahmen des menschlichen Körpers, um Knochenbrüche oder krankhafte Veränderungen sichtbar zu machen. Dafür stellen sie die Anlagen und Apparate ein und bedienen sie, treffen die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen, dokumentieren die Untersuchung und speichern die digitalen Daten. Hierfür sollten angehende MTRA technisches Verständnis, Präzision, die Fähigkeit, abstrakte Zusammenhänge zu analysieren und Einfühlungsvermögen für den Umgang mit Patienten mitbringen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ein_beruf_drei_ausrichtungen_medizinisch-technische_assistenten_314.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_12_02_big.jpg</image_kl>
		<guid>314</guid>
		<pubdate>2012-04-12 11:23:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ausbildungsberufe im medizinischen Bereich: Es muss nicht immer der Dr. med sein</title>
		<description><![CDATA[Das Medizinstudium ist heiß begehrt – verspricht es doch eine spannende Studienzeit und später sehr gute Berufsaussichten, ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld, angemessenes Einkommen und hohes soziales Prestige. Kein Wunder, dass viele Abiturienten sich für das beliebte Fach einschreiben wollen. Und genau hier liegt das Problem, denn die Menge der Bewerber übertrifft die Zahl der verfügbaren Studienplätze um ein Vielfaches.]]></description>
		<text><![CDATA[Klar ist also, dass nicht jeder seinen Traumberuf wird verwirklichen können. Doch das bedeutet keinesfalls das Ende allen Wunschdenkens: Ausbildungsberufe im medizinnahen Bereich bieten interessante Perspektiven. Den Menschen zuhören, sie untersuchen, die Ergebnisse dokumentieren und die Patienten mit der passenden Therapie unterstützen – dies ist nicht nur studierten Ärzten vorbehalten. Eine mögliche Alternative zum Medizinstudium ist der Beruf des medizinischtechnischen Assistenten (MTA). Diese Sammelbezeichnung fasst in der Humanmedizin drei verschiedene Fachrichtungen zusammen: Assistenten arbeiten in der Funktionsdiagnostik, im Laboratorium oder in der Radiologie. Die Ausbildung für alle Schwerpunkte dauert jeweils drei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Die angehenden Assistenten pauken die Theorie an Berufsfachschulen und werden in Kliniken, bei niedergelassenen Ärzten, in Labors, Prüfstationen oder Forschungseinrichtungen praktisch ausgebildet. Wer nach absolvierter Ausbildung noch an seinem Traum „Medizinstudium“ festhält, der hat gute Karten, über die Wartezeit den begehrten Studienplatz zu bekommen. „Der Beruf des MTA ist ein guter Einstieg in die Medizin für Abiturienten, die nicht sofort einen Studienplatz erhalten haben“, weiß Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. „Allerdings sollten sich die Bewerber vor Augen halten, dass Medizin ein sehr theoretischer Studiengang ist. Parallel zu einer praktisch orientierten Ausbildung empfiehlt es sich daher, die Fähigkeit zum abstrakten Denken unbedingt zu pflegen und weiter zu entwickeln – zum Beispiel durch das Erlernen einer Fremdsprache. Dann ist die Umstellung später im Hörsaal nicht mehr so groß.“

Über Umwege zum Traumstudium

Einen anderen Weg gegangen ist Carolin Droste. Unmittelbar nach ihrem Abitur bekam sie über das Losverfahren einen Studienplatz für Medizin in Marburg. „Als die Zusage kam, absolvierte ich gerade ein Praktikum im Kreißsaal eines Krankenhauses in Meschede“, berichtet die heute 30-Jährige. „Diese Arbeit machte mir großen Spaß, zudem fühlte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht reif für ein Medizinstudium.“ Sie sagte den Studienplatz ab – wenn auch zum Teil schweren Herzens. Und trat erst einmal in familiäre Fußstapfen: Carolin Drostes Mutter und Schwester arbeiten als Hebammen, ihre Mutter führt eine eigene Praxis. „Durch meine private Situation und das Praktikum wusste ich, was auf mich zukam. Ich war mir sicher, dass ich in diesem Beruf arbeiten möchte.“ Sie absolvierte eine dreijährige Ausbildung an der Hebammenschule in Ahlen. Ähnlich wie Krankenpfleger, bekommen auch angehende Hebammen bereits während der Lehrzeit ein Gehalt, so dass die Finanzierung gesichert war. Nach ihrer Ausbildung arbeitete Carolin Droste knapp zwei Jahre in dem Beruf, „der sicherlich ein Traumberuf war und ist. Mir gefällt die große Vielfalt – Hebammen leisten Geburtshilfe und betreuen Frauen während und nach einer Schwangerschaft. Sie können einerseits in Kranken- oder Geburtshäusern arbeiten, haben andererseits die Option, eine eigene Praxis zu eröffnen. Aber das Medizinstudium spukte nach wie vor in meinem Kopf.“ Zum Sommersemester 2007 bewarb sie sich erneut um einen Studienplatz, diesmal unter anderem an der Universität Münster. Da sie zu diesem Zeitpunkt die erforderlichen zwölf Wartesemester erfüllte, war die Zusage aus Münster zwar keine riesige Überraschung mehr, aber eine hochwillkommene. „Ich hatte damals den Punkt erreicht, an dem ich meine Kenntnisse und Fertigkeiten unbedingt weiter ausbauen wollte“, schildert die junge Frau, die ihr Medizinstudium bisher in der Regelstudienzeit absolviert hat. In wenigen Wochen beginnt sie ihr Praktisches Jahr in einem Krankenhaus in Unna und wird dort unter anderem in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe arbeiten. „Die Frauenheilkunde interessiert mich, es war eine faszinierende Erfahrung, mittlerweile rund 150 Babys auf die Welt geholfen zu haben. Daher strebe ich auch eine Facharztausbildung auf diesem Gebiet an. Meine Erfahrungen als Hebamme kommen mir dabei sicher zugute.“

Medizinische Handwerksberufe

Noch medizinischer Beruf oder schon Handwerk? Diese Frage stellen sich möglicherweise Abiturienten, die über eine Ausbildung zum Optiker oder Hörgeräteakustiker nachdenken. Letztendlich ist die Antwort unerheblich, solange der Beruf den Neigungen und Fähigkeiten entspricht und Spaß macht. Beide Ausbildungen sind nach der Handwerksordnung geregelt. Sie dauern drei Jahre und finden in Meisterbetrieben des jeweiligen Handwerks sowie parallel in der Berufsschule statt. Angehende Optiker lernen, wie sie Sehhilfen herstellen und individuell anpassen. Sie beraten Kunden, verkaufen und reparieren Brillen. Hörgeräteakustiker passen Hörsysteme an die Bedürfnisse ihrer Kunden an. Sie führen Hörtests durch, stellen passgenaue Hörhilfen her und reparieren diese. Wer im Anschluss kein Studium und gegebenenfalls den Beruf des Augenarztes oder des Hals-Nasen-Ohrenarztes anstrebt, kann sich zum Handwerksmeister fortbilden und ein eigenes Geschäft eröffnen. Ideal für diesen Werdegang ist es, wenn neben dem medizinischen auch ein kaufmännisches Interesse vorhanden ist.

Staatexamen in der Tasche und doch kein Arzt?

Und was ist mit den Glücklichen, die einen Studienplatz ergattert und nach Jahren harter Arbeit ihr medizinisches Staatsexamen in der Hand halten? Sind Promotion, Facharztausbildung und schließlich die Karriere im Krankenhaus oder die eigene Praxis der einzige Weg für Absolventen? Keineswegs, denn Mediziner sind auch in anderen Berufsrichtungen gefragt. Wer neben dem Interesse für Medizin auch ein Faible fürs Schreiben hat, sollte über Medizinjournalismus nachdenken. Da die Berufsbezeichnung „Journalist“ nicht geschützt ist, darf sich im Prinzip jeder so nennen. Angehenden Wissenschaftsjournalisten ist aber anzuraten, auch als fertige Mediziner noch ein Volontariat bei einer Zeitung oder ein Studium an einer Journalistenschule zu absolvieren. Denn die sprichwörtliche „gute Schreibe“ reicht nicht aus – auch das Texten ist ein Handwerk, dessen Regeln es zu erlernen gilt. Im Anschluss bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten bei Fachzeitschriften, wissenschaftlichen Ressorts von Printmedien, Funk und Fernsehen oder in der Öffentlichkeitsarbeit.
Ein attraktiver Berufsweg für kaufmännisch orientierte Mediziner ist der des Krankenhausmanagers. Als solcher hat er nicht nur die Gesundheit der Patienten, sondern auch die Rentabilität des Krankenhauses als Dienstleistungsbetrieb im Blick. Die Manager kontrollieren das Budget, legen fest, wo investiert und wo eingespart werden muss und sorgen dafür, dass der Betrieb gewinnbringend arbeiten kann. Fertige Mediziner müssen sich in jedem Fall die notwendigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse aneignen. Einige Hochschulen bieten Krankenhausmanagement als spezielles Aufbaustudium oder als Schwerpunkt innerhalb eines BWL-Studiums an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ausbildungsberufe_im_medizinischen_bereich_es_muss_nicht_immer_der_dr_med_sein_313.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>Maike Kaijo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_12_02_big.jpg</image_kl>
		<guid>313</guid>
		<pubdate>2012-04-12 11:19:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium heute: Bunte Vielfalt oder Bildungsdschungel?</title>
		<description><![CDATA[Abiturienten der 50er bis 80er Jahre hatten es noch einfach:
Sie wurden entweder Arzt, Jurist, Lehrer oder Pfarrer, und mussten sich weder Sorgen um einen Studienplatz, noch um spätere Berufsaussichten machen.]]></description>
		<text><![CDATA[Das ist, zugegeben, sehr überspitzt formuliert. Aber es veranschaulicht doch den großen Kontrast zu der ungeheuren Vielfalt an Berufs- und Ausbildungswegen, die heutigen Schulabsolventen offen steht. Im Wintersemester 2011/2012 boten allein deutsche Hochschulen 15278 verschiedene Studiengänge an, 85 Prozent von ihnen enden mit dem Bachelor- beziehungsweise dem Masterabschluss. Dem gegenüber stehen 348 anerkannte Ausbildungsberufe und eine unübersichtliche Vielzahl an Lehrgängen, Kursen, Seminaren oder Jobmöglichkeiten.

Um sich in diesem Dschungel der Möglichkeiten zurechtzufinden, kann ein wenig Orientierungshilfe nicht schaden. Das möchte StudiInfo mit dieser Ausgabe leisten. Im Titelthema „Medizinische Berufe“ schildert eine junge Medizinstudentin ihren Weg von der Ausbildung zur Hebamme bis in den Hörsaal. Junge Freiwillige, die ein Jahr lang Dienst an einer Ganztagsschule leisten, berichten aus ihrem Alltag. Zudem zeigen wir viele Möglichkeiten für junge Menschen, die nicht sofort einen Studienplatz bekommen haben, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Auch das „Duale Studium“, also der kombinierte Weg einer Ausbildung plus begleitendem Studium, ist ein großes Thema in diesem Heft.

Eins haben wir bei unseren Recherchen gelernt: Ein einmal eingeschlagener Weg ist niemals eine Sackgasse, stets eröffnen sich weitere Möglichkeiten. Eine ausgebildete Krankenpflegerin studiert am Ende doch noch Medizin. Die Enttäuschung über die Studienplatzsabsage wird durch die vielfältigen Erfahrungen während eines Auslandspraktikums mehr als aufgewogen. Egal, für was sich junge Menschen heute entscheiden: Sie sind, anders als frühere Generationen, damit niemals am Ende ihres Weges angelangt oder für alle Zeiten auf einen Beruf festgelegt. Das ist bei all der Unübersichtlichkeit und Vielfalt die gute Nachricht.

Lust auf noch mehr Wissenswertes zum Thema Studium und Berufswahl? Dann schaut doch mal auf unsere Webseite www.studentenpilot.de.

Viel Spaß beim Lesen und einen guten Start ins Studentenleben wünscht Euch die STUDIInfo-Redaktion.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/editorial_312.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_12_02_big.jpg</image_kl>
		<guid>312</guid>
		<pubdate>2012-04-11 14:20:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auf zu fernen Ufern: Studium im Ausland erweitert die persönlichen und fachlichen Kompetenzen</title>
		<description><![CDATA[Studieren heißt heute mehr als Lernen an der heimischen Hochschule – internationale Mobilität ist gefragt! Längst gehört ein längerer Aufenthalt im Ausland in vielen Branchen zum Anforderungsprofil.]]></description>
		<text><![CDATA[&quot;Ob Auslandssemester, Jahresaufenthalt, Praktikum, Sprachkurs oder Recherchearbeit. Nicht nur fachliche Gründe sprechen für den Blick und den Sprung über den Tellerrand&quot;, weiß die Kampagne 'go out! studieren weltweit' des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Bundesministerium für Bildung und Forschung. Sie möchte Studierende motivieren, etwas zu wagen. Auslandserfahrung ist heute zum wichtigen Bestandteil der Vita eines Bewerbers geworden. In vielen Berufen sind im Zeichen der Globalisierung international erfahrene Mitarbeiter gefragt – „kulturelle Kompetenz“ heißt das Zauberwort. Nicht nur die fachliche Seite profitiert von einem Auslandsaufenthalt. Übereinstimmend berichten Studierende vom persönlichen Gewinn. Wer in einem fremden Kulturkreis gelebt und neue Menschen kennen gelernt hat, kann ein großes Plus an Lebenserfahrung vorweisen.

Du bist nicht allein!

Bei der Organisation eines Auslandsaufenthalts ist niemand auf sich alleine gestellt: Viele Anlaufstellen helfen Studenten, das Auslandsstudium oder -semester zu realisieren. An erster Stelle steht die Frage, in welchem Land man studieren möchte. USA, Kanada, England, Australien, Neuseeland, Japan, Frankreich, Spanien, Schweden, Schweiz oder die Niederlande gehören zu den gefragtesten und begehrtesten Reisezielen. Argumente für und wider ein Land sind unter anderem abhängig von den Zielen jedes Einzelnen. Wer eine Fremdsprache studiert, sollte natürlich dort einen Auslandsaufenthalt absolvieren, wo diese Sprache gesprochen wird. Oder locken Studiengänge, die nicht NC-beschränkt sind, in die Fremde? Das sind Fragen, die es zu klären gilt, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen.

Planung ist alles

Als nächstes steht die Wahl der richtigen Universität auf dem Programm, und ein Zeitplan muss erstellt werden: Will man nur ein Auslandssemester absolvieren, oder soll das komplette Studium bis zum Abschluss durchgezogen werden? Erste Anlaufstelle für solche Fragen ist das Akademische Auslandsamt (Forgein Office) der Hochschulen. Dort gibt es umfassende Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Natürlich können und sollten auch Kommilitonen gefragt werden, die bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich haben – Erfahrungsberichte können bei der Entscheidung ungemein hilfreich sein, ob und wo jemand im Ausland studieren möchte. Mittlerweile stillen auch zahlreiche Internetportale, etwa www.daad.de (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), www.kmk-pad.org (Pädagogischer Austauschdienst), www.college-contact.com oder www.auslandsstudium.net, die erste Neugier bei Fernweh. Dort gibt es oft auch Auskünfte zu Programmen wie ERASMUS, Informationen zu Stipendien und Studienangeboten, detaillierte Erfahrungsberichte und Checklisten.

Wohngemeinschaften üblich?

Bevor die Koffer gepackt werden, sollte bereits die Unterkunft organisiert werden. Nicht in jedem Land sind Wohngemeinschaften üblich. Daher empfiehlt es sich, vorher schon einmal abzuklären, welche Möglichkeiten zur Auswahl stehen. In den meisten Fällen sind Wohnheime die einfachste Lösung. Die Zimmer sind in der Regel möbliert, so dass kein Inventar benötigt wird – und günstiger als eine eigene Wohnung ist es allemal.

Förderprogramme und Stipendien

Apropos Geld: Der Aufenthalt im Ausland muss selbstverständlich finanziert werden. Förderprogramme und Stipendien erleichtern das Studium in der Fremde erheblich, aber nicht jeder erfüllt die dafür nötigen Anforderungen und Voraussetzungen. Oft gibt es allerdings die Möglichkeit, Ausland-BaföG zu beantragen. Wer in Deutschland BaföG bekommt, kann seine Ansprüche in der Regel auch im Ausland geltend machen. Das Portal www.studis-online.de rät: „Wer im Inland nur deshalb kein BAföG erhält, weil seine Eltern zu viel verdienen, sollte es auf jeden Fall mit einem Antrag auf Auslandsförderung versuchen, weil die Förderbeträge höher sind, als im Inland.“
 
Alles klar?

Dann kann‘s ja losgehen. Noch ein Tipp: Es ist immer gut, sich schon vor Beginn der Reise mit den entsprechenden Landesgepflogenheiten, Sitten und kulturellen Eigenheiten vertraut zu machen. Das kann einem so manche Peinlichkeit ersparen. ]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auf_zu_fernen_ufern_studium_im_ausland_erweitert_die_persoenlichen_und_fachlichen_kompetenzen_311.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_sose_2012_7235.jpg</image>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_sose_2012.jpg</image_kl>
		<guid>311</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:21:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Info: Alternative Bundesfreiwilligendienst - Bundesfreiwilligendienst ersetzt Zivildienst</title>
		<description><![CDATA[Am 1. Juli 2011 startete der Bundesfreiwilligendienst (BFD). Dieser soll den Zivildienst ersetzen, der mit dem Aussetzen der Wehrpflicht wegfällt. Der neue Freiwilligendienst möchte auch Frauen und Senioren ansprechen. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze. Bisherige soziale Angebote, wie das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr, bleiben weiter bestehen. ]]></description>
		<text><![CDATA[Künftig sollen 35.000 Männer und Frauen nach Ende der Schulpflicht für den neuen Freiwilligendienst gewonnen werden. Die Aufgaben sind identisch mit denen im Rahmen des Zivildienstes: Der BFD kann in sozialen und ökologischen Gebieten geleistet werden.

Die nach dem Zivildienstgesetz bereits anerkannten Beschäftigungsstellen gelten auch weiterhin für den BFD. Das nun mit erweiterten Aufgaben betraute und umbenannte Bundesamt für Zivildienst erkennt zudem neue Einsatzplätze an, und zwar auch in weiteren Bereichen wie beispielsweise Sport, Integration oder Kultur. Das Amt heißt nun Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Der Bundesfreiwilligendienst wird durch Seminare begleitet.

Er wird selbstverständlich als Wartezeit angerechnet und bei der Studienplatzvergabe berücksichtigt.

Dauer und Entgelt

Der Bundesfreiwilligendienst kann von der Dauer flexibel gestaltet werden. Vorgesehen ist eine Regeldauer von einem Jahr. Möglich sind jedoch auch sechs Monate. 

Maximal darf der Freiwilligendienst zwei Jahre dauern. Aktuell gibt es eine Obergrenze für das Taschengeld beziehungsweise Entgelt in Höhe von 330 Euro. Die Freiwilligen sind sozialversichert. Außerdem werden Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung in vielen Fällen von den Anbietern gestellt oder übernommen.

Alternative - Freiwilliges Soziales Jahr

Im Ausland kann der Bundesfreiwilligendienst nicht abgeleistet werden. Allerdings bleibt die Alternative, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) jenseits der Grenze zu absolvieren. Der BFD wirbt überdies dafür, auch im Rahmen einer Au-pair-Tätigkeit Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Ein noch ziemlich junges Projekt ist der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD). Dabei „können Jugendliche in bestimmten, zugelassenen Organisationen Freiwilligenarbeit im Ausland leisten“, heißt es auf der Internetseite des BFD.

Hier gibt es Informationen

Eine umfangreiche, nach Postleitzahlen sortierte Stellenbörse finden Interessierte auf der Internetseite des BFD (www.bundesfreiwilligendienst.de). Darüber hinaus informieren viele, bundesweit agierende Einrichtungen, in welchen Aufgabenfeldern engagierte Hilfskräfte gesucht werden. 

www.malteser-freiwilligendienste.de

Die Malteser geben Auskunft über Aufgabenfelder, Konditionen und Leistungen und stellen Erfahrungsberichte zur Verfügung.

www.drk.de

In einer eigenen Stellenbörse verschafft auch das Deutsche Rote Kreuz einen Überblick über die Möglichkeiten, das BFD oder das FSJ zu absolvieren.

www.caritas-jobs.de

Auch bei der Caritas haben Interessierte die Chance, den Bundesfreiwilligendienst zu leisten oder auch ein Vorpraktikum zu machen.

www.asb.de/bundesfreiwilligendienst-fuer-jung-und-alt.html

Der Arbeiter-Samariter-Bund teilt – wie andere Institutionen auch – den Bundesfreiwilligendienst in die Altersgruppen 16 bis 26 Jahre und 27 bis 99 Jahre. Alle Informationen gibt es im Netz.

www.awo-freiwillich.de

Erfahrungsberichte, Einsatzstellenbörse, Übersichtskarte und viele Informationen rund um das freiwillige Engagement bietet auch die AWO auf einer eigenen Homepage.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/info_alternative_bundesfreiwilligendienst_-_bundesfreiwilligendienst_ersetzt_zivildienst_310.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_sose_2012_1495.jpg</image>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_sose_2012.jpg</image_kl>
		<guid>310</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:16:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rechtzeitig Alternativen erkennen: „Lotteriespiel“ Studienplatzvergabe</title>
		<description><![CDATA[Eigentlich bedeutet NC („Numerus Clausus“) ja nur, dass die Anzahl der Studienplätze für ein bestimmtes Fach begrenzt ist. In der Realität aber steht dieser Begriff längst für ein komplexes Auswahlverfahren, das niemand mehr so recht durchblickt. Fest steht nur, dass es wesentlich mehr Anwärter als Studienplätze gibt. Und dass die Anzahl der Abiturienten in den kommenden Jahren noch steigen wird. Wie reagieren die Hochschulen auf die veränderte Situation? Und was ist zu tun, um die besten Chancen auf einen Studienplatz zu wahren?]]></description>
		<text><![CDATA[Nach dem Saarland (2009) und Hamburg (2010) haben dieses Jahr Bayern und Niedersachsen ihren doppelten Abitursjahrgang verabschiedet. 2013 wird auch Nordrhein-Westfalen ihrem Beispiel folgen. Schon jetzt scheinen die Universitäten ihr Kapazitätsgrenze erreicht zu haben. „Mit knapp einer halben Million Erstsemester könnte es in diesem Jahr so viele Erstsemster geben wie nie zuvor“, spekulierte die Süddeutsche Zeitung im Sommer. In einer aktuellen Studie der Hochschulexperten von CHE Consult heißt es, die Planzahlen des Bundes und der Länder bis 2015 seien um 216.000 Studienanfänger zu niedrig angesetzt. Statt eines Zuwachses von zusätzlichen 275.000 Studienanfänger müssten in den nächsten drei Jahren annähernd doppelt so viele Erstsemster erwartet werden. Hinzu kommt die ersatzlose Streichung der Wehrpflicht: In einer im September 2010 im Spiegel veröffentlichten Studie von Ulrich Meyer, Statistiker der Hamburger Wissenschaftsbehörde, wurde davon ausgegangen, dass weitere 60.000 junge Männer früher in akademische Ausbildungen entlassen werden würden als angenommen. Die Realität scheint Schwarzmalern Recht zu geben: So bewarben sich für das Wintersemester 2011/12 beispielsweise allein an der Westfälischen WilhelmsUniversität Münster rund 57.600 Anwärter auf 5.490 (eine Quote von 105:1) Studienplätze gegenüber 38.500 Bewerbern für 4.850 Plätze im Vorjahr.

Die Bundesregierung reagierte, indem sie mit dem Hochschulpakt II Milliarden für den Ausbau der Universitäten und Technischen Hochschulen bereitstellte. Zugleich bemüht sich die Stiftung für Hochschulzulassung, das System der Studienplatzvergabe zu vereinfachen.

Bereit sein ist alles

„Man sollte das nicht überbewerten. Es ist ja nicht so, als ob wir die Umstellung nicht hätten kommen sehen“, beruhigt Peter Wichmann von der Pressestelle der Universität Münster. Immerhin seien in Reaktion auf den Hochschulpakt II schon wieder 800 neue Studienplätze geschaffen worden, und für die besonders gefragten Fächer, wie etwa Betriebswirtschaftslehre (BWL), Jura, Kommunikationswissenschaften oder Psychologie, könnten bis 2016 insgesamt 3200 neue Plätze eingerichtet werden. Um die Qualität der Lehre bei steigenden Studentenzahlen weiterhin zu gewährleisten, seien auch neue Lehrräume sowie die Anschaffung neuer Exemplare der wichtigsten Lehrbücher und die Einrichtung weiterer befristeter Lehrstellen vorgesehen. „Bei einigen Fächern ist der Numerus Clausus zwar leicht angehoben worden. Aber im Grunde sind wir auf die neue Situation vorbereitet“, betont Wichmann. Immerhin sei auch die hohe Bewerberzahl nicht absolut zu sehen. Vielmehr würden sich die meisten Studenten für ihren Studiengang gleich an mehreren Universitäten bewerben, um ihre Chancen zu erhöhen. Trotzdem sei es klug, bei jeder Bewerbung zwei alternative Studiengänge und unterschiedliche Fächerkombinationen anzugeben.

Das Dialogorientierte Verfahren: 
Notwendig, aber nicht einsatzbereit

Die Hoffnungen ruhen auf dem Dialogorientierten Verfahren, das im Mai 2010 in Kraft gesetzt wurde: Nachdem bislang von der Stiftung für Hochschulzulassung nur die Studienplätze für Human-, Tier- und Zahnmedizin sowie Pharmazie vergeben wurden, soll nun auch die Vergabe der örtlich zugangsbeschränkten Fächer durch das Portal hochschulstart.de koordiniert werden. Hierdurch werden Bewerber und Sachbearbeiter gleichermaßen von der zeit- und nervenraubenden Prozedur der Nachrückverfahren entlastet. 
 
Alle Bewerber können sich künftig neben der Bewerbung an den Hochschulen selbst auch unter www.hochschulstart.de bei ihren favorisierten Universitäten bewerben. Die Studienplatzvergabe erfolgt dann systematisch in mehreren Koordinations- und Entscheidungsphasen; wer seinen Studienplatz einmal angenommen hat, wird aus dem Verfahren gelöscht, was die weitere Verteilung vereinfacht. „Wichtig ist natürlich, dass möglichst viele Hochschulen teilnehmen, sonst bleibt die Reform wirkungslos“, so Peter Wichmann. Allerdings ist das Verteilungsprogramm, das eigentlich für das kommende Wintersemester in Betrieb genommen werden sollte, noch nicht einsatzbereit. Vorläufig gilt es also noch, sich bei jeder Uni einzeln zu bewerben – lediglich die medizinischen Studiengänge und Pharmazie werden ausschließlich von der Stiftung vergeben.
 
Und wenn es doch nicht klappt

Dass eine Bewerbung nicht zum Erfolg führt, bedeutet natürlich nicht automatisch, dass das erstrebte Fachstudium in unerreichbare Ferne rückt. Ein Fach wie etwa Physik oder Chemie, das an einer Hochschule durch den NC beschränkt wird, kann schon an der nächsten zulassungsfrei sein. Für alle Fälle bieten die meisten Universitäten in ihrer Zentralen Studienberatung (ZSB) Information und Beratung zu möglichen Alternativen an. Wer aber partout an seinem Wunschstudiengang festhalten möchte, sollte sich auf ein oder mehrere Wartesemester einstellen. Dabei gilt: Je mehr Anwärter auf einen Studiengang, desto länger muss jeder einzelne auf seinen Studienplatz warten. Gezählt wird die komplette Zeit ab dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (Abitur), auch Auslandssemester werden angerechnet. Lediglich bereits in Deutschland absolvierte Semester werden abgezogen.

Wartesemster sinnvoll planen

Und natürlich müssen und sollten die Wartesemester nicht einfach „abgesessen“ werden: Vielmehr bietet eine berufliche Ausbildung eine gute Wissens- und Arbeitsbasis für viele akademische Fächer. So kann eine Lehre zur/zum Bankkauffrau/-mann eine wertvolle Grundlage für ein späteres BWL- oder VWL-Studium sein. Auch im Bereich Medizin können in einer Ausbildung, zum Beispiel zum Rettungssanitäter, zur Krankenschwester oder in einem Pflegeberuf, Erfahrungen und Fachkenntnisse gewonnen werden, die an der Hochschule Gold wert sind. Außerdem müssen so vereinzelte Leistungsnachweise und Praxiszeiten, die sonst durch ein zeitraubendes Praktikum zu erbringen wären, „umgangen“ werden. Wer sich spezialisieren möchte, etwa auf Zahnmedizin, sollte sich selbstverständlich auf Stellen in diesem Bereich bewerben. Mitunter hilft auch ein handwerklicher Beruf, den akademischen Weg zum Diplom-Ingenieur einzuschlagen. Maschinenbauern oder Architekten kommt eine praktische Vorbildung garantiert zugute. Eine voruniversitäre Berufsausbildung hat übrigens einen weiteren Vorteil: In dieser Zeit können schon einmal finanzielle Ressourcen geschaffen werden, um sich ein „weicheres Polster“ für die Studienzeit zu schaffen.

Wer eine Sprache studieren möchte, der sollte seine Kenntnisse mit einem Jahr Au-pair, Work &amp; Travel oder bei karikativen Einrichtungen im Ausland erweitern. Diese Alternativen sind äußert attraktiv, schließlich bieten sie nicht nur die Chance, aufregende, neue Kulturen kennen zu lernen, sondern dabei auch noch Geld zu verdienen. Von der Vergütung können zwar keine „Luftsprünge“ gemacht werden, aber häufig reicht es, sich den Aufenthalt größtenteils zu finanzieren. Gute Planung ist dabei natürlich entscheidend, denn der Zeitaufwand für Arbeiten und Reisen sollte in einem fairen Verhältnis stehen. Im Internet stößt man auf viele Anbieter, die Work &amp; Travel-Reisen organisieren. Der Service ist zwar praktisch, da Profis am Werk sind, ist in der Regel allerdings auch mit Kosten verbunden. Auch für Au-pair-Programme kann Auslandserfahrung gesammelt werden. Im Internet tummeln sich zahlreiche professionelle Anbieter, die in der Regel Vermittlungsgebühren erheben. Wer über Au-pair-Kontaktbörsen nach einer Gastfamilie sucht, sollte ebenfalls die Nutzungsbedingungen genau lesen, um Kostenfallen zu entgehen. Wichtige Tipps und eine Liste renommierter Vermittleragenturen bietet die Plattform www.world-of-xchange.de. Selbstverständlich bleibt auch trotz der Abschaffung der Wehrpflicht die Möglichkeit bestehen, zur Überbrückung der Wartezeit den Bundesfreiwilligen Dienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren (siehe Infokasten Seite 13) und sich dort soziale Kompetenzen anzueignen, die in der heutigen Berufswelt – egal in welcher Branche – verstärkt gefordert werden.

Keine Angst vor Plan B

Letzten Endes kann es auch nicht schaden, einen Plan B parat zu haben. Wer unter keinen Umständen mit dem Beginn eines Studiums warten möchte, hat die Wahl, sich für ein anderes Fach zu bewerben, in dem die Aussichten, einen Studienplatz zu bekommen, besser sind. Des Weiteren gibt es Studiengänge, die keinen NC haben. Der Vorteil: Zulassungsfreie Fächer bedeuten quasi eine Studienplatzgarantie, sofern eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) vorliegt und die Bewerbung fristgerecht erfolgt. In seltenen Fällen ist es sogar möglich, dass das Wunschfach, das in den Städten erster Wahl einen NC hat, an einem anderen Standort zulassungsfrei ist. Also Augen offen halten und flexibel sein. Klar ist es toll, in einer interessanten Stadt zu studieren, aber wenn es anderswo sofort losgehen kann, lohnt es sich, die Vor- und Nachteile genau abzuwägen. In diesem Zusammenhang sollte nicht unterschätzt werden, dass gerade an vermeintlich unattraktiven Orten die Lehrbedingungen besser sein könnten, da dort die Studentenzahl vermutlich niedriger ausfällt und somit auch die Hörsäle und Seminare nicht bis auf den letzten Platz überfüllt sind. Außerdem: An kleineren Universitäten verschwindet der Einzelne nicht so schnell in der Anonymität der Masse, der Umgang ist persönlicher und auch der Kontakt zu den Dozenten ist einfacher herzustellen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/rechtzeitig_alternativen_erkennen_lotteriespiel_studienplatzvergabe_309.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>Malte Wulf</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>309</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:11:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Verbessere deine Chancen auf einen Studienplatz durch einen Medizinertest</title>
		<description><![CDATA[1997 abgeschafft, erlebt der Medizinertest eine Renaissance. Zahlreiche Hochschulen haben die Prüfung wieder eingeführt, um einen Teil ihrer Bewerber selbst auszuwählen. Die Teilnahme am Test ist freiwillig. 
Das Ergebnis kann jedoch die Platzierung in den hochschuleigenen Ranglisten verbessern und wird mit der Abiturnote verrechnet, jede Universität legt dafür einen eigenen Schlüssel fest.]]></description>
		<text><![CDATA[Für angehende Medizinstudenten ist der freiwillige Test für medizinische Studiengänge (TMS) somit eine gute Möglichkeit, ihre Chancen auf einen der begehrten Studienplätze zu verbessern. Jeder Kandidat darf nur einmal teilnehmen. Abgefragt wird kein medizinisches Fachwissen. Der Test prüft, inwieweit die Kandidaten über die Fähigkeiten verfügen, die für den Studienerfolg in medizinischen Fächern erforderlich sind.

Wer sich für ein Studium an der medizinischen Fakultät der Universitäten Bochum, Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Heidelberg, Heidelberg/Mannheim, Leipzig, Lübeck, Mainz, Tübingen und Ulm sowie an den zahnmedizinischen Fakultäten der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Mainz, Ulm und Tübingen interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Medizinertest seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Je nach Fakultät fließen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei der Stiftung für Hochschulzulassung (ehemals ZVS) und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallell bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich müssen sich Interessierte über hochschulstart.de für die Fächer Medizin, Pharmazie, Tiermedizin und Zahnmedizin bewerben.

An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen, der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt oder diese im laufenden oder darauffolgenden Schuljahr erhält. Außerdem darf der TMS in Deutschland noch nicht absolviert worden sein. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – wichtige Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum. 

Gute Aussichten durch gründliche Vorbereitung

Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Es ist von Vorteil, wenn man nicht nur weiß, wie der Testtag abläuft, sondern auch, welche Bearbeitungsstrategien bei den verschiedenen Aufgabengruppen hilfreich sind. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite www.tms-info.org wird unter dem Navigationspunkt „Vorbereitung“ eine Informationsbroschüre zum Download angeboten. Interessenten erfahren mehr über die Art der einzelnen Aufgaben, können anhand der vorgestellten Beispiele üben und erhalten Tipps zur Lösung von verschiedenen Aufgaben.

Außerdem bietet der Medizinertest-Entwickler ITB Consulting mit dem Vorbereitungsportal www.medizinertest-vorbereitung.de eine weitere Möglichkeit, die Chancen auf ein gutes Abschneiden zu erhöhen. Gegen Gebühr können dort zwei komplette Versionen früherer Tests genutzt werden, um den Ernstfall zu simulieren. Der Vorteil: über 360 authentische Aufgaben und im Anschluss eine ausführliche Rückmeldung zu der Leistung unter Berücksichtigung der echten Bewertungskriterien.

Der Test findet einmal jährlich, in der Regel Anfang Mai, an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Mitte Januar laufen die Anmeldungen, Ende Juni/Anfang Juli gibt es die Ergebnisse.

Nähere Informationen

www.tms-info.org
www.hochschulstart.de

sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/verbessere_deine_chancen_auf_einen_studienplatz_durch_einen_medizinertest_308.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>308</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:04:11</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum - Schon vor dem Studium durchstarten</title>
		<description><![CDATA[Das Abiturzeugnis in der Tasche und sich mit Feuereifer in das Human-, Tier- (nur im Wintersemester möglich) oder Zahnmedizinstudium stürzen? Das gelingt sicherlich nur den Wenigsten. „Wartezeit für Medizin steigt weiter!“, meldet der Studienberater Medizin auf seiner Homepage. Wer seinen Traum realisieren und Arzt werden möchte, braucht meist Durchhaltevermögen und Geduld.]]></description>
		<text><![CDATA[Lange Wartezeiten vor dem Medizinstudium sind nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel. Vorsemesterkurse, Auslandpraktika oder gar eine Ausbildung in einem medizinischen Beruf helfen, diese Zeit sinnvoll zu überbrücken.

Hilfreich sind Wartesemester

Neben der Abi-Note sind die Wartesemester ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Die Wartezeit wird nach der Zahl der Halbjahre berechnet, die seit dem Erwerb der Studienberechtigung mit dem Abitur verstrichen sind. Nicht eingerechnet werden Semester, die Bewerber bereits an einer deutschen Hochschule eingeschrieben waren. Die Semester werden nämlich als so genanntes Parkstudium gewertet und von der Wartezeit abgezogen. „Wer also meint, während der Wartezeit auf sein eigentlich gewünschtes Studienfach bereits ein anderes, möglicherweise verwandtes Fach studieren zu können, verhält sich – bewerbungstaktisch gesehen – unklug, weil er in diesen Semestern keine Wartezeit ansammelt“, schreibt hochschulstart.de.

Vorsemester- und Intensivkurse können gute Möglichkeiten sein, die Wartezeit auf das Traumstudium sinnvoll zu nutzen. Diese Kurse werden beispielsweise vom Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln angeboten. Dieser viermonatige Unterricht ist zwar mit Kosten verbunden, deckt dafür aber ein breites Spektrum ab und ist sehr umfangreich. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Das Vorsemester Medizin vermittelt biomedizinisches Basiswissen und naturwissenschaftliche Grundlagen.

Wartezeit sinnvoll überbrücken

Vorkurse, die sich meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bot zuletzt zum Beispiel die Ruhr-Universität Bochum an. In Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. Dort waren ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen worden.

Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, empfiehlt es sich, die Wartezeit mit einer Ausbildung zu überbrücken, die Grundlagenkenntnisse für den späteren Beruf vermittelt und für das Medizinstudium angerechnet werden kann. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Neben Notärzten sind vor allem Rettungsassistenten und -sanitäter für die Versorgung von Notfallpatienten verantwortlich. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten. Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführt sowie den Notarzt bei der Behandlung unterstützt.

Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung: Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und seinen Berufswunsch überprüfen. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein dreimonatiges (90 Tage) Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt, werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert zwei Semester. Die Ausbildung schließt naturwissenschaftliche Lücken und vermittelt medizinische Grundlagen in Fächern wie Histologie, Anatomie, Physiologie und Mikrobiologie. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu bereichern, ist ein medizinisches Praktikum im Ausland. Unternehmen organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in China, Indien, Mexiko und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als Pflegepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_-_schon_vor_dem_studium_durchstarten_307.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-11-03 16:59:42</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ausbildungsberufe sind attraktive  Alternativen – oder eine gute Vorbereitung</title>
		<description><![CDATA[Wenn das Auto nicht mehr „rund läuft“, dann wird es in der Reparaturwerkstatt abgegeben. Dort schrauben und hantieren erfahrene Mechaniker daran herum, bis der Makel behoben ist. Mit dem mensch-
lichen Körper ist es ähnlich – und doch ganz anders. Der (erfolgreichen) Behandlung von Krankheiten und Verletzungen wohnt immer ein kleiner Zauber inne.]]></description>
		<text><![CDATA[Ärzte genießen im gesellschaftlichen Ansehen daher einen hohen Stellenwert. Kein Wunder, dass der Job für Abiturienten besonders attraktiv ist. Eben darin liegt das Problem: Es gibt ungleich mehr Bewerber für das Fach Medizin als Studienplätze. Aber der Einstieg in die Gesundheitsbranche geht auch anders, es gibt spannende Alternativen zum klassischen Arztberuf. Der gerade Weg ist nicht immer der schnellste. Wer eine medizinische Karriere anstrebt, muss nicht unbedingt eine akademische Ausbildung zum „Onkel Doktor“ absolvieren. Die Chancen, einen der begehrten Studienplätze zu bekommen, stehen sowieso bei rund 1:5 oder schlechter. Im Wintersemester 2010/11 verzeichnete die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) mehr als viereinhalb Bewerber pro Studienplatz. Ein Jahr später hat sich das Angebot laut hochschulstart.de mit 8753 zu vergebenen Studienplätzen an 34 Universitäten im Fach Medizin im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich erhöht – die Zahl der potenziellen Erstsemester hat sich durch doppelte Abiturjahrgänge und das Aussetzen der Wehrpflicht hingegen deutlich erhöht. Da wird die Vergabe trotz NC zum Glücksspiel. 

Wem Fortuna hold ist, der darf dann in den nächsten Jahren im Hörsaal Vorlesungen über Anatomie und Co. besuchen, im Labor die Wunder der Bio-Chemie entdecken oder an Leichen Operationstechniken ausprobieren. Aber ist das für jeden wirklich das Richtige? Früher waren Zivildienst oder das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) wichtige Entscheidungshilfen. Viele der heutigen Mediziner erkannten erst in dieser Zeit ihren innigsten Berufswunsch. Ebenso konnten die Erfahrungen den umgekehrten Effekt haben: Wer mit dem Gedanken spielte, Medizin zu studieren, nutzte die Tätigkeit im Pflegebereich oder in einer Rettungswache, um zu testen, ob dies das passende Arbeitsumfeld ist. Diese „Testphase“ ist nur noch auf freiwilliger Basis möglich. Und so kann es sein, dass mehr Studenten während ihrer ersten Semester feststellen, dass ihre Zukunft nicht im medizinischen Bereich liegt – dann war dieser Studienplatz „verloren“.

Der Beruf des Heilerziehungspflegers

Daher sollten Alternativen nicht von vorn herein ausgeschlossen werden. Der Beruf des Heilerziehungspflegers etwa ist ein spannender Einstieg in das Gesundheitswesen. Lars Zimny prägte die Erfahrung während seines Zivildienstes, in dem er behinderte Kinder in der Schule und im häuslichen Bereich betreute. „Danach wusste ich, dass ich einen Pflegeberuf erlernen würde“, blickt der heute 32-Jährige zurück. Am Siegener Berufskolleg AHS begann er seine dreijährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger. In den ersten beiden Jahren erhielt er das theoretische Rüstzeug, das er im sich anschließenden einjährigen Berufspraktikum anwenden und vertiefen konnte. „Alles in allem eine sehr praxisnahe Ausbildung“, bilanziert er. Zum einen gab es da den Schwerpunkt Pflege, in dem zum Beispiel Lagerungstechniken und Krankenbilder vermittelt wurden. Auch Anamnese und das Ermitteln von Ressourcen, um Ansätze zur Hilfe zu entwickeln, standen auf dem Lehrplan.

Weitere Berufserfahrung sinnvoll

Nach seinem erfolgreichen Abschluss sammelte er weiter Berufserfahrung. Im Hinterkopf spukte indes die Idee, sich weiter zu bilden, den nächsten Schritt zu tun. Den wagte er zwei Jahre später, als er seine zweite, berufsbegleitende Ausbildung zum Heilpädagogen begann. „Das hätte ich auch studieren können“, sagt Lars, aber persönliche Gründe sprachen für die erste Option. „Allerdings habe ich erlebt, dass einige meiner Ausbildungskollegen später an die Universität gewechselt sind.“ Über den „Umweg“ Ausbildung erfüllt sich so mancher seinen Wunsch, doch noch Medizin zu studieren. Schließlich wird die Ausbildung als Wartezeit angerechnet, und die gesammelten Berufserfahrungen sind für das Studium unbezahlbar.

Arzt zu werden, war allerdings nicht Lars’ Ziel. „Was ich jetzt mache, er füllt mich voll und ganz.“ Auch die Prüfung zum Heilpädagogen hat er mittlerweile erfolgreich abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein für seine Karriere. „Aufgrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Krankheiten durch soziale Umwelteinflüsse, sind die Jobchancen als Heilerziehungspfleger recht gut“, weiß er. „Aber um eine leitende Stellung einzunehmen, ist die Ausbildung oder das Studium zum Heilpädagogen fast obligatorisch.“ Dafür wird übrigens eine schon abgeschlossene Ausbildung verlangt.
 
Geduld zahlt sich immer aus

Lars hat es geschafft. Seit einem Jahr ist er Leiter einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung. Ziel der Einrichtung es, nicht nur eine Betreuung anzubieten, sondern mit den Bewohnern (stationär) und Nutzern (ambulant) Konzepte zu erarbeiten, damit sie ein eigenständigeres Leben führen können. „Das beginnt mit dem täglichen Aufstehen, um zur Arbeit zu gehen, bis hin zur Selbstorganisation im Wohnbereich“, erklärt Lars. Das erfordert ein hohes Maß an Geduld. „Die ist in diesem Job generell gefragt.“ Weitere Soft Skills, die im Pflegedienst verlangt werden, seien Motivation, Flexibilität, Einsatzwille und Teamfähigkeit. Auch Empathie gehöre, so seine Erfahrung, zum Anforderungsprofil. „Allerdings muss man auch lernen, abzuschalten und nicht alles an sich herankommen zu lassen. Trotz der besonderen Beziehung, die mit vielen Patienten und Bewohnern aufgebaut wird, ist es notwendig, eine emotionale Distanz zu wahren“, empfiehlt Lars zum Selbstschutz – ein Rat, der für Fachkräfte im Gesundheitswesen allgemein gilt und ein Faktor, den sowohl angehende Auszubildende als auch Studenten in Hinblick auf ihre beruflichen Perspektiven berücksichtigen sollten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ausbildungsberufe_sind_attraktive_alternativen_oder_eine_gute_vorbereitung_306.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>Tim Lehmann</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-11-03 16:40:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren bei den Eidgenossen: Der Berg ruft!</title>
		<description><![CDATA[Französisch, Italienisch oder doch lieber Deutsch? Wer in der Schweiz studieren will, hat in puncto Sprache die Qual der Wahl. Zudem sind die Hochschulen des Alpenlandes bekannt für ihr hohes Niveau.]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Gastsemester im Alpenland während eines Studiums in Deutschland bedarf keiner langfristigen Planung – anders als ein Vollzeitstudium. Trotz der damit verbundenen Kosten, lohnt der Aufenthalt, um das Land kennen zu lernen. Eine weitere, beliebte Möglichkeit ist ein Aufbaustudium nach einem Hochschulabschluss. In jedem Fall ist es ratsam, sich vorherdarüber zu informieren, welche Leistungen und Abschlüsse auch in Deutschland anerkannt werden. Geht es um Studiengänge, die mit einer Hochschulprüfung (Magister oder Diplom) abgeschlossen werden, geben die Prüfungsämter der deutschen Universitäten Auskunft. Landesprüfungsämter sind die richtige Adresse, wenn es um Staatsprüfungen geht.

Verschiedene Hochschulen nehmen in manchen Studiengängen nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Studenten auf. Medizinische Studienfächer werden derzeit allerdings nicht an ausländische Studenten vergeben. Für die Aufnahmeverfahren sind die einzelnen Unis selbst zuständig. Vor der Bewerbung sollten sich Studenten daher über die individuellen Zugangsvoraussetzungen, zum Beispiel besondere Sprachanforderungen, informieren. Da das Schweizer Abitur mit höheren Anforderungen verbunden ist als das deutsche, reicht einigen Unis eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung nicht aus. In diesem Fall kann eine schweizerische oder kantonale Maturitätsprüfung abgelegt werden.

Um ein Visum für die Zeit des Studiums beantragen zu können, ist ein gültiger Reisepass notwendig. Für eine längerfristige Aufenthaltsbescheinigung ist jedoch eine Aufnahmebestätigung der Schweizer Hochschule sowie ein Nachweis ausreichender &amp;#64257;nanzieller Mittel notwendig. Für den Krankheitsfall sollte eine European Health Insurance Card (EHIC) bei der jeweiligen Krankenkasse beantragt werden. So sind im Bedarfsfall eine stationäre Behandlung sowie der Medikamentenerwerb in der Schweiz gesichert.

Auch ausländische Studierende müssen in der Schweiz Studiengebühren bezahlen. Trotz hoher Schwankungen zwischen den Hochschulen, sollte mit etwa 400 Euro pro Semester gerechnet werden. Wer nachweislich in einer &amp;#64257;nanziell schwierigen Lage steckt, wird an manchen Universitäten von den Studiengebühren befreit. Außerdem können während des Aufenthalts Teilstipendien von Universitäten oder Organisationen, Stiftungsgelder und Auslandsbafög aus Deutschland beantragt oder geltend gemacht werden, und auch über kantonale Stipendien kann das Studium (teil-)&amp;#64257;nanziert werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_bei_den_eidgenossen_der_berg_ruft_305.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo-ws-2011.jpg</image_kl>
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		<pubdate>2011-04-07 11:02:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hervorragende Berufsperspektiven - Bestnoten für die Lebenserfahrung</title>
		<description><![CDATA[Der Mensch ist Abenteurer und Entdecker. Schon immer hat es ihn zum Unbekannten hingezogen. Und als die Welt nicht mehr ausreichte, hat er die „new frontier“ kurzerhand in den Orbit verlegt und &amp;#64258;og zum Mond, um dort spazieren zu gehen und nach den Sternen zu greifen. Um Wissenshunger und Fernweh zu kurieren, muss nicht gleich der nächste Touristen&amp;#64258;ug ins All gebucht werden. Gerade im Studium gibt es viele Möglichkeiten, Grenzen zu überschreiten und den eigenen Horizont zu erweitern. Ein Auslandsstudium oder -semester eröffnet ungeahnte Chancen und prägt sowohl die akademische als auch die persönliche Entwicklung.]]></description>
		<text><![CDATA[Zugegeben: Zunächst mag der Gedanke, die Sicherheit der eigenen Kultur zu verlassen, auf manch einen abschreckend wirken. Außerdem sind im Studium genug andere Dinge zu tun: Bücher wälzen, lernen, Hausarbeiten, Bachelor- oder Masterarbeit und so ganz nebenbei noch Geld verdienen – wo ist da denn noch Platz, um für mehrere Monate ins Ausland zu gehen? Aber mal ganz ehrlich, das sind oft vorgeschobene Gründe. In den meisten Fällen ist der Aufenthalt in der Fremde durchführbar. Mittlerweile gibt es genug Anlaufstellen für Studenten, die bei der Organisation eines Auslandsstudiums oder -semesters helfen. Darüber hinaus sind diese ein wichtiger Bestandteil des Curriculums geworden. Nicht zuletzt ist im späteren Berufsleben international erfahrenes und sprachbegabtes Personal gefragt, da der Arbeitsmarkt immer mehr von Internationalität und Globalisierung geprägt ist – beste Chancen also für jene, die sich nicht scheuen, außerhalb Deutschlands zu studieren.

Viele Ziele – viele Möglichkeiten
An erster Stelle steht natürlich die Frage, in welchem Land studiert werden soll. Vor zwei Jahrhunderten gab es für Akademiker, Gelehrte und Dichter, wie etwa Johann Wolfgang Goethe, meist nur ein Ziel für ihre Bildungsreise: Italien. Auch heute noch ist die Wiege des Altertums ein spannendes und aufregendes Reiseziel – aber längst nicht mehr das einzig selig machende. USA, Kanada, England, Australien, Neuseeland, Japan, Frankreich, Spanien, Schweden, Schweiz oder die Niederlande gehören zu den gefragtesten und begehrtesten Reisezielen. Argumente für und wider ein Land sind unter anderem abhängig von den Zielen jedes Einzelnen. Wer eine Fremdsprache studiert, sollte natürlich dort einen Auslandsaufenthalt absolvieren, wo diese Sprache gesprochen wird. Oder locken Studiengänge, die nicht NC-beschränkt sind, in die Fremde? Das sind Fragen, die es zu klären gilt, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen.

Die Wahl der richtigen Universität
Als nächstes steht die Wahl der richtigen Universität auf dem Programm und ein Zeitplan muss erstellt werden: Möchte ich nur ein Auslandssemester absolvieren, oder soll das komplette Studium bis zum Abschluss durchgezogen werden? Erste Anlaufstelle für solche Fragen ist das Akademische Auslandsamt (Forgein Of&amp;#64257;ce) der Hochschulen. Dort gibt es umfassende Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Natürlich können und sollten auch Kommilitonen gefragt werden, die bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich haben – Erfahrungsberichte können bei der Entscheidung ungemein hilfreich sein, ob und wo jemand im Ausland studieren möchte. Mittlerweile stillen auch zahlreiche Internetportale, etwa www.daad.de (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), www.collage-contact.com oder www.auslandsstudium.net, die erste Neugier bei Fernweh. Dort gibt es oft auch Auskünfte zu Programmen wie Erasmus, Informationen zu Stipendien und Studienangeboten, detaillierte Erfahrungsberichte und Checklisten.

Bevor die Koffer gepackt werden, sollte bereits die Unterkunft organisiert werden. Nicht in jedem Land sind Wohngemeinschaften üblich. Daher emp&amp;#64257;ehlt es sich, vorher schon einmal abzuklären, welche Möglichkeiten zur Auswahl stehen. In den meisten Fällen sind Wohnheime die einfachste Lösung. Die Zimmer sind in der Regel möbliert, so dass kein Inventar benötigt wird – und günstiger als eine eigene Wohnung ist es allemal.

Ausland-BAföG erleichtert das Studium
Apropos Geld: Der Aufenthalt im Ausland muss selbstverständlich &amp;#64257;nanziert werden. Förderprogramme und Stipendien erleichtern das Studium in der Fremde erheblich, aber nicht jeder erfüllt die dafür nötigen Anforderungen und Voraussetzungen. Oft gibt es allerdings die Möglichkeit, Ausland-BaföG zu beantragen. Wer in Deutschland BaföG bekommt, kann seine Ansprüche in der Regel auch im Ausland geltend machen. Das Portal www.studis-online.de rät: „Wer im Inland nur deshalb kein BAföG erhält, weil seine Eltern zu viel verdienen, sollte es auf jeden Fall mit einem Antrag auf Auslandsförderung versuchen, weil die Förderbeträge höher sind, als im Inland.“

Alles klar? Dann kann‘s ja losgehen. Noch ein Tipp: Es ist immer gut, sich schon vor Beginn der Reise mit den entsprechenden Landesgep&amp;#64258;ogenheiten, Sitten und kulturellen Eigenheiten vertraut zu machen. Das kann einem so manche Peinlichkeit ersparen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hervorragende_berufsperspektiven_-_bestnoten_fuer_die_lebenserfahrung_304.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<autor>Tim Lehmann</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>304</guid>
		<pubdate>2011-04-07 10:57:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Clever bewerben und Alternativen zum Wunschstudium erkennen -  Heiß begehrt und nicht auf Lager: Mangelware Studienplatz?</title>
		<description><![CDATA[In der Marktwirtschaft regelt die „invisible hand“ Angebot und Nachfrage. Je begehrter ein Produkt ist, umso teurer kann es verkauft werden. Ähnliches gilt für die Vergabe eines Studienplatzes: Gibt es mehr Bewerber als verfügbare Studienplätze, wird ein Numerus Clausus (NC) gefordert. Durch die doppelten biturjahrgänge und die Aussetzung der allgemeinen Wehrp&amp;#64258;icht zum 1. Juli dieses Jahres wächst die Angst der Abiturienten, keinen Studienplatz zu bekommen. Aber ist die Lage wirklich so dramatisch? Und welche Alternativen gibt es, wenn der „worst case“ eintritt?]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Schreckgespenst spukt durch die Öffentlichkeit. Die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium (G8) spüle, so rechnet etwa das Internetportal www.abi.de vor, bis 2015 etwa 275.000 zusätzliche Studienanfänger an die Hochschulen.

Nach dem Saarland (2009) und Hamburg (2010) erwarten im Sommer die Hochschulen der bevölkerungsreichen Bundesländer Bayern und Niedersachsen die doppelten Abiturjahrgänge. Um drohende Engpässe zu vermeiden, investiert die Bundesregierung mit dem Hochschulpakt II Milliarden in den Ausbau des Bildungsangebots der Universitäten und Co. Nicht einkalkuliert war indes die Aussetzung der Wehrp&amp;#64258;icht, die, so schätzte Ulrich Meyer zu Hörste, Statistik-Fachmann der Hamburger Wissenschaftsbehörde, im September 2010 im Spiegel, 60.000 junge Männer früher zu Studenten mache, als erwartet.

Eine Chance: hochschulstart.de
„Natürlich hat das Folgen auf die Studienplatzvergabe und macht die Bewerbung für diejenigen, die studieren wollen, nicht einfacher. Andererseits besteht kein Grund zur Schwarzmalerei“, mahnt Peter Schott, Leiter der Zentralen Studienberatung (ZSB) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, zur Besonnenheit. Es gebe verschiedene Wege, einer Studienplatz-Absage vorzubeugen. Zum einen bestehe die Möglichkeit (mit Ausnahme der Fächer Humanmedizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie), über das „dialogorientierte Verfahren“ der Studienplatzvergabe durch hochschulstart.de bis zu zwölf Wunsch-Studiengänge anzugeben. „Eine Chance, die Bewerber unbedingt wahrnehmen sollten“, rät Peter Schott. Darüber hinaus wachse die Wahrscheinlichkeit, einen Studienplatz zu bekommen, wenn auch weniger bekannte und begehrte Standorte in diese Liste aufgenommen werden. „Das erfordert selbstverständlich ein gewisses Maß an Flexibilität“, räumt der Experte ein, „auch was die Wahl des Faches angeht.“
Sollte es nach verschiedenen Entscheidungsphasen, in der die Bewerber zusätzlich die Chance haben, Prioritäten innerhalb ihrer Wunschliste zu setzen, doch nicht mit dem Wunschstudiengang geklappt haben, ist dies lange noch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Dann kann man sich immer noch direkt an den Universitäten für zulassungsfreie Fächer einschreiben“, verweist Peter Schott auf ein Hintertürchen. Oft seien dies Geisteswissenschaften, aber je nach Beliebtheit und Bekanntheit des Standortes könnten unter Umständen auch Chemie, Physik oder andere Fächer, die woanders NC-beschränkt sind, gewählt werden. Der Vorteil: Zulassungsfreie Fächer bedeuten quasi eine Studienplatzgarantie, sofern eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) vorliegt und die Bewerbung fristgerecht erfolgt.

Alternativen zum Wunschstudium
Dennoch erfüllt sich nicht (gleich) jeder Traum vom Wunschstudium. Dann gilt es, die Alternativen auszuloten. Die schnellste Lösung: ein anderes Fach wählen. Wer diesbezüglich keine Kompromisse machen will, muss sich mit unter Umständen langen Wartezeiten ab&amp;#64257;nden. Hier gilt die Faustformel: Je begehrter der Studiengang, desto höher die Zahl der Wartesemester. Angerechnet wird die Zeit ab Bescheinigung der Hochschulzugangsberechtigung bis zum aktuellen Semester, abgezogen wird lediglich bereits absolvierte Studienzeit in Deutschland. Ein Auslandsstudium hingegen gilt als Wartezeit, zudem werden Prüfungen und Abschlüsse in der Regel auch in Deutschland anerkannt. „Allerdings sollte sich jeder vorher informieren und individuell an den Hochschulen beraten lassen“, emp&amp;#64257;ehlt Peter Schott. An jeder deutschen Universität und den meisten Fachhochschulen gäbe es eine ZSB.

Wartesemester überbrücken
Darüber hinaus können die Wartesemester auch „klassisch“ überbrückt werden. Für manche Fächer etwa ist eine vorherige beru&amp;#64258;iche Ausbildung eine gute Grundlage für das Pauken der späteren Studieninhalte. Wer eine Fremdsprache studieren will, kann sein Wissen durch Auslandsaufenthalte, etwa in Verbindung mit einer Aupair-Tätigkeit, vertiefen. Trotz Aussetzung der Wehrp&amp;#64258;icht besteht immer noch die Möglichkeit, ein ökologisches oder soziales Jahr zu absolvieren. Manche Studiengänge erfordern Praktika, die gegebenenfalls bereits in den Wartesemestern durchgeführt werden können. Ebenfalls attraktiv: Vollzeit jobben und sich so ein &amp;#64257;nanzielles Polster für die Studienzeit schaffen. Letztlich bleibt auch die Alternative, der Hochschule den Rücken zu kehren und sein Glück in der Industrie zu suchen, schließlich beklagt die Wirtschaft einen Fachkräftemangel – so kann die Studienplatzabsage eine ungeahnte Chance ein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/clever_bewerben_und_alternativen_zum_wunschstudium_erkennen_-_heiss_begehrt_und_nicht_auf_lager_mangelware_studienplatz_303.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<autor>Tim Lehmann</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_11_02_1593.jpg</image>
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		<guid>303</guid>
		<pubdate>2011-04-07 10:47:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder  Auslandspraktikum: Carpe Wartesemester!</title>
		<description><![CDATA[Der Beruf des Arztes hat eine ganz eigene Faszination. Schon kleine Kinder verkleiden sich und spielen „Onkel Doktor“. Viele von ihnen halten an diesem Traum bis zum Abitur fest und sehen in ihm ihre beru&amp;#64258;iche Zukunft. Indes verlangt der Beginn einer ärztlichen Karriere ein hohes Maß an Geduld: Lange Wartezeiten vor dem Medizinstudium sind keine Seltenheit. Wer diese Phase sinnvoll mit Vorsemesterkursen, Auslandpraktika oder gar einer Ausbildung im medizinischen Beruf überbrückt, kann sich diese häu&amp;#64257;g im späteren Studium anrechnen lassen.]]></description>
		<text><![CDATA[Neben der Abi-Note sind die Wartesemester ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Die Zählung dieser Semester beginnt mit dem Erreichen des Abiturs – angerechnet wird jedoch nur die Zeit, die der Bewerber nicht an einer deutschen (Fach-)Hochschule immatrikuliert ist. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erfüllt und bei der Studienvergabe kein Glück hatte, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein so genanntes „Parkstudium“ einschreiben, sondern die Wartezeit auf das Traumstudium sinnvoll nutzen.

Vorsemester-Kurse schließen Lücken
Vorsemester- und Intensivkurse könneneine gute Vorbereitung auf ein anspruchsvolles Studium sein. Diese Kurse werden beispielsweise vom Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln angeboten. Dieser viermonatige Unterricht ist zwar mit Kosten verbunden, deckt dafür aber ein breites Spektrum ab und ist sehr umfangreich. Vorteil ist, dass eventuelle Wissenslücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Vorkurse, die sich meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten zum Beispiel die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum und Frankfurt an, Marburg entwickelt einen neuen Online-Vorkurs, der frühestens zum WS 2011/12 live gehen soll. In diesen Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Eine Ausbildung vor dem Studium
Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, emp&amp;#64257;ehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten, die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenp&amp;#64258;eger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monate. Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenp&amp;#64258;eger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung: Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenp&amp;#64258;egepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt, werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenp&amp;#64258;ege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenp&amp;#64258;ichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive P&amp;#64258;egepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Praktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein medizinisches Praktikum im Ausland. Unternehmen organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in China, Indien, Mexiko und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als P&amp;#64258;egepraktikum an. ]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_carpe_wartesemester_302.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-04-07 10:39:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternativen zum klassischen Arztberuf - Viele Wege führen in die Medizin</title>
		<description><![CDATA[„Halbgötter in Weiß“ sind nicht nur im Fernsehen ein Quotengarant. Medizinische Studienplätze sind seit Jahrzehnten akademische Bestseller – nur, dass sie nicht frei im Handel erhältlich sind. Die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) verzeichnete zum Wintersemester 2010/11 mehr als viereinhalb Bewerber auf einen der heiß begehrten Plätze. Durch die doppelten Abiturjahrgänge und das Aussetzen der Wehrp&amp;#64258;icht wird sich dieser Wert vermutlich noch erhöhen. Viele Studienanfänger sollten sich daher fragen, ob es nicht attraktive Alternativen zum klassischen Arztberuf gibt.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Suchmaschine von www.hochschulkompass.de listet auf die Anfrage „Medizin“ über 430 Studienangebote an deutschen Universitäten und Hochschulen: von A wie „Advanced Physical Methods in Radiotherapy“ bis Z wie „Zahnmedizinische Prothetik“. Viele der angezeigten Fächer sind inzwischen Bachelor- oder Masterstudiengänge, andere scheinen auf den ersten Blick nichts mit Medizin zu tun zu haben. Informatiker, Juristen, Sportwissenschaftler oder Wirtschaftsingenieure werden indes auch im Gesundheitswesen gesucht. Wer &amp;#64258;exibel ist, kann also auch über Umwege Karriere in seinem Wunsch-Berufsumfeld machen. Ein ausführliches Strategiegespräch, entweder bei der Zentralen Studienberatung (ZSB) der Hochschulen oder bei externen Anbietern wie etwa CampusCheck, kann bereits vor dem Studium Klarheit über den akademischen Werdegang, Job-Alternativen und die eigene Zukunftsplanung schaffen. Im Idealfall werden die individuellen Vorlieben und Fähigkeiten analysiert und daraufhin das Studienangebot auf Fächer durchsucht, die entsprechende Eigenschaften voraussetzen oder empfehlen. Hin und wieder lohnt sich auch der Blick auf Privat-, Fach- und nichtstaatliche Hochschulen. Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) etwa legt ebenso wie das Schwesterunternehmen BSA-Akademie ihren Fokus auf aktuell populäre Themen wie Ernährungsberatung und Fitnesstraining.

Ausbildungsberufe als Alternative
Neben den der Medizin artverwandten Studiengängen gibt es natürlich die Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen. Anna Nordmann hat sich nach dem Abitur für eine Ausbildung zur Physiotherapeutin entschieden. „Als Kind war ich selbst oft bei der Krankengymnastik. Später habe ich mein Betriebspraktikum in der Oberstufe in einer physiotherapeutischen Praxis absolviert“, blickt die 22-Jährige auf ihre ersten Berührungspunkte mit dem Beruf zurück. Vor allem die Arbeit mit den Patienten und die positiven Behandlungsergebnisse hätten sie für diese Tätigkeit begeistert. „Schon mit kleinen Anwendungen kann man den Menschen etwas Gutes tun und ihre Schmerzen lindern.“ Probleme, einen Ausbildungsplatz zu &amp;#64257;nden, hatte sie 
nicht. Seit 2008 besucht sie die Timmermeister Schule Münster. Der Lehrplan ist auf sechs Semester ausgelegt, in dessen erster Hälfte viel Theorie oder Übungen an und mit den Kollegen auf dem Programm stehen. Im daran anschließenden Jahr folgt die praktische Ausbildung in verschiedenen Krankenhäusern, während das letzte Semester der Wiederholung und der Vorbereitung auf das Examen dient. Von der Fülle des Lernstoffs war sie zunächst überrascht. „Mir war im vorhinein nicht bewusst, dass man die ganze Anatomie und Physiologie des Körpers lernen und vor allem verstehen muss. In dieser Hinsicht ist es wie ein Medizinstudium“, glaubt Anna. Dennoch habe sie den richtigen Beruf für sich gefunden. Die Dankbarkeit der Patienten entschädige für das ganze Pauken. „Einmal kam ein Mann zu mir humpelnd in die Behandlung, mit sehr starken Rückenschmerzen. Nach eini-
gen Anwendungen strahlte er und ging leichtfüßig und nahezu schmerzfrei wieder aus dem Zimmer.“ Das seien Momente, aus denen sie Kraft und Motivation ziehe, verrät sie. Bald ist wieder Büffeln angesagt, schließlich stehen im Oktober die Prüfungen an – insgesamt 30 innerhalb weniger Wochen. Und auch nach ihrem Abschluss geht der Lernprozess weiter. Als Physiothera-
peut Karriere zu machen, vielleicht irgendwann sogar eine eigene Praxis zu eröffnen, bedeutet, viele Fortbildungen und Weiterquali&amp;#64257;zierungen zu besuchen. Ein Bachelorstudiengang sei eine weitere Option, sagt Anna. Mehr interessiert sie jedoch die Osteopathie. „Diese Zusatzausbildung dauert allerdings fünf Jahre“, ist sie sich der Doppelbelastung von Job und Lernen bewusst.

Rückkehr auf die Schulbank
Auch andere Fachkräfte im Gesundheitswesen kehren später auf die „Schulbank“ zurück. Verschiedene Studiengänge setzen eine abgeschlossene Berufsausbildung sogar voraus. Wer etwa den Studiengang zum Medizinassistenten, B.Sc. (Physican Assistent) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg oder an der Mathias Hochschule Rheine belegen möchte, muss vorher bereits in einem Gesundheitsberuf tätig gewesen sein (Näheres dazu im Infokasten). Die praktische Erfahrung ist für Studienanfänger nur von Vorteil, oft haben sie einen Wissensvorsprung gegenüber jenen Studenten ohne jegliche medizinische Vorbildung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternativen_zum_klassischen_arztberuf_-_viele_wege_fuehren_in_die_medizin_301.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<autor>Tim Lehmann</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_11_02.jpg</image>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo-ws-2011.jpg</image_kl>
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		<pubdate>2011-04-07 10:18:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hauptsache international: Praxisnahes Lernen im Land der Tulpen</title>
		<description><![CDATA[„Neues Land, neue Chancen“, dachte sich Tobias Pantel, als er sich entschied, in den Niederlanden zu studieren. Eine Fremdsprache lernen, in eine andere Kultur eintauchen und sehr gute Studienbedingungen – dafür lohnt es sich, im Nachbarland ein Studium zu beginnen.]]></description>
		<text><![CDATA[Der 22-Jährige studiert seit einem Jahr an der Breda University of Applied Sciences International Tourism Management an der dortigen Fachhochschule. Sein Studiengang wird komplett auf Englisch gehalten. Und das ist nicht selten der Fall in Holland. „Es gibt sehr viele internationale Studiengänge“, weiß Tobias. „Einfach mal schlau machen auf den verschiedenen Internetseiten der Unis“, ist sein Tipp für Interessierte. Die meisten Homepages sind sehr gut und übersichtlich aufgebaut und werden auf Niederländisch und Englisch angeboten. 

Studium mit einem persönlichen Touch

„Was ich an meinem Studium besonders mag, ist, dass wir kleine Klassen haben“, erklärt Tobias. „Hier bin ich nicht nur eine Nummer, sondern ein Student, den die Dozenten kennen.“ Einmal pro Quartal hat er ein Gespräch mit seinem persönlichen Supervisor, der seine Entwicklung verfolgt. Dafür muss Tobias unter anderem sich selbst und seine eigenen Leistungen re?ektieren. „Durch diese Gespräche bekommt das Studium noch einen persönlicheren Touch.“

Tobias musste sich im zweiten Semester für eine zweite Fremdsprache entscheiden. Neben Englisch hat er jetzt auch Unterricht auf Spanisch. Er hätte auch Italienisch oder Französisch wählen können. „Das Studium ist so aufgebaut, dass wir im dritten Jahr ins Ausland gehen“, berichtet Tobias. Im fünften Semester steht ein Praktikum auf dem Plan und im sechsten ein Austausch mit einer Partneruniversität. „Ich weiß noch nicht genau, wo ich hin will, aber Australien wäre natürlich toll. Allerdings gibt es dort nur zwei Plätze und im Auswahlverfahren zählen vor allem die Noten.“

P?ichtfach Niederländisch

Neben den fachspezi?schen Veranstaltungen hat Tobias auch Unterricht in „presentation and communication skills“ oder „report writing“. Alle internationalen Studenten haben ein zusätzliches P?ichtfach: Niederländisch. „Das fördert die Integration“, meint der Tourismusstudent.

Der große Unterschied zwischen den Fachhochschulen und den Universitäten in den Niederlanden wird vor allem in der Unterrichtsform deutlich. „Bevor ich nach Breda kam, habe ich ein halbes Jahr Psychologie in Enschede an der Universität Twente studiert. Daher kann ich gut vergleichen.“ Der Unterricht an der Fachhochschule ist sehr viel praktischer ausgerichtet. „Wir machen viele Projekte und müssen diese dann auch präsentieren. Früher fand ich das immer schrecklich, aber erstens gewöhnt man sich daran und zweitens haben wir eine sehr gute Klassengemeinschaft, so dass ich immer das Gefühl hatte, vor 13 Freunden zu stehen.“ An der Universität hingegen ist alles sehr viel theoretischer. Große Hörsäle mit bis zu 350 Leuten, wenig Seminare und viel freie Zeit, die sich jeder selbst mit Lernen einteilen sollte, charakterisierten Tobias‘ Psychologiestudium. 

Sport als Ausgleich zum Studium

Aber zum Studentenleben gehört nicht nur Lernen. Auch die Freizeit ist wichtig. Tobias spielt in Breda Hallenfußball und klettert regelmäßig. Sport ist nicht nur gut als Ausgleich zum Lernen, sondern auch, weil man schnell neue Leute kennen lernt.
 
Tobias geht zum Beispiel mit einer Gruppe Niederländern klettern: „Mit meinen Kommilitonen spreche ich fast ausschließlich Englisch. Da ist es gut, dass ich mit Holländern klettere. So kann ich auch mein Niederländisch regelmäßig anwenden“, so der 22-Jährige. Die Uni bietet eine so genannte Sportkarte an. Damit kann jeder für 80 Euro jährlich alle Sportarten ausprobieren und an allen kulturellen Kursen teilnehmen, die die Universität anbietet.

Das Nachtleben von Breda bietet nicht viel Aufregendes, ?ndet Tobias, aber dafür werden viele Hauspartys veranstaltet. Vor allem Mottopartys seien bei den Studenten sehr angesagt.

Studenten-WGs in Breda

Ein anderer Aspekt ist das WG-Leben. In Breda kosten die Studentenzimmer in einer Wohngemeinschaft durchschnittlich 350 Euro. Tobias wohnt in einer DreierWG und erzählt: „Gefunden habe ich sie in einer Gruppe im StudiVZ. Aber es gibt auch niederländische Internetseiten, die auf Studentenzimmervermittlung spezialisiert sind.“ 

Internettipps


www.nhtv.nl – Breda University of Applied Science
www.utwente.de – Universität Twente
www.kamernet.nl – für die Zimmersuche
www.uitmuntend.de – niederländisches Onlinewörterbuch



Wo gibt’s Infos zum Studium in den Niederlanden?

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden interessiert, kann zwischen unterschiedlichen Informationsquellen wählen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und zahlreiche deutsche und niederländische Internetseiten bieten umfangreiche Hinweise und Tipps.

www.studieren-in-holland.de

Umfangreiche Homepage mit wichtigen Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuf?c.nl

Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl

Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl

Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos rund um den niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

Aber natürlich gibt es auch Ratgeber in Buchform, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinander setzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen. Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großau?agen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro im Buchhandel oder im Internet]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hauptsache_international_praxisnahes_lernen_im_land_der_tulpen_300.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>300</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:56:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hervorragende Berufsperspektiven: Studium in der Schweiz bei deutschen Studenten beliebt</title>
		<description><![CDATA[Die Schweiz verbinden viele Menschen mit Uhren, Käse und Schokolade. Doch das Nachbarland bietet darüber hinaus eine hervorragende Studienlandschaft, die mit vergleichsweise kleinen, aber gut ausgestatteten Universitäten punktet.]]></description>
		<text><![CDATA[Maxim Moschko hat im Frühjahr 2010 sein Bachelor-Studium an der Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Brugg-Windisch erfolgreich abgeschlossen. Er ist überzeugt, dass ein Abschluss einer Schweizer Hochschule auch in Deutschland gute Berufsperspektiven bietet. Nach Abschluss des Studiums arbeitet er heute an einem Institut seiner Hochschule als Softwareentwickler an Forschungs- und Dienstleistungsprojekten mit – eine hervorragende Grundlage, um später interessante Jobs zu ?nden.

Wege in die Schweiz

Ein Gastsemester in dem Alpenland während eines Studiums in Deutschland bedarf keiner langfristigen Planung – anders als ein Vollzeitstudium. Trotz der damit verbundenen hohen Kosten, lohnt ein solcher Aufenthalt, um das Land kennen zu lernen. Eine weitere, beliebte Möglichkeit ist ein Aufbaustudium nach einem Hochschulabschluss. In zwei oder mehr Semestern können die Studenten viel erleben, ohne sich dafür in hohe Unkosten zu stürzen.

Individuelle Zugangsvoraussetzungen

Einige Hochschulen nehmen in manchen Studiengängen nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Studenten auf. Für die Aufnahmeverfahren sind die einzelnen Unis selbst zuständig. Vor der Bewerbung sollten Studenten sich daher über die individuellen Zugangsvoraussetzungen informieren. Da das Schweizer Abitur mit höheren Anforderungen verbunden ist als das deutsche, reicht einigen Unis eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung nicht aus. In diesem Fall kann eine schweizerische Maturitätsprüfung abgelegt werden.

Um ein Visum für die Zeit des Studiums beantragen zu können, sind ein gültiger Reisepass und gegebenenfalls eine Aufnahmebestätigung der Schweizer Hochschule notwendig.

Studiengebühren in der Schweiz nicht höher als in Deutschland

Nach seiner Ausbildung als IT-Systemelektroniker entschied sich Maxim Moschko für ein Informatik-Studium in Brugg-Windisch. „Der persönliche Kontakt mit dem Studiengangleiter hat mich für diese anspruchsvolle Ausbildung motiviert. Zudem hat die FHNW in Deutschland einen ausgezeichneten Ruf.“

Dazu kamen auch praktische Gründe: „Während des Studiums wohnte ich in Grenzach, nahe Basel. Brugg-Windisch ist von dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen. Zudem sind die Studiengebühren in der Schweiz nicht höher als bei uns in Deutschland.“ 

Auch ausländische Studierende müssen in der Schweiz Studiengebühren bezahlen. Sie liegen zwischen 500 und 4000 Schweizer Franken pro Semester, das sind im Durchschnitt umgerechnet etwa 400 Euro. Wer nachweislich in einer ?nanziell schwierigen Lage steckt, wird an manchen Universitäten von den Studiengebühren befreit. Allgemein lässt sich der Aufenthalt über Teilstipendien von Universitäten oder Organisationen, Stiftungsgelder und Auslandsbafög aus Deutschland oder über kantonale Stipendien ?nanzieren.

Gute soziale Kontakte und praxisorientierte Studiengänge

Der Unterricht setzt sich, wie in Deutschland, aus verschiedenen Modulen zusammen. Die geringen Klassengrößen, an der FHNW betragen sie beispielsweise rund 20 Personen, ermöglichen gute soziale Kontakte. „Als Deutscher habe ich mich an der Hochschule sehr wohl gefühlt“, berichtet Maxim Moschko. „Die Kultur ist unserer sehr ähnlich.“ 

Insbesondere Fachhochschulen bieten praxis-orientierte Studiengänge an. „Während meines Studiums kam ich sehr früh in Kontakt mit echten Kunden und Unternehmen und erhielt dadurch spannende Einblikke in verschiedene Branchen“, beschreibt Maxim Moschko.

Die Schweiz

Studenten sollten sich vor ihrem Auslandsaufenthalt gründlich informieren.
Auskunft geben:

der Deutsche Akademische Austausch Dienst: www.daad.de
Webseiten der Schweizer Hochschulen, zum Beispiel die Fachhochschule Nordwestschweiz unter www.fhnw.ch
Schweizer Vertretungen in Deutschland
Infoseiten, wie www.studieren-in-der-schweiz.de oder www.swissuniversity.ch
]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hervorragende_berufsperspektiven_studium_in_der_schweiz_bei_deutschen_studenten_beliebt_299.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>299</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:56:10</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>ERASMUS ermöglicht Studium an anderen europäischen Unis</title>
		<description><![CDATA[Die Europäische Union fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen der Bildung mit dem Programm „Lebenslanges Lernen (LLP)“. ]]></description>
		<text><![CDATA[Unter dem Teilprogramm ERASMUS können Auslandsaufenthalte von Studierenden und Lehrenden gefördert werden. Das ERASMUS-Programm ermöglicht Studierenden, nach Abschluss des ersten Studienjahres im Heimatland, einen Studienaufenthalt zwischen drei und zwölf Monaten an einer europäischen Gasthochschule zu absolvieren. In 27 EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Türkei können Studenten Studienangebote nutzen und dabei sprachliche, kulturelle und fachliche Erfahrungen sammeln.

Zu den Lebenshaltungskosten erhalten die Teilnehmer einen Zuschuss von maximal 300 Euro im Monat. Von den Studiengebühren an der Gasthochschule sind die Studierenden befreit. Zudem erhalten sie Unterstützung bei der Vorbereitung und können beispielsweise an einem vorbereitenden ERASMUS-Intensivsprachkurs in „seltener gesprochenen Sprachen“ teilnehmen – jedoch nicht in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch oder Deutsch. Die im Ausland erbrachten akademischen Studienleistungen werden anerkannt.

Bewerbungen für ein ERASMUS-Stipendium sind direkt an die eigene Hochschule oder an das Konsortium, dem die eigene Hochschule angehört, zu richten. Informationen zum Bewerbungsverfahren erteilen das Akademische Auslandsamt und die ERASMUS-Koordinatoren der Hochschulen. Weitere Informationen sind im Internet erhältlich unter http://eu.daad.de/eu.Die gefragtesten Zielländer der deutschen ERASMUS-Studierenden waren im Hochschuljahr 2008/2009 Spanien, Frankreich und Großbritannien. Am mobilsten zeigten sich Studierende der Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften beim Studium und Praktikum im Ausland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erasmus_ermoeglicht_studium_an_anderen_europaeischen_unis_298.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>298</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:55:34</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rezept gegen Fernweh: Auslandsstudien sind wichtiger Bestandteil des Curriculums</title>
		<description><![CDATA[„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ Im Zeitalter der Globalisierung liegt viel Wahrheit im Vers des deutschen Dichters Matthias Claudius. Zwar ist die Welt sprichwörtlich ein Dorf geworden, bedeutende Schauplätze der Erde liegen nur einen Mausklick entfernt und das Internet erweckt mit Bildern und Fakten den Anschein, mittendrin statt nur dabei zu sein – Panoramaaufnahmen und virtuelle Stadtführungen machen es möglich. Aber wirklich aufwiegen kann die moderne Technik den Wert eigener Erfahrungen nicht. Den Horizont erweitern, lautet daher auch im Studium die Devise. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.]]></description>
		<text><![CDATA[Zugegeben: Zunächst mag der Gedanke, die Sicherheit der eigenen Kultur zu verlassen, auf manch einen abschreckend wirken. Außerdem sind im Studium genug andere Dinge zu tun. Bücher wälzen, lernen, Hausarbeiten, Bachelor- oder Masterarbeit und nebenbei noch Geld verdienen – wo ist da denn noch Platz, um für mehrere Monate ins Ausland zu gehen? Aber mal ganz ehrlich, das sind oft vorgeschobene Gründe. In den meisten Fällen ist der Aufenthalt in der Fremde durchführbar. Mittlerweile gibt es genug Anlaufstellen für Studenten, die bei der Organisation eines Auslandsstudiums oder -semesters helfen. Darüber hinaus sind diese ein wichtiger Bestandteil des Curriculums geworden. Nicht zuletzt ist im späteren Berufsleben international erfahrenes und sprachbegabtes Personal gefragt, da der Arbeitsmarkt immer mehr von Internationalität und Globalisierung geprägt ist – beste Chancen also für jene, die sich nicht scheuen, außerhalb Deutschlands zu studieren.

Viele Ziele - viele Möglichkeiten

An erster Stelle steht natürlich die Frage, welches Land sich anbietet. Vor zwei Jahrhunderten gab es für Akademiker, Gelehrte und Dichter, wie etwa Johann Wolfgang Goethe, meist nur ein Ziel für ihre Bildungsreise: Italien. Auch heute noch ist die Wiege des Altertums ein spannendes und aufregendes Reiseziel – aber längst nicht mehr das einzig selig machende. USA, Kanada, England, Australien, Neuseeland, Japan, Frankreich, Spanien, Schweden, Schweiz oder die Niederlande gehören zu den gefragtesten und begehrtesten Reisezielen. Argumente für und wider ein Land sind unter anderem abhängig von den Zielen jedes einzelnen. Wer eine Fremdsprache studiert, sollte natürlich dort den Auslandsaufenthalt wählen, wo diese Sprache gesprochen wird. Oder locken Studiengänge, die nicht NC-beschränkt sind, in die Fremde? Das sind Fragen, die es zu klären gilt, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen.

Die Wahl der richtigen Universität

Als nächstes steht die Wahl der richtigen Universität auf dem Programm und ein Zeitplan muss erstellt werden: Will man nur ein Auslandssemester absolvieren, oder soll das komplette Studium bis zum Abschluss durchgezogen werden? Erste Anlaufstelle für solche Fragen ist das Akademische Auslandsamt (Forgein Of?ce) der Hochschulen. Dort gibt es umfassende Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Natürlich können und sollten auch Kommilitonen gefragt werden, die bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich haben – Erfahrungsberichte können bei der Entscheidung ungemein hilfreich sein, ob und wo jemand im Ausland studieren möchte. Mittlerweile stillen auch zahlreiche Internetportale, etwa www.daad.de (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), www.collage-contact.com oder www.auslandsstudium.net, die erste Neugier bei Fernweh. Dort gibt es oft auch Auskünfte zu Programmen wie ERASMUS, Informationen zu Stipendien und Studienangeboten, detaillierte Erfahrungsberichte und Checklisten.

Bevor die Koffer gepackt werden, sollte die Unterkunft organisiert werden. Nicht in jedem Land sind Wohngemeinschaften üblich. Daher emp?ehlt es sich, vorher schon einmal abzuklären, welche Möglichkeiten sich bieten. In den meisten Fällen sind Wohnheime die einfachste Lösung. In der Regel sind die Zimmer möbliert, so dass kein Inventar benötigt wird – und günstiger als eine eigene Wohnung ist es allemal.

Ausland-BAföG erleichtert das Studium

Apropos Geld: Der Aufenthalt im Ausland muss selbstverständlich ?nanziert werden. Förderprogramme und Stipendien erleichtern das Studium in der Fremde erheblich, aber nicht jeder erfüllt die dafür nötigen Anforderungen und Voraussetzungen. Oft gibt es allerdings die Möglichkeit, AuslandBaföG zu beantragen. Wer in Deutschland BaföG bekommt, kann seine Ansprüche in der Regel auch im Ausland geltend machen. Das Portal www.studis-online.de rät: „Wer im Inland nur deshalb kein BAföG erhält, weil seine Eltern zu viel verdienen, sollte es auf jeden Fall mit einem Antrag auf Auslandsförderung versuchen, weil die Förderbeträge – vor allem außerhalb der EU und der Schweiz – wesentlich höher sind, als im Inland.“

Alles klar? Dann kann‘s ja losgehen. Noch ein Tipp: Es ist immer gut, sich schon vor Beginn der Reise mit den entsprechenden Landesgep?ogenheiten, Sitten und kulturellen Eigenheiten vertraut zu machen. Das kann einem so manche Peinlichkeit ersparen. 

Weitere Informationen

www.daad.de
(Deutscher Akademischer Austausch Dienst)
Tipps, Förderungsmöglichkeiten, Studienmöglichkeiten, Praktika, Sprachen lernen

www.bildungsserver.de
(Deutscher Bildungsserver)
Allgemeine Informationen zum Auslandsstudium und weiterführende Links zu speziellen Themen, wie Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, Auslandsstudium mit Kind oder Berechnung der Kosten eines Auslandsstudiums

www.studis-online.de
Finanzierung, Tipps, Checklisten, Sprachtests, Versicherungen, Länderportraits, Studienführer fürs Ausland

www.college-contact.com
hilft kostenlos bei der Organisation eines Auslandsstudiums an mehr als 200 Hochschulen in derzeit 36 Ländern, gratis Beratung und Bewerbungshilfe per Telefon oder E-Mail, umfangreiche Hochschulpro?le mit Bildern und Videos, Studienführer, Erfahrungsberichte, Forum, Stipendien und Informationen zur Finanzierung

www.auslandsstudium.net
Tipps zur Vorbereitung und Durchführung des Auslandsstudiums, zu Formen des Auslandsaufenthalts, Austauschprogrammen und Stipendien]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/rezept_gegen_fernweh_auslandsstudien_sind_wichtiger_bestandteil_des_curriculums_297.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>297</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:55:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studiengebühren: Wo zahlt man am wenigsten?</title>
		<description><![CDATA[Sie unterscheiden sich stark voneinander und haben erheblichen Ein?uss auf die Auswahl des Studienortes – die Höhe der Studiengebühren variiert von Bundesland zu Bundesland. Oft zahlt man bis zu 650 Euro pro Semester, einige Unis erheben hingegen gar keine Gebühren. Genaues Hinschauen bei der Studienortswahl lohnt sich also in jedem Fall, da jedes deutsche Bundesland selbst festlegen kann, wie teuer das Bezahl-Studium an seinen Ausbildungsstätten sein soll.]]></description>
		<text><![CDATA[Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro, an FHs mindestens 100 Euro, an Universitäten mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 375 Euro nachgelagert
Hessen: Vorerst keine
Mecklenburg-Vorpommern: keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester; die gleiche Höhe fällt auch beim Zweitstudium an
Saarland: Vorerst keine
Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Keine 
Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studiengebuehren_wo_zahlt_man_am_wenigsten_296.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>296</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:52:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung: Mäuse, Money und Moneten</title>
		<description><![CDATA[Das Leben als Student könnte so schön sein, wären da nicht die lästigen unvermeidbaren Kosten. Miete, Essen, Internet, Bücher und vieles mehr wollen bezahlt werden. Um trotz chronischer Geldknappheit eine gute Ausbildung genießen zu können, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[BAföG, Stipendien, Bildungskredite, Studienbeitragsdarlehen – das Angebot an Finanzierungshilfen für Studenten ist vielfältig und oft verwirrend. Deshalb empfehlen Experten, vor einer Entscheidung zunächst den individuellen Förderbedarf zu ermitteln. Auch über die eigenen Voraussetzungen sollten sich die Studenten klar werden: Liegt eine BaföG- oder Stipendien-Berechtigung vor? Dann kann womöglich die Schuldenlast eines Studienkredits vermieden werden. 

BAföG: Fast geschenktes Geld

Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studien?nanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhaltenwährend der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von maximal 648 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern. Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfängern praktisch Geld „geschenkt“ (detaillierte Infos unter www.das-neue-bafoeg.de).

Mit guten Noten und Engagement zum Stipendium

Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die ?nanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten weitere formale Kriterien erfüllen, beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten. Vorteil: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden.

Zahlreiche Studiendarlehen, Studienkredite und Bildungsfonds ergänzen die herkömmlichen Finanzierungsformen wie Jobben, Stipendien, BAföG oder Unterstützung durch die Eltern. Die Angebote der Kreditinstitute unterscheiden sich deutlich mit Blick auf die ?nanzierten Verwendungszwecke und die jeweilige Ausgestaltung. Deshalb ist es anzuraten, sich vor Vertragsabschluss gründlich zu informieren. 

Studienbeitragsdarlehen: Sorgenfrei und automatisch

Alle Bundesländer, die Studiengebühren erheben, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Förderbank des Landes oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni. Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen allerdings von Bundesland zu Bundesland. 

Studienkredit: Die Qual der Wahl

Die KfW-Bank, verschiedene Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken bieten Studienkredite an, die zur Finanzierung des Lebensunterhalts während des Erststudiums dienen sollen. Höhe, Dauer, Zinsen und weitere Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein Vergleich. Bei der KfW-Bank ist beispielsweise die Darlehenslaufzeit ?exibel gestaltbar. Die Auszahlungsphase, in der die Studenten einen monatlichen Förderbeitrag zwischen 100 und 650 Euro erhalten, ist auf maximal fünf Jahre festgelegt.

Mit Studienabschlusskrediten die Prüfungsphase clever ?nanzieren

Studenten fällt es gerade in der Examenszeit schwer, Nebenjob und Lernen zu vereinbaren. Für diese Zeit bieten viele Studentenwerke Studienabschlusskredite an. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinssätze aus. Auch die Bundesregierung bietet eine Förderung für diese besonderen Lernphasen: Ab der bestandenen Zwischenprüfung kann ein sogenannter Bildungskredit beantragt werden (www.bildungskredit.de). Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre.

Bildungsfonds: Schwer zu bekommen, leicht zurückzuzahlen

Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten. Im Gegenzug verp?ichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen in den Fonds zurückzuzahlen. 

Weitere Informationen: Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat 33 Studienkredite, -darlehen und -fonds verglichen. Unter www.che-studienkredit-test.de stehen die Testergebnisse zum kostenlosen Download bereit.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_maeuse_money_und_moneten_295.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>295</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:52:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Teste sich, wer kann</title>
		<description><![CDATA[Um die Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen, können angehende Medizinstudenten vor Beginn des Studiums den Mediziner-Test ablegen. Obwohl 1997 abgeschafft, haben einige Universitäten den freiwilligen Test für medizinische Studiengänge (TMS) als zusätzliches Auswahlkriterium für sich wieder entdeckt.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer sich für ein medizinisches oder zahnmedizinisches Studium in BadenWürttemberg, an der Medizinischen Fakultät der Universität Lübeck, der Medizinischen Fakultät der Universität Bochum, der Medizinischen und Zahnmedizinischen Fakultät der Universität Mainz, der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig (Humanmedizin) und Erlangen-Nürnberg (voraussichtlich Humanmedizin ab WS 11/12 ) interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Mediziner-Test seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Eine Verschlechterung für das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) ist durch die Teilname am Test ausgeschlossen. Je nach Fakultät ?ießen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei hochschulstart.de und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallel bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich werden in den Fächern Medizin, Pharmazie, Tiermedizin (nur WS) und Zahnmedizin 60 Prozent der Studienplätze über das Auswahlverfahren der Hochschule vergeben und 40 Prozent über hochschulstart.de entsprechend der Abiturdurchschnittsnoten und Wartezeiten.

An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen, der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – wichtige Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum.

Intensive Vorbereitung ist hilfreich

Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite des Organisationsbüros der Universität Heidelberg wird eine Informationsbroschüre zum Download angeboten, die alle notwendigen Hinweise sowie Beispielaufgaben enthält.

Der Test ?ndet einmal jährlich Anfang Mai an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Januar laufen die Anmeldungen, spätestens am 30. Juni gibt es die Ergebnisse. 

Nähere Informationen: www.tms-info.org und www.hochschulstart.de sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/teste_sich_wer_kann_294.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>294</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:50:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum: Wartesemester sinnvoll nutzen</title>
		<description><![CDATA[Um einen Studienplatz in ihrem Traumfach Medizin zu ergattern, sind zahlreiche Abiturienten auf Wartesemester angewiesen. Vorsemester-Kurse in den naturwissenschaftlichen Fächern, Ausbildungen in medizinischen Berufen sowie Auslandspraktika werden häu?g im späteren Studium angerechnet und können die Studienzeit verkürzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Neben der Abi-Note sind die Wartesemester ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Die Zählung dieser Semester beginnt mit dem Erreichen des Abiturs, jedoch nur, während der Bewerber nicht an einer deutschen (Fach-) Hochschule immatrikuliert ist. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der bundesweiten Studienvergabe kein Glück hatte, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein so genanntes „Parkstudium“ einschreiben, sondern die Wartezeit auf sein Traumstudium sinnvoll ausfüllen.

Vorsemester-Kurse schließen Lücken

Vorsemester-Kurse können zum Beispiel eine gute Vorbereitung auf ein anspruchsvolles Studium sein. Diese Kurse werden beispielsweise vom Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln angeboten. Dieser viermonatige Unterricht ist zwar mit Kosten verbunden, deckt dafür aber ein breites Spektrum ab und ist sehr umfangreich. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Vorkurse, die sich aber meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten auch die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum, Marburg und Frankfurt an. In diesen Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Eine Ausbildung vor dem Studium

Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, emp?ehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten,  die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenp?eger.  Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenp?eger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenp?egepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenp?ege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenp?ichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht  und dauert anderthalb Jahre, inklusive P?egepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Praktikum im Ausland

Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein P?egepraktikum im Ausland. Unternehmen organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in Argentinien, Rumänien, Nepal und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als P?egepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_wartesemester_sinnvoll_nutzen_293.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>293</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:49:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Helfer für jede Lebenslage: Ausbildungen auf dem Weg zum Medizinstudium</title>
		<description><![CDATA[Wer heutzutage Medizin studieren möchte, der stellt schnell fest, dass der erforderliche Notendurchschnitt sehr hoch liegt. Ein weiterer Einstieg in die Medizin sind Ausbildungen im Gesundheitsbereich. Egal, ob Diätassistenten, Hebammen oder Rettungsassistenten – viele Wege führen zum Patienten.]]></description>
		<text><![CDATA[Eigentlich wollte Tobias Jura oder Lehramt studieren, doch als es schließlich soweit war, kam alles ganz anders. Heute ist er Rettungsassistent mit der Aufgabe, Menschen in gesundheitlichen Krisensituationen zu helfen.

Nach seinem Abitur musste sich der heute 25-Jährige, wie viele junge Männer, mit der Frage auseinandersetzen – Wehr- oder Zivildienst? Für ihn stand recht schnell fest, dass er kein Soldat werden wollte, daher begab er sich auf die Suche nach einer Zivistelle. Besondere Aufmerksamkeit weckte dabei der Rettungsdienst und Krankentransport, wo er schließlich auch seinen Zivildienst ableistete. Während dieser Zeit wurde sein Interesse für Medizin geweckt und er beschloss, ein Studium in dieser Richtung zu absolvieren – ein typischer Weg in der Medizin. Der Zivildienst bietet für viele Ärzte und Sanitäter einen Einstieg in den Beruf, Quereinsteiger sind eher eine Seltenheit. Leider machte Tobias der Numerus Clausus einen Strich durch die Rechnung. Auch die zu diesem Zeitpunkt erforderlichen acht Wartesemester konnte er noch nicht nachweisen. Daher entschied er sich, die Zeit sinnvoll zu nutzen und ?ng schließlich eine Ausbildung zum Rettungsassistenten an.

Rettungsassistenten müssen Teamfähigkeit mitbringen

Diese werden häu?g als Verantwortliche eines Rettungswagens eingesetzt. Mit ihrer Arbeit bereiten sie Patienten medizinisch optimal auf einen sicheren Transport in ein Krankenhaus vor. An einer Einsatzstelle stehen sie dem Notarzt zur Seite oder arbeiten bei nicht lebensbedrohlichen Einsätzen eigenverantwortlich. „Ein Rettungsassistent muss in jedem Fall Teamfähigkeit mitbringen, denn am Einsatzort muss Hand in Hand gearbeitet werden“, beschreibt Tobias seinen Ausbildungsberuf. Natürlich ist auch Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen wichtig, denn viele Einsätze haben eher soziale als medizinische Hintergründe. In jedem Fall erfordern kritische Situationen einen kühlen Kopf und medizinischen Sachverstand, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.“

Vielfältige Ausbildung

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten dauert zwei Jahre und ist in zwei Bereiche gegliedert. Im theoretischen Jahr werden den Auszubildenden an den Schulen notfallmedizinische Grundkenntnisse vermittelt. Neben dem Unterricht umfasst die Ausbildung auch ein Rettungswachen- und Klinikpraktikum. Während seiner Ausbildung durchlief Tobias alle möglichen Stationen, von der Intensivstation über die P?egepraxis bis hin zur Anästhesie, die Tobias besonders begeisterte. „Dort lernt man zum Beispiel bei invasiven Maßnahmen oder Narkosen zu assistieren.

Das ist im späteren Beruf sehr nützlich.“Anschließend folgt das Anerkennungsjahr auf einer Lehrrettungswache, in dem die angehenden Lebensretter viele praktische Erfahrungen sammeln. Rettungsassistenten werden zu vielen verschiedenen Notfällen gerufen – von Grippe bis zum Herzinfarkt. „Vor meiner Ausbildung habe ich beim Stichwort Rettungsassistent sofort an Krankenwagen und Blaulicht gedacht“, gesteht Tobias. „Diese Illusion habe ich aber schnell abgelegt, denn der Beruf bietet selten spektakuläre Notfälle.“

Alternativen zum Rettungsassistenten

Zum Rettungsassistenten gibt es viele Alternativen. Eine mögliche Berufsrichtung ist der Krankenp?eger. Dieser betreut die Patienten im Krankenhaus und kann sich zum Beispiel als Intensiv- oder Anästhesiep?eger weiterbilden. Tobias hat sich nach seiner Ausbildung und weiteren drei Jahren Berufserfahrung im Rettungsdienst für ein Medizinstudium entschieden. „Ich habe mich noch nicht genau festgelegt, aber ich denke, ich werde in Richtung Anästhesie gehen. Das hat mir schon während der Ausbildung sehr viel Spaß gemacht.“ Einen letzten Tipp hat er noch: „Was man aus der Ausbildung macht, liegt bei einem selber. Wer sich stetig weiter quali?ziert, wird auch Erfolgserlebnisse haben. Dann macht der Beruf auch nach Jahren noch Spaß.“

Tipps vom Exporeten

Um in Gesundheitsberufen tätig zu sein, müssen Menschen besondere Eigenschaften mitbringen. Claudia Dachs ist Hebamme, Diplom P?egepädagogin (FH) und Beirätin für den Bildungsbereich im Deutschen Hebammenverband. Sie weiß, worauf es ankommt:

1.) Emotionale Kompetenz ist ganz besonders wichtig. Bei der Arbeit mit Patienten müssen Menschen ihre eigenen Gefühle und die der anderen erkennen und damit angemessen umgehen können. Dies kann in jedem Alter erlernt und ausgebaut werden.

2.) In Gesundheitsberufen müssen sich die Beschäftigten immer wieder unabhängig von ?nanziellen Reizen selbst für ihre Arbeit begeistern und sich anspornen können.

3.) Bei der Arbeit müssen die Mitarbeiter Zeit und Ressourcen sinnvoll einteilen können.

4.) Auch die Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen und zu p?egen, sollte vorhanden sein.

In der Medizin, P?ege und Geburtshilfe sind Menschen gefragt, die teamfähig sind, Selbstvertrauen haben und mit Freude den komplexen beru?ichen Alltag meistern. Sie sollten in der Lage sein, Probleme spontan zu lösen. Wissen veraltet so rasch wie die Jahreszeiten. Wir stehen täglich vor neuen Herausforderungen und sind aufgefordert, innovativ zu arbeiten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/helfer_fuer_jede_lebenslage_ausbildungen_auf_dem_weg_zum_medizinstudium_292.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>Annalena Dierlam</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>292</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:47:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Attraktive Hochschulen im Land der Windmühlen</title>
		<description><![CDATA[Tulpen, Windmühlen, Goudakäse – die Niederlande mbieten weit mehr als gängige Klischees, zum Beispiel erstklassige Bildung. Mittlerweile zählen sie zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa.]]></description>
		<text><![CDATA[Die westlichen Nachbarn bieten weltoffenen Bildungshungrigen viel: Die Universitäten sind in der Regel technisch sehr gut ausgestattet, das Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Dozenten ist proportional ausgewogen. Überfüllte Hörsäle, wie sie von deutschen Universitäten bekannt sind, gibt es in den Niederlanden kaum. Hinzu kommt eine persönliche und umfassende Betreuung der Studenten durch Professoren und studentische Tutoren.

Geringe Zulassungsbeschränkungen
Zulassungsbeschränkungen sind in den Niederlanden, anders als in Deutschland, relativ selten. Während beispielsweise ein Studium der Molekularen Biomedizin in Deutschland einen recht guten Notendurchschnitt voraussetzt, ist dieser Studiengang in den Niederlanden überall zulassungsfrei. Dennoch gibt es auch in den Niederlanden stärker nachgefragte Studiengänge wie etwa Tier-, Human- und Zahnmedizin sowie einige Wirtschaftsstudiengänge, die dann in der Zulassung beschränkt werden. In einigen Studiengängen limitiert die niederländische Regierung die Zahl der Studienplätze an Hochschulen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu verhindern.

Eine Besonderheit im Vergleich zu Studienangeboten in Deutschland sind die Studiengänge im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Krankenpflege oder Logopädie. Während diese Ausbildungen in Deutschland überwiegend an kostenpflichtigen Berufsfachschulen angesiedelt sind, werden diese Disziplinen in den Niederlanden auf Fachhochschulniveau ausgebildet. Die Nachfrage aus Deutschland nach derartigen Studienplätzen war und ist deshalb besonders groß.

Während in Deutschland vor Beginn des Bewerbungsverfahren bekannt gegeben werden muss, ob es unter Umständen eine Beschränkung und damit ein Auswahlverfahren gibt, ist es in den Niederlanden anders: Hier zeigt sich erst während des laufenden Verfahrens, ob eine Zulassungsbeschränkung nötig ist. Dies hängt dann von der Nachfrage ab. Möglich ist es daher auch, dass nur an einzelnen Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung besteht und andere zulassungsfrei sind. Die Zulassungsbeschränkung in den Niederlanden wird als Numerus Fixus bezeichnet.

Bewerbungsfristen uneinheitlich
Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden, anders als in mDeutschland, bereits schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen. Viele Studiengänge lassen Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn (Beginn 1. September des Jahres) zu, also sogar noch im August. Dennoch wünschen sich die Hochschulen aus Planungsgründen eine rechtzeitige Bewerbung um einen Studienplatz, am besten im Dezember des Vorjahres. Bewerbungen sind auch ohne die Vorlage des Zeugnisses der Hochschulreife möglich, das erst später eingereicht werden muss. Gleiches gilt auch für den Nachweis der Sprachkenntnisse, die erst unmittelbar vor Studienbeginn vorliegen müssen und nicht schon bei der Bewerbung.

Unterschiedliche Sprachanforderungen
Fächer mit einer Zulassungsbeschränkung hingegen haben zumeist einen festen Bewerbungsschluss. Das Beste ist also, sich rechtzeitig an den infrage kommenden Universitäten und Hochschulen nach den Terminen der Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Auch können auf diesem Wege eventuell vorhandene Aufnahmebedingungen erfragt werden, denn manche Universitäten verlangen Aufnahmegespräche oder Prüfungen. Auch die Sprachanforderungen variieren sehr stark. Mit der künftigen Hochschule sollte daher auf jeden Fall vor der zentralen Bewerbung über etwaige Anforderungen hinsichtlich Niederländisch, Schulfächern im Abschlusszeugnis und einer eventuellen künstlerischen oder anderen Aufnahmeprüfung gesprochen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/attraktive_hochschulen_im_land_der_windmuehlen_290.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>290</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:59:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizinstudium in der Schweiz: Der Berg ruft</title>
		<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren hat es deutsche Ärzte zuhauf ins Ausland gezogen, Arbeitsbedingungen und Bezahlung sind hierzulande allzu schlecht: Massenweise unbezahlte Überstunden, nicht enden wollende Bereitschaftsdienste und keine Aussicht auf Besserung. Bei diesen Bedingungen erliegen nicht wenige Mediziner dem Lockruf des Auslands.]]></description>
		<text><![CDATA[Dabei spielt die deutschsprachige mSchweiz nach Auskunft des Klinikärzteverbandes eine große Rolle. Im Jahr 2008 wanderten von rund 3000 min Deutschland praktizierenden Ärzte etwa ein Viertel zu den Eidgenossen ab. Neben der Muttersprache erwarten deutsche Mediziner dort erheblich bessere Arbeitszeiten, die Bezahlung ist großzügiger, die mgesamte Arbeitssituation weniger stressbehaftet als diesseits des Bodensees. In der deutschen Schweiz stammen ein Drittel der Klinikärzte aus Deutschland. Die Schweiz sei immer noch das beliebteste Land für auswanderungswillige Ärzte, informiert der Marburger Bund. Sogar für die „Uhus“, wie in der Schweiz die Unterassistenten, also Famulanten und PJ-ler, genannt werden, sei das Nachbarland attraktiv. Der Verdienst für Fachärzte in der Schweiz sei zwar nicht ganz so hoch wie in den USA. Doch immerhin: Während ein Assistenzarzt je nach Kanton etwa dreizehn Monatsgehälter in Höhe von rund 4500 Euro brutto erhalte, gehe ein Oberarzt mit 6000 bis 10 000 Euro brutto nach Hause. Das berichten ausgewanderte Mediziner. Die wöchentliche Arbeitszeit liege bei 50 Stunden pro Woche inklusive Bereitschaftsdienst. Zudem zahlten viele Krankenhäuser für Wochenend- und Nachtdienste einen erhöhten Stundenlohn.

Anerkennung von Facharztqualifikationen
Wer sich nach seinem Medizinstudium für einen Auslandsaufenthalt entscheidet, dürfte innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums – EU und Schweiz – nicht auf Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Facharztqualifikationen stoßen. Die Richtlinie 93/16 regelt die gegenseitige Anerkennung der medizinischen Ausbildung, ihr Anhang listet für jeden beteiligten Staat die Facharzttitel auf, die entsprechend anerkannt werden.

Stippvisite bei „DocSteps“
Wer Interesse an einem Medizinstudium mhat, der sollte im Frühjahr eine Stippvisite in Berlin einlegen. Dort findet am 17. und 18. April zum zweiten Mal der Kongress „DocSteps“ für (angehende) Medizinstudenten sowie für junge Ärzte im Congress Centrum statt, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Das Event des Marburger Bundes bietet den Fachgästen und Interessierten ein umfangreiches Themenspektrum von den Berufs- und Arbeitsfeldern, über Krankenhausmanagement bis hin zum Arbeitsrecht und weltweite Karrieremöglichkeiten. Auf seiner Homepage (www.marburger-bund.de) stellt der Ärzteverband für Mitglieder Merkblätter und Informationsbroschüren zur Famulatur und Praktischem Jahr (PJ) im Ausland sowie zur ärztlichen Tätigkeit außerhalb Deutschlands bereit. In einer Extra-Broschüre wird die Schweiz als attraktives Arbeitsumfeld beschrieben. Darin enthalten sind auch ausführliche Informationen zur Studiendauer, Weiterbildung, Aufenthaltsgenehmigung, Stellensuche und vieles mehr.




Großes Studienangebot in der Schweiz

Besonders qualifizierte Studiengänge m– wer hat‘s erfunden? Natürlich nicht nur die Schweizer, aber tatsächlich bietet die Hochschullandschaft den Studenten eine Vielzahl interessanter Studienfächer an überschaubaren, bestens ausgestatteten Universitäten – eine echte Alternative zum Studium an deutschen Hochschulen.
So gilt die Universität von St. Gallen im mBereich der Wirtschaftswissenschaften als eine der besten Managerschmieden Europas. Kein Wunder, dass mittlerweile trotz der Studiengebühren schon jeder vierte Student, der in den Hörsälen der Schweizer Hochschulen sitzt, einen ausländischen Pass in der Tasche hat.

Zehn Universitäten gibt es in der Schweiz, hinzu kommen zwei eidgenössische Technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und zahlreiche fachspezifische Hochschulen. Die Universitäten in Basel, St. Gallen, Luzern, Bern und Zürich liegen im deutschsprachigen Bereich, während sich die Universitäten von Lausanne, Neuenburg, Freiburg und Genf in der französischsprachigen Region befinden. Die Universität in Freiburg ist sowohl deutsch- als auch französischsprachig ausgelegt. Italienisch ist die Unterrichtssprache an der Universität in Lugano.
Wer sich in der Schweiz für ein Studium bewerben möchte, wendet sich direkt an die jeweilige Hochschule. Es empfiehlt sich, schon im Vorfeld genaue Informationen über die Aufnahmekriterien einzuholen, denn Schweizer Hochschulen haben sehr hohe Ansprüche bezüglich der Vorleistungen und Sprachkenntnisse. Falls die im Abitur erbrachten Leistungen für eine Hochschulzulassung in der Schweiz nicht ausreichen, muss der Bewerber die Schweizer oder kantonische Maturitätsprüfung absolvieren. Zulassungsbeschränkungen wie den Numerus Clausus kennen die Schweizer Hochschulen darüber hinaus nicht. Einzige Ausnahme sind die medizinischen Studiengänge: Einige Hochschulen nehmen aus Kapazitätsgründen keine ausländischen Medizinstudenten auf.

Weitere Informationen auf der Seite der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten: www.crus.ch

www.studysurf.ch: Tipps und Neuigkeiten zum schweizerischen Studentenleben]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinstudium_in_der_schweiz_der_berg_ruft_289.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>289</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:54:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gute Aussichten für angehende Dolmetscher: Sprachtalente gesucht!</title>
		<description><![CDATA[Liebe zu Fremdsprachen, Stressresistenz, Flexibilität und eine große Portion Neugier auf Neues: Wer diese Voraussetzungen mitbringt, hat als Dolmetscher gute Chancen. Vor allem internationale Institutionen wie die EU-Kommission suchen kontinuierlich qualifizierten Nachwuchs.]]></description>
		<text><![CDATA[Große Leidenschaft für Sprache – das ist laut Ulrike Beyler die wichtigste Ressource, die Studenten, die Dolmetscher werden wollen, mitbringen sollten. „Sie müssen Fremdsprachen lieben, sich trauen, sie zu sprechen, über ein gutes Hörverständnis verfügen und sehr stressresistent sein“, so Beyler, Autorin des Ratgebers „Traumberufe mit Fremdsprachen“.
Zum Berufsziel führen verschiedene Wege: Die meisten Dolmetscher haben ein einschlägiges Studium an einer Uni oder mFachhochschule absolviert. Besonders renommiert sind die Studiengänge der Uni Mainz, Standort Germersheim, Uni Heidelberg, Uni Saarbrücken, Uni Leipzig und der FH Köln. Während die neu geschaffenen Bachelor-Angebote oft recht allgemein in die Übersetzungswissenschaft einführen, können sich fortgeschrittene Studenten mit dem Master-Studiengang „Konferenzdolmetschen“ auf ihr gewünschtes Tätigkeitsfeld spezialisieren. Das Studium umfasst Grammatik, Sprechfertigkeit, Landeskunde, Übersetzungsübungen und Training in den verschiedenen Dolmetschtechniken. Darüber hinaus stehen Sachfächer wie Technik, Wirtschaft oder Recht auf dem Stundenplan. „Damit stellt der angehende Dolmetscher unter Beweis, dass er sich schnell in neue Themengebiete einarbeiten kann“, so Ulrike Beyler. Diese Fähigkeit sei auch im späteren Berufsleben – ob in der Wirtschaft oder in der Politik – unabdingbar.

