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	<title>AbsolventenINFO + studiINFO</title>
	<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/</link>
	<description>RSS-Feed zur Darstellung aller Artikel aus AbsolventenINFO + studiINFO aus dem Aschendorff-Verlag Münster</description>
	<language>de-de</language>
	<copyright>Aschendorff-Verlag Münster</copyright>
	<pubDate>12.04.2012</pubDate>
	<item>
		<title>Zur Geschichte des dualen Studiums</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Die Anfänge des dualen Studiums liegen in den 1970er Jahren. Nach den damaligen Bildungsreformen stieg die Zahl der Abiturienten und damit der Studienanfänger erheblich. Angesichts des „Massenbetriebs“, der sich schon bald an den Universitäten entwickelte, äußerten Unternehmen zunehmend Bedenken. Sie hatten die Sorge, dass an den überfüllten Hochschulen keine qualifizierte Ausbildung von Akademikern möglich sei. Auf den Druck führender Unternehmen wie Robert Bosch und vor allem der Daimler Benz AG, reagierte das Bundesland Baden-Württemberg zuerst auf die Kritik. Die Landesregierung stellte 1972 das „Stuttgarter Modell“ vor, auf dessen Grundzügen 1974 die ersten dual konzipierten Berufsakademien in Mannheim und Stuttgart eröffnet wurden. Seit 1995 sind die Abschlüsse an den Berufsakademien mit einem Fachhochschulabschluss gleichgesetzt. Angesichts der Erfolge des Modells eröffneten auch die Länder Berlin, Thüringen und Sachsen Berufsakademien.

Im Jahr 2009 wurden alle Berufsakademien in Baden-Württemberg in die neu geschaffene Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) überführt. Mit der Gründung der staatlichen DHBW erhalten alle Absolventen einen akademischen Abschluss, in der Regel den Bachelor. Heute gibt es in allen Bundesländern duale Studiengänge, die eine effiziente Verbindung von theoretischer und praktischer Berufsausbildung ermöglichen. Sowohl die Anzahl der angebotenen Ausbildungsgänge als auch die der beteiligten Firmen und der Studierenden steigen kontinuierlich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zur_geschichte_des_dualen_studiums_321.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>321</guid>
		<pubdate>2012-04-12 11:57:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Theorie und Praxis vereint: Karriere clever kombiniert</title>
		<description><![CDATA[Ausbildung? Studium? Abiturienten haben die Qual der Wahl, denn alle Varianten bieten Vor- und Nachteile. Der direkte Einstieg ins Berufsleben gelingt am besten mit einer praxisorientierten Ausbildung, für die der Arbeitgeber in der Regel ein Gehalt bezahlt. Studierende erhalten dagegen wertvolle Einblicke in theoretische Abläufe und haben meist bessere Aufstiegschancen. Dafür stehen sie oft vor dem Knackpunkt „Studienfinanzierung“. Ein Weg, der alle Vorteile miteinander kombiniert, ist das duale Studium.]]></description>
		<text><![CDATA[Duale Studiengänge verbinden eine Ausbildung in einem Unternehmen mit einem Studiengang. Dies funktioniert am besten dort, wo sich Theorie und Praxis sinnvoll ergänzen und ineinander verzahnen, zum Beispiel bei Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik und Ingenieurswesen. Entsprechend gibt es in diesen Bereichen auch die meisten Angebote für duale Studiengänge. Absolventen halten in der Regel zwei Abschlüsse in der Hand: Auf der universitären Seite ist dies meist der Bachelor, ergänzt um die unternehmensinterne Ausbildung mit einem von der IHK oder anderen Einrichtungen anerkannten Berufsabschluss. Für die Dauer der Ausbildung zahlt der ausbildende Betrieb ein Gehalt und kommt für die Studiengebühren auf. Die Details eines dualen Studienganges - Dauer und Präsenzzeiten an der Hochschule  beziehungsweise im Unternehmen, Höhe des Gehalts und andere Fragen - richten sich nach Einzelfall und Art des angebotenen Ausbildungsweges. In jedem Fall kooperieren Ausbildungsbetriebe und Hochschulen eng miteinander. Da alle beteiligten Partner von einer solchen Regelung profitieren, ist das Duale Studium eine echte „Win-win-win“-Situation.

Das sind die Vorteile auf einen Blick:

Studierende: Praxis, Finanzen und gute Kontakte

Junge Menschen, die am Anfang ihrer Berufsausbildung stehen, können umfassende wissenschaftliche Theorie mit Praxiserfahrung kombinieren. Da das ausbildende Unternehmen ein Gehalt zahlt und für die Studiengebühren aufkommt, sind Absolventen schon früh finanziell unabhängig. Daneben profitieren sie von den zahlreichen Kontakten, die sie schon während der Lehrjahre im Unternehmen knüpfen können. Unternehmen: Fachkräfte früh binden Ein neuer Mitarbeiter, von dem man genau weiß, was er kann - und was nicht. Der den Betrieb und seine Abläufe bestens kennt und sich in den Kreis der Kollegen integriert hat. Der neben einer Ausbildung einen Hochschulabschluss vorweisen kann. Ein Traum? Nicht unbedingt, denn für Unternehmen, die eine duale Ausbildung anbieten, sind solche Neuzugänge Realität. Die Investition lohnt sich fast immer, denn in Zeiten des Fachkräftemangels sind neue Mitarbeiter, die gut ins Unternehmen passen, und auf die Verlass ist, rar gesät. Daher sind duale Studien und Ausbildungsgänge eine ideale Möglichkeit, die begehrten Fachkräfte früh zu identifizieren und an sich zu binden.

Hochschulen: Konstanter Zulauf von Studierenden, enge Partnerschaft mit Unternehmen

In Zeiten des demografischen Wandels öffnen sich Hochschulen für neue Zielgruppen. Duale Studiengänge sichern ihnen einen konstanten Zulauf von Studierenden, die Forschung profitiert von der engen Kooperation mit Unternehmen.

Gute Erfahrungen mit dualen Ausbildungsgängen hat die Finanz Informatik, der IT-Dienstleister der Sparkassen Finanzgruppe, gemacht. Schulabgänger können bei dem Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main den dualen Studiengang zum Bachelor of Science für Wirtschaftsinformatik absolvieren.

Beim Studienschwerpunkt „Bank“ kooperiert das Unternehmen dazu mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim, Auszubildende mit dem Schwerpunkt „Systemintegration“ lernen die theoretischen Grundlagen an der Hochschule Weserbergland in Hameln. „Unsere Ausbilder und die Fachabteilungen sind begeistert von den Möglichkeiten dieser Ausbildung“, schildert Claudia Feigk, Abteilungsleiterin Aus- und Weiterbildung bei der Finanz Informatik, die interne Resonanz. „Die Theoriephasen an den Hochschulen und die Praxisphasen im Betrieb dauern jeweils zwei bis drei Monate. Durch diese Blockung ist es möglich, die Studierenden in den Arbeitsablauf voll zu integrieren. Das Zusammenspiel von Theorie- und Praxisphasen optimiert den Nutzen für die FI und für die Studierenden.“

Während ihrer Ausbildung im Betrieb arbeiten die Studierenden in echten Projekten und bekommen früh Verantwortung übertragen. Sie sammeln schnell Erfahrungen und profitieren von der Unterstützung durch Ausbilder, Kollegen und Mitstudierende. Im Rahmen der Einführung zu Beginn des Studiums lernen die zukünftigen Wirtschaftsinformatiker alle Geschäftsbereiche der Finanz Informatik kennen. Während der praktischen Ausbildung sind sie einer festen Organisationseinheit, intern kurz als OE bezeichnet, zugeordnet. Diese OE bleibt während der gesamten Zeit konstant, was viele Vorteile bietet. Mirko Reinken, angehender Wirtschaftsinformatiker im fünften Semester: „Durch das Prinzip der Einsatz-OE habe ich die Möglichkeit, komplexe Systeme und Zusammenhänge auch über mehrere Semester hinweg immer besser kennenzulernen, um darauf aufbauend produktiv an konkreten Aufgaben meiner Abteilung mitarbeiten zu können. In der zweiten Praxisphase durfte ich beispielsweise bereits ein Programm zur Fehlerauswertung von Geldautomatenverfügungen schreiben, das direkt in den Echtbetrieb übernommen wurde. Trotz dieser hohen Eigenverantwortung wurde ich allerdings nie ins kalte Wasser geworfen, denn neben meinem fest zugeordneten Betreuer helfen mir auch die anderen Kollegen immer gerne weiter.“

Trotz doppelter Ausbildung mit hoher Intensität kommen Freizeit und Erholung nicht zu kurz. Claudia Feigk: „Wir übernehmen die Studiengebühren und unterstützen unsere Absolventen finanziell über die Ausbildungsvergütung hinaus, damit sie sich am Hochschulstandort ein Zimmer mieten können. Damit sind sie nicht wie andere Studierende auf einen Nebenjob zur Studienfinanzierung angewiesen und haben ausreichend Zeit zum Lernen und Leben.“
Nach der Ausbildung eröffnen sich den Berufsanfängern hervorragende Jobperspektiven, die meisten von ihnen werden in der Regel gleich vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Wer im Anschluss an den Bachelor direkt den „Master“ draufsatteln will, wird hierbei von der Finanz Informatik unterstützt, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch mit einer Anzahl an Freistellungstagen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/theorie_und_praxis_vereint_karriere_clever_kombiniert_320.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>320</guid>
		<pubdate>2012-04-12 11:55:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Und ewig lockt die Ferne</title>
		<description><![CDATA[In Deutschland keinen Studienplatz bekommen? Kein Grund zum Verzweifeln! Gerade in diesem Fall bietet es sich an, für ein Praktikum oder ein Studium ins Ausland zu gehen. Auswanderer auf Zeit verbessern ihre Sprachkenntnisse, lernen die Welt aus einer anderen Perspektive kennen und erweitern ihren Horizont. Zudem ist ein Auslandsaufenthalt ein echter Hingucker im Lebenslauf.]]></description>
		<text><![CDATA[In welches Land die Reise führt, hängt dabei ganz von den persönlichen Voraussetzungen und Vorlieben ab. Wer schon immer für das ferne Neuseeland schwärmte, sollte jetzt die Gelegenheit beim Schopfe packen. Sprechen familiäre oder andere Bande gegen eine Reise um die halbe Welt, bieten auch Nachbarländer wie die Niederlande, Dänemark, Polen oder Österreich Gelegenheiten für neue Erfahrungen.

Sprache ist der Schlüssel

Eins der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des Gastlandes ist die Kommunikation. Ein Aufenthalt bei Menschen, deren Sprache man nicht spricht, ist wenig sinnvoll. Wen es ins Ausland zieht, der sollte zumindest eine kurze Unterhaltung in der Landessprache bestreiten können. Heutzutage können sich die allermeisten Schulabgänger gut auf Englisch verständigen, was vielfältige Perspektiven für die USA, Kanada, Australien oder Großbritannien eröffnet. Auch Französisch, Spanisch oder Niederländisch wird an vielen Schulen hierzulande gelehrt. Trotzdem empfiehlt es sich immer, die vorhandenen Grundkenntnisse vor der Abreise aufzufrischen. Komplizierter wird es, wenn die Wahl auf ein „exotisches“ Ziel wie beispielsweise Finnland, Ungarn oder Russland fällt. Manche Hochschulen, viele Volkshochschulen oder private Institute bieten entsprechende Sprachkurse an. Wer dabei ganz von vorne anfangen muss, sollte eine längere Vorbereitungszeit einplanen, bevor er die Landesgrenze überschreitet. Einige Organisationen, die Aufenthalte vermitteln, organisieren auch Sprachkurse vor Ort.

Studieren? Arbeiten? Oder Beides?

Als nächstes stellt sich die Frage, was es im Ausland konkret zu tun gibt. Abiturienten bietet sich die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen. Der Vorteil: Anders als bei einer Immatrikulation im Inland, werden Auslandssemester als Wartezeit für einen Studienplatz hierzulande angerechnet. Allerdings fällt es vielen Neulingen schon im Inland schwer genug, sich an einer Hochschule und mit universitären Strukturen zurechtzufinden. Wer das Studentenleben in der Ferne beginnt, sollte sich daher auf eine längere Eingewöhnungszeit einstellen. Zumindest die sprachlichen Barrieren umgehen Studierende, die sich an einer Uni im deutschsprachigen Ausland wie Österreich oder Liechtenstein einschreiben. Zur Vorbereitung können die Akademischen Auslandsämter der Universitäten oder der Deutsche Akademische Austauschdienst wertvolle Unterstützung leisten.

Eine weitere beliebte Gelegenheit bieten Praktika oder kurze Jobaufenthalte. Dabei sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt: Ob Sprachreisen, „Work&amp;Travel“- Programme, Au-Pair- Aufenthalte oder Freiwilligendienste, wer den Duft der großen weiten Welt schnuppern will, für den scheint das Angebot schier unerschöpflich. Allerdings scheuen viele Interessierte vor dem hohen organisatorischen Aufwand zurück: Wo gibt es überhaupt Jobs? Wie bewerbe ich mich dort? Wie bekomme ich ein Arbeitsvisum? Diese und ähnliche Fragen verhindern manchmal einen großen Traum. Aber das wäre schade, denn es gibt gute Organisationen, die sich um (fast) alles kümmern. „Mir wurde unglaublich viel gezeigt - ich durfte bei Behandlungen mithelfen und auch eigenständig arbeiten. Ich hatte kein Vorwissen, aber man hat mir alles geduldig erklärt, damit ich Ärzte und Schwestern entlasten konnte“, schwärmt Kyra Verena S. Die 23-Jährige hat in Ecuador ein zehnwöchiges Pflegepraktikum in Humanmedizin absolviert, das ihr für das zukünftige Studium angerechnet wird. Bei der gesamten Organisation hat sich Kyra auf das Unternehmen Praktikawelten verlassen. Es bietet Unterstützung bei den verschiedensten Auslandsaufenthalten an, von Praktika über Work&amp;Travel-Aufenthalte bis zur Freiwilligenarbeit.

Pinguinpfleger in Südafrika, Barkeeper in Neuseeland oder Aushilfslehrer in Nepal: die angebotenen Projekte sind vielfältig und interessant. Für die meisten Arbeiten sind keine Vorkenntnisse nötig, die Teilnehmer können also direkt von der Schulbank oder aus dem Hörsaal heraus starten. Praktikawelten betreut die Teilnehmer vor, während und nach der Reise, so bieten die Mitarbeiter Unterstützung bei der Auswahl der Arbeitsstelle, der Reisebuchung und der Visabeschaffung an.

Eine erste Orientierung über die vielfältigen Möglichkeiten bietet die Webseite www.auslandsaufenthalt.org. Je nach Art und Umfang des geplanten Aufenthaltes müssen auch die finanziellen Dinge geregelt sein. Manche Organisationen, die Jobaufenthalte oder Praktika vermitteln, kümmern sich auch um Kost und Logis, andere überlassen den Teilnehmern die Suche danach. Wertvolle Ratschläge zur Finanzierung eines Auslandsaufenthaltes geben die unten aufgeführten Webseiten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/und_ewig_lockt_die_ferne_319.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-04-12 11:49:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Freiwilligendienst: Der Bufdi, das unbekannte Wesen</title>
		<description><![CDATA[Die Wehrpflicht ist abgeschafft, damit ist auch der Zivildienst hinfällig. Um den Wegfall der dringend benötigten „Zivis“ zu kompensieren, hat die Regierung ein neues Wesen kreiert: den Bufdi. Das sind Menschen, die den „Bundesfreiwilligendienst“ leisten. Ein Erfahrungsbericht]]></description>
		<text><![CDATA[Mittagessen. Es gibt Hähnchenschenkel mit Reis und Currysoße. „Bäh, esse ich nicht“, kreischt Johanna. „Ich auch nicht, ich auch nicht“ formieren sich ihre Unterstützer. Jetzt zählen die Hähnchen-Verweigerer reihenweise ihre Lieblingsgerichte auf: Jonas mag lieber Pizza, Elsa steht auf Pommes und Finn wünscht sich Spaghetti mit Tomatensoße. Jetzt sofort! Es nützt nichts: Trotz des Protestes werden alle Kinder der Offenen Ganztagsschule, der OGS, in zehn Minuten mit gewaschenen Händen am Tisch sitzen und das heute angebotene Menü verspeisen. Dass dies mehr oder weniger reibungslos gelingt, ist auch der Verdienst von Randi Friedrich und Sebastian Averdiek. Die beiden sind seit Anfang des Schuljahres als Bundesfreiwilligendienstleister, so genannte Bufdis, an der Grundschule im Einsatz. Ihr Dienst beginnt morgens um neun, wenn die Kinder noch im Unterricht sitzen. Sie bereiten dann den nachmittäglichen Einsatz vor, suchen Spiele aus oder beseitigen die Bastelspuren des vergangenen Tages. „Am schlimmsten ist es, die Buntstifte anzuspitzen“, seufzt Randi Friedrich. Aber notwendig: Rund 40 Kinder besuchen täglich die OGS, und die wollen malen – mit spitzen Stiften.

Smileys für die Hausaufgaben

Wenn um 11:30 Uhr die Erstklässler kommen, wird es langsam lebendig im OGSRaum. Meistens geht Sebastian erst mit ihnen zum Toben auf den Schulhof: „Nach dem langen Stillsitzen brauchen sie das! Schließlich ist Schule für die Sechsjährigen noch eine relativ neue Erfahrung.“ Im Anschluss an den Frischluft-Kick sind Hausaufgaben dran. Die beiden Freiwilligen geben, wenn nötig, Hilfestellung. Am Ende wird kontrolliert – und abgezeichnet, damit die Eltern zu Hause Bescheid wissen, dass alles erledigt ist. Heiß begehrt sind die Sternchen-Stempel, die Smileys und die „Gut gemacht“-Kommentare, die Randi und Sebastian großzügig in den Heften verteilen. Spätestens zum Mittagessen um Eins sind auch die „großen“ Zweit- bis Viertklässler eingetrudelt. „Gott sei Dank, dass es die Bufdis gibt“, dieser Stoßseufzer von Evelyn Föcking, Leiterin der OGS, kommt von Herzen. Die Erzieherin ist für die gesamte Organisation zuständig – von der pädagogischen Förderung einzelner Kinder über die Personalplanung bis hin zur Bestellung des Mittagessens. Für Spiel und Spaß bleibt da wenig Zeit – und die ist doch dringend notwendig, denn die Kinder, die in der Regel bis 16 Uhr in der Schule bleiben, brauchen feste Bezugspersonen, die sich mit ihnen beschäftigen. Und die Personaldecke der von der Caritas betriebenen OGS ist dünn. „Früher haben unsere Zivis sehr viel aufgefangen“, so Evelyn Föcking. „Die Nachricht vom Wegfall der Wehrpflicht – und damit auch des Zivildienstes – hat mir einige schlaflose Nächte bereitet.“

Wichtige Erfahrungen sammeln

Doch jetzt gibt es den Bufdi. Und der ist eine echte Erfolgsgeschichte. Denn nicht nur soziale Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Seniorenheime oder Behindertenheime profitieren von den Freiwilligen. Auch Sebastian Averdiek und Randi Friedrich machen wertvolle Erfahrungen. Beide wollen Lehrer werden und haben direkt nach dem Abitur keinen Studienplatz bekommen. „Der tägliche Umgang mit den Kindern hier hat mich in der Berufswahl gestärkt“, betont die 20-jährige Randi, die Grundschulpädagogik studieren möchte. Und auch Sebastian, 19 Jahre, stellt fest: „Hier lernt man, was es heißt, sich bei Kindern durchzusetzen – und trotzdem eine gute Beziehung zu ihnen zu haben. Das kann ich als Lehrer am Gymnasium später gebrauchen.“

Der Nachmittag in der OGS ist den Arbeitsgemeinschaftengewidmet. Im Angebot gibt es Sport, Basteln oder Musizieren. Randi werkelt mit den Kindern des ersten und zweiten Jahres an Fensterbildern, Sebastian plant mit den Drittklässlern eine Theater-AG. Auf keinen Fall gespielt werden darf „Romeo und Julia“, denn die müssen sich ja küssen. „Iiiihhhh!!“ quieken die Achtjährigen. Alle sind begeistert von „ihren“ Bufdis. „Evelyn ist nett, aber sie hat immer so viel zu tun“, sagen Leena, Kira und Amelie. „Sebastian hat richtig viel Zeit. Er kann super Mathe erklären, bringt uns Volleyballspielen bei und nimmt uns auch schon mal Huckepack, wenn wir hingefallen sind!“ Der Arbeitstag endet in der Regel um 16 Uhr, wenn die OGS ihre Pforten schließt. llerdings kommt es schon mal vor, dass eine Mutter oder ein Vater es nicht rechtzeitig aus dem Büro schafft. „Dann bleiben Randi oder Sebastian hier, bis alle Kinder abgeholt sind“, erläutert Evelyn Föcking. Wie gut, dass es die Bufdis gibt!]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/freiwilligendienst_der_bufdi_das_unbekannte_wesen_318.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-04-12 11:43:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Infos zum Bundesfreiwilligendienst</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Wo kommen Bufdis zum Einsatz?

Bundesfreiwillige werden in den verschiedensten Einrichtungen und Arbeitsfeldern gesucht, etwa in Krankenhäusern, Altersheimen, Kinderheimen, Kindertagesstätten und Schulen, Sportvereinen, Museen und anderen Kultureinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, des Zivil- oder Katastrophenschutzes oder des Umwelt- und Naturschutzes. Im Unterschied zum Freiwilligen Sozialen Jahr kann der Bundesfreiwilligendienst nicht im Ausland geleistet werden, er gilt nur für Deutschland.

Wer kann sich bewerben?

Jeder, der seine Vollschulzeitpflicht erfüllt hat, kann sich für den Bundesfreiwilligendienst bewerben, es gibt keine Altersbeschränkung nach oben. Auch der erworbene Schulabschluss spielt keine Rolle.

Ist ein Bufdi sozialversichert?

Während des Dienstes gelten für die Freiwilligen die gleichen Bedingungen wir für Beschäftigte oder Auszubildende, das heißt, sie sind Mitglied der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Die Eltern eines Bufdi haben weiterhin Anspruch auf Kindergeld.

Haben Freiwillige einen Vorteil bei der Vergabe von Studienplätzen?

Das hängt ganz von der Art des Auswahlverfahrens einer Hochschule ab. In der Regel bekommen ehemalige Bufdis für den geleisteten Dienst Bonuspunkte gutgeschrieben, die ihnen einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern verschaffen.

Bekommt ein Bufdi Geld?

Während der Zeit des Dienstes erhalten die Beschäftigten ein Taschengeld von maximal 330 Euro, die konkrete Höhe wird mit der Einsatzstelle geregelt. Unterkunft und Verpflegung werden, wenn notwendig, gestellt. Der gesetzliche Urlaub beträgt mindestens 24 Tage.

Wie lange dauert der Dienst?

Der Dienst dauert in der Regel ein Jahr, in Ausnahmefällen auch sechs beziehungsweise bis zu 18 Monaten. Freiwillige unter 27 Jahren verpflichten sich in der Regel zu einer Tätigkeit, die 40 Wochenstunden umfasst. Oberhalb dieser Altersgrenze ist auch eine Teilzeitbeschäftigung von 20 Wochenstunden möglich.

Gibt es eine Ausbildung über den eigentlichen Dienst hinaus?

Während des einjährigen Dienstes ist die Teilnahme an 25 Seminartagen verpflichtend. Die Seminare bereiten die Freiwilligen auf ihre Tätigkeit vor und helfen ihnen, Eindrücke auszutauschen und Erfahrungen aufzuarbeiten. Auch Seminare zur allgemeinen politischen Bildung sind Teil dieses Pflichtprogramms.

Ich möchte mich für den Freiwilligendienst bewerben.
Wo finde ich eine passende Stelle?

Wer ein Bufdi werden möchte, muss sich zunächst selbst um eine Einsatzstelle bemühen. Entweder spricht er in Frage kommende Einrichtungen direkt an oder er schaut sich auf der Stellenbörse unter www.bundesfreiwilligendienst.de um.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/infos_zum_bundesfreiwilligendienst_317.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-04-12 11:37:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienplatzabsage – was nun? Wartezeit sinnvoll nutzen!</title>
		<description><![CDATA[Heute noch in der Abi-Klausur, morgen schon im Hörsaal? Das klappt nicht immer, denn viele beliebte Studienfächer haben hohe Zulassungsbeschränkungen. Manche Abiturienten, die jenseits der Traumnote 1,0 die Schule beenden, müssen sich auf eine längere Wartezeit bis zum Studium gefasst machen.]]></description>
		<text><![CDATA[Aber eine solche Zwangspause hat viele Vorteile – denn egal, ob Praktikum, Freiwilligendienst, Auslandsaufenthalt oder eine Ausbildung – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Keine Vorlesung der Welt kann die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erlebnisse vermitteln. Sogar Personalentscheider schätzen es, wenn der Lebenslauf eine solche „Orientierungsphase“ enthält – beweist es doch, dass sich der Bewerber auf Neues eingelassen und an Lebenserfahrung gewonnen hat. StudiInfo stellt die interessantesten Möglichkeiten vor. Um den ersehnten Studienplatz trotz Praktikum oder Auslandsaufenthalt im Auge zu behalten, sollten Schulabsolventen auf die Anzahl ihrer Wartesemester achten. Diese werden in Halbjahren gerechnet, die seit dem Abitur verstrichen sind. Aber Vorsicht: Wer während der Wartezeit an einer deutschen Hochschule immatrikuliert ist, bekommt diese Zeit eines „Parkstudiums“ nicht angerechnet.

Vorsemesterkurse für Mediziner

Für angehende Mediziner ist es sinnvoll, in einer kurzen Übergangszeit so genannte Vorsemesterkurse zu belegen. Eine interessante, wenn auch kostenpflichtige Möglichkeit bietet das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an. Der viermonatige Vorbereitungskurs auf ein naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium vermittelt einen Überblick über Gebiete wie Biologie, Chemie, Physik, Anatomie des Menschen, Histologie, Zytologie oder Hämatologie. Schulabgänger können dort eventuelle Wissenslücken schließen und die Voraussetzungen für ein zügiges Studium schaffen. Inzwischen gibt es auch kostenpflichtige Vorbereitungskurse von kommerziellen privaten Anbietern wie der Prometheus Akademie in Berlin.

Berufsausbildung: Ein Gewinn fürs ganze Leben

Wenn die Wartezeit länger dauert – und das ist in der Regel der Fall – kann auch eine komplette Ausbildung eine sinnvolle Investition in die Zukunft sein. Schulabgänger, die vom Arztberuf träumen, haben da vielfältige Möglichkeiten. Die Tätigkeit eines Rettungsassistenten etwa bietet bereits spannende Einblicke in den erhofften späteren Beruf. Diese Nothelfer sind bei einem Erste-Hilfe-Einsatz meist als Erste vor Ort. Sie versorgen die Verletzten mit Sauerstoff, führen Herzmassagen durch, leisten Geburtshilfe und bereiten alles für das Eintreffen des Arztes vor. Die Ausbildung ist bundeseinheitlich geregelt: Im ersten Jahr werden die künftigen Nothelfer an einer anerkannten Schule theoretisch ausgebildet, im zweiten Jahr leisten sie aktiven Dienst in einer Lehrrettungswache. Für das erste Ausbildungsjahr fallen Gebühren von durchschnittlich 285 Euro pro Monat an. „Diese Kosten relativieren sich aber schnell“, weiß Ingo Kolmorgen, Leiter der Rettungsassistentenschule Med-Ecole aus Kiel. „Unsere Schüler können Bafög beantragen oder einen sehr günstigen Bildungskredit aufnehmen. Bereits im zweiten Ausbildungsjahr bekommen sie dann eine Ausbildungsvergütung von circa 1000 Euro monatlich.“ 40 Prozent der Schüler von Kolmorgen sind Abiturienten, viele sehen die Ausbildung als nützliche und intensive Vorbereitung auf ein Medizinstudium. „In wenigen anderen Gesundheitsberufen sind die Absolventen so schnell so nah dran an der Praxis“, so Kolmorgen. Weiterer Vorteil: Medizinstudenten, die eine Ausbildung zum Rettungssanitäter vorweisen können, sind bei Einsätzen in einer Rettungswache äußerst gern gesehen. Somit bietet sich ihnen eine gute Gelegenheit, ihr Studium zu finanzieren. Wer nach erfolgter Ausbildung kein Studium hinterherschieben möchte, hat als Rettungsassistent beste Berufsaussichten. Aufgrund der Reformen im Gesundheitswesen, gewinnt der Beruf zunehmend an Bedeutung, die Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind vielfältig.

Auch die Ausbildung zum Gesundheitsund Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum Einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt, werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive Pflegepraktikum. Auch beliebt und sinnvoll ist die Ausbildung zum Medizinisch-technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Auslandspraktikum: Den Duft der großen weiten Welt schnuppern

Ebenso ist e in Aufenthalt im Ausland ein echter Gewinn: Schulabgänger oder Studierende lernen fremde Kulturen und interessante Menschen kennen, gewinnen erste Berufserfahrung, und polieren ihren Lebenslauf ordentlich auf. Angehende Mediziner profitieren gleich doppelt, denn in der Regel erkennen deutsche Universitäten einen Arbeitsaufenthalt an einem Krankenhaus in China, Indien, Mexiko oder anderen Ländern als Pflegepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienplatzabsage_was_nun_wartezeit_sinnvoll_nutzen_316.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2012-04-12 11:35:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gute Vorbereitung zahlt sich aus: Medizinertest erhöht Chancen auf Studienplatz</title>
		<description><![CDATA[Arzt oder Ärztin zu werden ist für viele Abiturienten ein Traum. Leider im wahrsten Sinne des Wortes: Angesichts eines NC von oftmals 1,0 oder alternativ zwölf Semestern  Wartezeit, müssen viele Schulabgänger schon „traumhafte“ Bedingungen erfüllen, um ein Medizinstudium aufnehmen zu können. Die doppelten Abiturjahrgänge, die 2012 die Schulen in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Brandenburg und Hessen verlassen, verschärfen das Problem. Trotzdem: Wer zäh an seinem Berufswunsch festhält, kann es schaffen. Ein möglicher Weg führt über den Medizinertest.]]></description>
		<text><![CDATA[Beispiel Humanmedizin: Hier setzen die Medizinischen Fakultäten der Universitäten in Bochum, Erlangen- Nürnberg, Freiburg, Halle (Saale), Heidelberg, Heidelberg-Mannheim, Leipzig, Lübeck, Mainz, München, Oldenburg, Tübingen, Ulm und Würzburg auf den freiwilligen „Test für medizinische Studiengänge“ (TMS). Je nach hochschuleigenen Kriterien in unterschiedlichen Gewichtungen fließt das Ergebnis des Tests in das eigene Auswahlverfahren der Hochschulen ein. Die Teilnahme lohnt in jedem Fall, denn eine Verschlechterung der Chancen gegenüber einem Bewerber, der am TMS nicht teilgenommen hat, ist nicht möglich – auch wenn das TMS-Ergebnis nicht gut ausfällt. Bewerber, die am Test teilgenommen und sehr gut abgeschnitten haben, können sich dagegen auch mit einer mittleren Abiturnote vor jenen Abiturienten mit sehr gutem Durchschnitt platzieren, die kein Testergebnis vorweisen können. In allen anderen Quoten (etwa Abiturbestenquote, Wartezeitquote, Zweitstudienbewerber-Quote) ist der Test dagegen nicht relevant.

Auf dem Prüfstand: naturwissenschaftliches Verständnis

Der Test, der sich an dem bis 1997 verbindlichen „Medizinertest“ orientiert, untersucht die Studierfähigkeit der Probanden und prüft ihr Verständnis für naturwissenschaftliche und medizinische Problemstellungen. Die Teilnehmer müssen komplexe Informationen aus längeren Texten, Tabellen oder Grafiken erfassen und korrekt interpretieren. Auch ihre Merkfähigkeit, die Genauigkeit der visuellen Wahrnehmung, das räumliche Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit zu konzentriertem und sorgfältigem Arbeiten werden untersucht. Nicht relevant sind dagegen fachspezifische Kenntnisse.
Gegen eine Gebühr von 50 Euro kann der Test, der sich über einen ganzen Tag hinzieht, an unterschiedlichen Orten in Deutschland abgelegt werden – allerdings nur ein einziges Mal. Wiederholungen sind ausgeschlossen. Die Prüfungstermine liegen jedes Jahr Anfang bis Mitte Mai – also zu einer Zeit, in der viele Abiturienten ohnehin mitten in den Prüfungen stecken. Ob das ein Vorteil ist, weil man ohnehin den ganzen Tag lernt, oder sich die zusätzliche Menge an Lernstoff eventuell negativ auf die Abiturnote auswirkt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Mit dem Testergebnis, das ab ca. Anfang Juli mitgeteilt wird, können sich Studieninteressierte bei der Stiftung für Hochschulzulassung und gegebenenfalls – je nach Auswahlverfahren – direkt bei ihrer Wunschhochschule bewerben.

Bessere Aussichten durch intensive Vorbereitung

Ob angehende Mediziner den Test mitten im Abi absolvieren oder ein Jahr später – eine gründliche Vorbereitung lohnt in jedem Fall. Da er nur einmal abgelegt werden kann, gilt das Ergebnis dauerhaft, auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Prüflinge sollten wissen, wie der Testtag abläuft und welche Bearbeitungsstrategien für die verschiedenen Aufgabengruppen hilfreich sind. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite www.tms-info.org wird unter dem Navigationspunkt „Vorbereitung“ eine Informationsbroschüre zum Download angeboten. Interessenten erfahren dort mehr über die Art der einzelnen Aufgaben, können anhand der vorgestellten Beispiele üben und erhalten Tipps zur Lösung von verschiedenen Aufgaben. Außerdem bieten die Entwickler des Medizinertests, die Firma ITB Consulting, mit dem Vorbereitungspo rtal www.medizinertest-vorbereitung.de eine weitere Möglichkeit, die Chancen auf ein gutes Abschneiden zu erhöhen. Gegen Gebühr können dort zwei komplette Versionen früherer Tests genutzt werden, um den Ernstfall zu simulieren. Der Vorteil: über 360 authentische Aufgaben und im Anschluss eine ausführliche Rückmeldung zur Leistung unter Berücksichtigung der echten Bewertungskriterien.

Nähere Informationen
www.tms-info.org
www.hochschulstart.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/gute_vorbereitung_zahlt_sich_aus_medizinertest_erhoeht_chancen_auf_studienplatz_315.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_12_02_big.jpg</image_kl>
		<guid>315</guid>
		<pubdate>2012-04-12 11:29:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein Beruf – drei Ausrichtungen: Medizinisch-technische Assistenten</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Medizinisch-technischer Assistent – Funktionsdiagnostik (MTAF)

Die Absolventen dieser Fachrichtung untersuchen Patienten eigenständig mithilfe verschiedener medizinischer Geräte. Sie analysieren die Funktion von menschlichen Organen wie Lunge, Herz oder Leber, kontrollieren Seh- und Riechvermögen oder die Funktionalität der Blutgefäße. Die Assistenten haben direkten Kontakt zu den Patienten – Einfühlungsvermögen ist daher eine wichtige Voraussetzung für diesen Beruf. Ferner müssen sie präzise arbeiten und technisches Verständnis mitbringen, um die Messgeräte bedienen zu können.

Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent (MTLA oder MTA-L)

MTLA untersuchen Körpergewebe und Körperflüssigkeiten wie Blut, Urin oder Organproben im Labor. Sie entnehmen diese Proben beim Patienten teilweise selbst oder assistieren den zuständigen Ärzten dabei. Um ihre Tätigkeit ausüben zu können, müssen MTLA komplexe Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten chemischer Reaktionen verstehen können. Sie brauchen daher das Interesse und die Fähigkeit zu abstraktem theoretischem Arbeiten. Ferner haben sie direkten Kontakt zu Patienten mit gegebenenfalls schweren Erkrankungen – ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit zu sozialer Interaktion ist für diesen Beruf daher unabdingbar.

Medizinisch-technischer Radiologieassistent (MTRA oder MTA-R)

Medizinische Assistenten mit der Ausrichtung Radiologie führen nuklearmedizinische Untersuchungen, Computertomografien, Magnetresonanztomografien sowie Strahlentherapien durch. Sie erstellen im Auftrag des behandelnden Arztes Röntgenaufnahmen des menschlichen Körpers, um Knochenbrüche oder krankhafte Veränderungen sichtbar zu machen. Dafür stellen sie die Anlagen und Apparate ein und bedienen sie, treffen die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen, dokumentieren die Untersuchung und speichern die digitalen Daten. Hierfür sollten angehende MTRA technisches Verständnis, Präzision, die Fähigkeit, abstrakte Zusammenhänge zu analysieren und Einfühlungsvermögen für den Umgang mit Patienten mitbringen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ein_beruf_drei_ausrichtungen_medizinisch-technische_assistenten_314.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_12_02_big.jpg</image_kl>
		<guid>314</guid>
		<pubdate>2012-04-12 11:23:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ausbildungsberufe im medizinischen Bereich: Es muss nicht immer der Dr. med sein</title>
		<description><![CDATA[Das Medizinstudium ist heiß begehrt – verspricht es doch eine spannende Studienzeit und später sehr gute Berufsaussichten, ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld, angemessenes Einkommen und hohes soziales Prestige. Kein Wunder, dass viele Abiturienten sich für das beliebte Fach einschreiben wollen. Und genau hier liegt das Problem, denn die Menge der Bewerber übertrifft die Zahl der verfügbaren Studienplätze um ein Vielfaches.]]></description>
		<text><![CDATA[Klar ist also, dass nicht jeder seinen Traumberuf wird verwirklichen können. Doch das bedeutet keinesfalls das Ende allen Wunschdenkens: Ausbildungsberufe im medizinnahen Bereich bieten interessante Perspektiven. Den Menschen zuhören, sie untersuchen, die Ergebnisse dokumentieren und die Patienten mit der passenden Therapie unterstützen – dies ist nicht nur studierten Ärzten vorbehalten. Eine mögliche Alternative zum Medizinstudium ist der Beruf des medizinischtechnischen Assistenten (MTA). Diese Sammelbezeichnung fasst in der Humanmedizin drei verschiedene Fachrichtungen zusammen: Assistenten arbeiten in der Funktionsdiagnostik, im Laboratorium oder in der Radiologie. Die Ausbildung für alle Schwerpunkte dauert jeweils drei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Die angehenden Assistenten pauken die Theorie an Berufsfachschulen und werden in Kliniken, bei niedergelassenen Ärzten, in Labors, Prüfstationen oder Forschungseinrichtungen praktisch ausgebildet. Wer nach absolvierter Ausbildung noch an seinem Traum „Medizinstudium“ festhält, der hat gute Karten, über die Wartezeit den begehrten Studienplatz zu bekommen. „Der Beruf des MTA ist ein guter Einstieg in die Medizin für Abiturienten, die nicht sofort einen Studienplatz erhalten haben“, weiß Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. „Allerdings sollten sich die Bewerber vor Augen halten, dass Medizin ein sehr theoretischer Studiengang ist. Parallel zu einer praktisch orientierten Ausbildung empfiehlt es sich daher, die Fähigkeit zum abstrakten Denken unbedingt zu pflegen und weiter zu entwickeln – zum Beispiel durch das Erlernen einer Fremdsprache. Dann ist die Umstellung später im Hörsaal nicht mehr so groß.“

Über Umwege zum Traumstudium

Einen anderen Weg gegangen ist Carolin Droste. Unmittelbar nach ihrem Abitur bekam sie über das Losverfahren einen Studienplatz für Medizin in Marburg. „Als die Zusage kam, absolvierte ich gerade ein Praktikum im Kreißsaal eines Krankenhauses in Meschede“, berichtet die heute 30-Jährige. „Diese Arbeit machte mir großen Spaß, zudem fühlte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht reif für ein Medizinstudium.“ Sie sagte den Studienplatz ab – wenn auch zum Teil schweren Herzens. Und trat erst einmal in familiäre Fußstapfen: Carolin Drostes Mutter und Schwester arbeiten als Hebammen, ihre Mutter führt eine eigene Praxis. „Durch meine private Situation und das Praktikum wusste ich, was auf mich zukam. Ich war mir sicher, dass ich in diesem Beruf arbeiten möchte.“ Sie absolvierte eine dreijährige Ausbildung an der Hebammenschule in Ahlen. Ähnlich wie Krankenpfleger, bekommen auch angehende Hebammen bereits während der Lehrzeit ein Gehalt, so dass die Finanzierung gesichert war. Nach ihrer Ausbildung arbeitete Carolin Droste knapp zwei Jahre in dem Beruf, „der sicherlich ein Traumberuf war und ist. Mir gefällt die große Vielfalt – Hebammen leisten Geburtshilfe und betreuen Frauen während und nach einer Schwangerschaft. Sie können einerseits in Kranken- oder Geburtshäusern arbeiten, haben andererseits die Option, eine eigene Praxis zu eröffnen. Aber das Medizinstudium spukte nach wie vor in meinem Kopf.“ Zum Sommersemester 2007 bewarb sie sich erneut um einen Studienplatz, diesmal unter anderem an der Universität Münster. Da sie zu diesem Zeitpunkt die erforderlichen zwölf Wartesemester erfüllte, war die Zusage aus Münster zwar keine riesige Überraschung mehr, aber eine hochwillkommene. „Ich hatte damals den Punkt erreicht, an dem ich meine Kenntnisse und Fertigkeiten unbedingt weiter ausbauen wollte“, schildert die junge Frau, die ihr Medizinstudium bisher in der Regelstudienzeit absolviert hat. In wenigen Wochen beginnt sie ihr Praktisches Jahr in einem Krankenhaus in Unna und wird dort unter anderem in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe arbeiten. „Die Frauenheilkunde interessiert mich, es war eine faszinierende Erfahrung, mittlerweile rund 150 Babys auf die Welt geholfen zu haben. Daher strebe ich auch eine Facharztausbildung auf diesem Gebiet an. Meine Erfahrungen als Hebamme kommen mir dabei sicher zugute.“

Medizinische Handwerksberufe

Noch medizinischer Beruf oder schon Handwerk? Diese Frage stellen sich möglicherweise Abiturienten, die über eine Ausbildung zum Optiker oder Hörgeräteakustiker nachdenken. Letztendlich ist die Antwort unerheblich, solange der Beruf den Neigungen und Fähigkeiten entspricht und Spaß macht. Beide Ausbildungen sind nach der Handwerksordnung geregelt. Sie dauern drei Jahre und finden in Meisterbetrieben des jeweiligen Handwerks sowie parallel in der Berufsschule statt. Angehende Optiker lernen, wie sie Sehhilfen herstellen und individuell anpassen. Sie beraten Kunden, verkaufen und reparieren Brillen. Hörgeräteakustiker passen Hörsysteme an die Bedürfnisse ihrer Kunden an. Sie führen Hörtests durch, stellen passgenaue Hörhilfen her und reparieren diese. Wer im Anschluss kein Studium und gegebenenfalls den Beruf des Augenarztes oder des Hals-Nasen-Ohrenarztes anstrebt, kann sich zum Handwerksmeister fortbilden und ein eigenes Geschäft eröffnen. Ideal für diesen Werdegang ist es, wenn neben dem medizinischen auch ein kaufmännisches Interesse vorhanden ist.

Staatexamen in der Tasche und doch kein Arzt?

Und was ist mit den Glücklichen, die einen Studienplatz ergattert und nach Jahren harter Arbeit ihr medizinisches Staatsexamen in der Hand halten? Sind Promotion, Facharztausbildung und schließlich die Karriere im Krankenhaus oder die eigene Praxis der einzige Weg für Absolventen? Keineswegs, denn Mediziner sind auch in anderen Berufsrichtungen gefragt. Wer neben dem Interesse für Medizin auch ein Faible fürs Schreiben hat, sollte über Medizinjournalismus nachdenken. Da die Berufsbezeichnung „Journalist“ nicht geschützt ist, darf sich im Prinzip jeder so nennen. Angehenden Wissenschaftsjournalisten ist aber anzuraten, auch als fertige Mediziner noch ein Volontariat bei einer Zeitung oder ein Studium an einer Journalistenschule zu absolvieren. Denn die sprichwörtliche „gute Schreibe“ reicht nicht aus – auch das Texten ist ein Handwerk, dessen Regeln es zu erlernen gilt. Im Anschluss bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten bei Fachzeitschriften, wissenschaftlichen Ressorts von Printmedien, Funk und Fernsehen oder in der Öffentlichkeitsarbeit.
Ein attraktiver Berufsweg für kaufmännisch orientierte Mediziner ist der des Krankenhausmanagers. Als solcher hat er nicht nur die Gesundheit der Patienten, sondern auch die Rentabilität des Krankenhauses als Dienstleistungsbetrieb im Blick. Die Manager kontrollieren das Budget, legen fest, wo investiert und wo eingespart werden muss und sorgen dafür, dass der Betrieb gewinnbringend arbeiten kann. Fertige Mediziner müssen sich in jedem Fall die notwendigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse aneignen. Einige Hochschulen bieten Krankenhausmanagement als spezielles Aufbaustudium oder als Schwerpunkt innerhalb eines BWL-Studiums an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ausbildungsberufe_im_medizinischen_bereich_es_muss_nicht_immer_der_dr_med_sein_313.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>Maike Kaijo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_12_02_big.jpg</image_kl>
		<guid>313</guid>
		<pubdate>2012-04-12 11:19:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Editorial</title>
		<description><![CDATA[Abiturienten der 50er bis 80er Jahre hatten es noch einfach:
Sie wurden entweder Arzt, Jurist, Lehrer oder Pfarrer, und mussten sich weder Sorgen um einen Studienplatz, noch um spätere Berufsaussichten machen.]]></description>
		<text><![CDATA[Das ist, zugegeben, sehr überspitzt formuliert. Aber es veranschaulicht doch den großen Kontrast zu der ungeheuren Vielfalt an Berufs- und Ausbildungswegen, die heutigen Schulabsolventen offen steht. Im Wintersemester 2011/2012 boten allein deutsche Hochschulen 15 278 verschiedene Studiengänge an, 85 Prozent von ihnen enden mit dem Bachelor- beziehungsweise dem Masterabschluss. Dem gegenüber stehen 348 anerkannte Ausbildungs berufe und eine unübersichtliche Vielzahl an Lehrgängen, Kursen, Seminaren oder Jobmöglichkeiten.

Um sich in diesem Dschungel der Möglichkeiten zurechtzufinden, kann ein wenig Orientierungshilfe nicht schaden. Das möchte StudiInfo mit dieser Ausgabe leisten. Im Titelthema „Medizinische Berufe“ schildert eine junge Medizinstudentin ihren Weg von der Ausbildung zur Hebamme bis in den Hörsaal. Junge Freiwillige, die ein Jahr lang Dienst an einer Ganztagsschule leisten, berichten aus ihrem Alltag. Zudem zeigen wir viele Möglichkeiten für junge Menschen, die nicht sofort einen Studienplatz bekommen haben, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Auch das „Duale Studium“, also der kombinierte Weg einer Ausbildung plus begleitendem Studium, ist ein großes Thema in diesem Heft.

Eins haben wir bei unseren Recherchen gelernt: Ein einmal eingeschlagener Weg ist niemals eine Sackgasse, stets eröffnen sich weitere Möglichkeiten. Eine ausgebildete Krankenpflegerin studiert am Ende doch noch Medizin. Die Enttäuschung über die Studienplatzsabsage wird durch die vielfältigen Erfahrungen während eines Auslandspraktikums mehr als aufgewogen. Egal, für was sich junge Menschen heute entscheiden: Sie sind, anders als frühere Generationen, damit niemals am Ende ihres Weges angelangt oder für alle Zeiten auf einen Beruf festgelegt. Das ist bei all der Unübersichtlichkeit und Vielfalt die gute Nachricht.

Lust auf noch mehr Wissenswertes zum Thema Studium und Berufswahl? Dann schaut doch mal auf unsere Webseite www.studentenpilot.de.

Viel Spaß beim Lesen und einen guten Start ins Studentenleben wünscht Euch die STUDIInfo-Redaktion.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/editorial_312.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_12_02_big.jpg</image_kl>
		<guid>312</guid>
		<pubdate>2012-04-11 14:20:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auf zu fernen Ufern: Studium im Ausland erweitert die persönlichen und fachlichen Kompetenzen</title>
		<description><![CDATA[Studieren heißt heute mehr als Lernen an der heimischen Hochschule – internationale Mobilität ist gefragt! Längst gehört ein längerer Aufenthalt im Ausland in vielen Branchen zum Anforderungsprofil.]]></description>
		<text><![CDATA[&quot;Ob Auslandssemester, Jahresaufenthalt, Praktikum, Sprachkurs oder Recherchearbeit. Nicht nur fachliche Gründe sprechen für den Blick und den Sprung über den Tellerrand&quot;, weiß die Kampagne 'go out! studieren weltweit' des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Bundesministerium für Bildung und Forschung. Sie möchte Studierende motivieren, etwas zu wagen. Auslandserfahrung ist heute zum wichtigen Bestandteil der Vita eines Bewerbers geworden. In vielen Berufen sind im Zeichen der Globalisierung international erfahrene Mitarbeiter gefragt – „kulturelle Kompetenz“ heißt das Zauberwort. Nicht nur die fachliche Seite profitiert von einem Auslandsaufenthalt. Übereinstimmend berichten Studierende vom persönlichen Gewinn. Wer in einem fremden Kulturkreis gelebt und neue Menschen kennen gelernt hat, kann ein großes Plus an Lebenserfahrung vorweisen.

Du bist nicht allein!

Bei der Organisation eines Auslandsaufenthalts ist niemand auf sich alleine gestellt: Viele Anlaufstellen helfen Studenten, das Auslandsstudium oder -semester zu realisieren. An erster Stelle steht die Frage, in welchem Land man studieren möchte. USA, Kanada, England, Australien, Neuseeland, Japan, Frankreich, Spanien, Schweden, Schweiz oder die Niederlande gehören zu den gefragtesten und begehrtesten Reisezielen. Argumente für und wider ein Land sind unter anderem abhängig von den Zielen jedes Einzelnen. Wer eine Fremdsprache studiert, sollte natürlich dort einen Auslandsaufenthalt absolvieren, wo diese Sprache gesprochen wird. Oder locken Studiengänge, die nicht NC-beschränkt sind, in die Fremde? Das sind Fragen, die es zu klären gilt, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen.

Planung ist alles

Als nächstes steht die Wahl der richtigen Universität auf dem Programm, und ein Zeitplan muss erstellt werden: Will man nur ein Auslandssemester absolvieren, oder soll das komplette Studium bis zum Abschluss durchgezogen werden? Erste Anlaufstelle für solche Fragen ist das Akademische Auslandsamt (Forgein Office) der Hochschulen. Dort gibt es umfassende Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Natürlich können und sollten auch Kommilitonen gefragt werden, die bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich haben – Erfahrungsberichte können bei der Entscheidung ungemein hilfreich sein, ob und wo jemand im Ausland studieren möchte. Mittlerweile stillen auch zahlreiche Internetportale, etwa www.daad.de (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), www.kmk-pad.org (Pädagogischer Austauschdienst), www.college-contact.com oder www.auslandsstudium.net, die erste Neugier bei Fernweh. Dort gibt es oft auch Auskünfte zu Programmen wie ERASMUS, Informationen zu Stipendien und Studienangeboten, detaillierte Erfahrungsberichte und Checklisten.

Wohngemeinschaften üblich?

Bevor die Koffer gepackt werden, sollte bereits die Unterkunft organisiert werden. Nicht in jedem Land sind Wohngemeinschaften üblich. Daher empfiehlt es sich, vorher schon einmal abzuklären, welche Möglichkeiten zur Auswahl stehen. In den meisten Fällen sind Wohnheime die einfachste Lösung. Die Zimmer sind in der Regel möbliert, so dass kein Inventar benötigt wird – und günstiger als eine eigene Wohnung ist es allemal.

Förderprogramme und Stipendien

Apropos Geld: Der Aufenthalt im Ausland muss selbstverständlich finanziert werden. Förderprogramme und Stipendien erleichtern das Studium in der Fremde erheblich, aber nicht jeder erfüllt die dafür nötigen Anforderungen und Voraussetzungen. Oft gibt es allerdings die Möglichkeit, Ausland-BaföG zu beantragen. Wer in Deutschland BaföG bekommt, kann seine Ansprüche in der Regel auch im Ausland geltend machen. Das Portal www.studis-online.de rät: „Wer im Inland nur deshalb kein BAföG erhält, weil seine Eltern zu viel verdienen, sollte es auf jeden Fall mit einem Antrag auf Auslandsförderung versuchen, weil die Förderbeträge höher sind, als im Inland.“
 
Alles klar?

Dann kann‘s ja losgehen. Noch ein Tipp: Es ist immer gut, sich schon vor Beginn der Reise mit den entsprechenden Landesgepflogenheiten, Sitten und kulturellen Eigenheiten vertraut zu machen. Das kann einem so manche Peinlichkeit ersparen. ]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auf_zu_fernen_ufern_studium_im_ausland_erweitert_die_persoenlichen_und_fachlichen_kompetenzen_311.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>311</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:21:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Info: Alternative Bundesfreiwilligendienst - Bundesfreiwilligendienst ersetzt Zivildienst</title>
		<description><![CDATA[Am 1. Juli 2011 startete der Bundesfreiwilligendienst (BFD). Dieser soll den Zivildienst ersetzen, der mit dem Aussetzen der Wehrpflicht wegfällt. Der neue Freiwilligendienst möchte auch Frauen und Senioren ansprechen. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze. Bisherige soziale Angebote, wie das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr, bleiben weiter bestehen. ]]></description>
		<text><![CDATA[Künftig sollen 35.000 Männer und Frauen nach Ende der Schulpflicht für den neuen Freiwilligendienst gewonnen werden. Die Aufgaben sind identisch mit denen im Rahmen des Zivildienstes: Der BFD kann in sozialen und ökologischen Gebieten geleistet werden.

Die nach dem Zivildienstgesetz bereits anerkannten Beschäftigungsstellen gelten auch weiterhin für den BFD. Das nun mit erweiterten Aufgaben betraute und umbenannte Bundesamt für Zivildienst erkennt zudem neue Einsatzplätze an, und zwar auch in weiteren Bereichen wie beispielsweise Sport, Integration oder Kultur. Das Amt heißt nun Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Der Bundesfreiwilligendienst wird durch Seminare begleitet.

Er wird selbstverständlich als Wartezeit angerechnet und bei der Studienplatzvergabe berücksichtigt.

Dauer und Entgelt

Der Bundesfreiwilligendienst kann von der Dauer flexibel gestaltet werden. Vorgesehen ist eine Regeldauer von einem Jahr. Möglich sind jedoch auch sechs Monate. 

Maximal darf der Freiwilligendienst zwei Jahre dauern. Aktuell gibt es eine Obergrenze für das Taschengeld beziehungsweise Entgelt in Höhe von 330 Euro. Die Freiwilligen sind sozialversichert. Außerdem werden Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung in vielen Fällen von den Anbietern gestellt oder übernommen.

Alternative - Freiwilliges Soziales Jahr

Im Ausland kann der Bundesfreiwilligendienst nicht abgeleistet werden. Allerdings bleibt die Alternative, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) jenseits der Grenze zu absolvieren. Der BFD wirbt überdies dafür, auch im Rahmen einer Au-pair-Tätigkeit Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Ein noch ziemlich junges Projekt ist der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD). Dabei „können Jugendliche in bestimmten, zugelassenen Organisationen Freiwilligenarbeit im Ausland leisten“, heißt es auf der Internetseite des BFD.

Hier gibt es Informationen

Eine umfangreiche, nach Postleitzahlen sortierte Stellenbörse finden Interessierte auf der Internetseite des BFD (www.bundesfreiwilligendienst.de). Darüber hinaus informieren viele, bundesweit agierende Einrichtungen, in welchen Aufgabenfeldern engagierte Hilfskräfte gesucht werden. 

www.malteser-freiwilligendienste.de

Die Malteser geben Auskunft über Aufgabenfelder, Konditionen und Leistungen und stellen Erfahrungsberichte zur Verfügung.

www.drk.de

In einer eigenen Stellenbörse verschafft auch das Deutsche Rote Kreuz einen Überblick über die Möglichkeiten, das BFD oder das FSJ zu absolvieren.

www.caritas-jobs.de

Auch bei der Caritas haben Interessierte die Chance, den Bundesfreiwilligendienst zu leisten oder auch ein Vorpraktikum zu machen.

www.asb.de/bundesfreiwilligendienst-fuer-jung-und-alt.html

Der Arbeiter-Samariter-Bund teilt – wie andere Institutionen auch – den Bundesfreiwilligendienst in die Altersgruppen 16 bis 26 Jahre und 27 bis 99 Jahre. Alle Informationen gibt es im Netz.

www.awo-freiwillich.de

Erfahrungsberichte, Einsatzstellenbörse, Übersichtskarte und viele Informationen rund um das freiwillige Engagement bietet auch die AWO auf einer eigenen Homepage.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/info_alternative_bundesfreiwilligendienst_-_bundesfreiwilligendienst_ersetzt_zivildienst_310.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_sose_2012_1495.jpg</image>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_sose_2012.jpg</image_kl>
		<guid>310</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:16:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rechtzeitig Alternativen erkennen: „Lotteriespiel“ Studienplatzvergabe</title>
		<description><![CDATA[Eigentlich bedeutet NC („Numerus Clausus“) ja nur, dass die Anzahl der Studienplätze für ein bestimmtes Fach begrenzt ist. In der Realität aber steht dieser Begriff längst für ein komplexes Auswahlverfahren, das niemand mehr so recht durchblickt. Fest steht nur, dass es wesentlich mehr Anwärter als Studienplätze gibt. Und dass die Anzahl der Abiturienten in den kommenden Jahren noch steigen wird. Wie reagieren die Hochschulen auf die veränderte Situation? Und was ist zu tun, um die besten Chancen auf einen Studienplatz zu wahren?]]></description>
		<text><![CDATA[Nach dem Saarland (2009) und Hamburg (2010) haben dieses Jahr Bayern und Niedersachsen ihren doppelten Abitursjahrgang verabschiedet. 2013 wird auch Nordrhein-Westfalen ihrem Beispiel folgen. Schon jetzt scheinen die Universitäten ihr Kapazitätsgrenze erreicht zu haben. „Mit knapp einer halben Million Erstsemester könnte es in diesem Jahr so viele Erstsemster geben wie nie zuvor“, spekulierte die Süddeutsche Zeitung im Sommer. In einer aktuellen Studie der Hochschulexperten von CHE Consult heißt es, die Planzahlen des Bundes und der Länder bis 2015 seien um 216.000 Studienanfänger zu niedrig angesetzt. Statt eines Zuwachses von zusätzlichen 275.000 Studienanfänger müssten in den nächsten drei Jahren annähernd doppelt so viele Erstsemster erwartet werden. Hinzu kommt die ersatzlose Streichung der Wehrpflicht: In einer im September 2010 im Spiegel veröffentlichten Studie von Ulrich Meyer, Statistiker der Hamburger Wissenschaftsbehörde, wurde davon ausgegangen, dass weitere 60.000 junge Männer früher in akademische Ausbildungen entlassen werden würden als angenommen. Die Realität scheint Schwarzmalern Recht zu geben: So bewarben sich für das Wintersemester 2011/12 beispielsweise allein an der Westfälischen WilhelmsUniversität Münster rund 57.600 Anwärter auf 5.490 (eine Quote von 105:1) Studienplätze gegenüber 38.500 Bewerbern für 4.850 Plätze im Vorjahr.

Die Bundesregierung reagierte, indem sie mit dem Hochschulpakt II Milliarden für den Ausbau der Universitäten und Technischen Hochschulen bereitstellte. Zugleich bemüht sich die Stiftung für Hochschulzulassung, das System der Studienplatzvergabe zu vereinfachen.

Bereit sein ist alles

„Man sollte das nicht überbewerten. Es ist ja nicht so, als ob wir die Umstellung nicht hätten kommen sehen“, beruhigt Peter Wichmann von der Pressestelle der Universität Münster. Immerhin seien in Reaktion auf den Hochschulpakt II schon wieder 800 neue Studienplätze geschaffen worden, und für die besonders gefragten Fächer, wie etwa Betriebswirtschaftslehre (BWL), Jura, Kommunikationswissenschaften oder Psychologie, könnten bis 2016 insgesamt 3200 neue Plätze eingerichtet werden. Um die Qualität der Lehre bei steigenden Studentenzahlen weiterhin zu gewährleisten, seien auch neue Lehrräume sowie die Anschaffung neuer Exemplare der wichtigsten Lehrbücher und die Einrichtung weiterer befristeter Lehrstellen vorgesehen. „Bei einigen Fächern ist der Numerus Clausus zwar leicht angehoben worden. Aber im Grunde sind wir auf die neue Situation vorbereitet“, betont Wichmann. Immerhin sei auch die hohe Bewerberzahl nicht absolut zu sehen. Vielmehr würden sich die meisten Studenten für ihren Studiengang gleich an mehreren Universitäten bewerben, um ihre Chancen zu erhöhen. Trotzdem sei es klug, bei jeder Bewerbung zwei alternative Studiengänge und unterschiedliche Fächerkombinationen anzugeben.

Das Dialogorientierte Verfahren: 
Notwendig, aber nicht einsatzbereit

Die Hoffnungen ruhen auf dem Dialogorientierten Verfahren, das im Mai 2010 in Kraft gesetzt wurde: Nachdem bislang von der Stiftung für Hochschulzulassung nur die Studienplätze für Human-, Tier- und Zahnmedizin sowie Pharmazie vergeben wurden, soll nun auch die Vergabe der örtlich zugangsbeschränkten Fächer durch das Portal hochschulstart.de koordiniert werden. Hierdurch werden Bewerber und Sachbearbeiter gleichermaßen von der zeit- und nervenraubenden Prozedur der Nachrückverfahren entlastet. 
 
Alle Bewerber können sich künftig neben der Bewerbung an den Hochschulen selbst auch unter www.hochschulstart.de bei ihren favorisierten Universitäten bewerben. Die Studienplatzvergabe erfolgt dann systematisch in mehreren Koordinations- und Entscheidungsphasen; wer seinen Studienplatz einmal angenommen hat, wird aus dem Verfahren gelöscht, was die weitere Verteilung vereinfacht. „Wichtig ist natürlich, dass möglichst viele Hochschulen teilnehmen, sonst bleibt die Reform wirkungslos“, so Peter Wichmann. Allerdings ist das Verteilungsprogramm, das eigentlich für das kommende Wintersemester in Betrieb genommen werden sollte, noch nicht einsatzbereit. Vorläufig gilt es also noch, sich bei jeder Uni einzeln zu bewerben – lediglich die medizinischen Studiengänge und Pharmazie werden ausschließlich von der Stiftung vergeben.
 
Und wenn es doch nicht klappt

Dass eine Bewerbung nicht zum Erfolg führt, bedeutet natürlich nicht automatisch, dass das erstrebte Fachstudium in unerreichbare Ferne rückt. Ein Fach wie etwa Physik oder Chemie, das an einer Hochschule durch den NC beschränkt wird, kann schon an der nächsten zulassungsfrei sein. Für alle Fälle bieten die meisten Universitäten in ihrer Zentralen Studienberatung (ZSB) Information und Beratung zu möglichen Alternativen an. Wer aber partout an seinem Wunschstudiengang festhalten möchte, sollte sich auf ein oder mehrere Wartesemester einstellen. Dabei gilt: Je mehr Anwärter auf einen Studiengang, desto länger muss jeder einzelne auf seinen Studienplatz warten. Gezählt wird die komplette Zeit ab dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (Abitur), auch Auslandssemester werden angerechnet. Lediglich bereits in Deutschland absolvierte Semester werden abgezogen.

Wartesemster sinnvoll planen

Und natürlich müssen und sollten die Wartesemester nicht einfach „abgesessen“ werden: Vielmehr bietet eine berufliche Ausbildung eine gute Wissens- und Arbeitsbasis für viele akademische Fächer. So kann eine Lehre zur/zum Bankkauffrau/-mann eine wertvolle Grundlage für ein späteres BWL- oder VWL-Studium sein. Auch im Bereich Medizin können in einer Ausbildung, zum Beispiel zum Rettungssanitäter, zur Krankenschwester oder in einem Pflegeberuf, Erfahrungen und Fachkenntnisse gewonnen werden, die an der Hochschule Gold wert sind. Außerdem müssen so vereinzelte Leistungsnachweise und Praxiszeiten, die sonst durch ein zeitraubendes Praktikum zu erbringen wären, „umgangen“ werden. Wer sich spezialisieren möchte, etwa auf Zahnmedizin, sollte sich selbstverständlich auf Stellen in diesem Bereich bewerben. Mitunter hilft auch ein handwerklicher Beruf, den akademischen Weg zum Diplom-Ingenieur einzuschlagen. Maschinenbauern oder Architekten kommt eine praktische Vorbildung garantiert zugute. Eine voruniversitäre Berufsausbildung hat übrigens einen weiteren Vorteil: In dieser Zeit können schon einmal finanzielle Ressourcen geschaffen werden, um sich ein „weicheres Polster“ für die Studienzeit zu schaffen.

Wer eine Sprache studieren möchte, der sollte seine Kenntnisse mit einem Jahr Au-pair, Work &amp; Travel oder bei karikativen Einrichtungen im Ausland erweitern. Diese Alternativen sind äußert attraktiv, schließlich bieten sie nicht nur die Chance, aufregende, neue Kulturen kennen zu lernen, sondern dabei auch noch Geld zu verdienen. Von der Vergütung können zwar keine „Luftsprünge“ gemacht werden, aber häufig reicht es, sich den Aufenthalt größtenteils zu finanzieren. Gute Planung ist dabei natürlich entscheidend, denn der Zeitaufwand für Arbeiten und Reisen sollte in einem fairen Verhältnis stehen. Im Internet stößt man auf viele Anbieter, die Work &amp; Travel-Reisen organisieren. Der Service ist zwar praktisch, da Profis am Werk sind, ist in der Regel allerdings auch mit Kosten verbunden. Auch für Au-pair-Programme kann Auslandserfahrung gesammelt werden. Im Internet tummeln sich zahlreiche professionelle Anbieter, die in der Regel Vermittlungsgebühren erheben. Wer über Au-pair-Kontaktbörsen nach einer Gastfamilie sucht, sollte ebenfalls die Nutzungsbedingungen genau lesen, um Kostenfallen zu entgehen. Wichtige Tipps und eine Liste renommierter Vermittleragenturen bietet die Plattform www.world-of-xchange.de. Selbstverständlich bleibt auch trotz der Abschaffung der Wehrpflicht die Möglichkeit bestehen, zur Überbrückung der Wartezeit den Bundesfreiwilligen Dienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren (siehe Infokasten Seite 13) und sich dort soziale Kompetenzen anzueignen, die in der heutigen Berufswelt – egal in welcher Branche – verstärkt gefordert werden.

Keine Angst vor Plan B

Letzten Endes kann es auch nicht schaden, einen Plan B parat zu haben. Wer unter keinen Umständen mit dem Beginn eines Studiums warten möchte, hat die Wahl, sich für ein anderes Fach zu bewerben, in dem die Aussichten, einen Studienplatz zu bekommen, besser sind. Des Weiteren gibt es Studiengänge, die keinen NC haben. Der Vorteil: Zulassungsfreie Fächer bedeuten quasi eine Studienplatzgarantie, sofern eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) vorliegt und die Bewerbung fristgerecht erfolgt. In seltenen Fällen ist es sogar möglich, dass das Wunschfach, das in den Städten erster Wahl einen NC hat, an einem anderen Standort zulassungsfrei ist. Also Augen offen halten und flexibel sein. Klar ist es toll, in einer interessanten Stadt zu studieren, aber wenn es anderswo sofort losgehen kann, lohnt es sich, die Vor- und Nachteile genau abzuwägen. In diesem Zusammenhang sollte nicht unterschätzt werden, dass gerade an vermeintlich unattraktiven Orten die Lehrbedingungen besser sein könnten, da dort die Studentenzahl vermutlich niedriger ausfällt und somit auch die Hörsäle und Seminare nicht bis auf den letzten Platz überfüllt sind. Außerdem: An kleineren Universitäten verschwindet der Einzelne nicht so schnell in der Anonymität der Masse, der Umgang ist persönlicher und auch der Kontakt zu den Dozenten ist einfacher herzustellen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/rechtzeitig_alternativen_erkennen_lotteriespiel_studienplatzvergabe_309.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>Malte Wulf</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>309</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:11:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Verbessere deine Chancen auf einen Studienplatz durch einen Medizinertest</title>
		<description><![CDATA[1997 abgeschafft, erlebt der Medizinertest eine Renaissance. Zahlreiche Hochschulen haben die Prüfung wieder eingeführt, um einen Teil ihrer Bewerber selbst auszuwählen. Die Teilnahme am Test ist freiwillig. 
Das Ergebnis kann jedoch die Platzierung in den hochschuleigenen Ranglisten verbessern und wird mit der Abiturnote verrechnet, jede Universität legt dafür einen eigenen Schlüssel fest.]]></description>
		<text><![CDATA[Für angehende Medizinstudenten ist der freiwillige Test für medizinische Studiengänge (TMS) somit eine gute Möglichkeit, ihre Chancen auf einen der begehrten Studienplätze zu verbessern. Jeder Kandidat darf nur einmal teilnehmen. Abgefragt wird kein medizinisches Fachwissen. Der Test prüft, inwieweit die Kandidaten über die Fähigkeiten verfügen, die für den Studienerfolg in medizinischen Fächern erforderlich sind.

Wer sich für ein Studium an der medizinischen Fakultät der Universitäten Bochum, Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Heidelberg, Heidelberg/Mannheim, Leipzig, Lübeck, Mainz, Tübingen und Ulm sowie an den zahnmedizinischen Fakultäten der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Mainz, Ulm und Tübingen interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Medizinertest seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Je nach Fakultät fließen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei der Stiftung für Hochschulzulassung (ehemals ZVS) und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallell bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich müssen sich Interessierte über hochschulstart.de für die Fächer Medizin, Pharmazie, Tiermedizin und Zahnmedizin bewerben.

An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen, der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt oder diese im laufenden oder darauffolgenden Schuljahr erhält. Außerdem darf der TMS in Deutschland noch nicht absolviert worden sein. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – wichtige Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum. 

Gute Aussichten durch gründliche Vorbereitung

Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Es ist von Vorteil, wenn man nicht nur weiß, wie der Testtag abläuft, sondern auch, welche Bearbeitungsstrategien bei den verschiedenen Aufgabengruppen hilfreich sind. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite www.tms-info.org wird unter dem Navigationspunkt „Vorbereitung“ eine Informationsbroschüre zum Download angeboten. Interessenten erfahren mehr über die Art der einzelnen Aufgaben, können anhand der vorgestellten Beispiele üben und erhalten Tipps zur Lösung von verschiedenen Aufgaben.

Außerdem bietet der Medizinertest-Entwickler ITB Consulting mit dem Vorbereitungsportal www.medizinertest-vorbereitung.de eine weitere Möglichkeit, die Chancen auf ein gutes Abschneiden zu erhöhen. Gegen Gebühr können dort zwei komplette Versionen früherer Tests genutzt werden, um den Ernstfall zu simulieren. Der Vorteil: über 360 authentische Aufgaben und im Anschluss eine ausführliche Rückmeldung zu der Leistung unter Berücksichtigung der echten Bewertungskriterien.

Der Test findet einmal jährlich, in der Regel Anfang Mai, an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Mitte Januar laufen die Anmeldungen, Ende Juni/Anfang Juli gibt es die Ergebnisse.

Nähere Informationen

www.tms-info.org
www.hochschulstart.de

sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/verbessere_deine_chancen_auf_einen_studienplatz_durch_einen_medizinertest_308.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>308</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:04:11</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum - Schon vor dem Studium durchstarten</title>
		<description><![CDATA[Das Abiturzeugnis in der Tasche und sich mit Feuereifer in das Human-, Tier- (nur im Wintersemester möglich) oder Zahnmedizinstudium stürzen? Das gelingt sicherlich nur den Wenigsten. „Wartezeit für Medizin steigt weiter!“, meldet der Studienberater Medizin auf seiner Homepage. Wer seinen Traum realisieren und Arzt werden möchte, braucht meist Durchhaltevermögen und Geduld.]]></description>
		<text><![CDATA[Lange Wartezeiten vor dem Medizinstudium sind nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel. Vorsemesterkurse, Auslandpraktika oder gar eine Ausbildung in einem medizinischen Beruf helfen, diese Zeit sinnvoll zu überbrücken.

Hilfreich sind Wartesemester

Neben der Abi-Note sind die Wartesemester ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Die Wartezeit wird nach der Zahl der Halbjahre berechnet, die seit dem Erwerb der Studienberechtigung mit dem Abitur verstrichen sind. Nicht eingerechnet werden Semester, die Bewerber bereits an einer deutschen Hochschule eingeschrieben waren. Die Semester werden nämlich als so genanntes Parkstudium gewertet und von der Wartezeit abgezogen. „Wer also meint, während der Wartezeit auf sein eigentlich gewünschtes Studienfach bereits ein anderes, möglicherweise verwandtes Fach studieren zu können, verhält sich – bewerbungstaktisch gesehen – unklug, weil er in diesen Semestern keine Wartezeit ansammelt“, schreibt hochschulstart.de.

Vorsemester- und Intensivkurse können gute Möglichkeiten sein, die Wartezeit auf das Traumstudium sinnvoll zu nutzen. Diese Kurse werden beispielsweise vom Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln angeboten. Dieser viermonatige Unterricht ist zwar mit Kosten verbunden, deckt dafür aber ein breites Spektrum ab und ist sehr umfangreich. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Das Vorsemester Medizin vermittelt biomedizinisches Basiswissen und naturwissenschaftliche Grundlagen.

Wartezeit sinnvoll überbrücken

Vorkurse, die sich meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bot zuletzt zum Beispiel die Ruhr-Universität Bochum an. In Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. Dort waren ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen worden.

Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, empfiehlt es sich, die Wartezeit mit einer Ausbildung zu überbrücken, die Grundlagenkenntnisse für den späteren Beruf vermittelt und für das Medizinstudium angerechnet werden kann. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Neben Notärzten sind vor allem Rettungsassistenten und -sanitäter für die Versorgung von Notfallpatienten verantwortlich. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten. Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführt sowie den Notarzt bei der Behandlung unterstützt.

Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung: Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und seinen Berufswunsch überprüfen. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein dreimonatiges (90 Tage) Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt, werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert zwei Semester. Die Ausbildung schließt naturwissenschaftliche Lücken und vermittelt medizinische Grundlagen in Fächern wie Histologie, Anatomie, Physiologie und Mikrobiologie. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu bereichern, ist ein medizinisches Praktikum im Ausland. Unternehmen organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in China, Indien, Mexiko und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als Pflegepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_-_schon_vor_dem_studium_durchstarten_307.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-11-03 16:59:42</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ausbildungsberufe sind attraktive  Alternativen – oder eine gute Vorbereitung</title>
		<description><![CDATA[Wenn das Auto nicht mehr „rund läuft“, dann wird es in der Reparaturwerkstatt abgegeben. Dort schrauben und hantieren erfahrene Mechaniker daran herum, bis der Makel behoben ist. Mit dem mensch-
lichen Körper ist es ähnlich – und doch ganz anders. Der (erfolgreichen) Behandlung von Krankheiten und Verletzungen wohnt immer ein kleiner Zauber inne.]]></description>
		<text><![CDATA[Ärzte genießen im gesellschaftlichen Ansehen daher einen hohen Stellenwert. Kein Wunder, dass der Job für Abiturienten besonders attraktiv ist. Eben darin liegt das Problem: Es gibt ungleich mehr Bewerber für das Fach Medizin als Studienplätze. Aber der Einstieg in die Gesundheitsbranche geht auch anders, es gibt spannende Alternativen zum klassischen Arztberuf. Der gerade Weg ist nicht immer der schnellste. Wer eine medizinische Karriere anstrebt, muss nicht unbedingt eine akademische Ausbildung zum „Onkel Doktor“ absolvieren. Die Chancen, einen der begehrten Studienplätze zu bekommen, stehen sowieso bei rund 1:5 oder schlechter. Im Wintersemester 2010/11 verzeichnete die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) mehr als viereinhalb Bewerber pro Studienplatz. Ein Jahr später hat sich das Angebot laut hochschulstart.de mit 8753 zu vergebenen Studienplätzen an 34 Universitäten im Fach Medizin im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich erhöht – die Zahl der potenziellen Erstsemester hat sich durch doppelte Abiturjahrgänge und das Aussetzen der Wehrpflicht hingegen deutlich erhöht. Da wird die Vergabe trotz NC zum Glücksspiel. 