Breite Allgemeinbildung erwünscht
Michael Fuchs, langjähriger Konferenzdolmetscher mbei der Europäischen Union mund inzwischen Sprach-Jurist beim Europäischen Parlament, empfiehlt angehenden Dolmetschern, allgemein neugierig und flexibel zu bleiben, um sich eine möglichst breite Allgemeinbildung zu sichern. Sie sollten zum Beispiel ständig die Berichterstattung der Medien in ihren Arbeitssprachen verfolgen, um über aktuelle Ereignisse und sprachliche Entwicklungen informiert zu sein, denn solche Kenntnisse werden in ihrem Job jederzeit erwartet. „Wenn Dolmetscher beispielsweise mit deutschen Konzepten wie ,Jamaika-Koalition‘, ,Riester-Rente‘ oder ,Großer Lauschangriff‘ nichts anfangen können, dann fällt es ihnen schwer, die Bedeutung in andere Sprachen zu übertragen, denn eine wörtliche Übersetzung hilft oft nicht weiter“, erläutert Fuchs.
Alle Studierenden müssen sich im Masterstudium mit zwei Fremdsprachen befassen. Dabei wird zwischen A-, B- und C-Sprache unterschieden: A-Sprache ist die Muttersprache, B-Sprache diejenige, aus der in die mMuttersprache gedolmetscht wird und umgekehrt. Die C-Sprache wird passiv gebraucht, das heißt man dolmetscht aus ihr in die Muttersprache. Doch für welche Fremdsprachenkombination sollten sich Studenten entscheiden? Ulrike Beyler rät Studienanfängern, die Entscheidung vor allem von der eigenen Vorliebe für bestimmte Sprachen und Kulturräume abhängig zu machen und nicht von der derzeitigen Marktsituation: „Arbeitsmarktprognosen können sich schnell ändern. Das Sprachenlernen erfordert viel Zeit und Energie, die man am besten in eine Sprache investiert, mit der man sich wohlfühlt.“ Die Nachfrage nach Englisch-Dolmetschern sei natürlich immer groß, aber auch das Erlernen von exotischen Sprachen könne sich lohnen, um sich in Marktnischen zu etablieren.

Weitere Sprachen für die Karriere
Das kann auch Carlota Jovani, Referatsleiterin Deutsche Sprache bei der Europäischen Kommission, bestätigen: „Wenige Jahre nach der Ost-Erweiterung sind in den EU-Institutionen natürlich nach wie vor Ostsprachen gefragt.“ Deshalb müssten aber nun nicht alle Studienanfänger Polnisch, Bulgarisch oder Estnisch lernen: „Die Sprachen, die allerdings in den meisten Sitzungen zum Einsatz kommen, sind Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch. Deswegen suchen wir in erster Linie gute Dolmetscher, die bereit sind, im Laufe ihrer Karriere noch weitere Sprachen hinzuzulernen.“

In Deutschland sind die meisten Dolmetscher mFreiberufler. Feste Stellen gibt es in internationalen Organisationen, Behörden wie dem Bundesnachrichtendienst (BND), einigen Bundesministerien und in den Sprachabteilungen großer Unternehmen. Ein großer Arbeitgeber für Dolmetscher ist das Auswärtige Amt in Berlin. Sein Sprachendienst beschäftigt etwa 60 Dolmetscher, Übersetzer, Terminologen und Dozenten. Bewerber sollten diplomatisches Feingefühl mitbringen und sich bei besonderen politischen Ereignissen auf Sondereinsätze einstellen. Dafür sind die Dolmetscher immer hautnah bei weltpolitischen Entscheidungen dabei.

Gut dotierte Jobs außerhalb Deutschlands bieten die drei Dolmetschdienste der EU-Institutionen. Aufgrund der Sprachvielfalt mder stetig wachsenden Gemeinschaft besteht dort kontinuierlich ein großer Bedarf an Sprachtalenten. Im Abstand von einigen Jahren finden regelmäßig allgemeine Auswahlverfahren zur Verbeamtung statt. Akkreditierungstests für Konferenzdolmetscher gibt es hingegen jedes Jahr. „Diejenigen, die diese Tests bestehen, werden auf eine gemeinsame Liste der freiberuflich für die EU arbeitenden Kollegen gesetzt und können dann für einzelne oder mehrere Tage von den Institutionen rekrutiert werden“, erläutert Carlota Jovani das Verfahren. Um den Dolmetsch-Nachwuchs gezielt anzusprechen, ist seit Ende November vergangenen Jahres ein kurzer Info-Clip der EU im Online Videoportal YouTube präsent.


Weitere Informationen

Buchtipp: Ulrike Beyler, „Traumberufe mit Fremdsprachen“ (2008), Redline Wirtschaft, FinanzBuch Verlag GmbH, ISBN 978-3-636-01581-5

Sprachportal der Europäischen Union
http://europa.eu/languages/de/home

Sprachendienst des Auswärtigen Amtes
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/Dienste/Sprachendienst.html]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/gute_aussichten_fuer_angehende_dolmetscher_sprachtalente_gesucht_288.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>Victoria Liesche</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>288</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:49:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung: Geld spielt (k)eine Rolle</title>
		<description><![CDATA[Miete, Essen, Bücher, Ausgehen . . . Das Leben ist teuer – vor allem als „armer Student“. mUm trotz Ebbe im Portemonnaie eine gute Ausbildung genießen zu dürfen, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[BAföG, Stipendien, Bildungskredite, mStudienbeitragsdarlehen – das Angebot an Finanzierungshilfen für Studenten ist vielfältig und oft verwirrend. Deshalb empfehlen Experten, vor einer mEntscheidung zunächst den individuellen Förderbedarf zu ermitteln. Auch über die eigenen Voraussetzungen sollten sich die Studenten klar werden: Liegt eine BaföGoder Stipendien-Berechtigung vor? Dann kann womöglich die Schuldenlast eines Studienkredits vermieden werden.

BAföG: Fast geschenktes Geld
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von maximal 648 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern. Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfängern praktisch Geld „geschenkt“ (detaillierte Infos unter www.das-neue-bafoeg.de).

Mit guten Noten und Engagement zum Stipendium
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten weitere formale Kriterien erfüllen, beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten. Vorteil: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden.

Zahlreiche Studiendarlehen, Studienkredite und Bildungsfonds ergänzen die herkömmlichen Finanzierungsformen wie Jobben, Stipendien, BAföG oder Unterstützung durch die Eltern. Die Angebote der Kreditinstitute unterscheiden sich deutlich mit Blick auf die finanzierten Verwendungszwecke und die jeweilige Ausgestaltung. Deshalb ist es anzuraten, sich vor Vertragsabschluss gründlich zu informieren.

Studienbeitragsdarlehen: Sorgenfrei und automatisch
Alle Bundesländer, die Studiengebühren erheben, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Förderbank des Landes oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert mbei der Immatrikulation beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni. Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen allerdings von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit: Die Qual der Wahl
Die KfW-Bank, verschiedene Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken bieten Studienkredite an, die zur Finanzierung des Lebensunterhalts während des Erststudiums dienen sollen. Höhe, Dauer, Zinsen und weitere Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein Vergleich. Bei der KfW-Bank ist beispielsweise die Darlehenslaufzeit flexibel gestaltbar. Die Auszahlungsphase, in der die Studenten einen monatlichen Förderbeitrag zwischen 100 und 650 Euro erhalten, ist auf maximal fünf Jahre festgelegt.

Mit Studienabschlusskrediten die Prüfungsphase clever finanzieren
Studenten fällt es gerade in der Examenszeit schwer, Nebenjob und Lernen zu vereinbaren. Für diese Zeit bieten viele Studentenwerke Studienabschlusskredite an. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinssätze aus. Auch die Bundesregierung bietet eine mFörderung für diese besonderen Lernphasen: Ab der bestandenen Zwischenprüfung kann ein sogenannter Bildungskredit beantragt werden (www.bildungskredit.de). Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre.

Bildungsfonds: Schwer zu bekommen, leicht zurückzuzahlen
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen in den Fonds zurückzuzahlen.

Weitere Informationen: Das Centrum für Hochschulentwicklung m(CHE) hat 33 Studienkredite, -darlehen und -fonds verglichen. Unter www.che-studienkredit-test.de stehen die Testergebnisse zum kostenlosen Download bereit.




Studiengebühren: Wo zahlt man am wenigsten?

Sie unterscheiden sich stark voneinander und haben erheblichen Einfluss auf die Auswahl des Studienortes – die mHöhe der Studiengebühren variiert von Bundesland zu Bundesland. Oft zahlt man bis zu 650 Euro pro Semester, einige Unis erheben hingegen gar keine Gebühren. Genaues Hinschauen bei der Studienortswahl lohnt sich also in jedem Fall, da jedes deutsche Bundesland selbst festlegen kann, wie teuer das Bezahl-Studium an seinen Ausbildungsstätten sein soll.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro, an FHs mindestens 100 Euro, an Universitäten mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 375 Euro nachgelagert
Hessen: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Mecklenburg-Vorpommern: keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester; die gleiche Höhe fällt auch beim Zweitstudium an
Saarland: Vorerst keine
Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Keine
Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_geld_spielt_keine_rolle_287.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>287</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:44:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum? Studienzeit durch Vorkenntnisse kurz halten</title>
		<description><![CDATA[Zahlreiche Abiturienten sind bei der „Jagd“ nach einem Studienplatz für ihr Traumfach Medizin auf mWartesemester angewiesen. Vorkurse in Biologie, Mathe, Physik und Chemie sowie Ausbildungen zum Rettungssanitäter oder Krankenpfleger sind hilfreich und werden teilweise für das spätere Studium angerechnet.]]></description>
		<text><![CDATA[Wenn das Abitur in der Tasche ist, beginnt die Zählung der Wartesemester. Die sind neben der Abi-Note ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Doch als Wartesemester gelten nur die Semester, in denen der Studienbewerber nicht an einer deutschen (Fach-) Hochschule immatrikuliert war. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der zentralen Studienvergabe leer ausgegangen ist, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein sogenanntes „Parkstudium“ einschreiben, sondern die Wartezeit auf sein Traumstudium sinnvoll ausfüllen.

Vorsemester als Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung auf das anspruchsvolle Studium sind zum Beispiel spezielle Vorsemester. Solche Kurse bietet beispielsweise das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an – allerdings ist der intensive Unterricht mit recht hohen Kosten verbunden. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Wesentlich günstigere und zum Teil sogar kostenfreie Vorkurse, die sich aber meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum, Marburg und Frankfurt an. In diesen Intensiv- Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, empfiehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten, die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Fachkentnisse durch eine Ausbildung
Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive Pflegepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Pflegepraktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein Pflegepraktikum im Ausland.

Unternehmen wie beispielsweise die Firma Project Abroad organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in Argentinien, Rumänien, Nepal und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als Pflegepraktikum an.




Teste sich, wer kann

Der Medizinertest vor Beginn des Studiums ist für angehende Medizinstudenten eine Möglichkeit, ihre Chancen auf einen Studienplatz zu verbessern. Nach seiner ganzheitlichen Abschaffung 1997, haben einige Universitäten den freiwilligen Test für medizinische Studiengänge (TMS) als zusätzliches Auswahlkriterium wieder eingeführt.

Wer sich für ein medizinisches oder zahnmedizinisches Studium in Baden- Württemberg, die Medizinische Fakultät der Universität Lübeck, die Medizinische Fakultät der Universität Bochum, die Medizinische und Zahnmedizinische Fakultät der Universität Mainz und die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig (Humanmedizin) interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Mediziner-Test seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Eine Verschlechterung für das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) ist durch die Teilname am Test ausgeschlossen. Je nach Fakultät fließen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei hochschulSTART.de, der Nachfolgeeinrichtung der ZVS, und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallel bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich werden in den Fächern Medizin, Pharmazie, Psychologie, Tiermedizin und Zahnmedizin 60 Prozent der Studienplätze über das Auswahlverfahren der Hochschule vergeben und 40 Prozent über hochschulSTART.de entsprechend der Abiturdurchschnittsnoten und Wartezeiten.
An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen,
der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – wichtige Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum.

Intensive Vorbereitung ist hilfreich
Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite des Organisationsbüros der Universität Heidelberg wird eine Informationsbroschüre zum Download angeboten, die alle notwendigen Hinweise sowie Beispielaufgaben enthält.
Der Test findet einmal jährlich Anfang Mai an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Januar laufen die Anmeldungen, im Juli gibt es die Ergebnisse.

Nähere Informationen: www.tms-info.org und www.hochschulstart.de sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_studienzeit_durch_vorkenntnisse_kurz_halten_286.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>286</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:34:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Täglich neue Herausforderungen: Zukunftsberuf Arzt</title>
		<description><![CDATA[Notärzte, Gynäkologen oder Chirurgen – Ärzte sind vielerorts Mangelware. Gute Aussichten also für Medizin-Interessierte, die beruflich Menschen helfen wollen. Türöffner ist oft eine Ausbildung im Gesundheitswesen.]]></description>
		<text><![CDATA[Unfall in der Bahnhofstraße: Bei der Meldung aus der Leitstelle springt das Rettungsteam auf und eilt zum Einsatzwagen. Benjamin Dirksen kennt die Arbeit im Rettungsdienst schon lange: Direkt nach dem Abitur wurde der 25-Jährige Rettungshelfer beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Celle. Dabei entstand der Wunsch, dort Zivildienst zu leisten – eine gute Gelegenheit, den Lkw-Führerschein zu machen und sich zum Rettungssanitäter ausbilden zu lassen. Menschen vor Ort in unterschiedlichen Situationen zu erleben, fand er immer besonders spannend. „Im Einsatz kann ich selbst entscheiden, was zu tun ist und bin nicht von einem Oberarzt abhängig, wie in der Klinik“, schätzt Benjamin heute das damals in ihn gesetzte Vertrauen. „Die Einsätze sind oft gar nicht so dramatisch. Meist müssen die Menschen erst einmal beruhigt werden.“

Vor dem Studium erste Erfahrungen beim DRK gemacht
Vorsorglich bewarb er sich nach dem Zivildienst um einen Studienplatz in Medizin – und arbeitete erst einmal weiter beim DRK. Mit einem Abischnitt von 1,8 erhielt er prompt einen Platz in Göttingen. Doch er tat, was kaum jemand tun würde, und lehnte ab. Die praktische Arbeit machte zu großen Spaß. Außerdem schien es ihm sinnvoll, vor dem Studium zunächst etwas Geld zu verdienen. Nach einem Dreivierteljahr bewarb sich Benjamin erneut und bekam im Nachrückverfahren einen Studienplatz in Lübeck und besucht seit November 2006 die medizinische Fakultät.
Für viele ist eine Ausbildung im Gesundheitswesen eine Alternative, um die Wartezeit bis zum Medizinstudium zu überbrücken. Gesundheits- und Krankenpfleger, Rettungssanitäter oder Physiotherapeut sind typische Ausbildungen; doch es geht auch spezieller, beispielsweise als Logopäde, Augenoptiker oder Hörgeräteakustiker. Von den Fachkenntnissen und dem Umgang mit Patienten profitieren die angehenden Ärzte vor allem im praktischen Teil ihres Studiums.

Große Hürde: Das Physikum
Dort steht nach vier Semestern die größte Hürde an: das Physikum. In schriftlichen und mündlichen Prüfungen müssen die Studenten ihr Wissen in Anatomie, Physiologie, Biochemie und Psychologie unter Beweis stellen. „Schon vor dem Physikum wird gesiebt“, weiß Benjamin. „Die Zulassung zu bekommen, ist das Schwierigste.“ Als er die umfassende Zwischenprüfung im Juli 2008 bestanden hatte, war die Freunde groß. „Danach konnte ich das Wissen im Krankenhaus praktisch anwenden und habe die Zusammenhänge viel besser verstanden“, sieht der Medizin-Student heute klarer. In Lübeck sei das Studium sehr praxisorientiert, berichtet er, denn die Studenten arbeiten viele Wochen auf den Stationen im Krankenhaus und werden in kleinen Gruppen betreut. Allerdings vermisse er manchmal Informationen über alternative Heilmethoden und Übungen in der Gesprächsführung mit Patienten. „Die Studenten werden im Klinikalltag ganz schön ins kalte Wasser geworfen“, findet er. Durch die Erfahrung im Rettungsdienst hatte er selbst allerdings wenig Scheu im Umgang mit den Patienten. Er kann während des Patientengesprächs, beispielsweise zur Ermittlung der Krankengeschichte in Bezug auf die aktuelle Erkrankung (Anamnese), die richtigen Fragen stellen und einschätzen, welche Informationen nützlich sein könnten.
Im Berufsalltag haben Ärzte mit Menschen verschiedener Nationalitäten zu tun und müssen wissenschaftliche Studien lesen, die häufig auf Englisch verfasst sind. Es lohnt sich also, Fremdsprachenkenntnisse auszubauen. Benjamin verbringt daher einen Teil seiner viermonatigen Famulatur im englischsprachigen Ausland: Zur Wahl stehen vier Wochen Praktikum in einer Klinik im schottischen Aberdeen oder in Estland.

Spezialisierung auf Innere Medizin
Welchen Facharzt er nach dem Praktischen Jahr (PJ) und dem zweiten Staatsexamen im Frühjahr 2012 anstrebt, weiß er auch schon: „Um Notarzt zu werden, bietet sich eine Spezialisierung auf Innere Medizin an. Damit könnte ich mich später auch mit in einer eigenen Praxis niederlassen.“ Bis dahin jobbt er studienbegleitend in der Notaufnahme der Lübecker Uniklinik. Aufgrund seiner Zusatzausbildung im Rettungsdienst darf er dort Patienten aufnehmen, ihre Vitalparameter messen und ihnen Medikamente verabreichen. Sein Ziel: Schon während der Facharztausbildung für Innere Medizin eine Weiterbildung als Rettungsmediziner zu absolvieren, damit er als verantwortlicher Arzt Rettungseinsätze leiten darf. Schließlich ist ein Notfall für Benjamin schon Routine.




Tipps vom Experten

Um einen Pflegeberuf zu erlernen, werden einige Eigenschaften vorausgesetzt. Diese fasst Johanna Knüppel, Referentin beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), in drei Kategorien zusammen:
a) Leistungsvermögen: Pflegepersonal sollte physisch gesund sein, denn bei der Arbeit wird viel gelaufen und gehoben. Die Beschäftigten müssen mit den Händen geschickt sein sowie gut sehen und hören können. Aber auch das intellektuelle Potenzial ist wichtig, beispielsweise die mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit und Rechtschreibung. Bei der Dosierung von Medikamenten sind Rechenkenntnisse und bei Krankenbeobachtung und Behandlungspflege gute Auffassungsgabe und Konzentrationsfähigkeit gefragt.
b) Soziale Kompetenz: Für den Umgang mit Pflegebedürftigen sind Einfühlungsvermögen, Geduld und Toleranz wichtig. In der Zusammenarbeit mit den Kollegen wird im Team gearbeitet, wobei auch Konflikte bewältigt werden müssen. Soziale Umgangsformen sowie Kritikfähigkeit werden ebenfalls benötigt.
c) Motivation: Wer Menschen pflegen möchte, sollte sich für ihre Lebenswelt interessieren, aber auch Interesse an medizinischen und wissenschaftlichen Zusammenhängen zeigen. Außerdem sollte er mit belastenden Faktoren wie Leiden und Sterben sowie Ekelgefühlen umgehen können.
Sind diese Anforderungen erfüllt, sieht Johanna Knüppel für Bewerber gute Chancen, den Pflegeberuf erfolgreich und zufrieden ausüben zu können.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/taeglich_neue_herausforderungen_zukunftsberuf_arzt_285.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>Simone Böhnisch</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>285</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:26:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden“</title>
		<description><![CDATA[Aufgewachsen im grenznahen Emmerich, war der Weg in die Niederlande für Anne Swhajor nicht weit. Die Radboud Universiteit Nijmegen überzeugte sie bereits am „Tag der offenen Tür“ – mittlerweile hat die 26-Jährige einen Studienabschluss in Psychologie in der Tasche und ist kurz davor, ihr Zweitstudium der Religionswissenschaft zu beenden.]]></description>
		<text><![CDATA[Schon bevor sie sich entschied, zum Studieren in die Niederlande zu gehen, hatte Anne Swhajor enge Verbindungen zum westlichen Nachbarland: Ihre Mutter ist Niederländerin und vom niederrheinischen Emmerich, dem Ort, wo sie aufgewachsen ist, liegt die Grenze nur einen Katzensprung entfernt. Als es nach dem Abi darum ging, einen Studienort auszuwählen, besuchte sie deshalb auch die Informationstage niederländischer Hochschulen. Besonders gut gefiel es ihr an der Radboud Universiteit in Nijmegen, und sie war überglücklich, als sie dort einen Platz in ihrem Traum-Studiengang Psychologie
erhielt.

Reibungslos und unbürokratisch
Der Start verlief reibungslos: „Die Einschreibung und Anmeldung war überhaupt nicht bürokratisch. Außerdem sind die Ansprechpartner und Dozenten alle sehr locker und menschlich und helfen gerne weiter“, ist Annes Erfahrung. Auch die traditionsreiche Studentenstadt Nijmegen gefiel ihr auf Anhieb, und das Kontakte-Knüpfen fiel nicht schwer. „Zuerst waren wir Studenten aus Deutschland eher unter uns, aber mittlerweile ist mein Freundeskreis sehr gemischt“, so die Studentin.
Vor Studienbeginn musste Anne – trotz ihrer guten Sprachkenntnisse – wie alle ausländischen Bewerber einen Niederländisch-Test absolvieren, das obligatorische NT2-Examen. „Studienanwärter, die noch nicht so fit in der Sprache sind, können an der Uni fünf Wochen lang einen Intensivkurs belegen“, weiß die 26-Jährige. Die Teilnahmegebühren von rund 1200 Euro bekommen die Studenten zurückerstattet, wenn sie im ersten Studienjahr mindestens 30 ECTS-Leistungspunkte erreichen: Ein guter Anreiz, direkt ab Studienbeginn richtig durchzustarten.

Auch Anne hat die Erfahrung gemacht, dass im ersten Studienjahr besondere Anstrengungen nötig sind: „In den Niederlanden gibt es zwar in vielen Fächern nicht so hohe NC-Hürden wie in Deutschland, dafür wird im ersten Jahr extrem ausgesiebt.“ Alle zwei bis sechs Wochen standen Klausuren auf dem Programm, ständig musste sie für mehrere Fächer parallel pauken. Am Ende des Jahres war die Zahl der Studenten um ein Viertel geschrumpft – Anne aber zum Glück noch dabei.

Positive Erfahrungen
Wenn sie jetzt, am Ende des Studiums, auf ihre Studienzeit in den Niederlanden zurückblickt, kommt sie eindeutig zu dem Schluss: „Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden.“ Während des Psychologiestudiums spezialisierte sie sich auf Religions- und Kulturpsychologie. Dazu gehörten Seminare zu Jugendkulturen und zur multikulturellen Gesellschaft. Auch die Psychologie der Magie stand auf dem Stundenplan. Um den fachlichen Hintergrund noch zu erweitern, schrieb sie sich gleichzeitig für Religionswissenschaften ein. Dort ist sie, im Gegensatz zum Fach Psychologie, die einzige deutsche Studentin. Seit Juni hat sie nun den Master in Psychologie in der Tasche, im nächsten Jahr will sie dann ihr Zweitstudium abschließen. Sie plant, in ihrer Masterthesis das Thema „Sterben und Tod“ zu bearbeiten, unter spezieller Berücksichtigung des Buddhismus. Und nach dem Studium? Anne würde in Zukunft gerne weiter wissenschaftlich arbeiten und Fragen der Religionswissenschaft und der Psychologie erforschen. Ob in den Niederlanden, in Deutschland oder in einem anderen Land – da will sie sich nicht festlegen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ich_wuerde_mich_immer_wieder_dafuer_entscheiden_284.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>Victoria Liesche</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>284</guid>
		<pubdate>2009-11-11 15:19:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren im orangen Königreich</title>
		<description><![CDATA[Tulpen, Windmühlen, Goudakäse – die Niederlande bieten weit mehr als gängige Klischees, zum Beispiel erstklassige Bildung. Mittlerweile zählen sie zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa.]]></description>
		<text><![CDATA[Die westlichen Nachbarn bieten weltoffenen Bildungshungrigen viel: Die Universitäten sind in der Regel technisch sehr gut ausgestattet, das Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Dozenten ist ausgewogen. Überfüllte Hörsäle, wie sie von deutschen Universitäten bekannt sind, gibt es in den Niederlanden kaum. Hinzu kommt eine persönliche und umfassende Betreuung der Studenten durch Professoren und studentische Tutoren.
Zulassungsbeschränkungen sind in den Niederlanden, anders als in Deutschland, relativ selten. Während beispielsweise ein Studium der Molekularen Biomedizin in Deutschland einen recht guten Notendurchschnitt voraussetzt, ist dieser Studiengang in den Niederlanden überall zulassungsfrei. Dennoch gibt es auch in den Niederlanden stärker nachgefragte Studiengänge wie beispielsweise Tier-, Human- und Zahnmedizin sowie einige Wirtschaftsstudiengänge, die in der Zulassung beschränkt werden. In einigen Studiengängen limitiert die niederländische Regierung die Zahl der Studienplätze an Hochschulen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu verhindern.

Interessante Fachhochschulstudiengänge
Eine Besonderheit im Vergleich zu Studienangeboten in Deutschland sind die Studiengänge im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Krankenpflege oder Logopädie. Während diese Ausbildungen in Deutschland überwiegend an kostenpflichtigen Berufsfachschulen angesiedelt sind, werden diese in den Niederlanden auf Fachhochschulniveau ausgebildet. Die Nachfrage aus Deutschland nach derartigen Studienplätzen war und ist deshalb besonders groß.
Während in Deutschland vor Beginn des Bewerbungsverfahren bekannt gegeben werden muss, ob es unter Umständen eine Beschränkung und damit ein Auswahlverfahren gibt, ist es in den Niederlanden anders: Hier zeigt sich erst während des laufenden Verfahrens, ob eine Zulassungsbeschränkung nötig ist. Dies hängt von der Nachfrage ab. Möglich ist es daher auch, dass nur an einzelnen Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung besteht und andere zulassungsfrei sind. Die Zulassungsbeschränkung in den Niederlanden wird als Numerus Fixus bezeichnet.
Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden, anders als in Deutschland, bereits schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen. Viele Studiengänge lassen Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn (Beginn 1. September des Jahres) zu, also sogar noch im August. Dennoch wünschen sich die Hochschulen aus Planungsgründen eine rechtzeitige Bewerbung um einen Studienplatz, am besten im Dezember des Vorjahres. Bewerbungen sind auch ohne die Vorlage des Zeugnisses der Hochschulreife möglich. Dieses muss erst später vorgezeigt werden. Dies gilt auch für den Nachweis der Sprachkenntnisse. Sie müssen erst unmittelbar vor Studienbeginn vorliegen und nicht schon bei der Bewerbung nachgewiesen werden.
Fächer mit einer Zulassungsbeschränkung hingegen haben zumeist einen festen Bewerbungsschluss. Das beste ist also, sich rechtzeitig an den in Frage kommenden Universitäten und Hochschulen nach den Terminen der Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Auch können auf diesem Wege eventuell vorhandene Aufnahmebedingungen erfragt werden, denn manche Universitäten verlangen Aufnahmegespräche oder Prüfungen.

Unterschiedliche Sprachanforderungen
Auch die Sprachanforderungen variieren sehr stark. Mit der künftigen Hochschule sollte daher auf jeden Fall vor der zentralen Bewerbung über etwaige Anforderungen hinsichtlich Niederländisch, Schulfächern im Abschlusszeugnis und einer eventuellen künstlerischen oder anderen Aufnahmeprüfung gesprochen werden.



Wo gibt’s Infos zum Studium in den Niederlanden?

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden interessiert, kann zwischen unterschiedlichen Informationsquellen wählen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und zahlreiche deutsche und niederländische Internetseiten bieten umfangreiche Hinweise und Tipps.

www.studieren-in-holland.de
Umfangreiche Homepage mit wichtigen Informationen und Erfahrungsberichten müber ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl
Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen, sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl
Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen, ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl
Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos rund um den niederländischen Sprachtest, sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

Aber natürlich gibt es auch Ratgeber in Buchform, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinander setzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen. Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro im Buchhandel oder im Internet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_im_orangen_koenigreich_283.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>283</guid>
		<pubdate>2009-11-11 15:16:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Schweizerische Hochschulen setzen auf Praxisnähe: Auf dem Weg zum (Karriere-)Gipfel</title>
		<description><![CDATA[Französisch, Italienisch oder doch lieber Deutsch? Wer in der Schweiz studieren will, hat in puncto Sprache die Qual der Wahl. Zudem sind die Hochschulen des Alpenlandes bekannt für ihr hohes Niveau.]]></description>
		<text><![CDATA[Auslandserfahrung ist immer ein Pluspunkt. Bei einem Studium in der Schweiz – sei es nun im französisch-, italienisch- oder deutschsprachigen Teil – können die Studenten sicher sein, aufgrund des hohen Niveaus der Hochschulausbildung schon während des Studiums die ersten Sprossen der Karriereleiter zu erklimmen.

Ausgezeichnete Praxisnähe
Neben der reizvollen Landschaft und den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten liegt der Vorteil eines Studiums in der Schweiz in der außergewöhnlichen Praxisnähe, die Wirtschaft und Wissenschaft eng miteinander verzahnt. Das war auch eines der Argumente, die Andrea Bitzer davon überzeugten, ein Master-Studium in der Schweiz aufzunehmen. Mittlerweile steht die 24-jährige Deutsche kurz vor ihrem Abschluss im neu geschaffenen Masterprogramm „Product Design &amp; Management“ der Hochschule Luzern. Nach ihrem Bachelor-Abschluss im Fach Textilmanagement an der Hochschule Reutlingen sammelte sie zunächst Erfahrungen bei renommierten Bekleidungsfirmen, wie zum Beispiel bei Hugo Boss, und besuchte eine Kunstschule. Mit der Zeit entwickelte Andrea den Wunsch, ihre Leidenschaft für Design mit wirtschaftlichem Know-how zu verbinden. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Master-Studiengangs an der Hochschule Luzern war genau das Richtige für sie. „Schon beim Vorstellungsgespräch an der Hochschule habe ich mich sehr wohl gefühlt. Es war eher eine Unterhaltung über meine Motivation als eine Prüfungssituation“, erinnert sich Andrea.

Vor Studienbeginn hatte sie zunächst einige bürokratische Hürden zu überwinden: Aufenthaltsgenehmigung beantragen, Konto eröffnen, Versicherungen informieren. „Ich kann nur raten, sich für diese organisatorischen Dinge genug Zeit zu nehmen und sich genau zu erkundigen“, so die Studentin. Zum Beispiel kann es sich in einigen Kantonen lohnen, seinen Wohnsitz in die Schweiz zu verlegen, da ausländische Studenten dann beantragen können, lediglich
die gleichen Studiengebühren wie ihre Schweizer Kommilitonen zu bezahlen und sich zusätzliche Abgaben sparen. Die Höhe der Studiengebühren ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt. Je nach Universität und Kanton variieren die Kosten. Neben dem von jedem Studierenden zu entrichtenden „Kollegiengeld“ fallen weitere Gebühren für die Unfallkasse, Bibliotheken und studentische Organisationen an. Die jährlichen Studiengebühren liegen etwa zwischen 650 und 1500 Euro.

Inspirierender Austausch
Aus ihrem Bachelor-Studiengang kannte Andrea Bitzer sehr straffe Studienstrukturen. Jetzt, beim Masterstudium in Luzern, steht abwechslungsreiche Projektarbeit auf dem Programm. „Wir können sehr viel selbst entscheiden und Schwerpunkte nach unseren Interessen ausrichten“, lobt die angehende Textilmanagerin. Gute Bedingungen für erfolgreiche Präsentationen bieten die hilfsbereiten Dozenten und die Arbeitsräume: Jeder Design-Student erhält einen eigenen Platz im Atelier der Hochschule. Auch den Austausch mit den anderen Fachrichtungen der Teilschule Design &amp; Kunst findet sie sehr inspirierend. „Mittlerweile verstehe ich auch das Schwyzerdütsch der einheimischen Studenten ganz gut“, lacht Andrea. Während der Seminare wird ihr und den anderen ausländischen Studierenden zuliebe aber weiterhin Hochdeutsch gesprochen.



Großes Studienangebot in der Schweiz

Besonders qualifizierte Studiengänge – wer hat’s erfunden? Natürlich nicht nur die Schweizer, aber tatsächlich bietet die Hochschullandschaft den Studenten eine Vielzahl interessanter Studienfächer an überschaubaren, bestens ausgestatteten Universitäten – eine echte Alternative zum Studium an deutschen Hochschulen.
So gilt die Universität von St. Gallen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften als eine der besten Managerschmieden Europas. Kein Wunder, dass mittlerweile trotz der Studiengebühren schon jeder vierte Student, der in den Hörsälen der schweizerischen Hochschulen sitzt, einen ausländischen Pass in der Tasche hat. Zehn Universitäten gibt es in der Schweiz, hinzu kommen zwei Eidgenössische Technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und zahlreiche fachspezifische Hochschulen. Die Universitäten in Basel, St. Gallen, Luzern, Bern und Zürich liegen im deutschsprachigen Bereich, während sich die Universitäten von Lausanne, Neuenburg, Freiburg und Genf in der französischsprachigen Region befinden. Die Universität in Freiburg ist sowohl deutschals auch französischsprachig ausgelegt. Italienisch ist die Unterrichtssprache an der Universität in Lugano.

Wer sich in der Schweiz für ein Studium bewerben möchte, wendet sich direkt an die jeweilige Hochschule. Es empfiehlt sich, schon im Vorfeld genaue Informationen über die Aufnahmekriterien einzuholen, denn schweizerische Hochschulen haben sehr hohe Ansprüche bezüglich der Vorleistungen und Sprachkenntnisse. Falls die im Abitur erbrachten Leistungen für eine Hochschulzulassung in der Schweiz nicht ausreichen, muss der Bewerber die schweizerische oder kantonische Maturitätsprüfung absolvieren. Zulassungsbeschränkungen wie den Numerus clausus kennen die schweizerischen Hochschulen darüber hinaus nicht. Einzige Ausnahme sind die medizinischen Studiengänge: Einige Hochschulen nehmen aus Kapazitätsgründen keine ausländischen Medizinstudenten auf.

Weitere Informationen auf der Seite der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten: www.crus.ch

Tipps und Neuigkeiten zum schweizerischen Studentenleben: www.studysurf.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/schweizerische_hochschulen_setzen_auf_praxisnaehe_auf_dem_weg_zum_karriere-gipfel_282.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>282</guid>
		<pubdate>2009-11-11 15:10:34</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandssemester in Australien liegen klar im Trend</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich Australien bei deutschen Abiturienten und Studenten zu einem der beliebtesten Zielländer für ein Auslandsstudium entwickelt. Während noch im Jahr 1998 insgesamt nur etwa 300 Deutsche ein Studium in Australien antraten, waren es 2008 bereits mehr als 4000 – Tendenz steigend!
Diese Entwicklung ist zum einen auf die gestiegene Faszination zurückzuführen, die Australien mit seiner grandiosen Tier- und Pflanzenwelt und der oft zitierten „laid back“ Mentalität seiner Einwohner auf viele Deutsche ausübt. Von den tropischen Regenwäldern im Nordosten über die staubig-trockenen Weiten des Outbacks im Zentrum des Kontinents bis hin zu den Surferparadiesen der Gold Coast und den quirligen Metropolen Sydney, Brisbane und Melbourne bietet Australien ausreichend Abwechslung für jeden Geschmack.

Hochgradige Universitäten
Zum anderen hat sich inzwischen unter deutschen Abiturienten und Studenten mehr und mehr herumgesprochen, dass Australien zusätzlich zu faszinierender Landschaft und entspanntem Lebensstil auch hervorragende Universitäten zu bieten hat. Insgesamt gibt es in Australien derzeit rund 40 überwiegend staatliche Universitäten. Diese sind in Bezug auf ihre Lehre weitaus homogener als die Hochschulen in vielen anderen Ländern. Hervorragende Studienbedingungen mit engagierten Professoren, kleinen Kursen, einer praxisnahen, anwendungsbezogenen Lehre und eine schier unbegrenzte Auswahl von Studiengängen und Spezialisierungsmöglichkeiten tragen zum exzellenten Ruf des australischen Hochschulsystems bei.

Hochschulen vorab prüfen
Bei aller Homogenität besitzt jede australische Universität natürlich ihr ganz eigenes Profil und unterscheidet sich nicht nur durch ihre Lage und Größe, sondern auch durch die angebotenen Studienfächer und Kombinationsmöglichkeiten sowie ihre Ausrichtung als vorwiegend lehr- oder forschungsbasierte Universität von den anderen Hochschulen des Landes. Nicht jede Universität ist daher für jeden Studenten geeignet und es ist wichtig, sich vorab genau zu informieren, um die für das jeweilige Studienvorhaben und die persönlichen Interessen passende Universität zu finden.
Bei deutschen Studenten besonders beliebt sind die so genannten „Study Abroad“-Programme, die von nahezu allen australischen Universitäten angeboten werden. Im Rahmen dieser Programme können internationale Studenten für ein oder zwei Semester an einer australischen Universität studieren. Die Zulassung für das „Study Abroad“-Programm ist dabei nicht auf einen bestimmten Fachbereich oder gar einen einzelnen Studiengang beschränkt, sondern die Bewerber können sich ihre Kurse weitgehend frei aus dem gesamten Kursangebot zusammenstellen und somit auch Kurse aus verschiedenen Studienrichtungen kombinieren. Begrenzt wird die Kurswahl in der Regel nur durch das Studienangebot selbst, die verfügbaren Plätze in den Kursen sowie die persönlichen Vorkenntnisse.

Für deutsche Studenten bietet die Flexibilität der „Study Abroad“ Programme große Vorteile, da sie es ihnen ermöglicht, bereits vor Beginn des Auslandssemesters die spätere Anrechnung der in Australien belegten Kurse mit dem Prüfungsamt der deutschen Heimatuniversität oder –fachhochschule abzuklären.
Voraussetzung für die Teilnahme an einem solchen „Study Abroad“-Programm ist in der Regel das Abitur oder Fachabitur, wobei einige australische Universitäten darüber hinaus verlangen, das zum Zeitpunkt der Abreise nach Australien bereits mindestens ein Studienjahr an einer deutschen Universität oder Fachhochschule abgeschlossen wurde. Außerdem müssen ausreichend gute Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Dieser Nachweis erfolgt normalerweise über einen kostenpflichtigen standardisierten Englischtest wie den TOEFL (Test of English as a Foreign Language) oder IELTS (International English Language Testing System). Zahlreiche australische Universitäten akzeptieren jedoch auch alternative Sprachnachweise wie eine bestimmte Englischnote im Abiturzeugnis oder den so genannten DAAD-Test, der in der Regel kostenlos an der deutschen Heimathochschule absolviert werden kann.

Finanzierungsmöglichkeiten
Zur Finanzierung eines Auslandssemesters in Australien eignet sich vor allem das so genannte Auslands-BAföG. Diese häufig unterschätzte staatliche Förderung beinhaltet sowohl einen Zuschuss zu den Studiengebühren in Australien in Höhe von bis zu 4600 Euro für maximal ein Studienjahr als auch eine Flugkostenpauschale in Höhe von 1000 Euro sowie Zuschläge für eine Auslandskrankenversicherung und die höheren Lebenshaltungskosten in Australien. Aufgrund höherer Förderungssätze und Bedarfsgrenzen können auch Studenten, die aufgrund der Einkommenssituation ihrer Eltern keinen Anspruch auf Inlands-BAföG haben, eine Förderung für ihr Auslandsstudium erhalten. Es ist deshalb auf jeden Fall sinnvoll, frühzeitig das für die Antragstellung zuständige Studentenwerk Marburg zu kontaktieren und die Möglichkeit einer Förderung abzuklären, dann steht dem Auslandssemester in Australien nichts mehr im Wege!

Kontakt

Kostenlose Beratung und nähere Infos zum Thema bietet
www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auslandssemester_in_australien_liegen_klar_im_trend_281.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>281</guid>
		<pubdate>2009-11-11 14:06:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Money, Money, Money</title>
		<description><![CDATA[Auch Studenten können nicht nur von Luft und Liebe leben. Wohnen, Essen, Bücher und nicht zuletzt die Studiengebühren müssen finanziert werden – längst nicht jeder hat wohlhabende Eltern oder einen lukrativen Nebenjob. Zum Glück gibt es Fördermöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[BAföG, Stipendien, Bildungskredite, Studienbeitragsdarlehen – das Angebot an Finanzierungshilfen für Studenten ist vielfältig und oft verwirrend. Deshalb empfehlen Experten, vor einer Entscheidung zunächst den individuellen Förderbedarf zu ermitteln. Wird während der gesamten Studienzeit zusätzliches Geld benötigt oder nur für die Abschlussphase? Ist ein Auslandssemester geplant? Auch über die eigenen Voraussetzungen sollten sich die Studenten klar werden: Liegt eine BAföG-oder Stipendien-Berechtigung vor? Dann kann womöglich die Schuldenlast eines Studienkredits vermieden werden.

BAföG: der Klassiker der Studienfinanzierung
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 643 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern. Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfängern praktisch Geld „geschenkt“.
Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien: gute Noten und Engagement gefragt
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten. Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession.

Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es Kontakte und eine ideelle Förderung durch Seminar-Angebote. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Seit ungefähr vier Jahren ergänzen zahlreiche Studiendarlehen, Studienkredite und Bildungsfonds die herkömmlichen Finanzierungsformen wie Jobben, Stipendien, BAföG oder Unterstützung durch die Eltern. „Die Finanzkrise hat, anders als vereinzelt befürchtet, keine negativen Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Studienkrediten in Deutschland“, berichtet Ulrich Müller, Projektleiter beim Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). „Es ist weder eine zurückhaltende Vergabe von Studienkrediten noch eine Verschärfung der Auswahlverfahren festzustellen. Im Gegenteil führt die Finanzkrise vielfach zu günstigeren Konditionen.“ Die Angebote der Kreditinstitute unterscheiden sich deutlich mit Blick auf die finanzierten Verwendungszwecke und die jeweilige Ausgestaltung. „Studierende haben die Qual der Wahl, aus der großen Bandbreite das beste Angebot herauszufiltern“, schreiben die Wissenschaftler des CHE im Abschlussbericht ihres Studienkredit-Tests 2009. Deshalb ist es anzuraten, sich vor Vertragsabschluss gründlich zu informieren.

Studienbeitragsdarlehen: unkomplizierte Anträge
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Förderbank des Landes oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni. Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit: Vergleich der Konditionen lohnt sich
Die KfW-Bank, verschiedene Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken bieten Studienkredite an, die zur Finanzierung des Lebensunterhalts während des Erststudiums dienen sollen. Höhe, Dauer, Zinsen und weitere Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein Vergleich. Bei der KfW-Bank ist beispielsweise die Darlehenslaufzeit flexibel gestaltbar. Die Auszahlungsphase, in der die Studenten einen monatlichen Förderbeitrag zwischen 100 und 650 Euro erhalten, ist auf maximal fünf Jahre festgelegt, kann aber gegen Vorlage einer Bescheinigung der Hochschule um zwei Jahre verlängert werden. Hieran schließen sich die tilgungsfreie Zeit, Karenzzeit genannt, und die Tilgungsphase an, die sich über maximal 25 Jahre erstrecken kann.

Studienabschlusskredite: Finanzspritze für den Endspurt
Studenten fällt es gerade in der Examenszeit schwer, Nebenjob und Lernen zu vereinbaren. Für diese Zeit bieten viele Studentenwerke Studienabschlusskredite an. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinssätze aus. Auch die Bundesregierung bietet gemeinsam mit der KfW-Förderbank und dem Bundesverwaltungsamt eine zinsgünstige Förderung für diese besonderen Lernphasen: Ab der bestandenen Zwischenprüfung kann ein so genannter Bildungskredit beantragt werden. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, zum Beispiel einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern und kann mit BAföGLeistungen kombiniert werden.

Bildungsfonds: karriereorientierte Studenten profitieren
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen. Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.

Weitere Informationen

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat 33 Studienkredite, -darlehen und -fonds verglichen. Die Testergebnisse stehen unter www.che-studienkredit-test.de zum kostenlosen Download bereit.



Studiengebühren: Vergleichen lohnt sich

Ein zukunftsträchtiger Studiengang, ein gutes Betreuungsverhältnis, eine interessante Stadt – viele Faktoren spielen bei der Wahl des Studienortes eine Rolle. Nicht zu vergessen sind die Studiengebühren: Da jedes deutsche Bundesland selbst festlegen kann, wie teuer das Bezahl-Studium an seinen Unis sein soll, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. In manchen Ländern zahlen die Studenten keine Gebühren, in anderen bis zu 650 Euro pro Semester. Einige Universitäten bitten vor allem Studenten zur Kasse, die die Regelstudienzeit überzogen haben, an anderen Hochschulen zahlt man ab Studienbeginn.

Baden-Württemberg: 500 Euro

Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro, an FHs mindestens 100 Euro, an Universitäten mindestens 300 Euro

Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion

Brandenburg: Vorerst keine

Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“

Hamburg: 375 Euro nachgelagert

Hessen: Keine

Mecklenburg-Vorpommern: keine

Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro

Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro

Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester

Saarland: 1. und 2. Semester 300 Euro, danach 500 Euro

Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“

Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium

Schleswig-Holstein: Keine

Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/money_money_money_280.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>280</guid>
		<pubdate>2009-11-11 14:02:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ukrainistik an der Uni Greifswald: Geheimtipp für Slawisten</title>
		<description><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz im Umgang mit verschiedenen Volksgruppen ist eine wichtige Qualifikation der Ukrainisten. Darüber hinaus eröffnen die vielfältigen Inhalte des seltenen Studienfachs spannende berufliche Perspektiven in Politik und Wirtschaft.]]></description>
		<text><![CDATA[Greifswald ist neben Wien der einzige Standort im deutschsprachigen Raum, wo Ukrainistik studiert werden kann. „In diesem kleinen Studiengang können wir die Studenten individuell betreuen“, schwärmt Prof. Dr. Alexander Wöll, Inhaber des Lehrstuhls für Ost- und Westslawische Philologie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. Hier müssten die Studenten außerdem weder Studien- noch hohe Verwaltungsgebühren zahlen.

Ukrainistik bietet viele Arbeitsfelder
„Die Ukraine ist ein spannendes Land: Als Puffer zwischen Ost und West, zwischen Europa und Russland, ist noch nicht absehbar, in welche Richtung sich die Politik orientieren wird“, so Wöll. Die Arbeitsfelder der Ukrainisten sind sehr unterschiedlich. „Viele finden in Berlin eine Stelle bei politischen Stiftungen oder bei der deutschen Botschaft in Kiew“, berichtet Wöll. „Wir haben aber auch Absolventen, die beim Ostausschuss der Agrarwirtschaft oder am Goethe Institut arbeiten. Eine ehemalige Studentin ist bei Microsoft Osteuropa beschäftigt und setzt kyrillische Schriftzeichen in der Software um. Andere Ukrainisten sind journalistisch tätig, arbeiten bei einer katholischen Hilfsorganisation für Osteuropa oder beim Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD).“
Wer sich für das Ukrainistik-Studium in Greifswald entscheidet, erlernt zunächst die Landessprache. Im Sprachkurs Ukrainisch werden die kyrillischen Schriftzeichen, Grammatik, Konversation, Lektüre und Übersetzung der ostslawischen Sprache gelehrt.
Das Studium vermittelt zudem wichtige interkulturelle Kompetenzen. Die Studenten beschäftigen sich beispielsweise mit dem Zusammenleben der verschiedenen Ethnien und Religionsgemeinschaften in der polnisch-ukrainisch-jüdisch-deutschen Bevölkerung der Regionen Galizien und Bukowina oder mit den kulturellen Konstellationen der Krim und der Ostukraine. Die Literatur regionaler Autoren ist hierfür sehr aufschlussreich. Das Land bietet Zugang zu einer Reihe von Kulturen, deren Interaktionen wichtige Erkenntnisse über das Zusammenleben im Zeitalter der Globalisierung liefern können. Mit ihrer komplexen Geschichte eignet sich die Ukraine sehr gut, um die Probleme des Kulturtransfers zu behandeln.

Internationaler Austausch
Ein intensiver Austausch internationaler Studenten und Wissenschaftler findet auf der jährlich veranstalteten Sommerakademie „Greifswalder Ukrainicum“ statt, zu der Studierende, Akademiker und Nachwuchswissenschaftler aller Disziplinen geladen sind. Während der zweiwöchigen Veranstaltung finden Seminare und Workshops statt, in denen die Geschichte, Kultur und Politik des Landes diskutiert werden. Im internationalen Team werden Ukrainisch- Sprachkenntnisse vertieft. Lesungen, Konzerte, Filmabende und Exkursionen bieten lebendige Einblicke in die vielfältige Kultur des nach Russland größten Landes Europas.
„Für das Ukrainistik-Studium interessieren sich sowohl west- als auch ostdeutsche Studierende“, erläutert Wöll. „Wir haben aber auch einige Studenten mit slawischem Hintergrund, die hier ein Auslandsjahr absolvieren.“ Seit dem Wintersemester 2009/2010 bietet die Universität Greifswald außerdem das zwei Semester umfassende „Ukrainicum“ an, das von Studierenden anderer Fachrichtungen, wie Jura oder Medizin, studienbegleitend absolviert werden kann. „Das Ukrainicum vermittelt in sechs Stunden pro Woche fundamentale Sprachkenntnisse und beinhaltet Landes- und Kulturstudien“, erklärt Wöll. „Die Studierenden können sich beispielsweise fächerübergreifend mit osteuropäischem Recht, Geschichte oder Geographie beschäftigen und sind anschließend für die Arbeit in der Ukraine oder mit ukrainischen Partnern qualifiziert.“

Auch Studierenden anderer Universitäten der Region, beispielsweise aus Rostock, Stralsund, Berlin oder Potsdam, steht das Ukrainicum in Greifswald offen.



Ukraine – ein Land im Umbruch

Wer sich für ein Studium der Ukrainistik entscheidet, hat es mit einem spannenden Forschungsfeld zu tun.
Das flächenmäßig zweitgrößte Land Europas befindet sich seit dem Zerfall der Sowjetunion in einem Prozess des Umbruchs, der im Herbst 2004 in der so genannten Orangenen Revolution seinen bisherigen Höhepunkt fand.

Turbulente Präsidentschaftswahlen
Damals erfassten nach den Präsidentschaftswahlen Massenproteste das ganze Land – internationale Wahlbeobachter gingen davon aus, dass Wahlmanipulationen zum Sieg des von Russland unterstützten Premierministers Wiktor Janukowytsch geführt hatten. Schließlich erklärte das Oberste Gericht der Ukraine die Wahl offiziell für ungültig. Bei der Wiederholungswahl siegte der pro-westliche Kandidat der Opposition, Wiktor Juschtschenko, der seitdem mit wechselnden Bündnissen regiert.

Unklare Zukunftsaussichten
Noch ist nicht klar, ob sich das Land auf Dauer eher gen Westen oder gen Russland orientieren wird. Beobachter halten aber langfristig einen EU-Beitritt der Ukraine für möglich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ukrainistik_an_der_uni_greifswald_geheimtipp_fuer_slawisten_279.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>279</guid>
		<pubdate>2009-11-11 13:52:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren in „Fernost“: Zwischen Ostseestrand und Räuchermännchen-Land</title>
		<description><![CDATA[Ein Jahr lang Bahncard umsonst, ein Laptop und ein Semester mietfrei wohnen: Die ostdeutschen Städte lassen sich die Akquise von Studienbewerbern etwas kosten. Auch in puncto Ausstattung müssen sich die Hochschulen der neuen Bundesländer keinesfalls hinter den Unis im Westen verstecken.]]></description>
		<text><![CDATA[Viele Hochschulstandorte im Osten Deutschlands blicken auf eine lange Tradition zurück und genießen auch über Deutschlands Grenzen hinaus einen exzellenten Ruf. An der Bauhaus- Universität Weimar wurden beispielsweise wichtige Kapitel der Kunst- und Baugeschichte mitgeschrieben. Die Hochschule für Bildende Künste in Dresden, deren Vorläufer vor über 300 Jahren gegründet wurde, ist eine der ältesten Kunstakademien im deutschsprachigen Raum. Und die Universität Rostock, direkt an der Küste gelegen, ist als internationaler Spitzenstandort für die Erforschung maritimer Systeme bekannt.

Moderne Ausstattung
Grundsätzlich bieten ostdeutsche Bildungseinrichtungen den Studenten ein modernes Forschungsumfeld und Lehre auf hohem Niveau. Besonders die Ausstattung kann sich sehen lassen: Nach dem Mauerfall wurde viel Geld investiert, um die Bildungsstätten der neuen Länder umzugestalten und zu modernisieren. Das Ergebnis: Im Vergleich zu westdeutschen Einrichtungen sind Laborarbeitsplätze, Werkstätten und Ateliers im Osten sehr gut ausgestattet. Auch die Service- und Beratungsleistungen schneiden bei Befragungen unter Studenten besser ab als an westdeutschen Hochschulen. Kein Wunder also, dass die Studenten in Ostdeutschland mit ihren Studienbedingungen zufriedener sind als ihre Kommilitonen im Westen, wie der Studienqualitätsmonitor 2008 des Hochschul-Informations-Systems (HIS) in einer Umfrage zeigt. Übringens: Studiengebühren für die Regelstudienzeit eines Erststudiums fallen in keinem der neuen Bundesländer an.

Attraktive Angebote für Studenten
Trotz der guten Bedingungen haben die ostdeutschen Hochschulen noch Kapazitäten frei – im Gegensatz zu den oft überfüllten westdeutschen Universitäten. Um für Studienanfänger noch attraktiver zu werden, haben sich viele Hochschulen besondere „Bonbons“ ausgedacht: An der Uni Potsdam erhalten Studenten beispielsweise ein Jahr lang die Bahncard 50 gratis, Neustudenten der FH Lausitz bekommen mit etwas Glück einen Laptop und bei einem Studium an der Europa-Uni Viadrina in Frankfurt (Oder) wird den Studenten ein halbes Jahr lang die Grundmiete erlassen. Der Oberbürgermeister übernimmt zudem den ersten Semesterbeitrag derjenigen, die ihren Hauptwohnsitz an den Studienort verlegen. Auch andere Hochschulstandorte werben mit Begrüßungsgeld oder Wohnsitzprämien.

Die gute Qualität der Wissensvermittlung ist offiziell bestätigt: Thüringen und Sachsen sind laut Bildungsmonitor 2009 des Instituts der deutschen Wirtschaft (DIW) die besten Bildungsstandorte Deutschlands. Hohe Schulqualität, geringe Bildungsarmut, Ingenieurschmiede Deutschlands – Sachsen ist in jedem Bereich Spitzenreiter. Gemeinsam mit Sachsen-Anhalt und Thüringen hat das östlichste Bundesland seine Bildungsqualität im Vergleich mit den anderen Ländern in den vergangenen fünf Jahren stark verbessert. Gerade in den so genannten MINT-Wissenschaften Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik liegen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen vorn. Mecklenburg-Vorpommern hat deutschlandweit den zweithöchsten Anteil der Absolventen in Mathematik und Naturwissenschaften an allen Hochschulabsolventen. In Sachsen, Thüringen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten im Vergleich zu allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten überdurchschnittlich viele Absolventen der Ingenieurwissenschaften. Und in Sachsen promovieren anteilig an allen Doktorarbeiten die meisten Ingenieure.

Doch das Angebot der Studienfächer beschränkt sich längst nicht auf naturwissenschaftliche Bereiche. Das breite Spektrum beinhaltet auch Studiengänge für junge Menschen, die das Besondere suchen: Am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL) kann beispielsweise ein Bachelor- oder Masterstudiengang „Literarisches Schreiben“ absolviert werden. Für den Bachelor bewerben sich die angehenden Schriftsteller mit literarischen Arbeitsproben und Publikationslisten, der Master setzt ein abgeschlossenes Studium oder bereits veröffentlichte belletristische Publikationen voraus. Während des Masterstudiengangs arbeiten die Studenten an einem eigenen, umfangreichen Roman.
Mit tänzerischem und musikalischem Talent kann die einzige eigenständige Tanzhochschule in Deutschland, die Palucca Schule Dresden – Hochschule für Tanz, besucht werden. Als „Diplom- Tanzpädagoge“ unterrichten die Absolventen später Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Tanz-, Ballett- oder Musikschulen im künstlerischen Tanz. Ein Masterstudium „Choreographie“ beinhaltet unter anderem Module in Bewegungsanalyse, Tanzwissenschaft, Research/Improvisation und Produktion.

Einmaliges Aufbaustudium
Deutschlandweit einmalig ist das Aufbaustudium in „Angewandten Sexualwissenschaften“ an der FH Merseburg. Voraussetzung für den sechssemestrigen Masterstudiengang ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium in Sozialer Arbeit oder Sozialpädagogik beziehungsweise ein humanwissenschaftliches Studium. Der Master qualifiziert für die Arbeit in einer Bildungs- oder Beratungsstelle für Familienplanung, Partnerschaft und Sexualität.



Unterhaltsam und informativ: Kampagne „Studieren in Fernost“

Bunt, schräg und laut: So präsentiert sich die Kampagne „Studieren in Fernost“ im Internet.

Die Botschaft: Es lohnt sich, an einer der 44 Hochschulen der neuen Bundesländer zwischen Rügen und dem Erzgebirge zu studieren. Zu dem originellen Konzept der Webseite, die von der Hochschulinitiative Neue Bundesländer in Auftrag gegeben wurde, gehören Gang und Dong, zwei junge Asiaten, die den User auf der Webseite begleiten. Gewürzt mit vielen Video-Einspielern und Animationen erhalten Studieninteressierte einen spielerischen Zugang zu konkreten Informationen über das Leben und Studieren in Ostdeutschland. Mit Studenten und Mitarbeitern der Hochschulen können sie in direkten Dialog treten. Zentrales Element von „Studieren in Fernost“ ist eine Kooperation mit schülerVZ, einem sozialen Netzwerk für Schülerinnen und Schüler in Deutschland.
www.studieren-in-fernost.de

Weitere Infos sind auf der Seite der Hochschulinitiative Neue Bundesländer zu finden.
www.hochschulinitiative.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_in_fernost_zwischen_ostseestrand_und_raeuchermaennchen-land_278.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>278</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:25:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Pluspunkte auf dem Weg zum Studienplatz</title>
		<description><![CDATA[Bis Ende der 1990er Jahre war der Medizinertest Voraussetzung, heute beeinflusst der freiwillige Test für medizinische Studiengänge (TMS) die Vergabe der Studienplätze an einigen Universitäten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer sich für ein medizinisches oder zahnmedizinisches Studium in Heidelberg, Ulm, Freiburg, Tübingen oder Mannheim sowie für ein Medizinstudium in Lübeck oder Bochum interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Medizinertest seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Gleichzeitig dient das Ergebnis beim Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) als Entscheidungshilfe, um die geeignetsten Bewerber zu ermitteln. Je nach Fakultät fließen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei der Zentralstelle zur Vergabe von Studienplätzen (ZVS) und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallel bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich werden in den Fächern Medizin, Pharmazie, Psychologie, Tiermedizin und Zahnmedizin 60 Prozent der Studienplätze über das Auswahlverfahren der Hochschule vergeben und 40 Prozent über die ZVS entsprechend der Abiturdurchschnittsnoten und Wartezeiten.
An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen, der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum.

Gründliche Vorbereitung sinnvoll
Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite des Organisationsbüros der Universität Heidelberg wird eine Informationsbroschüre zum Download angeboten, die alle notwendigen Hinweise sowie Beispielaufgaben enthält. Der Test findet einmal jährlich Anfang Mai an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Januar laufen die Anmeldungen, im Juli gibt es die Ergebnisse.



Nähere Informationen:
www.tms-info.org, www.zvs.de
sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/pluspunkte_auf_dem_weg_zum_studienplatz_277.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>277</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:18:04</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum: Warten auf das Traumstudium</title>
		<description><![CDATA[Der Numerus clausus reicht nicht für das Medizinstudium? Jetzt heißt es, die Wartezeit sinnvoll zu nutzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Wenn das Abitur in der Tasche ist, beginnt die Zählung der Wartesemester. Die sind neben der Abi-Note ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Doch als Wartesemester gelten nur die Semester, in denen der Studienbewerber nicht an einer deutschen (Fach-) Hochschule immatrikuliert war. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der Zentralen Studienvergabe leer ausgegangen ist, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein so genanntes „Parkstudium&quot; einschreiben, sondern die Wartezeit auf sein Traumstudium sinnvoll ausfüllen.

Vorsemester als gute Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung auf das anspruchsvolle Studium sind zum Beispiel spezielle Vorsemester. Solche Kurse bietet beispielsweise das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an – allerdings ist der intensive Unterricht mit recht hohen Kosten verbunden. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Wesentlich günstigere und zum Teil sogar kostenfreie Vorkurse, die sich aber meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum, Marburg und Frankfurt an. In diesen Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Praktische Erfahrungen in der Ausbildung
Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, empfiehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten, die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.
Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.
Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive Pflegepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Pflegepraktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinem Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein Pflegepraktikum im Ausland. Unternehmen, wie beispielsweise die Firma Project Abroad, organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in Argentinien, Rumänien, Nepal und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als Pflegepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_warten_auf_das_traumstudium_276.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>276</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:08:24</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Apotheke, Pharmaindustrie oder Verwaltung: Mehr als nur Pillendrehen</title>
		<description><![CDATA[Naturwissenschaftliches Interesse ist der Einstieg, aber auch der Umgang mit kranken Menschen will gelernt sein. Ein Pharmaziestudium eröffnet viele Berufsperspektiven.]]></description>
		<text><![CDATA[Stephanie Kampschulte erinnert sich: „Bio und Chemie haben mich schon während der Schulzeit interessiert, deshalb wollte ich gerne etwas im naturwissenschaftlichen Bereich studieren.“ Also informierte sie sich über verschiedene Studienmöglichkeiten. Schließlich landete sie bei der Pharmazie: Die Vielseitigkeit des Fachs und die unterschiedlichen Beschäftigungsmöglichkeiten nach dem Abschluss sagten ihr zu.

Als die heute 28-Jährige sich vor neun Jahren ins Studentenleben stürzte, fiel ihr die Wahl des Studienortes nicht schwer: Münster als attraktive Hochschulstadt lag nur zwölf Kilometer von ihrem Heimatdorf entfernt. Neben den Schwerpunkten Chemie und Biologie gehörten zu ihrem Studium diverse andere Fächer: Im Technologie-Kurs stellten die Studenten beispielsweise selbst Kapseln, Salben und Zäpfchen her. Im Fach „Klinische Pharmazie“ wurde vermittelt, wie sich Stoffe im Körper verteilen, welche Dosierungen wann sinnvoll sind und wie die Anwendung von Medikamenten mittels Studien überprüft wird. Vorlesungen am Vormittag und Laborarbeiten am Nachmittag – so sah Stephanies typischer Studientag aus. „Die Arbeit im Labor konnte manchmal sehr frustrierend sein. Wenn beispielsweise Reagenzgläser in einer Zentrifuge geplatzt sind, war die Arbeit von ein bis zwei Tagen umsonst,“ erinnert sich die lebhafte Naturwissenschaftlerin.

Einen Eindruck von ihrer künftigen Arbeit als Apothekerin bekam sie in den acht Pflichtpraktikumswochen im Grundstudium. Vier Wochen verbrachte sie in einer Apotheke, wo sie im Labor Salben herstellte, den zweiten Teil in einer Krankenhausapotheke. Nachdem die zielstrebige Studentin das zweite Staatsexamen hinter sich gebracht hatte, musste sie – wie alle angehenden Apotheker – das Praktische Jahr, die Famulatur, absolvieren.

Erste Arbeitserfahrungen
Während der ersten sechs Monate arbeitete sie in einer Apotheke in Münster und sammelte dort Erfahrungen mit den unterschiedlichen Charakteren der Kunden: „Manche Patienten erzählen in der Apotheke ihre gesamte Krankengeschichte, einige möchten nur schnell bedient werden, andere haben gerade eine schlimme Diagnose vom Arzt erfahren, manche vergreifen sich im Ton. Trotzdem immer freundlich zu bleiben und auf jeden Menschen einzugehen, gehört zum Job.“
In der zweiten Hälfte ihres Praktischen Jahres bekam Stephanie bei der Firma Wyeth Pharma Einblick in die Abteilung Arzneimittelsicherheit. Quasi nebenbei konnte sie viele Einsatzbereiche von Pharmazeuten kennenlernen: von der Zulassung über Marketing und Lobbyarbeit bis zur Qualitätssicherung.

In einer jungen, im Aufbau befindlichen Münsteraner Apotheke, die auf Diabetiker und Dialysepatienten spezialisiert ist, fand Stephanie nach dem dritten Staatsexamen ihre erste Arbeitsstelle. Dort war sie als Apothekerin zum ersten Mal selbst verantwortlich. Obwohl sie die Arbeit in dem jungen Team mochte, wechselte sie nach einiger Zeit in eine Apotheke ins rund 30 Kilometer entfernte Warendorf, um sich dort beruflich weiter zu entwickeln.

Neue Herausforderung
Vor einigen Monaten hat Stephanie eine mneue berufliche Herausforderung gefunden: Als Pharmaziedezernentin bei der Bezirksregierung Köln kontrolliert sie nun Hersteller von Medizinprodukten. Die 28-Jährige muss bei Inspektionen mit ihrem Fachwissen beurteilen, ob Hersteller die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Sie prüft, ob beispielsweise Operationsbesteck tatsächlich steril aufbereitet wird, Herzschrittmacher, Katheter, Inhaliergeräte oder Pflegebetten alle Sicherheitsanforderungen erfüllen. Eine interessante, verantwortungsvolle Position – aber bestimmt noch nicht die letzte Stufe auf Stephanies Karriereleiter.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/apotheke_pharmaindustrie_oder_verwaltung_mehr_als_nur_pillendrehen_275.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>Simone Böhnisch</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>275</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:03:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Soziale Kompetenzen gefragt: Vom Rettungssanitäter zum Arztberuf</title>
		<description><![CDATA[Viele Wege führen zum Arztberuf, und die Motivationen für ein Medizinstudium sind sehr unterschiedlich. Was jedoch alle Mediziner verbindet, ist der Wunsch, Menschen zu helfen. Ein typischer Einstieg ist eine Ausbildung im Gesundheitsbereich. Ganz besonders Ehrgeizige leiten schließlich eine eigene Klinikkette.]]></description>
		<text><![CDATA[Im Gesundheitswesen arbeiteten laut Statistischem Bundesamt Ende 2007 rund 4,4 Millionen Menschen, also etwa jeder zehnte Beschäftigte. Angesichts der demographischen Entwicklung wird der Bedarf an gut ausgebildetem Personal weiter wachsen. Insbesondere in der ambulanten Pflege wächst die Nachfrage, aber auch neue Ärzte sind gefragt. Bis 2017 gehen 77.000 von ihnen in Rente, so Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes.

Numerus clausus als erste Hürde
Obwohl die Zukunft gesichert scheint, müssen die angehenden Ärzte im ersten Schritt die Hürde des Numerus clausus meistern. Unter anderem entscheidet die Abiturdurchschnittsnote darüber, wer wo studieren darf. Reicht der Schnitt nicht, lohnt es sich, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken – mit Tätigkeiten, die auf den zukünftigen Job ausgerichtet sind und im Auswahlverfahren der Hochschulen angerechnet werden. So nutzt man etwa mit einer Ausbildung in der Krankenpflege als Physiotherapeut oder medizintechnischer Assistent die Zeit bis zum Medizinstudium sinnvoll. Ferner können damit auch die drei Monate Krankenhauspraktikum abgedeckt werden, die bis zum Ende des ersten Staatsexamens Pflicht sind.
Klassische Wege sind Ausbildungen als Gesundheits- und Krankenpfleger oder Rettungssanitäter. Technisch Versierte können sich beispielsweise auf Medizintechnik, Hörgeräteakustik oder Orthopädietechnik spezialisieren. Logopäden, Ergotherapeuten, Ernährungsberater oder Augenoptiker beschäftigen sich ebenfalls mit medizinischen Themen. Wirtschaftlicher ausgerichtet sind die Ausbildungsgänge zum Sportund Fitnesskaufmann oder zum Kaufmann für Gesundheitswesen.

Erste Erfahrungen als Rettungssanitäter
Über die Arbeit als Rettungssanitäter während des Zivildienstes entstand auch bei Jan Nassrallah der Wunsch, Medizin zu studieren. Die Aufgaben der Ärzte im Rettungsdienst und die medizinischen Themen fesselten ihn sofort.
Der 26-Jährige Hamburger hatte nach dem Abitur zunächst ganz unterschiedliche Arbeitsfelder ausprobiert. Einige Monate arbeitete er als Hilfsarbeiter auf einem Frachter und kellnerte im Restaurant seines Vaters, bevor er ein Informatik-Studium begann. „Diese Orientierungszeit möchte ich nicht missen. Ich kann jedem empfehlen, vor der Entscheidung für einen Beruf verschiedene Arbeiten kennen zu lernen“, rät er. Mit einer Abiturdurchschnittsnote von 1,6 bewarb Jan sich schließlich um einen Studienplatz bei der ZVS. „Die Wartezeit bis zum Bescheid war ziemlich hart, denn ich wollte den Studienplatz unbedingt haben. Alternativ hätte ich mich notfalls für Katastrophenschutz-Management (heute: Sicherheit und Gefahrenabwehr) in Magdeburg eingeschrieben.“
Jan erhielt jedoch sofort einen Studienplatz in Medizin. Nun studiert er im 9. Semester in Lübeck. Er möchte als Arzt gerne direkt mit den Menschen zu tun haben und auch ihren privaten Hintergrund in die Behandlung einbeziehen. „Wenn der Arzt die Geschichte der Familie kennt, erklären sich manche Krankheiten viel besser.“ Daher strebt Jan an, auf dem Land Hausarzt zu werden – am liebsten irgendwo in Norddeutschland.

Steiniger Weg zum Traumberuf
Da Ärzte in ländlichen Regionen rar sind, fördert die Bundesregierung ab 2010 die Ansiedlung in unterversorgten Gebieten über eine höhere Vergütung. Allerdings ist der Weg zu diesem Traumberuf lang und durchaus steinig. „Das Studium beinhaltet auch Spezialthemen, die mich weniger interessieren und bei den Prüfungsleistungen liegt die Messlatte sehr hoch“, berichtet Jan. „Aber die kleine Medizinische Fakultät in Lübeck bietet viele Vorteile: Das Studium ist sehr persönlich, Professoren und Studierende kennen sich und die Vorlesungen sind nicht überfüllt, wie in manch anderen Städten.“
Im Laufe des Medizinstudiums empfehlen sich Auslandsaufenthalte, denn interkulturelle Kompetenzen können im Berufsalltag sehr hilfreich sein, zumal viele wissenschaftliche Studien auf Englisch verfasst sind. Jan wird demnächst einen Monat lang auf Malta arbeiten – in der Chirurgie einer Universitätsklinik.

Führungskräfte stark nachgefragt
Wer hoch hinaus will, schließt an ein Medizinstudium eine Zusatzqualifikation in Management an. Mit einem zusätzlichen Master-Studium in Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie, Public Health oder Healthcare-Management sind Mediziner hervorragend qualifiziert, um beispielsweise Kliniken zu leiten. Fähige Führungskräfte sind immer stärker gefragt – gerade in Zeiten, in denen private Betreiberfirmen den Klinikmarkt erobern. Die Führung einer börsennotierten Klinikkette oder eines örtlichen Krankenhauses benötigt neben medizinischen vielfach auch wirtschaftliche Kenntnisse und Managementqualitäten. Auch ein generalistisch ausgerichteter MBA vermittelt hierfür brauchbares Wissen.




Tipps vom Experten

Welche besonderen Eigenschaften Menschen mitbringen müssen, die im medizinischen Bereich arbeiten, weiß Prof. Eckhart G. Hahn, Vorsitzender der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung:

1] Zunächst müssen sie sich für andere Menschen und ihre Probleme interessieren.

2] Auch ist die Bereitschaft und Fähigkeit notwendig, über lange Zeit konzentriert zu arbeiten und lebenslang zu lernen.

3] Sie müssen große Mengen von Wissen verarbeiten, verstehen und ihr Handeln daran orientieren können.

4] Der Austausch mit anderen Menschen ist ebenfalls wichtig: Sie sollten sich verständlich machen, anderen zuhören und sie verstehen können.

5] Die Arbeit mit anderen Personen in einer Gruppe ist alltäglich und sollte keine Schwierigkeiten bereiten.

6] Probleme müssen häufig gemeinsam mit anderen Berufen im Gesundheitswesen gelöst werden. Dafür sollten sie offen und fähig sein.

7] Organisationstalent ist ebenfalls gefordert.

8] Andere Menschen in Fragen von Gesundheit mund Krankheit zu beraten, ist eine wesentliche Aufgabe, für die sie bereit sein sollten.

9] Sie sollten neugierig darauf sein, die Fähigkeit zum Lehren und Forschen zu entwickeln, damit sie ihr Wissen und Können sowohl an jüngere Kollegen als auch an Patienten weiter geben können.

10] Bei der Tätigkeit ist ein hohes moralisches und ethisches Niveau gefragt, das sie verstehen und leben sollten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/soziale_kompetenzen_gefragt_vom_rettungssanitaeter_zum_arztberuf_274.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>Simone Böhnisch</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>274</guid>
		<pubdate>2009-11-11 11:51:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vollstudium in den Niederlanden: Aus einer Notlösung wurde das Traumstudium</title>
		<description><![CDATA[„Wenn mir jemand nach dem Abitur gesagt hätte, dass ich in den Niederlanden meine beruflichen Träume verwirklichen kann, dann hätte ich wohl mit dem Kopf geschüttelt“, lacht Nicole Meesters. Seit fast drei Jahren studiert die heute 23-Jährige „Kommunikations- und Informationsmanagement“ an der Radboud Universiteit Nijmegen – und hat diesen Entschluss bis heute nicht bereut.]]></description>
		<text><![CDATA[Für Nicole Meesters war der Entschluss, sich für ein Vollstudium an einer niederländischen Hochschule zu bewerben, ursprünglich aus der Not heraus geboren. Nach dem Abitur in Solingen wollte die junge Frau ihren Traum verwirklichen und Journalismus studieren – doch der hohe Numerus Clausus an vielen deutschen Universitäten machte ihr einen Strich durch die Rechnung. „Eigentlich hatte ich mich schon dazu durchgerungen, ein anderes Fach zu belegen, bis mir eine Bekannte von den guten Studienbedingungen in den Niederlanden berichtet hat“, blickt Nicole zurück.

Ankunft in Nijmegen
Kleine Kurse, gut ausgestattete Fachbereiche und die Tatsache, dass der Großteil der Fächer zulassungsfrei ist, gaben den Ausschlag, sich an verschiedenen Universitäten im Nachbarland zu bewerben. Die Wahl fiel schließlich auf den Studiengang „Kommunikations- und Informationsmanagement“ in Nijmegen. „Die Studieninhalte passten zu meine Wünschen, außerdem fand ich es gut, am Ende des dritten Studienjahres praktisch ein kursfreies halbes Jahr zu haben, vielleicht für einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum. Man verpasst also keine Kurse und Klausuren und kann das Studium in der regulären Zeit schaffen“, erläutert Nicole ihre Wahl.

Spaß an Niederländisch
Dass sie für das Studium noch Niederländisch lernen musste, schreckte die frischgebackene Abiturientin nicht. „Im Gegenteil, es hat viel Spaß gemacht und gleichzeitig kann ich meinen Lebenslauf jetzt um eine weitere Sprache und einen langfristigen Auslandsaufenthalt erweitern.“ In einem Intensivkurs, den die Radboud Universität speziell für deutsche Studierende anbietet, bekam Nicole das nötige sprachliche Rüstzeug. Bei der Wohnungssuche war ihr ebenfalls die Fachschule behilflich, die eine eigene Studentenheim-Organisation unterhält.

„Gerade am Anfang war es gut, mit vielen anderen Erstsemestern zusammen zu wohnen, weil ich dadurch rasch Kontakte knüpfen konnte“, erzählt Nicole. Dennoch seien die ersten Wochen in der Fremde nicht immer einfach gewesen. „Anfangs war ich einfach überflutet von neuen Eindrücken, neuen Leuten, der neuen Sprache, vom neuen Leben als Studentin. In den Niederlanden gibt es viele Dialekte, manche nuscheln, andere verbiegen Wörter oder verschlucken Teile von Worten, deswegen dauerte es ein paar Wochen, um mich an die Sprache zu gewöhnen. Woran ich mich auch gewöhnen musste, war der Uni-Stress. Es ist immer viel zu tun, denn es gibt nicht nur Klausuren am Ende eines Kurses, sondern auch während der Seminare fallen viele kleine Aufgaben, Projekte und Präsentationen an.“
Der gut strukturierte Studienverlauf sowie die Dozenten und Tutoren, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Studierenden haben, hätten ihr den Einstieg dennoch leicht gemacht. „Ich habe meine Entscheidung, nach Holland zu gehen, bislang nicht bereut“, versichert Nicole. Auch mit der Wahl ihrers Studienfachs ist die 23-Jährige zufrieden: „Ich habe ein Studium gefunden, das meinen Interessen entspricht. Der Studiengang ist so breit gefächert, dass ich damit später beruflich in viele Richtungen gehen kann“, blickt die junge Frau optimistisch in die Zukunft. Ob die in Deutschland oder in den Niederlanden beginnen soll, das weiß sie noch nicht. „Mittlerweile kann ich mir gut vorstellen, auch dauerhaft hier zu leben und zu arbeiten. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Vielleicht werde ich auch noch ein Master-Studium anschließen.“

„Tag der offene Tür“ lohnt sich
Für deutsche Schulabgänger hat Nicole Meesner einen Tipp: „Ich kann jedem den „Tag der offenen Tür“ ans Herz legen oder überhaupt einen Besuch der Uni. Da bekommen Interessenten am besten einen Eindruck davon, was sie erwartet. Die Uni organisiert sogar „Meeloopdagen“, also Tage, an denen Interessierte einfach mitlaufen und sich mit in den Unterricht setzen können.“




Informationen über das Studium in den Niederlanden: Niederlande hautnah

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.
In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.
Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.
Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist.
Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vollstudium_in_den_niederlanden_aus_einer_notloesung_wurde_das_traumstudium_258.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>258</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:51:10</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bei den freundlichen Nachbarn</title>
		<description><![CDATA[Die Niederlande zählen zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa. Neben Universitäten streben viele der Hochschulen eine Spitzenstellung an.]]></description>
		<text><![CDATA[Die westlichen Nachbarn bieten weltoffenen Bildungshungrigen viel: Die Universitäten sind in der Regel technisch sehr gut ausgestattet, das Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Dozenten ist ausgeglichen. Überfüllte Hörsäle, wie sie von Universitäten in der Bundesrepublik bekannt sind, gibt es in den Niederlanden nicht. Hinzu kommt eine persönliche und umfassende Betreuung der Studenten durch Professoren und studentische Tutoren.

Geringe Zulassungsbeschränkungen
Zulassungsbeschränkungen sind in den Niederlanden, anders als in Deutschland, relativ selten. Während beispielsweise ein Studium der Molekularen Biomedizin in Deutschland einen recht guten Notendurchschnitt voraussetzt, ist dieser Studiengang in den Niederlanden überall zulassungsfrei.
Dennoch gibt es auch in den Niederlanden stärker nachgefragte Studiengänge wie beispielsweise Tier-, Human- und Zahnmedizin sowie einige Wirtschaftsstudiengänge, die dann in der Zulassung beschränkt werden. In einigen Studiengängen limitiert die niederländische Regierung die Zahl der Studienplätze an Hochschulen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu verhindern.

Während in Deutschland vor Beginn des Bewerbungsverfahren bekannt gegeben werden muss, ob es unter Umständen eine Beschränkung und damit ein Auswahlverfahren gibt, ist es in den Niederlanden anders: Hier zeigt sich erst während des laufenden Verfahrens, ob eine Zulassungsbeschränkung nötig ist. Dies hängt dann von der Nachfrage ab. Möglich ist es daher auch, dass nur an einzelnen Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung besteht und andere zulassungsfrei sind. Die Zulassungsbeschränkung in den Niederlanden wird als Numerus Fixus bezeichnet.

Nicht verpassen: den Bewerbungstermin
Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden, anders als in Deutschland, bereits schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen. Viele Studiengänge lassen Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn (Beginn 1. September des Jahres) zu, also sogar noch im August. Dennoch wünschen sich die Hochschulen aus Planungsgründen eine rechtzeitige Bewerbung um einen Studienplatz, am besten im Dezember des Vorjahres. Bewerbungen sind auch ohne die Vorlage des Zeugnisses der Hochschulreife möglich. Dieses muss erst später vorgezeigt werden. Dies gilt auch für den Nachweis der Sprachkenntnisse. Diese müssen erst unmittelbar vor Studienbeginn vorliegen und nicht schon bei der Bewerbung nachgewiesen werden.

Fächer mit einer Zulassungsbeschränkung hingegen haben zumeist einen festen Bewerbungsschluss. Das beste ist also, sich rechtzeitig an den in Frage kommenden Universitäten und Hochschulen nach den Terminen der Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Auch können auf diesem Wege eventuell vorhandene Aufnahmebedingungen erfragt werden, denn manche Universitäten verlangen Aufnahmegespräche oder Prüfungen.

Sprachanforderungen beachten
Auch die Sprachanforderungen variieren sehr stark. Mit der künftigen Hochschule sollte daher auf jeden Fall vor der zentralen Bewerbung über etwaige Anforderungen hinsichtlich Niederländisch, Schulfächern im Abschlusszeugnis und einer eventuellen künstlerischen oder anderen Aufnahmeprüfung gesprochen werden.




Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bei_den_freundlichen_nachbarn_257.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>257</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:45:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Eintrittskarte“ für die führenden Hotels der Welt</title>
		<description><![CDATA[Die Tourismus-Brachen wächst – und mit ihr der Bedarf an gut ausgebildeten Führungskräften mit internationaler Management-Erfahrung. Die besten Hochschulen für die Ausbildung von Top-Hoteliers sind in der Schweiz zu finden.]]></description>
		<text><![CDATA[Kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen. Kein Wunder also, dass auf der ganzen Welt neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren hohen Ansprüchen gerecht zu werden: Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose
rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zurzeit 600 000 Führungskräfte – diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln.

Erstklassige Ausbildung in der Schweiz
Empfangspersonal, Zimmermädchen und Stewards, Küchenchefs, Sommeliers und Maitres d’Hôtels, Fahrer, Fremdenführer und Animateure – die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von umfassend und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben, sondern auch mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben, komplexe Betriebe erfolgreich im globalen Wettbewerb der so genannten „Hospitality-Branche“ zu führen.
Eintrittskarte für die führenden Hotels der Welt kann ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz sein, die seit jeher „Brutstätte“ für angehende Top- Hoteliers sind. Zu den angesehensten gehören die beiden Hotelmanagement-Schulen Les Roches und Glion, die laut einer weltweiten Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen (TNS, UK, Global Research – Juli 2007). Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht allein der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor auf Hochschullevel international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres noch ein Master-Studium anhängen, entweder vor Ort oder an einer anderen Hochschule.

Studieren in Les Roches und Glion
Der Campus Les Roches, mitten in der Walliser Ferienregion Crans Montana gelegen, ist architektonisch der Landschaft hervorragend angepasst: Typisch schweizerische Chalets unterschiedlicher Größe beherbergen Verwaltung, Küchen, Restaurants, Sportanlagen, Hörsäle, Seminarräume und Unterkünfte für die Studierenden. Kaum weniger reizvoll der Campus in Glion: Mit Panorama-Blick auf den Genfer See und Montreux werden dort Studierende aus 82 Nationen auf ihre Arbeit in der Hotellerie vorbereitet.
An beiden Standorten werden Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres, aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Glion bietet seit Sommer 2007 außerdem noch einen Studiengang in Event, Sport und Entertainment Management an.
Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen Gastronomie-Profis. Die praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Senior Vice-President von Laureate Hospitality Education, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, zahle sich besonders dann aus, wenn sie mit allgemeinbildendem Unterricht einher gehe. Nach dem ersten und nach dem dritten beziehungsweise vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges bezahltes Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl. Die Hotels erwarten von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Nicht selten ist die Praktikumsstelle auch der spätere erste Arbeitgeber.

Beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Mit dem Abschluss in der Tasche – SHA Diplôme der Schweizer Hoteliers Vereinigung, Bachelor of Business Administration in International Hotel Management mit diversen Vertiefungen wie Marketing, Finanzwesen, Personalwesen oder zahlreichen anderen Feldern – haben die Absolventen beider Schulen beste Chancen, an einer der Top- Adressen unterzukommen. Die Personaler aller großen internationalen Hotelketten besuchen auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern regelmäßig die Schulen für Hotelmanagement. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote, und so haben fast alle der Glion- und Les Roches-Absolventen einen Job in der internationalen Hotellerie sicher, noch bevor sie die Schulen verlassen.




Erste private Schweizer Fachhochschule für Hotelmanagement

Als erste anerkannte private Fachhochschule für Hotelmanagement in der Schweiz ist die FH Les Roches-Gruyère University of Applied Science (LRG) vom Schweizer Bundesrat im Sommer 2008 offiziell anerkannt worden.

Seit Herbst werden an der Fachhochschule mit Standorten in Glion am Genfer See, in Bulle, 25 Kilometer südlich von Fribourg, und in Les Roches im Schweizer Wallis Bachelor in Hotellerie ausgebildet. Der LRG-Studiengang (BSc) wird mit zwei Vertiefungen angeboten: „International Hospitality Management“ und „Food, Beverage and Operations Management“.

Das vierjährige Studium setzt sich aus einem berufspraktischen „preparatory year“ und sechs Semestern an der Hochschule zusammen. Insgesamt absolvieren die Studierenden innerhalb dieser Zeit zwei bezahlte Praktikumssemester in der internationalen Hotellerie. Die Studierenden sollen während des Studiums Führungs- und Managementkompetenzen erwerben, die sie befähigen, den Herausforderungen einer vielfältigen, globalen und sich dynamisch verändernden Hotel- und Tourismusbranche erfolgreich zu begegnen.

Kontakt und Informationen:
info@SwissSmart.ch, www.lrguas.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/eintrittskarte_fuer_die_fuehrenden_hotels_der_welt_256.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>256</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:39:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karrierestart „down under“</title>
		<description><![CDATA[Ein Studium an einer der renommierten Hotelmanagement-Hochschulen in Australien garantiert eine erstklassige Ausbildung – und nebenbei jede Menge Auslandserfahrung.]]></description>
		<text><![CDATA[Australien? Die meisten Abiturienten assoziieren mit dem Kontinent auf der anderen Seite der Welt wahrscheinlich zuerst Koalabären, Surfen und Urlaubsstimmung. Aber auch zum Studieren gibt es dort optimale Möglichkeiten. Wer von einer internationalen Karriere in der Hotelbranche träumt, sehr gutes Englisch spricht und eine Portion Abenteuerlust mitbringt, ist „down under“ genau richtig. An der Blue Mountains Hotel School (BMHS) und an der Australian International Hotel School (AIHS) warten erstklassige Studiengänge und wertvolle Kontakte zum internationalen Hotel-Business auf die Studierenden. Die beiden namhaften Fachschulen gehören seit kurzem zur Laureate-Gruppe, die weltweit Universitäten für das Hotellerie-Fach betreibt und sich vor allem durch die renommierten Schweizer Ausbildungsorte Glion und Les Roches einen Namen gemacht hat.
Die Blue Mountains Hotel School ist in Leura angesiedelt, einem kleine Ort in der landschaftlich reizvollen Region westlich der Metropole Sydney, die sogar von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt worden ist. Dort wird der Bachelor-Studiengang „International Hotel &amp; Resort Management“ angeboten. Die Australian International befindet sich mitten in Canberra, der Hauptstadt von Australien. An die AIHS ist ein Vier-Sterne-Hotel angeschlossen, in dem die Studierenden bereits parallel zur Ausbildung Einblick in den realen Hotel-Betrieb samt Küche und Service bekommen können. Zwei Bachelor-Programme stehen zur Auswahl: „International Hotel Management“ und „International Event Management“, aber auch ein Doppel- Abschluss ist möglich. Anschließend können die Absolventen dort noch einen Master in „Hotel Management“ draufsatteln.

Praxisnah und international
Die Studiengänge in Australien folgen dem „Schweizer Modell“: Sie sind sehr praxisnah gestaltet und international ausgerichtet. Zwei bezahlte Praktika von je 20 Wochen Dauer stehen auf dem Curriculum. Die weltweiten Kontakte der Hochschulen sorgen dafür, dass die angehenden Hotelmanager in dieser Zeit an Top-Adressen Arbeitserfahrung sammeln können. Eine besondere Verbindung besteht zum boomenden asiatischen Hotellerie-Markt. Auch auf dem Campus ist multinationale Kompetenz Trumpf: Junge Menschen aus über 30 Nationen leben und lernen dort gemeinsam.
Insgesamt haben die Studierenden in Australien früher den Bachelor Abschluss in der Tasche als die Absolventen in der Schweiz: An der BMHS und der AIHS dauert das Studium lediglich zweieinhalb Jahre. „Mit Blick auf die Studiengebühren und den früheren Einstieg in den Job kann das ein Vorteil der Ausbildung ,down under‘ sein“, so Dr. Christian Oustin, Repräsentant der Gruppe in Deutschland.

Kontakt und Informationen:
info@SwissSmart.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/karrierestart_down_under_255.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>255</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:33:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein Auslandssemester muss nicht teuer sein</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt.]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“
Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen. „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzungen sind unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise
zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal 4.600 Euro für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von 500 Euro für Ziele innerhalb Europas und 1.000 Euro für Ziele außerhalb Europas.
Die Übernahme der Studiengebühren erfolgt in der Regel in voller Höhe als nicht zurückzuzahlender Zuschuss, während die übrigen Zahlungen jeweils zur Hälfte Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Bankdarlehen geleistet werden. Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund 6.000 Euro bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im vergangenen Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.

Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföGAnspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 1. August 2008 gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands- BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands-BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter beziehungsweise Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Infos und Kontakt

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 539 595 24
E-Mail: kundenservice@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ein_auslandssemester_muss_nicht_teuer_sein_254.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>254</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:29:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Lernen am anderen Ende der Welt</title>
		<description><![CDATA[Neuseeland ist ein lebendiges, gastfreundliches und multikulturelles Land, das aufgrund der Maori-Einflüsse einen einzigartigen Charakter entwickeln konnte – und sicherlich nicht erst seit der Film-Trilogie „Der Herr der Ringe“ Traum vieler Reisender ist.]]></description>
		<text><![CDATA[Neben einer reichen kulturellen Geschichte, atemberaubenden Landschaften und freundlichen Menschen macht das gute neuseeländische Bildungssystem den Inselstaat zu einem Geheimtipp für Schüler und Studenten.

In Neuseeland wird das NCEA University Entrance von Level 11 bis 13 nach einem Punktsystem erlangt, das dem Erwerb der Hochschulreife entspricht. Während dieser Zeit kommen Schüler aus Deutschland als Austauschschüler, als International Students, an die High Schools in Neuseeland. Sie bleiben meist ein Jahr und kehren dann an ihre Heimatschule zurück.

Abschluss im Ausland ist möglich
Die Zahl der Gastschüler ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Die High Schools hatten im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 18 Prozent zu verzeichnen. Was viele nicht wissen: Die Schüler haben auch die Möglichkeit, ihren Abschluss im Ausland zu machen, was von der deutschen Kultusministerkonferenz zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung unterstützt wird. So haben im vergangenen Jahr 50 deutsche Schüler die Möglichkeit genutzt und den NCEAAbschluss gemacht. Dieser wird an allen Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland anerkannt, sofern die Zeugnisanerkennungsstelle einen positiven Bescheid erlässt. Daneben kann in Neuseeland das University of Cambridge Abitur und das International Baccalaureate erworben werden.
In Neuseeland gibt es acht Universitäten und diverse Fachhochschulen, an denen Studenten aus Deutschland studieren können und zwar sowohl Bachelor- als auch Master-Studiengänge, die teilweise identisch mit den deutschen Studiengängen sind und deshalb entsprechend anerkannt werden. Die Studiengänge sind kostenpflichtig. Für das Bachelor-Studium gibt es Förderungsmöglichkeiten, für das anschließende Master-Studium fallen deutlich geringere Studiengebühren an.

Informationen gibt es zum Beispiel bei der Internationale Schülervermittlung Agency High School Overseas. Ebenso kann die Schülervermittlung bei der Organisation eines Studienplatzes behilflich sein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/lernen_am_anderen_ende_der_welt_253.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>253</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:24:17</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Beam me up“</title>
		<description><![CDATA[Neuer Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik an der Uni Würzburg]]></description>
		<text><![CDATA[Der Count-Down läuft: Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2009/2010 geht’s an der Universität Würzburg in unbekannte Sphären, denn dann startet er, der brandneue Bachelor- Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik. Gesucht wird jetzt von den Informatikern der Uni Würzburg eine hoch motivierte, technikbegeisterte Crew aus jungen Studentinnen und Studenten, die das Abenteuer Luft- und Raumfahrtinformatik wagen möchten: „Beam me up.”

Die Zulassung zum Studiengang ist (noch) frei. Beschränkungen gibt es nicht. Aber einige wichtige Eigenschaften sollten die zukünftigen Luft- und Raumfahrtinformatiker schon mitbringen, wenn sie an Bord gehen: „Spaß an den Naturwissenschaften, eine große Portion Neugier und Forschungsinteresse, das muss sein“, umschreibt Professor Klaus Schilling, was er von seinen zukünftigen Studenten erwartet.

Zuerst Grundlagenkenntnisse
Der Würzburger Hochschullehrer, der einen engen Bezug zur Praxis der Luft- und Raumfahrttechnik pflegt, hat mit seinen Kollegen und Mitarbeitern den Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik initiiert und entwickelt - eine in Deutschland bislang einzigartige, interdisziplinäre Kombination, die Inhalte aus der Physik, der Elektronik, Mathematik, Sensorik, Regelungstechnik und Informatik in die Luft- und Raumfahrttechnik einbettet.

Wo liegen die inhaltlichen Schwerpunkte des neuen Studiengangs? „Vermittelt werden zunächst Grundlagenkenntnisse zu den Eigenschaften der Weltraumumgebung, zum Entwurf von Raumfahrtsystemen, zur Borddatenverarbeitung und zur Instrumentierung für die Fernerkundung und für die Astromomie“, macht Klaus Schilling deutlich und betont den direkten Praxisbezug innerhalb des Studiengangs. „Unser Ziel ist es, komplexe, technische, integrierte Hard– und Softwaresysteme wie beispielsweise sich selbst steuernde Raumsonden zur Planetenerforschung, Autopiloten für Flugzeuge oder sich selbst auf die Umgebung einstellende Beobachtungsinstrumente zu konzipieren, zu entwickeln und zu betreiben“, so Schilling.
Damit haben die Würzburger Wissenschaftler schon Erfahrung: Am Institut für Informatik werden Satelliten im Miniaturformat gebaut, die nicht größer sind als eine Milchtüte (ein 10 cm-Würfel mit 1 kg Masse), ihre Bahnen durchs Weltall ziehen, Daten sammeln und von Würzburg aus ferngesteuert werden.
Bekanntschaft schließen werden die angehenden Luft- und Raumfahrtinformatiker deshalb schnell mit UWE-1 und UWE-2. UWE – das steht für Universität Würzburg Experimentalsatellit. Mit UWE-1 schickte die Uni Würzburg den ersten deutschen Pico-Satelliten 2005 in den Orbit und konnte erfolgreich Telekommunikationsexperimente durchführen. UWE-2, der auf der Startrampe in Indien steht, ist der zweite Prototyp der neuen Miniatursatellitenklasse made in Würzburg, der beweist, wie leistungsfähig ein Satellit im Milchtütenformat sein kann. „Bestechend sind die relativ kurzen Realisierungszeiten, günstige Startkosten und ein großes Spektrum möglicher wissenschaftlicher Anwendungen“, verdeutlicht Klaus Schilling. „Die kleinen Satelliten müssen höchsten Ansprüchen genügen“, weiß der Wissenschaftler, der selbst bei EADS/Astrium für die Konzeption der Raumsonde Huygens verantwortlich war, und die Zukunft in der engen Kooperation zwischen Wissenschaft, Forschung und Industrie sieht. Praxisprojekte und enge Kontakte zu Fachleuten aus der Luft- und Raumfahrttechnik sind deshalb wichtiger Bestandteil des Studienkonzeptes.

Praktischer Nutzen für die Industrie
„Die Luft- und Raumfahrtinformatik ist nämlich gar nicht abgehoben“, holt Klaus Schilling den neuen Studiengang in die „Bodenstation“ der Uni Würzburg zurück. „Vieles, was wir in der Luft- und Raumfahrt entwickeln, hat einen überaus praktischen Nutzen für die Industrie.“ Klar, dass die Unternehmen jetzt schon Schlange stehen, um die zukünftigen, hoch qualifizierten Absolventen des Bachelor-Studiengangs Luftund Raumfahrtinformatik zu verpflichten. „Über die Luft- und Raumfahrt hinaus haben unsere Studenten exzellente Berufschancen“, ist sich Klaus Schilling deshalb sicher. „Die Industrie, die händeringend nach Ingenieuren sucht, ist begeistert von unserem neuen Studiengang, denn die Fähigkeit zum Systemdesign, die wir vermitteln, ist längst als Schlüsselkompetenz eingestuft, um die Forschung in vielen Industriezweigen voranzubringen.“
Auf sechs Semester ist der Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik angelegt. Wer dann nicht direkt vom Hörsaal in die Industrie wechseln, sondern weiter wissenschaftliche Weltraumluft schnuppern möchte, kann „SpaceMaster“ werden im internationalen Master-Studiengang für Space Science und Technology, der ebenfalls am Institut für Informatik der Uni Würzburg angesiedelt ist und ein integriertes Studium an bis zu 6 europäischen Universitäten umfaßt.

Einschreibung ab August
Wer UWE und seine Pico-Kollegen kennen lernen möchte, der sollte den Count- Down nicht verpassen und an Bord gehen: Einschreibungen für den Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik an der Uni Würzburg sind ab August 2009 möglich.

www.luft-und-raumfahrt.informatik.uni-wuerzburg.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/beam_me_up_252.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>Marlies Grüter</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>252</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:20:44</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Finanzspritze für Studenten</title>
		<description><![CDATA[Wohnen, Essen, Studiengebühren – es ist nicht leicht, als Student seinen Lebensunterhalt selbst zu finanzieren. Vor allem in Prüfungsphasen lassen sich Studium und Nebenjob nur schwer unter einen Hut bringen. Und längst nicht jeder kann und will vom Geld der Eltern leben. Eine Alternative sind spezielle Studenten-Kredite, die nicht nur vom Staat, sondern auch von Banken, Stiftungen und privaten Investoren angeboten werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Studienbeitragsdarlehen
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Landes- beziehungsweise Förderbank zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni.
Die Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit
Die KfW-Bank und verschiedene Sparkassen und Privatbanken bieten inzwischen Studienkredite an. Höhe, Dauer und Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich. Diese Kredite sind nicht unbedingt zur Finanzierung eines kompletten Studiums gedacht. Sie helfen vor allem Studenten, die gerade in der Prüfungsphase stecken und nicht jobben können. Vorteil: Studienkredite werden unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Die KfWBank garantiert zudem, dass der Zinssatz einen bestimmten Grenzwert nicht übersteigt. Wer sich für einen Studienkredit interessiert, sollte vor der Kreditaufnahme gezielt die Konditionen verschiedener Banken vergleichen.

BAföG
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 643 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern.
Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfänger praktisch Geld „geschenkt“. Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten.
Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession. Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es eine ideelle Förderung durch Seminar-Angebote seitens der Stiftungen und Kontakte. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Bildungskredit
Die KfW-Förderbank gewährt ab der bestandenen Zwischenprüfung einen so genannten Bildungskredit. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, zum Beispiel einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre, nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern. Der Bund garantiert der KfW-Bank die Rückzahlung, so dass der Kredit zinsgünstig und ohne allzu strenge Bonitätsprüfung gewährt werden kann.

Bildungsfonds
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen.
Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.




Studiengebühren: Unis bitten zur Kasse

Studiengebühren sind in Deutschland Sache der Bundesländer. Immer wieder diskutieren Landespolitiker über das Bezahl-Studium, mit unterschiedlichem Ergebnis: Mal werden die Gebühren erhöht, mal gesenkt oder sogar ganz abgeschafft. Einige Universitäten bitten vor allem Studenten zur Kasse, die die Regelstudienzeit überzogen haben, an anderen Hochschulen zahlt man ab dem ersten Semester. Für Studienanfänger können die Gebühren ein Argument für beziehungsweise gegen einen Studienort sein. Der folgende Überblick kann dabei vielleicht eine Entscheidungshilfe sein.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, höchstens 500, an FH mindestes 100 Euro, an Universitäten und Kunsthochschulen mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 375 Euro
Hessen: Keine
Mecklenburg-Vorpommern: Vorerst keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester
Saarland: 1. und 2. Semester 300 Euro, danach 500 Euro
Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Vorerst keine
Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/finanzspritze_fuer_studenten_251.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>251</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:15:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wartezeit überbrücken: Was tun, wenn der NC nicht reicht?</title>
		<description><![CDATA[Wer die Wartezeit sinnvoll überbrücken möchte, hat eine Vielzahl von Möglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[Nach Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung, also mit dem Abitur, beginnt die Zählung der Wartesemester. Wer zum Beispiel den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der Zentralen Studienvergabe leer ausgegangen ist, sollte nicht sofort die Flinte ins Korn werfen und sich für ein so genanntes Parkstudium einschreiben. Denn wer Wartezeiten für sein Traumstudium sammeln möchte, darf an keiner deutschen (Fach-)Hochschule immatrikuliert sein.
Sinnvoll ist es dagegen, Vorsemester-Kurse oder eine Ausbildung, die für ein späteres Medizinstudium nützlich sein oder gar angerechnet werden können, voran zu schalten. Vorkurse für das Medizinstudium bietet beispielsweise das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an – allerdings sind diese Kurse mit Kosten verbunden.
Vorteil ist, dass die Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und günstige Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium entstehen. Unter www.ifbm-koeln.de gibt es nähere Informationen. Kostenfreie Vorkurse, die meist über ein bis zwei Wochen abgehalten werden, bieten zum Beispiel Medizinfakultäten wie die Universität Bochum, die Universität Marburg oder auch die Universität in Frankfurt an.

Rettungssanitäter und -assistent
Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistent sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer als der des Rettungssanitäters, da der Rettungsassistent am Notfallort erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Gesundheits- und Krankenpfleger
Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger empfiehlt sich aus verschiedenen Gründen. Einerseits kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und sich seine Berufswahl noch mal bestätigen oder überdenken. Andererseits ist für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpfleger auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Biomedizinischen Assistenten
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer, wobei diese kostenpflichtig sein kann. Dieser Bildungsgang ist im Prinzip speziell für Wartezeitüberbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, in denen auch ein Pflegepraktikum absolviert wird.

Pflegepraktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit bietet ein Pflegepraktikum im Ausland, das sich ebenfalls auf ein späteres Medizinstudium anrechnen lässt. Mehr Informationen dazu unter:

www.projects-abroad.de




Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Medizinstudierende, die nach neuem Recht studieren, absolvieren kein zweites Staatsexamen mehr vor dem Beginn ihres Praktischen Jahres.

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr. Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.
Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen. Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“ Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wartezeit_ueberbruecken_was_tun_wenn_der_nc_nicht_reicht_250.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>250</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:02:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Krankenschwester, Mutter und Ärztin: Auf Umwegen zum Traumberuf</title>
		<description><![CDATA[Erst Abi, dann Uni – so stellen sich viele angehende Mediziner den Beginn ihrer Laufbahn vor. Wer keine exzellente Abiturnote vorweisen kann, muss allerdings einige Wartesemester überbrücken. Diese vermeintliche Notlösung kann aber durchaus von Vorteil sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Als sie den Brief las, konnte sie es kaum glauben. „Ich habe zu Hause gesessen und geheult“, erinnert sich Claudia Sydow an den Moment, als die ZVS ihr die Absage mitteilte. Für sie brach eine Welt zusammen – so fest hatte sie damit gerechnet, direkt nach dem Abitur mit dem Medizinstudium beginnen zu können. „Dabei hätte ich mir eigentlich denken können, dass es mit einer Abiturnote von 2,4 und einem nicht so guten Medizinertest schwierig werden könnte“, meint die heute 31-Jährige im Rückblick.

Glücklicherweise hatte sie sich zeitgleich mit der Bewerbung um einen Studienplatz auch um einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester bemüht – und von drei Münsteraner Krankenhäusern Zusagen bekommen. Nachdem fest stand, dass sie auch im folgenden Semester keinen Studienplatz in Medizin bekommen würde, nahm sie im Frühjahr 1998 den Ausbildungsplatz im St. Franziskus Hospital an. „Ich war in der Realität angekommen und beschloss, mich erstmal voll und ganz auf die Ausbildung zu konzentrieren.“

Erfahrungen im privaten Umfeld
Durch ihre zwei Jahre jüngere Schwester, die durch eine geistige Behinderung vollständig auf Hilfe angewiesen ist, und durch die Pflege ihres an Alzheimer erkrankten Großvaters hatte die gebürtige Nordwalderin schon früh Kontakt zu medizinischen Themen. Die Faszination für die Heilkunst und das Bedürfnis, Menschen helfen zu wollen - eigentlich ihre Beweggründe für ein Medizinstudium - brachte sie nun in die Pflegeausbildung ein. Der Lehrplan ermöglichte Einblicke in viele verschiedene Bereiche, von Orthopädie über Chirurgie bis hin zur Palliativmedizin. Wie jeder der Auszubildenden hatte Claudia Sydow eine erfahrene Pflegekraft als Mentor, bei der sie sich wertvolle Ratschläge für die Arbeit am Patienten holen konnte. Besonders gut gefiel ihr, dass die unterschiedlichen Gebiete in Themenblöcken aufgebaut waren, so dass auf das Theoriemodul stets die dazu passende praktische Pflege folgte.

Nach drei Jahren, in denen sie viele verschiedene Stationen durchlaufen und Tag-, Spät- und Nachtschichten absolviert hatte, bestand sie im Frühjahr 2001 ihr Examen. Die Arbeit im Krankenhaus hat sie desillusioniert: Die strengen Hierarchien und das Gegeneinander der Berufsgruppen empfand sie als belastend. Andererseits zeigten ihr Einsätze in der Psychiatrie und im Johannes-Hospiz, dass auch im stressigen Klinik-Alltag ein respektvolles Miteinander und gute Team-Arbeit möglich ist. „Die Erfahrungen in diesen beiden Abteilungen prägen mich bis heute“, so Claudia Sydow, „das Arbeiten dort hat Spaß gemacht und war richtig befriedigend.“
Auch nach der Ausbildung hielt sie fest an ihrem Traum, Medizin zu studieren. Die erforderlichen Wartesemester hatte sie nun beisammen und so konnte sie sich schließlich zum Wintersemester 2001 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster einschreiben. Nebenbei arbeitete sie weiter im Krankenhaus, Nachtdienst auf der gynäkologischen Station. Sie kämpfte sich durch die ersten harten, naturwissenschaftlich geprägten Jahre des Studiums und schaffte das Physikum in der regulären Zeit.

Mit Blick auf ihre Kommilitonen, die direkt von der Schulbank in den Hörsaal gewechselt sind, empfand sie ihren Werdegang nicht mehr als Nachteil: „Ich bin sehr desillusioniert ins Studium gegangen. Bei den jüngeren Studenten hatte ich oft den Eindruck, dass sie gar nicht wissen, was sie im Krankenhaus-Alltag erwartet.“ Betten machen und Essen verteilen – auf diese Tätigkeiten hätte sie während der Ausbildung gut verzichten können, aber wie wichtig und prägend der direkte Umgang mit den Patienten war, wurde ihr erst während des Studiums wirklich bewusst. „Mit unseren Mentoren haben wir in Ruhe vor Ort am Patienten alle Handgriffe gelernt und unser Tun auch unter dem Aspekt reflektiert, wie sich der kranke Mensch dabei fühlt.“ Ein Gesichtspunkt, der im Medizinstudium keine große Rolle spiele und dazu führe, dass Ärzte, die frisch von der Uni kommen, den Patienten oft wenig Empathie entgegen bringen.

Als negativ empfand Claudia Sydow im Studium die Haltung einiger Professoren: „Allen, die durch ihr Einser-Abitur direkt mit dem Studium in Münster beginnen konnten, wurde vermittelt, dass sie damit zur absoluten Elite gehören. Die medizinischen Schlüsselqualifikationen, die viele andere Studenten mitbringen, wurden gar nicht gesehen“, erinnert sie sich.

Sie fand schnell Anschluss an eine Gruppe Studierender, die wie sie Erfahrungen in Ausbildungen und anderen Studiengängen gemacht hatten. Dieser Zusammenhalt wurde für sie umso wichtiger, als sie nach dem Physikum schwanger wurde. Im Jahr 2004 wurde Hannah geboren, drei Semester später Greta. „Mein Mann hat zu dieser Zeit schon Geld verdient, so dass es für uns der richtige Zeitpunkt war, eine Familie zu gründen“, so Claudia Sydow. Dank ihrer Eltern und Schwiegereltern, die gerne die kleinen Enkelinnen betreuen, und ihrer hilfsbereiten Kommilitonen musste sie nicht mit ihrem Studium aussetzen und konnte alle Pflichtkurse und wichtigen Vorlesungen belegen. Anfang 2008 war es dann geschafft: Sie hatte alle Scheine beisammen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Doch nun, in der Endphase des Studiums, bekam sie zu spüren, dass Familienfreundlichkeit noch nicht zu den Stärken der medizinischen Fakultät gehört. „Obwohl für Studenten mit Kindern Aspekte wie Prüfungstermine und wohnortsnahe Einsatzorte während des Praktischen Jahres (PJ) sehr wichtig für die tägliche Organisation sind, gibt es keinerlei Entgegenkommen und keine Härtefallregelungen“, hat sie erfahren, „Kinder passen wohl nicht in das Bild vom idealen Medizin-Studenten.“

Claudia Sydow fand sich mit der Situation ab und startete im Februar 2009 ihr PJ in einer Umgebung, die ihr gut bekannt ist: in der Gynäkologie des St. Franziskus Hospitals. Weitere Stationen werden Chirurgie und Innere Medizin in anderen Krankenhäusern im Münsterland sein. Im Frühjahr 2010 steht dann das zweite Examen an, drei Tage schriftlich, zwei Tage mündlich. Welche Fachrichtung sie danach einschlagen möchte, weiß sie noch nicht genau. Ihr Traumfach wäre Gynäkologie und Geburtshilfe, aber auch praktische Überlegungen spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle: „Die Familie kommt für mich an erster Stelle, deshalb möchte ich ein Fach wählen, dessen Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.“ Sie ist zuversichtlich, dass das gelingen wird: „Wegen des Ärztemangels machen sich immer mehr Krankenhäuser Gedanken, wie sie gut ausgebildete Frauen durch gute Arbeitsbedingungen halten können.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/krankenschwester_mutter_und_erztin_auf_umwegen_zum_traumberuf_249.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>Victoria Liesche</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>249</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:56:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Untypisches Berufsbild: Karriere als Juristin im Modehandel</title>
		<description><![CDATA[Einzelhandelskaufmann, Vertriebsleiter, Handelsvertreter – beim Gedanken an eine Karriere im Handel fällt der Blick zuerst auf die klassischen Berufsbilder. Anders bei Nicole Sahrhage. Die 33-Jährige ist seit drei Jahren beim Modeunternehmen Takko tätig – als Juristin. Am Unternehmenssitz im westfälischen Telgte kümmert sich die gebürtige Münsteranerin um gewerblichen Rechtsschutz, um das Vertragswesen oder um Fragen des Mietrechts der europaweit über 1.200 Takko-Filialen.]]></description>
		<text><![CDATA[Internationales Recht, Markenrecht – schon während des Studiums begeisterte sich Nicole Sahrhage für diese juristischen Themenfelder, absolvierte verschiedene Praktika. Dass sie ihr späterer Karriereweg nicht in eine klassische Anwaltskanzlei, sondern in die Rechtsabteilung eines großen Handelsunternehmens führen sollte, ahnte die junge Frau dennoch nicht. „Zu Beginn des Studiums hatte ich eigentlich keine konkreten Berufswünsche für die Zeit nach dem Examen. Es war eher ein wachsender Prozess, der mich zu meiner heutigen Anstellung geführt hat“, blickt Nicole Sahrhage zurück.

Zuerst Referendariat in Düsseldorf
Einen wichtigen Schritt in diese Richtung setzte die heute 33-Jährige während des Referendariats in Düsseldorf. Während der zweijährigen Praxiszeit war die Jung-Juristin bereits in einem Unternehmen tätig, konnte erste konkrete Erfahrungen in den Bereichen Zivil- und Internationales Recht sammeln.

Der Blick über den Tellerrand
Nach dem Uni-Abschluss arbeitete Nicole Sahrhage zunächst in einer Anwaltskanzlei im Themenschwerpunkt Wirtschaftsrecht. „Rückblickend betrachtet ist es für meine heutige Arbeit ein deutlicher Gewinn, dass ich diese verschiedenen Stationen durchlaufen habe und den Blick über den Tellerrand hatte“, sagt die Juristin. Denn in ihrer aktuellen Position ist sie als „Abteilungsleiterin Mietwesen Recht“ für die Beratung unterschiedlicher Bereiche und Abteilungen verantwortlich.
Gerade diese Vielseitigkeit bot für Nicole Sahrhage den Reiz, sich beim Modefilialisten im ländlichen Telgte zu bewerben. „Meine Aufgaben sind sehr weitreichend und berühren ganz unterschiedliche Rechtsbereiche“, schätzt die junge Frau die tägliche Abwechslung an ihrem Arbeitsplatz. Ob es um den Schutz der hauseigenen Modemarken geht, die Mietfragen oder das umfangreiche Vertragswesen des Handelshauses: „Gerade die Tatsache, dass Takko mittlerweile in vielen Ländern Europas vertreten ist und seit Jahren stark expandiert, macht die Arbeit sehr abwechslungsreich und berührt auch meine persönlichen Interessensschwerpunkte“,legt die Juristin dar.

Der Textilhändler in Zahlen
Takko gehört zu den größten Textilhändlern Deutschlands mit über 1.200 Filialen im In- und europäischen Ausland. Mit mehr als 900 Standorten von Schleswig-Holstein bis Bayern ist Takko in Deutschland flächendeckend überwiegend außerhalb der Innenstädte vertreten. Rund 10.000 Mitarbeiter im Verkauf und in der Zentrale im westfälischen Telgte kümmern sich um die Wünsche der Kunden. Die internationale Expansion treibt das Modeunternehmen seit 2000 kontinuierlich voran. In Österreich gibt es inzwischen bereits über 110 Takko-Filialen. Weitere Auslandsmärkte sind die Schweiz, die Niederlande, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Polen und Belgien.

Als sie vor rund drei Jahren ihre Arbeit aufnahm, bot sich für die engagierte Hausjustiziarin eine weitere Gelegenheit: Berufsbegleitend absolvierte die 33-Jährige ein Masterstudium im Bereich Gewerblicher Rechtschutz an der Universität Düsseldorf. „Ich habe dabei viel Unterstützung von Seiten des Unternehmens bekommen, dem letztlich meine zusätzlichen Qualifikationen heute zu Gute kommen.“

Der richtige Karriereschritt
Den Karriereschritt in ein Handelsunternehmen hat Nicole Sahrhage nicht bereut, an ihre ersten Wochen in dem Münsterländer Fashion-Discounter erinnert sie sich gerne. „Angst, dass ich den Anforderungen nicht gewachsen sein könnte, hatte ich dank der verschiedenen Praktika und des Referendariats nie. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen“, blickt sie zurück.




Wie schaffe ich den Berufseinstieg in den Handel?

Die bekanntesten Berufe im Einzelhandel sind Kaufmann im Einzelhandel und Verkäufer, es gibt darüber hinaus noch zahlreiche andere.
Mit Abitur besteht die Option, die dreijährige Ausbildung auf zwei Jahre zu verkürzen. In Datenbanken der Bundesagentur für Arbeit „BerufeNet“ und „KursNet“ sind Informationen über Aufstiegsformen in den einzelnen Berufen enthalten. Aber auch die Betriebe selbst halten nach qualifizierten jungen Leuten Ausschau, um Führungskräfte aus ihren eigenen Reihen zu rekrutieren.

Traineeprogramm nach Studium
Wer ein Wirtschaftsstudium an einer Fachhochschule oder einer Universität hinter sich gebracht hat, kann sich durch Traineeprogramme zur Führungskraft weiter qualifizieren. Verschiedene namhafte Unternehmen wie Kaufhof, Karstadt, Praktiker, die Douglas Holding oder auch Lebensmitteldiscounter bieten solche Programme an.

Studium an der Berufsakademie
Eine weitere Möglichkeit bietet das Studium an der Berufsakademie. Die Tätigkeitsfelder für Absolventen mit dem Studiengang „Handel“ sind beispielsweise Abteilungs-, Filial- oder Bezirksleiter. Weitere Optionen finden sich in den Bereichen Marketing, Warenmanagement, Distributionslogistik, Finanz- und Rechnungswesen und Personalwesen. Die Studierenden werden gezielt auf eine Führungsposition im Handel vorbereitet durch Verbindungen der Berufsakademien zu Partnerunternehmen im Handel, an die sie ihre Studenten weiter vermitteln.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/untypisches_berufsbild_karriere_als_juristin_im_modehandel_248.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>248</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:50:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vielseitigkeit ist alles: Von der Käsetheke zum Filialleiter</title>
		<description><![CDATA[Der Handel ist für Absolventen, die schnell Karriere machen wollen, bis heute eine verlockende Option. Kein Wunder, schließlich zeichnet sich die Branche durch Vielseitigkeit aus – gerade in beruflicher Hinsicht. Studenten mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung und einem Faible für den Handel haben gute Zukunftsaussichten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer an den Einzelhandel denkt, hat oft das Bild eines Verkäufers vor Augen, ob nun an der Käsetheke oder beim Juwelier. Dabei bietet die Branche für ganz unterschiedlich qualifizierte Menschen Arbeit – vom Werbetexter bis zum Wirtschaftsfachmann. Selbst wer mit dem üblichen Ausbildungsberuf Einzelhandelskaufmann einsteigt, ist später nicht zwingend hinter den Ladentisch verbannt. Mit Weiterbildungen oder einem Studium ist der Karrieresprung an die Spitze einer Abteilung oder sogar des Unternehmens nicht ausgeschlossen.

Aktuell arbeiten laut Angaben des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) 2,7 Millionen Menschen im Einzelhandel, davon gut die Hälfte in Teilzeit. Gute Einkäufer, Kunden- und Fachberater, Vertriebsexperten, IT-Fachleute, Logistiker und Controller seien derzeit besonders gefragt.

Zuerst ein Traineeprogramm
Einer von ihnen ist Patrick Redmann. Der 30-Jährige arbeitet als Bereichsleiter Filialorganisation bei Aldi Süd in der Regionalgesellschaft Kerpen. Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann und einem anschließenden BWL-Studium ander Universität in Köln bewarb sich der frisch gebackene Absolvent um einen Platz im Traineeprogramm im Aldi-Konzern – mit Erfolg. Binnen eines Jahres stieg er zum Bereichsleiter Filialorganisation auf. Heute betreut Patrick Redmann fünf Filialen.
Mitarbeiterführung, Organisation und Strukturierung der einzelnen Filialen sowie die Ideen und Konzepte für die erfolgreiche Entwicklung seines Bereiches gehören unter anderem zu den täglichen Aufgaben. Für seinen weiteren Karriereweg hat der 30-Jährige ehrgeizige Pläne: „Ich möchte vielleicht ins Ausland gehen.“
Ein Traum, den seine Kollegin Sabine Schulze Hillert bereits erfolgreich verwirklicht hat. Sie bekam von ihrem Arbeitgeber die Chance, als Bereichsleiterin Filialorganisation für 15 Monate nach Australien zu gehen und das Team im Raum Sydney zu verstärken. Und die Karriereleiter endete nicht down under. „Noch während meines Aufenthalts dort kam das Angebot, als Zentraleinkäuferin in eine höhere Managementposition
zu wechseln.“

Einstieg als Einzelhandelskaufmann
Der klassische Einstieg in die Branche ist eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Derzeit gibt es etwa 80.000 Azubis. Nach ein bis zwei Jahren im Job sollten erste Fortbildungen angegangen werden, rät der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Die Inhalte der Kurse sind bundesweit einheitlich, der Unterricht selbst kann berufsbegleitend oder in Vollzeit besucht werden. Handelsfachwirte verstehen betriebswirtschaftliche Abläufe, können diese beurteilen und steuern.
Sie betreuen je nach Aufgabengebiet den Ein- und Verkauf, entwerfen Marketing-Konzepte oder werten Umsatz- und Verkaufsstatistiken aus. Möglich ist auch eine Weiterbildung zum Betriebswirt, Fachmann für Marketing oder zum Bilanzbuchhalter mit bundeseinheitlichem IHK-Abschluss.

Mit einem Studium zur Karriere
„Höhere Führungsebenen sind meist nur mit einem Studium erreichbar“, legt Hannelore Paulini-Schlottau vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn dar. Mit einer Berufsausbildung gelinge zwar der Aufstieg zum Bezirksleiter oder regionalem Vertriebsleiter. Wer aber die Leitung größerer Häuser übernehmen will, sollte studieren. So wie Klaus Regner, der momentan seinen Abschluss in BWL an der Universität Würzburg absolviert. Der 28-Jährige hat bereits einen Vertrag für ein 18-monatiges Traineeprogramm bei einem großen Handelskonzern in der Tasche. „Durch verschiedene Praktika in den Bereichen Handel und Marketing wurde mir irgendwann klar, dass ich Spaß an Themen wie Vertrieb und Distribution habe. Darum habe ich mich – anders als viele Kommilitonen – nicht in der Unternehmensberatung oder bei einer Bank beworben, sondern mich für eine Karriere im Handel entschieden“, erläutert der gebürtige Kölner. Die Kombination aus Controlling und operativer Tätigkeit sei es, die für ihn den Reiz an seiner künftigen Tätigkeit ausmache – und damit zugleich seinen persönlichen Fähigkeiten gerecht werde.

Vielfältige Aufgaben
Entsprechend engagiert schrieb Klaus parallel zu seiner Diplom-Arbeit die ersten Bewerbungen. Dass er so rasch einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben sollte, damit habe er dennoch nicht gerechnet. „Umso begeisterter war ich, als ich schließlich die Zusage bekommen habe. Jetzt freue ich mich schon sehr auf meine künftigen Aufgaben.“ Personalplanung, Warenaufbau, Lagerwirtschaft, Inventur und nicht zuletzt das Gespräch mit dem Kunden werden künftig zu seinem beruflichen Alltag gehören – schließlich ist Vielseitigkeit im Handel alles.



Tipps vom Experten: Teamfähigkeit ist wichtig
Wie gelingt der Einstieg in die Führungsetage von Aldi, Lidl &amp; Co.? Längst gibt es andere Wege als den von der Käsetheke zur Konzernspitze. Und dass die Handelsbranche schlecht zahlt, ist eine Binsenweisheit.
„Da der Handel nach wie vor einen Großteil der Führungskräfte aus den eigenen Reihen und über den klassischen Weg rekrutiert, der mit der dualen Ausbildung beginnt, bietet er sehr gute Aufstiegsperspektiven“, sagt Wilfried Malcher vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Berlin. Wer nach oben strebt, müsse gute Leistungen im Beruf zeigen, teamfähig sein, mobilitätsbereit, belastbar und Führungskompetenz mitbringen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vielseitigkeit_ist_alles_von_der_kaesetheke_zum_filialleiter_247.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>247</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:39:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandssemester in Kanada steht hoch im Kurs</title>
		<description><![CDATA[Schwacher Kanadischer Dollar verstärkt Nachfrage nach Auslandsstudium in Kanada]]></description>
		<text><![CDATA[Seit Jahren schon zählt Kanada bei deutschen Studenten zu den beliebtesten Zielländern für ein Auslandssemester. Argumente für ein Studium in Kanada gibt es viele: Akademisch hoch angesehene Universitäten mit kleinen Klassen und einem hohen Maß an persönlicher Betreuung, eine breite Auswahl an international anerkannten Studiengängen mit einer Vielzahl von Spezialisierungsmöglichkeiten, eine multikulturelle, offene Gesellschaft und natürlich das Gefühl von Freiheit, Weite und einer Prise Abenteuer, das viele mit der rauen und doch faszinierenden Natur Kanadas verbinden.

Inzwischen ist jedoch ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Argument hinzugekommen: Die Kosten für ein Auslandssemester in Kanada sind derzeit nämlich so niedrig wie schon lange nicht mehr, da der Kanadische Dollar im Vergleich zum Euro im Laufe der letzten anderthalb Jahre stark an Wert verloren hat. Musste man Ende 2007 noch bis zu 0,74 Euro auf den Tisch legen, um einen Kanadischen Dollar zu erhalten, reichen heute rund 0,63 Euro.

Steigende Bewerberzahlen
Diese Entwicklung geht einher mit einer merklichen Steigerung der Bewerberzahlen für ein Auslandssemester in Kanada in diesem Jahr, wie sie zum Beispiel Lisa Bartz, Studienberaterin bei College-Contact.com, bemerkt hat: „Im Vergleich zum Vorjahr haben wir für 2009 bereits jetzt rund 50 Prozent mehr Bewerbungen für ein Auslandssemester oder eine Summer Session an einer unserer kanadischen Partneruniversitäten erhalten.“ Für Bartz besteht ein direkter Zusammenhang zwischen den gestiegenen Bewerberzahlen und dem für Deutsche vorteilhaften Wechselkurs: „In diesem Jahr bekommen wir zunehmend Anfragen von Studenten, die konkret nach Studienmöglichkeiten in Kanada fragen, weil sie mitbekommen haben, dass ein Studium dort zurzeit vergleichsweise günstig ist.“

Verstärkt wird diese positive Entwicklung zudem durch die Tatsache, dass es an vielen Universitäten in Kanada möglich ist, die Höhe der Studiengebühren zumindest in Teilen selbst zu beeinflussen, da es keine feste Semestergebühr gibt, die alle Studenten zahlen müssen, sondern sich die Studiengebühren nach der Anzahl der belegten Kurse und Credits richten.
Wie Kristen Sutherland von der Saint Mary’s University in Halifax (Nova Scotia) berichtet, sei es deshalb möglich, die Anzahl der Kurse weitgehend frei zu wählen, weil deutsche Studenten in Kanada anders als in den USA keine bestimmte Mindestanzahl von Kursen belegen müssten, um die Bedingungen für ein Studentenvisum zu erfüllen.

Kein Visum benötigt
Anders als im Falle der USA benötigen deutsche Bewerber für ihr Auslandssemester in Kanada in der Regel nämlich kein Visum; für einen Studienaufenthalt von bis zu sechs Monaten genügt ein gültiger Reisepass. Nur für einen längeren Studienaufenthalt muss bei der kanadischen Botschaft im Vorfeld eine Studienerlaubnis („Study Permit“) beantragt werden.
„Die deutschen Studenten, die für ein Semester oder Jahr an der Saint Mary’s University studieren, schätzen diese Flexibilität, weil sie es ihnen erlaubt, sich auf die Kurse zu konzentrieren, die sie für das Studium an ihrer Heimatuniversität benötigen oder die sie wirklich interessieren“, so Sutherland.

Weitere Informationen zum Studium in Kanada gibt es unter:
www.college-contact.com/laender/auslandsstudiumstudieren_kanada]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/auslandssemester_in_kanada_steht_hoch_im_kurs_273.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>273</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:58:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Internationalität im hohen Norden</title>
		<description><![CDATA[Gute Bildungsangebote und Auslandserfahrung in einem: Die skandinavischen Hochschulen punkten mit einer großen Auswahl an Master-Studiengängen und persönlicher Atmosphäre.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer den Bachelor-Abschluss in der Tasche, eventuell erste Berufserfahrung gesammelt hat und nun plant, sich weiter zu qualifizieren, ist an skandinavischen Hochschulen an der richtigen Adresse. Denn die nordischen Länder haben weitaus mehr zu bieten als Elche, atemberaubende Natur und Pippi Langstrumpf: Die Auswahl und Qualität der Masterprogramme kann sich sehen lassen.
Besonders verlockend ist die internationale Ausrichtung: Allein in Schweden können Studieninteressierte aus 500 englischsprachigen Masterprogrammen wählen. Und auch die dänischen, norwegischen und finnischen Hochschulen haben ihre Bildungsabschlüsse komplett auf Bachelor und Master umgestellt und warten vielerorts mit Programmen auf, die speziell auf ausländische Studenten zugeschnitten sind.
Doch nicht nur das große Angebot und die vielen Spezialisierungsmöglichkeiten sind ein Plus, auch die Atmosphäre stimmt: Wer in Skandinavien studiert, muss nicht die Anonymität einer Massen-Uni fürchten. In der Regel nehmen 20 bis 40 Studenten an einem Masterprogramm teil. Der Umgangston ist locker, sogar die Professoren werden geduzt.

Ein Nachteil kann der Zeitaufwand sein: Während man in Großbritannien und den Niederlanden oft schon nach einem Jahr den Master-Titel in der Tasche hat, beträgt die Regelstudienzeit in Skandinavien durchschnittlich vier Semester.

Sehr gutes Englisch als Voraussetzung
Wer sich für ein internationales Masterprogramm einschreiben will, muss den Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums vorweisen. Kenntnisse in der jeweiligen Landessprache werden in der Regel nicht vorausgesetzt, dafür ist sehr gutes Englisch, nachgewiesen durch gängige Tests wie TOEFL oder IELTS, Pflicht. Bei einigen Programmen wird ein GMAT oder GRE erwartet, der Aufschluss über den Kenntnisstand der Bewerber liefert. Semesterstart ist meistens im August oder September, die Bewerbungsfristen variieren.

Hohe Lebenshaltungskosten
Das Studium in Skandinavien ist auch für Ausländer gebührenfrei. Allerdings sollte man die dortigen Lebenshaltungskosten nicht unterschätzen: Sie zählen zu den höchsten in Europa. In Norwegen benötigen Studenten nach Angaben der Universitäten rund 1000 Euro im Monat, in Schweden, Finnland und Dänemark sind es ähnliche Summen.

Copenhagen Business School (CBS)
Mit 15.000 Studenten gehört die Copenhagen Business School zu den größten Handelshochschulen Nordeuropas. Das Angebot an Masterprogrammen ist dementsprechend breit gefächert. Innerhalb dieser Programme sind oft verschiedene Ausrichtungen möglich. Wer zum Beispiel einen „Master in Economics and Business Administration“ anstrebt, kann sich zwischen zehn verschiedenen Spezialisierungen entscheiden. Der „Master in Business, Language and Culture“ bietet die Möglichkeit, Japanisch, Chinesisch, Spanisch oder Französisch zu lernen.
Website: www.cbs.dk

Norges Handelshøyskole (NHH)
Norwegens renommierte Handelshochschule befindet sich in Bergen, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die Studenten des Master-Programms „Economics and Business Administration“ können zwischen zwei englischsprachigen Spezialisierungen wählen: „International Business“ und, passend in einem Land, das seinen Reichtum dem Erdöl verdankt, „Energy, Natural Resources and the Environment“. Dank der internationalen Vernetzung der NHH, sind während des Masterstudiums Austauschsemester an Hochschulen in anderen Ländern möglich – sozusagen ein Auslandssemester während des Auslandsstudiums.
Website: www.nhh.no

Stockholm School of Economics (HHS)
Im Ranking der Zeitung „Financial Times“ bekommen die Masterprogramme der HHS regelmäßig sehr gute Noten: Im vergangenen Jahr nahm die Hochschule unter den nordischen Ländern sogar die Spitzenposition ein. Es wird ein Master in „General Management“ angeboten, der Absolventen verschiedener Fachrichtungen fit für Führungspositionen machen soll. Wer das Masterprogramm „Business and Economics“ wählt, hat fünf Spezialisierungen zur Auswahl, darunter auch „Media Managment“. Die HHS setzt auf engen Kontakt zur Wirtschaft und richtet die Studieninhalte entsprechend praxisnah aus.
Website: www.hhs.se

Hanken School of Economics
Bei ihrer Gründung vor fast 100 Jahren war Hanken als Hochschule für die schwedische Minderheit in Finnland konzipiert. Mittlerweile bietet sie neben dem schwedischsprachigen Studium acht zweijährige Masterprogramme auf Englisch an, die jeweils dem Campus in Helsinki oder Vaasa zugeordnet sind, zum Beispiel „Advanced Financial Information Systems“, „Corporate Governance“ und „Intellectual Property Law“. Zulassungsvoraussetzung ist neben einem abgeschlossenen Bachelor der GMAT oder GRE.
Website: www.hanken.fi

Links:
www.studyinnorway.no
www.studyindenmark.dk
www.studyinfinland.fi
www.studyinsweden.se




Gute Vorbereitung sorgt für stressfreien Start

Dänemark
EU-Bürger, die in Dänemark studieren, müssen spätestens drei Monate nach ihrer Einreise bei den staatlichen Behörden einen Antrag auf eine Registrierungsbescheinigung stellen. Dafür müssen sie an einer anerkannten privaten oder öffentlichen Ausbildungsanstalt eingeschrieben sein und nachweisen, dass sie ihren Unterhalt selbst bestreiten können. Nach der Registrierung erhält man einen Chipkartenausweis, der für Arztbesuch, Kontoeröffnung und andere Verwaltungsangelegenheiten benötigt wird. Bei akuter Erkrankung und ohne Aufenthaltsgenehmigung bekommen Studierende bei Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) die notwendige medizinische Betreuung. Mit Aufenthaltsgenehmigung gilt nach sechs Wochen der dänische Versicherungsschutz auch für Ausländer.

Finnland
Für Bürger der EU-Staaten, die sich länger als drei Monate in Finnland aufhalten gilt: Aufenthaltsbescheinigung besorgen! Diese zu bekommen, ist laut der finnischen Studentenorganisation SYL dann kein Problem, wenn der Bewerber beweisen kann, dass er seinen Aufenthalt selbst finanzieren kann und er eine Bestätigung seines Studienplatzes vorlegt. Im Semesterbeitrag an der Universität von Helsinki ist die studentische Krankenversicherung mit inbegriffen. Ansonsten gilt auch in Finnland die EHIC.

Island
Ein Visum benötigt man als Staatsbürger der EU nicht. Allerdings sollten sich Studierende spätestens nach drei Monaten eine isländische IDNummer ausstellen lassen, die für viele Verwaltungsangelegenheiten benötigt wird. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte wird in Island jedem Kranken geholfen.

Norwegen
Sobald ein Studierender länger als drei Monate in Norwegen bleiben will, braucht er eine Aufenthaltsgenehmigung. Die Botschaft weist allerdings darauf hin, dass diese nicht immer erteilt wird, auch wenn folgende Faktoren erfüllt sind: Liquiditätsnachweis, Nachweis über die Existenz einer Krankenversicherung und die Bestätigung der Universität über den Studienplatz. Mit der EHIC-Karte können Studenten das System der Krankenversorgung nutzen.

Schweden
EU-Bürger müssen sich in Schweden innerhalb der ersten drei Monaten des Aufenthalts eine Art Meldebescheinigung besorgen. Ausländische Studenten bekommen diese vom örtlichen Studienberater. Zum Antrag gehört eine Bescheinigung über die Liquidität des Studenten und eine Krankenversicherungsbescheinigung. Studenten, die länger als ein Jahr in Schweden studieren, können sich als Einwohner registrieren lassen. In Bezug auf die Krankenversicherung: EHIC-Karte nicht vergessen!]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/internationalitaet_im_hohen_norden_272.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>272</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:53:58</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karrieresprungbrett an der Weichsel: Die Zukunft studieren in Polen</title>
		<description><![CDATA[Studieren beim östlichen Nachbarn ist inzwischen längst kein Geheimtipp mehr. Immer mehr Abiturienten entschließen sich, bei der Wahl ihres Studienortes den Blick nach Polen zu richten.]]></description>
		<text><![CDATA[Und das nicht nur, weil die polnische Gastfreundschaft geradezu sprichwörtlich ist. Mit „Gosc w domu, Bog w domu“ - „Ist ein Gast im Haus, so ist Gott im Haus“ – heißt das Land im Herzen Mitteleuropas junge Leute willkommen, die sich für ein Studium in Polen entscheiden. Doch ein Studium in Warschau oder an einem anderen der zahlreichen geschichtsträchtigen Hochschulstandorte bietet noch mehr als einen angenehmen Aufenthalt in reizvoller Landschaft: Wer an der Weichsel studiert, studiert die Zukunft. Die Gründe liegen auf der Hand: Mit der Osterweiterung der Europäischen Union sind die Kenntnisse der polnischen Sprache, des Marktes und der Mentalität in den Chefetagen international agierender Unternehmen immer gefragter.

Intensive Wissensvermittlung
Genau wie in Deutschland besteht das akademische Jahr in Polen aus zwei Semestern (15. Februar bis Juni, 1. Oktober bis Mitte Februar), gegenüber den Studiengängen an deutschen Hochschulen ist das Studium in Polen aber sehr straff organisiert. Das gesamte Bildungssystem ist darauf ausgerichtet, möglichst viel Wissen zu vermitteln. Die Anforderungen an polnischen Hochschulen liegen deshalb höher als in den meisten EU-Ländern.
Das Fachstudium ist in Polen breit gefächert. Wer zum Beispiel Wirtschaftswissenschaften oder Jura studiert, muss auch Pflichtveranstaltungen in Philosophie und Geschichte belegen. Die europaweit geltende, gestufte Studiengangstruktur ermöglicht es den Studenten, auch an polnischen Hochschulen bereits nach drei bis vier Jahren mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss, dem Bachelor, die Hochschule zu verlassen. Interdisziplinäre Erweiterungen oder Spezialisierungen lassen ein anschließendes Masterstudium zu. Da Polen Mitgliedsland der Europäischen Union ist, bereitet die Anerkennung der Studienleistungen beim Hochschulwechsel meist keine Probleme. Die Studienleistungen werden nach dem ECTS-Punktesystem angerechnet. Deutschland und Polen haben darüber hinaus noch zusätzlich eine Angleichung von Abschlüssen vertraglich geregelt.

Zugangsberechtigung im Einzelfall klären
Wer in Polen studieren möchte, muss die allgemeine Hochschulreife vorweisen können. Mit einer Fachhochschulreife oder anderen Qualifikationen in der Tasche muss die Zugangsberechtigung mit der polnischen Botschaft und der jeweiligen Hochschule im Einzelfall geklärt werden. Es gibt keinen Numerus Clausus, jedoch teilweise Aufnahmeprüfungen. Ausländische Studienbewerber werden allerdings in der Regel ohne Aufnahmeprüfung aufgenommen. Studenten, die nicht im Rahmen eines organisierten Austauschprogramms (Sokrates/DAAD) nach Polen gehen, müssen sich direkt bei der von ihnen gewählten Hochschule bewerben und dort möglichst frühzeitig die entsprechenden Termine erfragen. Die Unterrichtssprache an polnischen Hochschulen ist, auch wenn die Zahl der Studiengänge, die auf Englisch unterrichtet werden, stetig wächst, immer noch Polnisch. Sprachprüfungen gibt es zwar nicht, aber hinreichende Kenntnisse der polnischen Sprache werden bei der Aufnahme des Studiums vorausgesetzt.

Weitere Informationen im Web:
www.studieren-in-polen.de
www.college-contact.com
Und auf den Webseiten der polnischen Hochschulen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/karrieresprungbrett_an_der_weichsel_die_zukunft_studieren_in_polen_271.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>271</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:46:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Die Produkte sind unsere Babys“</title>
		<description><![CDATA[Seit eineinhalb Jahren ist Julia Bessler als Produktmanagerin am Würzburger Standort der Hamburger Firma Navigon beschäftigt – und bereits für die Entwicklung neuer Navigationsgeräte verantwortlich. Die 26-jährige Betriebswirtin ist die einzige Frau unter den Produktmanagern des weltweit agierenden Unternehmens. Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen im Arbeitsleben.]]></description>
		<text><![CDATA[Auto und Navigation sind klassische Männerthemen – wieso sind Sie ausgerechnet Produktmanagerin in diesem Bereich geworden?
Ich habe zuvor bereits als Produktmanagerin gearbeitet, dann im Internet die Stellenausschreibung von Navigon entdeckt und mich beworben. Angesprochen hat
mich vor allem die internationale Ausrichtung der Stelle und des ganzen Unternehmens – in meinem vorherigen Job hatte ich nur mit dem deutschen Markt zu tun. Ich habe aber schon im Studium gerne über Ländergrenzen hinaus geschaut und daher nicht nur in Bremen, sondern auch in Frankreich und Australien studiert. Insofern war die Stelle genau die richtige Herausforderung.

Kannten Sie sich denn schon in der Navigations-Branche aus?
Nicht wirklich. Ich habe die Produkte der Firma bis zu meinem Einstieg im Dezember 2007 nur aus der Kundenperspektive wahrgenommen. Vor meinem Einstieg war ich knapp zwei Jahre als Produktmanagerin bei einem Haushaltsgerätehersteller tätig und habe dort mit Einbaugeräten, wie Herden oder Kühlschränken, zu tun gehabt – zumindest der technische Hintergrund war also schon gegeben.

Woher kommt Ihr Interesse an technischen Geräten?
Studiert habe ich Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Marketing. Klar ist aber: Wenn man mit der Entwicklung und dem Verkauf technischer Geräte zu tun hat, muss man eine gewisse Leidenschaft und technisches Grundwissen mitbringen. Es ist wichtig, dass man sich mit den Produkten, die einen rund um die Uhr beschäftigen, identifizieren kann.

Was genau gehört zu Ihren Aufgaben als Produktmanagerin?
Als Produktmanagerin betreue ich die gesamte Entwicklung einer neuen Geräteserie – von der Positionierung innerhalb der Modellfamilie über Marktanalyse, Design und Ausstattung bis hin zum Launch und sogar darüber hinaus. Die Geräte, die wir betreuen und begleiten, betrachten wir wie Babys, die wir ein ganzes Produktleben lang betreuen.

Woher beziehen Sie Ihr Know-how für die Aufgaben?
Vor allem aus dem Team, mit dem ich sehr eng zusammen arbeite. Während der gesamten Entwicklung sitze ich immer wieder mit den Kollegen zusammen, die für Design, Software, Marketing oder Vertrieb zuständig sind – sowohl an meinem Arbeitsort Würzburg als auch in der Zentrale in Hamburg. Ich stehe mit jedem, der an der Geräteentwicklung beteiligt ist, in Kontakt. So erhalte ich die nötigen Informationen, die ich brauche, um die Fäden in der Hand zu halten. Und ich kann auf dieser Basis Entscheidungen beispielsweise zu Ausstattungsdetails der Geräte fällen und begründen.

Wie reagieren die männlichen Kollegen auf eine noch dazu so junge Frau in Ihrer Position?
Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Die Kollegen zeigen auch keine Vorbehalte – wobei meine Vorgängerin in dieser Position sicher schon Vorarbeit geleistet hat. Man muss sich gerade als Frau aber schnell beweisen und zeigen, dass man Ahnung von der Materie hat. Hat man keine, sollte man sich so schnell wie möglich schlau machen und viele Fragen stellen, zumindest innerhalb des Teams. Vor allem als Neuling sollte man den Bonus nutzen, viele Fragen stellen zu dürfen – ohne Angst, sich zu blamieren.

Was raten Sie Frauen, die in typischen Männerberufen tätig werden wollen?
Frauen müssen besonders engagiert und ganz klar besser sein als Männer in vergleichbaren Positionen.
Man muss neugierig sein und sich sehr schnell in technische Details einarbeiten. Als Frau unter Männern muss man sich schnell Respekt verschaffen und zeigen, was man drauf hat. Selbst-Marketing ist unheimlich wichtig.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/die_produkte_sind_unsere_babys_270.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>270</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:41:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zehn Tipps auf dem Weg zum Traumjob</title>
		<description><![CDATA[Die Ausschreibung einer Stelle erfordert heute auf Arbeitgeberseite vor allem eines – starke Nerven. Beim Anblick einer weiteren blauen Bewerbungsmappe, auf die sinnigerweise die Aufschrift „Bewerbung“ eingeprägt ist, befällt schon am zweiten Tag gähnende Langeweile. Grund genug für zehn Tipps, die Bewerbern helfen, den angestrebten Job zu „angeln“.]]></description>
		<text><![CDATA[1.] Bewerbungsmappe
Hier lohnt sich der Weg in die nächste PRAgentur. Eine vom professionellen Graphiker individuell aufbereitete Bewerbung hebt Sie auf den ersten Blick positiv aus dem Umfeld der zahlreichen Bewerber hervor.

2.] Foto
Nein, der Fotograf um die Ecke ist nicht der beste Ansprechpartner, die Eltern oder beste Freunde schon gar nicht. Auch hier
gilt es, in die Zukunft zu investieren und sich ein namhaftes Werbe Fotostudio zu leisten. Zuvor ist der Gang zum Friseur ein Muss – und auch da sollte der Coiffeur dem Damensalon vorgezogen werden. Für Sie und Ihn empfiehlt sich wenige Tage zuvor ein Termin bei der Kosmetikerin. Ziehen Sie das Outfit Ihrer Wahl an, nehmen Sie aber zwei weitere mit – der Fotograf wird Sie gern und kompetent beraten.
Grundsätzlich sollten Haarbürste und Schminke im Gepäck dabei sein. Auch für Herren – insbesondere mit hoher Stirn – gilt: Abpudern statt glänzen. Für Damen empfehlen sich das Make-up und die Frisur vom Profi.
Weiteres No-Go beim Fototermin: Kurze Ärmel, ganz gleich, ob draußen 30 Grad sind. Aufgepasst: Fotografen lieben es, Frauen mit leicht devotem Blick schräg von unten aufzunehmen – super für den Nachttisch des Liebsten, für angehende Führungskräfte, von denen Durchsetzungsvermögen verlangt wird, aber ein Knock-Out-Kriterium.

3.] Anschreiben
Hier gilt es, sich entscheidend vom Wettbewerb abzuheben. Kurz, knackig und keinesfalls über eine Seite lang soll es sein. Vergessen Sie alles, was Sie in Schule, Studien- oder Arbeitsberatung gelernt haben: Kein Arbeitgeber liest willig mehr als zwei Zeilen weiter, wenn das Anschreiben mit „...hiermit bewerbe ich mich um...“ startet. Auch hier gilt – investieren und den PR-Berater des Vertrauens konsultieren, denn schon der erste Satz des Anschreibens soll Antwort geben und klarmachen, dass Sie a) wissen, wovon sie schreiben und b) die Idealbesetzung der vakanten Stelle sind.

4.] Lebenslauf
Es ist nicht wirklich von Interesse, welche Grundschule Sie besucht haben. Starten Sie also mit dem aktuellen Stand Ihrer Vita – dem Hochschulabschluss, Diplom etc. Wichtig sind Zusatzqualifikationen jeder Art: Sprachen, Kompetenzen, Nachweise über Weiterbildungen, Praktika etc. Auch hier helfen PR-Berater und Graphiker weiter.

5.] Hobbies
Sollten Sie gern Fahrrad fahren, squashen oder Volleyball spielen, ist das vollkommen okay. Den Snowboarder, Fallschirmspringer oder Military-Reiter wird der künftige Arbeitgeber im Zweifel nicht gern einstellen. Warum? Weil Extremsportler auch ein hohes Ausfallrisiko bergen – und das bedeutet Mehrkosten für den Arbeitgeber. Gern gesehen werden indes Aktivitäten in der Erwachsenenbildung oder als Betreuer in der Jugendarbeit.

6.] Kleiderordnung
Auch hier gilt: Investieren in die Zukunft. Auch wer sich im Alltag in Jeans und TShirt wohl fühlt, sollte sich an den Bürocodex halten. Im Zweifel hilft einmal mehr das Internet – wie stellen sich die Mitarbeiter der Firma dar? Ausdrucken und ab damit in die nächste renommierte Boutique. Achtung: Sagt Ihnen das Outfit der Verkäuferin nicht zu, sollten Sie sich auch nicht von ihr beraten lassen. Die Verkäuferin Ihrer Wahl sollte gepflegt, modisch, selbstbewusst und stilsicher sein, also bei der Wahl auch auf Haare und Make-up des Gegenübers achten.

7.] No Go’s
Zu spät kommen.
Auf die Frage nach negativen Charaktereigenschaften mit „Ich bin ungeduldig“ antworten. Diese Antwort versuchen seit Generationen Berater als einzig positives Negativum zu verkaufen – Ihr Gegenüber hat sie garantiert schon Hunderte Mal gehört. Er will Sie aber kennen lernen und wissen, ob Sie ins Team passen – und nicht einstudierte Floskeln hören.
Bei Frauen sind offene Schuhe und Beine ohne Seidenstrümpfe tabu.
Das Handy ist aus! Nein, es vibriert auch nicht!

8.] Allgemeinwissen
Recherchieren Sie im Internet nicht nur zum potenziellen Arbeitgeber, sondern auch Branchendaten und Informationen über Wettbewerber.
In jedem Fall sollten Sie im Vorfeld des Bewerbungsgespräches verstärkt Tageszeitungen lesen und Nachrichten schauen, denn häufig wird im Bewerbungsmarathon zunächst einmal über allgemeine Themen gefachsimpelt.
Immer gut: Auf der Fahrt zum Bewerbungstermin den Taxifahrer ausquetschen: Was ist Thema im Städtchen? Was wird über den künftigen Arbeitgeber erzählt?

9.] To Do
Maniküre. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist das A und O. Dabei zählt auch der Händedruck. Geben sie im Vorfeld jedem die Hand, der Ihnen begegnet – der Freundin, dem Metzger, dem Briefträger und fragen Sie ruhig nach, wie Ihr Gegenüber den Händedruck empfunden hat. Er sollte kurz und kräftig, kurzum sympathisch sein.
Unsicherheit vor dem Bewerbungsgespräch ist nachvollziehbar. Sie darf nur nicht riechbar sein: Also Deo einpacken. Lassen Sie sich in der Parfümerie einen elegant-klassischen Duft empfehlen und versäumen Sie nicht, den Anlass zu erwähnen!

10.] Rückfrage
Verständlich, dass der Bewerber die Ungewissheit beenden will. Doch nichts ist bei der aktuellen Flut der Bewerber nerviger als die telefonische Nachfrage, ob denn bereits eine Entscheidung gefallen sei. Im Zweifel bewirkt dieses Telefonat das genaue Gegenteil.
www.wordsandmore.de




Rechtzeitig vorbereiten: Fit auf die Minute

Eine optimale Vorbereitung ist nicht nur für Wettkampfsportler wichtig. Das gleiche gilt auch für Jobaspiranten, die ein Vorstellungsgespräch haben. Wer sich strukturiert darauf vorbereitet, kann die sich auftuenden Klippen auch souverän umschiffen.

Nicht nur über seinen potenziellen Arbeitsgeber und dessen Firmenphilosophie sollte sich der Bewerber im Vorfeld ausgiebig informieren – auch Kenntnisse über das Marktumfeld, in dem sich das Unternehmen bewegt, zeugen von Interesse an dem Job. Einer guten Vorbereitung sollte ein ordentlicher Zeitplan zu Grunde liegen. Wer ihn beherzt, hat es am Tag X deutlich einfacher:

7 Tage zuvor:
Wie kann das Unternehmen erreicht werden? Erfolgt die Anreise mit dem Pkw oder mit der Bahn? Muss ein Ticket gebucht werden? Falls das Gespräch am frühen Vormittag liegt und der Ort mehr als 300 Kilometer entfernt ist: Sollte die Anreise am Vorabend erfolgen? Muss ein Hotel gebucht werden?

5 Tage zuvor:
Liegen alle benötigten Informationen zum Unternehmen und zum Marktumfeld vor? Welche unternehmensbezogenen Fragen können beim Gespräch gestellt werden und Interesse bekunden?

1 Tag zuvor:
Gibt es aktuelle Informationen, die die Firma oder den Markt betreffen?
Auch aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen sollen beantwortet werden können – also: Tagesthemen schauen! Liste mit Notfall-Telefonnummern, um in der Firma anrufen zu können, falls tatsächlich etwas passieren sollte, das eine unvermeidbare Verspätung auslöst.
Die Dokumentenmappe sollte zusammengestellt werden mit dem Einladungsschreiben zum Gespräch, Kopien der Bewerbungsunterlagen, ggf. einer Kurzinfo über das Unternehmen sowie Fragen, die im Laufe des Gesprächs gestellt werden, neutraler Notizblock und Stift.

Tag X:
Pünktlich starten, Besuch der Toilette an der letzten Autobahnraststätte vor der Ausfahrt, die Kleidung erst kurz zuvor wechseln, Parfüm und Make-Up nur sehr dezent auftragen, Ausschalten des Mobiltelefons, rund eine Viertelstunde vor dem vereinbarten Termin in der Firma eintreffen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zehn_tipps_auf_dem_weg_zum_traumjob_269.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Birgitta Raulf</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>269</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:37:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alles für Studenten und Absolventen: Internetauftritt mit hohem Serviceanteil</title>
		<description><![CDATA[absolventenInfo und STUDIInfo präsentieren sich und jede Menge wertvolle Informationen auf www.studentenpilot.de]]></description>
		<text><![CDATA[Schnell, bewegt, informativ und innovativ: Das Internet ist aus der modernen Kommunikation nicht mehr weg zu denken. Das gilt ebenso für den klassischen Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt – und nun auch für die Zeitschriften absolventenInfo und STUDIInfo.

War die Möglichkeit schon in der Vergangenheit ausgesprochen beliebt, das gedruckte Heft als PDF-Datei herunterzuladen, so bieten wir nun unter www.studentenpilot.de ergänzende Informationen, die weit über die des Magazins hinausgehen. Um unseren Lesern eine möglichst ausgereifte und durchdachte Seite zu präsentieren, haben wir uns bei der Konzeption des Auftritts ausnahmsweise etwas mehr Zeit gelassen. Herausgekommen ist eine Internetseite, die, wie wir finden, einen umfassenden Fundus an Informationen aus allen Bereichen rund um Studium und Berufseinstieg bietet, ohne dabei unübersichtlich zu werden: Ein Farbsystem gliedert die Navigationsleiste in die relevanten Bereiche. Wer zum Beispiel darüber nachdenkt, wie er sein Studium finanzieren kann, findet unter „Finanzierung“ alles Wissenswerte von Studiengebühren über BAfÖG, Studienkredite bis hin zum Jobben neben dem Studium und die Befreiung von der Rundfunkgebühr.

Umfangreiche Städte-Datenbank
Bei der Entscheidung für den passenden Ort für Studium und Beruf ist Studentenpilot ebenso behilflich: Alle größeren Städte sind in der Datenbank verzeichnet, mit Vorzügen und Nachteilen sowie einem kleinen Portrait, damit niemand seine Entscheidung aufgrund falscher Voraussetzungen treffen muss. Die umfassenden Informationen über verschiedenste Studienfächer, die örtlichen Möglichkeiten, mit Kind zu studieren und eine Studienplatzbörse verstehen sich von selbst.

Neben dem Ernst des Lebens, finden Studierende und Absolventen auf Studentenpilot.de jede Menge Tipps zum Nachtleben in ihrer neuen Stadt. Studentenpilot verrät, wo Studierende mit Rabatt auf den Eintrittspreis im Kino oder im Theater ihren Geldbeutel schonen können.
Für den Berufseinstieg steht Hochschulabsolventen unter dem Punkt „Karriere“ eine umfangreiche Rubrik zur Verfügung – ganz gleich, ob die Selbstständigkeit angestrebt wird oder Absolventen sich ihre ersten Sporen im Angestelltenverhältnis verdienen wollen.

Tipps zum Studium im Ausland
An beide wiederum richtet sich die Rubrik Ausland, schließlich wird das Studium im Ausland von Personalern mittlerweile ebenso hoch eingeschätzt wie die berufliche Auslandserfahrung unmittelbar nach dem Studienabschluss – und interessante Einsichten lassen sich dabei allemal sammeln, die nicht nur der beruflichen Karriere, sondern auch der eigenen Persönlichkeit gut tun. Darum bietet Studentenpilot.de unter dieser Rubrik Hinweise zu den Austauschprogrammen von Hochschulen, gibt Tipps zur Bewältigung von Bewerbungs- und Sprachtests und leistet Unterstützung bei der Organisation von Aupair-Aufenthalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/alles_fuer_studenten_und_absolventen_internetauftritt_mit_hohem_serviceanteil_268.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>268</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:27:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wachstum statt Krise: Wieso Versicherungsvermittler einen Traumjob haben</title>
		<description><![CDATA[Viel Abwechslung, sehr guter Verdienst, erstklassige Karriereaussichten: Es gibt jede Menge guter Gründe als Außendienstler durchzustarten – gerade jetzt!]]></description>
		<text><![CDATA[In der aktuellen Finanzmarktkrise wird ihre Beratungskompetenz besonders geschätzt: Rund 180.000 Versicherungsvermittler sind derzeit bei den deutschen Industrie- und Handelskammern registriert. Gerade jetzt haben sie jede Menge zu tun. Denn in wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt erfahrungsgemäß der Beratungsbedarf bei Versicherten oder potenziellen Neukunden erheblich.

Die Finanzmarktkrise hat die Menschen verunsichert. Daher stehen klassische Vorsorgemöglichkeiten mit Garantien, wie etwa Rentenversicherungen, vor einer Renaissance. Aber auch sonst spricht sehr viel für den Job des Versicherungsvermittlers: Neben Top-Verdienstmöglichkeiten lockt eine selbstbestimmte Tätigkeit mit vielen Freiheiten. Kaum ein Beruf ist so abwechslungsreich: Jeder Tag bringt Kontakte zu anderen, immer wieder neuen Menschen. „Man ist sehr autark in seiner Zeiteinteilung, kann bequem von zuhause aus arbeiten, hat die Höhe seines Verdienstes selbst in der Hand und ist in einem Wachstumsmarkt mit sehr guten Zukunftsaussichten tätig. Diese Sicherheit hält einem in der heutigen Wirtschaftslage den Rücken frei“, sagt Klaus Höhn, Leiter Außendienstausbildung und Personalmarketing bei der Hamburg-Mannheimer Versicherungs- AG. Doch welche Fähigkeiten sind als Versicherungsvermittler gefragt, und was ist sonst zu beachten?
Die Tariflandschaft in der Versicherungsbranche ist vielfältig und nicht leicht zu überblicken. Deshalb muss ein Vermittler von Natur aus ein gutes Zahlenverständnis mitbringen und selbst sehr komplexe Sachverhalte anschaulich erklären können. „Außerdem sollte er sehr kontaktfreudig und offen gegenüber Menschen sein sowie gut zuhören können. Nur dann kann er die Kundenwünsche aufnehmen und in individuelle Lösungen überführen“, weiß Ausbildungsleiter Klaus Höhn. Ebenfalls wichtig sind ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft, Organisationstalent und Selbstmanagement. Sicheres und seriöses Auftreten ist unabdingbar, um das Vertrauen des Kunden zu gewinnen. Außerdem muss man sich selbst Ziele setzen und motivieren können. „Fleiß ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg“, so Höhn. „Je mehr ich berate, desto höher wird mein Umsatz. Jeder Versicherungsvermittler bestimmt letztlich sein Einkommen selbst.“

Herr Kaiser als Türöffner
Doch der Erfolg hängt auch an den Rahmenbedingungen, sprich an der Qualität des Versicherungsunternehmens, für das der Vermittler tätig ist. „Er muss sich mit der Produktpalette identifizieren können. Sonst wird es ihm schwerfallen, Kunden davon zu überzeugen. Bei der Hamburg- Mannheimer kommt noch ein ganz besonderer Faktor dazu: Herr Kaiser. Mittlerweile ist er zum Symbol des gesamten Berufsstandes geworden und immer noch ein Türöffner“, meint Klaus Höhn. Neben einem wettbewerbsfähigen Produktportfolio sind auch reibungslose Abläufe innerhalb des Unternehmens wichtig. So muss sich der Versicherungsvermittler auf den Innendienst verlassen können. Er sollte ihn so weit wie möglich von den zunehmenden Verwaltungstätigkeiten entlasten, damit sich der Vermittler ausreichend seiner Kernaufgabe widmen kann – dem Kundengeschäft.

Garantiezahlungen für Berufseinsteiger
Die meisten großen Versicherungshäuser gewähren ihren Berufseinsteigern Garantiezahlungen, die ihnen den Start erleichtern sollen. „So genießt der Vermittler bei uns neben den Vorzügen der Selbstständigkeit auch ein gewisses Sicherheitsnetz und kann sich dadurch voll und ganz auf den neuen Job konzentrieren“, betont Klaus Höhn. Ist das geschehen, gewinnt ein anderer Aspekt zunehmend an Bedeutung: die Aufstiegsmöglichkeiten. „Bei der Hamburg-Mannheimer gibt es da keine Grenzen“, erklärt Höhn. „Von der Berater- bis zur Führungskraftkarriere – alles ist möglich.“ Und das wissen die Vermittler auch zu schätzen. psychonomics hat von Juni bis August 2008 bei den 30 größten Versicherern im Privatkundenmarkt nach Bindung und Zufriedenheit mit verschiedenen Leistungsdimensionen wie z.B. der Vermittlerunterstützung, der Qualität des Schulungsangebots oder der Höhe der Provisionen gefragt. Mir eindeutigem Ergebnis: Die Vermittler der Hamburg-Mannheimer sind in ihrer Peer-Group die Zufriedensten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wachstum_statt_krise_wieso_versicherungsvermittler_einen_traumjob_haben_267.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>267</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:23:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Erfolg hängt auch von der Persönlichkeit ab“</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Büro ist praktisch überall.“ Bodo Reinhart legt sein Handy griffbereit auf den kleinen Tisch eines Cafés in der Dortmunder Innenstadt, angelt nach einem Stapel Unterlagen und einem Kugelschreiber. „Fertig“, lacht er, bestellt einen Latte Macchiato und nimmt sich in einer Pause zwischen zwei Kundenterminen ein wenig Zeit, mit absolventenInfo über zielgerichtetes Studieren, erfolgreichen Berufseinstieg und die Möglichkeiten einer Karriere im Handel zu sprechen.

„Ich bin ein leidenschaftlicher Verkäufer“, lacht der 29-Jährige, der als Sales Representive West bei 3M Deutschland GmbH, einem global agierenden Multi-Technologie- Unternehmen mit Sitz in Neuss, beschäftigt ist.

Im Bereich „Consumer und Office“ betreut Bodo Reinhart seit fast zwei Jahren einen großen Kundenstamm im Gebiet „West“, das im Kern ganz NRW umfasst. „Was das bedeutet, kann sich jeder leicht vorstellen“, sagt Reinhart. Klar: Ungefähr eine 60-Stunden-Woche und eine rasant steigende Zahl auf dem Kilometerzähler seines schwarzen BMW. „Firmenwagen“, zwinkert er mit ansteckender Fröhlichkeit, telefoniert nebenbei mit einem Kunden und überzeugt durch Offenheit und authentische Herzlichkeit. Keine Frage: Bodo Reinhart liebt und lebt seinen Beruf. Und das mit Erfolg.

Den Handel immer im Blickfeld
Wie er dahin gekommen ist, wo er jetzt steht? Da muss der junge Mann im dunkelgrauen Anzug nicht lange überlegen. „Der Handel hat mich eigentlich schon immer interessiert“, blickt Reinhart zurück. Insbesondere der gut sortierte Lebensmitteleinzelhandel machte ihn neugierig, erzählt er. „Beim täglichen Einkauf zu überlegen, wie das Warenangebot strukturiert und präsentiert wird, wie bestimmte Dinge auf den Kunden wirken und was letztendlich die Kaufentscheidung beeinflusst, hat mich im Studium bereits sehr interessiert“, macht Bodo Reinhart deutlich und erinnert sich gerne an die Zeit des samstäglichen „Bummeln“ bei „seinem“ Lebensmittelhändler mit nachfolgender Analyse zusammen mit seiner Freundin zurück. Was im Kleinen funktioniert, hat nämlich große Wirkung: Theorie und Praxis, beides eng miteinander zu verzahnen, ist in seinen Augen das A und O eines erfolgreichen Studiums. Dazu gehören Praktika, auch die, die die Studienordnung nicht vorschreibt, und die Nähe zu einem Unternehmen beim Verfassen der Abschlussarbeit.

Auswahl der richtigen Hochschule
„Aber eigentlich“, überlegt Bodo Reinhart, „fängt ein erfolgreiches Studium sogar schon mit der Bewerbung um einen Studienplatz an.“ Sein Tipp: Sich vorab über Studienbedingungen, Anforderungen, Profil und den Ruf der Hochschule seiner Wahl zu informieren, bevor die Bewerbung auf den Weg geschickt wird. „Jede Hochschule hat ihre besonderen Schwerpunkte und Ausrichtungen“, weiß Reinhart. Seine Wahl fiel auf die Westfälische Wilhelms-Universität Münster. „Nicht nur wegen der schönen Stadt“, beeilt er sich zu versichern, „sondern, weil insbesondere der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Uni Münster bekannt ist für eine exzellente Ausbildung.“ Die hat Bodo Reinhart beim Studiengang der BWL genossen. Darüber hinaus hat er VWL studiert und mit dem Bachelor of Science in Economics (BScEC) das Studium beendet. Die enge Verzahnung beider Studienrichtungen ist ein besonderer Vorteil in Münster. Sicherlich hat dies einen zusätzlichen Aufwand bedeutet, so Reinhart, doch bei einem Massenstudiengang wie BWL gilt es, sich durch hohes Engagement frühzeitig von der Masse abzusetzen.

Sein Erfahrungshorizont blieb aber nicht auf seinen Studienort Münster beschränkt. Wichtig war ihm, auch über den westfälischen Tellerrand deutlich hinauszusehen. „Allen angehenden Studenten rate ich, während der Studienzeit ins Ausland zu gehen und mindestens ein Semester an einer fremden Hochschule zu absolvieren. Zum einen wegen der persönlichen Erfahrungen, aber auch und gerade, weil Auslandserfahrung bei den großen Konzernen ein absolutes Muss für eine erfolgreiche Bewerbung ist. Ich selbst habe ein halbes Jahr an der San Diego State University in Kalifornien studiert“, unterstreicht Bodo Reinhart. „Ein Auslandssemester sollte am besten schon von Anfang an in den Studienverlauf eingeplant werden, das erleichtert den beruflichen Einstieg, ganz gleich in welchem Bereich.“

Schnelle Karriere durch gute Bewerbung
Bei Bodo Reinhart hat die „Blitzkarriere“ funktioniert: Rascher, erfolgreicher Abschluss des Studiums und Einstieg über ein Trainee-Programm in den Handel. Dann Bewerbung über ein Online-Portal. „Schon wenige Tage, nachdem mein Bewerbungsprofil im Internet stand, hatte ich einige attraktive Angebote großer Unternehmen für verantwortungsvolle Positionen im Vertrieb in meinem Postfach, genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte“, erzählt Reinhart. Er entschied sich, bei 3M in den Vertrieb einzusteigen, wo er für den Verkauf von Produkten an Handelsunternehmen verantwortlich ist. „Wer wie ich gerne mit Menschen umgeht, wen Märkte und Produkte interessieren, wer bereit ist, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen, wer nicht viel von starren Bürozeiten hält, sondern flexibel und motiviert seinen Aufgabenbereich führt, der ist im Vertrieb genau richtig“, bemerkt Reinhart.

Globalisierung, sensibles Kaufverhalten, Markt- und Werbestrategien, Umsatzzahlen – wer im Vertrieb den Erfolg auf Dauer buchen möchte, muss aber auch dem Druck der Umsatzzahlen standhalten können. „Die Reaktionszeiten der Märkte auf bestimmte Einflüsse werden immer kürzer. Schnelle und wirksame Konzepte zu entwickeln und Produkte weiterhin zukunftsträchtig zu platzieren, ist eine ständige Herausforderung“, sagt Reinhart. Eine Herausforderung, die er gerne jeden Tag aufs Neue annimmt. Was ihm dabei hilft? Die gründliche Ausbildung natürlich, seine Kollegen im Innendienst und der Sport. „Zwei Mal in der Woche stehe ich auf dem Fußballplatz und finde beim Kicken ein Ventil, auch mal Frust loszuwerden und neue Energie zu tanken für den Beruf, damit ich den Spaß nicht verliere“, lacht Bodo Reinhart. Seine Fröhlichkeit, die möchte er sich bewahren, denn von seiner Persönlichkeit hängt sein Erfolg auch ab, da ist er sich sicher. Messbar ist das nicht zuletzt auf seinem Konto. „Wer als Vertriebler gute Arbeit leistet, der hat auch überdurchschnittlich gute Verdienstmöglichkeiten“, rechnet Reinhart.

Gute Aufstiegschancen
Keine Frage, Bodo Reinhart ist auf der Karriereleiter im Handel schon erfolgreich ein Stück nach oben geklettert. Was ihn allerdings ein wenig ärgert, das ist die Außenwirkung seines Berufs. „Schade eigentlich“, bedauert er, „dass eine Posititon im Verkauf in Deutschland immer noch ein leicht negatives Image anhaftet, in Amerika ist der Bereich Sales viel anerkannter.“ Aber sei’s drum: Bodo Reinhart hat seine Entscheidung für eine Karriere im Handel nicht bereut. Ganz im Gegenteil, die Aufstiegschancen für den 29-jährigen, aufstrebenden Kaufmann stehen gut. „Auf Dauer könnte ich mir vorstellen, einen größeren Aufgabenbereich mit Personalverantwortung zu übernehmen“, plant er seine Karriere schon weiter, steht aber mit beiden Beinen auf dem Boden. „Bis das soweit ist, darf ich noch ein bisschen tun“, sagt er fröhlich, aber bestimmt, führt noch schnell ein Telefonat, trinkt den Latte Macchiato aus und packt seine Unterlagen zusammen. Sein Dienstwagen parkt vor der Tür. Weiter geht’s zum nächsten Kundentermin. Bodo Reinharts Büro ist schließlich überall.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/erfolg_haengt_auch_von_der_persoenlichkeit_ab_266.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Marlies Grüter</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>266</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:19:47</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Das Leben eines Handlungsreisenden</title>
		<description><![CDATA[Was haben Key-Account-Manager und Call-Center-Agents gemeinsam? Nicht nur Anglizismen in ihren Berufsbezeichnungen – wie viele andere Berufe, die sich mit Marketing und Vertrieb befassen, auch – sondern das eigentliche Ziel ihres Tuns: den Verkauf von Waren und Dienstleistungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Ob Spielzeug- oder Sportbekleidungshersteller, Restaurantbetreiber, Krankenhäuser, Reiseveranstalter oder Wettanbieter– sie und viele andere mehr nutzen Marketing und Vertrieb, um so viele Produkte und Dienstleistungen wie möglich auf dem kürzesten Wege an den Mann zu bringen.

Vertriebsbranche boomt
Kein Wunder also, dass sich von 1999 bis 2005 das Stellenangebot verdreifachte. 68. 236 gemeldete freie Stellen im Vertrieb konnten Arbeitgeber im Laufe des Jahres 2005 besetzen, meldete die Bundesagentur für Arbeit. Etwa 85 Prozent der vakanten Stellen waren innerhalb von drei Monaten besetzt. Die Kundenbeziehungen für ein Unternehmen professionell zu managen, ist die Aufgabe von Key-Account- Managern. Sie halten den Kontakt zu strategisch wichtigen Schlüssel-Kunden. Da Schätzungen zufolge etwa 20 Prozent der Kunden rund 80 Prozent des Umsatzes eines Unternehmens einbringen, sind diese Beziehungen besonders wichtig. Voraussetzung ist, dass die „Keys“ die gegenwärtigen und künftigen Bedürfnisse ihrer Kunden genau kennen, über das erforderliche betriebswirtschaftliche Grundwissen und über professionelle Verhandlungstechniken verfügen. Ein Fachstudium und eventuell auch ein Traineeship werden meistens für den Einstieg vorausgesetzt. Account-Manager sorgen hingegen dafür, dass die Kunden ihre Verträge einhalten. Verkäuferisches Talent ist gefragt, eine kaufmännische Berufsausbildung und Berufserfahrung sind daher wünschenswert.

Call-Center bieten Karrierechancen
Nicht nur für das Zubrot während des Studiums sind Call-Center ein attraktives Beschäftigungspflaster. Flache Hierarchien und rasche Aufstiegschancen bieten zudem günstige Karriereperspektiven, zumal Call- Center-Agents in einem sehr breit gefächerten Tätigkeitsfeld punkten können. Da gibt es den Umschüler, der Bestellungen entgegennimmt, ebenso wie den Kundendienstberater oder den Software-Experten, der über eine Hotline Fachfragen beantwortet. Neben Fachwissen, einer angemessenen Sprechweise und rhetorischem Geschick, benötigen Call-Center-Agents entsprechende Verhaltens- und soziale Kompetenzen und sie müssen sich in der Arbeitsweise eines Call-Centers auskennen. Telefonmarketingfirmen bilden ihre Mitarbeiter meist selbst aus. Akademien bieten auch eine mehrwöchige Ausbildung mit einem entsprechenden Zertifikat an. Für den Vertrieb sind gute Verkäufer das A und O. Verkaufstalent und gute Kenntnis der Produkte sind wichtig für ihre erfolgreiche Arbeit. Hersteller von technischen Produkten und Anbieter technischer Dienstleistungen bevorzugen dafür Vertriebsund Wirtschaftsingenieure. Immer mehr Produktlösungen werden im Dialog mit dem Kunden vor Ort entwickelt. Durch ihr technisches Verständnis und den engen Kontakt zum Kunden übernehmen Vertriebsingenieure eine wichtige Schnittstelle im Unternehmen.
Vertrieb und Außendienst bieten auch gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für Quereinsteiger, wenn sie über verkäuferisches Talent, Verhandlungsgeschick, Kontaktfreude, Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz verfügen. Das unternehmensspezifische Know-how wird ihnen dann meistens vom Arbeitgeber vermittelt.

Sprung in die Selbstständigkeit
Wer aus dem Unternehmen selbst kommt und das nötige Marketingwissen aufsatteln möchte, findet viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Für Außendienstler ist auch der Sprung in die Selbstständigkeit eine attraktive Perspektive. „Die meisten Handelsvertreter haben ein paar Jahre als angestellte Außendienstler gearbeitet und dort die nötigen Branchenkenntnisse erworben“, so Claudia Mischon, Sprecherin der Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittler und Vertrieb (CDH).

Informationen über die Vertriebsbranche bieten:
www.handelsvertreter.de
www.cdh.de
www.bundesverbanddirektvertrieb.de
www.arbeitsagentur. de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/AM-Kompakt-Info/AM-Info-Vertrieb.pdf




Gestiegene Anforderungen: So klappt es mit der Karriere im Vertrieb

Im Moment sind Vertriebsmitarbeiter so begehrt wie noch nie. Die größten Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung haben Vertriebsmitarbeiter derzeit in den Branchen Pharma, Finanzdienstleistungen, Maschinenbau, IT, Telekommunikation und in der Automobilindustrie.

Um die Vorzüge eines Staubsaugers zu erklären, braucht es kein Ingenieurstudium. Wer allerdings die Produkte von Pharmafirmen, Maschinenbauunternehmen, IT-Anbietern oder Finanzdienstleistern mittels einem persönlichen Gespräch an den Kunden bringen will, sollte schon etwas Fachwissen mitbringen. Da sind die Kenntnisse von Chemikern, Biologen, Betriebswirten, Informatikern und Ingenieuren gefragt. Doch auch Bewerber mit weniger guten technischen Qualifikationen haben durchaus Chancen, wenn das Verkaufstalent stimmt. Hier machen Personalchefs auch einmal Ausnahmen.

Für den Vertrieb sind vor allem die Kenntnisse des Produkts entscheidend, die meist in unternehmensinternen Schulungen erworben werden. Hier kann auch erfolgreich sein, wer im Studium nicht geglänzt hat: Schließlich soll das Produkt nicht neu erfunden, sondern lediglich verkauft werden. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) etwa hat ein Anforderungsprofil für Vertriebsingenieure entwickelt und schreibt darin: „Gefordert wird nicht nur die Fähigkeit, Kontakte aufzubauen und zu pflegen, sondern auch die Kompetenz, dem Gesprächspartner Aussagen und Kompromisse abzuverlangen, Forderungen zu stellen und seine eigenen Interessen, beziehungsweise die des Unternehmens, durchzusetzen.“
Um im Vertrieb erfolgreich zu sein, ist Kontaktfreudigkeit ein absolutes Muss. Wer nicht auf andere zugehen kann, wird es im Vertrieb sehr schwer haben. Noch wichtiger aber ist die Eigenschaft, Zurückweisungen überwinden zu können. Das „Nein“ ist ein ständiger Begleiter des Verkäufers. Die hohe Kunst, im Vertrieb dauerhaft erfolgreich zu sein besteht darin, ein Nein zu akzeptieren und zu analysieren. Aus dieser Analyse sollten die richtigen Schlüsse für das nächste Verkaufsgespräch gezogen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/das_leben_eines_handlungsreisenden_265.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>265</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:14:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Unternehmens-Guide: Neue Jobchancen in der IT-Branche</title>
		<description><![CDATA[Das Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen aus Nürnberg ist eine feste Größe in der Branche – die Programme der DATEV sind unverzichtbar für viele Mittelständler, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte. Qualifizierte IT-Fachkräfte finden ein ideales Betätigungsfeld.]]></description>
		<text><![CDATA[DATEV eG: „Deutschlands Bester Arbeitgeber 2009“
Das größte Kompliment kommt von den Mitarbeitern: Eine unabhängige Studie würdigte die Nürnberger DATEV eG mit dem Gütesiegel „Deutschlands Bester Arbeitgeber 2009“. Die Auszeichnung bestätigt das langjährige Engagement des Unternehmens in der Personalarbeit, die vielfältigen Karrierechancen und das positive Arbeitsumfeld für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Maßgeblich für die Auszeichnung ist das Ergebnis einer Befragung von DATEV-Mitarbeitern. Durchgeführt wird die Studie vom Great Place to Work Institute in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Die DATEV eG unterhält 26 inländische Niederlassungen und ist mit der Slowakei, Tschechien, Polen, Österreich, Italien, Spanien und Ungarn in sieben weiteren europäischen Ländern aktiv. DATEV-Programme kommen in Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten sowie bei deren Mandanten, wie beispielsweise mittelständischen Unternehmen und Freiberuflern, zum Einsatz. Dort unterstützt die Software alle Prozesse rund um Steuern, Rechnungswesen, Personalwirtschaft sowie die betriebswirtschaftliche Steuerung und Planung.

DATEV und die Lohnabrechnung
In über vier Jahrzehnten hat das Unternehmen dabei in vielen Bereichen Maßstäbe gesetzt: Der Name DATEV steht heute für den führenden deutschen Standard EDV gestützter Buchführung. Das Firmenlogo kennen viele von ihrer Gehaltsabrechnung – immerhin werden jeden Monat über neun Millionen dieser Abrechnungen mit Software aus diesem Haus erstellt. Das Unternehmen wächst seit Jahren kontinuierlich, es verbuchte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 650 Millionen Euro und ist damit laut Studie der Marktforschungsgesellschaft Lünendonk die Nummer zwei aller Software-Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland.
Neben den traditionellen Geschäftsfeldern Rechnungswesen und Lohn sind die mehr als 5.500 Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Aufgaben betraut. Das Leistungsspektrum der DATEV umfasst sowohl Kanzlei- und Unternehmenssoftware und Rechenzentrums-Dienste als auch umfangreiche Dienstleistungen im betriebswirtschaftlichen und technischen Umfeld. Besonders der Consulting-Bereich, die Software-Angebote für Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und mittelständische Unternehmen sowie die Leistungen rund um IT-Outsourcing und IT-Sicherheit tragen wesentlich zum Wachstum des Unternehmens bei. Der Anteil an Mitarbeitern mit abgeschlossener Hochschulausbildung liegt bei über 60 Prozent.
Daher benötigt DATEV in erster Linie akademischen Nachwuchs. Dabei werden insbesondere Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker und Wirtschaftsinformatiker gesucht, auf die im Unternehmen spannende Aufgaben warten. Die Kerntätigkeiten sind in der Software-Entwicklung und -konzeption, der Qualitätssicherung, im Rechenzentrumsbetrieb oder im Service und Vertrieb angesiedelt. Auf diese Bereiche verteilt sich auch in diesem Jahr die Mehrzahl der vakanten Stellen. Darüber hinaus braucht DATEV Spezialisten, die Organisation und interne Prozesse koordinieren oder strategische Konzepte für die Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Außerdem arbeiten im Unternehmen beispielsweise Consultants für IT-Fragen und klassische Unternehmensberatungsthemen oder Spezialisten für Veranstaltungen sowie für die Konzeption von Seminaren und Schulungen.

Das DATEV ‘Step-Programm’
Zukünftige Akademiker können DATEV zudem schon während ihres Studiums kennen lernen – schließlich beschäftigt DATEV im Durchschnitt jährlich rund 150 Praktikanten. Um angehende Absolventen bereits studienbegleitend an DATEV heranzuführen, wurde eigens das ‘StepProgramm’ ins Leben gerufen. In dessen Rahmen wird für jeden Studierenden individuell eine Mischung aus Praxiseinsätzen und einzelnen Weiterbildungsseminaren zusammengestellt. Das ‘Step-Programm’ besteht aus zwei Stufen. In Step 1 werden die Studierenden während eines Praktikums in der von ihnen gewählten Abteilung für kleinere Projekte eingesetzt. Die Studenten lernen, wie DATEV mit Unternehmen und Kanzleien zusammenarbeitet und welche Aufgaben sich den Mitarbeitern tagtäglich stellen. Nach zwei bis sechs Monaten im Unternehmen bietet sich für Interessierte bei entsprechender Eignung die Möglichkeit, in die zweite Stufe des Programms aufgenommen zu werden. Dies bedeutet eine langfristige, studienbegleitende Zusammenarbeit mit der DATEV, die nach dem Examen in eine Festanstellung münden kann.

Kontakt DATEV eG:
Karin Gulden

Telefon:
0911 / 319 - 1749
E-Mail:
karin.gulden@datev.de
Website:
www.datev.de/karriere]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/unternehmens-guide_neue_jobchancen_in_der_it-branche_264.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>264</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:43:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Weiterbildung durch den MBA: Initialzündung zum Sprung an die Spitze</title>
		<description><![CDATA[Job-Turbo oder Karrieregarant: Diese Begriffe tauchen oft im Zusammenhang mit dem MBA auf. Viele Unternehmen suchen MBA-Examenskandidaten und immer mehr Anbieter drängen auf Grund der hohen Nachfrage auf den Markt.]]></description>
		<text><![CDATA[In Deutschland findet der Master of Business Administration (MBA) erst seit wenigen Jahren Beachtung und setzt sich nur langsam durch. In erster Linie sind die Programme für Ingenieure, Naturwissenschaftler oder Ökonomen gedacht, die noch eine Zusatzqualifikation draufsetzen und die Gelegenheit nutzen wollen, ihre wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse und Managementfähigkeiten auszubauen.

Die meisten MBA-Programme wenden sich an Personen, die sich auf anspruchsvolle Aufgaben im General Management vorbereiten wollen. Mittlerweile gibt es aber auch zahlreiche spezialisierte Programme, die Unternehmensführung in Kombination mit einer konkreten Fachrichtung vermitteln. Diese Spezialisierungsmöglichkeiten basieren häufig auf Wahlfächern, die die Studierenden aus einem Angebot, den so genannten Electives, auswählen können. Häufig werden integrierte Curricula angeboten und ein Gleichgewicht zwischen allgemeinen Managementaufgaben und Spezialisierungen geschaffen.
Fächerübergreifendes und praxisorientiertes wirtschaftliches Handeln spielt beim MBA eine große Rolle. Die Programme leben vor allem vom interaktiven Wissensaustausch der Teilnehmer. Bei Programmen mit großem Altersunterschied unter den Studierenden besteht die Chance auf sinnvollen Austausch zwischen „alten Hasen“ und Jüngeren. Neben fundierten Fachkenntnissen soll der MBA auch praxisorientierte Fallbeispiele aufzeigen.

Fernstudium auch möglich
Ein MBA-Abschluss kann den Wechsel in eine andere Branche ermöglichen oder für die Übernahme weitreichender Management-Funktionen qualifizieren. Berufstätige können so noch erfolgreicher werden oder sich neu orientieren. Manager, die berufsbedingt sehr viel unterwegs sein müssen, bilden sich per Fernstudium weiter. Je nach den persönlichen Vorstellungen gibt es berufsbegleitende, Vollzeit- oder Fern- MBA-Programme.

„Lernen ‚on the Job‘ ist vorbei“
„Die Zeiten vom Lernen ‚on the Job‘ sind längst vorbei“, meint Dr. Georg Unger, Geschäftsführer der Wiener Niederlassung des internationalen Personalberaters Edward W. Kelley &amp; Partners. Heutzutage müsse man immer am Ball bleiben. Mitarbeiter aus jeder Branche und jeden Alters sollten sich weiterbilden, um stets auf dem neuesten Stand zu sein. Laut Unger sind Kandidaten, die aufbauend auf eine völlig andere Studienrichtung eine MBA-Zusatzausbildung absolvieren, nicht nur fleißig, sondern hochattraktiv.

Auf die Akkreditierung achten
Wichtig ist, wo der MBA absolviert wird. Um überhaupt feststellen zu können, ob es sich um eine zugelassene Hochschule handelt, sollten die Informationsmaterialien zahlreicher Hochschulen sowie die Akkreditierung betrachtet werden. Laut der Akkreditierungseinrichtung FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) sind zwar mehr als die Hälfte der Management-Studiengänge akkreditiert, jedoch längst nicht alle. Entweder wird das einzelne Programm oder der MBA-Anbieter geprüft. Wichtig dabei ist das Gütesiegel und von welcher Organisation die Akkreditierung vergeben wurde. Akkreditierungen auf europäischer Ebene vergibt die European Foundation of Management, die so genannte EQUIS-Akkreditierung. Im deutschsprachigen Raum verleiht unter anderem die FIBAA die beglaubigte Zulassung.

Wahlangebot sehr umfangreich
An den verschiedenen Business Schools variiert das Verhältnis zwischen Pflichtund Wahlkursen. Spezialprogramme bemühen sich, ein ausgewogenes Verhältnis anzubieten, wobei das Pflichtcurriculum relativ begrenzt ist. Das Wahlangebot ist dafür sehr umfangreich. Nichtökonome sollten sich bei Interesse der generellen Managementausbildung widmen, um ein betriebswirtschaftliches Grundwissen zu erlernen. Wirtschaftswissenschaftler hingegen können sich mit ihrem Vorwissen für ein spezialisiertes Programm bewerben. Solche Zusatzqualifikationen machen einen MBA-Absolventen begehrenswert auf dem Arbeitsmarkt. Die MBA-Bewerber sollten sich bei den einzelnen Schulen nach den Fachrichtungen erkundigen, denn nicht jeder MBA-Anbieter ist auf bestimmte Fakultäten spezialisiert.




Auf dem Weg zum MBA

Die Voraussetzungen, die Bewerber erfüllen müssen, um ein MBA-Studium aufzunehmen, unterscheiden sich von Business School zu Business School. In den meisten Fällen fließen folgende Aspekte in die Bewertung der Kandidaten ein: Präsentation der Bewerbung, akademische Leistungen, berufspraktische Erfahrungen, GMAT- und TOEFL-Ergebnisse, Essays und Referenzen sowie die persönliche Eignung des Bewerbers.

Als Mindestanforderungen in Bezug auf die akademischen und beruflichen Leistungen gelten in den meisten Fällen ein abgeschlossenes Hochschulstudium und eine mindestens zweijährige Berufspraxis. Ein universitärer Abschluss muss nicht zwingend vorgewiesen werden, viele Schulen akzeptieren auch Fachhochschuldiplome oder den Abschluss einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie. Wirtschaftswissenschaftler haben teilweise die Möglichkeit, bereits nach dem Vordiplom und zwei Semestern Hauptstudium ein MBA-Studium aufzunehmen.
Doch keine der genannten Zulassungsvoraussetzungen allein, sondern der Gesamteindruck des Interessenten und seiner Unterlagen ist ausschlaggebend für den Erfolg der Bewerbung. Die individuellen Chancen auf einen Studienplatz hängen also auch von der Philosophie der Schule und ihrem gewünschten Teilnehmerprofil ab. Die Admissions Offices beraten über jeden einzelnen Fall, so dass ein gewisser Spielraum vorhanden ist. So kann es beispielsweise möglich sein, Defizite in der akademischen Vorbildung mit Berufserfahrung zu kompensieren. Andersherum können erstklassige Studienleistungen in Ausnahmefällen mangelnde Berufserfahrung ausgleichen.
Zunehmend rückt die Persönlichkeit des Bewerbers in den Mittelpunkt. Dabei ist oft ausschlaggebend, dass der Bewerber zur Philosophie der jeweiligen Schule und in die Zusammensetzung des Studienjahrgangs passt. Persönlichkeitsmerkmale, die von den Business Schools als wichtig eingestuft werden, sind Motivation, Initiative, Engagement, Führungspotenzial, Teamfähigkeit und Zielorientierung.

Studiengebühren und weitere Kosten
Der MBA ist eine Investition in die eigene Zukunft. Doch das Studium ist oft teuer – insbesondere an international anerkannten Business Schools – so dass vor Studienstart die Finanzierung gewissenhaft geplant werden sollte. Die Studiengebühren (Tuition) und die Kosten für die Unterbringung sind die größten Posten, die eingeplant werden sollten. Auch für das Unterrichtsmaterial sollten MBA-Interessierte größere Ausgaben veranschlagen. Hinzu kommen persönliche Ausgaben wie Lebenshaltungs- und Reisekosten.
Bis zu 90.000 Euro können die Studiengebühren an europäischen Business Schools betragen. Der Großteil der Programme kostet zwischen 25.000 und 60.000 Euro. Bei den US-Programmen ist es schwieriger, die Gesamtkosten zu beziffern, da viele Schulen nur die jährlichen Kosten angeben. In Deutschland sind Kosten zwischen 10.000 und 30.000 Euro für die MBA-Programme üblich. Beträge von über 40.000 Euro sind hierzulande eher selten. Die Studiengebühren an staatlichen Universitäten fallen grundsätzlich niedriger aus als an privaten Hochschulen. Aus der Höhe der Gebühren lassen sich jedoch nicht automatisch Aussagen über die Qualität des MBA-Programms ableiten. Nur weil die Studiengebühren relativ niedrig sind, muss die Ausbildung nicht schlechter sein. Die Gebühren hängen häufig mit der Trägerschaft der Schule und sonstigen Finanzquellen zusammen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/weiterbildung_durch_den_mba_initialzuendung_zum_sprung_an_die_spitze_263.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>263</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:34:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auf Umwegen zum Traumberuf</title>
		<description><![CDATA[Erst Abi, dann Uni – so stellen sich viele angehende Mediziner den Beginn ihrer Laufbahn vor. Wer keine exzellente Abiturnote vorweisen kann, muss allerdings einige Wartesemester überbrücken. Diese vermeintliche Notlösung kann aber durchaus von Vorteil sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Als sie den Brief las, konnte sie es kaum glauben. „Ich habe zu Hause gesessen und geheult“, erinnert sich Claudia Sydow an den Moment, als die ZVS ihr die Absage mitteilte. „Dabei hätte ich mir eigentlich denken können, dass es mit einer Abiturnote von 2,4 und einem nicht so guten Medizinertest schwierig werden könnte“, meint die heute 31-Jährige im Rückblick.

Glücklicherweise hatte sie sich zeitgleich mit der Bewerbung um einen Studienplatz auch um einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester bemüht – und von drei Münsteraner Krankenhäusern Zusagen bekommen. Nachdem fest stand, dass sie auch im folgenden Semester keinen Studienplatz in Medizin bekommen würde, nahm sie im Frühjahr 1998 den Ausbildungsplatz im St. Franziskus Hospital an. Durch ihre zwei Jahre jüngere Schwester, die durch eine geistige Behinderung vollständig auf Hilfe angewiesen ist, und durch die Pflege ihres an Alzheimer erkrankten Großvaters hatte die gebürtige Nordwalderin schon früh Kontakt zu medizinischen Themen.

Nach drei Jahren bestand sie im Frühjahr 2001 ihr Examen. Auch nach der Ausbildung hielt sie fest an ihrem Traum, Medizin zu studieren. Die erforderlichen Wartesemester hatte sie nun beisammen und so konnte sie sich schließlich zum Wintersemester 2001 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster einschreiben.

Sie fand schnell Anschluss an eine Gruppe Studierender, die wie sie Erfahrungen in Ausbildungen und anderen Studiengängen gemacht hatten. Dieser Zusammenhalt wurde für sie umso wichtiger, als sie nach dem Physikum schwanger wurde. Dank ihrer Eltern und Schwiegereltern musste sie nicht mit ihrem Studium aussetzen und konnte alle Pflichtkurse und wichtigen Vorlesungen belegen. Anfang 2008 war es dann geschafft: Sie hatte alle Scheine beisammen.

Schwierigkeiten in der Endphase des Studiums
Doch nun, in der Endphase des Studiums, bekam sie zu spüren, dass Familienfreundlichkeit noch nicht zu den Stärken der medizinischen Fakultät gehört. „Obwohl für Studenten mit Kindern Aspekte wie Prüfungstermine und wohnortsnahe Einsatzorte während des Praktischen Jahres (PJ) sehr wichtig für die tägliche Organisation sind, gibt es keinerlei Entgegenkommen und keine Härtefallregelungen“, hat sie erfahren, „Kinder passen wohl nicht in das Bild vom idealen Medizin-Studenten“.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Claudia Sydow fand sich mit der Situation ab und startete im Februar 2009 ihr PJ in einer Umgebung, die ihr gut bekannt ist: in der Gynäkologie des St. Franziskus Hospitals. Weitere Stationen werden Chirurgie und Innere Medizin in anderen Krankenhäusern im Münsterland sein. Im Frühjahr 2010 steht dann das zweite Examen an, drei Tage schriftlich, zwei Tage mündlich. Welche Fachrichtung sie danach einschlagen möchte, weiß sie noch nicht genau. Ihr Traumfach wäre Gynäkologie und Geburtshilfe, aber auch praktische Überlegungen spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle: „Die Familie kommt für mich an erster Stelle, deshalb möchte ich ein Fach wählen, dessen Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen“. Sie ist zuversichtlich, dass das gelingen wird: „Wegen des Ärztemangels machen sich immer mehr Krankenhäuser Gedanken, wie sie gut ausgebildete Frauen durch gute Arbeitsbedingungen halten können.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/auf_umwegen_zum_traumberuf_262.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Victoria Liesche</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>262</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:26:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufsfeld Nanotechnologie</title>
		<description><![CDATA[Kleinste Partikel eröffnen in der Forschung eine wachsende Anzahl an möglichen Einsatzfeldern.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Nanotechnologie verspricht innovative und zukunftsweisende Anwendungsmöglichkeiten, die schier unendlich zu sein scheinen. Die Forschungs- und Konstruktionsarbeiten finden dabei in sehr kleinen Strukturen statt, denn ein Nanometer entspricht lediglich einem Millionstel Millimeter. Aus winzigsten Partikeln, entstanden meist aus Elektro-Explosionen, ergeben sich also große Möglichkeiten.

Angewandt wird die Nanotechnologie, die von Experten bereits in einem Atemzug mit anderen Zukunftstechnologien wie der Biotechnologie genannt wird, in den unterschiedlichsten Betriebssparten, sei es zum Beispiel in der Energietechnik bei Brennstoff- und Solarzellen, in der Umwelttechnik bei Materialkreisläufen und in der Entsorgung sowie in der Informationstechnik bei Speichern und Prozessoren. Gleichermaßen zu nutzen machen sich alle Techiken die besondere Eigenschaft der Strukturen, die sich nicht durch die Art des Materials definiert, sondern aus der Größe und der Gestalt der Teilchen resultiert. Produkteinführungen wie Chips mit nanoskalischen Strukturierungen und Computerfestplatten wurden bereits erfolgreich absolviert.

Wirtschaftsstandort Deutschland
In der Forschung und Entwicklung nanotechnischer Produkte ist Deutschland bereits führend in Europa und besitzt in vielen Bereichen einen deutlichen Wissensvorsprung im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern, aber auch weltweit. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung erlangt die Technologie zunehmend einen hohen Stellenwert im Bereich Klimaschutz und Gesundheit, speziell in der Diagnostik und Therapie.
Aufgrund dieser Relevanz können Unternehmen Fördermittel sowohl von der Europäischen Union als auch von der Bundesregierung beantragen, um die bedeutsamen Forschungsergebnisse in innovative Produkte umzusetzen und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die EU gibt derzeit rund 740 Millionen Euro öffentliche Fördermittel für Projekte auf dem Gebiet der Nanotechnologie aus, die USA geben im Vergleich einen genauso hohen Betrag. Deutschland ist derzeit europaweit führend mit rund 290 Millionen Euro Förderung. Seit Anfang der 1990er Jahre unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Projekte in der Forschung, Entwicklung und Fertigung im Bereich Nanotechnologie, seit 1998 wurden die Mittel vervierfacht. Um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, müssen auch in den kommenden Jahren Beträge in ähnlicher Höhe wie bisher bereit gestellt werden.

Vielfältige Berufsfelder
Die Palette an möglichen Betätigungsfeldern ist überaus vielfältig. An dieser Stelle sollen einzelne Berufsfelder beschrieben werden, die ein besonders hohes Potenzial bieten.
Trotz der derzeitigen Automobilkrise zählt diese Branche zu den führenden Industriezweigen, die die Nanotechnologie nutzen. Zum Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sind Innovationen in den Bereichen Umweltverträglichkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit unumgänglich. Das Auto wird zukünftig an eigener Intelligenz gewinnen und auf Umweltreize und Fahrerverhalten angemessen reagieren. Scheiben und Spiegel passen sich den jeweiligen Lichtverhältnissen an, Sensoren reagieren bei Wetterveränderungen oder bei Kollisionsgefahr regeln die Autos selbstständig den Fahrzustand. Auch sind individuelle Gestaltungsmöglichkeiten durch elektronisch schaltbare Farbwechsel der Lacke schon bald keine Zukunftsmusik mehr. Die Optimierung des Verbrennungsprozesses und der Abgasreinigung, die Gewichtsminderung der Karosserie und die Entwicklung selbstausheilender Lacke sind nur einige weitere Vorteile der neuen Erkenntnisse durch den Nanokosmos. Auch die Bedeutung der Elektronik wird in Zukunft weiter zunehmen. Ihre Erforschung wird vor allem durch die Automobilindustrie vorangetrieben. Doch nicht nur in Autos wird Energie verbraucht. Circa acht Prozent des Gesamtenergieverbrauchs fallen heute allein der allgemeinen Beleuchtung zu, deren Bedarf auch weiterhin steigt. Daher gewinnen energiesparende Leuchtmittel zunehmend an Bedeutung. Die Frage nach LEDs (light emitting diodes) stieg zwar in den zurückliegenden Jahren enorm an, doch sind die Lichter für eine Anwendung in der Allgemeinbeleuchtung oder in Frontscheinwerfern von Autos noch nicht leistungsstark genug. Eine Lichtausbeute aus Halbleitern ist durch die Verwendung der Nanotechnologie nun möglich. Hierdurch können die Vorteile konventioneller Lichtquellen erhalten werden, wie zum Beispiel die Effizienz und die angenehme Farbe, die bei stromsparenden Leuchten oft kritisiert wird. Zum heutigen Zeitpunkt sind bereits 7.000 Arbeitnehmer in der Leuchtmittelproduktion tätig. Durch die Verbesserung der Nanotechnologie bestehen hier weiterhin große Ausbaumöglichkeiten, vorausgesetzt die Forschungsergebnisse können schnell im industriellen Sektor umgesetzt werden.
Auch die Gesundheitsvorsorge kann von der Nanotechnologie profitieren. Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch den Einsatz von Nanopartikeln schneller erkannt und wirkungsvoller therapiert werden. Medikamente können durch die Oberflächen aus Nanostrukturen verträglicher gemacht werden. Weitere Einsatzbereiche sind die Implantat- und Regenerativmedizin wie auch die In-vivo-Diagnostik. Der weitere Einsatz kann zur Verbesserung oder zur Erforschung neuer Diagnostika und Therapeutika beitragen. Therapien können so erfolgreicher und schonender durchgeführt werden.

Neu etablieren kann sich derzeit die Nanobiotechnologie, die interdisziplinär mit unbelebter und belebter Natur arbeitet. Im Vordergrund steht das Verständnis von biologischen Funktionseinheiten im nanoskalischen Maßstab. So kann die Nanobiotechnologie beispielsweise bei Demenz eingesetzt werden, da kleinste Veränderungen in biologischen Abläufen kontrolliert werden können. Die Krankheit kann dadurch deutlich eher erkannt werden, als es heute möglich ist.

Zukunft Nanotechnologie
Für eine Karriere im Bereich der Nanotechnologie ist nicht zwangsweise ein Spezialstudiengang erforderlich. Auch Physiker, Chemiker, Verfahrenstechniker oder Absolventen der Materialwissenschaften können in den verschiedenen Branchen tätig werden, denn neben dem Einsatz Beder physischen und chemischen Natur der Produkte, stellt auch die Formgebung zum Beispiel in der Automobilindustrie und bei Baustoffen wichtige Verwendungsbereiche der Nanotechnologie dar. In der Forschung und Entwicklung ist die Kenntnis nanoanalytischer Verfahren eine wichtige Voraussetzung.
Bereits heute hängen zwischen 50.000 und 100.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Zukunftstechnologie ab. Bis 2015 wird vermutlich fast jeder Industriebereich in unterschiedlichem Maße mit der Nanotechnologie in Berührung kommen, wobei die wichtigsten Industriezweige Elektronik, Chemie, Automobilbau, optische Industrie und der Gesundheitsbereich sind. Ein Umsatz durch Nano-Produkte von bis zu einer Billion Euro wird bis zu diesem Zeitpunkt weltweit erwartet. Damit die einzelnen Betriebe wettbewerbsfähig bleiben und die künftigen Prozesse in Forschung und Entwicklung vorantreiben können, sind innovative Entdeckungen und Einsatzmöglichkeiten des Nanokosmos unabdingbar. Mit Mitarbeiterzuwächsen von weit über 20 Prozent wird in den nächsten Jahren gerechnet.
Bei der Anzahl an Universitäten, Forschungseinrichtungen und -unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Verbänden als auch Geldgebern ist derzeit noch Nordrhein-Westfalen Spitzenreiter. Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen folgen auf den Rängen.
Derzeit dominieren eindeutig die Forschungseinrichtungen in ihrem Bedarf an Fachkräften. Im industriellen Sektor werden in den Bereichen Produktion, Qualitätssicherung, Marketing und Vertrieb, besonders bei der kundenorientierten Aufbereitung des Fachwissens, qualifizierte Mitarbeiter benötigt.

Interview mit einem Absolventen
Mit Nanotechnologie im Bereich der Lackchemie beschäftigt sich Dr. Jan-Bernd Greving. Der promovierte Wissenschaftler befasste sich nach seinem Chemie-Studium im Rahmen seiner Doktorarbeit mit organischer Chemie und stieg danach direkt bei der BASF Coatings AG in Münster- Hiltrup in die angewandte Forschung für Beschichtungen ein. Das Unternehmen, eines der weltweit führenden, beschäftigt sich speziell mit der Forschung und Entwicklung von Lacken und deren Eigenschaftsprofilen und somit auch mit neuen Potentialen durch Nanotechnologie. Insbesondere auf dem Arbeitsgebiet der Beschichtungen wird sich das Gesamteigenschaftsprofil der Lacke in Zukunft verändern, die Wissenschaftler des Betriebs untersuchen neue Einsatzgebiete, um neuen Bedürfnissen zum Beispiel
der Automobilindustrie gerecht zu werden.
„Mir ist zugute gekommen, dass ich mich schon während des Studiums interdisziplinär aufgestellt habe und unterschiedliche Bereiche der Chemie kennen lernen konnte. So habe ich ein breites Wissen und bin nicht zu stark auf einen Themenkomplex fixiert“, berichtet der Wissenschaftler. An diese lnterdisziplinarität knüpft auch die BASF Coatings an. So arbeiten mit Dr. Jan-Bernd Greving Absolventen aus verschiedenen chemischen und physikalischen Forschungsrichtungen zusammen, um die breit gestreuten Themenfelder der Nanotechnologie in einem Kompetenzteam bündeln zu können.
„Bei BASF beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit ,Neuen Funktionalitäten‘ von Klarlacken“, erklärt Greving. „Hier untersuchen wir an unterschiedlichen Lacksystemen die Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Molekülen und deren Wirkung. Wir unterstützen damit unsere operativen Entwicklungsprojekte.“ In diesem Feld sieht der Chemiker besondere Entwicklungsmöglichkeiten, unter anderem für hochkratzfeste Beschichtungen für Kunststoffanwendungen und neue ökonomische Aushärteverfahren. Da das Unternehmen die Entwicklungen auf dem weltweiten Markt im Auge hat, investiert es große Summen in die betriebseigenen Forschungsabteilungen.

Risiken des Nanokosmos
In den Fokus nehmen die Wissenschaftler des Kompetenzteams von Dr. Jan-Bernd Greving zum Beispiel den Einsatz von festen Partikeln, insbesondere von Silikat, die so klein sein müssen, dass sie optisch nicht wahrnehmbar sind und somit die wichtige Rolle der Lacke, die Farbgebung, in keiner Weise stören.
Daher wertet der Wissenschaftler den Einsatz von Nanotechnologie im chemischen Bereich überaus als positiv, auch wenn Nutzen und Risiken des Nanokosmos in vielen Bereichen noch lange nicht umfassend erkannt und bewertet sind.




Nanowürfel dienen als Speichermedium für Wasserstoff

Der Wunsch, mobil zu sein und trotzdem nicht auf Kommunikation und Unterhaltung zu verzichten, hat zu immer kleineren und leichteren elektronischen Geräten geführt. Ob Laptop, Handy oder CD-Player, die Energieversorgung dieser Elektronik für unterwegs ist eine zentrale Frage. Was heute noch Akkus und Batterien leisten, könnte in Zukunft ein Einsatzgebiet von Minibrennstoffzellen sein.


Vernetzung zum erfolgreichen Technologietransfer - Bundesregierung unterstützt die Unternehmen mit dem Aktionsplan 2010

Nanotechnologie ist eine Querschnittstechnologie. Das heißt, eine Vernetzung aller Partner der Wertschöpfungskette, sowohl aus der Wirtschaft als auch der Wissenschaft, ist für eine hohe Innovationstätigkeit sowie für einen erfolgreichen
Technologietransfer unumgänglich.
Dieses Ziel wird nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch auf internationaler Ebene angestrebt. In Deutschland wurde zum Vorantreiben der Netzwerkbildung und Forschung im Bereich Nanotechnologie von der Bundesregierung der „Nano-Initiative-Aktionsplan 2010“ entwickelt.
Seit 1998 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung regionale und überregionale Kompetenznetze in der Nanotechnologie. Bundesweit aktiv und themenübergreifend sind diese Netzwerke etabliert und haben sich inzwischen zu Zentren herausragender Kompetenzträger entwickelt. Die Akteure stammen sowohl aus der Grundlagenforschung als auch der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung, der industriellen Vermarktung, Finanzierung sowie dem Technologietransfer.
Auch regional bildete sich bereits eine Vielzahl weiterer Netzwerke, die von dem nun stärker organisierten Informationsaustausch profitierten. Unterstützt wird dabei auch die Sensibilisierung für den verantwortungsvollen Umgang mit Nanotechnologie, die mit einer verstärkten Auseinandersetzung mit dem Thema einhergeht. Durch die Netzwerkbildung können Fragmentierungen und Dopplungen von Aktivitäten in Forschung und Entwicklungen vermieden werden. Aus- und Neugründungen werden ebenso unterstützt wie die Mobilisierung von privaten und öffentlichen Investitionen.
Damit nanotechnologiebasierte Innovationen nicht an politischen Barrieren scheitern und neue Risiken transparent beschrieben und bewertet werden können, wird die Bundesregierung ihre Fachpolitiken zunehmend aufeinander abstimmen und die vielfältigen Aktivitäten ressortübergreifend bündeln und verzahnen. Auch in Bezug auf die Förderung wird in der Politik ein neuer Weg eingeschlagen, wenn eine gemeinsame Förderfibel einen Überblick zu Förderungsmöglichkeiten der einzelnen Ressorts bietet und damit die Transparenz der Förderpolitik für die Antragsteller verbessert wird. Aufgrund der neuen Anforderung an Forschung und Entwicklung, haben sich auch die Ansprüche an Aus- und Weiterbildungen, Kompetenzentwicklung und Nachwuchsförderung geändert. Eine stärkere Ausrichtung der Berufsorientierung auf neue aussichtsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und eine Verzahnung neuer Bildungsangebote mit dem Bedarf der Unternehmen, wobei der Fokus selbstverständlich auf der Nanotechnologie liegen sollte, sind daher unerlässlich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/berufsfeld_nanotechnologie_261.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>261</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:22:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Mit Herzblut zum Erfolg</title>
		<description><![CDATA[Rudolf Scheben ist Geschäftsleiter Marketing des Fashion-Discounters Takko. Dass der Handel seine berufliche Leidenschaft ist, war dem gebürtigen Kölner schon früh klar.]]></description>
		<text><![CDATA[„Die Branche ist ständig in Bewegung.“ Wer die Beigeisterung in den Augen von Rudolf Scheben sieht, weiß sofort: Es ist genau diese Energie, die Dynamik im Handel, die den Marketing-Experten fasziniert. Eine Begeisterung, die der Geschäftsleiter Marketing tagtäglich nutzt, um für das europaweit tätige Modeunternehmen Takko neue Kampagnen zu lancieren, den Bekanntheitsgrad der Marke weiter auszubauen – und die letztendlich ausschlaggebend war für seinen beruflichen Werdegang.

Nach der Ausbildung zum Industrie-Kaufmann war dem gebürtigen Kölner klar: „Die praktische Arbeit macht mir viel Spaß, aber es gibt noch viel, das ich lernen möchte.“ Aus diesem Grund schrieb er sich für das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum ein. „Die Faszination für die Arbeit mit Kunden gab schließlich den Ausschlag, den Fokus im Hauptstudium auf Handel und Marketing zu legen“, blickt Rudolf Scheben zurück. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Marketing erwarb sich der heute 42-Jährige zusätzlich ein fundiertes Hintergrundwissen. „Theoretische Fragen wie ,Welche Handelsleistungen werden vom Kunden nachgefragt, wie werden Kaufentscheidungen getroffen‘ haben mich fasziniert. Heute fließen die Theorien in meine praktische Arbeit ein“, erläutert der Marketing-Experte.
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums begann Rudolf Scheben seinen Karriereweg zunächst in einer Unternehmensberatung für den Handel. Eine sehr bewusste Entscheidung, wie Scheben betont: „Ich habe die Orientierungszeit nach dem Studium genutzt, um mich zu fragen: Was macht mir Freude?“ Ein Rat, den er auch heutigen Absolventen mit auf den Weg geben möchte. „Nur, wer mit Herzblut bei der Sache ist, wird beruflich erfolgreich sein.“

Wechsel in die Provinz leicht gemacht
Erste Erfahrungen im Marketing konnte der Familienvater bei einem Damenmodefilialisten erwerben, bevor die Takko Holding aus dem münsterländischen Telgte an ihn herantrat. Die Entscheidung zum Wechsel in die Provinz sei ihm nicht schwer gefallen, blickt Rudolf Scheben zurück. „Takko war bereits zu diesem Zeitpunkt ein rasch wachsendes Unternehmen, das immer stärker auf den europäischen Markt drängte, und für das ich eine eigene Marketing-Abteilung aufbauen sollte“, erinnert er sich an die Stellenbeschreibung.
Mittlerweile sind fünf Jahre vergangen, das Modeunternehmen ist in 14 Ländern Europas vertreten, die Marketing-Abteilung entsprechend gewachsen. Die Planung von Werbemaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit, Kundenkommunikation sowie die Vernetzung von Werbung und verkaufsfördernden Maßnahmen bilden heute den Tätigkeitsschwerpunkt von Rudolf Scheben. Er war maßgeblich am Aufbau einer Kundendatenbank sowie einer firmeneigenen Grafik- und Kreativabteilung beteiligt. Eben diese Vielfältigkeit sei es, die für ihn nach wie vor den Reiz an seiner Arbeit darstelle: „Der Handel ist ein schnelles Geschäft, insbesondere im Modesegment, und entsprechend flexibel muss meine Arbeit sein“, betont Scheben.

Handelsbranche bietet viele Chancen
Dass der Handel trotz aktueller Absatzeinbrüche eine zukunftsträchtige Branche für junge Berufseinsteiger ist, davon ist Rudolf Scheben überzeugt: „Handel ist eines der ältesten Geschäfte der Welt und dank eines breit gefächerten Bedarfs an Fachkräften für Absolventen der unterschiedlichsten Studiengänge interessant.“ Wichtig sei, so rät der Marketing-Experte, hinauszuschauen über den berühmten Tellerrand. „Wer bei einem der großen Handelshäuser, die heute alle als Global Player aufgestellt sind, Fuß fassen will, für den sind Auslandserfahrungen, Praktika und eine gute Portion Fleiß und Engagement unumgänglich, aber dann stehen alle Türen offen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mit_herzblut_zum_erfolg_260.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>260</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:08:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Von der Käsetheke zum Filialleiter</title>
		<description><![CDATA[Der Handel ist für Absolventen, die schnell Karriere machen wollen, bis heute eine verlockende Option. Kein Wunder, schließlich zeichnet sich die Branche durch Vielseitigkeit aus – gerade in beruflicher Hinsicht. Studenten mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung und einem Faible für den Handel haben gute Zukunftsaussichten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer an den Einzelhandel denkt, hat oft das Bild eines Verkäufers vor Augen, ob nun an der Käsetheke oder beim Juwelier. Dabei bietet die Branche für ganz unterschiedlich qualifizierte Menschen Arbeit – vom Werbetexter bis zum Wirtschaftsfachmann. Selbst wer mit dem üblichen Ausbildungsberuf Einzelhandelskaufmann einsteigt, ist später nicht zwingend hinter den Ladentisch verbannt. Mit Weiterbildungen oder einem Studium ist der Karrieresprung an die Spitze einer Abteilung oder sogar des Unternehmens nicht ausgeschlossen.

Aktuell arbeiten laut Angaben des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) 2,7 Millionen Menschen im Einzelhandel, davon gut die Hälfte in Teilzeit. Gute Einkäufer, Kunden- und Fachberater, Vertriebsexperten, IT-Fachleute, Logistiker und Controller seien derzeit besonders gefragt.
Einer von ihnen ist Patrick Redmann. Der 30-Jährige arbeitet als Bereichsleiter Filialorganisation bei Aldi Süd in der Regionalgesellschaft Kerpen. Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann undeinem anschließenden BWL-Studium an der Universität in Köln bewarb sich der frisch gebackene Absolvent um einen Platz im Traineeprogramm im Aldi-Konzern – mit Erfolg. Binnen eines Jahres stieg er zum Bereichsleiter Filialorganisation auf. Heute betreut Patrick Redmann fünf Filialen.
Mitarbeiterführung, Organisation und Strukturierung der einzelnen Filialen sowie die Ideen und Konzepte für die erfolgreiche Entwicklung seines Bereiches gehören unter anderem zu den täglichen Aufgaben. Für seinen weiteren Karriereweg hat der 30-Jährige ehrgeizige Pläne: „Ich möchte vielleicht ins Ausland gehen.“

Ein Traum, den seine Kollegin Sabine Schulze Hillert bereits erfolgreich verwirklicht hat. Sie bekam von ihrem Arbeitgeber die Chance, als Bereichsleiterin Filialorganisation für 15 Monate nach Australien zu gehen und das Team im Raum Sydney zu verstärken. Und die Karriereleiter endete nicht down under. „Noch während meines Aufenthalts dort kam das Angebot, als Zentraleinkäuferin in eine höhere Managementposition zu wechseln.“

Einstieg als Einzelhandelskaufmann
Der klassische Einstieg in die Branche ist eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Derzeit gibt es etwa 80.000 Azubis. Nach ein bis zwei Jahren im Job sollten erste Fortbildungen angegangen werden, rät der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Die Inhalte der Kurse sind bundesweit einheitlich, der Unterricht selbst kann berufsbegleitend oder in Vollzeit besucht werden. Handelsfachwirte verstehen betriebswirtschaftliche Abläufe, können diese beurteilen und steuern.
Sie betreuen je nach Aufgabengebiet den Ein- und Verkauf, entwerfen Marketing-Konzepte oder werten Umsatz- und Verkaufsstatistiken aus. Möglich ist auch eine Weiterbildung zum Betriebswirt, Fachmann für Marketing oder zum Bilanzbuchhalter mit bundeseinheitlichem IHK-Abschluss.

Mit einem Studium zur Karriere
„Höhere Führungsebenen sind meist nur mit einem Studium erreichbar“, legt Hannelore Paulini-Schlottau vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn dar. Mit einer Berufsausbildung gelinge zwar der Aufstieg zum Bezirksleiter oder regionalem Vertriebsleiter. Wer aber die Leitung größerer Häuser übernehmen will, sollte studieren. So wie Klaus Regner, der momentan seinen Abschluss in BWL an der Universität Würzburg absolviert. Der 28-Jährige hat bereits einen Vertrag für ein 18-monatiges Traineeprogramm bei einem großen Handelskonzern in der Tasche. „Durch verschiedene Praktika in den Bereichen Handel und Marketing wurde mir irgendwann klar, dass ich Spaß an Themen wie Vertrieb und Distribution habe. Darum habe ich mich – anders als viele Kommilitonen – nicht in der Unternehmensberatung oder bei einer Bank beworben, sondern mich für eine Karriere im Handel entschieden“, erläutert der gebürtige Kölner. Die Kombination aus Controlling und operativer Tätigkeit sei es, die für ihn den Reiz an seiner künftigen Tätigkeit ausmache – und damit zugleich seinen persönlichen Fähigkeiten gerecht werde.

Vielfältige Aufgaben
Entsprechend engagiert schrieb Regner parallel zu seiner Diplom-Arbeit die ersten Bewerbungen. Dass er so rasch einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben sollte, damit habe er dennoch nicht gerechnet. „Umso begeisterter war ich, als ich schließlich die Zusage bekommen habe. Jetzt freue ich mich schon sehr auf meine künftigen Aufgaben.“ Personalplanung, Warenaufbau, Lagerwirtschaft, Inventur und nicht zuletzt das Gespräch mit dem Kunden werden künftig zu seinem beruflichen Alltag gehören – schließlich ist Vielseitigkeit im Handel alles.



Teamfähigkeit ist wichtig
Wie gelingt der Einstieg in die Führungsetage von bei Aldi, Lidl &amp; Co.? Längst gibt es andere Wege als den von der Käsetheke zur Konzernspitze. Und dass die Handelsbranche schlecht zahlt, ist schon lange eine Binsenweisheit.

„Da der Handel nach wie vor einen Großteil der Führungskräfte aus den eigenen Reihen und über den klassischen Weg rekrutiert, der mit der dualen Ausbildung beginnt, bietet er sehr gute Aufstiegsperspektiven“, sagt Wilfried Malcher vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Berlin. Wer nach oben strebt, müsse gute Leistungen im Beruf zeigen, teamfähig sein, mobilitätsbereit, belastbar und Führungskompetenz mitbringen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/von_der_kaesetheke_zum_filialleiter_259.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>259</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:03:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandsstudium - ohne Moos nix los?</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“

Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen: „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal € 4.600 für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von € 500 für Ziele innerhalb Europas und € 1.000 für Ziele außerhalb Europas.
Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Bankdarlehen geleistet werden. Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund € 6.000 bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im letzten Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.
Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG übrigens nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföG-Anspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 01.08.2008 gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands-BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands- BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter bzw. Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Infos &amp; Kontakt

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 762 5781
E-Mail: summersessions@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auslandsstudium_-_ohne_moos_nix_los_229.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>229</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:50:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Erfahrungsbericht: Vom Hörsaal ins Museum</title>
		<description><![CDATA[Ulrike Schrul studiert im achten Semester Niederländisch – und träumt von einer Karriere im Nachbarland.]]></description>
		<text><![CDATA[Auch heute noch, vier Jahre und acht Semester nachdem Ulrike Schrul ihr Studium der Niederländischen, Deutschen und Englischen Philologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster aufgenommen hat, hat die 25-Jährige diesen Schritt nicht bereut: „Das war die beste Entscheidung meines Lebens“. Im Gegenteil: „Das Sprachstudium hat mir ganz neue Perspektiven eröffnet.“ Vor allem ihr halbjähriges Auslandssemester im niederländischen Leiden habe sie fit für die berufliche Zukunft gemacht – und das nicht nur in sprachlicher Hinsicht. „Man lernt, viel schneller auf Menschen zuzugehen, sich auf neue Situationen und Umgebungen einzustellen und flexibler auf Veränderungen zu reagieren“, beschreibt die gebürtige Auricherin.

Individuelle Betreuung der Dozenten
Das Wintersemster 2006/7 verbrachte die junge Frau an der Universiteit Leiden, um in erster Linie ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Mit Erfolg: „Ohne das Austauschsemester würde ich lange nicht so gut Holländisch sprechen“, ist Ulrike überzeugt. Insbesondere die im Vergleich zu deutschen Universitäten deutlich kleinere Kursstärke und die intensive, individuelle Betreuung der Dozenten habe entscheidend zu ihrem raschen Lernerfolg beigetragen, sagt Ulrike rückblickend. „Jeder Dozent kennt deinen Namen und weiß, wer du bist.“ Noch heute hat die 25-jährige Studentin Kontakt zu einer Vielzahl ihrer ehemaligen Professoren.

Herzliche Aufnahme
Land und Leute hat Ulrike in diesen Monaten ebenfalls zu schätzen gelernt. „Ich habe viele Freunde dort gefunden“, erinnert sich die junge Frau gerne an ihren Studienaufenthalt zurück. Regelmäßige Besuche in den Niederlanden sind darum heute eine Selbstverständlichkeit und auch eine berufliche Zukunft bei den westlichen Nachbarn schließt Ulrike, die gerade in den Startlöchern für ihre Magister-Arbeit steht, nicht aus. „Am liebsten in einem Museum“, aber das sei noch Zukunftsmusik.

Intensivkurs mit Studenten aus aller Welt
Jetzt liegt erst einmal der Studienabschluss vor der Tür der jungen Frau. Um sich darauf optimal vorzubereiten, hatte sich Ulrike um ein Stipendium für einen Intensivkursus der Nederlandse Taalunie erfolgreich beworben. Die internationalen Organisation der Niederlande, der belgischen Provinz Flandern und der südamerikanischen Republik Suriname beschäftigt sich mit der niederländischen Sprache, dem Sprachunterricht und der Literatur des Landes. Im Sommer wohnte Ulrike darum drei Wochen lang im Kongresszentrum der Stadt Zeist, um gemeinsam mit rund 15 Studenten aus aller Welt zu leben und zu lernen. Von den Erlebnissen dort ist die Studentin rund um begeistert: „Es ist unglaublich, wie viel man in dieser relativ kurzen Zeit über Sprache und Kultur lernt“. Darum rät sie: Wenn diese Möglichkeit irgendwo angeboten wird, sollte man sich auf jeden Fall bemühen, einen der Plätze zu bekommen.



Informationen über das Studium in den Niederlanden: Niederlande hautnah

Wer sich ernsthaft für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.

In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.

Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.

Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.



Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erfahrungsbericht_vom_hoersaal_ins_museum_228.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>228</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:44:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Erste private Schweizer Fachhochschule im Gastgewerbe</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Als zweite private Fachhochschule überhaupt und als erste in der Schweiz für Hotelmanagementstudien ist die FH Les Roches-Gruyère University of Applied Science (LRG) vom Schweizer Bundesrat im Sommer 2008 offiziell anerkannt worden. Seit Herbst werden an der Fachhochschule mit Standorten in Glion am Genfer See, in Bulle, 25 Kilometer südlich von Fribourg und in Les Roches im Schweizer Wallis, mitten im Ski-Resort Crans-Montana Bachelor in Hotellerie ausgebildet. Der Bachelor of Science an der LRG wird mit zwei Vertiefungen angeboten: International Hospitality Management oder Food, Beverage and Operations Management. Das vierjährige Studium setzt sich aus einem berufspraktischen „preparatory year“ und sechs Semestern an der Hochschule zusammen. Insgesamt absolvieren die Studierenden innerhalb dieser Zeit zwei bezahlte Praktikumssemseter in der internationalen Hotellerie.

Staatlich anerkannter Abschluss
Dr. Deborah Prince, neu ernannte Generaldirektorin der Fachhochschule Les Roches-Gruyère versichert, dass „Studenten aus aller Welt einen bundesstaatlich anerkannten Schweizer Abschluss erhalten werden, der den Kriterien des Bologna Abkommens und dem European Credit Transfer System entspricht.“ Die neue Fachhochschule wird nach dem Willen ihrer Leiterin Hotel- und Tourismusmanagement auf universitärem Level anbieten und damit den höchsten europäischen und Schweizer Ansprüchen genügen. „Die Studenten werden Führungs- und Managementkompetenzen erwerben, die es ihnen erlauben werden, den Herausforderungen einer vielfältigen, globalen und sich dynamisch verändernden Hotel- und Tourismusbranche erfolgreich zu begegnen.“
Die Initiatoren haben sich auf die Fahne geschrieben, europäische akademische Communities zu befruchten und durch Kooperationen sowie bahnbrechende Allianzen mit der Hotel- und Tourismusbranche Branchentrends zu erkennen und zu fördern.

Internationale Praktikumsplätze
David Graves, Präsident der internationalen Laureate Hospitality Education Gruppe, zu der auch die neue Fachhochschule LRG gehört, erklärt, dass die Studenten der Fachhochschule die Möglichkeit haben werden, aus einer Fülle von internationalen Praktikumsplätzen zu wählen. „Dadurch können sie während ihres Studiums Berufserfahrung auf mehreren Kontinenten erwerben. Die Fachhochschule vermittelt auch bereits vor Studienabschluss Interviews mit den führenden Unternehmen der Branche, um ihnen gesicherte Positionen zu vermitteln. Die meisten Studenten werden sich glücklich schätzen, zwischen mehreren Stellenangeboten wählen zu können, oft auch für den sicheren Einstieg in die weltbesten Firmen, im Rahmen von begehrten Management Trainee Programmen.“

Kontakt: info@SwissSmart.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erste_private_schweizer_fachhochschule_im_gastgewerbe_227.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>227</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:36:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karriere in aller Form</title>
		<description><![CDATA[Gute Aussichten für Hotelmanager]]></description>
		<text><![CDATA[Jährliche Zuwachsraten von 3,9 Prozent auf einem enorm hohen Niveau, das bereits jetzt einen Jahresumsatz von 5,4 Billionen Euro übersteigt – kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen.

Fluktuierende Branche
Kein Wunder also, dass allenthalben neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden: Perfekter Service, der weit über das Erwartete hinaus geht und internationales Management auf höchstem Niveau. Wenn der Gast einen Wunsch hat, den er noch nicht formulieren konnte, weil er ihm noch nicht klar genug war, sollten die Mitarbeiter des Hotels im Prinzip schon die nötigen Vorbereitungen getroffen haben, um diesen Wunsch zu erfüllen. Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zurzeit 600 000 Führungskräfte und diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln. Spezialisten und Generalisten, Empfangspersonal, Zimmermädchen und Stewards, Küchenchefs, Sommeliers und Maitres d’Hôtels, Fahrer, Fremdenführer und Animateure – die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von gut und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben sondern mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben komplexe Betriebe erfolgreich durch den globalen Wettbewerb der so genannten „Hospitality-Branche“ zu führen.

Top-Hotelfachschulen in der Schweiz
Relativ sichere Eintrittskarte in die führenden Hotels der Welt ist ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz, die seit jeher „Brutstätte“ für angehende Top-Hoteliers sind. Zu den angesehensten gehören etwa die beiden Hotelmanagement Schulen Les Roches und Glion, die laut einer aktuellen weltweiten Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen (TNS, UK, Global Research – Juli 2007). Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben noch auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht nur der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor auf Hochschullevel international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres dort noch ein Master-Studium draufsetzen oder an einer anderen Hochschule etwa in den USA anhängen.

Les Roches und Glion
Der Campus Les Roches, mitten in der Walliser Ferienregion Crans Montana gelegen, ist architektonisch der Landschaft hervorragend angepasst: Typisch schweizerische Chalets unterschiedlicher Größe beherbergen Verwaltung, Küchen, Restaurants, Sportanlagen, Hörsäle, Seminarräume und Unterkunft für die Studierenden.
Kaum weniger reizvoll der Campus in Glion: Mit Panorama-Blick auf den Genfer See und Montreux werden dort Studierende aus aller Welt (82 Nationen) auf ihre Arbeit in der Gastronomie vorbereitet.
An beiden Standorten werden Bachelorund Master-Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen Gastronomie-Profis. Nach getaner Arbeit wird reflektiert, was geklappt hat und wo die Fehler lagen und alle praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die es erst ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.

Kombination von Theorie und Praxis
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Senior Vice-President von Laureate Hospitality Education, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, dem bei Intercontinental Europe 640 Hotels unterstanden, zahle sich besonders gut aus, wenn sie mit allgemein bildendem Unterricht einher gehe. Darum ist an beiden Schulen für die jungen Jahrgänge auch das Praktikum verpflichtend. Nach dem ersten und nach dem dritten bzw. vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl, und erhalten für dieses Praktikum „Credits“ für ihr Studium. Schließlich werden die Praktikanten in der Regel nicht nur bezahlt, die Hotels erwarten auch von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Im Schnitt erhalten Glion und Les Roches Studenten von den Schulen 6 Angebote pro Semester für Praktikumsstellen in Top- Hotels in der ganzen Welt und nicht selten ist der Praktikumsgeber auch der spätere erste Arbeitgeber.