Wem Fortuna hold ist, der darf dann in den nächsten Jahren im Hörsaal Vorlesungen über Anatomie und Co. besuchen, im Labor die Wunder der Bio-Chemie entdecken oder an Leichen Operationstechniken ausprobieren. Aber ist das für jeden wirklich das Richtige? Früher waren Zivildienst oder das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) wichtige Entscheidungshilfen. Viele der heutigen Mediziner erkannten erst in dieser Zeit ihren innigsten Berufswunsch. Ebenso konnten die Erfahrungen den umgekehrten Effekt haben: Wer mit dem Gedanken spielte, Medizin zu studieren, nutzte die Tätigkeit im Pflegebereich oder in einer Rettungswache, um zu testen, ob dies das passende Arbeitsumfeld ist. Diese „Testphase“ ist nur noch auf freiwilliger Basis möglich. Und so kann es sein, dass mehr Studenten während ihrer ersten Semester feststellen, dass ihre Zukunft nicht im medizinischen Bereich liegt – dann war dieser Studienplatz „verloren“.

Der Beruf des Heilerziehungspflegers

Daher sollten Alternativen nicht von vorn herein ausgeschlossen werden. Der Beruf des Heilerziehungspflegers etwa ist ein spannender Einstieg in das Gesundheitswesen. Lars Zimny prägte die Erfahrung während seines Zivildienstes, in dem er behinderte Kinder in der Schule und im häuslichen Bereich betreute. „Danach wusste ich, dass ich einen Pflegeberuf erlernen würde“, blickt der heute 32-Jährige zurück. Am Siegener Berufskolleg AHS begann er seine dreijährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger. In den ersten beiden Jahren erhielt er das theoretische Rüstzeug, das er im sich anschließenden einjährigen Berufspraktikum anwenden und vertiefen konnte. „Alles in allem eine sehr praxisnahe Ausbildung“, bilanziert er. Zum einen gab es da den Schwerpunkt Pflege, in dem zum Beispiel Lagerungstechniken und Krankenbilder vermittelt wurden. Auch Anamnese und das Ermitteln von Ressourcen, um Ansätze zur Hilfe zu entwickeln, standen auf dem Lehrplan.

Weitere Berufserfahrung sinnvoll

Nach seinem erfolgreichen Abschluss sammelte er weiter Berufserfahrung. Im Hinterkopf spukte indes die Idee, sich weiter zu bilden, den nächsten Schritt zu tun. Den wagte er zwei Jahre später, als er seine zweite, berufsbegleitende Ausbildung zum Heilpädagogen begann. „Das hätte ich auch studieren können“, sagt Lars, aber persönliche Gründe sprachen für die erste Option. „Allerdings habe ich erlebt, dass einige meiner Ausbildungskollegen später an die Universität gewechselt sind.“ Über den „Umweg“ Ausbildung erfüllt sich so mancher seinen Wunsch, doch noch Medizin zu studieren. Schließlich wird die Ausbildung als Wartezeit angerechnet, und die gesammelten Berufserfahrungen sind für das Studium unbezahlbar.

Arzt zu werden, war allerdings nicht Lars’ Ziel. „Was ich jetzt mache, er füllt mich voll und ganz.“ Auch die Prüfung zum Heilpädagogen hat er mittlerweile erfolgreich abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein für seine Karriere. „Aufgrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Krankheiten durch soziale Umwelteinflüsse, sind die Jobchancen als Heilerziehungspfleger recht gut“, weiß er. „Aber um eine leitende Stellung einzunehmen, ist die Ausbildung oder das Studium zum Heilpädagogen fast obligatorisch.“ Dafür wird übrigens eine schon abgeschlossene Ausbildung verlangt.
 
Geduld zahlt sich immer aus

Lars hat es geschafft. Seit einem Jahr ist er Leiter einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung. Ziel der Einrichtung es, nicht nur eine Betreuung anzubieten, sondern mit den Bewohnern (stationär) und Nutzern (ambulant) Konzepte zu erarbeiten, damit sie ein eigenständigeres Leben führen können. „Das beginnt mit dem täglichen Aufstehen, um zur Arbeit zu gehen, bis hin zur Selbstorganisation im Wohnbereich“, erklärt Lars. Das erfordert ein hohes Maß an Geduld. „Die ist in diesem Job generell gefragt.“ Weitere Soft Skills, die im Pflegedienst verlangt werden, seien Motivation, Flexibilität, Einsatzwille und Teamfähigkeit. Auch Empathie gehöre, so seine Erfahrung, zum Anforderungsprofil. „Allerdings muss man auch lernen, abzuschalten und nicht alles an sich herankommen zu lassen. Trotz der besonderen Beziehung, die mit vielen Patienten und Bewohnern aufgebaut wird, ist es notwendig, eine emotionale Distanz zu wahren“, empfiehlt Lars zum Selbstschutz – ein Rat, der für Fachkräfte im Gesundheitswesen allgemein gilt und ein Faktor, den sowohl angehende Auszubildende als auch Studenten in Hinblick auf ihre beruflichen Perspektiven berücksichtigen sollten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ausbildungsberufe_sind_attraktive_alternativen_oder_eine_gute_vorbereitung_306.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<autor>Tim Lehmann</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-11-03 16:40:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren bei den Eidgenossen: Der Berg ruft!</title>
		<description><![CDATA[Französisch, Italienisch oder doch lieber Deutsch? Wer in der Schweiz studieren will, hat in puncto Sprache die Qual der Wahl. Zudem sind die Hochschulen des Alpenlandes bekannt für ihr hohes Niveau.]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Gastsemester im Alpenland während eines Studiums in Deutschland bedarf keiner langfristigen Planung – anders als ein Vollzeitstudium. Trotz der damit verbundenen Kosten, lohnt der Aufenthalt, um das Land kennen zu lernen. Eine weitere, beliebte Möglichkeit ist ein Aufbaustudium nach einem Hochschulabschluss. In jedem Fall ist es ratsam, sich vorherdarüber zu informieren, welche Leistungen und Abschlüsse auch in Deutschland anerkannt werden. Geht es um Studiengänge, die mit einer Hochschulprüfung (Magister oder Diplom) abgeschlossen werden, geben die Prüfungsämter der deutschen Universitäten Auskunft. Landesprüfungsämter sind die richtige Adresse, wenn es um Staatsprüfungen geht.

Verschiedene Hochschulen nehmen in manchen Studiengängen nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Studenten auf. Medizinische Studienfächer werden derzeit allerdings nicht an ausländische Studenten vergeben. Für die Aufnahmeverfahren sind die einzelnen Unis selbst zuständig. Vor der Bewerbung sollten sich Studenten daher über die individuellen Zugangsvoraussetzungen, zum Beispiel besondere Sprachanforderungen, informieren. Da das Schweizer Abitur mit höheren Anforderungen verbunden ist als das deutsche, reicht einigen Unis eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung nicht aus. In diesem Fall kann eine schweizerische oder kantonale Maturitätsprüfung abgelegt werden.

Um ein Visum für die Zeit des Studiums beantragen zu können, ist ein gültiger Reisepass notwendig. Für eine längerfristige Aufenthaltsbescheinigung ist jedoch eine Aufnahmebestätigung der Schweizer Hochschule sowie ein Nachweis ausreichender &amp;#64257;nanzieller Mittel notwendig. Für den Krankheitsfall sollte eine European Health Insurance Card (EHIC) bei der jeweiligen Krankenkasse beantragt werden. So sind im Bedarfsfall eine stationäre Behandlung sowie der Medikamentenerwerb in der Schweiz gesichert.

Auch ausländische Studierende müssen in der Schweiz Studiengebühren bezahlen. Trotz hoher Schwankungen zwischen den Hochschulen, sollte mit etwa 400 Euro pro Semester gerechnet werden. Wer nachweislich in einer &amp;#64257;nanziell schwierigen Lage steckt, wird an manchen Universitäten von den Studiengebühren befreit. Außerdem können während des Aufenthalts Teilstipendien von Universitäten oder Organisationen, Stiftungsgelder und Auslandsbafög aus Deutschland beantragt oder geltend gemacht werden, und auch über kantonale Stipendien kann das Studium (teil-)&amp;#64257;nanziert werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_bei_den_eidgenossen_der_berg_ruft_305.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo-ws-2011.jpg</image_kl>
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		<pubdate>2011-04-07 11:02:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hervorragende Berufsperspektiven - Bestnoten für die Lebenserfahrung</title>
		<description><![CDATA[Der Mensch ist Abenteurer und Entdecker. Schon immer hat es ihn zum Unbekannten hingezogen. Und als die Welt nicht mehr ausreichte, hat er die „new frontier“ kurzerhand in den Orbit verlegt und &amp;#64258;og zum Mond, um dort spazieren zu gehen und nach den Sternen zu greifen. Um Wissenshunger und Fernweh zu kurieren, muss nicht gleich der nächste Touristen&amp;#64258;ug ins All gebucht werden. Gerade im Studium gibt es viele Möglichkeiten, Grenzen zu überschreiten und den eigenen Horizont zu erweitern. Ein Auslandsstudium oder -semester eröffnet ungeahnte Chancen und prägt sowohl die akademische als auch die persönliche Entwicklung.]]></description>
		<text><![CDATA[Zugegeben: Zunächst mag der Gedanke, die Sicherheit der eigenen Kultur zu verlassen, auf manch einen abschreckend wirken. Außerdem sind im Studium genug andere Dinge zu tun: Bücher wälzen, lernen, Hausarbeiten, Bachelor- oder Masterarbeit und so ganz nebenbei noch Geld verdienen – wo ist da denn noch Platz, um für mehrere Monate ins Ausland zu gehen? Aber mal ganz ehrlich, das sind oft vorgeschobene Gründe. In den meisten Fällen ist der Aufenthalt in der Fremde durchführbar. Mittlerweile gibt es genug Anlaufstellen für Studenten, die bei der Organisation eines Auslandsstudiums oder -semesters helfen. Darüber hinaus sind diese ein wichtiger Bestandteil des Curriculums geworden. Nicht zuletzt ist im späteren Berufsleben international erfahrenes und sprachbegabtes Personal gefragt, da der Arbeitsmarkt immer mehr von Internationalität und Globalisierung geprägt ist – beste Chancen also für jene, die sich nicht scheuen, außerhalb Deutschlands zu studieren.

Viele Ziele – viele Möglichkeiten
An erster Stelle steht natürlich die Frage, in welchem Land studiert werden soll. Vor zwei Jahrhunderten gab es für Akademiker, Gelehrte und Dichter, wie etwa Johann Wolfgang Goethe, meist nur ein Ziel für ihre Bildungsreise: Italien. Auch heute noch ist die Wiege des Altertums ein spannendes und aufregendes Reiseziel – aber längst nicht mehr das einzig selig machende. USA, Kanada, England, Australien, Neuseeland, Japan, Frankreich, Spanien, Schweden, Schweiz oder die Niederlande gehören zu den gefragtesten und begehrtesten Reisezielen. Argumente für und wider ein Land sind unter anderem abhängig von den Zielen jedes Einzelnen. Wer eine Fremdsprache studiert, sollte natürlich dort einen Auslandsaufenthalt absolvieren, wo diese Sprache gesprochen wird. Oder locken Studiengänge, die nicht NC-beschränkt sind, in die Fremde? Das sind Fragen, die es zu klären gilt, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen.

Die Wahl der richtigen Universität
Als nächstes steht die Wahl der richtigen Universität auf dem Programm und ein Zeitplan muss erstellt werden: Möchte ich nur ein Auslandssemester absolvieren, oder soll das komplette Studium bis zum Abschluss durchgezogen werden? Erste Anlaufstelle für solche Fragen ist das Akademische Auslandsamt (Forgein Of&amp;#64257;ce) der Hochschulen. Dort gibt es umfassende Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Natürlich können und sollten auch Kommilitonen gefragt werden, die bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich haben – Erfahrungsberichte können bei der Entscheidung ungemein hilfreich sein, ob und wo jemand im Ausland studieren möchte. Mittlerweile stillen auch zahlreiche Internetportale, etwa www.daad.de (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), www.collage-contact.com oder www.auslandsstudium.net, die erste Neugier bei Fernweh. Dort gibt es oft auch Auskünfte zu Programmen wie Erasmus, Informationen zu Stipendien und Studienangeboten, detaillierte Erfahrungsberichte und Checklisten.

Bevor die Koffer gepackt werden, sollte bereits die Unterkunft organisiert werden. Nicht in jedem Land sind Wohngemeinschaften üblich. Daher emp&amp;#64257;ehlt es sich, vorher schon einmal abzuklären, welche Möglichkeiten zur Auswahl stehen. In den meisten Fällen sind Wohnheime die einfachste Lösung. Die Zimmer sind in der Regel möbliert, so dass kein Inventar benötigt wird – und günstiger als eine eigene Wohnung ist es allemal.

Ausland-BAföG erleichtert das Studium
Apropos Geld: Der Aufenthalt im Ausland muss selbstverständlich &amp;#64257;nanziert werden. Förderprogramme und Stipendien erleichtern das Studium in der Fremde erheblich, aber nicht jeder erfüllt die dafür nötigen Anforderungen und Voraussetzungen. Oft gibt es allerdings die Möglichkeit, Ausland-BaföG zu beantragen. Wer in Deutschland BaföG bekommt, kann seine Ansprüche in der Regel auch im Ausland geltend machen. Das Portal www.studis-online.de rät: „Wer im Inland nur deshalb kein BAföG erhält, weil seine Eltern zu viel verdienen, sollte es auf jeden Fall mit einem Antrag auf Auslandsförderung versuchen, weil die Förderbeträge höher sind, als im Inland.“

Alles klar? Dann kann‘s ja losgehen. Noch ein Tipp: Es ist immer gut, sich schon vor Beginn der Reise mit den entsprechenden Landesgep&amp;#64258;ogenheiten, Sitten und kulturellen Eigenheiten vertraut zu machen. Das kann einem so manche Peinlichkeit ersparen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hervorragende_berufsperspektiven_-_bestnoten_fuer_die_lebenserfahrung_304.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<autor>Tim Lehmann</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>304</guid>
		<pubdate>2011-04-07 10:57:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Clever bewerben und Alternativen zum Wunschstudium erkennen -  Heiß begehrt und nicht auf Lager: Mangelware Studienplatz?</title>
		<description><![CDATA[In der Marktwirtschaft regelt die „invisible hand“ Angebot und Nachfrage. Je begehrter ein Produkt ist, umso teurer kann es verkauft werden. Ähnliches gilt für die Vergabe eines Studienplatzes: Gibt es mehr Bewerber als verfügbare Studienplätze, wird ein Numerus Clausus (NC) gefordert. Durch die doppelten biturjahrgänge und die Aussetzung der allgemeinen Wehrp&amp;#64258;icht zum 1. Juli dieses Jahres wächst die Angst der Abiturienten, keinen Studienplatz zu bekommen. Aber ist die Lage wirklich so dramatisch? Und welche Alternativen gibt es, wenn der „worst case“ eintritt?]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Schreckgespenst spukt durch die Öffentlichkeit. Die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium (G8) spüle, so rechnet etwa das Internetportal www.abi.de vor, bis 2015 etwa 275.000 zusätzliche Studienanfänger an die Hochschulen.

Nach dem Saarland (2009) und Hamburg (2010) erwarten im Sommer die Hochschulen der bevölkerungsreichen Bundesländer Bayern und Niedersachsen die doppelten Abiturjahrgänge. Um drohende Engpässe zu vermeiden, investiert die Bundesregierung mit dem Hochschulpakt II Milliarden in den Ausbau des Bildungsangebots der Universitäten und Co. Nicht einkalkuliert war indes die Aussetzung der Wehrp&amp;#64258;icht, die, so schätzte Ulrich Meyer zu Hörste, Statistik-Fachmann der Hamburger Wissenschaftsbehörde, im September 2010 im Spiegel, 60.000 junge Männer früher zu Studenten mache, als erwartet.

Eine Chance: hochschulstart.de
„Natürlich hat das Folgen auf die Studienplatzvergabe und macht die Bewerbung für diejenigen, die studieren wollen, nicht einfacher. Andererseits besteht kein Grund zur Schwarzmalerei“, mahnt Peter Schott, Leiter der Zentralen Studienberatung (ZSB) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, zur Besonnenheit. Es gebe verschiedene Wege, einer Studienplatz-Absage vorzubeugen. Zum einen bestehe die Möglichkeit (mit Ausnahme der Fächer Humanmedizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie), über das „dialogorientierte Verfahren“ der Studienplatzvergabe durch hochschulstart.de bis zu zwölf Wunsch-Studiengänge anzugeben. „Eine Chance, die Bewerber unbedingt wahrnehmen sollten“, rät Peter Schott. Darüber hinaus wachse die Wahrscheinlichkeit, einen Studienplatz zu bekommen, wenn auch weniger bekannte und begehrte Standorte in diese Liste aufgenommen werden. „Das erfordert selbstverständlich ein gewisses Maß an Flexibilität“, räumt der Experte ein, „auch was die Wahl des Faches angeht.“
Sollte es nach verschiedenen Entscheidungsphasen, in der die Bewerber zusätzlich die Chance haben, Prioritäten innerhalb ihrer Wunschliste zu setzen, doch nicht mit dem Wunschstudiengang geklappt haben, ist dies lange noch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Dann kann man sich immer noch direkt an den Universitäten für zulassungsfreie Fächer einschreiben“, verweist Peter Schott auf ein Hintertürchen. Oft seien dies Geisteswissenschaften, aber je nach Beliebtheit und Bekanntheit des Standortes könnten unter Umständen auch Chemie, Physik oder andere Fächer, die woanders NC-beschränkt sind, gewählt werden. Der Vorteil: Zulassungsfreie Fächer bedeuten quasi eine Studienplatzgarantie, sofern eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) vorliegt und die Bewerbung fristgerecht erfolgt.

Alternativen zum Wunschstudium
Dennoch erfüllt sich nicht (gleich) jeder Traum vom Wunschstudium. Dann gilt es, die Alternativen auszuloten. Die schnellste Lösung: ein anderes Fach wählen. Wer diesbezüglich keine Kompromisse machen will, muss sich mit unter Umständen langen Wartezeiten ab&amp;#64257;nden. Hier gilt die Faustformel: Je begehrter der Studiengang, desto höher die Zahl der Wartesemester. Angerechnet wird die Zeit ab Bescheinigung der Hochschulzugangsberechtigung bis zum aktuellen Semester, abgezogen wird lediglich bereits absolvierte Studienzeit in Deutschland. Ein Auslandsstudium hingegen gilt als Wartezeit, zudem werden Prüfungen und Abschlüsse in der Regel auch in Deutschland anerkannt. „Allerdings sollte sich jeder vorher informieren und individuell an den Hochschulen beraten lassen“, emp&amp;#64257;ehlt Peter Schott. An jeder deutschen Universität und den meisten Fachhochschulen gäbe es eine ZSB.

Wartesemester überbrücken
Darüber hinaus können die Wartesemester auch „klassisch“ überbrückt werden. Für manche Fächer etwa ist eine vorherige beru&amp;#64258;iche Ausbildung eine gute Grundlage für das Pauken der späteren Studieninhalte. Wer eine Fremdsprache studieren will, kann sein Wissen durch Auslandsaufenthalte, etwa in Verbindung mit einer Aupair-Tätigkeit, vertiefen. Trotz Aussetzung der Wehrp&amp;#64258;icht besteht immer noch die Möglichkeit, ein ökologisches oder soziales Jahr zu absolvieren. Manche Studiengänge erfordern Praktika, die gegebenenfalls bereits in den Wartesemestern durchgeführt werden können. Ebenfalls attraktiv: Vollzeit jobben und sich so ein &amp;#64257;nanzielles Polster für die Studienzeit schaffen. Letztlich bleibt auch die Alternative, der Hochschule den Rücken zu kehren und sein Glück in der Industrie zu suchen, schließlich beklagt die Wirtschaft einen Fachkräftemangel – so kann die Studienplatzabsage eine ungeahnte Chance ein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/clever_bewerben_und_alternativen_zum_wunschstudium_erkennen_-_heiss_begehrt_und_nicht_auf_lager_mangelware_studienplatz_303.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<autor>Tim Lehmann</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_11_02_1593.jpg</image>
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		<guid>303</guid>
		<pubdate>2011-04-07 10:47:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder  Auslandspraktikum: Carpe Wartesemester!</title>
		<description><![CDATA[Der Beruf des Arztes hat eine ganz eigene Faszination. Schon kleine Kinder verkleiden sich und spielen „Onkel Doktor“. Viele von ihnen halten an diesem Traum bis zum Abitur fest und sehen in ihm ihre beru&amp;#64258;iche Zukunft. Indes verlangt der Beginn einer ärztlichen Karriere ein hohes Maß an Geduld: Lange Wartezeiten vor dem Medizinstudium sind keine Seltenheit. Wer diese Phase sinnvoll mit Vorsemesterkursen, Auslandpraktika oder gar einer Ausbildung im medizinischen Beruf überbrückt, kann sich diese häu&amp;#64257;g im späteren Studium anrechnen lassen.]]></description>
		<text><![CDATA[Neben der Abi-Note sind die Wartesemester ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Die Zählung dieser Semester beginnt mit dem Erreichen des Abiturs – angerechnet wird jedoch nur die Zeit, die der Bewerber nicht an einer deutschen (Fach-)Hochschule immatrikuliert ist. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erfüllt und bei der Studienvergabe kein Glück hatte, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein so genanntes „Parkstudium“ einschreiben, sondern die Wartezeit auf das Traumstudium sinnvoll nutzen.

Vorsemester-Kurse schließen Lücken
Vorsemester- und Intensivkurse könneneine gute Vorbereitung auf ein anspruchsvolles Studium sein. Diese Kurse werden beispielsweise vom Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln angeboten. Dieser viermonatige Unterricht ist zwar mit Kosten verbunden, deckt dafür aber ein breites Spektrum ab und ist sehr umfangreich. Vorteil ist, dass eventuelle Wissenslücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Vorkurse, die sich meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten zum Beispiel die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum und Frankfurt an, Marburg entwickelt einen neuen Online-Vorkurs, der frühestens zum WS 2011/12 live gehen soll. In diesen Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Eine Ausbildung vor dem Studium
Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, emp&amp;#64257;ehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten, die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenp&amp;#64258;eger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monate. Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenp&amp;#64258;eger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung: Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenp&amp;#64258;egepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt, werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenp&amp;#64258;ege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenp&amp;#64258;ichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive P&amp;#64258;egepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Praktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein medizinisches Praktikum im Ausland. Unternehmen organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in China, Indien, Mexiko und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als P&amp;#64258;egepraktikum an. ]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_carpe_wartesemester_302.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-04-07 10:39:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternativen zum klassischen Arztberuf - Viele Wege führen in die Medizin</title>
		<description><![CDATA[„Halbgötter in Weiß“ sind nicht nur im Fernsehen ein Quotengarant. Medizinische Studienplätze sind seit Jahrzehnten akademische Bestseller – nur, dass sie nicht frei im Handel erhältlich sind. Die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) verzeichnete zum Wintersemester 2010/11 mehr als viereinhalb Bewerber auf einen der heiß begehrten Plätze. Durch die doppelten Abiturjahrgänge und das Aussetzen der Wehrp&amp;#64258;icht wird sich dieser Wert vermutlich noch erhöhen. Viele Studienanfänger sollten sich daher fragen, ob es nicht attraktive Alternativen zum klassischen Arztberuf gibt.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Suchmaschine von www.hochschulkompass.de listet auf die Anfrage „Medizin“ über 430 Studienangebote an deutschen Universitäten und Hochschulen: von A wie „Advanced Physical Methods in Radiotherapy“ bis Z wie „Zahnmedizinische Prothetik“. Viele der angezeigten Fächer sind inzwischen Bachelor- oder Masterstudiengänge, andere scheinen auf den ersten Blick nichts mit Medizin zu tun zu haben. Informatiker, Juristen, Sportwissenschaftler oder Wirtschaftsingenieure werden indes auch im Gesundheitswesen gesucht. Wer &amp;#64258;exibel ist, kann also auch über Umwege Karriere in seinem Wunsch-Berufsumfeld machen. Ein ausführliches Strategiegespräch, entweder bei der Zentralen Studienberatung (ZSB) der Hochschulen oder bei externen Anbietern wie etwa CampusCheck, kann bereits vor dem Studium Klarheit über den akademischen Werdegang, Job-Alternativen und die eigene Zukunftsplanung schaffen. Im Idealfall werden die individuellen Vorlieben und Fähigkeiten analysiert und daraufhin das Studienangebot auf Fächer durchsucht, die entsprechende Eigenschaften voraussetzen oder empfehlen. Hin und wieder lohnt sich auch der Blick auf Privat-, Fach- und nichtstaatliche Hochschulen. Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) etwa legt ebenso wie das Schwesterunternehmen BSA-Akademie ihren Fokus auf aktuell populäre Themen wie Ernährungsberatung und Fitnesstraining.

Ausbildungsberufe als Alternative
Neben den der Medizin artverwandten Studiengängen gibt es natürlich die Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen. Anna Nordmann hat sich nach dem Abitur für eine Ausbildung zur Physiotherapeutin entschieden. „Als Kind war ich selbst oft bei der Krankengymnastik. Später habe ich mein Betriebspraktikum in der Oberstufe in einer physiotherapeutischen Praxis absolviert“, blickt die 22-Jährige auf ihre ersten Berührungspunkte mit dem Beruf zurück. Vor allem die Arbeit mit den Patienten und die positiven Behandlungsergebnisse hätten sie für diese Tätigkeit begeistert. „Schon mit kleinen Anwendungen kann man den Menschen etwas Gutes tun und ihre Schmerzen lindern.“ Probleme, einen Ausbildungsplatz zu &amp;#64257;nden, hatte sie 
nicht. Seit 2008 besucht sie die Timmermeister Schule Münster. Der Lehrplan ist auf sechs Semester ausgelegt, in dessen erster Hälfte viel Theorie oder Übungen an und mit den Kollegen auf dem Programm stehen. Im daran anschließenden Jahr folgt die praktische Ausbildung in verschiedenen Krankenhäusern, während das letzte Semester der Wiederholung und der Vorbereitung auf das Examen dient. Von der Fülle des Lernstoffs war sie zunächst überrascht. „Mir war im vorhinein nicht bewusst, dass man die ganze Anatomie und Physiologie des Körpers lernen und vor allem verstehen muss. In dieser Hinsicht ist es wie ein Medizinstudium“, glaubt Anna. Dennoch habe sie den richtigen Beruf für sich gefunden. Die Dankbarkeit der Patienten entschädige für das ganze Pauken. „Einmal kam ein Mann zu mir humpelnd in die Behandlung, mit sehr starken Rückenschmerzen. Nach eini-
gen Anwendungen strahlte er und ging leichtfüßig und nahezu schmerzfrei wieder aus dem Zimmer.“ Das seien Momente, aus denen sie Kraft und Motivation ziehe, verrät sie. Bald ist wieder Büffeln angesagt, schließlich stehen im Oktober die Prüfungen an – insgesamt 30 innerhalb weniger Wochen. Und auch nach ihrem Abschluss geht der Lernprozess weiter. Als Physiothera-
peut Karriere zu machen, vielleicht irgendwann sogar eine eigene Praxis zu eröffnen, bedeutet, viele Fortbildungen und Weiterquali&amp;#64257;zierungen zu besuchen. Ein Bachelorstudiengang sei eine weitere Option, sagt Anna. Mehr interessiert sie jedoch die Osteopathie. „Diese Zusatzausbildung dauert allerdings fünf Jahre“, ist sie sich der Doppelbelastung von Job und Lernen bewusst.

Rückkehr auf die Schulbank
Auch andere Fachkräfte im Gesundheitswesen kehren später auf die „Schulbank“ zurück. Verschiedene Studiengänge setzen eine abgeschlossene Berufsausbildung sogar voraus. Wer etwa den Studiengang zum Medizinassistenten, B.Sc. (Physican Assistent) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg oder an der Mathias Hochschule Rheine belegen möchte, muss vorher bereits in einem Gesundheitsberuf tätig gewesen sein (Näheres dazu im Infokasten). Die praktische Erfahrung ist für Studienanfänger nur von Vorteil, oft haben sie einen Wissensvorsprung gegenüber jenen Studenten ohne jegliche medizinische Vorbildung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternativen_zum_klassischen_arztberuf_-_viele_wege_fuehren_in_die_medizin_301.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<autor>Tim Lehmann</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_11_02.jpg</image>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo-ws-2011.jpg</image_kl>
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		<pubdate>2011-04-07 10:18:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hauptsache international: Praxisnahes Lernen im Land der Tulpen</title>
		<description><![CDATA[„Neues Land, neue Chancen“, dachte sich Tobias Pantel, als er sich entschied, in den Niederlanden zu studieren. Eine Fremdsprache lernen, in eine andere Kultur eintauchen und sehr gute Studienbedingungen – dafür lohnt es sich, im Nachbarland ein Studium zu beginnen.]]></description>
		<text><![CDATA[Der 22-Jährige studiert seit einem Jahr an der Breda University of Applied Sciences International Tourism Management an der dortigen Fachhochschule. Sein Studiengang wird komplett auf Englisch gehalten. Und das ist nicht selten der Fall in Holland. „Es gibt sehr viele internationale Studiengänge“, weiß Tobias. „Einfach mal schlau machen auf den verschiedenen Internetseiten der Unis“, ist sein Tipp für Interessierte. Die meisten Homepages sind sehr gut und übersichtlich aufgebaut und werden auf Niederländisch und Englisch angeboten. 

Studium mit einem persönlichen Touch

„Was ich an meinem Studium besonders mag, ist, dass wir kleine Klassen haben“, erklärt Tobias. „Hier bin ich nicht nur eine Nummer, sondern ein Student, den die Dozenten kennen.“ Einmal pro Quartal hat er ein Gespräch mit seinem persönlichen Supervisor, der seine Entwicklung verfolgt. Dafür muss Tobias unter anderem sich selbst und seine eigenen Leistungen re?ektieren. „Durch diese Gespräche bekommt das Studium noch einen persönlicheren Touch.“

Tobias musste sich im zweiten Semester für eine zweite Fremdsprache entscheiden. Neben Englisch hat er jetzt auch Unterricht auf Spanisch. Er hätte auch Italienisch oder Französisch wählen können. „Das Studium ist so aufgebaut, dass wir im dritten Jahr ins Ausland gehen“, berichtet Tobias. Im fünften Semester steht ein Praktikum auf dem Plan und im sechsten ein Austausch mit einer Partneruniversität. „Ich weiß noch nicht genau, wo ich hin will, aber Australien wäre natürlich toll. Allerdings gibt es dort nur zwei Plätze und im Auswahlverfahren zählen vor allem die Noten.“

P?ichtfach Niederländisch

Neben den fachspezi?schen Veranstaltungen hat Tobias auch Unterricht in „presentation and communication skills“ oder „report writing“. Alle internationalen Studenten haben ein zusätzliches P?ichtfach: Niederländisch. „Das fördert die Integration“, meint der Tourismusstudent.

Der große Unterschied zwischen den Fachhochschulen und den Universitäten in den Niederlanden wird vor allem in der Unterrichtsform deutlich. „Bevor ich nach Breda kam, habe ich ein halbes Jahr Psychologie in Enschede an der Universität Twente studiert. Daher kann ich gut vergleichen.“ Der Unterricht an der Fachhochschule ist sehr viel praktischer ausgerichtet. „Wir machen viele Projekte und müssen diese dann auch präsentieren. Früher fand ich das immer schrecklich, aber erstens gewöhnt man sich daran und zweitens haben wir eine sehr gute Klassengemeinschaft, so dass ich immer das Gefühl hatte, vor 13 Freunden zu stehen.“ An der Universität hingegen ist alles sehr viel theoretischer. Große Hörsäle mit bis zu 350 Leuten, wenig Seminare und viel freie Zeit, die sich jeder selbst mit Lernen einteilen sollte, charakterisierten Tobias‘ Psychologiestudium. 

Sport als Ausgleich zum Studium

Aber zum Studentenleben gehört nicht nur Lernen. Auch die Freizeit ist wichtig. Tobias spielt in Breda Hallenfußball und klettert regelmäßig. Sport ist nicht nur gut als Ausgleich zum Lernen, sondern auch, weil man schnell neue Leute kennen lernt.
 
Tobias geht zum Beispiel mit einer Gruppe Niederländern klettern: „Mit meinen Kommilitonen spreche ich fast ausschließlich Englisch. Da ist es gut, dass ich mit Holländern klettere. So kann ich auch mein Niederländisch regelmäßig anwenden“, so der 22-Jährige. Die Uni bietet eine so genannte Sportkarte an. Damit kann jeder für 80 Euro jährlich alle Sportarten ausprobieren und an allen kulturellen Kursen teilnehmen, die die Universität anbietet.

Das Nachtleben von Breda bietet nicht viel Aufregendes, ?ndet Tobias, aber dafür werden viele Hauspartys veranstaltet. Vor allem Mottopartys seien bei den Studenten sehr angesagt.

Studenten-WGs in Breda

Ein anderer Aspekt ist das WG-Leben. In Breda kosten die Studentenzimmer in einer Wohngemeinschaft durchschnittlich 350 Euro. Tobias wohnt in einer DreierWG und erzählt: „Gefunden habe ich sie in einer Gruppe im StudiVZ. Aber es gibt auch niederländische Internetseiten, die auf Studentenzimmervermittlung spezialisiert sind.“ 

Internettipps


www.nhtv.nl – Breda University of Applied Science
www.utwente.de – Universität Twente
www.kamernet.nl – für die Zimmersuche
www.uitmuntend.de – niederländisches Onlinewörterbuch



Wo gibt’s Infos zum Studium in den Niederlanden?

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden interessiert, kann zwischen unterschiedlichen Informationsquellen wählen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und zahlreiche deutsche und niederländische Internetseiten bieten umfangreiche Hinweise und Tipps.

www.studieren-in-holland.de

Umfangreiche Homepage mit wichtigen Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuf?c.nl

Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl

Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl

Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos rund um den niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

Aber natürlich gibt es auch Ratgeber in Buchform, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinander setzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen. Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großau?agen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro im Buchhandel oder im Internet]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hauptsache_international_praxisnahes_lernen_im_land_der_tulpen_300.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>300</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:56:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hervorragende Berufsperspektiven: Studium in der Schweiz bei deutschen Studenten beliebt</title>
		<description><![CDATA[Die Schweiz verbinden viele Menschen mit Uhren, Käse und Schokolade. Doch das Nachbarland bietet darüber hinaus eine hervorragende Studienlandschaft, die mit vergleichsweise kleinen, aber gut ausgestatteten Universitäten punktet.]]></description>
		<text><![CDATA[Maxim Moschko hat im Frühjahr 2010 sein Bachelor-Studium an der Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Brugg-Windisch erfolgreich abgeschlossen. Er ist überzeugt, dass ein Abschluss einer Schweizer Hochschule auch in Deutschland gute Berufsperspektiven bietet. Nach Abschluss des Studiums arbeitet er heute an einem Institut seiner Hochschule als Softwareentwickler an Forschungs- und Dienstleistungsprojekten mit – eine hervorragende Grundlage, um später interessante Jobs zu ?nden.

Wege in die Schweiz

Ein Gastsemester in dem Alpenland während eines Studiums in Deutschland bedarf keiner langfristigen Planung – anders als ein Vollzeitstudium. Trotz der damit verbundenen hohen Kosten, lohnt ein solcher Aufenthalt, um das Land kennen zu lernen. Eine weitere, beliebte Möglichkeit ist ein Aufbaustudium nach einem Hochschulabschluss. In zwei oder mehr Semestern können die Studenten viel erleben, ohne sich dafür in hohe Unkosten zu stürzen.

Individuelle Zugangsvoraussetzungen

Einige Hochschulen nehmen in manchen Studiengängen nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Studenten auf. Für die Aufnahmeverfahren sind die einzelnen Unis selbst zuständig. Vor der Bewerbung sollten Studenten sich daher über die individuellen Zugangsvoraussetzungen informieren. Da das Schweizer Abitur mit höheren Anforderungen verbunden ist als das deutsche, reicht einigen Unis eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung nicht aus. In diesem Fall kann eine schweizerische Maturitätsprüfung abgelegt werden.

Um ein Visum für die Zeit des Studiums beantragen zu können, sind ein gültiger Reisepass und gegebenenfalls eine Aufnahmebestätigung der Schweizer Hochschule notwendig.

Studiengebühren in der Schweiz nicht höher als in Deutschland

Nach seiner Ausbildung als IT-Systemelektroniker entschied sich Maxim Moschko für ein Informatik-Studium in Brugg-Windisch. „Der persönliche Kontakt mit dem Studiengangleiter hat mich für diese anspruchsvolle Ausbildung motiviert. Zudem hat die FHNW in Deutschland einen ausgezeichneten Ruf.“

Dazu kamen auch praktische Gründe: „Während des Studiums wohnte ich in Grenzach, nahe Basel. Brugg-Windisch ist von dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen. Zudem sind die Studiengebühren in der Schweiz nicht höher als bei uns in Deutschland.“ 

Auch ausländische Studierende müssen in der Schweiz Studiengebühren bezahlen. Sie liegen zwischen 500 und 4000 Schweizer Franken pro Semester, das sind im Durchschnitt umgerechnet etwa 400 Euro. Wer nachweislich in einer ?nanziell schwierigen Lage steckt, wird an manchen Universitäten von den Studiengebühren befreit. Allgemein lässt sich der Aufenthalt über Teilstipendien von Universitäten oder Organisationen, Stiftungsgelder und Auslandsbafög aus Deutschland oder über kantonale Stipendien ?nanzieren.

Gute soziale Kontakte und praxisorientierte Studiengänge

Der Unterricht setzt sich, wie in Deutschland, aus verschiedenen Modulen zusammen. Die geringen Klassengrößen, an der FHNW betragen sie beispielsweise rund 20 Personen, ermöglichen gute soziale Kontakte. „Als Deutscher habe ich mich an der Hochschule sehr wohl gefühlt“, berichtet Maxim Moschko. „Die Kultur ist unserer sehr ähnlich.“ 

Insbesondere Fachhochschulen bieten praxis-orientierte Studiengänge an. „Während meines Studiums kam ich sehr früh in Kontakt mit echten Kunden und Unternehmen und erhielt dadurch spannende Einblikke in verschiedene Branchen“, beschreibt Maxim Moschko.

Die Schweiz

Studenten sollten sich vor ihrem Auslandsaufenthalt gründlich informieren.
Auskunft geben:

der Deutsche Akademische Austausch Dienst: www.daad.de
Webseiten der Schweizer Hochschulen, zum Beispiel die Fachhochschule Nordwestschweiz unter www.fhnw.ch
Schweizer Vertretungen in Deutschland
Infoseiten, wie www.studieren-in-der-schweiz.de oder www.swissuniversity.ch
]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hervorragende_berufsperspektiven_studium_in_der_schweiz_bei_deutschen_studenten_beliebt_299.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>299</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:56:10</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>ERASMUS ermöglicht Studium an anderen europäischen Unis</title>
		<description><![CDATA[Die Europäische Union fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen der Bildung mit dem Programm „Lebenslanges Lernen (LLP)“. ]]></description>
		<text><![CDATA[Unter dem Teilprogramm ERASMUS können Auslandsaufenthalte von Studierenden und Lehrenden gefördert werden. Das ERASMUS-Programm ermöglicht Studierenden, nach Abschluss des ersten Studienjahres im Heimatland, einen Studienaufenthalt zwischen drei und zwölf Monaten an einer europäischen Gasthochschule zu absolvieren. In 27 EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Türkei können Studenten Studienangebote nutzen und dabei sprachliche, kulturelle und fachliche Erfahrungen sammeln.

Zu den Lebenshaltungskosten erhalten die Teilnehmer einen Zuschuss von maximal 300 Euro im Monat. Von den Studiengebühren an der Gasthochschule sind die Studierenden befreit. Zudem erhalten sie Unterstützung bei der Vorbereitung und können beispielsweise an einem vorbereitenden ERASMUS-Intensivsprachkurs in „seltener gesprochenen Sprachen“ teilnehmen – jedoch nicht in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch oder Deutsch. Die im Ausland erbrachten akademischen Studienleistungen werden anerkannt.

Bewerbungen für ein ERASMUS-Stipendium sind direkt an die eigene Hochschule oder an das Konsortium, dem die eigene Hochschule angehört, zu richten. Informationen zum Bewerbungsverfahren erteilen das Akademische Auslandsamt und die ERASMUS-Koordinatoren der Hochschulen. Weitere Informationen sind im Internet erhältlich unter http://eu.daad.de/eu.Die gefragtesten Zielländer der deutschen ERASMUS-Studierenden waren im Hochschuljahr 2008/2009 Spanien, Frankreich und Großbritannien. Am mobilsten zeigten sich Studierende der Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften beim Studium und Praktikum im Ausland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erasmus_ermoeglicht_studium_an_anderen_europaeischen_unis_298.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>298</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:55:34</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rezept gegen Fernweh: Auslandsstudien sind wichtiger Bestandteil des Curriculums</title>
		<description><![CDATA[„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ Im Zeitalter der Globalisierung liegt viel Wahrheit im Vers des deutschen Dichters Matthias Claudius. Zwar ist die Welt sprichwörtlich ein Dorf geworden, bedeutende Schauplätze der Erde liegen nur einen Mausklick entfernt und das Internet erweckt mit Bildern und Fakten den Anschein, mittendrin statt nur dabei zu sein – Panoramaaufnahmen und virtuelle Stadtführungen machen es möglich. Aber wirklich aufwiegen kann die moderne Technik den Wert eigener Erfahrungen nicht. Den Horizont erweitern, lautet daher auch im Studium die Devise. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.]]></description>
		<text><![CDATA[Zugegeben: Zunächst mag der Gedanke, die Sicherheit der eigenen Kultur zu verlassen, auf manch einen abschreckend wirken. Außerdem sind im Studium genug andere Dinge zu tun. Bücher wälzen, lernen, Hausarbeiten, Bachelor- oder Masterarbeit und nebenbei noch Geld verdienen – wo ist da denn noch Platz, um für mehrere Monate ins Ausland zu gehen? Aber mal ganz ehrlich, das sind oft vorgeschobene Gründe. In den meisten Fällen ist der Aufenthalt in der Fremde durchführbar. Mittlerweile gibt es genug Anlaufstellen für Studenten, die bei der Organisation eines Auslandsstudiums oder -semesters helfen. Darüber hinaus sind diese ein wichtiger Bestandteil des Curriculums geworden. Nicht zuletzt ist im späteren Berufsleben international erfahrenes und sprachbegabtes Personal gefragt, da der Arbeitsmarkt immer mehr von Internationalität und Globalisierung geprägt ist – beste Chancen also für jene, die sich nicht scheuen, außerhalb Deutschlands zu studieren.

Viele Ziele - viele Möglichkeiten

An erster Stelle steht natürlich die Frage, welches Land sich anbietet. Vor zwei Jahrhunderten gab es für Akademiker, Gelehrte und Dichter, wie etwa Johann Wolfgang Goethe, meist nur ein Ziel für ihre Bildungsreise: Italien. Auch heute noch ist die Wiege des Altertums ein spannendes und aufregendes Reiseziel – aber längst nicht mehr das einzig selig machende. USA, Kanada, England, Australien, Neuseeland, Japan, Frankreich, Spanien, Schweden, Schweiz oder die Niederlande gehören zu den gefragtesten und begehrtesten Reisezielen. Argumente für und wider ein Land sind unter anderem abhängig von den Zielen jedes einzelnen. Wer eine Fremdsprache studiert, sollte natürlich dort den Auslandsaufenthalt wählen, wo diese Sprache gesprochen wird. Oder locken Studiengänge, die nicht NC-beschränkt sind, in die Fremde? Das sind Fragen, die es zu klären gilt, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen.

Die Wahl der richtigen Universität

Als nächstes steht die Wahl der richtigen Universität auf dem Programm und ein Zeitplan muss erstellt werden: Will man nur ein Auslandssemester absolvieren, oder soll das komplette Studium bis zum Abschluss durchgezogen werden? Erste Anlaufstelle für solche Fragen ist das Akademische Auslandsamt (Forgein Of?ce) der Hochschulen. Dort gibt es umfassende Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Natürlich können und sollten auch Kommilitonen gefragt werden, die bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich haben – Erfahrungsberichte können bei der Entscheidung ungemein hilfreich sein, ob und wo jemand im Ausland studieren möchte. Mittlerweile stillen auch zahlreiche Internetportale, etwa www.daad.de (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), www.collage-contact.com oder www.auslandsstudium.net, die erste Neugier bei Fernweh. Dort gibt es oft auch Auskünfte zu Programmen wie ERASMUS, Informationen zu Stipendien und Studienangeboten, detaillierte Erfahrungsberichte und Checklisten.

Bevor die Koffer gepackt werden, sollte die Unterkunft organisiert werden. Nicht in jedem Land sind Wohngemeinschaften üblich. Daher emp?ehlt es sich, vorher schon einmal abzuklären, welche Möglichkeiten sich bieten. In den meisten Fällen sind Wohnheime die einfachste Lösung. In der Regel sind die Zimmer möbliert, so dass kein Inventar benötigt wird – und günstiger als eine eigene Wohnung ist es allemal.

Ausland-BAföG erleichtert das Studium

Apropos Geld: Der Aufenthalt im Ausland muss selbstverständlich ?nanziert werden. Förderprogramme und Stipendien erleichtern das Studium in der Fremde erheblich, aber nicht jeder erfüllt die dafür nötigen Anforderungen und Voraussetzungen. Oft gibt es allerdings die Möglichkeit, AuslandBaföG zu beantragen. Wer in Deutschland BaföG bekommt, kann seine Ansprüche in der Regel auch im Ausland geltend machen. Das Portal www.studis-online.de rät: „Wer im Inland nur deshalb kein BAföG erhält, weil seine Eltern zu viel verdienen, sollte es auf jeden Fall mit einem Antrag auf Auslandsförderung versuchen, weil die Förderbeträge – vor allem außerhalb der EU und der Schweiz – wesentlich höher sind, als im Inland.“

Alles klar? Dann kann‘s ja losgehen. Noch ein Tipp: Es ist immer gut, sich schon vor Beginn der Reise mit den entsprechenden Landesgep?ogenheiten, Sitten und kulturellen Eigenheiten vertraut zu machen. Das kann einem so manche Peinlichkeit ersparen. 

Weitere Informationen

www.daad.de
(Deutscher Akademischer Austausch Dienst)
Tipps, Förderungsmöglichkeiten, Studienmöglichkeiten, Praktika, Sprachen lernen

www.bildungsserver.de
(Deutscher Bildungsserver)
Allgemeine Informationen zum Auslandsstudium und weiterführende Links zu speziellen Themen, wie Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, Auslandsstudium mit Kind oder Berechnung der Kosten eines Auslandsstudiums

www.studis-online.de
Finanzierung, Tipps, Checklisten, Sprachtests, Versicherungen, Länderportraits, Studienführer fürs Ausland

www.college-contact.com
hilft kostenlos bei der Organisation eines Auslandsstudiums an mehr als 200 Hochschulen in derzeit 36 Ländern, gratis Beratung und Bewerbungshilfe per Telefon oder E-Mail, umfangreiche Hochschulpro?le mit Bildern und Videos, Studienführer, Erfahrungsberichte, Forum, Stipendien und Informationen zur Finanzierung

www.auslandsstudium.net
Tipps zur Vorbereitung und Durchführung des Auslandsstudiums, zu Formen des Auslandsaufenthalts, Austauschprogrammen und Stipendien]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/rezept_gegen_fernweh_auslandsstudien_sind_wichtiger_bestandteil_des_curriculums_297.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>297</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:55:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studiengebühren: Wo zahlt man am wenigsten?</title>
		<description><![CDATA[Sie unterscheiden sich stark voneinander und haben erheblichen Ein?uss auf die Auswahl des Studienortes – die Höhe der Studiengebühren variiert von Bundesland zu Bundesland. Oft zahlt man bis zu 650 Euro pro Semester, einige Unis erheben hingegen gar keine Gebühren. Genaues Hinschauen bei der Studienortswahl lohnt sich also in jedem Fall, da jedes deutsche Bundesland selbst festlegen kann, wie teuer das Bezahl-Studium an seinen Ausbildungsstätten sein soll.]]></description>
		<text><![CDATA[Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro, an FHs mindestens 100 Euro, an Universitäten mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 375 Euro nachgelagert
Hessen: Vorerst keine
Mecklenburg-Vorpommern: keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester; die gleiche Höhe fällt auch beim Zweitstudium an
Saarland: Vorerst keine
Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Keine 
Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studiengebuehren_wo_zahlt_man_am_wenigsten_296.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>296</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:52:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung: Mäuse, Money und Moneten</title>
		<description><![CDATA[Das Leben als Student könnte so schön sein, wären da nicht die lästigen unvermeidbaren Kosten. Miete, Essen, Internet, Bücher und vieles mehr wollen bezahlt werden. Um trotz chronischer Geldknappheit eine gute Ausbildung genießen zu können, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[BAföG, Stipendien, Bildungskredite, Studienbeitragsdarlehen – das Angebot an Finanzierungshilfen für Studenten ist vielfältig und oft verwirrend. Deshalb empfehlen Experten, vor einer Entscheidung zunächst den individuellen Förderbedarf zu ermitteln. Auch über die eigenen Voraussetzungen sollten sich die Studenten klar werden: Liegt eine BaföG- oder Stipendien-Berechtigung vor? Dann kann womöglich die Schuldenlast eines Studienkredits vermieden werden. 

BAföG: Fast geschenktes Geld

Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studien?nanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhaltenwährend der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von maximal 648 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern. Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfängern praktisch Geld „geschenkt“ (detaillierte Infos unter www.das-neue-bafoeg.de).

Mit guten Noten und Engagement zum Stipendium

Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die ?nanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten weitere formale Kriterien erfüllen, beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten. Vorteil: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden.

Zahlreiche Studiendarlehen, Studienkredite und Bildungsfonds ergänzen die herkömmlichen Finanzierungsformen wie Jobben, Stipendien, BAföG oder Unterstützung durch die Eltern. Die Angebote der Kreditinstitute unterscheiden sich deutlich mit Blick auf die ?nanzierten Verwendungszwecke und die jeweilige Ausgestaltung. Deshalb ist es anzuraten, sich vor Vertragsabschluss gründlich zu informieren. 

Studienbeitragsdarlehen: Sorgenfrei und automatisch

Alle Bundesländer, die Studiengebühren erheben, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Förderbank des Landes oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni. Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen allerdings von Bundesland zu Bundesland. 

Studienkredit: Die Qual der Wahl

Die KfW-Bank, verschiedene Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken bieten Studienkredite an, die zur Finanzierung des Lebensunterhalts während des Erststudiums dienen sollen. Höhe, Dauer, Zinsen und weitere Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein Vergleich. Bei der KfW-Bank ist beispielsweise die Darlehenslaufzeit ?exibel gestaltbar. Die Auszahlungsphase, in der die Studenten einen monatlichen Förderbeitrag zwischen 100 und 650 Euro erhalten, ist auf maximal fünf Jahre festgelegt.

Mit Studienabschlusskrediten die Prüfungsphase clever ?nanzieren

Studenten fällt es gerade in der Examenszeit schwer, Nebenjob und Lernen zu vereinbaren. Für diese Zeit bieten viele Studentenwerke Studienabschlusskredite an. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinssätze aus. Auch die Bundesregierung bietet eine Förderung für diese besonderen Lernphasen: Ab der bestandenen Zwischenprüfung kann ein sogenannter Bildungskredit beantragt werden (www.bildungskredit.de). Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre.

Bildungsfonds: Schwer zu bekommen, leicht zurückzuzahlen

Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten. Im Gegenzug verp?ichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen in den Fonds zurückzuzahlen. 

Weitere Informationen: Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat 33 Studienkredite, -darlehen und -fonds verglichen. Unter www.che-studienkredit-test.de stehen die Testergebnisse zum kostenlosen Download bereit.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_maeuse_money_und_moneten_295.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>295</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:52:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Teste sich, wer kann</title>
		<description><![CDATA[Um die Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen, können angehende Medizinstudenten vor Beginn des Studiums den Mediziner-Test ablegen. Obwohl 1997 abgeschafft, haben einige Universitäten den freiwilligen Test für medizinische Studiengänge (TMS) als zusätzliches Auswahlkriterium für sich wieder entdeckt.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer sich für ein medizinisches oder zahnmedizinisches Studium in BadenWürttemberg, an der Medizinischen Fakultät der Universität Lübeck, der Medizinischen Fakultät der Universität Bochum, der Medizinischen und Zahnmedizinischen Fakultät der Universität Mainz, der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig (Humanmedizin) und Erlangen-Nürnberg (voraussichtlich Humanmedizin ab WS 11/12 ) interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Mediziner-Test seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Eine Verschlechterung für das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) ist durch die Teilname am Test ausgeschlossen. Je nach Fakultät ?ießen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei hochschulstart.de und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallel bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich werden in den Fächern Medizin, Pharmazie, Tiermedizin (nur WS) und Zahnmedizin 60 Prozent der Studienplätze über das Auswahlverfahren der Hochschule vergeben und 40 Prozent über hochschulstart.de entsprechend der Abiturdurchschnittsnoten und Wartezeiten.

An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen, der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – wichtige Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum.

Intensive Vorbereitung ist hilfreich

Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite des Organisationsbüros der Universität Heidelberg wird eine Informationsbroschüre zum Download angeboten, die alle notwendigen Hinweise sowie Beispielaufgaben enthält.

Der Test ?ndet einmal jährlich Anfang Mai an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Januar laufen die Anmeldungen, spätestens am 30. Juni gibt es die Ergebnisse. 

Nähere Informationen: www.tms-info.org und www.hochschulstart.de sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/teste_sich_wer_kann_294.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>294</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:50:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum: Wartesemester sinnvoll nutzen</title>
		<description><![CDATA[Um einen Studienplatz in ihrem Traumfach Medizin zu ergattern, sind zahlreiche Abiturienten auf Wartesemester angewiesen. Vorsemester-Kurse in den naturwissenschaftlichen Fächern, Ausbildungen in medizinischen Berufen sowie Auslandspraktika werden häu?g im späteren Studium angerechnet und können die Studienzeit verkürzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Neben der Abi-Note sind die Wartesemester ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Die Zählung dieser Semester beginnt mit dem Erreichen des Abiturs, jedoch nur, während der Bewerber nicht an einer deutschen (Fach-) Hochschule immatrikuliert ist. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der bundesweiten Studienvergabe kein Glück hatte, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein so genanntes „Parkstudium“ einschreiben, sondern die Wartezeit auf sein Traumstudium sinnvoll ausfüllen.

Vorsemester-Kurse schließen Lücken

Vorsemester-Kurse können zum Beispiel eine gute Vorbereitung auf ein anspruchsvolles Studium sein. Diese Kurse werden beispielsweise vom Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln angeboten. Dieser viermonatige Unterricht ist zwar mit Kosten verbunden, deckt dafür aber ein breites Spektrum ab und ist sehr umfangreich. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Vorkurse, die sich aber meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten auch die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum, Marburg und Frankfurt an. In diesen Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Eine Ausbildung vor dem Studium

Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, emp?ehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten,  die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenp?eger.  Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenp?eger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenp?egepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenp?ege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenp?ichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht  und dauert anderthalb Jahre, inklusive P?egepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Praktikum im Ausland

Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein P?egepraktikum im Ausland. Unternehmen organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in Argentinien, Rumänien, Nepal und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als P?egepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_wartesemester_sinnvoll_nutzen_293.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>293</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:49:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Helfer für jede Lebenslage: Ausbildungen auf dem Weg zum Medizinstudium</title>
		<description><![CDATA[Wer heutzutage Medizin studieren möchte, der stellt schnell fest, dass der erforderliche Notendurchschnitt sehr hoch liegt. Ein weiterer Einstieg in die Medizin sind Ausbildungen im Gesundheitsbereich. Egal, ob Diätassistenten, Hebammen oder Rettungsassistenten – viele Wege führen zum Patienten.]]></description>
		<text><![CDATA[Eigentlich wollte Tobias Jura oder Lehramt studieren, doch als es schließlich soweit war, kam alles ganz anders. Heute ist er Rettungsassistent mit der Aufgabe, Menschen in gesundheitlichen Krisensituationen zu helfen.

Nach seinem Abitur musste sich der heute 25-Jährige, wie viele junge Männer, mit der Frage auseinandersetzen – Wehr- oder Zivildienst? Für ihn stand recht schnell fest, dass er kein Soldat werden wollte, daher begab er sich auf die Suche nach einer Zivistelle. Besondere Aufmerksamkeit weckte dabei der Rettungsdienst und Krankentransport, wo er schließlich auch seinen Zivildienst ableistete. Während dieser Zeit wurde sein Interesse für Medizin geweckt und er beschloss, ein Studium in dieser Richtung zu absolvieren – ein typischer Weg in der Medizin. Der Zivildienst bietet für viele Ärzte und Sanitäter einen Einstieg in den Beruf, Quereinsteiger sind eher eine Seltenheit. Leider machte Tobias der Numerus Clausus einen Strich durch die Rechnung. Auch die zu diesem Zeitpunkt erforderlichen acht Wartesemester konnte er noch nicht nachweisen. Daher entschied er sich, die Zeit sinnvoll zu nutzen und ?ng schließlich eine Ausbildung zum Rettungsassistenten an.

Rettungsassistenten müssen Teamfähigkeit mitbringen

Diese werden häu?g als Verantwortliche eines Rettungswagens eingesetzt. Mit ihrer Arbeit bereiten sie Patienten medizinisch optimal auf einen sicheren Transport in ein Krankenhaus vor. An einer Einsatzstelle stehen sie dem Notarzt zur Seite oder arbeiten bei nicht lebensbedrohlichen Einsätzen eigenverantwortlich. „Ein Rettungsassistent muss in jedem Fall Teamfähigkeit mitbringen, denn am Einsatzort muss Hand in Hand gearbeitet werden“, beschreibt Tobias seinen Ausbildungsberuf. Natürlich ist auch Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen wichtig, denn viele Einsätze haben eher soziale als medizinische Hintergründe. In jedem Fall erfordern kritische Situationen einen kühlen Kopf und medizinischen Sachverstand, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.“

Vielfältige Ausbildung

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten dauert zwei Jahre und ist in zwei Bereiche gegliedert. Im theoretischen Jahr werden den Auszubildenden an den Schulen notfallmedizinische Grundkenntnisse vermittelt. Neben dem Unterricht umfasst die Ausbildung auch ein Rettungswachen- und Klinikpraktikum. Während seiner Ausbildung durchlief Tobias alle möglichen Stationen, von der Intensivstation über die P?egepraxis bis hin zur Anästhesie, die Tobias besonders begeisterte. „Dort lernt man zum Beispiel bei invasiven Maßnahmen oder Narkosen zu assistieren.

Das ist im späteren Beruf sehr nützlich.“Anschließend folgt das Anerkennungsjahr auf einer Lehrrettungswache, in dem die angehenden Lebensretter viele praktische Erfahrungen sammeln. Rettungsassistenten werden zu vielen verschiedenen Notfällen gerufen – von Grippe bis zum Herzinfarkt. „Vor meiner Ausbildung habe ich beim Stichwort Rettungsassistent sofort an Krankenwagen und Blaulicht gedacht“, gesteht Tobias. „Diese Illusion habe ich aber schnell abgelegt, denn der Beruf bietet selten spektakuläre Notfälle.“

Alternativen zum Rettungsassistenten

Zum Rettungsassistenten gibt es viele Alternativen. Eine mögliche Berufsrichtung ist der Krankenp?eger. Dieser betreut die Patienten im Krankenhaus und kann sich zum Beispiel als Intensiv- oder Anästhesiep?eger weiterbilden. Tobias hat sich nach seiner Ausbildung und weiteren drei Jahren Berufserfahrung im Rettungsdienst für ein Medizinstudium entschieden. „Ich habe mich noch nicht genau festgelegt, aber ich denke, ich werde in Richtung Anästhesie gehen. Das hat mir schon während der Ausbildung sehr viel Spaß gemacht.“ Einen letzten Tipp hat er noch: „Was man aus der Ausbildung macht, liegt bei einem selber. Wer sich stetig weiter quali?ziert, wird auch Erfolgserlebnisse haben. Dann macht der Beruf auch nach Jahren noch Spaß.“

Tipps vom Exporeten

Um in Gesundheitsberufen tätig zu sein, müssen Menschen besondere Eigenschaften mitbringen. Claudia Dachs ist Hebamme, Diplom P?egepädagogin (FH) und Beirätin für den Bildungsbereich im Deutschen Hebammenverband. Sie weiß, worauf es ankommt:

1.) Emotionale Kompetenz ist ganz besonders wichtig. Bei der Arbeit mit Patienten müssen Menschen ihre eigenen Gefühle und die der anderen erkennen und damit angemessen umgehen können. Dies kann in jedem Alter erlernt und ausgebaut werden.

2.) In Gesundheitsberufen müssen sich die Beschäftigten immer wieder unabhängig von ?nanziellen Reizen selbst für ihre Arbeit begeistern und sich anspornen können.

3.) Bei der Arbeit müssen die Mitarbeiter Zeit und Ressourcen sinnvoll einteilen können.

4.) Auch die Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen und zu p?egen, sollte vorhanden sein.

In der Medizin, P?ege und Geburtshilfe sind Menschen gefragt, die teamfähig sind, Selbstvertrauen haben und mit Freude den komplexen beru?ichen Alltag meistern. Sie sollten in der Lage sein, Probleme spontan zu lösen. Wissen veraltet so rasch wie die Jahreszeiten. Wir stehen täglich vor neuen Herausforderungen und sind aufgefordert, innovativ zu arbeiten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/helfer_fuer_jede_lebenslage_ausbildungen_auf_dem_weg_zum_medizinstudium_292.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<autor>Annalena Dierlam</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>292</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:47:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Attraktive Hochschulen im Land der Windmühlen</title>
		<description><![CDATA[Tulpen, Windmühlen, Goudakäse – die Niederlande mbieten weit mehr als gängige Klischees, zum Beispiel erstklassige Bildung. Mittlerweile zählen sie zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa.]]></description>
		<text><![CDATA[Die westlichen Nachbarn bieten weltoffenen Bildungshungrigen viel: Die Universitäten sind in der Regel technisch sehr gut ausgestattet, das Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Dozenten ist proportional ausgewogen. Überfüllte Hörsäle, wie sie von deutschen Universitäten bekannt sind, gibt es in den Niederlanden kaum. Hinzu kommt eine persönliche und umfassende Betreuung der Studenten durch Professoren und studentische Tutoren.

Geringe Zulassungsbeschränkungen
Zulassungsbeschränkungen sind in den Niederlanden, anders als in Deutschland, relativ selten. Während beispielsweise ein Studium der Molekularen Biomedizin in Deutschland einen recht guten Notendurchschnitt voraussetzt, ist dieser Studiengang in den Niederlanden überall zulassungsfrei. Dennoch gibt es auch in den Niederlanden stärker nachgefragte Studiengänge wie etwa Tier-, Human- und Zahnmedizin sowie einige Wirtschaftsstudiengänge, die dann in der Zulassung beschränkt werden. In einigen Studiengängen limitiert die niederländische Regierung die Zahl der Studienplätze an Hochschulen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu verhindern.

Eine Besonderheit im Vergleich zu Studienangeboten in Deutschland sind die Studiengänge im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Krankenpflege oder Logopädie. Während diese Ausbildungen in Deutschland überwiegend an kostenpflichtigen Berufsfachschulen angesiedelt sind, werden diese Disziplinen in den Niederlanden auf Fachhochschulniveau ausgebildet. Die Nachfrage aus Deutschland nach derartigen Studienplätzen war und ist deshalb besonders groß.

Während in Deutschland vor Beginn des Bewerbungsverfahren bekannt gegeben werden muss, ob es unter Umständen eine Beschränkung und damit ein Auswahlverfahren gibt, ist es in den Niederlanden anders: Hier zeigt sich erst während des laufenden Verfahrens, ob eine Zulassungsbeschränkung nötig ist. Dies hängt dann von der Nachfrage ab. Möglich ist es daher auch, dass nur an einzelnen Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung besteht und andere zulassungsfrei sind. Die Zulassungsbeschränkung in den Niederlanden wird als Numerus Fixus bezeichnet.

Bewerbungsfristen uneinheitlich
Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden, anders als in mDeutschland, bereits schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen. Viele Studiengänge lassen Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn (Beginn 1. September des Jahres) zu, also sogar noch im August. Dennoch wünschen sich die Hochschulen aus Planungsgründen eine rechtzeitige Bewerbung um einen Studienplatz, am besten im Dezember des Vorjahres. Bewerbungen sind auch ohne die Vorlage des Zeugnisses der Hochschulreife möglich, das erst später eingereicht werden muss. Gleiches gilt auch für den Nachweis der Sprachkenntnisse, die erst unmittelbar vor Studienbeginn vorliegen müssen und nicht schon bei der Bewerbung.

Unterschiedliche Sprachanforderungen
Fächer mit einer Zulassungsbeschränkung hingegen haben zumeist einen festen Bewerbungsschluss. Das Beste ist also, sich rechtzeitig an den infrage kommenden Universitäten und Hochschulen nach den Terminen der Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Auch können auf diesem Wege eventuell vorhandene Aufnahmebedingungen erfragt werden, denn manche Universitäten verlangen Aufnahmegespräche oder Prüfungen. Auch die Sprachanforderungen variieren sehr stark. Mit der künftigen Hochschule sollte daher auf jeden Fall vor der zentralen Bewerbung über etwaige Anforderungen hinsichtlich Niederländisch, Schulfächern im Abschlusszeugnis und einer eventuellen künstlerischen oder anderen Aufnahmeprüfung gesprochen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/attraktive_hochschulen_im_land_der_windmuehlen_290.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>290</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:59:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizinstudium in der Schweiz: Der Berg ruft</title>
		<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren hat es deutsche Ärzte zuhauf ins Ausland gezogen, Arbeitsbedingungen und Bezahlung sind hierzulande allzu schlecht: Massenweise unbezahlte Überstunden, nicht enden wollende Bereitschaftsdienste und keine Aussicht auf Besserung. Bei diesen Bedingungen erliegen nicht wenige Mediziner dem Lockruf des Auslands.]]></description>
		<text><![CDATA[Dabei spielt die deutschsprachige mSchweiz nach Auskunft des Klinikärzteverbandes eine große Rolle. Im Jahr 2008 wanderten von rund 3000 min Deutschland praktizierenden Ärzte etwa ein Viertel zu den Eidgenossen ab. Neben der Muttersprache erwarten deutsche Mediziner dort erheblich bessere Arbeitszeiten, die Bezahlung ist großzügiger, die mgesamte Arbeitssituation weniger stressbehaftet als diesseits des Bodensees. In der deutschen Schweiz stammen ein Drittel der Klinikärzte aus Deutschland. Die Schweiz sei immer noch das beliebteste Land für auswanderungswillige Ärzte, informiert der Marburger Bund. Sogar für die „Uhus“, wie in der Schweiz die Unterassistenten, also Famulanten und PJ-ler, genannt werden, sei das Nachbarland attraktiv. Der Verdienst für Fachärzte in der Schweiz sei zwar nicht ganz so hoch wie in den USA. Doch immerhin: Während ein Assistenzarzt je nach Kanton etwa dreizehn Monatsgehälter in Höhe von rund 4500 Euro brutto erhalte, gehe ein Oberarzt mit 6000 bis 10 000 Euro brutto nach Hause. Das berichten ausgewanderte Mediziner. Die wöchentliche Arbeitszeit liege bei 50 Stunden pro Woche inklusive Bereitschaftsdienst. Zudem zahlten viele Krankenhäuser für Wochenend- und Nachtdienste einen erhöhten Stundenlohn.

Anerkennung von Facharztqualifikationen
Wer sich nach seinem Medizinstudium für einen Auslandsaufenthalt entscheidet, dürfte innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums – EU und Schweiz – nicht auf Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Facharztqualifikationen stoßen. Die Richtlinie 93/16 regelt die gegenseitige Anerkennung der medizinischen Ausbildung, ihr Anhang listet für jeden beteiligten Staat die Facharzttitel auf, die entsprechend anerkannt werden.

Stippvisite bei „DocSteps“
Wer Interesse an einem Medizinstudium mhat, der sollte im Frühjahr eine Stippvisite in Berlin einlegen. Dort findet am 17. und 18. April zum zweiten Mal der Kongress „DocSteps“ für (angehende) Medizinstudenten sowie für junge Ärzte im Congress Centrum statt, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Das Event des Marburger Bundes bietet den Fachgästen und Interessierten ein umfangreiches Themenspektrum von den Berufs- und Arbeitsfeldern, über Krankenhausmanagement bis hin zum Arbeitsrecht und weltweite Karrieremöglichkeiten. Auf seiner Homepage (www.marburger-bund.de) stellt der Ärzteverband für Mitglieder Merkblätter und Informationsbroschüren zur Famulatur und Praktischem Jahr (PJ) im Ausland sowie zur ärztlichen Tätigkeit außerhalb Deutschlands bereit. In einer Extra-Broschüre wird die Schweiz als attraktives Arbeitsumfeld beschrieben. Darin enthalten sind auch ausführliche Informationen zur Studiendauer, Weiterbildung, Aufenthaltsgenehmigung, Stellensuche und vieles mehr.




Großes Studienangebot in der Schweiz

Besonders qualifizierte Studiengänge m– wer hat‘s erfunden? Natürlich nicht nur die Schweizer, aber tatsächlich bietet die Hochschullandschaft den Studenten eine Vielzahl interessanter Studienfächer an überschaubaren, bestens ausgestatteten Universitäten – eine echte Alternative zum Studium an deutschen Hochschulen.
So gilt die Universität von St. Gallen im mBereich der Wirtschaftswissenschaften als eine der besten Managerschmieden Europas. Kein Wunder, dass mittlerweile trotz der Studiengebühren schon jeder vierte Student, der in den Hörsälen der Schweizer Hochschulen sitzt, einen ausländischen Pass in der Tasche hat.

Zehn Universitäten gibt es in der Schweiz, hinzu kommen zwei eidgenössische Technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und zahlreiche fachspezifische Hochschulen. Die Universitäten in Basel, St. Gallen, Luzern, Bern und Zürich liegen im deutschsprachigen Bereich, während sich die Universitäten von Lausanne, Neuenburg, Freiburg und Genf in der französischsprachigen Region befinden. Die Universität in Freiburg ist sowohl deutsch- als auch französischsprachig ausgelegt. Italienisch ist die Unterrichtssprache an der Universität in Lugano.
Wer sich in der Schweiz für ein Studium bewerben möchte, wendet sich direkt an die jeweilige Hochschule. Es empfiehlt sich, schon im Vorfeld genaue Informationen über die Aufnahmekriterien einzuholen, denn Schweizer Hochschulen haben sehr hohe Ansprüche bezüglich der Vorleistungen und Sprachkenntnisse. Falls die im Abitur erbrachten Leistungen für eine Hochschulzulassung in der Schweiz nicht ausreichen, muss der Bewerber die Schweizer oder kantonische Maturitätsprüfung absolvieren. Zulassungsbeschränkungen wie den Numerus Clausus kennen die Schweizer Hochschulen darüber hinaus nicht. Einzige Ausnahme sind die medizinischen Studiengänge: Einige Hochschulen nehmen aus Kapazitätsgründen keine ausländischen Medizinstudenten auf.

Weitere Informationen auf der Seite der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten: www.crus.ch

www.studysurf.ch: Tipps und Neuigkeiten zum schweizerischen Studentenleben]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinstudium_in_der_schweiz_der_berg_ruft_289.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>289</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:54:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gute Aussichten für angehende Dolmetscher: Sprachtalente gesucht!</title>
		<description><![CDATA[Liebe zu Fremdsprachen, Stressresistenz, Flexibilität und eine große Portion Neugier auf Neues: Wer diese Voraussetzungen mitbringt, hat als Dolmetscher gute Chancen. Vor allem internationale Institutionen wie die EU-Kommission suchen kontinuierlich qualifizierten Nachwuchs.]]></description>
		<text><![CDATA[Große Leidenschaft für Sprache – das ist laut Ulrike Beyler die wichtigste Ressource, die Studenten, die Dolmetscher werden wollen, mitbringen sollten. „Sie müssen Fremdsprachen lieben, sich trauen, sie zu sprechen, über ein gutes Hörverständnis verfügen und sehr stressresistent sein“, so Beyler, Autorin des Ratgebers „Traumberufe mit Fremdsprachen“.
Zum Berufsziel führen verschiedene Wege: Die meisten Dolmetscher haben ein einschlägiges Studium an einer Uni oder mFachhochschule absolviert. Besonders renommiert sind die Studiengänge der Uni Mainz, Standort Germersheim, Uni Heidelberg, Uni Saarbrücken, Uni Leipzig und der FH Köln. Während die neu geschaffenen Bachelor-Angebote oft recht allgemein in die Übersetzungswissenschaft einführen, können sich fortgeschrittene Studenten mit dem Master-Studiengang „Konferenzdolmetschen“ auf ihr gewünschtes Tätigkeitsfeld spezialisieren. Das Studium umfasst Grammatik, Sprechfertigkeit, Landeskunde, Übersetzungsübungen und Training in den verschiedenen Dolmetschtechniken. Darüber hinaus stehen Sachfächer wie Technik, Wirtschaft oder Recht auf dem Stundenplan. „Damit stellt der angehende Dolmetscher unter Beweis, dass er sich schnell in neue Themengebiete einarbeiten kann“, so Ulrike Beyler. Diese Fähigkeit sei auch im späteren Berufsleben – ob in der Wirtschaft oder in der Politik – unabdingbar.

Breite Allgemeinbildung erwünscht
Michael Fuchs, langjähriger Konferenzdolmetscher mbei der Europäischen Union mund inzwischen Sprach-Jurist beim Europäischen Parlament, empfiehlt angehenden Dolmetschern, allgemein neugierig und flexibel zu bleiben, um sich eine möglichst breite Allgemeinbildung zu sichern. Sie sollten zum Beispiel ständig die Berichterstattung der Medien in ihren Arbeitssprachen verfolgen, um über aktuelle Ereignisse und sprachliche Entwicklungen informiert zu sein, denn solche Kenntnisse werden in ihrem Job jederzeit erwartet. „Wenn Dolmetscher beispielsweise mit deutschen Konzepten wie ,Jamaika-Koalition‘, ,Riester-Rente‘ oder ,Großer Lauschangriff‘ nichts anfangen können, dann fällt es ihnen schwer, die Bedeutung in andere Sprachen zu übertragen, denn eine wörtliche Übersetzung hilft oft nicht weiter“, erläutert Fuchs.
Alle Studierenden müssen sich im Masterstudium mit zwei Fremdsprachen befassen. Dabei wird zwischen A-, B- und C-Sprache unterschieden: A-Sprache ist die Muttersprache, B-Sprache diejenige, aus der in die mMuttersprache gedolmetscht wird und umgekehrt. Die C-Sprache wird passiv gebraucht, das heißt man dolmetscht aus ihr in die Muttersprache. Doch für welche Fremdsprachenkombination sollten sich Studenten entscheiden? Ulrike Beyler rät Studienanfängern, die Entscheidung vor allem von der eigenen Vorliebe für bestimmte Sprachen und Kulturräume abhängig zu machen und nicht von der derzeitigen Marktsituation: „Arbeitsmarktprognosen können sich schnell ändern. Das Sprachenlernen erfordert viel Zeit und Energie, die man am besten in eine Sprache investiert, mit der man sich wohlfühlt.“ Die Nachfrage nach Englisch-Dolmetschern sei natürlich immer groß, aber auch das Erlernen von exotischen Sprachen könne sich lohnen, um sich in Marktnischen zu etablieren.

Weitere Sprachen für die Karriere
Das kann auch Carlota Jovani, Referatsleiterin Deutsche Sprache bei der Europäischen Kommission, bestätigen: „Wenige Jahre nach der Ost-Erweiterung sind in den EU-Institutionen natürlich nach wie vor Ostsprachen gefragt.“ Deshalb müssten aber nun nicht alle Studienanfänger Polnisch, Bulgarisch oder Estnisch lernen: „Die Sprachen, die allerdings in den meisten Sitzungen zum Einsatz kommen, sind Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch. Deswegen suchen wir in erster Linie gute Dolmetscher, die bereit sind, im Laufe ihrer Karriere noch weitere Sprachen hinzuzulernen.“

In Deutschland sind die meisten Dolmetscher mFreiberufler. Feste Stellen gibt es in internationalen Organisationen, Behörden wie dem Bundesnachrichtendienst (BND), einigen Bundesministerien und in den Sprachabteilungen großer Unternehmen. Ein großer Arbeitgeber für Dolmetscher ist das Auswärtige Amt in Berlin. Sein Sprachendienst beschäftigt etwa 60 Dolmetscher, Übersetzer, Terminologen und Dozenten. Bewerber sollten diplomatisches Feingefühl mitbringen und sich bei besonderen politischen Ereignissen auf Sondereinsätze einstellen. Dafür sind die Dolmetscher immer hautnah bei weltpolitischen Entscheidungen dabei.