Beste Chance bei Top-Adressen
Nach dem Studium – SHA Diplôme der Schweizer Hoteliers Vereinigung, Bachelor of Business Administration in International Hotel Management mit diversen Vertiefungen wie Marketing, Finanzwesen, Personalwesen oder zahlreichen anderen Feldern – haben die Absolventen beider Schulen beste Chancen, an einer der Top-Adressen unterzukommen, besuchen doch regelmäßig die Personaler aller großen internationalen Hotelketten regelmäßig die Schulen für Hotelmanagement auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote und so hatten 94 Prozent der Glion und Les Roches Absolventen im letzten Jahr einen Job in der internationalen Hotellerie in der Tasche, noch bevor sie die Schulen verließen. Glion bietet seit Sommer 2007 außerdem noch einen einzigartigen neuen Studiengang in Event, Sport und Entertainment Management an, der ebenfalls aus einer Kombination aus Theorie- und Praxissemestern besteht.

Kontakt: info@SwissSmart.ch



Studieren im Hochgebirge: Mehr als nur Uhren

Pralinen, teure Uhren, ein lukratives Bankgeheimnis und bei Steuerhinterziehung wird nicht ausgeliefert – das Wissen über die Schweiz hält sich nördlich der Alpen in engen Grenzen, dabei bietet der Nachbar im Süden jedoch ausgezeichnete Studienbedingungen.

Zwar schlagen die Studiengebühren in der Schweiz deutlich zu Buche. Je nach gewählter Hochschule bewegen sie sich zwischen 630 und 4000 Franken je Semester. Wegen der höheren Lebenshaltungskosten ist auch mit entsprechend höheren Aufwendungen für die Dinge des täglichen Bedarfs zu rechnen – je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat, die noch zu den Studiengebühren hinzu kommen.
Dennoch kann sich ein Studium in der Schweiz durchaus lohnen, genießen doch die Hochschulen in der Confoederatio Helvetica einen hervorragenden Ruf. Wer etwa an der Universität St. Gallen Logistik oder an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Ingenieurswissenschaften erfolgreich abgeschlossen hat, wird sich kaum Sorgen über eine Anstellung machen müssen.
Den Zugang zum Studium in der Schweiz erhalten deutsche Abiturienten in der Regel ohne weitere Schwierigkeiten, meist reicht das Abiturzeugnis aus. Einige Hochschulen verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus Clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/karriere_in_aller_form_226.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>226</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:32:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Moderne Generalisten</title>
		<description><![CDATA[Werksleiter, Produktionschefs, Vorstand für den Einkauf oder gar Vorstandsvorsitzende: Obwohl ihnen von „richtigen“ Ingenieuren ebenso wie von „richtigen“ Betriebswirten vorgeworfen wird, sie hätten kein Spezialwissen, erfreuen sich Wirtschaftsingenieure in der Unternehmensführung ausgesprochen großer Beliebtheit.]]></description>
		<text><![CDATA[Eine Entwicklung, die auch Ingo Schmidt bestätigen kann. Der Wirtschaftsingenieur unterrichtet selbst Studenten des Faches an der TU Braunschweig und arbeitet beim Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) für eine höhere Bekanntheit der Disziplin – offenbar mit Erfolg. In den vergangenen fünf Jahren, so hat Schmidt beobachtet, habe sich die Einstellung von Firmen gegenüber dem Fach deutlich gewandelt. Auch kleine und mittlere Unternehmen würden mit aller Selbstverständlichkeit Wirtschaftsingenieure einstellen.

Wachsendes Interesse
Der Dozent erklärt dieses wachsende Interesse vor allem damit, dass die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen zusehends enger werde und an den Nahtstellen Mitarbeiter gebraucht würden, die Sprache beider Seiten verstehen. „Genau diese Fähigkeit qualifiziert Wirtschaftsingenieure in der Regel für Führungsaufgaben.“ Wenn es etwa darum geht, ein Team aus Technikern verschiedener Disziplinen und Marketingfachleuten anzuleiten, seien keine Spezialisten, sondern eher Generalisten gefragt.
Große Consultinggesellschaften scheinen ebenfalls ein steigendes Interesse an Wirtschaftsingenieuren zu entwickeln. Zumindest sieht Schmidt sich sowohl an der Uni als auch im Verband zunehmend Anfragen von diversen Unternehmensberatungen gegenüber, die speziell Wirtschaftsingenieure suchen. Aber nicht nur hier tun sich neue Aussichten für Wirtschaftsingenieure auf. Offenbar profitiert die Disziplin von der sinkenden Zahl rein technischer Ingenieure, denn mittlerweile werden auch Absolventen der Mischfakultät Promotionen und Forschungsaufträge an den Hochschulen angeboten. „Wer sich nach seinem Abitur noch nicht recht entscheiden kann, ob er eher eine technische oder eine wirtschaftliche Richtung verfolgen will, verbaut sich also mit dem Wirtschaftsingenieur nichts – auch eine Dissertation und der Einstieg in die Forschung sind möglich“, schließt Schmidt.

Geschichte des Studiengangs
Entstanden ist der Studiengang Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, in den zwanziger Jahren schwappte er nach Deutschland herüber, wurde aber kaum beachtet. Erst in den sechziger Jahren wurde er allmählich populär. Am grundlegenden Curriculum hat sich seither wenig geändert, auch wenn nach Schmidts Ansicht heute besondere Vorsicht bei der Auswahl der Hochschule geboten sei. Idealerweise, so Schmidt, befasst sich der Studiengang zu mindestens 40 Prozent mit der einen Richtung, während der zweite Bereich höchstens 60 Prozent ausmachen sollte. Einige Hochschulen neigen nach Schmidts Erfahrung jedoch dazu, ihren reinen Studiengängen ein paar vereinzelte Veranstaltungen aus Technik oder Wirtschaft zuzuordnen und den Studiengang dann Wirtschaftsingenieur zu nennen. „Damit ist es nicht getan: Den Wirtschaftsingenieur zeichnet eine ausgewogene Ausbildung in einer technischen Fachrichtung kombiniert mit volkswirtschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Fächern aus.“ Einen Überblick verschaffen die Studienpläne der Hochschulen, in denen die einzelnen Veranstaltungen für Bachelor und Master verzeichnet sind.
Der VWI pflegt auf seiner Internetseite www.vwi.org eine Liste mit Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien, die den Studiengang Wirtschaftsingenieur anbieten.



Medien, Wirtschaft und Pädagogik in einem Studiengang: Studienfach Medienkompetenz

Die Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg bietet in Zusammenarbeit mit der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen und der Pädagogischen Hochschule Freiburg seit neuestem den Bachelor-Studiengang „Medientechnik/Wirtschaft plus an“.

Im Informationszeitalter sind Nutzung, Bearbeitung und Verbreitung von Informationen von großer Bedeutung. Mit dem Anstieg der Informationsmengen wächst der Bedarf an Technik und Kommunikation. Die globale Informationsgesellschaft verlangt verstärkt Fachkräfte, die sowohl in der Medientechnik und Informatik, als auch im Management ein breites Wissen aufweisen können. Der Bachelor-Studiengang „Medientechnik/Wirtschaft plus“ der Hochschule Offenburg hat es sich zum Ziel gesetzt, den Studierenden diese interdisziplinäre und polyvalente Medienkompetenz zu vermitteln. Der Studiengang beinhaltet Medientechnik und Informatik im Hauptfach sowie Wirtschaft im Nebenfach. Nach dem erfolgreichen Bachelor-Abschluss haben die Studierenden die Möglichkeit, sich mit dem Master-Studiengang „Berufliche Bildung Medientechnik/Wirtschaft“ weiter zu qualifizieren.

Die Wahl der Schwerpunkte im Studiengang bietet eine individuelle Spezialisierung und Vertiefung der persönlichen Fähigkeiten. Das Studium umfasst zwei Semester Grundstudium und fünf Semester im Hauptstudium. Die Abschlussarbeit (Bachelor Thesis) rundet die Vertiefung in den Studienschwerpunkten ab.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/moderne_generalisten_225.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>225</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:23:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wo gibt es Geld fürs Studium?</title>
		<description><![CDATA[Als Student seinen Lebensunterhalt und Studiengebühren zu finanzieren, ist nicht leicht. Pauken und Jobben lässt sich vor allem in Prüfungsphasen nur schwer miteinander vereinbaren. Und längst nicht jeder kann und will den Eltern auf der Tasche liegen. Eine Alternative sind Kredite, nicht nur von Vater Staat finanziert, sondern auch von Banken, Stiftungen und sogar privaten Investoren.]]></description>
		<text><![CDATA[Studienbeitragsdarlehen
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Landes- bzw. Förderbank zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni.
Die Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit
Die KfW-Bank und verschiedene Sparkassen und Privatbanken bieten inzwischen Studienkredite an. Höhe, Dauer und Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich. Diese Kredite sind nicht unbedingt zur Finanzierung eines kompletten Studiums gedacht. Sie helfen vor allem Studenten, die gerade in der Prüfungsphase stecken und nicht jobben können. Vorteil: Studienkredite werden unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Die KfW-Bank garantiert zudem, dass der Zinssatz einen bestimmten Grenzwert nicht übersteigt. Wer sich für einen Studienkredit interessiert, sollte vor der Kreditaufnahme gezielt die Konditionen verschiedener Banken vergleichen.

BAföG
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 585 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern.
Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfänger praktisch Geld „geschenkt“. Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten.

Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession. Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es eine ideelle Förderung durch Seminar- Angebote seitens der Stiftungen und Kontakte. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Bildungskredit
Die KfW-Förderbank gewährt ab der bestandenen Zwischenprüfung einen so genannten Bildungskredit. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, z.B. einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre, nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern. Der Bund garantiert der KfWBank die Rückzahlung, so dass der Kredit zinsgünstig und ohne allzu strenge Bonitätsprüfung gewährt werden kann.

Bildungsfonds
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen. Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.



Studiengebühren: Ins gelobte Land

Studiengebühren erfreuen sich bei den Bundesländern seit einigen Jahren höchster Beliebtheit – sehr zum Ärger von Studierenden, Studentenwerken und einigen eher linken politischen Gruppen. Allerdings hat Hessen als erstes Bundesland seine Studiengebühren mit den Stimmen von SPD und der Linken wieder kassiert, während in Berlin und Brandenburg derzeit keine Gebühren zu erwarten sind. Ob sich ein Umzug ins gelobte Land der Studiengebührenfreiheit lohnt, muss selbstverständlich jeder selbst entscheiden, aber der Überblick über die Gebühren in den Bundesländern ist vielleicht eine Entscheidungshilfe.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, höchstens 500, an FH mindestes 100 Euro, an Universitäten und Kunsthochschulen mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 500 Euro
Hessen: Zum Wintersemester 2008/2009 keine
Mecklenburg-Vorpommern: Vorerst keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester
Saarland: 500 Euro
Sachsen-Anhalt: 500 Euro
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Vorerst keine
Thüringen: Für „Langzeitstudenten“ 500 Euro]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wo_gibt_es_geld_fuers_studium_224.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>224</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:29:02</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Praxis und Theorie: Berufsakademie bietet ausgezeichnete Chancen</title>
		<description><![CDATA[Praktische Arbeit verknüpft mit der Theorie aus dem Hörsaal – nicht nur viele Unternehmen schwören auf diese Kombination, auch immer mehr Schulabsolventen entscheiden sich für das duale Studium an einer Berufsakademie.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Vorteile liegen auf der Hand: Vor allem in technischen und kaufmännischen Berufen lernen die Studierenden Verbindungen zwischen Werkstatt und Labor. Entstanden sind die Berufsakademien auf Initiative der Wirtschaft, die in den Boomjahren der späten 60er und frühen 70er fürchtete, Universitäten und Fachhochschulen könnten den künftigen Bedarf der Unternehmen nicht abdecken.

Angebote der Bundesländer
Allen voran eröffneten in Bayern und Baden-Württemberg Berufsakademien, die mittlerweile in fast allen Regionen duale Studiengänge anbieten. In Nordrhein-Westfalen und einigen anderen Bundesländern füllen die Fachhochschulen diese Lücke mit einem etwas anderen Angebot: Die meisten FHs zwischen Rhein und Weser bieten ihren Studierenden in verschiedenen Fachbereichen die Möglichkeit, neben einem Studium eine Berufsausbildung zu absolvieren.

Beispiel FH Köln
An der FH Köln etwa können Schulabgänger mit Fachhochschulreife und Ausbildungsvertrag zum Kaufmann im Versicherungs- und Finanzwesen oder zum gehobenen Baufacharbeiter ihre Diplom oder Bachelor erwerben und gleichzeitig eine entsprechende Berufsausbildung absolvieren. Das erhöht nicht nur die Berufschancen, sondern entbindet die Studierenden auch von der lästigen Frage der Finanzierung ihres Studiums – schließlich erhalten sie eine ganz normale Ausbildungsvergütung von ihrem Arbeitgeber.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/praxis_und_theorie_berufsakademie_bietet_ausgezeichnete_chancen_223.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>223</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:19:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternativen zum Medizinstudium: „Ein ausgeprägtes Helfersyndrom ist nicht verkehrt“</title>
		<description><![CDATA[Was der Arzt nicht heilen kann oder was zur Heilung eine längere Zeit benötigt, erschwert den betroffenen Menschen das Leben sehr. Damit sie trotz ihrer körperlichen Beeinträchtigung im Alltag zurechtkommen und mobil sind, wird Orthopädietechnikerin Yvonne Wagner tätig.]]></description>
		<text><![CDATA[Braucht ein Patient nach einer Amputation eine Unterschenkelprothese? Soll eine genau passende Sitzschale für einen Rollstuhl hergestellt werden? Diese Fragen etwa gehören für Yvonne Wagner zum Arbeitsalltag. Im Februar vergangenen Jahres schloss die heute 29-Jährige ihre Ausbildung zur Orthopädietechnikerin ab. Ursprünglich wollte die gebürtige Cellerin einen ganz anderen beruflichen Weg einschlagen und nach dem Abitur ein Kunststudium aufnehmen. Die Bildermappe war bereits erstellt, die Bewerbungen geschrieben – „und dann hieß es warten“, blickt die junge Frau zurück. In der Zwischenzeit – „um die Langeweile zu überbrücken“ – absolvierte sie ein Praktikum bei einem Orthopädiebetrieb in Celle. „Mein Bruder machte dort seine Ausbildung“, begründet Yvonne den Schritt weg von der Kunst.

Spaß am ersten Tag
Dass sie einmal dort bleiben würde, hatte sie sich jedoch nicht erträumt. „Aber die Arbeit hat mir vom ersten Tag an Spaß gemacht“, erinnert sich die 29-Jährige. Darum bewarb sie sich im Anschluss bei dem Unternehmen um einen der Ausbildungsplätze – und wurde prompt genommen.

Duale Ausbildung
Dreieinhalb Jahre dauert die duale Ausbildung zur Orthopädietechnikerin. Zu kurz, findet Yvonne. „Es gibt so viele unterschiedliche Spezialisierungsbereiche, da wäre eine zusätzliche Vertiefung sinnvoll“, sagt die Absolventin. Im Ausbildungsbetrieb stehen von Beginn an alltägliche Arbeiten, wie das Maßnehmen an den Patienten, das Zeichnen von Entwürfe und die anschließende Herstellung von Gipsabdrücke auf dem Plan. Hier ist millimetergenaue Arbeit gefragt, damit hinterher die Prothese genau sitzt und keine Druckstellen erzeugt, denn schon kleinste Abweichungen können den Patienten Schmerzen bereiten. In der Berufsschule erarbeiten sich die Auszubildenden den theoretischen Hintergrund, den sie für die erfolgreiche Ausübung ihres Berufs benötigen.

Spezialisierung auf Beinprothesen
Der Berufsschulunterricht findet „am Stück“ als Blockunterricht in länderübergreifenden Fachklassen statt. Dort wird der Unterrichtsstoff eines Jahres in Blöcken von beispielsweise zwei oder drei Wochen vermittelt. Findet der Blockunterricht nicht am Wohnort statt, sind die Auszubildenden während dieser Zeit meist in einem Internat untergebracht und dadurch von Familie und Freunden getrennt.

Nach zwei Jahren entschied sich Yvonne Wagner noch einmal für eine Veränderung: Sie wechselte den Ausbildungsbetrieb, um sich in einem münsterischen Betrieb auf die Herstellung von Beinprothesen zu spezialisieren. „Die Arbeit mit unterschiedlichen Werkstoffen, die Kreativität und der Ideenreichtum, der oft nötig ist, um für den Patienten ein Höchstmaß an Komfort zu ermöglichen – das ist jeden Tag neu und aufregend“, schwärmt die 29-Jährige sichtlich begeistert von ihrem Beruf. Und: „Man kann wirklich helfen.“

Scheu vor den Patienten, die oftmals mit bewegenden Krankengeschichten zu ihr kommen, hatte die Orthopädietechnikerin nie. „Aber manchmal nimmt man die Erzählungen doch mit nach Hause, da ist ein ausgeprägtes Helfersyndrom vielleicht nicht verkehrt“, lächelt sie. Neben dem handwerklichen Aspekt habe sie vor allem das medizinische Wissen, das den Auszubildenden vermittelt wird, gefesselt. Dennoch habe sie nach der Zwischenprüfung Zweifel gehabt, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen habe.

Blick in die Zukunft
Heute ist Yvonne Wagner froh, sich für die Ausbildung entschieden zu haben. „Mir macht die Arbeit einfach Spaß“, betont sie. Dass die 29-Jährige sich in einem männlich dominierten Berufsumfeld befindet, damit hat sie keine Probleme. „Ich weiß, was ich kann“, zeigt sie sich überzeugt. Als nächsten Schritt auf der Karriereleiter möchte Yvonne ihren Meistertitel erwerben. Die Zukunftschancen stehen für die junge Frau nicht schlecht: „Auch wenn die Branche an sich klein ist, bietet der Beruf gute Einstiegs- und Karrierechancen. Ihr größter Traum ist zwar bislang noch wahr geworden, aber auch hier zeigt sich die Cellerin optimistisch: „Eines Tages möchte ich gerne als Servicetechnikerin bei den Paralympics arbeiten.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternativen_zum_medizinstudium_ein_ausgepraegtes_helfersyndrom_ist_nicht_verkehrt_222.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>222</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:15:40</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Duales Bachelor-Studium im Fitness- und Gesundheitsbereich: Mit Schwung in die Selbstständigkeit</title>
		<description><![CDATA[Fitness und Gesundheit gelten als Märkte mit Zukunft und bieten engagierten und gut ausgebildeten Führungskräften ausgezeichnete Perspektiven. Die Studierenden qualifizieren sich durch die Verzahnung einer betrieblichen Ausbildung mit einem wissenschaftlich orientierten Studium. Zusätzlich profitieren sie bereits während des Studiums von einem festen Gehalt als Auszubildende.]]></description>
		<text><![CDATA[Schon während seines BA-Studiums wusste Patrick Banuat die Praxisnähe seines Studiums zu schätzen, denn er konnte „die Studieninhalte direkt in der täglichen Praxis und im Kontakt mit den Kunden anwenden“. Gegen Ende seines Studiums war er aufgrund dieser Berufspraxis in der Lage, in seinem Ausbildungsbetrieb Leitungsfunktionen zu übernehmen.

Nach seinem Studienabschluss im Bereich Fitnessökonomie an der privaten Berufsakademie BSA in Saarbrücken nutzte er sein Know-how in den Bereichen Gesundheit, Fitness und Management für die erfolgreiche Selbstständigkeit: Mit seinem eigenen gesundheitsorientierten Trainingskonzept, das genau auf die Bedürfnisse von weiblichen Kunden zugeschnitten ist, machte sich der Absolvent selbstständig.
Heute besteht seine regionale Kette gesundheitsorientierter Frauenstudios aus drei Anlagen, in denen die nächsten BAStudierenden ausgebildet werden.

Konzept enstand während des Studiums
Auf Grundlage der Studieninhalte im Studiengang Fitnessökonomie und seiner praktischen Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb konzipierte Patrick Banuat während seines Studiums sein eigenes Geschäftskonzept, die regional ausgerichtete Frauenfitnesskette „Start Damen Studios“.

Direkt nach Studienabschluss ging es an die praktische Umsetzung und innerhalb von wenigen Wochen wurde bereits das erste Studio eröffnet. Heute, knapp eineinhalb Jahre später, verfügt die „Start Damen Studio“-Kette bereits über drei Studios im Saarland, ein viertes befindet sich in Vorbereitung. Gleichzeitig vertreibt der Fitnessökonom eine eigene Serie an Nahrungsergänzungsmitteln, die durch wöchentliche Ernährungsseminare in das Gesamtkonzept seiner Studios eingebunden wird.

Theorie und Praxis
Das duale Studium zum Fitnessmanager verbindet eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen der Fitness- oder Gesundheitsbranche mit einem praxisnahen Studium. Dabei ist das wissenschaftlich orientierte Studium als kombinierter Unterricht organisiert, der ein flexibles Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen verknüpft. Die Studierenden absolvieren ihr Fernstudium parallel zur betrieblichen Ausbildung mit methodisch und didaktisch speziell aufbereiteten Studienmaterialien und der Unterstützung durch Fern-Tutoren. Während der regelmäßig stattfindenden kompakten Präsenztermine an Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird das erworbene Wissen mit den Dozenten anhand von Rollenspielen, Übungen und Fallbeispielen vertieft und praxisorientiert umgesetzt.

Bachelor of Arts in ...
Der Bachelor of Arts in Fitnessökonomie qualifiziert zum Manager, der Fitness- und Freizeitunternehmen strategisch und operativ kaufmännisch leitet, für die Mitarbeiterführung sowie die sportive Konzeption und Umsetzung zuständig ist. Der Bachelor of Arts in Fitnesstraining qualifiziert zum sportlichen Leiter in Fitness- und Freizeitunternehmen, der Individual- und Gruppentrainingsangebote entwickelt und umsetzt sowie für die Mitarbeitführung zuständig ist. Mit dem Studiengang „Bachelor of Arts in Gesundheitsmanagement“ qualifizieren sich Studierende zum Präventionsspezialisten, der Konzepte für gesundheitsfördernde Verhaltensweisen aus den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Entspannung plant, koordiniert und umsetzt. Der Bachelor of Arts in Ernährungsberatung vermittelt als Ernährungsexperte wissenschaftlich fundiert gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten und stabilisiert dieses durch Bewegungsprogramme und mentale Strategien.

Vorausschauend planen
Sein im Studium erworbenes Know-how nutzte Patrick Banuat, um aus der Abwägung der Vor– und Nachteile bestehender Konzepte sein eigenes Studiokonzept zu entwickeln. Vorausschauend geplant und sorgfältig durchgerechnet, „genauso, wie wir es im Studium gelernt haben.“



Zwischen Theorie und Praxis

Mit inzwischen 6000 kommerziellen Anlagen und rund 130 000 Beschäftigten hat sich die Fitnessbranche zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.
„Die Fitnessbranche ist ein beachtlicher Wachstumsmarkt innerhalb der gesamten Wirtschaft und bietet ein großes Betätigungsfeld. Der Diplom- Fitnessökonom ist ein bedeutender Schritt in Richtung Qualität und Professionalisierung der gesamten Fitnessbranche“, sagt BA-Geschäftsführer Johannes Marx.
Das Studium auf Hochschulniveau zum Diplom-Fitnessökonom an der staatlich anerkannten BSA-Privaten Berufsakademie ist speziell auf die Fitnessbranche zugeschnitten. Wie beim dualen Ausbildungssystem gehen die Studierenden ein Ausbildungsverhältnis mit einem Unternehmen der Fitness- und Freizeitwirtschaft ein und erhalten die theoretische Ausbildung an der Berufsakademie. Voraussetzung für die Immatrikulation ist das Abitur oder die Fachhochschulreife. Seit Februar 2004 können so genannte „beruflich besonders befähigte Personen“ auch ohne diese beiden Abschlüsse zum Studium zugelassen werden.
Der Lehrstoff beinhaltet im Fachbereich Fitness und Gesundheit unter anderem sportbiologische Grundlagen, Pädagogik, Ernährung, Gymnastik, Cardiofitness und Gerätehandling. Im Fachbereich Wirtschaft/Management geht es um die Themenbereiche Verkauf und Service sowie um betriebswirtschaftliche Inhalte wie Unternehmensführung, Organisation, Personalführung, langfristige Marketingplanung, Controlling und Kalkulation. Die Studierenden erhalten somit umfassende Kenntnisse über sämtliche Tätigkeitsfelder in Fitness- und Freizeitanlagen.
Der praxisorientierte Studiengang zum Diplom-Fitnessökonom wurde von der Branche innerhalb kürzester Zeit angenommen. Mittlerweile sind über 500 Studierende an der BSA-Privaten Berufsakademie eingeschrieben.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/duales_bachelor-studium_im_fitness-_und_gesundheitsbereich_mit_schwung_in_die_selbststaendigkeit_221.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>221</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:08:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizinertest soll Studienchancen verbessern</title>
		<description><![CDATA[Mehrere Tausend Studienanfänger absolvieren den – noch – freiwilligen Medizinertest für ein Studium in Baden-Württemberg.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits in den achtziger Jahren war der Test für angehende Medizinstudenten ein Pflichttermin, allerdings wurde das Auswahlverfahren wieder eingemottet. Anfang vergangenen Jahres versuchte sich das Land Baden-Württemberg an einer Neuauflage. Anders als der Test aus den achtziger Jahren ist die Teilnahme an diesem Verfahren zwar nicht verpflichtend, aber die württembergischen Unikliniken beziehen die Ergebnisse in ihre Entscheidung bei der Studienplatzvergabe mit ein – und mit der Teilnahme am Test können Abiturienten ihre Chancen nur verbessern, eine Verschlechterung der Ergebnisse ist nicht möglich.

Zum Medizinstudium befähigt?
Am 3. Mai fanden sich an 26 Orten quer durch die Republik rund 5200 Probanden ein, in der ersten Juli-Woche erhielten sie ihre Ergebnisse. Der vom Bonner Unternehmen ITB Consulting entwickelte Test deckt räumliches Vorstellungsvermögen ab, Merkfähigkeit und Auffassungsgabe. Die Universitäten im Ländle erhoffen sich von diesem Test wie schon in den achtziger Jahren, dass sie die Befähigung zum Medizinstudium beurteilen hilft. Wesentlicher Unterschied: damals trug die öffentliche Hand die Gebühren für den Test, heute muss jeder Teilnehmer selbst 50 Euro berappen. Gelegenheit, sich auf den Test vorzubereiten, gibt es reichlich. So sind im Hogrefe-Verlag zwei aktuelle Tests erschienen, die im Buchhandel erhältlich sind. Auf der Homepage zum Test ist eine Broschüre mit einigen Aufgaben herunterzuladen – und wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich immer noch an Coaches wenden, die ihre Schützlinge auf die Aufgaben vorbereiten. Für rund 50 Euro erhalten die künftigen Medizin-Studenten Hilfestellung bei der Lösung der Aufgaben.
Speziell auf den deutschen Medizinertest zugeschnitten werden seit Anfang des Jahres auch Vorbereitungsprogramme über das Internet angeboten.

Zeitlich angepasst
Das Vorbereitungsprogramm wird mit fünf unterschiedlich langen Bearbeitungsvarianten angeboten. So kann der Kandidat, entsprechend seinen zeitlichen Möglichkeiten, bereits im Januar, aber auch erst im April mit einem ‚Crash-Kurs’ starten. Unabhängig mit welchem Datum gestartet wird, läuft das Programm jeweils bis zum Termin des Medizinertests.

Vorbereitungen auf den Test
Das Angebot geht davon aus, dass eine optimale Vorbereitung auf eine Prüfung darin besteht, dass sich Kandidaten anhand von offiziellen Übungsaufgaben während einer längeren Vorbereitungsphase selbstständig einüben. Gestützt wird das Konzept von den statistischen Auswertungen vergangener Jahre, die zeigen, dass viel Üben oder Kursbesuche vor Ort nicht zu einem besseren Testergebnis führen. Entscheidend ist, wie geübt und dass geübt wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinertest_soll_studienchancen_verbessern_220.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>220</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:00:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium mit Perspektive - Neuer Studiengang: „Bachelor of Science in Clinical Research“</title>
		<description><![CDATA[Stefanie Kupke studiert seit einem Semester an der Parexel-Akademie in Berlin einen neuen Studiengang, der Medizin, Pharmazie und betriebswirtschaftliches Management verbindet.]]></description>
		<text><![CDATA[Stefanie Kupke blickt auf ihre Ausbildung zur Krankenschwester zurück: „Ich habe schnell gemerkt, dass die Abläufe in einem Krankenhaus anders sind, als ich sie mir vorgestellt hatte“.

Nach dem Abitur wollte die Cottbuserin ursprünglich Medizin studieren – doch der hohe Numerus Clausus machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Aus diesem Grund begann die damals 19-Jährige zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester - und stellte schnell fest, dass der Krankenhausalltag nicht ihren Vorstellungen entsprach. „Ich wollte nach dem Abschluss meiner Ausbildung etwas Anderes machen“.

Erfolgreiche Bewerbung bei Parexel
Durch Zufall stieß Stefanie auf die Firma Parexel und bewarb sich erfolgreich als medizinische Mitarbeiterin. Parexel International ist eines der führenden unabhängigen Auftragsforschungsinstitute mit mehr als 8000 Mitarbeitern an 64 Standorten auf allen Kontinenten, allein mit über 1000 Beschäftigten in Deutschland. „Der Einblick in die Arzneimittelforschung eröffnete mir neue Perspektiven in eine vielfältige und spannende Branche“, entdeckte die junge Frau. Schnell jedoch wurde Stefanie klar, dass ihr Karriereweg ohne akademische Weihen womöglich rasch zu Ende sei.
Im Februar dieses Jahres begann die Cottbuserin darum mit dem neuen Studiengang „Bachelor of Science in Clinical Research”. Die Parexel-Akademie hat zusammen mit der University of Wales diesen Studiengang auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung und Arzneimittelzulassung entwickelt und bietet erstmals in Europa ein wissenschaftliches und praxisorientiertes Studium für die Klinische Forschung an. Schwerpunkt ist die Kombination einer universitären Ausbildung mit praxisrelevanten Modulen. Während die University of Wales Garant für die wissenschaftlichen Inhalte des Studiums ist, vermittelt die unternehmenseigene Akademie die Fach- und Sozialkompetenzen zur Durchführung von Arzneimittelstudien. Das Studium wird ab dem dritten Semester in englischer Sprache durchgeführt.

Exzellente Studienbedingungen
Mittlerweile liegt das erste Semester hinter der jungen Frau – und die Begeisterung ist geblieben: Kleine Arbeitsgruppen, eine hochwertige technische Ausstattung sowie ein Personal Tutor, der sich für die Belange der Studierenden einsetzt, sorgen dafür. „Die Studienbedingungen sind hier exzellent“, betont Stefanie. Von den Studenten wird eine hohe Lernbereitschaft und ein umfangreiches Leistungspensum gefordert. „Das Studium verbindet auf interessante Weise ganz unterschiedliche Bereiche: von Biochemie, Medizin und Pharmazie bis hin zu Kommunikation,
Präsentation und Gesprächsführung“, beschreibt die junge Frau.
Eine weitere Besonderheit des Studiums ist das fünfmonatige Auslandspraktikum. Es ermöglicht den Studierenden internationale Berufserfahrung zu sammeln und das erlernte Wissen praktisch anzuwenden. Der Titel, der den Studenten durch die University of Wales verliehen wird, lautet „Bachelor of Science in Clinical Research“ und ermöglicht den Absolventen eine nahtlose Arbeitsaufnahme in die Pharmaindustrie, in Auftragsforschungsinstitute und in die Koordinierungszentren für Klinische Studien, die an allen Universitätskliniken im Entstehen sind.

Optimale Praxisvorbereitung
„Im Laufe des Studiums werden alle relevanten Felder der Klinischen Forschung abgedeckt, so werden wir optimal für die Praxis vorbereitet“, macht sich die Cottbuserin um die Zeit nach dem Studienabschluss keine Sorgen: Selbstsicher und zuversichtlich verrät sie: „Ich habe das gute Gefühl, mit dem weiteren Verlauf des Studiums eröffnen sich für mich zunehmend neue Perspektiven, auf die ich sehr gespannt bin.“



Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr (PJ). Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.

Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen.

Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“
Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studium_mit_perspektive_-_neuer_studiengang_bachelor_of_science_in_clinical_research_219.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>219</guid>
		<pubdate>2008-11-25 11:56:13</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandsstudium - ohne Moos nix los?</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“
Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen: „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal € 4.600 für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von € 500 für Ziele innerhalb Europas und € 1.000 für Ziele außerhalb Europas.

Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund € 6.000 bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im letzten Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.

Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG übrigens nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföG-Anspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 1. August gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands-BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands- BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter bzw. Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com | Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 762 5781
E-Mail: summersessions@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/auslandsstudium_-_ohne_moos_nix_los_246.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>246</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:26:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Den Blick für die Natur schärfen</title>
		<description><![CDATA[Annelie Noack ist Forstwirtin und Falknerin aus Leidenschaft.]]></description>
		<text><![CDATA[Wald, Wild und Kräuter – im Bereich Waldpädagogik und Umweltbildung fühlt Annelie Noack sich ganz Zuhause. Die 38-jährige Forstwirtin hat ihr Revier im Lüerwald bei Arnsberg – im Wildwald des Freiherrn von Boeselager. „Wer in Schweden geboren ist, bekommt die Liebe zur Natur mit in die Wiege gelegt“, ist sich Annelie Noack, Tochter eines deutschen Mediziners und einer Intensivkrankenschwester sicher.

Als sie neun Jahre alt war, zogen die Eltern in den bayerischen Wald. Im Idyll wuchs auch der Berufswunsch an der Fachhochschule Forstingenieurwesen zu studieren. Die Universität stellte für sie keine Alternative dar, denn dann hätte sie vermutlich mit ihrem Abschluss einen Forschungsauftrag in Händen gehalten. Sie wollte jedoch in die Praxis – eben zu Wald, Wild und Kräutern.
Die erste Hürde, ein hoher Numerus Clausus, war genommen, auf dem weiteren Weg hatte sie „einfach Glück“, ist Annelie Noack ihren Ausbildern dankbar. Zunächst einmal galt es, die Schulbank zu drücken: Bodenkunde, Botanik, Zoologie, Geologie, Jagdschein – bis zum Vordiplom wurde gebüffelt. Das Studium schließt einige Praxissemester ein, in denen die angehenden Forstingenieure von „alten Hasen“ betreut werden.

Gute Erfahrungen im Praktikum
Das erste Praktikum absolvierte sie am Forstamt Neureichenau im Bayerischen Wald, das zweite am Forstamt Dargun in der Mecklenburgischen Schweiz. „Da weiß man dann plötzlich, warum man studiert“, erinnert sie sich an die ersten Schritte in eine faszinierende Praxiswelt.

Tipps zur Holzgewinnung
Nach acht Semestern Studium nahm in Oberbayern Xaver Pichelmeier die ambitionierte Anwärterin für den gehobenen technischen Forstdienst unter seine Fittiche. Er betreute Waldbesitzer und gab Tipps rund um die Holzgewinnung, zu Pflanzungen und Kulturplänen. „Er hatte einfach waldbaulich viel auf dem Kasten“, erzählt die 38-Jährige, „und sah eine seiner Aufgaben bei waldpädagogischen Führungen für Schulklassen.“ Ihre Diplomarbeit schrieb Annelie Noack über die „Natürlichen Waldgesellschaften im Revier Brudersdorf“, bevor sie die Prüfung zum technischen Forstdienst absolvierte. Doch es folgte die Ernüchterung: Von 55 Absolventen wurden nur drei in den Staatsdienst übernommen.

Erste Berufserfahrungen
Erste eigenständige Berufserfahrung sammelte sie als Naturschutzwartin im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer auf der Insel Wangerooge. „Alle warnten mich vor einem Inselkoller, aber ich war ein Jahr lang nur auf der Insel und fasziniert von den Naturereignissen.“ Ihr Job: die Wasser- und Wattvogelzählung. Seit damals widmet sie einen Teil ihrer großen Leidenschaft dem Sammeln von Vogelschädeln. Einer – von einem Großen Brachvogel – misst mit Schnabel fast 20 Zentimeter und sie fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Mittlerweile sind es 40.“

Natur Interessierten nahe bringen
Der Vogelschar gilt auch der aktuelle Meilenstein ihrer Karriere: Als Försterin leitete sie zunächst einen Trupp von vier Waldarbeitern. Doch seit nunmehr acht Jahren ist Annelie Noack als Diplom-Forst-Ingenieurin und stellvertretende Betriebsleiterin auch für die Wildvögel zuständig. Sir Henry, eine Kreuzung aus Ger- und Wanderfalke, saß lange auf ihrem Falknerhandschuh, heute zieht ein Uhu die Blicke der interessierten Gäste auf sich. Denn Annelie Noack bringt die Natur des Sauerlandes den Besuchern nahe – eben Wald, Wild und Kräuter. Dass der Uhu dabei nicht immer so wohllaunig ist wie sie, nimmt sie mit Humor – an guten Tagen lobt sie ihren „Uhi“, an schlechten schimpft sie mit dem „Waldschrat“. Und die Besucher? Ganz gleich ob Kindergarten, Menschen mit Handicap, Familien oder Senioren, sie sind vom hautnahen Erleben der Greifvögel begeistert.

Büroarbeit gehört dazu
Schaut sie im Fernsehen regelmäßig die Vorabendserie „Forsthaus Falkenau“ und fühlt sich verstanden? „Bloß nicht“, lautet die knappe und von energischem Kopfschütteln begleitete Antwort. Einen Blick zurück riskieren? „Das Schlimmste an diesem Beruf ist, dass es leider auch Büroarbeit gibt“, stöhnt Annelie Noack auf. In die Zukunft spähen? „Forst-Ingenieurin im Norden wäre mein Traum.“



In aller Kürze: Der Beruf des Falkners

Sie bilden die Falken, Sperber, Habichte oder Adler dazu aus, Kleintiere wie Rebhühner, Kaninchen oder Ratten zu jagen.
Dazu halten und versorgen sie die Tiere artgerecht und stellen bedarfsgerechte Futtermischungen zusammen – der Beruf des Falkners ist ebenso spannend wie abwechslungsreich. Ob sie Vögel mit Futter versorgen, die Volieren säubern, mit den Tieren trainieren oder eine Greifvogelschau vor Publikum durchführen: Falkner sind bei jeder Witterung viel im Freien. Vor den gefährlichen Klauen und Schnäbeln der Tiere schützen sich Falkner durch einen Handschuh aus dickem Leder sowie durch einen gefütterten Körperschutz. Mit dem behandschuhten Arm nehmen sie die Vögel aus den Volieren. Vom Arm aus starten diese ihre Flüge und kehren dorthin wieder zurück, um mit einem Leckerbissen belohnt zu werden.

Falkner arbeiten eigenständig, doch in großen Greifvogelhaltungen betreuen mehrere Kollegen den Tierbestand. Im Team mit Hilfskräften oder Tierpflegern und Tierpflegerinnen sprechen sie die Aufgabenverteilung genau ab. Eine wichtige Rolle, besonders bei Flugvorführungen, spielt die Information der Öffentlichkeit über bedrohte Greifvogelarten oder über die Beizjagd. Hierbei müssen die Falkner ihr Kommunikationsgeschick sowie ihre Redegewandtheit unter Beweis stellen. Sie sollten daher Freude am Umgang mit Menschen und besonders mit Kindern haben.

Die Falknerei ist an verschiedene rechtliche und praktische Voraussetzungen gebunden. Falkner müssen die Jäger- und die Falknerprüfung
erfolgreich abgelegt haben, um den Falknerjagdschein und das Recht der Jagdausübung zu erhalten. Sie benötigen den Legalitätsnachweis für den Beizvogel und je nach Bundesland eine Gehegegenehmigung für dessen Unterbringung. An praktischen Voraussetzungen müssen. ausreichende Jagdgelegenheit auf für Beizjagd geeignetes Wild, genügend Platz für artund verhaltensgerechte Unterbringung, regelmäßig viel Zeit bei Tageslicht für die Pflege und das Training des Vogels sowie ausreichendes Wissen und Erfahrung in der praktischen Falknerei vorhanden sein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/den_blick_fuer_die_natur_schaerfen_245.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Birgitta Raulf</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>245</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:22:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Jobsuche im Internet</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Hunderte Jobbörsen und Jobrobots tummeln sich am Markt und buhlen um die Gunst der Jobsucher. Das größte Problem der Stellensuche scheint heute darin zu bestehen, das richtige Jobportal für die persönlichen Bedürfnisse zu finden.

Jobsuche im Internet hat sich über die Jahre etabliert und auch in Zukunft wird der Online-Stellenmarkt wohl noch weiter an Bedeutung gewinnen. Zahlreiche große Firmen verfügen über eigene Karriereportale auf ihren Websites, um direkt nach Mitarbeitern zu suchen. Damit einher geht eine höhere Internetaffinität der Personalverantwortlichen und eine entsprechend bessere Akzeptanz von Internet-Jobbörsen &amp; Co. Das Ergebnis: Viele Jobangebote tauchen in den Printmedien gar nicht mehr auf.

Die meisten Stellen online hat die Arbeitsagentur
Die meisten Stellen hat naturgemäß die Arbeitsagentur. Stellenangebote können von Unternehmen kostenlos aufgegeben werden. Hierin liegt aber auch ein Schwachpunkt. Kostenlose Stelleninserate werden von Firmen weniger gepflegt als teuer erkaufte Anzeigen bei der kostenpflichtigen Jobbörse. Als Folge mangelt es dem Datenbestand oft an Aktualität und der Jobsucher darf sich mit zahlreichen veralteten, nicht mehr gültigen Stellenausschreibungen herumschlagen. Weiterhin ist das Gros der Stellen eher den normal bis weniger qualifizierten Berufsbereichen zuzuordnen. Hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte dürften, wie bereits in der Vergangenheit, besser auf andere Recherchequellen zurückgreifen.

Nur wo Arbeitagentur draufsteht ist auch Arbeitsagentur drin? Irrtum! Die Arbeitsagentur liefert ihren Datenbestand an eine Vielzahl an Jobportalen. Vorteil für den Stellensuchenden: Wem der Online-Stellenmarkt der Arbeitsagentur nicht behagt, hat einige hervorragende Alternativen. Bekannte „Arbeitsagentur-Klone“ sind beispielsweise Rekruter, Jobomat oder Backinjob.
Aber: Jobsuchende sollten immer darauf achten nicht mehrere dieser Anbieter im Suchportfolio zu haben. Auch branchenund berufsfeldspezifische Jobbörsen, die vermeintlich nichts mit der Arbeitsagentur zu tun haben, listen oft lediglich die relevanten Stellen der Arbeitagentur.

Auf das offizielle Logo achten
Ob Datenbestände der Arbeitsagentur dargestellt werden, erkennt man in der Regel rasch an der Art der Stellenbeschreibung. Zudem ist auf der betreffenden Website meist das Logo der Arbeitsagentur zu sehen mit dem Hinweis „In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/jobsuche_im_internet_244.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>244</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:14:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wenn der Personalchef anruft...</title>
		<description><![CDATA[Häufig benutzen Personalchefs das Telefoninterview, um schon vor der persönlichen Vorstellung mit der Bewerberauswahl zu beginnen. Am Telefon können sich Unternehmen schnell einen Eindruck vom Bewerber verschaffen und erste Fragen klären. Bei Positionen, in denen Stimme und Telefongeschick wichtig sind, wird besonders gerne im ersten Schritt zum Hörer gegriffen.]]></description>
		<text><![CDATA[Leider wird ein Telefongespräch nicht immer angekündigt. Schließlich möchte mancher Personaler oder Unternehmenschef vor allem auch wissen, wie spontan der Bewerber reagiert. Jobsuchende in der Bewerbungsphase sollten daher auf alles vorbereitet sein. Markige Sprüche auf dem Anrufbeantworter oder ein flapsig in den Hörer gerufenes „Hi Unbekannter“ sollten in dieser Zeit tabu sein.

Das Telefoninterview ist so wichtig wie ein Auswahlgespräch. Unternehmen sparen durch die Auslese interessanter Kandidaten Zeit und Geld. Am Telefon testen sie die soziale Kompetenz des Bewerbers. „Wie kommunikativ ist der Bewerber, wie flexibel stellt er sich auf ungewohnte Situationen ein – das sind Eindrücke, die Personaler nach einem Telefonat positiv oder negativ vermerken“, sagt Isolde Debus, die in Frankfurt das Büro für Berufsstrategie leitet. Die meisten Firmen kündigen das telefonische Bewerbungsgespräch an. Dann ist es wichtig, sich eine überzeugende Selbstpräsentation zu überlegen. Wie antworte ich auf Fragen zum Lebenslauf? Was kann ich zum Unternehmen sagen? Wo sehe ich meine Stärken und Schwächen? Personaler erwarten klar strukturierte Antworten.

Spontane Sprachwechsel
Mit der Aufforderung „Erzählen Sie mal, was Sie die letzten Jahre gemacht haben“, testen sie, wie pointiert wichtige Sachverhalte vom Bewerber dargestellt werden können. Wer hier munter losplaudert, hat verloren. Ein Beispiel: Fremdsprachenkenntnisse. Wer glaubt, bei der Bestellung von „due espressi“ schon Grundkenntnisse in Italienisch zu haben, kann im Telefoninterview unangenehm auffallen. Bei DaimlerChrysler Services beispielsweise prüfen in der Regel Native Speaker die Bewerber. Viele international tätige Firmen wechseln im Interview unvermittelt die Sprache, um zu sehen, wie flexibel der Kandidat auf unvorhergesehene Situationen reagiert.

Nur mit der Sprache und der Stimme muss der Personaler überzeugt werden. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, zahlt sich eine mentale Vorbereitung auf die Situation aus. Gezielt in den Bauch atmen hilft gegen Zittern in der Stimme. „Der Bewerber muss sich ein ideales Umfeld schaffen“, sagt Isolde Debus. Dazu gehört ein ruhiger Telefonplatz, schließlich ist Konzentration die Grundlage für ein erfolgreiches Gespräch.
Wer mit der Gammel-Jeans entspannt auf dem Sofa liegt, kann schnell einen zu saloppen Gesprächston annehmen. Auf dem Schreibtisch sollten neben dem Motivationsschreiben auch eine Kopie der Bewerbungsmappe sowie ein Terminkalender für den Fall weiterer Verabredungen liegen. Der Personaler wird sich mit Namen melden, darum ist es sinnvoll, ihn während des Gesprächs hin und wieder direkt anzusprechen.

„Wer die Spielregeln der Konversation nicht beachtet, dem Interviewer ins Wort fällt oder auf Fragen nicht antwortet, kassiert Minuspunkte“, weiss Isolde Debus. „Der Personaler wird den Ablauf zwar vorgeben, trotzdem ist es gut, wenn der Bewerber für sich selbst Schwerpunkte gesetzt hat.“ Wichtig ist es dabei auch, Interesse zu zeigen. Dazu gehört nicht nur ein Vorwissen über das Unternehmen, sondern auch klug gewählte und plazierte Zwischenfragen, ohne den Gesprächspartner zu unterbrechen.

Notlügen beim „Überfall“ erlaubt
Schwieriger ist es bei einem spontanen Telefoninterview. Unter widrigen Umständen sollte sich der Bewerber besser nicht darauf einlassen. Es ist besser ehrlich zu sagen, dass momentan kein idealer Zeitpunkt sei, und einen Termin mit dem Personalchef zu vereinbaren, als mit schnellem Puls halbherzige Antworten zu geben. Im Übrigen erlauben solche „Überfälle“ auch eine Notlüge.



Checkliste Telefoninterview

- Mit Freunden im Vorfeld Telefoninterviews üben, sich selbst auf Band aufnehmen für ruhigen Telefonplatz sorgen

- Bewerbungsunterlagen beim Gespräch griffbereit haben, Lücken im Lebenslauf sinnvoll begründen

- Telefonskript entwerfen, mit Ihrem Stärkeund Schwächeprofil, mit Fragen und Informationen zum Unternehmen

- Interviewer nicht ins Wort fallen, ihn ab und zu mit Namen ansprechen nicht zu knapp antworten, aber auch nicht zu weitschweifig.

- Entspannen hilft der Stimme: tiefes Ein- und Ausatmen, unverschränkte Arme und Beine, gerade Wirbelsäule]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wenn_der_personalchef_anruft_243.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>243</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:07:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fortbildung aus dem heimischen Büro</title>
		<description><![CDATA[Die Fachhochschule Ludwigshafen bietet den MBA Logistik, Management und Consulting im Fernstudium an.]]></description>
		<text><![CDATA[Qualifizierte Fachkräfte für das Logisitk-Management im Handel, in der Industrie und bei Dienstleistern sind gesucht. Mit dem neuen Fernstudium MBA Logistik, Management und Consulting bereiten sich die Studierenden auf Führungspositionen und damit auf eine Karriere in der Logistik vor. Die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft stellt eine hohe Praxisorientierung sicher. Zu den Studieninhalten zählen klassische Themen der Logistiklehre, Betriebswirtschaft, Informationstechnik und Technologie sowie die für Führungskräfte relevanten Inhalte wie Management, Consulting und Sozialkompetenz.

Die Akkreditierungsagentur AQAS hat das berufsbegleitende Fernstudium, das von der FH Ludwigshafen in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) durchgeführt wird, vor seinem Start zum kommenden Wintersemester akkreditiert und damit ein hohes Qualitätsniveau bescheinigt. Der international anerkannte MBA-Abschluss ist eine im gehobenen Management angesehene Zusatzqualifikation. Darüber hinaus berechtigt er zur Promotion und eröffnet den Zugang zum höheren Dienst.

Gute Kommunikation garantiert
Zeit- und ortsunabhängig absolvieren die berufstätigen Studierenden das Studium anhand von klassischen Lehrbriefen sowie in Form von e-Learning auf einer Lernplattform. Hier findet eine direkte Kommunikation in der Gruppenarbeit und Problemlösung im Rahmen von Studienprojekten sowohl zwischen Lehrenden und Studierenden als auch der Studierenden untereinander statt.
Die 1995 gegründete Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) mit Sitz in Koblenz ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Länder Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Die ZFH fördert die Entwicklung und Durchführung von Fernstudien in diesen Bundesländern und arbeitet dazu mit 13 Fachhochschulen zusammen. Das Angebotsspektrum erstreckt sich auf aktuell 15 Fernstudienangebote betriebswirtschaftlicher, technischer und sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen, die als Studiengänge oder auch in Form ausgewählter Module belegt werden können. Die Abschlüsse reichen von Hochschulzertifikaten über Diplomabschlüsse bis hin zu international anerkannten Bachelor- und Master-Titeln. Die Mitarbeiter der ZFH unterstützen die Hochschulen bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Durchführung der Fernstudiengänge, sind für die Pflege und Distribution des Studienmaterials zuständig und beraten Interessenten rund um das Fernstudium.

Für das Studium fallen vom ersten bis zum vierten Semester je 1850 Euro Gebühren an, im fünften Semester zur Erstellung der Masterarbeit sind es 1600 Euro. Hinzu kommen die Studierendenbeiträge der Hochschule.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen sind bei der ZFH in Koblenz im Internet unter www.zfh.de erhältlich. Details zum Fernstudium MBA Logistik - Management &amp; Consulting im Internet unter www.mba-lmc.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/fortbildung_aus_dem_heimischen_buero_242.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>242</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:01:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Salto oder Salto Nullo für die Karriere?</title>
		<description><![CDATA[Für die Karriere im Top-Management von Unternehmen wird ein Hochschulstudium plus MBA-Abschluss oft als das erfolgversprechendste Karrieresprungbett angesehen. Aufstrebende Fach- und Führungskräfte beschäftigt darum oft, ob ein MBA ihre eigene Karriere in Bewegung bringen wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Die britische Open University Business School hat zehn Absolventen befragt, die an der Fernhochschule ihren MBA machten, ob ihr Studium rückblickend als Motor für ihre Karriere diente. Obwohl die befragte Anzahl von Ehemaligen nicht repräsentativ ist, zeigt das Ergebnis einen eindeutigen Trend: Mit Ausnahme von zwei Führungskräften wechselten alle Befragten ihre Stelle oder stiegen in der Unternehmenshierarchie auf, die meisten schon während ihres MBA-Studiums: Thomas Verneville, Entwicklungsleiter eines internationalen Unternehmens, absolvierte seinen MBA im Jahr 2003 an der britischen Universität.

„Mein Gehalt hat sich um rund 60 Prozent gesteigert. Vom reinen Produktingenieur bin ich ins Entwicklungsmanagement aufgestiegen“, sagt Verneville, der mit einer Promotion, an der er zur Zeit arbeitet, die Karriereleiter noch höher erklimmen möchte.

Die berufliche Laufbahn des promovierten Arztes Nils Clausnitzer verdeutlicht, dass die Zusatzqualifikation mit den drei Buchstaben auch für Mediziner Sinn macht. Der Radiologe, der als stellvertretender Geschäftsführer als General Manager Medical Service bei einem großen Medizingerätehersteller in Hamburg beschäftigt war und im Jahr 2006 seinen MBA ablegte, wurde Anfang dieses Jahres Geschäftsführer der Abbott Diagnostics Deutschland. „Das Studium war für mich eine wertvolle Erfahrung, ich nutze das Wissen täglich bei meiner Arbeit. Die drei Akkreditierungen sind inzwischen bei fast allen Personalern bekannt, so dass ein Studium auch bei Jobwechsel als erstklassige Qualifikation angeführt werden kann“, erklärt Clausnitzer.

Mehr als ein „nice thing to have“
Für diejenigen, die eine internationale CEO-Karriere anstreben und einen Wissenstransfer in einem internationalen Rahmen suchen, stellt ein MBA sicherlich mehr dar, als nur ein „nice thing to have“. Michael Clausecker begann sein MBAStudium vor zehn Jahren. Damals leitete er ein deutsches Eisenbahn-Waggonbauunternehmen in Sachsen und suchte nach einer internationalen Herausforderung. „Ich wollte auch meine Englischkenntnisse auf Vordermann bringen.“ Nach kurzer Zeit bereitete ihm die praktische Anwendung der englischen Sprache auf hohem Business-Niveau keinerlei Schwierigkeiten mehr. Ein gutes Jahr nach seinem Studienstart wurde er Division President bei der Siemens AG mit weltweiter Verantwortung für Lokomotiven. Aus familiären und beruflichen Gründen unterbrach der studierte Betriebswirt für sechs Jahre sein MBA-Studium.

MBA-Studium erfolgreich abgeschlossen
Im Jahr 2001 übernahm Michael Clausecker die Geschäftsführung des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland. Anfang 2007 kam der Umzug nach Brüssel: Michael Clausecker wurde zum Director- General von UNIFE ernannt, dem Europaverband der Bahnindustrie. Und so ganz nebenbei beendete er 2008 erfolgreich sein MBA-Studium.

Wissenszuwachs durch MBA
Zwei der befragten OU Business School-Absolventen haben keine signifikante Karriereentwicklung nach ihrem Studienabschluss erfahren. „Als selbstständiger Unternehmensberater stellte sich für mich nicht die Frage nach einer beruflichen Veränderung“, sagt Stephan Sempert aus Hamburg. „Der MBA-Titel hat bei der Akquisition neuer Kunden gewiss nicht geschadet. Viel wichtiger für mich war aber ein frischer Rundumblick auf aktuelle wissenschaftliche Konzepte und Methoden.“
Sein Studienkollege Viktor Makowski, der vor vier Jahren sein Diplom erwarb, meint auch, mit dem Abschluss keinen größeren Karriereschritt gemacht zu haben, obwohl er den Arbeitgeber wechselte. Dem Senior Product Manager aus einem großen Berliner Medizintechnikunternehmen waren andere Faktoren wichtiger: „Mein MBA hat mir geholfen, mich persönlich weiterzuentwickeln und selbstbewusster mit den Vorständen meines ehemaligen Arbeitgebers zu kommunizieren“, sagt Viktor Makowski. „Mir hat der MBA viel gebracht, also auf keinen Fall ein Salto Nullo, aber ich bin auch kein Hochspringer“, gibt der passionierte Ausdauersportler und Fußballfan mit einem Augenzwinkern zu.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/salto_oder_salto_nullo_fuer_die_karriere_241.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>241</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:57:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Weil der Himmel sie braucht</title>
		<description><![CDATA[Sie sind die Hüter des Himmels: Täglich dirigieren die Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung mehr als 8500 Flugzeuge durch den deutschen Flugraum. Eine von ihnen ist die 20-jährige Miriam Müllhaus.]]></description>
		<text><![CDATA[„Es ist mein absoluter Traumjob“. Wer Miriam Müllhaus in ihrem Arbeitsumfeld beobachtet, der spürt sofort, dass die 20-Jährige nicht übertreibt. Mit strahlenden Augen schildert die junge Frau ihre Aufgaben und Tätigkeiten während der Ausbildung zur Fluglotsin bei der Deutschen Flugsicherung. Erst vor wenigen Wochen hat Müllhaus den rund eineinhalbjährigen theoretischen Teil ihrer Ausbildung beendet, jetzt ist der Tower am internationalen Flughafen Düsseldorf ihr Einsatzgebiet, um erstmals das Erlernte in der Praxis anzuwenden.

Der Weg in den Tower eines der 17 Flughäfen, die der Deutschen Flugsicherung unterstehen, ist jedoch nicht leicht, die Anforderungen sind hoch. „Multi-Tasking-Fähigkeit, ein hohes Konzentrationsvermögen, Stressresistenz, Entscheidungsfreudigkeit sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen gehören zu den Grundvoraussetzungen“, legt NRW-Pressesprecher Michael Fuhrmann dar. Während eines mehrtägigen Assessment Centers beim Deutschen Institut für Flugsicherung und Raumfahrt in Hamburg werden die Bewerber auf Herz und Nieren überprüft. Neben ihrem Können in Sprach- und Mathetests müssen die Kandidaten unter anderem beweisen, dass sie auch den psychologischen Herausforderungen des Berufs gewachsen sind. „Ein Fluglotse sieht sich schließlich einer Menge Verantwortung gegenüber“, legt Michael Fuhrmann dar. Alle Bewerber, die diese Auswahl erfolgreich bestehen, bekommen nun einen ersten Vorgeschmack auf den Lotsenberuf. Die Bewerber haben in einem eigens entwickelten Test die Aufgabe, an einem Simulator eine bestimmte Anzahl Luftfahrzeuge durch einen Korridor zu lotsen. Gleichzeitig müssen sie Rechenaufgaben lösen und akustische Signale interpretieren, um zu zeigen, dass sie Mehrfachbelastungen gewachsen sind. Weitere Übungen dienen dazu, Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Hierfür müssen Aufgaben in Gruppen oder zu zweit gelöst werden, der Einzelkämpfer wird ohne die Informationen der anderen Bewerber scheitern.

Begehrte Ausbildungsplätze
So lichten sich mit jeder Runde des mehrstufigen Einstellungstest die Reihen. Nur rund fünf Prozent der Bewerber erhalten am Ende einen der begehrten Ausbildungsplätze mit anschließender Übernahmegarantie. Dennoch rät Michael Fuhrmann allen Interessierten, sich nicht abschrecken zu lassen: „Viele der Bewerber wissen selbst nicht, ob sie das Profil erfüllen werden, es ist eine Art Glückstreffer. Wer sich von Beginn an klar macht, dass diese wahre Fülle von Anforderungen besteht, hat doch nichts zu verlieren, wenn er es versucht.“
So auch Miriam Müllhausen: Für die Fliegerei hat sich die junge Frau schon lange interessiert, aber erst eine Führung bei der Deutschen Flugsicherung hat die passionierte Segelfliegerin auf den Geschmack gebracht, das Hobby zu einem Teil ihres Berufes zu machen. „Nachdem ich mich eingehender informiert hatte, wusste ich, dass es eine Herausforderung mit relativ geringen Aussichten ist. Aber ich habe mich dennoch beworben und bin ganz locker und ohne Druck an die Sache herangegangen“, erinnert sich die heute 20-Jährige. Darum habe ihr der Einstellungstest auch großen Spaß gemacht – und sie letztlich an ihr Traumziel geführt.

Theorie am Anfang der Ausbildung
Im August vergangenen Jahres nahm die Abiturientin ihre Ausbildung in der Flugsicherungsakademie in Langen bei Frankfurt auf, in der jedes Jahr junge Menschen auf ihren Einsatz als Fluglotsen vorbereitet werden. Die Ausbildung beginnt mit einer mehrmonatigen theoretischen Unterrichtsphase, in die bereits erste wirklichkeitsnahe Verkehrssituationen integriert sind. Neben klassischen Unterrichtsfächern wie Mathematik oder Fachenglisch standen regelmäßige Unterrichtseinheiten am Simulator auf dem Stundenplan. Nach rund einem Jahr stand schließlich die Abschlussprüfung des theoretischen Ausbildungsteils an, die Simulation einer Tower-Situation unter realen Bedingungen. Jetzt absolviert Miriam Müllhausen seit wenigen Wochen die Phase des Lizenzerwerbs zum Lotsen bei der Deutschen Flugsicherung.

Im Zeitraum von gut eineinhalb Jahren werden die Auszubildenden jetzt mit den Besonderheiten des Luftraums vertraut gemacht, den sie künftig betreuen werden. Außerdem haben sie Gelegenheit, die entsprechenden technischen Systeme genau kennen zu lernen. Sie übernehmen nach einer Einarbeitungsphase die komplette Arbeit eines Fluglotsen – natürlich unter professioneller Aufsicht eines Ausbilders. Sie koordinieren Flüge mit Hilfe von Radarsystemen oder per Sichtkontakt, kommunizieren mit ihren Kollegen im Tower oder Center und geben per Sprechfunk Anweisungen an die Piloten. Dabei ist immer ein erfahrener Ausbilder vor Ort, der dem Auszubildenden über die Schulter schaut, Hilfestellungen und Rückmeldungen gibt. Nach und nach übernehmen die Auszubildenden so die volle Verantwortung für das, was sie in der Ausbildung gelernt haben.
Der letzte Schritt ist eine Prüfung, deren Bestehen in der Lizenz festgehalten wird. Die Bezahlung kann sich im Übrigen schon vor dem Start ins Lotsenleben, wo das Einstiegsgehalt zwischen 5000 und 7000 Euro brutto liegt, durchaus sehen lassen: Nach dem theoretischen Teil der Ausbildung steigt die monatliche Vergütung von rund 750 auf 2900 Euro. Maximal zwei Stunden sitzt jeder Lotse während eines achtstündigen Arbeitstages am PC, danach hat er mindestens eine halbe Stunde Pause. Schließlich haben Lotsen nicht nur einen anspruchsvollen, sondern auch anstrengenden Job: Ständig mehrere Flugzeuge im Blick haben, immer aufmerksam sein, in einem Augenblick wenig und im nächsten viel zu tun haben, dazu Schichtdienst und eine hohes Maß an Verantwortung. Zum Ausgleich stehen den Lotsen neben der großzügigen Vergütung regelmäßige Kuren zu, mit 55 Jahren gehen sie dann in den Ruhestand.

Verantwortungsvolle Aufgabe
Daran braucht Miriam Müllhausen natürlich noch lange nicht zu denken, sie freut sich auf die Herausforderungen, die ihre Ausbildung in den kommenden Monaten noch für sie bereit halten wird. Angst vor der täglichen Verantwortung für das Leben zahlreicher Flugpassagiere hat die 20-Jährige nicht: „In den ersten Tagen hatte ich bei jedem Funkkontakt Herzklopfen, aber das ist längst vorbei. Jetzt genieße ich nur noch die abwechslungsreiche Arbeit und die tolle Stimmung im Team.“



Was genau macht ein Fluglotse?

Die Aufgabe eines Fluglotsen ist es, den Luftraum zu überwachen und den Flugverkehr so zu leiten, dass alle Flugzeuge einen Mindestabstand zueinander wahren. Es wird unterschieden zwischen dem Centerlotsen und dem Towerlotsen: Der Towerlotse arbeitet im Tower eines Flughafens. Von dort aus hat er bei normalen Witterungsbedingungen direkten Sichtkontakt zu den landenden und startenden Maschinen. Deren sichere Landung und sicheren Abflug muss er gewährleisten – am Boden und in der unmittelbaren Umgebung des Flughafens. Die Arbeit der Towerlotsen beschränkt sich auf den unmittelbaren Bereich um den Flughafen. Towerlotsen koordinieren per Sprechfunk den Flugverkehr auf den Roll-, Start- und Landebahnen sowie in Flughafennähe. Sie haben neben Radarinformationen in der Regel direkten Blickkontakt zu den startenden und landenden Maschinen. Sobald das Flugzeug abgehoben hat, meldet sich der Pilot über Funk bei den Centerlotsen. Sie übernehmen die Kontrolle auf allen Strecken, die sich nicht in unmittelbarer Flughafennähe befinden. In dieser so genannten Approach oder Area Control entgeht ihnen am Radarschirm keine Flugzeugbewegung. Verlässt eine Maschine die für sie vorgeschriebene Route, führt der Lotse sie über Funk in die richtige und sichere Position. Am Radarschirm kann jede noch so kleine Bewegung eines Flugzeugs bis ins Detail beobachtet und, wenn nötig, korrigiert werden. Die Flugstrecke einer jeden Maschine führt durch mehrere Sektoren, für die jeweils ein Lotsenteam verantwortlich ist. Die Teams bestehen aus einem Lotsen am Radarschirm und einem Koordinationslotsen. Der Lotse - mit Blick auf den Radarschirm - gibt dem Piloten per Funk die konkreten Anweisungen. Sein Kollege koordiniert die Verkehrsabläufe per Telefon und Computer mit den benachbarten Sektoren. Am Ausgangspunkt und Ziel jedes Fluges wechselt die Zuständigkeit zwischen Center und Tower. Sie sorgen dafür, dass die Flugzeuge sicher und flüssig durch die jeweils von ihnen überwachten Sektoren geleitet werden. Die Kontrolle sowohl von Flugverkehrsstrecken als auch von An- und Abflügen garantiert eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Im Gegensatz zum Towerlotsen, der die Flugzeuge in erster Linie mittels Sichtkontakt lotst, arbeitet der Centerlotse ausschließlich an einem Radarschirm.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/weil_der_himmel_sie_braucht_240.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>240</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:52:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wohin die Reise geht</title>
		<description><![CDATA[Der Himmel über Europa wird immer voller. 2007 wurden europaweit zehn Millionen Flüge gezählt. 2020, schätzen Experten, werden es 15 Millionen sein – eine Herausforderung, die kein Land alleine meistern kann. Europäische Lösungen sind gefragt – und kompetente Fachkräfte, die den Flugraum in eine neue Ära führen.]]></description>
		<text><![CDATA[Verglichen mit den größten europäischen Airports ist der Flughafen in Brüssel eher klein. Dennoch hat Brüssel für den Luftverkehr große Bedeutung: Hier entwickelte die Europäische Kommission zur Jahrtausendwende die Idee eines einheitlichen europäischen Luftraums. „Single European Sky“, kurz SES, heißt die Initiative, die vor dem Hintergrund des Verkehrswachstums in Europa und der massiven Verspätungen Ende der 90er Jahre entstand.

Organisation des Luftraums
Mittlerweile sind aus der Idee konkrete Verordnungen geworden, die auf nationaler Ebene bindendes Recht schaffen. So wird momentan ein europäisches Gemeinschaftsunternehmen (SESAR Joint Undertaking) aufgebaut, über das in den kommenden Jahren Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 2,4 Milliarden Euro zur Verbesserung der technischen Infrastruktur vergeben werden sollen. Die erwarteten Verkehrssteigerungen können jedoch nur bedingt durch bessere Technik und mehr Personal aufgefangen werden. Ausschlaggebend für den Erfolg von SES ist deshalb die Organisation des Luftraums. Künftig soll sich die Kontrolle des Luftverkehrs nicht mehr an Landesgrenzen, sondern an den realen Verkehrsströmen orientieren. Um dies zu erreichen, sollen so genannte Funktionale Luftraumblöcke (Functional Airspace Blocks, kurz FAB) eingerichtet werden. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie für den Luftraum in Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz erstellt. In ihr wird geprüft, welche Auswirkungen ein gemeinsamer Luftraum im Herzen Europas haben würde. Sind die Ergebnisse positiv, könnte der FAB Europe Central schon sehr bald Realität werden.

Gute Jobaussichten für Absolventen
Damit entwickelt sich das Berufsfeld Luftverkehr zu einer der kommenden Trendbranchen mit einem wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften und einem hohen Potential für Absolventen, die etwas bewegen wollen – zu Lande und in der Luft.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wohin_die_reise_geht_239.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>239</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:44:49</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Strom für alle!</title>
		<description><![CDATA[Wasserstoff gilt als aussichtsreicher Energiespeicher nicht nur für den Einsatz in Brennstoffzellen. Aber die Gewinnung dieses Elements ist ausgesprochen aufwändig.]]></description>
		<text><![CDATA[Nichts Geringeres als die Energieprobleme der Menschheit wären gelöst, wenn es gelänge, Wasserstoff aus Wasser effektiv mit Hilfe des Sonnenlichts zu erzeugen. Der Jenaer Diplom-Chemiker Christian Kuhnt möchte sein Scherflein zu diesem ehrgeizigen Ziel beitragen. Dafür hat der 25-jährige Nachwuchswissenschaftler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt ein Promotionsstipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) errungen.
Mit dieser Förderung will er seine Promotion finanzieren, in der Kuhnt hofft, Wasserstoff mit Hilfe von Licht als Energiequelle herzustellen. Oder, wie der Titel seiner Arbeit lautet: „Die Untersuchung lichtgetriebener Photoreaktionen in artifiziellen Photorezeptoren mittels Ultrakurzzeitspektroskopie in Kombination mit hochmodernen theoretischen Methoden.“

Energieträger der Zukunft
Wasserstoff wird oft als „Energieträger der Zukunft“ bezeichnet, da er – ebenso wie Wind- und Sonnenenergie – keine schädlichen Emissionen verursacht. Allerdings ist die Gewinnung von reinem Wasserstoff relativ energieintensiv, beim Einsatz konventioneller Energieträger rutscht die Umweltbilanz des Elements ins Negative. Unzweifelhaft eignet sich Wasserstoff jedoch, um durch die Nutzung regenerativer Quellen gewonnene Energie zu speichern.
Mit seiner Promotion hofft Christian Kuhnt die Nutzung von Sonnenenergie zur Gewinnung von Wasserstoff etablieren zu können. Im Fokus seiner Arbeit steht das Übergangsmetall Ruthenium, im Periodensystem der Elemente auf Platz 44 zu finden. „Das ist dafür bestens geeignet, weil es vielfältig auf Licht reagiert“, sagt Kuhnt. Bekannt ist, dass Ruthenium durch seine Reaktion auf Licht für die Gewinnung von Wasserstoff eingesetzt werden kann. „Aber“, so erklärt Kuhnt, „man weiß bislang nicht, wie das geschieht.“ Mit seiner Dissertation hofft Kuhnt genau diese Zusammenhänge zwischen der Struktur der Rutheniumverbindung und deren Reaktivität zu erforschen.
Christian Kuhnt nutzt ein spezielles Spektrometer, mit dem er die Reaktionen des Rutheniums untersucht. Ähnlich wie eine Kamera fertigt das Spektrometer von Bilder an, ist dabei aber sehr viel schneller und blende zudem uninteressante Wellenlängen des sichtbaren Lichts aus. Aufnahmen, die in extrem kurzen Abständen ausgelöst werden, bilden die extrem schnellen Reaktionen der Elektronen ab, nachdem Licht auf sie gefallen ist. „Die wichtigsten Prozesse spielen sich in den ersten Femtosekunden bis zu Nanosekunden ab.“ Das entspricht der Zeitspanne zwischen einem Milliardstel und einem Zehntausendstel eines Wimpernschlages.

Der Computer als wichtigstes Hilfsmittel
Einen Großteil seiner Forschungen nimmt Kuhnt am Computer vor. Der Rechner hilft, die komplizierten Ergebnisse der Laborarbeit auszuwerten. Zudem lassen sich am Computer viele Modelle durchrechnen, für die sonst aufwändige Experimente notwendig wären. Auf diesem Gebiet liegen die hochmodernen theoretischen Methoden, die wesentlicher Bestandteil der Doktorarbeit sind. Ist der Prozess geklärt, erhofft sich Kuhnt, den Energieaufwand für die Gewinnung von Wasserstoff deutlich vermindern zu können.
Christian Kuhnt ist in die Arbeitsgruppe von Jürgen Popp am Lehrstuhl für Physikalische Chemie in Jena eingebunden. Betreut wird seine Arbeit von Benjamin Dietzek, der als Habilitand in Popps Gruppe arbeitet.

Das DBU Stipendium
Die 1990 gegründete Deutsche Bundesstiftung Umwelt vergibt seit 1991 jährlich 60 Stipendien, um Promotionen zu fördern. Zu den Voraussetzungen gehört, dass die Themen von hoher Aktualität sind und einen Beitrag leisten können, Probleme im Umwelt- und Naturschutz zu lösen. Gemeinsam mit Christian Kuhnt hatten sich zum jüngsten Termin 84 Nachwuchswissenschaftler um ein DBU-Stipendium beworben. Nach einem dreistufigen Auswahlverfahren konnten sich 25 der Kandidaten über ein Stipendium freuen. Nach Ansicht von Dr. Maximilian Hempel, der Kuhnt von Seiten der DBU betreut, kann die Arbeit des Jenaers dazu beitragen, preiswertere und effizientere Photokatalysatoren für die Anwendung in der Solarenergie zu fertigen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/strom_fuer_alle_238.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>238</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:41:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Kleine Teilchen ganz groß</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[27 Kilometer lang, 100 Meter unter der Erdoberfläche und mehrere Jahrzehnte Planung: Wenn der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN seine ersten Ergebnisse abliefert, wird die Fachwelt den Atem anhalten.
Angetrieben von 8000 Hochleistungsmagneten werden an der schweizerisch-französischen Grenze Blei-Ionen und Protonen mit Lichtgeschwindigkeit kollidieren, während Tausende von Physikern, die an der Entwicklung der Anlage und der vier riesigen Teilchendetektoren beteiligt waren, sich mit der Analyse der Karambolagen beschäftigen.
Mit dem bislang größten Teilchenbeschleuniger weltweit hoffen sie einige bislang nur theoretisch erschlossene Minipartikel nachweisen zu können, allen voran das so genannte Higgs-Teilchen. Benannt nach dem britischen Physiker Peter Ware Higgs wird diesem Teilchen nachgesagt, für die Masse aller sonstigen Elementarteilchen verantwortlich zu sein. Das zurzeit vorherrschende Modell der Teilchenphysik postuliert neben den bereits nachgewiesenen Materieteilchen – den Quarks und den Leptonen sowie den Austauschteilchen wie den Photonen – noch einen weiteren Typus, der jedoch bislang nur theoretisch erschlossen werden konnte, das Higgs-Teilchen. Dem Modell zufolge haben Materie- und Austauschteilchen keine eigene Masse, andererseits weisen Experimente nach, dass auch bei den kleinsten Partikeln Masse im Spiel sein muss. Daher nimmt die Physik ein umfassendes Feld aus Higgs-Teilchen an. Wie eine Erbse im Zuckerrübensirup würden Quarks und Leptonen ebenso wie Photonen durch die omnipräsenten Higgs-Teilchen gebremst und erhielten so eine scheinbare Masse.
Aber auch die 1933 erstmals rechnerisch nachgewiesene Dunkle Materie steht ganz oben auf der Wunschliste der CERN-Wissenschaftler. Vor allem in der Kosmologie sind häufig Phänomene zu beobachten, die allein durch die Gravitation der sichtbaren Materie nicht zu erklären sind. So spielt Dunkle Materie eine wichtige Rolle bei der Strukturbildung im Universum und bei der Entstehung von Galaxien. Messungen im Rahmen des Standardmodells der Kosmologie zeigen, dass die Dunkle Materie etwa vier bis fünf Mal so viel zur Gesamtmasse im Universum beiträgt wie die gewöhnliche Materie. Allein der Nachweis ihrer Existenz fehlt bislang.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/kleine_teilchen_ganz_gross_237.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>237</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:35:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Teilchenphysik am Genfer See: Der Reizüberflutung Herr werden</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[40 Millionen Zusammenstöße pro Sekunde, aufgenommen mit vier Detektoren, die jeder für sich mehr als 40 Millionen Signale aufnehmen können – eine Datenflut unvorstellbaren Ausmaßes stürzt auf die Systeme des Large Hadron Colliders (LHC) 100 Meter tief unter der Erde in der Nähe von Genf ein. Paul Seidler, Diplomand an der Universität Heidelberg, arbeitet mit daran, dass die Rechner mit der Datenflut zurecht kommen.

Eineinhalb Petabyte pro Sekunde, das Datenvolumen von etwa 125 000 Double- Layer-DVDs – selbst die modernsten Computersysteme, wie sie in dem europäischen Renommierprojekt am Genfer See eingesetzt werden, sind damit hoffnungslos überfordert. Damit Computer und Physiker in den Labors des Europäischen Kernforschungszentrums den Teilchenkollisionen nicht blind und taub gegenüberstehen, haben Physiker verschiedenster Universitäten Filter eingebaut, unter ihnen auch eine Forschungsgruppe der Universität Heidelberg. Dort arbeitet Paul Seidler gerade an seiner Diplomarbeit – und feilt mit an den Filter-einstellungen, mit denen die Spreu vom Weizen getrennt werden soll. „Schließlich“, so erklärt der 25-jährige Student, „wollen wir nur die Daten auswerten, die uns Hinweise auf spezielle Phänomene geben.“

Am ATLAS, einem von der Uni Heidelberg betreuten Detektor mit Hochhausmaßen – 46 Meter lang, 25 Meter Durchmesser – filtert der Trigger erster Stufe mit speziell entwickelten Hardware-Prozessoren nach elektromagnetischen Ladungen und nach speziellen Teilchenströmen, die beim Auseinanderreißen von der kleinsten bislang nachgewiesenen Partikeln entstehen. Von den Millionen beobachteter Ereignisse in jeder Sekunde wird hier ein Großteil ausgefiltert – nur rund 75 000 Messungen werden an den nächsten Trigger weitergeleitet, der Rest wird als irrelevant verworfen. Der zweite und der dritte Filter selektieren diese 75 000 Phänomene weiter, bis am Ende nur noch Messungen von etwa 200 Ereignissen pro Sekunde übrig bleiben.

Komplexe Messsysteme
Der Diplomand hatte unter anderem die Aufgabe, das Timing zwischen den einzelnen Teilen des ATLAS-Detektors zu optimieren. Innerhalb dieses Detektors arbeiten komplexe Messsysteme, der dreistufige Filter und ein supraleitender Magnet, der elektrisch geladene Teilchen ablenkt – Bauteile, die von rund 2200 Physikern aus 37 Ländern entwickelt und gebaut wurden. „Damit sich diese Arbeit lohnt, muss der Zeitpunkt der Informationsübergabe genau abgestimmt sein“, weiß Seidler. Immer wieder werden die Magneten überprüft, die später die bei Lichtgeschwindigkeit durch den 27 Kilometer langen Tunnel rotierenden Teilchen auf Spur halten sollen, immer wieder werden die Detektoren für Probemessungen hochgefahren.

Präzise Messergebnisse
„Wir müssen wissen, was der Detektor tut, um sinnvolle Messergebnisse zu bekommen.“ Eine Aufgabe, die Paul Seidler immer wieder in die Schweiz führt. Etwa alle ein bis zwei Monate ist er als Mitglied der Heidelberger Gruppe an der Reihe, den fast im Dauerbetrieb arbeitenden Detektor zu überwachen. Und mit jedem neu hinzugeschalteten Bauteil wird es komplizierter.

„Wenn der Detektor mit der vorhandenen Einstellung stabil läuft, kann er mit der nächsten Komponente wieder abstürzen und muss dann neu gestartet werden.“ Dass sich der Aufwand lohnt, davon ist Paul jedoch überzeugt. Vom bislang größten Teilchenbeschleuniger erwartet sich die Physik nichts anderes als Erkenntnis darüber, was die Welt im Innersten zusammenhält – zumindest formuliert es so Hans-Christian Schultz-Coulon, Professor am Physik-Institut der Uni Heidelberg, nach Goethes Faust.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/teilchenphysik_am_genfer_see_der_reizueberflutung_herr_werden_236.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>236</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:33:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Unser eigenes Ding“</title>
		<description><![CDATA[Nachdem sich die Auftragslage bei ihrem damaligen Arbeitgeber wandelte und sich daraus entsprechende Unsicherheiten ergaben, entschlossen sich Olivia Fischer und Agnes Wagner gemeinsam zur beruflichen Umorientierung.]]></description>
		<text><![CDATA[Eigene Ideen umzusetzten, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen – mit diesen klaren Zielen vor Augen wagten Agnes Wagner und Olivia Fischer im Oktober vergangenen Jahres den Sprung aus einer sicheren Festanstellung heraus in die Selbstständigkeit. Mit ihrer PR- und Werbefi rma „A + O Kommunikationsagentur“ wollten sich die beiden jungen Frauen mehr Raum für eigene Kreativität schaffen: „Uns war klar, dass dies nur in einer eigenen Firma realisierbar sein würde. Bei unserem ehemaligen Arbeitgeber brodelte es bei Ideenfi ndungen in uns, doch wir konnten unsere kreative Glut oftmals nicht ausspucken. Allein wären wir diesen Schritt nicht gegangen, aber im Team fiel uns die Entscheidung wesentlich leichter. Jetzt glüht es in unserem Büro.“

Die eigentliche Geschäftsidee mussten die Unternehmerinnen auf Grund jahrelanger Agenturerfahrung nicht wirklich entwickeln oder ausfeilen, sie stand von Beginn an fest. Mit diesem Ziel vor Augen wurden zunächst Konzept und Businessplan entwickelt. „Natürlich mussten wir in diesem Zusammenhang einige Dinge neu überdenken, offene Fragen klären und uns mit wichtigen Faktoren wie Wettbewerbssituation, Anlaufkosten oder Zukunftsprognosen ausführlich befassen. Aber nur so konnten wir am Ende eine stimmige und vor allem realistische Einschätzung über unser Gründungsvorhaben gewinnen“, erinnert sich Olivia Fischer. Vor allem der Businessplan habe Klarheit geschaffen und diene bis heute als wichtiges Kontrollinstrument.

Gute Beratung und Betreuung
Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit bekamen die angehenden Jungunternehmerinnen vor allem vom Startercenter Mülheim: „Dort wurden wir ausführlich beraten, auf wichtige und notwendige Dinge hingewiesen und auch kritisch hinterfragt. Die Beratung und Betreuung gab uns ein Gefühl der Sicherheit, alles durchdacht zu haben und richtig zu machen. Auch jetzt stehen wir noch im engen Kontakt und können uns in der Nachgründungsphase auch jederzeit auf die Unterstützung verlassen.“
Dass mit der Gründung eines eigenen Unternehmens auch ein gewisses Risiko verbunden war, dessen waren sich Agnes Wagner rund Olivia Fischer durchaus bewusst – geschreckt hat es die beiden engagierten Werbefachfrauen jedoch nicht. „Natürlich gab es Momente von generellem Zweifel. Doch wir haben unser Ziel nie aus den Augen verloren und fest an den Erfolg unserer Gründung und das perfekte Zusammenspiel unseres Teams geglaubt“, unterstreicht das Duo. Und: „Einen Plan B gab es für uns nicht.“ Der Erfolg gibt den beiden Unternehmerinnen Recht. Schon nach kurzer Zeit nahm ein fester Kundenstamm den umfangreichen Service der „A + O Kommunikationsagentur“ in Anspruch – auch dank bereits bestehender Kontakte und ausführlichen Networkings.
Kein Wunder also, dass Agnes Wagner und Olivia Fischer ihre Entscheidung nie bereut haben. „Wir sind froh diesen Schritt so gegangen zu sein. Vor allem die Entscheidung ein Büro im Haus der Wirtschaft zu beziehen war goldrichtig, da hier der Netzwerkgedanke nicht nur reine Theorie ist, sondern tatsächlich und merkbar gelebt wird.“ Ihrer beruflichen Zukunft sehen die Werbe- und PR-Strateginnen darum optimistisch entgegen: Räumlich in einem schicken Büro-Komplex an der Ruhrbania-Promenade mit einem zufriedenen Kundenstamm aus den unterschiedlichsten Branchen, damit wir weiterhin kreativ gefordert bleiben, und einem harmonischen und gut gelauntem Team und einigen Azubis“, sagen die beiden lächelnd.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/unser_eigenes_ding_235.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>235</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:27:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>MPdrei-Player zählen, Lippenstift vermarkten: Der Weg in die Unternehmensberatung</title>
		<description><![CDATA[Wie viele MP3-Player gibt es in Deutschland? Wer sich bei der Boston Consulting Group (BCG) um einen Job als Unternehmensberater bewirbt, muss mit ungewöhnlichen Fragen jenseits des Lebenslaufs rechnen.]]></description>
		<text><![CDATA[„Im persönlichen Gespräch wollen wir feststellen, ob der Bewerber ein Problem logisch angeht und die richtigen Fragen stellt. Es geht weniger um Fachwissen oder die korrekte Lösung, sondern um analytisches, aber auch kreatives Vorgehen“, sagt Christian Greiser, der für das Recruiting verantwortliche Geschäftsführer bei BCG.

Doch welche Voraussetzungen qualifi zieren eigentlich für den Beraterberuf? Klar, sehr gute Noten sind wichtig, ebenso wie erste Auslands- und Praxiserfahrung. „Von unseren künftigen Beratern erwarten wir aber auch den berühmten Blick über den Tellerrand – egal, ob sie in den Semesterferien Schulkinder in Guatemala unterrichten oder für ihre Handballmannschaft in der Regionalliga Tore schießen“, sagt Christian Greiser. Die Fachrichtung spielt dagegen keine Rolle – nur die Hälfte der BCG-Berater sind Wirtschaftswissenschaftler. „Wir suchen Biochemiker ebenso wie Geologen oder Elektrotechniker“, erläutert Greiser, der selbst Maschinenbau studiert hat. Wichtig ist zudem die Freude an der engen Zusammenarbeit mit Kollegen – schließlich bearbeiten die BCG-Berater ihre Projekte stets in Teams. Da sich ein Berater regelmäßig mit einem neuen Projekt, einem neuen Kunden, einer neuen Fragestellung beschäftigt, sollten Bewerber überdies neugierig auf immer neue Herausforderungen sein.
Am ersten Tag der Bewerbungsrunde führt der Bewerber zwei Gespräche; kommt er in die zweite Runde, sind es noch einmal vier. Im Mittelpunkt dieser Gespräche steht neben dem Lebenslauf und der Motivation des künftigen Consultants die Bearbeitung von Fallstudien. „Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen führen bei uns nicht Mitarbeiter einer Personalabteilung die Interviews, sondern Berater, also die künftigen Kollegen und Teamleiter des Bewerbers“, sagt Greiser. „Sie prüfen nicht nur die analytischen und kommunikativen Fähigkeiten ihres Gesprächspartners, sondern überlegen auch, ob sie ihn gern in ihren Teams hätten und ihn mit zum Kunden nehmen würden.“ Auch die soziale Kompetenz des Bewerbers zählt.„Da fragen wir auch mal die Rezeptionistin nach ihrem spontanen Eindruck“, ergänzt Greiser.

Beratung als Berufsstart
Cornelia Hauth hat den Interviewmarathon erst vor wenigen Monaten durchlaufen. Während ihres Studiums lernte die Ingenieurin BCG bei einem Workshop kennen und entschied sich daraufhin für einen Berufsstart in der Beratung. „Schon während des Workshops haben mir die BCG-Berater Tipps gegeben, worauf ich in den Vorstellungsgesprächen achten sollte. Vorbereitet habe ich mich dann mit Büchern, die sich speziell mit dem Einstieg in Unternehmensberatungen befassen. Außerdem habe ich das aktuelle Wirtschaftsgeschehen in den Medien besonders aufmerksam verfolgt“, berichtet sie. „Nach den ersten beiden Interviews haben mich meine zwei Gesprächspartner kontaktiert, um mir Feedback zu geben – das fand ich sehr hilfreich.“

Erste Berufserfahrung
Als Ingenieurin nahm Hauth in ihren ersten zwei Wochen bei BCG zunächst an
einem Mini-MBA speziell für Absolventen wirtschaftsferner Studienfächer teil, jetzt steht das erste Projekt an: Gemeinsam mit ihrem Team soll sie die Entwicklungsabteilung eines Industrieunternehmens neu aufstellen. Hauth soll in ihren ersten Wochen als Beraterin analysieren, wie Wettbewerber des Kunden ihre Entwicklungsabteilungen aufgestellt haben. Drei Tage lang arbeitet sie sich vom Büro aus in das Projekt ein – und dann wird es ernst: Der erste Termin beim Kunden steht ins Haus.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mpdrei-player_zaehlen_lippenstift_vermarkten_der_weg_in_die_unternehmensberatung_234.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>234</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:17:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Pecunia olet</title>
		<description><![CDATA[Renditen und Zinsen jenseits der acht Prozent, Geldanlagen nur um des Geldverdienens willen ohne Rücksicht auf Sinn oder gar ethische Vertretbarkeit – in der Finanzwelt sind diese Grundsätze so selbstverständlich, dass sie von kaum jemandem hinterfragt werden. Lediglich ein paar „weltfremde Spinner“, so hat es den Anschein, versuchen mit ihrem Geld Projekte zu fi nanzieren, von denen sie auch selbst überzeugt sind.]]></description>
		<text><![CDATA[So erweckt es zumindest nach außen den Eindruck. Wer sich jedoch näher auseinandersetzt mit der Nische derjenigen, die am Kapitalmarkt nachhaltig, ökologisch und sozial verantwortungsvoll agieren, muss schnell feststellen, dass dieses Marktsegment von Jahr zu Jahr wächst.

Hier tummeln sich zwar noch wenige Banken, die allerdings sind so erfolgreich, dass die Annahme, es handle sich um weltfremde Idealisten, völlig haltlos erscheint. So konnte die GLS, die Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken, im vergangenen Jahr einen Zuwachs der Bilanzsumme von gut 20 Prozent verzeichnen – in diesem Marktsegment kein Einzelfall: Die Steyler Bank, eine Gründung der Steyler Missionare aus Sankt Augustin, verzeichnete ein Wachstum der Bilanzsumme um knapp elf Prozent, die Bilanzsumme der Nürnberger Umweltbank stieg um beachtliche 26,5 Prozent.
Auch Laura Schindler, angehende Vermögensberaterin bei der GLS mit Hauptsitz in Bochum, bestätigt diese Entwicklung. Im Moment, so erklärt die 33-Jährige, die in ihrem Trainee-Programm gerade Station in der Kundenbetreuung macht, „rufen viele Kunden von der Postbank an, die nach der Übernahme durch die Deutsche Bank das Kreditinstitut wechseln wollen.“ Und das, obwohl die GLS ihren Kunden zumindest im Pekuniären keine so guten Bedingungen bieten kann wie andere Geschäftsbanken. Das Girokonto gibt es nicht kostenlos und in der Regel liegen Verzinsungen und Renditen für Einlagen um einige Prozentpunkte unter denen der nicht nachhaltig arbeitenden Konkurrenz.

Skandale im Kreditwesen
Dass die Kunden dennoch in stärkerem Maße auf das Geschäftgebaren ihrer Bank Wert legen, führt die studierte Betriebswirtin auf die aktuellen Verwerfungen und Skandale im Kreditwesen zurück. Aufgeschreckt durch die Immobilienkrise in den USA, durch Entlassung zahlreicher Mitarbeiter bei den Großbanken trotz einmaliger Gewinne, würden sich immer mehr Menschen eine Bank wünschen, die nicht alles der Rendite unterordnet. „Statt der höheren Zinsen“, so Schindler, „bieten wir unseren Kunden einen doppelten Wert: die – zwar etwas niedrigeren – fi nanziellen Erträge und das Bewusstsein, mit dem Geld etwas Sinnvolles zu unterstützen, oder zumindest keine Projekte zu fördern, die der Kunden mit seinem Geld nicht fi nanzieren will.“

Hervorgegangen ist die GLS aus der Initiatvie des Bochumer Rechtsanwalts und Antroposophen Wilhelm Ernst Barkhoff. 1961 entstand die Gemeinnützige Treuhandstelle, Vorläuferin der heutigen GLS Treuhand e.V., 1974 kam dann die GLS Bank hinzu. Seither kann die Bank auf eine kontinuierliche Entwicklung zurückblicken. Wurden in den Anfangsjahren in erster Linie Waldorfschulen, Demeter-Höfe und Wohnprojekte fi nanziert, so wurde das Portfolio mit der Zeit deutlich erweitert.

Grundsätze der Arbeit werden geachtet
Heute braucht die GLS selbst den Vergleich mit einer „normalen“ Geschäftsbank nicht mehr zu fürchten. So liegt sie mit ihrer Bilanzsumme von 795 Millionen Euro mit knapp 200 Mitarbeitern nicht weit entfernt von der Volksbank Bochum mit 212 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 850 Millionen Euro.
Dennoch sollen die Grundsätze der Arbeit auf keinen Fall verloren gehen. „Noch immer“, so Schindler, „wird jedes Investment genau geprüft.“ Alle drei Monate tagt der Anlageausschuss, in dem entschieden wird, welche Projekte fi nanziert werden sollen. Ausgeschlossen sind von vornherein zahlreiche Wirtschaftsbereiche wie Atomenergie, Embryonenforschung, Grüne Gentechnik oder Rüstung, aber auch Unternehmen, die Arbeitnehmer- und Menschenrechte missachten, auf Kinderarbeit zurückgreifen oder Tierversuche durchführen. Ganz oben stehen dagegen Projekte aus dem kulturellen Bereich, freie Schulen, ökologische Landwirtschaft und regenerative Energien. „Zudem“, so gibt Schindler zu bedenken, „legen wir über jeden einzelnen Kredit Rechenschaft ab – unsere Kunden und Mitglieder können jederzeit einsehen, in welchen Projekten ihre Einlagen investiert werden.“ Aber die Transparenz geht noch weiter. Für jedes einzelne Guthaben können die Bankkunden Präferenzen angeben, in welchem Bereich das Geld verwendet werden soll, um über Kreditfi nanzierung neue Projekte zu ermöglichen.

Laura Schindler berichtet
Dass Laura Schindler bei der GLS gelandet ist, wirkt ausgesprochen konsequent. Ihre Abiturprüfung hat die Beraterin an einer Waldorf-Schule in Bochum abgelegt, die Nähe zu ihrem jetzigen Arbeitgeber liegt auf die Hand, fi nanziert doch die GLS zahlreiche Reformschulen in Deutschland. „Nach dem Abitur habe ich dann ganz normal Betriebswirtschaft studiert, International Business in Amsterdam.“ Ein notwendiges Praktikum absolvierte sie bei der Triodos-Bank in der Nähe von Utrecht. Dort erhielt Schindler erste Einblicke in die Arbeit bei einem nachhaltig arbeitenden Kreditinstitut, hat doch die Triodos-Bank ähnliche Ansprüche wie ihr jetziger Arbeitgeber.

Am Anfang stand die Pressestelle
Nach dieser Erfahrung war für Schindler recht schnell klar, dass sie sich bei der GLS bewerben würde, zumal die Bank mit einem Arbeitsplatz in ihrer Heimatstadt Bochum lockte. Bereits vor drei Jahren feierte die Absolventin ihren Einstieg, allerdings zunächst in der Pressestelle. „Nach einiger Zeit wollte ich ein bisschen tiefer in die Bankgeschäfte einsteigen und entschied mich für ein Trainee-Programm zur Vermögensberaterin.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/pecunia_olet_233.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>233</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:11:44</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Strom aus Sonnenlicht: Daniel Hahn arbeitet daran, dass aus Sonnenlicht effizient Strom erzeugt wird.</title>
		<description><![CDATA[Spannend sei es, erzählt Daniel Hahn, Strom zu erzeugen, ohne mechanische Bewegungen, Krach und Abgase. Mit dieser Einstellung hat der heutige Ingenieur für Elektrotechnik bereits im August 2003 Kontakt mit der Phoenix Solar AG geknüpft: Während des von der Fachhochschule Schmalkalden vorgeschriebenen Praxissemesters war Daniel Hahn vor allem damit befasst, Ertragsdaten von Photovoltaik (PV)-Anlagen in Deutschland zu erfassen und auszuwerten. „Aber auch bei der Auslegung von Dachplanungen war ich bereits eingesetzt“, erinnert sich der Jungingenieur.]]></description>
		<text><![CDATA[Um die ideale Sonneneinstrahlung einzufangen, sollten Solaranlagen in unseren Breitengraden idealerweise um 30 Grad aus der Waagerechten geneigt sein und selbstverständlich nach Süden weisen. „Bei Schrägdächern passt die Neigung meist schon, aber unter Umständen lohnt es sich auch hier, die Module aufzuständern, weil sie bei richtigem Winkel erheblich mehr Strom erzeugen können.“

Praktische Erfahrungen
Aber nicht nur am grünen Tisch war Hahn damals unterwegs. Beim Aufbau einer Anlage arbeitete er als Assistent des Bauleiters. „So konnte ich wirklich nachvollziehen, welche Herausforderungen beim Bau einer solchen Anlage auftreten können.“ Dass ihm diese Tätigkeiten während des Praxissemesters weitere Türen öffnen würden, zeigte sich bereits Anfang 2004. Das von der FH vorgeschriebene Praktikum hatte Hahn absolviert, aber in den folgenden Semesterferien konnte der Student weitere zwei Monate bei Phoenix arbeiten.
Sein Arbeitgeber, die Aktiengesellschaft Phoenix Solar, wurde 1999 gegründet und ist aus der Solarinitiative des Bundes der Energieverbraucher hervorgegangen. Heute hat Phoenix Solar mehr als 200 Mitarbeiter und bedient Märkte in ganz Europa. Zu den Schwerpunkten gehören hier vor allem Italien, Spanien und Griechenland, in denen das Unternehmen jeweils mit einer Tochtergesellschaft vertreten ist. Aber auch Übersee rückt mehr und mehr in den Blick. So baute das Unternehmen Ende 2006 die Tochter Phoenix Solar Pte Ltd. mit Sitz in Singapur auf, die Asien und den pazifischen Raum abdeckt. Rund 150 Mitarbeiter sorgten 2007 für einen Umsatz von rund 260 Millionen Euro. Seit Juli 2008 ist das Unternehmen auch auf dem australischen Kontinent mit einer Tochtergesellschaft in Adelaide vertreten.
An der Erschließung des spanischen Marktes war Daniel Hahn von Anfang an mit beteiligt. Als er Anfang 2005 Themen für seine Diplomarbeit suchte, erinnerte er sich an das Photovoltaik-Unternehmen und seinen Chef während des Praxissemesters. „Mein damaliger Chef konnte mir auch direkt ein Thema vorschlagen: Ich sollte herausfinden, wie große Photovoltaikanlagen im Megawatt-Bereich in Spanien am effizientesten errichtet werden könnten“, beschreibt Hahn den Schwerpunkt seiner Diplomarbeit. Dabei ging es nicht nur um technische Details wie die optimale Neigung der Solarmodule unter südlich spanischer Sonne. Auch die rechtlichen und politischen Voraussetzungen waren Teil der Arbeit. Da Solaranlagen, die zur Stromerzeugung eingesetzt werden, Gleichstrom produzieren, muss dieser vor der Einspeisung in das öffentliche Netz in Wechselstrom umgewandelt werden. Dies geschieht im angeschlossenen Wechselrichter., der aber nicht überhitzen darf, soll er seine Arbeit zuverlässig verrichten. „In Spanien müssen wir schon mit Lufttemperaturen von mehr als 40 Grad rechnen“, so Hahn. Nach einigem Überlegen kam der Ingenieur auf den Gedanken, zur Kühlung einen Erdwärmetauscher einzusetzen. Das Gerät wird an das Gebäude angeschlossen, in dem die Wechselrichter aufgestellt sind. Durch ein unterirdisches Rohrsystem wird warme Luft angesaugt. Auf dem Weg durch die Rohre kühlt die Luft soweit ab, dass die Wechselrichter ausreichend gekühlt werden können.

Junge Ingenieure sind gefragt
Besonders erfreut ist Hahn darüber, dass just diese Konstruktion nun an einer Anlage in Spanien aufgebaut wurde und zu Testzwecken läuft. „In dieser jungen Branche ist viel zu tun, so dass junge Ingenieure wie ich tatsächlich etwas bewegen können.“ Nach seiner Diplomarbeit nahm er bei Phoenix eine Stelle an, wechselte aber von der Kraftwerksabteilung in Ulm zur Zentrale im bayerischen Sulzemoos. Dort betreute Hahn in der Abteilung Technik zunächst die Wechselrichter und konnte in Zusammenarbeit mit wichtigen Zulieferern einige Veränderungen an den Geräten initiieren, die bei einer Solaranlage erhebliche Kosteneinsparungen brachten. So können an den weiter entwickelten Wechselrichtern höhere Spannungen angelegt und damit mehr Solarmodule in Reihe an ein Gerät angeschlossen werden.
Anfang 2008 wechselte Hahn schließlich in die Projektentwicklung. Dort ist er für die technische Seite bei der Akquise neuer PV-Großanlagen zuständig, prüft mögliche Flächen, erstellt erste Planungen, Kostenschätzungen sowie Ertragssimulationen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Er entwickelt somit große Solarkraftwerke bis zur Baureife.

Marktführer Phoenix Solar
Die Solarmodule selbst kommen nicht von seinem Arbeitgeber. „Wir kaufen bei führenden Herstellern der Branche die Produkte ein und erarbeiten als Systemintegrator Konzepte, um unseren Kunden eine kostenoptimierte Lösung anbieten zu können“, so Hahn. In der Entwicklung und im Bau von Solar-Kraftwerken bis in die Multimegawattklasse ist das Unternehmen einer der Marktführer.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/strom_aus_sonnenlicht_daniel_hahn_arbeitet_daran_dass_aus_sonnenlicht_effizient_strom_erzeugt_wird_232.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>232</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:06:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gegen den Wind</title>
		<description><![CDATA[Sechs Teams, vier Staaten, jede Menge flaches Land und eine Handvoll frischen Seewinds: Als am 22. August an der niederländischen Küste in der Nähe der Kleinstadt Den Helder sechs eigenartige Gefährte auf die Straße geschoben wurden, ging es nicht darum, fahrbare Ventilatoren für den nächsten, zur Abwechslung mal wieder heißen Sommer der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.]]></description>
		<text><![CDATA[In der niederländischen Provinz Nordholland trafen sich Ingenieure, Studenten und Professoren, um mit ihren eigentümlichen Vehikeln zu einem Rennen windbetriebener Fahrzeuge anzutreten. Die Aufgabe: Beim „Aeolus Race“, benannt nach Aiolos, dem griechischen Gott des Windes, mussten die Fahrzeuge auf einer drei Kilometer langen Strecke direkt gegen den Wind fahren. Die Fahrrädern ähnlichen Vehikel machen sich den für Radfahrer normalerweise störenden Gegenwind zunutze und wandeln diesen über drehende Rotoren in Antriebskraft um. Soweit die Theorie. Es waren weder Motoren noch geladene Batterien, Pedalen oder sonstige Hilfsmittel erlaubt. Ganz vorne dabei waren Studenten aus Stuttgart. Schon bei den Vorläufen zählte das Stuttgarter Ventomobil, das leichteste und effizienteste Fahrzeug unter den Wettbewerbern, als Favorit für die Rennen auf dem drei Kilometer langen Kurs. Neben dem Rennen konnte das Rad aber auch in den Kategorien innovatives Design und Öffentlichkeitsarbeit punkten.
„Das ist eine tolle Belohnung für unsere intensive Berechnungs- und Konstruktionsarbeit der letzten Monate“, freut sich Pilot Alexander Miller, der an der Uni Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik studiert. Gemeinsam mit etwa 20 Kommilitonen aus dem „InVentus-Teams“ hat er das Fahrzeug entwickelt und konstruiert. Die Antriebswelle und das Rotorblatt des dreirädrigen Windfahrzeugs haben die Studierenden im Faserverbundtechnikum der Universität Stuttgart in Leichtbauweise hergestellt. Ein in mehrere Richtungen ansteuerbarer, zwei Meter großer Rotor wandelt, durch eine Kettenschaltung auf die Achse übersetzt, den Wind in Bewegung um.
Matthias Schubert, Chief Technical Officer des Hauptsponsors Repower, lobt die gelungene Integration dieses Projekts in die Lehre des Stiftungslehrstuhls: „Die Begeisterung für erneuerbare Energien und innovative Lösungen, die dieses Projekt geradezu beispielhaft belegt, kann der Industrie bei der Entwicklung neuer Technologien als Richtschnur dienen.“
Professor Martin Kühn, Inhaber des Stiftungslehrstuhls Windenergie der Universität Stuttgart und Mentor des InVentus- Teams, freut sich über seine erfolgreichen Studenten und wertet deren Arbeit als „hervorragende Erfahrung für die Berufspraxis“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/gegen_den_wind_231.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>231</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:00:56</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Dynamische Entwicklung</title>
		<description><![CDATA[Junge, technologisch orientierte Unternehmen mit ausgezeichneten Aufstiegschancen – trotz Rezessionsgefahr und Bankenkrise.]]></description>
		<text><![CDATA[Dreißig Unternehmen, von denen der größte Teil mittelbar oder unmittelbar im Bereich erneuerbare Energien tätig ist, dazu ein paar Maschinenbauunternehmen vor allem aus der Medizintechnik und schließlich eine Handvoll Telekommunikationsanbieter – die Gemeinsamkeiten dieser so verschiedenen Unternehmen beschränken sich nicht nur darauf, dass sie den TecDAX, den Index der 30 größten Technologiewerte bilden. Sie sind allesamt Unternehmen, die kleiner sind als die im großen Bruder DAX gelisteten Firmen, die meisten sind jünger und vielen von ihnen trauen Analysten ein gehöriges Wachstum zu.

Hervorgegangen ist der TecDAX aus dem so genannten Neuen Markt und dessen Index, dem Nemax, der in den 90er Jahren für Furore gesorgt hat. Angeregt durch den seit 1971 an der New Yorker Wall Street geführten Nasdaq wollten auch die Frankfurter Börsianer eine Handelsplattform bieten, auf der nicht auf dem eigentlichen Börsenparkett gehandelt wurde, sondern auf elektronischem Wege. Zudem, so der erklärte Wille, sollten junge, weniger finanzkräftige Unternehmen auf diesem Handelsplatz die Möglichkeit haben, ihr Kapital durch Aktienausgabe zu erhöhen.
In den ersten Jahren ging das Konzept erstaunlich gut auf: Im Dezember 1997 standen die Werte der Unternehmen, die später den Index Nemax 50 bildeten, bei 1000 Punkten, im März 2000 waren es 9666 Punkte. In der Zwischenzeit hatten zahlreiche Anleger – darunter auch in Deutschland viele Durchschnittsverdiener – die Börse als vermeintlichen Goldesel für sich entdeckt. Kurz nach dem Börsengang der Telekom mit ihrer „T-Aktie“ 1996 war Aktienbesitz in aller Munde. Auf der anderen Seite traten an verschiedensten Stellen Anlegeberater und selbst ernannte „Börsengurus“ auf, die oft in eigenem Interesse über die Presse in der Regel ungeprüfte Finanztipps gaben. In dieser Stimmung wurden die vollmundigen Versprechen einiger junger Medien- und Internetdienstleister für voll genommen, nach wenigen Jahren zeigten sich jedoch die ersten Risse im Gebälk. EM.TV, ein Unternehmen, das mit TV-Rechten handelte, ist da nur das herausragendste Beispiel. Die Gesellschaft, gegründet von Thomas Haffa, wird 1997 im Nemax gelistet, der Ausgabepreis liegt bei 35 Cent, bis Ende 2003 steigt er auf 120 Euro. Dazwischen liegen Monate der Selbstüberschätzung, der Manipulation und des Betrugs. Nachdem die Umsätze des Unternehmens in den ersten Monaten nach dem Börsengang rasant gestiegen sind, werden für TV-Rechte zum Teil deutlich überhöhte Preise gezahlt. Wenig später begannen Vorstände – allen voran Thomas Haffa –, Gewinnwarnungen auszugeben.

Falsche Halbjahreszahlen
Im Dezember 2000 verkündet der Vorstandsvorsitzende Haffa, für das laufende Geschäftsjahr werde nur noch ein Gewinn von 50 Millionen Euro erwartet – gegenüber 600 Millionen, von denen noch im August die Rede war. Der Kurs stürzt ab und die Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungsverfahren gegen Thomas Haffa und seinen Bruder Florian ein, der im Unternehmen als Finanzvorstand fungiert. Knapp ein Jahr später eröffnet die Staatsanwaltschaft das Verfahren mit dem Vorwurf, sie hätten im August 2000 bewusst falsche Halbjahreszahlen veröffentlicht.

Seriös: Der TecDAX
Ähnliche Fälle häuften sich: So warben Unternehmen mit fingierten Umsätzen um Vertrauen auf dem Aktienmarkt, andere hatten das durch den Börsengang erhaltene Kapital überstürzt in Unternehmensankäufe investiert und konnten die ersten Zeichen der Krise nicht kompensieren, als der Aktienindex zu sinken begann, weil ihnen liquide Mittel fehlten. Der heutige TecDAX nimmt sich gegenüber dem schmuddeligen Vorfahren fast kleinbürgerlich. Zwar verzeichnen auch hier einzelne Werte deutliche Kurszuwächse, aber Explosionen wie vor einigen Jahren bleiben aus. Zudem steht bei den meisten Unternehmen dem Kurswert auch ein tatsächlicher Wert in Anlagen und Produktionsstätten gegenüber, die Zahl der börsennotierten Internet- und Mediendienstleister ist erheblich geringer als vor zehn Jahren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/dynamische_entwicklung_230.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>230</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:57:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Summer Sessions in den USA: Semesterferien sinnvoll nutzen</title>
		<description><![CDATA[Neben der „klassischen“ Möglichkeit eines Auslandssemesters während des Studiums in Deutschland erfreut sich seit einigen Jahren eine weitere Form des Auslandsstudiums wachsender Beliebtheit – die Teilnahme an einer so genannten Summer Session.]]></description>
		<text><![CDATA[Summer Sessions stellen eine besondere Studienform dar, die von einer ganzen Reihe nordamerikanischer Universitäten in den Semesterferien in der Zeit zwischen Mai und September angeboten wird. Es handelt sich dabei um komprimierte Semester von meist fünf oder sechs Wochen Dauer, in deren Verlauf die Teilnehmer zumeist zwei oder maximal drei Kurse aus dem Lehrangebot der Universität belegen.
Der Umfang des Studienangebots der Summer Sessions unterscheidet sich insofern vom regulären Studienangebot der Hochschulen, als natürlich jeden Sommer nur eine gewisse Auswahl aus dem enormen Kursangebot der Universitäten angeboten werden kann. Dennoch übersteigt die Anzahl der angebotenen Kurse – in der Regel kann in jedem Sommer aus einem Katalog von 300-500 Kursen aus nahezu allen denkbaren Fachbereichen ausgewählt werden – das für deutsche Studenten Gewohnte bei Weitem.
Inhalte und Stoffmenge der Kurse sind in der Regel im Sommer identisch mit denen während des übrigen akademischen Jahres, die Intensität und Wochenstundenzahl ist aufgrund der kürzeren Dauer der Summer Sessions jedoch um einiges höher. Zudem werden während des Sommers ganz normale universitäre „Credits“ erworben, so dass es nach vorheriger Absprache mit den deutschen Professoren und Prüfungsämtern für deutsche Studenten meistens möglich ist, sich die belegten Kurse für das Studium an der Heimatuniversität anrechnen zu lassen.

Welche Universitäten bieten Summer Sessions an?
In Deutschland besonders bekannt sind die Summer Sessions der Boston University und der Universitäten des äußerst renommierten „University of California (UC)“ Verbundes wie zum Beispiel der UC Berkeley und der UCLA. Doch auch andere Universitäten wie beispielsweise die sehr international ausgerichtete Hawaii Pacific University in Honolulu, die Boston University oder die traditionsreiche Saint Mary's University in Halifax an der kanadischen Ostküste bieten im Sommer eine umfangreiche Palette von Kursen aus den verschiedensten Fachbereichen an.

Wer kann an einer Summer Session teilnehmen?
Die Teilnehmer der Summer Sessions setzen sich in der Regel aus einheimischen Studenten der jeweils anbietenden Universität, einheimischen Studenten von anderen amerikanischen Universitäten sowie internationalen Studenten und Abiturienten zusammen.

Bewerbungsvoraussetzungen
Anders als während des übrigen akademischen Jahres gilt in Bezug auf die Summer Sessions an den meisten nordamerikanischen Universitäten eine so genannte „Open Enrollment Policy“. Diese besagt, dass jeder Bewerber, der einige wenige Grundvoraussetzungen (Abitur/Fachabitur, Englischkenntnisse) erfüllt, an den Summer Sessions teilnehmen darf. Eine ansonsten in den USA sehr übliche Auswahl nach Abiturnote bzw. Noten aus dem Studium oder gar ein umfangreiches Auswahlverfahren mit Motivations- und Referenzschreiben nfindet hingegen nicht statt.
Dadurch bieten die Summer Sessions gerade an den besonders renommierten Universitäten eine fast einmalige Chance, das dortige Campusleben kennen zulernen und von der exzellenten Qualität der Lehre zu profitieren.

Semesterferien sinnvoll nutzen
Reizvoll sind die Summer Sessions für deutsche Studenten unter anderem auch deshalb, weil sie zumeist in den Zeitraum der deutschen Sommersemesterferien fallen und ihnen somit die Möglichkeit eröffnen, im Ausland zu studieren, ohne auch nur eine einzige Veranstaltung an der Heimatuniversität in Deutschland zu verpassen. Diese sinnvolle Nutzung der Semesterferien für die persönliche und fachliche Weiterbildung ist ein Aspekt, der auch auf die meisten potentiellen Arbeitgeber sehr positiv wirkt, da diese das dabei gezeigte hohe Maß an Eigeninitiative in der Regel sehr schätzen.
Als offizieller Repräsentant der genannten Universitäten und ihrer Summer Session-Programme ist College-Contact.com dafür zuständig, Interessenten kostenlos zu beraten und bei der Bewerbung zu unterstützen. Zudem steht College-Contact.com für alle Fragen rund um das Thema Studieren im Ausland zur Verfügung.



Kontakt

College-Contact.com
Alexandra Michel

Telefon: 0251 - 762 5781

E-Mail: summersessions@collegecontact.com
Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/summer_sessions_in_den_usa_semesterferien_sinnvoll_nutzen_218.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>218</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:52:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Von Entscheidungen und Hindernissen: Der Weg zur niederländischen Studentin</title>
		<description><![CDATA[Anna Gallinat ist Abiturientin am Pascal-Gymnasium in Münster. In wenigen Wochen wird die 18-Jährige ihr Abitur in der Tasche haben. Und was dann? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Schülerin bereits seit dem vergangenen Schuljahr, jetzt ist die Entscheidung gefallen: Anna wird künftig die Universität Twente im niederländischen Enschede besuchen.]]></description>
		<text><![CDATA[Entscheidungen zu treffen fiel mir immer schwer. Besonders, wenn es um so etwas Wichtiges wie meine Zukunft geht. Deshalb machte ich es mir auch nicht gerade leicht ein Lösung zu finden. Ideen für meine berufliche Zukunft hatte ich viele, doch die wirklich „Zündende“ fehlte. Eine Ausbildung zur Logopädin, eine duales Studium der Medienwirtschaft oder doch erst ein freiwilliges soziales Jahr? Über ein Psychologiestudium hatte ich mich auch schon informiert, aber aufgrund des hohen Numerus Clausus in Deutschland als unrealistisch ad acta gelegt. Als ich allerdings von den (fast) zulassungsfreien Studiengängen in den Niederlanden las, war ich begeistert.

Uni Twente bietet gute Lernbedingungen
Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf ging, war: „Wow, das ist es!“, obwohl ich vorher nie über ein Auslandsstudium ernsthaft nachgedacht hatte. Ich machte mich im Internet über Zulassung, Kosten und Möglichkeiten schlau. Vor allem die Universiteit Twente hatte es mir angetan. Die Campus-Uni bietet den Studenten beste Lernbedingungen. Enschede liegt direkt an der deutschen Grenze und ist von meiner Heimatstadt Münster sehr gut mit dem Zug zu erreichen. Obwohl es mir früher egal gewesen war, wo ich zum Studieren lande, wollte ich plötzlich in der Nähe meiner Heimat bleiben. Warum? Nun, ganz einfach: Wenn es schon ein komplett anderes Land sein musste, dann aber bitte mit der Möglichkeit, schnell und einfach nach Deutschland zurückkehren zu können.
Je mehr ich mich über das Studium, die Stadt und das Land informierte, desto besser gefiel es mir. Bei einem Tag der offenen Tür der Universiteit Twente für deutsche Schüler hatte ich die Möglichkeit, sie mir näher anzuschauen. Ein Vortrag über die Uni und das Psychologiestudium sowie eine Campustour überzeugten mich zum Schluss voll und ganz und ich war mir sicher: „Hier will ich studieren!“
Jetzt blieben nur zwei Hindernisse: Erstens die Studiengebühren. Die betragen im Jahr rund 1500 Euro. Dieses Geld investieren die niederländischen Unis direkt in die Lehre. Somit kommt es den Studierenden wieder zugute. Zur Finanzierung der Studiengebühren wird für mich wahrscheinlich ein Kredit die einzige Möglichkeit bleiben, dennoch bin ich sicher, dass das Geld gut investiert sein wird.

Intensivsprachkurs für deutsche Erstsemester
Die zweite Hürde ist für mich die Sprache. Ich hatte nie Niederländischunterricht, daher ist es natürlich verständlich, dass mir dieses Thema große Sorgen macht. Aber auch hier ist die Universiteit Twente gut vorbereitet: Für die deutschen Erstsemester wird ein Intensivsprachkurs über vier Wochen angeboten, der die Grundlagen der niederländischen Sprache vermittelt. Rund 100 Deutsche können jedes Jahr am „SummerCampus“ teilnehmen. Am Ende der Kurses wartet eine Prüfung, die alle Deutschen bestehen müssen, um ausreichende Sprachkenntnisse vorzuweisen. Der „SummerCampus“ ist zudem natürlich eine klasse Möglichkeit neue Leute aller Studienrichtungen kennen zu lernen. Der Nachteil ist der hohe Preis von circa 1200 Euro inklusive Unterkunft auf dem Campus und Verpflegung. Neben den sozialen Kontakten, die man während des Kurses knüpfen kann, ist es natürlich ein Riesenvorteil direkt in Enschede zu wohnen. So lernt man nicht nur die Sprache schneller, sondern auch gleichzeitig den Lebensstil eines „echten“ Studenten kennen. Eine Alternative wäre allein ein kostengünstigerer Volkshochschulkurs.

Der erste Impuls zählt
Ich glaube, dass mein erster Impuls maßgeblich war, denn trotz vieler Bedenken und Zweifel, denke ich, dass meine Zeit in Enschede eine tolle Erfahrung wird. Ein Studium im Ausland – daran habe ich früher nicht mal im Traum gedacht. Jetzt wird es Realität.



Informationen über das Studium in den Niederlanden

Wer sich ernsthaft für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.

In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.

Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.

Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.


Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.stuyin.nl Informationen über Studienmöglichkeiten sowie über das Land selbst. Die Seite ist in englischer Sprache verfasst.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/von_entscheidungen_und_hindernissen_der_weg_zur_niederlaendischen_studentin_217.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Anna Gallinat</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>217</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:46:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Austauschsemester in den Niederlanden: Oranje-Fan von Kindesbeinen an</title>
		<description><![CDATA[Zwei Semester lang studierte Sabine Koch an der Universiteit Leiden. Eine Entscheidung, die der heute 23-Jährigen zunächst nicht leicht fiel.]]></description>
		<text><![CDATA[„So, ab hier wird nur noch Niederländisch gesprochen.“ So lautete die väterliche Losung, wenn Sabine Koch mit ihren Eltern und Geschwistern im Nachbarland Urlaub machte. Damals hätte sich die 23-Jährige wohl noch nicht träumen lassen, dass sich die allgemeine familiäre Begeisterung für das Land der Tulpen und des Käses in ihren eigenen Zukunftsplänen niederschlagen sollte.
Nach dem Abitur entschloss sich Sabine, den Niederlanden auch von der wissenschaftlichen Seite zu Leibe zu rücken und schrieb sich an den Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster für den Magister- Studiengang Niederlande-Studien in Kombination mit den Nebenfächern Niederländische Philologie und Ethnologie ein. Seit Sommersemester 2004 widmet sich die Wahl-Münsteranerin nun viele Stunden des Tages Geschichte, Kultur und Sprache des westlichen Nachbarn – eine Entscheidung, die sie allen Unkenrufen zum Trotz nicht bereut. „Anfangs bin ich schon öfters gefragt worden, was ich mit meiner Fächerkombination später einmal berufl ich erreichen möchte“, gibt die Studentin im siebten Semester zu. Die Betreuung von niederländisch sprechenden Kunden in einem deutschen Konzern – oder umgekehrt – könne sie sich gut vorstellen, sagt Sabine dann. Inklusive Leben im Nachbarland. Bis dahin liegen aber noch einige Semester vor der jungen Frau.

Probe auf Zeit
Den Alltag in den Niederlanden hat Sabine Koch dennoch bereits erprobt. In Form eines Erasmus-Studienjahres verbrachte sie im vergangenen Jahr zwei Semester an der Universität in Leiden. Ein Schritt, der der 23-Jährigen zunächst nicht leicht fiel. „Ich hatte schon etwas Angst, den sprachlichen Voraussetzungen vielleicht nicht gewachsen zu sein oder keinen Anschluss zu finden. Auch der Gedanke, Familie und Freunde ein Jahr lang zurück lassen zu müssen, behagte ihr gar nicht.
„Am Institut haben mir aber viele gut zugeredet und mir immer wieder vor Augen geführt, dass ein Auslandssemester sowohl für mein Studium, aber auch für mich persönlich eine wichtige Chance sei“, beschreibt die Studentin die Wochen bis endlich die Entscheidung getroffen war.
Etwa 30 Prozent der rund 400 Studierenden des Münsteraner Fachbereichs entscheiden sich für ein oder zwei Austauschsemester in den Niederlanden oder im flämischen Teil Belgiens.

Viel Kontakt zu Einheimischen zahlt sich aus
Da das Niederländische Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität mit zahlreichen Unis in den Niederlanden kooperiert, konnte sich Sabine ihren Studienort schließlich aussuchen. Die Wahl fiel auf das beschauliche Leiden, da es „für mich eben so typisch holländisch ist“. Nach gut einem halben Jahr der Vorbereitungszeit ging es im März vergangenen Jahres schließlich ins Nachbarland. Dort hatte sich Sabine bewusst für ein Zimmer in einer WG mit Niederländern entschieden, um möglichst viel Kontakt zu Einheimischen zu bekommen. Aber auch die Erasmus-Betreuer der Universiteit Leiden sorgten dafür, dass sich die junge Frau in ihrer Heimat auf Zeit schnell wie zu Hause fühlte. Durch die regelmäßigen Familienurlaube in der Kindheit waren ihr Chocomel, Stroopwafels, Vla und Co. bereits bestens vertraut.
„Meine Sprachkenntnisse haben sich in den Monaten stark verbessert. Während mir das Lesen und Verstehen vorher schon recht leicht fiel, haben sich jetzt auch Rechtschreibung und Grammatik deutlich vorwärts entwickelt“, blickt die 23-Jährige zufrieden auf ihre akademischen Fortschritte. Und auch die vielen persönlichen Begegnungen und Erfahrungen lässt sie gerne Revue passieren.

Zurück in der Heimat
Seit August vergangenen Jahres ist Sabine Koch zurück in Münster. An ihre Zeit in Leiden erinnert sie sich fast täglich. Als Mitglied der Fachschaft des Instituts für Niederlandestudien rät sie Kommilitonen heute jederzeit zum Austauschsemester in den Niederlanden. „Ich würde das sofort wieder machen.“



Kontakt Leiden Universität

Postadresse: Leiden University | P.O. Box 9500
2300 RA Leiden | The Netherlands

Besucheradresse: Rapenburg 70 | 2311 EZ Leiden

Telefon: +31 (0)71 527 27 27
E-Mail: S.A.Dehue@IO.LeidenUniv.nl
Internet: www.leiden.edu

Besucherzentrum Leiden: www.visitors.leidenuniv.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/austauschsemester_in_den_niederlanden_oranje-fan_von_kindesbeinen_an_216.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>216</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:35:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ins Ausland ohne Sprachbarriere: Neue Erkenntnisse inklusive</title>
		<description><![CDATA[Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele junge Studierende vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück – und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer sich im ersten Schritt das Studium im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bieten sich die südlichen Nachbarn Österreich und Schweiz an, die beide über ein ausgezeichnetes Hochschulsystem verfügen.

Das Abitur ist der österreichischen Matura grundsätzlich gleichgestellt. Im Einzelfall entscheidet der Rektor der jeweiligen Universität, ob Zusatz- oder Ergänzungsprüfungen abgelegt werden müssen. EU - Staatsangehörige müssen keine besondere Universitätsreife, das heißt eine Studienberechtigung im Heimatland nachweisen. Das Rektorat jeder Universität kann in Bachelor-, Master-, Diplom- und Doktoratsstudien, die in Deutschland einem Numerus Clausus unterliegen, den Zugang entweder durch ein Aufnahmeverfahren vor der Zulassung oder durch die Auswahl i Universitäten in Österreich der Studierenden bis längstens zwei Semester nach der Zulassung beschränken. Die Lebenshaltungskosten in Österreich sind denen in Deutschland in etwa vergleichbar, die Studiengebühren liegen bei 368 Euro pro Semester.

Studieren in der Schweiz
In der Schweiz dagegen schlagen die Studiengebühren erheblich deutlicher zu Buche: Zwischen 630 und 4000 Schweizer Franken sind pro Semester fällig – je nach gewählter Hochschule. Hinzu kommen Lebenshaltungskosten, die je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat liegen.
Auch sprachlich kann die Schweiz sich durchaus als schwierig herausstellen, gliedert sich die Eidgenossenschaft doch in vier Sprachregionen – neben Deutsch wird in Teilen Französisch, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen. Immerhin die drei größeren Sprachen fi nden sich auch als Unterrichtssprache an Universitäten. Wer etwa im südlichen Lugano an der italienischen Grenze studieren will, muss gute Italienisch-Kenntnisse nachweisen, in Genf und Lausanne ist dagegen Französisch unerlässlich.
Zu den Universitäten und den eidgenössischen Technischen Hochschulen wird zugelassen, wer eine Maturität oder das ausländische Äquivalent vorweisen kann. In Fächern mit knappen Aufnahmekapazitäten steht es den Universitäten frei, die Zulassung für Ausländer zu beschränken. Die Immatrikulation erfolgt in der Regel ein bis zwei Wochen vor oder nach Beginn des Semesters; die persönliche Anwesenheit des Studierenden ist dabei erforderlich. Die Formalitäten für die Immatrikulation sind nicht an allen Universitäten gleich, nähere Angaben enthalten die Vorlesungsverzeichnisse. Unerlässlich ist eine Voranmeldung. Auskünfte und Formulare für die Voranmeldung sind bei den Hochschulkanzleien erhältlich. Die Anmeldefristen sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Einige verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus Clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung. Eine weitere herausstechende Besonderheit: Weil Medizin in der Schweiz das einzige Studienfach mit Zugangsbeschränkung ist, müssen ausländische Studierende besondere Kriterien erfüllen, die von der jeweiligen Universität geregelt werden.



Universitäten in Österreich: Das österreichische Hochschulsystem gliedert sich in 6 wissenschaftliche Universitäten, sechs Kunsthochschulen und 8 Fachhochschulen. Über Bewerbungen um Studienplätze entscheiden die einzelnen Hochschulen selbst, in Einzelfällen sind neben dem deutschen Abitur gesonderte Prüfungen zu absolvieren.

Karl-Franzens-Universität Graz
www.kfunigraz.ac.at

Technische Universität Graz
www.tu-graz.ac.at

Universität Innsbruck
www.uibk.ac.at

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
www.uni-klu.ac.at

Donau-Universität Krems, Universität für Weiterbildung
www.donau-uni.ac.at

Montanuniversität Leoben
www.unileoben.ac.at

Johannes-Kepler-Universität Linz
www.uni-linz.ac.at

Universität Salzburg
www.uni-salzburg.at

Technische Universität Wien
www.tuwien.ac.at

Universität Wien
www.univie.ac.at

Universität für Bodenkultur Wien:
www.boku.ac.at

Veterinärmedizinische Universität Wien
www.vu-wien.ac.at

Wirtschaftsuniversität Wien
www.wu-wien.ac.at

Österreichische Studiengänge im Überblick: www.wegweiser.ac.at


Hochschulen in der Schweiz: In der Schweiz sind insgesamt 25 Hochschulen zugelassen, davon zehn von den Kantonen getragene Universitäten, zwei eidgenössische technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und 5 Pädagogische Hochschulen. Die Hochschulen nehmen Bewerbungen um Studienplätze direkt selbst entgegen.

Deutschsprachige Universitäten

www.ethz.ch Eidgenösische Technische Hochschule Zürich

www.unibas.ch Universität Basel

www.unibe.ch Universität Bern

www.unilu.ch Universität Luzern

www.unisg.ch Universität Sankt Gallen

www.unizh.ch Universität Zürich]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ins_ausland_ohne_sprachbarriere_neue_erkenntnisse_inklusive_215.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>215</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:27:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>So finanziere ich mein Studium: Papierwust wird zur Routine</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[„Puh, ich dachte durch diese ganze Papierflut steige ich nie durch!“ Wenn sich Andreas Meierholt an seinen ersten Antrag auf finanzielle Unterstützung zum Studium im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes, kurz BaföG, erinnert, ist ihm die Verzweiflung noch deutlich ins Gesicht geschrieben. Unzählige Formulare, Kopien von Bankdokumenten, Beglaubigungen und Steuerlisten verteilten sich erstmalig vor rund vier Jahren auf dem Schreibtisch des 24-Jährigen. „Da galt es erst einmal durch zu steigen“, seufzt der Medizin-Student im mittlerweile achten Semester.

Als Andreas Meierholt im Jahre 2004 sein Studium an der Ruhr-Universität Bochum aufnahm, war für den frisch gebackenen Abiturienten klar, dass er trotz eines Nebenjobs als Verkäufer in einem Sportswear-Geschäft weitere finanzielle Unterstützung benötigen würde. Denn nicht nur Andreas, sondern auch seine beiden Geschwister hatten sich für akademische Weihen entschieden – für Vater Gerhard Meierholt als Alleinverdiener eine unlösbare finanzielle Herausforderung. Schließlich wollten künftig das Zimmer im Studentenwohnheim, Verpflegung, Bücher, Kleidung und, und, und bezahlt sein. „Darum habe ich mich direkt nach dem Abitur über die Möglichkeiten, BaföG zu beantragen, erkundigt“, erläutert Andreas. „Hätte ich allein von meinem Nebenjob leben wollen, wäre mir kaum Zeit zum Lernen geblieben.“
Dieser Teufelskreis, in dem sich zahlreiche Studenten befi nden, wollte der angehende Mediziner vermeiden und sich stattdessen ganz aufs Studium konzentrieren.
„Als ich dann aber den Berg an Dokumenten sah, war ich mir schon nicht sicher, ob sich der ganze Aufwand lohnt“, blickt Andreas zurück. Um beim Ausfüllen der verschiedenen Anträge keinen Fehler zu machen, hat sich der frisch gebackene Abiturient Hilfe beim Amt für Ausbildungsförderung in Bochum geholt. „Um ehrlich zu sein, hatte ich ein wenig Angst, etwas falsch zu machen, so dass mein Antrag abgelehnt würde“, legt der junge Mann dar, „oder unbeabsichtigt zum BaföG-Betrüger zu werden.“

BaföG seit dem ersten Semester
Andreas hatte Glück – er erfüllt sämtliche Voraussetzung und bezieht seit dem ersten Semester das staatliche Darlehen. Die Anträge und Nachweise, die er dafür regelmäßig ausfüllen und erbringen muss, jagen ihm mittlerweile keinen Schrecken mehr ein. „Da bekommt man Routine“, meint er lässig. Ganz ohne Nebenjobs geht es dennoch nicht. „Wenn ich Miete, Strom und Telefon bezahlt habe, ist die Förderung schon weg.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/so_finanziere_ich_mein_studium_papierwust_wird_zur_routine_214.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>214</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:18:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung: Übersicht im Dunkeln</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Studienkredit, Bildungskredit, Studienbeitragsdarlehen – spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren in der Republik schießen die Angebote von öffentlich-rechtlichen wie privaten Banken und die Förderprogramme der Bundesländer ins Kraut, mit denen Studierende ihre Ausbildung zumindest teilweise finanzieren können.

Als erste Einrichtung trat die öffentliche KfW Förderbank, die ehemalige Kreditanstalt für Wiederaufbau, mit ihren Studienkrediten auf den Plan – ein Programm, in das jeder Studierende relativ leicht aufgenommen werden kann. Einzige Bonitätsprüfung: Es darf keine Privatinsolvenz vorliegen. Aber auch für diesen Kredit werden Zinsen fällig, ebenso wie für sämtliche Angebote der Geschäftsbanken, die seit einiger Zeit den Studierenden angeboten werden. Darum empfiehlt es sich, bei den Möglichkeiten der Studienfinanzierung möglichst genau hinzusehen, sonst können leicht erhebliche Schuldenberge auflaufen.

Neben der öffentlichen KfW bieten zahlreiche Geschäftsbanken ihre eigenen Finanzspritzen für Studierende an – ein Vergleich mit dem Angebot der KfW kann sich durchaus lohnen. So hält etwa die Sparkasse einen Bildungskredit bereit, der unabhängig vom Studiengang und vom Einkommen der Eltern eingeräumt wird. Besonders attraktiv ist dabei eine niedrige variable Verzinsung sowie die jederzeitige Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung.

Ein flexibles Angebot
Nach Darstellung der Sparkasse wird er auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten. Das Angebot der Deutschen Bank gewährt nach Abschluss des Studiums eine Schonfrist von bis zu zwölf Monaten, in denen nicht zurückgezahlt werden muss. Den Kredit können die Absolventen über einen Zeitraum von maximal 144 Monaten abstottern. Nach Vereinbarung ist bei diesem Modell auch eine außerordentliche Rückzahlung möglich – ein recht flexibles Angebot also.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_ebersicht_im_dunkeln_213.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>213</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:02:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Master-Studiengang „Virtuelle Realität“: „Und jetzt die Promotion“</title>
		<description><![CDATA[Jung, begabt, erfolgreich: Florian Klompmaker ist der erste Absolvent des zum WS 2004/2005 am Fachbereich Medien der Fachhochschule Düsseldorf eingeführten Master-Studiengangs „Virtuelle Realität“.]]></description>
		<text><![CDATA[Professor Christian Geiger lobte seinen Zögling nach der Abschlussprüfung, die er am 29. März vergangenen Jahres mit 1,0 bestand: „Er gehörte von Beginn an zu den Aktivsten und Besten seines Semesters“.
Für den begabten Absolventen heißt es nun: „Und jetzt die Promotion.“ Er werde weiterhin in diesem spannenden Bereich der virtuellen Realität arbeiten und forschen, ist sein erklärtes Ziel. Seit dem 1. April 2007 arbeitet er in Paderborn an einer gemeinsamen Einrichtung der Universität und der Siemens AG. „Dabei bin ich in einem Forschungsprojekt, das sich mit neuen Interaktionstechniken in Mixed Reality Umgebungen befasst“, erklärt Klompmaker. Er konnte sich hier mit seinem Profil gegen eine Reihe von Bewerbern mit Universitätsabschluss durchsetzen.

Komplexes 3D-Werkzeug
„Dies ist eine exzellente Bestätigung für die Qualität des Masterstudiums am Fachbereich Medien und zeigt, dass unsere Masterabsolventen für die hohen Anforderungen eines Promotionsstudiums bestens gerüstet sind“, freut sich Christian Geiger.
Innerhalb des Studiums wird ein kommerzielles 3D-SW-Werkzeug (virtools dev) benutzt, das in der Praxis im Bereich CADPräsentation und bei Computerspielen  eingesetzt wird. Der Absolvent arbeitete sich so gut in das komplexe Werkzeug ein, dass er schnell als anerkannter Experte für diese Software galt und Hilfestellungen für Projekte an der Düsseldorfer FH und an anderen Hochschulen leistete. Im Rahmen eines Projekts entwickelte er in einem studentischen Team ein hybrides Lernkonzept, wie dieses komplexe 3D-Werkzeug für die Hochschulausbildung nutzbar gemacht werden kann. Hybrid bedeutet, dass Teile der Lerneinheiten bei den Lehrenden vor Ort präsentiert und andere Teile über eine Video-Streaming Lösung gezeigt werden. Neben der Konzeption und Erstellung von Lehreinheiten erprobte der engagierte Student diesen Ansatz auch erfolgreich während einer mehrtägigen Lehrveranstaltung an der Hochschule Harz, Wernigerode in Sachsen-Anhalt.

Doch damit nicht genug: Seine Ergebnisse stellte er während der internationalen Konferenz in Japan, Human and Computers 2006, vor. Er hielt selbst den Vortrag auf Englisch von Düsseldorf aus während einer Video-Verbindung mit der Konferenz.

Florian Klompmaker, der von 2000 bis 2004 an der FH Dortmund den Diplomstudiengang Informations- und Medientechnik absolvierte, arbeitete schließlich als wissenschaftliche Hilfskraft in einem hochschulinternen Förderprojekt MIREA (Mixed Reality Authoring) bei seinem Betreuer Prof. Dr. Christian Geiger. Zu diesem Thema fertigte er auch seine Masterarbeit an: „Interaktives Prototyping von Interaktionstechniken in VR und AR Applikationen“, lautete die Thesis. Ziel ist die Definition und prototypische Entwicklung einer Softwareumgebung, mit der man schnell Interaktionstechniken in virtueller Realität (VR) und augmentierter Realität (AR) entwickeln kann.

Interaktive Räume
Zentraler Schwerpunkt in Florians Masterarbeit waren interaktive Räume, bei denen virtuelle Objekte in eine reale Umgebung integriert werden sollen. „Ein Problem dabei ist die Realisierung intuitiver Interaktion mit realen und virtuellen Objekten, zum Beispiel durch Gestik, Sprache oder spezielle Eingabegeräte. Die Erstellung ist derzeit ein aufwändiger Prozess, da solche neuen Techniken mit recht hohem Aufwand von Experten programmiert werden müssen“, weiß der Promovend und entwickelte eine strukturierte Vorgehensweise, mit der man in kurzer Zeit neue Interaktionstechniken realisieren kann. Dabei lassen sich erste Prototypen bereits mit wenigen Mausklicks erstellen.



Virtuelles Kontinuum

Informationstechnik und Philosophie, zum Teil auch Psychologie unterscheiden mittlerweile verschiedene Realitäten, die sich im Grad ihrer Virtualität voneinander absetzen. Auf dem Kontinuum der „Mixed Reality“ sind in diesem Verständnis unbegrenzte Grade virtueller Realität möglich zwischen den beiden Polen „nur Realität“ und „nur Virtualität“.

Reine Realität ist das konkrete, alltägliche Leben. Bei erweiterter Realität werden Dinge aus der Realität virtuell umgesetzt, wobei sich aber virtuelle Realität und reine Realität teilweise überlagern. Zudem muss Interaktivität in Echtzeit vorliegen und die Objekte aus beiden Realitäten müssen dreidimensional zueinander in Bezug stehen. Ein Anwendungsbeispiel wäre etwa ein Navigationsbeispiel im Auto, das Hinweise in Abhängigkeit von der Verkehrslage auf die Windschutzscheibe projiziert.

Bei der erweiterten Virtualität kehren sich die Verhältnisse um: Der Nutzer des Systems verschwindet in einem komplexen System virtueller Realität (VR). Wenn allerdings von außen Signale der Realität an ihn übermittelt werden, so stellt es der VR-Helm durch – etwa das reale Klingeln an der realen Haustür. Die virtuelle Realität schließlich bildet den Schlusspol: Ein komplexes System wird künstlich erstellt, am bekanntesten wohl das „Holodeck“ in der Science-Fiction-Serie Star Trek.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/master-studiengang_virtuelle_realitaet_und_jetzt_die_promotion_212.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>212</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:59:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Krankenpflege zeigt neues Gesicht: Gesundheit fördern</title>
		<description><![CDATA[Die Gesundheitsreform geht auch am Berufsbild der Krankenpflege nicht spurlos vorüber. Neben der Pflege rückt nun die Mobilisierung in den Mittelpunkt der Arbeit mit den Patienten.]]></description>
		<text><![CDATA[Besonders alten Menschen, so erklärt Marlies Bierwagen, sei es schwer zu vermitteln, warum sie schon kurz nach einer Operation wieder aufstehen müssten. Wer jedoch mit der Einstellung ins Krankenhaus gehe, sich dort einmal so richtig verwöhnen zu lassen, wird nach Darstellung der Krankenschwester im ostfriesischen Hans-Susemihl-Krankenhaus enttäuscht werden. Aus medizinischer Sicht sei die Forderung der Patienten durchaus sinnvoll. Bierwagen, als Anleiterin auf der inneren Station der Klinik für die Ausbildung der Pflegeschüler zuständig, verweist auf nosokomiale Erkrankungen wie Lungenentzündung, Thrombosen oder Harnwegsinfekte. Häufig könnten diese im Krankenhaus auffällig oft auftretenden Erkrankungen vermieden werden, wenn die Patienten auch nach einer Operation früh wieder aktiv werden. Bei Lungenentzündungen etwa hätten die Krankheitserreger auch deshalb so gute Chancen, weil die Patienten im Liegen nur flach atmen und sich die Keime so in Lunge und Bronchien leichter vermehren könnten. Um solche Infektionen besser zu vermeiden und um die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus zu reduzieren, lernen die Pflegeschüler an deutschen Berufsfachschulen neben der menschlichen Physiologie auch Techniken, die Gesundung zu beschleunigen und dem Patienten wieder zu mehr Eigenständigkeit zu verhelfen. Nach außen sichtbares Zeichen für die Umstrukturierung der Ausbildung ist die neue Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenschwester oder -pfleger.

Schattenseiten bei der Neustrukturierung
Marlies Bierwagen, die an der Nordsee bereits seit mehr als fünf Jahren künftige Pflegekräfte anleitet, sieht bei der Neustrukturierung der Ausbildung jedoch auch Schattenseiten. Zum einen sei wegen der stärkeren Förderung der Patienten eigentlich ein höherer Betreuungsschlüssel erforderlich, damit das Pflegepersonal die tägliche Arbeit bewältigen könne. Zum anderen „sind die Leute, die ins Krankenhaus kommen, immer erstmal krank“ – und entsprechend müssten sie auch behandelt werden. Das neue Selbstverständnis erschwere es oft unnötig, die Eingeschränktheit des Patienten angemessen zu berücksichtigen, vielmehr gehe es jetzt oftmals in erster Linie darum, die Liegezeit zu verkürzen, auch wenn der Patient eigentlich noch längere Betreuung benötige. Die müsse dann in den eigenen vier Wänden geleistet werden. Schlechte Voraussetzungen für eine gute Pflege in der Klinik, gute Chancen aber für findige Gesundheits- und Krankenpfleger.

Bedarf an häuslicher Pflege steigt
Bierwagen erwartet in nächster Zukunft einen erheblich steigenden Bedarf an häuslicher Pflege, die über das heute übliche Betreuungsmaß deutlich hinaus geht. Wer bei einem Patienten zuhause künftig eine Infusionsbehandlung fortführen könne, habe gute Aussichten, sich damit erfolgreich selbstständig zu machen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/krankenpflege_zeigt_neues_gesicht_gesundheit_foerdern_211.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>211</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:51:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternative Medizin: „Wer heilt, hat recht“</title>
		<description><![CDATA[Mehr als nur heilende Hände: In der Ausbildung zur Osteopathin erlernt Eva Böhrer umfassende Diagnose- und Behandlungstechniken.]]></description>
		<text><![CDATA[Latein und Philosophie waren nicht das Richtige für Eva Böhrer. Schon nach einem Semester stellte sie fest, dass die akademischen Disziplinen ihr zu theorielastig waren, sonst hätte sie sich nach dem ersten halben Jahr vielleicht für ein Medizinstudium entschieden.

Aber glücklicherweise half der Zufall bei der Entscheidung: Evas Mutter hat sich in der Orientierungsphase ihrer Tochter einer Behandlung beim Osteopathen unterzogen. „Und das hat mich direkt angesprochen“, erklärt die 22-Jährige. Sie habe sich schon immer für Anatomie interessiert, wollte wissen, wie der Körper funktioniert – ein medizinischer Beruf lag damit nahe. Da die Osteopathie sich zudem noch intensiv und individuell mit jedem einzelnen Patienten beschäftige, so erzählt Eva, sei sie recht sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Störungen durchs Bindegewebe
Bei der Osteopathie stehen Gelenke und Bindegewebe im Mittelpunkt. Bindegewebe, die so genannten Faszien, sorgen unter anderem für den Halt der Muskulatur. Der gesamte Körper ist davon durchzogen. Die vergleichsweise junge Methode der Osteopathie – sie entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA – geht davon aus, dass sich Störungen im Körper durch die Faszien fortpflanzen. So können beispielsweise Rückenschmerzen durch eine Verletzung am Knie verursacht sein.

Die Osteopathie, so erläutert Eva, finde diese Störungen durch Abtasten. Mit speziellen Grifftechniken, die mitunter in mehreren Sitzungen wiederholt werden müssten, könnten Verspannungen und Ungleichgewichte behoben werden.

Schulmedizinisch nicht zu erklären
Allein – was genau geschieht, lässt sich schulmedizinisch kaum erklären. Keine Studie konnte bislang eine klare Wirksamkeit der Osteopathie nachweisen. Dessen ungeachtet erleben viele Patienten nach einer osteopathischen Behandlung deutliche Besserung. Wie die Osteopathie wirkt, steht für Eva indes auch nicht im Mittelpunkt des Interesses: „Wer heilt, hat recht.“ Unterstützt wird sie dabei von einem guten Freund, der an einer Universität Medizin studiert. Anfangs, so Eva, habe er kaum ein gutes Haar an der Osteopathie gelassen, sich dann aber selbst behandeln lassen – mit durchschlagendem Erfolg. Es gehe ihm viel besser als vorher, obwohl ihm die Wirkungsweise noch immer unklar sei.

Medizinische Metohoden und Grundlagen
Dennoch stehen auch bei der Ausbildung zum Osteopathen zahlreiche Methoden und medizinische Grundlagen auf dem Programm. 2005 hat Eva sich in Schlangenbad bei Wiesbaden an der einzigen Osteopathie-Schule eingeschrieben, die ihre Disziplin in Vollzeit unterrichtet. Und erst jetzt beginnt sie allmählich mit den ersten Praktika.
Zuvor musste sie wie jeder Medizinstudent Anatomie, Biochemie, Histologie, Neurologie und zahllose andere Fächer büffeln, seit dem fünften Semester liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Arbeit: Bei Diagnose, Analyse und Behandlung werden die theoretischen Kenntnisse in die Tat umgesetzt. „Aus der Klasse stellt sich reihum jemand als Patient zur Verfügung“, erklärt die angehende Osteopathin, „so dass uns der Ausbilder Techniken erklären kann.“ Immer wieder erklären sich auch Patienten aus dem Bekanntenkreis der Schüler bereit, die aber selbstverständlich nur unter den scharfen Augen eines erfahrenen Osteopathen behandelt werden.

Nicht als medizinischer Beruf anerkannt
Wenn alles gut geht, haben die Absolventen des Sutherland-Colleges zum Ende ihrer Ausbildung ein vom Verband der Osteopathen in Deutschland anerkanntes Examen in der Tasche – neben dem nötigen Wissen, sich einer Heilpraktikerprüfung zu unterziehen. Diese Kombination bietet sich an, weil der Osteopath hierzulande nicht als medizinischer Beruf anerkannt ist und somit nur in Verbindung mit einer anderen Tätigkeit ausgeübt werden kann. Häufig sind das Physiotherapeuten und medizinische Masseure, aber auch Heilpraktiker – Ärzte eher selten.

Mit der Bescheinigung, als Heilpraktiker arbeiten zu dürfen, hat Eva am Ende der Ausbildung den großen Vorteil, auch in der osteopathischen Arbeit selbst diagnostizieren zu dürfen. So genannte Heilhilfsberufe wie Physiotherapeuten oder Masseure dürfen das nicht, sie arbeiten nur auf Rezept nach Diagnose des Arztes.



Ausbildungswege: Die Ausbildung zum Osteopathen ist nicht zentral geregelt, der Beruf in Deutschland nicht von öffentlicher Seite anerkannt.

Ausbildungsangebote prüfen
Der Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD) und die Bundearbeitsgemeinschaft Osteopathie bemühen sich jedoch um eine Anerkennung, während die Bundesarbeitsgemeinschaft darüber hinaus einen Kriterienkatalog formuliert hat, mit dem eine fundierte Ausbildung gewährleistet wird. Wer eine Ausbildung anstrebt, sollte darauf achten, dass die Schule diese Anforderungen erfüllen.

Voraussetzung für die mindestens vierjährige Ausbildung sind medizinische Vorkenntnisse aus einem Heil- oder Heilhilfsberuf wie Arzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut oder medizinischer Bademeister – wer keinen solchen Beruf ausübt, ist auf die Vollzeitausbildung etwa am Sutherland-College in Schlangenbad angewiesen.

Schnupperkurse nutzen
Die meisten Osteopathie-Schulen bieten kostenlose Schnupperkurse an, in denen künftige Teilnehmer sich eingehend über die Ausbildung informieren können. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit Schülern und ausgebildeten Osteopathen auszutauschen.

Weitere Informationen: www.osteopathie.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternative_medizin_wer_heilt_hat_recht_210.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>210</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:43:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizinertest soll Studienchancen verbessern</title>
		<description><![CDATA[Mehrere Tausend Studienanfänger absolvieren den – noch – freiwilligen Medizinertest für ein Studium in Baden-Württemberg.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits in den achtziger Jahren war der Test für angehende Medizinstudenten ein Pflichttermin, allerdings wurde das Auswahlverfahren wieder eingemottet. Anfang vergangenen Jahres versuchte sich das Land Baden-Württemberg an einer Neuauflage. Anders als der Test aus den achtziger Jahren ist die Teilnahme an diesem Verfahren zwar nicht verpflichtend, aber die baden-württembergischen Hochschulen beziehen die Ergebnisse in ihre Entscheidung bei der Studienplatzvergabe mit ein – und mit der Teilnahme am Test können Abiturienten ihre Chancen nur verbessern, eine Verschlechterung der Ergebnisse ist nicht möglich.

Zum Medizinstudium befähigt?
Am 3. Mai fanden sich an 26 Orten quer durch die Republik rund 5200 Probanden ein, in der ersten Juli-Woche erhalten sie ihre Ergebnisse. Der vom Bonner Unternehmen ITB Consulting entwickelte Test deckt räumliches Vorstellungsvermögen ab, Merkfähigkeit und Auffassungsgabe. Die Universitäten im Ländle erhoffen sich von diesem Test wie schon in den achtziger Jahren, dass sie die Befähigung zum Medizinstudium beurteilen hilft. Wesentlicher Unterschied: damals trug die öffentliche Hand die Gebühren für den Test, heute muss jeder Teilnehmer selbst 50 Euro berappen.
Gelegenheit, sich auf den Test vorzubereiten, gibt es reichlich. So sind im Hogrefe-Verlag zwei aktuelle Tests erschienen, die im Buchhandel erhältlich sind. Auf der Homepage zum Test ist eine Broschüre mit einigen Aufgaben herunterzuladen – und wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich immer noch an Coaches wenden, die ihre Schützlinge auf die Aufgaben vorbereiten. Für rund 50 Euro erhalten die künftigen Medizin-Studenten Hilfestellung bei der Lösung der Aufgaben.
Speziell auf den deutschen Medizinertest zugeschnitten werden seit Anfang des Jahres auch Vorbereitungsprogramme über das Internet angeboten.

Zeitlich angepasst
Das Vorbereitungsprogramm wird mit fünf unterschiedlich langen Bearbeitungsvarianten angeboten. So kann der Kandidat, entsprechend seinen zeitlichen Möglichkeiten, bereits im Januar, aber auch erst im April mit einem ‚Crash-Kurs’ starten. Unabhängig mit welchem Datum gestartet wird, läuft das Programm jeweils bis zum Termin des Medizinertests.
Das Angebot geht davon aus, dass eine optimale Vorbereitung auf eine Prüfung darin besteht, dass sich Kandidaten anhand von offiziellen Übungsaufgaben während einer längeren Vorbereitungsphase selbstständig einüben. Gestützt wird das Konzept von den statistischen Auswertungen vergangener Jahre, die zeigen, dass viel Üben oder Kursbesuche vor Ort nicht zu einem besseren Testergebnis führen. Entscheidend ist, wie geübt und dass geübt wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinertest_soll_studienchancen_verbessern_209.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>209</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:38:56</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Land Niedersachsen unterstützt Heilpraktiker</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Der Heilpraktiker arbeitet mit dem höchsten Gut des Menschen: der Gesundheit. Eine gründliche Ausbildung in medizinischen Grundlagen sowie in allen für die Naturheilpraxis typischen natur- und erfahrungsheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahren muss daher sichergestellt sein.

Erste Heilpraktikerschule in Norddeutschland
Die Wilhelm-Rehberg-Schule in Wunstorf, 1998 als erste Heilpraktikerschule in Norddeutschland staatlich anerkannt, bildet seit 40 Jahren Heilpraktiker aus. Erfahrene Dozenten unterrichten nach streng kontrollierten Lehrplänen nicht nur die prüfungsrelevante Theorie, sondern im hauseigenen Ambulatorium auch die Praxis und den Umgang mit Patienten. Dies garantiert den Schülern ein abgerundetes Konzept für ihre Ausbildung zum Heilpraktiker – als Qualitätssicherung des Heilpraktiker-Berufes und zum Schutz des Patienten.

Umfangreicher Lehrplan
Der Lehrplan umfasst 3400 Stunden in drei Jahren – rund 1600 Stunden mehr als vom Gesetzgeber gefordert – und ist durch die Landesschulbehörde Niedersachsen genehmigt. Das bedeutet für die Schüler der Tagesschulausbildung, dass alle Unterrichtsinhalte kontrolliert unterwiesen werden. Die Schule beginnt jedes Jahr im Oktober mit ihrer Ausbildung. Die Lerninhalte gliedern sich in die Vermittlung gesetzlich vorgeschriebener medizinischer Sachkenntnisse und Fähigkeiten sowie die Erarbeitung von traditionellen und modernen Diagnose- und Therapieverfahren der Heilpraktiker.



Neue Hochschule: Karriereweg in die Gesundheitsbranche

BSA-Private Berufsakademie vom Wirtschaftsrat als Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement akkreditiert.

„Master in Gesundheitsmanagement“
Ende Januar war es soweit: Nach einem Jahr der intensiven Prüfung legte der Wissenschaftsrat des Bundes und der Länder jetzt den Grundstein für die neue „Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement“. Damit wird die bisherige Private Berufsakademie in eine Hochschule umgewandelt, die neben den Bachelor-Studiengängen Interessierten künftig auch den „Master in Gesundheitsmanagement“ offeriert. Derzeit verfügt die Hochschule, die Partnerhochschule des Olympiastützpunktes Rheinland- Pfalz/Saarland ist, bereits über sieben Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Fernstudium mit kompakten Präsenzzeiten
Nach der Ausweitung bleiben die Bachelor-Studiengänge unverändert erhalten. Für den ab Sommer dieses Jahres angebotenen, international anerkannten Master-Studiengang werden bereits erste Anmeldungen entgegengenommen. Das Studium ist als Fernstudium mit kompakten Präsenzzeiten organisiert. Bei den dualen Bachelor-Studiengängen ist zusätzlich eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen integriert, so dass die Studierenden eine Vergütung erhalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/land_niedersachsen_unterstuetzt_heilpraktiker_208.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>208</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:34:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Traumberuf Arzt: Unter verschärften Bedingungen</title>
		<description><![CDATA[Vier Wochen, das hat Lisa Lohmeyer sich vorgenommen, will sie in einem der größten Krankenhäuser Ugandas eine Famulatur absolvieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Für angehende Ärzte schreibt die deutsche Approbationsordnung diese Praktika von mindestens vier Monaten in medizinischen Einrichtungen vor. Die meisten Doctores in spe entscheiden sich jedoch für Kliniken und Arztpraxen in der näheren Umgebung.
Anders die 22-jährige Studentin. Gemeinsam mit einem Kommilitonen hat sie im vergangenen Semester ein Seminar zum Thema Tropenmedizin belegt. Im Laufe dieses Seminars wurden beide neugierig darauf, wie die Arbeit unter den Bedingungen eines zentralafrikanischen Landes aussieht und nahmen Kontakt zu verschiedenen Krankenhäusern auf. „Eine Klinik in Ruanda“, so erzählt die Studentin, „hätte uns zwar genommen, aber nur für mindestens ein halbes Jahr.“

Die Heimat verlassen
Die Kontaktaufnahme war aber trotzdem nicht vergebens: In Ruanda bekamen die Studenten einen Ansprechpartner in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, genannt, ein deutscher Professor, der bereits seit rund 20 Jahren in dem zentralafrikanischen Land als Mediziner arbeitet. Eine vierwöchige Famulatur sei gar kein Problem, lautete die Antwort aus der Klinik in Ugandas Hauptstadt.
Ihren gegenwärtigen Studienort Münster lässt Lisa mit gemischten Gefühlen zurück. In der hämatoonkologischen Abteilung der Uniklinik untersucht sie am Mikroskop Zellen von Mäusen auf Krebsindikationen.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts sollen Zusammenhänge bei der Entstehung von Leukämie ermittelt werden – mitunter eine recht ermüdende Arbeit, wenn sich gar keine Indizien für eine Veränderung von Zelllinien finden ließen.
Wenn aber doch plötzlich Unregelmäßigkeiten aufträten, erwache der Forschergeist. „Dann versuche ich herauszufinden, was sich denn dort verändert hat und warum, führe Tests durch und bespreche die Ergebnisse mit den Kollegen.“ Wahrscheinlich, so Lisa, werde aus ihrem Anteil am Projekt die Doktorarbeit – aber so ganz sicher sei das noch nicht. „Man weiß ja nie so genau, ob sich die Ergebnisse am Ende wirklich verwerten lassen.“

Helfen ohne Apparate
Auch was sie in Uganda erwartet, liegt noch weithin im Dunkeln. „Die ganzen Apparate, mit denen wir hier selbstverständlich umgehen, stehen dort überhaupt nicht zur Verfügung – selbst wenn wir in einem der großen Krankenhäuser arbeiten werden.“ Auf diese Erfahrung ist sie denn auch besonders gespannt, „schließlich werden wir an der Uniklinik so ausgebildet, dass wir mit den Sonographen und Computertomographen fast täglich arbeiten.“ Eine völlig andere, wahrscheinlich ungenauere Diagnostik erwarte sie – „aber früher hat es ja hier auch funktioniert mit Abtasten und Beobachten.“

Design, Sprachen, Medizin
Dass Lisa sich überhaupt für ein Medizinstudium entschieden hat, ist Ergebnis langer Überlegungen – Vater, Tante und Großtante sind Ärzte „und in dem Alter – mit 17, 18 – lehnt man ja eigentlich alles ab, was die Familie so macht.“ Kunst, Fotodesign und Sprachen hätten sie interessiert, „aber vor allem in den künstlerischen Fächern muss man ja unheimlich gut sein, um an einer Akademie aufgenommen zu werden – das hätte ich wohl nicht geschafft.“ Nachdem Lisa sich aber von den Einflüssen ihrer Familie freigeschwommen hatte, stand dann doch Medizin auf den ZVS-Formularen. Jena sollte es sein, „eine schöne Stadt mit hervorragend ausgestatteter Uniklinik – außerdem dachte ich, dass dort der Andrang wohl nicht so groß sein würde.“ Leider ein Trugschluss, wie sich mit dem ZVS-Brief herausstellte. „Der NC war viel zu hoch.“ Aber der zweite Versuch klappte auf Anhieb: Seit Sommer 2005 ist sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster eingeschrieben. Das halbe Jahr zuvor widmete Lisa ihrem Pflegepraktikum: In Schleswig und Wiesbaden assistierte sie bei der Krankenpflege noch vor Beginn ihres Studiums und hatte so schon vor der Immatrikulation die erste Voraussetzung zur Zulassung zum Physikum in der Tasche.

Jetzt, in der klinischen Phase des Studiums, plant sie nun einen Teil der Famulatur in Uganda, jedoch ohne hehre humanistische Ziele dabei zu verfolgen. „Ich habe nicht den Anspruch, die Welt zu retten“, sagt sie. Einerseits sei es vermessen, wenn Europäer sich aufschwüngen, in fremden Ländern Entwicklungshilfe zu leisten, ohne die lokalen Zusammenhänge zu kennen. „Und außerdem kann ich dort ja gar nicht so viel tun“, schränkt sie ihre eigenen Fähigkeiten ein – sie müsse sich erst einmal selbst vor Ort zurecht finden. Aus diesem Grund liegt die vierwöchige Famulatur auch in der Mitte des sechswöchigen Aufenthalts am Viktoriasee. In der ersten Woche wird Lisa sich akklimatisieren, in der sechsten dem Nachbarstaat Ruanda einen Besuch abstatten.

Zukunftsaussichten
Zurück an der Universität in Münster will sie sich dann mit voller Aufmerksamkeit wieder den Krebszellen widmen, um die Forschungsarbeit für ihre Dissertation voranzutreiben. Dennoch soll der Aufenthalt in Uganda nicht die letzte Station sein, die Lisa im Ausland unternimmt: Eine Klinik in Frankreich ist das nächste Ziel, „die Sprache würde ich gerne lernen, bislang habe ich nur Grundkenntnisse.“ Wann sie den westlichen Nachbarn besucht, steht jedoch noch in den Sternen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/traumberuf_arzt_unter_verschaerften_bedingungen_207.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>207</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:30:04</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Traumberuf Arzt: Christina Greines Herz schlägt für die Kardiologie</title>
		<description><![CDATA[Umwege führten Christina Greine zum Medizinstudium und zu ihrem heutigen Job als Kardiologin.]]></description>
		<text><![CDATA[„Fräulein, können Sie mir mal den Rücken eincremen?“ Dieser oder ähnliche Wünsche werden häufi g von Patienten an Christina Greine herangetragen. Und jedes Mal ist die junge Frau hin und her gerissen zwischen Belustigung und Ärger. „Ich habe dafür leider keine Zeit, aber ich hole Ihnen sehr gerne eine Krankenschwester“, lautet die Standardantwort, denn längst habe sie sich daran gewöhnt mit dem Pfl egepersonal verwechselt zu werden.
„Ich bin eben jung, klein und blond, da kann man wohl kein Arzt sein“, zuckt die 28-Jährige die Schultern. Dabei hat Christina Greine bereits im vergangenen Jahr ihr drittes Staatsexamen im Fach Medizin abgelegt, arbeitet seitdem als Ärztin.

Dass sie diesen Beruf später einmal ergreifen wollte, das stand für die ehrgeizige junge Frau schon früh fest. Doch zunächst einmal sah alles danach aus, als ob dieser Wunsch nicht Realität werden sollte. „Ich hatte Angst vor Blut, bin bei Spritzen regelmäßig in Ohnmacht gefallen“, blickt sie stirnrunzelnd zurück.
Mehr aus Vernunft denn aus Leidenschaft entschied sich die Recklinghauserin darum nach dem Abitur, Kommunikationswissenschaft in Münster zu studieren. „Ich habe mich in der Stadt sofort heimisch gefühlt, nur das Studium hat mir keinen Spaß gemacht“, erzählt Christina. Wenige Wochen nach Beginn des zweiten Semesters stand für sie darum fest: „Ich bewerbe mich bei der ZVS um einen Medizin-Studienplatz.“ Gerne sollte es Münster werden, doch das Los schickte sie an die Ruhr-Universität Bochum.

Aller Anfang ist schwer
Chemie, Physik, Biochemie, Anatomie - während der ersten vier Semester musste Christina vor allem Grundlagenwissen pauken. „Ich musste zunächst lernen, zu lernen“, erinnert sie sich. Selbst ihr Horrorfach Physik - „in der Schule hatte ich immer eine Vier“ - schloss sie mit guten Noten ab: „Man merkt schnell, wofür man das braucht und dann macht es auch plötzlich Spaß.“
Gleich im ersten Semester ging es für Christina und ihre Kommilitonen zudem zur Leichenschau in die Pathologie. „,Das schaffe ich nie‘, dachte ich zuerst, aber dann hat ganz schnell die wissenschaftliche Neugier eingesetzt“, blickt die junge Ärztin auf eine erste Herausforderung im Studium zurück. Viel schwerer hingegen fielen der 28- Jährigen ihre Einsätze im OP im Rahmen der Famulatur. „Da bin ich dann doch ein paar Mal umgekippt.“ Um ihre Angst vor Blut endlich zu überwinden, musste darum auch Freund Frank als Versuchskaninchen beim Blutabnehmen herhalten. Doch auch das hat die Jung-Medizinerin mittlerweile im Griff.

Viele Erfahrungen im Praktischem Jahr
Ihr Praktisches Jahr (PJ) absolvierte Christina schließlich am Universitäts-Klinikum in Münster. „Anfangs hatte ich schon tierische Angst, eigenverantwortlich, wenn auch in enger Abstimmung mit den Ärzten, für die Patienten da zu sein“, gibt sie zu. Aber schon nach kurzer Zeit habe sich eine erste Routine bemerkbar gemacht. „Man spürt, dass man Erfahrungen sammelt und diese auch anwenden kann, darum war das PJ eine schöne Zeit“, erinnert sie sich lächelnd. Nach dem erfolgreichen dritten Staatsexamen galt es dann die nächste Hürde zu nehmen: die Stellensuche an einem Krankenhaus, um dort die fünfjährige Facharztzeit absolvieren zu können. Die jedoch gestaltete sich für Christina, die es der Liebe wegen nach Frankfurt verschlug, zunächst schwierig. In ihren ursprünglichen Wunschgebieten Dermatologie und Pädiatrie waren die Aussichten schlecht, darum wich die frisch gebackene Ärztin auf den Bereich Innere Medizin aus. Heute arbeitet Christina - nach einer Zwischenstation in einem Belegkrankenhaus in Darmstadt - in der Kardiologie des Rot-Kreuz-Krankenhauses in Frankfurt.

Ihr persönliches Fazit
„Während des Studiums hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich ausgerechnet Kardiologin werden würde, aber mittlerweile weiß ich, das ist genau das Richtige für mich“, ist sie überzeugt. Auch das eigenverantwortliche Arbeiten bereitet ihr längst keine schlaflosen Nächte mehr.
„Heute traue ich mir viel mehr zu, weiß jetzt, was zu tun ist“, ist die angehende Fachärztin stolz auf ihren bisherigen Karriereweg. „Der Wechsel ans Rot-Kreuz-Krankenhaus war eine Entscheidung für die Kardiologie!“



Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr (PJ). Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.

Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen.

Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“ Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/traumberuf_arzt_christina_greines_herz_schlaegt_fuer_die_kardiologie_206.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>206</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:12:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwischen Silbermond und Johann Sebastian Bach</title>
		<description><![CDATA[„Ich habe nur das wunderbare Glück gehabt, dass beim Beginn meiner Laufbahn ein Gott an meinem Werktische stand“, blickte der Klavierbauer Carl Bechstein auf eine eindrucksvolle Karriere zurück, die 1853 mit der Gründung seiner ersten Klaviermanufaktur begann. Heute steht der Name international für Instrumente für höchste Ansprüche.]]></description>
		<text><![CDATA[Noch am Anfang ihrer Karriere als Instrumentenbauerin hingegen steht Katrin Schmidt, die im vergangenen Jahr ihre Ausbildung im Hause Bechstein beendete. Aufgewachsen im sächsischen Seifhennersdorf in unmittelbarer Nähe zur Pianoforte-Fabrik stand für die heute 22-Jährige schon früh fest, dass auch ihr berufl icher Werdegang mit dem Traditionsunternehmen verknüpft sein soll – und das obwohl die junge Frau selbst erst viel später mit dem Klavierspiel begann. „Musik hat mir schon immer Spaß gemacht, ich war stets ein wenig neidisch auf Freundinnen, die ein Instrument beherrschten“, erinnert sie sich.

Erfolgreiche Bewerbung
Dennoch bewarb sich die Gymnasiastin nach Abschluss der zehnten Klasse um einen Ausbildungsplatz zur Instrumentenbauerin bei Bechstein – und wurde prompt genommen. Gemeinsam mit fünf weiteren Lehrlingen trat Katrin im Sommer 2003 ihre Stelle in der renommierten Manufaktur an. Zunächst einmal stand Grundsätzliches wie etwa der Umgang mit Holz, aber auch das Stimmen der Instrumente auf dem Lehrplan. Täglich rund eine Stunde lang schwitzte sie gemeinsam mit ihren Kollegen über Noten und Tonhöhen wie zum Beispiel Quinten, Quarten und Oktaven. „Anfangs war das sehr schwierig und anstrengend, weil das Gehör einfach noch nicht trainiert war“, blickt die junge Frau heute auf ihre berufl ichen Anfänge zurück. Neben Spaß am handwerklichen Arbeiten und manuellem Geschick ist es nämlich vor allem das gute Gehör, das ein Instrumentenbaumeister mitbringen muss, aber „dafür muss man erst ein Gefühl bekommen“.

Wer so wie Katrin Schmidt die dreieinhalbjährige duale Ausbildung zum Klavier- und Cembalobauer der Fachrichtung Klavierbau absolviert, lernt überwiegend im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Dort erarbeiten sich die Auszubildenden den theoretischen Hintergrund, den sie für die Ausübung ihres Berufs benötigen. Der Berufsschulunterricht in Fachklassen findet „am Stück“ als Blockunterricht statt. So hieß es auch für die 22-Jährige regelmäßig die Koffer zu packen, um an der bundesweit einzigen Schule für Instrumentenbau im baden-württembergischen Ludwigsburg in die theoretischen Feinheiten ihres Berufes einzusteigen. Rund 50 Lehrlinge absolvieren dort jährlich ihre Ausbildung.

Nachdem Katrin Schmidt im Januar vergangenen Jahres ihre Gesellenprüfung,
den theoretischen Teil sogar mit Auszeichnung, abgelegt hat, zog es die 22-Jährige zunächst nach Berlin. Im Bechstein-Centrum der Hauptstadt schnupperte sie in die Bereiche Verkauf und Vertrieb hinein, um schnell festzustellen: „Mir fehlten meine Freunde und die ländliche Beschaulichkeit.“ Seit Februar ist sie als technische Assistentin darum wieder zurück in der Hauptmanufaktur im beschaulichen Seifhennersdorf – und hier ganz in ihrem Element. „Das ist genau die Arbeit, die ich immer ausüben wollte“, blickt sie optimistisch in die berufl iche Zukunft.

Klavierspiel inklusive
Nicht nur in dieser Hinsicht konnte sich die 22-Jährige mit ihrer Berufswahl einen Traum erfüllen; das Klavierspiel beherrscht die junge Frau heute ebenso. Klassische Piano- Konzerte, am besten mit Werken von Bach die auch sie selbst gerne spielt, ergänzen seit Beginn der Ausbildung zudem ihre Freizeitgestaltung. „Aber ich mag auch rockigere Sachen wie Silbermond sehr gerne“, fügt Katrin schmunzelnd an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zwischen_silbermond_und_johann_sebastian_bach_205.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>205</guid>
		<pubdate>2008-05-26 17:17:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerber im Praxistest</title>
		<description><![CDATA[Mehr als die Hälfte aller größeren Unternehmen verwendet Assessment Center bei der Besetzung neuer Stellen. Für die Bewerber mitunter ein Szenario, das Schrecken verbreitet – und der bei genauer Vorbereitung gänzlich unbegründet ist.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Bewerbungsunterlagen für die zukünftige Traumanstellung sind eingereicht, der ersehnte Anruf des Unternehmens kommt – und mit ihm die Einladung zu einem Assessment Center (AC). Für die meisten Hochschulabsolventen ist die Wahrscheinlichkeit groß, an einem solchen Beurteilungsverfahren im Laufe des Personalauswahlprozesses teilzunehmen. Trotz dieser Gewissheit breitet sich bei vielen Berufseinsteigern allein beim Gedanken daran ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend aus. „Das ist in den meisten Fällen vollkommen unbegründet‘, macht Diplom-Psychologe Jens Pöttker Mut. Der 30-Jährige weiß, wovon er spricht: Im Rahmen seiner Promotion erarbeitet er derzeit ein Testverfahren für Auszubildende im Handwerk und ist Mitarbeiter der „Beratungsstelle für Organisationen“ (BFO) des Fachbereichs Psychologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er kennt sich also aus in der Welt der psychologischen Diagnostik.

Assessment Center und Tradition
Wie der Name bereits verrät, geht es beim AC um die Beurteilung von Fähigkeiten. Mit Hilfe verschiedener Verfahren, Aufgaben und Tests werden die derzeitigen Kompetenzen der AC-Teilnehmer eingeschätzt. Das Besondere daran sind die Übungen, die eine echte Arbeitssituation simulieren. Darüber kann besonders gut das Verhalten der Teilnehmer eingeschätzt werden. Dabei werden die Bewerber an einem oder mehreren Tagen durch ein AC geschleust und im Idealfall von mehreren Beobachtern auf Kriterien geprüft, die vorher auf die Erwartungen des Arbeitgebers zugeschnitten wurden. Das AC hat dabei Tradition: Ursprünglich diente es dem Militär im Ersten Weltkrieg zur Verhaltensbeurteilung von Offizieren in Entscheidungs- und Krisensituationen, heute werden die Teilnehmer auf ihre berufsbezogenen Fähigkeiten und kognitiven Leistungen geprüft.
„Die steigenden Anforderungen an Berufseinsteiger veranlassen die Unternehmen zunehmend, ACs als Selektionswerkzeug einzusetzen“, weiß Jens Pöttker. Darum gelte es, sich schon im Vorfeld mit den verschiedenen Übungen zu beschäftigen, um später in der Praxis eine gute Figur abzugeben. „Ein reines Einlesen jedochverschafft nur einen Überblick, besser ist es etwa an simulierten Assessment Centern teilzunehmen, wie sie immer häufiger von Hochschulen angeboten werden“, rät der Diplom-Psychologe. Wie im wahren Leben müssen die Teilnehmer hier zunächst eine Bewerbungsmappe einreichen und ein erstes Einstellungsinterview absolvieren. Ganz schön viel Arbeit für eine imaginäre Arbeitsstelle – aber es soll ja realistisch sein.
Während des eigentlichen ACs werden die Teilnehmer dann nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf Herz und Nieren geprüft. Wie verkaufe ich mich am Besten im Einzelinterview? Was kommt in der Gruppendiskussion auf mich zu? Wie bereite ich innerhalb weniger Minuten eine Stehgreif-Rede vor? Übungen, die auch in wirklichen ACs zum Standardrepertoire gehören, werden in den Career Centern der Universitäten probehalber durchgespielt. Am Ende des in der Regel eintägigen Trainings wartet neben der fiktiven Stellenzusage vor allem eins: eine fachkompetente Beurteilung über die eigenen Stärken und Schwächen. „Die Teilnahme an einem solchen Angebot ist auf jeden Fall empfehlenswert. Sie nimmt nicht nur die erste Angst vor künftigen, realen ACs, sondern hilft, mögliche Fehler im Vorfeld zu vermeiden“, betont Jens Pöttker.

Stolpersteine vermeiden
Stolpersteine gibt es auf dem Weg zum Traumposten schließlich genug. „Auch wenn der erste Eindruck eigentlich nicht valide ist, wird er häufig genug dennoch gewertet“, weiß der Münsteraner aus der Praxis. Darum lieber over- als underdressed beim AC erscheinen, damit die fachlichen Kompetenzen nicht hinter unsauberen Schuhen zurückstecken. „Auch wer den Klassen-Clown gibt, moderiert sich mit markigen Sprüchen eher ins Aus als in eine Anstellung“, rät Pöttker. Absolutes No-Go sei darüber hinaus zu schauspielern. „In Stresssituationen lässt sich eine Rolle zum einen nicht lange aufrecht erhalten und zum anderen weiß der Bewerber ja gar nicht, welchen Typ von Mitarbeiter das Unternehmen sucht“, erläutert der AC-Spezialist.
Aber nicht nur das Engagement der Bewerber ist für den reibungslosen Ablauf eines Einstellungsverfahrens wichtig. „Die Beobachter seitens des Unternehmens müssen sich im Vorfeld ebenso umfangreich vorbereiten“, betont Jens Pöttker. „Leider muss man davon ausgehen, dass nicht alle ACs, die gemacht werden, gute sind. In den vergangenen Jahren zeigte sich, dass bei ACs immer mehr eingespart wird: Alles in Richtung schneller und schmaler“, beanstandet etwa Professor Dr. Siegfried Stumpf, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Assessment Center e.V. Findet sich der Bewerber plötzlich in einem AC wieder, in dem die Übungen nichts mit dem späteren Job zu tun haben, in dem er nur von einem einzigen Beobachter bewertet wird und nach dem er zeitnah kein Gespräch mit einer ordentlichen Rückmeldung bekommt, sollten bei ihm alle Alarmglocken läuten. „Ein AC dient beiden Seiten dazu, sich kennen zu lernen“, betont Jens Pöttker. Darum sollte es ein Bewerber im schlimmsten Fall auch wagen zu sagen, dass die Stelle und das Unternehmen nicht zu einem passen. 

Bewerber als Leidtragender
Die Leidtragenden qualitativ schlechter ACs sind in jedem Fall die Bewerber. Schließlich entscheiden die Ergebnisse über die berufliche Zukunft der Teilnehmer. Durch ein schlechtes AC kann es passieren, dass einerseits geeignete Bewerber falsch eingeschätzt und abgelehnt werden, andererseits ungeeignete Bewerber genommen werden. Das kann im ungünstigen Fall zu einer Kündigung nach der Probezeit und damit zu einem Knick im Lebenslauf führen.

Eine etwaige Ablehnung im AC sollten Bewerber nicht als Rückschlag, sondern als Chance begreifen, findet Jens Pöttker. „Ein schlechtes Abschneiden in einem AC heißt nicht, dass man gänzlich ungeeignet ist. Vielmehr ist das eine Rückmeldung, dass die Stellenanforderungen nicht zum eigenen Bewerberprofil passen. Spätere Arbeitsunzufriedenheit kann dadurch für beide Seiten verhindert werden“, sagt der Diplom-Psychologe.



Das große Planspiel: Die zahlreichen unterschiedlichen Übungsformen, die heute im Rahmen eines Assessment Centers an junge Stellensuchende gestellt werden, können leicht zur Verwirrung führen. Welche Formen sind gängig? Diese Frage sollten sich Durchführer und Teilnehmer eines solchen Einstellungstests gleichermaßen stellen. „Nur wenn das Stellenprofil klar definiert ist, können passende Aufgaben an die Teilnehmer gestellt werden“, unterstreicht Diplom-Psychologe Jens Pöttker. Nichtsdestotrotz gibt es einige Standardübungen, die in nahezu jedem AC auf dem Plan stehen.

Rollenspiel: Das Rollenspiel ist die wohl am häufigsten gewählte Übungsform im Rahmen eines Assessment Centers. Dabei muss der Teilnehmer in eine zum Job passende Rolle schlüpfen und eine Situation mit einem separat geschulten Rollenspieler meistern, der bei allen anderen Teilnehmern später genau dieselbe Position einnimmt.

Gruppendiskussion: Die AC-Teilnehmer müssen gemeinsam über ein freies oder vorgegebenes Thema debattiert. Entweder dürfen sie frei ihre Meinung vertreten oder bekommen im Vorfeld eine bestimmte Rolle zugewiesen.

Vortrag: Innerhalb weniger Minuten muss ein Vortrag zu einem bestimmten Thema vorbereitet werden und im Anschluss den Beobachtern präsentiert werden.

Postkorb: Beim Postkorb muss der AC-Teilnehmer in einer bestimmten Zeit Schriftstücke einer imaginären Firma bearbeiten und dabei zum Beispiel entscheiden, welche Schriftstücke besonders wichtig sind und welche etwa Mitarbeiter bearbeiten sollen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/bewerber_im_praxistest_204.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>204</guid>
		<pubdate>2008-05-26 17:12:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Drei Länder in drei Jahren</title>
		<description><![CDATA[Tobias Frenk berichtet über seine Erfahrungen im Ausland]]></description>
		<text><![CDATA[Herausforderungen hat er sich schon in jungen Jahren gestellt: Während seine Mitschüler erste Auslandserfahrungen an US-amerikanischen High Schools sammelten, zog es Tobias Frenk nach Südafrika. Ganz allein organisierte der damals 15-Jährige den Schüleraustausch, lebte sechs Monate in Kapstadt. „Das Schuljahr im Ausland sollte eine Bewährungsprobe sein“, begründet er den mutigen Schritt. Von den positiven Erfahrungen zehrt er heute, mehr als zehn Jahre später, noch immer: „Ich bin dadurch viel weltgewandter geworden.“ Eine Charaktereigenschaft, die ihm auf seinem heutigen Karriereweg zu Nutzen kommt.

Zunächst einmal zog es den 26-jährigen nach dem Abitur in Minden zum Studium ins westfälische Münster. An der Westfälischen Wilhelms-Universität blieb Tobias nur zwei Jahre, um sein Grundstudium in Betriebswirtschaftslehre zu absolvieren. „Von Anfang an war klar, dass ich zumindest eine Zeit lang im Ausland studieren wollte“, erläutert der angehende Betriebswirt. Und auch sein Ziel hatte der ehrgeizige junge Mann bereits klar vor Augen: ein betriebswirtschaftliches Hauptstudium an der ESCP-EAP Europäische Wirtschaftshochschule Berlin. Die ESCP-EAP European School of Management ist die einzige europäische Wirtschaftshochschule, die ihre internationalen Studiengänge länderübergreifend anbietet. Das Studium findet in eigenen Einrichtungen in den fünf Metropolen Paris, London, Berlin, Madrid und Turin statt, schreibt jährliche Praktika vor – und bereitet die Studierenden der Internationalen Betriebswirtschaftslehre so optimal auf eine Karriere im Ausland vor.

Der Weg an die private Hochschule führte den 26-Jährigen zunächst über eine mehrgliedrige Aufnahmeprüfung, um einen der limitierten begehrten Plätze zu bekommen. Im Spätsommer 2005 war es schließlich soweit: Tobias begann sein BWL-Studium an der ESCP-EAP in London. Im Herzen der englischen Metropole stand nun ein Jahr lang internationale Betriebswirtschaftslehre auf dem gut gefüllten Stundenplan. Viel Zeit, um das Studentenleben in der Millionenstadt zu genießen blieb da nicht. Ein Los, dass der 26-Jährige mit seinen Kommilitonen aus Frankreich, Italien, Polen oder Spanien teilte. Dennoch bereut er diese Erfahrung nicht – im Gegenteil: „Der Kontakt zu den zahlreichen Mitstudenten aus ganz Europa hat meine Fähigkeiten, mich auf unterschiedliche Menschen und Situationen einzustellen, stark gefördert“, sagt der Ostwestfale.

Erste Bewährungsprobe
Eine erste Möglichkeit, die Kenntnisse aus dem Studium auch in der Praxis umzusetzen, bot sich im Rahmen eines dreimonatigen Praktikums bei der internationalen Finanzprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers. „Das war eine erste Bewährungsprobe, denn ich wurde direkt wie ein regulärer Mitarbeiter eingesetzt“, blickt Tobias auf die seine ersten Schritte in der Arbeitswelt zurück. Anders als hierzulande würden viele Firmen im Ausland die Gelegenheit nutzen, potenzielle Bewerber über ein Praktikum zu aquierieren und im Arbeitsalltag zu beobachten, beschreibt der 26-Jährige seine Erfahrungen.

Goodbye Londo - Bonjour Paris
Nach zwölf Monaten jedoch hieß es Abschied nehmen: „Goodbye London“ und „Bonjour Paris“. Ein Jahr lang arbeitete und lebte der junge Mann nun an der Seine. Über das reguläre Studium an der französischen ESCP-EAP-Dependance hinaus wartete dort ein Praktikum bei der Investmentbank Rothschild auf den Jung-Betriebswirt.

Diplomarbeit in Berlin
Seit dem vergangenen Jahr ist Tobias nun wieder in Deutschland. In Berlin schreibt er gerade an seiner Diplomarbeit. Und auch der nächste Praktikumsvertrag ist schon unterschrieben: Ab Mai verdingt er sich für weitere drei Monate bei einer Wirtschaftsprüfungsgsellschaft in Berlin.

Ob ihn die Karriere dann zurück in eine der europäischen Metropolen führen wird, das weiß der 26-Jährige zum heutigen Zeitpunkt zwar noch nicht, eines ist aber bereits jetzt klar: „Ich würde jederzeit die Chance nutzen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/drei_laender_in_drei_jahren_203.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>203</guid>
		<pubdate>2008-05-26 17:03:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hohe Qualität zu niedrigen Preisen</title>
		<description><![CDATA[Ein „Postgraduate“ - Studium in Neuseeland]]></description>
		<text><![CDATA[Unberührte Natur, klare Luft, schneebedeckte Gletscher und zerklüftete Berghänge, raue Felsformationen an der Küste und endlose grüne Weiden mit grasenden Schafherden - als Reiseland gehört Neuseeland nicht erst seit der „Herr der Ringe“ - Trilogie zu den Traumzielen der Deutschen.

Als Ziel für ein Auslandsstudium hingegen steht Neuseeland noch immer im Schatten des „großen Bruders“ Australien. Zu Unrecht - bietet Neuseeland doch nicht nur die Möglichkeit eines qualitativ hochwertigen Studiums in faszinierender Umgebung, sondern gerade in finanzieller Hinsicht auch ungeahnte Vorteile.

Kräftig sparen
Wer sich nämlich für ein „Postgraduate“ - Studium, d.h. einen Masterstudiengang oder ein „Doctorate“ in Neuseeland entscheidet, kann aufgrund eines Regierungsabkommens zwischen Deutschland und Neuseeland kräftig sparen, da deutsche Bewerber nicht die verhältnismäßig hohen Studiengebühren für internationale Studenten zahlen müssen, sondern lediglich die weitaus niedrigeren Studiengebühren für einheimische Studenten.
Für ein zweijähriges Masterstudium liegen die Studiengebühren je nach Fachrichtung somit statt bei NZ$ 38.000 – 62.000 (€ 19.000 – 31.000) lediglich bei NZ$ 7.500 – 16.500 (€ 3.800 – 8.300), so dass ein Masterstudium in Neuseeland für Deutsche weitaus leichter zu finanzieren ist als ein Masterstudium in Nordamerika oder auch in Australien.
Die Sonderregelung bezüglich der Gebühren im „Postgraduate“ - Bereich gilt übrigens ebenfalls für Studenten, die nur für ein Auslandssemester an einer neuseeländischen Universität studieren und aufgrund ihres Studienfortschritts „postgraduate courses“ belegen dürfen. Ein Auslandssemester auf „Postgraduate&amp;#147; - Niveau ist somit bereits ab etwa NZ$ 2.800 (rund € 1.450) zu haben und kann zudem in vielen Fällen durch Auslands-BAföG finanziert werden.
Da auch die Lebenshaltungskosten in Neuseeland vergleichsweise gering sind, bietet Neuseeland gerade Studenten mit einem begrenzten Budget die Möglichkeit eines Auslandsstudiums im „Postgraduate“ - Bereich, ohne Zugeständnisse in Bezug auf die Qualität des Studiums machen zu müssen.

Neuseeländische Universitäten zeichnen sich durch innovative Studiengänge, moderne Lehrmethoden, eine sehr gute technische Ausstattung sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen den Studenten und ihren Dozenten aus. Ähnlich vielfältig wie die neuseeländische Natur ist auch ihre Hochschullandschaft. Auf der Nordinsel befinden sich unter anderem die sehr junge und praxisorientierte Auckland University of Technology, die forschungsorientierte Massey University sowie die traditonsreiche und sehr renommierte Victoria University of Wellington. Auf der Südinsel wiederum befindet sich beispielsweise die University of Canterbury, eines der wichtigsten Forschungszentren und bekanntesten Universitäten Neuseelands.

Einzigartige Studiengänge
Neben den klassischen, weltweit vertretenen Studiengängen mit ihren verschiedenen Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung bieten die neuseeländischen Universitäten gerade im „Postgraduate“ – Bereich einige wirklich einzigartige Programme mit regionalem Bezug. Einige Beispiele sind unter anderem die von der University of Canterbury angebotenenen Studiengänge „Master of Arts in Pacific Studies“ und der „Master of Science in Disaster and Hazard Management“, der „Master of Science in Marine Biology“ oder auch der „Master of Arts in New Zealand Literature“ an der Victoria University of Wellington. Die Bandbreite angebotener Studiengänge ist riesig, so dass hier mit Sicherheit jeder fündig wird.

Kompetente Beratung
College-Contact.com ist offizieller deutscher Repräsentant mehrerer neuseeländischer Universitäten und berät daher kostenlos und kompetent zu allen Themen rund um das Studium in Neuseeland.

College-Contact.com
Zentrum für Internationale
Bildung und Karriere
Hammer Str. 39
48153 Münster

Telefon: 0251 14989350
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		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/hohe_qualitaet_zu_niedrigen_preisen_202.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>202</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:59:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gut beraten</title>
		<description><![CDATA[Studentische Unternehmensberatungen bieten Betrieben preiswerte Leistungen und Studierenden gute Berufsaussichten]]></description>
		<text><![CDATA[Sie sind preiswert, hochmotiviert und haben unmittelbaren Zugriff auf die aktuellsten Erkenntnisse der universitären Forschung: Studentische Unternehmensberatungen sind vor allem bei kleinen und mittelständischen Betrieben ausgesprochen beliebt, liegen doch ihre Tagessätze weit unter den Preisen arrivierter Consultants.

So erhebt etwa die studentischer Unternehmensberatung Oscar an der Universität zu Köln einen Tagessatz von 200 Euro. „In dieser Größenordnung bewegt sich teilweise der Stundensatz großer Beratungsagenturen“, erklärt René Baron, studentischer Berater bei Oscar. „Aber selbstverständlich ist es nicht nur der Preis, der uns interessant macht“, ist der 28-Jährige sicher. Vielmehr würden viele Betriebe sich ganz gezielt an studentische Berater wenden, erwarten sie doch von den Youngsters unkonventionelle Lösungen.
Dass sie diese überraschenden Ansätze in der Regel auch erhalten, liegt auf der Hand, verfügen doch die Studierenden kaum über eingehende Branchenkenntnisse. Bei jedem Auftrag, den die Beratungsagenturen erhalten, müssen sich die angehenden Akademiker erst intensiv ins Thema einarbeiten und ein Projektteam zusammenstellen – erst dann können sie sich daran machen, einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten – unvorbelastet und mit unverstelltem Blick.
„Die Motivation hier im Team ist dabei ungeheuer hoch“, versichert René mit Blick auf seine eigenen und die Arbeitszeiten der Kollegen. Im Gegensatz zu den meisten anderen studentischen Unternehmensberatungen ist Oscar kein eingetragener Verein, sondern eine GmbH. Anteilseigner ist das Organisationsforum Wirtschaftskongress (OFW). Der 1987 gegründete gemeinnützige Verein will wirtschaftlich interessierte Studierende bei einer praxisnahen Ausbildung unterstützen. Deshalb gründete der Vorstand vor rund 16 Jahren die Beratungsgesellschaft.

Hohes Engagement bei der Arbeit
Seither arbeiten sämtliche Mitarbeiter bei Oscar – allesamt Studis und junge Absolventen – als Praktikanten angestellt und erhalten alle die gleiche Vergütung: 400 € pro Monat. Dennoch, so versichert René, sitzen er und seine Kollegen vor wichtigen Präsentationen ihrer Ergebnisse mitunter bis tief in die Nacht im Büro. Ein Einsatz, der schon rein zeitlich nur möglich ist, weil die Studierenden für die Zeit ihres Engagements bei der Unternehmensberatung ihr Studium ruhen lassen, erwartet sie doch ein Full-Time-Job, der kein Studium mehr zulässt.
Bei der Personalsuche beschränken sich die Kölner indes nicht nur auf die rheinischen Hochschulen. Aus dem gesamten Bundesgebiet treffen Bewerbungen ein, regelmäßig führt das Team Assessment Center durch, an deren Ende rund 40 Prozent der Bewerber in den Beraterpool aufgenommen werden. Erhält dann die Beratung einen Auftrag, so werden die passenden Studierenden ausgewählt und zu einem Team zusammengestellt – stets jüngere und ältere Berater in einer gemeinsamen Gruppe, so dass der Wissenstransfer gewährleistet ist. Mit all diesen Organisationsmerkmalen unterscheidet sich Oscar deutlich von den meisten anderen studentischen Unternehmensberatungen. So ist Sebastian Saarbeck gewählter Vorstand des Vereins Move aus Münster und als solcher verantwortlich für die studentische Unternehmensberatung an der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Fachhochschule Münster. Die Aufgaben von Move beschränken sich indes auf Akquise, Recruiting, Archiv und Verwaltung. Erhalten die Studierenden den Auftrag, ein Unternehmen beraterisch zu unterstützen, so wird aus den 50 bis 60 Vereinsmitgliedern ein Team zusammengestellt.
„Die Gruppe gründet dann eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die als Vertragspartner des Auftraggebers auftritt und auch rechtlich voll in der Pflicht steht“, erklärt Sebastian die Arbeitsverteilung. Die GbR handelt mit dem Kunden die Verlagsmodalitäten aus und regelt intern die Bezahlung der Projektbeteiligten, muss allerdings nach getaner Arbeit dem Verein eine umfassende Dokumentation vorlegen. Anders als in Köln wird von den Mitglieder nicht erwartet, dass sie während ihres Engagements bei Move ihr Studium unterbrechen. „Es kann zwar vorkommen, das der eine oder andere während eines Projekts ein paar Klausuren weniger schreibt als sonst, aber für das Studium sollte immer noch genug Zeit bleiben“, so der Vereinsvorstand.

Sebastian, selbst im achten Semester seines BWL-Studiums, ist bereits seit rund drei Jahren Mitglied von Move und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte bearbeitet. „Das umfangreichste war der Auftrag eines Finanzdienstleisters, für den wir eine Imageanalyse durchgeführt haben – rund acht Monate waren wir damit beschäftigt.“ Im Normalfall orientieren sich die Projekte am Vorlesungszyklus, so dass die Arbeiten nach drei bis vier Monaten abgechlossen sind. Aus diesem Grund sieht Sebastian auch die studentischen Unternehmensberatungen nicht als Wettbewerber der großen Anbieter. „Was die machen, das können wir überhaupt nicht leisten.“ Andererseits befinde Move sich von Zeit zu Zeit schon in Konkurrenzsituationen mit kleineren Beratungsgesellschaften vor Ort. „Manchmal gewinnen wir den Pitch, manchmal gewinnen wir nicht.“

Begehrte Absolventen
Bei den großen Unternehmensberatungen wie Price Waterhouse Coopers oder Capgemini spielen die studentischen Agenturen in Sachen Wettbewerb kaum eine Rolle. Auf der Suche nach Nachwuchs aber hält sich Kathrin Mink denn doch an die Studierenden. Schließlich stößt die Personalmanagerin von Capgemini unter den Young Professionals auf hoch motivierte Absolventen, die bereits einiges an Berufserfahrung mitbringen.



Organisierte Kompetenz: Die Idee an der Universität erlerntes theoretisches Wissen bereits während des Studiums praktisch anzuwenden stammt aus Frankreich: Mitte der sechziger Jahre wurden dort die ersten studentischen Unternehmensberatungen gegründet, die Junior Enterprises (JE).

Seit Mitte der achtziger Jahre gibt es studentische Unternehmensberatungen auch in Deutschland. Sie vermitteln Projektteams, die sich durch originelle Ideen und Kompetenz auszeichnen, an Unternehmen. Inzwischen gibt es über 80 solcher Vereine in Deutschland.
In Anbetracht der fortschreitenden Entwicklung auf europäischer Ebene und des Strukturierungsbedarfs in Deutschland haben sieben JEs im September 1992 den Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen (BDSU) gegründet.
Der BDSU bietet Kontakt zu Top-Unternehmen verschiedener Branchen und eine Plattform zur internen Weiterbildung. Auch auf internationaler Ebene ist der BDSU durch sein Engagement im europäischen Dachverband JADE aktiv. Die Mitglieder des BDSU werden nach an die ISO 9000 angelehnten Standards jährlich auditiert und vermitteln Beratung auf hohem Niveau.

Der BDSU wird von namhaften Unternehmen gefördert. Neben der fi nanziellen Unterstützung, die die Netzwerkarbeit und die gemeinsamen BDSU-Veranstaltungen überhaupt erst ermöglicht, spielt im Rahmen der Kuratorenschaft die Begegnung zwischen Unternehmen und Studierenden eine herausragende Rolle.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/gut_beraten_201.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>201</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:52:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue Impulse</title>
		<description><![CDATA[Der Direktvertrieb boomt. Mit hochwertigen Produkten und erstklassigem Service hat sich der persönliche Verkauf von Produkten und Dienstleistungen als erfolgreiche Alternative zum stationären Handel etabliert.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits jeder zweite Kunde in Deutschland – so eine Studie des Marktforschungsinstituts Prognos – kauft bestimmte Produkte lieber zu Hause als im Einzelhandel. Seit Ende der 80er Jahre hat sich der Umsatz der im Bundesverband Direktvertrieb zusammengeschlossenen Unternehmen von , auf , Milliarden Euro fast verdoppelt.

Dynamisch wachsende Branchen wie Tiefkühlheimdienste, elektronische Haushaltsgeräte, Kosmetik und Körperpfl egeprodukte können laut Prognos in den nächsten zehn bis 15 Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten rechnen. Anbieter in kleineren Segmenten, wie zum Beispiel Heimtiernahrung, Nahrungsergänzungsmittel oder Dessous, wollen ihren Umsatz sogar um bis zu 50 Prozent steigern.

Neue Impulse auf dem Arbeitsmarkt durch Direktvertrieb
Wolfgang Bohle, Geschäftsführer des Bundesverbandes Direktvertrieb, ist davon überzeugt, dass der Direktvertrieb dem Arbeitsmarkt künftig noch stärkere Impulse geben wird, weil die Aufl ösung traditioneller Arbeitsverhältnisse neue Formen der Beschäftigung begünstigt: „In den letzten Jahren haben wir in Deutschland über hohe Arbeitslosigkeit und eine zu niedrige Selbstständigen-Quote geklagt. Für Bewerber, die gut mit Menschen umgehen können und Verkaufstalent mitbringen, ist der Direktvertrieb die richtige Alternative. Wer bei einem unserer 35 Mitgliedsunternehmen einsteigt, bestimmt selbst über seinen Erfolg und hat gute Chancen, bald auf eigenen Füßen zu stehen.“

Gut fürs Geschäft, aber auch für den Arbeitsmarkt: Die 35 Mitglieder des Bundesverbandes Direktvertrieb, darunter Unternehmen wie Avon, Deutsche Telekom, Mary Kay, PartyLite, Pierre Lang, Tupperware und Vorwerk, beschäftigen in Deutschland rund 200 000 selbstständige Handelsvertreter und Handelsvertreterinnen, wobei die Frauen mit 92 Prozent deutlich in der Mehrheit sind. Wer etwas hinzuverdienen möchte oder sich eine neue Existenz aufbauen will, der fi ndet auf www.lieberzuhause.de, der neuen Website des Bundesverbandes Direktvertrieb, alle Infos für einen erfolgreichen Start. Wo bekomme ich meinen Gewerbeschein? Wie werden Existenzgründer gefördert? Was muss ich bei der Sozial- und Krankenversicherung beachten? All diese Fragen werden ausführlich beantwortet. Gleichzeitig können Interessenten nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten Ausschau halten. Wie Martin Köhler, Geschäftsführer der PartyLite GmbH, berichtet, hat die Initiative seit Ende letzten Jahres schon viele neue Kunden und Mitarbeiter für den Direktvertrieb begeistert. „Mit ‚Lieber zu Hause!’ zeigen wir, was einen erfolgreichen Direktvertrieb ausmacht. Wer im Direktvertrieb einkauft, kann sich auf Produktqualität, kompetente Beratung sowie auf umfassende Service- und Garantieleistungen verlassen. Unseren Mitarbeitern bieten wir Schulungskonzepte, transparente Vertriebsstrukturen und eine interessante Tätigkeit mit überdurchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten.“

Martin Eckert, Geschäftsführer der Tupperware Deutschland GmbH, gibt dem Direktvertrieb in Deutschland große Chancen in den kommenden Jahren. „Wir spüren deutlich, wie sich die Einstellung der Deutschen bezüglich einer selbstständigen Tätigkeit wandelt“, so Eckert. „Man beginnt immer stärker, unternehmerisch zu denken und sucht Alternativen in der Selbstständigkeit oder einen zusätzlichen Job. Die Mitgliedschaft im Bundesverband Direktvertrieb und die durch unsere Verhaltensstandards vorgegebenen Regeln sind ein Gütesiegel.“

Vertrauen im Direktvertrieb
Auch für Elke Kopp, General Manager der Mary Kay Cosmetics GmbH, spielt Vertrauen im Direktvertrieb eine sehr wichtige Rolle. Nicht nur auf Seiten der Kunden, sondern auch im Außendienstteam. „Wir bietet umfangreiche Unterstützung in Form von Trainings, Motivations- und Incentive- Programmen.“



Karrieretipps Schwarz auf Weiß: Berufseinsteiger erhalten im „Handbuch Außendienst“ hilfreiche Strategien und wirkungsvolle Argumente für ihren Arbeitsalltag an die Hand.

Beim Kunden vor Ort effektiv und gut vorbereitet zu sein – eine Selbstverständlichkeit für gute Verkäufer. Und doch ist dies nur eine Taste in einer komplexen Verkaufsklaviatur, die es in allen Tonlagen zu beherrschen gilt. Das ganze Repertoire virtuos zu spielen lehrt dieses Standardwerk. Die Autorinnen Christine Behle und Renate vom Hofe veranschaulichen klassisches wie aktuelles Know-how und helfen bei der Umsetzung.
Sie demonstrieren, wie Kundengewinnung und -bindung erfolgreich funktionieren, wie Umsätze gesteigert werden und welche Formen von Präsentation und Performance beim Kunden Eindruck hinterlassen.
Handbuch Außendienst von Christine Behle und Renate vom Hofe (ISBN-10: 3636030450 / Verlag: mi-Fachverlag)]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/neue_impulse_200.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>200</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:44:09</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vertriebsbranche boomt</title>
		<description><![CDATA[Was haben Key-Account-Manager und Call-Center-Agents gemeinsam? Nicht nur Anglizismen in ihren Berufsbezeichnungen, sondern das Ziel ihres Tuns: den Verkauf von Waren und Dienstleistungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Ob Spielzeug- oder Sportbekleidungshersteller, Restaurantbetreiber, Krankenhäuser, Reiseveranstalter oder Wettanbieter– sie und viele andere mehr nutzen Marketing und Vertrieb, um so viele Produkte und Dienstleistungen wie möglich auf dem kürzesten Wege an den Mann zu bringen.
Kein Wunder also, dass sich von 1999 bis 2005 das Stellenangebot verdreifachte. 68 236 gemeldete freie Stellen im Vertrieb konnten Arbeitgeber im Laufe des Jahres 2005 besetzen, meldete die Bundesagentur für Arbeit. Etwa 85 Prozent der vakanten Stellen waren innerhalb von drei Monaten besetzt. Die Kundenbeziehungen für ein Unternehmen professionell zu managen, ist die Aufgabe von Key-Account-Managern. Sie halten den Kontakt zu strategisch wichtigen Schlüssel-Kunden. Da Schätzungen zufolge etwa 20 Prozent der Kunden rund 80 Prozent des Umsatzes eines Unternehmens einbringen, sind diese Beziehungen besonders wichtig. Voraussetzung ist, dass die „Keys“ die gegenwärtigen und künftigen Bedürfnisse ihrer Kunden genau kennen, über das erforderliche betriebswirtschaftliche Grundwissen und über professionelle Verhandlungstechniken verfügen. Ein Fachstudium und eventuell auch ein Traineeship werden meistens für den Einstieg vorausgesetzt.

Account-Manager sorgen hingegen dafür, dass die Kunden ihre Verträge einhalten. Verkäuferisches Talent ist gefragt, eine kaufmännische Berufsausbildung und Berufserfahrung sind daher wünschenswert.

Gute Karriereperspektiven
Nicht nur für das Zubrot während des Studiums sind Call-Center ein attraktives Beschäftigungspflaster. Flache Hierarchien und rasche Aufstiegschancen bieten zudem günstige Karriereperspektiven, zumal Call- Center-Agents in einem sehr breit gefächerten Tätigkeitsfeld punkten können. Da gibt es den Umschüler, der Bestellungen entgegennimmt, ebenso wie den Kundendienstberater oder den Software-Experten, der über eine Hotline Fachfragen beantwortet. Neben Fachwissen, einer angemessenen Sprechweise und rhetorischem Geschick benötigen Call-Center-Agents entsprechende Verhaltens- und soziale Kompetenzen und sie müssen sich in der Arbeitsweise eines Callcenters auskennen. Telefonmarketingfirmen bilden ihre Mitarbeiter meist selbst aus. Akademien bieten auch eine mehrwöchige Ausbildung mit einem entsprechenden Zertifikat an. Für den Vertrieb sind gute Verkäufer das A und O. Verkaufstalent und gute Kenntnis der Produkte sind wichtig für ihre erfolgreiche Arbeit. Hersteller von technischen Produkten und Anbieter technischer Dienstleistungen bevorzugen dafür Vertriebsund Wirtschaftsingenieure. Immer mehr Produktlösungen werden im Dialog mit dem Kunden vor Ort entwickelt. Durch ihr technisches Verständnis und den engen Kontakt zum Kunden übernehmen Vertriebsingenieure eine wichtige Schnittstelle im Unternehmen.
Vertrieb und Außendienst bieten auch gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für Quereinsteiger, wenn sie über verkäuferisches Talent, Verhandlungsgeschick, Kontaktfreude, Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz verfügen. Das unternehmensspezifische Know-how wird ihnen dann meistens vom Arbeitgeber vermittelt.

Sprung in die Selbstständigkeit
Wer aus dem Unternehmen selbst kommt und das nötige Marketingwissen aufsatteln möchte, findet viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Für Außendienstler ist auch der Sprung in die Selbstständigkeit eine attraktive Perspektive. „Die meisten Handelsvertreter haben ein paar Jahre als angestellte Außendienstler gearbeitet und dort die nötigen Branchenkenntnisse erworben“, so Claudia Mischon, Sprecherin der Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittler und Vertrieb (CDH).]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/vertriebsbranche_boomt_199.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
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		<pubdate>2008-05-26 16:37:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zeitung von gestern in den Autos von morgen</title>
		<description><![CDATA[Mikrobiologen der Universität Münster entwickeln Mikrodiesel]]></description>
		<text><![CDATA[Die Produktion von Biodiesel befindet sich in einer ethischen Zwickmühle. Zum einen stellt der überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen wie Raps- oder Sojaöl produzierte Biodiesel eine ökologisch wertvolle Alternative zu fossilen Brennstoffen dar, um die schon heute ein weltweiter Machtkampf besteht und die den Kohlenstoffkreislauf des Ökosystems seit Beginn der industriellen Revolution empfi ndlich stören. Zum anderen ist es vor dem Hintergrund der hungernden Drittweltbevölkerung moralisch nicht unbedenklich, enorme Kapazitäten wertvoller Ackerfläche für die Deckung eines gigantischen Energieund Treibstoffbedarfes zu verwenden.

Einen möglichen Ausweg aus dieser Misere haben Wissenschaftler des Institutes für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie der Universität Münster unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Steinbüchel aufgezeigt. Sie haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Dieseltreibstoff mit Hilfe von Bakterien aus billigeren nachwachsenden Rohstoffen wie Glukose hergestellt werden kann. „Die Produktion von Treibstoff mit Hilfe von Mikroorganismen ist ein völlig neuer Ansatz“, betont Steinbüchel die Exklusivität der Forschungsergebnisse, die durch ein bereits angemeldetes Patent gesichert wird.
Pflanzliche Öle, die natürliche Quelle des herkömmlichen Biodiesels, enthalten Triacylglyceride, die aufgrund ihrer Zähflüssigkeit jedoch noch nicht für die Verwendung als Treibstoff geeignet sind. Durch chemische Reaktion mit Methanol, dem billigsten, größtenteils aus Erdgas gewonnenen Alkohol, entstehen in einem energie- und kostenintensiven Prozess Fettsäuremethylester (FAMEs), die den Hauptbestandteil von Biodiesel bilden. Die Knappheit und der Preis der Rohmaterialien sowie die Giftigkeit des Methanols limitieren derzeit die Produktion des Biotreibstoffes, die weitestgehend ihre wirtschaftlichen Grenzen erreicht hat. Dringend benötigt werden also Alternativen, die eine Treibstoffproduktion aus günstigen erneuerbaren Rohstoffen wie Holz oder sogar organischem Abfall erlauben.

Verwendung von E. coli-Bakterien
Genau hier setzt das Verfahren von Steinbüchel und seinen Mitarbeitern an, das derzeit noch Glukose und Fettsäuren als Ausgangssubstanzen benötigt und statt der FAMEs die längerkettigen Fettsäureethylester (FAEEs) herstellt. Die Arbeit bei der Produktion des „Mikrodiesels“, wie ihn seine Erfi nder genannt haben, wird von dem in der Mikrobiologie bestens erforschten und oft verwendeten Bakterium E. coli verrichtet. „Wir haben die Gen-Ausstattung des Bakteriums nach dem Bausteinprinzip manipuliert. Der erste Baustein ist verantwortlich für die Biosynthese von Ethanol aus Pyruvat, dem natürlichen Abbauprodukt von Glukose. Dieses Ethanol wird dann von dem zweiten Baustein verwendet, um aus dem Stoffwechselprodukt der Fettsäure die gewünschten FAEEs zu synthetisieren“, erklärt Steinbüchel die Vorgehensweise seiner Mitarbeiter, die sich im Rahmen einer Diplom- und einer Doktorarbeit mit der Umsetzung der Idee beschäftigten. Gearbeitet haben sie dabei mit in der Biologie etablierten Verfahren des Klonens und der Charakterisierung von Genen und der Veränderung von Bakterienstämmen mit molekularbiologischen Methoden, wie sie auch bei anderen Forschungsprojekten im Arbeitskreis angewandt werden.

Enge Kooperation mit der Industrie
Das grundlegende Ziel von Steinbüchels Forschungsgruppe ist es, physiologische, biochemische und molekular-genetische Grundlagen von Stoffwechselvorgängen und deren Regulation in Bakterien aufzuklären und gezielt im Hinblick auf die Produktion von chemischen Verbindungen zu verändern. Besonderes Interesse gilt dabei der Biosynthese von industriell relevanten chemischen Verbindungen, sowie dem Abbau und der Umwandlung nachwachsender Rohstoffe. Ergebnisse der Grundlagenforschung sollen dabei in anwendungsorientierten Projekten verwertet werden, was häufig in enger Kooperation mit der Industrie geschieht. Bei ihrer Forschungsarbeit haben die Mikrobiologen ein neuartiges Enzym entdeckt und charakterisiert, das an der Synthese von Wachsestern und Triacylglyceriden beteiligt ist. Im zweiten Baustein des Bakteriums ist dieses Substrat-unspezifische Enzym für die Bildung der FAEEs aus Ethanol und den Stoffwechselprodukten der Fettsäuren verantwortlich und ist somit der wichtigste Bestandteil der Mikrofabrik.

Wirtschaftlich noch nicht verwendbar
Wirtschaftlich sei das Verfahren aufgrund der geringen Ausbeuten zwar noch nicht, aber die Umsetzbarkeit des Grundgedankens wurde deutlich gezeigt. „Der Hauptvorteil unseres Systems liegt im Moment noch darin, dass die Bakterien den Alkohol, der zur Weiterverarbeitung der Fettsäuren nötig ist, selbst produzieren. Dadurch kann der Mikrodiesel im Gegensatz zum Biodiesel aus 100 Prozent erneuerbaren Rohstoffen hergestellt werden“, macht Steinbüchel den Vorteil der Methode deutlich. Das weitere Ziel seiner Arbeitsgruppe ist es, das Substratspektrum des Bakteriums, das heißt, die Palette an möglichen Ausgangsstoffen, durch Hinzufügen weiterer genetischer Bausteine so weit zu optimieren, dass eine Verarbeitung billiger natürlicher Rohstoffe wie Cellulose und Lignin möglich wäre. Dazu sei zwar noch sehr viel Entwicklungsarbeit zu leisten, doch der Gedanke, aus Holz oder sogar Altpapier Biotreibstoff produzieren zu können motiviert nicht nur Steinbüchel.

Zukunftsaussichten
Trotz aller Euphorie, die angesichts des viel versprechenden Vorhabens aufkommen mag, ist Steinbüchel realistisch: „Die Biodieselproduktion ist ein extrem ausgereifter Prozess und es wird sicherlich sehr schwer werden, sich neben diesem etablierten Verfahren zu behaupten.“ Ob sich der Mikrodiesel in der Zukunft durchsetzen kann, wird maßgeblich von den Ergebnissen der weiteren Forschungsarbeit der münsterschen Mikrobiologen abhängen. Sollte diese weiter so erfolgreich verlaufen wie zuletzt, wäre es denkbar, dass die Autos von morgen mit der Zeitung von gestern fahren werden.


Nähere Informationen im Internet unter: http://mibi1.uni-muenster.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zeitung_von_gestern_in_den_autos_von_morgen_198.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>198</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:32:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Lass leuchten</title>
		<description><![CDATA[Rund fünf Prozent des deutschen Energiebedarfs werden mittlerweile aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt, der Anteil an Wasser-, Wind und Sonnenenergie steigt seit Jahren – und mittlerweile haben auch die Großen der Branche dieses Marktpotenzial für sich entdeckt.]]></description>
		<text><![CDATA[Die erneuerbaren Energien sind ein Jobmotor für Deutschland. Ihr anhaltender Ausbau hat im letzten Jahr noch mehr Arbeitsplätze geschaffen als bisher angenommen. Nach einer Untersuchung des Bundesministeriums für Umweltschutz können der Branche der erneuerbaren Energien im Jahr 2006 bereits rund 236 000 Arbeitsplätze in Deutschland zugerechnet werden. Gegenüber 2004 (rund 160 000 Beschäftigte) ist das ein Plus von fast 50 Prozent und rund 20.000 mehr als in bisherigen Schätzungen vermutet.
Für die nächsten Jahre erwarten die Autoren der Studie eine Fortsetzung des Trends. Bis 2020 könnten etwa 400 000 Beschäftigte in der Branche der erneuerbaren Energien möglich sein – ohne Arbeitsplätze, die durch die Förderung der öffentlichen Hand entstanden sind. Wesentliche Einflussfaktoren für diese Entwicklung seien die Attraktivität des Produktionsstandortes Deutschland in Verbindung mit einer guten Positionierung deutscher Unternehmen auf dem voraussichtlich stark wachsenden Weltmarkt für erneuerbare Energien.
Woran es der Branche in der Vergangenheit jedoch ein wenig mangelte, waren die entsprechenden Experten: Die meisten Fachleute auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien haben sich ihr Wissen zu diesen Themen selbst erarbeitet, nachdem sie zuvor ein technisches Studium absolviert hatten. In jüngster Zeit erkannten Universitäten und Fachhochschulen den sich entwickelnden Bedarf und legten entsprechende Studiengänge auf.
So nahm etwa im März der Studiengang Energiesysteme an der Fachhochschule Biberach die ersten Studierenden auf – und wurde schon im Vorfeld mit dem Preis für nachhaltige Entwicklung vom gleichnamigen Projekt der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Der in Kooperation mit der Hochschule Ulm angebotene Studiengang bildet Ingenieure aus, die Energiesysteme entwerfen, bauen und betreiben - maßgeblich auch im Bereich der dezentralen und regenerativen Energien.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/lass_leuchten_197.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>197</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:25:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>In Neptuns Reich</title>
		<description><![CDATA[Regenerative Energien]]></description>
		<text><![CDATA[30 Meter Wassertiefe, im Umkreis von über 50 Kilometern kein Festland und extreme Witterungsverhältnisse: Matthias Portmann entwickelt für den Energiekonzern RWE Offshore-Windparks vor der niederländischen Küste.
Dass sich dieser Aufwand auch in wirtschaftlicher Hinsicht für den Branchenriesen rentiert, davon ist der promovierte Bauingenieur überzeugt, schließlich plant die RWE-Tochter RWE Innogy, für die Portmann arbeitet, in den Niederlanden den Bau von zwei großen Offshore- Windparks mit insgesamt 2.000 MW – die Leistung von zwei konventionellen Großkraftwerken.
Aber bevor die Planungsanträge genehmigt sind und die Windparks gebaut werden können, ist noch einiges zu tun. Nachdem die Areale vor der niederländischen Küste gefunden wurden, in denen der Schiffsverkehr und die Fischerei nicht beeinträchtigt werden, die nicht für militärische Manöver genutzt werden, wo kein Sand oder Kies abgebaut wird und die nicht auf Vogelflugrouten liegen, beginnen die detaillierten Umweltverträglichkeitsstudien. Da die Anlagen auf besonders widerstandsfähigen Fundamenten stehen müssen, um Wind und Wellen trotzen zu können, werde der Boden zunächst seismisch untersucht „Bevor die Fundamente geplant werden, fährt ein Bohrschiff zu den Locations und nimmt Bohrkerne aus dem Untergrund.“ Anhand dieser Proben, so Portmann, ermitteln Ingenieure und Geologen, wie die Basis beschaffen sein muss, damit das rotierende Kraftwerk guten Halt findet.

Ingenieurstudium als Grundlage
Sein Rüstzeug für die Entwicklung großer Windenergieparks hat der 35-Jährige nicht aus einem speziellen Studiengang. Nach seinem Studium zum Bauingenieur an der Ruhr-Universität Bochum promovierte er und nahm dann eine Stelle beim Essener Baukonzern Hochtief an – so weit eine klassische Karriere. „Aber schon vor Beginn des Studiums habe ich mich für Umwelttechnik interessiert – nur gab es noch keine entsprechenden Studiengänge.“ Im Nachhinein sei die Entscheidung für ein Ingenieurstudium aber doch die richtige gewesen. „Mit der fundierten Ausbildung des konstruktiven Ingenieursbaus habe ich eine gute Grundlage geschaffen.“
Bei Hochtief war der Bauingenieur nach klassischen Tätigkeiten zuletzt für die Entwicklung Geothermischer Kraftwerke zuständig, mit der sich im Übrigen auch sein neuer Arbeitgeber RWE Innogy beschäftigt.
Im Gegensatz zu den bekannten Erdwärmeheizungen, die Wohnhäuser beheizen, ging es jedoch um größere Anlagen. „Bei der Tiefengeothermie wird zwischen dreitausend und fünftausend Metern tief in die Erdkruste gebohrt“, so Portmann. Über eine Bohrung wird Thermalwasser aus der Tiefe gepumpt. Mit dem heißen Thermalwasser kann mittels spezieller Kreisläufe elektrischer Strom erzeugt werden. „Die Abwärme wird dann noch eingesetzt, um Wohnhäuser in der näheren Umgebung auf angenehmen Temperaturen zu bringen.“

Offshore Wind Anlage
Bei der RWE Innogy ist Portmann seit einigen Monaten im Bereich Offshore Windenergie beschäftigt und zuversichtlich, dass das Projekt in den Niederlanden realisiert wird. Zur Zeit arbeitet er mit den Kollegen der niederländischen Konzern-Tochter RWE Energy Netherlands für das Genehmigungsverfahren, müssen doch zahlreiche Bestimmungen eingehalten werden. Hinzu kommen Herausforderungen beim Bau und Betrieb der Offshore Wind Anlage: Jede einzelne Turbine muss aufwendig mit dem Schiff an den Bestimmungsort gebracht werden, das Fundament ist im schwankendem Salzwasser zu montieren – und selbstverständlich können Schiffe und Montageteams bei Sturm nicht arbeiten.

Kein Verzicht auf Konventionelle Anlagen
Dass RWE derzeit in Hamm für rund zwei Milliarden Euro eines der weltweit modernsten Steinkohlekraftwerke errichtet, steht für den Offshore-Wind-Planer nicht im Widerspruch mit seiner Arbeit – im Gegenteil. „Es wäre naiv, auf den Bau modernster, konventioneller Anlagen zu verzichten. Wir brauchen diese Investitionen, um die Energieversorgung auch mittelfristig sicherstellen zu können.“ Bis 2020 jedenfalls, das sei sicher, könnten regenerative Energieträger trotz des enormen technischen Fortschritts die konventionelle Stromerzeugung nicht ersetzten. Aber wenn alles gut geht, werden in zwölf Jahren 2000 MW Offshore-Windparks vor der niederländischen Küste einen Beitrag für eine klimafreundliche Stromerzeugung leisten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/in_neptuns_reich_196.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>196</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:22:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alles für Studenten und Absolventen: Internetauftritt mit hohem Serviceanteil</title>
		<description><![CDATA[STUDIInfo und absolventenInfo präsentieren sich und jede Menge wertvolle Informationen auf www.studentenpilot.de]]></description>
		<text><![CDATA[Schnell, bewegt, informativ und innovativ: Das Internet ist aus der modernen Kommunikation nicht mehr weg zu denken. Das gilt ebenso für den klassischen Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt - und nun auch für die Zeitschriften STUDIInfo und absolventenInfo.

War die Möglichkeit schon in der Vergangenheit ausgesprochen beliebt, das gedruckte Heft als PDF-Datei herunterzuladen, so bieten wir nun unter www.studentenpilot.de ergänzende Informationen, die weit über die des Magazins hinausgehen.
Um unseren Lesern eine möglichst ausgereifte und durchdachte Seite zu präsentieren, haben wir uns bei der Konzeption des Auftritts ausnahmsweise etwas mehr Zeit gelassen. Herausgekommen ist eine Internetseite, die, wie wir finden, einen umfassenden Fundus an Informationen aus allen Bereichen rund um Studium und Berufseinstieg bietet, ohne dabei unübersichtlich zu werden: Ein Farbsystem gliedert die Navigationsleiste in die relevanten Bereiche. Wer zum Beispiel darüber nachdenkt, wie er sein Studium finanzieren kann, findet unter „Finanzierung“ alles Wissenswerte von Studiengebühren über BAfÖG, Studienkredite bis hin zum Jobben neben dem Studium und die Befreiung von der Rundfunkgebühr.

Umfangreiche Städte-Datenbank
Bei der Entscheidung über den passenden Ort für Studium und Beruf ist Studentenpilot ebenso behilflich: Alle größeren Städte sind in der Datenbank verzeichnet, mit Vorzügen und Nachteilen sowie einem kleinen Portrait, damit niemand seine Entscheidung aufgrund falscher Voraussetzungen treffen muss. Die umfassenden Informationen über verschiedenste Studienfächer, die örtlichen Möglichkeiten, mit Kind zu studieren und eine Studienplatzbörse verstehen sich von selbst.

Neben dem Ernst des Lebens finden Studierende und Absolventen auf Studentenpilot.de jede Menge Tipps zum Nachtleben in ihrer neuen Stadt. Studentenpilot verrät, wo Studierende mit Rabatt auf den Eintrittspreis im Kino oder im Theater ihren Geldbeutel schonen können.
Für den Berufseinstieg steht Hochschulabsolventen unter dem Punkt „Karriere“ eine umfangreiche Rubrik zur Verfügung - ganz gleich, ob die Selbstständigkeit angestrebt wird oder Absolventen sich ihre ersten Sporen im Angestelltenverhältnis verdienen wollen.

Tipps zum Studium im Ausland
An beide wiederum richtet sich die Rubrik Ausland, schließlich wird das Studium im Ausland von Personalern mittlerweile ebenso hoch eingeschätzt wie die berufliche Auslandserfahrung unmittelbar nach dem Studienabschluss - und interessante Einsichten lassen sich dabei allemal sammeln, die nicht nur der beruflichen Karriere, sondern auch der eigenen Persönlichkeit gut tun. Darum bietet Studentenpilot.de unter dieser Rubrik Hinweise zu den Austauschprogrammen von Hochschulen, gibt Tipps zur Bewältigung von Bewerbungs- und Sprachtests und leistet Unterstützung bei der Organisation von Aupair-Aufenthalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/alles_fuer_studenten_und_absolventen_internetauftritt_mit_hohem_serviceanteil_195.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>195</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:16:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Qualifikation nach Feierabend: Studieren neben dem Beruf</title>
		<description><![CDATA[Berufliche Weiterbildung oder eine Neuorientierung schafft neue Karrierechancen.]]></description>
		<text><![CDATA[Viele Arbeitnehmer kennen das Phänomen, wenn ihnen klar wird, dass die Ausbildung und die Berufserfahrung sie nicht für einen weiteren Aufstieg auf der Karriereleiter qualifiziert – es bieten sich keine neuen Möglichkeiten. Darum schauen sich immer mehr Angestellte, die bereits mitten im Berufsleben stehen, nach Weiterbildungsangeboten um, die sie wahrnehmen können, ohne dafür ihre Arbeit aufgeben zu müssen. Eine berufliche Weiterentwicklung oder eine Neuorientierung schafft Perspektiven.

Steigende Angebote
Auf die steigende Nachfrage nach Teilzeit- und Fernstudiengängen reagieren die Universitäten und Fachhochschule im Lande mit ebenso steigendem Angebot. So können neben betriebswirtschaftlichen Fächern mittlerweile auch viele Ingenieursund Sozialwissenschaften nach Feierabend erlernt werden. Die Struktur des Studiums unterscheidet sich dabei zum Teil deutlich.
So verlangen viele Hochschulen von ihren Teilzeitstudierenden häufig Anwesenheit an einem Wochenende im Monat, andere Studiengänge dagegen setzen auf Präsenzveranstaltungen an drei Tagen pro Woche. Dass Hochschulen ganz ohne die zeitweise Anwesenheit ihrer Studierenden auskommen, ist eher die Ausnahme.
Im Gegensatz zum berufsintegrierten Studium, bei dem das Hochschulstudium mit Phasen der praktischen Berufstätigkeit in einem kooperierenden Unternehmen verbunden wird, ist es den Teilnehmern berufsbegleitender Veranstaltungen selbst überlassen, Seminare und Vorlesungen in den Arbeitsalltag einzubinden.
Je nach Motivation des Studierenden und nach Struktur des Studiengangs kann es sinnvoll sein, die Arbeitszeit vor der Aufnahme der akademischen Weiterbildung zu reduzieren. Denn anstrengend ist es natürlich schon, tagsüber zu arbeiten und abends zu lernen oder am Wochenende in die Uni zu gehen. Hilfreich kann es dagegen sein, wenn ein unmittelbarer Bezug zwischen dem im Studium Erlernten und dem Beruf hergestellt werden kann, die Theorie also direkt in die Praxis einfließt.
Eine weitere Möglichkeit, Studium und Berufstätigkeit zu kombinieren, ist das berufsintegrierende Studium. Die entsprechenden Studiengänge sind so konzipiert, dass sie in Kombination mit reduzierten Arbeitszeiten gut absolviert werden können.

Arbeitnehmer stärker an die Firma binden
In Einzelfällen kann auch eine Teilzeitbeschäftigung vereinbart werden, bei der Berufstätigkeit und Studium sich gegenseitig abwechseln. Die betriebliche Freistellung der Studierenden für studienrelevante Tätigkeiten wird im Kooperationsvertrag zwischen Hochschule, Studierendem und Unternehmen vereinbart.
Vor allem Unternehmen, die in der Vergangenheit die Erfahrung machen mussten, Abiturienten nach Ende der dualen Ausbildung zu verlieren, zeigen sich hier besonders offen. Vor allem leistungsfähige Absolventen neigen dazu, ihren Ausbildungsbetrieb zu verlassen und ein Hochschulstudium aufzunehmen. Dadurch können sich die Ausbildungskosten für die Unternehmen nicht amortisieren und sie verlieren besonders motivierte junge Mitarbeiter – ein nicht zu verachtendes Potenzial für die betriebliche Zukunft. Im Umkehrschluss stärkt ein vom Arbeitgeber mitgetragenes berufsbegleitendes Studium die Bindung des Arbeitnehmers an die Firma.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/qualifikation_nach_feierabend_studieren_neben_dem_beruf_194.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>194</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:11:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vielfältige Zukunftsperspektiven</title>
		<description><![CDATA[Dr. med. und Diplom-Kaufmann Martin Maurer hat neue Sicht auf Medizinbetrieb: Neben seinem Medizinstudium legte er an der Fernuniversität Hagen sein Diplom als Betriebswirt ab.]]></description>
		<text><![CDATA[Medizin und Betriebswirtschaft: Eine nur auf den ersten Blick ungewöhnliche Studienkombination hat Martin Maurer gewählt. Weil auch Mediziner – ebenso wie viele andere Berufstätige – immer stärker mit wirtschaftlichen Fragestellungen konfrontiert werden, sind zwei Abschlüsse als Dr. med. und als Diplom-Kaufmann durchaus nachvollziehbar und interessant. Das Medizinstudium absolvierte Martin Maurer – heute Arzt an der Berliner Charité – ganz traditionell in Präsenzform, das wirtschaftswissenschaftliche Know-how ließ er sich aus Hagen von der Fernuniversität nach Berlin liefern.