Gut dotierte Jobs außerhalb Deutschlands bieten die drei Dolmetschdienste der EU-Institutionen. Aufgrund der Sprachvielfalt mder stetig wachsenden Gemeinschaft besteht dort kontinuierlich ein großer Bedarf an Sprachtalenten. Im Abstand von einigen Jahren finden regelmäßig allgemeine Auswahlverfahren zur Verbeamtung statt. Akkreditierungstests für Konferenzdolmetscher gibt es hingegen jedes Jahr. „Diejenigen, die diese Tests bestehen, werden auf eine gemeinsame Liste der freiberuflich für die EU arbeitenden Kollegen gesetzt und können dann für einzelne oder mehrere Tage von den Institutionen rekrutiert werden“, erläutert Carlota Jovani das Verfahren. Um den Dolmetsch-Nachwuchs gezielt anzusprechen, ist seit Ende November vergangenen Jahres ein kurzer Info-Clip der EU im Online Videoportal YouTube präsent.


Weitere Informationen

Buchtipp: Ulrike Beyler, „Traumberufe mit Fremdsprachen“ (2008), Redline Wirtschaft, FinanzBuch Verlag GmbH, ISBN 978-3-636-01581-5

Sprachportal der Europäischen Union
http://europa.eu/languages/de/home

Sprachendienst des Auswärtigen Amtes
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/Dienste/Sprachendienst.html]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/gute_aussichten_fuer_angehende_dolmetscher_sprachtalente_gesucht_288.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>Victoria Liesche</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>288</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:49:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung: Geld spielt (k)eine Rolle</title>
		<description><![CDATA[Miete, Essen, Bücher, Ausgehen . . . Das Leben ist teuer – vor allem als „armer Student“. mUm trotz Ebbe im Portemonnaie eine gute Ausbildung genießen zu dürfen, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[BAföG, Stipendien, Bildungskredite, mStudienbeitragsdarlehen – das Angebot an Finanzierungshilfen für Studenten ist vielfältig und oft verwirrend. Deshalb empfehlen Experten, vor einer mEntscheidung zunächst den individuellen Förderbedarf zu ermitteln. Auch über die eigenen Voraussetzungen sollten sich die Studenten klar werden: Liegt eine BaföGoder Stipendien-Berechtigung vor? Dann kann womöglich die Schuldenlast eines Studienkredits vermieden werden.

BAföG: Fast geschenktes Geld
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von maximal 648 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern. Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfängern praktisch Geld „geschenkt“ (detaillierte Infos unter www.das-neue-bafoeg.de).

Mit guten Noten und Engagement zum Stipendium
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten weitere formale Kriterien erfüllen, beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten. Vorteil: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden.

Zahlreiche Studiendarlehen, Studienkredite und Bildungsfonds ergänzen die herkömmlichen Finanzierungsformen wie Jobben, Stipendien, BAföG oder Unterstützung durch die Eltern. Die Angebote der Kreditinstitute unterscheiden sich deutlich mit Blick auf die finanzierten Verwendungszwecke und die jeweilige Ausgestaltung. Deshalb ist es anzuraten, sich vor Vertragsabschluss gründlich zu informieren.

Studienbeitragsdarlehen: Sorgenfrei und automatisch
Alle Bundesländer, die Studiengebühren erheben, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Förderbank des Landes oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert mbei der Immatrikulation beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni. Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen allerdings von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit: Die Qual der Wahl
Die KfW-Bank, verschiedene Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken bieten Studienkredite an, die zur Finanzierung des Lebensunterhalts während des Erststudiums dienen sollen. Höhe, Dauer, Zinsen und weitere Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein Vergleich. Bei der KfW-Bank ist beispielsweise die Darlehenslaufzeit flexibel gestaltbar. Die Auszahlungsphase, in der die Studenten einen monatlichen Förderbeitrag zwischen 100 und 650 Euro erhalten, ist auf maximal fünf Jahre festgelegt.

Mit Studienabschlusskrediten die Prüfungsphase clever finanzieren
Studenten fällt es gerade in der Examenszeit schwer, Nebenjob und Lernen zu vereinbaren. Für diese Zeit bieten viele Studentenwerke Studienabschlusskredite an. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinssätze aus. Auch die Bundesregierung bietet eine mFörderung für diese besonderen Lernphasen: Ab der bestandenen Zwischenprüfung kann ein sogenannter Bildungskredit beantragt werden (www.bildungskredit.de). Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre.

Bildungsfonds: Schwer zu bekommen, leicht zurückzuzahlen
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen in den Fonds zurückzuzahlen.

Weitere Informationen: Das Centrum für Hochschulentwicklung m(CHE) hat 33 Studienkredite, -darlehen und -fonds verglichen. Unter www.che-studienkredit-test.de stehen die Testergebnisse zum kostenlosen Download bereit.




Studiengebühren: Wo zahlt man am wenigsten?

Sie unterscheiden sich stark voneinander und haben erheblichen Einfluss auf die Auswahl des Studienortes – die mHöhe der Studiengebühren variiert von Bundesland zu Bundesland. Oft zahlt man bis zu 650 Euro pro Semester, einige Unis erheben hingegen gar keine Gebühren. Genaues Hinschauen bei der Studienortswahl lohnt sich also in jedem Fall, da jedes deutsche Bundesland selbst festlegen kann, wie teuer das Bezahl-Studium an seinen Ausbildungsstätten sein soll.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro, an FHs mindestens 100 Euro, an Universitäten mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 375 Euro nachgelagert
Hessen: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Mecklenburg-Vorpommern: keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester; die gleiche Höhe fällt auch beim Zweitstudium an
Saarland: Vorerst keine
Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Keine
Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_geld_spielt_keine_rolle_287.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>287</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:44:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum? Studienzeit durch Vorkenntnisse kurz halten</title>
		<description><![CDATA[Zahlreiche Abiturienten sind bei der „Jagd“ nach einem Studienplatz für ihr Traumfach Medizin auf mWartesemester angewiesen. Vorkurse in Biologie, Mathe, Physik und Chemie sowie Ausbildungen zum Rettungssanitäter oder Krankenpfleger sind hilfreich und werden teilweise für das spätere Studium angerechnet.]]></description>
		<text><![CDATA[Wenn das Abitur in der Tasche ist, beginnt die Zählung der Wartesemester. Die sind neben der Abi-Note ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Doch als Wartesemester gelten nur die Semester, in denen der Studienbewerber nicht an einer deutschen (Fach-) Hochschule immatrikuliert war. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der zentralen Studienvergabe leer ausgegangen ist, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein sogenanntes „Parkstudium“ einschreiben, sondern die Wartezeit auf sein Traumstudium sinnvoll ausfüllen.

Vorsemester als Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung auf das anspruchsvolle Studium sind zum Beispiel spezielle Vorsemester. Solche Kurse bietet beispielsweise das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an – allerdings ist der intensive Unterricht mit recht hohen Kosten verbunden. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Wesentlich günstigere und zum Teil sogar kostenfreie Vorkurse, die sich aber meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum, Marburg und Frankfurt an. In diesen Intensiv- Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, empfiehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten, die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Fachkentnisse durch eine Ausbildung
Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive Pflegepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Pflegepraktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein Pflegepraktikum im Ausland.

Unternehmen wie beispielsweise die Firma Project Abroad organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in Argentinien, Rumänien, Nepal und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als Pflegepraktikum an.




Teste sich, wer kann

Der Medizinertest vor Beginn des Studiums ist für angehende Medizinstudenten eine Möglichkeit, ihre Chancen auf einen Studienplatz zu verbessern. Nach seiner ganzheitlichen Abschaffung 1997, haben einige Universitäten den freiwilligen Test für medizinische Studiengänge (TMS) als zusätzliches Auswahlkriterium wieder eingeführt.

Wer sich für ein medizinisches oder zahnmedizinisches Studium in Baden- Württemberg, die Medizinische Fakultät der Universität Lübeck, die Medizinische Fakultät der Universität Bochum, die Medizinische und Zahnmedizinische Fakultät der Universität Mainz und die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig (Humanmedizin) interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Mediziner-Test seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Eine Verschlechterung für das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) ist durch die Teilname am Test ausgeschlossen. Je nach Fakultät fließen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei hochschulSTART.de, der Nachfolgeeinrichtung der ZVS, und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallel bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich werden in den Fächern Medizin, Pharmazie, Psychologie, Tiermedizin und Zahnmedizin 60 Prozent der Studienplätze über das Auswahlverfahren der Hochschule vergeben und 40 Prozent über hochschulSTART.de entsprechend der Abiturdurchschnittsnoten und Wartezeiten.
An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen,
der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – wichtige Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum.

Intensive Vorbereitung ist hilfreich
Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite des Organisationsbüros der Universität Heidelberg wird eine Informationsbroschüre zum Download angeboten, die alle notwendigen Hinweise sowie Beispielaufgaben enthält.
Der Test findet einmal jährlich Anfang Mai an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Januar laufen die Anmeldungen, im Juli gibt es die Ergebnisse.

Nähere Informationen: www.tms-info.org und www.hochschulstart.de sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_studienzeit_durch_vorkenntnisse_kurz_halten_286.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>286</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:34:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Täglich neue Herausforderungen: Zukunftsberuf Arzt</title>
		<description><![CDATA[Notärzte, Gynäkologen oder Chirurgen – Ärzte sind vielerorts Mangelware. Gute Aussichten also für Medizin-Interessierte, die beruflich Menschen helfen wollen. Türöffner ist oft eine Ausbildung im Gesundheitswesen.]]></description>
		<text><![CDATA[Unfall in der Bahnhofstraße: Bei der Meldung aus der Leitstelle springt das Rettungsteam auf und eilt zum Einsatzwagen. Benjamin Dirksen kennt die Arbeit im Rettungsdienst schon lange: Direkt nach dem Abitur wurde der 25-Jährige Rettungshelfer beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Celle. Dabei entstand der Wunsch, dort Zivildienst zu leisten – eine gute Gelegenheit, den Lkw-Führerschein zu machen und sich zum Rettungssanitäter ausbilden zu lassen. Menschen vor Ort in unterschiedlichen Situationen zu erleben, fand er immer besonders spannend. „Im Einsatz kann ich selbst entscheiden, was zu tun ist und bin nicht von einem Oberarzt abhängig, wie in der Klinik“, schätzt Benjamin heute das damals in ihn gesetzte Vertrauen. „Die Einsätze sind oft gar nicht so dramatisch. Meist müssen die Menschen erst einmal beruhigt werden.“

Vor dem Studium erste Erfahrungen beim DRK gemacht
Vorsorglich bewarb er sich nach dem Zivildienst um einen Studienplatz in Medizin – und arbeitete erst einmal weiter beim DRK. Mit einem Abischnitt von 1,8 erhielt er prompt einen Platz in Göttingen. Doch er tat, was kaum jemand tun würde, und lehnte ab. Die praktische Arbeit machte zu großen Spaß. Außerdem schien es ihm sinnvoll, vor dem Studium zunächst etwas Geld zu verdienen. Nach einem Dreivierteljahr bewarb sich Benjamin erneut und bekam im Nachrückverfahren einen Studienplatz in Lübeck und besucht seit November 2006 die medizinische Fakultät.
Für viele ist eine Ausbildung im Gesundheitswesen eine Alternative, um die Wartezeit bis zum Medizinstudium zu überbrücken. Gesundheits- und Krankenpfleger, Rettungssanitäter oder Physiotherapeut sind typische Ausbildungen; doch es geht auch spezieller, beispielsweise als Logopäde, Augenoptiker oder Hörgeräteakustiker. Von den Fachkenntnissen und dem Umgang mit Patienten profitieren die angehenden Ärzte vor allem im praktischen Teil ihres Studiums.

Große Hürde: Das Physikum
Dort steht nach vier Semestern die größte Hürde an: das Physikum. In schriftlichen und mündlichen Prüfungen müssen die Studenten ihr Wissen in Anatomie, Physiologie, Biochemie und Psychologie unter Beweis stellen. „Schon vor dem Physikum wird gesiebt“, weiß Benjamin. „Die Zulassung zu bekommen, ist das Schwierigste.“ Als er die umfassende Zwischenprüfung im Juli 2008 bestanden hatte, war die Freunde groß. „Danach konnte ich das Wissen im Krankenhaus praktisch anwenden und habe die Zusammenhänge viel besser verstanden“, sieht der Medizin-Student heute klarer. In Lübeck sei das Studium sehr praxisorientiert, berichtet er, denn die Studenten arbeiten viele Wochen auf den Stationen im Krankenhaus und werden in kleinen Gruppen betreut. Allerdings vermisse er manchmal Informationen über alternative Heilmethoden und Übungen in der Gesprächsführung mit Patienten. „Die Studenten werden im Klinikalltag ganz schön ins kalte Wasser geworfen“, findet er. Durch die Erfahrung im Rettungsdienst hatte er selbst allerdings wenig Scheu im Umgang mit den Patienten. Er kann während des Patientengesprächs, beispielsweise zur Ermittlung der Krankengeschichte in Bezug auf die aktuelle Erkrankung (Anamnese), die richtigen Fragen stellen und einschätzen, welche Informationen nützlich sein könnten.
Im Berufsalltag haben Ärzte mit Menschen verschiedener Nationalitäten zu tun und müssen wissenschaftliche Studien lesen, die häufig auf Englisch verfasst sind. Es lohnt sich also, Fremdsprachenkenntnisse auszubauen. Benjamin verbringt daher einen Teil seiner viermonatigen Famulatur im englischsprachigen Ausland: Zur Wahl stehen vier Wochen Praktikum in einer Klinik im schottischen Aberdeen oder in Estland.

Spezialisierung auf Innere Medizin
Welchen Facharzt er nach dem Praktischen Jahr (PJ) und dem zweiten Staatsexamen im Frühjahr 2012 anstrebt, weiß er auch schon: „Um Notarzt zu werden, bietet sich eine Spezialisierung auf Innere Medizin an. Damit könnte ich mich später auch mit in einer eigenen Praxis niederlassen.“ Bis dahin jobbt er studienbegleitend in der Notaufnahme der Lübecker Uniklinik. Aufgrund seiner Zusatzausbildung im Rettungsdienst darf er dort Patienten aufnehmen, ihre Vitalparameter messen und ihnen Medikamente verabreichen. Sein Ziel: Schon während der Facharztausbildung für Innere Medizin eine Weiterbildung als Rettungsmediziner zu absolvieren, damit er als verantwortlicher Arzt Rettungseinsätze leiten darf. Schließlich ist ein Notfall für Benjamin schon Routine.




Tipps vom Experten

Um einen Pflegeberuf zu erlernen, werden einige Eigenschaften vorausgesetzt. Diese fasst Johanna Knüppel, Referentin beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), in drei Kategorien zusammen:
a) Leistungsvermögen: Pflegepersonal sollte physisch gesund sein, denn bei der Arbeit wird viel gelaufen und gehoben. Die Beschäftigten müssen mit den Händen geschickt sein sowie gut sehen und hören können. Aber auch das intellektuelle Potenzial ist wichtig, beispielsweise die mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit und Rechtschreibung. Bei der Dosierung von Medikamenten sind Rechenkenntnisse und bei Krankenbeobachtung und Behandlungspflege gute Auffassungsgabe und Konzentrationsfähigkeit gefragt.
b) Soziale Kompetenz: Für den Umgang mit Pflegebedürftigen sind Einfühlungsvermögen, Geduld und Toleranz wichtig. In der Zusammenarbeit mit den Kollegen wird im Team gearbeitet, wobei auch Konflikte bewältigt werden müssen. Soziale Umgangsformen sowie Kritikfähigkeit werden ebenfalls benötigt.
c) Motivation: Wer Menschen pflegen möchte, sollte sich für ihre Lebenswelt interessieren, aber auch Interesse an medizinischen und wissenschaftlichen Zusammenhängen zeigen. Außerdem sollte er mit belastenden Faktoren wie Leiden und Sterben sowie Ekelgefühlen umgehen können.
Sind diese Anforderungen erfüllt, sieht Johanna Knüppel für Bewerber gute Chancen, den Pflegeberuf erfolgreich und zufrieden ausüben zu können.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/taeglich_neue_herausforderungen_zukunftsberuf_arzt_285.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<autor>Simone Böhnisch</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>285</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:26:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden“</title>
		<description><![CDATA[Aufgewachsen im grenznahen Emmerich, war der Weg in die Niederlande für Anne Swhajor nicht weit. Die Radboud Universiteit Nijmegen überzeugte sie bereits am „Tag der offenen Tür“ – mittlerweile hat die 26-Jährige einen Studienabschluss in Psychologie in der Tasche und ist kurz davor, ihr Zweitstudium der Religionswissenschaft zu beenden.]]></description>
		<text><![CDATA[Schon bevor sie sich entschied, zum Studieren in die Niederlande zu gehen, hatte Anne Swhajor enge Verbindungen zum westlichen Nachbarland: Ihre Mutter ist Niederländerin und vom niederrheinischen Emmerich, dem Ort, wo sie aufgewachsen ist, liegt die Grenze nur einen Katzensprung entfernt. Als es nach dem Abi darum ging, einen Studienort auszuwählen, besuchte sie deshalb auch die Informationstage niederländischer Hochschulen. Besonders gut gefiel es ihr an der Radboud Universiteit in Nijmegen, und sie war überglücklich, als sie dort einen Platz in ihrem Traum-Studiengang Psychologie
erhielt.

Reibungslos und unbürokratisch
Der Start verlief reibungslos: „Die Einschreibung und Anmeldung war überhaupt nicht bürokratisch. Außerdem sind die Ansprechpartner und Dozenten alle sehr locker und menschlich und helfen gerne weiter“, ist Annes Erfahrung. Auch die traditionsreiche Studentenstadt Nijmegen gefiel ihr auf Anhieb, und das Kontakte-Knüpfen fiel nicht schwer. „Zuerst waren wir Studenten aus Deutschland eher unter uns, aber mittlerweile ist mein Freundeskreis sehr gemischt“, so die Studentin.
Vor Studienbeginn musste Anne – trotz ihrer guten Sprachkenntnisse – wie alle ausländischen Bewerber einen Niederländisch-Test absolvieren, das obligatorische NT2-Examen. „Studienanwärter, die noch nicht so fit in der Sprache sind, können an der Uni fünf Wochen lang einen Intensivkurs belegen“, weiß die 26-Jährige. Die Teilnahmegebühren von rund 1200 Euro bekommen die Studenten zurückerstattet, wenn sie im ersten Studienjahr mindestens 30 ECTS-Leistungspunkte erreichen: Ein guter Anreiz, direkt ab Studienbeginn richtig durchzustarten.

Auch Anne hat die Erfahrung gemacht, dass im ersten Studienjahr besondere Anstrengungen nötig sind: „In den Niederlanden gibt es zwar in vielen Fächern nicht so hohe NC-Hürden wie in Deutschland, dafür wird im ersten Jahr extrem ausgesiebt.“ Alle zwei bis sechs Wochen standen Klausuren auf dem Programm, ständig musste sie für mehrere Fächer parallel pauken. Am Ende des Jahres war die Zahl der Studenten um ein Viertel geschrumpft – Anne aber zum Glück noch dabei.

Positive Erfahrungen
Wenn sie jetzt, am Ende des Studiums, auf ihre Studienzeit in den Niederlanden zurückblickt, kommt sie eindeutig zu dem Schluss: „Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden.“ Während des Psychologiestudiums spezialisierte sie sich auf Religions- und Kulturpsychologie. Dazu gehörten Seminare zu Jugendkulturen und zur multikulturellen Gesellschaft. Auch die Psychologie der Magie stand auf dem Stundenplan. Um den fachlichen Hintergrund noch zu erweitern, schrieb sie sich gleichzeitig für Religionswissenschaften ein. Dort ist sie, im Gegensatz zum Fach Psychologie, die einzige deutsche Studentin. Seit Juni hat sie nun den Master in Psychologie in der Tasche, im nächsten Jahr will sie dann ihr Zweitstudium abschließen. Sie plant, in ihrer Masterthesis das Thema „Sterben und Tod“ zu bearbeiten, unter spezieller Berücksichtigung des Buddhismus. Und nach dem Studium? Anne würde in Zukunft gerne weiter wissenschaftlich arbeiten und Fragen der Religionswissenschaft und der Psychologie erforschen. Ob in den Niederlanden, in Deutschland oder in einem anderen Land – da will sie sich nicht festlegen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ich_wuerde_mich_immer_wieder_dafuer_entscheiden_284.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>Victoria Liesche</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>284</guid>
		<pubdate>2009-11-11 15:19:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren im orangen Königreich</title>
		<description><![CDATA[Tulpen, Windmühlen, Goudakäse – die Niederlande bieten weit mehr als gängige Klischees, zum Beispiel erstklassige Bildung. Mittlerweile zählen sie zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa.]]></description>
		<text><![CDATA[Die westlichen Nachbarn bieten weltoffenen Bildungshungrigen viel: Die Universitäten sind in der Regel technisch sehr gut ausgestattet, das Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Dozenten ist ausgewogen. Überfüllte Hörsäle, wie sie von deutschen Universitäten bekannt sind, gibt es in den Niederlanden kaum. Hinzu kommt eine persönliche und umfassende Betreuung der Studenten durch Professoren und studentische Tutoren.
Zulassungsbeschränkungen sind in den Niederlanden, anders als in Deutschland, relativ selten. Während beispielsweise ein Studium der Molekularen Biomedizin in Deutschland einen recht guten Notendurchschnitt voraussetzt, ist dieser Studiengang in den Niederlanden überall zulassungsfrei. Dennoch gibt es auch in den Niederlanden stärker nachgefragte Studiengänge wie beispielsweise Tier-, Human- und Zahnmedizin sowie einige Wirtschaftsstudiengänge, die in der Zulassung beschränkt werden. In einigen Studiengängen limitiert die niederländische Regierung die Zahl der Studienplätze an Hochschulen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu verhindern.

Interessante Fachhochschulstudiengänge
Eine Besonderheit im Vergleich zu Studienangeboten in Deutschland sind die Studiengänge im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Krankenpflege oder Logopädie. Während diese Ausbildungen in Deutschland überwiegend an kostenpflichtigen Berufsfachschulen angesiedelt sind, werden diese in den Niederlanden auf Fachhochschulniveau ausgebildet. Die Nachfrage aus Deutschland nach derartigen Studienplätzen war und ist deshalb besonders groß.
Während in Deutschland vor Beginn des Bewerbungsverfahren bekannt gegeben werden muss, ob es unter Umständen eine Beschränkung und damit ein Auswahlverfahren gibt, ist es in den Niederlanden anders: Hier zeigt sich erst während des laufenden Verfahrens, ob eine Zulassungsbeschränkung nötig ist. Dies hängt von der Nachfrage ab. Möglich ist es daher auch, dass nur an einzelnen Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung besteht und andere zulassungsfrei sind. Die Zulassungsbeschränkung in den Niederlanden wird als Numerus Fixus bezeichnet.
Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden, anders als in Deutschland, bereits schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen. Viele Studiengänge lassen Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn (Beginn 1. September des Jahres) zu, also sogar noch im August. Dennoch wünschen sich die Hochschulen aus Planungsgründen eine rechtzeitige Bewerbung um einen Studienplatz, am besten im Dezember des Vorjahres. Bewerbungen sind auch ohne die Vorlage des Zeugnisses der Hochschulreife möglich. Dieses muss erst später vorgezeigt werden. Dies gilt auch für den Nachweis der Sprachkenntnisse. Sie müssen erst unmittelbar vor Studienbeginn vorliegen und nicht schon bei der Bewerbung nachgewiesen werden.
Fächer mit einer Zulassungsbeschränkung hingegen haben zumeist einen festen Bewerbungsschluss. Das beste ist also, sich rechtzeitig an den in Frage kommenden Universitäten und Hochschulen nach den Terminen der Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Auch können auf diesem Wege eventuell vorhandene Aufnahmebedingungen erfragt werden, denn manche Universitäten verlangen Aufnahmegespräche oder Prüfungen.

Unterschiedliche Sprachanforderungen
Auch die Sprachanforderungen variieren sehr stark. Mit der künftigen Hochschule sollte daher auf jeden Fall vor der zentralen Bewerbung über etwaige Anforderungen hinsichtlich Niederländisch, Schulfächern im Abschlusszeugnis und einer eventuellen künstlerischen oder anderen Aufnahmeprüfung gesprochen werden.



Wo gibt’s Infos zum Studium in den Niederlanden?

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden interessiert, kann zwischen unterschiedlichen Informationsquellen wählen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und zahlreiche deutsche und niederländische Internetseiten bieten umfangreiche Hinweise und Tipps.

www.studieren-in-holland.de
Umfangreiche Homepage mit wichtigen Informationen und Erfahrungsberichten müber ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl
Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen, sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl
Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen, ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl
Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos rund um den niederländischen Sprachtest, sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

Aber natürlich gibt es auch Ratgeber in Buchform, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinander setzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen. Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro im Buchhandel oder im Internet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_im_orangen_koenigreich_283.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>283</guid>
		<pubdate>2009-11-11 15:16:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Schweizerische Hochschulen setzen auf Praxisnähe: Auf dem Weg zum (Karriere-)Gipfel</title>
		<description><![CDATA[Französisch, Italienisch oder doch lieber Deutsch? Wer in der Schweiz studieren will, hat in puncto Sprache die Qual der Wahl. Zudem sind die Hochschulen des Alpenlandes bekannt für ihr hohes Niveau.]]></description>
		<text><![CDATA[Auslandserfahrung ist immer ein Pluspunkt. Bei einem Studium in der Schweiz – sei es nun im französisch-, italienisch- oder deutschsprachigen Teil – können die Studenten sicher sein, aufgrund des hohen Niveaus der Hochschulausbildung schon während des Studiums die ersten Sprossen der Karriereleiter zu erklimmen.

Ausgezeichnete Praxisnähe
Neben der reizvollen Landschaft und den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten liegt der Vorteil eines Studiums in der Schweiz in der außergewöhnlichen Praxisnähe, die Wirtschaft und Wissenschaft eng miteinander verzahnt. Das war auch eines der Argumente, die Andrea Bitzer davon überzeugten, ein Master-Studium in der Schweiz aufzunehmen. Mittlerweile steht die 24-jährige Deutsche kurz vor ihrem Abschluss im neu geschaffenen Masterprogramm „Product Design &amp; Management“ der Hochschule Luzern. Nach ihrem Bachelor-Abschluss im Fach Textilmanagement an der Hochschule Reutlingen sammelte sie zunächst Erfahrungen bei renommierten Bekleidungsfirmen, wie zum Beispiel bei Hugo Boss, und besuchte eine Kunstschule. Mit der Zeit entwickelte Andrea den Wunsch, ihre Leidenschaft für Design mit wirtschaftlichem Know-how zu verbinden. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Master-Studiengangs an der Hochschule Luzern war genau das Richtige für sie. „Schon beim Vorstellungsgespräch an der Hochschule habe ich mich sehr wohl gefühlt. Es war eher eine Unterhaltung über meine Motivation als eine Prüfungssituation“, erinnert sich Andrea.

Vor Studienbeginn hatte sie zunächst einige bürokratische Hürden zu überwinden: Aufenthaltsgenehmigung beantragen, Konto eröffnen, Versicherungen informieren. „Ich kann nur raten, sich für diese organisatorischen Dinge genug Zeit zu nehmen und sich genau zu erkundigen“, so die Studentin. Zum Beispiel kann es sich in einigen Kantonen lohnen, seinen Wohnsitz in die Schweiz zu verlegen, da ausländische Studenten dann beantragen können, lediglich
die gleichen Studiengebühren wie ihre Schweizer Kommilitonen zu bezahlen und sich zusätzliche Abgaben sparen. Die Höhe der Studiengebühren ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt. Je nach Universität und Kanton variieren die Kosten. Neben dem von jedem Studierenden zu entrichtenden „Kollegiengeld“ fallen weitere Gebühren für die Unfallkasse, Bibliotheken und studentische Organisationen an. Die jährlichen Studiengebühren liegen etwa zwischen 650 und 1500 Euro.

Inspirierender Austausch
Aus ihrem Bachelor-Studiengang kannte Andrea Bitzer sehr straffe Studienstrukturen. Jetzt, beim Masterstudium in Luzern, steht abwechslungsreiche Projektarbeit auf dem Programm. „Wir können sehr viel selbst entscheiden und Schwerpunkte nach unseren Interessen ausrichten“, lobt die angehende Textilmanagerin. Gute Bedingungen für erfolgreiche Präsentationen bieten die hilfsbereiten Dozenten und die Arbeitsräume: Jeder Design-Student erhält einen eigenen Platz im Atelier der Hochschule. Auch den Austausch mit den anderen Fachrichtungen der Teilschule Design &amp; Kunst findet sie sehr inspirierend. „Mittlerweile verstehe ich auch das Schwyzerdütsch der einheimischen Studenten ganz gut“, lacht Andrea. Während der Seminare wird ihr und den anderen ausländischen Studierenden zuliebe aber weiterhin Hochdeutsch gesprochen.



Großes Studienangebot in der Schweiz

Besonders qualifizierte Studiengänge – wer hat’s erfunden? Natürlich nicht nur die Schweizer, aber tatsächlich bietet die Hochschullandschaft den Studenten eine Vielzahl interessanter Studienfächer an überschaubaren, bestens ausgestatteten Universitäten – eine echte Alternative zum Studium an deutschen Hochschulen.
So gilt die Universität von St. Gallen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften als eine der besten Managerschmieden Europas. Kein Wunder, dass mittlerweile trotz der Studiengebühren schon jeder vierte Student, der in den Hörsälen der schweizerischen Hochschulen sitzt, einen ausländischen Pass in der Tasche hat. Zehn Universitäten gibt es in der Schweiz, hinzu kommen zwei Eidgenössische Technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und zahlreiche fachspezifische Hochschulen. Die Universitäten in Basel, St. Gallen, Luzern, Bern und Zürich liegen im deutschsprachigen Bereich, während sich die Universitäten von Lausanne, Neuenburg, Freiburg und Genf in der französischsprachigen Region befinden. Die Universität in Freiburg ist sowohl deutschals auch französischsprachig ausgelegt. Italienisch ist die Unterrichtssprache an der Universität in Lugano.

Wer sich in der Schweiz für ein Studium bewerben möchte, wendet sich direkt an die jeweilige Hochschule. Es empfiehlt sich, schon im Vorfeld genaue Informationen über die Aufnahmekriterien einzuholen, denn schweizerische Hochschulen haben sehr hohe Ansprüche bezüglich der Vorleistungen und Sprachkenntnisse. Falls die im Abitur erbrachten Leistungen für eine Hochschulzulassung in der Schweiz nicht ausreichen, muss der Bewerber die schweizerische oder kantonische Maturitätsprüfung absolvieren. Zulassungsbeschränkungen wie den Numerus clausus kennen die schweizerischen Hochschulen darüber hinaus nicht. Einzige Ausnahme sind die medizinischen Studiengänge: Einige Hochschulen nehmen aus Kapazitätsgründen keine ausländischen Medizinstudenten auf.

Weitere Informationen auf der Seite der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten: www.crus.ch

Tipps und Neuigkeiten zum schweizerischen Studentenleben: www.studysurf.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/schweizerische_hochschulen_setzen_auf_praxisnaehe_auf_dem_weg_zum_karriere-gipfel_282.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>282</guid>
		<pubdate>2009-11-11 15:10:34</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandssemester in Australien liegen klar im Trend</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich Australien bei deutschen Abiturienten und Studenten zu einem der beliebtesten Zielländer für ein Auslandsstudium entwickelt. Während noch im Jahr 1998 insgesamt nur etwa 300 Deutsche ein Studium in Australien antraten, waren es 2008 bereits mehr als 4000 – Tendenz steigend!
Diese Entwicklung ist zum einen auf die gestiegene Faszination zurückzuführen, die Australien mit seiner grandiosen Tier- und Pflanzenwelt und der oft zitierten „laid back“ Mentalität seiner Einwohner auf viele Deutsche ausübt. Von den tropischen Regenwäldern im Nordosten über die staubig-trockenen Weiten des Outbacks im Zentrum des Kontinents bis hin zu den Surferparadiesen der Gold Coast und den quirligen Metropolen Sydney, Brisbane und Melbourne bietet Australien ausreichend Abwechslung für jeden Geschmack.

Hochgradige Universitäten
Zum anderen hat sich inzwischen unter deutschen Abiturienten und Studenten mehr und mehr herumgesprochen, dass Australien zusätzlich zu faszinierender Landschaft und entspanntem Lebensstil auch hervorragende Universitäten zu bieten hat. Insgesamt gibt es in Australien derzeit rund 40 überwiegend staatliche Universitäten. Diese sind in Bezug auf ihre Lehre weitaus homogener als die Hochschulen in vielen anderen Ländern. Hervorragende Studienbedingungen mit engagierten Professoren, kleinen Kursen, einer praxisnahen, anwendungsbezogenen Lehre und eine schier unbegrenzte Auswahl von Studiengängen und Spezialisierungsmöglichkeiten tragen zum exzellenten Ruf des australischen Hochschulsystems bei.

Hochschulen vorab prüfen
Bei aller Homogenität besitzt jede australische Universität natürlich ihr ganz eigenes Profil und unterscheidet sich nicht nur durch ihre Lage und Größe, sondern auch durch die angebotenen Studienfächer und Kombinationsmöglichkeiten sowie ihre Ausrichtung als vorwiegend lehr- oder forschungsbasierte Universität von den anderen Hochschulen des Landes. Nicht jede Universität ist daher für jeden Studenten geeignet und es ist wichtig, sich vorab genau zu informieren, um die für das jeweilige Studienvorhaben und die persönlichen Interessen passende Universität zu finden.
Bei deutschen Studenten besonders beliebt sind die so genannten „Study Abroad“-Programme, die von nahezu allen australischen Universitäten angeboten werden. Im Rahmen dieser Programme können internationale Studenten für ein oder zwei Semester an einer australischen Universität studieren. Die Zulassung für das „Study Abroad“-Programm ist dabei nicht auf einen bestimmten Fachbereich oder gar einen einzelnen Studiengang beschränkt, sondern die Bewerber können sich ihre Kurse weitgehend frei aus dem gesamten Kursangebot zusammenstellen und somit auch Kurse aus verschiedenen Studienrichtungen kombinieren. Begrenzt wird die Kurswahl in der Regel nur durch das Studienangebot selbst, die verfügbaren Plätze in den Kursen sowie die persönlichen Vorkenntnisse.

Für deutsche Studenten bietet die Flexibilität der „Study Abroad“ Programme große Vorteile, da sie es ihnen ermöglicht, bereits vor Beginn des Auslandssemesters die spätere Anrechnung der in Australien belegten Kurse mit dem Prüfungsamt der deutschen Heimatuniversität oder –fachhochschule abzuklären.
Voraussetzung für die Teilnahme an einem solchen „Study Abroad“-Programm ist in der Regel das Abitur oder Fachabitur, wobei einige australische Universitäten darüber hinaus verlangen, das zum Zeitpunkt der Abreise nach Australien bereits mindestens ein Studienjahr an einer deutschen Universität oder Fachhochschule abgeschlossen wurde. Außerdem müssen ausreichend gute Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Dieser Nachweis erfolgt normalerweise über einen kostenpflichtigen standardisierten Englischtest wie den TOEFL (Test of English as a Foreign Language) oder IELTS (International English Language Testing System). Zahlreiche australische Universitäten akzeptieren jedoch auch alternative Sprachnachweise wie eine bestimmte Englischnote im Abiturzeugnis oder den so genannten DAAD-Test, der in der Regel kostenlos an der deutschen Heimathochschule absolviert werden kann.

Finanzierungsmöglichkeiten
Zur Finanzierung eines Auslandssemesters in Australien eignet sich vor allem das so genannte Auslands-BAföG. Diese häufig unterschätzte staatliche Förderung beinhaltet sowohl einen Zuschuss zu den Studiengebühren in Australien in Höhe von bis zu 4600 Euro für maximal ein Studienjahr als auch eine Flugkostenpauschale in Höhe von 1000 Euro sowie Zuschläge für eine Auslandskrankenversicherung und die höheren Lebenshaltungskosten in Australien. Aufgrund höherer Förderungssätze und Bedarfsgrenzen können auch Studenten, die aufgrund der Einkommenssituation ihrer Eltern keinen Anspruch auf Inlands-BAföG haben, eine Förderung für ihr Auslandsstudium erhalten. Es ist deshalb auf jeden Fall sinnvoll, frühzeitig das für die Antragstellung zuständige Studentenwerk Marburg zu kontaktieren und die Möglichkeit einer Förderung abzuklären, dann steht dem Auslandssemester in Australien nichts mehr im Wege!

Kontakt

Kostenlose Beratung und nähere Infos zum Thema bietet
www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auslandssemester_in_australien_liegen_klar_im_trend_281.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>281</guid>
		<pubdate>2009-11-11 14:06:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Money, Money, Money</title>
		<description><![CDATA[Auch Studenten können nicht nur von Luft und Liebe leben. Wohnen, Essen, Bücher und nicht zuletzt die Studiengebühren müssen finanziert werden – längst nicht jeder hat wohlhabende Eltern oder einen lukrativen Nebenjob. Zum Glück gibt es Fördermöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[BAföG, Stipendien, Bildungskredite, Studienbeitragsdarlehen – das Angebot an Finanzierungshilfen für Studenten ist vielfältig und oft verwirrend. Deshalb empfehlen Experten, vor einer Entscheidung zunächst den individuellen Förderbedarf zu ermitteln. Wird während der gesamten Studienzeit zusätzliches Geld benötigt oder nur für die Abschlussphase? Ist ein Auslandssemester geplant? Auch über die eigenen Voraussetzungen sollten sich die Studenten klar werden: Liegt eine BAföG-oder Stipendien-Berechtigung vor? Dann kann womöglich die Schuldenlast eines Studienkredits vermieden werden.

BAföG: der Klassiker der Studienfinanzierung
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 643 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern. Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfängern praktisch Geld „geschenkt“.
Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien: gute Noten und Engagement gefragt
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten. Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession.

Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es Kontakte und eine ideelle Förderung durch Seminar-Angebote. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Seit ungefähr vier Jahren ergänzen zahlreiche Studiendarlehen, Studienkredite und Bildungsfonds die herkömmlichen Finanzierungsformen wie Jobben, Stipendien, BAföG oder Unterstützung durch die Eltern. „Die Finanzkrise hat, anders als vereinzelt befürchtet, keine negativen Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Studienkrediten in Deutschland“, berichtet Ulrich Müller, Projektleiter beim Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). „Es ist weder eine zurückhaltende Vergabe von Studienkrediten noch eine Verschärfung der Auswahlverfahren festzustellen. Im Gegenteil führt die Finanzkrise vielfach zu günstigeren Konditionen.“ Die Angebote der Kreditinstitute unterscheiden sich deutlich mit Blick auf die finanzierten Verwendungszwecke und die jeweilige Ausgestaltung. „Studierende haben die Qual der Wahl, aus der großen Bandbreite das beste Angebot herauszufiltern“, schreiben die Wissenschaftler des CHE im Abschlussbericht ihres Studienkredit-Tests 2009. Deshalb ist es anzuraten, sich vor Vertragsabschluss gründlich zu informieren.

Studienbeitragsdarlehen: unkomplizierte Anträge
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Förderbank des Landes oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni. Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit: Vergleich der Konditionen lohnt sich
Die KfW-Bank, verschiedene Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken bieten Studienkredite an, die zur Finanzierung des Lebensunterhalts während des Erststudiums dienen sollen. Höhe, Dauer, Zinsen und weitere Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein Vergleich. Bei der KfW-Bank ist beispielsweise die Darlehenslaufzeit flexibel gestaltbar. Die Auszahlungsphase, in der die Studenten einen monatlichen Förderbeitrag zwischen 100 und 650 Euro erhalten, ist auf maximal fünf Jahre festgelegt, kann aber gegen Vorlage einer Bescheinigung der Hochschule um zwei Jahre verlängert werden. Hieran schließen sich die tilgungsfreie Zeit, Karenzzeit genannt, und die Tilgungsphase an, die sich über maximal 25 Jahre erstrecken kann.

Studienabschlusskredite: Finanzspritze für den Endspurt
Studenten fällt es gerade in der Examenszeit schwer, Nebenjob und Lernen zu vereinbaren. Für diese Zeit bieten viele Studentenwerke Studienabschlusskredite an. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinssätze aus. Auch die Bundesregierung bietet gemeinsam mit der KfW-Förderbank und dem Bundesverwaltungsamt eine zinsgünstige Förderung für diese besonderen Lernphasen: Ab der bestandenen Zwischenprüfung kann ein so genannter Bildungskredit beantragt werden. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, zum Beispiel einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern und kann mit BAföGLeistungen kombiniert werden.

Bildungsfonds: karriereorientierte Studenten profitieren
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen. Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.

Weitere Informationen

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat 33 Studienkredite, -darlehen und -fonds verglichen. Die Testergebnisse stehen unter www.che-studienkredit-test.de zum kostenlosen Download bereit.



Studiengebühren: Vergleichen lohnt sich

Ein zukunftsträchtiger Studiengang, ein gutes Betreuungsverhältnis, eine interessante Stadt – viele Faktoren spielen bei der Wahl des Studienortes eine Rolle. Nicht zu vergessen sind die Studiengebühren: Da jedes deutsche Bundesland selbst festlegen kann, wie teuer das Bezahl-Studium an seinen Unis sein soll, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. In manchen Ländern zahlen die Studenten keine Gebühren, in anderen bis zu 650 Euro pro Semester. Einige Universitäten bitten vor allem Studenten zur Kasse, die die Regelstudienzeit überzogen haben, an anderen Hochschulen zahlt man ab Studienbeginn.

Baden-Württemberg: 500 Euro

Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro, an FHs mindestens 100 Euro, an Universitäten mindestens 300 Euro

Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion

Brandenburg: Vorerst keine

Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“

Hamburg: 375 Euro nachgelagert

Hessen: Keine

Mecklenburg-Vorpommern: keine

Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro

Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro

Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester

Saarland: 1. und 2. Semester 300 Euro, danach 500 Euro

Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“

Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium

Schleswig-Holstein: Keine

Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/money_money_money_280.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>280</guid>
		<pubdate>2009-11-11 14:02:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ukrainistik an der Uni Greifswald: Geheimtipp für Slawisten</title>
		<description><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz im Umgang mit verschiedenen Volksgruppen ist eine wichtige Qualifikation der Ukrainisten. Darüber hinaus eröffnen die vielfältigen Inhalte des seltenen Studienfachs spannende berufliche Perspektiven in Politik und Wirtschaft.]]></description>
		<text><![CDATA[Greifswald ist neben Wien der einzige Standort im deutschsprachigen Raum, wo Ukrainistik studiert werden kann. „In diesem kleinen Studiengang können wir die Studenten individuell betreuen“, schwärmt Prof. Dr. Alexander Wöll, Inhaber des Lehrstuhls für Ost- und Westslawische Philologie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. Hier müssten die Studenten außerdem weder Studien- noch hohe Verwaltungsgebühren zahlen.

Ukrainistik bietet viele Arbeitsfelder
„Die Ukraine ist ein spannendes Land: Als Puffer zwischen Ost und West, zwischen Europa und Russland, ist noch nicht absehbar, in welche Richtung sich die Politik orientieren wird“, so Wöll. Die Arbeitsfelder der Ukrainisten sind sehr unterschiedlich. „Viele finden in Berlin eine Stelle bei politischen Stiftungen oder bei der deutschen Botschaft in Kiew“, berichtet Wöll. „Wir haben aber auch Absolventen, die beim Ostausschuss der Agrarwirtschaft oder am Goethe Institut arbeiten. Eine ehemalige Studentin ist bei Microsoft Osteuropa beschäftigt und setzt kyrillische Schriftzeichen in der Software um. Andere Ukrainisten sind journalistisch tätig, arbeiten bei einer katholischen Hilfsorganisation für Osteuropa oder beim Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD).“
Wer sich für das Ukrainistik-Studium in Greifswald entscheidet, erlernt zunächst die Landessprache. Im Sprachkurs Ukrainisch werden die kyrillischen Schriftzeichen, Grammatik, Konversation, Lektüre und Übersetzung der ostslawischen Sprache gelehrt.
Das Studium vermittelt zudem wichtige interkulturelle Kompetenzen. Die Studenten beschäftigen sich beispielsweise mit dem Zusammenleben der verschiedenen Ethnien und Religionsgemeinschaften in der polnisch-ukrainisch-jüdisch-deutschen Bevölkerung der Regionen Galizien und Bukowina oder mit den kulturellen Konstellationen der Krim und der Ostukraine. Die Literatur regionaler Autoren ist hierfür sehr aufschlussreich. Das Land bietet Zugang zu einer Reihe von Kulturen, deren Interaktionen wichtige Erkenntnisse über das Zusammenleben im Zeitalter der Globalisierung liefern können. Mit ihrer komplexen Geschichte eignet sich die Ukraine sehr gut, um die Probleme des Kulturtransfers zu behandeln.

Internationaler Austausch
Ein intensiver Austausch internationaler Studenten und Wissenschaftler findet auf der jährlich veranstalteten Sommerakademie „Greifswalder Ukrainicum“ statt, zu der Studierende, Akademiker und Nachwuchswissenschaftler aller Disziplinen geladen sind. Während der zweiwöchigen Veranstaltung finden Seminare und Workshops statt, in denen die Geschichte, Kultur und Politik des Landes diskutiert werden. Im internationalen Team werden Ukrainisch- Sprachkenntnisse vertieft. Lesungen, Konzerte, Filmabende und Exkursionen bieten lebendige Einblicke in die vielfältige Kultur des nach Russland größten Landes Europas.
„Für das Ukrainistik-Studium interessieren sich sowohl west- als auch ostdeutsche Studierende“, erläutert Wöll. „Wir haben aber auch einige Studenten mit slawischem Hintergrund, die hier ein Auslandsjahr absolvieren.“ Seit dem Wintersemester 2009/2010 bietet die Universität Greifswald außerdem das zwei Semester umfassende „Ukrainicum“ an, das von Studierenden anderer Fachrichtungen, wie Jura oder Medizin, studienbegleitend absolviert werden kann. „Das Ukrainicum vermittelt in sechs Stunden pro Woche fundamentale Sprachkenntnisse und beinhaltet Landes- und Kulturstudien“, erklärt Wöll. „Die Studierenden können sich beispielsweise fächerübergreifend mit osteuropäischem Recht, Geschichte oder Geographie beschäftigen und sind anschließend für die Arbeit in der Ukraine oder mit ukrainischen Partnern qualifiziert.“

Auch Studierenden anderer Universitäten der Region, beispielsweise aus Rostock, Stralsund, Berlin oder Potsdam, steht das Ukrainicum in Greifswald offen.



Ukraine – ein Land im Umbruch

Wer sich für ein Studium der Ukrainistik entscheidet, hat es mit einem spannenden Forschungsfeld zu tun.
Das flächenmäßig zweitgrößte Land Europas befindet sich seit dem Zerfall der Sowjetunion in einem Prozess des Umbruchs, der im Herbst 2004 in der so genannten Orangenen Revolution seinen bisherigen Höhepunkt fand.

Turbulente Präsidentschaftswahlen
Damals erfassten nach den Präsidentschaftswahlen Massenproteste das ganze Land – internationale Wahlbeobachter gingen davon aus, dass Wahlmanipulationen zum Sieg des von Russland unterstützten Premierministers Wiktor Janukowytsch geführt hatten. Schließlich erklärte das Oberste Gericht der Ukraine die Wahl offiziell für ungültig. Bei der Wiederholungswahl siegte der pro-westliche Kandidat der Opposition, Wiktor Juschtschenko, der seitdem mit wechselnden Bündnissen regiert.

Unklare Zukunftsaussichten
Noch ist nicht klar, ob sich das Land auf Dauer eher gen Westen oder gen Russland orientieren wird. Beobachter halten aber langfristig einen EU-Beitritt der Ukraine für möglich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ukrainistik_an_der_uni_greifswald_geheimtipp_fuer_slawisten_279.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>279</guid>
		<pubdate>2009-11-11 13:52:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren in „Fernost“: Zwischen Ostseestrand und Räuchermännchen-Land</title>
		<description><![CDATA[Ein Jahr lang Bahncard umsonst, ein Laptop und ein Semester mietfrei wohnen: Die ostdeutschen Städte lassen sich die Akquise von Studienbewerbern etwas kosten. Auch in puncto Ausstattung müssen sich die Hochschulen der neuen Bundesländer keinesfalls hinter den Unis im Westen verstecken.]]></description>
		<text><![CDATA[Viele Hochschulstandorte im Osten Deutschlands blicken auf eine lange Tradition zurück und genießen auch über Deutschlands Grenzen hinaus einen exzellenten Ruf. An der Bauhaus- Universität Weimar wurden beispielsweise wichtige Kapitel der Kunst- und Baugeschichte mitgeschrieben. Die Hochschule für Bildende Künste in Dresden, deren Vorläufer vor über 300 Jahren gegründet wurde, ist eine der ältesten Kunstakademien im deutschsprachigen Raum. Und die Universität Rostock, direkt an der Küste gelegen, ist als internationaler Spitzenstandort für die Erforschung maritimer Systeme bekannt.

Moderne Ausstattung
Grundsätzlich bieten ostdeutsche Bildungseinrichtungen den Studenten ein modernes Forschungsumfeld und Lehre auf hohem Niveau. Besonders die Ausstattung kann sich sehen lassen: Nach dem Mauerfall wurde viel Geld investiert, um die Bildungsstätten der neuen Länder umzugestalten und zu modernisieren. Das Ergebnis: Im Vergleich zu westdeutschen Einrichtungen sind Laborarbeitsplätze, Werkstätten und Ateliers im Osten sehr gut ausgestattet. Auch die Service- und Beratungsleistungen schneiden bei Befragungen unter Studenten besser ab als an westdeutschen Hochschulen. Kein Wunder also, dass die Studenten in Ostdeutschland mit ihren Studienbedingungen zufriedener sind als ihre Kommilitonen im Westen, wie der Studienqualitätsmonitor 2008 des Hochschul-Informations-Systems (HIS) in einer Umfrage zeigt. Übringens: Studiengebühren für die Regelstudienzeit eines Erststudiums fallen in keinem der neuen Bundesländer an.

Attraktive Angebote für Studenten
Trotz der guten Bedingungen haben die ostdeutschen Hochschulen noch Kapazitäten frei – im Gegensatz zu den oft überfüllten westdeutschen Universitäten. Um für Studienanfänger noch attraktiver zu werden, haben sich viele Hochschulen besondere „Bonbons“ ausgedacht: An der Uni Potsdam erhalten Studenten beispielsweise ein Jahr lang die Bahncard 50 gratis, Neustudenten der FH Lausitz bekommen mit etwas Glück einen Laptop und bei einem Studium an der Europa-Uni Viadrina in Frankfurt (Oder) wird den Studenten ein halbes Jahr lang die Grundmiete erlassen. Der Oberbürgermeister übernimmt zudem den ersten Semesterbeitrag derjenigen, die ihren Hauptwohnsitz an den Studienort verlegen. Auch andere Hochschulstandorte werben mit Begrüßungsgeld oder Wohnsitzprämien.

Die gute Qualität der Wissensvermittlung ist offiziell bestätigt: Thüringen und Sachsen sind laut Bildungsmonitor 2009 des Instituts der deutschen Wirtschaft (DIW) die besten Bildungsstandorte Deutschlands. Hohe Schulqualität, geringe Bildungsarmut, Ingenieurschmiede Deutschlands – Sachsen ist in jedem Bereich Spitzenreiter. Gemeinsam mit Sachsen-Anhalt und Thüringen hat das östlichste Bundesland seine Bildungsqualität im Vergleich mit den anderen Ländern in den vergangenen fünf Jahren stark verbessert. Gerade in den so genannten MINT-Wissenschaften Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik liegen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen vorn. Mecklenburg-Vorpommern hat deutschlandweit den zweithöchsten Anteil der Absolventen in Mathematik und Naturwissenschaften an allen Hochschulabsolventen. In Sachsen, Thüringen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten im Vergleich zu allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten überdurchschnittlich viele Absolventen der Ingenieurwissenschaften. Und in Sachsen promovieren anteilig an allen Doktorarbeiten die meisten Ingenieure.

Doch das Angebot der Studienfächer beschränkt sich längst nicht auf naturwissenschaftliche Bereiche. Das breite Spektrum beinhaltet auch Studiengänge für junge Menschen, die das Besondere suchen: Am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL) kann beispielsweise ein Bachelor- oder Masterstudiengang „Literarisches Schreiben“ absolviert werden. Für den Bachelor bewerben sich die angehenden Schriftsteller mit literarischen Arbeitsproben und Publikationslisten, der Master setzt ein abgeschlossenes Studium oder bereits veröffentlichte belletristische Publikationen voraus. Während des Masterstudiengangs arbeiten die Studenten an einem eigenen, umfangreichen Roman.
Mit tänzerischem und musikalischem Talent kann die einzige eigenständige Tanzhochschule in Deutschland, die Palucca Schule Dresden – Hochschule für Tanz, besucht werden. Als „Diplom- Tanzpädagoge“ unterrichten die Absolventen später Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Tanz-, Ballett- oder Musikschulen im künstlerischen Tanz. Ein Masterstudium „Choreographie“ beinhaltet unter anderem Module in Bewegungsanalyse, Tanzwissenschaft, Research/Improvisation und Produktion.

Einmaliges Aufbaustudium
Deutschlandweit einmalig ist das Aufbaustudium in „Angewandten Sexualwissenschaften“ an der FH Merseburg. Voraussetzung für den sechssemestrigen Masterstudiengang ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium in Sozialer Arbeit oder Sozialpädagogik beziehungsweise ein humanwissenschaftliches Studium. Der Master qualifiziert für die Arbeit in einer Bildungs- oder Beratungsstelle für Familienplanung, Partnerschaft und Sexualität.



Unterhaltsam und informativ: Kampagne „Studieren in Fernost“

Bunt, schräg und laut: So präsentiert sich die Kampagne „Studieren in Fernost“ im Internet.

Die Botschaft: Es lohnt sich, an einer der 44 Hochschulen der neuen Bundesländer zwischen Rügen und dem Erzgebirge zu studieren. Zu dem originellen Konzept der Webseite, die von der Hochschulinitiative Neue Bundesländer in Auftrag gegeben wurde, gehören Gang und Dong, zwei junge Asiaten, die den User auf der Webseite begleiten. Gewürzt mit vielen Video-Einspielern und Animationen erhalten Studieninteressierte einen spielerischen Zugang zu konkreten Informationen über das Leben und Studieren in Ostdeutschland. Mit Studenten und Mitarbeitern der Hochschulen können sie in direkten Dialog treten. Zentrales Element von „Studieren in Fernost“ ist eine Kooperation mit schülerVZ, einem sozialen Netzwerk für Schülerinnen und Schüler in Deutschland.
www.studieren-in-fernost.de

Weitere Infos sind auf der Seite der Hochschulinitiative Neue Bundesländer zu finden.
www.hochschulinitiative.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_in_fernost_zwischen_ostseestrand_und_raeuchermaennchen-land_278.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>278</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:25:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Pluspunkte auf dem Weg zum Studienplatz</title>
		<description><![CDATA[Bis Ende der 1990er Jahre war der Medizinertest Voraussetzung, heute beeinflusst der freiwillige Test für medizinische Studiengänge (TMS) die Vergabe der Studienplätze an einigen Universitäten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer sich für ein medizinisches oder zahnmedizinisches Studium in Heidelberg, Ulm, Freiburg, Tübingen oder Mannheim sowie für ein Medizinstudium in Lübeck oder Bochum interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Medizinertest seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Gleichzeitig dient das Ergebnis beim Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) als Entscheidungshilfe, um die geeignetsten Bewerber zu ermitteln. Je nach Fakultät fließen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei der Zentralstelle zur Vergabe von Studienplätzen (ZVS) und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallel bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich werden in den Fächern Medizin, Pharmazie, Psychologie, Tiermedizin und Zahnmedizin 60 Prozent der Studienplätze über das Auswahlverfahren der Hochschule vergeben und 40 Prozent über die ZVS entsprechend der Abiturdurchschnittsnoten und Wartezeiten.
An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen, der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum.

Gründliche Vorbereitung sinnvoll
Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite des Organisationsbüros der Universität Heidelberg wird eine Informationsbroschüre zum Download angeboten, die alle notwendigen Hinweise sowie Beispielaufgaben enthält. Der Test findet einmal jährlich Anfang Mai an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Januar laufen die Anmeldungen, im Juli gibt es die Ergebnisse.



Nähere Informationen:
www.tms-info.org, www.zvs.de
sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/pluspunkte_auf_dem_weg_zum_studienplatz_277.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>277</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:18:04</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum: Warten auf das Traumstudium</title>
		<description><![CDATA[Der Numerus clausus reicht nicht für das Medizinstudium? Jetzt heißt es, die Wartezeit sinnvoll zu nutzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Wenn das Abitur in der Tasche ist, beginnt die Zählung der Wartesemester. Die sind neben der Abi-Note ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Doch als Wartesemester gelten nur die Semester, in denen der Studienbewerber nicht an einer deutschen (Fach-) Hochschule immatrikuliert war. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der Zentralen Studienvergabe leer ausgegangen ist, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein so genanntes „Parkstudium&quot; einschreiben, sondern die Wartezeit auf sein Traumstudium sinnvoll ausfüllen.

Vorsemester als gute Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung auf das anspruchsvolle Studium sind zum Beispiel spezielle Vorsemester. Solche Kurse bietet beispielsweise das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an – allerdings ist der intensive Unterricht mit recht hohen Kosten verbunden. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Wesentlich günstigere und zum Teil sogar kostenfreie Vorkurse, die sich aber meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum, Marburg und Frankfurt an. In diesen Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Praktische Erfahrungen in der Ausbildung
Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, empfiehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten, die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.
Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.
Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive Pflegepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Pflegepraktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinem Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein Pflegepraktikum im Ausland. Unternehmen, wie beispielsweise die Firma Project Abroad, organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in Argentinien, Rumänien, Nepal und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als Pflegepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_warten_auf_das_traumstudium_276.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>276</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:08:24</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Apotheke, Pharmaindustrie oder Verwaltung: Mehr als nur Pillendrehen</title>
		<description><![CDATA[Naturwissenschaftliches Interesse ist der Einstieg, aber auch der Umgang mit kranken Menschen will gelernt sein. Ein Pharmaziestudium eröffnet viele Berufsperspektiven.]]></description>
		<text><![CDATA[Stephanie Kampschulte erinnert sich: „Bio und Chemie haben mich schon während der Schulzeit interessiert, deshalb wollte ich gerne etwas im naturwissenschaftlichen Bereich studieren.“ Also informierte sie sich über verschiedene Studienmöglichkeiten. Schließlich landete sie bei der Pharmazie: Die Vielseitigkeit des Fachs und die unterschiedlichen Beschäftigungsmöglichkeiten nach dem Abschluss sagten ihr zu.

Als die heute 28-Jährige sich vor neun Jahren ins Studentenleben stürzte, fiel ihr die Wahl des Studienortes nicht schwer: Münster als attraktive Hochschulstadt lag nur zwölf Kilometer von ihrem Heimatdorf entfernt. Neben den Schwerpunkten Chemie und Biologie gehörten zu ihrem Studium diverse andere Fächer: Im Technologie-Kurs stellten die Studenten beispielsweise selbst Kapseln, Salben und Zäpfchen her. Im Fach „Klinische Pharmazie“ wurde vermittelt, wie sich Stoffe im Körper verteilen, welche Dosierungen wann sinnvoll sind und wie die Anwendung von Medikamenten mittels Studien überprüft wird. Vorlesungen am Vormittag und Laborarbeiten am Nachmittag – so sah Stephanies typischer Studientag aus. „Die Arbeit im Labor konnte manchmal sehr frustrierend sein. Wenn beispielsweise Reagenzgläser in einer Zentrifuge geplatzt sind, war die Arbeit von ein bis zwei Tagen umsonst,“ erinnert sich die lebhafte Naturwissenschaftlerin.

Einen Eindruck von ihrer künftigen Arbeit als Apothekerin bekam sie in den acht Pflichtpraktikumswochen im Grundstudium. Vier Wochen verbrachte sie in einer Apotheke, wo sie im Labor Salben herstellte, den zweiten Teil in einer Krankenhausapotheke. Nachdem die zielstrebige Studentin das zweite Staatsexamen hinter sich gebracht hatte, musste sie – wie alle angehenden Apotheker – das Praktische Jahr, die Famulatur, absolvieren.

Erste Arbeitserfahrungen
Während der ersten sechs Monate arbeitete sie in einer Apotheke in Münster und sammelte dort Erfahrungen mit den unterschiedlichen Charakteren der Kunden: „Manche Patienten erzählen in der Apotheke ihre gesamte Krankengeschichte, einige möchten nur schnell bedient werden, andere haben gerade eine schlimme Diagnose vom Arzt erfahren, manche vergreifen sich im Ton. Trotzdem immer freundlich zu bleiben und auf jeden Menschen einzugehen, gehört zum Job.“
In der zweiten Hälfte ihres Praktischen Jahres bekam Stephanie bei der Firma Wyeth Pharma Einblick in die Abteilung Arzneimittelsicherheit. Quasi nebenbei konnte sie viele Einsatzbereiche von Pharmazeuten kennenlernen: von der Zulassung über Marketing und Lobbyarbeit bis zur Qualitätssicherung.

In einer jungen, im Aufbau befindlichen Münsteraner Apotheke, die auf Diabetiker und Dialysepatienten spezialisiert ist, fand Stephanie nach dem dritten Staatsexamen ihre erste Arbeitsstelle. Dort war sie als Apothekerin zum ersten Mal selbst verantwortlich. Obwohl sie die Arbeit in dem jungen Team mochte, wechselte sie nach einiger Zeit in eine Apotheke ins rund 30 Kilometer entfernte Warendorf, um sich dort beruflich weiter zu entwickeln.

Neue Herausforderung
Vor einigen Monaten hat Stephanie eine mneue berufliche Herausforderung gefunden: Als Pharmaziedezernentin bei der Bezirksregierung Köln kontrolliert sie nun Hersteller von Medizinprodukten. Die 28-Jährige muss bei Inspektionen mit ihrem Fachwissen beurteilen, ob Hersteller die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Sie prüft, ob beispielsweise Operationsbesteck tatsächlich steril aufbereitet wird, Herzschrittmacher, Katheter, Inhaliergeräte oder Pflegebetten alle Sicherheitsanforderungen erfüllen. Eine interessante, verantwortungsvolle Position – aber bestimmt noch nicht die letzte Stufe auf Stephanies Karriereleiter.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/apotheke_pharmaindustrie_oder_verwaltung_mehr_als_nur_pillendrehen_275.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>Simone Böhnisch</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>275</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:03:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Soziale Kompetenzen gefragt: Vom Rettungssanitäter zum Arztberuf</title>
		<description><![CDATA[Viele Wege führen zum Arztberuf, und die Motivationen für ein Medizinstudium sind sehr unterschiedlich. Was jedoch alle Mediziner verbindet, ist der Wunsch, Menschen zu helfen. Ein typischer Einstieg ist eine Ausbildung im Gesundheitsbereich. Ganz besonders Ehrgeizige leiten schließlich eine eigene Klinikkette.]]></description>
		<text><![CDATA[Im Gesundheitswesen arbeiteten laut Statistischem Bundesamt Ende 2007 rund 4,4 Millionen Menschen, also etwa jeder zehnte Beschäftigte. Angesichts der demographischen Entwicklung wird der Bedarf an gut ausgebildetem Personal weiter wachsen. Insbesondere in der ambulanten Pflege wächst die Nachfrage, aber auch neue Ärzte sind gefragt. Bis 2017 gehen 77.000 von ihnen in Rente, so Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes.

Numerus clausus als erste Hürde
Obwohl die Zukunft gesichert scheint, müssen die angehenden Ärzte im ersten Schritt die Hürde des Numerus clausus meistern. Unter anderem entscheidet die Abiturdurchschnittsnote darüber, wer wo studieren darf. Reicht der Schnitt nicht, lohnt es sich, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken – mit Tätigkeiten, die auf den zukünftigen Job ausgerichtet sind und im Auswahlverfahren der Hochschulen angerechnet werden. So nutzt man etwa mit einer Ausbildung in der Krankenpflege als Physiotherapeut oder medizintechnischer Assistent die Zeit bis zum Medizinstudium sinnvoll. Ferner können damit auch die drei Monate Krankenhauspraktikum abgedeckt werden, die bis zum Ende des ersten Staatsexamens Pflicht sind.
Klassische Wege sind Ausbildungen als Gesundheits- und Krankenpfleger oder Rettungssanitäter. Technisch Versierte können sich beispielsweise auf Medizintechnik, Hörgeräteakustik oder Orthopädietechnik spezialisieren. Logopäden, Ergotherapeuten, Ernährungsberater oder Augenoptiker beschäftigen sich ebenfalls mit medizinischen Themen. Wirtschaftlicher ausgerichtet sind die Ausbildungsgänge zum Sportund Fitnesskaufmann oder zum Kaufmann für Gesundheitswesen.

Erste Erfahrungen als Rettungssanitäter
Über die Arbeit als Rettungssanitäter während des Zivildienstes entstand auch bei Jan Nassrallah der Wunsch, Medizin zu studieren. Die Aufgaben der Ärzte im Rettungsdienst und die medizinischen Themen fesselten ihn sofort.
Der 26-Jährige Hamburger hatte nach dem Abitur zunächst ganz unterschiedliche Arbeitsfelder ausprobiert. Einige Monate arbeitete er als Hilfsarbeiter auf einem Frachter und kellnerte im Restaurant seines Vaters, bevor er ein Informatik-Studium begann. „Diese Orientierungszeit möchte ich nicht missen. Ich kann jedem empfehlen, vor der Entscheidung für einen Beruf verschiedene Arbeiten kennen zu lernen“, rät er. Mit einer Abiturdurchschnittsnote von 1,6 bewarb Jan sich schließlich um einen Studienplatz bei der ZVS. „Die Wartezeit bis zum Bescheid war ziemlich hart, denn ich wollte den Studienplatz unbedingt haben. Alternativ hätte ich mich notfalls für Katastrophenschutz-Management (heute: Sicherheit und Gefahrenabwehr) in Magdeburg eingeschrieben.“
Jan erhielt jedoch sofort einen Studienplatz in Medizin. Nun studiert er im 9. Semester in Lübeck. Er möchte als Arzt gerne direkt mit den Menschen zu tun haben und auch ihren privaten Hintergrund in die Behandlung einbeziehen. „Wenn der Arzt die Geschichte der Familie kennt, erklären sich manche Krankheiten viel besser.“ Daher strebt Jan an, auf dem Land Hausarzt zu werden – am liebsten irgendwo in Norddeutschland.

Steiniger Weg zum Traumberuf
Da Ärzte in ländlichen Regionen rar sind, fördert die Bundesregierung ab 2010 die Ansiedlung in unterversorgten Gebieten über eine höhere Vergütung. Allerdings ist der Weg zu diesem Traumberuf lang und durchaus steinig. „Das Studium beinhaltet auch Spezialthemen, die mich weniger interessieren und bei den Prüfungsleistungen liegt die Messlatte sehr hoch“, berichtet Jan. „Aber die kleine Medizinische Fakultät in Lübeck bietet viele Vorteile: Das Studium ist sehr persönlich, Professoren und Studierende kennen sich und die Vorlesungen sind nicht überfüllt, wie in manch anderen Städten.“
Im Laufe des Medizinstudiums empfehlen sich Auslandsaufenthalte, denn interkulturelle Kompetenzen können im Berufsalltag sehr hilfreich sein, zumal viele wissenschaftliche Studien auf Englisch verfasst sind. Jan wird demnächst einen Monat lang auf Malta arbeiten – in der Chirurgie einer Universitätsklinik.

Führungskräfte stark nachgefragt
Wer hoch hinaus will, schließt an ein Medizinstudium eine Zusatzqualifikation in Management an. Mit einem zusätzlichen Master-Studium in Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie, Public Health oder Healthcare-Management sind Mediziner hervorragend qualifiziert, um beispielsweise Kliniken zu leiten. Fähige Führungskräfte sind immer stärker gefragt – gerade in Zeiten, in denen private Betreiberfirmen den Klinikmarkt erobern. Die Führung einer börsennotierten Klinikkette oder eines örtlichen Krankenhauses benötigt neben medizinischen vielfach auch wirtschaftliche Kenntnisse und Managementqualitäten. Auch ein generalistisch ausgerichteter MBA vermittelt hierfür brauchbares Wissen.




Tipps vom Experten

Welche besonderen Eigenschaften Menschen mitbringen müssen, die im medizinischen Bereich arbeiten, weiß Prof. Eckhart G. Hahn, Vorsitzender der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung:

1] Zunächst müssen sie sich für andere Menschen und ihre Probleme interessieren.

2] Auch ist die Bereitschaft und Fähigkeit notwendig, über lange Zeit konzentriert zu arbeiten und lebenslang zu lernen.

3] Sie müssen große Mengen von Wissen verarbeiten, verstehen und ihr Handeln daran orientieren können.

4] Der Austausch mit anderen Menschen ist ebenfalls wichtig: Sie sollten sich verständlich machen, anderen zuhören und sie verstehen können.

5] Die Arbeit mit anderen Personen in einer Gruppe ist alltäglich und sollte keine Schwierigkeiten bereiten.

6] Probleme müssen häufig gemeinsam mit anderen Berufen im Gesundheitswesen gelöst werden. Dafür sollten sie offen und fähig sein.

7] Organisationstalent ist ebenfalls gefordert.

8] Andere Menschen in Fragen von Gesundheit mund Krankheit zu beraten, ist eine wesentliche Aufgabe, für die sie bereit sein sollten.

9] Sie sollten neugierig darauf sein, die Fähigkeit zum Lehren und Forschen zu entwickeln, damit sie ihr Wissen und Können sowohl an jüngere Kollegen als auch an Patienten weiter geben können.

10] Bei der Tätigkeit ist ein hohes moralisches und ethisches Niveau gefragt, das sie verstehen und leben sollten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/soziale_kompetenzen_gefragt_vom_rettungssanitaeter_zum_arztberuf_274.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<autor>Simone Böhnisch</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>274</guid>
		<pubdate>2009-11-11 11:51:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vollstudium in den Niederlanden: Aus einer Notlösung wurde das Traumstudium</title>
		<description><![CDATA[„Wenn mir jemand nach dem Abitur gesagt hätte, dass ich in den Niederlanden meine beruflichen Träume verwirklichen kann, dann hätte ich wohl mit dem Kopf geschüttelt“, lacht Nicole Meesters. Seit fast drei Jahren studiert die heute 23-Jährige „Kommunikations- und Informationsmanagement“ an der Radboud Universiteit Nijmegen – und hat diesen Entschluss bis heute nicht bereut.]]></description>
		<text><![CDATA[Für Nicole Meesters war der Entschluss, sich für ein Vollstudium an einer niederländischen Hochschule zu bewerben, ursprünglich aus der Not heraus geboren. Nach dem Abitur in Solingen wollte die junge Frau ihren Traum verwirklichen und Journalismus studieren – doch der hohe Numerus Clausus an vielen deutschen Universitäten machte ihr einen Strich durch die Rechnung. „Eigentlich hatte ich mich schon dazu durchgerungen, ein anderes Fach zu belegen, bis mir eine Bekannte von den guten Studienbedingungen in den Niederlanden berichtet hat“, blickt Nicole zurück.

Ankunft in Nijmegen
Kleine Kurse, gut ausgestattete Fachbereiche und die Tatsache, dass der Großteil der Fächer zulassungsfrei ist, gaben den Ausschlag, sich an verschiedenen Universitäten im Nachbarland zu bewerben. Die Wahl fiel schließlich auf den Studiengang „Kommunikations- und Informationsmanagement“ in Nijmegen. „Die Studieninhalte passten zu meine Wünschen, außerdem fand ich es gut, am Ende des dritten Studienjahres praktisch ein kursfreies halbes Jahr zu haben, vielleicht für einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum. Man verpasst also keine Kurse und Klausuren und kann das Studium in der regulären Zeit schaffen“, erläutert Nicole ihre Wahl.

Spaß an Niederländisch
Dass sie für das Studium noch Niederländisch lernen musste, schreckte die frischgebackene Abiturientin nicht. „Im Gegenteil, es hat viel Spaß gemacht und gleichzeitig kann ich meinen Lebenslauf jetzt um eine weitere Sprache und einen langfristigen Auslandsaufenthalt erweitern.“ In einem Intensivkurs, den die Radboud Universität speziell für deutsche Studierende anbietet, bekam Nicole das nötige sprachliche Rüstzeug. Bei der Wohnungssuche war ihr ebenfalls die Fachschule behilflich, die eine eigene Studentenheim-Organisation unterhält.

„Gerade am Anfang war es gut, mit vielen anderen Erstsemestern zusammen zu wohnen, weil ich dadurch rasch Kontakte knüpfen konnte“, erzählt Nicole. Dennoch seien die ersten Wochen in der Fremde nicht immer einfach gewesen. „Anfangs war ich einfach überflutet von neuen Eindrücken, neuen Leuten, der neuen Sprache, vom neuen Leben als Studentin. In den Niederlanden gibt es viele Dialekte, manche nuscheln, andere verbiegen Wörter oder verschlucken Teile von Worten, deswegen dauerte es ein paar Wochen, um mich an die Sprache zu gewöhnen. Woran ich mich auch gewöhnen musste, war der Uni-Stress. Es ist immer viel zu tun, denn es gibt nicht nur Klausuren am Ende eines Kurses, sondern auch während der Seminare fallen viele kleine Aufgaben, Projekte und Präsentationen an.“
Der gut strukturierte Studienverlauf sowie die Dozenten und Tutoren, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Studierenden haben, hätten ihr den Einstieg dennoch leicht gemacht. „Ich habe meine Entscheidung, nach Holland zu gehen, bislang nicht bereut“, versichert Nicole. Auch mit der Wahl ihrers Studienfachs ist die 23-Jährige zufrieden: „Ich habe ein Studium gefunden, das meinen Interessen entspricht. Der Studiengang ist so breit gefächert, dass ich damit später beruflich in viele Richtungen gehen kann“, blickt die junge Frau optimistisch in die Zukunft. Ob die in Deutschland oder in den Niederlanden beginnen soll, das weiß sie noch nicht. „Mittlerweile kann ich mir gut vorstellen, auch dauerhaft hier zu leben und zu arbeiten. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Vielleicht werde ich auch noch ein Master-Studium anschließen.“

„Tag der offene Tür“ lohnt sich
Für deutsche Schulabgänger hat Nicole Meesner einen Tipp: „Ich kann jedem den „Tag der offenen Tür“ ans Herz legen oder überhaupt einen Besuch der Uni. Da bekommen Interessenten am besten einen Eindruck davon, was sie erwartet. Die Uni organisiert sogar „Meeloopdagen“, also Tage, an denen Interessierte einfach mitlaufen und sich mit in den Unterricht setzen können.“




Informationen über das Studium in den Niederlanden: Niederlande hautnah

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.
In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.
Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.
Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist.
Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vollstudium_in_den_niederlanden_aus_einer_notloesung_wurde_das_traumstudium_258.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>258</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:51:10</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bei den freundlichen Nachbarn</title>
		<description><![CDATA[Die Niederlande zählen zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa. Neben Universitäten streben viele der Hochschulen eine Spitzenstellung an.]]></description>
		<text><![CDATA[Die westlichen Nachbarn bieten weltoffenen Bildungshungrigen viel: Die Universitäten sind in der Regel technisch sehr gut ausgestattet, das Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Dozenten ist ausgeglichen. Überfüllte Hörsäle, wie sie von Universitäten in der Bundesrepublik bekannt sind, gibt es in den Niederlanden nicht. Hinzu kommt eine persönliche und umfassende Betreuung der Studenten durch Professoren und studentische Tutoren.

Geringe Zulassungsbeschränkungen
Zulassungsbeschränkungen sind in den Niederlanden, anders als in Deutschland, relativ selten. Während beispielsweise ein Studium der Molekularen Biomedizin in Deutschland einen recht guten Notendurchschnitt voraussetzt, ist dieser Studiengang in den Niederlanden überall zulassungsfrei.
Dennoch gibt es auch in den Niederlanden stärker nachgefragte Studiengänge wie beispielsweise Tier-, Human- und Zahnmedizin sowie einige Wirtschaftsstudiengänge, die dann in der Zulassung beschränkt werden. In einigen Studiengängen limitiert die niederländische Regierung die Zahl der Studienplätze an Hochschulen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu verhindern.

Während in Deutschland vor Beginn des Bewerbungsverfahren bekannt gegeben werden muss, ob es unter Umständen eine Beschränkung und damit ein Auswahlverfahren gibt, ist es in den Niederlanden anders: Hier zeigt sich erst während des laufenden Verfahrens, ob eine Zulassungsbeschränkung nötig ist. Dies hängt dann von der Nachfrage ab. Möglich ist es daher auch, dass nur an einzelnen Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung besteht und andere zulassungsfrei sind. Die Zulassungsbeschränkung in den Niederlanden wird als Numerus Fixus bezeichnet.

Nicht verpassen: den Bewerbungstermin
Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden, anders als in Deutschland, bereits schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen. Viele Studiengänge lassen Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn (Beginn 1. September des Jahres) zu, also sogar noch im August. Dennoch wünschen sich die Hochschulen aus Planungsgründen eine rechtzeitige Bewerbung um einen Studienplatz, am besten im Dezember des Vorjahres. Bewerbungen sind auch ohne die Vorlage des Zeugnisses der Hochschulreife möglich. Dieses muss erst später vorgezeigt werden. Dies gilt auch für den Nachweis der Sprachkenntnisse. Diese müssen erst unmittelbar vor Studienbeginn vorliegen und nicht schon bei der Bewerbung nachgewiesen werden.

Fächer mit einer Zulassungsbeschränkung hingegen haben zumeist einen festen Bewerbungsschluss. Das beste ist also, sich rechtzeitig an den in Frage kommenden Universitäten und Hochschulen nach den Terminen der Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Auch können auf diesem Wege eventuell vorhandene Aufnahmebedingungen erfragt werden, denn manche Universitäten verlangen Aufnahmegespräche oder Prüfungen.

Sprachanforderungen beachten
Auch die Sprachanforderungen variieren sehr stark. Mit der künftigen Hochschule sollte daher auf jeden Fall vor der zentralen Bewerbung über etwaige Anforderungen hinsichtlich Niederländisch, Schulfächern im Abschlusszeugnis und einer eventuellen künstlerischen oder anderen Aufnahmeprüfung gesprochen werden.




Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bei_den_freundlichen_nachbarn_257.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>257</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:45:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Eintrittskarte“ für die führenden Hotels der Welt</title>
		<description><![CDATA[Die Tourismus-Brachen wächst – und mit ihr der Bedarf an gut ausgebildeten Führungskräften mit internationaler Management-Erfahrung. Die besten Hochschulen für die Ausbildung von Top-Hoteliers sind in der Schweiz zu finden.]]></description>
		<text><![CDATA[Kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen. Kein Wunder also, dass auf der ganzen Welt neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren hohen Ansprüchen gerecht zu werden: Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose
rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zurzeit 600 000 Führungskräfte – diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln.

Erstklassige Ausbildung in der Schweiz
Empfangspersonal, Zimmermädchen und Stewards, Küchenchefs, Sommeliers und Maitres d’Hôtels, Fahrer, Fremdenführer und Animateure – die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von umfassend und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben, sondern auch mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben, komplexe Betriebe erfolgreich im globalen Wettbewerb der so genannten „Hospitality-Branche“ zu führen.
Eintrittskarte für die führenden Hotels der Welt kann ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz sein, die seit jeher „Brutstätte“ für angehende Top- Hoteliers sind. Zu den angesehensten gehören die beiden Hotelmanagement-Schulen Les Roches und Glion, die laut einer weltweiten Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen (TNS, UK, Global Research – Juli 2007). Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht allein der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor auf Hochschullevel international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres noch ein Master-Studium anhängen, entweder vor Ort oder an einer anderen Hochschule.

Studieren in Les Roches und Glion
Der Campus Les Roches, mitten in der Walliser Ferienregion Crans Montana gelegen, ist architektonisch der Landschaft hervorragend angepasst: Typisch schweizerische Chalets unterschiedlicher Größe beherbergen Verwaltung, Küchen, Restaurants, Sportanlagen, Hörsäle, Seminarräume und Unterkünfte für die Studierenden. Kaum weniger reizvoll der Campus in Glion: Mit Panorama-Blick auf den Genfer See und Montreux werden dort Studierende aus 82 Nationen auf ihre Arbeit in der Hotellerie vorbereitet.
An beiden Standorten werden Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres, aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Glion bietet seit Sommer 2007 außerdem noch einen Studiengang in Event, Sport und Entertainment Management an.
Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen Gastronomie-Profis. Die praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Senior Vice-President von Laureate Hospitality Education, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, zahle sich besonders dann aus, wenn sie mit allgemeinbildendem Unterricht einher gehe. Nach dem ersten und nach dem dritten beziehungsweise vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges bezahltes Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl. Die Hotels erwarten von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Nicht selten ist die Praktikumsstelle auch der spätere erste Arbeitgeber.

Beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Mit dem Abschluss in der Tasche – SHA Diplôme der Schweizer Hoteliers Vereinigung, Bachelor of Business Administration in International Hotel Management mit diversen Vertiefungen wie Marketing, Finanzwesen, Personalwesen oder zahlreichen anderen Feldern – haben die Absolventen beider Schulen beste Chancen, an einer der Top- Adressen unterzukommen. Die Personaler aller großen internationalen Hotelketten besuchen auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern regelmäßig die Schulen für Hotelmanagement. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote, und so haben fast alle der Glion- und Les Roches-Absolventen einen Job in der internationalen Hotellerie sicher, noch bevor sie die Schulen verlassen.




Erste private Schweizer Fachhochschule für Hotelmanagement

Als erste anerkannte private Fachhochschule für Hotelmanagement in der Schweiz ist die FH Les Roches-Gruyère University of Applied Science (LRG) vom Schweizer Bundesrat im Sommer 2008 offiziell anerkannt worden.

Seit Herbst werden an der Fachhochschule mit Standorten in Glion am Genfer See, in Bulle, 25 Kilometer südlich von Fribourg, und in Les Roches im Schweizer Wallis Bachelor in Hotellerie ausgebildet. Der LRG-Studiengang (BSc) wird mit zwei Vertiefungen angeboten: „International Hospitality Management“ und „Food, Beverage and Operations Management“.

Das vierjährige Studium setzt sich aus einem berufspraktischen „preparatory year“ und sechs Semestern an der Hochschule zusammen. Insgesamt absolvieren die Studierenden innerhalb dieser Zeit zwei bezahlte Praktikumssemester in der internationalen Hotellerie. Die Studierenden sollen während des Studiums Führungs- und Managementkompetenzen erwerben, die sie befähigen, den Herausforderungen einer vielfältigen, globalen und sich dynamisch verändernden Hotel- und Tourismusbranche erfolgreich zu begegnen.

Kontakt und Informationen:
info@SwissSmart.ch, www.lrguas.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/eintrittskarte_fuer_die_fuehrenden_hotels_der_welt_256.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>256</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:39:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karrierestart „down under“</title>
		<description><![CDATA[Ein Studium an einer der renommierten Hotelmanagement-Hochschulen in Australien garantiert eine erstklassige Ausbildung – und nebenbei jede Menge Auslandserfahrung.]]></description>
		<text><![CDATA[Australien? Die meisten Abiturienten assoziieren mit dem Kontinent auf der anderen Seite der Welt wahrscheinlich zuerst Koalabären, Surfen und Urlaubsstimmung. Aber auch zum Studieren gibt es dort optimale Möglichkeiten. Wer von einer internationalen Karriere in der Hotelbranche träumt, sehr gutes Englisch spricht und eine Portion Abenteuerlust mitbringt, ist „down under“ genau richtig. An der Blue Mountains Hotel School (BMHS) und an der Australian International Hotel School (AIHS) warten erstklassige Studiengänge und wertvolle Kontakte zum internationalen Hotel-Business auf die Studierenden. Die beiden namhaften Fachschulen gehören seit kurzem zur Laureate-Gruppe, die weltweit Universitäten für das Hotellerie-Fach betreibt und sich vor allem durch die renommierten Schweizer Ausbildungsorte Glion und Les Roches einen Namen gemacht hat.
Die Blue Mountains Hotel School ist in Leura angesiedelt, einem kleine Ort in der landschaftlich reizvollen Region westlich der Metropole Sydney, die sogar von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt worden ist. Dort wird der Bachelor-Studiengang „International Hotel &amp; Resort Management“ angeboten. Die Australian International befindet sich mitten in Canberra, der Hauptstadt von Australien. An die AIHS ist ein Vier-Sterne-Hotel angeschlossen, in dem die Studierenden bereits parallel zur Ausbildung Einblick in den realen Hotel-Betrieb samt Küche und Service bekommen können. Zwei Bachelor-Programme stehen zur Auswahl: „International Hotel Management“ und „International Event Management“, aber auch ein Doppel- Abschluss ist möglich. Anschließend können die Absolventen dort noch einen Master in „Hotel Management“ draufsatteln.

Praxisnah und international
Die Studiengänge in Australien folgen dem „Schweizer Modell“: Sie sind sehr praxisnah gestaltet und international ausgerichtet. Zwei bezahlte Praktika von je 20 Wochen Dauer stehen auf dem Curriculum. Die weltweiten Kontakte der Hochschulen sorgen dafür, dass die angehenden Hotelmanager in dieser Zeit an Top-Adressen Arbeitserfahrung sammeln können. Eine besondere Verbindung besteht zum boomenden asiatischen Hotellerie-Markt. Auch auf dem Campus ist multinationale Kompetenz Trumpf: Junge Menschen aus über 30 Nationen leben und lernen dort gemeinsam.
Insgesamt haben die Studierenden in Australien früher den Bachelor Abschluss in der Tasche als die Absolventen in der Schweiz: An der BMHS und der AIHS dauert das Studium lediglich zweieinhalb Jahre. „Mit Blick auf die Studiengebühren und den früheren Einstieg in den Job kann das ein Vorteil der Ausbildung ,down under‘ sein“, so Dr. Christian Oustin, Repräsentant der Gruppe in Deutschland.

Kontakt und Informationen:
info@SwissSmart.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/karrierestart_down_under_255.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>255</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:33:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein Auslandssemester muss nicht teuer sein</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt.]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“
Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen. „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzungen sind unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise
zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal 4.600 Euro für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von 500 Euro für Ziele innerhalb Europas und 1.000 Euro für Ziele außerhalb Europas.
Die Übernahme der Studiengebühren erfolgt in der Regel in voller Höhe als nicht zurückzuzahlender Zuschuss, während die übrigen Zahlungen jeweils zur Hälfte Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Bankdarlehen geleistet werden. Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund 6.000 Euro bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im vergangenen Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.

Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföGAnspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 1. August 2008 gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands- BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands-BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter beziehungsweise Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Infos und Kontakt

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 539 595 24
E-Mail: kundenservice@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ein_auslandssemester_muss_nicht_teuer_sein_254.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>254</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:29:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Lernen am anderen Ende der Welt</title>
		<description><![CDATA[Neuseeland ist ein lebendiges, gastfreundliches und multikulturelles Land, das aufgrund der Maori-Einflüsse einen einzigartigen Charakter entwickeln konnte – und sicherlich nicht erst seit der Film-Trilogie „Der Herr der Ringe“ Traum vieler Reisender ist.]]></description>
		<text><![CDATA[Neben einer reichen kulturellen Geschichte, atemberaubenden Landschaften und freundlichen Menschen macht das gute neuseeländische Bildungssystem den Inselstaat zu einem Geheimtipp für Schüler und Studenten.

In Neuseeland wird das NCEA University Entrance von Level 11 bis 13 nach einem Punktsystem erlangt, das dem Erwerb der Hochschulreife entspricht. Während dieser Zeit kommen Schüler aus Deutschland als Austauschschüler, als International Students, an die High Schools in Neuseeland. Sie bleiben meist ein Jahr und kehren dann an ihre Heimatschule zurück.

Abschluss im Ausland ist möglich
Die Zahl der Gastschüler ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Die High Schools hatten im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 18 Prozent zu verzeichnen. Was viele nicht wissen: Die Schüler haben auch die Möglichkeit, ihren Abschluss im Ausland zu machen, was von der deutschen Kultusministerkonferenz zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung unterstützt wird. So haben im vergangenen Jahr 50 deutsche Schüler die Möglichkeit genutzt und den NCEAAbschluss gemacht. Dieser wird an allen Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland anerkannt, sofern die Zeugnisanerkennungsstelle einen positiven Bescheid erlässt. Daneben kann in Neuseeland das University of Cambridge Abitur und das International Baccalaureate erworben werden.
In Neuseeland gibt es acht Universitäten und diverse Fachhochschulen, an denen Studenten aus Deutschland studieren können und zwar sowohl Bachelor- als auch Master-Studiengänge, die teilweise identisch mit den deutschen Studiengängen sind und deshalb entsprechend anerkannt werden. Die Studiengänge sind kostenpflichtig. Für das Bachelor-Studium gibt es Förderungsmöglichkeiten, für das anschließende Master-Studium fallen deutlich geringere Studiengebühren an.

Informationen gibt es zum Beispiel bei der Internationale Schülervermittlung Agency High School Overseas. Ebenso kann die Schülervermittlung bei der Organisation eines Studienplatzes behilflich sein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/lernen_am_anderen_ende_der_welt_253.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>253</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:24:17</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Beam me up“</title>
		<description><![CDATA[Neuer Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik an der Uni Würzburg]]></description>
		<text><![CDATA[Der Count-Down läuft: Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2009/2010 geht’s an der Universität Würzburg in unbekannte Sphären, denn dann startet er, der brandneue Bachelor- Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik. Gesucht wird jetzt von den Informatikern der Uni Würzburg eine hoch motivierte, technikbegeisterte Crew aus jungen Studentinnen und Studenten, die das Abenteuer Luft- und Raumfahrtinformatik wagen möchten: „Beam me up.”

Die Zulassung zum Studiengang ist (noch) frei. Beschränkungen gibt es nicht. Aber einige wichtige Eigenschaften sollten die zukünftigen Luft- und Raumfahrtinformatiker schon mitbringen, wenn sie an Bord gehen: „Spaß an den Naturwissenschaften, eine große Portion Neugier und Forschungsinteresse, das muss sein“, umschreibt Professor Klaus Schilling, was er von seinen zukünftigen Studenten erwartet.

Zuerst Grundlagenkenntnisse
Der Würzburger Hochschullehrer, der einen engen Bezug zur Praxis der Luft- und Raumfahrttechnik pflegt, hat mit seinen Kollegen und Mitarbeitern den Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik initiiert und entwickelt - eine in Deutschland bislang einzigartige, interdisziplinäre Kombination, die Inhalte aus der Physik, der Elektronik, Mathematik, Sensorik, Regelungstechnik und Informatik in die Luft- und Raumfahrttechnik einbettet.

Wo liegen die inhaltlichen Schwerpunkte des neuen Studiengangs? „Vermittelt werden zunächst Grundlagenkenntnisse zu den Eigenschaften der Weltraumumgebung, zum Entwurf von Raumfahrtsystemen, zur Borddatenverarbeitung und zur Instrumentierung für die Fernerkundung und für die Astromomie“, macht Klaus Schilling deutlich und betont den direkten Praxisbezug innerhalb des Studiengangs. „Unser Ziel ist es, komplexe, technische, integrierte Hard– und Softwaresysteme wie beispielsweise sich selbst steuernde Raumsonden zur Planetenerforschung, Autopiloten für Flugzeuge oder sich selbst auf die Umgebung einstellende Beobachtungsinstrumente zu konzipieren, zu entwickeln und zu betreiben“, so Schilling.
Damit haben die Würzburger Wissenschaftler schon Erfahrung: Am Institut für Informatik werden Satelliten im Miniaturformat gebaut, die nicht größer sind als eine Milchtüte (ein 10 cm-Würfel mit 1 kg Masse), ihre Bahnen durchs Weltall ziehen, Daten sammeln und von Würzburg aus ferngesteuert werden.
Bekanntschaft schließen werden die angehenden Luft- und Raumfahrtinformatiker deshalb schnell mit UWE-1 und UWE-2. UWE – das steht für Universität Würzburg Experimentalsatellit. Mit UWE-1 schickte die Uni Würzburg den ersten deutschen Pico-Satelliten 2005 in den Orbit und konnte erfolgreich Telekommunikationsexperimente durchführen. UWE-2, der auf der Startrampe in Indien steht, ist der zweite Prototyp der neuen Miniatursatellitenklasse made in Würzburg, der beweist, wie leistungsfähig ein Satellit im Milchtütenformat sein kann. „Bestechend sind die relativ kurzen Realisierungszeiten, günstige Startkosten und ein großes Spektrum möglicher wissenschaftlicher Anwendungen“, verdeutlicht Klaus Schilling. „Die kleinen Satelliten müssen höchsten Ansprüchen genügen“, weiß der Wissenschaftler, der selbst bei EADS/Astrium für die Konzeption der Raumsonde Huygens verantwortlich war, und die Zukunft in der engen Kooperation zwischen Wissenschaft, Forschung und Industrie sieht. Praxisprojekte und enge Kontakte zu Fachleuten aus der Luft- und Raumfahrttechnik sind deshalb wichtiger Bestandteil des Studienkonzeptes.

Praktischer Nutzen für die Industrie
„Die Luft- und Raumfahrtinformatik ist nämlich gar nicht abgehoben“, holt Klaus Schilling den neuen Studiengang in die „Bodenstation“ der Uni Würzburg zurück. „Vieles, was wir in der Luft- und Raumfahrt entwickeln, hat einen überaus praktischen Nutzen für die Industrie.“ Klar, dass die Unternehmen jetzt schon Schlange stehen, um die zukünftigen, hoch qualifizierten Absolventen des Bachelor-Studiengangs Luftund Raumfahrtinformatik zu verpflichten. „Über die Luft- und Raumfahrt hinaus haben unsere Studenten exzellente Berufschancen“, ist sich Klaus Schilling deshalb sicher. „Die Industrie, die händeringend nach Ingenieuren sucht, ist begeistert von unserem neuen Studiengang, denn die Fähigkeit zum Systemdesign, die wir vermitteln, ist längst als Schlüsselkompetenz eingestuft, um die Forschung in vielen Industriezweigen voranzubringen.“
Auf sechs Semester ist der Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik angelegt. Wer dann nicht direkt vom Hörsaal in die Industrie wechseln, sondern weiter wissenschaftliche Weltraumluft schnuppern möchte, kann „SpaceMaster“ werden im internationalen Master-Studiengang für Space Science und Technology, der ebenfalls am Institut für Informatik der Uni Würzburg angesiedelt ist und ein integriertes Studium an bis zu 6 europäischen Universitäten umfaßt.

Einschreibung ab August
Wer UWE und seine Pico-Kollegen kennen lernen möchte, der sollte den Count- Down nicht verpassen und an Bord gehen: Einschreibungen für den Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik an der Uni Würzburg sind ab August 2009 möglich.

www.luft-und-raumfahrt.informatik.uni-wuerzburg.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/beam_me_up_252.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>Marlies Grüter</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>252</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:20:44</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Finanzspritze für Studenten</title>
		<description><![CDATA[Wohnen, Essen, Studiengebühren – es ist nicht leicht, als Student seinen Lebensunterhalt selbst zu finanzieren. Vor allem in Prüfungsphasen lassen sich Studium und Nebenjob nur schwer unter einen Hut bringen. Und längst nicht jeder kann und will vom Geld der Eltern leben. Eine Alternative sind spezielle Studenten-Kredite, die nicht nur vom Staat, sondern auch von Banken, Stiftungen und privaten Investoren angeboten werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Studienbeitragsdarlehen
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Landes- beziehungsweise Förderbank zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni.
Die Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit
Die KfW-Bank und verschiedene Sparkassen und Privatbanken bieten inzwischen Studienkredite an. Höhe, Dauer und Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich. Diese Kredite sind nicht unbedingt zur Finanzierung eines kompletten Studiums gedacht. Sie helfen vor allem Studenten, die gerade in der Prüfungsphase stecken und nicht jobben können. Vorteil: Studienkredite werden unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Die KfWBank garantiert zudem, dass der Zinssatz einen bestimmten Grenzwert nicht übersteigt. Wer sich für einen Studienkredit interessiert, sollte vor der Kreditaufnahme gezielt die Konditionen verschiedener Banken vergleichen.

BAföG
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 643 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern.
Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfänger praktisch Geld „geschenkt“. Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten.
Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession. Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es eine ideelle Förderung durch Seminar-Angebote seitens der Stiftungen und Kontakte. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Bildungskredit
Die KfW-Förderbank gewährt ab der bestandenen Zwischenprüfung einen so genannten Bildungskredit. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, zum Beispiel einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre, nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern. Der Bund garantiert der KfW-Bank die Rückzahlung, so dass der Kredit zinsgünstig und ohne allzu strenge Bonitätsprüfung gewährt werden kann.

Bildungsfonds
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen.
Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.




Studiengebühren: Unis bitten zur Kasse

Studiengebühren sind in Deutschland Sache der Bundesländer. Immer wieder diskutieren Landespolitiker über das Bezahl-Studium, mit unterschiedlichem Ergebnis: Mal werden die Gebühren erhöht, mal gesenkt oder sogar ganz abgeschafft. Einige Universitäten bitten vor allem Studenten zur Kasse, die die Regelstudienzeit überzogen haben, an anderen Hochschulen zahlt man ab dem ersten Semester. Für Studienanfänger können die Gebühren ein Argument für beziehungsweise gegen einen Studienort sein. Der folgende Überblick kann dabei vielleicht eine Entscheidungshilfe sein.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, höchstens 500, an FH mindestes 100 Euro, an Universitäten und Kunsthochschulen mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 375 Euro
Hessen: Keine
Mecklenburg-Vorpommern: Vorerst keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester
Saarland: 1. und 2. Semester 300 Euro, danach 500 Euro
Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Vorerst keine
Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/finanzspritze_fuer_studenten_251.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>251</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:15:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wartezeit überbrücken: Was tun, wenn der NC nicht reicht?</title>
		<description><![CDATA[Wer die Wartezeit sinnvoll überbrücken möchte, hat eine Vielzahl von Möglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[Nach Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung, also mit dem Abitur, beginnt die Zählung der Wartesemester. Wer zum Beispiel den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der Zentralen Studienvergabe leer ausgegangen ist, sollte nicht sofort die Flinte ins Korn werfen und sich für ein so genanntes Parkstudium einschreiben. Denn wer Wartezeiten für sein Traumstudium sammeln möchte, darf an keiner deutschen (Fach-)Hochschule immatrikuliert sein.
Sinnvoll ist es dagegen, Vorsemester-Kurse oder eine Ausbildung, die für ein späteres Medizinstudium nützlich sein oder gar angerechnet werden können, voran zu schalten. Vorkurse für das Medizinstudium bietet beispielsweise das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an – allerdings sind diese Kurse mit Kosten verbunden.
Vorteil ist, dass die Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und günstige Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium entstehen. Unter www.ifbm-koeln.de gibt es nähere Informationen. Kostenfreie Vorkurse, die meist über ein bis zwei Wochen abgehalten werden, bieten zum Beispiel Medizinfakultäten wie die Universität Bochum, die Universität Marburg oder auch die Universität in Frankfurt an.

Rettungssanitäter und -assistent
Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistent sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer als der des Rettungssanitäters, da der Rettungsassistent am Notfallort erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Gesundheits- und Krankenpfleger
Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger empfiehlt sich aus verschiedenen Gründen. Einerseits kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und sich seine Berufswahl noch mal bestätigen oder überdenken. Andererseits ist für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpfleger auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Biomedizinischen Assistenten
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer, wobei diese kostenpflichtig sein kann. Dieser Bildungsgang ist im Prinzip speziell für Wartezeitüberbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, in denen auch ein Pflegepraktikum absolviert wird.

Pflegepraktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit bietet ein Pflegepraktikum im Ausland, das sich ebenfalls auf ein späteres Medizinstudium anrechnen lässt. Mehr Informationen dazu unter:

www.projects-abroad.de




Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Medizinstudierende, die nach neuem Recht studieren, absolvieren kein zweites Staatsexamen mehr vor dem Beginn ihres Praktischen Jahres.

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr. Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.
Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen. Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“ Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wartezeit_ueberbruecken_was_tun_wenn_der_nc_nicht_reicht_250.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>250</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:02:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Krankenschwester, Mutter und Ärztin: Auf Umwegen zum Traumberuf</title>
		<description><![CDATA[Erst Abi, dann Uni – so stellen sich viele angehende Mediziner den Beginn ihrer Laufbahn vor. Wer keine exzellente Abiturnote vorweisen kann, muss allerdings einige Wartesemester überbrücken. Diese vermeintliche Notlösung kann aber durchaus von Vorteil sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Als sie den Brief las, konnte sie es kaum glauben. „Ich habe zu Hause gesessen und geheult“, erinnert sich Claudia Sydow an den Moment, als die ZVS ihr die Absage mitteilte. Für sie brach eine Welt zusammen – so fest hatte sie damit gerechnet, direkt nach dem Abitur mit dem Medizinstudium beginnen zu können. „Dabei hätte ich mir eigentlich denken können, dass es mit einer Abiturnote von 2,4 und einem nicht so guten Medizinertest schwierig werden könnte“, meint die heute 31-Jährige im Rückblick.

Glücklicherweise hatte sie sich zeitgleich mit der Bewerbung um einen Studienplatz auch um einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester bemüht – und von drei Münsteraner Krankenhäusern Zusagen bekommen. Nachdem fest stand, dass sie auch im folgenden Semester keinen Studienplatz in Medizin bekommen würde, nahm sie im Frühjahr 1998 den Ausbildungsplatz im St. Franziskus Hospital an. „Ich war in der Realität angekommen und beschloss, mich erstmal voll und ganz auf die Ausbildung zu konzentrieren.“

Erfahrungen im privaten Umfeld
Durch ihre zwei Jahre jüngere Schwester, die durch eine geistige Behinderung vollständig auf Hilfe angewiesen ist, und durch die Pflege ihres an Alzheimer erkrankten Großvaters hatte die gebürtige Nordwalderin schon früh Kontakt zu medizinischen Themen. Die Faszination für die Heilkunst und das Bedürfnis, Menschen helfen zu wollen - eigentlich ihre Beweggründe für ein Medizinstudium - brachte sie nun in die Pflegeausbildung ein. Der Lehrplan ermöglichte Einblicke in viele verschiedene Bereiche, von Orthopädie über Chirurgie bis hin zur Palliativmedizin. Wie jeder der Auszubildenden hatte Claudia Sydow eine erfahrene Pflegekraft als Mentor, bei der sie sich wertvolle Ratschläge für die Arbeit am Patienten holen konnte. Besonders gut gefiel ihr, dass die unterschiedlichen Gebiete in Themenblöcken aufgebaut waren, so dass auf das Theoriemodul stets die dazu passende praktische Pflege folgte.

Nach drei Jahren, in denen sie viele verschiedene Stationen durchlaufen und Tag-, Spät- und Nachtschichten absolviert hatte, bestand sie im Frühjahr 2001 ihr Examen. Die Arbeit im Krankenhaus hat sie desillusioniert: Die strengen Hierarchien und das Gegeneinander der Berufsgruppen empfand sie als belastend. Andererseits zeigten ihr Einsätze in der Psychiatrie und im Johannes-Hospiz, dass auch im stressigen Klinik-Alltag ein respektvolles Miteinander und gute Team-Arbeit möglich ist. „Die Erfahrungen in diesen beiden Abteilungen prägen mich bis heute“, so Claudia Sydow, „das Arbeiten dort hat Spaß gemacht und war richtig befriedigend.“
Auch nach der Ausbildung hielt sie fest an ihrem Traum, Medizin zu studieren. Die erforderlichen Wartesemester hatte sie nun beisammen und so konnte sie sich schließlich zum Wintersemester 2001 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster einschreiben. Nebenbei arbeitete sie weiter im Krankenhaus, Nachtdienst auf der gynäkologischen Station. Sie kämpfte sich durch die ersten harten, naturwissenschaftlich geprägten Jahre des Studiums und schaffte das Physikum in der regulären Zeit.

Mit Blick auf ihre Kommilitonen, die direkt von der Schulbank in den Hörsaal gewechselt sind, empfand sie ihren Werdegang nicht mehr als Nachteil: „Ich bin sehr desillusioniert ins Studium gegangen. Bei den jüngeren Studenten hatte ich oft den Eindruck, dass sie gar nicht wissen, was sie im Krankenhaus-Alltag erwartet.“ Betten machen und Essen verteilen – auf diese Tätigkeiten hätte sie während der Ausbildung gut verzichten können, aber wie wichtig und prägend der direkte Umgang mit den Patienten war, wurde ihr erst während des Studiums wirklich bewusst. „Mit unseren Mentoren haben wir in Ruhe vor Ort am Patienten alle Handgriffe gelernt und unser Tun auch unter dem Aspekt reflektiert, wie sich der kranke Mensch dabei fühlt.“ Ein Gesichtspunkt, der im Medizinstudium keine große Rolle spiele und dazu führe, dass Ärzte, die frisch von der Uni kommen, den Patienten oft wenig Empathie entgegen bringen.

Als negativ empfand Claudia Sydow im Studium die Haltung einiger Professoren: „Allen, die durch ihr Einser-Abitur direkt mit dem Studium in Münster beginnen konnten, wurde vermittelt, dass sie damit zur absoluten Elite gehören. Die medizinischen Schlüsselqualifikationen, die viele andere Studenten mitbringen, wurden gar nicht gesehen“, erinnert sie sich.

Sie fand schnell Anschluss an eine Gruppe Studierender, die wie sie Erfahrungen in Ausbildungen und anderen Studiengängen gemacht hatten. Dieser Zusammenhalt wurde für sie umso wichtiger, als sie nach dem Physikum schwanger wurde. Im Jahr 2004 wurde Hannah geboren, drei Semester später Greta. „Mein Mann hat zu dieser Zeit schon Geld verdient, so dass es für uns der richtige Zeitpunkt war, eine Familie zu gründen“, so Claudia Sydow. Dank ihrer Eltern und Schwiegereltern, die gerne die kleinen Enkelinnen betreuen, und ihrer hilfsbereiten Kommilitonen musste sie nicht mit ihrem Studium aussetzen und konnte alle Pflichtkurse und wichtigen Vorlesungen belegen. Anfang 2008 war es dann geschafft: Sie hatte alle Scheine beisammen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Doch nun, in der Endphase des Studiums, bekam sie zu spüren, dass Familienfreundlichkeit noch nicht zu den Stärken der medizinischen Fakultät gehört. „Obwohl für Studenten mit Kindern Aspekte wie Prüfungstermine und wohnortsnahe Einsatzorte während des Praktischen Jahres (PJ) sehr wichtig für die tägliche Organisation sind, gibt es keinerlei Entgegenkommen und keine Härtefallregelungen“, hat sie erfahren, „Kinder passen wohl nicht in das Bild vom idealen Medizin-Studenten.“

Claudia Sydow fand sich mit der Situation ab und startete im Februar 2009 ihr PJ in einer Umgebung, die ihr gut bekannt ist: in der Gynäkologie des St. Franziskus Hospitals. Weitere Stationen werden Chirurgie und Innere Medizin in anderen Krankenhäusern im Münsterland sein. Im Frühjahr 2010 steht dann das zweite Examen an, drei Tage schriftlich, zwei Tage mündlich. Welche Fachrichtung sie danach einschlagen möchte, weiß sie noch nicht genau. Ihr Traumfach wäre Gynäkologie und Geburtshilfe, aber auch praktische Überlegungen spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle: „Die Familie kommt für mich an erster Stelle, deshalb möchte ich ein Fach wählen, dessen Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.“ Sie ist zuversichtlich, dass das gelingen wird: „Wegen des Ärztemangels machen sich immer mehr Krankenhäuser Gedanken, wie sie gut ausgebildete Frauen durch gute Arbeitsbedingungen halten können.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/krankenschwester_mutter_und_erztin_auf_umwegen_zum_traumberuf_249.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>Victoria Liesche</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>249</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:56:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Untypisches Berufsbild: Karriere als Juristin im Modehandel</title>
		<description><![CDATA[Einzelhandelskaufmann, Vertriebsleiter, Handelsvertreter – beim Gedanken an eine Karriere im Handel fällt der Blick zuerst auf die klassischen Berufsbilder. Anders bei Nicole Sahrhage. Die 33-Jährige ist seit drei Jahren beim Modeunternehmen Takko tätig – als Juristin. Am Unternehmenssitz im westfälischen Telgte kümmert sich die gebürtige Münsteranerin um gewerblichen Rechtsschutz, um das Vertragswesen oder um Fragen des Mietrechts der europaweit über 1.200 Takko-Filialen.]]></description>
		<text><![CDATA[Internationales Recht, Markenrecht – schon während des Studiums begeisterte sich Nicole Sahrhage für diese juristischen Themenfelder, absolvierte verschiedene Praktika. Dass sie ihr späterer Karriereweg nicht in eine klassische Anwaltskanzlei, sondern in die Rechtsabteilung eines großen Handelsunternehmens führen sollte, ahnte die junge Frau dennoch nicht. „Zu Beginn des Studiums hatte ich eigentlich keine konkreten Berufswünsche für die Zeit nach dem Examen. Es war eher ein wachsender Prozess, der mich zu meiner heutigen Anstellung geführt hat“, blickt Nicole Sahrhage zurück.

Zuerst Referendariat in Düsseldorf
Einen wichtigen Schritt in diese Richtung setzte die heute 33-Jährige während des Referendariats in Düsseldorf. Während der zweijährigen Praxiszeit war die Jung-Juristin bereits in einem Unternehmen tätig, konnte erste konkrete Erfahrungen in den Bereichen Zivil- und Internationales Recht sammeln.

Der Blick über den Tellerrand
Nach dem Uni-Abschluss arbeitete Nicole Sahrhage zunächst in einer Anwaltskanzlei im Themenschwerpunkt Wirtschaftsrecht. „Rückblickend betrachtet ist es für meine heutige Arbeit ein deutlicher Gewinn, dass ich diese verschiedenen Stationen durchlaufen habe und den Blick über den Tellerrand hatte“, sagt die Juristin. Denn in ihrer aktuellen Position ist sie als „Abteilungsleiterin Mietwesen Recht“ für die Beratung unterschiedlicher Bereiche und Abteilungen verantwortlich.
Gerade diese Vielseitigkeit bot für Nicole Sahrhage den Reiz, sich beim Modefilialisten im ländlichen Telgte zu bewerben. „Meine Aufgaben sind sehr weitreichend und berühren ganz unterschiedliche Rechtsbereiche“, schätzt die junge Frau die tägliche Abwechslung an ihrem Arbeitsplatz. Ob es um den Schutz der hauseigenen Modemarken geht, die Mietfragen oder das umfangreiche Vertragswesen des Handelshauses: „Gerade die Tatsache, dass Takko mittlerweile in vielen Ländern Europas vertreten ist und seit Jahren stark expandiert, macht die Arbeit sehr abwechslungsreich und berührt auch meine persönlichen Interessensschwerpunkte“,legt die Juristin dar.

Der Textilhändler in Zahlen
Takko gehört zu den größten Textilhändlern Deutschlands mit über 1.200 Filialen im In- und europäischen Ausland. Mit mehr als 900 Standorten von Schleswig-Holstein bis Bayern ist Takko in Deutschland flächendeckend überwiegend außerhalb der Innenstädte vertreten. Rund 10.000 Mitarbeiter im Verkauf und in der Zentrale im westfälischen Telgte kümmern sich um die Wünsche der Kunden. Die internationale Expansion treibt das Modeunternehmen seit 2000 kontinuierlich voran. In Österreich gibt es inzwischen bereits über 110 Takko-Filialen. Weitere Auslandsmärkte sind die Schweiz, die Niederlande, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Polen und Belgien.

Als sie vor rund drei Jahren ihre Arbeit aufnahm, bot sich für die engagierte Hausjustiziarin eine weitere Gelegenheit: Berufsbegleitend absolvierte die 33-Jährige ein Masterstudium im Bereich Gewerblicher Rechtschutz an der Universität Düsseldorf. „Ich habe dabei viel Unterstützung von Seiten des Unternehmens bekommen, dem letztlich meine zusätzlichen Qualifikationen heute zu Gute kommen.“

Der richtige Karriereschritt
Den Karriereschritt in ein Handelsunternehmen hat Nicole Sahrhage nicht bereut, an ihre ersten Wochen in dem Münsterländer Fashion-Discounter erinnert sie sich gerne. „Angst, dass ich den Anforderungen nicht gewachsen sein könnte, hatte ich dank der verschiedenen Praktika und des Referendariats nie. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen“, blickt sie zurück.




Wie schaffe ich den Berufseinstieg in den Handel?

Die bekanntesten Berufe im Einzelhandel sind Kaufmann im Einzelhandel und Verkäufer, es gibt darüber hinaus noch zahlreiche andere.
Mit Abitur besteht die Option, die dreijährige Ausbildung auf zwei Jahre zu verkürzen. In Datenbanken der Bundesagentur für Arbeit „BerufeNet“ und „KursNet“ sind Informationen über Aufstiegsformen in den einzelnen Berufen enthalten. Aber auch die Betriebe selbst halten nach qualifizierten jungen Leuten Ausschau, um Führungskräfte aus ihren eigenen Reihen zu rekrutieren.

Traineeprogramm nach Studium
Wer ein Wirtschaftsstudium an einer Fachhochschule oder einer Universität hinter sich gebracht hat, kann sich durch Traineeprogramme zur Führungskraft weiter qualifizieren. Verschiedene namhafte Unternehmen wie Kaufhof, Karstadt, Praktiker, die Douglas Holding oder auch Lebensmitteldiscounter bieten solche Programme an.

Studium an der Berufsakademie
Eine weitere Möglichkeit bietet das Studium an der Berufsakademie. Die Tätigkeitsfelder für Absolventen mit dem Studiengang „Handel“ sind beispielsweise Abteilungs-, Filial- oder Bezirksleiter. Weitere Optionen finden sich in den Bereichen Marketing, Warenmanagement, Distributionslogistik, Finanz- und Rechnungswesen und Personalwesen. Die Studierenden werden gezielt auf eine Führungsposition im Handel vorbereitet durch Verbindungen der Berufsakademien zu Partnerunternehmen im Handel, an die sie ihre Studenten weiter vermitteln.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/untypisches_berufsbild_karriere_als_juristin_im_modehandel_248.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>248</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:50:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vielseitigkeit ist alles: Von der Käsetheke zum Filialleiter</title>
		<description><![CDATA[Der Handel ist für Absolventen, die schnell Karriere machen wollen, bis heute eine verlockende Option. Kein Wunder, schließlich zeichnet sich die Branche durch Vielseitigkeit aus – gerade in beruflicher Hinsicht. Studenten mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung und einem Faible für den Handel haben gute Zukunftsaussichten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer an den Einzelhandel denkt, hat oft das Bild eines Verkäufers vor Augen, ob nun an der Käsetheke oder beim Juwelier. Dabei bietet die Branche für ganz unterschiedlich qualifizierte Menschen Arbeit – vom Werbetexter bis zum Wirtschaftsfachmann. Selbst wer mit dem üblichen Ausbildungsberuf Einzelhandelskaufmann einsteigt, ist später nicht zwingend hinter den Ladentisch verbannt. Mit Weiterbildungen oder einem Studium ist der Karrieresprung an die Spitze einer Abteilung oder sogar des Unternehmens nicht ausgeschlossen.

Aktuell arbeiten laut Angaben des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) 2,7 Millionen Menschen im Einzelhandel, davon gut die Hälfte in Teilzeit. Gute Einkäufer, Kunden- und Fachberater, Vertriebsexperten, IT-Fachleute, Logistiker und Controller seien derzeit besonders gefragt.

Zuerst ein Traineeprogramm
Einer von ihnen ist Patrick Redmann. Der 30-Jährige arbeitet als Bereichsleiter Filialorganisation bei Aldi Süd in der Regionalgesellschaft Kerpen. Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann und einem anschließenden BWL-Studium ander Universität in Köln bewarb sich der frisch gebackene Absolvent um einen Platz im Traineeprogramm im Aldi-Konzern – mit Erfolg. Binnen eines Jahres stieg er zum Bereichsleiter Filialorganisation auf. Heute betreut Patrick Redmann fünf Filialen.
Mitarbeiterführung, Organisation und Strukturierung der einzelnen Filialen sowie die Ideen und Konzepte für die erfolgreiche Entwicklung seines Bereiches gehören unter anderem zu den täglichen Aufgaben. Für seinen weiteren Karriereweg hat der 30-Jährige ehrgeizige Pläne: „Ich möchte vielleicht ins Ausland gehen.“
Ein Traum, den seine Kollegin Sabine Schulze Hillert bereits erfolgreich verwirklicht hat. Sie bekam von ihrem Arbeitgeber die Chance, als Bereichsleiterin Filialorganisation für 15 Monate nach Australien zu gehen und das Team im Raum Sydney zu verstärken. Und die Karriereleiter endete nicht down under. „Noch während meines Aufenthalts dort kam das Angebot, als Zentraleinkäuferin in eine höhere Managementposition
zu wechseln.“

Einstieg als Einzelhandelskaufmann
Der klassische Einstieg in die Branche ist eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Derzeit gibt es etwa 80.000 Azubis. Nach ein bis zwei Jahren im Job sollten erste Fortbildungen angegangen werden, rät der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Die Inhalte der Kurse sind bundesweit einheitlich, der Unterricht selbst kann berufsbegleitend oder in Vollzeit besucht werden. Handelsfachwirte verstehen betriebswirtschaftliche Abläufe, können diese beurteilen und steuern.
Sie betreuen je nach Aufgabengebiet den Ein- und Verkauf, entwerfen Marketing-Konzepte oder werten Umsatz- und Verkaufsstatistiken aus. Möglich ist auch eine Weiterbildung zum Betriebswirt, Fachmann für Marketing oder zum Bilanzbuchhalter mit bundeseinheitlichem IHK-Abschluss.

Mit einem Studium zur Karriere
„Höhere Führungsebenen sind meist nur mit einem Studium erreichbar“, legt Hannelore Paulini-Schlottau vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn dar. Mit einer Berufsausbildung gelinge zwar der Aufstieg zum Bezirksleiter oder regionalem Vertriebsleiter. Wer aber die Leitung größerer Häuser übernehmen will, sollte studieren. So wie Klaus Regner, der momentan seinen Abschluss in BWL an der Universität Würzburg absolviert. Der 28-Jährige hat bereits einen Vertrag für ein 18-monatiges Traineeprogramm bei einem großen Handelskonzern in der Tasche. „Durch verschiedene Praktika in den Bereichen Handel und Marketing wurde mir irgendwann klar, dass ich Spaß an Themen wie Vertrieb und Distribution habe. Darum habe ich mich – anders als viele Kommilitonen – nicht in der Unternehmensberatung oder bei einer Bank beworben, sondern mich für eine Karriere im Handel entschieden“, erläutert der gebürtige Kölner. Die Kombination aus Controlling und operativer Tätigkeit sei es, die für ihn den Reiz an seiner künftigen Tätigkeit ausmache – und damit zugleich seinen persönlichen Fähigkeiten gerecht werde.

Vielfältige Aufgaben
Entsprechend engagiert schrieb Klaus parallel zu seiner Diplom-Arbeit die ersten Bewerbungen. Dass er so rasch einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben sollte, damit habe er dennoch nicht gerechnet. „Umso begeisterter war ich, als ich schließlich die Zusage bekommen habe. Jetzt freue ich mich schon sehr auf meine künftigen Aufgaben.“ Personalplanung, Warenaufbau, Lagerwirtschaft, Inventur und nicht zuletzt das Gespräch mit dem Kunden werden künftig zu seinem beruflichen Alltag gehören – schließlich ist Vielseitigkeit im Handel alles.



Tipps vom Experten: Teamfähigkeit ist wichtig
Wie gelingt der Einstieg in die Führungsetage von Aldi, Lidl &amp; Co.? Längst gibt es andere Wege als den von der Käsetheke zur Konzernspitze. Und dass die Handelsbranche schlecht zahlt, ist eine Binsenweisheit.
„Da der Handel nach wie vor einen Großteil der Führungskräfte aus den eigenen Reihen und über den klassischen Weg rekrutiert, der mit der dualen Ausbildung beginnt, bietet er sehr gute Aufstiegsperspektiven“, sagt Wilfried Malcher vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Berlin. Wer nach oben strebt, müsse gute Leistungen im Beruf zeigen, teamfähig sein, mobilitätsbereit, belastbar und Führungskompetenz mitbringen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vielseitigkeit_ist_alles_von_der_kaesetheke_zum_filialleiter_247.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>247</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:39:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandssemester in Kanada steht hoch im Kurs</title>
		<description><![CDATA[Schwacher Kanadischer Dollar verstärkt Nachfrage nach Auslandsstudium in Kanada]]></description>
		<text><![CDATA[Seit Jahren schon zählt Kanada bei deutschen Studenten zu den beliebtesten Zielländern für ein Auslandssemester. Argumente für ein Studium in Kanada gibt es viele: Akademisch hoch angesehene Universitäten mit kleinen Klassen und einem hohen Maß an persönlicher Betreuung, eine breite Auswahl an international anerkannten Studiengängen mit einer Vielzahl von Spezialisierungsmöglichkeiten, eine multikulturelle, offene Gesellschaft und natürlich das Gefühl von Freiheit, Weite und einer Prise Abenteuer, das viele mit der rauen und doch faszinierenden Natur Kanadas verbinden.

Inzwischen ist jedoch ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Argument hinzugekommen: Die Kosten für ein Auslandssemester in Kanada sind derzeit nämlich so niedrig wie schon lange nicht mehr, da der Kanadische Dollar im Vergleich zum Euro im Laufe der letzten anderthalb Jahre stark an Wert verloren hat. Musste man Ende 2007 noch bis zu 0,74 Euro auf den Tisch legen, um einen Kanadischen Dollar zu erhalten, reichen heute rund 0,63 Euro.

Steigende Bewerberzahlen
Diese Entwicklung geht einher mit einer merklichen Steigerung der Bewerberzahlen für ein Auslandssemester in Kanada in diesem Jahr, wie sie zum Beispiel Lisa Bartz, Studienberaterin bei College-Contact.com, bemerkt hat: „Im Vergleich zum Vorjahr haben wir für 2009 bereits jetzt rund 50 Prozent mehr Bewerbungen für ein Auslandssemester oder eine Summer Session an einer unserer kanadischen Partneruniversitäten erhalten.“ Für Bartz besteht ein direkter Zusammenhang zwischen den gestiegenen Bewerberzahlen und dem für Deutsche vorteilhaften Wechselkurs: „In diesem Jahr bekommen wir zunehmend Anfragen von Studenten, die konkret nach Studienmöglichkeiten in Kanada fragen, weil sie mitbekommen haben, dass ein Studium dort zurzeit vergleichsweise günstig ist.“

Verstärkt wird diese positive Entwicklung zudem durch die Tatsache, dass es an vielen Universitäten in Kanada möglich ist, die Höhe der Studiengebühren zumindest in Teilen selbst zu beeinflussen, da es keine feste Semestergebühr gibt, die alle Studenten zahlen müssen, sondern sich die Studiengebühren nach der Anzahl der belegten Kurse und Credits richten.
Wie Kristen Sutherland von der Saint Mary’s University in Halifax (Nova Scotia) berichtet, sei es deshalb möglich, die Anzahl der Kurse weitgehend frei zu wählen, weil deutsche Studenten in Kanada anders als in den USA keine bestimmte Mindestanzahl von Kursen belegen müssten, um die Bedingungen für ein Studentenvisum zu erfüllen.

Kein Visum benötigt
Anders als im Falle der USA benötigen deutsche Bewerber für ihr Auslandssemester in Kanada in der Regel nämlich kein Visum; für einen Studienaufenthalt von bis zu sechs Monaten genügt ein gültiger Reisepass. Nur für einen längeren Studienaufenthalt muss bei der kanadischen Botschaft im Vorfeld eine Studienerlaubnis („Study Permit“) beantragt werden.
„Die deutschen Studenten, die für ein Semester oder Jahr an der Saint Mary’s University studieren, schätzen diese Flexibilität, weil sie es ihnen erlaubt, sich auf die Kurse zu konzentrieren, die sie für das Studium an ihrer Heimatuniversität benötigen oder die sie wirklich interessieren“, so Sutherland.

Weitere Informationen zum Studium in Kanada gibt es unter:
www.college-contact.com/laender/auslandsstudiumstudieren_kanada]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/auslandssemester_in_kanada_steht_hoch_im_kurs_273.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>273</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:58:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Internationalität im hohen Norden</title>
		<description><![CDATA[Gute Bildungsangebote und Auslandserfahrung in einem: Die skandinavischen Hochschulen punkten mit einer großen Auswahl an Master-Studiengängen und persönlicher Atmosphäre.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer den Bachelor-Abschluss in der Tasche, eventuell erste Berufserfahrung gesammelt hat und nun plant, sich weiter zu qualifizieren, ist an skandinavischen Hochschulen an der richtigen Adresse. Denn die nordischen Länder haben weitaus mehr zu bieten als Elche, atemberaubende Natur und Pippi Langstrumpf: Die Auswahl und Qualität der Masterprogramme kann sich sehen lassen.
Besonders verlockend ist die internationale Ausrichtung: Allein in Schweden können Studieninteressierte aus 500 englischsprachigen Masterprogrammen wählen. Und auch die dänischen, norwegischen und finnischen Hochschulen haben ihre Bildungsabschlüsse komplett auf Bachelor und Master umgestellt und warten vielerorts mit Programmen auf, die speziell auf ausländische Studenten zugeschnitten sind.
Doch nicht nur das große Angebot und die vielen Spezialisierungsmöglichkeiten sind ein Plus, auch die Atmosphäre stimmt: Wer in Skandinavien studiert, muss nicht die Anonymität einer Massen-Uni fürchten. In der Regel nehmen 20 bis 40 Studenten an einem Masterprogramm teil. Der Umgangston ist locker, sogar die Professoren werden geduzt.

Ein Nachteil kann der Zeitaufwand sein: Während man in Großbritannien und den Niederlanden oft schon nach einem Jahr den Master-Titel in der Tasche hat, beträgt die Regelstudienzeit in Skandinavien durchschnittlich vier Semester.

Sehr gutes Englisch als Voraussetzung
Wer sich für ein internationales Masterprogramm einschreiben will, muss den Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums vorweisen. Kenntnisse in der jeweiligen Landessprache werden in der Regel nicht vorausgesetzt, dafür ist sehr gutes Englisch, nachgewiesen durch gängige Tests wie TOEFL oder IELTS, Pflicht. Bei einigen Programmen wird ein GMAT oder GRE erwartet, der Aufschluss über den Kenntnisstand der Bewerber liefert. Semesterstart ist meistens im August oder September, die Bewerbungsfristen variieren.

Hohe Lebenshaltungskosten
Das Studium in Skandinavien ist auch für Ausländer gebührenfrei. Allerdings sollte man die dortigen Lebenshaltungskosten nicht unterschätzen: Sie zählen zu den höchsten in Europa. In Norwegen benötigen Studenten nach Angaben der Universitäten rund 1000 Euro im Monat, in Schweden, Finnland und Dänemark sind es ähnliche Summen.

Copenhagen Business School (CBS)
Mit 15.000 Studenten gehört die Copenhagen Business School zu den größten Handelshochschulen Nordeuropas. Das Angebot an Masterprogrammen ist dementsprechend breit gefächert. Innerhalb dieser Programme sind oft verschiedene Ausrichtungen möglich. Wer zum Beispiel einen „Master in Economics and Business Administration“ anstrebt, kann sich zwischen zehn verschiedenen Spezialisierungen entscheiden. Der „Master in Business, Language and Culture“ bietet die Möglichkeit, Japanisch, Chinesisch, Spanisch oder Französisch zu lernen.
Website: www.cbs.dk

Norges Handelshøyskole (NHH)
Norwegens renommierte Handelshochschule befindet sich in Bergen, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die Studenten des Master-Programms „Economics and Business Administration“ können zwischen zwei englischsprachigen Spezialisierungen wählen: „International Business“ und, passend in einem Land, das seinen Reichtum dem Erdöl verdankt, „Energy, Natural Resources and the Environment“. Dank der internationalen Vernetzung der NHH, sind während des Masterstudiums Austauschsemester an Hochschulen in anderen Ländern möglich – sozusagen ein Auslandssemester während des Auslandsstudiums.
Website: www.nhh.no

Stockholm School of Economics (HHS)
Im Ranking der Zeitung „Financial Times“ bekommen die Masterprogramme der HHS regelmäßig sehr gute Noten: Im vergangenen Jahr nahm die Hochschule unter den nordischen Ländern sogar die Spitzenposition ein. Es wird ein Master in „General Management“ angeboten, der Absolventen verschiedener Fachrichtungen fit für Führungspositionen machen soll. Wer das Masterprogramm „Business and Economics“ wählt, hat fünf Spezialisierungen zur Auswahl, darunter auch „Media Managment“. Die HHS setzt auf engen Kontakt zur Wirtschaft und richtet die Studieninhalte entsprechend praxisnah aus.
Website: www.hhs.se

Hanken School of Economics
Bei ihrer Gründung vor fast 100 Jahren war Hanken als Hochschule für die schwedische Minderheit in Finnland konzipiert. Mittlerweile bietet sie neben dem schwedischsprachigen Studium acht zweijährige Masterprogramme auf Englisch an, die jeweils dem Campus in Helsinki oder Vaasa zugeordnet sind, zum Beispiel „Advanced Financial Information Systems“, „Corporate Governance“ und „Intellectual Property Law“. Zulassungsvoraussetzung ist neben einem abgeschlossenen Bachelor der GMAT oder GRE.
Website: www.hanken.fi

Links:
www.studyinnorway.no
www.studyindenmark.dk
www.studyinfinland.fi
www.studyinsweden.se




Gute Vorbereitung sorgt für stressfreien Start

Dänemark
EU-Bürger, die in Dänemark studieren, müssen spätestens drei Monate nach ihrer Einreise bei den staatlichen Behörden einen Antrag auf eine Registrierungsbescheinigung stellen. Dafür müssen sie an einer anerkannten privaten oder öffentlichen Ausbildungsanstalt eingeschrieben sein und nachweisen, dass sie ihren Unterhalt selbst bestreiten können. Nach der Registrierung erhält man einen Chipkartenausweis, der für Arztbesuch, Kontoeröffnung und andere Verwaltungsangelegenheiten benötigt wird. Bei akuter Erkrankung und ohne Aufenthaltsgenehmigung bekommen Studierende bei Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) die notwendige medizinische Betreuung. Mit Aufenthaltsgenehmigung gilt nach sechs Wochen der dänische Versicherungsschutz auch für Ausländer.

Finnland
Für Bürger der EU-Staaten, die sich länger als drei Monate in Finnland aufhalten gilt: Aufenthaltsbescheinigung besorgen! Diese zu bekommen, ist laut der finnischen Studentenorganisation SYL dann kein Problem, wenn der Bewerber beweisen kann, dass er seinen Aufenthalt selbst finanzieren kann und er eine Bestätigung seines Studienplatzes vorlegt. Im Semesterbeitrag an der Universität von Helsinki ist die studentische Krankenversicherung mit inbegriffen. Ansonsten gilt auch in Finnland die EHIC.

Island
Ein Visum benötigt man als Staatsbürger der EU nicht. Allerdings sollten sich Studierende spätestens nach drei Monaten eine isländische IDNummer ausstellen lassen, die für viele Verwaltungsangelegenheiten benötigt wird. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte wird in Island jedem Kranken geholfen.

Norwegen
Sobald ein Studierender länger als drei Monate in Norwegen bleiben will, braucht er eine Aufenthaltsgenehmigung. Die Botschaft weist allerdings darauf hin, dass diese nicht immer erteilt wird, auch wenn folgende Faktoren erfüllt sind: Liquiditätsnachweis, Nachweis über die Existenz einer Krankenversicherung und die Bestätigung der Universität über den Studienplatz. Mit der EHIC-Karte können Studenten das System der Krankenversorgung nutzen.

Schweden
EU-Bürger müssen sich in Schweden innerhalb der ersten drei Monaten des Aufenthalts eine Art Meldebescheinigung besorgen. Ausländische Studenten bekommen diese vom örtlichen Studienberater. Zum Antrag gehört eine Bescheinigung über die Liquidität des Studenten und eine Krankenversicherungsbescheinigung. Studenten, die länger als ein Jahr in Schweden studieren, können sich als Einwohner registrieren lassen. In Bezug auf die Krankenversicherung: EHIC-Karte nicht vergessen!]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/internationalitaet_im_hohen_norden_272.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>272</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:53:58</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karrieresprungbrett an der Weichsel: Die Zukunft studieren in Polen</title>
		<description><![CDATA[Studieren beim östlichen Nachbarn ist inzwischen längst kein Geheimtipp mehr. Immer mehr Abiturienten entschließen sich, bei der Wahl ihres Studienortes den Blick nach Polen zu richten.]]></description>
		<text><![CDATA[Und das nicht nur, weil die polnische Gastfreundschaft geradezu sprichwörtlich ist. Mit „Gosc w domu, Bog w domu“ - „Ist ein Gast im Haus, so ist Gott im Haus“ – heißt das Land im Herzen Mitteleuropas junge Leute willkommen, die sich für ein Studium in Polen entscheiden. Doch ein Studium in Warschau oder an einem anderen der zahlreichen geschichtsträchtigen Hochschulstandorte bietet noch mehr als einen angenehmen Aufenthalt in reizvoller Landschaft: Wer an der Weichsel studiert, studiert die Zukunft. Die Gründe liegen auf der Hand: Mit der Osterweiterung der Europäischen Union sind die Kenntnisse der polnischen Sprache, des Marktes und der Mentalität in den Chefetagen international agierender Unternehmen immer gefragter.

Intensive Wissensvermittlung
Genau wie in Deutschland besteht das akademische Jahr in Polen aus zwei Semestern (15. Februar bis Juni, 1. Oktober bis Mitte Februar), gegenüber den Studiengängen an deutschen Hochschulen ist das Studium in Polen aber sehr straff organisiert. Das gesamte Bildungssystem ist darauf ausgerichtet, möglichst viel Wissen zu vermitteln. Die Anforderungen an polnischen Hochschulen liegen deshalb höher als in den meisten EU-Ländern.
Das Fachstudium ist in Polen breit gefächert. Wer zum Beispiel Wirtschaftswissenschaften oder Jura studiert, muss auch Pflichtveranstaltungen in Philosophie und Geschichte belegen. Die europaweit geltende, gestufte Studiengangstruktur ermöglicht es den Studenten, auch an polnischen Hochschulen bereits nach drei bis vier Jahren mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss, dem Bachelor, die Hochschule zu verlassen. Interdisziplinäre Erweiterungen oder Spezialisierungen lassen ein anschließendes Masterstudium zu. Da Polen Mitgliedsland der Europäischen Union ist, bereitet die Anerkennung der Studienleistungen beim Hochschulwechsel meist keine Probleme. Die Studienleistungen werden nach dem ECTS-Punktesystem angerechnet. Deutschland und Polen haben darüber hinaus noch zusätzlich eine Angleichung von Abschlüssen vertraglich geregelt.

Zugangsberechtigung im Einzelfall klären
Wer in Polen studieren möchte, muss die allgemeine Hochschulreife vorweisen können. Mit einer Fachhochschulreife oder anderen Qualifikationen in der Tasche muss die Zugangsberechtigung mit der polnischen Botschaft und der jeweiligen Hochschule im Einzelfall geklärt werden. Es gibt keinen Numerus Clausus, jedoch teilweise Aufnahmeprüfungen. Ausländische Studienbewerber werden allerdings in der Regel ohne Aufnahmeprüfung aufgenommen. Studenten, die nicht im Rahmen eines organisierten Austauschprogramms (Sokrates/DAAD) nach Polen gehen, müssen sich direkt bei der von ihnen gewählten Hochschule bewerben und dort möglichst frühzeitig die entsprechenden Termine erfragen. Die Unterrichtssprache an polnischen Hochschulen ist, auch wenn die Zahl der Studiengänge, die auf Englisch unterrichtet werden, stetig wächst, immer noch Polnisch. Sprachprüfungen gibt es zwar nicht, aber hinreichende Kenntnisse der polnischen Sprache werden bei der Aufnahme des Studiums vorausgesetzt.

Weitere Informationen im Web:
www.studieren-in-polen.de
www.college-contact.com
Und auf den Webseiten der polnischen Hochschulen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/karrieresprungbrett_an_der_weichsel_die_zukunft_studieren_in_polen_271.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>271</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:46:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Die Produkte sind unsere Babys“</title>
		<description><![CDATA[Seit eineinhalb Jahren ist Julia Bessler als Produktmanagerin am Würzburger Standort der Hamburger Firma Navigon beschäftigt – und bereits für die Entwicklung neuer Navigationsgeräte verantwortlich. Die 26-jährige Betriebswirtin ist die einzige Frau unter den Produktmanagern des weltweit agierenden Unternehmens. Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen im Arbeitsleben.]]></description>
		<text><![CDATA[Auto und Navigation sind klassische Männerthemen – wieso sind Sie ausgerechnet Produktmanagerin in diesem Bereich geworden?
Ich habe zuvor bereits als Produktmanagerin gearbeitet, dann im Internet die Stellenausschreibung von Navigon entdeckt und mich beworben. Angesprochen hat
mich vor allem die internationale Ausrichtung der Stelle und des ganzen Unternehmens – in meinem vorherigen Job hatte ich nur mit dem deutschen Markt zu tun. Ich habe aber schon im Studium gerne über Ländergrenzen hinaus geschaut und daher nicht nur in Bremen, sondern auch in Frankreich und Australien studiert. Insofern war die Stelle genau die richtige Herausforderung.

Kannten Sie sich denn schon in der Navigations-Branche aus?
Nicht wirklich. Ich habe die Produkte der Firma bis zu meinem Einstieg im Dezember 2007 nur aus der Kundenperspektive wahrgenommen. Vor meinem Einstieg war ich knapp zwei Jahre als Produktmanagerin bei einem Haushaltsgerätehersteller tätig und habe dort mit Einbaugeräten, wie Herden oder Kühlschränken, zu tun gehabt – zumindest der technische Hintergrund war also schon gegeben.

Woher kommt Ihr Interesse an technischen Geräten?
Studiert habe ich Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Marketing. Klar ist aber: Wenn man mit der Entwicklung und dem Verkauf technischer Geräte zu tun hat, muss man eine gewisse Leidenschaft und technisches Grundwissen mitbringen. Es ist wichtig, dass man sich mit den Produkten, die einen rund um die Uhr beschäftigen, identifizieren kann.

Was genau gehört zu Ihren Aufgaben als Produktmanagerin?
Als Produktmanagerin betreue ich die gesamte Entwicklung einer neuen Geräteserie – von der Positionierung innerhalb der Modellfamilie über Marktanalyse, Design und Ausstattung bis hin zum Launch und sogar darüber hinaus. Die Geräte, die wir betreuen und begleiten, betrachten wir wie Babys, die wir ein ganzes Produktleben lang betreuen.

Woher beziehen Sie Ihr Know-how für die Aufgaben?
Vor allem aus dem Team, mit dem ich sehr eng zusammen arbeite. Während der gesamten Entwicklung sitze ich immer wieder mit den Kollegen zusammen, die für Design, Software, Marketing oder Vertrieb zuständig sind – sowohl an meinem Arbeitsort Würzburg als auch in der Zentrale in Hamburg. Ich stehe mit jedem, der an der Geräteentwicklung beteiligt ist, in Kontakt. So erhalte ich die nötigen Informationen, die ich brauche, um die Fäden in der Hand zu halten. Und ich kann auf dieser Basis Entscheidungen beispielsweise zu Ausstattungsdetails der Geräte fällen und begründen.

Wie reagieren die männlichen Kollegen auf eine noch dazu so junge Frau in Ihrer Position?
Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Die Kollegen zeigen auch keine Vorbehalte – wobei meine Vorgängerin in dieser Position sicher schon Vorarbeit geleistet hat. Man muss sich gerade als Frau aber schnell beweisen und zeigen, dass man Ahnung von der Materie hat. Hat man keine, sollte man sich so schnell wie möglich schlau machen und viele Fragen stellen, zumindest innerhalb des Teams. Vor allem als Neuling sollte man den Bonus nutzen, viele Fragen stellen zu dürfen – ohne Angst, sich zu blamieren.

Was raten Sie Frauen, die in typischen Männerberufen tätig werden wollen?
Frauen müssen besonders engagiert und ganz klar besser sein als Männer in vergleichbaren Positionen.
Man muss neugierig sein und sich sehr schnell in technische Details einarbeiten. Als Frau unter Männern muss man sich schnell Respekt verschaffen und zeigen, was man drauf hat. Selbst-Marketing ist unheimlich wichtig.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/die_produkte_sind_unsere_babys_270.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>270</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:41:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zehn Tipps auf dem Weg zum Traumjob</title>
		<description><![CDATA[Die Ausschreibung einer Stelle erfordert heute auf Arbeitgeberseite vor allem eines – starke Nerven. Beim Anblick einer weiteren blauen Bewerbungsmappe, auf die sinnigerweise die Aufschrift „Bewerbung“ eingeprägt ist, befällt schon am zweiten Tag gähnende Langeweile. Grund genug für zehn Tipps, die Bewerbern helfen, den angestrebten Job zu „angeln“.]]></description>
		<text><![CDATA[1.] Bewerbungsmappe
Hier lohnt sich der Weg in die nächste PRAgentur. Eine vom professionellen Graphiker individuell aufbereitete Bewerbung hebt Sie auf den ersten Blick positiv aus dem Umfeld der zahlreichen Bewerber hervor.

2.] Foto
Nein, der Fotograf um die Ecke ist nicht der beste Ansprechpartner, die Eltern oder beste Freunde schon gar nicht. Auch hier
gilt es, in die Zukunft zu investieren und sich ein namhaftes Werbe Fotostudio zu leisten. Zuvor ist der Gang zum Friseur ein Muss – und auch da sollte der Coiffeur dem Damensalon vorgezogen werden. Für Sie und Ihn empfiehlt sich wenige Tage zuvor ein Termin bei der Kosmetikerin. Ziehen Sie das Outfit Ihrer Wahl an, nehmen Sie aber zwei weitere mit – der Fotograf wird Sie gern und kompetent beraten.
Grundsätzlich sollten Haarbürste und Schminke im Gepäck dabei sein. Auch für Herren – insbesondere mit hoher Stirn – gilt: Abpudern statt glänzen. Für Damen empfehlen sich das Make-up und die Frisur vom Profi.
Weiteres No-Go beim Fototermin: Kurze Ärmel, ganz gleich, ob draußen 30 Grad sind. Aufgepasst: Fotografen lieben es, Frauen mit leicht devotem Blick schräg von unten aufzunehmen – super für den Nachttisch des Liebsten, für angehende Führungskräfte, von denen Durchsetzungsvermögen verlangt wird, aber ein Knock-Out-Kriterium.

3.] Anschreiben
Hier gilt es, sich entscheidend vom Wettbewerb abzuheben. Kurz, knackig und keinesfalls über eine Seite lang soll es sein. Vergessen Sie alles, was Sie in Schule, Studien- oder Arbeitsberatung gelernt haben: Kein Arbeitgeber liest willig mehr als zwei Zeilen weiter, wenn das Anschreiben mit „...hiermit bewerbe ich mich um...“ startet. Auch hier gilt – investieren und den PR-Berater des Vertrauens konsultieren, denn schon der erste Satz des Anschreibens soll Antwort geben und klarmachen, dass Sie a) wissen, wovon sie schreiben und b) die Idealbesetzung der vakanten Stelle sind.

4.] Lebenslauf
Es ist nicht wirklich von Interesse, welche Grundschule Sie besucht haben. Starten Sie also mit dem aktuellen Stand Ihrer Vita – dem Hochschulabschluss, Diplom etc. Wichtig sind Zusatzqualifikationen jeder Art: Sprachen, Kompetenzen, Nachweise über Weiterbildungen, Praktika etc. Auch hier helfen PR-Berater und Graphiker weiter.

5.] Hobbies
Sollten Sie gern Fahrrad fahren, squashen oder Volleyball spielen, ist das vollkommen okay. Den Snowboarder, Fallschirmspringer oder Military-Reiter wird der künftige Arbeitgeber im Zweifel nicht gern einstellen. Warum? Weil Extremsportler auch ein hohes Ausfallrisiko bergen – und das bedeutet Mehrkosten für den Arbeitgeber. Gern gesehen werden indes Aktivitäten in der Erwachsenenbildung oder als Betreuer in der Jugendarbeit.

6.] Kleiderordnung
Auch hier gilt: Investieren in die Zukunft. Auch wer sich im Alltag in Jeans und TShirt wohl fühlt, sollte sich an den Bürocodex halten. Im Zweifel hilft einmal mehr das Internet – wie stellen sich die Mitarbeiter der Firma dar? Ausdrucken und ab damit in die nächste renommierte Boutique. Achtung: Sagt Ihnen das Outfit der Verkäuferin nicht zu, sollten Sie sich auch nicht von ihr beraten lassen. Die Verkäuferin Ihrer Wahl sollte gepflegt, modisch, selbstbewusst und stilsicher sein, also bei der Wahl auch auf Haare und Make-up des Gegenübers achten.

7.] No Go’s
Zu spät kommen.
Auf die Frage nach negativen Charaktereigenschaften mit „Ich bin ungeduldig“ antworten. Diese Antwort versuchen seit Generationen Berater als einzig positives Negativum zu verkaufen – Ihr Gegenüber hat sie garantiert schon Hunderte Mal gehört. Er will Sie aber kennen lernen und wissen, ob Sie ins Team passen – und nicht einstudierte Floskeln hören.
Bei Frauen sind offene Schuhe und Beine ohne Seidenstrümpfe tabu.
Das Handy ist aus! Nein, es vibriert auch nicht!

8.] Allgemeinwissen
Recherchieren Sie im Internet nicht nur zum potenziellen Arbeitgeber, sondern auch Branchendaten und Informationen über Wettbewerber.
In jedem Fall sollten Sie im Vorfeld des Bewerbungsgespräches verstärkt Tageszeitungen lesen und Nachrichten schauen, denn häufig wird im Bewerbungsmarathon zunächst einmal über allgemeine Themen gefachsimpelt.
Immer gut: Auf der Fahrt zum Bewerbungstermin den Taxifahrer ausquetschen: Was ist Thema im Städtchen? Was wird über den künftigen Arbeitgeber erzählt?

9.] To Do
Maniküre. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist das A und O. Dabei zählt auch der Händedruck. Geben sie im Vorfeld jedem die Hand, der Ihnen begegnet – der Freundin, dem Metzger, dem Briefträger und fragen Sie ruhig nach, wie Ihr Gegenüber den Händedruck empfunden hat. Er sollte kurz und kräftig, kurzum sympathisch sein.
Unsicherheit vor dem Bewerbungsgespräch ist nachvollziehbar. Sie darf nur nicht riechbar sein: Also Deo einpacken. Lassen Sie sich in der Parfümerie einen elegant-klassischen Duft empfehlen und versäumen Sie nicht, den Anlass zu erwähnen!

10.] Rückfrage
Verständlich, dass der Bewerber die Ungewissheit beenden will. Doch nichts ist bei der aktuellen Flut der Bewerber nerviger als die telefonische Nachfrage, ob denn bereits eine Entscheidung gefallen sei. Im Zweifel bewirkt dieses Telefonat das genaue Gegenteil.
www.wordsandmore.de




Rechtzeitig vorbereiten: Fit auf die Minute

Eine optimale Vorbereitung ist nicht nur für Wettkampfsportler wichtig. Das gleiche gilt auch für Jobaspiranten, die ein Vorstellungsgespräch haben. Wer sich strukturiert darauf vorbereitet, kann die sich auftuenden Klippen auch souverän umschiffen.

Nicht nur über seinen potenziellen Arbeitsgeber und dessen Firmenphilosophie sollte sich der Bewerber im Vorfeld ausgiebig informieren – auch Kenntnisse über das Marktumfeld, in dem sich das Unternehmen bewegt, zeugen von Interesse an dem Job. Einer guten Vorbereitung sollte ein ordentlicher Zeitplan zu Grunde liegen. Wer ihn beherzt, hat es am Tag X deutlich einfacher:

7 Tage zuvor:
Wie kann das Unternehmen erreicht werden? Erfolgt die Anreise mit dem Pkw oder mit der Bahn? Muss ein Ticket gebucht werden? Falls das Gespräch am frühen Vormittag liegt und der Ort mehr als 300 Kilometer entfernt ist: Sollte die Anreise am Vorabend erfolgen? Muss ein Hotel gebucht werden?

5 Tage zuvor:
Liegen alle benötigten Informationen zum Unternehmen und zum Marktumfeld vor? Welche unternehmensbezogenen Fragen können beim Gespräch gestellt werden und Interesse bekunden?

1 Tag zuvor:
Gibt es aktuelle Informationen, die die Firma oder den Markt betreffen?
Auch aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen sollen beantwortet werden können – also: Tagesthemen schauen! Liste mit Notfall-Telefonnummern, um in der Firma anrufen zu können, falls tatsächlich etwas passieren sollte, das eine unvermeidbare Verspätung auslöst.
Die Dokumentenmappe sollte zusammengestellt werden mit dem Einladungsschreiben zum Gespräch, Kopien der Bewerbungsunterlagen, ggf. einer Kurzinfo über das Unternehmen sowie Fragen, die im Laufe des Gesprächs gestellt werden, neutraler Notizblock und Stift.

Tag X:
Pünktlich starten, Besuch der Toilette an der letzten Autobahnraststätte vor der Ausfahrt, die Kleidung erst kurz zuvor wechseln, Parfüm und Make-Up nur sehr dezent auftragen, Ausschalten des Mobiltelefons, rund eine Viertelstunde vor dem vereinbarten Termin in der Firma eintreffen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zehn_tipps_auf_dem_weg_zum_traumjob_269.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Birgitta Raulf</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>269</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:37:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alles für Studenten und Absolventen: Internetauftritt mit hohem Serviceanteil</title>
		<description><![CDATA[absolventenInfo und STUDIInfo präsentieren sich und jede Menge wertvolle Informationen auf www.studentenpilot.de]]></description>
		<text><![CDATA[Schnell, bewegt, informativ und innovativ: Das Internet ist aus der modernen Kommunikation nicht mehr weg zu denken. Das gilt ebenso für den klassischen Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt – und nun auch für die Zeitschriften absolventenInfo und STUDIInfo.

War die Möglichkeit schon in der Vergangenheit ausgesprochen beliebt, das gedruckte Heft als PDF-Datei herunterzuladen, so bieten wir nun unter www.studentenpilot.de ergänzende Informationen, die weit über die des Magazins hinausgehen. Um unseren Lesern eine möglichst ausgereifte und durchdachte Seite zu präsentieren, haben wir uns bei der Konzeption des Auftritts ausnahmsweise etwas mehr Zeit gelassen. Herausgekommen ist eine Internetseite, die, wie wir finden, einen umfassenden Fundus an Informationen aus allen Bereichen rund um Studium und Berufseinstieg bietet, ohne dabei unübersichtlich zu werden: Ein Farbsystem gliedert die Navigationsleiste in die relevanten Bereiche. Wer zum Beispiel darüber nachdenkt, wie er sein Studium finanzieren kann, findet unter „Finanzierung“ alles Wissenswerte von Studiengebühren über BAfÖG, Studienkredite bis hin zum Jobben neben dem Studium und die Befreiung von der Rundfunkgebühr.

Umfangreiche Städte-Datenbank
Bei der Entscheidung für den passenden Ort für Studium und Beruf ist Studentenpilot ebenso behilflich: Alle größeren Städte sind in der Datenbank verzeichnet, mit Vorzügen und Nachteilen sowie einem kleinen Portrait, damit niemand seine Entscheidung aufgrund falscher Voraussetzungen treffen muss. Die umfassenden Informationen über verschiedenste Studienfächer, die örtlichen Möglichkeiten, mit Kind zu studieren und eine Studienplatzbörse verstehen sich von selbst.

Neben dem Ernst des Lebens, finden Studierende und Absolventen auf Studentenpilot.de jede Menge Tipps zum Nachtleben in ihrer neuen Stadt. Studentenpilot verrät, wo Studierende mit Rabatt auf den Eintrittspreis im Kino oder im Theater ihren Geldbeutel schonen können.
Für den Berufseinstieg steht Hochschulabsolventen unter dem Punkt „Karriere“ eine umfangreiche Rubrik zur Verfügung – ganz gleich, ob die Selbstständigkeit angestrebt wird oder Absolventen sich ihre ersten Sporen im Angestelltenverhältnis verdienen wollen.