Mit dem Medizinstudium begann er 1998 nach dem Abitur in Münster: „Über Betriebswirtschaft habe ich damals nur mal nachgedacht.“ Das Medizinstudium war zunächst auch aufwändig genug. Jedoch merkte er schon nach dem Physikum während der klinischen Semester, dass die Abläufe wirtschaftlich nicht optimal waren: „Viele ‚meckerten’ über die Ressourcenverschwendungen, aber getan wurde dagegen wenig.“

Wirtschaftliche Kentnisse von Vorteil
Nach dem Ersten Staatsexamen wechselte Maurer für zwei Jahre nach Berlin und begann mit seinem Studium an der Fernuniversität in Hagen. Im Sommersemester 2002 schrieb er sich für Wirtschaftswissenschaft ein, gleichzeitig zu seinem Medizinstudium: „Ich wollte insgesamt nicht zu lange studieren und dafür lieber mit Hochdruck.“ Und sich viele Optionen offen halten. Die Medizin-Klausuren schrieb er zum Semesterende, die Fernuni-Klausuren dann während der Semesterferien: „Das ließ sich gut kombinieren“.

Als er sich für diese ungewöhnliche Kombination entschied, wusste Maurer noch gar nicht, ob er als Arzt in einer Klinik oder in eigener Praxis arbeiten wird: „Aber wenn man einmal eine leitende Position in einer Klinik erreichen möchte, sind wirtschaftliche Kenntnisse wie in vielen anderen Berufen auf jeden Fall von Vorteil, und mit eigener Praxis – also selbstständig – ebenfalls.“ Je besser die Positionen von Medizinern sind, desto mehr müssen sie sich mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Klinikbetriebs befassen: „Ich habe jetzt schon das Wissen, das andere sich erst noch aneignen müssen“, freut sich Martin Maurer.

Anderen Blick auf Abläufe im Klinikalltag
Eine überaus zufriedene Bilanz zog Martin Maurer nach seinem Studium an der Fernuniversität. Für ihn selbst gab es damals verschiedene Zukunftsperspektiven: nach einer Facharztausbildung weiter in einer Klinik zu arbeiten oder alternativ eine eigene Praxis zu führen. Oder in eine Krankenhausverwaltung oder ins medizinische Controlling zu wechseln. Oder als Unternehmensberater für Kliniken arbeiten – „Ich habe ein ganz anderes Verständnis als ein Betriebswirt, der von außen kommt und die Probleme, auf die es wirklich ankommt, nicht sieht.“

Inzwischen hat er sich für eine klinische Weiterbildung zum Facharzt für Radiologie entschieden, „hier bieten sich viele Perspektiven – ich bin dafür gerüstet.“ Denn Maurer hat nun einen ganz anderen Blick auf Abläufe im Klinikalltag, versteht betriebswirtschaftliche Entscheidungen besser: „Und sie interessieren mich auch wirklich.“

Angesichts des wahrscheinlich weiter steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen kommt es zunehmend darauf an, gleichzeitig den Service zu verbessern, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern: „Das fängt schon bei den Materialbestellungen an, es muss nicht immer das Beste sein, sondern das unter verschiedenen Gesichtspunkten richtige.“

Gute Erfahrngen an der Fernuni
Unter verschiedenen Gesichtspunkten das Richtige für ihn war auch das Fernuni-Studium: „Ich konnte mich mit meinen Unterlagen zurück ziehen und dann lernen, wann es mir passte.“ Die Wochentage gehörten dem Medizinstudium, die Abende und Wochenende der Fernuniversität. Nur bei der Diplomarbeit und der gleichzeitigen Promotion kam doch viel auf einmal zusammen: „Aber hier haben mir das Lehrgebiet und das Studierendensekretariat sehr gut geholfen.“ Überhaupt hat ihm die Betreuung durch die Fernuniversität gut gefallen.
Beide Studien ließen sich ohne Schwierigkeiten miteinander vereinbaren: „An der Fernuni hatte ich kaum wirkliche Präsenzveranstaltungen, anders war es im Medizinstudium. Zwei Studien mit vielen Anwesenheitspflichten hätte ich nicht unter einen Hut bekommen.“ So konnte Maurer sein Grundstudium an der Fernuniversität in kurzer Zeit hinter sich bringen. Sein Zweites (Medizin-)Staatsexamen legte er 2004 ab, ging dann im Praktischen Jahr des Medizinstudium für jeweils vier Monate nach Paris und Irland: „Die Klausuren der Fernuniversität habe ich in Dublin im Goethe-Institut geschrieben – das funktionierte absolut problemlos.“

Nachdem Maurer 2005 auch sein Drittes Staatsexamen abgelegt hatte, führte er anschließend sein Promotionsstudium an der Berliner Humboldt-Universität zu Ende. Gleichzeitig absolvierte er den verbliebenen Teil des wirtschaftswissenschaftlichen Fernuni-Hauptstudiums und begann mit der Diplomarbeit: „Ich war 50 bis 60 Stunden ganz gut beschäftigt mit Promotion und Diplom.“

Investition in die Zukunft
Das, was er im wirtschaftswissenschaftlichen Hauptstudium mit dem Vertiefungsfach Dienstleistungsmanagement und dem zweiten Fach Personalführung und Organisation gelernt hat, konnte er sogar schon in seinem Berufsalltag in der Radiologie der Berliner Charité gut gebrauchen: „Für mich war und ist das Fernuni-Studium in erster Linie eine Investition in die Zukunft.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/vielfaeltige_zukunftsperspektiven_193.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>193</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:05:47</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein Job für die Besten der Besten</title>
		<description><![CDATA[Neue Anforderungen an Vertriebsmitarbeitern in der Kraftfahrzeugtechnik: Spagat zwischen BWL und Wissenschaft]]></description>
		<text><![CDATA[In jedem Automobil steckt heute eine Menge Elektronik. Ihr Anteil hat in den vergangenen Jahrzehnten enorm zugenommen, die entsprechenden Lösungen sind deutlich anspruchsvoller geworden. Dadurch hat sich auch die Arbeit im Vertrieb im Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik verändert. Die aus der Automobilindustrie stammenden Kunden erwarten keine Produkte von der Stange, sondern innovative und maßgeschneiderte Individuallösungen in Top-Qualität.

Vertriebsmitarbeiter agieren international für Kunden aus völlig unterschiedlichen Kulturräumen. Die an den Schnittstellen von Technik und Betriebswirtschaft angesiedelte Aufgabe bietet spannende Herausforderungen für verkaufsstarke Talente mit technischem Know-how und unternehmerischer Energie.

Innovative Lösungen
Die Kraftfahrzeugsparte von Bosch zum Beispiel bietet innovative Lösungen unter anderem für aktive Fahrsicherheit. Das Ziel: Die Verkehrssicherheit zum Schutz von Leben und Gesundheit der Fahrer soll verbessert werden. Zu den Produkten gehören Bremsregelsysteme, Sensoren, und neue Funktionen, die sich aus der Vernetzung mit den passiven Sicherheitsund Fahrassistenzsystemen ergeben. Ein Vertriebsspezialist aus diesem Segment braucht hohe Kompetenz bei technischen Systemen. Denn er spricht nicht nur mit den Einkäufern der Kunden, sondern auch mit Mitarbeitern aus deren Entwicklungsund Anwendungszentren. Er muss somit den Bedarf der Kunden genau kennen und wissen, was Bosch in dieser Hinsicht zu bieten hat. „Das ist keine klassische Verkäuferrolle mehr. Der Vertrieb vermittelt heute zwischen dem Bedarf der Kunden und dem Unternehmen&amp;#147;, sagt Michael Wittenauer, Leiter Vertriebskoordination international in der Bosch-Zentrale.

Im Voraus planen
Die beratende Tätigkeit beginnt weit vor dem eigentlichen Verkauf. „Wir können nicht warten, bis der Kunde mit seinen im Lastenheft festgelegten Anforderungen zu uns kommt“, berichtet Wittenauer. Die im technischen Vertrieb tätigen Spezialisten gestalten das Lastenheft vielmehr mit. Sie müssen schnell wissen, was die Kunden brauchen, beispielsweise wenn ein Hersteller die Produktion eines neuen Modells plant. Dazu stellt er eine Anfrage an den Automobilzulieferer, ein passendes ESPSystem anzubieten. Die Herausforderung liegt nun darin, die Elektronik des ESP so zu programmieren, dass sie perfekt zu dem neuen Modell beim Kunden passt und in jeder Situation richtig reagiert. Da diese „Applikation“, also die Anpassung der Software pro Modell bis zu zwei Jahre dauert, versuchen die Vertriebsmitarbeiter gemeinsam mit Produkt- und Systementwicklern, weit im Voraus dem Kundenbedarf auf den Grund zu gehen.

Hohe Anforderungen an Bewerber
So brauchen die Vertriebsmitarbeiter umfangreiches Produkt- und Systemwissen. Viele Mitarbeiter im technischen Vertrieb sind deshalb Ingenieure. „Sie brauchen ein gutes technisches Know-how, andererseits müssen sie auch mit Einkaufsabteilungen auf Augenhöhe sprechen können. Wir brauchen also Ingenieure mit guten Betriebswirtschaftskenntnissen oder Betriebswirte mit gutem technischem Verständnis“, sagt Wittenauer. Für den Führungsnachwuchs im technischen Vertrieb gibt es daher ein eigenes Traineeprogramm. „Das ist ein sehr exklusiver Kreis, der hohes Ansehen genießt, insbesondere bei den Hochschulen. Wir nehmen nur etwa ein Dutzend pro Jahr auf – außer guten Zeugnissen sind dabei Kompetenzen wie Führungsqualität, Kommunikationsfähigkeit und interkulturelle Kompetenzen gefragt. Wir brauchen einfach die Besten der Besten, dafür investieren wir viel“, sagt Wittenauer.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/ein_job_fuer_die_besten_der_besten_192.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>192</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:59:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Elektrisch zur Uni</title>
		<description><![CDATA[Verkehrsinfarkt in den Innenstädten, Feinstaubalarm und astronomische Energiepreise – Studierende halten dagegen.]]></description>
		<text><![CDATA[So präsentierte der Fachbereich Maschinenbau der FH Dortmund auf der Hannover Messe 2008 ein zweisitziges Elektrodreirad für den Stadtverkehr. Bei einem Gewicht von rund 200 kg erreicht das Gefährt mit nur vier Kilowatt Leistung Geschwindigkeiten von 50 Stundenkilometern, für den Stadtverkehr allemal ausreichend.

Rund ein Jahr benötigten die Studierenden um Professor Wilfried Fischer, um das Fahrzeug von den ersten Entwürfen an zu entwickeln. Um das geringe Gewicht zu erreichen, wurde konsequent auf Leichtbauweise gesetzt. Dabei spielte der intensive Einsatz von computergestützter Konstruktionssoftware
eine zentrale Rolle. Bei der rechnergestützten Bauteiloptimierung kam das ebenfalls im Leichtbau-Technologie- Center entwickelte System „Opium“ zum Einsatz, das die FH bereits auf der Cebit präsentiert hat.
Mit der Diagnosesoftware können Rahmen-, Schalen- und Volumentragwerke durch Optimierungen automatisch den Beanspruchungen angepasst werden, so dass gewichtsoptimale Bauteile entstehen. So konnten die beiden Absolventen Daniel Hohmann und Michael Walter den Gitterrohrrahmen des Fahrzeugs soweit abspecken, dass bei ausreichender Steifigkeit ein extrem leichtes Chassis entstand.

Stauraum für den Wocheneinkauf
Die integrierten Blei-Gel-Batterien gewährleisten dabei eine Reichweite von rund 100 Kilometern. Diese werden in Zukunft durch eine Brennstoffzelle unterstützt, um eine noch größere Reichweite zu erzielen. Aber auch hier vermutet Fischer noch weiteres Verbesserungspotenzial, schließlich wiegen die Batterien zusammen rund 100 Kilogramm – mehr als das ganze Fahrzeug. Lithium-Ionen-Batterien, so der Maschinenbauer, seien erheblich leichter und böten gleichzeitig eine höhere Reichweite – erste Entwürfe dafür sind bereits in der Entwicklung.
Neben ausreichend Platz für zwei Erwachsene birgt das voll gefederte Gefährt Stauraum für den Wocheneinkauf. Für die Zukunft plant Fischer mit seinen Studierenden, die jetzige Roadster-Version um eine Cabrio-Variante zu ergänzen, die vollen Fahrspaß bei jedem Wetter bieten soll. An der notwendigen Straßenzulassung wird derzeit noch gearbeitet.

Hochgeschwindigkeit mit Elektromotor
Deutlich mehr Fahrspaß, dafür aber erheblich weniger praktischen Nutzen, bietet ein Gefährt von Studenten der Ohio State University. Bei einem Rennen in der Salzwüste von Benneville Salt Flats im US-Bundesstaat Utah brachte „Buckeye Bullet“ aus auf mehr als 500 Stundenkilometer – Geschwindigkeitsrekord für Elektroautos.
Der E-Racer musste dabei nicht nur den extremen Bedingungen der Wüste standhalten, sondern auch dem Druck der internationalen Konkurrenz. Für die Konstruktion setzte das Studententeam die SolidWorks-Lehrversion des französischen 3D-Spezialisten Dassault ein. Mit der Lösung konnten Änderungen sofort automatisch im Konstruktionsprozess umgesetzt werden, so dass die Zeit für den Neuaufbau von Volumenmodellen eingespart wurde. „Bei der Konstruktion so schneller Elektrofahrzuge spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle“, erklärte Isaac Harper, Leiter des Buckeye Bullet-Teams. „Die schwierigste Aufgabe war, einen Motor mit einem Durchmesser von 43 Zentimeter in ein nur 60 Zentimeter großes Gehäuse einzupassen“, so Harper. Bereits vor vier Jahren begannen die Studenten Buckeye Bullet zu konstruieren. Ziel war es, sämtliche Geschwindigkeitsrekorde zu Land zu brechen.

Praxisnahes Arbeiten
Förderer des Projekts ist das Zentrum für Automobilforschung der Universität. Im Rahmen dieser Projekte gewinnen die Studenten Einblicke in die Arbeit mit Sponsoren und lernen neben der Teamarbeit auch den Umgang mit Lieferanten, das Einhalten von Lieferfristen und das Auswerten von Analyseergebnissen zur Verfeinerung der Konstruktionen. Dabei arbeiten sie in Teams, die sich auf unterschiedliche Fachbereiche wie Antrieb und Aerodynamik konzentrieren. Den Teams obliegt die gesamte Konstruktion und Produktion, wobei hin und wieder auf den fachmännischen Rat anderer Fachbereiche und externer Einrichtungen zurück gegriffen wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/elektrisch_zur_uni_191.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>191</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:54:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Smart Vibrations: Studenten aus Krefeld und Bochum entwickeln Fahrsimulator</title>
		<description><![CDATA[Studentin Anja Stieglitz nimmt am Steuer des hochschuleigenen „Smart“ Platz, bringt Sitz und Lehne in eine angenehme Position und dreht dann den Zündschlüssel um. Um jetzt durchzustarten, muss sie jedoch nicht den Motor aufheulen lassen: Die Straße mit ihren Kurven und Geraden kommt via Monitor und Beamer-Leinwand auf sie zu, animiert von dem Autorennspiel „Need for Speed“. Gasgeben, lenken, bremsen - alles funktioniert wie im richtigen Auto.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Umrüstung des „Smart“, der noch einen Bruder aus Bochum hat, zu einem Fahrsimulator ist eine Gemeinschaftsproduktion der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Bochum. Die beiden Master-Studentinnen Anja Stieglitz und Sabrina Stiller sowie ihr Kommilitone David Schmidt berechneten mathematische Modelle der Bewegungsabläufe, entwickelten Konzepte zur Umsetzung der Bewegung und kümmerten sich überhaupt um alles Maschinenbaulich-Mechanische.

Ihre Kommilitonen aus dem Schwerpunkt ITAutomotive der Hochschule Bochum griffen alle Fahrsignale auf elektrischen Weichen ab und koppelten diese mit dem Computerspiel. Mit anderen Worten: sie machten das Auto USB-fähig. Das interdisziplinäre Projekt sollte vor allem auch den Spaß am Studieren fördern, so die beiden Professoren Dr. Patric Enewoldsen (Krefeld) und Dr. Jörg Wollert (Bochum). Und den hatten sie selbst, als sie mit den beiden Hochschul-Smarts gegeneinander um die Wette fuhren.

In der zweiten Stufe des Projekts, die im Frühjahr nächsten Jahres beginnt, wird das Fahrgefühl noch realistischer. Denn dann wird das eineinhalb Tonnen schwere Auto auf ein zwei Meter hohes Gestell gesetzt und kann bis zu 35 Grad zur Seite kippen. Vorversuche, bei denen ein Student auf seinem Sitz in alle Richtungen geschwenkt wurde, haben schon stattgefunden. Weil das Sehen das subjektive Empfinden von Kurvenfahrten verändert, wurden ihm die Augen verbunden, um die tatsächlich notwendigen Schräglagen zu ermitteln. Das hilft, Baukosten und Energie einzusparen.
In Fahrschulen und Autohäusern, aber auch auf Messen wird man den in Bochum und Krefeld entwickelten Fahrsimulator künftig vielleicht antreffen können. Denn er kostet nur etwa 150 Euro, und auch ein Smart lässt sich ohne große Probleme auf einem Hänger oder Lkw transportieren. Wie auf der Carrerabahn gegeneinander anzutreten, wird dann für die Besucher zu einem echten „Highlight“. Sie erleben eben „Smart Vibrations“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/smart_vibrations_studenten_aus_krefeld_und_bochum_entwickeln_fahrsimulator_190.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>190</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:49:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rennpappel aus North Carolina</title>
		<description><![CDATA[Reifen, Bremsen und Motor sind die einzigen Teile beim Sportwagen „Splinter“, die nicht aus Holz gefertigt wurden.]]></description>
		<text><![CDATA[Gewöhnliche Supersportwagen werden aus Alu oder Kohlefaser geformt. Amerikanische Studenten haben Holz als Werkstoff für Sportwagenträume entdeckt - und zwar von der Karosse bis hin zum Fahrwerk. Klar, dass der Name des Boliden hölzern klingt: Splinter, oder zu deutsch Splitter.

Nein, sie seien nicht auf einer Mission unterwegs, sie wollen nicht die Welt retten und auch nicht Menschen zu Autos aus Holz bekehren, so Student Joe Harmon auf der Website, die den Bau des Splinter dokumentiert. Der Splinter sei einfach die Abschlussarbeit von Studenten der North Carolina State University in deren Rahmen der Umgang mit dem Werkstoff Holz erfahren werden soll.

Holzreifen finden keine Verwendung
Im Endstadium soll der 4,43 Meter lange, 2,08 Meter breite und 1,07 Meter hohe Hochleistungs-Mittelmotor-Sportwagen ein Gewicht von knapp 1100 Kilogramm auf die Waage bringen.
Das Chassis des Splinter entsteht aus verleimten Holzfurnieren und bringt es auf einen Radstand von 2,66 Meter. Leimholz bildet auch die Basis für die Fahrwerksausleger an allen vier Rädern sowie die oben querliegenden Blattfederpakete und die Lenksäule samt Lenkrad. Selbst bei den Radsternen vertrauen die Studenten auf Holz, genauso wie bei der Karosserie. Holzreifen finden allerdings keine Verwendung – vorn drehen sich 265/35-19er Michelin-Pneus, hinten 335/30-20er Reifen.

Genügend Power: Satte 600 PS
Konventionell kommen auch die Felgenbetten, die Scheibenbremsen und die Sechskolben-Bremszangen daher. Standardbauteile sind ebenfalls das manuelle Sechsgang-Getriebe, sowie der 4,6-Liter- V8-Motor, dem zwei Kompressoren und Ladeluftkühler satte 600 PS entlocken sollen. Lediglich die Zylinderkopfdeckel sind hier ebenfalls aus Holz gefertigt.

Um zu vermeiden, dass der hölzerne Motorraum durch die Hitze zu einem Raub der Flammen wird, haben die Studenten die Zylinderköpfe des V8 umgedreht. Die Auslässe weisen nun nach innen, der zentrale Auspuff entfaltet sich zudem über dem Heck zu einem großen Spoiler. Das schafft Abtrieb und effektive Kühlung. Sollte der Splinter je Fahrt aufnehmen heißt es so in jedem Fall – Finger weg.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/rennpappel_aus_north_carolina_189.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>189</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:30:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Prozessplanung im Detail - Martina Königbauer berichtet über ihre Karriere</title>
		<description><![CDATA[Zunächst ging es ihr wie vielen Schülern, die kurz vor dem Abitur stehen. Martina Königbauer wusste nicht genau, wie ihr beruflicher Weg nach dem Abitur weitergehen sollte. „Technisches Interesse war vorhanden und mir war auch bewusst, dass betriebswirtschaftliche Zusammenhänge wichtig sind“, erzählt die heute 24-Jährige]]></description>
		<text><![CDATA[Durch einen Aushang an ihrem Gymnasium wurde sie auf das Duale Studium bei Dräxlmaier aufmerksam, einem international agierenden Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Vilsbiburg bei Landshut. Diese Form des Studiums umfasst Praxisphasen im Unternehmen und Theoriephasen an der Berufsakademie in Stuttgart im jeweils zwölfwöchigen Wechsel. Martina entschied sich für die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen, um sowohl den technischen, als auch den wirtschaftlichen Part näher kennen zu lernen.
„Als Start in den Praxiseinsatz fand ein vierwöchiger Durchlauf in der Lehrwerkstatt statt, in der ich erste praktische Erfahrungen im Drehen, Feilen und Fräsen sammeln konnte. Im Anschluss daran lernte ich dann meine Heimatabteilung und meinen Paten kennen.“
Da die Nachwuchskräfte während ihres dreijährigen Studiums möglichst viele Unternehmensbereiche kennen lernen sollen, hat Martina unter anderem die Abteilungen Logistik, Personalwesen und Einkauf durchlaufen. „Am spannendsten war dabei der Bereich Einkauf, in dessen Zusammenhang ich dann auch meinen Auslandsaufenthalt absolvieren konnte. In den USA habe ich die Mittlerfunktion für die Mitarbeiter der deutschen Abteilung Prozess- und Systemmanagement übernommen. Für das amerikanische Purchasing Department habe ich Schulungen in Mexiko absolviert und, zurück in den USA, dann wiederum selbst Kollegen geschult. Dieser Teil meiner Ausbildung war besonders wichtig und lehrreich für mich. Neben der insgesamt sehr interessanten Auslandserfahrung wurde ich hier zusätzlich mit vielen neuen IT-Themen konfrontiert.“

Einsatz als Prozessplanerin
Seit eineinhalb Jahren ist Martina Königbauer nun als Prozessplanerin bei der Dräxlmaier Group im Einsatz. Ihre Abteilung befasst sich mit der Planung, Fertigung und Montage im Fahrzeuginnenbereich. Dabei beginnt ihre Tätigkeit bereits während der Akquise mit der Erstellung des Fertigungsplans, der alle Prozessschritte der Fertigung und Montage beinhaltet, Fertigungsminuten inklusive. Mit diesen Basisdaten wird dann die Anzahl der benötigten Mitarbeiter und Betriebsmittel berechnet und gleichzeitig die Art des Betriebsmittel geplant, die wiederum in die Investitionsplanung fließt. „Die Kundenforderungen werden die gesamte Projektdauer über immer konkreter und müssen dabei stets berücksichtigt werden. Daher wird ein solcher Fertigungsplan zusammen mit dem daraus resultierenden Werkslayout ständig überarbeitet und angepasst. Dabei ist die permanente Abstimmung mit den Bereichen Konstruktion, Kalkulation, Logistik, Einkauf und natürlich mit der Produktion in den Werken, enorm wichtig“, erzählt Martina.

Hohe Internationalität
Besonders attraktiv findet die angehende Ingenieurin die Internationalität ihres Arbeitgebers. Die derzeitige Projektarbeit beinhaltet Dienstreisen zum Produktionswerk in Tunesien. Die Größe des Unternehmens, die Vielfältigkeit der Projekte und Kunden sowie die vielen Unternehmensstandorte verlangen von den Mitarbeitern Flexibilität und Offenheit; für Martina ebenfalls wichtige Kriterien bei der Berufs- und Arbeitgeberwahl. „In meiner beruflichen Zukunft möchte ich die Projektverantwortung, die mir vor kurzem anvertraut wurde, festigen und auf jeden Fall so nah am Produkt bleiben, wie ich es jetzt bin.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/prozessplanung_im_detail_-_martina_koenigbauer_berichtet_ueber_ihre_karriere_188.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>188</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:25:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Im Schatten der Großen</title>
		<description><![CDATA[Automobilzulieferer fristen ihr Dasein eher im Verborgenen, aber ihr Anteil an der Wertschöpfung übersteigt den der großen Fahrzeugschmieden in einigen Bereichen erheblich.]]></description>
		<text><![CDATA[Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Automobilbranche boomt. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) stellten die deutschen Kfz-Schmieden 2006 mehr Fahrzeuge her als je zuvor. Gegenüber dem Vorjahr war ein Wachstum von rund sechs Prozent zu verzeichnen.

Der europäische Markt spielt beim Wachstum indes eine untergeordnete Rolle: Hier stieg der Absatz um drei Prozent, in den Ländern des früheren Warschauer Pakts, auf dem Balkan und in der Türkei wuchs das Segment um elf Prozent, im restlichen Asien und im Nahen Osten um beachtliche 29 Prozent. In Nord- und Südamerika sowie in Afrika sanken die Verkaufszahlen dagegen.
Ganz ähnlich sieht es bei den Zulieferbetrieben aus, wenn auch die Unternehmen dieser Branche mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. So drücken die steigenden Materialkosten vor allem von Stahl und Kupfer auf die Margen der Unternehmen. Andererseits entwickeln sich aber vor allem in China und Indien gewaltige Wachstumschancen.

Qualifiziertes Personal gesucht
Kein Wunder also, dass die Branche ähnlich wie der sonstige Maschinenbau Hände ringend nach qualifiziertem Personal sucht. Daran ändert offenbar auch die Errichtung von Produktionsstätten außerhalb der Europäischen Union nichts – im Gegenteil. „Gerade weil deutsche Zulieferer anderswo auf der Welt neue Standorte eröffnen, gerade weil mittelständische Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und Fertigungsanlagen in Low-Cost- Countries errichten, ist die Beschäftigung in der Automobilindustrie in Deutschland in den letzten 15 Jahren, entgegen dem allgemeinen Trend am Arbeitsmarkt, gewachsen“, ist VDA-Präsident Matthias Wissmann überzeugt. Durch den Ausbau neuer Standorte würden sich die Zulieferbetriebe Zugang zu neuen Märkten schaffen und so ihre Position am Markt stärken. „Es wäre eine sträfliche Schwächung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit, neue, aufstrebende Märkte nicht auch mit Fertigungsstätten vor Ort zu erschließen.“
Bei dieser Pionierarbeit sind es nach Wissmanns Ansicht vor allem die mittelständischen Unternehmen, die mit großem Mut und großer Energie die neuen Chancen der Globalisierung nutzten und auch außerhalb Deutschlands neue Fertigungsstätten schaffen würden. Die Entwicklungsarbeit findet in den meisten Fällen nach wie vor in Deutschland statt und auch beim Aufbau und dem Betrieb der Anlagen sind in der Regel deutsche Ingenieure beteiligt.

Weit gesteckte Betätigungsfelder
Die Betätigungsfelder innerhalb der Branche sind denkbar weit gesteckt, sorgen doch die meist mittelständischen Unternehmen für die Gestaltung und den Ausbau des Innenraums, für Navigation, Verkabelung, die Entwicklung neuartiger Bremssysteme, Innen- und Außenbeleuchtung. Einige Zulieferbetriebe können theoretisch sogar ein Auto komplett bauen – angefangen bei den ersten Studien über die Herstellung des Prototyps bis hin zur Serienreife einschließlich der Produktion von Werkzeugen und Maschinen für die Fertigungsstraße.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/im_schatten_der_grossen_187.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>187</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:19:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Summer Sessions an nordamerikanischen Universitäten</title>
		<description><![CDATA[Vollgas in den Semesterferien]]></description>
		<text><![CDATA[Neben der „klassischen“ Möglichkeit eines Auslandssemesters während des Studiums in Deutschland erfreut sich seit einigen Jahren eine weitere Form des Auslandsstudiums wachsender Beliebtheit – die Teilnahme an einer so genannten Summer Session.
Summer Sessions stellen eine besondere Studienform dar, die von einer ganzen Reihe nordamerikanischer Universitäten in den Semesterferien in der Zeit zwischen Mai und September angeboten wird. Es handelt sich dabei um komprimierte Semester von meist fünf oder sechs Wochen Dauer, in deren Verlauf die Teilnehmer zumeist zwei oder maximal drei Kurse aus dem Lehrangebot der Universität belegen.

Der Umfang des Studienangebots der Summer Sessions unterscheidet sich insofern vom regulären Studienangebot der Hochschulen, als dass natürlich jeden Sommer nur eine gewisse Auswahl aus dem enormen Kursangebot der Universitäten angeboten werden kann. Dennoch übersteigt die Anzahl der angebotenen Kurse – in der Regel kann in jedem Sommer aus einem Katalog von 300-500 Kursen aus nahezu allen denkbaren Fachbereichen ausgewählt werden – das für deutsche Studenten Gewohnte bei Weitem.
Inhalte und Stoffmenge der Kurse sind in der Regel im Sommer identisch mit denen während des übrigen akademischen Jahres, die Intensität und Wochenstundenzahl ist aufgrund der kürzeren Dauer der Summer Sessions jedoch um einiges höher. Zudem werden während des Sommers ganz normale universitäre „Credits“ erworben, so dass es nach vorheriger Absprache mit den deutschen Professoren und Prüfungsämtern für deutsche Studenten meistens möglich ist, sich die belegten Kurse für das Studium an der Heimatuniversität anrechnen zu lassen.

Welche Universitäten bieten Summer Sessions an?
In Deutschland besonders bekannt sind die Summer Sessions der Boston University und der Universitäten des äußerst renommierten „University of California (UC)“ Verbundes wie zum Beispiel der UC Berkeley und der UCLA. Doch auch andere Universitäten wie beispielsweise die sehr international ausgerichtete Hawaii Pacific University in Honolulu, die Boston University oder die traditionsreiche Saint Mary's University in Halifax an der kanadischen Ostküste bieten im Sommer eine umfangreiche Palette von Kursen aus den verschiedensten Fachbereichen an.

Wer kann an einer Summer Session teilnehmen?
Die Teilnehmer der Summer Sessions setzen sich in der Regel aus einheimischen Studenten der jeweils anbietenden Universität, einheimischen Studenten von anderen amerikanischen Universitäten sowie internationalen Studenten und Abiturienten zusammen.

Bewerbungsvoraussetzungen
Anders als während des übrigen akademischen Jahres gilt in Bezug auf die Summer Sessions an den meisten nordamerikanischen Universitäten eine so genannte „Open Enrollment Policy“. Diese besagt, dass jeder Bewerber, der einige wenige Grundvoraussetzungen (Abitur/Fachabitur, Englischkenntnisse) erfüllt, an den Summer Sessions teilnehmen darf. Eine ansonsten in den USA sehr übliche Auswahl nach Abiturnote bzw. Noten aus dem Studium oder gar ein umfangreiches Auswahlverfahren mit Motivations- und Referenzschreiben findet hingegen nicht statt.
Dadurch bieten die Summer Sessions gerade an den besonders renommierten Universitäten eine fast einmalige Chance, das dortige Campusleben kennen zu lernen und von der exzellenten Qualität der Lehre zu profitieren.

Semesterferien sinnvoll nutzen
Reizvoll sind die Summer Sessions für deutsche Studenten unter anderem auch deshalb, weil sie zumeist in den Zeitraum der deutschen Sommersemesterferien fallen und ihnen somit die Möglichkeit eröffnen, im Ausland zu studieren, ohne auch nur eine einzige Veranstaltung an der Heimatuniversität in Deutschland zu verpassen. Diese sinnvolle Nutzung der Semesterferien für die persönliche und fachliche Weiterbildung ist ein Aspekt, der auch auf die meisten potentiellen Arbeitgeber sehr positiv wirkt, da diese das dabei gezeigte hohe Maß an Eigeninitiative in der Regel sehr schätzen.

Als offizieller Repräsentant der genannten Universitäten und ihrer Summer Session – Programme ist College-Contact.com dafür zuständig, Interessenten kostenlos zu beraten und bei der Bewerbung zu unterstützen. Zudem steht College-Contact.com für alle Fragen rund um das Thema Studieren im Ausland zur Verfügung.


Kontakt

College-Contact.com
Alexandra Michel

Telefon: 0251 - 762 5781

E-Mail: summersessions@college-contact.com
Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/summer_sessions_an_nordamerikanischen_universitaeten_168.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Aschendorff</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>168</guid>
		<pubdate>2007-10-01 13:22:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Universität Twente: klein aber vielfältig</title>
		<description><![CDATA[Eine Hochschule packt aus]]></description>
		<text><![CDATA[Enschede: Ein Blick in den Studienguide und alles ist klar. Es ist so etwas wie „Liebe auf den ersten Blick“. Zumindest empfanden das die nahezu 8500 Studenten der Universität Twente (UT). Mit 20 Studiengängen und einem Uni-Campus, der neben vielen Sporteinrichtungen auch ein Theater, Restaurants und diverse Kneipen bietet, gehört die Universität inzwischen zu den beliebtesten Unis im Grenzgebiet Deutschland – Niederlande.
Von der Advanced Technology bis hin zur Wirtschaftsinformatik werden die unterschiedlichsten Studiengänge angeboten. Twente ist eine junge Hochschule mit dem Leitspruch „Keine Tradition, sondern Ambition“. Ein Motto, durch das sich die Uni gerade auf der Forschungsebene eine dauerhafte Position in der Weltspitze sichert.

Persönlicher Kontakt wird groß geschrieben
Selbst in den Niederlande zählt die UT mit nur 8500 Studierenden zu den Kleineren. Dass das aber durchaus ein Vorteil sein kann, zeigt das intensive und persönliche Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden.
Kontinuierliche Ansprechpartner und eine optimale Betreuung – auch der ausländischen Studenten – sprechen für sich. Für die deutschen Studenten wurde eigens das so genannte D-Team ins Leben gerufen. 24 Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen stehen den „Neuen“ mit Rat und Tat zur Seite. Um einen ersten Einblick in den Arbeitsalltag eines Studenten zu bekommen, bietet die UT den „meeloopdag“ (Schnupper-Tag) und den klassischen „Tag der offenen Tür“ an. Am „meeloopdag“ können interessierte Schüler einen deutschen Studenten einen ganzen Tag lang begleiten, um so in das Studentenleben hineinzuschnuppern.

Sprachkurse, die für die Zulassung zum Studium unerlässlich sind, werden in der Regel zum Sommer angeboten. Während der Sprachkurse erreichen die Studenten das Niveau, das für ein Studium in den Niederlanden Voraussetzung ist.




Die Hochschule Twente
Die Universität Twente (UT) ist eine unternehmende Universität. Unternehmend im Sinne von: kreativ sein, Grenzen verlegen, sich Risiken gewachsen fühlen und energisch auftreten. Die UT, gelegen zwischen Hengelo und Enschede bietet 20 Vollzeit-Bachelor Studiengänge an auf dem Gebiet von Gewerbe und Verwaltung, konstruierende Technik, Verhaltenswissenschaften, ICT, medizinische Wissenschaft und technische Wissenschaft.

Kontakt:
Universiteit Twente
Studie Informatiecentrum
Postbus 217
7500 AE Enschede
Nederland

Deutsche Hotline
+ 31 53 489 3360 (Mittwoch)

Niederländische Hotline
+ 31 53 489 2403

E-mail: study@utwente.nl
Internet: www.utwente.de




Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.stuyin.nl Informationen über Studienmöglichkeiten sowie über das Land selbst. Die Seite ist in englischer Sprache verfasst.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.




Weitere Informationen für Studienbeginner zum Studium in den Niederlanden gibt es bei:

Nuffic, Netherlands Organization for international cooperation in higher education
Postbus 29777 | 2502 LT The Hague
Telefon: +31 (0)70 426 02 00 | Telefax: +31 (0)70 426 02 29
www.nuffic.nl (Niederländisch und Englisch)

Ministerie van onderwijs, Bildungsministerium
Postbus 16375 | 2500 BJ Den Haag
Telefon: +31 (0)70 412 34 56 | Telefax : +31 (0)70 412 34 50
www.minocw.nl

VSNU Vereniging van Universiteiten, Verband niederländischer Universitäten
Postbus 13739 | 2501 ES Den Haag
Telefon: +31 (0)70 302 14 00 | Telefax: +31 (0)70 302 14 95
www.vsnu.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/universitaet_twente_klein_aber_vielfaeltig_167.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>167</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:17:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung in den Niederlanden</title>
		<description><![CDATA[Ohne Moos nix los]]></description>
		<text><![CDATA[Damit der Traum vom Studium bei den Nachbarn in den Niederlanden auch Realität werden kann, gibt es für Studienanfänger einiges zu bedenken. Zum Beispiel, dass die Lebenshaltungskosten in den Niederlanden etwas höher als in Deutschland sind. Genau wie in Deutschland verlangen auch niederländische Universitäten und Fachhochschulen Studiengebühren, die derzeit einheitlich bei 1500 Euro pro Jahr liegen. Studenten aus der Europäischen Union jedoch können, so lange sie in Vollzeit studieren und unter 30 Jahren alt sind, einen Teil der Summe zurückerstattet bekommen – bis zu 890 Euro. 
Studenten, die ihren Wohnsitz in Deutschland behalten, können dort das so genannte „Grenzpendler-Bafög“ beantragen. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, ein Bahnticket vergünstigt zu bekommen.

Staatliche Unterstützung ist möglich
Aber auch der niederländische Staat unterstützt die ausländischen Studenten. Wenn sie einen Job bei einer niederländischen Firma ausüben und dort eine Mindestanzahl von Arbeitsstunden vorweisen können, ist es möglich, staatliche Unterstützung zu beantragen. Anders als beim deutschen Bafög werden zur Berechnung der möglichen Unterstützung, die bis zu 700 Euro betragen kann, ein Basisbetrag, das Elterneinkommen und die Option auf ein zusätzliches Darlehen zugrunde gelegt. Informationen hierzu erteilen die Service-Büros der Hochschulen und Universitäten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_in_den_niederlanden_166.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>166</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:12:49</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Freshman Year im niederländischen Deventer</title>
		<description><![CDATA[Überblick vor dem Studium
Ein vorgeschaltetes Studienjahr kann die Entscheidung über das Studienfach deutlich erleichtern.]]></description>
		<text><![CDATA[Geisteswissenschaftlich soll es sein, eher naturwissenschaftlich-technisch, kaufmännisch oder soziologisch orientiert – die meisten Abiturienten haben eine grobe Vorstellung davon, in welche Richtung sie sich bei ihrer Studienwahl orientieren wollen, den meisten fehlt aber der Überblick, um eine wirklich sinnvolle Entscheidung zu treffen.

Unterricht in englischer Sprache
Diese Entscheidungsgrundlage versucht die Academia Vitae im niederländischen Deventer zu liefern: Beim Freshman Year werden den Studierenden Einblicke in die Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften vermittelt. Vom Herbst 2008 an werden bis zu 20 Studierende auf dem Campus in der niederländischen Kleinstadt Deventer zusammen leben und arbeiten. Damit will die Universität Schulabgängern nicht nur den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten erleichtern. Mit dem thematischen Zuschnitt der einjährigen Propädeutik werden die Teilnehmer zudem in die weltweiten intellektuellen, künstlerischen und kulturellen Traditionen eingeführt und lernen, diese nachzuvollziehen.
Die Veranstaltungen im Rahmen des Freshman Years werden von Professoren niederländischer Universitäten gehalten und fi nden ausschließlich in englischer Sprache statt. Ganz nebenbei verbessern die Teilnehmer so auch noch ihre Sprachkenntnisse. Darüber hinaus bietet die Academiea Vitae im Freshman Year auch Niederländisch-Kurse an, so dass die Grundlage für ein späteres Studium in den Niederlanden gelegt wird.

Die private Hochschule sieht sich selbst als Universität in der Tradition amerikanischer Colleges, wo das Freshman Year zum Standardprogramm gehört. Dort wie in Deventer wohnen, leben und lernen die Studierenden auf dem Campusgelände zusammen. In diesem Jahr legen sie den Grundstein für ihre erfolgreiche akademische Laufbahn.

Gut gerüstet für das Studium
Im Freshman Year lernen Teilnehmer strukturiertes Arbeiten, Lesen von anspruchsvollen englischen Texten, den akademischen Gebrauch der englischen Sprache und analytisch-kritisches Denken. Wenn sich durch diese Arbeit die eigenen beruflichen Interessen eines jeden herauskristallisiert haben, können die Teilnehmer eine fundierte Entscheidung über ihre nächsten Karriereschritte treffen. Sie sind bestens gerüstet, um mit großem Ehrgeiz und Enthusiasmus ein Studium an einer niederländischen oder internationalen Universität zu beginnen.




Anmeldungen und weitere Informationen auf Deutsch und Niederländisch unter www.academiavitae.nl.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/freshman_year_im_niederlaendischen_deventer_165.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>165</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:10:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hotelmanagement bietet rosige Aussichten</title>
		<description><![CDATA[Service in Perfektion
Für den Einstieg in die gehobene Gastronomie ist eine fundierte Ausbildung zentrale Voraussetzung.]]></description>
		<text><![CDATA[Jährliche Zuwachsraten von 3,9 Prozent auf einem enorm hohen Niveau, das bereits jetzt einen Jahresumsatz von 5,4 Billionen Euro übersteigt – kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen.
Kein Wunder also, dass allenthalben neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden: Perfekter Service, der weit über das Erwartete hinaus geht und internationales Management auf höchstem Niveau. Wenn der Gast einen Wunsch hat, den er noch nicht formulieren konnte, weil er ihm noch nicht klar genug war, sollten die Mitarbeiter des Hotels im Prinzip schon die nötigen Vorbereitungen getroffen haben, um diesen Wunsch zu erfüllen. Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zur Zeit 600 000 Führungskräfte und diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln.
Die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von gut und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben sondern mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben komplexe Betriebe erfolgreich durch den globalen Wettbewerb der Hospitality-Branche zu führen.

Hoher Standard der Ausbildung
Relativ sichere Eintrittskarte in die führenden Hotels der Welt ist ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz, die seit jeher bekannt sind für die Ausbildung angehender Top-Hoteliers. Zu den angesehensten gehören etwa die beiden Hotelmanagement-Schulen Les Roches und Glion, die laut einer aktuellen Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen. Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben noch auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht nur der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres ein Master-Studium aufsatteln oder sich für den zweiten Abschluss an einer anderen Hochschule etwa in den USA bewerben.

Praxis von Anfang an
In Glion wie in Les Roches werden Bachelor- Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung erfahrener Gastronomie- Profis. Nach getaner Arbeit wird reflektiert, was geklappt hat und wo die Fehler lagen und alle praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die es erst ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, dem bei Intercontinental Europe 640 Hotels unterstanden, zahle sich besonders gut aus, wenn sie mit allgemein bildendem Unterricht einher gehe. Darum ist an beiden Schulen für die jungen Jahrgänge auch das Praktikum verpflichtend. Nach dem ersten und nach dem dritten oder vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl.

Durch das Praktikum erlangen die Studierenden indes nicht nur Erfahrung, sie erhalten auch Credit Points für ihr Studium. Schließlich werden die Praktikanten in der Regel nicht nur bezahlt, die Hotels erwarten auch von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Im Schnitt erhalten Studenten aus Glion und Les Roches von den Schulen sechs Angebote pro Semester für Praktikumsstellen in Top-Hotels.

Vier Stellenangebote pro Absolvent
Nach dem Studium haben die Absolventen beste Chancen, an einer der Top-Adressen unterzukommen, besuchen doch regelmäßig die Personaler aller großen Hotelketten die Schulen auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote – so hatten 94 Prozent der Absolventen im vergangenen Jahr einen Job in der Tasche, noch bevor sie die Schulen verließen.




Selbstständigkeit beweisen

Ein Auslandsaufenthalt macht sich im Lebenslauf ausgesprochen gut, erkennen doch Personaler den Aufbruch ins Ungewisse als Nachweis selbstständigen Denkens und Handelns an.

Trotz stetig steigender Studierendenzahlen konnten die Schweizer Universitäten bisher auf Zulassungsbeschränkungen für andere als die medizinischen Fächer verzichten. In der Schweiz existieren zwölf anerkannte universitäre Hochschulen, acht Fachhochschulen, 15 Pädagogische Hochschulen sowie weitere vom Bund unterstützte Universitätsinstitutionen.
Neben den genannten Hochschulen gibt es in der Schweiz noch eine Reihe privater Hochschulen und Institute, die dort erworbenen Abschlüsse werden jedoch von der Schweiz nicht anerkannt – dessen ungeachtet können sie in der Wirtschaft gern gesehen sein.
Das akademische Jahr ist in zwei Semester eingeteilt. Im Herbstsemester beginnen die Lehrveranstaltungen in der Woche 38 und dauern bis zur Woche 51, im Frühlingssemester beginnen sie in der Woche acht und enden in der Woche 22.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hotelmanagement_bietet_rosige_aussichten_164.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>164</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:05:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Linguisten auf Verbrecherjagd</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Germanisten arbeiten in Verlagen und an Universitäten, verstauben im Archiv oder lesen in karolingischer Minuskel Pergamenthandschriften - so zumindest lautet das Klischee. Aber dass es auch anders geht, zeigt die Karriere von Sabine Ehrhardt. Weder sitzt sie in einem dunklen, verrauchten Hinterzimmer, noch ist ihr Schreibtisch umgeben von einem turmhohen Stapel dicker Aktenmappen, auf denen sich die Abdrücke von Kantinenkaffeetassen abzeichnen. Und auch ihr Arbeitsgegenstand entspricht nicht wirklich den Vorstellungen. Sie sucht für das Bundeskriminalamt Verbrecher aufgrund von Texten. Erpresserschreiben sind nur in den seltensten Fällen aus einzelnen Buchstaben zusammen geklebt, die zuvor aus Zeitungen und Zeitschriften ausgeschnitten wurden. „Das ist einfach furchtbar aufwendig - und außerdem hinterlässt man damit wahrscheinlich mehr Spuren als mit einem maschinenschriftlichen Brief.“
Die studierte Philologin arbeitet beim Bundeskriminalamt im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel, einer unscheinbaren Außenstelle der zentralen Ermittlungsbehörde des Bundes, im Kriminaltechnischen Institut, Sachgebiet Autorenerkennung. Im zweiten Stock des Bürogebäudes liest die promovierte Anglistin Erpresserbriefe, Drohungen, Bekennerschreiben, immer auf der Suche nach sprachlichen Auffälligkeiten, mit deren Hilfe sie die regionale und soziale Herkunft des Autors eingrenzt.
Um diese Information so genau wie möglich ermitteln zu können, untersucht Ehrhardt die ausschließlich schriftlichen Texte – gesprochene Texte bearbeitet ein anderes Sachgebiet – auf allen sprachlichen Ebenen: Interpunktion, Morphologie, Satzbau, Grammatik, Wortschatz und natürlich Orthografie. Im Idealfall kann sie durch Vergleich eines neuen Textes mit anderen, die bereits im Archiv lagern, durch Untersuchung eventueller Fehler und durch Überprüfung der stilistischen Gewandtheit des Autors feststellen, ob der Schreiber deutscher Muttersprachler ist, welchen Bildungsgrad er hat und in welcher Region Deutschlands er sprachlich geprägt wurde. Bei dieser, der regionalen Spezifizierung schränkt Ehrhardt allerdings sofort ein: „Schriftliche Texte sind zumeist standardsprachlich geschrieben, und die Standardsprache überdeckt viele dialektale Einflüsse.“ Nur in Ausnahmefällen finden syntaktische Besonderheiten ihren Weg aus einer Mundart in die Schriftsprache eines „inkriminierten Schreibens“.

Aber selbst wenn es scheinbar gelingt, nähere Aussagen über den Autor eines Schreibens zu treffen, besteht noch kein Grund zum Jubel: Immer wieder verstellen sich die Schreiber der Briefe, die letztlich auf Ehrhardts Schreibtisch landen. So zitiert die 32-Jährige einen einige Jahre zurück liegenden Fall. Ein toter Säugling wurde gefunden und die pathologische Untersuchung konnte nicht klar ermitteln, ob das Kind eines natürlichen Todes gestorben ist. Kurz darauf trafen an zwei unterschiedlichen Stellen drei handschriftliche Briefe ein, alle gleichen Inhalts, aber unterschiedlichen Wortlauts: Die Autorin bezeichnet sich selbst als Osteuropäerin, sie halte sich illegal in Deutschland auf und werde zur Prostitution gezwungen und sie sei die Mutter des Kindes, habe aber mit seinem Tod nichts zu tun.
Ein DNA-Test zeigte außerdem, dass sie die Mutter des toten Säuglings war. Mit diesem Hintergrund und den drei Schreiben konnte Ehrhardt schließlich feststellen, dass die Autorin nicht aus Osteuropa stammte, sondern deutsche Muttersprachlerin sein musste. Zwar hätten sich in allen drei Briefen relativ viele grammatische und orthografische Fehler gefunden, die jeder für sich genommen eventuell auf einen fremdsprachigen Hintergrund hätten schließen lassen. Die Fehler tauchten aber jeweils nur in einem Brief auf, in den anderen waren die gleichen Worte und gleiche syntaktische Konstruktionen korrekt. Ein Hinweis also, dass die Autorin sich lediglich verstellte. In diesem Fall wurde die Arbeit von Ehrhardt aber schließlich doch nicht gebraucht: Eine weitere Untersuchung des Säuglings zeigte, dass das Kind nicht überleben konnte, es lag also kein Verbrechen vor.

Welchen Einfluss ihre Entscheidungen haben, ist der Linguistin aus dem BKA häufig nicht ganz ersichtlich: Über die Fälle, an denen sie arbeitet, weiß sie für gewöhnlich nur ausgesprochen wenig, schließlich sei ihre Aufgabe nicht die Ermittlung, sondern lediglich die sprachwissenschaftliche Untersuchung von Texten – Begleitinformationen stören da manchmal sogar, weil sie das Ergebnis beeinflussen können. Zu Gerichtsterminen wird die Gutachterin nur selten bestellt, meist reicht die von ihr erstellte Expertise. Dennoch bezeichnet Ehrhardt ihre Arbeit als einen „Sechser im Lotto“: Philologisch arbeiten, ohne dem Druck und den Ansprüchen einer Universität ausgesetzt zu sein, sprachliche Analysen durchführen und eigenständig themenrelevante Forschungsvorhaben umsetzen – für Ehrhardt das bestmögliche.
Aber nicht nur in dieser Hinsicht ist ihre Arbeit ein Hauptgewinn: Beim BKA arbeiten zwei Sprachwissenschaftlerinnen in der Autorenerkennung. Es gibt also quasi keine Stellen in diesem Bereich, lediglich geringfügig bessere Aussichten bestehen, in der universitären Forschung zur forensischen Linguistik arbeiten zu können.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/linguisten_auf_verbrecherjagd_163.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>163</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:58:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Nachrichten sind heiß begehrt</title>
		<description><![CDATA[Zahlreiche Wege führen zum Traumberuf Journalismus.]]></description>
		<text><![CDATA[Obwohl der Journalismus laut Umfragen immer wieder als einer der unbeliebtesten Berufe aufgefasst wird, ist der Umgang mit Nachrichten, Kamera und Kugelschreiber bei Abiturienten noch immer ausgesprochen beliebt. Die meisten Journalisten kommen noch immer über ein Volontariat in den Beruf. Die Möglichkeit, sich über langjährige freie Mitarbeit und regelmäßige Praktika als so genannter Quereinsteiger eine der begehrten Stellen als Volontär zu sichern, besteht heute kaum noch. Wer den Beruf des Journalisten also als Zukunftswunsch vor Augen hat, der findet sich zunächst nicht am Schreibtisch einer Redaktion, sondern im Hörsaal wieder. Die Wege bis zum heiß ersehnten Titel des Redakteurs sind trotzdem vielfältig:
1. Studium an einem Institut für Studien begleitende Journalistenausbildung
2. Hochschulstudium mit Haupt- oder Nebenfach Journalistik
3. Aufbaustudium Journalistik oder Medienwissenschaft nach abgeschlossenem Fachstudium
4. Studium eines so genannten praxisorientierten Studienganges wie Medien- oder Kommunikationswissenschaft
5. Studium an einer Hochschule/Akademie für Fernsehen und Film

Darüber hinaus gibt es die beliebten Journalistenschulen vor allem der Medienkonzerne, die eine exzellente Ausbildung anbieten. Tausende von Bewerbungen gehen daher pro Studienjahr dort ein. Kein Wunder also, dass das Auswahlverfahren für einen der begehrten Studienplätze streng ist. Neben dem abgeschlossenen Hochschulstudium, das quasi Mindestvoraussetzung für die Bewerbung ist, müssen sich die Interessenten in der Regel einem mehrteiligen Eignungstest unterziehen. Neben Fragen zur Allgemeinbildung müssen die Anwärter eine Reportage oder einen Kommentar in kurzer Zeit verfassen und ein Gespräch erfolgreich durchlaufen. Die endgültige Auswahl der künftigen Volontäre unterliegt je nach Journalistenschule zwei Kriterien: Die einen wählen ihre Schüler allein nach dem Ergebnis der Aufnahmeprüfung und unabhängig von spezifischen Wünschen der einen oder anderen Redaktion aus (etwa Henri-Nannen-Schule, RTL-Journalistenschule, Georg von Holtzbrinck-Schule). Die anderen laden zwar ebenfalls zur Aufnahmeprüfung ein, lassen dann aber die Chefredakteure ihrer Zeitungen und Zeitschriften entscheiden, wer von den Prüfungsbesten einen Platz bekommt. So verfahren zum Beispiel die Burda-Journalistenschule und die Journalistenschule Axel Springer. 
Einige Schulen zahlen ein tarifliches Volontärsgehalt wie die Burda-Journalistenschule und die Georg von Holtzbrinck-Schule, andere, etwa die Henri-Nannen-Schule, ein niedrigeres Gehalt, Eleven der Kölner Journalistenschule zum Beispiel müssen ganz ohne Salär auskommen.

Trotz des hervorragenden Rufes der Journalistenschulen und der vielseitigen Ausbildung, die die Volontäre dort erfahren, haben sich die Zukunftschancen für Jung- Redakteure verschlechtert. Während früher das Abschlusszeugnis einer renommierten Journalistenschule gleichsam Türöffner für eine glanzvolle berufliche Zukunft war, müssen heute auch die Absolventen der Akademien um einen festen Vertrag direkt im Anschluss verstärkt kämpfen.




Journalistenschulen und journalistische Fakultäten (Auswahl)

Deutsche Journalistenschule [München] 
Träger: Verein Deutsche Journalistenschule, finanziert durch zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, den Deutschen Journalisten-Verband, Verdi sowie einige Unternehmen und das Land Bayern
www.djs-online.de

RTL-Journalistenschule [Köln]
Träger: RTL
www.rtl-journalistenschule.de

Berliner Journalistenschule [Berlin]
Träger: Deutscher Journalisten-Verband
www.berliner-journalisten-schule.de

Kölner Journalistenschule [Köln]
Träger: Verein Kölner Journalistenschule
www.koelnerjournalistenschule.de

Journalistenschule Ruhr [Essen]
Träger: WAZ-Mediengruppe
www.journalistenschule-ruhr.de

Axel-Springer-Akademie [Berlin]
Träger: Axel-Springer-Verlag
www.axel-springer-akademie.de

Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten [Düsseldorf] 
Träger: Handelsblatt, Wirtschaftswoche, karriere
www.holtzbrinck-schule.de

Burda Journalistenschule [München]
Träger: Hubert Burda Media
www.burda-journalistenschule.de

Institut für Journalistik [Universität Dortmund]
www.journalistik-dortmund.de

Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft [Universität Hamburg]
www.rrz.uni-hamburg.de/journalistik

Henri-Nannen-Journalistenschule [Hamburg] 
Träger: Gruner und Jahr, Die Zeit
www.journalistenschule.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/nachrichten_sind_heiss_begehrt_162.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>162</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:52:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Solartechnik besitzt ungeheures Entwicklungspotenzial“</title>
		<description><![CDATA[Photovoltaik-Experte Patrik Müller optimiert Maschinen zur Herstellung von Solarzellen in China. Von Christian Zingel.]]></description>
		<text><![CDATA[Diskussionen um den Klimaschutz sind in diesen Tagen das beherrschende Thema in der Gesellschaft und der medialen Öffentlichkeit. Diverse Solarstromkonferenzen werden abgehalten, Passivhäuser zum Energiesparen sind der Schlager in der Baubranche und sogar die größte S-Bahn-Station der Welt in New York erhält eine Photovoltaikverglasung zur alternativen Gewinnung von Energie. Keine Frage, die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung mittels Photovoltaik oder zur Heizungsunterstützung mit Solarthermie liegen voll im gesellschaftlichen Trend der europäischen Industrieländer.

Viele Chancen in der Photovoltaik
Konsequenterweise widmen sich immer mehr technische Universitäten dem Thema Sonnenenergie in Form von Professuren und Teilstudiengängen. „Es stecken einfach unglaublich viele Chancen in der Photovoltaik und die technische Umsetzung durch Forschung an Hochschulen und in der Wirtschaft bietet jede Menge Herausforderungen“. Patrik Müller, seit Juli 2007 Prozessanalytiker des Unternehmens Schmid in Freudenstadt im Schwarzwald, ist fasziniert von seinem Fachgebiet. Der gebürtige Schweizer war bis vor wenigen Monaten noch selbst als Wissenschaftler an der interstaatlichen Hochschule für Technik in Buchs im schweizerischen Kanton St. Gallen tätig und hat dort die Begeisterung für seinen Beruf entwickelt. Bei Schmid arbeitet der Diplom-Ingenieur im Bereich des mAnlagenbaus für die Solarzellherstellung und Modulfabrikation und hilft die hergestellten Maschinen zu optimieren.
„Ursprünglich habe ich von 1996 bis 1999 an der Hochschule für Technik in Buchs Feinwerktechnik studiert, das eine sehr interessante Mischung aus Mechanik und Elektronik beinhaltete. Darauf aufbauend habe ich mich auf Mikrosystemtechnik spezialisiert“, erzählt der 33-Jährige, dessen Interesse für mechanische Dinge durch seinen Vater geweckt wurde. Die Hochschule in Buchs wird interstaatlich von der Schweiz, Österreich und Liechtenstein gefördert und bot Patrik Müller nach seinem Studium eine Stelle am Institut für Mikro- und Nanotechnologie an. „In dieser Zeit wurde mein Interesse für Halbleitertechnik immer stärker, so dass der Weg hin zur Photovoltaik naheliegend war“, erläutert der Diplom-Ingenieur. „Im Rahmen der Auftragsforschung an der Uni konnten wir immer wieder Probleme lösen, für die wir Unterstützung von verschiedenen Fakultäten benötigten.“ An diese spannende Zusammenarbeit erinnert er sich gerne zurück, hat sie ihn doch zu einem Experten in seinem Fachbereich werden lassen, den der Enthusiasmus für die technischen Möglichkeiten nicht loslässt.
„Die Solartechnik ist ein faszinierendes Gebiet und es reizen mich vor allem die ungeheuren Entwicklungsmöglichkeiten“, kann sich der Ingenieur immer wieder für sein Fachgebiet begeistern. „Die Photovoltaik hat das Potenzial, enorm zum Umweltschutz beizutragen und steht für eine saubere Erzeugung von Energie“.

Leben und Arbeiten in China
Dass Prozessanalytiker wie Patrik Müller nicht ausschließlich in Versuchs- und Testlaboren sitzen, zeigen die Zukunftspläne des Diplom-Ingenieurs. Sein Arbeitgeber, Schmid, wird den Schweizer schon in wenigen Wochen für zwei Jahre nach China schicken um Firmen bei der Optimierung der von Schmid gelieferten Maschinen zu unterstützen. Schon bald geht also auch für den Photovoltaik-Experten die dringend benötigte Sonne im (fernen) Osten auf...]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/solartechnik_besitzt_ungeheures_entwicklungspotenzial_161.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Christian Zingel</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>161</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:37:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Unmittelbare Erfolge</title>
		<description><![CDATA[Physiotherapeuten stehen im direkten Kontakt zum Patienten und können oft sehr schnell den Behandlungserfolg beobachten. Von Karsten Peters.]]></description>
		<text><![CDATA[Warum Susanne Matis sich für eine Ausbildung zur Physiotherapeutin entschieden hat, erklärt sie mit wenigen Sätzen: „Ich wollte von vornherein im medizinischen Bereich arbeiten, aber mir war auch klar, dass ich nicht das Durchhaltevermögen hatte, um Medizin zu studieren.“ Als die heute 23-Jährige im Sommer 2001 ihren Realschulabschluss in der Tasche hatte, überlegte sie denn auch nicht lange. Zuvor hatte sie bereits den Tag der offenen Tür an der Eva-Häuser-Schule im westfälischen Bad Rothenfelde genutzt, um sich über die Ausbildung zur Physiotherapeutin zu informieren – und sich für die beginnende Ausbildung anzumelden.

Umfangreiche Ausbildung
Drei Jahre dauert die schulische Ausbildung und umfasst einen Großteil des Stoffes, den auch Ärzte für ihr Physikum nachweisen müssen: Selbstverständlich sind genaue Kenntnisse des Bewegungsapparates aus Muskeln, Sehnen, Nerven, Knochen und Gelenken unbedingt erforderlich, um überhaupt arbeiten zu können. Aber auch die Organe und ihre Erkrankungen spielen eine wichtige Rolle – nur mit dem nötigen Hintergrundwissen können die Therapeuten bei Begleiterkrankungen auf den Patienten eingehen. „Wenn jemand zum Beispiel eine Lungenentzündung hat, muss ich natürlich anders mit ihm umgehen.“
Die anatomischen Grundlagen werden im ersten Jahr der Ausbildung gelegt, im zweiten Jahr kommen Behandlungsmethoden hinzu und es ist an der Zeit, das Gelernte umzusetzen: Einen Großteil der Ausbildung im zweiten und dritten Jahr hat Matis mit Praktika in den Kliniken des westfälischen Kurortes verbracht: Rehabilitation nach schweren Operationen, Remobilisierung in den unterschiedlichsten Bereichen waren die hauptsächlichen Tätigkeiten.

Nach der staatlichen Prüfung im Herbst 2004 begann für Matis eine langwierige Stellensuche. Wurden zu Beginn ihrer Ausbildung Physiotherapeuten noch händeringend gesucht, so war die Nachfrage ein paar Jahre später verschwindend gering. „In Deutschland habe ich keine Stelle gefunden – und mich darum eigentlich nur zum Spaß auf Fuerteventura beworben.“ – mit promptem Erfolg: Zehn Tage nach ihrem Abschluss bestieg Matis das Flugzeug nach Puerto del Rosario. Ein Jahr lang arbeitete die frisch examinierte Therapeutin in einer Praxis auf der kanarischen Insel. Von der Sonne verwöhnt sammelte sie dort viel Erfahrung im Wellness-Bereich, in dem die Chefin der Praxis zahlreiche Leistungen anbot.

Wichtige Weiterbildung
Als zwölf Monate um waren, entschied sich die Berufsanfängerin jedoch, nach Deutschland zurückzukehren, um sich weiterzubilden und künftig auch die manuelle Lymphdrainage anbieten zu können. Aber auch damit war die Stellensuche noch nicht viel einfacher geworden: Erst im Sommer 2006, vier Monate nach Abschluss der Zusatzausbildung, fand sie eine Stelle auf 400-Euro-Basis. Später kam eine halbe Stelle in einer anderen Praxis hinzu und seit August hat sie nun endlich eine volle Stelle als Physiotherapeutin ergattert – ein recht weiter Weg, aber Matis bereut ihre Entscheidung nicht. „Als ich ein halbes Jahr auf Stellensuche war, wollte ich mich an der Schule anmelden und mein Abi nachmachen – aber jetzt bin ich froh, dass ich den Anmeldetermin knapp versäumt habe.“
Die unmittelbaren Erfolgserlebnisse sind es, die Susanne Matis immer wieder für ihren Beruf begeistern: Kinder, die unter ihrer Anleitung Körpergefühl entwickeln oder Gleichgewichtsstörungen in den Griff bekommen, Erwachsene, die nach einer Operation Bewegungsabläufe neu lernen müssen. Dass die Physiotherapeutin eines Tages nach Fuerteventura zurückkehren wird, steht fast außer Frage. „Aber erstmal muss ich für meinen Lebensunterhalt sorgen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/unmittelbare_erfolge_160.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>160</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:32:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vergleichen lohnt sich.</title>
		<description><![CDATA[Studienkredite]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Studium ist teuer – und wer sich vorgenommen hat, seinen Abschluss in der Regelstudienzeit zu schaffen, ohne dabei den Eltern auf der Tasche zu liegen, seinen Lebensunterhalt aber auch nicht vom Bafög bestreiten kann, steht meist vor dem Problem, die akademischen Weihen zumindest teilweise mit einem Kredit bestreiten zu müssen.

Klare Voraussetzungen für einen Kredit
Die entsprechenden Angebote von öffentlich- rechtlichen wie von privaten Banken finden sich spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren wie Sand am Meer. Das älteste Angebot kommt von der öffentlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW. In ihr Programm Studienkredit kann jeder Studierende leicht aufgenommen werden, vorausgesetzt, dass bei ihm noch keine Privatinsolvenz vorliegt. Neben der öffentlichen KfW bieten zahlreiche Geschäftsbanken ihre eigenen Finanzspritzen für Studierende an – ein Vergleich mit dem Angebot der KfW kann sich durchaus lohnen. So hält etwa die Sparkasse einen Bildungskredit bereit, der unabhängig vom Studiengang und vom Einkommen der Eltern eingeräumt wird. Besonders attraktiv ist dabei eine niedrige variable Verzinsung sowie die jederzeitige Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung.

Ein flexibles Angebot
Nach Darstellung der Sparkasse wird er auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten. Das Angebot der Deutschen Bank gewährt nach Abschluss des Studiums eine Schonfrist von bis zu zwölf Monaten, in denen nicht zurückgezahlt werden muss. Den Kredit können die Absolventen über einen Zeitraum von maximal 144 Monaten abstottern. Nach Vereinbarung ist bei diesem Modell auch eine außerordentliche Rückzahlung möglich – ein recht flexibles Angebot also. ]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vergleichen_lohnt_sich_159.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>159</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:28:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Blutegel und Vitamine</title>
		<description><![CDATA[Naturheilkunde und Schulmedizin treffen im Beruf des Heilpraktikers aufeinander – und müssen immer wieder gegeneinander abgewogen werden. Von Karsten Peters.]]></description>
		<text><![CDATA[Im Badesee würde er bei den Schwimmern wahrscheinlich für Panikattacken sorgen, Sabine Prigge dagegen bricht fast in Begeisterung aus, wenn die Sprache auf den medizinischen Blutegel, den Hirudo medicinalis kommt. Zu Anfang, während der Ausbildung zur Heilpraktikerin, sei sie den wurmartigen Blutsaugern zurückhaltend begegnet. Inzwischen aber, nachdem sie einige Erfahrung und erstaunlich Behandlungserfolge mit den Tieren erzielt hat, kennt die Begeisterung kaum Grenzen. „Einiges von dem, was nach dem Einsatz von Blutegeln passiert, ist wissenschaftlich nachweisbar“, erklärt Prigge, die seit April dieses Jahres eine Gemeinschaftspraxis mit einer Kollegin betreibt. So enthalte der Speichel von Blutegeln Hirudin, eine dem Blutverdünner Heparin sehr ähnliche Substanz. Zusammen mit einem Schmerzhemmer im Speichel des Egels ergibt sich daraus ein Wirkstoffcocktail, der bei Arthrosen oder Entzündungen wie dem Tennisarm zu deutlichen Linderungen führen kann. Nach Einsatz eines Blutegels wird das Tier übrigens nicht mehr weiter verwendet. Früher, so erzählt die Heilpraktikerin, kamen die eingesetzten Egel „aufs Altenteil“, schließlich sind die Tiere nach einer Mahlzeit für zwei Jahre gesättigt. Die Egel-Rente ist jedoch einer Reform zu Opfer gefallen. Die Tiere aus der Familie der Ringelwürmer müssen nach dem Einsatz getötet werden. Sabine Prigge gibt sie an einen Kollegen weiter, der sie zum Angeln nutzt. „Die sind hervorragend als Köder für Welse geeignet.“
Trotz dieser unkonventionellen Behandlungsmethode ist die Medizinerin über den Generalverdacht gegen alle Naturheilkundler erhaben, ausschließlich auf Kräuter und Pendel zu vertrauen: Seit 1987 arbeitet sie als Krankenschwester, Mitte der 90-er Jahre absolvierte sie eine Fortbildung für die Intensivkrankenpflege und ist seither auf der Intensivstation der Uni-Klinik Münster beschäftigt.

Veränderungen im Beruf
Dass sie sich vor rund zweieinhalb Jahren entschied, noch eine Ausbildung zur Heilpraktikerin aufzunehmen, erklärt Prigge mit der starken Veränderung ihres Berufes: Sie habe vor 20 Jahren Krankenpflegerin werden wollen, weil sie kranken Menschen helfen, sie unterstützen wolle. Seit einigen Jahren müsse aber das Pflegepersonal immer mehr Untersuchungen und ärztlich angeordnete Behandlungen vornehmen, während gleichzeitig das Pflegepersonal abgebaut werde. „Es bleibt kaum noch Zeit, mit den Patienten zu sprechen, ihnen einfach nur die Hand zu halten, wenn sie Unterstützung brauchen.“
Dennoch will Prigge ihre Arbeit auf der Intensivstation nicht völlig aufgeben, ist sie doch überzeugt, dass Schulmedizin und Naturheilkunde sich hervorragend ergänzen. Oft müsse sie etwa Patienten, die zu ihr als Heilpraktikerin kommen, darüber aufklären, was ihnen Schulmediziner ohne Erfolg erklärt haben – dank Prigges erster Ausbildung kein Problem. „Andererseits rate ich einem Arzt, der sich mit Schnupfen durch die Schicht kämpft, auch schon mal zu bestimmten Naturheilverfahren. Die sind dann ganz begeistert, wenn sie sehen, dass es hilft.“

Grenzen der Naturheilkunde
Für die Ausbildung zur Heilpraktikerin hat Prigge etwas mehr als zwei Jahre benötigt, war sie doch weiterhin berufstätig. Vor große Schwierigkeiten hat sie aber zumindest ein Bereich nicht gestellt: die physiologischen Grundlagen des menschlichen Körpers, die wichtigsten schulmedizinschen Methoden, die auch Teil des Prüfungsstoffs sind, waren für Prigge nichts Neues.
Vor diesem Hintergrund kann die Heilpraktikerin auch ohne Umschweife anerkennen, dass die Naturheilkunde deutliche Grenzen hat. Im Gegensatz zur Schulmedizin unterstütze die Naturmedizin den Körper bei der Selbstheilung, die Schulmedizin könne selbst heilen. „Bei Akuterkrankungen, etwa anaphylaktischem Schock, Asthma- Anfällen oder Infarkt kann ich nur erste Hilfe leisten. Behandeln muss ein Arzt – so schnell wie möglich.“ Auch bei schweren Erkrankungen wie Krebs verweist Prigge ihre Patienten an Schulmediziner, bietet aber nach erfolgter Behandlung Unterstützung bei der Rekonvaleszenz an.




Schulmedizin als Basis

Eine breite, fundierte Ausbildung sei nötig, ist Marita Schirrmacher überzeugt, anderenfalls hätten junge Heilpraktiker kaum eine Chance, sich eine sichere Existenz aufzubauen. Aus diesem Grund hält die Ärztin und Heilpraktikerin auch am Konzept der Heilpraktiker-Schule Josef Angerer fest. An der Münchner Fachschule für Naturheilkunde dauert die Ausbildung in Vorbereitung auf die Prüfung vor dem Amtsarzt ganze drei Jahre.

Breites Unterrichtsspektrum
In rund 3000 Unterrichtsstunden werden nicht nur schulmedizinische Grundlagen gelegt, die angehenden Naturheilkundler werden in allen medizinischen Massagetechniken unterrichtet, in traditioneller chinesischer Medizin, Homöopathie und Osteopathie. Oft sei es so, dass Heilpraktiker-Schulen ausschließlich auf die Prüfung vor dem Amtsarzt vorbereiten – und der prüfe nur die schulmedizinischen Erfordernisse, nicht aber naturheilkundliche Verfahren und Techniken.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/blutegel_und_vitamine_158.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>158</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:26:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizin ohne Arztkittel</title>
		<description><![CDATA[Geburtshilfe, Physiotherapie, Logopädie, Orthoptik – die Palette medizinischer Berufe geht weit über das hinaus, was es an den medizinischen Hochschulen und Universitätskliniken im Lande zu studieren gibt.]]></description>
		<text><![CDATA[Die medizinischen Berufe glieder sich grob in zwei unterschiedliche
Bereiche: Unter Heilberufen im engeren Sinne werden ursprünglich die akademischen Professionen Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker und Psychotherapeut zusammengefasst – Berufe, deren Träger in Kammern und Standesverbänden organisiert sind.

Als Heilhilfsberufe werden die pflegenden und unterstützenden Tätigkeiten bezeichnet, also Alten- und Krankenpflege, Geburtspflege, Physiotherapie, Logopädie oder Podologie. Eine Sonderstellung nimmt nach wie vor der Beruf des Heilpraktikers ein, der zwar auch Kenntnisse schulmedizinischer Fähigkeiten nachweisen muss, aber bereits in der Ausbildung spielen die Naturheilkunde und andere alternative Behandlungsmethoden eine große Rolle.

Bei allen Unterschieden zwischen diesen Berufen in Ausrichtung und Ausbildung unterliegen sie alle gemeinsam strenger Aufsicht: Staatliche Prüfungen regeln den Zugang zum Physiotherapie-Beruf ebenso wie zur Hebamme und zum Podologen. So schreibt das Gesetz über den Beruf des Podologen vom 4. Dezember 2001 etwa vor, dass die medizinischen Fußpfleger eine zweijährige Ausbildung samt staatlicher Prüfung absolviert haben, in der sie nachweisen, dass sie Symptome von Erkrankungen erkennen und in Zusammenarbeit mit einem Arzt diese Erkrankungen therapieren können.

Die Logopädie, also die Analyse und Behandlung von Sprach- und Schluckstörungen, wird an staatlich anerkannten Logopäden-Schulen unterrichtet. Ehe die Absolventen die Berufsbezeichnung tragen, müssen sie nach mindestens zweijährigem Schulbesuch eine staatliche Prüfung ablegen. Aufbauend auf dieser schulischen Ausbildung bieten einige Fachhochschulen, etwa die FH Oldenburg/Ostfriesland, ein Aufbaustudium an. An der norddeutschen Fachhochschule ist die Fachschulausbildung Zugangsvoraussetzung, zumal das Gesetz diesen Ausbildungsweg ausdrücklich vorschreibt. Während des auf drei Semester angelegten Studiums sollen die Logopäden zusätzliche therapeutische Ansätze sowie die wirtschaftlichen Voraussetzungen für das Betreiben einer eigenen Praxis erlernen.

Ähnliche Angebote bestehen mittlerweile auch für die Bereiche Ergo- und Physiotherapie. Bei beiden medizinischen Disziplinen etwa bereitet die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit einem Bachelor-Studiengang auf wissenschaftlichem Niveau auf die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen beruflicher Handlungsfelder vor. Schwerpunkte des Studiums liegen zum einen in der Vermittlung von Behandlungsmethoden und zum anderen in der Analyse von Entscheidungsprozessen. Vor allem vor dem Hintergrund der Umstrukturierung im Gesundheitswesen bereitet das Studium auf die enge Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen vor. Verbessert werden soll vor allem die Kooperation und Kommunikation zwischen Logopädie, Ergo- und Physiotherapie.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizin_ohne_arztkittel_157.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>157</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:20:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Nach dem Physikum wird es besser.“</title>
		<description><![CDATA[Es war eine Bauchentscheidung, die Marie-Stella Pauly zum Studium der Humanmedizin getrieben hat. Viereinhalb Jahre später hat die 24-Jährige ihre akademische Ausbildung beendet und steht vor ihrem praktischen Jahr. Die angehende Ärztin berichtet für über ihr ereignisreiches Medizinstudium.]]></description>
		<text><![CDATA[Lernen und Büffeln sind für die Siegerländerin indes nicht passé, schließlich will nach dem Praxisjahr das Staatsexamen bestanden werden, nur dann gelingt der endgültige Wechsel von den Seminaren ins Berufsleben.

Frühes Interesse an der Medizin
Sie habe schon immer mit Interesse Arztserien im Fernsehen verfolgt, vor allem der chirurgische Bereich habe sie fasziniert. Auch verschiedene Artikel in Magazinen über medizinische Themen, Gesundheit und Forschung hinterließen ihre Eindrücke. In der elften Klasse absolvierte Marie-Stella Pauly daher ein zweiwöchiges Schulpraktikum in einer chirurgischen Praxis in Siegen. „Das Praktikum hat mir bei meiner Entscheidung für das Medizinstudium auf jeden Fall geholfen“, erinnert sich Marie-Stella. „Ich habe bei Operationen zusehen dürfen, sogar direkt am OP-Tisch gestanden und mir ein besseres Bild von dem Job machen können.“ Eine weitere Option war für sie der Beruf der Sonderschullehrerin. Eins war klar: Bei ihrer Arbeit wollte sie viel mit Menschen zu tun haben.
In den nächsten beiden Schuljahren zeichnete sich die Entscheidung pro Medizin allerdings immer deutlicher ab. Sie wählte Biologie als Leistungskurs und auch in Chemie belegte sie einen Grundkurs.
Bei ihrem Hausarzt und anderen Medizinern informierte sich Marie-Stella darüber, wie das Leben eines Arztes aussieht. „Über das Studium selbst habe ich mich allerdings so gut wie gar nicht schlau gemacht“, gesteht sie. Im Nachhinein sieht sie darin einen Vorteil. „Hätte ich vorher gewusst, was mich im Studium erwartet, bin ich mir nicht sicher, ob ich mich dafür eingeschrieben hätte.“ Über die ZVS bewarb sie sich für Berlin, Freiburg und Marburg. Schließlich bekam sie ihren Drittwunsch bewilligt. Der Umzug nach Hessen war schnell organisiert und die Nähe zur Heimat sollte sich noch als Vorteil herausstellen.

Ein Krankenpflegepraktikum als Start
Die Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn zum Wintersemester 2002 nutzte
Marie-Stella für das obligatorische Krankenpflegepraktikum, das jeder Medizinstudent bis zum vierten Semester vorweisen muss. Während die erforderlichen 60 Tage in vielen Bundesländern am Stück absolviert werden müssen, ist es in Hessen möglich, das Praktikum in Etappen zu unterteilen. „Das war eine schöne Zeit. Ich bin im Schichtdienst voll integriert worden und ich merkte, dass meine Arbeitskraft benötigt wurde“, sagt sie. Und auch in anderer Hinsicht sei das Praktikum wichtig gewesen: „Ich erkannte schnell, dass ich größere Herausforderungen suchte. Die Arbeit der Krankenschwester oder der Pflegerin hat mich nicht erfüllt.“ Daher freute sich die Neustudentin auf die Universität.
Dort erlebte Marie-Stellas Euphorie erstmal einen Rückschlag. Die verschulte Struktur des Medizinstudiums und der hohe Theorieanteil machten ihr zu Beginn der Vorklinik, der erste Studienabschnitt bis zum vierten Semester, zu schaffen: „Im Grunde musste erste einmal sehr viel gelernt, auch auswendig gelernt werden: Terminologie, Anatomie, Biochemie und Physiologie. Das war oft kaum zu meistern.“ Allerdings räumt sie auch eigene Fehler ein. „Zunächst habe ich eine falsche Lernstrategie gewählt und immer nur vor den Klausuren den Kopf in die Bücher gesteckt. Man muss von Anfang an mitlernen. Dadurch spart man sich hinterher viel Arbeit – und Nerven.“ Viele seien dem Stress vor dem Physikum aufgrund des hohen Lernpensums nicht gewachsen und brechen das Studium vorzeitig ab. Man müsse sich eben durchbeißen, bis man den point of no return erreicht habe. „Nach dem Physikum“, verspricht sie, „wird es besser.“
Ab dem fünften Semester wurde das Studium zunehmend praxisorientiert. „In den ersten beiden Jahren war es schon frustrierend kaum einen Patienten gesehen zu haben. Die Zeit in der Klinik war daher sehr aufregend und spannend“, erzählt Marie- Stella. Sie sei sehr enthusiastisch an den zweiten Teil des Studiums gegangen. „Ich bin oft belächelt worden, weil mich alles Neue, jede Kleinigkeit so fasziniert hat – ob es das Abhören mit dem Stethoskop war, die erste Blutabnahme, Infusionen anlegen oder einen Rettungswagen von innen sehen.“ Außerdem habe sich die Büffellei der ersten Semester bezahlt gemacht. „Das Wissen, wie ein Ultraschallkopf funktioniert ist für die Praxis nicht relevant, aber es stärkt das eigene Vertrauen auf die Technik und dadurch ist man bei den Diagnosen sicherer.“
In der Praxis habe sie erfahren, was der Beruf des Arztes erfordert. „Der Umgang mit dem Patienten ist das Wichtigste. Auch Anamnese, also das Studieren und Analysieren der Krankengeschichte, wird immer und immer wieder gefordert“, erklärt Marie- Stella. Ein Arzt müsse gut zuhören, aber auch erkennen können, welche beschriebenen Symptome für eine Diagnose wichtig sind. Darüber hinaus seien die Famulaturen, das sind längere fachspezifi sche Praktika, für den eigenen Werdegang unersetzbar. „Es ist überraschend, welche eigenen Interessen man entdeckt. Lange habe ich
gedacht, dass Chirurgie meine Disziplin sei. Nun bin ich mir sicher, Gynäkologin werden zu wollen.“

Ständige Weiterbildung
Rückblickend ist Marie-Stella glücklich über ihre Entscheidung für das Medizinstudium. Sie freut sich auf das letzte Jahr vor ihrem Examen und sieht den Prüfungen gelassener als früher entgegen. „Man lernt mit der Zeit, zu sieben. Alles kann man sowieso nicht lernen. Aber man muss eine gute Grundlage schaffen. Auch wenn man endlich als Arzt arbeitet geht es mit dem Lernen weiter, Medizin ist schließlich ein Fach, in dem man ständig weiterlernen muss.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/nach_dem_physikum_wird_es_besser_156.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>156</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:17:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>ZVS wird Servicestelle</title>
		<description><![CDATA[Wegen der großen Nachfrage nach Studienplätzen bleibt der Numerus clausus weiter erhalten. Zur Abiturnote können die Hochschulen aber bei der Auswahl ihrer Medizinstudenten weitere Kritierien verwenden.]]></description>
		<text><![CDATA[Trotz der stärkeren Mitwirkung der Hochschulen bleibt die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen aber die zentrale Anlaufstelle, die das Bewerbungsverfahren koordiniert. In anderen Studiengängen soll die ZVS nach dem Willen der Kultusministerkonferenz der Länder neue Aufgaben bekommen. Sie soll die Auswahl koordinieren und vor allem den Studierenden den Überblick erleichtern.
Abiturienten hatten häufig damit zu kämpfen, dass sie sich bei zahlreichen unterschiedlichen Universitäten um Studienplätze bewerben mussten und erst sehr spät - häufig im schon laufenden Semester - von der Hochschule Bescheid bekamen, während Studierende, die frühzeitig einen Platz zugeteilt bekamen, sich bei den anderen Hochschulen nicht abmeldeten.

Bewerbungsportal für Information und Beratung
Um diese Koordinationsprobleme zu vermeiden, baut die ZVS - künftig eine Stiftung öffentlichen Rechts - ein Bewerbungsportal zur Information und Beratung der Studienbewerber auf. Zudem wird sie die Daten von Studienbewerbern aufbereiten, um Mehrfachzulassungen zu verhindern und nicht besetzte Studienplätze zu vermitteln. Dabei sollen aber die Hochschulen selbst entscheiden, wieweit sie das Angebot der ZVS nutzen wollen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zvs_wird_servicestelle_155.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>155</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:08:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Götter in Halbweiß</title>
		<description><![CDATA[Medizin ist nach wie vor einer der beliebtesten Studiengänge in Deutschland – so entschlossen sich im Wintersemester 2005/2006 gut 7000 junge Leute für Humanmedizin als Studienfach.]]></description>
		<text><![CDATA[Dennoch müssen nicht alle von ihnen künftig als Weißkittel durch das Leben gehen, bietet doch das Leben als ausgebildeter Mediziner noch ganz andere Beschäftigungsmöglichkeiten als Internist, Dermatologe oder Radiologe. Bereits mit dem üblichen Medizinstudium steht den Medizinern je nach Neigung eine Karriere in der pharmazeutischen Industrie offen, der Zugang zu anderen Bereichen setzt häufig Erfahrung oder spezielle Kenntnisse voraus. 
Wer sich zum Beispiel im Bereich Arbeitsmedizin spezialisiert und die entsprechende medizinische Fachkunde nachweist, hat recht gute Stellenaussichten. Kandidaten wären größere Unternehmen, die selbst Arbeitsmedziner beschäftigen oder arbeitsmedizinische Dienstleister, die ihre Ärzte je nach Bedarf und Auftrag zum Kunden schicken, um dort arbeitsmedizinische Vorsorge zu leisten, bei der Einrichtung von Bildschirmarbeitsplätzen zu beraten oder mit der Geschäftsführung ganze Arbeitsabläufe auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit zu überprüfen.
Das Augenmerk der Arbeitsmedizin liegt nicht so sehr auf Heilung von Erkrankungen als vielmehr auf Vorsorge in den verschiedensten Bereichen. Voraussetzung für den Facharzttitel Arbeitsmediziner sind darum bei den meisten Ärztekammern Kenntnisse in Innerer Medizin und Sozialmedizin. Toxikologische, dermatologische und chirurgische Erfahrungen werden ebenfalls verlangt. Aber auch Fähigkeiten jenseits der rein medizinischen Disziplinen werden von Arbeitsmedizinern erwartet. So muss der Betriebsarzt nicht nur psychologisches Geschick mitbringen, um im Zweifel zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vermitteln zu können, er mussauch Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und eventuell sogar grundlegende buchhalterische Kenntnisse mitbringen. Schließlich soll der Betriebsarzt den Unternehmer bei der ergonomischen Optimierung der Arbeitsabläufe beraten.

Betriebliches Gesundheitsmanagement
Eng verwandt mit der Arbeitsmedizin ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement, fußt es doch letzten Endes auf den gesetzlichen Verpflichtungen des Unternehmers zum Arbeitsschutz. Der Fokus beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement ist jedoch deutlich breiter: Es geht darum, die Belastungen bei der Arbeit in jeder Hinsicht zu mindern und so im Umkehrschluss die Ressourcen zu stärken. Ziel ist es, das Wohlbefinden der Arbeitnehmer einerseits und die Produktivität andererseits zu erhöhen – Betriebswirtschaftler sprechen hier von einer „Win-Win-Situation“.

Gute Aussichten für verantwortungsvolle Positionen
Erarbeitet wird das Betriebliche Gesundheitsmanagement zumeist von Projektgruppen, in denen Unternehmensleitung, Personalabteilung, Betriebsrat und Betriebsarzt beteiligt sind. Ärzte, die sich nach dem Examen für ein Studium des Gesundheitsmanagements entscheiden, haben gute Aussichten, mit der Kombination aus Sozialmedizin, Soziologie, Recht und Gesundheitsökonomie eine verantwortungsvolle Position in diesem Bereich zu finden.
Ärzte müssen also nicht notwendig zwischen Krankenhaus und eigener Praxis entscheiden, auch in verwandten Bereichen finden sie anspruchsvolle Tätigkeitsfelder.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/goetter_in_halbweiss_154.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>154</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:00:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Elite-Universität UC Berkeley</title>
		<description><![CDATA[Die „International Diploma Programs“ (IDP) der University of California Berkeley Extension
Die 1868 gegründete UC Berkeley gilt gemeinhin als eine der besten staatlichen Universitäten Amerikas. Dieser Ruf hält sich nicht zuletzt durch die zahlreichen Nobel- und Pulitzerpreise, die bereits von dort ansässigen Wissenschaftlern errungen werden konnten. Die Tradition und der hervorragende Ruf der Universität über alle Grenzen hinweg sorgt dafür, dass es jedes Jahr viele Tausend Studierende aus der ganzen Welt nach Berkeley zieht, um die einmalige Atmosphäre an einer „Elite-Universität“ zu erleben.]]></description>
		<text><![CDATA[Jedes Jahr nehmen daher auch mehr als 500 Studierende aus über 35 Ländern an den „International Diploma Programs“ teil, die seit mehr als zehn Jahren von der UC Berkeley Extension, dem „Weiterbildungsarm“ der UC Berkeley, angeboten werden. Bei den 15-wöchigen IDP handelt es sich um speziell auf die Bedürfnisse internationaler Teilnehmer zugeschnittene, sehr intensive Studienprogramme zu betriebswirtschaftlichen Themenschwerpunkten. Zurzeit werden folgende, in sich abgeschlossene Programme angeboten: Business Administration, Finance, International Business, Marketing und Project Management.

Mix aus verschiedensten Lehrmethoden
Alle IDP bieten eine Kombination aus erstklassiger akademischer Weiterbildung und der Vermittlung wichtiger praktischer Fähigkeiten. Generell wird auf den Praxisbezug enormen Wert gelegt - den Teilnehmern soll laut Aussage der UC Berkeley Extension das nötige „Werkzeug“ mit auf den Weg gegeben werden, um anschließend in ihrem Spezialisierungsbereich erfolgreich tätig sein zu können.
Um dieses Ziel zu erreichen, setzen die Dozenten, die allesamt hoch qualifiziert sind und selbst „aus der Praxis“ kommen, einen Mix verschiedenster Lehrmethoden ein. Hierzu zählen neben Gruppenprojekten, Simulationen, interaktivem Unterricht und multimedialen Präsentationen auch Fallstudien, die nicht selten „echte“ Probleme und Herausforderungen aus dem beruflichen Erfahrungsschatz der Dozenten thematisieren.
Im Anschluss an das IDP besteht die Möglichkeit, am „Internship Program“ der UC Berkeley Extension teilzunehmen und ein viermonatiges Praktikum in einem amerikanischen Unternehmen zu absolvieren, um die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten gleich anwenden zu können. Während des Praktikums werden die Teilnehmer von Seiten der UC Berkeley weiter betreut und können an verschiedenen Workshops und „Job Fairs“ teilnehmen.
Zur Zielgruppe der IDP gehören neben jungen Hochschulabsolventen, die seit kurzem im Beruf stehen, auch fortgeschrittene Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich beispielsweise auf ein späteres MBA Studium vorbereiten möchten. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer liegt bei 25 bis 30 Jahren, es gibt jedoch auch immer wieder ältere Teilnehmer, unter ihnen Führungskräfte mit langjähriger Berufserfahrung. Ihnen allen gemein ist das Interesse an internationalen wirtschaftlichen Zusammenhängen und der Wunsch, an einer der renommiertesten staatlichen Universitäten der USA den „Feinschliff“, also das notwendige Wissen und die geforderten Fähigkeiten zu erhalten, um im In- oder Ausland Karriere zu machen.
Voraussetzung für die Teilnahme an den IDP der UC Berkeley Extension ist in der Regel ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein äquivalenter Studienabschluss. In Bezug auf deutsche Bewerber, die sich noch in einem Diplom- oder Magisterstudium befinden, gilt jedoch, dass sich diese auch bereits im Verlaufe des Hauptstudiums bewerben können. Einige der IDP setzen im Rahmen eines Studiums erworbene wirtschaftswissenschaftliche Vorkenntnisse voraus (Finance, International Business, Project Management). Andere können auch von Studierenden wirtschaftsfremder Fachrichtungen absolviert werden (Business Administration, Marketing).

Ausreichende Englischkenntnisse nötig
Zusätzlich zum Nachweis über das bisherige Studium müssen die Bewerber ausreichende Englischkenntnisse nachweisen. Dies erfolgt in der Regel durch das Ablegen eines standardisierten Englischtests wie dem TOEFL, dem IELTS oder dem Cambridge Certificate of Advanced English.
College-Contact.com ist offizieller Repräsentant der UC Berkeley Extension in Deutschland und berät daher kostenlos und kompetent zu allen Themen rund um die „International Diploma Programs“.

College-Contact.com
Zentrum für Internationale
Bildung und Karriere
Hammer Str. 39
48153 Münster

Telefon: 0251 14989350
Telefax: 0251 14989360
E-Mail: kundenservice@collegecontact.com
Web: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/elite-universitaet_uc_berkeley_186.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>186</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:51:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die Farbe Rosa oder: Das Glitzerleben der Prinzessin Lillifee</title>
		<description><![CDATA[Monika Finsterbusch erschafft zauberhafte Traumwelten für kleine Mädchen. absolventenInfo hat den Weg Ihrer Karriere nachgezeichnet.
Am Anfang war das Buch... - oder eben doch nicht, denn Designerin Monika Finsterbusch erschuf eine ganze Welt, in der sich kleine Mädchen gefallen und sich auch ihre Mütter wiederfi nden. „Mädchen lieben Rosa, aber eine rosarote Kinderwelt genügt mir nicht. Ich möchte, dass Buchcover, Zeichnungen und Geschichten gleichermaßen Kinder faszinieren“, ergänzt Monika Finsterbusch. Mit den Büchern rund um „Prinzessin Lillifee“ ist das gelungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Denn nicht nur die Zeichnungen entzücken kleine Mädchen. Die Geschichten spiegeln ihre Wünsche und Gedanken wider, geht es doch um Freundschaft, Natur und liebenswerte Tiere, wenn sich Märchen und Realität vermischen. „Ich lasse mich bei meiner kreativen Arbeit vor allem von meiner Beobachtung und Intuition lenken. Wenn ich kleinen Mädchen zuschaue, spüre ich, was ihnen gefällt und Spaß macht“, so die Autorin und Illustratorin Monika Finsterbusch, die noch voller Ideen für weitere Geschichten steckt.
Mit Monika Finsterbusch stellt sich zugleich eine Designerin vor, die einen ungewöhnlichen Weg ging, um eine ebenso ungewöhnliche Karriere zu machen. 1954 in Berlin geboren, studierte sie in Hamburg Modedesign. Zeichnen lag der Absolventin, die in ihrer eigenen Kindheit nicht mit Puppen, wohl aber mit Stoffen spielte. Bereits mit 13 Jahren nähte sie einen Teil der eigenen Garderobe und kombinierte schon damals beherzt kariert mit bunt. Die Helden ihrer Kindheit, erinnert sie sich heute, waren Pippi Langstrumpf oder die Rote Zora, „eben die krausköpfi gen, sommersprossigen, frech-unangepassten Gören, Socke runter, Loch im Strumpf, aber mit einem großen Herz“, erinnert sich die gebürtige Berlinerin.

20 Jahre als Modedesignerin tätig
Entwürfe waren ihr Studienschwerpunkt, wobei das Zeichnen weit über die Modethemen hinausging. Ihr Interesse reichte von der Aquarellmalerei bis zur Kunstgeschichte - Wissen und Können, das ihr später zugute kommen sollte. Als Abschlussarbeit legte Monika Finsterbusch Bekleidungsentwürfe für Sportlerinnen vor. Den Skizzen, Grafiken und freien Illustrationen gehörte jedoch ihre Leidenschaft.

Nach ihrem Studium war sie über 20 Jahre als Modedesignerin tätig, bevor sie ein kleines Atelier in München eröffnete. Ende der 90er Jahre wechselte sie in die Spielwarenindustrie. „Nach den vielen Jahren, in denen ich immer wieder neue Kollektionen für Erwachsene entworfen habe, suchte ich eine neue Perspektive, etwas Spielerisches“, so Monika Finsterbusch. Sie realisierte ihren lang gehegten Wunsch und entwarf ungewöhnliche, charaktervolle Stofftiere, die sie zu lustigen Geschichten für Kinder inspirierten. So zum Beispiel die Moonshine-Gang von Sigikid mit ihren Helden Salto Rico oder Ralley Jack. Ermutigt durch diesen Erfolg veröffentlichte sie 2001 im Coppenrath Verlag ihr erstes Kinderbuch. Es hieß „Olli und Fips“. Neben dem Buch waren die beiden lustigen Kerle auch als Plüschfiguren erhältlich.

Leidenschaft für Farben und Stoffe
„Eine kleine Feenpuppe, mein Spaß an frechen, liebevollen Wesen und Tieren, kombiniert mit der Leidenschaft für Farben, Muster und Stoffe, inspirierten mich zu Prinzessin Lillifee“, sagt Monika Finsterbusch. Viel Rosa, Glitter und eine bezaubernde Prinzessin - eben das Lieblingsbuch der neuen Mädchen-Generation. Mittlerweile sind mit „Prinzessin Lillifee hat ein Geheimnis“ (2005), „Prinzessin Lillifee und die kleine Seejungfrau“ (Frühjahr 2006), „Prinzessin Lillifee und das Einhorn“ (Herbst 2006) sowie „Prinzessin Lillifee, die kleine Ballerina“ (2007) weitere Geschichten erschienen. „Ich bin eine fleißige Arbeiterin - mein Lieblingsbuch ist das jeweils neueste“, gibt Monika Finsterbusch zu, die tief in ihrem Buch versinkt, während die neue Geschichte entsteht. Ein Geschenk sei es, wenn den Kindern ihre Bücher gefallen, freut sie sich.

Großen Erfolg auch im Ausland
„Mit Lillifee habe ich für meine Karriere eine zweite Tür aufgestoßen.“ Im Alltag müsse man lernen, auch Flops wegzustecken, gibt die sympathische Designerin Studienabsolventen mit auf den Weg. Das sei für sie allerdings nie ein Grund gewesen, umzukehren oder zu resignieren. Im Gegenteil: „Weiterarbeiten, intensiver und attraktiver werden“, lautet ihr persönliches Ziel. Und der Erfolg gibt Monika Finsterbusch recht.
Längst werden die Geschichten als Hörbuch von Sissi Perlinger interpretiert. „Schade, dass es so was Süßes nicht gab, als ich ein Kind war“, sagt die bekannte Kabarettistin über die Bilderbücher der Prinzessin Lillifee.
Doch nicht nur in Deutschland hat Prinzessin Lillifee-Fans. Auf große Resonanz stoßen die Bücher auch im Ausland: Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Griechenland, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, USA und Ungarn.
Längst verzaubern neben den Büchern, Pflegeserie, Reise- und Schul-Equipment sowie ein Beauty-Set die Lillifee-Freunde. Glitzernde Sticker, Strass-Tattoos, Röschen-Haarbänder und Glitzer-Haarreifen machen die rosa Märchenwelt schließlich perfekt. Weitere Auftritte hat Prinzessin Lillifee als Kindermöbelprogramm, auf Lizenzprodukte wie Bettwäsche, Brillen, bei Fahrradzubehör und Lichterketten - immerhin auf aktuell 357 unterschiedliche Produkte der „Spiegelburg“ und des „Coppenrath Verlags“. Und immer noch ist es die Handschrift von Monika Finsterbusch, aus deren Feder die immer neuen, fantasievollen Entwürfe stammen.
Wenn die Kaufentscheidung fällt, wird ihr Können im Umgang mit Stoffen zum entscheidenden Faktor: Denn durch textile Cover schafft sie den Einstiegsreiz und verführt zum Lesen in der Welt von Lillifee. Im Frühjahr war die Prinzessin im Rahmen der liebevoll inszenierten Bühnenshow „Prinzessin Lillifee und der Zauber der Rose“ erstmals auf der Bühne zu sehen - und ihr Märchen, das untrennbar mit dem Erfolg der Designerin Monika Finsterbusch verbunden ist, lebt weiter, die zweite Tournee ist zum Herbst angekündigt. 

Unbeschwertes Leben in der Schweiz 
Heute lebt die naturverbundene 53-Jährige mit ihrem Partner in der Schweiz. Im Alltag hat sie sich ein wenig von der Unbeschwertheit ihrer Kinderhelden bewahrt: Sie ist viel unterwegs, strolcht gerne herum, wünscht sich Hund und Katze und guckt beim Zeichnen am liebsten auf die
Blumen in ihrem Garten.




Illustratoren: Ausschmücken mit Tradition

Die Illustration von Text hat eine lange Tradition. So wurden in den Handschriften des Mittelalters häufig kunstvolle Miniaturen oder reich ausgeschmückte Initiale angebracht, um den Inhalt des Textes zu unterstützen, die Seiten zu gliedern und natürlich die enorm wertvollen Handschriften, die in Klöstern im Auftrag reicher Adliger angefertigt wurden, standesgemäß auszuschmücken.
In der Gegenwart sind illustrierte Bücher dagegen eher die Ausnahme. Nach wie vor wird zwar die Bibel in aufwendigen Drucken beispielsweise mit Bildern von Marc Chagall aufgelegt, oder Zeichnungen von Gustave Doré begleiten durch Dante Alighieris Göttliche Komödie, illustrierte Gegenwartsliteratur beschränkt sich aber im Wesentlichen auf Kinderbücher.
Die Ausbildung zum Illustrator ist wie in allen anderen künsterlischen und publizistischen Berufen nicht klar geregelt. Ein klassischer Weg wäre das Grafik-Studium etwa an einer Fachhochschule oder eine entsprechende Ausbildung an einer Kunstakademie.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/die_farbe_rosa_oder_das_glitzerleben_der_prinzessin_lillifee_185.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>Birgitta Raulf</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>185</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:45:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerbungsliteratur: Klassiker und Neuheiten</title>
		<description><![CDATA[Vom großen Handbuch bis zu „Anders bewerben“]]></description>
		<text><![CDATA[Auf dem Weg zum Wunsch-Arbeitsplatz kommt kaum jemand an einer schriftlichen Bewerbung vorbei. Um in der Fülle von Bewerbern auf dem Arbeitsmarkt aufzufallen, ist eine möglichst perfekte Bewerbung oberstes Gebot. Das wirft jedoch gleichzeitig unterschiedlichste Fragen auf - von A wie Anschreiben bis Z wie Zeugnisse.
Ist dann schließlich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch ins Haus gefl attert, freut sich nicht nur jeder Arbeitssuchende, sondern die nächsten Probleme stehen vor der Tür. Wie verhalte ich mich im Kontakt mit meinem (hoffentlich) zukünftigen Arbeitgeber? Trete ich eher vorsichtig oder besser offensiv auf? Und was antworte ich bei der Frage nach den Gehaltsvorstellungen? Diese und viele andere Fragen beantworten die zahlreichen Bewerbungsratgeber, von denen einige bereits Klassiker sind und andere Neuheiten Fragen zu beantworten helfen, die jeder schon einmal hatte, aber nicht zu stellen wagte.

Könige der Bewerbungsliteratur
Die ungekrönten Könige in Sachen Bewerbungsliteratur sind ohne Zweifel Jürgen Hesse und Hans Jürgen Schrader. Millionen Menschen haben sich schon erfolgreich mit Büchern der beiden Berliner Psychologen beworben, seit zweiundzwanzig Jahren prägt das Autorenduo maßgeblich die Bewerbungskultur in Deutschland. Zum Beispiel fügten die beiden Berufsprofis als erste eine „Dritte Seite“ ein - eine persönliche Komponente neben dem klassischen Lebenslauf. Zudem entwickelten sie aus einer Bewerbungsmappe ein Marketinginstrument in eigener Sache. Über 100 Ratgeber zu den wichtigsten Themen im Bereich Beruf, Bewerbung und Karriere haben Hesse und Schrader bisher veröffentlicht und dabei insgesamt über 4 Millionen Exemplare verkauft.

Vor zwei Jahren ist ihr Bewerbungshandbuch Testsieger bei der Stiftung Warentest geworden. Das bewährte Autorenduo hat dort sein gesamtes Bewerbungswissen in neinem Band versammelt. Auf über 500 Seiten nfinden sowohl Berufsanfänger als auch ehrgeizige Aufsteiger wertvolle Insider- Tipps. Das Buch gibt detaillierte Erläuterungen zu allen Bereichen und Phasen der Jobsuche und zu verwandten Themen wie Arbeitszeugnis und Gehaltsverhandlung. Es ist als Nachschlagewerk zur Begleitung durch das gesamte Berufsleben ebenso geeignet wie als Arbeitsbuch zur Vorbereitung auf die erste Jobsuche. In den umfangreichen Kapiteln werden die verschiedenen Phasen der Bewerbung ausführlich erläutert: vom ersten Kontakt über Stellenanzeige, Initiativbewerbung oder Internetrecherche über das optimale Abfassen und Gestalten der Bewerbungsunterlagen bis zur Vorbereitung auf Einstellungstests, Assessment-Center oder auf ein Vorstellungsgespräch. Beispiele aus der Praxis mit Musteranschreiben und Beispieldialogen helfen, die theoretischen Ausführungen auf die individuelle Jobsuche anzuwenden.
Weitere Kapitel über die verschiedenen Typen und die Geheimsprache von Arbeitszeugnissen sowie über die erste Zeit im neuen Job bieten zusätzliche Informationen für alle Arbeitnehmer.

Neue Konkurrenz
Konkurrenz auf dem Markt der Bewerbungsliteratur kommt seit 1992 von Christian Püttjer und Uwe Schnierda, die ihr Expertenwissen rund um die Themen Bewerbung, Karriere und Rhetorik bisher in 32 Ratgebern veröffentlicht haben. Die Bücher der Bestsellerautoren sind gefragt und liegen mit einer Gesamtauflage bei derzeit etwa 500 000 Exemplaren. Die Philosophie des Püttjer und Schnierda-Teams lautet: „Sie müssen keine Show machen, um sich von Ihrer besten Seite zu zeigen.“ In ihrem Buch „Schriftliche Bewerbung“ setzen die Autoren vor allem auf Glaubwürdigkeit und Individualität. Aussagekräftige und auf die neue Stelle zugespitzte Bewerbungsunterlagen werden immer wichtiger: Personalprofis entscheiden heute in 30 Sekunden, ob sie sich eine Bewerbung genauer anschauen. Darum muss vom Anschreiben bis zum Foto alles stimmen. Püttjer und Schnierda bieten einen kompakten Leitfaden für die perfekte Bewerbungsmappe mit individuellem Anschreiben, schlüssigem Lebenslauf und ansprechendem Foto. 
Die Trainingsmappe Vorstellungsgespräch, ebenfalls von Püttjer und Schnierda, bietet wichtige Antworten, um Stellenbewerber optimal auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Eine gezielte und gründliche Einstellung auf ein Vorstellungsgespräch ist schließlich unerlässlich - besonders wenn dafür nur noch wenig Zeit bleibt. Das Trainingskonzept der Karriereexperten Püttjer und Schnierda ist eine gute Vorbereitung, um im entscheidenden Moment die richtigen Antworten parat zu haben. Die Autoren stellen - nach thematischen Blöcken gegliedert - die 200 häufigsten Fragen im Bewerbungsgespräch vor und geben detaillierte Informationen zu Hintergrund, typischen Fehlern und Antwortstrategien der Fragenkomplexe. Nun ist die Mitarbeit des Lesers gefragt: Er selbst muss die vorgestellten Fragen eigenständig beantworten. Positive und negative Beispielantworten geben dabei wichtige Orientierungshilfen. Mit dieser Mappe kann sich jeder Bewerber gezielt auf sein Vorstellungsgespräch vorbereiten und bei den Personalentscheidern punkten.

Sich selbst gut präsentieren
Die Suche nach einem Job startet so gut wie immer mit der Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen. Ob es sich um die Bewerbung auf eine Stellenanzeige handelt, um eine Initiativ- oder Online-Bewerbung: Die erste Selbstpräsentation beim neuen Arbeitgeber erfolgt schriftlich. Doch wie schafft man es, in der oft riesigen Masse an Bewerbungen positiv aufzufallen und seine fachlichen und persönlichen Qualitäten optimal darzustellen? Der neue Ratgeber „Schriftliche Bewerbung“ des erfolgreichen Autorenteams Christine Öttl und Gitte Härter zeigt anhand vieler anschaulicher Beispiele, wie Sie Ihre Bewerbungsmappe perfekt gestalten. Tipps und Tricks aus der täglichen Praxis helfen bei der Klärung wichtiger formaler Detailfragen und geben Anregungen für das stilsichere Formulieren von Anschreiben und Lebenslauf.

Die Bewerbungsmappe
Das Buch „Die 100 % Bewerbung“ von Svenja Hofert zeigt Schritt für Schritt, wie eine optimale Bewerbungsmappe erstellt wird. Dabei handelt es sich um eine Mappe, die zum Bewerber und seinen beruflichen Zielen in jeder Beziehung passt und damit die besten Erfolgschancen hat. Jobsuche und Bewerbung sind eine Einheit und können nicht losgelöst voneinander betrachtet werden. Ein großer Teil des Buches beschäftigt sich deshalb mit der so genannte „Bewerber-Biografie“. Diese beschreibt alle Vorteile, Fähigkeiten, Ziele und die eigene Vermarktungsstrategie. Sie gilt als Grundlage für eine optimale Bewerbung per Post oder über das Internet und E-Mail. Darauf basierend erstellt der Leser Bausteine, aus denen er später seinen Lebenslauf und sein Anschreiben, Qualifikationsprofile und repräsentative Zusatzseiten erstellt. Das Buch liefert zahlreiche Checklisten, Mustertexte und Beispiele. Die Übungen helfen Lesern, sich über eigene Schwerpunkte und die wirklich wichtigen Verkaufsargumente klar zu werden und lösen damit eines der häufigsten Bewerber-Probleme.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/bewerbungsliteratur_klassiker_und_neuheiten_184.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>Christian Zingel</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>184</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:34:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwei Länder, zwei Sprachen ... und zweimal die Woche Wiener Schnitzel</title>
		<description><![CDATA[Von München nach Salzburg, so scheint es, ist es nicht besonders weit. Dennoch erkennt Florian Fischer regelmäßig aufs Neue kulturelle Unterschiede zwischen der bayerischen Hauptstadt und der österreichischen Metropole.
Wertmarke statt Pre-Paid-Karte, Staubzucker statt Puderzucker und natürlich Marille anstelle der Aprikose: Obwohl Österreich so nahe liegt, finden sich nicht nur sprachliche Differenzen zwischen Deutschland und der Alpenrepublik, wenngleich Dialekt beim südlichen Nachbarn erheblich mehr gepflegt wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei der Wohnungssuche etwa, die sich nach Fischers Erfahrungen erheblich schwieriger gestaltet haben als die Stellensuche, hat sich der Neuösterreicher inzwischen auf eine „Garconniere“ verlegt, eine Junggesellenwohnung, weil er in Studenten- WGs kaum mehr Chancen hat, aufgenommen zu werden.

Langer Entscheidungsprozess
Dass Fischer überhaupt den Weg nach Salzburg gefunden hat, ist einem langwierigen Entscheidungsprozess zu verdanken: Während seines Geographie-Studiums an der Technischen Universität München spezialisierte Fischer sich auf den Bereich Geoinformatik, eine noch recht jungen Technik, bei der räumliche Daten so miteinander verknüpft werden, dass sie für die verschiedensten Anwendungen nutzbar gemacht werden.

Entscheidung für Salzburg
Zum Abschluss des Studiums hatte der Absolvent immerhin drei Stellenangebote für einen Fachbereich, in dem die Hochschulabgänger sonst kaum Aussicht haben, eine angemessene Anstellung zu finden: Die TU München, die Uni Osnabrück und die Uni Salzburg wünschten sich den Absolventen, sind doch diese drei Hochschulen neben wenigen anderen derzeit damit befasst, die Grenzen der Geoinformatik neu abzustecken und entsprechende Datenverarbeitungssysteme zu entwickeln - eine Thematik, die Fischer schon während des Studiums beschäftigt hat. Erst nach langem Überlegen entschied der 29-Jährige sich für Salzburg. „Hier boten sich mir die besten Chancen.“

Differenziertes Positionierungssystem
München wäre zwar leichter gewesen, aber das Promotionsthema an der TU war allzu theoretisch, so dass Fischer nun in Österreich Fragen rund um ein sehr differenziertes Positionierungssystem erörtert: Im Academisch Medisch Centrum von Amsterdam etwa, der Uniklinik in der niederländischen Hauptstadt, sind alle Geräte mit aktiven Sensoren ausgestattet, damit die Mitarbeiter über ein entsprechendes Computersystem immer darüber im Bilde sind, wo die benötigten Apparaturen gerade stehen. „Offenbar“, so Fischer, „verschwinden da öfter mal teure Maschinen.“ Doch damit nicht genug: Technisch möglich ist es auch, Patienten und Mitarbeitern ähnliche Sensoren in die Hand zu geben, die zwischen Arzt, Pflegepersonal und Patient unterscheiden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wenn akuter Bedarf besteht, weiß die Stationsleitung immer genau, wo gerade welcher Mitarbeiter ist und kann entsprechend gezielt reagieren. Die Gefahr, dass dabei die Privatsphäre auf der Strecke bleibt, ist jedoch enorm.
Mit seiner Arbeit versucht Fischer herauszufinden, wie sich das Verhalten von Menschen durch solche Ortungssysteme verändert, welche Einschränkungen vorzunehmen sind, um dem die Bewegungsfreiheit und die Freiheit von Beobachtung sicherzustellen.

GIScience
Sein Arbeitgeber, die Österreichische Akademie der Wissenschaften, betreibt seit Februar dieses Jahres die Forschungsstelle GIScience für Geoinformationswissenschaften in Salzburg. Sie ist am Zentrum für Geoinformatik der Uni Salzburg angesiedelt, das auf diesem Gebiet als führend in Europa gilt. Mit dieser Unterstützung soll in Salzburg die Grundlage für eine neue eigenständige wissenschaftliche Disziplin gelegt werden, die die Kompetenzen verschiedenster Fakultäten verbindet. Gelingt das, so dürfte nach der Evaluation im Frühjahr 2009 noch einige Stellen für Geoinformatiker entstehen.