Tipps zum Studium im Ausland
An beide wiederum richtet sich die Rubrik Ausland, schließlich wird das Studium im Ausland von Personalern mittlerweile ebenso hoch eingeschätzt wie die berufliche Auslandserfahrung unmittelbar nach dem Studienabschluss – und interessante Einsichten lassen sich dabei allemal sammeln, die nicht nur der beruflichen Karriere, sondern auch der eigenen Persönlichkeit gut tun. Darum bietet Studentenpilot.de unter dieser Rubrik Hinweise zu den Austauschprogrammen von Hochschulen, gibt Tipps zur Bewältigung von Bewerbungs- und Sprachtests und leistet Unterstützung bei der Organisation von Aupair-Aufenthalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/alles_fuer_studenten_und_absolventen_internetauftritt_mit_hohem_serviceanteil_268.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>268</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:27:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wachstum statt Krise: Wieso Versicherungsvermittler einen Traumjob haben</title>
		<description><![CDATA[Viel Abwechslung, sehr guter Verdienst, erstklassige Karriereaussichten: Es gibt jede Menge guter Gründe als Außendienstler durchzustarten – gerade jetzt!]]></description>
		<text><![CDATA[In der aktuellen Finanzmarktkrise wird ihre Beratungskompetenz besonders geschätzt: Rund 180.000 Versicherungsvermittler sind derzeit bei den deutschen Industrie- und Handelskammern registriert. Gerade jetzt haben sie jede Menge zu tun. Denn in wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt erfahrungsgemäß der Beratungsbedarf bei Versicherten oder potenziellen Neukunden erheblich.

Die Finanzmarktkrise hat die Menschen verunsichert. Daher stehen klassische Vorsorgemöglichkeiten mit Garantien, wie etwa Rentenversicherungen, vor einer Renaissance. Aber auch sonst spricht sehr viel für den Job des Versicherungsvermittlers: Neben Top-Verdienstmöglichkeiten lockt eine selbstbestimmte Tätigkeit mit vielen Freiheiten. Kaum ein Beruf ist so abwechslungsreich: Jeder Tag bringt Kontakte zu anderen, immer wieder neuen Menschen. „Man ist sehr autark in seiner Zeiteinteilung, kann bequem von zuhause aus arbeiten, hat die Höhe seines Verdienstes selbst in der Hand und ist in einem Wachstumsmarkt mit sehr guten Zukunftsaussichten tätig. Diese Sicherheit hält einem in der heutigen Wirtschaftslage den Rücken frei“, sagt Klaus Höhn, Leiter Außendienstausbildung und Personalmarketing bei der Hamburg-Mannheimer Versicherungs- AG. Doch welche Fähigkeiten sind als Versicherungsvermittler gefragt, und was ist sonst zu beachten?
Die Tariflandschaft in der Versicherungsbranche ist vielfältig und nicht leicht zu überblicken. Deshalb muss ein Vermittler von Natur aus ein gutes Zahlenverständnis mitbringen und selbst sehr komplexe Sachverhalte anschaulich erklären können. „Außerdem sollte er sehr kontaktfreudig und offen gegenüber Menschen sein sowie gut zuhören können. Nur dann kann er die Kundenwünsche aufnehmen und in individuelle Lösungen überführen“, weiß Ausbildungsleiter Klaus Höhn. Ebenfalls wichtig sind ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft, Organisationstalent und Selbstmanagement. Sicheres und seriöses Auftreten ist unabdingbar, um das Vertrauen des Kunden zu gewinnen. Außerdem muss man sich selbst Ziele setzen und motivieren können. „Fleiß ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg“, so Höhn. „Je mehr ich berate, desto höher wird mein Umsatz. Jeder Versicherungsvermittler bestimmt letztlich sein Einkommen selbst.“

Herr Kaiser als Türöffner
Doch der Erfolg hängt auch an den Rahmenbedingungen, sprich an der Qualität des Versicherungsunternehmens, für das der Vermittler tätig ist. „Er muss sich mit der Produktpalette identifizieren können. Sonst wird es ihm schwerfallen, Kunden davon zu überzeugen. Bei der Hamburg- Mannheimer kommt noch ein ganz besonderer Faktor dazu: Herr Kaiser. Mittlerweile ist er zum Symbol des gesamten Berufsstandes geworden und immer noch ein Türöffner“, meint Klaus Höhn. Neben einem wettbewerbsfähigen Produktportfolio sind auch reibungslose Abläufe innerhalb des Unternehmens wichtig. So muss sich der Versicherungsvermittler auf den Innendienst verlassen können. Er sollte ihn so weit wie möglich von den zunehmenden Verwaltungstätigkeiten entlasten, damit sich der Vermittler ausreichend seiner Kernaufgabe widmen kann – dem Kundengeschäft.

Garantiezahlungen für Berufseinsteiger
Die meisten großen Versicherungshäuser gewähren ihren Berufseinsteigern Garantiezahlungen, die ihnen den Start erleichtern sollen. „So genießt der Vermittler bei uns neben den Vorzügen der Selbstständigkeit auch ein gewisses Sicherheitsnetz und kann sich dadurch voll und ganz auf den neuen Job konzentrieren“, betont Klaus Höhn. Ist das geschehen, gewinnt ein anderer Aspekt zunehmend an Bedeutung: die Aufstiegsmöglichkeiten. „Bei der Hamburg-Mannheimer gibt es da keine Grenzen“, erklärt Höhn. „Von der Berater- bis zur Führungskraftkarriere – alles ist möglich.“ Und das wissen die Vermittler auch zu schätzen. psychonomics hat von Juni bis August 2008 bei den 30 größten Versicherern im Privatkundenmarkt nach Bindung und Zufriedenheit mit verschiedenen Leistungsdimensionen wie z.B. der Vermittlerunterstützung, der Qualität des Schulungsangebots oder der Höhe der Provisionen gefragt. Mir eindeutigem Ergebnis: Die Vermittler der Hamburg-Mannheimer sind in ihrer Peer-Group die Zufriedensten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wachstum_statt_krise_wieso_versicherungsvermittler_einen_traumjob_haben_267.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>267</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:23:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Erfolg hängt auch von der Persönlichkeit ab“</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Büro ist praktisch überall.“ Bodo Reinhart legt sein Handy griffbereit auf den kleinen Tisch eines Cafés in der Dortmunder Innenstadt, angelt nach einem Stapel Unterlagen und einem Kugelschreiber. „Fertig“, lacht er, bestellt einen Latte Macchiato und nimmt sich in einer Pause zwischen zwei Kundenterminen ein wenig Zeit, mit absolventenInfo über zielgerichtetes Studieren, erfolgreichen Berufseinstieg und die Möglichkeiten einer Karriere im Handel zu sprechen.

„Ich bin ein leidenschaftlicher Verkäufer“, lacht der 29-Jährige, der als Sales Representive West bei 3M Deutschland GmbH, einem global agierenden Multi-Technologie- Unternehmen mit Sitz in Neuss, beschäftigt ist.

Im Bereich „Consumer und Office“ betreut Bodo Reinhart seit fast zwei Jahren einen großen Kundenstamm im Gebiet „West“, das im Kern ganz NRW umfasst. „Was das bedeutet, kann sich jeder leicht vorstellen“, sagt Reinhart. Klar: Ungefähr eine 60-Stunden-Woche und eine rasant steigende Zahl auf dem Kilometerzähler seines schwarzen BMW. „Firmenwagen“, zwinkert er mit ansteckender Fröhlichkeit, telefoniert nebenbei mit einem Kunden und überzeugt durch Offenheit und authentische Herzlichkeit. Keine Frage: Bodo Reinhart liebt und lebt seinen Beruf. Und das mit Erfolg.

Den Handel immer im Blickfeld
Wie er dahin gekommen ist, wo er jetzt steht? Da muss der junge Mann im dunkelgrauen Anzug nicht lange überlegen. „Der Handel hat mich eigentlich schon immer interessiert“, blickt Reinhart zurück. Insbesondere der gut sortierte Lebensmitteleinzelhandel machte ihn neugierig, erzählt er. „Beim täglichen Einkauf zu überlegen, wie das Warenangebot strukturiert und präsentiert wird, wie bestimmte Dinge auf den Kunden wirken und was letztendlich die Kaufentscheidung beeinflusst, hat mich im Studium bereits sehr interessiert“, macht Bodo Reinhart deutlich und erinnert sich gerne an die Zeit des samstäglichen „Bummeln“ bei „seinem“ Lebensmittelhändler mit nachfolgender Analyse zusammen mit seiner Freundin zurück. Was im Kleinen funktioniert, hat nämlich große Wirkung: Theorie und Praxis, beides eng miteinander zu verzahnen, ist in seinen Augen das A und O eines erfolgreichen Studiums. Dazu gehören Praktika, auch die, die die Studienordnung nicht vorschreibt, und die Nähe zu einem Unternehmen beim Verfassen der Abschlussarbeit.

Auswahl der richtigen Hochschule
„Aber eigentlich“, überlegt Bodo Reinhart, „fängt ein erfolgreiches Studium sogar schon mit der Bewerbung um einen Studienplatz an.“ Sein Tipp: Sich vorab über Studienbedingungen, Anforderungen, Profil und den Ruf der Hochschule seiner Wahl zu informieren, bevor die Bewerbung auf den Weg geschickt wird. „Jede Hochschule hat ihre besonderen Schwerpunkte und Ausrichtungen“, weiß Reinhart. Seine Wahl fiel auf die Westfälische Wilhelms-Universität Münster. „Nicht nur wegen der schönen Stadt“, beeilt er sich zu versichern, „sondern, weil insbesondere der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Uni Münster bekannt ist für eine exzellente Ausbildung.“ Die hat Bodo Reinhart beim Studiengang der BWL genossen. Darüber hinaus hat er VWL studiert und mit dem Bachelor of Science in Economics (BScEC) das Studium beendet. Die enge Verzahnung beider Studienrichtungen ist ein besonderer Vorteil in Münster. Sicherlich hat dies einen zusätzlichen Aufwand bedeutet, so Reinhart, doch bei einem Massenstudiengang wie BWL gilt es, sich durch hohes Engagement frühzeitig von der Masse abzusetzen.

Sein Erfahrungshorizont blieb aber nicht auf seinen Studienort Münster beschränkt. Wichtig war ihm, auch über den westfälischen Tellerrand deutlich hinauszusehen. „Allen angehenden Studenten rate ich, während der Studienzeit ins Ausland zu gehen und mindestens ein Semester an einer fremden Hochschule zu absolvieren. Zum einen wegen der persönlichen Erfahrungen, aber auch und gerade, weil Auslandserfahrung bei den großen Konzernen ein absolutes Muss für eine erfolgreiche Bewerbung ist. Ich selbst habe ein halbes Jahr an der San Diego State University in Kalifornien studiert“, unterstreicht Bodo Reinhart. „Ein Auslandssemester sollte am besten schon von Anfang an in den Studienverlauf eingeplant werden, das erleichtert den beruflichen Einstieg, ganz gleich in welchem Bereich.“

Schnelle Karriere durch gute Bewerbung
Bei Bodo Reinhart hat die „Blitzkarriere“ funktioniert: Rascher, erfolgreicher Abschluss des Studiums und Einstieg über ein Trainee-Programm in den Handel. Dann Bewerbung über ein Online-Portal. „Schon wenige Tage, nachdem mein Bewerbungsprofil im Internet stand, hatte ich einige attraktive Angebote großer Unternehmen für verantwortungsvolle Positionen im Vertrieb in meinem Postfach, genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte“, erzählt Reinhart. Er entschied sich, bei 3M in den Vertrieb einzusteigen, wo er für den Verkauf von Produkten an Handelsunternehmen verantwortlich ist. „Wer wie ich gerne mit Menschen umgeht, wen Märkte und Produkte interessieren, wer bereit ist, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen, wer nicht viel von starren Bürozeiten hält, sondern flexibel und motiviert seinen Aufgabenbereich führt, der ist im Vertrieb genau richtig“, bemerkt Reinhart.

Globalisierung, sensibles Kaufverhalten, Markt- und Werbestrategien, Umsatzzahlen – wer im Vertrieb den Erfolg auf Dauer buchen möchte, muss aber auch dem Druck der Umsatzzahlen standhalten können. „Die Reaktionszeiten der Märkte auf bestimmte Einflüsse werden immer kürzer. Schnelle und wirksame Konzepte zu entwickeln und Produkte weiterhin zukunftsträchtig zu platzieren, ist eine ständige Herausforderung“, sagt Reinhart. Eine Herausforderung, die er gerne jeden Tag aufs Neue annimmt. Was ihm dabei hilft? Die gründliche Ausbildung natürlich, seine Kollegen im Innendienst und der Sport. „Zwei Mal in der Woche stehe ich auf dem Fußballplatz und finde beim Kicken ein Ventil, auch mal Frust loszuwerden und neue Energie zu tanken für den Beruf, damit ich den Spaß nicht verliere“, lacht Bodo Reinhart. Seine Fröhlichkeit, die möchte er sich bewahren, denn von seiner Persönlichkeit hängt sein Erfolg auch ab, da ist er sich sicher. Messbar ist das nicht zuletzt auf seinem Konto. „Wer als Vertriebler gute Arbeit leistet, der hat auch überdurchschnittlich gute Verdienstmöglichkeiten“, rechnet Reinhart.

Gute Aufstiegschancen
Keine Frage, Bodo Reinhart ist auf der Karriereleiter im Handel schon erfolgreich ein Stück nach oben geklettert. Was ihn allerdings ein wenig ärgert, das ist die Außenwirkung seines Berufs. „Schade eigentlich“, bedauert er, „dass eine Posititon im Verkauf in Deutschland immer noch ein leicht negatives Image anhaftet, in Amerika ist der Bereich Sales viel anerkannter.“ Aber sei’s drum: Bodo Reinhart hat seine Entscheidung für eine Karriere im Handel nicht bereut. Ganz im Gegenteil, die Aufstiegschancen für den 29-jährigen, aufstrebenden Kaufmann stehen gut. „Auf Dauer könnte ich mir vorstellen, einen größeren Aufgabenbereich mit Personalverantwortung zu übernehmen“, plant er seine Karriere schon weiter, steht aber mit beiden Beinen auf dem Boden. „Bis das soweit ist, darf ich noch ein bisschen tun“, sagt er fröhlich, aber bestimmt, führt noch schnell ein Telefonat, trinkt den Latte Macchiato aus und packt seine Unterlagen zusammen. Sein Dienstwagen parkt vor der Tür. Weiter geht’s zum nächsten Kundentermin. Bodo Reinharts Büro ist schließlich überall.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/erfolg_haengt_auch_von_der_persoenlichkeit_ab_266.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Marlies Grüter</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>266</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:19:47</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Das Leben eines Handlungsreisenden</title>
		<description><![CDATA[Was haben Key-Account-Manager und Call-Center-Agents gemeinsam? Nicht nur Anglizismen in ihren Berufsbezeichnungen – wie viele andere Berufe, die sich mit Marketing und Vertrieb befassen, auch – sondern das eigentliche Ziel ihres Tuns: den Verkauf von Waren und Dienstleistungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Ob Spielzeug- oder Sportbekleidungshersteller, Restaurantbetreiber, Krankenhäuser, Reiseveranstalter oder Wettanbieter– sie und viele andere mehr nutzen Marketing und Vertrieb, um so viele Produkte und Dienstleistungen wie möglich auf dem kürzesten Wege an den Mann zu bringen.

Vertriebsbranche boomt
Kein Wunder also, dass sich von 1999 bis 2005 das Stellenangebot verdreifachte. 68. 236 gemeldete freie Stellen im Vertrieb konnten Arbeitgeber im Laufe des Jahres 2005 besetzen, meldete die Bundesagentur für Arbeit. Etwa 85 Prozent der vakanten Stellen waren innerhalb von drei Monaten besetzt. Die Kundenbeziehungen für ein Unternehmen professionell zu managen, ist die Aufgabe von Key-Account- Managern. Sie halten den Kontakt zu strategisch wichtigen Schlüssel-Kunden. Da Schätzungen zufolge etwa 20 Prozent der Kunden rund 80 Prozent des Umsatzes eines Unternehmens einbringen, sind diese Beziehungen besonders wichtig. Voraussetzung ist, dass die „Keys“ die gegenwärtigen und künftigen Bedürfnisse ihrer Kunden genau kennen, über das erforderliche betriebswirtschaftliche Grundwissen und über professionelle Verhandlungstechniken verfügen. Ein Fachstudium und eventuell auch ein Traineeship werden meistens für den Einstieg vorausgesetzt. Account-Manager sorgen hingegen dafür, dass die Kunden ihre Verträge einhalten. Verkäuferisches Talent ist gefragt, eine kaufmännische Berufsausbildung und Berufserfahrung sind daher wünschenswert.

Call-Center bieten Karrierechancen
Nicht nur für das Zubrot während des Studiums sind Call-Center ein attraktives Beschäftigungspflaster. Flache Hierarchien und rasche Aufstiegschancen bieten zudem günstige Karriereperspektiven, zumal Call- Center-Agents in einem sehr breit gefächerten Tätigkeitsfeld punkten können. Da gibt es den Umschüler, der Bestellungen entgegennimmt, ebenso wie den Kundendienstberater oder den Software-Experten, der über eine Hotline Fachfragen beantwortet. Neben Fachwissen, einer angemessenen Sprechweise und rhetorischem Geschick, benötigen Call-Center-Agents entsprechende Verhaltens- und soziale Kompetenzen und sie müssen sich in der Arbeitsweise eines Call-Centers auskennen. Telefonmarketingfirmen bilden ihre Mitarbeiter meist selbst aus. Akademien bieten auch eine mehrwöchige Ausbildung mit einem entsprechenden Zertifikat an. Für den Vertrieb sind gute Verkäufer das A und O. Verkaufstalent und gute Kenntnis der Produkte sind wichtig für ihre erfolgreiche Arbeit. Hersteller von technischen Produkten und Anbieter technischer Dienstleistungen bevorzugen dafür Vertriebsund Wirtschaftsingenieure. Immer mehr Produktlösungen werden im Dialog mit dem Kunden vor Ort entwickelt. Durch ihr technisches Verständnis und den engen Kontakt zum Kunden übernehmen Vertriebsingenieure eine wichtige Schnittstelle im Unternehmen.
Vertrieb und Außendienst bieten auch gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für Quereinsteiger, wenn sie über verkäuferisches Talent, Verhandlungsgeschick, Kontaktfreude, Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz verfügen. Das unternehmensspezifische Know-how wird ihnen dann meistens vom Arbeitgeber vermittelt.

Sprung in die Selbstständigkeit
Wer aus dem Unternehmen selbst kommt und das nötige Marketingwissen aufsatteln möchte, findet viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Für Außendienstler ist auch der Sprung in die Selbstständigkeit eine attraktive Perspektive. „Die meisten Handelsvertreter haben ein paar Jahre als angestellte Außendienstler gearbeitet und dort die nötigen Branchenkenntnisse erworben“, so Claudia Mischon, Sprecherin der Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittler und Vertrieb (CDH).

Informationen über die Vertriebsbranche bieten:
www.handelsvertreter.de
www.cdh.de
www.bundesverbanddirektvertrieb.de
www.arbeitsagentur. de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/AM-Kompakt-Info/AM-Info-Vertrieb.pdf




Gestiegene Anforderungen: So klappt es mit der Karriere im Vertrieb

Im Moment sind Vertriebsmitarbeiter so begehrt wie noch nie. Die größten Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung haben Vertriebsmitarbeiter derzeit in den Branchen Pharma, Finanzdienstleistungen, Maschinenbau, IT, Telekommunikation und in der Automobilindustrie.

Um die Vorzüge eines Staubsaugers zu erklären, braucht es kein Ingenieurstudium. Wer allerdings die Produkte von Pharmafirmen, Maschinenbauunternehmen, IT-Anbietern oder Finanzdienstleistern mittels einem persönlichen Gespräch an den Kunden bringen will, sollte schon etwas Fachwissen mitbringen. Da sind die Kenntnisse von Chemikern, Biologen, Betriebswirten, Informatikern und Ingenieuren gefragt. Doch auch Bewerber mit weniger guten technischen Qualifikationen haben durchaus Chancen, wenn das Verkaufstalent stimmt. Hier machen Personalchefs auch einmal Ausnahmen.

Für den Vertrieb sind vor allem die Kenntnisse des Produkts entscheidend, die meist in unternehmensinternen Schulungen erworben werden. Hier kann auch erfolgreich sein, wer im Studium nicht geglänzt hat: Schließlich soll das Produkt nicht neu erfunden, sondern lediglich verkauft werden. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) etwa hat ein Anforderungsprofil für Vertriebsingenieure entwickelt und schreibt darin: „Gefordert wird nicht nur die Fähigkeit, Kontakte aufzubauen und zu pflegen, sondern auch die Kompetenz, dem Gesprächspartner Aussagen und Kompromisse abzuverlangen, Forderungen zu stellen und seine eigenen Interessen, beziehungsweise die des Unternehmens, durchzusetzen.“
Um im Vertrieb erfolgreich zu sein, ist Kontaktfreudigkeit ein absolutes Muss. Wer nicht auf andere zugehen kann, wird es im Vertrieb sehr schwer haben. Noch wichtiger aber ist die Eigenschaft, Zurückweisungen überwinden zu können. Das „Nein“ ist ein ständiger Begleiter des Verkäufers. Die hohe Kunst, im Vertrieb dauerhaft erfolgreich zu sein besteht darin, ein Nein zu akzeptieren und zu analysieren. Aus dieser Analyse sollten die richtigen Schlüsse für das nächste Verkaufsgespräch gezogen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/das_leben_eines_handlungsreisenden_265.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>265</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:14:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Unternehmens-Guide: Neue Jobchancen in der IT-Branche</title>
		<description><![CDATA[Das Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen aus Nürnberg ist eine feste Größe in der Branche – die Programme der DATEV sind unverzichtbar für viele Mittelständler, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte. Qualifizierte IT-Fachkräfte finden ein ideales Betätigungsfeld.]]></description>
		<text><![CDATA[DATEV eG: „Deutschlands Bester Arbeitgeber 2009“
Das größte Kompliment kommt von den Mitarbeitern: Eine unabhängige Studie würdigte die Nürnberger DATEV eG mit dem Gütesiegel „Deutschlands Bester Arbeitgeber 2009“. Die Auszeichnung bestätigt das langjährige Engagement des Unternehmens in der Personalarbeit, die vielfältigen Karrierechancen und das positive Arbeitsumfeld für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Maßgeblich für die Auszeichnung ist das Ergebnis einer Befragung von DATEV-Mitarbeitern. Durchgeführt wird die Studie vom Great Place to Work Institute in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Die DATEV eG unterhält 26 inländische Niederlassungen und ist mit der Slowakei, Tschechien, Polen, Österreich, Italien, Spanien und Ungarn in sieben weiteren europäischen Ländern aktiv. DATEV-Programme kommen in Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten sowie bei deren Mandanten, wie beispielsweise mittelständischen Unternehmen und Freiberuflern, zum Einsatz. Dort unterstützt die Software alle Prozesse rund um Steuern, Rechnungswesen, Personalwirtschaft sowie die betriebswirtschaftliche Steuerung und Planung.

DATEV und die Lohnabrechnung
In über vier Jahrzehnten hat das Unternehmen dabei in vielen Bereichen Maßstäbe gesetzt: Der Name DATEV steht heute für den führenden deutschen Standard EDV gestützter Buchführung. Das Firmenlogo kennen viele von ihrer Gehaltsabrechnung – immerhin werden jeden Monat über neun Millionen dieser Abrechnungen mit Software aus diesem Haus erstellt. Das Unternehmen wächst seit Jahren kontinuierlich, es verbuchte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 650 Millionen Euro und ist damit laut Studie der Marktforschungsgesellschaft Lünendonk die Nummer zwei aller Software-Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland.
Neben den traditionellen Geschäftsfeldern Rechnungswesen und Lohn sind die mehr als 5.500 Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Aufgaben betraut. Das Leistungsspektrum der DATEV umfasst sowohl Kanzlei- und Unternehmenssoftware und Rechenzentrums-Dienste als auch umfangreiche Dienstleistungen im betriebswirtschaftlichen und technischen Umfeld. Besonders der Consulting-Bereich, die Software-Angebote für Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und mittelständische Unternehmen sowie die Leistungen rund um IT-Outsourcing und IT-Sicherheit tragen wesentlich zum Wachstum des Unternehmens bei. Der Anteil an Mitarbeitern mit abgeschlossener Hochschulausbildung liegt bei über 60 Prozent.
Daher benötigt DATEV in erster Linie akademischen Nachwuchs. Dabei werden insbesondere Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker und Wirtschaftsinformatiker gesucht, auf die im Unternehmen spannende Aufgaben warten. Die Kerntätigkeiten sind in der Software-Entwicklung und -konzeption, der Qualitätssicherung, im Rechenzentrumsbetrieb oder im Service und Vertrieb angesiedelt. Auf diese Bereiche verteilt sich auch in diesem Jahr die Mehrzahl der vakanten Stellen. Darüber hinaus braucht DATEV Spezialisten, die Organisation und interne Prozesse koordinieren oder strategische Konzepte für die Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Außerdem arbeiten im Unternehmen beispielsweise Consultants für IT-Fragen und klassische Unternehmensberatungsthemen oder Spezialisten für Veranstaltungen sowie für die Konzeption von Seminaren und Schulungen.

Das DATEV ‘Step-Programm’
Zukünftige Akademiker können DATEV zudem schon während ihres Studiums kennen lernen – schließlich beschäftigt DATEV im Durchschnitt jährlich rund 150 Praktikanten. Um angehende Absolventen bereits studienbegleitend an DATEV heranzuführen, wurde eigens das ‘StepProgramm’ ins Leben gerufen. In dessen Rahmen wird für jeden Studierenden individuell eine Mischung aus Praxiseinsätzen und einzelnen Weiterbildungsseminaren zusammengestellt. Das ‘Step-Programm’ besteht aus zwei Stufen. In Step 1 werden die Studierenden während eines Praktikums in der von ihnen gewählten Abteilung für kleinere Projekte eingesetzt. Die Studenten lernen, wie DATEV mit Unternehmen und Kanzleien zusammenarbeitet und welche Aufgaben sich den Mitarbeitern tagtäglich stellen. Nach zwei bis sechs Monaten im Unternehmen bietet sich für Interessierte bei entsprechender Eignung die Möglichkeit, in die zweite Stufe des Programms aufgenommen zu werden. Dies bedeutet eine langfristige, studienbegleitende Zusammenarbeit mit der DATEV, die nach dem Examen in eine Festanstellung münden kann.

Kontakt DATEV eG:
Karin Gulden

Telefon:
0911 / 319 - 1749
E-Mail:
karin.gulden@datev.de
Website:
www.datev.de/karriere]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/unternehmens-guide_neue_jobchancen_in_der_it-branche_264.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>264</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:43:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Weiterbildung durch den MBA: Initialzündung zum Sprung an die Spitze</title>
		<description><![CDATA[Job-Turbo oder Karrieregarant: Diese Begriffe tauchen oft im Zusammenhang mit dem MBA auf. Viele Unternehmen suchen MBA-Examenskandidaten und immer mehr Anbieter drängen auf Grund der hohen Nachfrage auf den Markt.]]></description>
		<text><![CDATA[In Deutschland findet der Master of Business Administration (MBA) erst seit wenigen Jahren Beachtung und setzt sich nur langsam durch. In erster Linie sind die Programme für Ingenieure, Naturwissenschaftler oder Ökonomen gedacht, die noch eine Zusatzqualifikation draufsetzen und die Gelegenheit nutzen wollen, ihre wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse und Managementfähigkeiten auszubauen.

Die meisten MBA-Programme wenden sich an Personen, die sich auf anspruchsvolle Aufgaben im General Management vorbereiten wollen. Mittlerweile gibt es aber auch zahlreiche spezialisierte Programme, die Unternehmensführung in Kombination mit einer konkreten Fachrichtung vermitteln. Diese Spezialisierungsmöglichkeiten basieren häufig auf Wahlfächern, die die Studierenden aus einem Angebot, den so genannten Electives, auswählen können. Häufig werden integrierte Curricula angeboten und ein Gleichgewicht zwischen allgemeinen Managementaufgaben und Spezialisierungen geschaffen.
Fächerübergreifendes und praxisorientiertes wirtschaftliches Handeln spielt beim MBA eine große Rolle. Die Programme leben vor allem vom interaktiven Wissensaustausch der Teilnehmer. Bei Programmen mit großem Altersunterschied unter den Studierenden besteht die Chance auf sinnvollen Austausch zwischen „alten Hasen“ und Jüngeren. Neben fundierten Fachkenntnissen soll der MBA auch praxisorientierte Fallbeispiele aufzeigen.

Fernstudium auch möglich
Ein MBA-Abschluss kann den Wechsel in eine andere Branche ermöglichen oder für die Übernahme weitreichender Management-Funktionen qualifizieren. Berufstätige können so noch erfolgreicher werden oder sich neu orientieren. Manager, die berufsbedingt sehr viel unterwegs sein müssen, bilden sich per Fernstudium weiter. Je nach den persönlichen Vorstellungen gibt es berufsbegleitende, Vollzeit- oder Fern- MBA-Programme.

„Lernen ‚on the Job‘ ist vorbei“
„Die Zeiten vom Lernen ‚on the Job‘ sind längst vorbei“, meint Dr. Georg Unger, Geschäftsführer der Wiener Niederlassung des internationalen Personalberaters Edward W. Kelley &amp; Partners. Heutzutage müsse man immer am Ball bleiben. Mitarbeiter aus jeder Branche und jeden Alters sollten sich weiterbilden, um stets auf dem neuesten Stand zu sein. Laut Unger sind Kandidaten, die aufbauend auf eine völlig andere Studienrichtung eine MBA-Zusatzausbildung absolvieren, nicht nur fleißig, sondern hochattraktiv.

Auf die Akkreditierung achten
Wichtig ist, wo der MBA absolviert wird. Um überhaupt feststellen zu können, ob es sich um eine zugelassene Hochschule handelt, sollten die Informationsmaterialien zahlreicher Hochschulen sowie die Akkreditierung betrachtet werden. Laut der Akkreditierungseinrichtung FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) sind zwar mehr als die Hälfte der Management-Studiengänge akkreditiert, jedoch längst nicht alle. Entweder wird das einzelne Programm oder der MBA-Anbieter geprüft. Wichtig dabei ist das Gütesiegel und von welcher Organisation die Akkreditierung vergeben wurde. Akkreditierungen auf europäischer Ebene vergibt die European Foundation of Management, die so genannte EQUIS-Akkreditierung. Im deutschsprachigen Raum verleiht unter anderem die FIBAA die beglaubigte Zulassung.

Wahlangebot sehr umfangreich
An den verschiedenen Business Schools variiert das Verhältnis zwischen Pflichtund Wahlkursen. Spezialprogramme bemühen sich, ein ausgewogenes Verhältnis anzubieten, wobei das Pflichtcurriculum relativ begrenzt ist. Das Wahlangebot ist dafür sehr umfangreich. Nichtökonome sollten sich bei Interesse der generellen Managementausbildung widmen, um ein betriebswirtschaftliches Grundwissen zu erlernen. Wirtschaftswissenschaftler hingegen können sich mit ihrem Vorwissen für ein spezialisiertes Programm bewerben. Solche Zusatzqualifikationen machen einen MBA-Absolventen begehrenswert auf dem Arbeitsmarkt. Die MBA-Bewerber sollten sich bei den einzelnen Schulen nach den Fachrichtungen erkundigen, denn nicht jeder MBA-Anbieter ist auf bestimmte Fakultäten spezialisiert.




Auf dem Weg zum MBA

Die Voraussetzungen, die Bewerber erfüllen müssen, um ein MBA-Studium aufzunehmen, unterscheiden sich von Business School zu Business School. In den meisten Fällen fließen folgende Aspekte in die Bewertung der Kandidaten ein: Präsentation der Bewerbung, akademische Leistungen, berufspraktische Erfahrungen, GMAT- und TOEFL-Ergebnisse, Essays und Referenzen sowie die persönliche Eignung des Bewerbers.

Als Mindestanforderungen in Bezug auf die akademischen und beruflichen Leistungen gelten in den meisten Fällen ein abgeschlossenes Hochschulstudium und eine mindestens zweijährige Berufspraxis. Ein universitärer Abschluss muss nicht zwingend vorgewiesen werden, viele Schulen akzeptieren auch Fachhochschuldiplome oder den Abschluss einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie. Wirtschaftswissenschaftler haben teilweise die Möglichkeit, bereits nach dem Vordiplom und zwei Semestern Hauptstudium ein MBA-Studium aufzunehmen.
Doch keine der genannten Zulassungsvoraussetzungen allein, sondern der Gesamteindruck des Interessenten und seiner Unterlagen ist ausschlaggebend für den Erfolg der Bewerbung. Die individuellen Chancen auf einen Studienplatz hängen also auch von der Philosophie der Schule und ihrem gewünschten Teilnehmerprofil ab. Die Admissions Offices beraten über jeden einzelnen Fall, so dass ein gewisser Spielraum vorhanden ist. So kann es beispielsweise möglich sein, Defizite in der akademischen Vorbildung mit Berufserfahrung zu kompensieren. Andersherum können erstklassige Studienleistungen in Ausnahmefällen mangelnde Berufserfahrung ausgleichen.
Zunehmend rückt die Persönlichkeit des Bewerbers in den Mittelpunkt. Dabei ist oft ausschlaggebend, dass der Bewerber zur Philosophie der jeweiligen Schule und in die Zusammensetzung des Studienjahrgangs passt. Persönlichkeitsmerkmale, die von den Business Schools als wichtig eingestuft werden, sind Motivation, Initiative, Engagement, Führungspotenzial, Teamfähigkeit und Zielorientierung.

Studiengebühren und weitere Kosten
Der MBA ist eine Investition in die eigene Zukunft. Doch das Studium ist oft teuer – insbesondere an international anerkannten Business Schools – so dass vor Studienstart die Finanzierung gewissenhaft geplant werden sollte. Die Studiengebühren (Tuition) und die Kosten für die Unterbringung sind die größten Posten, die eingeplant werden sollten. Auch für das Unterrichtsmaterial sollten MBA-Interessierte größere Ausgaben veranschlagen. Hinzu kommen persönliche Ausgaben wie Lebenshaltungs- und Reisekosten.
Bis zu 90.000 Euro können die Studiengebühren an europäischen Business Schools betragen. Der Großteil der Programme kostet zwischen 25.000 und 60.000 Euro. Bei den US-Programmen ist es schwieriger, die Gesamtkosten zu beziffern, da viele Schulen nur die jährlichen Kosten angeben. In Deutschland sind Kosten zwischen 10.000 und 30.000 Euro für die MBA-Programme üblich. Beträge von über 40.000 Euro sind hierzulande eher selten. Die Studiengebühren an staatlichen Universitäten fallen grundsätzlich niedriger aus als an privaten Hochschulen. Aus der Höhe der Gebühren lassen sich jedoch nicht automatisch Aussagen über die Qualität des MBA-Programms ableiten. Nur weil die Studiengebühren relativ niedrig sind, muss die Ausbildung nicht schlechter sein. Die Gebühren hängen häufig mit der Trägerschaft der Schule und sonstigen Finanzquellen zusammen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/weiterbildung_durch_den_mba_initialzuendung_zum_sprung_an_die_spitze_263.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>263</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:34:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auf Umwegen zum Traumberuf</title>
		<description><![CDATA[Erst Abi, dann Uni – so stellen sich viele angehende Mediziner den Beginn ihrer Laufbahn vor. Wer keine exzellente Abiturnote vorweisen kann, muss allerdings einige Wartesemester überbrücken. Diese vermeintliche Notlösung kann aber durchaus von Vorteil sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Als sie den Brief las, konnte sie es kaum glauben. „Ich habe zu Hause gesessen und geheult“, erinnert sich Claudia Sydow an den Moment, als die ZVS ihr die Absage mitteilte. „Dabei hätte ich mir eigentlich denken können, dass es mit einer Abiturnote von 2,4 und einem nicht so guten Medizinertest schwierig werden könnte“, meint die heute 31-Jährige im Rückblick.

Glücklicherweise hatte sie sich zeitgleich mit der Bewerbung um einen Studienplatz auch um einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester bemüht – und von drei Münsteraner Krankenhäusern Zusagen bekommen. Nachdem fest stand, dass sie auch im folgenden Semester keinen Studienplatz in Medizin bekommen würde, nahm sie im Frühjahr 1998 den Ausbildungsplatz im St. Franziskus Hospital an. Durch ihre zwei Jahre jüngere Schwester, die durch eine geistige Behinderung vollständig auf Hilfe angewiesen ist, und durch die Pflege ihres an Alzheimer erkrankten Großvaters hatte die gebürtige Nordwalderin schon früh Kontakt zu medizinischen Themen.

Nach drei Jahren bestand sie im Frühjahr 2001 ihr Examen. Auch nach der Ausbildung hielt sie fest an ihrem Traum, Medizin zu studieren. Die erforderlichen Wartesemester hatte sie nun beisammen und so konnte sie sich schließlich zum Wintersemester 2001 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster einschreiben.

Sie fand schnell Anschluss an eine Gruppe Studierender, die wie sie Erfahrungen in Ausbildungen und anderen Studiengängen gemacht hatten. Dieser Zusammenhalt wurde für sie umso wichtiger, als sie nach dem Physikum schwanger wurde. Dank ihrer Eltern und Schwiegereltern musste sie nicht mit ihrem Studium aussetzen und konnte alle Pflichtkurse und wichtigen Vorlesungen belegen. Anfang 2008 war es dann geschafft: Sie hatte alle Scheine beisammen.

Schwierigkeiten in der Endphase des Studiums
Doch nun, in der Endphase des Studiums, bekam sie zu spüren, dass Familienfreundlichkeit noch nicht zu den Stärken der medizinischen Fakultät gehört. „Obwohl für Studenten mit Kindern Aspekte wie Prüfungstermine und wohnortsnahe Einsatzorte während des Praktischen Jahres (PJ) sehr wichtig für die tägliche Organisation sind, gibt es keinerlei Entgegenkommen und keine Härtefallregelungen“, hat sie erfahren, „Kinder passen wohl nicht in das Bild vom idealen Medizin-Studenten“.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Claudia Sydow fand sich mit der Situation ab und startete im Februar 2009 ihr PJ in einer Umgebung, die ihr gut bekannt ist: in der Gynäkologie des St. Franziskus Hospitals. Weitere Stationen werden Chirurgie und Innere Medizin in anderen Krankenhäusern im Münsterland sein. Im Frühjahr 2010 steht dann das zweite Examen an, drei Tage schriftlich, zwei Tage mündlich. Welche Fachrichtung sie danach einschlagen möchte, weiß sie noch nicht genau. Ihr Traumfach wäre Gynäkologie und Geburtshilfe, aber auch praktische Überlegungen spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle: „Die Familie kommt für mich an erster Stelle, deshalb möchte ich ein Fach wählen, dessen Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen“. Sie ist zuversichtlich, dass das gelingen wird: „Wegen des Ärztemangels machen sich immer mehr Krankenhäuser Gedanken, wie sie gut ausgebildete Frauen durch gute Arbeitsbedingungen halten können.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/auf_umwegen_zum_traumberuf_262.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Victoria Liesche</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>262</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:26:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufsfeld Nanotechnologie</title>
		<description><![CDATA[Kleinste Partikel eröffnen in der Forschung eine wachsende Anzahl an möglichen Einsatzfeldern.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Nanotechnologie verspricht innovative und zukunftsweisende Anwendungsmöglichkeiten, die schier unendlich zu sein scheinen. Die Forschungs- und Konstruktionsarbeiten finden dabei in sehr kleinen Strukturen statt, denn ein Nanometer entspricht lediglich einem Millionstel Millimeter. Aus winzigsten Partikeln, entstanden meist aus Elektro-Explosionen, ergeben sich also große Möglichkeiten.

Angewandt wird die Nanotechnologie, die von Experten bereits in einem Atemzug mit anderen Zukunftstechnologien wie der Biotechnologie genannt wird, in den unterschiedlichsten Betriebssparten, sei es zum Beispiel in der Energietechnik bei Brennstoff- und Solarzellen, in der Umwelttechnik bei Materialkreisläufen und in der Entsorgung sowie in der Informationstechnik bei Speichern und Prozessoren. Gleichermaßen zu nutzen machen sich alle Techiken die besondere Eigenschaft der Strukturen, die sich nicht durch die Art des Materials definiert, sondern aus der Größe und der Gestalt der Teilchen resultiert. Produkteinführungen wie Chips mit nanoskalischen Strukturierungen und Computerfestplatten wurden bereits erfolgreich absolviert.

Wirtschaftsstandort Deutschland
In der Forschung und Entwicklung nanotechnischer Produkte ist Deutschland bereits führend in Europa und besitzt in vielen Bereichen einen deutlichen Wissensvorsprung im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern, aber auch weltweit. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung erlangt die Technologie zunehmend einen hohen Stellenwert im Bereich Klimaschutz und Gesundheit, speziell in der Diagnostik und Therapie.
Aufgrund dieser Relevanz können Unternehmen Fördermittel sowohl von der Europäischen Union als auch von der Bundesregierung beantragen, um die bedeutsamen Forschungsergebnisse in innovative Produkte umzusetzen und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die EU gibt derzeit rund 740 Millionen Euro öffentliche Fördermittel für Projekte auf dem Gebiet der Nanotechnologie aus, die USA geben im Vergleich einen genauso hohen Betrag. Deutschland ist derzeit europaweit führend mit rund 290 Millionen Euro Förderung. Seit Anfang der 1990er Jahre unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Projekte in der Forschung, Entwicklung und Fertigung im Bereich Nanotechnologie, seit 1998 wurden die Mittel vervierfacht. Um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, müssen auch in den kommenden Jahren Beträge in ähnlicher Höhe wie bisher bereit gestellt werden.

Vielfältige Berufsfelder
Die Palette an möglichen Betätigungsfeldern ist überaus vielfältig. An dieser Stelle sollen einzelne Berufsfelder beschrieben werden, die ein besonders hohes Potenzial bieten.
Trotz der derzeitigen Automobilkrise zählt diese Branche zu den führenden Industriezweigen, die die Nanotechnologie nutzen. Zum Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sind Innovationen in den Bereichen Umweltverträglichkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit unumgänglich. Das Auto wird zukünftig an eigener Intelligenz gewinnen und auf Umweltreize und Fahrerverhalten angemessen reagieren. Scheiben und Spiegel passen sich den jeweiligen Lichtverhältnissen an, Sensoren reagieren bei Wetterveränderungen oder bei Kollisionsgefahr regeln die Autos selbstständig den Fahrzustand. Auch sind individuelle Gestaltungsmöglichkeiten durch elektronisch schaltbare Farbwechsel der Lacke schon bald keine Zukunftsmusik mehr. Die Optimierung des Verbrennungsprozesses und der Abgasreinigung, die Gewichtsminderung der Karosserie und die Entwicklung selbstausheilender Lacke sind nur einige weitere Vorteile der neuen Erkenntnisse durch den Nanokosmos. Auch die Bedeutung der Elektronik wird in Zukunft weiter zunehmen. Ihre Erforschung wird vor allem durch die Automobilindustrie vorangetrieben. Doch nicht nur in Autos wird Energie verbraucht. Circa acht Prozent des Gesamtenergieverbrauchs fallen heute allein der allgemeinen Beleuchtung zu, deren Bedarf auch weiterhin steigt. Daher gewinnen energiesparende Leuchtmittel zunehmend an Bedeutung. Die Frage nach LEDs (light emitting diodes) stieg zwar in den zurückliegenden Jahren enorm an, doch sind die Lichter für eine Anwendung in der Allgemeinbeleuchtung oder in Frontscheinwerfern von Autos noch nicht leistungsstark genug. Eine Lichtausbeute aus Halbleitern ist durch die Verwendung der Nanotechnologie nun möglich. Hierdurch können die Vorteile konventioneller Lichtquellen erhalten werden, wie zum Beispiel die Effizienz und die angenehme Farbe, die bei stromsparenden Leuchten oft kritisiert wird. Zum heutigen Zeitpunkt sind bereits 7.000 Arbeitnehmer in der Leuchtmittelproduktion tätig. Durch die Verbesserung der Nanotechnologie bestehen hier weiterhin große Ausbaumöglichkeiten, vorausgesetzt die Forschungsergebnisse können schnell im industriellen Sektor umgesetzt werden.
Auch die Gesundheitsvorsorge kann von der Nanotechnologie profitieren. Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch den Einsatz von Nanopartikeln schneller erkannt und wirkungsvoller therapiert werden. Medikamente können durch die Oberflächen aus Nanostrukturen verträglicher gemacht werden. Weitere Einsatzbereiche sind die Implantat- und Regenerativmedizin wie auch die In-vivo-Diagnostik. Der weitere Einsatz kann zur Verbesserung oder zur Erforschung neuer Diagnostika und Therapeutika beitragen. Therapien können so erfolgreicher und schonender durchgeführt werden.

Neu etablieren kann sich derzeit die Nanobiotechnologie, die interdisziplinär mit unbelebter und belebter Natur arbeitet. Im Vordergrund steht das Verständnis von biologischen Funktionseinheiten im nanoskalischen Maßstab. So kann die Nanobiotechnologie beispielsweise bei Demenz eingesetzt werden, da kleinste Veränderungen in biologischen Abläufen kontrolliert werden können. Die Krankheit kann dadurch deutlich eher erkannt werden, als es heute möglich ist.

Zukunft Nanotechnologie
Für eine Karriere im Bereich der Nanotechnologie ist nicht zwangsweise ein Spezialstudiengang erforderlich. Auch Physiker, Chemiker, Verfahrenstechniker oder Absolventen der Materialwissenschaften können in den verschiedenen Branchen tätig werden, denn neben dem Einsatz Beder physischen und chemischen Natur der Produkte, stellt auch die Formgebung zum Beispiel in der Automobilindustrie und bei Baustoffen wichtige Verwendungsbereiche der Nanotechnologie dar. In der Forschung und Entwicklung ist die Kenntnis nanoanalytischer Verfahren eine wichtige Voraussetzung.
Bereits heute hängen zwischen 50.000 und 100.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Zukunftstechnologie ab. Bis 2015 wird vermutlich fast jeder Industriebereich in unterschiedlichem Maße mit der Nanotechnologie in Berührung kommen, wobei die wichtigsten Industriezweige Elektronik, Chemie, Automobilbau, optische Industrie und der Gesundheitsbereich sind. Ein Umsatz durch Nano-Produkte von bis zu einer Billion Euro wird bis zu diesem Zeitpunkt weltweit erwartet. Damit die einzelnen Betriebe wettbewerbsfähig bleiben und die künftigen Prozesse in Forschung und Entwicklung vorantreiben können, sind innovative Entdeckungen und Einsatzmöglichkeiten des Nanokosmos unabdingbar. Mit Mitarbeiterzuwächsen von weit über 20 Prozent wird in den nächsten Jahren gerechnet.
Bei der Anzahl an Universitäten, Forschungseinrichtungen und -unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Verbänden als auch Geldgebern ist derzeit noch Nordrhein-Westfalen Spitzenreiter. Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen folgen auf den Rängen.
Derzeit dominieren eindeutig die Forschungseinrichtungen in ihrem Bedarf an Fachkräften. Im industriellen Sektor werden in den Bereichen Produktion, Qualitätssicherung, Marketing und Vertrieb, besonders bei der kundenorientierten Aufbereitung des Fachwissens, qualifizierte Mitarbeiter benötigt.

Interview mit einem Absolventen
Mit Nanotechnologie im Bereich der Lackchemie beschäftigt sich Dr. Jan-Bernd Greving. Der promovierte Wissenschaftler befasste sich nach seinem Chemie-Studium im Rahmen seiner Doktorarbeit mit organischer Chemie und stieg danach direkt bei der BASF Coatings AG in Münster- Hiltrup in die angewandte Forschung für Beschichtungen ein. Das Unternehmen, eines der weltweit führenden, beschäftigt sich speziell mit der Forschung und Entwicklung von Lacken und deren Eigenschaftsprofilen und somit auch mit neuen Potentialen durch Nanotechnologie. Insbesondere auf dem Arbeitsgebiet der Beschichtungen wird sich das Gesamteigenschaftsprofil der Lacke in Zukunft verändern, die Wissenschaftler des Betriebs untersuchen neue Einsatzgebiete, um neuen Bedürfnissen zum Beispiel
der Automobilindustrie gerecht zu werden.
„Mir ist zugute gekommen, dass ich mich schon während des Studiums interdisziplinär aufgestellt habe und unterschiedliche Bereiche der Chemie kennen lernen konnte. So habe ich ein breites Wissen und bin nicht zu stark auf einen Themenkomplex fixiert“, berichtet der Wissenschaftler. An diese lnterdisziplinarität knüpft auch die BASF Coatings an. So arbeiten mit Dr. Jan-Bernd Greving Absolventen aus verschiedenen chemischen und physikalischen Forschungsrichtungen zusammen, um die breit gestreuten Themenfelder der Nanotechnologie in einem Kompetenzteam bündeln zu können.
„Bei BASF beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit ,Neuen Funktionalitäten‘ von Klarlacken“, erklärt Greving. „Hier untersuchen wir an unterschiedlichen Lacksystemen die Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Molekülen und deren Wirkung. Wir unterstützen damit unsere operativen Entwicklungsprojekte.“ In diesem Feld sieht der Chemiker besondere Entwicklungsmöglichkeiten, unter anderem für hochkratzfeste Beschichtungen für Kunststoffanwendungen und neue ökonomische Aushärteverfahren. Da das Unternehmen die Entwicklungen auf dem weltweiten Markt im Auge hat, investiert es große Summen in die betriebseigenen Forschungsabteilungen.

Risiken des Nanokosmos
In den Fokus nehmen die Wissenschaftler des Kompetenzteams von Dr. Jan-Bernd Greving zum Beispiel den Einsatz von festen Partikeln, insbesondere von Silikat, die so klein sein müssen, dass sie optisch nicht wahrnehmbar sind und somit die wichtige Rolle der Lacke, die Farbgebung, in keiner Weise stören.
Daher wertet der Wissenschaftler den Einsatz von Nanotechnologie im chemischen Bereich überaus als positiv, auch wenn Nutzen und Risiken des Nanokosmos in vielen Bereichen noch lange nicht umfassend erkannt und bewertet sind.




Nanowürfel dienen als Speichermedium für Wasserstoff

Der Wunsch, mobil zu sein und trotzdem nicht auf Kommunikation und Unterhaltung zu verzichten, hat zu immer kleineren und leichteren elektronischen Geräten geführt. Ob Laptop, Handy oder CD-Player, die Energieversorgung dieser Elektronik für unterwegs ist eine zentrale Frage. Was heute noch Akkus und Batterien leisten, könnte in Zukunft ein Einsatzgebiet von Minibrennstoffzellen sein.


Vernetzung zum erfolgreichen Technologietransfer - Bundesregierung unterstützt die Unternehmen mit dem Aktionsplan 2010

Nanotechnologie ist eine Querschnittstechnologie. Das heißt, eine Vernetzung aller Partner der Wertschöpfungskette, sowohl aus der Wirtschaft als auch der Wissenschaft, ist für eine hohe Innovationstätigkeit sowie für einen erfolgreichen
Technologietransfer unumgänglich.
Dieses Ziel wird nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch auf internationaler Ebene angestrebt. In Deutschland wurde zum Vorantreiben der Netzwerkbildung und Forschung im Bereich Nanotechnologie von der Bundesregierung der „Nano-Initiative-Aktionsplan 2010“ entwickelt.
Seit 1998 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung regionale und überregionale Kompetenznetze in der Nanotechnologie. Bundesweit aktiv und themenübergreifend sind diese Netzwerke etabliert und haben sich inzwischen zu Zentren herausragender Kompetenzträger entwickelt. Die Akteure stammen sowohl aus der Grundlagenforschung als auch der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung, der industriellen Vermarktung, Finanzierung sowie dem Technologietransfer.
Auch regional bildete sich bereits eine Vielzahl weiterer Netzwerke, die von dem nun stärker organisierten Informationsaustausch profitierten. Unterstützt wird dabei auch die Sensibilisierung für den verantwortungsvollen Umgang mit Nanotechnologie, die mit einer verstärkten Auseinandersetzung mit dem Thema einhergeht. Durch die Netzwerkbildung können Fragmentierungen und Dopplungen von Aktivitäten in Forschung und Entwicklungen vermieden werden. Aus- und Neugründungen werden ebenso unterstützt wie die Mobilisierung von privaten und öffentlichen Investitionen.
Damit nanotechnologiebasierte Innovationen nicht an politischen Barrieren scheitern und neue Risiken transparent beschrieben und bewertet werden können, wird die Bundesregierung ihre Fachpolitiken zunehmend aufeinander abstimmen und die vielfältigen Aktivitäten ressortübergreifend bündeln und verzahnen. Auch in Bezug auf die Förderung wird in der Politik ein neuer Weg eingeschlagen, wenn eine gemeinsame Förderfibel einen Überblick zu Förderungsmöglichkeiten der einzelnen Ressorts bietet und damit die Transparenz der Förderpolitik für die Antragsteller verbessert wird. Aufgrund der neuen Anforderung an Forschung und Entwicklung, haben sich auch die Ansprüche an Aus- und Weiterbildungen, Kompetenzentwicklung und Nachwuchsförderung geändert. Eine stärkere Ausrichtung der Berufsorientierung auf neue aussichtsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und eine Verzahnung neuer Bildungsangebote mit dem Bedarf der Unternehmen, wobei der Fokus selbstverständlich auf der Nanotechnologie liegen sollte, sind daher unerlässlich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/berufsfeld_nanotechnologie_261.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>261</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:22:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Mit Herzblut zum Erfolg</title>
		<description><![CDATA[Rudolf Scheben ist Geschäftsleiter Marketing des Fashion-Discounters Takko. Dass der Handel seine berufliche Leidenschaft ist, war dem gebürtigen Kölner schon früh klar.]]></description>
		<text><![CDATA[„Die Branche ist ständig in Bewegung.“ Wer die Beigeisterung in den Augen von Rudolf Scheben sieht, weiß sofort: Es ist genau diese Energie, die Dynamik im Handel, die den Marketing-Experten fasziniert. Eine Begeisterung, die der Geschäftsleiter Marketing tagtäglich nutzt, um für das europaweit tätige Modeunternehmen Takko neue Kampagnen zu lancieren, den Bekanntheitsgrad der Marke weiter auszubauen – und die letztendlich ausschlaggebend war für seinen beruflichen Werdegang.

Nach der Ausbildung zum Industrie-Kaufmann war dem gebürtigen Kölner klar: „Die praktische Arbeit macht mir viel Spaß, aber es gibt noch viel, das ich lernen möchte.“ Aus diesem Grund schrieb er sich für das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum ein. „Die Faszination für die Arbeit mit Kunden gab schließlich den Ausschlag, den Fokus im Hauptstudium auf Handel und Marketing zu legen“, blickt Rudolf Scheben zurück. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Marketing erwarb sich der heute 42-Jährige zusätzlich ein fundiertes Hintergrundwissen. „Theoretische Fragen wie ,Welche Handelsleistungen werden vom Kunden nachgefragt, wie werden Kaufentscheidungen getroffen‘ haben mich fasziniert. Heute fließen die Theorien in meine praktische Arbeit ein“, erläutert der Marketing-Experte.
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums begann Rudolf Scheben seinen Karriereweg zunächst in einer Unternehmensberatung für den Handel. Eine sehr bewusste Entscheidung, wie Scheben betont: „Ich habe die Orientierungszeit nach dem Studium genutzt, um mich zu fragen: Was macht mir Freude?“ Ein Rat, den er auch heutigen Absolventen mit auf den Weg geben möchte. „Nur, wer mit Herzblut bei der Sache ist, wird beruflich erfolgreich sein.“

Wechsel in die Provinz leicht gemacht
Erste Erfahrungen im Marketing konnte der Familienvater bei einem Damenmodefilialisten erwerben, bevor die Takko Holding aus dem münsterländischen Telgte an ihn herantrat. Die Entscheidung zum Wechsel in die Provinz sei ihm nicht schwer gefallen, blickt Rudolf Scheben zurück. „Takko war bereits zu diesem Zeitpunkt ein rasch wachsendes Unternehmen, das immer stärker auf den europäischen Markt drängte, und für das ich eine eigene Marketing-Abteilung aufbauen sollte“, erinnert er sich an die Stellenbeschreibung.
Mittlerweile sind fünf Jahre vergangen, das Modeunternehmen ist in 14 Ländern Europas vertreten, die Marketing-Abteilung entsprechend gewachsen. Die Planung von Werbemaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit, Kundenkommunikation sowie die Vernetzung von Werbung und verkaufsfördernden Maßnahmen bilden heute den Tätigkeitsschwerpunkt von Rudolf Scheben. Er war maßgeblich am Aufbau einer Kundendatenbank sowie einer firmeneigenen Grafik- und Kreativabteilung beteiligt. Eben diese Vielfältigkeit sei es, die für ihn nach wie vor den Reiz an seiner Arbeit darstelle: „Der Handel ist ein schnelles Geschäft, insbesondere im Modesegment, und entsprechend flexibel muss meine Arbeit sein“, betont Scheben.

Handelsbranche bietet viele Chancen
Dass der Handel trotz aktueller Absatzeinbrüche eine zukunftsträchtige Branche für junge Berufseinsteiger ist, davon ist Rudolf Scheben überzeugt: „Handel ist eines der ältesten Geschäfte der Welt und dank eines breit gefächerten Bedarfs an Fachkräften für Absolventen der unterschiedlichsten Studiengänge interessant.“ Wichtig sei, so rät der Marketing-Experte, hinauszuschauen über den berühmten Tellerrand. „Wer bei einem der großen Handelshäuser, die heute alle als Global Player aufgestellt sind, Fuß fassen will, für den sind Auslandserfahrungen, Praktika und eine gute Portion Fleiß und Engagement unumgänglich, aber dann stehen alle Türen offen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mit_herzblut_zum_erfolg_260.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>260</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:08:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Von der Käsetheke zum Filialleiter</title>
		<description><![CDATA[Der Handel ist für Absolventen, die schnell Karriere machen wollen, bis heute eine verlockende Option. Kein Wunder, schließlich zeichnet sich die Branche durch Vielseitigkeit aus – gerade in beruflicher Hinsicht. Studenten mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung und einem Faible für den Handel haben gute Zukunftsaussichten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer an den Einzelhandel denkt, hat oft das Bild eines Verkäufers vor Augen, ob nun an der Käsetheke oder beim Juwelier. Dabei bietet die Branche für ganz unterschiedlich qualifizierte Menschen Arbeit – vom Werbetexter bis zum Wirtschaftsfachmann. Selbst wer mit dem üblichen Ausbildungsberuf Einzelhandelskaufmann einsteigt, ist später nicht zwingend hinter den Ladentisch verbannt. Mit Weiterbildungen oder einem Studium ist der Karrieresprung an die Spitze einer Abteilung oder sogar des Unternehmens nicht ausgeschlossen.

Aktuell arbeiten laut Angaben des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) 2,7 Millionen Menschen im Einzelhandel, davon gut die Hälfte in Teilzeit. Gute Einkäufer, Kunden- und Fachberater, Vertriebsexperten, IT-Fachleute, Logistiker und Controller seien derzeit besonders gefragt.
Einer von ihnen ist Patrick Redmann. Der 30-Jährige arbeitet als Bereichsleiter Filialorganisation bei Aldi Süd in der Regionalgesellschaft Kerpen. Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann undeinem anschließenden BWL-Studium an der Universität in Köln bewarb sich der frisch gebackene Absolvent um einen Platz im Traineeprogramm im Aldi-Konzern – mit Erfolg. Binnen eines Jahres stieg er zum Bereichsleiter Filialorganisation auf. Heute betreut Patrick Redmann fünf Filialen.
Mitarbeiterführung, Organisation und Strukturierung der einzelnen Filialen sowie die Ideen und Konzepte für die erfolgreiche Entwicklung seines Bereiches gehören unter anderem zu den täglichen Aufgaben. Für seinen weiteren Karriereweg hat der 30-Jährige ehrgeizige Pläne: „Ich möchte vielleicht ins Ausland gehen.“

Ein Traum, den seine Kollegin Sabine Schulze Hillert bereits erfolgreich verwirklicht hat. Sie bekam von ihrem Arbeitgeber die Chance, als Bereichsleiterin Filialorganisation für 15 Monate nach Australien zu gehen und das Team im Raum Sydney zu verstärken. Und die Karriereleiter endete nicht down under. „Noch während meines Aufenthalts dort kam das Angebot, als Zentraleinkäuferin in eine höhere Managementposition zu wechseln.“

Einstieg als Einzelhandelskaufmann
Der klassische Einstieg in die Branche ist eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Derzeit gibt es etwa 80.000 Azubis. Nach ein bis zwei Jahren im Job sollten erste Fortbildungen angegangen werden, rät der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Die Inhalte der Kurse sind bundesweit einheitlich, der Unterricht selbst kann berufsbegleitend oder in Vollzeit besucht werden. Handelsfachwirte verstehen betriebswirtschaftliche Abläufe, können diese beurteilen und steuern.
Sie betreuen je nach Aufgabengebiet den Ein- und Verkauf, entwerfen Marketing-Konzepte oder werten Umsatz- und Verkaufsstatistiken aus. Möglich ist auch eine Weiterbildung zum Betriebswirt, Fachmann für Marketing oder zum Bilanzbuchhalter mit bundeseinheitlichem IHK-Abschluss.

Mit einem Studium zur Karriere
„Höhere Führungsebenen sind meist nur mit einem Studium erreichbar“, legt Hannelore Paulini-Schlottau vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn dar. Mit einer Berufsausbildung gelinge zwar der Aufstieg zum Bezirksleiter oder regionalem Vertriebsleiter. Wer aber die Leitung größerer Häuser übernehmen will, sollte studieren. So wie Klaus Regner, der momentan seinen Abschluss in BWL an der Universität Würzburg absolviert. Der 28-Jährige hat bereits einen Vertrag für ein 18-monatiges Traineeprogramm bei einem großen Handelskonzern in der Tasche. „Durch verschiedene Praktika in den Bereichen Handel und Marketing wurde mir irgendwann klar, dass ich Spaß an Themen wie Vertrieb und Distribution habe. Darum habe ich mich – anders als viele Kommilitonen – nicht in der Unternehmensberatung oder bei einer Bank beworben, sondern mich für eine Karriere im Handel entschieden“, erläutert der gebürtige Kölner. Die Kombination aus Controlling und operativer Tätigkeit sei es, die für ihn den Reiz an seiner künftigen Tätigkeit ausmache – und damit zugleich seinen persönlichen Fähigkeiten gerecht werde.

Vielfältige Aufgaben
Entsprechend engagiert schrieb Regner parallel zu seiner Diplom-Arbeit die ersten Bewerbungen. Dass er so rasch einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben sollte, damit habe er dennoch nicht gerechnet. „Umso begeisterter war ich, als ich schließlich die Zusage bekommen habe. Jetzt freue ich mich schon sehr auf meine künftigen Aufgaben.“ Personalplanung, Warenaufbau, Lagerwirtschaft, Inventur und nicht zuletzt das Gespräch mit dem Kunden werden künftig zu seinem beruflichen Alltag gehören – schließlich ist Vielseitigkeit im Handel alles.



Teamfähigkeit ist wichtig
Wie gelingt der Einstieg in die Führungsetage von bei Aldi, Lidl &amp; Co.? Längst gibt es andere Wege als den von der Käsetheke zur Konzernspitze. Und dass die Handelsbranche schlecht zahlt, ist schon lange eine Binsenweisheit.

„Da der Handel nach wie vor einen Großteil der Führungskräfte aus den eigenen Reihen und über den klassischen Weg rekrutiert, der mit der dualen Ausbildung beginnt, bietet er sehr gute Aufstiegsperspektiven“, sagt Wilfried Malcher vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Berlin. Wer nach oben strebt, müsse gute Leistungen im Beruf zeigen, teamfähig sein, mobilitätsbereit, belastbar und Führungskompetenz mitbringen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/von_der_kaesetheke_zum_filialleiter_259.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>259</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:03:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandsstudium - ohne Moos nix los?</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“

Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen: „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal € 4.600 für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von € 500 für Ziele innerhalb Europas und € 1.000 für Ziele außerhalb Europas.
Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Bankdarlehen geleistet werden. Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund € 6.000 bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im letzten Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.
Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG übrigens nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföG-Anspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 01.08.2008 gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands-BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands- BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter bzw. Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Infos &amp; Kontakt

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 762 5781
E-Mail: summersessions@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auslandsstudium_-_ohne_moos_nix_los_229.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>229</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:50:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Erfahrungsbericht: Vom Hörsaal ins Museum</title>
		<description><![CDATA[Ulrike Schrul studiert im achten Semester Niederländisch – und träumt von einer Karriere im Nachbarland.]]></description>
		<text><![CDATA[Auch heute noch, vier Jahre und acht Semester nachdem Ulrike Schrul ihr Studium der Niederländischen, Deutschen und Englischen Philologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster aufgenommen hat, hat die 25-Jährige diesen Schritt nicht bereut: „Das war die beste Entscheidung meines Lebens“. Im Gegenteil: „Das Sprachstudium hat mir ganz neue Perspektiven eröffnet.“ Vor allem ihr halbjähriges Auslandssemester im niederländischen Leiden habe sie fit für die berufliche Zukunft gemacht – und das nicht nur in sprachlicher Hinsicht. „Man lernt, viel schneller auf Menschen zuzugehen, sich auf neue Situationen und Umgebungen einzustellen und flexibler auf Veränderungen zu reagieren“, beschreibt die gebürtige Auricherin.

Individuelle Betreuung der Dozenten
Das Wintersemster 2006/7 verbrachte die junge Frau an der Universiteit Leiden, um in erster Linie ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Mit Erfolg: „Ohne das Austauschsemester würde ich lange nicht so gut Holländisch sprechen“, ist Ulrike überzeugt. Insbesondere die im Vergleich zu deutschen Universitäten deutlich kleinere Kursstärke und die intensive, individuelle Betreuung der Dozenten habe entscheidend zu ihrem raschen Lernerfolg beigetragen, sagt Ulrike rückblickend. „Jeder Dozent kennt deinen Namen und weiß, wer du bist.“ Noch heute hat die 25-jährige Studentin Kontakt zu einer Vielzahl ihrer ehemaligen Professoren.

Herzliche Aufnahme
Land und Leute hat Ulrike in diesen Monaten ebenfalls zu schätzen gelernt. „Ich habe viele Freunde dort gefunden“, erinnert sich die junge Frau gerne an ihren Studienaufenthalt zurück. Regelmäßige Besuche in den Niederlanden sind darum heute eine Selbstverständlichkeit und auch eine berufliche Zukunft bei den westlichen Nachbarn schließt Ulrike, die gerade in den Startlöchern für ihre Magister-Arbeit steht, nicht aus. „Am liebsten in einem Museum“, aber das sei noch Zukunftsmusik.

Intensivkurs mit Studenten aus aller Welt
Jetzt liegt erst einmal der Studienabschluss vor der Tür der jungen Frau. Um sich darauf optimal vorzubereiten, hatte sich Ulrike um ein Stipendium für einen Intensivkursus der Nederlandse Taalunie erfolgreich beworben. Die internationalen Organisation der Niederlande, der belgischen Provinz Flandern und der südamerikanischen Republik Suriname beschäftigt sich mit der niederländischen Sprache, dem Sprachunterricht und der Literatur des Landes. Im Sommer wohnte Ulrike darum drei Wochen lang im Kongresszentrum der Stadt Zeist, um gemeinsam mit rund 15 Studenten aus aller Welt zu leben und zu lernen. Von den Erlebnissen dort ist die Studentin rund um begeistert: „Es ist unglaublich, wie viel man in dieser relativ kurzen Zeit über Sprache und Kultur lernt“. Darum rät sie: Wenn diese Möglichkeit irgendwo angeboten wird, sollte man sich auf jeden Fall bemühen, einen der Plätze zu bekommen.



Informationen über das Studium in den Niederlanden: Niederlande hautnah

Wer sich ernsthaft für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.

In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.

Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.

Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.



Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erfahrungsbericht_vom_hoersaal_ins_museum_228.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>228</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:44:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Erste private Schweizer Fachhochschule im Gastgewerbe</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Als zweite private Fachhochschule überhaupt und als erste in der Schweiz für Hotelmanagementstudien ist die FH Les Roches-Gruyère University of Applied Science (LRG) vom Schweizer Bundesrat im Sommer 2008 offiziell anerkannt worden. Seit Herbst werden an der Fachhochschule mit Standorten in Glion am Genfer See, in Bulle, 25 Kilometer südlich von Fribourg und in Les Roches im Schweizer Wallis, mitten im Ski-Resort Crans-Montana Bachelor in Hotellerie ausgebildet. Der Bachelor of Science an der LRG wird mit zwei Vertiefungen angeboten: International Hospitality Management oder Food, Beverage and Operations Management. Das vierjährige Studium setzt sich aus einem berufspraktischen „preparatory year“ und sechs Semestern an der Hochschule zusammen. Insgesamt absolvieren die Studierenden innerhalb dieser Zeit zwei bezahlte Praktikumssemseter in der internationalen Hotellerie.

Staatlich anerkannter Abschluss
Dr. Deborah Prince, neu ernannte Generaldirektorin der Fachhochschule Les Roches-Gruyère versichert, dass „Studenten aus aller Welt einen bundesstaatlich anerkannten Schweizer Abschluss erhalten werden, der den Kriterien des Bologna Abkommens und dem European Credit Transfer System entspricht.“ Die neue Fachhochschule wird nach dem Willen ihrer Leiterin Hotel- und Tourismusmanagement auf universitärem Level anbieten und damit den höchsten europäischen und Schweizer Ansprüchen genügen. „Die Studenten werden Führungs- und Managementkompetenzen erwerben, die es ihnen erlauben werden, den Herausforderungen einer vielfältigen, globalen und sich dynamisch verändernden Hotel- und Tourismusbranche erfolgreich zu begegnen.“
Die Initiatoren haben sich auf die Fahne geschrieben, europäische akademische Communities zu befruchten und durch Kooperationen sowie bahnbrechende Allianzen mit der Hotel- und Tourismusbranche Branchentrends zu erkennen und zu fördern.

Internationale Praktikumsplätze
David Graves, Präsident der internationalen Laureate Hospitality Education Gruppe, zu der auch die neue Fachhochschule LRG gehört, erklärt, dass die Studenten der Fachhochschule die Möglichkeit haben werden, aus einer Fülle von internationalen Praktikumsplätzen zu wählen. „Dadurch können sie während ihres Studiums Berufserfahrung auf mehreren Kontinenten erwerben. Die Fachhochschule vermittelt auch bereits vor Studienabschluss Interviews mit den führenden Unternehmen der Branche, um ihnen gesicherte Positionen zu vermitteln. Die meisten Studenten werden sich glücklich schätzen, zwischen mehreren Stellenangeboten wählen zu können, oft auch für den sicheren Einstieg in die weltbesten Firmen, im Rahmen von begehrten Management Trainee Programmen.“

Kontakt: info@SwissSmart.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erste_private_schweizer_fachhochschule_im_gastgewerbe_227.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>227</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:36:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karriere in aller Form</title>
		<description><![CDATA[Gute Aussichten für Hotelmanager]]></description>
		<text><![CDATA[Jährliche Zuwachsraten von 3,9 Prozent auf einem enorm hohen Niveau, das bereits jetzt einen Jahresumsatz von 5,4 Billionen Euro übersteigt – kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen.

Fluktuierende Branche
Kein Wunder also, dass allenthalben neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden: Perfekter Service, der weit über das Erwartete hinaus geht und internationales Management auf höchstem Niveau. Wenn der Gast einen Wunsch hat, den er noch nicht formulieren konnte, weil er ihm noch nicht klar genug war, sollten die Mitarbeiter des Hotels im Prinzip schon die nötigen Vorbereitungen getroffen haben, um diesen Wunsch zu erfüllen. Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zurzeit 600 000 Führungskräfte und diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln. Spezialisten und Generalisten, Empfangspersonal, Zimmermädchen und Stewards, Küchenchefs, Sommeliers und Maitres d’Hôtels, Fahrer, Fremdenführer und Animateure – die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von gut und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben sondern mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben komplexe Betriebe erfolgreich durch den globalen Wettbewerb der so genannten „Hospitality-Branche“ zu führen.

Top-Hotelfachschulen in der Schweiz
Relativ sichere Eintrittskarte in die führenden Hotels der Welt ist ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz, die seit jeher „Brutstätte“ für angehende Top-Hoteliers sind. Zu den angesehensten gehören etwa die beiden Hotelmanagement Schulen Les Roches und Glion, die laut einer aktuellen weltweiten Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen (TNS, UK, Global Research – Juli 2007). Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben noch auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht nur der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor auf Hochschullevel international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres dort noch ein Master-Studium draufsetzen oder an einer anderen Hochschule etwa in den USA anhängen.

Les Roches und Glion
Der Campus Les Roches, mitten in der Walliser Ferienregion Crans Montana gelegen, ist architektonisch der Landschaft hervorragend angepasst: Typisch schweizerische Chalets unterschiedlicher Größe beherbergen Verwaltung, Küchen, Restaurants, Sportanlagen, Hörsäle, Seminarräume und Unterkunft für die Studierenden.
Kaum weniger reizvoll der Campus in Glion: Mit Panorama-Blick auf den Genfer See und Montreux werden dort Studierende aus aller Welt (82 Nationen) auf ihre Arbeit in der Gastronomie vorbereitet.
An beiden Standorten werden Bachelorund Master-Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen Gastronomie-Profis. Nach getaner Arbeit wird reflektiert, was geklappt hat und wo die Fehler lagen und alle praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die es erst ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.

Kombination von Theorie und Praxis
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Senior Vice-President von Laureate Hospitality Education, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, dem bei Intercontinental Europe 640 Hotels unterstanden, zahle sich besonders gut aus, wenn sie mit allgemein bildendem Unterricht einher gehe. Darum ist an beiden Schulen für die jungen Jahrgänge auch das Praktikum verpflichtend. Nach dem ersten und nach dem dritten bzw. vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl, und erhalten für dieses Praktikum „Credits“ für ihr Studium. Schließlich werden die Praktikanten in der Regel nicht nur bezahlt, die Hotels erwarten auch von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Im Schnitt erhalten Glion und Les Roches Studenten von den Schulen 6 Angebote pro Semester für Praktikumsstellen in Top- Hotels in der ganzen Welt und nicht selten ist der Praktikumsgeber auch der spätere erste Arbeitgeber.

Beste Chance bei Top-Adressen
Nach dem Studium – SHA Diplôme der Schweizer Hoteliers Vereinigung, Bachelor of Business Administration in International Hotel Management mit diversen Vertiefungen wie Marketing, Finanzwesen, Personalwesen oder zahlreichen anderen Feldern – haben die Absolventen beider Schulen beste Chancen, an einer der Top-Adressen unterzukommen, besuchen doch regelmäßig die Personaler aller großen internationalen Hotelketten regelmäßig die Schulen für Hotelmanagement auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote und so hatten 94 Prozent der Glion und Les Roches Absolventen im letzten Jahr einen Job in der internationalen Hotellerie in der Tasche, noch bevor sie die Schulen verließen. Glion bietet seit Sommer 2007 außerdem noch einen einzigartigen neuen Studiengang in Event, Sport und Entertainment Management an, der ebenfalls aus einer Kombination aus Theorie- und Praxissemestern besteht.

Kontakt: info@SwissSmart.ch



Studieren im Hochgebirge: Mehr als nur Uhren

Pralinen, teure Uhren, ein lukratives Bankgeheimnis und bei Steuerhinterziehung wird nicht ausgeliefert – das Wissen über die Schweiz hält sich nördlich der Alpen in engen Grenzen, dabei bietet der Nachbar im Süden jedoch ausgezeichnete Studienbedingungen.