Wiener Schnitzel vom Kalb
Florian Fischer fährt einstweilen noch oft ins heimische München, hat er doch dort seine Freundin zurücklassen müssen. Aber die Offenheit und Freundlichkeit in Salzburg, so erzählt er, entschädige ihn manchmal für die Distanz. Und die Mensa tut das ihrige dazu: „Zweimal die Woche gibt es Wiener Schnitzel, vom Kalb, natürlich.“




„Ins Ausland ohne Sprachbarriere: Neue Erkenntnisse inklusive“

Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele Absolventen vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück - und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen zu haben und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können. Schließlich erkennen Personalchefs im Auslandsaufenthalt die Risiko- und Einsatzbereitschaft ebenso wie eine zupackende Persönlichkeit.

Wer sich im ersten Schritt den Berufseinstieg im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bietet sich zum Beispiel Österreich an. Viele Gastronomie-Fachkräfte arbeiten bereits seit langem im Sommer auf deutschen Nordseeinseln und verbringen die Wintersaison in den österreichischen Skigebieten. Aber auch anderen Branchen hat das Land zwischen den Alpen jede Menge zu bieten. So zählen etwa österreichische Unternehmen zu den führenden in weiten Teilen des Maschinenbaus.
Durch die Mitgliedschaft des Alpenstaats in der Europäischen Union unterliegen Deutsche keinerlei Beschränkung bei Arbeitsoder Aufenthaltsgenehmigung: EU-Bürger sind den österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt und benötigen weder Beschäftigungsbewilligung, Arbeitserlaubnis noch einen Befreiungsschein für unselbstständige Arbeit. Allerdings sind alle EUBürger verpflichtet, sich innerhalb von drei Tagen bei der örtlichen Polizei oder dem Gemeindeamt zu melden, wenn sie in Österreich arbeiten. Drei Monate nach Ankunft muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt werden, ausgestellt wird sie in der Regel ohne größere Umstände von der Fremdenpolizei oder der Bezirkshauptmannschaft. Die Aufenthaltsgenehmigung wird für fünf Jahre erteilt und setzt zwingend eine Einstellungserklärung durch einen österreichischen Arbeitgeber voraus. Liegt diese Erklärung nicht vor, wird die Genehmigung nur für sechs Monate ausgestellt. Wer sich für ein Studium - ganz gleich, ob Aufbaustudiengang oder eine Weiterbildung an einer Hochschule entscheidet, kann den gleichen Weg gehen.
Für akademische Weiterbildungen und Aufbaustudiengänge in allen Bereichen bieten die 16 Universitäten, sechs Kunsthochschulen und 18 Fachhochschulen in Österreich zahlreiche Möglichkeiten. Über Bewerbungen um Studienplätze entscheiden die einzelnen Hochschulen selbst.
Einen Überblick über Universitäten, Fachhochschulen, Kunstuniversitäten und sämtliche Studiengänge in Österreich bietet die Internetseite www.wegweiser.ac.at.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zwei_laender_zwei_sprachen_und_zweimal_die_woche_wiener_schnitzel_183.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>183</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:26:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Idyll in den Bergen</title>
		<description><![CDATA[Beschaulichkeit und gute Arbeitsbedingungen
Spätestens seit Heidi und der Wiederentdeckung der mechanischen Armbanduhr gilt die Schweiz als Musterland in vielerlei Hinsicht: Wirtschaftlicher Wohlstand, Alpenidylle und eine gewisse gutmütige Starrköpfigkeit, die allzu hastigen Reformismus gar nicht erst aufkommen lässt.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei deutschen Medizinern hat die Republik zwischen Bodensee und Po-Ebene einen Ruf, der dem des gelobten Landes nahe kommt: Geregelte Arbeitszeiten, gute Bezahlung und hervorragende Aufstiegschancen. Drei Gründe, die auch Andrea Swintek nach ihrem Examen im Spätherbst 2004 bewegt haben, ihr Glück in der Schweiz zu suchen. Bereits im praktischen Jahr hat die heute 28-Jährige vier Monate im Luzerner Kantonsspital verbracht und einen so guten Eindruck hinterlassen, dass sie nach ihrem Examen unmittelbar ein Stellenangebot in der Tasche hatte.
Für den Berufseinstieg, so erzählt Swintek, sei Luzern auf jeden Fall die richtige Entscheidung gewesen: Das Kantonsspital in der Stadt am Vierwaldstättersee ist mit rund 3000 Mitarbeitern und etwa 700 Betten eines der größten Krankenhäuser der Schweiz. Im Bereich Unfallchirurgie, in dem die Ärztin von Januar 2005 an tätig war, konnte sie sich außerdem immer auf die gute Unterstützung durch einen Oberarzt verlassen. Zudem hat sie im Vergleich zu Deutschland früh praktisch im Operationssaal gearbeitet und so bereits zu Anfang ihres Berufslebens wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Viele Erfahrungen in der Schweiz
Dass Swintek der Schweiz Anfang 2006 dennoch wieder den Rücken kehrte, hat verschiedene Gründe. „Die Arbeit in der Unfallchirurgie war zwar spannend, aber meinen Facharzt wollte ich in dem Bereich nicht machen.“ Anästhesie war das Ziel der Wünsche - und passenderweise hatte die Universitätsklinik Münster der frisch gebackenen Ärztin ein Angebot unterbreitet, so dass sie zum 15. Januar 2006 nach Westfalen wechseln konnte. Trotz der recht guten Arbeitsbedingungen in der Schweiz die richtige Entscheidung ist sie noch heute überzeugt, hatte sie doch Gelegenheit, die Beschaulichkeit der Schweiz etwas genauer zu betrachten. „Die deutschsprachige Schweiz“, so erklärt Swintek, „ist die Relativierung des deutschen Konservativismus.“ Wem Deutschland als konservativ gelte, der werde von der Haltung der meisten Deutschschweizer eines Besseren belehrt.

Weltgesundheitsorganisation WHO
Aber auch Münster wird die rührige Medizinerin für einige Wochen den Rücken kehren: Im November macht sie sich nach Genf auf, um bei der Weltgesundheitsorganisation WHO ein Praktikum zu absolvieren. Zum Wintersemester 2006/07 hat Swintek an der Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/Wilhelmshaven in Emden ein Aufbaustudium zum Master of Public Health aufgenommen. „Ein Bereich, der mich schon immer interessiert hat - und in dem ich jetzt bei der WHO meine Master-Arbeit schreiben kann.“
Welches Thema Andrea Swintek in Genf bearbeiten wird, darf sie nicht verraten, da die UNO-Organisation alle künftigen und angehenden Mitarbeiter zur Verschwiegenheit verpflichtet. Nur soviel: Sie arbeitet im Bereich „foodborne diseases“, beschäftigt sich also mit Lebensmittelerkrankungen und der Übertragung von Krankheiten über die Nahrung. Ein Problem, mit dem vor allem die wenig entwickelten Länder zu kämpfen haben, ist doch dort die Kontrolle der Nahrungsmittelhygiene kaum leistbar. Ein Ergebnis der Master-Arbeit soll deshalb ein Fragebogen sein, mit dessen Hilfe die Übertragungswege dieser Krankheiten genauer nachgezeichnet werden können.

Die französischsprachigen Schweiz
Auf den Vergleich mit der französischsprachigen Schweiz ist die Medizinerin besonders gespannt, allerdings erwartet sie in Genf keinen so strengen Konservativismus wie in Luzern.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/idyll_in_den_bergen_182.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>182</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:18:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Deutsche Mediziner im Ausland – Neue Grenzen ziehen</title>
		<description><![CDATA[Schweiz, Schweden, Vereintes Königreich - in den vergangenen Jahren hat es deutsche Ärzte zu Hauf ins Ausland gezogen
Die Arbeitsbedingungen und Bezahlung waren hierzulande allzu schlecht: Massenweise unbezahlte Überstunden, nicht enden wollende Bereitschaftsdienste und keine Aussicht auf Besserung. Zwar hat sich nach den Streiks im vergangenen Jahr einiges getan, die Gehälter sind gestiegen, die Arbeitszeiten kürzer, aber dennoch, so erklärt Ruth Wichmann, suchen immer noch viele Mediziner den Weg ins Ausland.]]></description>
		<text><![CDATA[Dabei spielt die deutschsprachige Schweiz nach Auskunft der Auslandsreferentin beim Klinikärzteverband Marburger Bund eine große Rolle: Neben der Muttersprache erwarten deutsche Mediziner dort erheblich bessere Arbeitszeiten als hierzulande, die Bezahlung ist großzügiger, die gesamte Arbeitssituation weniger stressbehaftet als diesseits des Bodensees. So begrenzt ein Gesetz die maximale Wochenarbeitszeit für Assistenzärzte auf 50 Stunden - eine Regelung, die von den meisten Kliniken eingehalten wird. Zudem zahlen die meisten Krankenhäuser für Wochenendund Nachtdienste einen erhöhten Stundenlohn. Und nach wie vor gibt es in der Schweiz zu wenig Ärzte - hervorragende Bedingungen also.

Deutlich verändert hat sich dagegen die Situation in Großbritannien. Waren die „Flying doctors“, die zwischen deutschen und englischen Flughäfen pendelten, vor ein paar Jahren noch in aller Munde, so hat das Empire im März seine Anwerbung im Ausland komplett eingestellt. Außer für einige Fachärzte bestehen auf der Insel kaum noch Stellenaussichten.

Gute Aussichten in Schweden
Recht gute Chancen bestehen dagegen nach wie vor in den skandinavischen Ländern, allen voran in Schweden, wo Assistenz- und Fachärzte gleichermaßen benötigt werden. Größter Unterschied gegenüber Deutschland ist hier wohl die Organisation der Arbeitszeiten. Überstunden finden kaum statt, und wenn tatsächlich jemand länger bleibe, so Wichmann, würde das bei den Kollegen große Verwunderung auslösen.

Wer sich nach seinem Medizinstudium für einen Auslandsaufenthalt entscheidet, dürfte zumindest innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums - EU und Schweiz - nicht auf Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Facharztqualifikationen stoßen. Die Richtlinie 93/16 regelt die gegenseitige Anerkennung der medizinischen Ausbildung, im Anhang sind für jeden beteiligten Staat die Facharzttitel aufgelistet, die entsprechend anerkannt werden. Hier lauern allerdings einige Klippen: Wenn die eigene fachärztliche Qualifikation im Wunschland nicht existiert, werden Inhalt und Länge der Facharztausbildung geprüft und mit den im Zielland üblichen Anforderungen verglichen. Unter Umständen muss der Arzt auf Reisen noch eine zusätzliche Fortbildung absolvieren und eine Prüfung ablegen, um sich Facharzt nennen zu dürfen. Gleiches gilt auch für die Rückkehr nach Deutschland, wenn der Arzt im Ausland eine Facharztqualifikation erworben hat.

Durchhaltevermögen für die USA
Für den Sprung über den großen Teich braucht es dagegen eine Menge Durchhaltevermögen: In den USA müssen Ärzte, die ihre Ausbildung außerhalb Nordamerikas absolviert haben, noch einmal einen langwierigen und kostspieligen Prüfungsmarathon absolvieren. Zuvor aber müssen deutsche Ärzte ihre Unterlagen an die Educational Commission for Foreign Medial Graduates (ECFMG) senden, alle fremdsprachigen Dokumente mitsamt beglaubigter Übersetzung. Sind die Unterlagen in den USA eingetroffen, wendet sich die Kommission an die Universitäten, um die Echtheit der Dokumente noch einmal zu überprüfen - allein dieser Vorgang nimmt mehrere Monate in Anspruch. 

Der große Run, so erklärt Ruth Wichmann, geht momentan eher nach Down under: In Australien und Neuseeland herrsche derzeit akuter Ärztemangel - und da nur wenige junge Mediziner sich entschließen, den großen Schritt ans andere Ende der Welt zu wagen, werden deutsche Ärzte dort wohl auch recht lange noch willkommen sein.

Zwar hat Australien ein ähnliches Prüfungssystem wie die USA, so dass im Normalfall aufwendige Prüfungsverfahren durchlaufen werden müssten. Wegen des dortigen Mangels an Medizinern verzichten die Behörden aber in einigen Regionen, den so genannten Areas of Need, darauf. Ärzte, die bereit sind, in einer der medizinisch meist schlecht versorgten ländlichen Regionen für maximal vier Jahre zu arbeiten, können eine Conditional Registration beantragen. Das zuständige Medical Board des entsprechenden Bundesstaats prüft die Unterlagen und erteilt die Genehmigung, die allerdings nur für die angestrebte Area of Need und nur für einen beschränkten Zeitraum gültig ist. Eine zeitlich und räumlich unbeschränkte Zulassung erhalten deutsche Mediziner nur nach Ablegen einer amtlichen Prüfung. Im Anschluss müssen die Mediziner in der Regel zwölf Monate unter Aufsicht arbeiten, erst dann wird die General Registration ausgestellt. Selbstverständlich gilt für alle Ärzte, dass sie ausreichende Englisch-Kenntnisse vorweisen müssen. Für die Einreise nach Australien benötigen Europäer ein Visum. Für einen Aufenthalt von maximal genügt ein Touristenvisum, Arbeitswillige müssen jedoch in der Regel einen Anstellungsvertrag nachweisen, um ein Business-Visum zu erhalten.

Weitere Informationen
Vermittlungen und weitere Informationen zur Medizin im Ausland bieten neben dem Marburger Bund verschiedene Agenturen, die Ärzte in die jeweiligen Länder vermitteln und einen Großteil der Verwaltungsarbeit übernehmen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/deutsche_mediziner_im_ausland_neue_grenzen_ziehen_181.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>181</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:14:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Solartechnik besitzt ungeheures Entwicklungspotenzial&quot;</title>
		<description><![CDATA[Regenerative Energien bieten sichere Arbeitsplätze
Diskussionen um den Klimaschutz sind in diesen Tagen das beherrschende Thema in der Gesellschaft und der medialen Öffentlichkeit. Diverse Solarstromkonferenzen werden abgehalten, Passivhäuser zum Energiesparen sind der Schlager in der Baubranche und sogar die größte S-Bahn-Station der Welt in New York erhält eine Photovoltaikverglasung zur alternativen Gewinnung von Energie.]]></description>
		<text><![CDATA[Keine Frage, die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung oder zur Heizungsunterstützung mit Solarthermie liegen voll im gesellschaftlichen Trend der europäischen Industrieländer. Zahlreiche Privathaushalte wechseln ihren Stromanbieter und werden Kunden bei Stromerzeugern, die auf regenerative Quellen setzen. Demzufolge besitzen in der boomenden deutschen Solarindustrie technische Verbesserungen, Materialprüfung und Qualitätssicherung einen großen Stellenwert, so dass die stetig steigende Nachfrage Arbeitsplätze schafft und Spezialisten in der Wirtschaft gesucht werden.

Viele Chancen in der Photovoltaik
„Es stecken einfach unglaublich viele Chancen in der Photovoltaik und die technische Umsetzung durch Forschung an Hochschulen und in der Wirtschaft bietet jede Menge Herausforderungen“. Patrik Müller, seit Juli 2007 Prozessanalytiker des Unternehmens Schmid in Freudenstadt im Schwarzwald, ist fasziniert von seinem Fachgebiet. Der gebürtige Schweizer war bis vor wenigen Monaten noch selbst als Wissenschaftler an der interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs im schweizerischen Kanton St. Gallen tätig und hat dort die Begeisterung für seinen Beruf entwickelt. Bei Schmid arbeitet der Diplom- Ingenieur im Bereich des Anlagenbaus für die Solarzellherstellung und Modulfabrikation und hilft die hergestellten Maschinen zu optimieren.
„Ursprünglich habe ich von 1996 bis 1999 an der Hochschule für Technik in Buchs Feinwerktechnik studiert, das eine sehr interessante Mischung aus Mechanik und Elektronik beinhaltete. Darauf aufbauend habe ich mich auf Mikrosystemtechnik spezialisiert“, erzählt der 33-Jährige, dessen Interesse für mechanische Dinge durch seinen Vater geweckt wurde. Die Hochschule in Buchs, wird interstaatlich von der Schweiz, Österreich und Liechtenstein gefördert und bot Patrik Müller nach seinem Studium eine Stelle am Institut für Mikro- und Nanotechnologie an. „In dieser Zeit wurde mein Interesse für Halbleitertechnik immer stärker, so dass der Weg hin zur Photovoltaik naheliegend war“, erläutert der Diplom-Ingenieur. „Im Rahmen der Auftragsforschung an der Uni konnten wir immer wieder Probleme lösen, für die wir Unterstützung von verschiedenen Fakultäten benötigten.“ An diese spannende Zusammenarbeit erinnert er sich gerne zurück, hat sie ihn doch zu einem Experten in seinem Fachbereich werden lassen, den der Enthusiasmus für die technischen Möglichkeiten nicht loslässt. 

Leben und Arbeiten in China
Entwicklungsmöglichkeiten bietet sein Arbeitgeber genug. So hat der Ingenieur nicht nur die Chance erhalten, in China bei der Umsetzung der gelieferten Technik mitzuarbeiten, auch Deutschland selbst bietet zunehmend Tätigkeitsfelder. Um den technischen Fortschritt und damit die Sicherheit der Arbeitsplätze im Unternehmen zu gewährleisten, eröffnet Schmid am Stammsitz in Freudenstadt ein eigenes Forschungszentrum für den Solarzell- und Leiterplattenbereich. Zusammen mit über 300 Kunden und Kooperationspartnern, umrahmt von Fachvorträgen und Einführungen fand am 12. Juli die offizielle Einweihung statt. Neben dem Ziel, mehr Forschungskapazitäten zur Verfügung zu stellen, werden mit dem neuen Technologiezentrum zwei besondere Schwerpunkte gesetzt: Zum einen können nunmehr Versuche unter nahezu idealen Laborbedingungen durchgeführt werden und es ist möglich, die komplette Prozesskette der Solarzell- und Leiterplattenherstellung auf produktionsnahen Anlagen zu evaluieren und zu optimieren und die so gewonnenen Ergebnisse auf Einzelanlagen zu übertragen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/solartechnik_besitzt_ungeheures_entwicklungspotenzial_180.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>Christian Zingel</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>180</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:08:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Praxisorientierte Logistik: Bedarf an Fachkräften steigt</title>
		<description><![CDATA[Die Deutsche Logistik-Akademie (DLA) in Bremen bietet Fortbildung
ABC-Analyse, Prozessoptimierung, Lagerorganisation: Logistik ist weit mehr, als der Transport von Gütern zwischen verschiedenen Produktionsstätten. Da dieses Gebiet angesichts steigender Produktionszahlen und weltweit vernetzter Märkte zusehends wächst, ist auch der Bedarf an Fachkräften seit Jahren im Steigen begriffen.]]></description>
		<text><![CDATA[Fachleute sind indes nur schwer zu finden, wer sich nach dem Studium - vollzeit oder neben dem Beruf - für eine spezialisierte Weiterbildung entscheidet, verbessert seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich. Einer der führenden Anbieter in Deutschland ist die Deutsche Logistik-Akademie (DLA) in Bremen. Getragen von der Bundesvereinigung Logistik bietet die DLA in Studiengängen, Seminaren, Inhouse-Schulungen und Tagesforen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Logisikplanung an.
Die Nutzung moderner Informations- und Kommunikations- sowie Planungs- und Simulationssysteme generiert Wissen immer schneller und verlangt nach einer zeitgemäßen und praxisnahen Wissensvermittlung an Fach- und Führungskräfte. Mit ausgeprägtem Logistik-Know-how können Fach- und Führungskräfte gezielt die Wertschöpfungsketten effizienter betreiben, den Ressourceneinsatz optimieren, den Absatz steigern oder neue Geschäftsfelder generieren. So haben gerade Themen wie „Lagerverwaltung mit SAP“ oder „Ramp-Up in der Kontraktlogistik“ Eingang in das Programm gefunden. Viele Veranstaltungen zu diesen Fachthemen sind inzwischen der jährliche Treffpunkt der Spezialisten und dienen nicht nur der Wissensaufbesserung, sondern auch dem Informations- und Erfahrungsaustausch.
Das Kompakt-Studium Logistik (KSL) ist als berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot präzise auf diese neuen Anforderungen in der Logistik zugeschnitten. Praxisnah, komprimiert und effizient bereitet es auf neue Aufgabenfelder und Verantwortungsbereiche vor. Ganzheitlich wird die breite Palette der Querschnittsfunktion Logistik mit allen relevanten Fach- und Methodenkenntnissen vermittelt.
Was Hochschul- oder MBA-Studiengänge für Logistik oft nicht leisten, ist im berufsbegleitenden Kompaktstudium Konzept: Das Fachwissen und die Berufserfahrung der Teilnehmer werden gezielt in den Lernprozess integriert. So ist es möglich, konsequent praxisorientiert und auf hohem fachlichen Niveau neues Wissen zu erwerben.

Theorie und Praxis
Für die Teilnehmer liegen die Vorteile des KSL auf der Hand: Durch den engen Bezug zwischen Theorie und Praxis ergeben sich durch das Kompakt Studium Logistik neue Sichtweisen. Die berufliche Handlungskompetenz wird erweitert, und Qualifikationen werden auf den neuesten
Stand gebracht.
Für Unternehmen ist das Kompakt Studium Logistik ein Weg, um intern eigene strategische Kompetenz aufzubauen. Als sinnvolle Alternative zu latenten Abhängigkeiten von externen Beratungsunternehmen erweist sich die systematische Weiterbildung der Mitarbeiter als lohnende Investition in vorhandene Potenziale.

Handlungskompetenz
Das KSL zielt auf die Handlungskompetenz von Logistikern als Führungskräfte. Diese sollten im Team, in Netzwerken und auch im interkulturellen Kontext erfolgreich agieren können. Die zielsichere Logistik-Problemlösung erfordert darüber hinaus Kreativität, Kommunikations- und Entscheidungsfähigkeit - Qualifikationen, die durch das inhaltliche und methodische Angebot des KSL gefördert werden.

Adresse und Kontakt
Deutsche Logistik Akademie
Bremen gGmbH
Schlachte 31
D-28195 Bremen

Telefon: +49 421 9499100
Telefax: +49 421 9499109
E-Mail: dla@dla.de
Web: www.dla.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/praxisorientierte_logistik_bedarf_an_fachkraeften_steigt_179.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>179</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:04:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Stolpersteine auf dem Weg zum unbegrenzten Wissen</title>
		<description><![CDATA[Schlüsselkompetenzen sind zwingend erforderlich
Die Vorteile, die das E-Learning bietet, sind offensichtlich: Die Fortbildung ist durch die Neuen Medien flexibel und individuell geworden. Das elektronische Lernen am heimischen Computer spart Kosten und Zeit und kann vor allem dem tatsächlichen Lernbedarf angepasst werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Allerdings ergeben sich durch diese Freiheiten auch zahlreiche Probleme. Effizienz und Lernerfolg hängen in großem Maße von der Selbstorganisation des Lernenden ab. So erfordert E-Learning einige Schlüsselkompetenzen, die sich jeder, der sich weiterbilden möchte, aneignen muss.

Zunächst einmal muss die Computerumgebung den Anforderungen des späteren E-Learnings angepasst werden. Bevor mit dem elektrischen Lernen begonnen werden kann, müssen die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, in notwendige Hard- und Software investiert werden. Darüber hinaus verlangt E-Learning ein hohes Maß an persönlicher Motivation, Disziplin und Ausdauer, denn ohne festen Termin, einen unmittelbaren Kursverbund und die künstlich geschaffene Lernatmosphäre eines Klassenraums kann der Lerneifer schnell nachlassen.

Online-Sozialisation
Es folgt eine Phase der Online-Sozialisation. Viele Funktionen, Tools und Plattformen des E-Learnings müssen erkundet werden. Welche Anwendungen, Informationen oder Strategien für das Erreichen des Lernziels nutzbar sind, ist dem Lernenden anfangs zumeist noch unklar. Schließlich beginnt der Informationsaustausch mit und innerhalb der Medien. Die Handhabung und der Umgang mit den großen Datenmengen erfordert organisatorisches Geschick. Erst wenn die Bedienung des virtuellen Klassenzimmers klar geworden ist, beginnt die eigentliche Wissenskonstruktion, die Nutzung des E-Learnings wird flexibler, die Kommunikation und die Kooperation zwischen den Teilnehmern steigt, bis sich die virtuelle Lerngruppe letztlich selbst organisiert.
Ein weiterer Baustein für ein erfolgreiches E-Learning sind die Tutoren. Untersuchungen haben ergeben, dass ihr Einsatz den Erfolg deutlich verbessert, in vielen Fällen sind sie sogar ganz entscheidend für das Erreichen des Lernziels. Mitunter ergeben sich Abhängigkeiten wie beim klassischen Präsenzlernen. Aber nicht immer kommuniziert der Tutor interaktiv über E-Mails, im Forum oder im Chat mit dem Lernenden. Er kann beispielsweise einzelne Kapitel konzeptionell erstellen. Für die Einführung von E-Learning-Programmen in Unternehmen zeichnen so genannte ELearning-Manager verantwortlich, die das Projekt entwickeln und betreuen.

Blend Learning
So angenehm E-Learning auch sein mag, ganz wird es das Präsenzlernen nicht ersetzen können. Vielmehr geht die Entwicklung hin zum Blend Learning, dem integriertem Lernen, einer hybriden Lernform, die die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit denen von E-Learning kombiniert. Die Stiftung Warentest veröffentlichte im Frühjahr dieses Jahres vier Leitfäden, die dazu betragen sollen, jenen, die sich fortbilden wollen, die Auswahl der individuell aussichtsreichsten Lernform zu erleichtern. Die Leitfäden können kostenlos unter der Rubrik „Infodokumente“ aus der Webseite weiterbildungstests.de herunter geladen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/stolpersteine_auf_dem_weg_zum_unbegrenzten_wissen_178.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>178</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:59:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fortbildung nach eigenem Lehrplan</title>
		<description><![CDATA[E-Learning hat sich in der beruflichen Weiterbildung etabliert
Wer heute in der beruflichen Welt vorankommen will, muss selbst die Initiative ergreifen und seinen Wissenstand stetig erweitern „Life-long learning“ (ein Leben lang lernen) lautet die Philosophie des 21. Jahrhunderts. In der Regel reicht das in der Schule, an der Universität oder in der Ausbildung erlangte Wissen nicht aus, um für die Herausforderungen des modernen (Job-)Lebens gerüstet zu sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Fort- und Weiterbildung heißen die Schlagwörter, mit denen sich jeder Berufstätige - egal, ob nun Job-Einsteiger oder langjähriger Arbeitnehmer - auseinandersetzen muss. Denn ein breites und tiefes Wissen ist im Berufsleben das größte Kapital, das in die Waagschale geworfen werden kann. Nicht immer muss die Weiterbildung mit dem (erneuten) „Drücken der Schulbank“ einhergehen. Durch E-Learning, das elektronisch gestützte Lernen, wird Fortbildung zu einer zeit- und ortsunabhängigen Angelegenheit ohne bindenden Stundenplan und Kurszeiten.

E-Learning
Unter E-Learning werden gemeinhin alle Formen des Lernens verstanden, bei denen digitale Medien, vor allem der Computer, für die Präsentation und Distribution von Lernmitteln eingesetzt werden. Noch vor einigen Jahren war damit in der Regel Lernsoftware gemeint, Programme also, die auf digitalen Datenträgern angeboten wurden. Die immer größere Bedeutung und Verbreitung des Internets jedoch drängte das so genannte Computer Based Training (CBT) in den Hintergrund und ersetzte es durch ein ungleich umfangreicheres Lernangebot: dass Web Based Training (WBT). Diese Weiterentwicklung machte die herkömmlichen Datenträger (Diskette, CD-Rom oder DVD) quasi obsolet und ermöglicht es, Lerneinheiten online von Webservern zu downloaden. Dadurch steht den Usern, also dem Lernenden - nicht nur ein nahezu unerschöpflicher Pool an Wissens- und Lernangeboten zur Verfügung, sondern wird Kommunikation und Interaktion mit anderen Lernenden oder den Dozenten und Tutoren gefördert.

„eQualification“
In Schulen und Universitäten wurde der verstärkte Einsatz neuer Medien von der Bundesregierung gefördert. Aber auch die Weiterbildung im Beruf steht hoch im Kurs. So schrieb das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Januar dieses Jahres auf seiner Homepage zum Thema „eQualification“: „Im Bereich der beruflichen Bildung soll die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbessert werden durch eine bedarfsgerechte berufliche Aus- und Weiterbildung mit Computer und Internet.“ Die „Pionierphase“ beim Einsatz der Neuen Medien sei erreicht und ihre Verwendung in der Bildung Normalität geworden. Zu einem ähnlichen Schluss kommt Egon Fleischer, Berater für E-Learning-Projekte in Osteuropa, im Nahen Osten und in Zentralasien. In einem Interview mit der Webseite checkpoint-elearning sagte er: „Nachdem E-Learning noch vor drei Jahren immer als eine Art ‚Sonderprojekt‘ behandelt wurde, hat das berufliche Lernen mit dem Computer jetzt die ‚Phase der Trivialisierung‘ erreicht. Es ist ein fester Bestandteil von Personalentwicklungsstrategien geworden.“

E-Learning-Angebote zusehends besser
Dass sich E-Learning erst jetzt als fester Bestandteil der Fort- und Weiterbildung etabliert hat, ist unter anderem mit der Skepsis zu erklären, mit der die digitalen Lernangebote lange Zeit betrachtet wurden. Zwar räumten Kritiker ein, dass das elektronische Lernen Kosten und Zeit erspare und auch individuelle Entscheidungen über den Lerninhalt getroffen werden konnte, aber immer wieder Zweifel an der didaktischen Konzeption äußerten.
Vor allem bei der Erwachsenenbildung wurden Qualitätsmängel der E-Learning-Angebote ausgemacht und beanstandet. Doch schon Mitte der 1990er, als Wirtschaft und Bildungsinstitutionen das Potenzial von E-Learning für sich entdeckten, gab es eine große Nachfrage nach Experten für dieses Gebiet, so dass zahlreiche, meist interdisziplinäre Studiengänge entstanden. Durch den verstärkten Einsatz von Fachleuten wurden die E-Learning-Angeboten in den vergangenen Jahren zusehends verbessert.

Ein Überblick im Internet
Wer sich einen ersten Überblick über Entwicklungen, Angebote und Fortbildungs-Programme auf Basis des E-Learnings verschaffen will, wird natürlich im Internet fündig. Das E-Learning-Portal der Europäischen Kommission oder der Deutsche Bildungsserver sind nur zwei Netzadressen, die über das Lernen mit den Neuen Medien informieren. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gibt Auskunft über E-Qualifications und Förderprogramme.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/fortbildung_nach_eigenem_lehrplan_177.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>177</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:54:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alles für Studenten und Absolventen: Internetauftritt mit hohem Serviceanteil</title>
		<description><![CDATA[STUDIInfo und absolventenInfo präsentieren sich und jede Menge wertvolle Informationen auf www.studentenpilot.de
Schnell, bewegt, informativ und innovativ: Das Internet ist aus der modernen Kommunikation nicht mehr weg zu denken. Das gilt ebenso für den klassischen Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt - und nun auch für die Zeitschriften STUDIInfo und absolventenInfo.]]></description>
		<text><![CDATA[War die Möglichkeit schon in der Vergangenheit ausgesprochen beliebt, das gedruckte Heft als PDF-Datei herunterzuladen, so bieten wir nun unter www.studentenpilot.de ergänzende Informationen, die weit über die des Magazins hinausgehen. Um unseren Lesern eine möglichst ausgereifte und durchdachte Seite zu präsentieren, haben wir uns bei der Konzeption des Auftritts ausnahmsweise etwas mehr Zeit gelassen. Herausgekommen ist eine Internetseite, die, wie wir finden, einen umfassenden Fundus an Informationen aus allen Bereichen rund um Studium und Berufseinstieg bietet, ohne dabei unübersichtlich zu werden: Ein Farbsystem gliedert die Navigationsleiste in die relevanten Bereiche. Wer zum Beispiel darüber nachdenkt, wie er sein Studium finanzieren kann, findet unter „Finanzierung“ alles Wissenswerte von Studiengebühren über BAfÖG, Studienkredite bis hin zum Jobben neben dem Studium und die Befreiung von der Rundfunkgebühr.

Umfangreiche Städte-Datenbank
Bei der Entscheidung über den passenden Ort für Studium und Beruf ist Studentenpilot ebenso behilflich: Alle größeren Städte sind in der Datenbank verzeichnet, mit Vorzügen und Nachteilen sowie einem kleinen Portrait, damit niemand seine Entscheidung aufgrund falscher Voraussetzungen treffen muss. Die umfassenden Informationen über verschiedenste Studienfächer, die örtlichen Möglichkeiten, mit Kind zu studieren und eine Studienplatzbörse verstehen sich von selbst.

Neben dem Ernst des Lebens finden Studierende und Absolventen auf Studentenpilot.de jede Menge Tipps zum Nachtleben in ihrer neuen Stadt. Studentenpilot verrät, wo Studierende mit Rabatt auf den Eintrittspreis im Kino oder im Theater ihren Geldbeutel schonen können.
Für den Berufseinstieg steht Hochschulabsolventen unter dem Punkt „Karriere“ eine umfangreiche Rubrik zur Verfügung - ganz gleich, ob die Selbstständigkeit angestrebt wird oder Absolventen sich ihre ersten Sporen im Angestelltenverhältnis verdienen wollen.

Tipps zum Studium im Ausland
An beide wiederum richtet sich die Rubrik Ausland, schließlich wird das Studium im Ausland von Personalern mittlerweile ebenso hoch eingeschätzt wie die berufliche Auslandserfahrung unmittelbar nach dem Studienabschluss - und interessante Einsichten lassen sich dabei allemal sammeln, die nicht nur der beruflichen Karriere, sondern auch der eigenen Persönlichkeit gut tun. Darum bietet Studentenpilot.de unter dieser Rubrik Hinweise zu den Austauschprogrammen von Hochschulen, gibt Tipps zur Bewältigung von Bewerbungs- und Sprachtests und leistet Unterstützung bei der Organisation von Aupair-Aufenthalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/alles_fuer_studenten_und_absolventen_internetauftritt_mit_hohem_serviceanteil_176.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>176</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:50:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Sozial- und Teamkompetenz im Doppelpack</title>
		<description><![CDATA[Grundlegende Kenntnisse in der Personalführung und Sozialkompetenz können zu Faktoren werden, die die persönliche Karriere in Führungspositionen beschleunigen.
Sie stehen kurz vor dem Abschluss ihres Studiums, sie haben schon den Berufseinstieg geschafft oder sind bereits fest in einer Führungsposition etabliert. Sie sind 24, 36 oder 48 Jahre alt. Das, was sie verbindet, ist die eine, grundlegende Erkenntnis: Was Hänschen einmal lernte, das reicht für Hans nicht unbedingt ein ganzes (Berufs-)Leben lang.]]></description>
		<text><![CDATA[Und das trifft nicht nur das fachliche Wissen, das sich in allen Branchen in rasantem Tempo zu vervielfältigen scheint. In gleicher Geschwindigkeit steigen auch die persönlichen Anforderungen an diejenigen, die tagtäglich nicht nur mit dem Wissen und den Wissensprozessen umgehen, sondern die Informationsfluten analysieren, sortieren und fi ltern müssen und mit den Menschen zu tun haben, die in diese Prozesse und Strukturen eingebunden sind. Grundlegende Kenntnisse in der Personalführung und Sozialkompetenz können deshalb zu Faktoren werden, die die persönliche Karriere in Führungspositionen beschleunigen.

Professionalisierung persönlicher Kompetenzen
Die Aufgabe, insbesondere berufstätige Ingenieure und Betriebswirte auf den Gebieten der Sozial- und Selbstkompetenz, der Methoden- und der Medienkompetenz intensiv zu schulen, hat sich das Institut für Kompetenzförderung in Studium, Lehre und Weiterbildung (KOM) der Fachhochschule Lippe und Höxter auf die Fahnen geschrieben. „Wir geben Raum für die Professionalisierung der persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen“, lautet die Philosophie des 1998 gegründeten Instituts. Es hat sich in engem Kontakt zur Wirtschaft zur Aufgabe gemacht, sich als zentrale wissenschaftliche (fachbereichsübergreifende) Einrichtung mit der Entwicklung, Förderung und Erforschung individueller Schlüsselqualifikationen zu befassen.

Gefragt: Teamarbeit
Ziel und Anspruch des Instituts ist es, über analytische und strukturierende Fähigkeiten hinaus Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit und Selbstständigkeit, Kreativität, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Entschluss- und Überzeugungskraft, Einschätzbarkeit und Glaubwürdigkeit sowie sprachliches und persönliches Ausdrucksvermögen von Beginn des Studiums an und ebenso nach dem Hochschulabschluss weiter systematisch zu fördern und zu entwickeln. Denn Menschen müssen heute im Studium und späterem Berufsleben nicht nur anspruchsvolle technische Aufgaben allein und autark lösen können, sondern auch in Kooperation und Interaktion mit anderen im Team gemeinsam Lösungen entwickeln. Studierende und Berufstätige werden deshalb von qualifizierten Trainern intensiv und individuell mit Methoden und Techniken zur Entfaltung von sozialer Kompetenz, Team- und Konfl iktfähigkeit und effizientem Kommunikationsverhalten vertraut gemacht.

Weiterbildung am Wochenende
Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts für Kompetenzförderung sind deshalb Persönlichkeitsentwicklung und Führungskompetenz für Ingenieure aller Fachrichtungen, Betriebswirte, Führungskräfte, Personalverantwortliche in Unternehmen, Schulen und Verwaltungen in enger Verzahnung mit moderner Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur. Um Berufstätigen die Möglichkeit zu bieten, sich parallel zu ihrer Arbeit weiter zu bilden, bietet das Institut unter Leitung von Reinhard Doleschal Seminare zum Prozessmanagement auch am Wochenende an. An zehn Wochenenden werden die Kursteilnehmer in den immer wichtiger werdenden Bereichen der Soft Skills unterrichtet. 

Nähere Informationen im Internet unter: www.fh-luh.de/kom/]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/sozial-_und_teamkompetenz_im_doppelpack_175.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>175</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:45:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Navigation in der Jobbörsenflut</title>
		<description><![CDATA[Job mit der Computermaus gesucht? Kein Problem. So scheint es jedenfalls. Schließlich sind es schon rund 900 verschiedene Jobbörsen, die sich allein in Deutschland auf dem Markt tummeln.
Crosswater-Systems (www.crosswater-systems.com) verzeichnet sie alle. Das größte Problem der Jobsuche mit der Maus scheint die Auswahl des optimalen Portals zu sein. Eine Orientierungshilfe bieten „Rankings“, die versuchen, eine Struktur in die Vielzahl der Jobbörsen zu bringen.]]></description>
		<text><![CDATA[Was den Umfang der verfügbaren Stellenanzeigen angeht, ist die Börse der Arbeitsagentur unangefochten Spitze. Mehr als 200 000 Jobangebote verzeichnet der Online- Stellenmarkt (www.arbeitsagentur.de) und kann für alle Bereiche dem Jobsucher einen ersten Überblick über das Angebot am Markt bieten. Arbeitgeber können hier kostenlos ihre offenen Positionen einstellen. Das erklärt die Angebotsvielfalt des Stellenmarktes, weist aber gleichzeitig auf den Schwachpunkt der großen Jobbörse hin: Der riesige verfügbare Datenbestand ist nicht unbedingt auf dem aktuellsten Stand, und dem Jobsucher werden auch schon mal längst überholte Stellenanzeigen präsentiert. Zudem sind Angebote für Fach- und Führungskräfte im Jobportal der Arbeitsagentur erfahrungsgemäß eher Mangelware.

Etablierte Jobbörsen nutzen
Eine größere Chance, Treffer zu landen, bieten die etablierten Jobbörsen. Das bestätigt auch eine Studie des Fachbereichs Betriebswirtschaft der Fachhochschule Koblenz, welche die Jobportale Jobware, JobScout24, Monster, StepStone, stellenanzeigen.de und Jobpilot genauer unter die Lupe genommen hat, um Angebot und Qualität der Online-Jobsuche zu vergleichen. Die Ergebnisse: Bei Jobware kommen viele Anzeigen aus dem Bereich der DAX-notierten Unternehmen. Personalberatungen sind dagegen insbesondere bei Monster präsent. Bei der Zuordnung der angebotenen Jobs zu Berufsfeldern sind die Unterschiede weniger groß, aber dennoch signifikant. Es zeigte sich, dass die technischen und ingenieurwissenschaftlichen Berufsfelder am häufigsten bei Stepstone und Jobware angesprochen werden.

Auch für die Berufsfelder IT und Telekommunikation weisen die letztgenannten Jobbörsen die meisten Angebote auf. Inserate für Führungskräfte sind insbesondere bei Jobware zu fi nden, für Spezialisten bei Monster und für qualifi zierte Sach- und Facharbeiter bei Jobware.

Online Stellenangebote
Verborgen bleiben dem findigen Jobsucher auch freie Stellen für Fach- und Führungskräfte nicht, die von den Unternehmen weder in den gedruckten Stellenmärkten noch in einschlägigen Jobbörsen online publiziert werden, sondern nur auf der firmeneigenen Homepage auftauchen. Leistungsfähige Jobsuchmaschinen sind darauf spezialisiert, die Stellenangebote auf einschlägigen Unternehmenswebseiten zu sichten. So durchsucht etwa www.icjobs.de die Webseiten von 1,3 Millionen Unternehmen und kann so auf einen Fundus von rund 200 000 Stellen zurückgreifen. Der Jobscanner (www.jobscanner.de) durchleuchtet dagegen die Seiten ausgewählter, großer Unternehmen genauer und fi scht aus einem Pool von über 13 000 topaktuellen Jobangeboten das Passende heraus.

Auch www.worldwidejobs.de gehört zu den bedeutenden Suchmaschinen. Etwa 50 000 Stellenangebote, die deutsche Unternehmen auf ihren eigenen Webseiten ausschreiben, werden hier erfasst. Dazu kommen über 200 000 internationale Stellenangebote, auf die der Jobsucher Zugriff hat. 

Meta-Suchmaschinen
Wer dem Traumjob auf der Spur ist und nicht mühselig ein Jobportal nach dem anderen abklappern möchte, kann auf leistungsfähige Meta-Suchmaschinen vertrauen. Sie durchforsten nicht nur alle etablierten Jobbörsen, sondern werfen auch die offenen Stellen aus, die auf Personalberatungs-, Unternehmens- und Karriereseiten zu finden sind. Jobrapido (www.jobrapido.de) beispielsweise schöpft aus rund 200 000 Stellenangeboten, JobRobot (www.jobrobot.de) stehen 170 000 aktuelle Jobs zur Verfügung. Sehr zuverlässig arbeitet auch Jobturbo (www.zeit.de), die Jobsuchmaschine der Wochenzeitung Die Zeit. Als wahrer „Job-Google“ erweist sich Kimeta (www.kimeta.de) mit derzeit über 420 000 Jobangeboten. Ein Klick - und der Überblick über das aktuelle Stellen- und Praktikaangebot im Internet ist möglich, ohne mühsam und zeitaufwendig eine Vielzahl von Unternehmensseiten und Online-Stellenbörsen durchstöbern zu müssen.

Die Internet-Adressen im Überblick:
www.arbeitsagentur.de
www.jobware.de
www.jobscout24.de
www.monster.de
www.stepstone.de
www.stellenanzeigen.de
www.jobpilot.de
www.jobrapido.de
www.jobrobot.de
www.zeit.de
www.kimeta.de
www.jobscanner.de
www.icjobs.de
www.worldwidejobs.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/navigation_in_der_jobboersenflut_174.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>174</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:40:17</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Jobsuche mit Weitblick</title>
		<description><![CDATA[Heraus aus dem Hörsaal - hinein in den Job. Wer kurz vor dem Abschluss seines Studiums steht oder das Examen schon in der Tasche hat, darf sich mit dem zweiten Schritt Richtung Karriere beschäftigen: dem Einstieg in den Beruf.
]]></description>
		<text><![CDATA[Also, Augen auf und dem Traumjob auf die Spur kommen. Auch alle, die sich in Praktika oder Trainee-Programmen bereits die ersten Sporen im Beruf verdienen, sind gut beraten, sich nicht auf glückliche Fügungen zu verlassen, die vielleicht auf Dauer einen Vertrag im Unternehmen sichern, sondern als Nachwuchsführungskräfte selbst das Heft in die Hand zu nehmen und offensiv auf Jobsuche zu gehen.
Immer am Ball zu bleiben, lautet die Devise, um als Newcomer den sich rasch verändernden Arbeitsmarkt im Blick zu behalten. Positiver Nebeneffekt: Wer weiß, was Unternehmen suchen, kann auch die eigenen Chancen realistisch einschätzen.

Der Blick in die Stellenanzeigen
Informationen darüber, welche Berufsgruppen aktuell gesucht werden, welche
Qualifikationen künftige Mitarbeiter mitbringen müssen und ob es rechts und links vom scheinbar vorgezeichneten Berufsweg noch Nebenstraßen gibt - diese Informationen finden sich nicht in Hochglanzmagazinen auf dem Silbertablett. Ganz im Gegenteil: Sie sind da zu finden, wo Unternehmen sprechen, in den Stellenanzeigen. Dabei reicht es nicht, mit geschultem Blick die Wochenendausgaben der regional und überregional erscheinenden Zeitungen genau zu durchforsten und einschlägige Stellenangebote aus Fachzeitschriften auszuschneiden, auch das Internet ist unbedingt zu berücksichtigen.

Vorzüge von Zeitungen
Einige Vorzüge des Printmediums sind nicht zu toppen. Während die Internetrecherche beispielsweise ein aktives Tun vom User erwartet, der seine - meist sehr spezielle - Suche genau definieren und einschränken muss, kann der Leser eines gedruckten Stellenmarktes beim Blättern und Querlesen über interessante Angebote stolpern. Genau auf diesen Effekt setzen Unternehmen, die für Führungspositionen neue Mitarbeiter suchen und schalten ihre Stellenanzeigen in den Printmedien. Denn die schwarz auf weiß gedruckten Stellenmärkte der regionalen und überregionalen Tages- und Wochenzeitungen werden erfahrungsgemäß auch von Fach- und Führungskräften durchgeblättert, die sich für die Bewegungen am Arbeitsmarkt interessieren und nur unterschwellig daran dachten, den Job vielleicht zu wechseln.
Print und Online nicht als Konkurrenz, sondern als sinnvolle Ergänzung: Viele Zeitungen verknüpfen deshalb ihren Print- Stellenmarkt mit einem Jobportal im Internet: Überregional Die Zeit (www.zeit.de/jobs), Süddeutsche Zeitung (stellenmarkt.sueddeutsche.de) oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung (fazjob.net). Andererseits gehen etablierte Internet-Jobbörsen Kooperationen mit großen Zeitungen ein, um die Synergieeffekte zu nutzen: Das Paderborner Karriereportal, Jobware arbeitet unter anderem mit der Frankfurter Rundschau, dem Rheinischen Merkur und den VDI-Nachrichten zusammen.

Print- und Screenmedien sinnvoll nutzen
Wer in die Jobsuche startet, ist gut beraten, beide Medien zu nutzen und die Karriere sowohl im Blick als auch im Klick zu haben. 




Nicht klotzen, sondern kleckern: Kleine, aber feine Online-Jobbörsen

Wer als Young Professional nicht im großen Teich der Jobangebote fischen möchte, sondern genau weiß, was er will, ist bei den kleinen, aber feinen Online-Jobbörsen, die sich auf Fachund Führungskräfte spezialisiert haben, genau an der richtigen Adresse. Sie halten nämlich über die branchenspezifischen Stellenangebote hinaus auch wichtige Unternehmensinformationen und zusätzlich Karriere- und Bewerbungstipps für den User bereit. Wir stellen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - einige interessante Jobportale vor:

www.jobware.de
Führungskräfte und Professionals, gesucht von Unternehmen, die in eigenem Namen und in eigener Sache inserieren, kennzeichnen das Profil von Jobware und spiegeln die Fokussierung der Jobbörse auf Fach- und Führungskräfte wider. Rund die Hälfte aller Stellenangebote kommen nach neuesten Untersuchungen aus den Berufsfeldern „Technische Berufe/Ingenieure“ und „IT/ Telekommunikation“.

www.jobstairs.de
Direkt und ohne Umweg zu den Jobs von Top-Unternehmen: Das versprechen die Betreiber von JobStairs. Über die Internetplattform können Stellenanzeigen von bis zu 50 Großunternehmen aktuell und zuverlässig zentral und für jede Qualifikation gesucht und gefunden werden.

www.jobvector.de
Die Karriereplattform für Naturwissenschaftler im deutschsprachigen Raum wendet sich ausschließlich an Naturwissenschaftler mit Hochschulabschluss und Techniker aus den Life Sciences (Biotech, Pharma, Chemie und medizinische Forschung). 

www.ingenieurweb.de
Jobbörse für Ingenieure, Naturwissenschaftler und Fach- und Führungskräfte aus technischen Berufen mit vielen Informationen und Bewerberempfehlungen.

www.greenjobs.de
Jobbörse für Fachkräfte aus dem Umweltbereich, insbesondere Umwelttechniker, Geowissenschaftler, Umwelt-Manager oder -Pädagogen.

www.stellenanzeigen.de
stellenanzeigen.de wurde 1995 gegründet und gehört mit über 1 000 000 Visits monatlich zu den führenden deutschen Online-Stellenbörsen für Fach- und Führungskräfte. Die online Jobbörse arbeitet mit dem Verband deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) zusammen. Karrieretipps sowie Tests für die Berufswahl und Karriereplanung runden das umfangreiche Serviceangebot der Plattform ab.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/jobsuche_mit_weitblick_173.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>173</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:33:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Drehen, schrauben, stanzen: Maschinenbau-Unternehmen in Deutschland</title>
		<description><![CDATA[Sie bauen Druckmaschinen, Verbrennungsmotoren, Kugellager, entwickeln Windkraftanlagen, Umwälzpumpen, konstruieren Mikromotoren für die Medizintechnik oder hausgroße Förderanlagen für den Tagebau: Ohne Maschinenbau-Ingenieure würde sich kaum etwas drehen. 
Für Bewegung sorgten im Jahr 2006 rund 873 000 Beschäftigte in den Maschinenbau-Unternehmen, in 2007, so schätzt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, dürfte die Zahl auf über 900 000 steigen.
Ebenso wie in vielen anderen Branchen liegt auch im Maschinenbau der Beschäftigungsschwerpunkt bei den kleinen und mittleren Unternehmen. Nach einer aktuellen Statistik haben nur zwei Prozent der Maschinenbau-Unternehmen in Deutschland mehr als 1000 Beschäftigte, mehr als 40 Prozent dagegen zwischen 20 und 49 Mitarbeitern. Insgesamt gesehen beschäftigen 80 Prozent der Unternehmen 20 bis 250 Mitarbeiter. Grund genug also, bei der Stellensuche auch ein paar der kleineren, weniger bekannten Unternehmen anzusprechen.]]></description>
		<text><![CDATA[EADS
Die EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen, das sich in allen Bereichen der zivilen wie der militärischen Luft- und Raumfahrt engagiert. Zum Produktportfolio gehören die Hubschrauber der Gesellschaft Eurocopter ebenso wie der Verkehrsflieger Airbus und Teile des europäischen Raumfahrtprogramms wie Ariane und das Navigationssystem Galileo. Die EADS beschäftigt über 116 000 Mitarbeiter in mehr als 70 Produktionsstandorten, hauptsächlich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien, aber auch in den USA und in Australien. 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 39,4 Milliarden Euro.
&gt; info: www.eads.net

Putzmeister
Mit Firmensitz in Aich bei Stuttgart entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen Maschinen zur Förderung und Verteilung von Beton und Mörtel für die Bauwirtschaft. In diesem Bereich hat sich das Unternehmen seit seiner Gründung 1958 weltweit einen hervorragenden Namen erarbeitet.
&gt; Info: www.putzmeister.de

Liebherr
1949 von Hans Liebherr gegründet, ist das Unternehmen Liebherr nach wie vor im Familienbesitz. Heute ist die Firmengruppe mit mehr als 26 000 Mitarbeitern nicht nur einer der größten Baumaschinenhersteller weltweit, im Bereich Werkzeugmaschinen besticht das Haus mit Wälzfräsmaschinen, Wälzstoßmaschinen und Schleifmaschinen. Seine größte Bekanntheit hat das Unternehmen aber wahrscheinlich mit den Haushaltsgeräten erlangt.
&gt; Info: www.liebherr.com

Linde AG
Die Linde Gruppe ist ein weltweit führendes Gase- und Engineeringunternehmen, das mit rund 49 000 Mitarbeitern in weltweit über 70 Ländern vertreten ist. Das Unternehmen erzielt in den Bereichen Industrie- und Medizingase sowie Engineering einen Jahresumsatz von rund zwölf Milliarden Euro. Die Strategie der Linde Group ist auf ertragsorientiertes Wachstum ausgerichtet. Dabei steht vor allem der gezielte Ausbau des internationalen Geschäfts mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen im Blickpunkt.
&gt; Info: www.linde.com

MTU Friedrichshafen
Die MTU Friedrichshafen GmbH zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Großdieselmotoren und kompletten Antriebssystemen. Das Produktprogramm ist mit Dieselmotoren und Gasturbinen das umfassendste und modernste der Branche. Die Anwendungen reichen von Schiffen über schwere Land- und Schienenfahrzeuge, Bau- und Industriefahrzeuge, landwirtschaftliche Geräte bis hin zu dezentralen Energieanlagen.
In ihrer fast 100jährigen Geschichte haben die MTU Friedrichshafen und ihre Vorgängergesellschaften, insbesondere die Maybach-Motorenbau GmbH, eine Vielzahl von Innovationen hervorgebracht und damit bis heute Technikgeschichte geschrieben. Die Motorenbaureihen der Marke MTU decken mit ihren verschiedenen Zylindervarianten ein breites Leistungsspektrum von 20 bis 9000 kW ab und eignen sich daher für den Antrieb zahlreicher Fahrzeug- und Aggregatesysteme.
&gt; Info: www.mtu-online.de

Diehl Aerospace
Mit innovativen Technologien und ausgereiften Produkten in den Kompetenzbereichen ist die Diehl Aerospace ein leistungsstarker und international anerkannter Partner der Luftfahrzeughersteller in den Bereichen Avionik und Kabine. So zeichnet die Diehl Aerospace als Systemlieferant für die Entwicklung und Herstellung des neuartigen elektrischen Türsteuerungssystems und der Hochauftriebssteuerung sowie der modernen Kabinenbeleuchtung des A380 verantwortlich. Auch das farbige LED-Kabinenbeleuchtungssystem der Boeing 787 ist eine Neuentwicklung der Diehl Aerospace.
An den Standorten Überlingen, Frankfurt, Nürnberg und Rostock stehen 1200 engagierte und qualifizierte Mitarbeiter für Kompetenz und Qualität in Entwicklung und Fertigung von Avionik- und Kabinensystemen. Um einen weltweit optimalen Service zu bieten, betreibt die Diehl Aerospace darüber hinaus Kundendienstzentren in Hamburg, Toulouse (Frankreich), Sterrett (AL/USA) und Singapur.
&gt; Info: www.diehl-aerospace.de

BSH
Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, ein Joint Venture zwischen der Robert Bosch GmbH Stuttgart und der Siemens AG München, ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe mit einem Jahresumsatz 2006 von mehr als 8,3 Milliarden Euro.
Eine konsequente Innovations- und Qualitätspolitik bestimmt das Handeln und die Entwicklung des Unternehmens. Einer der wichtigsten Grundsätze der BSH ist, mit Neu- und Weiterentwicklungen von Produkten dem Nutzer einen echten Mehrwert an Leistungsfähigkeit, Komfort und Bedienfreundlichkeit zu bieten. Dies geschieht mit der Überzeugung, dass das Vorantreiben neuer Technologien nicht nur Wettbewerbsvorteile und mehr Convenience für den Kunden schafft – sondern dass auch die Umwelt stets davon profitiert. Durch den Transfer von Know-how innerhalb der BSH-Gruppe werden weltweit Standards auch im Umweltschutz gesetzt. Die BSH bekennt sich zum Leitbild der Nachhaltigkeit und damit zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen.
Die BSH ist Marktführer in Deutschland, in Westeuropa die Nummer Eins und gehört zu den weltweit führenden Hausgeräteherstellern.
Die BSH wurde vom Magazin „karriere“ als einer der Top-Arbeitgeber 2007 in Deutschland ausgezeichnet
&gt; Info: www.bsh-group.de

Dräxlmaier Group
Als internationaler Systempartner der Automobilindustrie ist die Dräxlmaier Group nicht nur einer der führenden Entwickler und Hersteller von innovativen Bordnetzsystemen, sondern verfügt darüber hinaus auch über umfassende Interieur-, Zierteileund Logistikkompetenzen.
Durch die Integration elektrischer und elektronischer Bauteile in kompletten Interieursystemen verwirklicht das Unternehmen „Funktions-Integrierte Systeme“ (FIS). Die Kunden erhalten von der Entwicklungsleistung aus eigenem Prototypen- und Werkzeugbau bis zur produktionssynchronen Anlieferung alles aus einer Hand.
&gt; Info: www.draexlmaier.de

Brose
Brose ist Partner der internationalen Automobilindustrie und beliefert mehr als 40 Fahrzeugmarken und führende Sitzhersteller. An weltweit fast 40 Standorten in 19 Ländern entwickeln und fertigen rund 9100 Mitarbeiter mechatronische Komponenten und Systeme für Türen und Sitze von Automobilen. Aktuell ist jedes vierte weltweit produzierte Fahrzeug mit mindestens einem Brose-Produkt ausgestattet.
Im Geschäftsjahr 2006 erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von rund 2,3 Mrd. Euro. Gegenwärtig ist Brose unter den Top 100 der weltweiten Automobil-Zulieferer das siebtgrößte Unternehmen in Familienbesitz.
&gt; Info: www.brose.de

Hochtief
Hochtief gehört zu den führenden internationalen Baudienstleistern. Diese Position wird entscheidend von der hohen Qualifikation und dem überdurchschnittlichen Engagement der Mitarbeiter im In- und Ausland geprägt.
Das Unternehmen, trotz schwieriger Lage auf dem Baumarkt in beständigem Wachstum, bietet Schulabgängern, Studenten und Hochschulabsolventen oder berufserfahrenen Profis zusätzliche Chancen.
&gt; Info: www.hochtief.de

LuK
Weltweit rollt jedes vierte neue Auto mit einer LuK Kupplung vom Band. Produziert wird an zwischenzeitlich 17 Standorten in Deutschland, Frankreich, Brasilien, Großbritannien, Indien, China, Korea, Mexiko, Südafrika, Ungarn und den USA.
Forschung und Entwicklung haben bei LuK einen hohen Stellenwert. Rund ein Sechstel der Mitarbeiter ist im Bereich F&amp;E in Entwicklungskompetenz- Zentren, den sogenannten „Tech Center“, beschäftigt und liefert die Innovationen für die automobile Welt von morgen.
Mehr als 8600 Mitarbeiter produzieren jährlich über 14 Millionen Kupplungen für Pkw und Traktoren, mehr als drei Millionen Lock-up Kupplungen und nahezu fünf Millionen Zweimassenschwungräder, welche direkt an die internationalen Automobilhersteller geliefert werden. So konnte im Jahr 2005 ein Gesamtumsatz von zwei Milliarden Euro ausgewiesen werden.
&gt; Info: www.luk.de

Flender
Flender ist weltweit einer der führenden Hersteller von Komponenten der mechanischen und elektrischen Antriebstechnik. Die Angebotspalette reicht von der einzelnen Komponente bis zum kompletten Antriebssystem für nahezu alle Industrieanwendungen.
&gt; Info: www.flender.com

MAN
Die MAN Gruppe ist eines der führenden Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen Europas mit jährlich rund 13 Milliarden Euro Umsatz und weltweit rund 50 000 Mitarbeitern. MAN ist Anbieter von Lkw, Bussen, Dieselmotoren, Turbomaschinen sowie Industriedienstleistungen und hält in allen Unternehmensbereichen führende Marktpositionen. Die MAN AG, München, gehört zu den 30 führenden Unternehmen im deutschen Aktienindex (DAX).
Die Strategie der Gruppe zielt auf nachhaltige Wertsteigerung in den Kernbereichen. Die MAN Gruppe fokussiert ihre Aktivitäten auf wachstumsstarke Geschäftsfelder im Bereich Transport-Related Engineering, die nachhaltig ausgebaut werden. Dabei zentralisiert das Führungssystem „Industrial Governance“ mit seiner klaren Rollenverteilung die strategische Führung und stärkt die operative Verantwortung der Unternehmensbereiche. Jeder Bereich muss sich am besten Wettbewerber messen.
&gt; Info: www.man.de

Mannesmann
Mannesmann – ein Name, der längst zur Marke wurde und für eine ganze Branche steht. Denn seit weit über 100 Jahren gilt Mannesmann als Inbegriff für Stahlrohre höchster Qualität - weltweit. Es waren die Unternehmensgründer Reinhard und Max Mannesmann, die 1886 ein Verfahren zur Herstellung nahtloser Stahlrohre entdeckten und weiterentwickelten. Mit dieser epochalen Erfindung wurde die industrielle Entwicklung entscheidend beeinflusst. Viele technische Prozesse und Produkte wurden erst durch das nahtlose Stahlrohr ermöglicht oder wirtschaftlich realisierbar.
Die Mannesmannröhren-Werke GmbH führt heute den Unternehmensbereich „Röhren“ im Salzgitter-Konzern mit zahlreichen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, die in vier Kontinenten geschweißte und nahtlose Stahlrohre aller Art herstellen und/ oder weiterverarbeiten. Die Unternehmen, von denen einige mit deutschen oder ausländischen Partnern als Joint Ventures betrieben werden, sind auf unterschiedliche Rohrerzeugnisse spezialisiert, die weltweit für die verschiedensten Einsatzzwecke geliefert werden.
&gt; Info: www.mrw.de

Müller Weingarten
Der Konzern gliedert sich in die sieben Geschäftsbereiche Mechanische Pressen, Hydraulische Pressen, Druckgießtechnik, Massivumformung, Compact Pressen, Werkzeugbau und Service. Die Müller Weingarten AG vereint als einziger Maschinen- und Anlagenhersteller weltweit die drei Kernkompetenzen für die Metallumformung vor allem im Automobilbau unter einem Dach.
&gt; Info: www.mwag.de

Roche Diagnostics
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global führendes, forschungsorientiertes Healthcare- Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Früherkennung, Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, trägt das Unternehmen auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität von Menschen bei.
Roche ist einer der weltweit bedeutendsten Anbieter von Diagnostika, der grösste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein. 2006 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 33,3 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verkäufe von 8,7 Milliarden Franken. Roche beschäftigt rund 75 000 Mitarbeitende in 150 Ländern und unterhält Forschungs- und Entwicklungskooperationen sowie strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu gehören auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai.
Die Division Roche Diagnostics verfügt über ein in der Branche einzigartiges Spektrum an innovativen Testprodukten und Dienstleistungen für Forscher, Ärzte, Patienten, Kliniken und Labors auf der ganzen Welt.
&gt; Info: www.roche.de

Asmus + Prabucki Ingenieure GmbH
API verkörpert die fachübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Fachleute aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Geologie, Hydrogeologie und Geographie. Sie bieten Kunden technisch und ökonomisch sinnvolle, zeitnahe Lösungen auch komplexer Projekte. Die Tätigkeitsbereiche des Unternehmens sind der Ingenieurbau, Deponiebau und Baureifmachung sowie Sanierung von Umweltkontaminationen und Qualitätssicherung. Besonderer Wert wird auf das Genehmigungsmanagement gelegt, um bereits im Vorfeld durch qualifizierte Planung Kosten erhöhende Überraschungen zu minimieren. Dabei gewährleistet die Firma ihren Kunden die komplette Abwicklung der Baumaßnahmen von der ersten Baugrunduntersuchung über die Planung, das Baumanagement bis zur Betriebsüberwachung. Hier verfügt die Firma über die entsprechend qualifizierten Mitarbeiter zur Gewährleistung einer unfallfreien und sicheren Baustelle.
&gt; Info: www.ap-ingenieure.de

A.S. Ingenieur GmbH
Das Unternehmen ist ein erfahrenes und erfolgreich tätiges Ingenieurbüro für technische Fachplanung und Konstruktion. Die Unternehmensphilosophie beinhaltet, stets ein kompetenter und zuverlässiger Partner zu sein. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen allgemeiner Maschinenbau, Schwermaschinenbau, Sondermaschinenbau, Transportanlagen, Automobilzulieferindustrie und Elektrotechnik.
Die A.S. Ingenieure GmbH möchte sich auch in der Zukunft durch Reaktionsfähigkeit und Flexibilität hinsichtlich der für den Kunden maßgeschneiderten Lösungen auszeichnen.
&gt; Info: www.as-ingenieure.de

Baumann + Partner Ingenieure
Baumann und Partner Ingenieure ist ein Planungsbüro mit überregionaler Ausrichtung. In den Niederlassungen in Fulda und Schmalkalden/ Thüringen werden Anlagen der Elektro-, Licht- und Fördertechnik geplant. Kernleistungen sind die Planung, Ausschreibung und Bauleitung von Anlagen der Stark- und Schwachstromtechnik sowie der Gebäudeautomatisierung, Anlagen der Beleuchtungstechnik im Innen- und Außenbereich sowie die Entwicklung von Sonderleuchten.
Außerdem gehört die Aufzugs- und Fördertechnik und Planung von EDVNetzwerken, Kommunikationsanlagen und Medieneinrichtungen sowie aktiven und passiven Brandschutzmaßnahmen bei Sanierungen und Neubauten dazu. Das Unternehmen bietet mit einem engagierten und kompetenten Planungsteam eine innovative und wirtschaftliche Planungsleistung, termingerechte und kostenorientierte Projektabwicklung wie Mobilität und Flexibilität und Komplettleistung in Planung, Ausschreibung und Bauleitung.
&gt; Info: www.bp-ingenieure.de

BOW Ingenieure GmbH
BOW wurde 1996 als Partnerschaft der Beratenden Ingenieure Prof. Harald Budelmann, Peter Onken und Peter Warnecke mit Sitz in Braunschweig gegründet. Die Gründung des Ingenieurbüros war die Fortsetzung einer mehrjährigen Zusammenarbeit der Partner, die während der gemeinsamen Assistententätigkeit am Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (IBMB) der TU Braunschweig begann. Das Tätigkeitsprofil umfasst alle Bereiche des Bauwesens von der Tragwerksplanung und Tragwerksanalyse bis zur Instandsetzung und Verstärkung von Stahlbetonbauten und historischen Bauwerken. Neben Wärmeschutzuntersuchungen und der Sicherheitsund Gesundheitsschutzkoordination gehören Bauüberwachung und Beratung bei gutachterlichen Fragestellungen zu den Leistungen. Bei der Instandsetzung und in der Betontechnologie arbeitet das Unternehmen eng mit der Materialprüfanstalt für das Bauwesen in Braunschweig (MPA) zusammen. Trotz konjunktureller Probleme in der Bauwirtschaft sind die Aufgabenfelder, Projekte und der Umsatz seit Gründung der Ingenieurgesellschaft kontinuierlich gewachsen. In den vergangenen Jahren wurden Projekte im Baltikum, in Russland, Korea, Pakistan, Großbritannien und Australien bearbeitet.
&gt; Info: www.bow-ingenieure.de

Brendebach Ingenieure
Unabhängig beraten, kompetent und flexibel planen und effektiv betreuen sind die Voraussetzungen, die Bauvorhaben und Investitionsentscheidungen zum Erfolg führen. Der Grundstein zum Erfolg eines Projektes wird in dessen Vorbereitung gelegt. Diese Vorbereitung ist die Planung, in dem sich die Mitarbeiter der Brendebach Ingenieure als Sachwalter, Partner und Ratgeber jeden Auftraggebers sehen. Intelligente Ingenieurlösungen, kostenoptimiert, vor allem auch zeitlich auf den Punkt gebracht, sind Maxime ihres Handelns. Brendebach Ingenieure wurde 1973 durch Georg Brendebach gegründet.
&gt; Info: www.brendebach.de

Bürki Ingenieure GmbH
Seit 1963 beschäftigt sich die Firma mit der Projektierung, dem Verkauf und dem Service von Komponenten und Anlagen für die Industriebereiche Lebensmittel, Chemie/Pharmazie und für die Kunststoffindustrie. Die für die Kunden optimierte Problemlösung steht für die Bürki Ingenieure stets im Vordergrund. Hiermit ist das Unternehmen zu einem geschätzten Partner für qualitativ hochstehende Produkte, schnelle, zuverlässige und termingerechte Projektentwicklung sowie für einen gut organisierten After- Sale-Support geworden.
&gt; Info: www.buerki-ingenieure.de

Calenberg Ingenieure
Seit mehr als 30 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt Calenberg Ingenieure weltweit als kompetenter Partner der Bauindustrie elastomere Federungssysteme für statische Bauteillagerungen sowie auch zur Körperschallentkopplung dynamisch beanspruchter Komponenten im Hochbau. Elastomerfedern sind robuste unempfindliche Zwischenlagen, die verschleiß- und ermüdungsfeste Bauwerke, Bauteile, Geräte und Maschinen sowohl bei hohen statischen wie auch dynamischen Beanspruchungen dauerelastisch stützen. Ein konsequenter Schritt in Richtung Weiterentwicklung des Unternehmens wurde Mitte 2001 umgesetzt.
Durch Abschluß eines Partnerschaftsvertrages übernahm Calenberg Ingenieure die Akquisition und den Vertrieb eines Spezialprodukt-Segments der Firma ContiTech Clouth, ein Unternehmen, welches mit seinen Qualitätsprodukten weltweit als anerkannter Spezialist für Kautschuktechnologie galt. Das Segment umfasst im Wesentlichen elastomere Gleisbettmatten und Lager für Masse-Feder-Systeme, welche im Schienenverkehrswegebau eingesetzt werden. Ende 2005 gab ContiTech aufgrund interner Umstrukturierungsmaßnahmen dieses Spezialartikelgeschäft komplett an Calenberg Ingenieure ab. Seitdem fertigt und vertreibt Calenberg Ingenieure die entsprechenden Produkte in eigener Regie.
&gt; Info: www.calenberg-ingenieure.de

CBP Consulting Engineers
Seit mehr als 50 Jahren steht der Name CBP für kompetente und seriöse Planungs- und Beratungsleistung im Bauwesen. Von damals bis heute entwickelte sich die Firma zu einer leistungsfähigen, überregional tätigen Ingenieurgesellschaft mit breitgefächertem Aufgabenspektrum. Über 400 Mitarbeiter in sieben Spartengesellschaften bilden das innere Gerüst von CBP. Die Bauprojekte, die CBP betreut, reichen von kleineren Umbaumaßnahmen bis hin zu Großprojekten wie dem neuen Flughafen München, an dessen Realisierung CBP maßgeblich beteiligt war. Zu den Auftraggebern zählen Bauherren der öffentlichen Hand, Industrie- und Handelsunternehmen, Krankenhäuser, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts, Versicherungen und Bankinstitute, Hotel- und Gastronomiebetriebe und viele mehr. Heute gehört CBP auf dem Gebiet der Ingenieurleistungen im modernen Hoch- und Tiefbau mit seinen Spartengesellschaften und sechs verbundenen Tochtergesellschaften zu den führenden Ingenieurunternehmen in Deutschland.
&gt; Info: www.cbp.de

Gackstatter Beratende Ingenieure GmbH
Die GBI Gackstatter Beratende Ingenieure GmbH Stuttgart/Erfurt plant seit mehr als 40 Jahren europaweit die technische Ausstattung von Großprojekten im Hoch- und Tiefbau. Zunächst hat sich das Büro auf die Planung von Elektroanlagen in Hochbauten konzentriert. Von 1975 an kamen auch Projekte im Verkehrssektor wie Tunnelausstattungen, Streckenkabelanlagen, Leitzentralen oder Verkehrssignalanlagen hinzu. Das Unternehmen ist neutral und unabhängig und hat sich unter anderem bei der technischen Tunnelausrüstung eine führende Stellung am Markt erarbeitet. Als Berater, Planer und Bauleiter unterstützt GBI Gackstatter Beratende Ingenieure seine Projektpartner in allen Phasen des Bauprozesses. Auf Wunsch der Kunden haben wir als technische Generalplaner die Koordination der gesamten Gebäudetechnik übernommen.
Gegründet wurde das Unternehmen 1964 von Dipl.-Ing. (FH) Roland Gackstatter als Planungsbüro für Elektrotechnik. 1979 wurde es zur Sozietät umgewandelt. Seit 1990 hat das Büro die Rechtsform der GmbH. Zwei Jahre später wurde die Niederlassung in Erfurt gegründet. 2002 wechselte der Firmengründer in den Beirat. Mit den Gesellschaftern Holger Funke, Thomas Kratz und Rainer Trimborn übernahmen drei langjährige Mitarbeiter des Unternehmens die Geschäftsführung, was auch für die Zukunft die Kontinuität der Arbeit sichert. Im Dezember 2005 firmiert die Gackstatter und Partner GmbH zur GBI Gackstatter Beratende Ingenieure GmbH.
&gt; Info: www.gackstatter.de

GCA-Ingenieure
Die GCA Ingenieure AG ist eine Dachgesellschaft in der fünf unabhängige Ingenieurbüros projektbezogen miteinander arbeiten.
Die Gründung ist 1991 aus der gemeinsamen Arbeit für Veranstaltungsstätten entstanden. Es hat sich gezeigt, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei komplexen Bauvorhaben wie beispielsweise für Opern, Theater, Kongreßzentren, Fernsehstudios sehr sinnvoll ist. So trägt jeder der Gesellschafter mit seinem Büro zu den erforderlichen Gesamtlösungen aus der Akustik und Bauphysik, der Audio- und Videotechnik, der szenischen Beleuchtung und der Bühnentechnik mit Ober- und Untermaschinerie und weiteren Fachdisziplinen bei. Das Unternehmen berät Architekten, Statiker, Bauingenieure, Anlagenbauer und Bauherren direkt und kann Gesamtlösungen anbieten, die sich sowohl hinsichtlich der erfolgreichen Zusammenarbeit als auch hinsichtlich der technischen Komplexität bewährt haben. Die Firma verfügt mit über 40 Fachingenieuren, Medien- und Veranstaltungstechnikern über ausreichend Manpower, um die individuellen Aufgabenstellungen komplett, hausintern und neutral in Planung, Beratung und Bauüberwachung abzuwickeln.
&gt; Info: www.gca-ing.de

Herrmann Beratende Ingenieure GmbH
Herrmann Beratende Ingenieure GmbH ist eine der führenden Unternehmensberatungen für ausgewählte Branchen mit dem Schwerpunkt Küchenmöbel- und Fertighausindustrie. Seit mehr als 30 Jahren ist die Firma kompetenter Ansprechpartner in allen technischen und organisatorischen Fragen.
Das Unternehmen entwickelt und realisiert maßgeschneiderte strategische Lösungen in den Feldern Industrial Engineering, Fabrikplanung, Informationstechnologie und Organisation. Der geschäftsführende Gesellschafter Norbert Petersohn und ein Team aus branchenerfahrenen Ingenieuren stehen für hohe Beratungsqualität und eine konsequente Umsetzung aller vereinbarten Maßnahmen.
&gt; Info: www.hbi-consult.de

ISP Scholz Beratende Ingenieure AG
Seit 1956 steht ISP Scholz Beratende Ingenieure seinen Auftraggebern in allen Fragen rund um Planung, Statik, Konstruktion und Bauüberwachung zur Seite.
Mit rund 40 Mitarbeitern gehört die Firma zu den führenden Ingenieurbüros Münchens und ist mit Niederlassungen in Weimar, Leipzig und seit 2004 Landhut auch überregional präsent. Die Aufgaben reichen von der Ideenfindung bis zur kompletten Durchplanung und Betreuung des Bauvorhabens.
Dabei bietet ISP wir stets kundenund qualitätsorientierte Leistungen und einen umfassenden Service – vom Tunnel über die Autobahnbrücke bis zum Forschungszentrum.
&gt; Info: www.isp-scholz.de

Kardorff Ingenieure
Mit gezielter Lichtplanung gestaltet Kardorff Ingenieure die vierte Dimension der Architektur. Licht beeinflusst das Bild jedes Raumes und jeder Oberfläche, somit auch die Atmosphären und Stimmungen des täglichen Lebens. Kardorff Ingenieure sorgt für angenehmes, ergonomisches Licht am Arbeitsplatz und repräsentatives und effizientes Licht in öffentlichen Gebäuden sowie unterhaltsames, einzigartiges Licht in Einkaufsmeilen, begeisterndes und ausdrucksstarkes Licht für Fassaden bei Nacht, Spannung oder Harmonie erzeugendes Licht auf Plätzen und Straßen und für elegantes und charaktervolles Licht im Hotel. „Erst begreifen, dann beleuchten“ - diese Philosophie prägt die Arbeit von Kardorff Ingenieure und führt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Umfeld, der Architektur und der Nutzung.
Das erfahrene, internationale Team aus Architekten und Ingenieuren verschiedener Fachrichtungen ist in allen Bereichen der Lichtplanung spezialisiert. Es betreut die Projekte als unabhängiges Planungsbüro vom Konzept bis zur Fertigung.
&gt; Info: www.kardorff.de

Karner Ingenieure GmbH
Die Karner Ingenieure GmbH erbringt seit 1971 qualitativ hochwertige Dienstleistungen auf dem Gebiet des Vermessungswesens und der Geoinformatik und zählt auf diesem Sektor zu den leistungsfähigen Fachbüros in Deutschland. Mehr als 25 qualifizierte Mitarbeiter betreuen in vermessungstechnischer Hinsicht jedes Jahr ein Investitions- und Bauvolumen von mehreren Hundert Millionen Euro. Die langjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Vermessungswesens und der Geoinformatik, verbunden mit der intensiven Anwendung neuester Technologie ermöglicht es dem Büro, seine Auftraggeber kompetent zu beraten und optimale Konzepte auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik zu entwickeln und umzusetzen.
&gt; Info: www.karner-ing.de

Karst Ingenieure GmbH
„Wir erfinden keinen Lebensraum, sondern nehmen ihn als Erbe und Schatz für die Zukunft“, lautet der Leitsatz der Firma Karst Ingenieure. Das Unternehmen plant für Städte und Gemeinden Wohn- und Gewerbegebiete, Straßen und Landschaften. Bei ihrer Arbeit wollen wir die planerischen Grundsätze ebenso berücksichtigen, wie die verschiedenen Ziele und Wünsche der Planungsbeteiligten, die so vielfältig sind, wie die Menschen einer Stadt. Seit 1978 führt Herbert Karst als beratender Ingenieur in den Fachbereichen Städtebau und Verkehr kommunale Planungen aus. Die Herausforderungen des Unternehmens sind ständig gewachsen. Ebenso wuchsen die Leistungen, vor allem in der Umweltplanung. 1992 entstand aus dem Planungsbüro Karst die Karst Ingenieure GmbH. Mit dem Einstieg von Oliver Karst und Jutta Karst in das Unternehmen, sind neue Kerngebiete wie Architektur und Tiefbau hinzugekommen. Karst Ingenieure stehen für Innovation und Kontinuität.
&gt; Info: www.karst-ingenieure.de

Kirchner Ingenieure
Kirchner Ingenieure sind ein modernes Ingenieurbüro mit Tradition und über 100 qualifizierten Mitarbeitern. Seit mehr als 30 Jahren haben sie sich durch überzeugende Ingenieurleistungen einen Namen gemacht. Durch vorausschauendes Management und fortschrittliche Geschäftspolitik wurde das Leistungsangebot ständig erweitern. Die Firma arbeitet für namhafte private Auftraggeber, Energieversorgungsunternehmen und unterstützen Kommunen und regionale Verbände seit vielen Jahren erfolgreich bei der Lösung anspruchsvoller und wichtiger Entwicklungsaufgaben in Stadt und Land.
&gt; Info: www.kirchner-ingenieure.de

Peter und Lochner, Beratende Ingenieure für Bauwesen GmbH
Im Oktober 1965 haben die beiden Partner Prof. Dr. Ing. Jörg Peter und Dipl. Ing. Georg Lochner das Ingenieurbüro Peter und Lochner, Beratende Ingenieure VBI, als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet. „Peter und Lochner“ ist ein Unternehmen, das mit etwa 35 Mitarbeitern Bauvorhaben im In- und Ausland plant und prüft. Ein innovativer und erfahrener Mitarbeiterstamm und konsequente Fortbildung sowie der Einsatz modernster Technik zeichnen die Firma aus.
&gt; Info: www.pul-ingenieure.de

Reinhart Enger Albert Beratende Ingenieure GmbH
Das Ingenieurbüro REA - Reinhart Engert Albert, Beratende Ingenieure GmbH - wurde im Jahre 1992 durch die drei Inhaber als Planungsbüro für Technische Gebäudeausrüstung gegründet. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung und Objektüberwachung beispielsweise auf den Gebieten Elektro-, Daten, Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Die Inhaber sammelten nach Beendigung des Studiums der Krankenhausbetriebstechnik, der Elektrotechnik und aufgrund betriebsinterner Weiterbildung, als Angestellte in einem namhaften Planungsbüro über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren in ihrer Tätigkeit als Projektleiter umfangreiche Erfahrungen. Im Anschluss daran erfolgte 1992 der Aufbau des eigenen Planungsbüros. Es wurden seit der Gründung des eigenen Büros neben Projekten für Industrie und private Bauherren, wie beispielsweise Industrieanlagen, Wohn- und Geschäftshäuser, Verwaltungs- und Hotelgebäude vor allem Staats- und kommunaleBauvorhaben wie Krankenhäuser, Altenheime, Schul-, Instituts- und Verwaltungsgebäude bearbeitet.
&gt; Info: www.rea-ingenieure.de

Schulze Ingenieure GmbH
Die Schulze Ingenieure mit Geschäftssitz in Düsseldorf wurde im Jahre 1998 als Ingenieurbüro für Hochwasserschutz, Deichbau, Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau und Verkehrsplanung gegründet. Sie ist hervorgegangen aus der 1978 entstandenen Roskamp-Ingenieur GmbH, seit 1985 übernimmt das Büros verstärkt nicht nur Aufgaben der „klassischen Ingenieurleistungen“, sondern auch auf dem Gebiet der Umwelt- und Landschaftsplanung sowie der Objektplanung. Die bei der Firma praktizierte fächerübergreifende Zusammenarbeit von technischen Ingenieuren und Landschaftsplanern fördert die Projektabwicklung im Hinblick auf Planungsqualität.
&gt; Info: www.schulze-ingenieure.de

Strehle &amp; Partner Ingenieure GbR
Seit der Gründung des Büros im Jahre 1991 steht der Name Strehle &amp; Partner Ingenieure GbR für eine kompetente und umfassende Planungsund Beratungsleistung auf dem Gebiet der elektrotechnischen Anlagentechnik. Kontinuierlich entwickelte sich das Büro zu einer führenden, überregional tätigen Ingenieurgesellschaft mit breitgefächertem Aufgabenspektrum. Die Leistungen des Unternehmens umfasst die Planung der gesamten elektrotechnischen Ausrüstung innerhalb des Hoch- und Tiefbaus. Auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen und fachspezifischer Kenntnisse befasst sich das Büro überwiegend mit der Planung und Bauüberwachung anspruchsvoller Anlagen im kommunalen und industriellen sowie verkehrstechnischen Bereich. Die Projekte, die SPI betreut, reichen von kleineren Umbaumaßnahmen bis hin zu Großprojekten wie der Ausrüstung der Tunnel der BAB 17 oder der Wasserversorgung für die Millionenstadt Puebla in Mexiko. Zu den Auftraggebern zählen Bauherren der öffentlichen Hand, Ministerien, Industrie- und Handelsunternehmen, Krankenhäuser, Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen sowie Verkehrs- und Autobahnämter. Heute gehört das Büro Strehle &amp; Partner Ingenieure GbR auf dem Gebiet der Elektro-, Mess-, Steuer-, Regelungs- und Automatisierungstechnik im modernen Hochbau, Wasser- und Abwasserbereich sowie im Umweltsektor zu den führenden Ingenieurunternehmen in Sachsen.
&gt; Info: www.spi-dresden.de

Sperber
Michael Sperber gründete seine Firma 1947. Seit dieser Zeit ist das Unternehmen immer wieder neuesten technischen Anforderungen angepasst worden. „Qualitätsarbeit auf höchstem Niveau flexibel gestalten“ ist das Motto bis in die heutige Zeit. 1947 gründete Sperber als junger Zentralheizungsbaumeister sein Unternehmen in Trier und befasste sich zunächst mit dem Unternehmensbereich Heizungsbau und Lüftungstechnik. Schnell wurde die Firma Michael Sperber als kompetentes, regionales Unternehmen ein Marktführer im Großraum Trier. Die langjährige Erfahrung des Firmengründers auf allen Gebieten der Heizungstechnik brachte dem Unternehmen in kürzester Zeit einen ansehnlichen Kundenstamm. Das Unternehmen legt seit Gründung besonderen Wert auf Nachwuchsförderung, die sich in einer qualifizierten Fachausbildung im Rahmen der Versorgungstechnik zeigt. Der gewachsene Kundenstamm findet sich in einem Radius von etwa 400 Kilometern um Trier herum wieder. Er besteht aus den Bereichen: Industrie, Krankenhäuser, Kliniken, Pflegeheime, Banken und Geschäftsgebäude, Wohnanlagen und Einfamilienhäuser.
&gt; Info: www.sperber.org

Umwelttechnik und Ingenieure GmbH
Die Firma Umwelttechnik und Ingenieure hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1993 zum Ziel gesetzt, Verantwortung für Technik und Umwelt zu übernehmen. Die Ingenieurgesellschaft bietet in den Bereichen Beratung, Planung und in Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung sowie in der Projektsteuerung und Projektentwicklung für Kunden aus den Bereichen der Energiewirtschaft, Abfallwirtschaft, Bauwirtschaft, Metallindustrie und Grundstoffindustrie ein umfangreiches Know-how, welches von den ersten Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen bis zu konkreten Anlagenplanungen und Inbetriebnahmen reicht. Neben diesen Planungsleistungen hat die Firma in den letzten Jahren verstärkt die Bereiche Umweltberatung und Aufbau von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen sowie den Bereich Due Diligence für ihre Kunden forciert.
&gt; Info: www.uigmbh.de

Weber Ingenieure
Mit etwa 90 Mitarbeitern und einer seit 1959 andauernden Unternehmensgeschichte gehört Weber Ingenieure zu den leistungsstärksten und zugleich erfahrensten Ingenieurbüros in Deutschland auf den Gebieten der Umwelttechnik und der Infrastruktur. Als unabhängiges Ingenieurbüro erarbeitet die Firma wirtschaftliche und innovative Lösungen vornehmlich in den Bereichen Abwasserreinigung, Kanalisation, Regenwasserbehandlung, Wasserbau und Hochwasserschutz, Wasserversorgung, Boden- und Grundwasserschutz sowie Abfallwirtschaft, Altlastensanierung, Straßenbau und Bauwerksinstandsetzung. Die Kunden der Firma sind vorwiegend Kommunen und Verbände sowie private Auftraggeber. Durch die regionale Präsenz in den einzelnen Niederlassungen an sechs Orten in Baden-Würtemberg sowie Dresden und Essen ist die örtliche Nähe zu den Auftraggebern gewährleistet.
&gt; Info: www.weber-ing.de

Zerna Ingenieure
Nach dem Leitsatz: „Die Kunst der Planung besteht darin, den Schwierigkeiten der Ausführung zuvorzukommen“, ist die Ingenieurgesellschaft Zerna Ingenieure seit drei Jahrzehnten mit Beratung, Planung und Qualitätssicherung in der Bautechnik beschäftigt. Heute verfügt die Firma in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern über Spezialisten in nahezu allen Bereichen der Bautechnik. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Bochum, weitere Niederlassungen und Tochterunternehmen befinden sich in Darmstadt, Sankt Augustin und Hoyerswerda.
&gt; Info: www.zerna.eu]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/drehen_schrauben_stanzen_maschinenbau-unternehmen_in_deutschland_172.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>172</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:24:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Eine Initiative stellt sich vor</title>
		<description><![CDATA[Nachwuchs begeistern, Innovationen fördern, Standort stärken]]></description>
		<text><![CDATA[Bis 2015 soll Deutschland der führende Technikstandort weltweit werden – so lautet das erklärte Ziel des Vereins deutscher Ingenieure und der inzwischen rund 100 Partner, die sich seit Anfang 2006 zur Initiative „SACHEN MACHEN“ zusammengeschlossen haben.

Um die hoch gesteckte Marke zu erreichen, setzen die Partner vor allem auf drei Eckpfeiler: Nachwuchs, Innovationen und Image des Standorts. Vor dem Hintergrund des Ingenieurmangels sowie des demographischen Wandels sei es unerlässlich, junge Menschen frühestmöglich für Technik zu begeistern und so an den Ingenieurberuf heran zu führen. „Aus dem Land der Ideen muss ein Land der Innovationen werden – und dafür brauchen wir die Köpfe“, sagt der Sprecher der Initiative, Dr. Willi Fuchs. An den von der Initiative begleiteten Wettbewerben beteiligen sich häufig Hochschulen, etwa, wenn Automobilhersteller bei der Formula Student am Hockenheimring angehenden Ingenieuren bei der Konstruktion von Rennwagen über die Schulter schauen.

„Die Studierenden eignen sich Kenntnisse in Konstruktion und Betriebswirtschaft an. Außerdem werden automatisch die Soft Skills geschult. Besser ausgebildete Ingenieure kann die Industrie nicht bekommen“, sagt Dr. Ludwig Vollrath, Geschäftsführer VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik. Gewonnen hat 2007 das Team der Universität Stuttgart vor Graz und München.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/eine_initiative_stellt_sich_vor_170.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>170</guid>
		<pubdate>2007-10-22 14:39:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ingenieure gesucht!</title>
		<description><![CDATA[Fachkräftemangel stellt deutsche Wirtschaft vor Probleme
Tausende offene Stellen, durch die, sollten sie nicht besetzt werden, das Wirtschaftswachstum in der Republik ins Schwanken geraten könnte: Ingenieuren, die sich jetzt auf Stellensuche begeben, winken ausgezeichnete Karrierechancen, wenn sie eine fundierte Ausbildung mitbringen.]]></description>
		<text><![CDATA[„Die deutsche Ingenieurausbildung der Hochschulen gilt – nach wie vor – als weltweit führend“, konstatiert eine im März dieses Jahres veröffentlichte Studie der renommierten Boston Consulting Group zu den Perspektiven des Wirtschaftsstandorts Deutschland aus Sicht US-amerikanischer Unternehmen. Die deutsche Führungsrolle im Ingenieursbereich beweist sich alljährlich im Rahmen der Hannover Messe, der weltweit größten technologischen Leistungsschau der Industrie.
Von den über 6000 Ausstellern aus 68 Ländern stammten bei der Ausstellung in diesem Jahr mehr als die Hälfte aus der Bundesrepublik Deutschland. 

Viele Stellenanzeigen online
Der wirtschaftliche Aufschwung macht sich auch auf dem Stellenmarkt bemerkbar: Im Monat März fanden sich allein beim Online- Stellenportal Monster fast 60 000 Stellenangebote für Ingenieure – die höchste Nachfrage besteht in den Bereichen Maschinenbau und Fertigung. Besonders stark nachgefragt sind die Online-Stellenangebote für Architekten und Bauingenieure, aber auch Angebote im Automobilsektor, im operativen Controlling sowie im Projektmanagement. Mit der Vielzahl an offenen Stellen ist aber auch ein wesentliches Problem für die deutsche Wirtschaft verbunden, denn nach den Studien der Boston Consulting Group zeigt sich eine wesentliche Bedeutung deutscher Ingenieure für die Unternehmen.
In vielen Ingenieurberufen ist die Nachfrage bereits jetzt weitaus höher als das Angebot an Arbeitskräften. „Stagnierende Absolventenzahlen und der demografische Wandel geben ungeachtet der eigentlich positiven Entwicklung auch Anlass zur Sorge“, erklärt Dr. Willi Fuchs, Direktor des Verbands deutscher Ingenieure (VDI). „Der Ingenieurmangel verschärft sich, und dies kann sich der Technikstandort Deutschland volkswirtschaftlich nicht leisten.“ Der vorhandene Engpass an qualifi zierten Fachkräften wirke sich negativ auf Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit aus.

Nach Angaben des VDI ist die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure allein im Jahr 2006 um 20 Prozent gestiegen. Die Zahl der arbeitslosen Ingenieure hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre halbiert, selbst bei Architekten und Bauingenieuren ist inzwischen ein starker Rückgang der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen. Gesucht werden vor allem Kandidaten, die über fundiertes Spezialwissen und Schlüsselqualifi kationen wie betriebswirtschaftliches Denken, analytische Fähigkeiten, Führungsstärke und Internationalität verfügen.

Bewerbungsproblem: „Mismatch“
Am gravierendsten äußern sich die Probleme bei der Rekrutierung von Ingenieuren darin, dass Unternehmen eine vakante Position nicht besetzen können. In diesem Fall haben sich entweder erst gar keine Aspiranten auf die freie Stelle beworben oder aber die Bewerber wiesen Defi zite bezüglich der Qualifikation auf. Ein Grund: „Mismatch“ – der Bewerber verfügt zwar über vielfältige Qualifikationen, diese sind jedoch zum gesuchten Berufsbild nicht kompatibel. Viele Firmen steuern dem entgegen, indem sie möglichen neuen Mitarbeitern Qualifizierungsprogramme anbieten.

Großunternehmen sehr beliebt
Häufig bewerben sich Ingenieursabsolventen ausschließlich bei Großunternehmen. Konzerne wie Daimler oder Airbus werden von Jobsuchenden bevorzugt, weil die Größe dieser Unternehmen suggeriert, dass die Jobs dort sicherer und besser bezahlt sind. Kleine und mittelständische Unternehmen gelten für viele Bewerbern als „zweite Wahl“.
Dabei bieten gerade mittelständische Unternehmen oft hohe Entwicklungspotenziale und attraktive Verantwortungsbereiche für den Einzelnen. Die Ingenieure erhalten Einblick in unterschiedliche Arbeitsfelder und bekommen oftmals die Chance, sich freier zu entwickeln als in den meisten Großunternehmen.

Ins Blickfeld rücken dabei die „Hidden Champions“, die mit ihren Produkten und/oder Dienstleistungen globale Präsenz und ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb zeigen. Sie akquirieren kluge Köpfe bereits zu Studienzeiten – lange bevor diese ihr Diplom in der Tasche haben. Über Patenschaften, Stipendien, Betriebspraktika und Unterstützung bei den Diplomarbeiten werden die künftigen Mitarbeiter frühzeitig an das Unternehmen gebunden. Gleichwohl werden Karrieremessen als Recruiting-Plattform genutzt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/ingenieure_gesucht_169.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>169</guid>
		<pubdate>2007-10-22 14:34:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>European Law School: Internationales Jura-Studium an der Uni Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Juristische Grenzfälle]]></description>
		<text><![CDATA[Die Welt verändert sich - und mit ihr die sie beherrschenden Konflikte und Gesetze. Die European Law School der Universität Maastricht bereitet angehende Juristen auf die wachsenden Herausforderungen internationaler Rechtsprechung vor. Mit fortschreitender Globalisierung und der Erweiterung der Europäischen Union ist der Bedarf an Juristen mit besonderen Kenntnissen in internationalem Recht in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Die Fakultät für Rechtswissenschaft der Uni Maastricht hat sich dieser Entwicklung als eine der ersten juristischen Fakultäten in Europa angenommen: Der Bachelor-Studiengang der European Law School widmet sich nicht nur ausführlich der internationalen Rechtsprechung, sondern befasst sich auch mit den unterschiedlichen Gesetzeslagen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten. Teilnehmer des anspruchsvollen Programms lernen, mit der englischen Rechtssprache in Wort und Schrift umzugehen und sich sicher in den komplexen Regel- und Beschlusswerken der internationalen europäischen Gesetzgebung zu bewegen.

Reizvoll ist der Studiengang vor allem für angehende Juristen, die sich in besonderem Maße für die Gesetzlichkeiten und die Rechtsprechung jenseits nationaler Grenzen interessieren und eine internationale Karriere anstreben.

Jetzt informieren
Die Universität Maastricht ist eine moderne Universität mit stark europäischer Ausrichtung. Ihr European Law School Bachelor- Programm gilt als zukunftsorientiert und ist für besonders innovative Lehrmethoden bekannt. Der Zugang ist weder auf eine bestimmte Teilnehmerzahl begrenzt, noch durch einen Numerus Clausus geregelt. Studienanwärtern aus Deutschland genügt in der Regel der Nachweis der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Detaillierte Infos zu den Studienvoraussetzungen sowie zum Angebot juristischer Studiengänge an der Uni Maastricht gibt‘s im Internet unter www.law.unimaas.nl. Interessierte Abiturienten lädt die Universität außerdem ein, sich beim nächsten Tag der Offenen Tür am Mittwoch den 6. Juni 2007, direkt vor Ort zu informieren. Auch ein deutschsprachiges Team wird Besuchern an diesem Tag Rede und Antwort stehen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/european_law_school_internationales_jura-studium_an_der_uni_maastricht_150.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>150</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:52:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren in Groningen</title>
		<description><![CDATA[Die Hanze Hogeschool liegt mitten in einer schönen Stadt mit reicher Geschichte und bietet deutschen Studenten Sprachkurse an.]]></description>
		<text><![CDATA[Grote Markt, Martinikerk und jede Menge Wasser: Ganz im Norden der Niederlande bietet die Provinzhauptstadt Groningen mit ihrer reichen Geschichte und weltoffenen Kulturlandschaft das ideale Umfeld für ein Studium – durchaus auch für deutsche Abiturienten, die (noch) kein Niederländisch beherrschen. So bietet etwa die Hanze Hogeschool, die Groninger Fachhochschule, deutschen Studierenden Möglichkeit, im Sommer vor Beginn des Studiums an einem dreiwöchigen Sprachkurs teilzunehmen. Die Erfahrung lehrt, dass die Studierenden danach kaum noch Schwierigkeiten haben, den Veranstaltungen zu folgen.

Das Curriculum unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von dem deutscher Hochschulen: Während in Deutschland der Lernstoff überwiegend durch Vorlesungen, Übungen und Seminare vermittelt wird, steht in den Niederlanden der so genannte „problemgesteuerte Unterricht&quot; (probleemgestuurd onderwijs) im Vordergrund. Für viele Studierende ist diese Lernform der optimale Weg zum erfolgreichen Studienabschluss. Weitere Informationen unter www.hanze.nl (Niederländische, Englisch und Deutsch) und http://portal.groningen.nl/ (nur Niederländisch).]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_in_groningen_149.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>149</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:48:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Englischsprachig studieren in Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Problembasiertes Lernen
Die Universität Maastricht wurde mehrfach zur führenden Universität der Niederlande gewählt. Judith Gossing studiert dort „Infonomics“. STUDIInfo berichtet über ihre Erfahrungen.]]></description>
		<text><![CDATA[12000 Studenten, 29 verschiedene Nationalitäten – die Universität von Maastricht zieht in jedem Semester Studienanfänger aus ganz Europa an, die an der jüngsten Universität der Niederlande einen international anerkannten Abschluss in Wirtschaftswissenschaften erwerben wollen. Kein Wunder, schließlich bietet die vor 30 Jahren gegründete Universität kleine Lerngruppen, umfangreiche Bibliotheken und neueste Ausstattung. Mehrfach wurde Maastricht zur führenden Universität der Niederlande gewählt – und auch im europaweiten Vergleich steht die Uni recht gut da.

Internationaler Studiengang: „Infonomics“
Argumente, die auch Judith Gossing überzeugt haben. Vor eineinhalb Jahren entschloss sich die heute 20-Jährige ihre Heimatstadt Warendorf im Münsterland zu verlassen. „Ich wollte unbedingt in englischer Sprache studieren“, erzählt die Studentin, die bereits während der Schulzeit ein Jahr in den USA verbrachte. Bei einem Besuch der Berufswahlmesse in Köln wurde die Abiturientin auf die Universität von Maastricht aufmerksam – und den in Deutschland unbekannten, internationalen Studiengang „Infonomics“.
„Dabei handelt es sich quasi um einen Mix aus Betriebs- und Volkswirtschaft mit Schwerpunkt in der IT- und Informationsbranche“, erklärt Judith Gossing. Rund 230 Studenten starten in jedem Jahr an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in den Studienrichtungen „International Economic Studies“, „Internationals Business Economics“ – oder eben Infonomics.

Hohe Anforderungen beim Studium
Im ersten Studienjahr besuchen die Studenten zunächst gemeinsam Seminare und Vorlesungen, die Spezialisierung in einer der drei angebotenen Fachrichtungen erfolgt im zweiten Jahr. „Aber gerade das erste Jahr hat es in sich“, erinnert sich Judith Gossing. Zulassungsbeschränkungen für den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang gibt es keine, das erste Studienjahr aber dient der Selektion. „Da heißt es dann, die Zähne zusammenzubeißen, denn die Anforderungen sind hoch“, betont die Münsterländerin. Regelmäßige Klausuren, Tests und Präsentationen gehören für die Studenten in Maastricht zum Alltag. „Aber das macht nichts, denn die Lern- und Vorbereitungsmöglichkeiten sind hier optimal“, gibt Judith Gossing Entwarnung. So hat sich die Fakultät dem so genannten „Problem based learning“ verschrieben: In regelmäßig wechselnden Kleingruppen werden wirtschaftswissenschaftliche Problemfälle analysiert – mit Unterstützung von Professoren und Dozenten. „Das Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden ist sehr positiv, denn sie nehmen sich viel Zeit und sind sehr hilfsbereit“, beschreibt die Studentin.

Praktika und Auslandssemester sind ein Muss
Dennoch sei auch viel Eigeninitiative gefragt, um die sechs Semester bis zum Bachelor-Abschluss erfolgreich zu absolvieren. Regelmäßige Praktika und ein Auslandssemester sind obligatorischer Teil der Lernbiografi e in Maastricht. Und auch die 1500 Euro Studiengebühren, die im Jahren anfallen, „sind das absolut wert“. Zumal in Maastricht, anders als in Deutschland, der weiterführende Master-Abschluss in jeden Fall gemacht werden kann. „Hier kommen eben nicht 100 Absolventen auf einen Master-Studienplatz“, stellt Judith Gossing einen Vorteil gegenüber deutschen Universitäten heraus.
Ihre Entscheidung für das Studium in den Niederlanden hat die 20-Jährige nicht bereut. „Der Weg war genau richtig“, blickt sie optimistisch in die Zukunft – in der zunächst ein Praktikum bei IBM wartet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/englischsprachig_studieren_in_maastricht_148.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>148</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:46:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung - eine Übersicht</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Studienkredit, Bildungskredit, Studienbeitragsdarlehen – spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren in der Republik schießen die Angebote von öffentlich-rechtlichen wie privaten Banken und die Förderprogramme der Bundesländer ins Kraut, mit denen Studierende ihre Ausbildung zumindest teilweise finanzieren können.

Studienfinanzierung durch Kredite
Als erste Einrichtung trat im Februar vergangenen Jahres die öffentliche KfW-Förderbank, die ehemalige Kreditanstalt für Wiederaufbau, mit ihren Studienkrediten auf den Plan – ein Programm, in das jeder Studierende relativ leicht aufgenommen werden kann. Einzige Bonitätsprüfung: Es darf keine Privatinsolvenz vorliegen. Aber auch für diesen Kredit werden Zinsen fällig, ebenso wie für sämtliche Angebote der Geschäftsbanken, die seit einiger Zeit den Studierenden angeboten werden. Darum empfiehlt es sich, bei den Möglichkeiten der Studienfinanzierung möglichst genau hinzusehen, sonst können leicht erhebliche Schuldenberge auflaufen.

Zur Finanzierung stehen neben den bereits genannten Krediten natürlich Unterhaltszahlungen der Eltern zur Verfügung, Bafög, möglicherweise Stipendien und unter bestimmten Voraussetzungen Bildungskredite der KfW. In Bundesländern, die bereits Studiengebühren eingeführt haben, wurden daneben immer auch Finanzierungsmöglichkeiten bereitgestellt, mit denen die Gebühren quasi nachträglich beglichen werden können – verzinste Darlehen, die nach dem Studium zurückgezahlt werden müssen. Vorteil: Die Konditionen sind fast immer günstiger als sonstige Angebote. Entsprechende Angebote gibt es unter anderem von der NRW-Bank, der LBank Baden-Württemberg, Landestreuhandstelle Hessen und einigen anderen.

Bafög bleibt günstig
Nach wie vor bleibt das Bafög die günstigste Möglichkeit, sein Studium zu finanzieren, ist doch nur die Hälfte dieser Unterstützung als zinsfreies Darlehen zurückzuzahlen, der Rest ist öffentlicher Zuschuss. Also erst wenn das Bafög nicht reicht und keine Möglichkeit zu einem Nebenjob besteht, ist über einen eventuellen Kredit nachzudenken. Die wohl günstigsten Bedingungen bietet der so genannte Bildungskredit der KfW, allerdings kommt der erst nach abgelegter Zwischen- oder Vordiplomsprüfung in Frage. Studierende, die einen konsekutiven Abschluss anstreben, müssen den Bachelor bereits bestanden haben. Gewährt werden maximal 300 Euro pro Monat für einen Zeitraum von höchstens 24 Monaten. Der Antragssteller darf außerdem nicht älter als 36 sein. Vier Jahre nach Ende der Auszahlung muss der Absolvent schließlich monatliche Raten von 120 Euro zurückzahlen – allerdings zu einem recht niedrigen Zinssatz, zur Zeit 4,61 Prozent.

Hoher Zinssaatz
Die Messlatte für Studienkredite liegt deutlich niedriger, dafür ist der Zinssatz erheblich höher: bei der KfW lag er im Wintersemester 2006/07 bei 5,95 Prozent, bei der Deutschen Bank bei 5,9 Prozent, die Dresdner Bank verlangt – je nach Beginn der Förderung und beruflicher Vorbildung der Studenten – zwischen rund sechs und neun Prozent.
Ein Vergleich zwischen dem Angebot der öffentlichen KfW-Bank und Geschäftsbanken kann sich also durchaus lohnen, wenn es um die Finanzierung des Studiums geht – wer will sein Arbeitsleben schon mit einem Schuldenberg beginnen, der ihn zu erdrücken droht. Weitere Informationen unter: www.kfw.de



Tipp für Studienkredite

Unterschiedliche Bedingungen der Banken beachten
Studienkredit ist nicht gleich Studienkredit – so unterscheiden sich die Angebote der verschiedenen Banken zum Teil erheblich. Die Dresdner Bank etwa bietet bei ihrem Studienkredit niedrigere Zinsen, wenn die Studierenden bereits passende Vorbildung zum Studium aufweisen können. Viele Banken wie etwa die Deutsche Bank bieten einen enorm langen Rückzahlungszeitraum von bis zu zwölf Jahren an, der erst drei bis zwölf Monate nach Studienabschluss beginnt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_-_eine_ebersicht_147.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>147</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:40:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue Erkenntnisse inklusive</title>
		<description><![CDATA[Ins Ausland ohne Sprachbarriere
Es muss nicht mmer gleich das Studium im internationalen Ausland sein. Gerade die Nachbarn Schweiz und Österreich verfügen über ausgezeichnete Hochschulen.]]></description>
		<text><![CDATA[Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele junge Studierende vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück – und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen zu haben und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können. Schließlich erkennen Personalchefs im Studium im Ausland die Risiko- und Einsatzbereitschaft ebenso wie eine zupackende Persönlichkeit.
Wer sich im ersten Schritt das Studium im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bieten sich bei beiden südlichen Nachbarn Österreich und Schweiz an, die beide über ein ausgezeichnetes Hochschulsystem verfügen.

Studieren in Österreich
In Österreich ist das Studium ganz ähnlich organisiert wie hierzulande, allerdings nimmt die Republik nicht am Bologna-Programm teil, wenn auch die Universitäten vereinzelt ihre Abschlüsse und die entsprechenden Studiengänge umstellen. Schwierigkeiten haben Studierende aus Deutschland nicht, wenn sie einen Platz im Hörsaal zwischen Donau und Lippizanern anstreben: Das deutsche Abitur wird anstandslos anerkannt und auch bei der Einreise gibt es für EU-Bürger keinerlei Schwierigkeiten. Wer länger als drei Monate im Lande bleibt – also wohl alle Studenten –, erhält bei der zuständigen Fremdenbehörde ohne weiteren Aufwand eine Aufenthaltsgenehmigung. Auch die Lebenshaltungskosten in Österreich sind denen in Deutschland in etwa vergleichbar, die Studiengebühren liegen bei 368 Euro pro Semester.

Der Nachbar Schweiz
In der Schweiz dagegen schlagen die Studiengebühren erheblich deutlicher zu Buche: Zwischen 630 und 4000 Schweizer Franken sind pro Semester fällig – je nach gewählter Hochschule. Wegen der höheren Lebenshaltungskosten ist auch mit entsprechend höheren Aufwendungen für die Dinge des täglichen Bedarfs zu rechnen – je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat, die noch zu den Studiengebühren hinzu kommen. Auch sprachlich kann die Schweiz sich durchaus als schwierig herausstellen, gliedert sich die Eidgenossenschaft doch in vier Sprachregionen – neben Deutsch wird in Teilen Französisch, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen.

Sprachvielfalt
Immerhin die drei größeren Sprachen finden sich auch als Unterrichtssprache an Universitäten. Wer etwa im südlichen Lugano an der italienischen Grenze studieren will, muss gute Italienisch-Kenntnisse nachweisen, in Genf und Lausanne ist dagegen Französisch unerlässlich. Den Zugang zum Studium in der Schweiz erhalten deutsche Abiturienten in der Regel ohne weitere Schwierigkeiten, meist reicht das Abiturzeugnis aus.

Einige Hochschulen verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung. Eine weitere herausstechende Besonderheit: Weil Medizin in der Schweiz das einzige Studienfach mit Zugangsbeschränkung ist, können Ausländer in der Confoederatio Helvetica bis auf einige wenige Ausnahmen dieses Fach nicht studieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/neue_erkenntnisse_inklusive_146.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>146</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:36:18</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufsakademie als Chance</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Die praktische Seite stand im Mittelpunkt, als Jörn Rode sich für ein Studium an der Berufsakademie entschied. Zuvor hatte der 31-jährige bereits ein Studium an der Universität absolviert – Mathematik und Chemie. Sämtliche Leistungsnachweise lagen in seiner Mappe, aber wegen einer plötzlich auftretenden Prüfungsneurose konnte Rode nicht zum Examen antreten.

Von seinem Studium an der Berufsakademie dagegen ist er hellauf begeistert. „Der Unterschied ist gewaltig“, erklärt Rode. „An der Uni ist man ziemlich verlassen, wenn Probleme auftreten, an der Berufsakademie findet man immer den richtigen Ansprechpartner.“

Aber nicht nur die Betreuung ist stärker als an der Uni: Durch die regelmäßigen Praxissemester würde sich Problemlösungskompetenzen ergeben, die nach einem Universitätsstudium lange auf sich warten ließen. „Ich kann jedem nur empfehlen, ein BA-Studium zu absolvieren.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/berufsakademie_als_chance_145.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>145</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:32:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwei auf einen Streich</title>
		<description><![CDATA[BA-Abschluss
Zwischen Studium und klassischer Berufsausbildung im Betrieb angesiedelt, bietet das duale Studium reichlich Chancen für einen gut organisierten Berufseinstieg.]]></description>
		<text><![CDATA[In zahlreichen Bundesländern wurden in den vergangenen 25 Jahren Studiengänge aufgebaut, die sich diesem speziellen Ausbildungskonzept verschrieben haben. Voraussetzung für einen Studienplatz ist zumeist die Fachhochschulreife und ein unterschriebener Arbeitsvertrag mit einem Betrieb, schließlich verbinden die dualen Studiengänge Praxis und Theorie sehr viel stärker als die klassischen akademischen Curricula.

Das duale Studium im Detail
An der Berufsakademie Mannheim etwa, 1974 mit rund 40 Studierenden aus der Taufe gehoben, haben sich allein zum Beginn des Wintersemesters rund 1500 Erstsemester in den Bereichen Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen und Informationstechnologie eingeschrieben. Dessen ungeachtet machen die Berufsakademie im Bundesdurchschnitt nach wie vor einen verschwindend geringen Anteil der Studierenden aus. Nach einer im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichten Erhebung des Hochschulinformationssystems für das Jahr 2005 entschieden sich lediglich zwei Prozent der Studienberechtigten für eine Ausbildung an der Berufsakademie – immerhin 24 Prozent wählten die Universität, 20 Prozent eine Fachhochschule.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten des dualen Studiums liegen wie immer im Detail: In den südlichen Bundesländern entstanden auf Initiative der Wirtschaft Berufsakademien, die mittlerweile in fast allen Regionen duale Studiengänge anbieten. In Nordrhein-Westfalen und einigen anderen Bundesländern füllen die Fachhochschulen diese Lücke mit einem etwas anderen Angebot: Die meisten FHs zwischen Rhein und Weser bieten ihren Studierenden in verschiedenen Fachbereichen die Möglichkeit, neben einem Studium eine Berufsausbildung zu absolvieren.
An der FH Köln etwa können Schulabgänger mit Fachhochschulreife und Ausbildungsvertrag zum Kaufmann im Versicherungsund Finanzwesen oder zum gehobenen Baufacharbeiter ihren Diplom oder Bachelor erwerben und gleichzeitig eine entsprechende Berufsausbildung absolvieren. Das erhöht nicht nur die Berufschancen, sondern entbindet die Studierenden auch von der lästigen Frage der Finanzierung ihres Studiums – schließlich erhalten sie eine ganz normale Ausbildungsvergütung von ihrem Arbeitgeber.

Praxisnahes Studium
Dieses Angebot erfreut sich zumindest bei den Studierenden wachsender Beliebtheit. So trudelten im Bereich Bauingenieurwesen bis Ende Januar 105 Bewerbungen ein, denen 35 Plätze gegenüber stehen. Ein wenig Sorgen macht Jürgen Danielzyk lediglich der Mangel an entsprechenden Ausbildungsplätzen in den Unternehmen. „Wir hoffen, die 35 Plätze auch wirklich besetzen zu können“, erklärt der Professor. Aber in der Bauindustrie hat sich offenbar noch nicht ausreichend herumgesprochen, dass die Absolventen des dualen Studiums vielseitig eingesetzt werden können. „Viele Unternehmen bauen diese jungen Leute als Führungskräfte auf – sie brauchen Leute, die mit den Stiefeln schon mal im Kanal gestanden haben.“
Die angehenden Bauingenieure – ab Herbst Bachelor of Engineering – absolvieren ihre Berufsausbildung in den ersten vier Semestern des Studiums. Während der Vorlesungszeit sitzen sie zwei bis drei Tage in den Hörsälen, den Rest der Zeit verbringen sie auf den Baustellen von Großbetrieben wie Hochtief und bei Kleinbetrieben mit 20 Mitarbeitern. Damit sie dennoch den gesamten Stoff des ersten Semesters vollständig mitbekommen, besuchen sie die versäumten Veranstaltungen im folgenden Jahr, mit dem Ergebnis, dass sie zwar acht statt nur sechs Semester bis zum Abschluss benötigen, dafür aber Ingenieur und Baufacharbeiter sind.