Zwar schlagen die Studiengebühren in der Schweiz deutlich zu Buche. Je nach gewählter Hochschule bewegen sie sich zwischen 630 und 4000 Franken je Semester. Wegen der höheren Lebenshaltungskosten ist auch mit entsprechend höheren Aufwendungen für die Dinge des täglichen Bedarfs zu rechnen – je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat, die noch zu den Studiengebühren hinzu kommen.
Dennoch kann sich ein Studium in der Schweiz durchaus lohnen, genießen doch die Hochschulen in der Confoederatio Helvetica einen hervorragenden Ruf. Wer etwa an der Universität St. Gallen Logistik oder an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Ingenieurswissenschaften erfolgreich abgeschlossen hat, wird sich kaum Sorgen über eine Anstellung machen müssen.
Den Zugang zum Studium in der Schweiz erhalten deutsche Abiturienten in der Regel ohne weitere Schwierigkeiten, meist reicht das Abiturzeugnis aus. Einige Hochschulen verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus Clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/karriere_in_aller_form_226.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>226</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:32:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Moderne Generalisten</title>
		<description><![CDATA[Werksleiter, Produktionschefs, Vorstand für den Einkauf oder gar Vorstandsvorsitzende: Obwohl ihnen von „richtigen“ Ingenieuren ebenso wie von „richtigen“ Betriebswirten vorgeworfen wird, sie hätten kein Spezialwissen, erfreuen sich Wirtschaftsingenieure in der Unternehmensführung ausgesprochen großer Beliebtheit.]]></description>
		<text><![CDATA[Eine Entwicklung, die auch Ingo Schmidt bestätigen kann. Der Wirtschaftsingenieur unterrichtet selbst Studenten des Faches an der TU Braunschweig und arbeitet beim Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) für eine höhere Bekanntheit der Disziplin – offenbar mit Erfolg. In den vergangenen fünf Jahren, so hat Schmidt beobachtet, habe sich die Einstellung von Firmen gegenüber dem Fach deutlich gewandelt. Auch kleine und mittlere Unternehmen würden mit aller Selbstverständlichkeit Wirtschaftsingenieure einstellen.

Wachsendes Interesse
Der Dozent erklärt dieses wachsende Interesse vor allem damit, dass die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen zusehends enger werde und an den Nahtstellen Mitarbeiter gebraucht würden, die Sprache beider Seiten verstehen. „Genau diese Fähigkeit qualifiziert Wirtschaftsingenieure in der Regel für Führungsaufgaben.“ Wenn es etwa darum geht, ein Team aus Technikern verschiedener Disziplinen und Marketingfachleuten anzuleiten, seien keine Spezialisten, sondern eher Generalisten gefragt.
Große Consultinggesellschaften scheinen ebenfalls ein steigendes Interesse an Wirtschaftsingenieuren zu entwickeln. Zumindest sieht Schmidt sich sowohl an der Uni als auch im Verband zunehmend Anfragen von diversen Unternehmensberatungen gegenüber, die speziell Wirtschaftsingenieure suchen. Aber nicht nur hier tun sich neue Aussichten für Wirtschaftsingenieure auf. Offenbar profitiert die Disziplin von der sinkenden Zahl rein technischer Ingenieure, denn mittlerweile werden auch Absolventen der Mischfakultät Promotionen und Forschungsaufträge an den Hochschulen angeboten. „Wer sich nach seinem Abitur noch nicht recht entscheiden kann, ob er eher eine technische oder eine wirtschaftliche Richtung verfolgen will, verbaut sich also mit dem Wirtschaftsingenieur nichts – auch eine Dissertation und der Einstieg in die Forschung sind möglich“, schließt Schmidt.

Geschichte des Studiengangs
Entstanden ist der Studiengang Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, in den zwanziger Jahren schwappte er nach Deutschland herüber, wurde aber kaum beachtet. Erst in den sechziger Jahren wurde er allmählich populär. Am grundlegenden Curriculum hat sich seither wenig geändert, auch wenn nach Schmidts Ansicht heute besondere Vorsicht bei der Auswahl der Hochschule geboten sei. Idealerweise, so Schmidt, befasst sich der Studiengang zu mindestens 40 Prozent mit der einen Richtung, während der zweite Bereich höchstens 60 Prozent ausmachen sollte. Einige Hochschulen neigen nach Schmidts Erfahrung jedoch dazu, ihren reinen Studiengängen ein paar vereinzelte Veranstaltungen aus Technik oder Wirtschaft zuzuordnen und den Studiengang dann Wirtschaftsingenieur zu nennen. „Damit ist es nicht getan: Den Wirtschaftsingenieur zeichnet eine ausgewogene Ausbildung in einer technischen Fachrichtung kombiniert mit volkswirtschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Fächern aus.“ Einen Überblick verschaffen die Studienpläne der Hochschulen, in denen die einzelnen Veranstaltungen für Bachelor und Master verzeichnet sind.
Der VWI pflegt auf seiner Internetseite www.vwi.org eine Liste mit Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien, die den Studiengang Wirtschaftsingenieur anbieten.



Medien, Wirtschaft und Pädagogik in einem Studiengang: Studienfach Medienkompetenz

Die Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg bietet in Zusammenarbeit mit der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen und der Pädagogischen Hochschule Freiburg seit neuestem den Bachelor-Studiengang „Medientechnik/Wirtschaft plus an“.

Im Informationszeitalter sind Nutzung, Bearbeitung und Verbreitung von Informationen von großer Bedeutung. Mit dem Anstieg der Informationsmengen wächst der Bedarf an Technik und Kommunikation. Die globale Informationsgesellschaft verlangt verstärkt Fachkräfte, die sowohl in der Medientechnik und Informatik, als auch im Management ein breites Wissen aufweisen können. Der Bachelor-Studiengang „Medientechnik/Wirtschaft plus“ der Hochschule Offenburg hat es sich zum Ziel gesetzt, den Studierenden diese interdisziplinäre und polyvalente Medienkompetenz zu vermitteln. Der Studiengang beinhaltet Medientechnik und Informatik im Hauptfach sowie Wirtschaft im Nebenfach. Nach dem erfolgreichen Bachelor-Abschluss haben die Studierenden die Möglichkeit, sich mit dem Master-Studiengang „Berufliche Bildung Medientechnik/Wirtschaft“ weiter zu qualifizieren.

Die Wahl der Schwerpunkte im Studiengang bietet eine individuelle Spezialisierung und Vertiefung der persönlichen Fähigkeiten. Das Studium umfasst zwei Semester Grundstudium und fünf Semester im Hauptstudium. Die Abschlussarbeit (Bachelor Thesis) rundet die Vertiefung in den Studienschwerpunkten ab.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/moderne_generalisten_225.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>225</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:23:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wo gibt es Geld fürs Studium?</title>
		<description><![CDATA[Als Student seinen Lebensunterhalt und Studiengebühren zu finanzieren, ist nicht leicht. Pauken und Jobben lässt sich vor allem in Prüfungsphasen nur schwer miteinander vereinbaren. Und längst nicht jeder kann und will den Eltern auf der Tasche liegen. Eine Alternative sind Kredite, nicht nur von Vater Staat finanziert, sondern auch von Banken, Stiftungen und sogar privaten Investoren.]]></description>
		<text><![CDATA[Studienbeitragsdarlehen
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Landes- bzw. Förderbank zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni.
Die Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit
Die KfW-Bank und verschiedene Sparkassen und Privatbanken bieten inzwischen Studienkredite an. Höhe, Dauer und Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich. Diese Kredite sind nicht unbedingt zur Finanzierung eines kompletten Studiums gedacht. Sie helfen vor allem Studenten, die gerade in der Prüfungsphase stecken und nicht jobben können. Vorteil: Studienkredite werden unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Die KfW-Bank garantiert zudem, dass der Zinssatz einen bestimmten Grenzwert nicht übersteigt. Wer sich für einen Studienkredit interessiert, sollte vor der Kreditaufnahme gezielt die Konditionen verschiedener Banken vergleichen.

BAföG
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 585 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern.
Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfänger praktisch Geld „geschenkt“. Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten.

Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession. Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es eine ideelle Förderung durch Seminar- Angebote seitens der Stiftungen und Kontakte. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Bildungskredit
Die KfW-Förderbank gewährt ab der bestandenen Zwischenprüfung einen so genannten Bildungskredit. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, z.B. einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre, nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern. Der Bund garantiert der KfWBank die Rückzahlung, so dass der Kredit zinsgünstig und ohne allzu strenge Bonitätsprüfung gewährt werden kann.

Bildungsfonds
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen. Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.



Studiengebühren: Ins gelobte Land

Studiengebühren erfreuen sich bei den Bundesländern seit einigen Jahren höchster Beliebtheit – sehr zum Ärger von Studierenden, Studentenwerken und einigen eher linken politischen Gruppen. Allerdings hat Hessen als erstes Bundesland seine Studiengebühren mit den Stimmen von SPD und der Linken wieder kassiert, während in Berlin und Brandenburg derzeit keine Gebühren zu erwarten sind. Ob sich ein Umzug ins gelobte Land der Studiengebührenfreiheit lohnt, muss selbstverständlich jeder selbst entscheiden, aber der Überblick über die Gebühren in den Bundesländern ist vielleicht eine Entscheidungshilfe.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, höchstens 500, an FH mindestes 100 Euro, an Universitäten und Kunsthochschulen mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 500 Euro
Hessen: Zum Wintersemester 2008/2009 keine
Mecklenburg-Vorpommern: Vorerst keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester
Saarland: 500 Euro
Sachsen-Anhalt: 500 Euro
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Vorerst keine
Thüringen: Für „Langzeitstudenten“ 500 Euro]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wo_gibt_es_geld_fuers_studium_224.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>224</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:29:02</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Praxis und Theorie: Berufsakademie bietet ausgezeichnete Chancen</title>
		<description><![CDATA[Praktische Arbeit verknüpft mit der Theorie aus dem Hörsaal – nicht nur viele Unternehmen schwören auf diese Kombination, auch immer mehr Schulabsolventen entscheiden sich für das duale Studium an einer Berufsakademie.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Vorteile liegen auf der Hand: Vor allem in technischen und kaufmännischen Berufen lernen die Studierenden Verbindungen zwischen Werkstatt und Labor. Entstanden sind die Berufsakademien auf Initiative der Wirtschaft, die in den Boomjahren der späten 60er und frühen 70er fürchtete, Universitäten und Fachhochschulen könnten den künftigen Bedarf der Unternehmen nicht abdecken.

Angebote der Bundesländer
Allen voran eröffneten in Bayern und Baden-Württemberg Berufsakademien, die mittlerweile in fast allen Regionen duale Studiengänge anbieten. In Nordrhein-Westfalen und einigen anderen Bundesländern füllen die Fachhochschulen diese Lücke mit einem etwas anderen Angebot: Die meisten FHs zwischen Rhein und Weser bieten ihren Studierenden in verschiedenen Fachbereichen die Möglichkeit, neben einem Studium eine Berufsausbildung zu absolvieren.

Beispiel FH Köln
An der FH Köln etwa können Schulabgänger mit Fachhochschulreife und Ausbildungsvertrag zum Kaufmann im Versicherungs- und Finanzwesen oder zum gehobenen Baufacharbeiter ihre Diplom oder Bachelor erwerben und gleichzeitig eine entsprechende Berufsausbildung absolvieren. Das erhöht nicht nur die Berufschancen, sondern entbindet die Studierenden auch von der lästigen Frage der Finanzierung ihres Studiums – schließlich erhalten sie eine ganz normale Ausbildungsvergütung von ihrem Arbeitgeber.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/praxis_und_theorie_berufsakademie_bietet_ausgezeichnete_chancen_223.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>223</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:19:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternativen zum Medizinstudium: „Ein ausgeprägtes Helfersyndrom ist nicht verkehrt“</title>
		<description><![CDATA[Was der Arzt nicht heilen kann oder was zur Heilung eine längere Zeit benötigt, erschwert den betroffenen Menschen das Leben sehr. Damit sie trotz ihrer körperlichen Beeinträchtigung im Alltag zurechtkommen und mobil sind, wird Orthopädietechnikerin Yvonne Wagner tätig.]]></description>
		<text><![CDATA[Braucht ein Patient nach einer Amputation eine Unterschenkelprothese? Soll eine genau passende Sitzschale für einen Rollstuhl hergestellt werden? Diese Fragen etwa gehören für Yvonne Wagner zum Arbeitsalltag. Im Februar vergangenen Jahres schloss die heute 29-Jährige ihre Ausbildung zur Orthopädietechnikerin ab. Ursprünglich wollte die gebürtige Cellerin einen ganz anderen beruflichen Weg einschlagen und nach dem Abitur ein Kunststudium aufnehmen. Die Bildermappe war bereits erstellt, die Bewerbungen geschrieben – „und dann hieß es warten“, blickt die junge Frau zurück. In der Zwischenzeit – „um die Langeweile zu überbrücken“ – absolvierte sie ein Praktikum bei einem Orthopädiebetrieb in Celle. „Mein Bruder machte dort seine Ausbildung“, begründet Yvonne den Schritt weg von der Kunst.

Spaß am ersten Tag
Dass sie einmal dort bleiben würde, hatte sie sich jedoch nicht erträumt. „Aber die Arbeit hat mir vom ersten Tag an Spaß gemacht“, erinnert sich die 29-Jährige. Darum bewarb sie sich im Anschluss bei dem Unternehmen um einen der Ausbildungsplätze – und wurde prompt genommen.

Duale Ausbildung
Dreieinhalb Jahre dauert die duale Ausbildung zur Orthopädietechnikerin. Zu kurz, findet Yvonne. „Es gibt so viele unterschiedliche Spezialisierungsbereiche, da wäre eine zusätzliche Vertiefung sinnvoll“, sagt die Absolventin. Im Ausbildungsbetrieb stehen von Beginn an alltägliche Arbeiten, wie das Maßnehmen an den Patienten, das Zeichnen von Entwürfe und die anschließende Herstellung von Gipsabdrücke auf dem Plan. Hier ist millimetergenaue Arbeit gefragt, damit hinterher die Prothese genau sitzt und keine Druckstellen erzeugt, denn schon kleinste Abweichungen können den Patienten Schmerzen bereiten. In der Berufsschule erarbeiten sich die Auszubildenden den theoretischen Hintergrund, den sie für die erfolgreiche Ausübung ihres Berufs benötigen.

Spezialisierung auf Beinprothesen
Der Berufsschulunterricht findet „am Stück“ als Blockunterricht in länderübergreifenden Fachklassen statt. Dort wird der Unterrichtsstoff eines Jahres in Blöcken von beispielsweise zwei oder drei Wochen vermittelt. Findet der Blockunterricht nicht am Wohnort statt, sind die Auszubildenden während dieser Zeit meist in einem Internat untergebracht und dadurch von Familie und Freunden getrennt.

Nach zwei Jahren entschied sich Yvonne Wagner noch einmal für eine Veränderung: Sie wechselte den Ausbildungsbetrieb, um sich in einem münsterischen Betrieb auf die Herstellung von Beinprothesen zu spezialisieren. „Die Arbeit mit unterschiedlichen Werkstoffen, die Kreativität und der Ideenreichtum, der oft nötig ist, um für den Patienten ein Höchstmaß an Komfort zu ermöglichen – das ist jeden Tag neu und aufregend“, schwärmt die 29-Jährige sichtlich begeistert von ihrem Beruf. Und: „Man kann wirklich helfen.“

Scheu vor den Patienten, die oftmals mit bewegenden Krankengeschichten zu ihr kommen, hatte die Orthopädietechnikerin nie. „Aber manchmal nimmt man die Erzählungen doch mit nach Hause, da ist ein ausgeprägtes Helfersyndrom vielleicht nicht verkehrt“, lächelt sie. Neben dem handwerklichen Aspekt habe sie vor allem das medizinische Wissen, das den Auszubildenden vermittelt wird, gefesselt. Dennoch habe sie nach der Zwischenprüfung Zweifel gehabt, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen habe.

Blick in die Zukunft
Heute ist Yvonne Wagner froh, sich für die Ausbildung entschieden zu haben. „Mir macht die Arbeit einfach Spaß“, betont sie. Dass die 29-Jährige sich in einem männlich dominierten Berufsumfeld befindet, damit hat sie keine Probleme. „Ich weiß, was ich kann“, zeigt sie sich überzeugt. Als nächsten Schritt auf der Karriereleiter möchte Yvonne ihren Meistertitel erwerben. Die Zukunftschancen stehen für die junge Frau nicht schlecht: „Auch wenn die Branche an sich klein ist, bietet der Beruf gute Einstiegs- und Karrierechancen. Ihr größter Traum ist zwar bislang noch wahr geworden, aber auch hier zeigt sich die Cellerin optimistisch: „Eines Tages möchte ich gerne als Servicetechnikerin bei den Paralympics arbeiten.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternativen_zum_medizinstudium_ein_ausgepraegtes_helfersyndrom_ist_nicht_verkehrt_222.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>222</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:15:40</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Duales Bachelor-Studium im Fitness- und Gesundheitsbereich: Mit Schwung in die Selbstständigkeit</title>
		<description><![CDATA[Fitness und Gesundheit gelten als Märkte mit Zukunft und bieten engagierten und gut ausgebildeten Führungskräften ausgezeichnete Perspektiven. Die Studierenden qualifizieren sich durch die Verzahnung einer betrieblichen Ausbildung mit einem wissenschaftlich orientierten Studium. Zusätzlich profitieren sie bereits während des Studiums von einem festen Gehalt als Auszubildende.]]></description>
		<text><![CDATA[Schon während seines BA-Studiums wusste Patrick Banuat die Praxisnähe seines Studiums zu schätzen, denn er konnte „die Studieninhalte direkt in der täglichen Praxis und im Kontakt mit den Kunden anwenden“. Gegen Ende seines Studiums war er aufgrund dieser Berufspraxis in der Lage, in seinem Ausbildungsbetrieb Leitungsfunktionen zu übernehmen.

Nach seinem Studienabschluss im Bereich Fitnessökonomie an der privaten Berufsakademie BSA in Saarbrücken nutzte er sein Know-how in den Bereichen Gesundheit, Fitness und Management für die erfolgreiche Selbstständigkeit: Mit seinem eigenen gesundheitsorientierten Trainingskonzept, das genau auf die Bedürfnisse von weiblichen Kunden zugeschnitten ist, machte sich der Absolvent selbstständig.
Heute besteht seine regionale Kette gesundheitsorientierter Frauenstudios aus drei Anlagen, in denen die nächsten BAStudierenden ausgebildet werden.

Konzept enstand während des Studiums
Auf Grundlage der Studieninhalte im Studiengang Fitnessökonomie und seiner praktischen Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb konzipierte Patrick Banuat während seines Studiums sein eigenes Geschäftskonzept, die regional ausgerichtete Frauenfitnesskette „Start Damen Studios“.

Direkt nach Studienabschluss ging es an die praktische Umsetzung und innerhalb von wenigen Wochen wurde bereits das erste Studio eröffnet. Heute, knapp eineinhalb Jahre später, verfügt die „Start Damen Studio“-Kette bereits über drei Studios im Saarland, ein viertes befindet sich in Vorbereitung. Gleichzeitig vertreibt der Fitnessökonom eine eigene Serie an Nahrungsergänzungsmitteln, die durch wöchentliche Ernährungsseminare in das Gesamtkonzept seiner Studios eingebunden wird.

Theorie und Praxis
Das duale Studium zum Fitnessmanager verbindet eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen der Fitness- oder Gesundheitsbranche mit einem praxisnahen Studium. Dabei ist das wissenschaftlich orientierte Studium als kombinierter Unterricht organisiert, der ein flexibles Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen verknüpft. Die Studierenden absolvieren ihr Fernstudium parallel zur betrieblichen Ausbildung mit methodisch und didaktisch speziell aufbereiteten Studienmaterialien und der Unterstützung durch Fern-Tutoren. Während der regelmäßig stattfindenden kompakten Präsenztermine an Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird das erworbene Wissen mit den Dozenten anhand von Rollenspielen, Übungen und Fallbeispielen vertieft und praxisorientiert umgesetzt.

Bachelor of Arts in ...
Der Bachelor of Arts in Fitnessökonomie qualifiziert zum Manager, der Fitness- und Freizeitunternehmen strategisch und operativ kaufmännisch leitet, für die Mitarbeiterführung sowie die sportive Konzeption und Umsetzung zuständig ist. Der Bachelor of Arts in Fitnesstraining qualifiziert zum sportlichen Leiter in Fitness- und Freizeitunternehmen, der Individual- und Gruppentrainingsangebote entwickelt und umsetzt sowie für die Mitarbeitführung zuständig ist. Mit dem Studiengang „Bachelor of Arts in Gesundheitsmanagement“ qualifizieren sich Studierende zum Präventionsspezialisten, der Konzepte für gesundheitsfördernde Verhaltensweisen aus den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Entspannung plant, koordiniert und umsetzt. Der Bachelor of Arts in Ernährungsberatung vermittelt als Ernährungsexperte wissenschaftlich fundiert gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten und stabilisiert dieses durch Bewegungsprogramme und mentale Strategien.

Vorausschauend planen
Sein im Studium erworbenes Know-how nutzte Patrick Banuat, um aus der Abwägung der Vor– und Nachteile bestehender Konzepte sein eigenes Studiokonzept zu entwickeln. Vorausschauend geplant und sorgfältig durchgerechnet, „genauso, wie wir es im Studium gelernt haben.“



Zwischen Theorie und Praxis

Mit inzwischen 6000 kommerziellen Anlagen und rund 130 000 Beschäftigten hat sich die Fitnessbranche zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.
„Die Fitnessbranche ist ein beachtlicher Wachstumsmarkt innerhalb der gesamten Wirtschaft und bietet ein großes Betätigungsfeld. Der Diplom- Fitnessökonom ist ein bedeutender Schritt in Richtung Qualität und Professionalisierung der gesamten Fitnessbranche“, sagt BA-Geschäftsführer Johannes Marx.
Das Studium auf Hochschulniveau zum Diplom-Fitnessökonom an der staatlich anerkannten BSA-Privaten Berufsakademie ist speziell auf die Fitnessbranche zugeschnitten. Wie beim dualen Ausbildungssystem gehen die Studierenden ein Ausbildungsverhältnis mit einem Unternehmen der Fitness- und Freizeitwirtschaft ein und erhalten die theoretische Ausbildung an der Berufsakademie. Voraussetzung für die Immatrikulation ist das Abitur oder die Fachhochschulreife. Seit Februar 2004 können so genannte „beruflich besonders befähigte Personen“ auch ohne diese beiden Abschlüsse zum Studium zugelassen werden.
Der Lehrstoff beinhaltet im Fachbereich Fitness und Gesundheit unter anderem sportbiologische Grundlagen, Pädagogik, Ernährung, Gymnastik, Cardiofitness und Gerätehandling. Im Fachbereich Wirtschaft/Management geht es um die Themenbereiche Verkauf und Service sowie um betriebswirtschaftliche Inhalte wie Unternehmensführung, Organisation, Personalführung, langfristige Marketingplanung, Controlling und Kalkulation. Die Studierenden erhalten somit umfassende Kenntnisse über sämtliche Tätigkeitsfelder in Fitness- und Freizeitanlagen.
Der praxisorientierte Studiengang zum Diplom-Fitnessökonom wurde von der Branche innerhalb kürzester Zeit angenommen. Mittlerweile sind über 500 Studierende an der BSA-Privaten Berufsakademie eingeschrieben.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/duales_bachelor-studium_im_fitness-_und_gesundheitsbereich_mit_schwung_in_die_selbststaendigkeit_221.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>221</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:08:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizinertest soll Studienchancen verbessern</title>
		<description><![CDATA[Mehrere Tausend Studienanfänger absolvieren den – noch – freiwilligen Medizinertest für ein Studium in Baden-Württemberg.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits in den achtziger Jahren war der Test für angehende Medizinstudenten ein Pflichttermin, allerdings wurde das Auswahlverfahren wieder eingemottet. Anfang vergangenen Jahres versuchte sich das Land Baden-Württemberg an einer Neuauflage. Anders als der Test aus den achtziger Jahren ist die Teilnahme an diesem Verfahren zwar nicht verpflichtend, aber die württembergischen Unikliniken beziehen die Ergebnisse in ihre Entscheidung bei der Studienplatzvergabe mit ein – und mit der Teilnahme am Test können Abiturienten ihre Chancen nur verbessern, eine Verschlechterung der Ergebnisse ist nicht möglich.

Zum Medizinstudium befähigt?
Am 3. Mai fanden sich an 26 Orten quer durch die Republik rund 5200 Probanden ein, in der ersten Juli-Woche erhielten sie ihre Ergebnisse. Der vom Bonner Unternehmen ITB Consulting entwickelte Test deckt räumliches Vorstellungsvermögen ab, Merkfähigkeit und Auffassungsgabe. Die Universitäten im Ländle erhoffen sich von diesem Test wie schon in den achtziger Jahren, dass sie die Befähigung zum Medizinstudium beurteilen hilft. Wesentlicher Unterschied: damals trug die öffentliche Hand die Gebühren für den Test, heute muss jeder Teilnehmer selbst 50 Euro berappen. Gelegenheit, sich auf den Test vorzubereiten, gibt es reichlich. So sind im Hogrefe-Verlag zwei aktuelle Tests erschienen, die im Buchhandel erhältlich sind. Auf der Homepage zum Test ist eine Broschüre mit einigen Aufgaben herunterzuladen – und wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich immer noch an Coaches wenden, die ihre Schützlinge auf die Aufgaben vorbereiten. Für rund 50 Euro erhalten die künftigen Medizin-Studenten Hilfestellung bei der Lösung der Aufgaben.
Speziell auf den deutschen Medizinertest zugeschnitten werden seit Anfang des Jahres auch Vorbereitungsprogramme über das Internet angeboten.

Zeitlich angepasst
Das Vorbereitungsprogramm wird mit fünf unterschiedlich langen Bearbeitungsvarianten angeboten. So kann der Kandidat, entsprechend seinen zeitlichen Möglichkeiten, bereits im Januar, aber auch erst im April mit einem ‚Crash-Kurs’ starten. Unabhängig mit welchem Datum gestartet wird, läuft das Programm jeweils bis zum Termin des Medizinertests.

Vorbereitungen auf den Test
Das Angebot geht davon aus, dass eine optimale Vorbereitung auf eine Prüfung darin besteht, dass sich Kandidaten anhand von offiziellen Übungsaufgaben während einer längeren Vorbereitungsphase selbstständig einüben. Gestützt wird das Konzept von den statistischen Auswertungen vergangener Jahre, die zeigen, dass viel Üben oder Kursbesuche vor Ort nicht zu einem besseren Testergebnis führen. Entscheidend ist, wie geübt und dass geübt wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinertest_soll_studienchancen_verbessern_220.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>220</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:00:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium mit Perspektive - Neuer Studiengang: „Bachelor of Science in Clinical Research“</title>
		<description><![CDATA[Stefanie Kupke studiert seit einem Semester an der Parexel-Akademie in Berlin einen neuen Studiengang, der Medizin, Pharmazie und betriebswirtschaftliches Management verbindet.]]></description>
		<text><![CDATA[Stefanie Kupke blickt auf ihre Ausbildung zur Krankenschwester zurück: „Ich habe schnell gemerkt, dass die Abläufe in einem Krankenhaus anders sind, als ich sie mir vorgestellt hatte“.

Nach dem Abitur wollte die Cottbuserin ursprünglich Medizin studieren – doch der hohe Numerus Clausus machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Aus diesem Grund begann die damals 19-Jährige zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester - und stellte schnell fest, dass der Krankenhausalltag nicht ihren Vorstellungen entsprach. „Ich wollte nach dem Abschluss meiner Ausbildung etwas Anderes machen“.

Erfolgreiche Bewerbung bei Parexel
Durch Zufall stieß Stefanie auf die Firma Parexel und bewarb sich erfolgreich als medizinische Mitarbeiterin. Parexel International ist eines der führenden unabhängigen Auftragsforschungsinstitute mit mehr als 8000 Mitarbeitern an 64 Standorten auf allen Kontinenten, allein mit über 1000 Beschäftigten in Deutschland. „Der Einblick in die Arzneimittelforschung eröffnete mir neue Perspektiven in eine vielfältige und spannende Branche“, entdeckte die junge Frau. Schnell jedoch wurde Stefanie klar, dass ihr Karriereweg ohne akademische Weihen womöglich rasch zu Ende sei.
Im Februar dieses Jahres begann die Cottbuserin darum mit dem neuen Studiengang „Bachelor of Science in Clinical Research”. Die Parexel-Akademie hat zusammen mit der University of Wales diesen Studiengang auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung und Arzneimittelzulassung entwickelt und bietet erstmals in Europa ein wissenschaftliches und praxisorientiertes Studium für die Klinische Forschung an. Schwerpunkt ist die Kombination einer universitären Ausbildung mit praxisrelevanten Modulen. Während die University of Wales Garant für die wissenschaftlichen Inhalte des Studiums ist, vermittelt die unternehmenseigene Akademie die Fach- und Sozialkompetenzen zur Durchführung von Arzneimittelstudien. Das Studium wird ab dem dritten Semester in englischer Sprache durchgeführt.

Exzellente Studienbedingungen
Mittlerweile liegt das erste Semester hinter der jungen Frau – und die Begeisterung ist geblieben: Kleine Arbeitsgruppen, eine hochwertige technische Ausstattung sowie ein Personal Tutor, der sich für die Belange der Studierenden einsetzt, sorgen dafür. „Die Studienbedingungen sind hier exzellent“, betont Stefanie. Von den Studenten wird eine hohe Lernbereitschaft und ein umfangreiches Leistungspensum gefordert. „Das Studium verbindet auf interessante Weise ganz unterschiedliche Bereiche: von Biochemie, Medizin und Pharmazie bis hin zu Kommunikation,
Präsentation und Gesprächsführung“, beschreibt die junge Frau.
Eine weitere Besonderheit des Studiums ist das fünfmonatige Auslandspraktikum. Es ermöglicht den Studierenden internationale Berufserfahrung zu sammeln und das erlernte Wissen praktisch anzuwenden. Der Titel, der den Studenten durch die University of Wales verliehen wird, lautet „Bachelor of Science in Clinical Research“ und ermöglicht den Absolventen eine nahtlose Arbeitsaufnahme in die Pharmaindustrie, in Auftragsforschungsinstitute und in die Koordinierungszentren für Klinische Studien, die an allen Universitätskliniken im Entstehen sind.

Optimale Praxisvorbereitung
„Im Laufe des Studiums werden alle relevanten Felder der Klinischen Forschung abgedeckt, so werden wir optimal für die Praxis vorbereitet“, macht sich die Cottbuserin um die Zeit nach dem Studienabschluss keine Sorgen: Selbstsicher und zuversichtlich verrät sie: „Ich habe das gute Gefühl, mit dem weiteren Verlauf des Studiums eröffnen sich für mich zunehmend neue Perspektiven, auf die ich sehr gespannt bin.“



Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr (PJ). Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.

Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen.

Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“
Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studium_mit_perspektive_-_neuer_studiengang_bachelor_of_science_in_clinical_research_219.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>219</guid>
		<pubdate>2008-11-25 11:56:13</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandsstudium - ohne Moos nix los?</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“
Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen: „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal € 4.600 für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von € 500 für Ziele innerhalb Europas und € 1.000 für Ziele außerhalb Europas.

Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund € 6.000 bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im letzten Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.

Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG übrigens nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföG-Anspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 1. August gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands-BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands- BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter bzw. Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com | Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 762 5781
E-Mail: summersessions@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/auslandsstudium_-_ohne_moos_nix_los_246.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>246</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:26:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Den Blick für die Natur schärfen</title>
		<description><![CDATA[Annelie Noack ist Forstwirtin und Falknerin aus Leidenschaft.]]></description>
		<text><![CDATA[Wald, Wild und Kräuter – im Bereich Waldpädagogik und Umweltbildung fühlt Annelie Noack sich ganz Zuhause. Die 38-jährige Forstwirtin hat ihr Revier im Lüerwald bei Arnsberg – im Wildwald des Freiherrn von Boeselager. „Wer in Schweden geboren ist, bekommt die Liebe zur Natur mit in die Wiege gelegt“, ist sich Annelie Noack, Tochter eines deutschen Mediziners und einer Intensivkrankenschwester sicher.

Als sie neun Jahre alt war, zogen die Eltern in den bayerischen Wald. Im Idyll wuchs auch der Berufswunsch an der Fachhochschule Forstingenieurwesen zu studieren. Die Universität stellte für sie keine Alternative dar, denn dann hätte sie vermutlich mit ihrem Abschluss einen Forschungsauftrag in Händen gehalten. Sie wollte jedoch in die Praxis – eben zu Wald, Wild und Kräutern.
Die erste Hürde, ein hoher Numerus Clausus, war genommen, auf dem weiteren Weg hatte sie „einfach Glück“, ist Annelie Noack ihren Ausbildern dankbar. Zunächst einmal galt es, die Schulbank zu drücken: Bodenkunde, Botanik, Zoologie, Geologie, Jagdschein – bis zum Vordiplom wurde gebüffelt. Das Studium schließt einige Praxissemester ein, in denen die angehenden Forstingenieure von „alten Hasen“ betreut werden.

Gute Erfahrungen im Praktikum
Das erste Praktikum absolvierte sie am Forstamt Neureichenau im Bayerischen Wald, das zweite am Forstamt Dargun in der Mecklenburgischen Schweiz. „Da weiß man dann plötzlich, warum man studiert“, erinnert sie sich an die ersten Schritte in eine faszinierende Praxiswelt.

Tipps zur Holzgewinnung
Nach acht Semestern Studium nahm in Oberbayern Xaver Pichelmeier die ambitionierte Anwärterin für den gehobenen technischen Forstdienst unter seine Fittiche. Er betreute Waldbesitzer und gab Tipps rund um die Holzgewinnung, zu Pflanzungen und Kulturplänen. „Er hatte einfach waldbaulich viel auf dem Kasten“, erzählt die 38-Jährige, „und sah eine seiner Aufgaben bei waldpädagogischen Führungen für Schulklassen.“ Ihre Diplomarbeit schrieb Annelie Noack über die „Natürlichen Waldgesellschaften im Revier Brudersdorf“, bevor sie die Prüfung zum technischen Forstdienst absolvierte. Doch es folgte die Ernüchterung: Von 55 Absolventen wurden nur drei in den Staatsdienst übernommen.

Erste Berufserfahrungen
Erste eigenständige Berufserfahrung sammelte sie als Naturschutzwartin im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer auf der Insel Wangerooge. „Alle warnten mich vor einem Inselkoller, aber ich war ein Jahr lang nur auf der Insel und fasziniert von den Naturereignissen.“ Ihr Job: die Wasser- und Wattvogelzählung. Seit damals widmet sie einen Teil ihrer großen Leidenschaft dem Sammeln von Vogelschädeln. Einer – von einem Großen Brachvogel – misst mit Schnabel fast 20 Zentimeter und sie fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Mittlerweile sind es 40.“

Natur Interessierten nahe bringen
Der Vogelschar gilt auch der aktuelle Meilenstein ihrer Karriere: Als Försterin leitete sie zunächst einen Trupp von vier Waldarbeitern. Doch seit nunmehr acht Jahren ist Annelie Noack als Diplom-Forst-Ingenieurin und stellvertretende Betriebsleiterin auch für die Wildvögel zuständig. Sir Henry, eine Kreuzung aus Ger- und Wanderfalke, saß lange auf ihrem Falknerhandschuh, heute zieht ein Uhu die Blicke der interessierten Gäste auf sich. Denn Annelie Noack bringt die Natur des Sauerlandes den Besuchern nahe – eben Wald, Wild und Kräuter. Dass der Uhu dabei nicht immer so wohllaunig ist wie sie, nimmt sie mit Humor – an guten Tagen lobt sie ihren „Uhi“, an schlechten schimpft sie mit dem „Waldschrat“. Und die Besucher? Ganz gleich ob Kindergarten, Menschen mit Handicap, Familien oder Senioren, sie sind vom hautnahen Erleben der Greifvögel begeistert.

Büroarbeit gehört dazu
Schaut sie im Fernsehen regelmäßig die Vorabendserie „Forsthaus Falkenau“ und fühlt sich verstanden? „Bloß nicht“, lautet die knappe und von energischem Kopfschütteln begleitete Antwort. Einen Blick zurück riskieren? „Das Schlimmste an diesem Beruf ist, dass es leider auch Büroarbeit gibt“, stöhnt Annelie Noack auf. In die Zukunft spähen? „Forst-Ingenieurin im Norden wäre mein Traum.“



In aller Kürze: Der Beruf des Falkners

Sie bilden die Falken, Sperber, Habichte oder Adler dazu aus, Kleintiere wie Rebhühner, Kaninchen oder Ratten zu jagen.
Dazu halten und versorgen sie die Tiere artgerecht und stellen bedarfsgerechte Futtermischungen zusammen – der Beruf des Falkners ist ebenso spannend wie abwechslungsreich. Ob sie Vögel mit Futter versorgen, die Volieren säubern, mit den Tieren trainieren oder eine Greifvogelschau vor Publikum durchführen: Falkner sind bei jeder Witterung viel im Freien. Vor den gefährlichen Klauen und Schnäbeln der Tiere schützen sich Falkner durch einen Handschuh aus dickem Leder sowie durch einen gefütterten Körperschutz. Mit dem behandschuhten Arm nehmen sie die Vögel aus den Volieren. Vom Arm aus starten diese ihre Flüge und kehren dorthin wieder zurück, um mit einem Leckerbissen belohnt zu werden.

Falkner arbeiten eigenständig, doch in großen Greifvogelhaltungen betreuen mehrere Kollegen den Tierbestand. Im Team mit Hilfskräften oder Tierpflegern und Tierpflegerinnen sprechen sie die Aufgabenverteilung genau ab. Eine wichtige Rolle, besonders bei Flugvorführungen, spielt die Information der Öffentlichkeit über bedrohte Greifvogelarten oder über die Beizjagd. Hierbei müssen die Falkner ihr Kommunikationsgeschick sowie ihre Redegewandtheit unter Beweis stellen. Sie sollten daher Freude am Umgang mit Menschen und besonders mit Kindern haben.

Die Falknerei ist an verschiedene rechtliche und praktische Voraussetzungen gebunden. Falkner müssen die Jäger- und die Falknerprüfung
erfolgreich abgelegt haben, um den Falknerjagdschein und das Recht der Jagdausübung zu erhalten. Sie benötigen den Legalitätsnachweis für den Beizvogel und je nach Bundesland eine Gehegegenehmigung für dessen Unterbringung. An praktischen Voraussetzungen müssen. ausreichende Jagdgelegenheit auf für Beizjagd geeignetes Wild, genügend Platz für artund verhaltensgerechte Unterbringung, regelmäßig viel Zeit bei Tageslicht für die Pflege und das Training des Vogels sowie ausreichendes Wissen und Erfahrung in der praktischen Falknerei vorhanden sein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/den_blick_fuer_die_natur_schaerfen_245.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Birgitta Raulf</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>245</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:22:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Jobsuche im Internet</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Hunderte Jobbörsen und Jobrobots tummeln sich am Markt und buhlen um die Gunst der Jobsucher. Das größte Problem der Stellensuche scheint heute darin zu bestehen, das richtige Jobportal für die persönlichen Bedürfnisse zu finden.

Jobsuche im Internet hat sich über die Jahre etabliert und auch in Zukunft wird der Online-Stellenmarkt wohl noch weiter an Bedeutung gewinnen. Zahlreiche große Firmen verfügen über eigene Karriereportale auf ihren Websites, um direkt nach Mitarbeitern zu suchen. Damit einher geht eine höhere Internetaffinität der Personalverantwortlichen und eine entsprechend bessere Akzeptanz von Internet-Jobbörsen &amp; Co. Das Ergebnis: Viele Jobangebote tauchen in den Printmedien gar nicht mehr auf.

Die meisten Stellen online hat die Arbeitsagentur
Die meisten Stellen hat naturgemäß die Arbeitsagentur. Stellenangebote können von Unternehmen kostenlos aufgegeben werden. Hierin liegt aber auch ein Schwachpunkt. Kostenlose Stelleninserate werden von Firmen weniger gepflegt als teuer erkaufte Anzeigen bei der kostenpflichtigen Jobbörse. Als Folge mangelt es dem Datenbestand oft an Aktualität und der Jobsucher darf sich mit zahlreichen veralteten, nicht mehr gültigen Stellenausschreibungen herumschlagen. Weiterhin ist das Gros der Stellen eher den normal bis weniger qualifizierten Berufsbereichen zuzuordnen. Hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte dürften, wie bereits in der Vergangenheit, besser auf andere Recherchequellen zurückgreifen.

Nur wo Arbeitagentur draufsteht ist auch Arbeitsagentur drin? Irrtum! Die Arbeitsagentur liefert ihren Datenbestand an eine Vielzahl an Jobportalen. Vorteil für den Stellensuchenden: Wem der Online-Stellenmarkt der Arbeitsagentur nicht behagt, hat einige hervorragende Alternativen. Bekannte „Arbeitsagentur-Klone“ sind beispielsweise Rekruter, Jobomat oder Backinjob.
Aber: Jobsuchende sollten immer darauf achten nicht mehrere dieser Anbieter im Suchportfolio zu haben. Auch branchenund berufsfeldspezifische Jobbörsen, die vermeintlich nichts mit der Arbeitsagentur zu tun haben, listen oft lediglich die relevanten Stellen der Arbeitagentur.

Auf das offizielle Logo achten
Ob Datenbestände der Arbeitsagentur dargestellt werden, erkennt man in der Regel rasch an der Art der Stellenbeschreibung. Zudem ist auf der betreffenden Website meist das Logo der Arbeitsagentur zu sehen mit dem Hinweis „In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/jobsuche_im_internet_244.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>244</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:14:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wenn der Personalchef anruft...</title>
		<description><![CDATA[Häufig benutzen Personalchefs das Telefoninterview, um schon vor der persönlichen Vorstellung mit der Bewerberauswahl zu beginnen. Am Telefon können sich Unternehmen schnell einen Eindruck vom Bewerber verschaffen und erste Fragen klären. Bei Positionen, in denen Stimme und Telefongeschick wichtig sind, wird besonders gerne im ersten Schritt zum Hörer gegriffen.]]></description>
		<text><![CDATA[Leider wird ein Telefongespräch nicht immer angekündigt. Schließlich möchte mancher Personaler oder Unternehmenschef vor allem auch wissen, wie spontan der Bewerber reagiert. Jobsuchende in der Bewerbungsphase sollten daher auf alles vorbereitet sein. Markige Sprüche auf dem Anrufbeantworter oder ein flapsig in den Hörer gerufenes „Hi Unbekannter“ sollten in dieser Zeit tabu sein.

Das Telefoninterview ist so wichtig wie ein Auswahlgespräch. Unternehmen sparen durch die Auslese interessanter Kandidaten Zeit und Geld. Am Telefon testen sie die soziale Kompetenz des Bewerbers. „Wie kommunikativ ist der Bewerber, wie flexibel stellt er sich auf ungewohnte Situationen ein – das sind Eindrücke, die Personaler nach einem Telefonat positiv oder negativ vermerken“, sagt Isolde Debus, die in Frankfurt das Büro für Berufsstrategie leitet. Die meisten Firmen kündigen das telefonische Bewerbungsgespräch an. Dann ist es wichtig, sich eine überzeugende Selbstpräsentation zu überlegen. Wie antworte ich auf Fragen zum Lebenslauf? Was kann ich zum Unternehmen sagen? Wo sehe ich meine Stärken und Schwächen? Personaler erwarten klar strukturierte Antworten.

Spontane Sprachwechsel
Mit der Aufforderung „Erzählen Sie mal, was Sie die letzten Jahre gemacht haben“, testen sie, wie pointiert wichtige Sachverhalte vom Bewerber dargestellt werden können. Wer hier munter losplaudert, hat verloren. Ein Beispiel: Fremdsprachenkenntnisse. Wer glaubt, bei der Bestellung von „due espressi“ schon Grundkenntnisse in Italienisch zu haben, kann im Telefoninterview unangenehm auffallen. Bei DaimlerChrysler Services beispielsweise prüfen in der Regel Native Speaker die Bewerber. Viele international tätige Firmen wechseln im Interview unvermittelt die Sprache, um zu sehen, wie flexibel der Kandidat auf unvorhergesehene Situationen reagiert.

Nur mit der Sprache und der Stimme muss der Personaler überzeugt werden. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, zahlt sich eine mentale Vorbereitung auf die Situation aus. Gezielt in den Bauch atmen hilft gegen Zittern in der Stimme. „Der Bewerber muss sich ein ideales Umfeld schaffen“, sagt Isolde Debus. Dazu gehört ein ruhiger Telefonplatz, schließlich ist Konzentration die Grundlage für ein erfolgreiches Gespräch.
Wer mit der Gammel-Jeans entspannt auf dem Sofa liegt, kann schnell einen zu saloppen Gesprächston annehmen. Auf dem Schreibtisch sollten neben dem Motivationsschreiben auch eine Kopie der Bewerbungsmappe sowie ein Terminkalender für den Fall weiterer Verabredungen liegen. Der Personaler wird sich mit Namen melden, darum ist es sinnvoll, ihn während des Gesprächs hin und wieder direkt anzusprechen.

„Wer die Spielregeln der Konversation nicht beachtet, dem Interviewer ins Wort fällt oder auf Fragen nicht antwortet, kassiert Minuspunkte“, weiss Isolde Debus. „Der Personaler wird den Ablauf zwar vorgeben, trotzdem ist es gut, wenn der Bewerber für sich selbst Schwerpunkte gesetzt hat.“ Wichtig ist es dabei auch, Interesse zu zeigen. Dazu gehört nicht nur ein Vorwissen über das Unternehmen, sondern auch klug gewählte und plazierte Zwischenfragen, ohne den Gesprächspartner zu unterbrechen.

Notlügen beim „Überfall“ erlaubt
Schwieriger ist es bei einem spontanen Telefoninterview. Unter widrigen Umständen sollte sich der Bewerber besser nicht darauf einlassen. Es ist besser ehrlich zu sagen, dass momentan kein idealer Zeitpunkt sei, und einen Termin mit dem Personalchef zu vereinbaren, als mit schnellem Puls halbherzige Antworten zu geben. Im Übrigen erlauben solche „Überfälle“ auch eine Notlüge.



Checkliste Telefoninterview

- Mit Freunden im Vorfeld Telefoninterviews üben, sich selbst auf Band aufnehmen für ruhigen Telefonplatz sorgen

- Bewerbungsunterlagen beim Gespräch griffbereit haben, Lücken im Lebenslauf sinnvoll begründen

- Telefonskript entwerfen, mit Ihrem Stärkeund Schwächeprofil, mit Fragen und Informationen zum Unternehmen

- Interviewer nicht ins Wort fallen, ihn ab und zu mit Namen ansprechen nicht zu knapp antworten, aber auch nicht zu weitschweifig.

- Entspannen hilft der Stimme: tiefes Ein- und Ausatmen, unverschränkte Arme und Beine, gerade Wirbelsäule]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wenn_der_personalchef_anruft_243.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>243</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:07:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fortbildung aus dem heimischen Büro</title>
		<description><![CDATA[Die Fachhochschule Ludwigshafen bietet den MBA Logistik, Management und Consulting im Fernstudium an.]]></description>
		<text><![CDATA[Qualifizierte Fachkräfte für das Logisitk-Management im Handel, in der Industrie und bei Dienstleistern sind gesucht. Mit dem neuen Fernstudium MBA Logistik, Management und Consulting bereiten sich die Studierenden auf Führungspositionen und damit auf eine Karriere in der Logistik vor. Die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft stellt eine hohe Praxisorientierung sicher. Zu den Studieninhalten zählen klassische Themen der Logistiklehre, Betriebswirtschaft, Informationstechnik und Technologie sowie die für Führungskräfte relevanten Inhalte wie Management, Consulting und Sozialkompetenz.

Die Akkreditierungsagentur AQAS hat das berufsbegleitende Fernstudium, das von der FH Ludwigshafen in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) durchgeführt wird, vor seinem Start zum kommenden Wintersemester akkreditiert und damit ein hohes Qualitätsniveau bescheinigt. Der international anerkannte MBA-Abschluss ist eine im gehobenen Management angesehene Zusatzqualifikation. Darüber hinaus berechtigt er zur Promotion und eröffnet den Zugang zum höheren Dienst.

Gute Kommunikation garantiert
Zeit- und ortsunabhängig absolvieren die berufstätigen Studierenden das Studium anhand von klassischen Lehrbriefen sowie in Form von e-Learning auf einer Lernplattform. Hier findet eine direkte Kommunikation in der Gruppenarbeit und Problemlösung im Rahmen von Studienprojekten sowohl zwischen Lehrenden und Studierenden als auch der Studierenden untereinander statt.
Die 1995 gegründete Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) mit Sitz in Koblenz ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Länder Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Die ZFH fördert die Entwicklung und Durchführung von Fernstudien in diesen Bundesländern und arbeitet dazu mit 13 Fachhochschulen zusammen. Das Angebotsspektrum erstreckt sich auf aktuell 15 Fernstudienangebote betriebswirtschaftlicher, technischer und sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen, die als Studiengänge oder auch in Form ausgewählter Module belegt werden können. Die Abschlüsse reichen von Hochschulzertifikaten über Diplomabschlüsse bis hin zu international anerkannten Bachelor- und Master-Titeln. Die Mitarbeiter der ZFH unterstützen die Hochschulen bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Durchführung der Fernstudiengänge, sind für die Pflege und Distribution des Studienmaterials zuständig und beraten Interessenten rund um das Fernstudium.

Für das Studium fallen vom ersten bis zum vierten Semester je 1850 Euro Gebühren an, im fünften Semester zur Erstellung der Masterarbeit sind es 1600 Euro. Hinzu kommen die Studierendenbeiträge der Hochschule.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen sind bei der ZFH in Koblenz im Internet unter www.zfh.de erhältlich. Details zum Fernstudium MBA Logistik - Management &amp; Consulting im Internet unter www.mba-lmc.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/fortbildung_aus_dem_heimischen_buero_242.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>242</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:01:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Salto oder Salto Nullo für die Karriere?</title>
		<description><![CDATA[Für die Karriere im Top-Management von Unternehmen wird ein Hochschulstudium plus MBA-Abschluss oft als das erfolgversprechendste Karrieresprungbett angesehen. Aufstrebende Fach- und Führungskräfte beschäftigt darum oft, ob ein MBA ihre eigene Karriere in Bewegung bringen wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Die britische Open University Business School hat zehn Absolventen befragt, die an der Fernhochschule ihren MBA machten, ob ihr Studium rückblickend als Motor für ihre Karriere diente. Obwohl die befragte Anzahl von Ehemaligen nicht repräsentativ ist, zeigt das Ergebnis einen eindeutigen Trend: Mit Ausnahme von zwei Führungskräften wechselten alle Befragten ihre Stelle oder stiegen in der Unternehmenshierarchie auf, die meisten schon während ihres MBA-Studiums: Thomas Verneville, Entwicklungsleiter eines internationalen Unternehmens, absolvierte seinen MBA im Jahr 2003 an der britischen Universität.

„Mein Gehalt hat sich um rund 60 Prozent gesteigert. Vom reinen Produktingenieur bin ich ins Entwicklungsmanagement aufgestiegen“, sagt Verneville, der mit einer Promotion, an der er zur Zeit arbeitet, die Karriereleiter noch höher erklimmen möchte.

Die berufliche Laufbahn des promovierten Arztes Nils Clausnitzer verdeutlicht, dass die Zusatzqualifikation mit den drei Buchstaben auch für Mediziner Sinn macht. Der Radiologe, der als stellvertretender Geschäftsführer als General Manager Medical Service bei einem großen Medizingerätehersteller in Hamburg beschäftigt war und im Jahr 2006 seinen MBA ablegte, wurde Anfang dieses Jahres Geschäftsführer der Abbott Diagnostics Deutschland. „Das Studium war für mich eine wertvolle Erfahrung, ich nutze das Wissen täglich bei meiner Arbeit. Die drei Akkreditierungen sind inzwischen bei fast allen Personalern bekannt, so dass ein Studium auch bei Jobwechsel als erstklassige Qualifikation angeführt werden kann“, erklärt Clausnitzer.

Mehr als ein „nice thing to have“
Für diejenigen, die eine internationale CEO-Karriere anstreben und einen Wissenstransfer in einem internationalen Rahmen suchen, stellt ein MBA sicherlich mehr dar, als nur ein „nice thing to have“. Michael Clausecker begann sein MBAStudium vor zehn Jahren. Damals leitete er ein deutsches Eisenbahn-Waggonbauunternehmen in Sachsen und suchte nach einer internationalen Herausforderung. „Ich wollte auch meine Englischkenntnisse auf Vordermann bringen.“ Nach kurzer Zeit bereitete ihm die praktische Anwendung der englischen Sprache auf hohem Business-Niveau keinerlei Schwierigkeiten mehr. Ein gutes Jahr nach seinem Studienstart wurde er Division President bei der Siemens AG mit weltweiter Verantwortung für Lokomotiven. Aus familiären und beruflichen Gründen unterbrach der studierte Betriebswirt für sechs Jahre sein MBA-Studium.

MBA-Studium erfolgreich abgeschlossen
Im Jahr 2001 übernahm Michael Clausecker die Geschäftsführung des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland. Anfang 2007 kam der Umzug nach Brüssel: Michael Clausecker wurde zum Director- General von UNIFE ernannt, dem Europaverband der Bahnindustrie. Und so ganz nebenbei beendete er 2008 erfolgreich sein MBA-Studium.

Wissenszuwachs durch MBA
Zwei der befragten OU Business School-Absolventen haben keine signifikante Karriereentwicklung nach ihrem Studienabschluss erfahren. „Als selbstständiger Unternehmensberater stellte sich für mich nicht die Frage nach einer beruflichen Veränderung“, sagt Stephan Sempert aus Hamburg. „Der MBA-Titel hat bei der Akquisition neuer Kunden gewiss nicht geschadet. Viel wichtiger für mich war aber ein frischer Rundumblick auf aktuelle wissenschaftliche Konzepte und Methoden.“
Sein Studienkollege Viktor Makowski, der vor vier Jahren sein Diplom erwarb, meint auch, mit dem Abschluss keinen größeren Karriereschritt gemacht zu haben, obwohl er den Arbeitgeber wechselte. Dem Senior Product Manager aus einem großen Berliner Medizintechnikunternehmen waren andere Faktoren wichtiger: „Mein MBA hat mir geholfen, mich persönlich weiterzuentwickeln und selbstbewusster mit den Vorständen meines ehemaligen Arbeitgebers zu kommunizieren“, sagt Viktor Makowski. „Mir hat der MBA viel gebracht, also auf keinen Fall ein Salto Nullo, aber ich bin auch kein Hochspringer“, gibt der passionierte Ausdauersportler und Fußballfan mit einem Augenzwinkern zu.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/salto_oder_salto_nullo_fuer_die_karriere_241.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>241</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:57:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Weil der Himmel sie braucht</title>
		<description><![CDATA[Sie sind die Hüter des Himmels: Täglich dirigieren die Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung mehr als 8500 Flugzeuge durch den deutschen Flugraum. Eine von ihnen ist die 20-jährige Miriam Müllhaus.]]></description>
		<text><![CDATA[„Es ist mein absoluter Traumjob“. Wer Miriam Müllhaus in ihrem Arbeitsumfeld beobachtet, der spürt sofort, dass die 20-Jährige nicht übertreibt. Mit strahlenden Augen schildert die junge Frau ihre Aufgaben und Tätigkeiten während der Ausbildung zur Fluglotsin bei der Deutschen Flugsicherung. Erst vor wenigen Wochen hat Müllhaus den rund eineinhalbjährigen theoretischen Teil ihrer Ausbildung beendet, jetzt ist der Tower am internationalen Flughafen Düsseldorf ihr Einsatzgebiet, um erstmals das Erlernte in der Praxis anzuwenden.

Der Weg in den Tower eines der 17 Flughäfen, die der Deutschen Flugsicherung unterstehen, ist jedoch nicht leicht, die Anforderungen sind hoch. „Multi-Tasking-Fähigkeit, ein hohes Konzentrationsvermögen, Stressresistenz, Entscheidungsfreudigkeit sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen gehören zu den Grundvoraussetzungen“, legt NRW-Pressesprecher Michael Fuhrmann dar. Während eines mehrtägigen Assessment Centers beim Deutschen Institut für Flugsicherung und Raumfahrt in Hamburg werden die Bewerber auf Herz und Nieren überprüft. Neben ihrem Können in Sprach- und Mathetests müssen die Kandidaten unter anderem beweisen, dass sie auch den psychologischen Herausforderungen des Berufs gewachsen sind. „Ein Fluglotse sieht sich schließlich einer Menge Verantwortung gegenüber“, legt Michael Fuhrmann dar. Alle Bewerber, die diese Auswahl erfolgreich bestehen, bekommen nun einen ersten Vorgeschmack auf den Lotsenberuf. Die Bewerber haben in einem eigens entwickelten Test die Aufgabe, an einem Simulator eine bestimmte Anzahl Luftfahrzeuge durch einen Korridor zu lotsen. Gleichzeitig müssen sie Rechenaufgaben lösen und akustische Signale interpretieren, um zu zeigen, dass sie Mehrfachbelastungen gewachsen sind. Weitere Übungen dienen dazu, Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Hierfür müssen Aufgaben in Gruppen oder zu zweit gelöst werden, der Einzelkämpfer wird ohne die Informationen der anderen Bewerber scheitern.

Begehrte Ausbildungsplätze
So lichten sich mit jeder Runde des mehrstufigen Einstellungstest die Reihen. Nur rund fünf Prozent der Bewerber erhalten am Ende einen der begehrten Ausbildungsplätze mit anschließender Übernahmegarantie. Dennoch rät Michael Fuhrmann allen Interessierten, sich nicht abschrecken zu lassen: „Viele der Bewerber wissen selbst nicht, ob sie das Profil erfüllen werden, es ist eine Art Glückstreffer. Wer sich von Beginn an klar macht, dass diese wahre Fülle von Anforderungen besteht, hat doch nichts zu verlieren, wenn er es versucht.“
So auch Miriam Müllhausen: Für die Fliegerei hat sich die junge Frau schon lange interessiert, aber erst eine Führung bei der Deutschen Flugsicherung hat die passionierte Segelfliegerin auf den Geschmack gebracht, das Hobby zu einem Teil ihres Berufes zu machen. „Nachdem ich mich eingehender informiert hatte, wusste ich, dass es eine Herausforderung mit relativ geringen Aussichten ist. Aber ich habe mich dennoch beworben und bin ganz locker und ohne Druck an die Sache herangegangen“, erinnert sich die heute 20-Jährige. Darum habe ihr der Einstellungstest auch großen Spaß gemacht – und sie letztlich an ihr Traumziel geführt.

Theorie am Anfang der Ausbildung
Im August vergangenen Jahres nahm die Abiturientin ihre Ausbildung in der Flugsicherungsakademie in Langen bei Frankfurt auf, in der jedes Jahr junge Menschen auf ihren Einsatz als Fluglotsen vorbereitet werden. Die Ausbildung beginnt mit einer mehrmonatigen theoretischen Unterrichtsphase, in die bereits erste wirklichkeitsnahe Verkehrssituationen integriert sind. Neben klassischen Unterrichtsfächern wie Mathematik oder Fachenglisch standen regelmäßige Unterrichtseinheiten am Simulator auf dem Stundenplan. Nach rund einem Jahr stand schließlich die Abschlussprüfung des theoretischen Ausbildungsteils an, die Simulation einer Tower-Situation unter realen Bedingungen. Jetzt absolviert Miriam Müllhausen seit wenigen Wochen die Phase des Lizenzerwerbs zum Lotsen bei der Deutschen Flugsicherung.

Im Zeitraum von gut eineinhalb Jahren werden die Auszubildenden jetzt mit den Besonderheiten des Luftraums vertraut gemacht, den sie künftig betreuen werden. Außerdem haben sie Gelegenheit, die entsprechenden technischen Systeme genau kennen zu lernen. Sie übernehmen nach einer Einarbeitungsphase die komplette Arbeit eines Fluglotsen – natürlich unter professioneller Aufsicht eines Ausbilders. Sie koordinieren Flüge mit Hilfe von Radarsystemen oder per Sichtkontakt, kommunizieren mit ihren Kollegen im Tower oder Center und geben per Sprechfunk Anweisungen an die Piloten. Dabei ist immer ein erfahrener Ausbilder vor Ort, der dem Auszubildenden über die Schulter schaut, Hilfestellungen und Rückmeldungen gibt. Nach und nach übernehmen die Auszubildenden so die volle Verantwortung für das, was sie in der Ausbildung gelernt haben.
Der letzte Schritt ist eine Prüfung, deren Bestehen in der Lizenz festgehalten wird. Die Bezahlung kann sich im Übrigen schon vor dem Start ins Lotsenleben, wo das Einstiegsgehalt zwischen 5000 und 7000 Euro brutto liegt, durchaus sehen lassen: Nach dem theoretischen Teil der Ausbildung steigt die monatliche Vergütung von rund 750 auf 2900 Euro. Maximal zwei Stunden sitzt jeder Lotse während eines achtstündigen Arbeitstages am PC, danach hat er mindestens eine halbe Stunde Pause. Schließlich haben Lotsen nicht nur einen anspruchsvollen, sondern auch anstrengenden Job: Ständig mehrere Flugzeuge im Blick haben, immer aufmerksam sein, in einem Augenblick wenig und im nächsten viel zu tun haben, dazu Schichtdienst und eine hohes Maß an Verantwortung. Zum Ausgleich stehen den Lotsen neben der großzügigen Vergütung regelmäßige Kuren zu, mit 55 Jahren gehen sie dann in den Ruhestand.

Verantwortungsvolle Aufgabe
Daran braucht Miriam Müllhausen natürlich noch lange nicht zu denken, sie freut sich auf die Herausforderungen, die ihre Ausbildung in den kommenden Monaten noch für sie bereit halten wird. Angst vor der täglichen Verantwortung für das Leben zahlreicher Flugpassagiere hat die 20-Jährige nicht: „In den ersten Tagen hatte ich bei jedem Funkkontakt Herzklopfen, aber das ist längst vorbei. Jetzt genieße ich nur noch die abwechslungsreiche Arbeit und die tolle Stimmung im Team.“



Was genau macht ein Fluglotse?

Die Aufgabe eines Fluglotsen ist es, den Luftraum zu überwachen und den Flugverkehr so zu leiten, dass alle Flugzeuge einen Mindestabstand zueinander wahren. Es wird unterschieden zwischen dem Centerlotsen und dem Towerlotsen: Der Towerlotse arbeitet im Tower eines Flughafens. Von dort aus hat er bei normalen Witterungsbedingungen direkten Sichtkontakt zu den landenden und startenden Maschinen. Deren sichere Landung und sicheren Abflug muss er gewährleisten – am Boden und in der unmittelbaren Umgebung des Flughafens. Die Arbeit der Towerlotsen beschränkt sich auf den unmittelbaren Bereich um den Flughafen. Towerlotsen koordinieren per Sprechfunk den Flugverkehr auf den Roll-, Start- und Landebahnen sowie in Flughafennähe. Sie haben neben Radarinformationen in der Regel direkten Blickkontakt zu den startenden und landenden Maschinen. Sobald das Flugzeug abgehoben hat, meldet sich der Pilot über Funk bei den Centerlotsen. Sie übernehmen die Kontrolle auf allen Strecken, die sich nicht in unmittelbarer Flughafennähe befinden. In dieser so genannten Approach oder Area Control entgeht ihnen am Radarschirm keine Flugzeugbewegung. Verlässt eine Maschine die für sie vorgeschriebene Route, führt der Lotse sie über Funk in die richtige und sichere Position. Am Radarschirm kann jede noch so kleine Bewegung eines Flugzeugs bis ins Detail beobachtet und, wenn nötig, korrigiert werden. Die Flugstrecke einer jeden Maschine führt durch mehrere Sektoren, für die jeweils ein Lotsenteam verantwortlich ist. Die Teams bestehen aus einem Lotsen am Radarschirm und einem Koordinationslotsen. Der Lotse - mit Blick auf den Radarschirm - gibt dem Piloten per Funk die konkreten Anweisungen. Sein Kollege koordiniert die Verkehrsabläufe per Telefon und Computer mit den benachbarten Sektoren. Am Ausgangspunkt und Ziel jedes Fluges wechselt die Zuständigkeit zwischen Center und Tower. Sie sorgen dafür, dass die Flugzeuge sicher und flüssig durch die jeweils von ihnen überwachten Sektoren geleitet werden. Die Kontrolle sowohl von Flugverkehrsstrecken als auch von An- und Abflügen garantiert eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Im Gegensatz zum Towerlotsen, der die Flugzeuge in erster Linie mittels Sichtkontakt lotst, arbeitet der Centerlotse ausschließlich an einem Radarschirm.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/weil_der_himmel_sie_braucht_240.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>240</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:52:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wohin die Reise geht</title>
		<description><![CDATA[Der Himmel über Europa wird immer voller. 2007 wurden europaweit zehn Millionen Flüge gezählt. 2020, schätzen Experten, werden es 15 Millionen sein – eine Herausforderung, die kein Land alleine meistern kann. Europäische Lösungen sind gefragt – und kompetente Fachkräfte, die den Flugraum in eine neue Ära führen.]]></description>
		<text><![CDATA[Verglichen mit den größten europäischen Airports ist der Flughafen in Brüssel eher klein. Dennoch hat Brüssel für den Luftverkehr große Bedeutung: Hier entwickelte die Europäische Kommission zur Jahrtausendwende die Idee eines einheitlichen europäischen Luftraums. „Single European Sky“, kurz SES, heißt die Initiative, die vor dem Hintergrund des Verkehrswachstums in Europa und der massiven Verspätungen Ende der 90er Jahre entstand.

Organisation des Luftraums
Mittlerweile sind aus der Idee konkrete Verordnungen geworden, die auf nationaler Ebene bindendes Recht schaffen. So wird momentan ein europäisches Gemeinschaftsunternehmen (SESAR Joint Undertaking) aufgebaut, über das in den kommenden Jahren Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 2,4 Milliarden Euro zur Verbesserung der technischen Infrastruktur vergeben werden sollen. Die erwarteten Verkehrssteigerungen können jedoch nur bedingt durch bessere Technik und mehr Personal aufgefangen werden. Ausschlaggebend für den Erfolg von SES ist deshalb die Organisation des Luftraums. Künftig soll sich die Kontrolle des Luftverkehrs nicht mehr an Landesgrenzen, sondern an den realen Verkehrsströmen orientieren. Um dies zu erreichen, sollen so genannte Funktionale Luftraumblöcke (Functional Airspace Blocks, kurz FAB) eingerichtet werden. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie für den Luftraum in Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz erstellt. In ihr wird geprüft, welche Auswirkungen ein gemeinsamer Luftraum im Herzen Europas haben würde. Sind die Ergebnisse positiv, könnte der FAB Europe Central schon sehr bald Realität werden.

Gute Jobaussichten für Absolventen
Damit entwickelt sich das Berufsfeld Luftverkehr zu einer der kommenden Trendbranchen mit einem wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften und einem hohen Potential für Absolventen, die etwas bewegen wollen – zu Lande und in der Luft.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wohin_die_reise_geht_239.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>239</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:44:49</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Strom für alle!</title>
		<description><![CDATA[Wasserstoff gilt als aussichtsreicher Energiespeicher nicht nur für den Einsatz in Brennstoffzellen. Aber die Gewinnung dieses Elements ist ausgesprochen aufwändig.]]></description>
		<text><![CDATA[Nichts Geringeres als die Energieprobleme der Menschheit wären gelöst, wenn es gelänge, Wasserstoff aus Wasser effektiv mit Hilfe des Sonnenlichts zu erzeugen. Der Jenaer Diplom-Chemiker Christian Kuhnt möchte sein Scherflein zu diesem ehrgeizigen Ziel beitragen. Dafür hat der 25-jährige Nachwuchswissenschaftler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt ein Promotionsstipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) errungen.
Mit dieser Förderung will er seine Promotion finanzieren, in der Kuhnt hofft, Wasserstoff mit Hilfe von Licht als Energiequelle herzustellen. Oder, wie der Titel seiner Arbeit lautet: „Die Untersuchung lichtgetriebener Photoreaktionen in artifiziellen Photorezeptoren mittels Ultrakurzzeitspektroskopie in Kombination mit hochmodernen theoretischen Methoden.“

Energieträger der Zukunft
Wasserstoff wird oft als „Energieträger der Zukunft“ bezeichnet, da er – ebenso wie Wind- und Sonnenenergie – keine schädlichen Emissionen verursacht. Allerdings ist die Gewinnung von reinem Wasserstoff relativ energieintensiv, beim Einsatz konventioneller Energieträger rutscht die Umweltbilanz des Elements ins Negative. Unzweifelhaft eignet sich Wasserstoff jedoch, um durch die Nutzung regenerativer Quellen gewonnene Energie zu speichern.
Mit seiner Promotion hofft Christian Kuhnt die Nutzung von Sonnenenergie zur Gewinnung von Wasserstoff etablieren zu können. Im Fokus seiner Arbeit steht das Übergangsmetall Ruthenium, im Periodensystem der Elemente auf Platz 44 zu finden. „Das ist dafür bestens geeignet, weil es vielfältig auf Licht reagiert“, sagt Kuhnt. Bekannt ist, dass Ruthenium durch seine Reaktion auf Licht für die Gewinnung von Wasserstoff eingesetzt werden kann. „Aber“, so erklärt Kuhnt, „man weiß bislang nicht, wie das geschieht.“ Mit seiner Dissertation hofft Kuhnt genau diese Zusammenhänge zwischen der Struktur der Rutheniumverbindung und deren Reaktivität zu erforschen.
Christian Kuhnt nutzt ein spezielles Spektrometer, mit dem er die Reaktionen des Rutheniums untersucht. Ähnlich wie eine Kamera fertigt das Spektrometer von Bilder an, ist dabei aber sehr viel schneller und blende zudem uninteressante Wellenlängen des sichtbaren Lichts aus. Aufnahmen, die in extrem kurzen Abständen ausgelöst werden, bilden die extrem schnellen Reaktionen der Elektronen ab, nachdem Licht auf sie gefallen ist. „Die wichtigsten Prozesse spielen sich in den ersten Femtosekunden bis zu Nanosekunden ab.“ Das entspricht der Zeitspanne zwischen einem Milliardstel und einem Zehntausendstel eines Wimpernschlages.

Der Computer als wichtigstes Hilfsmittel
Einen Großteil seiner Forschungen nimmt Kuhnt am Computer vor. Der Rechner hilft, die komplizierten Ergebnisse der Laborarbeit auszuwerten. Zudem lassen sich am Computer viele Modelle durchrechnen, für die sonst aufwändige Experimente notwendig wären. Auf diesem Gebiet liegen die hochmodernen theoretischen Methoden, die wesentlicher Bestandteil der Doktorarbeit sind. Ist der Prozess geklärt, erhofft sich Kuhnt, den Energieaufwand für die Gewinnung von Wasserstoff deutlich vermindern zu können.
Christian Kuhnt ist in die Arbeitsgruppe von Jürgen Popp am Lehrstuhl für Physikalische Chemie in Jena eingebunden. Betreut wird seine Arbeit von Benjamin Dietzek, der als Habilitand in Popps Gruppe arbeitet.

Das DBU Stipendium
Die 1990 gegründete Deutsche Bundesstiftung Umwelt vergibt seit 1991 jährlich 60 Stipendien, um Promotionen zu fördern. Zu den Voraussetzungen gehört, dass die Themen von hoher Aktualität sind und einen Beitrag leisten können, Probleme im Umwelt- und Naturschutz zu lösen. Gemeinsam mit Christian Kuhnt hatten sich zum jüngsten Termin 84 Nachwuchswissenschaftler um ein DBU-Stipendium beworben. Nach einem dreistufigen Auswahlverfahren konnten sich 25 der Kandidaten über ein Stipendium freuen. Nach Ansicht von Dr. Maximilian Hempel, der Kuhnt von Seiten der DBU betreut, kann die Arbeit des Jenaers dazu beitragen, preiswertere und effizientere Photokatalysatoren für die Anwendung in der Solarenergie zu fertigen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/strom_fuer_alle_238.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>238</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:41:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Kleine Teilchen ganz groß</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[27 Kilometer lang, 100 Meter unter der Erdoberfläche und mehrere Jahrzehnte Planung: Wenn der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN seine ersten Ergebnisse abliefert, wird die Fachwelt den Atem anhalten.
Angetrieben von 8000 Hochleistungsmagneten werden an der schweizerisch-französischen Grenze Blei-Ionen und Protonen mit Lichtgeschwindigkeit kollidieren, während Tausende von Physikern, die an der Entwicklung der Anlage und der vier riesigen Teilchendetektoren beteiligt waren, sich mit der Analyse der Karambolagen beschäftigen.
Mit dem bislang größten Teilchenbeschleuniger weltweit hoffen sie einige bislang nur theoretisch erschlossene Minipartikel nachweisen zu können, allen voran das so genannte Higgs-Teilchen. Benannt nach dem britischen Physiker Peter Ware Higgs wird diesem Teilchen nachgesagt, für die Masse aller sonstigen Elementarteilchen verantwortlich zu sein. Das zurzeit vorherrschende Modell der Teilchenphysik postuliert neben den bereits nachgewiesenen Materieteilchen – den Quarks und den Leptonen sowie den Austauschteilchen wie den Photonen – noch einen weiteren Typus, der jedoch bislang nur theoretisch erschlossen werden konnte, das Higgs-Teilchen. Dem Modell zufolge haben Materie- und Austauschteilchen keine eigene Masse, andererseits weisen Experimente nach, dass auch bei den kleinsten Partikeln Masse im Spiel sein muss. Daher nimmt die Physik ein umfassendes Feld aus Higgs-Teilchen an. Wie eine Erbse im Zuckerrübensirup würden Quarks und Leptonen ebenso wie Photonen durch die omnipräsenten Higgs-Teilchen gebremst und erhielten so eine scheinbare Masse.
Aber auch die 1933 erstmals rechnerisch nachgewiesene Dunkle Materie steht ganz oben auf der Wunschliste der CERN-Wissenschaftler. Vor allem in der Kosmologie sind häufig Phänomene zu beobachten, die allein durch die Gravitation der sichtbaren Materie nicht zu erklären sind. So spielt Dunkle Materie eine wichtige Rolle bei der Strukturbildung im Universum und bei der Entstehung von Galaxien. Messungen im Rahmen des Standardmodells der Kosmologie zeigen, dass die Dunkle Materie etwa vier bis fünf Mal so viel zur Gesamtmasse im Universum beiträgt wie die gewöhnliche Materie. Allein der Nachweis ihrer Existenz fehlt bislang.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/kleine_teilchen_ganz_gross_237.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>237</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:35:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Teilchenphysik am Genfer See: Der Reizüberflutung Herr werden</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[40 Millionen Zusammenstöße pro Sekunde, aufgenommen mit vier Detektoren, die jeder für sich mehr als 40 Millionen Signale aufnehmen können – eine Datenflut unvorstellbaren Ausmaßes stürzt auf die Systeme des Large Hadron Colliders (LHC) 100 Meter tief unter der Erde in der Nähe von Genf ein. Paul Seidler, Diplomand an der Universität Heidelberg, arbeitet mit daran, dass die Rechner mit der Datenflut zurecht kommen.

Eineinhalb Petabyte pro Sekunde, das Datenvolumen von etwa 125 000 Double- Layer-DVDs – selbst die modernsten Computersysteme, wie sie in dem europäischen Renommierprojekt am Genfer See eingesetzt werden, sind damit hoffnungslos überfordert. Damit Computer und Physiker in den Labors des Europäischen Kernforschungszentrums den Teilchenkollisionen nicht blind und taub gegenüberstehen, haben Physiker verschiedenster Universitäten Filter eingebaut, unter ihnen auch eine Forschungsgruppe der Universität Heidelberg. Dort arbeitet Paul Seidler gerade an seiner Diplomarbeit – und feilt mit an den Filter-einstellungen, mit denen die Spreu vom Weizen getrennt werden soll. „Schließlich“, so erklärt der 25-jährige Student, „wollen wir nur die Daten auswerten, die uns Hinweise auf spezielle Phänomene geben.“

Am ATLAS, einem von der Uni Heidelberg betreuten Detektor mit Hochhausmaßen – 46 Meter lang, 25 Meter Durchmesser – filtert der Trigger erster Stufe mit speziell entwickelten Hardware-Prozessoren nach elektromagnetischen Ladungen und nach speziellen Teilchenströmen, die beim Auseinanderreißen von der kleinsten bislang nachgewiesenen Partikeln entstehen. Von den Millionen beobachteter Ereignisse in jeder Sekunde wird hier ein Großteil ausgefiltert – nur rund 75 000 Messungen werden an den nächsten Trigger weitergeleitet, der Rest wird als irrelevant verworfen. Der zweite und der dritte Filter selektieren diese 75 000 Phänomene weiter, bis am Ende nur noch Messungen von etwa 200 Ereignissen pro Sekunde übrig bleiben.

Komplexe Messsysteme
Der Diplomand hatte unter anderem die Aufgabe, das Timing zwischen den einzelnen Teilen des ATLAS-Detektors zu optimieren. Innerhalb dieses Detektors arbeiten komplexe Messsysteme, der dreistufige Filter und ein supraleitender Magnet, der elektrisch geladene Teilchen ablenkt – Bauteile, die von rund 2200 Physikern aus 37 Ländern entwickelt und gebaut wurden. „Damit sich diese Arbeit lohnt, muss der Zeitpunkt der Informationsübergabe genau abgestimmt sein“, weiß Seidler. Immer wieder werden die Magneten überprüft, die später die bei Lichtgeschwindigkeit durch den 27 Kilometer langen Tunnel rotierenden Teilchen auf Spur halten sollen, immer wieder werden die Detektoren für Probemessungen hochgefahren.

Präzise Messergebnisse
„Wir müssen wissen, was der Detektor tut, um sinnvolle Messergebnisse zu bekommen.“ Eine Aufgabe, die Paul Seidler immer wieder in die Schweiz führt. Etwa alle ein bis zwei Monate ist er als Mitglied der Heidelberger Gruppe an der Reihe, den fast im Dauerbetrieb arbeitenden Detektor zu überwachen. Und mit jedem neu hinzugeschalteten Bauteil wird es komplizierter.

„Wenn der Detektor mit der vorhandenen Einstellung stabil läuft, kann er mit der nächsten Komponente wieder abstürzen und muss dann neu gestartet werden.“ Dass sich der Aufwand lohnt, davon ist Paul jedoch überzeugt. Vom bislang größten Teilchenbeschleuniger erwartet sich die Physik nichts anderes als Erkenntnis darüber, was die Welt im Innersten zusammenhält – zumindest formuliert es so Hans-Christian Schultz-Coulon, Professor am Physik-Institut der Uni Heidelberg, nach Goethes Faust.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/teilchenphysik_am_genfer_see_der_reizueberflutung_herr_werden_236.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>236</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:33:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Unser eigenes Ding“</title>
		<description><![CDATA[Nachdem sich die Auftragslage bei ihrem damaligen Arbeitgeber wandelte und sich daraus entsprechende Unsicherheiten ergaben, entschlossen sich Olivia Fischer und Agnes Wagner gemeinsam zur beruflichen Umorientierung.]]></description>
		<text><![CDATA[Eigene Ideen umzusetzten, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen – mit diesen klaren Zielen vor Augen wagten Agnes Wagner und Olivia Fischer im Oktober vergangenen Jahres den Sprung aus einer sicheren Festanstellung heraus in die Selbstständigkeit. Mit ihrer PR- und Werbefi rma „A + O Kommunikationsagentur“ wollten sich die beiden jungen Frauen mehr Raum für eigene Kreativität schaffen: „Uns war klar, dass dies nur in einer eigenen Firma realisierbar sein würde. Bei unserem ehemaligen Arbeitgeber brodelte es bei Ideenfi ndungen in uns, doch wir konnten unsere kreative Glut oftmals nicht ausspucken. Allein wären wir diesen Schritt nicht gegangen, aber im Team fiel uns die Entscheidung wesentlich leichter. Jetzt glüht es in unserem Büro.“

Die eigentliche Geschäftsidee mussten die Unternehmerinnen auf Grund jahrelanger Agenturerfahrung nicht wirklich entwickeln oder ausfeilen, sie stand von Beginn an fest. Mit diesem Ziel vor Augen wurden zunächst Konzept und Businessplan entwickelt. „Natürlich mussten wir in diesem Zusammenhang einige Dinge neu überdenken, offene Fragen klären und uns mit wichtigen Faktoren wie Wettbewerbssituation, Anlaufkosten oder Zukunftsprognosen ausführlich befassen. Aber nur so konnten wir am Ende eine stimmige und vor allem realistische Einschätzung über unser Gründungsvorhaben gewinnen“, erinnert sich Olivia Fischer. Vor allem der Businessplan habe Klarheit geschaffen und diene bis heute als wichtiges Kontrollinstrument.

Gute Beratung und Betreuung
Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit bekamen die angehenden Jungunternehmerinnen vor allem vom Startercenter Mülheim: „Dort wurden wir ausführlich beraten, auf wichtige und notwendige Dinge hingewiesen und auch kritisch hinterfragt. Die Beratung und Betreuung gab uns ein Gefühl der Sicherheit, alles durchdacht zu haben und richtig zu machen. Auch jetzt stehen wir noch im engen Kontakt und können uns in der Nachgründungsphase auch jederzeit auf die Unterstützung verlassen.“
Dass mit der Gründung eines eigenen Unternehmens auch ein gewisses Risiko verbunden war, dessen waren sich Agnes Wagner rund Olivia Fischer durchaus bewusst – geschreckt hat es die beiden engagierten Werbefachfrauen jedoch nicht. „Natürlich gab es Momente von generellem Zweifel. Doch wir haben unser Ziel nie aus den Augen verloren und fest an den Erfolg unserer Gründung und das perfekte Zusammenspiel unseres Teams geglaubt“, unterstreicht das Duo. Und: „Einen Plan B gab es für uns nicht.“ Der Erfolg gibt den beiden Unternehmerinnen Recht. Schon nach kurzer Zeit nahm ein fester Kundenstamm den umfangreichen Service der „A + O Kommunikationsagentur“ in Anspruch – auch dank bereits bestehender Kontakte und ausführlichen Networkings.
Kein Wunder also, dass Agnes Wagner und Olivia Fischer ihre Entscheidung nie bereut haben. „Wir sind froh diesen Schritt so gegangen zu sein. Vor allem die Entscheidung ein Büro im Haus der Wirtschaft zu beziehen war goldrichtig, da hier der Netzwerkgedanke nicht nur reine Theorie ist, sondern tatsächlich und merkbar gelebt wird.“ Ihrer beruflichen Zukunft sehen die Werbe- und PR-Strateginnen darum optimistisch entgegen: Räumlich in einem schicken Büro-Komplex an der Ruhrbania-Promenade mit einem zufriedenen Kundenstamm aus den unterschiedlichsten Branchen, damit wir weiterhin kreativ gefordert bleiben, und einem harmonischen und gut gelauntem Team und einigen Azubis“, sagen die beiden lächelnd.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/unser_eigenes_ding_235.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>235</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:27:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>MPdrei-Player zählen, Lippenstift vermarkten: Der Weg in die Unternehmensberatung</title>
		<description><![CDATA[Wie viele MP3-Player gibt es in Deutschland? Wer sich bei der Boston Consulting Group (BCG) um einen Job als Unternehmensberater bewirbt, muss mit ungewöhnlichen Fragen jenseits des Lebenslaufs rechnen.]]></description>
		<text><![CDATA[„Im persönlichen Gespräch wollen wir feststellen, ob der Bewerber ein Problem logisch angeht und die richtigen Fragen stellt. Es geht weniger um Fachwissen oder die korrekte Lösung, sondern um analytisches, aber auch kreatives Vorgehen“, sagt Christian Greiser, der für das Recruiting verantwortliche Geschäftsführer bei BCG.

Doch welche Voraussetzungen qualifi zieren eigentlich für den Beraterberuf? Klar, sehr gute Noten sind wichtig, ebenso wie erste Auslands- und Praxiserfahrung. „Von unseren künftigen Beratern erwarten wir aber auch den berühmten Blick über den Tellerrand – egal, ob sie in den Semesterferien Schulkinder in Guatemala unterrichten oder für ihre Handballmannschaft in der Regionalliga Tore schießen“, sagt Christian Greiser. Die Fachrichtung spielt dagegen keine Rolle – nur die Hälfte der BCG-Berater sind Wirtschaftswissenschaftler. „Wir suchen Biochemiker ebenso wie Geologen oder Elektrotechniker“, erläutert Greiser, der selbst Maschinenbau studiert hat. Wichtig ist zudem die Freude an der engen Zusammenarbeit mit Kollegen – schließlich bearbeiten die BCG-Berater ihre Projekte stets in Teams. Da sich ein Berater regelmäßig mit einem neuen Projekt, einem neuen Kunden, einer neuen Fragestellung beschäftigt, sollten Bewerber überdies neugierig auf immer neue Herausforderungen sein.
Am ersten Tag der Bewerbungsrunde führt der Bewerber zwei Gespräche; kommt er in die zweite Runde, sind es noch einmal vier. Im Mittelpunkt dieser Gespräche steht neben dem Lebenslauf und der Motivation des künftigen Consultants die Bearbeitung von Fallstudien. „Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen führen bei uns nicht Mitarbeiter einer Personalabteilung die Interviews, sondern Berater, also die künftigen Kollegen und Teamleiter des Bewerbers“, sagt Greiser. „Sie prüfen nicht nur die analytischen und kommunikativen Fähigkeiten ihres Gesprächspartners, sondern überlegen auch, ob sie ihn gern in ihren Teams hätten und ihn mit zum Kunden nehmen würden.“ Auch die soziale Kompetenz des Bewerbers zählt.„Da fragen wir auch mal die Rezeptionistin nach ihrem spontanen Eindruck“, ergänzt Greiser.

Beratung als Berufsstart
Cornelia Hauth hat den Interviewmarathon erst vor wenigen Monaten durchlaufen. Während ihres Studiums lernte die Ingenieurin BCG bei einem Workshop kennen und entschied sich daraufhin für einen Berufsstart in der Beratung. „Schon während des Workshops haben mir die BCG-Berater Tipps gegeben, worauf ich in den Vorstellungsgesprächen achten sollte. Vorbereitet habe ich mich dann mit Büchern, die sich speziell mit dem Einstieg in Unternehmensberatungen befassen. Außerdem habe ich das aktuelle Wirtschaftsgeschehen in den Medien besonders aufmerksam verfolgt“, berichtet sie. „Nach den ersten beiden Interviews haben mich meine zwei Gesprächspartner kontaktiert, um mir Feedback zu geben – das fand ich sehr hilfreich.“

Erste Berufserfahrung
Als Ingenieurin nahm Hauth in ihren ersten zwei Wochen bei BCG zunächst an
einem Mini-MBA speziell für Absolventen wirtschaftsferner Studienfächer teil, jetzt steht das erste Projekt an: Gemeinsam mit ihrem Team soll sie die Entwicklungsabteilung eines Industrieunternehmens neu aufstellen. Hauth soll in ihren ersten Wochen als Beraterin analysieren, wie Wettbewerber des Kunden ihre Entwicklungsabteilungen aufgestellt haben. Drei Tage lang arbeitet sie sich vom Büro aus in das Projekt ein – und dann wird es ernst: Der erste Termin beim Kunden steht ins Haus.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mpdrei-player_zaehlen_lippenstift_vermarkten_der_weg_in_die_unternehmensberatung_234.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>234</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:17:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Pecunia olet</title>
		<description><![CDATA[Renditen und Zinsen jenseits der acht Prozent, Geldanlagen nur um des Geldverdienens willen ohne Rücksicht auf Sinn oder gar ethische Vertretbarkeit – in der Finanzwelt sind diese Grundsätze so selbstverständlich, dass sie von kaum jemandem hinterfragt werden. Lediglich ein paar „weltfremde Spinner“, so hat es den Anschein, versuchen mit ihrem Geld Projekte zu fi nanzieren, von denen sie auch selbst überzeugt sind.]]></description>
		<text><![CDATA[So erweckt es zumindest nach außen den Eindruck. Wer sich jedoch näher auseinandersetzt mit der Nische derjenigen, die am Kapitalmarkt nachhaltig, ökologisch und sozial verantwortungsvoll agieren, muss schnell feststellen, dass dieses Marktsegment von Jahr zu Jahr wächst.

Hier tummeln sich zwar noch wenige Banken, die allerdings sind so erfolgreich, dass die Annahme, es handle sich um weltfremde Idealisten, völlig haltlos erscheint. So konnte die GLS, die Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken, im vergangenen Jahr einen Zuwachs der Bilanzsumme von gut 20 Prozent verzeichnen – in diesem Marktsegment kein Einzelfall: Die Steyler Bank, eine Gründung der Steyler Missionare aus Sankt Augustin, verzeichnete ein Wachstum der Bilanzsumme um knapp elf Prozent, die Bilanzsumme der Nürnberger Umweltbank stieg um beachtliche 26,5 Prozent.
Auch Laura Schindler, angehende Vermögensberaterin bei der GLS mit Hauptsitz in Bochum, bestätigt diese Entwicklung. Im Moment, so erklärt die 33-Jährige, die in ihrem Trainee-Programm gerade Station in der Kundenbetreuung macht, „rufen viele Kunden von der Postbank an, die nach der Übernahme durch die Deutsche Bank das Kreditinstitut wechseln wollen.“ Und das, obwohl die GLS ihren Kunden zumindest im Pekuniären keine so guten Bedingungen bieten kann wie andere Geschäftsbanken. Das Girokonto gibt es nicht kostenlos und in der Regel liegen Verzinsungen und Renditen für Einlagen um einige Prozentpunkte unter denen der nicht nachhaltig arbeitenden Konkurrenz.

Skandale im Kreditwesen
Dass die Kunden dennoch in stärkerem Maße auf das Geschäftgebaren ihrer Bank Wert legen, führt die studierte Betriebswirtin auf die aktuellen Verwerfungen und Skandale im Kreditwesen zurück. Aufgeschreckt durch die Immobilienkrise in den USA, durch Entlassung zahlreicher Mitarbeiter bei den Großbanken trotz einmaliger Gewinne, würden sich immer mehr Menschen eine Bank wünschen, die nicht alles der Rendite unterordnet. „Statt der höheren Zinsen“, so Schindler, „bieten wir unseren Kunden einen doppelten Wert: die – zwar etwas niedrigeren – fi nanziellen Erträge und das Bewusstsein, mit dem Geld etwas Sinnvolles zu unterstützen, oder zumindest keine Projekte zu fördern, die der Kunden mit seinem Geld nicht fi nanzieren will.“

Hervorgegangen ist die GLS aus der Initiatvie des Bochumer Rechtsanwalts und Antroposophen Wilhelm Ernst Barkhoff. 1961 entstand die Gemeinnützige Treuhandstelle, Vorläuferin der heutigen GLS Treuhand e.V., 1974 kam dann die GLS Bank hinzu. Seither kann die Bank auf eine kontinuierliche Entwicklung zurückblicken. Wurden in den Anfangsjahren in erster Linie Waldorfschulen, Demeter-Höfe und Wohnprojekte fi nanziert, so wurde das Portfolio mit der Zeit deutlich erweitert.

Grundsätze der Arbeit werden geachtet
Heute braucht die GLS selbst den Vergleich mit einer „normalen“ Geschäftsbank nicht mehr zu fürchten. So liegt sie mit ihrer Bilanzsumme von 795 Millionen Euro mit knapp 200 Mitarbeitern nicht weit entfernt von der Volksbank Bochum mit 212 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 850 Millionen Euro.
Dennoch sollen die Grundsätze der Arbeit auf keinen Fall verloren gehen. „Noch immer“, so Schindler, „wird jedes Investment genau geprüft.“ Alle drei Monate tagt der Anlageausschuss, in dem entschieden wird, welche Projekte fi nanziert werden sollen. Ausgeschlossen sind von vornherein zahlreiche Wirtschaftsbereiche wie Atomenergie, Embryonenforschung, Grüne Gentechnik oder Rüstung, aber auch Unternehmen, die Arbeitnehmer- und Menschenrechte missachten, auf Kinderarbeit zurückgreifen oder Tierversuche durchführen. Ganz oben stehen dagegen Projekte aus dem kulturellen Bereich, freie Schulen, ökologische Landwirtschaft und regenerative Energien. „Zudem“, so gibt Schindler zu bedenken, „legen wir über jeden einzelnen Kredit Rechenschaft ab – unsere Kunden und Mitglieder können jederzeit einsehen, in welchen Projekten ihre Einlagen investiert werden.“ Aber die Transparenz geht noch weiter. Für jedes einzelne Guthaben können die Bankkunden Präferenzen angeben, in welchem Bereich das Geld verwendet werden soll, um über Kreditfi nanzierung neue Projekte zu ermöglichen.

Laura Schindler berichtet
Dass Laura Schindler bei der GLS gelandet ist, wirkt ausgesprochen konsequent. Ihre Abiturprüfung hat die Beraterin an einer Waldorf-Schule in Bochum abgelegt, die Nähe zu ihrem jetzigen Arbeitgeber liegt auf die Hand, fi nanziert doch die GLS zahlreiche Reformschulen in Deutschland. „Nach dem Abitur habe ich dann ganz normal Betriebswirtschaft studiert, International Business in Amsterdam.“ Ein notwendiges Praktikum absolvierte sie bei der Triodos-Bank in der Nähe von Utrecht. Dort erhielt Schindler erste Einblicke in die Arbeit bei einem nachhaltig arbeitenden Kreditinstitut, hat doch die Triodos-Bank ähnliche Ansprüche wie ihr jetziger Arbeitgeber.

Am Anfang stand die Pressestelle
Nach dieser Erfahrung war für Schindler recht schnell klar, dass sie sich bei der GLS bewerben würde, zumal die Bank mit einem Arbeitsplatz in ihrer Heimatstadt Bochum lockte. Bereits vor drei Jahren feierte die Absolventin ihren Einstieg, allerdings zunächst in der Pressestelle. „Nach einiger Zeit wollte ich ein bisschen tiefer in die Bankgeschäfte einsteigen und entschied mich für ein Trainee-Programm zur Vermögensberaterin.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/pecunia_olet_233.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>233</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:11:44</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Strom aus Sonnenlicht: Daniel Hahn arbeitet daran, dass aus Sonnenlicht effizient Strom erzeugt wird.</title>
		<description><![CDATA[Spannend sei es, erzählt Daniel Hahn, Strom zu erzeugen, ohne mechanische Bewegungen, Krach und Abgase. Mit dieser Einstellung hat der heutige Ingenieur für Elektrotechnik bereits im August 2003 Kontakt mit der Phoenix Solar AG geknüpft: Während des von der Fachhochschule Schmalkalden vorgeschriebenen Praxissemesters war Daniel Hahn vor allem damit befasst, Ertragsdaten von Photovoltaik (PV)-Anlagen in Deutschland zu erfassen und auszuwerten. „Aber auch bei der Auslegung von Dachplanungen war ich bereits eingesetzt“, erinnert sich der Jungingenieur.]]></description>
		<text><![CDATA[Um die ideale Sonneneinstrahlung einzufangen, sollten Solaranlagen in unseren Breitengraden idealerweise um 30 Grad aus der Waagerechten geneigt sein und selbstverständlich nach Süden weisen. „Bei Schrägdächern passt die Neigung meist schon, aber unter Umständen lohnt es sich auch hier, die Module aufzuständern, weil sie bei richtigem Winkel erheblich mehr Strom erzeugen können.“

Praktische Erfahrungen
Aber nicht nur am grünen Tisch war Hahn damals unterwegs. Beim Aufbau einer Anlage arbeitete er als Assistent des Bauleiters. „So konnte ich wirklich nachvollziehen, welche Herausforderungen beim Bau einer solchen Anlage auftreten können.“ Dass ihm diese Tätigkeiten während des Praxissemesters weitere Türen öffnen würden, zeigte sich bereits Anfang 2004. Das von der FH vorgeschriebene Praktikum hatte Hahn absolviert, aber in den folgenden Semesterferien konnte der Student weitere zwei Monate bei Phoenix arbeiten.
Sein Arbeitgeber, die Aktiengesellschaft Phoenix Solar, wurde 1999 gegründet und ist aus der Solarinitiative des Bundes der Energieverbraucher hervorgegangen. Heute hat Phoenix Solar mehr als 200 Mitarbeiter und bedient Märkte in ganz Europa. Zu den Schwerpunkten gehören hier vor allem Italien, Spanien und Griechenland, in denen das Unternehmen jeweils mit einer Tochtergesellschaft vertreten ist. Aber auch Übersee rückt mehr und mehr in den Blick. So baute das Unternehmen Ende 2006 die Tochter Phoenix Solar Pte Ltd. mit Sitz in Singapur auf, die Asien und den pazifischen Raum abdeckt. Rund 150 Mitarbeiter sorgten 2007 für einen Umsatz von rund 260 Millionen Euro. Seit Juli 2008 ist das Unternehmen auch auf dem australischen Kontinent mit einer Tochtergesellschaft in Adelaide vertreten.
An der Erschließung des spanischen Marktes war Daniel Hahn von Anfang an mit beteiligt. Als er Anfang 2005 Themen für seine Diplomarbeit suchte, erinnerte er sich an das Photovoltaik-Unternehmen und seinen Chef während des Praxissemesters. „Mein damaliger Chef konnte mir auch direkt ein Thema vorschlagen: Ich sollte herausfinden, wie große Photovoltaikanlagen im Megawatt-Bereich in Spanien am effizientesten errichtet werden könnten“, beschreibt Hahn den Schwerpunkt seiner Diplomarbeit. Dabei ging es nicht nur um technische Details wie die optimale Neigung der Solarmodule unter südlich spanischer Sonne. Auch die rechtlichen und politischen Voraussetzungen waren Teil der Arbeit. Da Solaranlagen, die zur Stromerzeugung eingesetzt werden, Gleichstrom produzieren, muss dieser vor der Einspeisung in das öffentliche Netz in Wechselstrom umgewandelt werden. Dies geschieht im angeschlossenen Wechselrichter., der aber nicht überhitzen darf, soll er seine Arbeit zuverlässig verrichten. „In Spanien müssen wir schon mit Lufttemperaturen von mehr als 40 Grad rechnen“, so Hahn. Nach einigem Überlegen kam der Ingenieur auf den Gedanken, zur Kühlung einen Erdwärmetauscher einzusetzen. Das Gerät wird an das Gebäude angeschlossen, in dem die Wechselrichter aufgestellt sind. Durch ein unterirdisches Rohrsystem wird warme Luft angesaugt. Auf dem Weg durch die Rohre kühlt die Luft soweit ab, dass die Wechselrichter ausreichend gekühlt werden können.

Junge Ingenieure sind gefragt
Besonders erfreut ist Hahn darüber, dass just diese Konstruktion nun an einer Anlage in Spanien aufgebaut wurde und zu Testzwecken läuft. „In dieser jungen Branche ist viel zu tun, so dass junge Ingenieure wie ich tatsächlich etwas bewegen können.“ Nach seiner Diplomarbeit nahm er bei Phoenix eine Stelle an, wechselte aber von der Kraftwerksabteilung in Ulm zur Zentrale im bayerischen Sulzemoos. Dort betreute Hahn in der Abteilung Technik zunächst die Wechselrichter und konnte in Zusammenarbeit mit wichtigen Zulieferern einige Veränderungen an den Geräten initiieren, die bei einer Solaranlage erhebliche Kosteneinsparungen brachten. So können an den weiter entwickelten Wechselrichtern höhere Spannungen angelegt und damit mehr Solarmodule in Reihe an ein Gerät angeschlossen werden.
Anfang 2008 wechselte Hahn schließlich in die Projektentwicklung. Dort ist er für die technische Seite bei der Akquise neuer PV-Großanlagen zuständig, prüft mögliche Flächen, erstellt erste Planungen, Kostenschätzungen sowie Ertragssimulationen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Er entwickelt somit große Solarkraftwerke bis zur Baureife.

Marktführer Phoenix Solar
Die Solarmodule selbst kommen nicht von seinem Arbeitgeber. „Wir kaufen bei führenden Herstellern der Branche die Produkte ein und erarbeiten als Systemintegrator Konzepte, um unseren Kunden eine kostenoptimierte Lösung anbieten zu können“, so Hahn. In der Entwicklung und im Bau von Solar-Kraftwerken bis in die Multimegawattklasse ist das Unternehmen einer der Marktführer.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/strom_aus_sonnenlicht_daniel_hahn_arbeitet_daran_dass_aus_sonnenlicht_effizient_strom_erzeugt_wird_232.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>232</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:06:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gegen den Wind</title>
		<description><![CDATA[Sechs Teams, vier Staaten, jede Menge flaches Land und eine Handvoll frischen Seewinds: Als am 22. August an der niederländischen Küste in der Nähe der Kleinstadt Den Helder sechs eigenartige Gefährte auf die Straße geschoben wurden, ging es nicht darum, fahrbare Ventilatoren für den nächsten, zur Abwechslung mal wieder heißen Sommer der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.]]></description>
		<text><![CDATA[In der niederländischen Provinz Nordholland trafen sich Ingenieure, Studenten und Professoren, um mit ihren eigentümlichen Vehikeln zu einem Rennen windbetriebener Fahrzeuge anzutreten. Die Aufgabe: Beim „Aeolus Race“, benannt nach Aiolos, dem griechischen Gott des Windes, mussten die Fahrzeuge auf einer drei Kilometer langen Strecke direkt gegen den Wind fahren. Die Fahrrädern ähnlichen Vehikel machen sich den für Radfahrer normalerweise störenden Gegenwind zunutze und wandeln diesen über drehende Rotoren in Antriebskraft um. Soweit die Theorie. Es waren weder Motoren noch geladene Batterien, Pedalen oder sonstige Hilfsmittel erlaubt. Ganz vorne dabei waren Studenten aus Stuttgart. Schon bei den Vorläufen zählte das Stuttgarter Ventomobil, das leichteste und effizienteste Fahrzeug unter den Wettbewerbern, als Favorit für die Rennen auf dem drei Kilometer langen Kurs. Neben dem Rennen konnte das Rad aber auch in den Kategorien innovatives Design und Öffentlichkeitsarbeit punkten.
„Das ist eine tolle Belohnung für unsere intensive Berechnungs- und Konstruktionsarbeit der letzten Monate“, freut sich Pilot Alexander Miller, der an der Uni Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik studiert. Gemeinsam mit etwa 20 Kommilitonen aus dem „InVentus-Teams“ hat er das Fahrzeug entwickelt und konstruiert. Die Antriebswelle und das Rotorblatt des dreirädrigen Windfahrzeugs haben die Studierenden im Faserverbundtechnikum der Universität Stuttgart in Leichtbauweise hergestellt. Ein in mehrere Richtungen ansteuerbarer, zwei Meter großer Rotor wandelt, durch eine Kettenschaltung auf die Achse übersetzt, den Wind in Bewegung um.
Matthias Schubert, Chief Technical Officer des Hauptsponsors Repower, lobt die gelungene Integration dieses Projekts in die Lehre des Stiftungslehrstuhls: „Die Begeisterung für erneuerbare Energien und innovative Lösungen, die dieses Projekt geradezu beispielhaft belegt, kann der Industrie bei der Entwicklung neuer Technologien als Richtschnur dienen.“
Professor Martin Kühn, Inhaber des Stiftungslehrstuhls Windenergie der Universität Stuttgart und Mentor des InVentus- Teams, freut sich über seine erfolgreichen Studenten und wertet deren Arbeit als „hervorragende Erfahrung für die Berufspraxis“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/gegen_den_wind_231.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>231</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:00:56</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Dynamische Entwicklung</title>
		<description><![CDATA[Junge, technologisch orientierte Unternehmen mit ausgezeichneten Aufstiegschancen – trotz Rezessionsgefahr und Bankenkrise.]]></description>
		<text><![CDATA[Dreißig Unternehmen, von denen der größte Teil mittelbar oder unmittelbar im Bereich erneuerbare Energien tätig ist, dazu ein paar Maschinenbauunternehmen vor allem aus der Medizintechnik und schließlich eine Handvoll Telekommunikationsanbieter – die Gemeinsamkeiten dieser so verschiedenen Unternehmen beschränken sich nicht nur darauf, dass sie den TecDAX, den Index der 30 größten Technologiewerte bilden. Sie sind allesamt Unternehmen, die kleiner sind als die im großen Bruder DAX gelisteten Firmen, die meisten sind jünger und vielen von ihnen trauen Analysten ein gehöriges Wachstum zu.

Hervorgegangen ist der TecDAX aus dem so genannten Neuen Markt und dessen Index, dem Nemax, der in den 90er Jahren für Furore gesorgt hat. Angeregt durch den seit 1971 an der New Yorker Wall Street geführten Nasdaq wollten auch die Frankfurter Börsianer eine Handelsplattform bieten, auf der nicht auf dem eigentlichen Börsenparkett gehandelt wurde, sondern auf elektronischem Wege. Zudem, so der erklärte Wille, sollten junge, weniger finanzkräftige Unternehmen auf diesem Handelsplatz die Möglichkeit haben, ihr Kapital durch Aktienausgabe zu erhöhen.
In den ersten Jahren ging das Konzept erstaunlich gut auf: Im Dezember 1997 standen die Werte der Unternehmen, die später den Index Nemax 50 bildeten, bei 1000 Punkten, im März 2000 waren es 9666 Punkte. In der Zwischenzeit hatten zahlreiche Anleger – darunter auch in Deutschland viele Durchschnittsverdiener – die Börse als vermeintlichen Goldesel für sich entdeckt. Kurz nach dem Börsengang der Telekom mit ihrer „T-Aktie“ 1996 war Aktienbesitz in aller Munde. Auf der anderen Seite traten an verschiedensten Stellen Anlegeberater und selbst ernannte „Börsengurus“ auf, die oft in eigenem Interesse über die Presse in der Regel ungeprüfte Finanztipps gaben. In dieser Stimmung wurden die vollmundigen Versprechen einiger junger Medien- und Internetdienstleister für voll genommen, nach wenigen Jahren zeigten sich jedoch die ersten Risse im Gebälk. EM.TV, ein Unternehmen, das mit TV-Rechten handelte, ist da nur das herausragendste Beispiel. Die Gesellschaft, gegründet von Thomas Haffa, wird 1997 im Nemax gelistet, der Ausgabepreis liegt bei 35 Cent, bis Ende 2003 steigt er auf 120 Euro. Dazwischen liegen Monate der Selbstüberschätzung, der Manipulation und des Betrugs. Nachdem die Umsätze des Unternehmens in den ersten Monaten nach dem Börsengang rasant gestiegen sind, werden für TV-Rechte zum Teil deutlich überhöhte Preise gezahlt. Wenig später begannen Vorstände – allen voran Thomas Haffa –, Gewinnwarnungen auszugeben.

Falsche Halbjahreszahlen
Im Dezember 2000 verkündet der Vorstandsvorsitzende Haffa, für das laufende Geschäftsjahr werde nur noch ein Gewinn von 50 Millionen Euro erwartet – gegenüber 600 Millionen, von denen noch im August die Rede war. Der Kurs stürzt ab und die Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungsverfahren gegen Thomas Haffa und seinen Bruder Florian ein, der im Unternehmen als Finanzvorstand fungiert. Knapp ein Jahr später eröffnet die Staatsanwaltschaft das Verfahren mit dem Vorwurf, sie hätten im August 2000 bewusst falsche Halbjahreszahlen veröffentlicht.

Seriös: Der TecDAX
Ähnliche Fälle häuften sich: So warben Unternehmen mit fingierten Umsätzen um Vertrauen auf dem Aktienmarkt, andere hatten das durch den Börsengang erhaltene Kapital überstürzt in Unternehmensankäufe investiert und konnten die ersten Zeichen der Krise nicht kompensieren, als der Aktienindex zu sinken begann, weil ihnen liquide Mittel fehlten. Der heutige TecDAX nimmt sich gegenüber dem schmuddeligen Vorfahren fast kleinbürgerlich. Zwar verzeichnen auch hier einzelne Werte deutliche Kurszuwächse, aber Explosionen wie vor einigen Jahren bleiben aus. Zudem steht bei den meisten Unternehmen dem Kurswert auch ein tatsächlicher Wert in Anlagen und Produktionsstätten gegenüber, die Zahl der börsennotierten Internet- und Mediendienstleister ist erheblich geringer als vor zehn Jahren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/dynamische_entwicklung_230.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>230</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:57:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Summer Sessions in den USA: Semesterferien sinnvoll nutzen</title>
		<description><![CDATA[Neben der „klassischen“ Möglichkeit eines Auslandssemesters während des Studiums in Deutschland erfreut sich seit einigen Jahren eine weitere Form des Auslandsstudiums wachsender Beliebtheit – die Teilnahme an einer so genannten Summer Session.]]></description>
		<text><![CDATA[Summer Sessions stellen eine besondere Studienform dar, die von einer ganzen Reihe nordamerikanischer Universitäten in den Semesterferien in der Zeit zwischen Mai und September angeboten wird. Es handelt sich dabei um komprimierte Semester von meist fünf oder sechs Wochen Dauer, in deren Verlauf die Teilnehmer zumeist zwei oder maximal drei Kurse aus dem Lehrangebot der Universität belegen.
Der Umfang des Studienangebots der Summer Sessions unterscheidet sich insofern vom regulären Studienangebot der Hochschulen, als natürlich jeden Sommer nur eine gewisse Auswahl aus dem enormen Kursangebot der Universitäten angeboten werden kann. Dennoch übersteigt die Anzahl der angebotenen Kurse – in der Regel kann in jedem Sommer aus einem Katalog von 300-500 Kursen aus nahezu allen denkbaren Fachbereichen ausgewählt werden – das für deutsche Studenten Gewohnte bei Weitem.
Inhalte und Stoffmenge der Kurse sind in der Regel im Sommer identisch mit denen während des übrigen akademischen Jahres, die Intensität und Wochenstundenzahl ist aufgrund der kürzeren Dauer der Summer Sessions jedoch um einiges höher. Zudem werden während des Sommers ganz normale universitäre „Credits“ erworben, so dass es nach vorheriger Absprache mit den deutschen Professoren und Prüfungsämtern für deutsche Studenten meistens möglich ist, sich die belegten Kurse für das Studium an der Heimatuniversität anrechnen zu lassen.

Welche Universitäten bieten Summer Sessions an?
In Deutschland besonders bekannt sind die Summer Sessions der Boston University und der Universitäten des äußerst renommierten „University of California (UC)“ Verbundes wie zum Beispiel der UC Berkeley und der UCLA. Doch auch andere Universitäten wie beispielsweise die sehr international ausgerichtete Hawaii Pacific University in Honolulu, die Boston University oder die traditionsreiche Saint Mary's University in Halifax an der kanadischen Ostküste bieten im Sommer eine umfangreiche Palette von Kursen aus den verschiedensten Fachbereichen an.

Wer kann an einer Summer Session teilnehmen?
Die Teilnehmer der Summer Sessions setzen sich in der Regel aus einheimischen Studenten der jeweils anbietenden Universität, einheimischen Studenten von anderen amerikanischen Universitäten sowie internationalen Studenten und Abiturienten zusammen.

Bewerbungsvoraussetzungen
Anders als während des übrigen akademischen Jahres gilt in Bezug auf die Summer Sessions an den meisten nordamerikanischen Universitäten eine so genannte „Open Enrollment Policy“. Diese besagt, dass jeder Bewerber, der einige wenige Grundvoraussetzungen (Abitur/Fachabitur, Englischkenntnisse) erfüllt, an den Summer Sessions teilnehmen darf. Eine ansonsten in den USA sehr übliche Auswahl nach Abiturnote bzw. Noten aus dem Studium oder gar ein umfangreiches Auswahlverfahren mit Motivations- und Referenzschreiben nfindet hingegen nicht statt.
Dadurch bieten die Summer Sessions gerade an den besonders renommierten Universitäten eine fast einmalige Chance, das dortige Campusleben kennen zulernen und von der exzellenten Qualität der Lehre zu profitieren.

Semesterferien sinnvoll nutzen
Reizvoll sind die Summer Sessions für deutsche Studenten unter anderem auch deshalb, weil sie zumeist in den Zeitraum der deutschen Sommersemesterferien fallen und ihnen somit die Möglichkeit eröffnen, im Ausland zu studieren, ohne auch nur eine einzige Veranstaltung an der Heimatuniversität in Deutschland zu verpassen. Diese sinnvolle Nutzung der Semesterferien für die persönliche und fachliche Weiterbildung ist ein Aspekt, der auch auf die meisten potentiellen Arbeitgeber sehr positiv wirkt, da diese das dabei gezeigte hohe Maß an Eigeninitiative in der Regel sehr schätzen.
Als offizieller Repräsentant der genannten Universitäten und ihrer Summer Session-Programme ist College-Contact.com dafür zuständig, Interessenten kostenlos zu beraten und bei der Bewerbung zu unterstützen. Zudem steht College-Contact.com für alle Fragen rund um das Thema Studieren im Ausland zur Verfügung.



Kontakt

College-Contact.com
Alexandra Michel

Telefon: 0251 - 762 5781

E-Mail: summersessions@collegecontact.com
Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/summer_sessions_in_den_usa_semesterferien_sinnvoll_nutzen_218.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>218</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:52:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Von Entscheidungen und Hindernissen: Der Weg zur niederländischen Studentin</title>
		<description><![CDATA[Anna Gallinat ist Abiturientin am Pascal-Gymnasium in Münster. In wenigen Wochen wird die 18-Jährige ihr Abitur in der Tasche haben. Und was dann? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Schülerin bereits seit dem vergangenen Schuljahr, jetzt ist die Entscheidung gefallen: Anna wird künftig die Universität Twente im niederländischen Enschede besuchen.]]></description>
		<text><![CDATA[Entscheidungen zu treffen fiel mir immer schwer. Besonders, wenn es um so etwas Wichtiges wie meine Zukunft geht. Deshalb machte ich es mir auch nicht gerade leicht ein Lösung zu finden. Ideen für meine berufliche Zukunft hatte ich viele, doch die wirklich „Zündende“ fehlte. Eine Ausbildung zur Logopädin, eine duales Studium der Medienwirtschaft oder doch erst ein freiwilliges soziales Jahr? Über ein Psychologiestudium hatte ich mich auch schon informiert, aber aufgrund des hohen Numerus Clausus in Deutschland als unrealistisch ad acta gelegt. Als ich allerdings von den (fast) zulassungsfreien Studiengängen in den Niederlanden las, war ich begeistert.

Uni Twente bietet gute Lernbedingungen
Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf ging, war: „Wow, das ist es!“, obwohl ich vorher nie über ein Auslandsstudium ernsthaft nachgedacht hatte. Ich machte mich im Internet über Zulassung, Kosten und Möglichkeiten schlau. Vor allem die Universiteit Twente hatte es mir angetan. Die Campus-Uni bietet den Studenten beste Lernbedingungen. Enschede liegt direkt an der deutschen Grenze und ist von meiner Heimatstadt Münster sehr gut mit dem Zug zu erreichen. Obwohl es mir früher egal gewesen war, wo ich zum Studieren lande, wollte ich plötzlich in der Nähe meiner Heimat bleiben. Warum? Nun, ganz einfach: Wenn es schon ein komplett anderes Land sein musste, dann aber bitte mit der Möglichkeit, schnell und einfach nach Deutschland zurückkehren zu können.
Je mehr ich mich über das Studium, die Stadt und das Land informierte, desto besser gefiel es mir. Bei einem Tag der offenen Tür der Universiteit Twente für deutsche Schüler hatte ich die Möglichkeit, sie mir näher anzuschauen. Ein Vortrag über die Uni und das Psychologiestudium sowie eine Campustour überzeugten mich zum Schluss voll und ganz und ich war mir sicher: „Hier will ich studieren!“
Jetzt blieben nur zwei Hindernisse: Erstens die Studiengebühren. Die betragen im Jahr rund 1500 Euro. Dieses Geld investieren die niederländischen Unis direkt in die Lehre. Somit kommt es den Studierenden wieder zugute. Zur Finanzierung der Studiengebühren wird für mich wahrscheinlich ein Kredit die einzige Möglichkeit bleiben, dennoch bin ich sicher, dass das Geld gut investiert sein wird.

Intensivsprachkurs für deutsche Erstsemester
Die zweite Hürde ist für mich die Sprache. Ich hatte nie Niederländischunterricht, daher ist es natürlich verständlich, dass mir dieses Thema große Sorgen macht. Aber auch hier ist die Universiteit Twente gut vorbereitet: Für die deutschen Erstsemester wird ein Intensivsprachkurs über vier Wochen angeboten, der die Grundlagen der niederländischen Sprache vermittelt. Rund 100 Deutsche können jedes Jahr am „SummerCampus“ teilnehmen. Am Ende der Kurses wartet eine Prüfung, die alle Deutschen bestehen müssen, um ausreichende Sprachkenntnisse vorzuweisen. Der „SummerCampus“ ist zudem natürlich eine klasse Möglichkeit neue Leute aller Studienrichtungen kennen zu lernen. Der Nachteil ist der hohe Preis von circa 1200 Euro inklusive Unterkunft auf dem Campus und Verpflegung. Neben den sozialen Kontakten, die man während des Kurses knüpfen kann, ist es natürlich ein Riesenvorteil direkt in Enschede zu wohnen. So lernt man nicht nur die Sprache schneller, sondern auch gleichzeitig den Lebensstil eines „echten“ Studenten kennen. Eine Alternative wäre allein ein kostengünstigerer Volkshochschulkurs.

Der erste Impuls zählt
Ich glaube, dass mein erster Impuls maßgeblich war, denn trotz vieler Bedenken und Zweifel, denke ich, dass meine Zeit in Enschede eine tolle Erfahrung wird. Ein Studium im Ausland – daran habe ich früher nicht mal im Traum gedacht. Jetzt wird es Realität.



Informationen über das Studium in den Niederlanden

Wer sich ernsthaft für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.

In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.

Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.

Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.


Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.stuyin.nl Informationen über Studienmöglichkeiten sowie über das Land selbst. Die Seite ist in englischer Sprache verfasst.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/von_entscheidungen_und_hindernissen_der_weg_zur_niederlaendischen_studentin_217.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Anna Gallinat</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>217</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:46:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Austauschsemester in den Niederlanden: Oranje-Fan von Kindesbeinen an</title>
		<description><![CDATA[Zwei Semester lang studierte Sabine Koch an der Universiteit Leiden. Eine Entscheidung, die der heute 23-Jährigen zunächst nicht leicht fiel.]]></description>
		<text><![CDATA[„So, ab hier wird nur noch Niederländisch gesprochen.“ So lautete die väterliche Losung, wenn Sabine Koch mit ihren Eltern und Geschwistern im Nachbarland Urlaub machte. Damals hätte sich die 23-Jährige wohl noch nicht träumen lassen, dass sich die allgemeine familiäre Begeisterung für das Land der Tulpen und des Käses in ihren eigenen Zukunftsplänen niederschlagen sollte.
Nach dem Abitur entschloss sich Sabine, den Niederlanden auch von der wissenschaftlichen Seite zu Leibe zu rücken und schrieb sich an den Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster für den Magister- Studiengang Niederlande-Studien in Kombination mit den Nebenfächern Niederländische Philologie und Ethnologie ein. Seit Sommersemester 2004 widmet sich die Wahl-Münsteranerin nun viele Stunden des Tages Geschichte, Kultur und Sprache des westlichen Nachbarn – eine Entscheidung, die sie allen Unkenrufen zum Trotz nicht bereut. „Anfangs bin ich schon öfters gefragt worden, was ich mit meiner Fächerkombination später einmal berufl ich erreichen möchte“, gibt die Studentin im siebten Semester zu. Die Betreuung von niederländisch sprechenden Kunden in einem deutschen Konzern – oder umgekehrt – könne sie sich gut vorstellen, sagt Sabine dann. Inklusive Leben im Nachbarland. Bis dahin liegen aber noch einige Semester vor der jungen Frau.

Probe auf Zeit
Den Alltag in den Niederlanden hat Sabine Koch dennoch bereits erprobt. In Form eines Erasmus-Studienjahres verbrachte sie im vergangenen Jahr zwei Semester an der Universität in Leiden. Ein Schritt, der der 23-Jährigen zunächst nicht leicht fiel. „Ich hatte schon etwas Angst, den sprachlichen Voraussetzungen vielleicht nicht gewachsen zu sein oder keinen Anschluss zu finden. Auch der Gedanke, Familie und Freunde ein Jahr lang zurück lassen zu müssen, behagte ihr gar nicht.
„Am Institut haben mir aber viele gut zugeredet und mir immer wieder vor Augen geführt, dass ein Auslandssemester sowohl für mein Studium, aber auch für mich persönlich eine wichtige Chance sei“, beschreibt die Studentin die Wochen bis endlich die Entscheidung getroffen war.
Etwa 30 Prozent der rund 400 Studierenden des Münsteraner Fachbereichs entscheiden sich für ein oder zwei Austauschsemester in den Niederlanden oder im flämischen Teil Belgiens.

Viel Kontakt zu Einheimischen zahlt sich aus
Da das Niederländische Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität mit zahlreichen Unis in den Niederlanden kooperiert, konnte sich Sabine ihren Studienort schließlich aussuchen. Die Wahl fiel auf das beschauliche Leiden, da es „für mich eben so typisch holländisch ist“. Nach gut einem halben Jahr der Vorbereitungszeit ging es im März vergangenen Jahres schließlich ins Nachbarland. Dort hatte sich Sabine bewusst für ein Zimmer in einer WG mit Niederländern entschieden, um möglichst viel Kontakt zu Einheimischen zu bekommen. Aber auch die Erasmus-Betreuer der Universiteit Leiden sorgten dafür, dass sich die junge Frau in ihrer Heimat auf Zeit schnell wie zu Hause fühlte. Durch die regelmäßigen Familienurlaube in der Kindheit waren ihr Chocomel, Stroopwafels, Vla und Co. bereits bestens vertraut.
„Meine Sprachkenntnisse haben sich in den Monaten stark verbessert. Während mir das Lesen und Verstehen vorher schon recht leicht fiel, haben sich jetzt auch Rechtschreibung und Grammatik deutlich vorwärts entwickelt“, blickt die 23-Jährige zufrieden auf ihre akademischen Fortschritte. Und auch die vielen persönlichen Begegnungen und Erfahrungen lässt sie gerne Revue passieren.

Zurück in der Heimat
Seit August vergangenen Jahres ist Sabine Koch zurück in Münster. An ihre Zeit in Leiden erinnert sie sich fast täglich. Als Mitglied der Fachschaft des Instituts für Niederlandestudien rät sie Kommilitonen heute jederzeit zum Austauschsemester in den Niederlanden. „Ich würde das sofort wieder machen.“



Kontakt Leiden Universität

Postadresse: Leiden University | P.O. Box 9500
2300 RA Leiden | The Netherlands

Besucheradresse: Rapenburg 70 | 2311 EZ Leiden

Telefon: +31 (0)71 527 27 27
E-Mail: S.A.Dehue@IO.LeidenUniv.nl
Internet: www.leiden.edu

Besucherzentrum Leiden: www.visitors.leidenuniv.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/austauschsemester_in_den_niederlanden_oranje-fan_von_kindesbeinen_an_216.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>216</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:35:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ins Ausland ohne Sprachbarriere: Neue Erkenntnisse inklusive</title>
		<description><![CDATA[Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele junge Studierende vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück – und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer sich im ersten Schritt das Studium im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bieten sich die südlichen Nachbarn Österreich und Schweiz an, die beide über ein ausgezeichnetes Hochschulsystem verfügen.

Das Abitur ist der österreichischen Matura grundsätzlich gleichgestellt. Im Einzelfall entscheidet der Rektor der jeweiligen Universität, ob Zusatz- oder Ergänzungsprüfungen abgelegt werden müssen. EU - Staatsangehörige müssen keine besondere Universitätsreife, das heißt eine Studienberechtigung im Heimatland nachweisen. Das Rektorat jeder Universität kann in Bachelor-, Master-, Diplom- und Doktoratsstudien, die in Deutschland einem Numerus Clausus unterliegen, den Zugang entweder durch ein Aufnahmeverfahren vor der Zulassung oder durch die Auswahl i Universitäten in Österreich der Studierenden bis längstens zwei Semester nach der Zulassung beschränken. Die Lebenshaltungskosten in Österreich sind denen in Deutschland in etwa vergleichbar, die Studiengebühren liegen bei 368 Euro pro Semester.

Studieren in der Schweiz
In der Schweiz dagegen schlagen die Studiengebühren erheblich deutlicher zu Buche: Zwischen 630 und 4000 Schweizer Franken sind pro Semester fällig – je nach gewählter Hochschule. Hinzu kommen Lebenshaltungskosten, die je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat liegen.
Auch sprachlich kann die Schweiz sich durchaus als schwierig herausstellen, gliedert sich die Eidgenossenschaft doch in vier Sprachregionen – neben Deutsch wird in Teilen Französisch, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen. Immerhin die drei größeren Sprachen fi nden sich auch als Unterrichtssprache an Universitäten. Wer etwa im südlichen Lugano an der italienischen Grenze studieren will, muss gute Italienisch-Kenntnisse nachweisen, in Genf und Lausanne ist dagegen Französisch unerlässlich.
Zu den Universitäten und den eidgenössischen Technischen Hochschulen wird zugelassen, wer eine Maturität oder das ausländische Äquivalent vorweisen kann. In Fächern mit knappen Aufnahmekapazitäten steht es den Universitäten frei, die Zulassung für Ausländer zu beschränken. Die Immatrikulation erfolgt in der Regel ein bis zwei Wochen vor oder nach Beginn des Semesters; die persönliche Anwesenheit des Studierenden ist dabei erforderlich. Die Formalitäten für die Immatrikulation sind nicht an allen Universitäten gleich, nähere Angaben enthalten die Vorlesungsverzeichnisse. Unerlässlich ist eine Voranmeldung. Auskünfte und Formulare für die Voranmeldung sind bei den Hochschulkanzleien erhältlich. Die Anmeldefristen sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Einige verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus Clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung. Eine weitere herausstechende Besonderheit: Weil Medizin in der Schweiz das einzige Studienfach mit Zugangsbeschränkung ist, müssen ausländische Studierende besondere Kriterien erfüllen, die von der jeweiligen Universität geregelt werden.



Universitäten in Österreich: Das österreichische Hochschulsystem gliedert sich in 6 wissenschaftliche Universitäten, sechs Kunsthochschulen und 8 Fachhochschulen. Über Bewerbungen um Studienplätze entscheiden die einzelnen Hochschulen selbst, in Einzelfällen sind neben dem deutschen Abitur gesonderte Prüfungen zu absolvieren.

Karl-Franzens-Universität Graz
www.kfunigraz.ac.at

Technische Universität Graz
www.tu-graz.ac.at

Universität Innsbruck
www.uibk.ac.at

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
www.uni-klu.ac.at

Donau-Universität Krems, Universität für Weiterbildung
www.donau-uni.ac.at

Montanuniversität Leoben
www.unileoben.ac.at

Johannes-Kepler-Universität Linz
www.uni-linz.ac.at

Universität Salzburg
www.uni-salzburg.at

Technische Universität Wien
www.tuwien.ac.at

Universität Wien
www.univie.ac.at

Universität für Bodenkultur Wien:
www.boku.ac.at

Veterinärmedizinische Universität Wien
www.vu-wien.ac.at

Wirtschaftsuniversität Wien
www.wu-wien.ac.at

Österreichische Studiengänge im Überblick: www.wegweiser.ac.at


Hochschulen in der Schweiz: In der Schweiz sind insgesamt 25 Hochschulen zugelassen, davon zehn von den Kantonen getragene Universitäten, zwei eidgenössische technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und 5 Pädagogische Hochschulen. Die Hochschulen nehmen Bewerbungen um Studienplätze direkt selbst entgegen.

Deutschsprachige Universitäten

www.ethz.ch Eidgenösische Technische Hochschule Zürich

www.unibas.ch Universität Basel

www.unibe.ch Universität Bern

www.unilu.ch Universität Luzern

www.unisg.ch Universität Sankt Gallen

www.unizh.ch Universität Zürich]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ins_ausland_ohne_sprachbarriere_neue_erkenntnisse_inklusive_215.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>215</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:27:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>So finanziere ich mein Studium: Papierwust wird zur Routine</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[„Puh, ich dachte durch diese ganze Papierflut steige ich nie durch!“ Wenn sich Andreas Meierholt an seinen ersten Antrag auf finanzielle Unterstützung zum Studium im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes, kurz BaföG, erinnert, ist ihm die Verzweiflung noch deutlich ins Gesicht geschrieben. Unzählige Formulare, Kopien von Bankdokumenten, Beglaubigungen und Steuerlisten verteilten sich erstmalig vor rund vier Jahren auf dem Schreibtisch des 24-Jährigen. „Da galt es erst einmal durch zu steigen“, seufzt der Medizin-Student im mittlerweile achten Semester.

Als Andreas Meierholt im Jahre 2004 sein Studium an der Ruhr-Universität Bochum aufnahm, war für den frisch gebackenen Abiturienten klar, dass er trotz eines Nebenjobs als Verkäufer in einem Sportswear-Geschäft weitere finanzielle Unterstützung benötigen würde. Denn nicht nur Andreas, sondern auch seine beiden Geschwister hatten sich für akademische Weihen entschieden – für Vater Gerhard Meierholt als Alleinverdiener eine unlösbare finanzielle Herausforderung. Schließlich wollten künftig das Zimmer im Studentenwohnheim, Verpflegung, Bücher, Kleidung und, und, und bezahlt sein. „Darum habe ich mich direkt nach dem Abitur über die Möglichkeiten, BaföG zu beantragen, erkundigt“, erläutert Andreas. „Hätte ich allein von meinem Nebenjob leben wollen, wäre mir kaum Zeit zum Lernen geblieben.“
Dieser Teufelskreis, in dem sich zahlreiche Studenten befi nden, wollte der angehende Mediziner vermeiden und sich stattdessen ganz aufs Studium konzentrieren.
„Als ich dann aber den Berg an Dokumenten sah, war ich mir schon nicht sicher, ob sich der ganze Aufwand lohnt“, blickt Andreas zurück. Um beim Ausfüllen der verschiedenen Anträge keinen Fehler zu machen, hat sich der frisch gebackene Abiturient Hilfe beim Amt für Ausbildungsförderung in Bochum geholt. „Um ehrlich zu sein, hatte ich ein wenig Angst, etwas falsch zu machen, so dass mein Antrag abgelehnt würde“, legt der junge Mann dar, „oder unbeabsichtigt zum BaföG-Betrüger zu werden.“

BaföG seit dem ersten Semester
Andreas hatte Glück – er erfüllt sämtliche Voraussetzung und bezieht seit dem ersten Semester das staatliche Darlehen. Die Anträge und Nachweise, die er dafür regelmäßig ausfüllen und erbringen muss, jagen ihm mittlerweile keinen Schrecken mehr ein. „Da bekommt man Routine“, meint er lässig. Ganz ohne Nebenjobs geht es dennoch nicht. „Wenn ich Miete, Strom und Telefon bezahlt habe, ist die Förderung schon weg.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/so_finanziere_ich_mein_studium_papierwust_wird_zur_routine_214.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>214</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:18:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung: Übersicht im Dunkeln</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Studienkredit, Bildungskredit, Studienbeitragsdarlehen – spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren in der Republik schießen die Angebote von öffentlich-rechtlichen wie privaten Banken und die Förderprogramme der Bundesländer ins Kraut, mit denen Studierende ihre Ausbildung zumindest teilweise finanzieren können.

Als erste Einrichtung trat die öffentliche KfW Förderbank, die ehemalige Kreditanstalt für Wiederaufbau, mit ihren Studienkrediten auf den Plan – ein Programm, in das jeder Studierende relativ leicht aufgenommen werden kann. Einzige Bonitätsprüfung: Es darf keine Privatinsolvenz vorliegen. Aber auch für diesen Kredit werden Zinsen fällig, ebenso wie für sämtliche Angebote der Geschäftsbanken, die seit einiger Zeit den Studierenden angeboten werden. Darum empfiehlt es sich, bei den Möglichkeiten der Studienfinanzierung möglichst genau hinzusehen, sonst können leicht erhebliche Schuldenberge auflaufen.

Neben der öffentlichen KfW bieten zahlreiche Geschäftsbanken ihre eigenen Finanzspritzen für Studierende an – ein Vergleich mit dem Angebot der KfW kann sich durchaus lohnen. So hält etwa die Sparkasse einen Bildungskredit bereit, der unabhängig vom Studiengang und vom Einkommen der Eltern eingeräumt wird. Besonders attraktiv ist dabei eine niedrige variable Verzinsung sowie die jederzeitige Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung.

Ein flexibles Angebot
Nach Darstellung der Sparkasse wird er auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten. Das Angebot der Deutschen Bank gewährt nach Abschluss des Studiums eine Schonfrist von bis zu zwölf Monaten, in denen nicht zurückgezahlt werden muss. Den Kredit können die Absolventen über einen Zeitraum von maximal 144 Monaten abstottern. Nach Vereinbarung ist bei diesem Modell auch eine außerordentliche Rückzahlung möglich – ein recht flexibles Angebot also.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_ebersicht_im_dunkeln_213.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>213</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:02:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Master-Studiengang „Virtuelle Realität“: „Und jetzt die Promotion“</title>
		<description><![CDATA[Jung, begabt, erfolgreich: Florian Klompmaker ist der erste Absolvent des zum WS 2004/2005 am Fachbereich Medien der Fachhochschule Düsseldorf eingeführten Master-Studiengangs „Virtuelle Realität“.]]></description>
		<text><![CDATA[Professor Christian Geiger lobte seinen Zögling nach der Abschlussprüfung, die er am 29. März vergangenen Jahres mit 1,0 bestand: „Er gehörte von Beginn an zu den Aktivsten und Besten seines Semesters“.
Für den begabten Absolventen heißt es nun: „Und jetzt die Promotion.“ Er werde weiterhin in diesem spannenden Bereich der virtuellen Realität arbeiten und forschen, ist sein erklärtes Ziel. Seit dem 1. April 2007 arbeitet er in Paderborn an einer gemeinsamen Einrichtung der Universität und der Siemens AG. „Dabei bin ich in einem Forschungsprojekt, das sich mit neuen Interaktionstechniken in Mixed Reality Umgebungen befasst“, erklärt Klompmaker. Er konnte sich hier mit seinem Profil gegen eine Reihe von Bewerbern mit Universitätsabschluss durchsetzen.

Komplexes 3D-Werkzeug
„Dies ist eine exzellente Bestätigung für die Qualität des Masterstudiums am Fachbereich Medien und zeigt, dass unsere Masterabsolventen für die hohen Anforderungen eines Promotionsstudiums bestens gerüstet sind“, freut sich Christian Geiger.
Innerhalb des Studiums wird ein kommerzielles 3D-SW-Werkzeug (virtools dev) benutzt, das in der Praxis im Bereich CADPräsentation und bei Computerspielen  eingesetzt wird. Der Absolvent arbeitete sich so gut in das komplexe Werkzeug ein, dass er schnell als anerkannter Experte für diese Software galt und Hilfestellungen für Projekte an der Düsseldorfer FH und an anderen Hochschulen leistete. Im Rahmen eines Projekts entwickelte er in einem studentischen Team ein hybrides Lernkonzept, wie dieses komplexe 3D-Werkzeug für die Hochschulausbildung nutzbar gemacht werden kann. Hybrid bedeutet, dass Teile der Lerneinheiten bei den Lehrenden vor Ort präsentiert und andere Teile über eine Video-Streaming Lösung gezeigt werden. Neben der Konzeption und Erstellung von Lehreinheiten erprobte der engagierte Student diesen Ansatz auch erfolgreich während einer mehrtägigen Lehrveranstaltung an der Hochschule Harz, Wernigerode in Sachsen-Anhalt.

Doch damit nicht genug: Seine Ergebnisse stellte er während der internationalen Konferenz in Japan, Human and Computers 2006, vor. Er hielt selbst den Vortrag auf Englisch von Düsseldorf aus während einer Video-Verbindung mit der Konferenz.

Florian Klompmaker, der von 2000 bis 2004 an der FH Dortmund den Diplomstudiengang Informations- und Medientechnik absolvierte, arbeitete schließlich als wissenschaftliche Hilfskraft in einem hochschulinternen Förderprojekt MIREA (Mixed Reality Authoring) bei seinem Betreuer Prof. Dr. Christian Geiger. Zu diesem Thema fertigte er auch seine Masterarbeit an: „Interaktives Prototyping von Interaktionstechniken in VR und AR Applikationen“, lautete die Thesis. Ziel ist die Definition und prototypische Entwicklung einer Softwareumgebung, mit der man schnell Interaktionstechniken in virtueller Realität (VR) und augmentierter Realität (AR) entwickeln kann.

Interaktive Räume
Zentraler Schwerpunkt in Florians Masterarbeit waren interaktive Räume, bei denen virtuelle Objekte in eine reale Umgebung integriert werden sollen. „Ein Problem dabei ist die Realisierung intuitiver Interaktion mit realen und virtuellen Objekten, zum Beispiel durch Gestik, Sprache oder spezielle Eingabegeräte. Die Erstellung ist derzeit ein aufwändiger Prozess, da solche neuen Techniken mit recht hohem Aufwand von Experten programmiert werden müssen“, weiß der Promovend und entwickelte eine strukturierte Vorgehensweise, mit der man in kurzer Zeit neue Interaktionstechniken realisieren kann. Dabei lassen sich erste Prototypen bereits mit wenigen Mausklicks erstellen.



Virtuelles Kontinuum

Informationstechnik und Philosophie, zum Teil auch Psychologie unterscheiden mittlerweile verschiedene Realitäten, die sich im Grad ihrer Virtualität voneinander absetzen. Auf dem Kontinuum der „Mixed Reality“ sind in diesem Verständnis unbegrenzte Grade virtueller Realität möglich zwischen den beiden Polen „nur Realität“ und „nur Virtualität“.

Reine Realität ist das konkrete, alltägliche Leben. Bei erweiterter Realität werden Dinge aus der Realität virtuell umgesetzt, wobei sich aber virtuelle Realität und reine Realität teilweise überlagern. Zudem muss Interaktivität in Echtzeit vorliegen und die Objekte aus beiden Realitäten müssen dreidimensional zueinander in Bezug stehen. Ein Anwendungsbeispiel wäre etwa ein Navigationsbeispiel im Auto, das Hinweise in Abhängigkeit von der Verkehrslage auf die Windschutzscheibe projiziert.

Bei der erweiterten Virtualität kehren sich die Verhältnisse um: Der Nutzer des Systems verschwindet in einem komplexen System virtueller Realität (VR). Wenn allerdings von außen Signale der Realität an ihn übermittelt werden, so stellt es der VR-Helm durch – etwa das reale Klingeln an der realen Haustür. Die virtuelle Realität schließlich bildet den Schlusspol: Ein komplexes System wird künstlich erstellt, am bekanntesten wohl das „Holodeck“ in der Science-Fiction-Serie Star Trek.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/master-studiengang_virtuelle_realitaet_und_jetzt_die_promotion_212.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>212</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:59:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Krankenpflege zeigt neues Gesicht: Gesundheit fördern</title>
		<description><![CDATA[Die Gesundheitsreform geht auch am Berufsbild der Krankenpflege nicht spurlos vorüber. Neben der Pflege rückt nun die Mobilisierung in den Mittelpunkt der Arbeit mit den Patienten.]]></description>
		<text><![CDATA[Besonders alten Menschen, so erklärt Marlies Bierwagen, sei es schwer zu vermitteln, warum sie schon kurz nach einer Operation wieder aufstehen müssten. Wer jedoch mit der Einstellung ins Krankenhaus gehe, sich dort einmal so richtig verwöhnen zu lassen, wird nach Darstellung der Krankenschwester im ostfriesischen Hans-Susemihl-Krankenhaus enttäuscht werden. Aus medizinischer Sicht sei die Forderung der Patienten durchaus sinnvoll. Bierwagen, als Anleiterin auf der inneren Station der Klinik für die Ausbildung der Pflegeschüler zuständig, verweist auf nosokomiale Erkrankungen wie Lungenentzündung, Thrombosen oder Harnwegsinfekte. Häufig könnten diese im Krankenhaus auffällig oft auftretenden Erkrankungen vermieden werden, wenn die Patienten auch nach einer Operation früh wieder aktiv werden. Bei Lungenentzündungen etwa hätten die Krankheitserreger auch deshalb so gute Chancen, weil die Patienten im Liegen nur flach atmen und sich die Keime so in Lunge und Bronchien leichter vermehren könnten. Um solche Infektionen besser zu vermeiden und um die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus zu reduzieren, lernen die Pflegeschüler an deutschen Berufsfachschulen neben der menschlichen Physiologie auch Techniken, die Gesundung zu beschleunigen und dem Patienten wieder zu mehr Eigenständigkeit zu verhelfen. Nach außen sichtbares Zeichen für die Umstrukturierung der Ausbildung ist die neue Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenschwester oder -pfleger.

Schattenseiten bei der Neustrukturierung
Marlies Bierwagen, die an der Nordsee bereits seit mehr als fünf Jahren künftige Pflegekräfte anleitet, sieht bei der Neustrukturierung der Ausbildung jedoch auch Schattenseiten. Zum einen sei wegen der stärkeren Förderung der Patienten eigentlich ein höherer Betreuungsschlüssel erforderlich, damit das Pflegepersonal die tägliche Arbeit bewältigen könne. Zum anderen „sind die Leute, die ins Krankenhaus kommen, immer erstmal krank“ – und entsprechend müssten sie auch behandelt werden. Das neue Selbstverständnis erschwere es oft unnötig, die Eingeschränktheit des Patienten angemessen zu berücksichtigen, vielmehr gehe es jetzt oftmals in erster Linie darum, die Liegezeit zu verkürzen, auch wenn der Patient eigentlich noch längere Betreuung benötige. Die müsse dann in den eigenen vier Wänden geleistet werden. Schlechte Voraussetzungen für eine gute Pflege in der Klinik, gute Chancen aber für findige Gesundheits- und Krankenpfleger.

Bedarf an häuslicher Pflege steigt
Bierwagen erwartet in nächster Zukunft einen erheblich steigenden Bedarf an häuslicher Pflege, die über das heute übliche Betreuungsmaß deutlich hinaus geht. Wer bei einem Patienten zuhause künftig eine Infusionsbehandlung fortführen könne, habe gute Aussichten, sich damit erfolgreich selbstständig zu machen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/krankenpflege_zeigt_neues_gesicht_gesundheit_foerdern_211.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>211</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:51:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternative Medizin: „Wer heilt, hat recht“</title>
		<description><![CDATA[Mehr als nur heilende Hände: In der Ausbildung zur Osteopathin erlernt Eva Böhrer umfassende Diagnose- und Behandlungstechniken.]]></description>
		<text><![CDATA[Latein und Philosophie waren nicht das Richtige für Eva Böhrer. Schon nach einem Semester stellte sie fest, dass die akademischen Disziplinen ihr zu theorielastig waren, sonst hätte sie sich nach dem ersten halben Jahr vielleicht für ein Medizinstudium entschieden.

Aber glücklicherweise half der Zufall bei der Entscheidung: Evas Mutter hat sich in der Orientierungsphase ihrer Tochter einer Behandlung beim Osteopathen unterzogen. „Und das hat mich direkt angesprochen“, erklärt die 22-Jährige. Sie habe sich schon immer für Anatomie interessiert, wollte wissen, wie der Körper funktioniert – ein medizinischer Beruf lag damit nahe. Da die Osteopathie sich zudem noch intensiv und individuell mit jedem einzelnen Patienten beschäftige, so erzählt Eva, sei sie recht sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Störungen durchs Bindegewebe
Bei der Osteopathie stehen Gelenke und Bindegewebe im Mittelpunkt. Bindegewebe, die so genannten Faszien, sorgen unter anderem für den Halt der Muskulatur. Der gesamte Körper ist davon durchzogen. Die vergleichsweise junge Methode der Osteopathie – sie entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA – geht davon aus, dass sich Störungen im Körper durch die Faszien fortpflanzen. So können beispielsweise Rückenschmerzen durch eine Verletzung am Knie verursacht sein.

Die Osteopathie, so erläutert Eva, finde diese Störungen durch Abtasten. Mit speziellen Grifftechniken, die mitunter in mehreren Sitzungen wiederholt werden müssten, könnten Verspannungen und Ungleichgewichte behoben werden.

Schulmedizinisch nicht zu erklären
Allein – was genau geschieht, lässt sich schulmedizinisch kaum erklären. Keine Studie konnte bislang eine klare Wirksamkeit der Osteopathie nachweisen. Dessen ungeachtet erleben viele Patienten nach einer osteopathischen Behandlung deutliche Besserung. Wie die Osteopathie wirkt, steht für Eva indes auch nicht im Mittelpunkt des Interesses: „Wer heilt, hat recht.“ Unterstützt wird sie dabei von einem guten Freund, der an einer Universität Medizin studiert. Anfangs, so Eva, habe er kaum ein gutes Haar an der Osteopathie gelassen, sich dann aber selbst behandeln lassen – mit durchschlagendem Erfolg. Es gehe ihm viel besser als vorher, obwohl ihm die Wirkungsweise noch immer unklar sei.

Medizinische Metohoden und Grundlagen
Dennoch stehen auch bei der Ausbildung zum Osteopathen zahlreiche Methoden und medizinische Grundlagen auf dem Programm. 2005 hat Eva sich in Schlangenbad bei Wiesbaden an der einzigen Osteopathie-Schule eingeschrieben, die ihre Disziplin in Vollzeit unterrichtet. Und erst jetzt beginnt sie allmählich mit den ersten Praktika.
Zuvor musste sie wie jeder Medizinstudent Anatomie, Biochemie, Histologie, Neurologie und zahllose andere Fächer büffeln, seit dem fünften Semester liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Arbeit: Bei Diagnose, Analyse und Behandlung werden die theoretischen Kenntnisse in die Tat umgesetzt. „Aus der Klasse stellt sich reihum jemand als Patient zur Verfügung“, erklärt die angehende Osteopathin, „so dass uns der Ausbilder Techniken erklären kann.“ Immer wieder erklären sich auch Patienten aus dem Bekanntenkreis der Schüler bereit, die aber selbstverständlich nur unter den scharfen Augen eines erfahrenen Osteopathen behandelt werden.

Nicht als medizinischer Beruf anerkannt
Wenn alles gut geht, haben die Absolventen des Sutherland-Colleges zum Ende ihrer Ausbildung ein vom Verband der Osteopathen in Deutschland anerkanntes Examen in der Tasche – neben dem nötigen Wissen, sich einer Heilpraktikerprüfung zu unterziehen. Diese Kombination bietet sich an, weil der Osteopath hierzulande nicht als medizinischer Beruf anerkannt ist und somit nur in Verbindung mit einer anderen Tätigkeit ausgeübt werden kann. Häufig sind das Physiotherapeuten und medizinische Masseure, aber auch Heilpraktiker – Ärzte eher selten.

Mit der Bescheinigung, als Heilpraktiker arbeiten zu dürfen, hat Eva am Ende der Ausbildung den großen Vorteil, auch in der osteopathischen Arbeit selbst diagnostizieren zu dürfen. So genannte Heilhilfsberufe wie Physiotherapeuten oder Masseure dürfen das nicht, sie arbeiten nur auf Rezept nach Diagnose des Arztes.



Ausbildungswege: Die Ausbildung zum Osteopathen ist nicht zentral geregelt, der Beruf in Deutschland nicht von öffentlicher Seite anerkannt.

Ausbildungsangebote prüfen
Der Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD) und die Bundearbeitsgemeinschaft Osteopathie bemühen sich jedoch um eine Anerkennung, während die Bundesarbeitsgemeinschaft darüber hinaus einen Kriterienkatalog formuliert hat, mit dem eine fundierte Ausbildung gewährleistet wird. Wer eine Ausbildung anstrebt, sollte darauf achten, dass die Schule diese Anforderungen erfüllen.

Voraussetzung für die mindestens vierjährige Ausbildung sind medizinische Vorkenntnisse aus einem Heil- oder Heilhilfsberuf wie Arzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut oder medizinischer Bademeister – wer keinen solchen Beruf ausübt, ist auf die Vollzeitausbildung etwa am Sutherland-College in Schlangenbad angewiesen.

Schnupperkurse nutzen
Die meisten Osteopathie-Schulen bieten kostenlose Schnupperkurse an, in denen künftige Teilnehmer sich eingehend über die Ausbildung informieren können. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit Schülern und ausgebildeten Osteopathen auszutauschen.

Weitere Informationen: www.osteopathie.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternative_medizin_wer_heilt_hat_recht_210.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>210</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:43:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizinertest soll Studienchancen verbessern</title>
		<description><![CDATA[Mehrere Tausend Studienanfänger absolvieren den – noch – freiwilligen Medizinertest für ein Studium in Baden-Württemberg.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits in den achtziger Jahren war der Test für angehende Medizinstudenten ein Pflichttermin, allerdings wurde das Auswahlverfahren wieder eingemottet. Anfang vergangenen Jahres versuchte sich das Land Baden-Württemberg an einer Neuauflage. Anders als der Test aus den achtziger Jahren ist die Teilnahme an diesem Verfahren zwar nicht verpflichtend, aber die baden-württembergischen Hochschulen beziehen die Ergebnisse in ihre Entscheidung bei der Studienplatzvergabe mit ein – und mit der Teilnahme am Test können Abiturienten ihre Chancen nur verbessern, eine Verschlechterung der Ergebnisse ist nicht möglich.

Zum Medizinstudium befähigt?
Am 3. Mai fanden sich an 26 Orten quer durch die Republik rund 5200 Probanden ein, in der ersten Juli-Woche erhalten sie ihre Ergebnisse. Der vom Bonner Unternehmen ITB Consulting entwickelte Test deckt räumliches Vorstellungsvermögen ab, Merkfähigkeit und Auffassungsgabe. Die Universitäten im Ländle erhoffen sich von diesem Test wie schon in den achtziger Jahren, dass sie die Befähigung zum Medizinstudium beurteilen hilft. Wesentlicher Unterschied: damals trug die öffentliche Hand die Gebühren für den Test, heute muss jeder Teilnehmer selbst 50 Euro berappen.
Gelegenheit, sich auf den Test vorzubereiten, gibt es reichlich. So sind im Hogrefe-Verlag zwei aktuelle Tests erschienen, die im Buchhandel erhältlich sind. Auf der Homepage zum Test ist eine Broschüre mit einigen Aufgaben herunterzuladen – und wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich immer noch an Coaches wenden, die ihre Schützlinge auf die Aufgaben vorbereiten. Für rund 50 Euro erhalten die künftigen Medizin-Studenten Hilfestellung bei der Lösung der Aufgaben.
Speziell auf den deutschen Medizinertest zugeschnitten werden seit Anfang des Jahres auch Vorbereitungsprogramme über das Internet angeboten.

Zeitlich angepasst
Das Vorbereitungsprogramm wird mit fünf unterschiedlich langen Bearbeitungsvarianten angeboten. So kann der Kandidat, entsprechend seinen zeitlichen Möglichkeiten, bereits im Januar, aber auch erst im April mit einem ‚Crash-Kurs’ starten. Unabhängig mit welchem Datum gestartet wird, läuft das Programm jeweils bis zum Termin des Medizinertests.
Das Angebot geht davon aus, dass eine optimale Vorbereitung auf eine Prüfung darin besteht, dass sich Kandidaten anhand von offiziellen Übungsaufgaben während einer längeren Vorbereitungsphase selbstständig einüben. Gestützt wird das Konzept von den statistischen Auswertungen vergangener Jahre, die zeigen, dass viel Üben oder Kursbesuche vor Ort nicht zu einem besseren Testergebnis führen. Entscheidend ist, wie geübt und dass geübt wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinertest_soll_studienchancen_verbessern_209.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>209</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:38:56</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Land Niedersachsen unterstützt Heilpraktiker</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Der Heilpraktiker arbeitet mit dem höchsten Gut des Menschen: der Gesundheit. Eine gründliche Ausbildung in medizinischen Grundlagen sowie in allen für die Naturheilpraxis typischen natur- und erfahrungsheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahren muss daher sichergestellt sein.

Erste Heilpraktikerschule in Norddeutschland
Die Wilhelm-Rehberg-Schule in Wunstorf, 1998 als erste Heilpraktikerschule in Norddeutschland staatlich anerkannt, bildet seit 40 Jahren Heilpraktiker aus. Erfahrene Dozenten unterrichten nach streng kontrollierten Lehrplänen nicht nur die prüfungsrelevante Theorie, sondern im hauseigenen Ambulatorium auch die Praxis und den Umgang mit Patienten. Dies garantiert den Schülern ein abgerundetes Konzept für ihre Ausbildung zum Heilpraktiker – als Qualitätssicherung des Heilpraktiker-Berufes und zum Schutz des Patienten.

Umfangreicher Lehrplan
Der Lehrplan umfasst 3400 Stunden in drei Jahren – rund 1600 Stunden mehr als vom Gesetzgeber gefordert – und ist durch die Landesschulbehörde Niedersachsen genehmigt. Das bedeutet für die Schüler der Tagesschulausbildung, dass alle Unterrichtsinhalte kontrolliert unterwiesen werden. Die Schule beginnt jedes Jahr im Oktober mit ihrer Ausbildung. Die Lerninhalte gliedern sich in die Vermittlung gesetzlich vorgeschriebener medizinischer Sachkenntnisse und Fähigkeiten sowie die Erarbeitung von traditionellen und modernen Diagnose- und Therapieverfahren der Heilpraktiker.