An den Berufsakademien läuft das Studium zumeist etwas anders, erfolgt dort doch in der Regel keine vollwertige Berufsausbildung. Die BA Mannheim zum Beispiel bietet ihren Mechatronikern die Möglichkeit, in den Partnerfirmen zu arbeiten, dort Praxisluft zu schnuppern. Studium und Praxis wechseln sich dabei ab: Drei Monate verbringen die jungen Mitarbeiter in den Betrieben, während sie in den folgenden drei Monaten das theoretische Rüstzeug an der Berufsakademie vermittelt bekommen. 

Beste Chancen für den Arbeitsmarkt
Bereits im dritten und vierten Semester sollen die Studierenden in den Unternehmen ingenieursmäßig arbeiten, bei Problemen die Lösung finden helfen. „Im Hörsaal halten wir hier ähnliche Vorlesungen wie an der Fachhochschule, aber mit noch stärkerem Praxisbezug“, betont Ralf Lemmen, in Mannheim zuständig für die Abteilung Mechatronik. Keine Frage, dass die Bachelor-Arbeiten in enger Abstimmung mit Berufsakademie und Unternehmen entstehen - ideale Voraussetzungen also, für sich beste Chancen im Arbeitsmarkt zu schaffen.



Mit der Berufsakademie zum Doktortitel

Dualer Studiengang und wissenschaftliche Karriere

Wer sich für den Berufseinstieg mit dem dualen Studiengang an den Berufsakademien entscheidet, denkt meist nicht an eine spätere wissenschaftliche Karriere, aber das Hochschulrecht räumt diese Möglichkeit durchaus ein.
So sind mit Beschluss der Kultusministerkonferenz vom Oktober 2004 akkreditierte Bachelorausbildungsgänge der Berufsakademien denen von Hochschulen gleichgestellt. Absolventen können also an anderen Hochschulen Master-Studiengänge aufnehmen - und der Master wiederum berechtigt zur Promotion.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zwei_auf_einen_streich_144.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>144</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:30:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die leckerste Uni der Welt</title>
		<description><![CDATA[Die Universität für gastronomische Wissenschaften in Pollenzo hat sich der Kultur des Geschmacks verschrieben.]]></description>
		<text><![CDATA[Olivenöl, Schinken, Pasta und feiner Mostessig – Norditalien hat die kulinarischen Genüsse betreffend mehr zu bieten als die meisten Regionen Europas. Kein Wunder also, dass die Region Geburtsort der Slow-Food-Bewegung ist, die sich 1986 vorgenommen hat, altes Wissen für die Küche zu bewahren und traditionelle Lebensmittel vor dem sicheren Aus durch industrielle Produkte zu sichern. Im Piemont, in der kleinen Stadt Bra fanden sich ein paar Jahre nach Gründung von Slow Food wiederum Mitglieder dieses Verbandes zusammen, um den Nachwuchs für die feine Gastronomie zu sichern: Seit dem Wintersemester 2004/2005 bildet die Università degli Studi di Scienze Gastronomiche in Pollenzo, 60 Kilometer südlich von Turin, in verschiedensten gastronomischen Disziplinen aus.

Interdisziplinäres Lernen
Dabei legt die junge Universität besonders großen Wert darauf, die verschiedensten Bereiche des Essens und der Lebensmittelproduktion wieder miteinander zu verknüpfen. So spielen nicht nur wissenschaftliche Disziplinen wie Tierzucht, Ökotrophologie und Agrarwissenschaft eine wichtige Rolle. Auch die kulturellen Hintergründe sind wichtig für Studierende, die später in der gehobenen Gastronomie in der Landwirtschaft oder der Nahrungsmittelproduktion arbeiten wollen, geht es doch darum, auch für künftige Generationen noch Gerichte jenseits von Natriumglutamat und Bürger- Brätern zu erhalten.
Darum finden sich auf der humanistischkulturellen Seite des Lehrplans in Pollenzo unter anderem Geschichte, Anthropologie und Ästhetik. Ein ungeahnt breites Curriculum also, das den Absolventen Mittel an die Hand gibt, mit denen sie die Produktion von Lebensmitteln leiten und verbessern können. Und quasi nebenbei lernen die Studierenden noch alles Erdenkliche über guten Geschmack und gewagte Kombinationen: Dank der Zusammenarbeit mit drei Spitzenrestaurants in der Umgebung der Universität können die künftigen Gastronomen für vergleichsweise kleines Geld in den kulinarischen Tempeln ihren Appetit stillen.

Geschmackschulung
Selbstverständlich wird der Geschmack auch professionell intensiv geschult. Im ersten Jahr des Studiums lernen die Schulabgänger die Möglichkeiten der Geschmacksanalyse kennen, lernen, wie Geschmack zu beschreiben ist, wie Licht und die Einrichtung das Geschmacksempfinden beeinflussen und damit alle Kniffe, selbst die zu entwickelnden Lebensmittel präzise zu prüfen und künftigen Gästen ein besonders nachhaltiges Geschmackserlebnis zu bescheren.

Dass all dies nicht in den anonymen Räumen eines geschosshoch verglasten Betonbaus stattfinden kann, liegt auf der Hand – daher haben sich die Gründer der Universität, die heute von den Regionen Piemont und Emilia Romagna getragen wird, für historische Gebäude entschieden. Der Hauptsitz der Universität inmitten eines Weinbaugebietes in einem neugotischen Gebäude, das ab 1833 um einen Innenhof herum angelegt wurde. Bereist 1842 beherbergte die Anlage die erste bäuerliche Vereinigung, die damals von König Carlo Alberto ins Leben gerufen wurde.

In der für seinen Käse, die Nudelkreationen und zahlreiche hochwertige Weine berühmten Region Emilia Romagna, dem „Bauch Italiens“, hat die Universität für Gastronomie im Dogenpalast von Colorno bei Parma ihren Platz gefunden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/die_leckerste_uni_der_welt_143.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>143</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:24:34</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Popmusikdesign in Mannheim</title>
		<description><![CDATA[Alle, die Songwriter, Sänger, DJ, Rapper, Instrumentalist, Arranger und Produzent werden wollen, haben jetzt die Möglichkeit das Fach in Mannheim von der Pike auf zu lernen und zu studieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer Popstar werden will, hat verschiedene Möglichkeiten. Mit der Klampfe in der Hand kann man sich tagein tagaus in zugige Einkaufsstraßen stellen und die Kehle aus dem Hals singen – immer in der Hoffnung, dass ein Scout einer Plattenfirma vorbeikommt und voller Begeisterung über das Dargebotene einen Plattenvertrag aus der Tasche zieht. Mutigere lassen sich bei „Deutschland sucht den Superstar“ „casten“ und von Dieter Bohlen und Mitstreitern in aller Öffentlichkeit Puschelchen nennen oder – auch unterhalb der Gürtellinie – vorführen. Und nach ein paar Liedern ist selbst der Sieger schnell wieder in der medialen Bedeutungslosigkeit verschwunden. Es gibt aber auch Alternativen mit akademischem Background: In Mannheim kann Popmusikdesign studiert werden.

Eigenvermarktung als Schwerpunkt
In dem noch jungen Projektstudiengang werden seit dem Wintersemester 2003/2004 Popmusiker ausgebildet, bei denen das Ziel lautet, in gesamtkünstlerischen Gestaltungsprozessen multimediale Kunstwerke zu erschaffen. Dabei bedienen sich die Studenten in der Kurpfalzmetropole, die bislang in der Musikszene mit Sängern wie Xavier Naidoo und Laith Al-Deen von sich Reden machte, elektronisch-technischer Produktionsmethoden und verbreiten die Ergebnisse als Selbstvermarker. Schwerpunkt des außergewöhnlichen Studiengangs sind die Entstehung, Gestaltung und Vermarktung von Popmusik. Es ist ein Talentschuppen ebenso für Popmusiker wie auch künftige Musikmanager ins Leben gerufen worden. Der Studiengang richtet sich in erster Linie an talentierte Songwriter, Sänger, DJ s, Rapper, Instrumentalisten, Arranger und zukünftige Produzenten in allen Bereichen der populären Musik. 

Das Grundstudium dauert zwei Semester. In Kursen werden alle popmusikrelevante Themen aufgearbeitet. Dazu gibt es Schwerpunktbereiche mit Instrumentalund Gesangsunterricht sowie Projektarbeiten. Rund 40 Prozent der Inhalte setzen sich mit dem Musikbusiness auseinander. Im Hauptstudium, das vier Semester dauert, stehen Praktika im Mittelpunkt, bei denen praxisorientierte Fähigkeiten vermittelt werden. Studienvoraussetzung sind mehrjährige musikalische Erfahrungen. Wer singen kann muss zwar vor Studienbeginn kein Instrument beherrschen, jedoch während der Ausbildung in einem Pflichtnebenfach eins erlernen.

Das Zulassungsverfahren
Zugelassen wird für Popmusikdesign nur, wer zunächst bei der Vorauswahl der Bewerbungsunterlagen und – im zweiten Schritt – bei der Aufnahmeprüfung mit Erfolg durchkommt, einen NC gibt es keinen. Dabei gilt es neben einer schriftlichen Prüfung mit den Inhalten Musiktheorie, Gehörbildung, allgemeine Musiklehre und Popmusikgeschichte auch eine Stellungnahme zu einem allgemeinen Thema aus dem Musikbusiness abzugeben. Die praktische Zulassungsprüfung besteht aus einem öffentlichen Live- Vorspiel mit maximal drei Titeln, die nach einer Viertelstunde auch vorbei sein müssen. Abgeschlossen wird die Zulassungstriologie mit einem Einzelgespräch. In der mündlichen Prüfung sind Antworten auf musikrelevante Fragen zu geben. An dem Auswahlprocedere darf jeder Interessent maximal zwei Mal teilnehmen.
Voraussetzung für das Studium ist im Regelfall die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, das Fachabi reicht nicht aus. Ausnahmen werden nur gemacht, wenn ein besonderes Talent vorliegt.

Viele Bewerber auf wenig Studienplätze
Im Gegensatz zu vielen Teilnehmern von Casting-Shows ist ein musikalisches Grundgerüst beim Studiengang Popmusikdesign unabdingbare Voraussetzung. Der Start ins Studium erfolgt ausschließlich zu den Wintersemestern. Für Popmusikdesign und Musikbusiness gibt es zusammen lediglich circa 55 Studienplätze – bei rund 600 Bewerbern. Der Abschluss ist vergleichbar mit berufsbefähigenden Abschlüssen an staatlichen Kunsthochschulen. Die Studiengebühren an der Popakademie betragen 500 Euro pro Semester und das Studium berechtigt zur Förderung durch BaföG. Es gibt auch Stipendien. Diese werden von Univsersal Music vergeben und beinhalten eine weitere Ausbildung in der vorlesungsfreien Zeit innerhalb des Unternehmens.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/popmusikdesign_in_mannheim_142.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 16:19:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wenn Champagner im Glas perlt, waren zuvor echte Profis am Werk</title>
		<description><![CDATA[Prickelnder Lehrstuhl: Getränketechnologen sind weltweit gefragte Spezialisten. In den jungen Weinbaugebieten Australiens oder Amerikas und auch in den europäischen Weinregionen Italien und Spanien sind Fachleute aus Deutschland gefragt.]]></description>
		<text><![CDATA[„Brüder! Kommt geschwind. Ich trinke Sterne!“ soll Dom Pérignon, der Kellermeister der Abtei von Hautvillers, begeistert ausgerufen haben, als er an seinem ersten Champagner nippte.
Es waren die Römer, die in der Champagne erste Weinreben anbauten. Der Wein, den sie daraus herstellten, war still. Aufgrund seiner Nähe zu Paris und der Aktivitäten der Klöster von Reims blieb der Weinbau erhalten, ohne wirklich große Popularität zu erreichen. Im 17. Jahrhundert hatte man begonnen, den Wein bereits im Anbaugebiet in Flaschen zu füllen, um seine Frische zu erhalten, da er den Transport im Fass nicht gut überstand. Aufgrund des frühen Abfüllens gärte der Wein unbeabsichtigt in den Flaschen weiter. Hätten die Engländer diesen sprudelnden Wein nicht sehr gemocht, wäre die Flaschenabfüllung vermutlich wieder abgeschafft worden. Die Winzer jedenfalls waren von den herausspringenden Korken nicht begeistert und nannten den Wein sogar Wein des Teufels.

Die Reims Management School (RMS)
Champagner und andere alkoholische Getränke sind zu gesellschaftlichen Anlässen nicht mehr wegzudenken und beleben je nach Maß Geister und Gemüt. Längst ist der prickelnde Schaumwein Kultgetränk, mit dem besondere Ereignisse geadelt werden. Für die Bereitung und Assemblage (Zusammenstellung) eines Champagners gelten besondere Gesetze.

Künftig bietet die Reims Management School (RMS) einen Lehrstuhl für Champagner, der von berühmten Weingütern wie Moët &amp; Chandon, Veuve Cliquot, Krug, Pommery und Laurent Perrier sowie der Stadt Reims finanziell unterstützt wird. Der Inhaber des Lehrstuhls soll ab September vor allem Business-Strategien und Marketing-Konzepte entwickeln sowie das Verbraucherverhalten beleuchten, um die Weingüter der Region in die Lage zu versetzen, der Konkurrenz in der Schaumweinindustrie standzuhalten. In der Zukunft soll dem Lehrstuhl auch ein Forschungslabor angeschlossen werden. Die Reims Management School besteht aus vier Business-Schulen, die derzeit zwei MBA-Programme und mehrere spezialisierte Angebote offerieren.

Deutscher Wein im Aufwind
Vor dem französischen Nachbarn braucht sich der deutsche Wein aber schon lange nicht mehr zu verstecken, versichert das Deutsche Weininstitut (DWI). National haben Genießer immer öfter zur heimischen Ware gegriffen und damit den Absatz um 7,8 Prozent gesteigert. Und auch auf internationalem Parkett sorgen deutsche Weine bei Wettbewerben immer öfter für großes Aufsehen. Da scheint es nachvollziehbar, dass die in Deutschland ausgebildeten Weinbauern oder Getränketechnologen auf dem internationalen Parkett gefragt sind.

Das malerische Weinbaustädtchen im Rheingau beherbergt diesen zur Fachhochschule Wiesbaden zählenden Diplom-Studiengang, der noch einen geringen Bekanntheitsgrad hat. Umso gefragter sind die Absolventen. Erst spät müssen sich die Studenten für eine Fachrichtung entscheiden, berichtet Hofmann – bis dahin werden alle Bereiche der Getränkeindustrie – von der Weinwirtschaft bis zum Brauereiwesen – beleuchtet. Denn längst sind die Vorgaben in der Produktion nicht mehr auf den Faktor Geschmack beschränkt. Getränke sind Teil der Lebensmittelproduktion und unterliegen im gesamten Produktionszyklus höchsten Qualitätsanforderungen.

Bachelor- und Masterstudiengänge
Die Studiengänge Weinbau &amp; Getränketechnologie, Gartenbau und Landespfl ege haben in Geisenheim eine lange Tradition. Die Ursprünge reichen bis in das Gründungsjahr der damals Königlich Preußischen Lehranstalt für Obst- und Weinbau, 1872, zurück. Seit 1971 sind Lehre und Forschung getrennt und es kam zur Überleitung der damaligen Ingenieursschule in Geisenheim zur neugegründeten Fachhochschule Wiesbaden.
Seit 2003 werden die bisherigen Diplom- Studiengänge sukzessive auf die neuen Bachelor-Studiengänge umgestellt. Neue Masterstudiengänge ergänzen das konsekutive Studienangebot in sinnvoller Weise. Es handelt sich um einen sechssemestrigen Bachelorstudiengang, der Ökonomie mit Weinbau und Oenolgie verknüpft und neben der heimischen Weinwirtschaft die wichtigsten ausländischen Produktions- und Absatzmärkte einschließt. 

Internationale Chancen für Absolventen
Das Studium vermittelt profunde Kenntnisse in naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen, allgemeine Fachkenntnisse auf den Gebieten von Weinbau, Oenologie und in den Wirtschaftswissenschaften und Spezialkenntnisse in den Bereichen der Internationalen Weinwirtschaft. Die Profi lmodule dienen der persönlichen Schwerpunktbildung. Aus den Profi lmodulen ist eine Auswahl zu treffen. Hierzu gehören Projektmodule wie „Italien“, „Südeuropa“, „Neue-Welt-Weinländer“ oder „Asien“. Vorgabe im Verlauf des Studiums ist ein Berufspraxissemester. Mit dem Abschluss in der Tasche öffnen sich für die Studenten viele Pforten: Insbesondere in den jungen Weinbaugebieten Australiens, Südafrikas und Amerikas aber auch in den europäischen Weinregionen Italien und Spanien sind die Fachleute aus Deutschland gefragt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wenn_champagner_im_glas_perlt_waren_zuvor_echte_profis_am_werk_141.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>141</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:14:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienortwechsel per ZVS</title>
		<description><![CDATA[Ein Studienortwechsel kann dem eigenen Studium neue Impulse geben. Zuständig für einen Wechsel sind die Hochschulen selbst. Auch die ZVS ist ein wichtiger Ansprechpartner.]]></description>
		<text><![CDATA[Von Münster nach München, von Koblenz nach Kiel, von Düsseldorf nach Dresden – von einer Hochschule an eine andere zu wechseln, neue Campusluft zu schnuppern, das kann dem Studium neue Impulse geben. Viele Fachleute empfehlen sogar einen Studienortwechsel im Laufe des Studiums, doch gerade in zulassungsbeschränkten Fächern und knapper Studienplatzkapazitäten und nicht überall einheitlicher Studienanforderungen und Studienverläufen ist die Veränderung nicht immer leicht zu realisieren. Zuständig für alle Formalitäten rund um den Studienortwechsel sind die Hochschulen selbst.

Die ZVS biete Hilfestellungen
Aber in Ausnahmefällen ist die ZVS, in deren Bereich die Zulassung für das erste Semester fällt, doch Ansprechpartner für potentielle Studienortwechsler auch in höheren Fachsemestern. Denn an vielen Universitäten bestehen in höheren Semestern Zulassungsbeschränkungen. Hier ist die ZVS bemüht, Hilfestellung anzubieten. Einen Antrag auf einen Studienortwechsel bei der ZVS sollte stellen, wer nachweisen kann, dass ihm die Fortsetzung des Studiums am bisherigen Ort aus besonderen Gründen nicht zugemutet werden kann. Es muss eine besondere Ausnahmesituation vorliegen, deren Gründe so schwer wiegen, dass sie in den Bereich der Härtefallzulassung fallen. Die ZVS berücksichtigt allerdings nur Situationen, die sich neu ergeben haben. Der Antrag auf Wechsel des Studienortes muss bis zum Ende der offiziellen Bewerbungsfristen gestellt werden.

Nur die Hochschule kann in ein höheres Semester einschreiben
Wenn die Gründe für einen Studienortwechsel anerkannt werden, geht der Antrag erneut in das offizielle Vergabeverfahren. Die ZVS kann den Studienortwechseln dann zwar nur einen Erstsemesterstudienplatz anbieten, aber universitätsintern ist dann auf Antrag die Möglichkeit gegeben, in ein höheres Fachsemester eingestuft zu werden. Generell kann die Einschreibung in ein höheres Semester nur von der Hochschule vorgenommen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienortwechsel_per_zvs_140.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>140</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:07:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienortwechsel durch Studienplatztausch</title>
		<description><![CDATA[Die Wunsch-Uni oder Wunsch-FH ist vielleicht näher als man denkt. Nur sollte man sich vor einem Studienortwechsel sorgfältig und frühzeitig informieren. STUDIInfo gibt praktische Tipps zum Wechsel.]]></description>
		<text><![CDATA[Alle, die das Schicksal oder die Zulassungsstelle an einen Studienort verbannt haben, der ihnen gar nicht zusagt, müssen nicht verzweifeln: Die Wunsch-Uni oder Wunsch-FH ist vielleicht schon näher, als mancher denkt, denn Studienplätze lassen sich tauschen.

Kriterien für einen Wechsel
Für einen Wechsel müssen allerdings die Kriterien stimmen: Dasselbe Fach, dieselbe Fachsemesterzahl und vergleichbare Leistungsnachweise (Scheine) müssen vorliegen, um den Tausch für beide Seiten zu einem Erfolgsprojekt zu machen. Sind die Grundvoraussetzungen gegeben, steht dem Studienortwechsel per Tauschprogramm dann nichts mehr im Weg.

Aber auch hier gilt: Umfassende Information und die nötige Zeit, um den Tausch vorzubereiten, müssen sein. Im „Hauruck- Verfahren“ funktioniert ein Studienplatztausch nach allen (auch leidvollen) Erfahrungen nicht. Ein Anruf beim Studentensekretariat oder beim Prüfungsamt der Wunsch-Uni kann klären, ob ein Tausch überhaupt grundsätzlich nötig ist, oder ob eine direkte Bewerbung an der Hochschule Erfolg haben kann.
Wenn dann doch der Studienplatztausch nötig ist, stehen die Chancen für diejenigen am besten, die schon frühzeitig, einige Monate vor dem geplanten Hochschulwechsel, mit der Suche nach einem Tauschpartner beginnen. Wer seine Wahl-Uni gefunden hat, kann den klassischen Weg wählen und am berühmten „Schwarzen Brett“ nach möglichen Tauschpartnern Ausschau halten und sich gleich vor Ort ein Bild von den Studienbedingungen und dem Studentenleben der neuen Uni machen, einen Blick in die Wohnungsanzeigen der Tageszeitungen zu werfen oder auch den Weg zum Fachbereich zu suchen.

Auch im Internet recherieren
Darüber hinaus bieten verschiedene Studienplatztauschbörsen im Internet die Möglichkeit, einen passenden Tauschpartner zu finden. Z.B. bei:

www.studienplatz-tauschboerse.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienortwechsel_durch_studienplatztausch_139.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>139</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:05:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium vor dem Abitur</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Hochbegabte Schülerinnen und Schüler zu fördern steht seit einiger Zeit weit oben auf der Agenda der deutschen Kultus- und Bildungsminister. Unterstützt wird die politische Ebene zunehmend von Universitäten, die sich die Förderung besonders leistungsfähiger Schüler auf die Fahnen geschrieben haben.

Bereits vor dem Abitur können Schüler, die sich in der Oberstufe nicht ausgelastet fühlen, so ihre ersten Seminare an der Hochschule besuchen und dort den Grundstock für frühe akademische Weihen legen. An der Technischen Universität Dresden, die das Juniorstudium inzwischen für neun Fachbereiche anbietet, müssen die Youngster eine Empfehlung des zuständigen Fachlehrers und eine Aufnahmebestätigung der betreffenden Fakultät nachweisen.

Mit diesem Rüstzeug haben die jungen Studierenden im späteren Berufsleben ausgezeichnete Einstiegschancen, bringen sie doch trotz ihrer jungen Jahre schon viel Wissen und Erfahrung mit. Eine Liste mit Universitäten, die das Juniorstudium anbieten, stellt die Redaktion gerne zur Verfügung – einfach eine Mail mit der Anfrage an info@wordsandmore.de senden.



Schüleruniversität auch in Dresden
Neben vielen anderen Universitäten bietet auch die Technische Universität Dresden besonders leistungsfähigen Schülern aus der Umgebung die Möglichkeit, bereits vor dem Abitur ein Studium aufzunehmen – ein Umstand, der in der letzten Ausgabe der StudiInfo nicht berücksichtigt wurde.

Alle Informationen über das Angebot der TU Dresden finden sich unter
www.tu-dresden.de/zsb/schueleruniversitaet]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studium_vor_dem_abitur_138.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>138</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:01:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Forschung vor der Lehre</title>
		<description><![CDATA[Exzellenzprogramm
Die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern zeichnet vor allem Forschungsleistung aus. Jedoch sollte auch ein Bewusstseinswandel zugunsten der Lehre und didaktischen Fähigkeiten stattfinden.

Jürgen Zöllner, studierter Mediziner und ehemaliger Präsident der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, will sich als Vorsitzender der Kultusministerkonferenz für die Förderung der universitären Lehre einsetzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Das Exzellenzprogramm der Kultusund Bildungsminister der Republik hat Ende vergangenen Jahres für viel Aufsehen und bei allen leer ausgegangenen Hochschulen in Deutschland für auffällige Nervosität gesorgt – betroffen zeigten sich auch allenthalben Studierende, obwohl die Initiative vor allem die Lehre auszeichnen, „Leuchttürme der Wissenschaft“ schaffen soll.

Bewusstseinswandel zugunsten der Lehre
Dass hervorragende, weltweit Aufsehen erregende Forschungsleistungen nur bedingt mit der Qualität der Lehre zu tun haben, liegt jedoch auf der Hand: Verfügen die Fachbereiche über die neuesten Forschungsergebnisse, können diese Erkenntnisse auch Teil der Lehrinhalte werden. Aber spätestens nach dem zweiten Semester ist wohl jedem Studierenden klar, dass die wissenschaftliche Kompetenz fachlicher Koryphäen durchaus nicht mit didaktischen Fähigkeiten einher gehen muss.

Für das laufende Jahr hat im Januar Jürgen Zöllner, Bildungssenator von Berlin und frisch gebackener Vorsitzender der Kultursministerkonferenz nun eine Initiative angekündigt, mit der die Lehre in den Vordergrund gestellt werden soll.

„Wo stets von Lehrverpflichtung, aber von Forschungsfreiheit gesprochen wird, ist ein Bewusstseinswandel gerade auch zugunsten der Lehre notwendig“, erklärte Zöllner beim Amtsantritt im Januar. Darum bereitet das Berliner Büro des SPD-Politikers derzeit ein Programm vor, das sich aber deutlich von der jüngsten Exzellenzinitiative des Bundes unterscheiden wird.

Mehr Bildung
So soll das die Exzellenzinitiative in der Lehre die Länder stärker in die Verantwortung nehmen, seien doch die Ministerpräsidenten durch die Föderalismusreform aufgerufen, sich stärker bei der Bildung zu engagieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/forschung_vor_der_lehre_137.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>137</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:58:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Exzellenz für die Forschung</title>
		<description><![CDATA[Nach der Exzellenzinitiative der Bundesregierung im letzten Jahr, beginnt Mitte April wieder der Wettlauf um zusätzliche Förderung]]></description>
		<text><![CDATA[Graduiertenschulen, Exzellenzcluster an Universitäten und Zukunftskonzepte zum Ausbau universitärer Spitzenforschung: In diesen drei Bereichen fördert die Bundesregierung mit ihrer Exzellenzinitiative die deutsche Forschungslandschaft, um Hochschulen im Lande weltweit an eine Spitzenposition zu bringen oder sie dort zu halten.
Deshalb richtet sich in allen drei Bereichen das Augenmerk auf die forschungsbezogenen Bereiche. Die Graduiertenschulen etwa richten sich mit ihren Promotionsprogrammen an den akademischen Nachwuchs. Im ersten Durchgang wurden am 13. Oktober vergangenen Jahres 18 Graduiertenschulen ausgewählt, die für ihr besonders viel versprechendes Programm zusätzliche Unterstützung aus der öffentlichen Hand erhalten.
Die Exzellenzcluster bündeln innerhalb bestimmter Fachgebiete universitäre Forschung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und der Wirtschaft. Die häufig als „Elite-Universitäten“ bezeichneten Hochschulen der dritten Gruppe, die Technische Hochschule Universität Karlsruhe, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Technische Universität wurden ausgezeichnet für schlüssige Strategien, mit denen sie sich zu weltweit anerkannten „Leuchttürmen der Wissenschaft“ entwickeln wollen.
Nach dem ersten Abschnitt, der im Oktober vergangenen Jahres beendet wurde, geht der Wettlauf um die zusätzliche Förderung weiter. Mitte April gehen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat die Bewerbungen für die zweite Runde ein, zum Oktober beginnt dann die Förderung der neu bestimmten Einrichtungen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/exzellenz_fuer_die_forschung_136.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>136</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:54:42</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gutes Zeugnis und soziales Engagement</title>
		<description><![CDATA[Wie wichtig ist der Abidurchschnitt?]]></description>
		<text><![CDATA[Der Durchschnitt der Abiturnote, so erklärt Wolfgang Herrmann von der Technischen Universität München, sei zwar wichtig, aber nicht endgültig Ausschlag gebend. „Wer bei uns studieren möchte, der sollte auch Engagement zeigen.“

Interesse für das Fach zeigen
Und das nicht nur im angestrebten Fach, sondern auch darüber hinaus in verschiedenen Bereichen, etwa durch Mitarbeit in sozialen Projekten. In den Auswahlgesprächen, die die TU München seit einigen Jahren bereits durchführt, müssen die Studierenden in spe zudem zeigen, dass sie sich ernsthaft für das angestrebte Fach interessieren und ein grundsätzliches Verständnis für die Inhalte mitbringen.

TU München: eine exzellente Uni
Unter diesen Voraussetzungen kann ein Studium an der TU München, die sich seit Herbst vergangenen Jahres mit dem Exzellenzprädikat von Bund und Ländern schmücken darf, duchaus in greifbare Nähe rücken.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/gutes_zeugnis_und_soziales_engagement_135.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>135</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:51:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Wir müssen zusammen passen“</title>
		<description><![CDATA[Wege zur Traumuni
Gute Schulnoten seien zwar wichtig, räumt Wolfgang Herrmann, Rektor der technischen Universität München, ein, aber die allein reichten nicht, um an der Technischen Universität München einen Studienplatz zu ergattern.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits vor fünf Jahren begann die Hochschule unter Leitung ihres Präsidenten Herrmann damit, ihre Studenten nach ausgeklügelten Auswahlverfahren selbst zu rekrutieren – abseits von ZVS und Quotenregelung. Eine Experimentierklausel im bayerischen Hochschulgesetz machte es möglich.

Im Laufe dieser fünf Jahre, so erklärt Herrmann, habe die Universität eine Menge Erfahrung sammeln können, so dass sie heute mit ihrem Verfahren recht gut da stehe.

Zweistufiges Auswahlverfahren
Die rund fünfzig Studiengänge, die heute an der TU Eignungstests durchführen, wählen die Studienaspiranten in einem zweistufigen Verfahren aus. So senden Abiturienten, die sich um einen Studienplatz im Fachbereich Chemie bemühen, im ersten Schritt ein Motivationsschreiben. Aus diesem Brief soll hervorgehen, ob der Abiturient verstanden hat, was das angestrebte Fach beinhaltet, ob er, so heißt es im Formular „bei seinem Studium Engagement und Zielstrebigkeit erwarten lässt.“

Vorstellungsgespräch als Chance
Alle Studierenden, die in diesem ersten Schritt keinen Studienplatz bei den Münchner Chemikern erhalten, werden zu einem „Eignungsfeststellungsverfahrens- Gespräch“ eingeladen. In diesem Gespräch haben die Bewerber ein zweites Mal die Möglichkeit, ihre Eignung zum Chemie-Studium nachzuweisen – allerdings ohne dass eine chemische Prüfung abgelegt werden müsste. Durchhaltevermögen, Problemlösungskompetenz, Grundverständnis abstrakter Fragestellungen und sprachliche Ausdrucksfähigkeit stehen im Mittelpunkt. Und bei der richtigen Mischung können durchaus Studienanfänger mit etwas schlechteren Abiturnoten eher zum Zuge kommen als Mitbewerber mit einem besseren Durchschnitt.
Für Florian Schweinberger von der Fachschaft Chemie an der TU München ein sehr sinnvolles Verfahren, hätten doch Schulabgänger so die Möglichkeit, jenseits von Abiturnoten ihre Fähigkeit zum Studium nachzuweisen. Vertretbar ist das Verfahren aus seiner Sicht aber nur, weil die Studierendenvertretung im Fachbereich bei allen Auswahlgesprächen anwesend sein muss. „Das ist keine reine Professorenveranstaltung. Wenn kein Vertreter der Studierendenschaft Zeit hat, kann kein Auswahlgespräch stattfinden.“

Der erhebliche Arbeitsaufwand ist Schweinbergers Ansicht schon allein durch die auffällig niedrige Abbrecherquote gerechtfertigt, die seit Einführung des Auswahlverfahrens beständig sinkt.

In diesen sinkenden Zahlen sieht auch Universitätspräsident Herrmann den wesentlichen Vorteil der hausinternen Regelung, zumal hier ja nicht nur die Universität ihre Studierenden auswählt, sondern die Studierenden auch ihre Hochschule. „Wenn man gut zusammenpasst“, erklärt der habilitierte Chemiker, „ist der Studienerfolg auch gut.“ Nur so seien die geringen Abbrecherquoten zu erklären. 

Zukunftsaussichten
Um das Profil der Universität in diesem Bereich noch weiter zu schärfen, strebt Herrmann ein fächerübergreifendes System für die Auswahl der Studierenden an. Bislang regeln die Fachbereiche das selbst.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wir_muessen_zusammen_passen_134.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>134</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:50:11</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Verschiedene Wege zum Studienplatz</title>
		<description><![CDATA[Für Rainer Westermann, Rektor der Greifswalder Universität, bleibt ein gutes Abi immer noch wichtig. Hier sind seine Gründe:]]></description>
		<text><![CDATA[Der Wert von Auswahlgesprächen sei hauptsächlich psychologischer Natur, ist sich Rainer Westermann, Rektor der Greifswalder Ernst- Moritz-Arndt-Universität, sicher. An der Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern praktiziert derzeit auch nur die Medizinische Fakultät dieses Verfahren – „Und die Kollegen sind wirklich davon überzeugt“, so Westermann.

Dass Hochschulen nach solchen Auswahlgesprächen geringere Abbrecherquoten aufweisen, führt der Rektor auf eine engere Verbundenheit zwischen Studierenden und Dozenten zurück, aus der sich fast zwangsläufig eine bessere Betreuung ergibt. „Aber in so einem Gespräch finde ich nicht die Leute heraus, die für ein Studium besser geeignet wären.“

Ein guter Abischnitt bleibt wichtig
Aus diesem Grund und weil die kleine Universität zwischen Rügen und Usedom den hohen Personalbedarf solcher Auswahlgespräche kaum decken kann, werden dort auch in Zukunft die Abiturnoten die Hauptrolle bei der Auswahl der Studierenden spielen – ein gutes Abi bleibt also unerlässlich.



Kontaktadressen

Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Greifswald
Domstraße 11
17487 Greifswald

Telefon: +49 (0) 3834 86 -11 50
Telefax: +49 (0) 3834 86 -11 51

pressestelle@uni-greifswald.de
www.uni-greifswald.de


Adresse der Universität Duisburg-Essen
Campus Duisburg:
Forsthausweg 2
47057 Duisburg
Telefon: + 49 (0) 203 379 - 0

Campus Essen:
Universitätsstraße 2
45141 Essen
Telefon: + 49 (0) 201 183 - 1

www.uni-duisburg-essen.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/verschiedene_wege_zum_studienplatz_133.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>133</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:43:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Universitäten schärfen ihr Profil</title>
		<description><![CDATA[Zu neuen Ufern
Durch Studiengebühren und neue Hochschulgesetze müssen sich die Universitäten mehr nach außen öffnen. STUDIInfo berichtet über die Maßnahmen der Universitäten Greifswald und Duisburg-Essen.]]></description>
		<text><![CDATA[Studiengebühren, zahlreiche neue Hochschulgesetze in den meisten Bundesländern und Anforderungen der privaten Wirtschaft stellen die Universitäten und Fachhochschulen hierzulande vor neue Herausforderungen: Die einstigen Hochschulen, in denen Professoren als Wissenschaftler und Lehrende hauptsächlich ihren eigenen Vorstellungen entsprachen, gehören der Vergangenheit an, wenn die Universitäten in Konkurrenz zueinander stehen, um Studierende und Geldmittel wetteifern und auch bei Lehrenden ein Wettlauf um die besten Köpfe stattfindet.

Neue Konzepte für Hochschulen
Um sich an diesem Markt positionieren zu können, haben die Hochschulen die Notwendigkeit erkannt, ihr Profil zu schärfen und begegnen der Anforderung mit zahlreichen unterschiedlichen Konzepten.
So sieht sich die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald etwa genötigt, ihren Fächerkanon zu verkleinern, um sich auf vier zentrale Bereiche zu konzentrieren. „Mir wäre es lieber gewesen“, erklärt Hochschulrektor Rainer Westermann, „wenn wir alle Fakultäten beibehalten und den zentralen vier Bereichen mehr Mittel hätten zuteilen können.“ Da aber die öffentlichen Zuschüsse deutlich sinken, sind in Greifswald in den vergangenen Jahren einige Fachbereiche geschlossen worden. Ihre Schärfe gewinnt die Universität nun durch ihre hohe Kompetenz in den Lebenswissenschaften wie Medizin, Biologie und Biochemie, im Bereich Physik, in den Literatur- und Kulturwissenschaften für den Ostseeraum sowie im Bereich Wirtschaftswissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Jura – vier deutlich differenzierte Felder also, mit denen sich die relativ kleine Hochschule mit rund 11 000 Studierenden profilieren will.

Auch „weiche“ Faktoren zählen
Neben diesen „harten“ inhaltlichen Kriterien legt die Uni an der Waterkant aber auch großen Wert auf die weichen Faktoren, vor allem auf die überschaubaren Dimensionen von Hochschule und Stadt. So hätten Studierende und Dozenten in Greifswald mit seinen 60 000 Einwohnern und in Studiengängen mit wenigen hundert Kommilitonen erheblich bessere Chancen, sich kennen zu lernen, die Studierenden entsprechend höhere Chancen, in die Forschungsprojekte ihrer Professoren einzusteigen, wenn sie Interesse mitbringen.

Dass man sich in Greifswald, in den Kneipen und Hörsälen der Stadt zwangsläufig immer wieder über den Weg läuft, führt nach Westermanns Ansicht zu einer höheren Konzentration und zu einer engeren Bindung zwischen Dozent und Studierenden. Darauf führt der Rektor letztlich auch das auffallend gute Ranking der Greifswalder Uni bei ihren Studierenden zurück. Die Universität Duisburg-Essen, 2003 aus den beiden 1972 gegründeten Universitäten der Nachbarstädte im Ruhrgebiet fusioniert, schärft ihr Profil dagegen hauptsächlich im regionalen Umfeld, kommen doch die meisten Studierenden der relativ jungen Hochschule aus der unmittelbaren Umgebung und wohnen während des Studiums noch bei den Eltern. Mit Veranstaltungen an Schulen machen die Fachbereiche der Uni auf sich aufmerksam, die nicht voll ausgelastet sind, wogegen die besonders angesehenen und gut besuchten Fakultäten sich mit Außenwerbung eher zurückhalten. Mit diesem kontrazyklischen Ansatz wird zwar das Profil der Hochschule nicht unbedingt schärfer, aber die Fachbereiche können zumindest auf gleichmäßige Auslastung hoffen. In Zeiten knapper Kassen ein durchaus wichtiges Ziel, drohen doch sonst Mittelkürzungen von Seiten des Landes.

Konzentrierte Öffentlichkeitsarbeit
Beide Universitäten nutzen alle möglichen Wege, um ihr jeweiliges Profil zu kommunizieren, sich bei Schulabgängern ins rechte Licht zu setzen – in der Regel mit den üblichen Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit: Gut gestalteten, übersichtlichen Internetseiten, Infobroschüren und Veranstaltungen wie den Hochschulinformationstagen, an denen sich künftige Studierende über das Angebot der Universität informieren können. An der Uni Duisburg-Essen präsentieren sich daneben einzelne Fachbereiche mit ihren Fächern an Schulen Oberstufen im Ruhrgebiet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/universitaeten_schaerfen_ihr_profil_132.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>132</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:40:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Mehr als Tulpen und Käse</title>
		<description><![CDATA[„Ich würde es jederzeit wieder tun“, so das Resümee der Studentin Eva Beckmann, die sieben Monate in Leiden verbrachte.]]></description>
		<text><![CDATA[Tulpen, Käse, Holzschuhe - beim Gedanken an die Niederlande taucht gleich eine ganze Fülle von Stichworten vor dem geistigen Auge auf. Höchste Zeit also, den Vorurteilen einmal persönlich auf den Grund zu gehen und die Heimat der nördlichen Nachbarn hautnah kennen zu lernen. Beste Einblicke in das Leben der Niederländer verschafft ein mehrmonatiger Aufenthalt im „Land der Tulpen“, etwa im Rahmen eines Austauschsemesters.
So hat es auch Eva Beckmann gemacht, und: „Ich würde es jederzeit wieder tun“. Als die Münsteraner Studentin auf ihren Aufenthalt im niederländischen Leiden zurückblickt, fällt ihr augenblicklich eine Fülle von Ereignissen ein, die ihr Austauschsemester bei den nördlichen Nachbarn besonders gemacht hat. So besonders, dass sich die 25-Jährige mittlerweile gut vorstellen könnte, dauerhaft in den Niederlanden zu leben und zu arbeiten.
Die Entscheidung ihr Studienfach „Niederlande Studien“ von der Universität Münster für ein Semester an die Universität Leiden zu verlegen, erfolgte für Eva Beckmann ganz bewusst: „Ich wollte den bisherigen Gegenstand meines Studiums direkt vor Ort erfahren.“ Auch wenn die örtliche Studienordnung einen Auslandsaufenthalt nicht zwingend vorschreibt, entscheiden sich zahlreiche Münsteraner Studenten, ein Semester in den Niederlanden zu verbringen. Ziel des Aufenthaltes ist es nämlich nicht nur die Sprache, sondern auch Kultur, Geschichte und Lebensart des Nachbarlandes kennen zu lernen. Und wo wäre dies besser möglich als direkt vor Ort?

Es geht los: Die Koffer werden gepackt
Im August des vergangenen Jahres war es dann soweit: Die Koffer wurden gepackt, die Wohnung in Münster zwischen vermietet und ein Apartment im malerischen Zentrum von Leiden bezogen: eine Wohngemeinschaft mit niederländischen Kommilitonen. „Das hat mir den Anfang dort sehr erleichtert“, gesteht Eva Beckmann, die neben dem Fach der Niederlandestudien Englische Philologie und Kultur, Kommunikation und Management an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster studiert. Zudem stellt die Universität ihren ausländischen Gaststudenten Tutoren zur Seite, die in der ersten Eingewöhnungsphase mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Auch wenn es keinen Kulturschock gab, war ich dennoch verwundert, wie viel in den Niederlanden im Vergleich zu Deutschland anders ist“, gibt die 25-Jährige zu. Besonders positiv ist ihr dabei die offene Art der Holländer in Erinnerung geblieben. „Die Menschen waren sehr freundlich und interessiert, selbst an der Universität war der Umgang zwischen Professoren und Studenten herzlicher“, beschreibt die gebürtige Essenerin. Standes- oder altersbedingte Hierarchien seien deutlich weniger ausgeprägt.
Gleichzeitig aber sei die viel gerühmte Toleranz der Niederländer oftmals nur oberflächlich. „Im Inneren der Gesellschaft brodeln die gleichen Probleme wie bei uns“, hat Eva Beckmann festgestellt. Aber auch dafür sei der siebenmonatige Aufenthalt in den Niederlanden gut gewesen: für einen Blick hinter die Fassade. „So habe ich auch die Möglichkeit bekommen, mit Vorurteilen aufzuräumen und mir ein eigenes Bild des Landes zu machen“, betont die 25-Jährige im Rückblick. Geholfen hat ihr dabei unter anderem ein von der Universität organisierter Abend in einer „typischen“ niederländischen Familie. „Denen durfte ich förmlich ein Loch in den Bauch fragen, dazu gab es traditionelles Essen und alles, was man als Ausländer eben als typisch empfindet.

Abschied nach einer schönen Zeit
Verständlich also, dass Eva Beckmann der Abschied von Leiden im Februar diesen Jahres nicht leicht viel. „Ich habe dort ja nicht nur eine Menge für mein Studium gelernt, sondern auch Freunde gefunden und einmalige Erfahrungen gemacht“, blickt sie ein bisschen wehmütig auf ihr Austauschsemester im Nachbarland zurück. Ihr Fazit fällt daher eindeutig aus: „Ich würde jedem empfehlen, es auch zu versuchen“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/mehr_als_tulpen_und_kaese_131.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>131</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:28:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue internationale Studiengänge an der Uni Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Interessante neue Studiengänge wie z.B. European Public Health bieten neue Chancen.]]></description>
		<text><![CDATA[Maastricht - Angehende Studenten, die auf der Suche nach einer internationalen Ausbildung sind, werden u.a. in Maastricht fündig. An der Universität Maastricht (UM) gibt es seit September ein neues Bachelor European Public Health Studium und eine englischsprachige Variante des Bachelor European Law School. Am 18 November ist Tag der offenen Tür.

„Problem Based Learning“
Die Universität Maastricht verbucht als internationalste Universität der Niederlande schon seit Jahren große Erfolge mit Problem Based Learning (PBL). International ausgerichtete Studiengänge, wie European Studies, International Business und das University College Maastricht, sind bei Studenten sowie Arbeitsgebern äußerst beliebt. „Um diese internationale Richtung zu sichern, gibt es seit diesem Studienjahr zwei englischsprachige und an Europa orientierte Bachelor Studiengänge“, so ein Sprecher der UM,“‘speziell für Studenten, die über Grenzen hinwegsehen wollen.“ 

Europa im Blickfeld
European Public Health ist eine einzigartige Ausbildung in Europa, in der Spezialisten für das grenzüberschreitende und europäische Gesundheitswesen ausgebildet werden. Die Unbedenklichkeit von Lebensmitteln, die Diskussionen über Feinstaub und die Vogelgrippe sind nur ein paar der Themen, die dieser neue Bachelor ins Visier nimmt.

Die englischsprachige Variante des (bereits bestehenden) Bachelor European Law School nimmt als Ausgangspunkt nicht Nationales Recht, sondern Gemeines Recht (Ius Commune). Studenten lernen hier nicht nur Fachwissen, sondern bekommen auch eine „europäische Einstellung“ beigebracht.

Mehr Infos über diese internationalen Studiengänge an der UM gibt es am Tag der Offenen Tür: Samstag, 18. November. Meld dich an auf www.unimaas.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/neue_internationale_studiengaenge_an_der_uni_maastricht_130.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>130</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:24:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bachelor und Master: Umstellung in Rekordzeit geschafft!</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Während in Deutschland die Umstellung auf das neue System von Bachelor und Master ganz allmählich verläuft, hat man die Studienreform in den Niederlanden in Kürze abgeschlossen.

Im Studienjahr 2002/03 haben alle Universitäten fast alle Studiengänge auf einmal auf Bachelor und Master umgestellt. Eine Ausnahme machte nur der medizinische Bereich. Eine große niederländische Bank gab in der Zeit T-shirts für Studienanfänger aus mit dem Spruch: „van Pa/ Ma naar Ba / Ma“, was soviel heißt wie ‘von Vater und Mutter direkt ins neue Studium’. 

Mehr Informationen gibt es bei der Radboud Universität Nijmegen, die sich und ihr umfassendes Angebot für deutsche Schüler am 4. November 2006 an einem Tag der offenen Tür vorstellt.

Kontakt:
Radboud Universiteit Nijmegen, Niederlande, Beratungsstelle für deutsche Schüler
T: 0031-24-3611345
E: studienberatung@dsz.ru.nl

www.studieren-in-nimwegen.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bachelor_und_master_umstellung_in_rekordzeit_geschafft_129.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>129</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:21:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fit für die Globalisierung</title>
		<description><![CDATA[Asian Business Management Studies in Breda.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Wirtschaft im weltweit stärksten Wachstumsmarkt Asien hat der neue Studiengang „Asian Business Management Studies (ABMS) an der Avans Hogeschool Breda im Blick.

Der auf vier Jahre angelegte Bachelor-Studiengang ist eine Spezialrichtung der International Business and Management Studies, die seit 1995 engagierte junge Leute ausbildet für Managementfunktionen in der internationalen Wirtschaftswelt.

Der neu konzipierte, englischsprachige ABMS-Studiengang legt den Schwerpunkt auf den asiatischen Wirtschaftsmarkt und hat einen Chinesisch-Sprachkurs in die Studien integriert, um auch auf der Ebene der Kommunikation den besonderen Anforderungen der global agierenden Wirtschaft gewachsen zu sein. Und damit nicht genug: Auch das Wissen um die asiatische Kultur ist in den Studiengang integriert.

Chinesische Sprache und Kultur sind neben den betriebswirtschaftlichen Grundlagen Studieninhalt während der gesamten vier vorgesehenen Studienjahre. Praxisnah und projektbezogen ist der Unterricht gestaltet. Zum Studium gehören zudem ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt an einer Partnerschule in China oder Korea sowie Praktika in chinesischen Unternehmen oder in Betrieben, die auf dem asiatischen Markt aktiv sind. Möglich macht dies das große internationale Netzwerk der Avans Hogeschool. Gecoacht wird jeder ABMS-Student durch einen persönlichen Mentor. 

Nähere Informationen gibt es bei der Avans Hogeschool Breda:
Tel. 0031 76 5238501 (Regine Bechler)
E-mail: rhi.bechler@avans.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/fit_fuer_die_globalisierung_128.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>128</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:19:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerbungsleitfaden</title>
		<description><![CDATA[Der Anmeldeprozess für einen Studienplatz an einer Hochschule in den Niederlanden verläuft anders als in Deutschland. STUDIInfo beschreibt die Unterschiede.]]></description>
		<text><![CDATA[Termine
Das Studienjahr beginnt in den Niederlanden am 1. September und endet am 31. August des folgenden Jahres. Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin für einen Studienplatz gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden aber, anders als in Deutschland, schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen.
Sinnvoll ist es, sich direkt an der Hochschule zu melden und nach den Bewerbungs- und Aufnahmemodalitäten zu fragen ebenso wie nach den Zugangsvoraussetzungen, denn für bestimmte Studiengänge werden beispielsweise besondere mathematische Kenntnisse vorausgesetzt.

Sprachkenntnisse
Mit der jeweiligen Hochschule muss auch der Nachweis niederländischer Sprachkenntnisse abgestimmt werden. Erwünscht sind die Studienplatzbewerbungen von den niederländischen Hochschulen generell bis zum Jahresende. Das Abiturzeugnis kann, ebenso wie der Niederländisch-Nachweis, allerdings nachgereicht werden.

Zulassungsregeln
Bei Fächern mit Zulassungsbeschränkungen (z.B. Internationale Wirtschaftsstudiengänge der Universität Maastricht oder Medizin) müssen die Bewerbungen zwingend bis April/ Mai vorliegen. Für Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkungen sind Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn Ende August, möglich.
Bei freien Kapazitäten werden auch Nachmeldungen im September noch entgegen genommen. Einzelheiten sind bei den jeweiligen Hochschulen zu erfragen. Wenn die Studienplatzzusage der Hochschule vorliegt, ist auf jeden Fall noch eine Anmeldung bei der „Informatie Beheer Groep“ in Groningen erforderlich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bewerbungsleitfaden_127.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>127</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:17:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rund um zufrieden!</title>
		<description><![CDATA[Studieren in den Niederlanden
Hat Annika Hegemann den Schritt, in Holland zu studieren schon einmal bereut? „Keinen Tag“, sagt sie voller Überzeugung. „Für mich war das genau die richtige Entscheidung“. Mit STUDIInfo spricht sie über Ihre Erfahrungen in den Niederlanden.]]></description>
		<text><![CDATA[Eigentlich sitzt sie schon wieder auf gepackten Koffern. Annika Hegemann wird ihr drittes Studienjahr zum Bachelor of International Business and Languages an der Hochschule in Kotka (Finnland) verbringen. Aber für ein Gespräch mit STUDIInfo nimmt sie sich natürlich Zeit.
„Flexibel muss man eben sein“, sagt sie gelassen. „Das ist eines der wichtigsten Dinge, die ich in den vergangenen zwei Jahren gelernt habe“, sagt sie. Sich schnell auf neue Situationen einzustellen ohne lange an bürokratischen Regeln zu kleben, kreativ nach Lösungen für anstehende Probleme zu suchen und die Chancen zu ergreifen, die sich bieten - das ist die Flexibilität, von der die 24-jährige Studentin spricht. Ihre Lehrmeister sitzen im holländischen Emmen südlich von Groningen an der Hogeschool Drenthe. Hier ist Annika Hegemann seit dem 1. September 2004 eingeschrieben für den Bachelor-Studiengang International Business and Languages. „Etwas Vergleichbares gab es an keiner deutschen Fachhochschule oder Universität“, erklärt sie ihre Entscheidung, nach Abitur und einer kombinierten Ausbildung zur Bürokauffrau und Verwaltungsangestellten, ein Studium in den Niederlanden aufzunehmen.

„Nach den ersten Eindrücken habe ich gleich gespürt: Ja, hier bin ich richtig, hier möchte ich studieren“, erzählt Annika Hegemann.
Dass Holland als mögliches Studienland überhaupt in ihr Blickfeld rückte, verdankt sie einem Fernsehbericht. „Die Reportage porträtierte die Fachhochschule in Emmen und stellte den damals ganz neuen Bachelor-Studiengang International Business and Languages vor. Das international ausgerichtete Studienkonzept, Elemente der Wirtschaftswissenschaften mit Sprachen zu kombinieren hat mich sehr interessiert, erinnert sie sich noch gut. Sie besorgte sich weiteres Informationsmaterial und reiste zu einem Tag der offenen Tür nach Emmen. „Nach den ersten Eindrücken habe ich gleich gespürt: Ja, hier bin ich richtig, hier möchte ich studieren“.
Und sie war nicht allein: Die Idee, den Business-Bachelorstudiengang an der Hogeschool Drenthe zu beginnen hatten wie Annika Hegemann 70 andere junge Deutsche und lagen damit voll im Trend. „Im Studienjahr zuvor waren es nur 20 Studenten aus Deutschland, die diesen Studiengang belegten, im Studienjahr nach mir sind es sogar schon 90 deutsche Studenten“, weiß die Studentin und bestätigt darin, dass die holländischen Hochschulen bei deutschen Studenten immer beliebter werden.

Was macht die besondere Attraktivität eines Studiums in den Niederlanden aus?
„Da sind zum einen die wirklich innovativen Studiengänge, die an den Hochschulen und Universitäten angeboten werden. Das sind Studiengänge, ganz an den Marktbedürfnissen orientiert, an die in Deutschland noch niemand denkt, oder vor deren Verwirklichung noch viele bürokratische Hürden stehen“, macht die Emmen-Studentin deutlich. Auch der relativ „verschulte“ Studiengang kommt ihr sehr entgegen. „Wir arbeiten in Lerngruppen zusammen von meistens 20 bis 25 Studenten und haben einen sehr intensiven, persönlichen Kontakt zu unseren Dozenten, die uns ganz hervorragend betreuen“, beschreibt sie. „Kein Vergleich zu den anonymen Massenveranstaltungen an deutschen Hochschulen.“

Konkreter Praxisbezug von Anfang an
Das holländische Studienjahr, das übrigens immer am 1. September beginnt und am 31. August des folgenden Jahres endet, ist unterteilt in vier themenbezogene Abschnitte von jeweils rund zehn Wochen. „In dieser Zeit bearbeiten wir mit einer Gruppe ein konkretes Projekt, beispielsweise der Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes für ein in Schieflage geratenes Unternehmen. Wir müssen die Ergebnisse später präsentieren und legen Prüfungen ab.“ Diese Art der Studienorganisation hat gleich zwei große Vorteile für die Studenten: Schritt für Schritt absolvieren sie ihr Studium und gleichzeitig ist von Anfang an ein konkreter Praxisbezug gegeben. „Die meisten unserer Dozenten kommen selbst aus der Wirtschaft, sind äußerst kompetent und wissen, wie wichtig es für uns Studenten ist, das an der Hochschule vermittelte Wissen nicht nur theoretisch zu beherrschen, sondern auch von Anfang an konkret anzuwenden“, beschreibt Annika Hegemann ihren Studienalltag.

Ist die fremde Sprache denn kein Handicap?
„In keiner Weise“, so die junge Studentin, für die die „Sprachbarriere“ schon lange keine mehr ist. „In Emmen ist dem Studium ein achtwöchiger kostenloser Intensivsprachkurs Niederländisch vorgeschaltet. Danach ist die Unterrichtssprache wirklich kein Problem mehr“, lacht sie. „Wichtig ist einfach, sich früh genug um einen Platz im Sprachkurs zu bemühen“, rät Annika Hegemann jungen Deutschen, die mit dem Gedanken spielen, in Holland zu studieren.

Rechtzeitig mit der Vorbereitung des Studiums beginnen Bei der Vorbereitung ihres Studiums hat ihr persönlich auch ein spezielles Vorbereitungsseminar „Studieren in Holland“ geholfen. „Nur eine gute Vorbereitung schützt vor unangenehmen Überraschungen“, sagt sie. Eine solche unliebsame Überraschung könnte beispielsweise sein, zu Studienbeginn noch kein Zimmer, keine Wohnung zur Verfügung zu haben. „Die Suche nach einer Unterkunft kann tatsächlich zum Problem werden“, weiß die Studentin. „Auch da muss man unbedingt den Faktor Zeit einplanen“, gibt sie aus eigener Erfahrung zu bedenken.

Die Finanzen sollte man nicht aus den Augen verlieren
Die Finanzen sollten Holland-Studenten in spe ebenfalls nicht aus den Augen verlieren, denn ganz billig ist das Wohnen und Leben in den Niederlanden nicht. „Die Lebenshaltungskosten liegen nach meiner Erfahrung etwas höher als in Deutschland“, rechnet Annika Hegemann nach. Dazu kommen rund 1500 Euro Studiengebühr pro Jahr und die Kosten für Fachliteratur und Fahrten nach Hause, um den Kontakt mit der Familie und alten Freunden nicht abreißen zu lassen. Über verschiedene Erstattungsmodelle ist es allerdings möglich, dass ein Teil der Gebühren von niederländischer Seite wieder gut geschrieben wird. Den Gedanken, vielleicht neben dem Studium zu jobben, musste Annika Hegemann schnell verwerfen, zum einen, weil Studentenjobs auch in den holländischen Universitätsstädten rar gesät sind und zum zweiten fehlt einfach die Zeit. „Das Studium an der niederländischen Hogeschool Drenthe ist äußerst arbeitsintensiv und die Semesterferien sind sehr kurz“, so ihre Erfahrung. „Von der Vorstellung, man könne ein Studium in den Niederlanden auf die leichte Schulter nehmen, nur weil es hier nicht so strenge NC-Regelungen gibt wie in Deutschland, müssen sich die Studienanfänger ganz schnell verabschieden.“

Das Auslandsjahr in Finnland, das Praktikum in Deutschland
Hat Annika Hegemann den Schritt, in Holland zu studieren schon einmal bereut? „Keinen Tag“, sagt sie voller Überzeugung. „Für mich war das genau die richtige Entscheidung. Und darüber hinaus werden Auslandsaufenthalte von den Arbeitsgebern immer häufiger angefragt“, hofft sie auf gute Berufschancen. Zwei Jahre ihres Bachelor-Studiums International Business and Languages hat sie nun schon absolviert. Das dritte und vierte Studienjahr sehen je ein Auslands- und ein Praktikumsjahr vor. „Das Auslandsjahr werde ich jetzt in Finnland verbringen, für mein Praktikumsjahr möchte ich mich bei großen Unternehmen in Deutschland bewerben“, so die Planung von Annika Hegemann. Und wenn sie dann den Bachelor in der Tasche hat, soll vielleicht noch der Master folgen, möglicherweise an einer anderen Hochschule. Da ist die 24-Jährige ganz flexibel. Denn Flexibilität, die hat sie gelernt bei ihrem Studium in Holland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/rund_um_zufrieden_126.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>126</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:13:56</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Niederländische Hochschulen bei deutschen Studenten immer beliebter</title>
		<description><![CDATA[Studieren mit Perspektive
Psychologie, Hotelmanagement, Logopädie, Kreativtherapie, Biotechnologie, Pferdemanagement, Molekularwissenschaften oder Asian Business Management Studies - ist es die unerschöpfliche Vielfalt der innovativen Studiengänge aus nahezu allen Wissenschaftsbereichen an niederländischen Fachhochschulen (Hogeschoolen) und Universitäten, die immer mehr junge Leute anlockt, zum Studieren einen Schritt über die Grenze zu gehen?]]></description>
		<text><![CDATA[Zum Studienjahr 2006/2007 sind es nach Schätzungen von Experten knapp 13000 deutsche Studenten, die an den rund 70 niederländischen Hochschulen in den unterschiedlichsten Fachrichtungen eingeschrieben sind. Damit hat sich in den vergangenen vier Jahren die Zahl der „Studienauswanderer“ von Deutschland nach Holland nahezu verdoppelt. Ein Trend, der Bildungsberater Peter Stegelmann (Educon) nicht überrascht. „Die niederländischen Fachhochschulen und Universitäten bieten beste Studienbedingungen“, so der Experte, „sie ermöglichen ein Studium stark am Markt orientiert und mit weniger Zugangsbeschränkungen durch einen Numerus Clausus als in Deutschland.“ International anerkannte Bachelor- und Masterstudiengänge gehören in den Niederlanden längst zum Standard, immer wieder neue Studiengänge werden ganz nach dem Bedarf der Wirtschaft ohne große bürokratische Hindernisse installiert.

Innovative Studiengänge
Pluspunkt eins für ein Studium in den Niederlanden: Innovative Studiengänge. Neu ist beispielsweise das Studium Asian Business Management Studies mit einem integrierten Chinesisch-Sprachkurs an der Avans Hogeschool Breda, eine Reaktion auf den im Zeichen der Globalisierung immer wichtiger werdenden asiatischen Wirtschaftsmarkt. Um hier zu agieren braucht die Wirtschaft bestens ausgebildete Fachleute - die holländischen Hochschulen haben dies erkannt, erarbeiteten ein Konzept und bieten jetzt schon die entsprechende Hochschulausbildung an. Während andernorts die bürokratischen Mühlen noch langsam mahlen, sind in Holland längst die ersten Chinaexperten top geschult für ihre internationalen Aufgaben. Besonders nachgefragt sind bei deutschen Studenten die Studiengänge im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Krankenpflege oder Logopädie. Während diese Ausbildungen nämlich in Deutschland überwiegend an Berufsfachschulen angeboten werden, haben die Niederlande die Ausbildung auf Fachhochschulniveau installiert.

Kaum Zugangsbeschränkungen
Pluspunkt 2: In den Niederlanden gibt es deutlich weniger Zugangsbeschränkung zum Studium durch einen NC als in Deutschland, etwa bei Fächern wie der Psychologie, hier gilt lediglich ein „Numerus fixus“. Hoch im Kurs stehen bei den Psychologie-Studenten die Universitäten Utrecht, Nijmegen, Rotterdam und Amsterdam. Auch die künstlerisch orientierten Studiengänge sind einfacher zugänglich als in Deutschland, ebenso wie beispielsweise das in den Niederlanden NCfreie Studienfach Molekulare Biomedizin. 

Attraktive Studienbedingungen
Pluspunkt 3: Attraktive Studienbedingungen. Deutsche Studenten an niederländischen Hochschulen schätzen die besondere persönliche Atmosphäre, die das Verhältnis von Studenten und Dozenten kennzeichnet, die gute Ausstattung der Institute und Seminare und die, insbesondere an den Hogeschoolen überwiegend praxisorientierte wissenschaftliche Ausbildung.
Was kann man wo unter welchen Voraussetzungen studieren?
Eine Übersicht über alle aktuellen Studienmöglichkeiten an niederländischen Hochschulen und grundlegende Informationen zum Studium finden sich im Internet unter www.studieren-in-holland.de

Viele Hochschulen bieten bei Tagen der offenen Tür (zumeist Mitte November und Mitte März terminiert) umfangreiche Beratungsmöglichkeiten vor Ort.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/niederlaendische_hochschulen_bei_deutschen_studenten_immer_beliebter_125.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>125</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:07:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ausbildung zum Hotelier an der Ecole hôtelière de Lausanne</title>
		<description><![CDATA[„Die Hotelindustrie braucht Talente: Kreative, innovative, aber auch lösungsorientierte Führungskräfte, die in der Lage sind, mit den Herausforderungen der Zukunft umzugehen. Die Aufgabe der „Ecole hôtelière de Lausanne“ ist es, dieses Talent zu entwickeln“, erläutert deren Direktor, Rudolph Reuland.]]></description>
		<text><![CDATA[Luxuriöse Suiten, internationale Gäste, Glamour und Eleganz - die Welt der First-Class-Hotels umgibt seit jeher eine Aura der Exklusivität. Zumindest, wenn man das Glück hat, als Gast in einem der Fünf-Sterne-Häuser einen Urlaub verbringen zu dürfen. Den Menschen, die hinter den Kulissen dieser Luxushotels arbeiten, wird nur selten ein Blick gegönnt. Viel zu sehr noch haftet den Arbeitsfeldern im Hotel- und Servicebereich der Geruch des Dienens an. Vollkommen zu unrecht: Laut einer Studie der World Travel Organisation wuchs die weltweite Tourismusbranche im Jahr 2002 um 3,1 Prozent - Tendenz steigend.

Entsprechend ist in den vergangenen Jahren auch der Bedarf an erstklassigen Fach- und Führungskräften gestiegen. Und die dort verlangten Tätigkeiten haben wenig mit den langläufig anfallenden Arbeiten im Service-Bereich eines Hotels gemein. Vielmehr werden organisatorisches Talent, betriebswirtschaftliches Denken und Serviceorientiertheit zum Wohle des Hotelgastes präferiert.

Die wachsende Tourismusbranche benötigt gut ausgebildete Fachkräfte
In beinahe jedem Teil der Welt finden sich Möglichkeiten für talentierte Berufsanfänger. Und das nicht nur im Hotelsegment. Themenparks, Casinos, Golf Clubs, Kreuzfahrtgesellschaften oder Fluglinien - sie alle benötigen Fachkräfte, um der wachsenden Tourismusbranche Rechnung zu zollen. Die Möglichkeiten, einen Schritt in diese Arbeitswelt zu machen, sind dabei ebenso vielfältig. 1893 gegründet, steht der Name „Lausanne“ insbesondere als Synonym für eine erstklassige Ausbildung zum Hotelmanager. Seit jeher legt die Hotelfachschule, die jährlich eine wahre Flut von Zuschriften internationaler Bewerber um einen der begehrten Studienplätze erreicht, dabei neben exzellenten schulischen Leistungen besonderen Wert auf „das gewisse Etwas“. „Die Hotelindustrie braucht Talente: Kreative, innovative, aber auch lösungsorientierte Führungskräfte, die in der Lage sind, mit den Herausforderungen der Branchen in der Zukunft umzugehen. Die Aufgabe der „Ecole hôtelière de Lausanne“ ist es, dieses Talent zu entwickeln“, erläutert deren Direktor, Rudolph Reuland.

Die Hotelfachschule Lausanne ist die älteste Hotelfachschule der Welt und bietet eine Ausbildung mit universitärem Niveau in Französisch und Englisch an - für Studenten, die eine Spitzenkarriere auf internationaler Ebene in der Hospitality-Branche anstreben.

Die EHL bietet drei Ausbildungsprogramme an, deren Inhalt regelmässig den neuesten Technologien und Tendenzen des Marktes angepasst wird. Seit ihrer Gründung hat die Hotelfachschule Lausanne über 25000 Kaderleute in der Hospitality-Branche ausgebildet, die heute ein internationales und angesehenes Netzwerk bilden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ausbildung_zum_hotelier_an_der_ecole_htelire_de_lausanne_124.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>124</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:02:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>César Ritz öffnet die Türen für internationale Karriere</title>
		<description><![CDATA[„César Ritz“ Colleges zählen zu den weltweit führenden Anbietern von Studienprogrammen im Hotel- und Tourismusmanagement. Absolventen haben beste Chancen.]]></description>
		<text><![CDATA[Die César Ritz Colleges können auf eine dynamische Firmenentwicklung und eine über zwanzigjährige Erfolgsstory mit weltweit ca. 10.000 Ehemaligen zurückblicken, die irgendwann an einem „César Ritz“ College studiert oder ein „César Ritz“ Programm abgeschlossen haben.

Pro Jahr 800 Studenten aus 60 Nationen
An den beiden Colleges in der Schweiz, dem University Center „César Ritz“ in Brig und dem Institut Hôtelier „César Ritz“ in Le Bouveret am Genfer See sind jährlich insgesamt ca. achthundert junge Menschen aus bis zu 60 verschiedenen Nationen eingeschrieben. Im Sinne von Cäsar Ritz wird auf eine persönliche Betreuung wert gelegt, so dass darauf geachtet wird, dass sich nie mehr als 200 - 250 Studenten gleichzeitig am jeweiligen College befinden, während die anderen ihre Praktika im In- und Ausland absolvieren. Eine multikulturelle Studentenschaft, in der die jungen Deutschen die am stärksten vertretene Gruppe darstellen und zum Sammeln von Erfahrungen häufig in ferne Länder tendieren.

Career Forum in China
Um den ersten Schritt in die Karriere zu erleichtern, veranstalten die „César Ritz“ Colleges jährlich ein „Career Forum“ in China (früher in den USA) und eines am University Centre „César Ritz“ in der Schweiz, das von Vertretern führender Hotelketten und Hotels zum Anwerben ihrer Mitarbeiter besucht wird. Aber auch die aktiven Kontakte mit den Ehemaligen funktionieren weltweit und bieten interessante Karriere-Möglichkeiten rund um den Erdball.

Softskills sind Zünglein an der Waage
Der internationale Aspekt wird bereits im Studium gefördert. Dabei steht neben dem vermittelten Fachwissen auch die Entwicklung der Persönlichkeit auf dem Lehrplan: Das „Personal Development Programme“ ist auf die Entwicklung der professionellen, persönlichen und akademischen Kompetenzen ausgerichtet, wobei besonders die „Softskills“ geschult werden, die bei Bewerbungsgesprächen das Zünglein an der Waage charismatisch zu beeinflussen vermögen.

Interessenten sind zum kostenlosen dreitägigen „Schnupperstudium“ eingeladen, um „live“ am studentischen Leben teilzunehmen: eine unverbindliche und ehrliche Art der Studentenberatung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/csar_ritz_oeffnet_die_tueren_fuer_internationale_karriere_123.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>123</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:58:05</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren, wo andere Urlaub machen</title>
		<description><![CDATA[Karriere im Hotel
Die Emirates Academy of hospitality management in Dubai schult Studenten für das Hotelmanagement. Zur Zeit stehen die Interessenten Schlange, um einen Studienplatz zu bekommen.]]></description>
		<text><![CDATA[Ein endlos weißer Sandstrand, glasklares, türkis schimmerndes Wasser, ein sanfter, warmer Wind - so klingt für rund 200 Studenten der „Emirates Academy of hospitality management“ nicht die Vorstellung eines Traumurlaubes, sondern der Studienalltag. Wer an der angesehenen Hotelfachschule im Wüstenstaat Dubai studiert, der hat das ganze Jahr über diese einmalige Kulisse. Aber es ist nicht die luxuriöse Umgebung des Ferienparadieses, die Studenten aus der ganzen Welt in das Emirat lockt, sondern die erstklassige Ausbildung, die dort angeboten wird.
„Die Studenten haben bei uns die Möglichkeit, in den besten Hotels der Welt zu lernen“, stellt Lars Eltvik, Marketing Manager der Akademie heraus.

Erfolgsquote von 100 Prozent
Im Jahr 2001 von Jumeirah International, einer der weltweit führenden Hotelgruppen, gegründet, hat sich die Hotelfachschule in den vergangenen Jahren einen erstklassigen Ruf erworben. „Derzeit haben wir eine Erfolgsquote von 100 Prozent, unsere Studenten erhalten nach ihrem Abschluss eine Anstellung in einem renommierten Hotel“, betont Eltvik.
Kein Wunder also, dass die Interessenten Schlange stehen, um einen der begehrten Studienplätze zu bekommen. Und das ist gar nicht so einfach: Neben hervorragenden schulischen Noten, erstklassigen Englischkenntnissen und einem tadellosen Lebenslauf legen die Dozenten der Akademie darüber hinaus Wert auf sicheres Auftreten und das nötige Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen. Aus diesem Grund besucht Lars Eltvik mehrmals im Jahr Studenten in aller Welt, um die Bewerber in einem persönlichen Gespräch kennen zu lernen. „Nur so können wir wirklich heraus finden, wer unseren Erwartungen entspricht“, erläutert der Marketing Manager.

Verschiedene Abschlüsse sind möglich
Diejenigen, die eine Zusage für einen der begehrten 200 Studienplätze erhalten, können in vier verschiedenen Programmen ihren Abschluss machen: BSc in International Hospitality Management, BA in International Travel and Tourism Management, ASc in International Hospitality Operations oder den AA in Business and Tourism. Zwischen zwei und vier Jahren dauert das Studium in Dubai. Neben dem schulischen Studium haben die Studenten die Möglichkeit, ihr Wissen in einem der Hotels des Jumeirah-Gruppe vor Ort in Dubai in die Praxis umzusetzen. „Die jungen Frauen und Männer können ihre in der Studienordnung vorgeschriebenen Praktika dort absolvieren oder gleichzeitig während der Semesterferien Geld verdienen“, erläutert Lars Eltvik.

Derzeit ist die Hotel- und Tourismusbranche eine der am stärksten wachsenden Branchen überhaupt. Experten rechnen mit einer Verdreifachung ihrer Größe innerhalb der kommenden 20 Jahre. 70 neue Luxushotels werden in den nächsten zehn Jahren allein in Dubai entstehen. Die Konsequenz ist der steigende Bedarf an erstklassigem Fachpersonal.

Einmalige Studienbedingungen
Und so finden die angehenden Hotelmanager von morgen in Dubai nicht nur eine strategisch geschickt errichtete Fachschule vor, sondern auch sonst in jeder Hinsicht einmalige Studienbedingungen. Seminare in Kleingruppen von maximal 15 Teilnehmern, international erfahrene Dozenten sowie mit modernsten Kommunikations- und Informationsmedien ausgestattete Unterrichtsräume begründen unter anderem den Ruf der Schule, die in enger Zusammenarbeit mit dem renommierten „Ecole hôtelière de Lausanne“ steht. Die Studenten wohnen in kleinen Apartments direkt auf dem Campus - und genießen neben den fachlichen Vorteilen der „Emirates Academy of Hospitality Management“ die Vorzüge des Landes. 365 Tage im Jahr sonniges Wetter, Durchschnittstemperaturen von 30 Grad Celsius, vielfältige Freizeit- und Sportmöglichkeiten - und das alles direkt vor den Türen des Studentenwohnheims, das über einen hauseigenen Fitnessraum, Swimming Pool und Golfplatz verfügt. Direkt im Herzen eines der beliebtesten Urlaubsziele kommen die Studenten so hautnah in Kontakt mit dem Business, dem sie sich künftig verschrieben haben - und können so aus nächster Nähe die Erfahrungen sammeln, die sie später zu den führenden Fachkräften in ihrem Sektor machen. Und das in paradiesischer Urlaubsatmosphäre.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_wo_andere_urlaub_machen_122.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>122</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:54:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Aktuelle Kreditangebote</title>
		<description><![CDATA[Studienfinanzierung
So finanziere ich Studiengebühren und Studium am effektivsten. STUDIInfo gibt einen Überblick über die aktuellen Kreditangebote.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Förderbank der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ein Studienkreditprogramm aufgelegt, bei dem Studierende über einen Zeitraum von fünf Jahren (in begründeten Ausnahmefällen auch für zwei Jahre) monatlich zwischen 100 und 650 Euro bekommen. Bereits mit der ersten Rate fallen auch Zinsen an, die sofort abgezogen werden, so dass die Auszahlungssumme geringer ist. Zudem fällt einmal eine Aufwandsentschädigung für den Vertriebspartner - sprich: die Bank, über die der Kredit in Anspruch genommen wird - an. Die Rückzahlung ist auf zehn Jahre kalkuliert, bis zu 25 Jahre sind allerdings möglich. Zwischen sechs und 18 Monaten nach Beendigung des Studiums sollte die Rückzahlung beginnen.

Bis zu einer Gesamtsumme von 30.000 Euro Schulden gewährt die Deutsche Bank ihren Studentenkredit. Die monatlichen Höchstraten liegen in den ersten beiden Studiensemestern bei 200 Euro. In höheren Semestern können bis zu 800 Euro im Monat erhalten werden, jedoch beträgt die Höchstdauer fünf Jahre. Weitere Einschränkungen sind das Höchstalter von 30 Jahren sowie eine maximale Überschreitung der Regelstudiendauer um drei Semester. Mit der Rückzahlung muss spätestens drei Monate nach Berufsstart oder zwölf Monate nach Beendigung des Studiums begonnen werden.

Die Dresdener Bank bietet den FlexiStudienkredit an. 35.000 Euro ist der Maximalbetrag, den Studierende in sechs Jahren erhalten können. Dabei werden monatlich maximal 600 Euro zur Verfügung gestellt.

Zu Studienbeginn darf der Kreditnehmer maximal 23 Jahre alt sein. Wurde zuvor eine Ausbildung absolviert, so steigt das Alter auf 26 Jahre. Die Rückzahlung, die in einem Zeitraum zwischen fünf und 15 Jahren erfolgen soll, beginnt zwölf Monate nach Ende der Studienzeit.

Auch die Sparkasse bietet Kreditförderungen für Studierende an. Allerdings gibt es keine einheitlichen Modelle. Zum Teil tritt sie auch lediglich als Vertriebspartner für den Studienkredit der KfW Förderbank auf.

Seit dem Sommersemester 2006 ist auch die DKB Bank mit einem eigenen Angebot auf dem Markt. Den Kredit gibt es allerdings fachabhängig erst nach dem dritten Semester oder erfolgreich abgelegter Zwischenprüfung. Außerdem müssen Leistungsnachweise abgegeben werden. So darf der Notendurchschnitt nicht unter ein bestimmtes Level fallen. Monatlich gibt es bis zu 500 Euro für maximal zwei Semester mehr als die Regelstudiendauer. Bei der flexiblen Rückzahlung müssen monatlich mindestens 200 Euro abbezahlt werden.

Ergänzt werden die Angebote durch regionale oder an Bundesländer gebundene Kredite. Ein Beispiel: Die NRW-Bank gewährt ein Studienbeitragsdarlehen zur Finanzierung des gesamten Studienbeitrags und zahlt diesen semesterweise direkt an die Hochschulen aus. Die Rückzahlung erfolgt abhängig vom späteren Einkommen und erfolgt grundsätzlich erst nach Beendigung des Studiums - in der Regel zwei Jahre danach, spätestens elf Jahre nach Studienbeginn.

Eine so genannte „Kappungsgrenze“ sorgt dafür, dass BAföG-Empfänger das Studienbeitragsdarlehen ganz oder teilweise erlassen bekommen können.



Wichtige Info-Adressen

Weitere Informationen zum Thema Studienfinanzierung, Bafög und Stipendien bietet das Internet in Hülle und Fülle. Hier sind einige interessante Adressen:

www.studentenwerke.de

www.studienfinanzierung.de

www.stiftungsindex.de

www.gew.de/Foerderwerke_und_Stipendien.html

www.br-online.de/wissen-bildung/thema/stipendien/index.xml

www.kfw-foerderbank.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/aktuelle_kreditangebote_121.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>121</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:49:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Orchideenfach Kosmetologie</title>
		<description><![CDATA[Ein echter Geheimtipp
Der Studiengang hat glänzende Berufsaussichten.]]></description>
		<text><![CDATA[„Wer schön sein will, der muss leiden“. So lautet zwar ein altes Sprichwort, doch mal ehrlich: Wer will das schon? Giftige Substanzen auf den Lippen, damit diese besonders verführerisch und rot glänzen? Im Einsatz gegen Fältchen ätzende Säure und andere Zeichen der Zeit? Nein danke! Das sagen zumindest die Studenten des Orchideenfaches Kosmetologie an der Universität Osnabrück. Dort - ebenso wie an der Universität in Hamburg - werfen die jungen Frauen und Männer einen tiefen Blick in die Schminktöpfe - auf der Suche nach der neuen, ultimativen Wunderwaffe für eine makellose Haut und ein strahlendes Aussehen.

Die angehenden Kosmetologen untersuchen die Hautreaktionen auf physikalische und chemische Einwirkungen, brüten über Inhaltsstoffe und unbedenkliche Zusammensetzungen, beschäftigen sich mit der Prävention und Behandlung von Allergien und Berufskrankheiten. Neben dem Fach Chemie gehören Biologie, fachbezogene Medizin, Technik und Betriebswirtschaftslehre zu den Unterrichtsfächern der „Wissenschaft des Zusammenspiels von Haut und Umwelt“.

Den Studenten wird während des neun Semester dauernden Studiums ein Überblick über den menschlichen Körper und die Kosmetik in all ihren Facetten vermittelt.
Und das lohnt sich - nicht nur, um selbst ein bißchen schöner und gesünder zu werden. Das Orchideenfach ist derzeit ein echter Geheimtipp. Die Berufsaussichten sind so gut wie in kaum einem anderen Studiengang. Ob als Lehrer an Berufsschulen, in der Gesundheitspädagogik, oder auch in der freien Wirtschaft, etwa bei Krankenkassen, Berufsgenossenschaften oder der kosmetischen Industrie - Kosmetologen sind gefragt.

Das liegt nicht nur an den fundierten, theoretischen Grundlagen, die während des Grundund Hauptstudiums vermittelt werden, sondern auch an der Praxis, die durch Laborarbeit, inklusive der Herstellung eigener Pflegeartikel, gewonnen wird. Ein einjähriges Praktikum, etwa im Krankenhaus, beim Gesundheitsamt, in einem Pharmaunternehmen, aber auch als Maskenbildner runden die Ausbildung zum Lehrer an berufsbildenden Schulen oder zum Diplom-Kosmetologen ab. Damit stehen den Studenten - auch wenn es zumeist doch Studentinnen sind - alle Türen für einen erfolgreichen Karriereweg offen. Während sie quasi Hautschicht für Hautschicht dem Geheimnis der Schönheit auf den Grund gehen, erwerben sie gleichzeitig das Rüstzeug für glänzende Berufsperspektiven - ganz ohne Schönheitsmakel.
Fachbereich Humanwissenschaften
Gesundheitswissenschaften
Albrechtstraße 28, 49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 2460
Fax: +49 541 969 2444
E-Mail: gesundhw@uni-osnabrueck.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/orchideenfach_kosmetologie_120.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>120</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:43:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vollautomatisch ausgepackt!</title>
		<description><![CDATA[Aussichtsreiche Studiengänge
Der Dortmunder Student Abhijit Bhore entwickelt in seiner Abschlussarbeit ein System, das Automobilteile in der Produktion selbstständig aus der Verpackung nimmt. Seine beruflichen Perspektiven sind bestens.]]></description>
		<text><![CDATA[Recht zuversichtlich ist Abhijit Bhore, dass im Jahr 2050 Roboter Menschen in einem Fußballspiel besiegen können. Bereits seit zehn Jahren treten beim jährlich stattfindenden Robocup Fußball spielende Roboter gegeneinander an. Das Ziel: Mitte des Jahrhunderts gegen Menschen antreten und gewinnen zu können. Dass Bhore soviel Zuversicht in die noch immer bedenklich wackelnden und äußerst behäbigen Automaten steckt, hat gewiss damit zu tun, dass auch sein Fachbereich an der Universität Dortmund an kickenden Robotern arbeitet.
Der in Indien geborene Bhore hat in Dortmund soeben seinen Master of Arts im Bereich Automation and Robotics (etwa Automation und Robotertechnik) abgelegt. In seiner Abschlussarbeit hat der Ingenieur für die Firma Bleichert aus dem schwäbischen Osterburken eine Methode entwickelt, mit der Bauteile in der Automobilproduktion von Robotern aus der Verpackung gehoben und für die weitere Verarbeitung passend ausgerichtet auf ein Förderband gelegt werden. Eine äußerst komplexe Aufgabe, weil die Geräte erkennen müssen, wie die Bauteile in der Verpackung liegen um sie dann richtig abzulegen. Die Automobilbranche ist an Bhores Arbeit stark interessiert und wird wohl in nächster Zeit so genannte „bin picking-Verfahren“ verstärkt einsetzen, bei denen Roboter das Auspacken übernehmen.

Studium mit enorm hohem Niveau
Das nötige Wissen für diese Entwicklung hat Bhore sich im Laufe eines umfangreichen Studiums erarbeitet. Vor sechs Jahren schloss der 27-Jährige in Indien sein Maschinenbau- Studium mit dem Bachelor ab. Anschließend arbeitete er in den Bereichen Softwareentwicklung und Maschinenbau. 2003 bewarb er sich an der Dortmunder Universität um einen Studienplatz im Bereich Automation and Robotics. Nach Deutschland, so erzählt Bhore, zog ihn der ausgezeichnete Ruf des Maschinenbauwesens hierzulande, nach Dortmund das international ausgerichtete Studium: sämtliche Veranstaltungen werden auf Englisch angeboten, die meisten der Studierenden kommen aus dem Ausland. In Bhores Jahrgang zum Beispiel haben von 40 Studierenden nur zwei einen deutschen Pass. Vergrößert wurde der Reiz auf Bhore wohl noch dadurch, dass das Niveau des Studiengang enorm hoch ist. Der Dortmunder Fachbereich legt großen Wert auf die Qualifikation seiner Studierenden, die alle bereits einen Studienabschluss nachweisen müssen, zumeist einen Master. Da aber die Studierenden aus so unterschiedlichen Fachbereichen wie Maschinenbau und Informatik kommen, ist auch für die interdisziplinäre Ausrichtung gesorgt, die so dringend benötigt wird, wenn Maschinen gegen Menschen Fußball spielen sollen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vollautomatisch_ausgepackt_119.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>119</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:35:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die Rückseite des Bierflaschenbauchs</title>
		<description><![CDATA[Berufspraxissemester bei C. &amp; A. Veltins
Für den angehenden Getränketechnologen Daniel Hofmann ist das Qualitätsmanagement Thema seiner Diplomarbeit. Zuvor absolvierte er ein Berufspraxissemester bei der Brauerei C. &amp; A. Veltins.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Verbundenheit mit der Getränkeindustrie wurde Daniel Hofmann fast in die Wiege gelegt. Der 27-jährige Student der Getränketechnologie stammt aus Hahnstätten in der Pfalz - dort waren seine Eltern bereits im Brauereiwesen beschäftigt. Nach dem Fachabitur absolvierte Daniel Hofmann zunächst die Ausbildung zum Energieelektroniker und erwarb Basisgrundlagen der Betriebstechnik, die ihm bei seiner heutigen Aufgabenstellung sehr zugute kommen. Aktuell verfasst er bei der Brauerei C. &amp; A. Veltins in Meschede- Grevenstein seine Diplomarbeit.

Von der Weinwirtschaft bis zum Brauereiwesen
Bewusst entschied sich der 27-jährige Pfälzer für das Studium der Getränketechnologie in Geisenheim. Das malerische Weinbaustädtchen im Rheingau beherbergt diesen zur Uni Wiesbaden zählenden Diplom-Studiengang, der noch einen geringen Bekanntheitsgrad hat. Umso gefragter sind die Absolventen. Erst spät müssen sich die Studenten für eine Fachrichtung entscheiden, berichtet Hofmann - bis dahin werden alle Bereiche der Getränkeindustrie - von der Weinwirtschaft bis zum Brauereiwesen - beleuchtet. Denn längst sind die Vorgaben in der Produktion nicht mehr auf den Faktor Geschmack beschränkt. Getränke sind Teil der Lebensmittelproduktion und unterliegen im gesamten Produktionszyklus höchsten Qualitätsanforderungen.
Üblich im Verlauf des Studiums ist ein Berufspraxissemester. Daniel Hofmann trat seines bei der Brauerei C. &amp; A. Veltins an. Denn obgleich der angehende Getränketechniker aus einer Weinbaugegend stammt, schlägt das Herz des Pfälzers doch für das kühle Blonde. Seine Aufgabe während des Praktikums: Abläufe in der Abfüllung zu beschreiben.

Ergebnisse werden direkt in die Praxis umgesetzt
Dass sich im Anschluss an das Praxissemester die Möglichkeit eröffnete, im Sauerland auch die Diplomarbeit zu schreiben, freut den Pfälzer besonders. Ein Plus allerdings für beide Seiten - denn so entfiel auch für die Zuständigen der Brauerei die Einarbeitungszeit. „Mit der Optimierung der Dokumentationsprozesse, Erarbeitung und Strukturierung von Kennzahlen sowie Erstellung eines Lastenheftes zur Betriebsdatenerfassung in der Abteilung Abfüllung unter Berücksichtigung moderner Archivierung’ habe ich ein spannendes Thema bekommen, bei dem ich noch während der Arbeit miterleben werde, dass meine Ergebnisse schrittweise in die Abläufe eingeführt werden“, freut sich Daniel Hofmann. Denn die IT-Abteilung der Brauerei setzt die Strukturen in die Praxis um.

Lückenlose Dokumentation ist notwendig
Was sich so kompliziert liest, beinhaltet die Notwendigkeit, Prozesse in der Abfüllung zu  dokumentieren. Eine Aufgabenstellung im Bereich des Qualitätsmanagements, die mit der Einführung der Chargenrückverfolgung Hand in Hand geht. Diese muss eine lückenlose Dokumentation von Herstellung und Distribution der Produkte ermöglichen.
Einen Beitrag leistet Daniel Hofmann, indem er Strukturen, Funktionen und Prozesse in der Abfüllanlage untersuchte, um für diesen Bereich gezielt eine effiziente und in allen Prozessschritten transparente Chargenrückverfolgung einführen zu können. Jeder Arbeitsschritt im Bereich der Flaschenabfüllung wird mittels Ablaufregelungen, Anweisungen an die Mitarbeiter, durch Formulare und an den Anlagen betrachtet. Diese Daten wiederum fließen zusammen und werden zentral ausgewertet.

Wichtige Infos auf der Flaschenrückseite
Mit dem Abschluss in der Tasche öffnen sich für die Studenten viele Pforten. Insbesondere in den jungen Weinbaugebieten Australiens, Südafrikas und Amerikas aber auch in den europäische Weinregionen Italien und Spanien sind die Fachleute aus Deutschland gefragt. Für Daniel Hofmann steht jedoch fest, dass er dem deutschsprachigen Raum auf keinen Fall den Rücken kehren will.

Wenn er jetzt nach Feierabend ein Bier seiner neuen Hausmarke öffnet, verweilt sein Blick einen Augenblick länger auf dem Etikett auf der Rückseite des Flaschenbauchs - dort nämlich ist „seine“ zweite Zeile zu sehen: die erste gibt Aufschluss über das Datum, die Abfüllanlage und den Drucktank, sie wird jetzt in der zweiten Zeile durch Uhrzeit und einen Zähler ergänzt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/die_rueckseite_des_bierflaschenbauchs_118.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>118</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:32:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Abi und dann?</title>
		<description><![CDATA[Dem Abiturienten steht die Welt offen - aber was tun mit der neuen Freiheit? Ein knapper Überblick über die weiteren Ausbildungsmöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[Berufsausbildung
Praxis pur, nur zwischendurch ein bisschen aufgelockert durch die Berufsschule, bietet die klassische Berufsausbildung. Je nach gewähltem Beruf dauert die Ausbildung zwei bis dreieinhalb Jahre, die aber bei einem späteren Studium keine verlorenen Jahre sein müssen. Zwar gibt es kaum Studiengänge, die eine Berufsausbildung erfordern, aber wer als angehender Statiker selbst schon mal auf der Baustelle gestanden hat, wird sich bei der späteren Arbeit sehr viel besser zurecht finden.
Wer sich nach der Ausbildung für ein völlig anderes Studienfach entscheidet, braucht die Lehrjahre aber auch nicht in den Wind zu schreiben. Personalchefs wissen solche schwierigen und wahrscheinlich reiflich durchdachten Entscheidungen für einen Neuanfang zu schätzen. Abgesehen davon sind sich Studierende mit Berufsausbildung meist sehr viel besser über ihre Ziele im Klaren.

Universitätsstudium
Forschung und Lehre auf hohem Niveau, der praktisch verwertbare Nutzen spielt in einigen Bereichen eine untergeordnete Rolle - und für angehende Geisteswissenschaftler die einzige Option. Zur Zeit machen die meisten Universitäten einen komplexen Wandel durch: Die Studiengänge werden umgestellt vom klassischen Diplom- oder Magisterstudiengang hin zum Bachelor- Master-System. Ziel ist zum einen, die Abschlüsse international vergleichbar zu machen und zum andern einen klarer gegliederte, für die Studierenden leichter zu organisierenden Lehrplan aufzustellen. Damit verliert die Universität zwar einen Teil ihrer traditionellen Offenheit in der Lehre, sie gewinnt aber an Attraktivität für alle, die ein schnelles Studium absolvieren wollen oder müssen.

Fachhochschulstudium:
Entstanden aus den Bildungsdiskussionen der sechziger Jahre, in denen Unternehmen gut ausgebildete Fachleute forderten, die schnell konkrete Entscheidungen treffen konnten, ist die Fachhochschule noch heute deutlich praxisorientierter als die Universität. Das drückt sich auch im recht schulisch aussehenden Stundenplan aus, den die Studierenden absolvieren müssen.
In der Regel ist ein Studium an der FH etwas schneller zu beenden als an der Uni, die Berufschancen sind ähnlich, der Verdienst aber durchschnittlich etwas geringer.

Berufsakademie:
Gleichzeitig mit der Fachhochschule entstanden ist die Berufsakademie noch deutlich näher an der Praxis als die FH: Während des Studiums arbeiten die angehenden Ingenieure und Wirtschaftsfachleute bereits in Unternehmen, entwickeln Lösungsansätze für die verschiedensten Probleme und verdienen gutes Geld. Entsprechend hoch ist aber auch der Druck, schließlich muss auch noch 20 bis 30 Stunden pro Woche studiert werden. Zugangsvoraussetzung für eine Berufsakademie ist meist das Abitur und ein unterschriebener Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber.
Einer Studie des Computerherstellers IBM aus dem Jahr 2004 zufolge verdienen die Absolventen von Berufsakademien übrigens mehr Geld als Universitäts- und Fachhochschulabgänger und erlangen eher Führungspositionen.



Weitere Informationen

Ausbildung Plus
AusbildungPlus bietet einen Überblick über Ausbildungsangebote mit Zusatzqualifikation und duale Studiengänge sowie Informationen rund um die Berufsausbildung.
www.ausbildung-plus.de

Studieren.de
Studieren.de verfügt über eine große Suchmaschine, mit deren Hilfe eine Datenbank mit allen Studiengängen und Hochschulen in Deutschland abgerufen werden kann.
www.studieren.de

Hochschulkompass
Sehr umfangreiche Seite mit vielen Informationen über Hochschulen, Studium, Promotionen und Int. Kooperationen.
www.hochschulkompass.de

Universities Worldwide
Eine sehr interessante Linksammlung über Universitäten auf der ganzen Welt. Über 7547 Hochschulen in 186 Ländern sind gelistet
http://univ.cc/]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/abi_und_dann_117.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>117</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:24:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren mit Stipendium</title>
		<description><![CDATA[Begabtenförderungswerke
Begabtenförderungswerke gibt es viele, und auch, wenn die Stipendien wegen der inzwischen fast flächendeckend eingeführten Studiengebühren künftig wohl stärker nachgefragt werden, kann es sich vor dem Studium durchaus lohnen, nach einer passenden Stiftung zu suchen.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei den großen Akteuren, also den Stiftungen der im Bundestag vertretenen Parteien, der Kirchen und Gewerkschaften und bei der Studienstiftung des deutschen Volkes, müssen die künftigen Stipendiaten einen recht umfangreichen Bewerbungsparcours durchlaufen. Dabei schauen die Stiftungen aber nicht nur auf gute schulische Leistungen, sondern auch auf politisches oder gesellschaftliches Engagement - selbstverständlich steht die Ausrichtung der jeweiligen Stiftung dabei im Mittelpunkt. Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung dürfte kaum eine Abiturientin fördern, die sich im Kommunalwahlkampf für die Junge Union einsetzt.
Neben den wenigen großen Stiftungen, die unabhängig vom Studienort und Studienfach besonders leistungsfähige Abiturienten fördern, bieten noch zahllose kleinere Förderwerke ihre Dienste an. Oft ist die Unterstützung an enge Bedingungen geknüpft. Die Brigitte und Martin Krause-Stiftung an der Uni Münster beispielsweise fördert Forschungsvorhaben am Fachbereich Koptologie der Münsteraner Hochschule, die Bosch- Jugendhilfe Kinder von Mitarbeitern bei Bosch und die Peter-Fuld-Stiftung richtet sich besonders an Kinder aus Migrantenfamilien.
Sehr spezielle Profile also, die es schwer machen, einen Überblick zu gewinnen. Aber die Recherche in den Datenbanken kann sich lohnen, denn die kleinen Förderwerke haben häufig mehr Geld zur Verfügung, als sie sinnvoll auf ihre Bewerber verteilen können.

Datenbanken im Internet unter:
www.stiftungsindex.de und ...
www.e-fellows.net.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_mit_stipendium_116.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>116</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:19:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Infotage und Schnupperstudium</title>
		<description><![CDATA[Erst probieren dann studieren]]></description>
		<text><![CDATA[Die Angebote und Konzepte sind unterschiedlich, aber das Ziel ist dasselbe: Viele Hochschulen bieten Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, schon während der Schulzeit Uniluft zu schnuppern und sich in den Hörsälen, Seminaren und Laboren umzusehen, Inhalte und Anforderungen verschiedener Studienfächer kennen zu lernen und sich selbst ein Bild zu machen vom „normalen“ Alltag eines Studenten.

An nahezu allen Universitäten und Fachhochschulen werden dazu regelmäßig sogenannte Studieninformationstage für Schülerinnen und Schüler organisiert. Hier erfahren die Studenten von morgen nicht nur mehr über das Studienangebot der jeweiligen Hochschule allgemein, sondern können sich die Fachbereiche und insbesondere in den Naturwissenschaften auch die Labore genauer ansehen. Sehr aufschlussreich sind für zukünftige Studienanfänger zudem die Gespräche mit Dozenten und Studenten. Nicht selten dürfen Schüler sogar ganz praktische Erfahrungen sammeln und beispielsweise eigene Experimente durchführen.

Schnuppern erlaubt
Ein weiteres Angebot, das inzwischen zahlreiche Hochschulen den (Oberstufen-)Schülern machen, ist das sogenannte Schnupperstudium. Beim „Schnuppern“ besuchen die Schüler während ihrer Schulzeit Veranstaltungen einer Hochschule und können so herausfinden, ob das Studienfach, für das sie sich interessieren, tatsächlich auch ihren Vorstellungen entspricht. Die Angebote, die die Hochschulen machen, sind dabei ganz unterschiedlich. So bietet die Universität Bielefeld im Oktober beispielsweise ihre „pea“nuts-Herbsthochschule speziell für Mädchen an, um sie für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Der Fachbereich Informatik der Universität Dortmund richtet eine Informatik-Schnupperuni für Oberstufenschüler ein, die Universität Saarbrücken benennt in jedem Semester eine Reihe von regulären Studienveranstaltungen, die ohne Voranmeldung auch von Schülern besucht werden können. Inzwischen haben viele Universitäten sogar eigene Schülerbüros eingerichtet, die direkt von den Nachwuchsstudenten kontaktiert werden können.

Das von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung und der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam konzipierte Internetportal www.studienwahl.de listet die Infoveranstaltungen und Schnupperangebote der deutschen Universitäten und Fachhochschulen im Einzelnen auf. Die Datenbank wird laufend aktualisiert.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/infotage_und_schnupperstudium_115.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>115</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:16:44</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Projekt fördert Hochbegabte</title>
		<description><![CDATA[Auf der Überholspur]]></description>
		<text><![CDATA[Alexander* ist hochbegabt. Der 16-jährige Würzburger hat am Gymnasium bereits zwei Klassen übersprungen und bereitet sich jetzt aufs Abitur vor. Aber während seine Mitschüler stöhnen, fühlt er sich bei weitem nicht ausgelastet. Was tun? Nach Rücksprache mit seinen Fachlehrern entschließen sich Alexanders Eltern, ihren Sohn parallel zur Schule zu einem Informatik-Studium an der Universität anzumelden. Schule und Studium - die Doppelbelastung als frisch gebackener Schülerstudent ist für Alexander genau das Richtige.

Und anderen geht es ähnlich, denn längst haben die Hochschulen die hochbegabten Schüler für sich entdeckt und bieten ihnen die Möglichkeit eines Frühstudiums an. „Schüler an der Universität“, seit dem Wintersemester 2000/2001 als Projekt zur Hochbegabtenförderung an der Universität Köln installiert, ist ein Erfolgsmodell, das besonders talentierten Oberstufenschülern (in Ausnahmefällen auch Schülern der Klassen acht bis zehn) einen Blitzstart ins Studium ermöglicht. Neben der Schule sitzen die leistungsstarken Schüler in den Hörsälen der Hochschule und studieren. Sie erwerben Leistungsnachweise wie ihre „ordentlichen“ Kommilitonen, schreiben Hausarbeiten und Klausuren.

40 Hochschulen bieten mittlerweile das Frühstudium an
Mittlerweile ist es den ersten Schülern gelungen, praktisch gleichzeitig mit dem Abitur auch das Vordiplom in einem naturwissenschaftlichen Studiengang zu erwerben. Das Zeugnis für das Vordiplom kann - wenn die entsprechenden Leistungsnachweise, die im Rahmen des Projekts „Schüler an der Universität“ erworben worden sind, vorliegen - mit dem Tag der Immatrikulation an der Hochschule ausgestellt werden. Doch auch hier heißt es: Ohne Fleiß, kein Preis. Eiserne Disziplin und der Spaß am doppelten Lernen sind gefragt, denn die Abiturprüfung steht auch für die Schülerstudenten nach wie vor im Vordergrund. Wenn sie in den Hörsälen büffeln und dadurch den Schulunterricht versäumen, müssen sie selbst dafür sorgen, die entstandenen Lücken wieder zu füllen.

Und es muss ja nicht gleich das Vordiplom sein: Auch einzelne Scheine, im Schülerstudium erworben, verkürzen ein späteres Studium. Begabten Schülern die Türen der Hochschule zu öffnen und ein Frühstudium zu ermöglichen, dieses Konzept, das inzwischen auch im Hochschulgesetz verankert ist, haben mittlerweile mehr als 40 Hochschulen übernommen. Die Namen der Projekte und die jeweils angebotenen Fächer differieren von Hochschule zu Hochschule, aber das Ziel ist dasselbe: der Blitzstart ins Studium.

Die aktuelle Zusammenstellung aller Hochschulen, die das Projekt „Schüler an der Universität“ umsetzen, finden Sie unter: www.mi.uni-koeln.de/Schuelerstudenten

*Name von der Redaktion geändert]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/projekt_foerdert_hochbegabte_114.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>114</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:54:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Das Juniorstudium</title>
		<description><![CDATA[Studieren vor dem Abi
Studieren noch vor dem Studium, das ist für Schüler, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende bereits an vielen Universitäten möglich. STUDIInfo berichtet darüber, was ein Juniorstudium bringt und an welchen Unis es angeboten wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Neue Herausforderungen suchen sie aus ganz unterschiedlichen Motiven. Dem Oberstufenschüler reicht vielleicht der Stoff im Unterricht nicht mehr aus, es wird langweilig und er würde gerne schon zur Uni gehen. Auch im Zivil- oder Grundwehrdienst suchen junge Leute, die später studieren möchten, nach Möglichkeiten, intellektuell gefordert zu werden und die grauen Zellen in Schwung zu halten. Und auch Auszubildende (mit Abitur), die ins Auge fassen, nach dem Ausbildungsende ein Studium aufzunehmen, würden sich gerne wieder auf das Lernen, auf die Anforderungen des Studierens vorbereiten. Für sie alle, für die Oberstufenschüler, die schon einmal Uni-Luft schnuppern möchten, für Auszubildende, Zivildienst- und Grundwehrdienstleistende in der Vorbereitung auf den Hochschulbesuch, ist das Juniorstudium genau das Richtige.

Schule muss Teilzeitstudium zustimmen
Die Bestimmungen unterscheiden sich dabei zwischen den Hochschulen ganz erheblich, einzige Gemeinsamkeit ist, dass der Schulleiter dem Teilzeitstudium zustimmen muss. Schließlich verlieren die Juniorstudenten einen Teil des Unterrichts. Außerdem treffen die meisten Schulen mit den Universitäten Abkommen, nach denen der Hochschulbesuch als Teil des Schulunterrichts gilt. So ist der Juniorstudent auch im Hörsaal über die Schule versichert. Kleiner Zusatznutzen nebenbei: Da die Schüler nicht als reguläre Studierende eingeschrieben sind, müssen sie auch keine Semesterbeiträge zahlen, erhalten allerdings auch keinen Studentenausweis.

„Scheine“ werden anerkannt
Spezielle Angebote für Juniorstudenten gibt es mittlerweile an zahlreichen Hochschulen, beispielsweise in Hannover, Braunschweig, Münster, Aachen, Dortmund, Trier, Kiel, Duisburg, Bochum, Bielefeld und an der TU Berlin. Andere Hochschulen bereiten entsprechende Programme vor, eine Nachfrage lohnt sich. Die Universität Hannover hat das kostenlose Juniorstudium sogar als erste deutsche Universität durch eine eigene Ordnung geregelt. Die Juniorstudenten können, nachdem sie sich entsprechend angemeldet haben, in Hannover Vorlesungen im Bauingenieurwesen, in Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Geodäsie, Informatik, Jura, Maschinenbau Mathematik, Physik sowie in den Geistes- und Wirtschaftswissenschaften besuchen und als besondere Herausforderung auch an den Prüfungen zu diesen Vorlesungen teilnehmen, um so den individuellen Erfolg während des Juniorstudiums nachweisen zu können. Der beim Studieren vor dem Studium erworbene „Schein“ kann später während eines ordentlichen Studiums von den Fakultäten auch anerkannt werden. Nur so gelang es zum Beispiel Aaron Dessauer, mit 19 Jahren an der Uni Münster einen Magister-Abschluss in Philosophie zu machen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe
Insbesondere hoch motivierte Oberstufenschüler können mit dem Juniorstudium gleich zwei Fliegen mit der einen berühmten Klappe schlagen: Sie vertiefen durch das Studieren neben der Schule den Unterrichtsstoff als Vorbereitung auf die Abiturprüfungen und sammeln gleichzeitig schon Punkte fürs spätere Studium.
Weitere Informationen unter: www.unikik.uni-hannover.de/juniorstudium/index.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/das_juniorstudium_113.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>113</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:49:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufswunsch: Profiler!</title>
		<description><![CDATA[Profiler und Gerichtsmediziner – sie sind die Helden aktueller Kriminalgeschichten. Und das hat Folgen: Immer mehr Berufseinsteiger wollen ihren Helden aus Fernsehserien und Filmen nacheifern. Was allerdings fehlt, das sind die passenden Jobs.
Wenn es in früheren Tagen Verbrechern an den Kragen ging, dann sorgten kopflastige Detektive wie Sherlock Holmes, harmlos anmutende alte Damen wie Miss Marple oder ein extrem pfiffiger Hercule Poirot dafür, dass die Übeltäter überführt wurden. Und kaum einer kam auf die Idee, ihnen nacheifern zu wollen und damit den Lebensunterhalt zu bestreiten.]]></description>
		<text><![CDATA[Doch plötzlich ist alles anders: Dank TVSerien wie CSI sind Profiler plötzlich mächtig angesagt, die kleine Puzzleteilchen mit einer gehörigen Portion Intuition zusammenzusetzen und dem Täter damit auf die Schliche zu kommen.

Profiler in Deutschland?
Wie das Bundeskriminalamt auf seiner Homepage in einem Dossier für potenzielle Berufseinsteiger erklärt, geben beispielsweise rund 40 Prozent aller Psychologiestudieneinsteiger in den neuen Bundesländer bei der Frage nach dem gewünschten Betätigungsfeld an, sie möchten gerne Profiler werden. Davon abgesehen, dass es den Job in dieser Form und Bezeichnung in Deutschland überhaupt nicht gibt, sind die Jobaussichten in einem Berufsumfeld, das diesem am nächsten kommt, äußerst bescheiden. Der Berufsalltag der Fallanalysten ist ein gänzlich anderer als in den TV-Serien oder Kinofilmen. Die Operative Fallanalyse (OFA) ist durch die föderalen Strukturen der Bundesrepublik Deutschland zum einen bei den Landeskriminalämtern und zum anderen beim Bundeskriminalamt angesiedelt.

Da in Deutschland die Aufklärungsquote im Bereich der Kriminalfälle ohnehin recht hoch ist, ist es nur äußerst selten erforderlich, dass die OFA-Fachleute herangezogen werden. In ganz Deutschland sind dies jährlich zwischen 50 und 80 Fälle. 
Selbstständig tätig werden sie nie. Daraus lässt sich natürlich ableiten, dass auch der Personalbedarf im OFA-Bereich durchaus übersichtlich ist. In allen 16 Bundesländern zusammen gibt es rund 50 Mitarbeiter, die sich mit der Operativen Fallanalyse beschäftigen, beim Bundeskriminalamt kommen noch einmal 16 dazu. Auch das Bild des einsamen Wolfes, der bei Nacht in seinem Büro scharf nachdenkt und letztendlich die entscheidende Eingebung erhält, ist fernab der Realität. Gearbeitet wird in Teams von drei bis acht Analytikern und Ermittlern. Zum Betätigungsfeld gehören auch so unspektakuläre Dinge wie die Pflege einer Computer-Datenbank für Serienstraftäter, Fortbildungsveranstaltungen und Gremienarbeit sowie Unterstützung und Beratung von anderen Polizeibeamten. Also nicht gerade kriminalistischer Glamour und Adrenalin pur wie im TV.

Gerichtsmediziner und Pathelogen
Für den entscheidenden Tipp bei der Überführung eines Straftäters sorgen in den angesagten Fernsehserien auch immer häufiger die Gerichtsmediziner. Sie tauchen – total realitätsfremd – ungefragt am Tatort auf und liefern bereits erste Hinweise. Dinge, die dem gemeinen Polizeibeamten nicht direkt ins Auge fallen. In Wirklichkeit ist der Außentermin eher die Ausnahme - und der Alltag ist oft weniger spektakulär. Denn neben der Thanatologie, der Leichenschau bei außergewöhnlichen Todesfällen, besteht die Arbeit auch aus relativ trockenen Themen wie Abstammungs- und Behandlungsfehlergutachten sowie Glaubwürdigkeitsbeurteilungen aus medizinischer und forensischer Sicht.
Zumindest ernüchternder als das, was den neuen Helden in TV-Krimis zugeschrieben wird. Zu Verwechslungen kommt es in Fernsehserien oft mit Pathologen, die zwar auch Obduktionen durchführen, aber diese im Regelfall nicht zur Abklärung des Todesursache sondern aus wissenschaftlichen Gründen durchführen. Der Irrtum könnte sprachliche Ursachen haben: In amerikanischen Fernsehserien wird der Rechtsmediziner oft als „forensic pathologist“ bezeichnet – und wenn dann unsauber übersetzt wird, dann kommt im Deutschen dabei ein Pathologe heraus, der oft auch als Gerichtsmediziner bezeichnet wird.

Polizeiausbildung ist wichtiger
In diesem Zusammenhang aufgetreten ist vielfach in Studienanfängerforen im Internet der Wunsch, Rechtsmedizin zu studieren, was als Einzelstudium allerdings nicht geht. Wer sich für das Berufsbild entscheidet, der muss sich mit der Humanmedizin auseinandersetzen. Interdisziplinär greifen auch Juristen und Zahnmediziner das Thema auf. Was im Kino oder Fernsehen cool und interessant erscheint, ist – wie Praxisberichte zeigen – fernab von der Wirklichkeit. Wer Verbrecher seriös jagen will, kommt an einer Polizeiausbildung in der Regel nicht vorbei.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/berufswunsch_profiler_29.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>Guido Kratzke</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>29</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:55:47</pubdate>
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		<title>Begleiteter Jobeinstieg</title>
		<description><![CDATA[Warum sich immer nur in Handbüchern über den Berufseinstieg informieren? Ein Coach kann viel präziser auf die eigene Persönlichkeit eingehen und kritische Tipps geben.
Tipps für die richtige Bewerbung gibt es viele: Allein im Internet finden sich zahllose Seiten und die Literatur über das passende Anschreiben, den richtigen Lebenslauf und die perfekte Vorstellung. Sogar „das beste Schuhe Putzen“ füllt Bibliotheken – mit dem Ergebnis, dass viele Personalchefs angesichts der ihnen auf den Tisch flatternden Bewerbungen feststellen können, welche Bewerbungsratgeber zur Zeit bevorzugt gelesen werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Keine Frage, die besseren Handbücher und die eingehender recherchierten unter den Internetseiten geben wertvolle Hinweise für den Übergang vom Studium in den Beruf, aber sie haben einen großen Haken: Sie beantworten keine konkreten Fragen und der Absolvent merkt im Zweifel gar nicht, wo er seine Fehler macht. Diesem Manko ist ausschließlich mit persönlicher Beratung zu begegnen, bei der die Bewerber ihre Unterlagen mitbringen können. Mit kritischem Blick analysieren Coaches die Unterlagen und geben Hinweise für eine bessere Gestaltung und passenderen Inhalt.

Konstruktive Kritik
Der Umfang – und natürlich auch der Preis – dieser Dienstleistung variiert sehr stark. So bieten die meisten Organisatoren von Hochschulkontaktmessen den Besuchern ihrer Veranstaltungen einen Bewerbungsservice an: Wer seine Bewerbungsmappe mitbringt, erhält konstruktive Kritik etwa auf den Campus Chances oder den Bonding-Kontaktmessen – für die Studierenden kostenlos.

Seit einer ganzen Weile aber offerieren professionelle Karriere- und Bewerbungscoaches ihren Schützlingen umfassende Beratung über einen längeren Zeitraum – ein Trend, der aus den USA herübergeschwappt ist. Dort ist es schon beinahe eine Selbstverständlichkeit, dass die Hochschulen, mit Studiengebühren finanziert, ihren Eleven alle erdenklichen Seminare, Workshops und Beratungsgespräche anbieten, um ihnen den Übergang in den Job zu erleichtern. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) etwa, eine der weithin anerkannten Elite-Universitäten, bietet seinen Studierenden trotz ohnehin schon ausgezeichneter Berufsaussichten schon fast einen Rundumservice bei der Berufswahl und der Stellensuche. Das dortige Careers Office gibt den Studierenden nicht nur Hin