Neue Hochschule: Karriereweg in die Gesundheitsbranche

BSA-Private Berufsakademie vom Wirtschaftsrat als Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement akkreditiert.

„Master in Gesundheitsmanagement“
Ende Januar war es soweit: Nach einem Jahr der intensiven Prüfung legte der Wissenschaftsrat des Bundes und der Länder jetzt den Grundstein für die neue „Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement“. Damit wird die bisherige Private Berufsakademie in eine Hochschule umgewandelt, die neben den Bachelor-Studiengängen Interessierten künftig auch den „Master in Gesundheitsmanagement“ offeriert. Derzeit verfügt die Hochschule, die Partnerhochschule des Olympiastützpunktes Rheinland- Pfalz/Saarland ist, bereits über sieben Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Fernstudium mit kompakten Präsenzzeiten
Nach der Ausweitung bleiben die Bachelor-Studiengänge unverändert erhalten. Für den ab Sommer dieses Jahres angebotenen, international anerkannten Master-Studiengang werden bereits erste Anmeldungen entgegengenommen. Das Studium ist als Fernstudium mit kompakten Präsenzzeiten organisiert. Bei den dualen Bachelor-Studiengängen ist zusätzlich eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen integriert, so dass die Studierenden eine Vergütung erhalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/land_niedersachsen_unterstuetzt_heilpraktiker_208.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>studiInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>208</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:34:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Traumberuf Arzt: Unter verschärften Bedingungen</title>
		<description><![CDATA[Vier Wochen, das hat Lisa Lohmeyer sich vorgenommen, will sie in einem der größten Krankenhäuser Ugandas eine Famulatur absolvieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Für angehende Ärzte schreibt die deutsche Approbationsordnung diese Praktika von mindestens vier Monaten in medizinischen Einrichtungen vor. Die meisten Doctores in spe entscheiden sich jedoch für Kliniken und Arztpraxen in der näheren Umgebung.
Anders die 22-jährige Studentin. Gemeinsam mit einem Kommilitonen hat sie im vergangenen Semester ein Seminar zum Thema Tropenmedizin belegt. Im Laufe dieses Seminars wurden beide neugierig darauf, wie die Arbeit unter den Bedingungen eines zentralafrikanischen Landes aussieht und nahmen Kontakt zu verschiedenen Krankenhäusern auf. „Eine Klinik in Ruanda“, so erzählt die Studentin, „hätte uns zwar genommen, aber nur für mindestens ein halbes Jahr.“

Die Heimat verlassen
Die Kontaktaufnahme war aber trotzdem nicht vergebens: In Ruanda bekamen die Studenten einen Ansprechpartner in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, genannt, ein deutscher Professor, der bereits seit rund 20 Jahren in dem zentralafrikanischen Land als Mediziner arbeitet. Eine vierwöchige Famulatur sei gar kein Problem, lautete die Antwort aus der Klinik in Ugandas Hauptstadt.
Ihren gegenwärtigen Studienort Münster lässt Lisa mit gemischten Gefühlen zurück. In der hämatoonkologischen Abteilung der Uniklinik untersucht sie am Mikroskop Zellen von Mäusen auf Krebsindikationen.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts sollen Zusammenhänge bei der Entstehung von Leukämie ermittelt werden – mitunter eine recht ermüdende Arbeit, wenn sich gar keine Indizien für eine Veränderung von Zelllinien finden ließen.
Wenn aber doch plötzlich Unregelmäßigkeiten aufträten, erwache der Forschergeist. „Dann versuche ich herauszufinden, was sich denn dort verändert hat und warum, führe Tests durch und bespreche die Ergebnisse mit den Kollegen.“ Wahrscheinlich, so Lisa, werde aus ihrem Anteil am Projekt die Doktorarbeit – aber so ganz sicher sei das noch nicht. „Man weiß ja nie so genau, ob sich die Ergebnisse am Ende wirklich verwerten lassen.“

Helfen ohne Apparate
Auch was sie in Uganda erwartet, liegt noch weithin im Dunkeln. „Die ganzen Apparate, mit denen wir hier selbstverständlich umgehen, stehen dort überhaupt nicht zur Verfügung – selbst wenn wir in einem der großen Krankenhäuser arbeiten werden.“ Auf diese Erfahrung ist sie denn auch besonders gespannt, „schließlich werden wir an der Uniklinik so ausgebildet, dass wir mit den Sonographen und Computertomographen fast täglich arbeiten.“ Eine völlig andere, wahrscheinlich ungenauere Diagnostik erwarte sie – „aber früher hat es ja hier auch funktioniert mit Abtasten und Beobachten.“

Design, Sprachen, Medizin
Dass Lisa sich überhaupt für ein Medizinstudium entschieden hat, ist Ergebnis langer Überlegungen – Vater, Tante und Großtante sind Ärzte „und in dem Alter – mit 17, 18 – lehnt man ja eigentlich alles ab, was die Familie so macht.“ Kunst, Fotodesign und Sprachen hätten sie interessiert, „aber vor allem in den künstlerischen Fächern muss man ja unheimlich gut sein, um an einer Akademie aufgenommen zu werden – das hätte ich wohl nicht geschafft.“ Nachdem Lisa sich aber von den Einflüssen ihrer Familie freigeschwommen hatte, stand dann doch Medizin auf den ZVS-Formularen. Jena sollte es sein, „eine schöne Stadt mit hervorragend ausgestatteter Uniklinik – außerdem dachte ich, dass dort der Andrang wohl nicht so groß sein würde.“ Leider ein Trugschluss, wie sich mit dem ZVS-Brief herausstellte. „Der NC war viel zu hoch.“ Aber der zweite Versuch klappte auf Anhieb: Seit Sommer 2005 ist sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster eingeschrieben. Das halbe Jahr zuvor widmete Lisa ihrem Pflegepraktikum: In Schleswig und Wiesbaden assistierte sie bei der Krankenpflege noch vor Beginn ihres Studiums und hatte so schon vor der Immatrikulation die erste Voraussetzung zur Zulassung zum Physikum in der Tasche.

Jetzt, in der klinischen Phase des Studiums, plant sie nun einen Teil der Famulatur in Uganda, jedoch ohne hehre humanistische Ziele dabei zu verfolgen. „Ich habe nicht den Anspruch, die Welt zu retten“, sagt sie. Einerseits sei es vermessen, wenn Europäer sich aufschwüngen, in fremden Ländern Entwicklungshilfe zu leisten, ohne die lokalen Zusammenhänge zu kennen. „Und außerdem kann ich dort ja gar nicht so viel tun“, schränkt sie ihre eigenen Fähigkeiten ein – sie müsse sich erst einmal selbst vor Ort zurecht finden. Aus diesem Grund liegt die vierwöchige Famulatur auch in der Mitte des sechswöchigen Aufenthalts am Viktoriasee. In der ersten Woche wird Lisa sich akklimatisieren, in der sechsten dem Nachbarstaat Ruanda einen Besuch abstatten.

Zukunftsaussichten
Zurück an der Universität in Münster will sie sich dann mit voller Aufmerksamkeit wieder den Krebszellen widmen, um die Forschungsarbeit für ihre Dissertation voranzutreiben. Dennoch soll der Aufenthalt in Uganda nicht die letzte Station sein, die Lisa im Ausland unternimmt: Eine Klinik in Frankreich ist das nächste Ziel, „die Sprache würde ich gerne lernen, bislang habe ich nur Grundkenntnisse.“ Wann sie den westlichen Nachbarn besucht, steht jedoch noch in den Sternen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/traumberuf_arzt_unter_verschaerften_bedingungen_207.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>207</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:30:04</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Traumberuf Arzt: Christina Greines Herz schlägt für die Kardiologie</title>
		<description><![CDATA[Umwege führten Christina Greine zum Medizinstudium und zu ihrem heutigen Job als Kardiologin.]]></description>
		<text><![CDATA[„Fräulein, können Sie mir mal den Rücken eincremen?“ Dieser oder ähnliche Wünsche werden häufi g von Patienten an Christina Greine herangetragen. Und jedes Mal ist die junge Frau hin und her gerissen zwischen Belustigung und Ärger. „Ich habe dafür leider keine Zeit, aber ich hole Ihnen sehr gerne eine Krankenschwester“, lautet die Standardantwort, denn längst habe sie sich daran gewöhnt mit dem Pfl egepersonal verwechselt zu werden.
„Ich bin eben jung, klein und blond, da kann man wohl kein Arzt sein“, zuckt die 28-Jährige die Schultern. Dabei hat Christina Greine bereits im vergangenen Jahr ihr drittes Staatsexamen im Fach Medizin abgelegt, arbeitet seitdem als Ärztin.

Dass sie diesen Beruf später einmal ergreifen wollte, das stand für die ehrgeizige junge Frau schon früh fest. Doch zunächst einmal sah alles danach aus, als ob dieser Wunsch nicht Realität werden sollte. „Ich hatte Angst vor Blut, bin bei Spritzen regelmäßig in Ohnmacht gefallen“, blickt sie stirnrunzelnd zurück.
Mehr aus Vernunft denn aus Leidenschaft entschied sich die Recklinghauserin darum nach dem Abitur, Kommunikationswissenschaft in Münster zu studieren. „Ich habe mich in der Stadt sofort heimisch gefühlt, nur das Studium hat mir keinen Spaß gemacht“, erzählt Christina. Wenige Wochen nach Beginn des zweiten Semesters stand für sie darum fest: „Ich bewerbe mich bei der ZVS um einen Medizin-Studienplatz.“ Gerne sollte es Münster werden, doch das Los schickte sie an die Ruhr-Universität Bochum.

Aller Anfang ist schwer
Chemie, Physik, Biochemie, Anatomie - während der ersten vier Semester musste Christina vor allem Grundlagenwissen pauken. „Ich musste zunächst lernen, zu lernen“, erinnert sie sich. Selbst ihr Horrorfach Physik - „in der Schule hatte ich immer eine Vier“ - schloss sie mit guten Noten ab: „Man merkt schnell, wofür man das braucht und dann macht es auch plötzlich Spaß.“
Gleich im ersten Semester ging es für Christina und ihre Kommilitonen zudem zur Leichenschau in die Pathologie. „,Das schaffe ich nie‘, dachte ich zuerst, aber dann hat ganz schnell die wissenschaftliche Neugier eingesetzt“, blickt die junge Ärztin auf eine erste Herausforderung im Studium zurück. Viel schwerer hingegen fielen der 28- Jährigen ihre Einsätze im OP im Rahmen der Famulatur. „Da bin ich dann doch ein paar Mal umgekippt.“ Um ihre Angst vor Blut endlich zu überwinden, musste darum auch Freund Frank als Versuchskaninchen beim Blutabnehmen herhalten. Doch auch das hat die Jung-Medizinerin mittlerweile im Griff.

Viele Erfahrungen im Praktischem Jahr
Ihr Praktisches Jahr (PJ) absolvierte Christina schließlich am Universitäts-Klinikum in Münster. „Anfangs hatte ich schon tierische Angst, eigenverantwortlich, wenn auch in enger Abstimmung mit den Ärzten, für die Patienten da zu sein“, gibt sie zu. Aber schon nach kurzer Zeit habe sich eine erste Routine bemerkbar gemacht. „Man spürt, dass man Erfahrungen sammelt und diese auch anwenden kann, darum war das PJ eine schöne Zeit“, erinnert sie sich lächelnd. Nach dem erfolgreichen dritten Staatsexamen galt es dann die nächste Hürde zu nehmen: die Stellensuche an einem Krankenhaus, um dort die fünfjährige Facharztzeit absolvieren zu können. Die jedoch gestaltete sich für Christina, die es der Liebe wegen nach Frankfurt verschlug, zunächst schwierig. In ihren ursprünglichen Wunschgebieten Dermatologie und Pädiatrie waren die Aussichten schlecht, darum wich die frisch gebackene Ärztin auf den Bereich Innere Medizin aus. Heute arbeitet Christina - nach einer Zwischenstation in einem Belegkrankenhaus in Darmstadt - in der Kardiologie des Rot-Kreuz-Krankenhauses in Frankfurt.

Ihr persönliches Fazit
„Während des Studiums hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich ausgerechnet Kardiologin werden würde, aber mittlerweile weiß ich, das ist genau das Richtige für mich“, ist sie überzeugt. Auch das eigenverantwortliche Arbeiten bereitet ihr längst keine schlaflosen Nächte mehr.
„Heute traue ich mir viel mehr zu, weiß jetzt, was zu tun ist“, ist die angehende Fachärztin stolz auf ihren bisherigen Karriereweg. „Der Wechsel ans Rot-Kreuz-Krankenhaus war eine Entscheidung für die Kardiologie!“



Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr (PJ). Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.

Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen.

Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“ Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/traumberuf_arzt_christina_greines_herz_schlaegt_fuer_die_kardiologie_206.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>206</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:12:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwischen Silbermond und Johann Sebastian Bach</title>
		<description><![CDATA[„Ich habe nur das wunderbare Glück gehabt, dass beim Beginn meiner Laufbahn ein Gott an meinem Werktische stand“, blickte der Klavierbauer Carl Bechstein auf eine eindrucksvolle Karriere zurück, die 1853 mit der Gründung seiner ersten Klaviermanufaktur begann. Heute steht der Name international für Instrumente für höchste Ansprüche.]]></description>
		<text><![CDATA[Noch am Anfang ihrer Karriere als Instrumentenbauerin hingegen steht Katrin Schmidt, die im vergangenen Jahr ihre Ausbildung im Hause Bechstein beendete. Aufgewachsen im sächsischen Seifhennersdorf in unmittelbarer Nähe zur Pianoforte-Fabrik stand für die heute 22-Jährige schon früh fest, dass auch ihr berufl icher Werdegang mit dem Traditionsunternehmen verknüpft sein soll – und das obwohl die junge Frau selbst erst viel später mit dem Klavierspiel begann. „Musik hat mir schon immer Spaß gemacht, ich war stets ein wenig neidisch auf Freundinnen, die ein Instrument beherrschten“, erinnert sie sich.

Erfolgreiche Bewerbung
Dennoch bewarb sich die Gymnasiastin nach Abschluss der zehnten Klasse um einen Ausbildungsplatz zur Instrumentenbauerin bei Bechstein – und wurde prompt genommen. Gemeinsam mit fünf weiteren Lehrlingen trat Katrin im Sommer 2003 ihre Stelle in der renommierten Manufaktur an. Zunächst einmal stand Grundsätzliches wie etwa der Umgang mit Holz, aber auch das Stimmen der Instrumente auf dem Lehrplan. Täglich rund eine Stunde lang schwitzte sie gemeinsam mit ihren Kollegen über Noten und Tonhöhen wie zum Beispiel Quinten, Quarten und Oktaven. „Anfangs war das sehr schwierig und anstrengend, weil das Gehör einfach noch nicht trainiert war“, blickt die junge Frau heute auf ihre berufl ichen Anfänge zurück. Neben Spaß am handwerklichen Arbeiten und manuellem Geschick ist es nämlich vor allem das gute Gehör, das ein Instrumentenbaumeister mitbringen muss, aber „dafür muss man erst ein Gefühl bekommen“.

Wer so wie Katrin Schmidt die dreieinhalbjährige duale Ausbildung zum Klavier- und Cembalobauer der Fachrichtung Klavierbau absolviert, lernt überwiegend im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Dort erarbeiten sich die Auszubildenden den theoretischen Hintergrund, den sie für die Ausübung ihres Berufs benötigen. Der Berufsschulunterricht in Fachklassen findet „am Stück“ als Blockunterricht statt. So hieß es auch für die 22-Jährige regelmäßig die Koffer zu packen, um an der bundesweit einzigen Schule für Instrumentenbau im baden-württembergischen Ludwigsburg in die theoretischen Feinheiten ihres Berufes einzusteigen. Rund 50 Lehrlinge absolvieren dort jährlich ihre Ausbildung.

Nachdem Katrin Schmidt im Januar vergangenen Jahres ihre Gesellenprüfung,
den theoretischen Teil sogar mit Auszeichnung, abgelegt hat, zog es die 22-Jährige zunächst nach Berlin. Im Bechstein-Centrum der Hauptstadt schnupperte sie in die Bereiche Verkauf und Vertrieb hinein, um schnell festzustellen: „Mir fehlten meine Freunde und die ländliche Beschaulichkeit.“ Seit Februar ist sie als technische Assistentin darum wieder zurück in der Hauptmanufaktur im beschaulichen Seifhennersdorf – und hier ganz in ihrem Element. „Das ist genau die Arbeit, die ich immer ausüben wollte“, blickt sie optimistisch in die berufl iche Zukunft.

Klavierspiel inklusive
Nicht nur in dieser Hinsicht konnte sich die 22-Jährige mit ihrer Berufswahl einen Traum erfüllen; das Klavierspiel beherrscht die junge Frau heute ebenso. Klassische Piano- Konzerte, am besten mit Werken von Bach die auch sie selbst gerne spielt, ergänzen seit Beginn der Ausbildung zudem ihre Freizeitgestaltung. „Aber ich mag auch rockigere Sachen wie Silbermond sehr gerne“, fügt Katrin schmunzelnd an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zwischen_silbermond_und_johann_sebastian_bach_205.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>205</guid>
		<pubdate>2008-05-26 17:17:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerber im Praxistest</title>
		<description><![CDATA[Mehr als die Hälfte aller größeren Unternehmen verwendet Assessment Center bei der Besetzung neuer Stellen. Für die Bewerber mitunter ein Szenario, das Schrecken verbreitet – und der bei genauer Vorbereitung gänzlich unbegründet ist.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Bewerbungsunterlagen für die zukünftige Traumanstellung sind eingereicht, der ersehnte Anruf des Unternehmens kommt – und mit ihm die Einladung zu einem Assessment Center (AC). Für die meisten Hochschulabsolventen ist die Wahrscheinlichkeit groß, an einem solchen Beurteilungsverfahren im Laufe des Personalauswahlprozesses teilzunehmen. Trotz dieser Gewissheit breitet sich bei vielen Berufseinsteigern allein beim Gedanken daran ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend aus. „Das ist in den meisten Fällen vollkommen unbegründet‘, macht Diplom-Psychologe Jens Pöttker Mut. Der 30-Jährige weiß, wovon er spricht: Im Rahmen seiner Promotion erarbeitet er derzeit ein Testverfahren für Auszubildende im Handwerk und ist Mitarbeiter der „Beratungsstelle für Organisationen“ (BFO) des Fachbereichs Psychologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er kennt sich also aus in der Welt der psychologischen Diagnostik.

Assessment Center und Tradition
Wie der Name bereits verrät, geht es beim AC um die Beurteilung von Fähigkeiten. Mit Hilfe verschiedener Verfahren, Aufgaben und Tests werden die derzeitigen Kompetenzen der AC-Teilnehmer eingeschätzt. Das Besondere daran sind die Übungen, die eine echte Arbeitssituation simulieren. Darüber kann besonders gut das Verhalten der Teilnehmer eingeschätzt werden. Dabei werden die Bewerber an einem oder mehreren Tagen durch ein AC geschleust und im Idealfall von mehreren Beobachtern auf Kriterien geprüft, die vorher auf die Erwartungen des Arbeitgebers zugeschnitten wurden. Das AC hat dabei Tradition: Ursprünglich diente es dem Militär im Ersten Weltkrieg zur Verhaltensbeurteilung von Offizieren in Entscheidungs- und Krisensituationen, heute werden die Teilnehmer auf ihre berufsbezogenen Fähigkeiten und kognitiven Leistungen geprüft.
„Die steigenden Anforderungen an Berufseinsteiger veranlassen die Unternehmen zunehmend, ACs als Selektionswerkzeug einzusetzen“, weiß Jens Pöttker. Darum gelte es, sich schon im Vorfeld mit den verschiedenen Übungen zu beschäftigen, um später in der Praxis eine gute Figur abzugeben. „Ein reines Einlesen jedochverschafft nur einen Überblick, besser ist es etwa an simulierten Assessment Centern teilzunehmen, wie sie immer häufiger von Hochschulen angeboten werden“, rät der Diplom-Psychologe. Wie im wahren Leben müssen die Teilnehmer hier zunächst eine Bewerbungsmappe einreichen und ein erstes Einstellungsinterview absolvieren. Ganz schön viel Arbeit für eine imaginäre Arbeitsstelle – aber es soll ja realistisch sein.
Während des eigentlichen ACs werden die Teilnehmer dann nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf Herz und Nieren geprüft. Wie verkaufe ich mich am Besten im Einzelinterview? Was kommt in der Gruppendiskussion auf mich zu? Wie bereite ich innerhalb weniger Minuten eine Stehgreif-Rede vor? Übungen, die auch in wirklichen ACs zum Standardrepertoire gehören, werden in den Career Centern der Universitäten probehalber durchgespielt. Am Ende des in der Regel eintägigen Trainings wartet neben der fiktiven Stellenzusage vor allem eins: eine fachkompetente Beurteilung über die eigenen Stärken und Schwächen. „Die Teilnahme an einem solchen Angebot ist auf jeden Fall empfehlenswert. Sie nimmt nicht nur die erste Angst vor künftigen, realen ACs, sondern hilft, mögliche Fehler im Vorfeld zu vermeiden“, betont Jens Pöttker.

Stolpersteine vermeiden
Stolpersteine gibt es auf dem Weg zum Traumposten schließlich genug. „Auch wenn der erste Eindruck eigentlich nicht valide ist, wird er häufig genug dennoch gewertet“, weiß der Münsteraner aus der Praxis. Darum lieber over- als underdressed beim AC erscheinen, damit die fachlichen Kompetenzen nicht hinter unsauberen Schuhen zurückstecken. „Auch wer den Klassen-Clown gibt, moderiert sich mit markigen Sprüchen eher ins Aus als in eine Anstellung“, rät Pöttker. Absolutes No-Go sei darüber hinaus zu schauspielern. „In Stresssituationen lässt sich eine Rolle zum einen nicht lange aufrecht erhalten und zum anderen weiß der Bewerber ja gar nicht, welchen Typ von Mitarbeiter das Unternehmen sucht“, erläutert der AC-Spezialist.
Aber nicht nur das Engagement der Bewerber ist für den reibungslosen Ablauf eines Einstellungsverfahrens wichtig. „Die Beobachter seitens des Unternehmens müssen sich im Vorfeld ebenso umfangreich vorbereiten“, betont Jens Pöttker. „Leider muss man davon ausgehen, dass nicht alle ACs, die gemacht werden, gute sind. In den vergangenen Jahren zeigte sich, dass bei ACs immer mehr eingespart wird: Alles in Richtung schneller und schmaler“, beanstandet etwa Professor Dr. Siegfried Stumpf, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Assessment Center e.V. Findet sich der Bewerber plötzlich in einem AC wieder, in dem die Übungen nichts mit dem späteren Job zu tun haben, in dem er nur von einem einzigen Beobachter bewertet wird und nach dem er zeitnah kein Gespräch mit einer ordentlichen Rückmeldung bekommt, sollten bei ihm alle Alarmglocken läuten. „Ein AC dient beiden Seiten dazu, sich kennen zu lernen“, betont Jens Pöttker. Darum sollte es ein Bewerber im schlimmsten Fall auch wagen zu sagen, dass die Stelle und das Unternehmen nicht zu einem passen. 

Bewerber als Leidtragender
Die Leidtragenden qualitativ schlechter ACs sind in jedem Fall die Bewerber. Schließlich entscheiden die Ergebnisse über die berufliche Zukunft der Teilnehmer. Durch ein schlechtes AC kann es passieren, dass einerseits geeignete Bewerber falsch eingeschätzt und abgelehnt werden, andererseits ungeeignete Bewerber genommen werden. Das kann im ungünstigen Fall zu einer Kündigung nach der Probezeit und damit zu einem Knick im Lebenslauf führen.

Eine etwaige Ablehnung im AC sollten Bewerber nicht als Rückschlag, sondern als Chance begreifen, findet Jens Pöttker. „Ein schlechtes Abschneiden in einem AC heißt nicht, dass man gänzlich ungeeignet ist. Vielmehr ist das eine Rückmeldung, dass die Stellenanforderungen nicht zum eigenen Bewerberprofil passen. Spätere Arbeitsunzufriedenheit kann dadurch für beide Seiten verhindert werden“, sagt der Diplom-Psychologe.



Das große Planspiel: Die zahlreichen unterschiedlichen Übungsformen, die heute im Rahmen eines Assessment Centers an junge Stellensuchende gestellt werden, können leicht zur Verwirrung führen. Welche Formen sind gängig? Diese Frage sollten sich Durchführer und Teilnehmer eines solchen Einstellungstests gleichermaßen stellen. „Nur wenn das Stellenprofil klar definiert ist, können passende Aufgaben an die Teilnehmer gestellt werden“, unterstreicht Diplom-Psychologe Jens Pöttker. Nichtsdestotrotz gibt es einige Standardübungen, die in nahezu jedem AC auf dem Plan stehen.

Rollenspiel: Das Rollenspiel ist die wohl am häufigsten gewählte Übungsform im Rahmen eines Assessment Centers. Dabei muss der Teilnehmer in eine zum Job passende Rolle schlüpfen und eine Situation mit einem separat geschulten Rollenspieler meistern, der bei allen anderen Teilnehmern später genau dieselbe Position einnimmt.

Gruppendiskussion: Die AC-Teilnehmer müssen gemeinsam über ein freies oder vorgegebenes Thema debattiert. Entweder dürfen sie frei ihre Meinung vertreten oder bekommen im Vorfeld eine bestimmte Rolle zugewiesen.

Vortrag: Innerhalb weniger Minuten muss ein Vortrag zu einem bestimmten Thema vorbereitet werden und im Anschluss den Beobachtern präsentiert werden.

Postkorb: Beim Postkorb muss der AC-Teilnehmer in einer bestimmten Zeit Schriftstücke einer imaginären Firma bearbeiten und dabei zum Beispiel entscheiden, welche Schriftstücke besonders wichtig sind und welche etwa Mitarbeiter bearbeiten sollen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/bewerber_im_praxistest_204.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>204</guid>
		<pubdate>2008-05-26 17:12:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Drei Länder in drei Jahren</title>
		<description><![CDATA[Tobias Frenk berichtet über seine Erfahrungen im Ausland]]></description>
		<text><![CDATA[Herausforderungen hat er sich schon in jungen Jahren gestellt: Während seine Mitschüler erste Auslandserfahrungen an US-amerikanischen High Schools sammelten, zog es Tobias Frenk nach Südafrika. Ganz allein organisierte der damals 15-Jährige den Schüleraustausch, lebte sechs Monate in Kapstadt. „Das Schuljahr im Ausland sollte eine Bewährungsprobe sein“, begründet er den mutigen Schritt. Von den positiven Erfahrungen zehrt er heute, mehr als zehn Jahre später, noch immer: „Ich bin dadurch viel weltgewandter geworden.“ Eine Charaktereigenschaft, die ihm auf seinem heutigen Karriereweg zu Nutzen kommt.

Zunächst einmal zog es den 26-jährigen nach dem Abitur in Minden zum Studium ins westfälische Münster. An der Westfälischen Wilhelms-Universität blieb Tobias nur zwei Jahre, um sein Grundstudium in Betriebswirtschaftslehre zu absolvieren. „Von Anfang an war klar, dass ich zumindest eine Zeit lang im Ausland studieren wollte“, erläutert der angehende Betriebswirt. Und auch sein Ziel hatte der ehrgeizige junge Mann bereits klar vor Augen: ein betriebswirtschaftliches Hauptstudium an der ESCP-EAP Europäische Wirtschaftshochschule Berlin. Die ESCP-EAP European School of Management ist die einzige europäische Wirtschaftshochschule, die ihre internationalen Studiengänge länderübergreifend anbietet. Das Studium findet in eigenen Einrichtungen in den fünf Metropolen Paris, London, Berlin, Madrid und Turin statt, schreibt jährliche Praktika vor – und bereitet die Studierenden der Internationalen Betriebswirtschaftslehre so optimal auf eine Karriere im Ausland vor.

Der Weg an die private Hochschule führte den 26-Jährigen zunächst über eine mehrgliedrige Aufnahmeprüfung, um einen der limitierten begehrten Plätze zu bekommen. Im Spätsommer 2005 war es schließlich soweit: Tobias begann sein BWL-Studium an der ESCP-EAP in London. Im Herzen der englischen Metropole stand nun ein Jahr lang internationale Betriebswirtschaftslehre auf dem gut gefüllten Stundenplan. Viel Zeit, um das Studentenleben in der Millionenstadt zu genießen blieb da nicht. Ein Los, dass der 26-Jährige mit seinen Kommilitonen aus Frankreich, Italien, Polen oder Spanien teilte. Dennoch bereut er diese Erfahrung nicht – im Gegenteil: „Der Kontakt zu den zahlreichen Mitstudenten aus ganz Europa hat meine Fähigkeiten, mich auf unterschiedliche Menschen und Situationen einzustellen, stark gefördert“, sagt der Ostwestfale.

Erste Bewährungsprobe
Eine erste Möglichkeit, die Kenntnisse aus dem Studium auch in der Praxis umzusetzen, bot sich im Rahmen eines dreimonatigen Praktikums bei der internationalen Finanzprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers. „Das war eine erste Bewährungsprobe, denn ich wurde direkt wie ein regulärer Mitarbeiter eingesetzt“, blickt Tobias auf die seine ersten Schritte in der Arbeitswelt zurück. Anders als hierzulande würden viele Firmen im Ausland die Gelegenheit nutzen, potenzielle Bewerber über ein Praktikum zu aquierieren und im Arbeitsalltag zu beobachten, beschreibt der 26-Jährige seine Erfahrungen.

Goodbye Londo - Bonjour Paris
Nach zwölf Monaten jedoch hieß es Abschied nehmen: „Goodbye London“ und „Bonjour Paris“. Ein Jahr lang arbeitete und lebte der junge Mann nun an der Seine. Über das reguläre Studium an der französischen ESCP-EAP-Dependance hinaus wartete dort ein Praktikum bei der Investmentbank Rothschild auf den Jung-Betriebswirt.

Diplomarbeit in Berlin
Seit dem vergangenen Jahr ist Tobias nun wieder in Deutschland. In Berlin schreibt er gerade an seiner Diplomarbeit. Und auch der nächste Praktikumsvertrag ist schon unterschrieben: Ab Mai verdingt er sich für weitere drei Monate bei einer Wirtschaftsprüfungsgsellschaft in Berlin.

Ob ihn die Karriere dann zurück in eine der europäischen Metropolen führen wird, das weiß der 26-Jährige zum heutigen Zeitpunkt zwar noch nicht, eines ist aber bereits jetzt klar: „Ich würde jederzeit die Chance nutzen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/drei_laender_in_drei_jahren_203.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>203</guid>
		<pubdate>2008-05-26 17:03:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hohe Qualität zu niedrigen Preisen</title>
		<description><![CDATA[Ein „Postgraduate“ - Studium in Neuseeland]]></description>
		<text><![CDATA[Unberührte Natur, klare Luft, schneebedeckte Gletscher und zerklüftete Berghänge, raue Felsformationen an der Küste und endlose grüne Weiden mit grasenden Schafherden - als Reiseland gehört Neuseeland nicht erst seit der „Herr der Ringe“ - Trilogie zu den Traumzielen der Deutschen.

Als Ziel für ein Auslandsstudium hingegen steht Neuseeland noch immer im Schatten des „großen Bruders“ Australien. Zu Unrecht - bietet Neuseeland doch nicht nur die Möglichkeit eines qualitativ hochwertigen Studiums in faszinierender Umgebung, sondern gerade in finanzieller Hinsicht auch ungeahnte Vorteile.

Kräftig sparen
Wer sich nämlich für ein „Postgraduate“ - Studium, d.h. einen Masterstudiengang oder ein „Doctorate“ in Neuseeland entscheidet, kann aufgrund eines Regierungsabkommens zwischen Deutschland und Neuseeland kräftig sparen, da deutsche Bewerber nicht die verhältnismäßig hohen Studiengebühren für internationale Studenten zahlen müssen, sondern lediglich die weitaus niedrigeren Studiengebühren für einheimische Studenten.
Für ein zweijähriges Masterstudium liegen die Studiengebühren je nach Fachrichtung somit statt bei NZ$ 38.000 – 62.000 (€ 19.000 – 31.000) lediglich bei NZ$ 7.500 – 16.500 (€ 3.800 – 8.300), so dass ein Masterstudium in Neuseeland für Deutsche weitaus leichter zu finanzieren ist als ein Masterstudium in Nordamerika oder auch in Australien.
Die Sonderregelung bezüglich der Gebühren im „Postgraduate“ - Bereich gilt übrigens ebenfalls für Studenten, die nur für ein Auslandssemester an einer neuseeländischen Universität studieren und aufgrund ihres Studienfortschritts „postgraduate courses“ belegen dürfen. Ein Auslandssemester auf „Postgraduate&amp;#147; - Niveau ist somit bereits ab etwa NZ$ 2.800 (rund € 1.450) zu haben und kann zudem in vielen Fällen durch Auslands-BAföG finanziert werden.
Da auch die Lebenshaltungskosten in Neuseeland vergleichsweise gering sind, bietet Neuseeland gerade Studenten mit einem begrenzten Budget die Möglichkeit eines Auslandsstudiums im „Postgraduate“ - Bereich, ohne Zugeständnisse in Bezug auf die Qualität des Studiums machen zu müssen.

Neuseeländische Universitäten zeichnen sich durch innovative Studiengänge, moderne Lehrmethoden, eine sehr gute technische Ausstattung sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen den Studenten und ihren Dozenten aus. Ähnlich vielfältig wie die neuseeländische Natur ist auch ihre Hochschullandschaft. Auf der Nordinsel befinden sich unter anderem die sehr junge und praxisorientierte Auckland University of Technology, die forschungsorientierte Massey University sowie die traditonsreiche und sehr renommierte Victoria University of Wellington. Auf der Südinsel wiederum befindet sich beispielsweise die University of Canterbury, eines der wichtigsten Forschungszentren und bekanntesten Universitäten Neuseelands.

Einzigartige Studiengänge
Neben den klassischen, weltweit vertretenen Studiengängen mit ihren verschiedenen Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung bieten die neuseeländischen Universitäten gerade im „Postgraduate“ – Bereich einige wirklich einzigartige Programme mit regionalem Bezug. Einige Beispiele sind unter anderem die von der University of Canterbury angebotenenen Studiengänge „Master of Arts in Pacific Studies“ und der „Master of Science in Disaster and Hazard Management“, der „Master of Science in Marine Biology“ oder auch der „Master of Arts in New Zealand Literature“ an der Victoria University of Wellington. Die Bandbreite angebotener Studiengänge ist riesig, so dass hier mit Sicherheit jeder fündig wird.

Kompetente Beratung
College-Contact.com ist offizieller deutscher Repräsentant mehrerer neuseeländischer Universitäten und berät daher kostenlos und kompetent zu allen Themen rund um das Studium in Neuseeland.

College-Contact.com
Zentrum für Internationale
Bildung und Karriere
Hammer Str. 39
48153 Münster

Telefon: 0251 14989350
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		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/hohe_qualitaet_zu_niedrigen_preisen_202.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>202</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:59:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gut beraten</title>
		<description><![CDATA[Studentische Unternehmensberatungen bieten Betrieben preiswerte Leistungen und Studierenden gute Berufsaussichten]]></description>
		<text><![CDATA[Sie sind preiswert, hochmotiviert und haben unmittelbaren Zugriff auf die aktuellsten Erkenntnisse der universitären Forschung: Studentische Unternehmensberatungen sind vor allem bei kleinen und mittelständischen Betrieben ausgesprochen beliebt, liegen doch ihre Tagessätze weit unter den Preisen arrivierter Consultants.

So erhebt etwa die studentischer Unternehmensberatung Oscar an der Universität zu Köln einen Tagessatz von 200 Euro. „In dieser Größenordnung bewegt sich teilweise der Stundensatz großer Beratungsagenturen“, erklärt René Baron, studentischer Berater bei Oscar. „Aber selbstverständlich ist es nicht nur der Preis, der uns interessant macht“, ist der 28-Jährige sicher. Vielmehr würden viele Betriebe sich ganz gezielt an studentische Berater wenden, erwarten sie doch von den Youngsters unkonventionelle Lösungen.
Dass sie diese überraschenden Ansätze in der Regel auch erhalten, liegt auf der Hand, verfügen doch die Studierenden kaum über eingehende Branchenkenntnisse. Bei jedem Auftrag, den die Beratungsagenturen erhalten, müssen sich die angehenden Akademiker erst intensiv ins Thema einarbeiten und ein Projektteam zusammenstellen – erst dann können sie sich daran machen, einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten – unvorbelastet und mit unverstelltem Blick.
„Die Motivation hier im Team ist dabei ungeheuer hoch“, versichert René mit Blick auf seine eigenen und die Arbeitszeiten der Kollegen. Im Gegensatz zu den meisten anderen studentischen Unternehmensberatungen ist Oscar kein eingetragener Verein, sondern eine GmbH. Anteilseigner ist das Organisationsforum Wirtschaftskongress (OFW). Der 1987 gegründete gemeinnützige Verein will wirtschaftlich interessierte Studierende bei einer praxisnahen Ausbildung unterstützen. Deshalb gründete der Vorstand vor rund 16 Jahren die Beratungsgesellschaft.

Hohes Engagement bei der Arbeit
Seither arbeiten sämtliche Mitarbeiter bei Oscar – allesamt Studis und junge Absolventen – als Praktikanten angestellt und erhalten alle die gleiche Vergütung: 400 € pro Monat. Dennoch, so versichert René, sitzen er und seine Kollegen vor wichtigen Präsentationen ihrer Ergebnisse mitunter bis tief in die Nacht im Büro. Ein Einsatz, der schon rein zeitlich nur möglich ist, weil die Studierenden für die Zeit ihres Engagements bei der Unternehmensberatung ihr Studium ruhen lassen, erwartet sie doch ein Full-Time-Job, der kein Studium mehr zulässt.
Bei der Personalsuche beschränken sich die Kölner indes nicht nur auf die rheinischen Hochschulen. Aus dem gesamten Bundesgebiet treffen Bewerbungen ein, regelmäßig führt das Team Assessment Center durch, an deren Ende rund 40 Prozent der Bewerber in den Beraterpool aufgenommen werden. Erhält dann die Beratung einen Auftrag, so werden die passenden Studierenden ausgewählt und zu einem Team zusammengestellt – stets jüngere und ältere Berater in einer gemeinsamen Gruppe, so dass der Wissenstransfer gewährleistet ist. Mit all diesen Organisationsmerkmalen unterscheidet sich Oscar deutlich von den meisten anderen studentischen Unternehmensberatungen. So ist Sebastian Saarbeck gewählter Vorstand des Vereins Move aus Münster und als solcher verantwortlich für die studentische Unternehmensberatung an der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Fachhochschule Münster. Die Aufgaben von Move beschränken sich indes auf Akquise, Recruiting, Archiv und Verwaltung. Erhalten die Studierenden den Auftrag, ein Unternehmen beraterisch zu unterstützen, so wird aus den 50 bis 60 Vereinsmitgliedern ein Team zusammengestellt.
„Die Gruppe gründet dann eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die als Vertragspartner des Auftraggebers auftritt und auch rechtlich voll in der Pflicht steht“, erklärt Sebastian die Arbeitsverteilung. Die GbR handelt mit dem Kunden die Verlagsmodalitäten aus und regelt intern die Bezahlung der Projektbeteiligten, muss allerdings nach getaner Arbeit dem Verein eine umfassende Dokumentation vorlegen. Anders als in Köln wird von den Mitglieder nicht erwartet, dass sie während ihres Engagements bei Move ihr Studium unterbrechen. „Es kann zwar vorkommen, das der eine oder andere während eines Projekts ein paar Klausuren weniger schreibt als sonst, aber für das Studium sollte immer noch genug Zeit bleiben“, so der Vereinsvorstand.

Sebastian, selbst im achten Semester seines BWL-Studiums, ist bereits seit rund drei Jahren Mitglied von Move und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte bearbeitet. „Das umfangreichste war der Auftrag eines Finanzdienstleisters, für den wir eine Imageanalyse durchgeführt haben – rund acht Monate waren wir damit beschäftigt.“ Im Normalfall orientieren sich die Projekte am Vorlesungszyklus, so dass die Arbeiten nach drei bis vier Monaten abgechlossen sind. Aus diesem Grund sieht Sebastian auch die studentischen Unternehmensberatungen nicht als Wettbewerber der großen Anbieter. „Was die machen, das können wir überhaupt nicht leisten.“ Andererseits befinde Move sich von Zeit zu Zeit schon in Konkurrenzsituationen mit kleineren Beratungsgesellschaften vor Ort. „Manchmal gewinnen wir den Pitch, manchmal gewinnen wir nicht.“

Begehrte Absolventen
Bei den großen Unternehmensberatungen wie Price Waterhouse Coopers oder Capgemini spielen die studentischen Agenturen in Sachen Wettbewerb kaum eine Rolle. Auf der Suche nach Nachwuchs aber hält sich Kathrin Mink denn doch an die Studierenden. Schließlich stößt die Personalmanagerin von Capgemini unter den Young Professionals auf hoch motivierte Absolventen, die bereits einiges an Berufserfahrung mitbringen.



Organisierte Kompetenz: Die Idee an der Universität erlerntes theoretisches Wissen bereits während des Studiums praktisch anzuwenden stammt aus Frankreich: Mitte der sechziger Jahre wurden dort die ersten studentischen Unternehmensberatungen gegründet, die Junior Enterprises (JE).

Seit Mitte der achtziger Jahre gibt es studentische Unternehmensberatungen auch in Deutschland. Sie vermitteln Projektteams, die sich durch originelle Ideen und Kompetenz auszeichnen, an Unternehmen. Inzwischen gibt es über 80 solcher Vereine in Deutschland.
In Anbetracht der fortschreitenden Entwicklung auf europäischer Ebene und des Strukturierungsbedarfs in Deutschland haben sieben JEs im September 1992 den Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen (BDSU) gegründet.
Der BDSU bietet Kontakt zu Top-Unternehmen verschiedener Branchen und eine Plattform zur internen Weiterbildung. Auch auf internationaler Ebene ist der BDSU durch sein Engagement im europäischen Dachverband JADE aktiv. Die Mitglieder des BDSU werden nach an die ISO 9000 angelehnten Standards jährlich auditiert und vermitteln Beratung auf hohem Niveau.

Der BDSU wird von namhaften Unternehmen gefördert. Neben der fi nanziellen Unterstützung, die die Netzwerkarbeit und die gemeinsamen BDSU-Veranstaltungen überhaupt erst ermöglicht, spielt im Rahmen der Kuratorenschaft die Begegnung zwischen Unternehmen und Studierenden eine herausragende Rolle.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/gut_beraten_201.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>201</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:52:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue Impulse</title>
		<description><![CDATA[Der Direktvertrieb boomt. Mit hochwertigen Produkten und erstklassigem Service hat sich der persönliche Verkauf von Produkten und Dienstleistungen als erfolgreiche Alternative zum stationären Handel etabliert.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits jeder zweite Kunde in Deutschland – so eine Studie des Marktforschungsinstituts Prognos – kauft bestimmte Produkte lieber zu Hause als im Einzelhandel. Seit Ende der 80er Jahre hat sich der Umsatz der im Bundesverband Direktvertrieb zusammengeschlossenen Unternehmen von , auf , Milliarden Euro fast verdoppelt.

Dynamisch wachsende Branchen wie Tiefkühlheimdienste, elektronische Haushaltsgeräte, Kosmetik und Körperpfl egeprodukte können laut Prognos in den nächsten zehn bis 15 Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten rechnen. Anbieter in kleineren Segmenten, wie zum Beispiel Heimtiernahrung, Nahrungsergänzungsmittel oder Dessous, wollen ihren Umsatz sogar um bis zu 50 Prozent steigern.

Neue Impulse auf dem Arbeitsmarkt durch Direktvertrieb
Wolfgang Bohle, Geschäftsführer des Bundesverbandes Direktvertrieb, ist davon überzeugt, dass der Direktvertrieb dem Arbeitsmarkt künftig noch stärkere Impulse geben wird, weil die Aufl ösung traditioneller Arbeitsverhältnisse neue Formen der Beschäftigung begünstigt: „In den letzten Jahren haben wir in Deutschland über hohe Arbeitslosigkeit und eine zu niedrige Selbstständigen-Quote geklagt. Für Bewerber, die gut mit Menschen umgehen können und Verkaufstalent mitbringen, ist der Direktvertrieb die richtige Alternative. Wer bei einem unserer 35 Mitgliedsunternehmen einsteigt, bestimmt selbst über seinen Erfolg und hat gute Chancen, bald auf eigenen Füßen zu stehen.“

Gut fürs Geschäft, aber auch für den Arbeitsmarkt: Die 35 Mitglieder des Bundesverbandes Direktvertrieb, darunter Unternehmen wie Avon, Deutsche Telekom, Mary Kay, PartyLite, Pierre Lang, Tupperware und Vorwerk, beschäftigen in Deutschland rund 200 000 selbstständige Handelsvertreter und Handelsvertreterinnen, wobei die Frauen mit 92 Prozent deutlich in der Mehrheit sind. Wer etwas hinzuverdienen möchte oder sich eine neue Existenz aufbauen will, der fi ndet auf www.lieberzuhause.de, der neuen Website des Bundesverbandes Direktvertrieb, alle Infos für einen erfolgreichen Start. Wo bekomme ich meinen Gewerbeschein? Wie werden Existenzgründer gefördert? Was muss ich bei der Sozial- und Krankenversicherung beachten? All diese Fragen werden ausführlich beantwortet. Gleichzeitig können Interessenten nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten Ausschau halten. Wie Martin Köhler, Geschäftsführer der PartyLite GmbH, berichtet, hat die Initiative seit Ende letzten Jahres schon viele neue Kunden und Mitarbeiter für den Direktvertrieb begeistert. „Mit ‚Lieber zu Hause!’ zeigen wir, was einen erfolgreichen Direktvertrieb ausmacht. Wer im Direktvertrieb einkauft, kann sich auf Produktqualität, kompetente Beratung sowie auf umfassende Service- und Garantieleistungen verlassen. Unseren Mitarbeitern bieten wir Schulungskonzepte, transparente Vertriebsstrukturen und eine interessante Tätigkeit mit überdurchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten.“

Martin Eckert, Geschäftsführer der Tupperware Deutschland GmbH, gibt dem Direktvertrieb in Deutschland große Chancen in den kommenden Jahren. „Wir spüren deutlich, wie sich die Einstellung der Deutschen bezüglich einer selbstständigen Tätigkeit wandelt“, so Eckert. „Man beginnt immer stärker, unternehmerisch zu denken und sucht Alternativen in der Selbstständigkeit oder einen zusätzlichen Job. Die Mitgliedschaft im Bundesverband Direktvertrieb und die durch unsere Verhaltensstandards vorgegebenen Regeln sind ein Gütesiegel.“

Vertrauen im Direktvertrieb
Auch für Elke Kopp, General Manager der Mary Kay Cosmetics GmbH, spielt Vertrauen im Direktvertrieb eine sehr wichtige Rolle. Nicht nur auf Seiten der Kunden, sondern auch im Außendienstteam. „Wir bietet umfangreiche Unterstützung in Form von Trainings, Motivations- und Incentive- Programmen.“



Karrieretipps Schwarz auf Weiß: Berufseinsteiger erhalten im „Handbuch Außendienst“ hilfreiche Strategien und wirkungsvolle Argumente für ihren Arbeitsalltag an die Hand.

Beim Kunden vor Ort effektiv und gut vorbereitet zu sein – eine Selbstverständlichkeit für gute Verkäufer. Und doch ist dies nur eine Taste in einer komplexen Verkaufsklaviatur, die es in allen Tonlagen zu beherrschen gilt. Das ganze Repertoire virtuos zu spielen lehrt dieses Standardwerk. Die Autorinnen Christine Behle und Renate vom Hofe veranschaulichen klassisches wie aktuelles Know-how und helfen bei der Umsetzung.
Sie demonstrieren, wie Kundengewinnung und -bindung erfolgreich funktionieren, wie Umsätze gesteigert werden und welche Formen von Präsentation und Performance beim Kunden Eindruck hinterlassen.
Handbuch Außendienst von Christine Behle und Renate vom Hofe (ISBN-10: 3636030450 / Verlag: mi-Fachverlag)]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/neue_impulse_200.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>200</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:44:09</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vertriebsbranche boomt</title>
		<description><![CDATA[Was haben Key-Account-Manager und Call-Center-Agents gemeinsam? Nicht nur Anglizismen in ihren Berufsbezeichnungen, sondern das Ziel ihres Tuns: den Verkauf von Waren und Dienstleistungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Ob Spielzeug- oder Sportbekleidungshersteller, Restaurantbetreiber, Krankenhäuser, Reiseveranstalter oder Wettanbieter– sie und viele andere mehr nutzen Marketing und Vertrieb, um so viele Produkte und Dienstleistungen wie möglich auf dem kürzesten Wege an den Mann zu bringen.
Kein Wunder also, dass sich von 1999 bis 2005 das Stellenangebot verdreifachte. 68 236 gemeldete freie Stellen im Vertrieb konnten Arbeitgeber im Laufe des Jahres 2005 besetzen, meldete die Bundesagentur für Arbeit. Etwa 85 Prozent der vakanten Stellen waren innerhalb von drei Monaten besetzt. Die Kundenbeziehungen für ein Unternehmen professionell zu managen, ist die Aufgabe von Key-Account-Managern. Sie halten den Kontakt zu strategisch wichtigen Schlüssel-Kunden. Da Schätzungen zufolge etwa 20 Prozent der Kunden rund 80 Prozent des Umsatzes eines Unternehmens einbringen, sind diese Beziehungen besonders wichtig. Voraussetzung ist, dass die „Keys“ die gegenwärtigen und künftigen Bedürfnisse ihrer Kunden genau kennen, über das erforderliche betriebswirtschaftliche Grundwissen und über professionelle Verhandlungstechniken verfügen. Ein Fachstudium und eventuell auch ein Traineeship werden meistens für den Einstieg vorausgesetzt.

Account-Manager sorgen hingegen dafür, dass die Kunden ihre Verträge einhalten. Verkäuferisches Talent ist gefragt, eine kaufmännische Berufsausbildung und Berufserfahrung sind daher wünschenswert.

Gute Karriereperspektiven
Nicht nur für das Zubrot während des Studiums sind Call-Center ein attraktives Beschäftigungspflaster. Flache Hierarchien und rasche Aufstiegschancen bieten zudem günstige Karriereperspektiven, zumal Call- Center-Agents in einem sehr breit gefächerten Tätigkeitsfeld punkten können. Da gibt es den Umschüler, der Bestellungen entgegennimmt, ebenso wie den Kundendienstberater oder den Software-Experten, der über eine Hotline Fachfragen beantwortet. Neben Fachwissen, einer angemessenen Sprechweise und rhetorischem Geschick benötigen Call-Center-Agents entsprechende Verhaltens- und soziale Kompetenzen und sie müssen sich in der Arbeitsweise eines Callcenters auskennen. Telefonmarketingfirmen bilden ihre Mitarbeiter meist selbst aus. Akademien bieten auch eine mehrwöchige Ausbildung mit einem entsprechenden Zertifikat an. Für den Vertrieb sind gute Verkäufer das A und O. Verkaufstalent und gute Kenntnis der Produkte sind wichtig für ihre erfolgreiche Arbeit. Hersteller von technischen Produkten und Anbieter technischer Dienstleistungen bevorzugen dafür Vertriebsund Wirtschaftsingenieure. Immer mehr Produktlösungen werden im Dialog mit dem Kunden vor Ort entwickelt. Durch ihr technisches Verständnis und den engen Kontakt zum Kunden übernehmen Vertriebsingenieure eine wichtige Schnittstelle im Unternehmen.
Vertrieb und Außendienst bieten auch gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für Quereinsteiger, wenn sie über verkäuferisches Talent, Verhandlungsgeschick, Kontaktfreude, Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz verfügen. Das unternehmensspezifische Know-how wird ihnen dann meistens vom Arbeitgeber vermittelt.

Sprung in die Selbstständigkeit
Wer aus dem Unternehmen selbst kommt und das nötige Marketingwissen aufsatteln möchte, findet viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Für Außendienstler ist auch der Sprung in die Selbstständigkeit eine attraktive Perspektive. „Die meisten Handelsvertreter haben ein paar Jahre als angestellte Außendienstler gearbeitet und dort die nötigen Branchenkenntnisse erworben“, so Claudia Mischon, Sprecherin der Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittler und Vertrieb (CDH).]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/vertriebsbranche_boomt_199.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
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		<pubdate>2008-05-26 16:37:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zeitung von gestern in den Autos von morgen</title>
		<description><![CDATA[Mikrobiologen der Universität Münster entwickeln Mikrodiesel]]></description>
		<text><![CDATA[Die Produktion von Biodiesel befindet sich in einer ethischen Zwickmühle. Zum einen stellt der überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen wie Raps- oder Sojaöl produzierte Biodiesel eine ökologisch wertvolle Alternative zu fossilen Brennstoffen dar, um die schon heute ein weltweiter Machtkampf besteht und die den Kohlenstoffkreislauf des Ökosystems seit Beginn der industriellen Revolution empfi ndlich stören. Zum anderen ist es vor dem Hintergrund der hungernden Drittweltbevölkerung moralisch nicht unbedenklich, enorme Kapazitäten wertvoller Ackerfläche für die Deckung eines gigantischen Energieund Treibstoffbedarfes zu verwenden.

Einen möglichen Ausweg aus dieser Misere haben Wissenschaftler des Institutes für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie der Universität Münster unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Steinbüchel aufgezeigt. Sie haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Dieseltreibstoff mit Hilfe von Bakterien aus billigeren nachwachsenden Rohstoffen wie Glukose hergestellt werden kann. „Die Produktion von Treibstoff mit Hilfe von Mikroorganismen ist ein völlig neuer Ansatz“, betont Steinbüchel die Exklusivität der Forschungsergebnisse, die durch ein bereits angemeldetes Patent gesichert wird.
Pflanzliche Öle, die natürliche Quelle des herkömmlichen Biodiesels, enthalten Triacylglyceride, die aufgrund ihrer Zähflüssigkeit jedoch noch nicht für die Verwendung als Treibstoff geeignet sind. Durch chemische Reaktion mit Methanol, dem billigsten, größtenteils aus Erdgas gewonnenen Alkohol, entstehen in einem energie- und kostenintensiven Prozess Fettsäuremethylester (FAMEs), die den Hauptbestandteil von Biodiesel bilden. Die Knappheit und der Preis der Rohmaterialien sowie die Giftigkeit des Methanols limitieren derzeit die Produktion des Biotreibstoffes, die weitestgehend ihre wirtschaftlichen Grenzen erreicht hat. Dringend benötigt werden also Alternativen, die eine Treibstoffproduktion aus günstigen erneuerbaren Rohstoffen wie Holz oder sogar organischem Abfall erlauben.

Verwendung von E. coli-Bakterien
Genau hier setzt das Verfahren von Steinbüchel und seinen Mitarbeitern an, das derzeit noch Glukose und Fettsäuren als Ausgangssubstanzen benötigt und statt der FAMEs die längerkettigen Fettsäureethylester (FAEEs) herstellt. Die Arbeit bei der Produktion des „Mikrodiesels“, wie ihn seine Erfi nder genannt haben, wird von dem in der Mikrobiologie bestens erforschten und oft verwendeten Bakterium E. coli verrichtet. „Wir haben die Gen-Ausstattung des Bakteriums nach dem Bausteinprinzip manipuliert. Der erste Baustein ist verantwortlich für die Biosynthese von Ethanol aus Pyruvat, dem natürlichen Abbauprodukt von Glukose. Dieses Ethanol wird dann von dem zweiten Baustein verwendet, um aus dem Stoffwechselprodukt der Fettsäure die gewünschten FAEEs zu synthetisieren“, erklärt Steinbüchel die Vorgehensweise seiner Mitarbeiter, die sich im Rahmen einer Diplom- und einer Doktorarbeit mit der Umsetzung der Idee beschäftigten. Gearbeitet haben sie dabei mit in der Biologie etablierten Verfahren des Klonens und der Charakterisierung von Genen und der Veränderung von Bakterienstämmen mit molekularbiologischen Methoden, wie sie auch bei anderen Forschungsprojekten im Arbeitskreis angewandt werden.

Enge Kooperation mit der Industrie
Das grundlegende Ziel von Steinbüchels Forschungsgruppe ist es, physiologische, biochemische und molekular-genetische Grundlagen von Stoffwechselvorgängen und deren Regulation in Bakterien aufzuklären und gezielt im Hinblick auf die Produktion von chemischen Verbindungen zu verändern. Besonderes Interesse gilt dabei der Biosynthese von industriell relevanten chemischen Verbindungen, sowie dem Abbau und der Umwandlung nachwachsender Rohstoffe. Ergebnisse der Grundlagenforschung sollen dabei in anwendungsorientierten Projekten verwertet werden, was häufig in enger Kooperation mit der Industrie geschieht. Bei ihrer Forschungsarbeit haben die Mikrobiologen ein neuartiges Enzym entdeckt und charakterisiert, das an der Synthese von Wachsestern und Triacylglyceriden beteiligt ist. Im zweiten Baustein des Bakteriums ist dieses Substrat-unspezifische Enzym für die Bildung der FAEEs aus Ethanol und den Stoffwechselprodukten der Fettsäuren verantwortlich und ist somit der wichtigste Bestandteil der Mikrofabrik.

Wirtschaftlich noch nicht verwendbar
Wirtschaftlich sei das Verfahren aufgrund der geringen Ausbeuten zwar noch nicht, aber die Umsetzbarkeit des Grundgedankens wurde deutlich gezeigt. „Der Hauptvorteil unseres Systems liegt im Moment noch darin, dass die Bakterien den Alkohol, der zur Weiterverarbeitung der Fettsäuren nötig ist, selbst produzieren. Dadurch kann der Mikrodiesel im Gegensatz zum Biodiesel aus 100 Prozent erneuerbaren Rohstoffen hergestellt werden“, macht Steinbüchel den Vorteil der Methode deutlich. Das weitere Ziel seiner Arbeitsgruppe ist es, das Substratspektrum des Bakteriums, das heißt, die Palette an möglichen Ausgangsstoffen, durch Hinzufügen weiterer genetischer Bausteine so weit zu optimieren, dass eine Verarbeitung billiger natürlicher Rohstoffe wie Cellulose und Lignin möglich wäre. Dazu sei zwar noch sehr viel Entwicklungsarbeit zu leisten, doch der Gedanke, aus Holz oder sogar Altpapier Biotreibstoff produzieren zu können motiviert nicht nur Steinbüchel.

Zukunftsaussichten
Trotz aller Euphorie, die angesichts des viel versprechenden Vorhabens aufkommen mag, ist Steinbüchel realistisch: „Die Biodieselproduktion ist ein extrem ausgereifter Prozess und es wird sicherlich sehr schwer werden, sich neben diesem etablierten Verfahren zu behaupten.“ Ob sich der Mikrodiesel in der Zukunft durchsetzen kann, wird maßgeblich von den Ergebnissen der weiteren Forschungsarbeit der münsterschen Mikrobiologen abhängen. Sollte diese weiter so erfolgreich verlaufen wie zuletzt, wäre es denkbar, dass die Autos von morgen mit der Zeitung von gestern fahren werden.


Nähere Informationen im Internet unter: http://mibi1.uni-muenster.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zeitung_von_gestern_in_den_autos_von_morgen_198.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>198</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:32:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Lass leuchten</title>
		<description><![CDATA[Rund fünf Prozent des deutschen Energiebedarfs werden mittlerweile aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt, der Anteil an Wasser-, Wind und Sonnenenergie steigt seit Jahren – und mittlerweile haben auch die Großen der Branche dieses Marktpotenzial für sich entdeckt.]]></description>
		<text><![CDATA[Die erneuerbaren Energien sind ein Jobmotor für Deutschland. Ihr anhaltender Ausbau hat im letzten Jahr noch mehr Arbeitsplätze geschaffen als bisher angenommen. Nach einer Untersuchung des Bundesministeriums für Umweltschutz können der Branche der erneuerbaren Energien im Jahr 2006 bereits rund 236 000 Arbeitsplätze in Deutschland zugerechnet werden. Gegenüber 2004 (rund 160 000 Beschäftigte) ist das ein Plus von fast 50 Prozent und rund 20.000 mehr als in bisherigen Schätzungen vermutet.
Für die nächsten Jahre erwarten die Autoren der Studie eine Fortsetzung des Trends. Bis 2020 könnten etwa 400 000 Beschäftigte in der Branche der erneuerbaren Energien möglich sein – ohne Arbeitsplätze, die durch die Förderung der öffentlichen Hand entstanden sind. Wesentliche Einflussfaktoren für diese Entwicklung seien die Attraktivität des Produktionsstandortes Deutschland in Verbindung mit einer guten Positionierung deutscher Unternehmen auf dem voraussichtlich stark wachsenden Weltmarkt für erneuerbare Energien.
Woran es der Branche in der Vergangenheit jedoch ein wenig mangelte, waren die entsprechenden Experten: Die meisten Fachleute auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien haben sich ihr Wissen zu diesen Themen selbst erarbeitet, nachdem sie zuvor ein technisches Studium absolviert hatten. In jüngster Zeit erkannten Universitäten und Fachhochschulen den sich entwickelnden Bedarf und legten entsprechende Studiengänge auf.
So nahm etwa im März der Studiengang Energiesysteme an der Fachhochschule Biberach die ersten Studierenden auf – und wurde schon im Vorfeld mit dem Preis für nachhaltige Entwicklung vom gleichnamigen Projekt der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Der in Kooperation mit der Hochschule Ulm angebotene Studiengang bildet Ingenieure aus, die Energiesysteme entwerfen, bauen und betreiben - maßgeblich auch im Bereich der dezentralen und regenerativen Energien.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/lass_leuchten_197.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>197</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:25:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>In Neptuns Reich</title>
		<description><![CDATA[Regenerative Energien]]></description>
		<text><![CDATA[30 Meter Wassertiefe, im Umkreis von über 50 Kilometern kein Festland und extreme Witterungsverhältnisse: Matthias Portmann entwickelt für den Energiekonzern RWE Offshore-Windparks vor der niederländischen Küste.
Dass sich dieser Aufwand auch in wirtschaftlicher Hinsicht für den Branchenriesen rentiert, davon ist der promovierte Bauingenieur überzeugt, schließlich plant die RWE-Tochter RWE Innogy, für die Portmann arbeitet, in den Niederlanden den Bau von zwei großen Offshore- Windparks mit insgesamt 2.000 MW – die Leistung von zwei konventionellen Großkraftwerken.
Aber bevor die Planungsanträge genehmigt sind und die Windparks gebaut werden können, ist noch einiges zu tun. Nachdem die Areale vor der niederländischen Küste gefunden wurden, in denen der Schiffsverkehr und die Fischerei nicht beeinträchtigt werden, die nicht für militärische Manöver genutzt werden, wo kein Sand oder Kies abgebaut wird und die nicht auf Vogelflugrouten liegen, beginnen die detaillierten Umweltverträglichkeitsstudien. Da die Anlagen auf besonders widerstandsfähigen Fundamenten stehen müssen, um Wind und Wellen trotzen zu können, werde der Boden zunächst seismisch untersucht „Bevor die Fundamente geplant werden, fährt ein Bohrschiff zu den Locations und nimmt Bohrkerne aus dem Untergrund.“ Anhand dieser Proben, so Portmann, ermitteln Ingenieure und Geologen, wie die Basis beschaffen sein muss, damit das rotierende Kraftwerk guten Halt findet.

Ingenieurstudium als Grundlage
Sein Rüstzeug für die Entwicklung großer Windenergieparks hat der 35-Jährige nicht aus einem speziellen Studiengang. Nach seinem Studium zum Bauingenieur an der Ruhr-Universität Bochum promovierte er und nahm dann eine Stelle beim Essener Baukonzern Hochtief an – so weit eine klassische Karriere. „Aber schon vor Beginn des Studiums habe ich mich für Umwelttechnik interessiert – nur gab es noch keine entsprechenden Studiengänge.“ Im Nachhinein sei die Entscheidung für ein Ingenieurstudium aber doch die richtige gewesen. „Mit der fundierten Ausbildung des konstruktiven Ingenieursbaus habe ich eine gute Grundlage geschaffen.“
Bei Hochtief war der Bauingenieur nach klassischen Tätigkeiten zuletzt für die Entwicklung Geothermischer Kraftwerke zuständig, mit der sich im Übrigen auch sein neuer Arbeitgeber RWE Innogy beschäftigt.
Im Gegensatz zu den bekannten Erdwärmeheizungen, die Wohnhäuser beheizen, ging es jedoch um größere Anlagen. „Bei der Tiefengeothermie wird zwischen dreitausend und fünftausend Metern tief in die Erdkruste gebohrt“, so Portmann. Über eine Bohrung wird Thermalwasser aus der Tiefe gepumpt. Mit dem heißen Thermalwasser kann mittels spezieller Kreisläufe elektrischer Strom erzeugt werden. „Die Abwärme wird dann noch eingesetzt, um Wohnhäuser in der näheren Umgebung auf angenehmen Temperaturen zu bringen.“

Offshore Wind Anlage
Bei der RWE Innogy ist Portmann seit einigen Monaten im Bereich Offshore Windenergie beschäftigt und zuversichtlich, dass das Projekt in den Niederlanden realisiert wird. Zur Zeit arbeitet er mit den Kollegen der niederländischen Konzern-Tochter RWE Energy Netherlands für das Genehmigungsverfahren, müssen doch zahlreiche Bestimmungen eingehalten werden. Hinzu kommen Herausforderungen beim Bau und Betrieb der Offshore Wind Anlage: Jede einzelne Turbine muss aufwendig mit dem Schiff an den Bestimmungsort gebracht werden, das Fundament ist im schwankendem Salzwasser zu montieren – und selbstverständlich können Schiffe und Montageteams bei Sturm nicht arbeiten.

Kein Verzicht auf Konventionelle Anlagen
Dass RWE derzeit in Hamm für rund zwei Milliarden Euro eines der weltweit modernsten Steinkohlekraftwerke errichtet, steht für den Offshore-Wind-Planer nicht im Widerspruch mit seiner Arbeit – im Gegenteil. „Es wäre naiv, auf den Bau modernster, konventioneller Anlagen zu verzichten. Wir brauchen diese Investitionen, um die Energieversorgung auch mittelfristig sicherstellen zu können.“ Bis 2020 jedenfalls, das sei sicher, könnten regenerative Energieträger trotz des enormen technischen Fortschritts die konventionelle Stromerzeugung nicht ersetzten. Aber wenn alles gut geht, werden in zwölf Jahren 2000 MW Offshore-Windparks vor der niederländischen Küste einen Beitrag für eine klimafreundliche Stromerzeugung leisten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/in_neptuns_reich_196.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>196</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:22:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alles für Studenten und Absolventen: Internetauftritt mit hohem Serviceanteil</title>
		<description><![CDATA[STUDIInfo und absolventenInfo präsentieren sich und jede Menge wertvolle Informationen auf www.studentenpilot.de]]></description>
		<text><![CDATA[Schnell, bewegt, informativ und innovativ: Das Internet ist aus der modernen Kommunikation nicht mehr weg zu denken. Das gilt ebenso für den klassischen Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt - und nun auch für die Zeitschriften STUDIInfo und absolventenInfo.

War die Möglichkeit schon in der Vergangenheit ausgesprochen beliebt, das gedruckte Heft als PDF-Datei herunterzuladen, so bieten wir nun unter www.studentenpilot.de ergänzende Informationen, die weit über die des Magazins hinausgehen.
Um unseren Lesern eine möglichst ausgereifte und durchdachte Seite zu präsentieren, haben wir uns bei der Konzeption des Auftritts ausnahmsweise etwas mehr Zeit gelassen. Herausgekommen ist eine Internetseite, die, wie wir finden, einen umfassenden Fundus an Informationen aus allen Bereichen rund um Studium und Berufseinstieg bietet, ohne dabei unübersichtlich zu werden: Ein Farbsystem gliedert die Navigationsleiste in die relevanten Bereiche. Wer zum Beispiel darüber nachdenkt, wie er sein Studium finanzieren kann, findet unter „Finanzierung“ alles Wissenswerte von Studiengebühren über BAfÖG, Studienkredite bis hin zum Jobben neben dem Studium und die Befreiung von der Rundfunkgebühr.

Umfangreiche Städte-Datenbank
Bei der Entscheidung über den passenden Ort für Studium und Beruf ist Studentenpilot ebenso behilflich: Alle größeren Städte sind in der Datenbank verzeichnet, mit Vorzügen und Nachteilen sowie einem kleinen Portrait, damit niemand seine Entscheidung aufgrund falscher Voraussetzungen treffen muss. Die umfassenden Informationen über verschiedenste Studienfächer, die örtlichen Möglichkeiten, mit Kind zu studieren und eine Studienplatzbörse verstehen sich von selbst.

Neben dem Ernst des Lebens finden Studierende und Absolventen auf Studentenpilot.de jede Menge Tipps zum Nachtleben in ihrer neuen Stadt. Studentenpilot verrät, wo Studierende mit Rabatt auf den Eintrittspreis im Kino oder im Theater ihren Geldbeutel schonen können.
Für den Berufseinstieg steht Hochschulabsolventen unter dem Punkt „Karriere“ eine umfangreiche Rubrik zur Verfügung - ganz gleich, ob die Selbstständigkeit angestrebt wird oder Absolventen sich ihre ersten Sporen im Angestelltenverhältnis verdienen wollen.

Tipps zum Studium im Ausland
An beide wiederum richtet sich die Rubrik Ausland, schließlich wird das Studium im Ausland von Personalern mittlerweile ebenso hoch eingeschätzt wie die berufliche Auslandserfahrung unmittelbar nach dem Studienabschluss - und interessante Einsichten lassen sich dabei allemal sammeln, die nicht nur der beruflichen Karriere, sondern auch der eigenen Persönlichkeit gut tun. Darum bietet Studentenpilot.de unter dieser Rubrik Hinweise zu den Austauschprogrammen von Hochschulen, gibt Tipps zur Bewältigung von Bewerbungs- und Sprachtests und leistet Unterstützung bei der Organisation von Aupair-Aufenthalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/alles_fuer_studenten_und_absolventen_internetauftritt_mit_hohem_serviceanteil_195.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>195</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:16:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Qualifikation nach Feierabend: Studieren neben dem Beruf</title>
		<description><![CDATA[Berufliche Weiterbildung oder eine Neuorientierung schafft neue Karrierechancen.]]></description>
		<text><![CDATA[Viele Arbeitnehmer kennen das Phänomen, wenn ihnen klar wird, dass die Ausbildung und die Berufserfahrung sie nicht für einen weiteren Aufstieg auf der Karriereleiter qualifiziert – es bieten sich keine neuen Möglichkeiten. Darum schauen sich immer mehr Angestellte, die bereits mitten im Berufsleben stehen, nach Weiterbildungsangeboten um, die sie wahrnehmen können, ohne dafür ihre Arbeit aufgeben zu müssen. Eine berufliche Weiterentwicklung oder eine Neuorientierung schafft Perspektiven.

Steigende Angebote
Auf die steigende Nachfrage nach Teilzeit- und Fernstudiengängen reagieren die Universitäten und Fachhochschule im Lande mit ebenso steigendem Angebot. So können neben betriebswirtschaftlichen Fächern mittlerweile auch viele Ingenieursund Sozialwissenschaften nach Feierabend erlernt werden. Die Struktur des Studiums unterscheidet sich dabei zum Teil deutlich.
So verlangen viele Hochschulen von ihren Teilzeitstudierenden häufig Anwesenheit an einem Wochenende im Monat, andere Studiengänge dagegen setzen auf Präsenzveranstaltungen an drei Tagen pro Woche. Dass Hochschulen ganz ohne die zeitweise Anwesenheit ihrer Studierenden auskommen, ist eher die Ausnahme.
Im Gegensatz zum berufsintegrierten Studium, bei dem das Hochschulstudium mit Phasen der praktischen Berufstätigkeit in einem kooperierenden Unternehmen verbunden wird, ist es den Teilnehmern berufsbegleitender Veranstaltungen selbst überlassen, Seminare und Vorlesungen in den Arbeitsalltag einzubinden.
Je nach Motivation des Studierenden und nach Struktur des Studiengangs kann es sinnvoll sein, die Arbeitszeit vor der Aufnahme der akademischen Weiterbildung zu reduzieren. Denn anstrengend ist es natürlich schon, tagsüber zu arbeiten und abends zu lernen oder am Wochenende in die Uni zu gehen. Hilfreich kann es dagegen sein, wenn ein unmittelbarer Bezug zwischen dem im Studium Erlernten und dem Beruf hergestellt werden kann, die Theorie also direkt in die Praxis einfließt.
Eine weitere Möglichkeit, Studium und Berufstätigkeit zu kombinieren, ist das berufsintegrierende Studium. Die entsprechenden Studiengänge sind so konzipiert, dass sie in Kombination mit reduzierten Arbeitszeiten gut absolviert werden können.

Arbeitnehmer stärker an die Firma binden
In Einzelfällen kann auch eine Teilzeitbeschäftigung vereinbart werden, bei der Berufstätigkeit und Studium sich gegenseitig abwechseln. Die betriebliche Freistellung der Studierenden für studienrelevante Tätigkeiten wird im Kooperationsvertrag zwischen Hochschule, Studierendem und Unternehmen vereinbart.
Vor allem Unternehmen, die in der Vergangenheit die Erfahrung machen mussten, Abiturienten nach Ende der dualen Ausbildung zu verlieren, zeigen sich hier besonders offen. Vor allem leistungsfähige Absolventen neigen dazu, ihren Ausbildungsbetrieb zu verlassen und ein Hochschulstudium aufzunehmen. Dadurch können sich die Ausbildungskosten für die Unternehmen nicht amortisieren und sie verlieren besonders motivierte junge Mitarbeiter – ein nicht zu verachtendes Potenzial für die betriebliche Zukunft. Im Umkehrschluss stärkt ein vom Arbeitgeber mitgetragenes berufsbegleitendes Studium die Bindung des Arbeitnehmers an die Firma.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/qualifikation_nach_feierabend_studieren_neben_dem_beruf_194.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>194</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:11:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vielfältige Zukunftsperspektiven</title>
		<description><![CDATA[Dr. med. und Diplom-Kaufmann Martin Maurer hat neue Sicht auf Medizinbetrieb: Neben seinem Medizinstudium legte er an der Fernuniversität Hagen sein Diplom als Betriebswirt ab.]]></description>
		<text><![CDATA[Medizin und Betriebswirtschaft: Eine nur auf den ersten Blick ungewöhnliche Studienkombination hat Martin Maurer gewählt. Weil auch Mediziner – ebenso wie viele andere Berufstätige – immer stärker mit wirtschaftlichen Fragestellungen konfrontiert werden, sind zwei Abschlüsse als Dr. med. und als Diplom-Kaufmann durchaus nachvollziehbar und interessant. Das Medizinstudium absolvierte Martin Maurer – heute Arzt an der Berliner Charité – ganz traditionell in Präsenzform, das wirtschaftswissenschaftliche Know-how ließ er sich aus Hagen von der Fernuniversität nach Berlin liefern.

Mit dem Medizinstudium begann er 1998 nach dem Abitur in Münster: „Über Betriebswirtschaft habe ich damals nur mal nachgedacht.“ Das Medizinstudium war zunächst auch aufwändig genug. Jedoch merkte er schon nach dem Physikum während der klinischen Semester, dass die Abläufe wirtschaftlich nicht optimal waren: „Viele ‚meckerten’ über die Ressourcenverschwendungen, aber getan wurde dagegen wenig.“

Wirtschaftliche Kentnisse von Vorteil
Nach dem Ersten Staatsexamen wechselte Maurer für zwei Jahre nach Berlin und begann mit seinem Studium an der Fernuniversität in Hagen. Im Sommersemester 2002 schrieb er sich für Wirtschaftswissenschaft ein, gleichzeitig zu seinem Medizinstudium: „Ich wollte insgesamt nicht zu lange studieren und dafür lieber mit Hochdruck.“ Und sich viele Optionen offen halten. Die Medizin-Klausuren schrieb er zum Semesterende, die Fernuni-Klausuren dann während der Semesterferien: „Das ließ sich gut kombinieren“.

Als er sich für diese ungewöhnliche Kombination entschied, wusste Maurer noch gar nicht, ob er als Arzt in einer Klinik oder in eigener Praxis arbeiten wird: „Aber wenn man einmal eine leitende Position in einer Klinik erreichen möchte, sind wirtschaftliche Kenntnisse wie in vielen anderen Berufen auf jeden Fall von Vorteil, und mit eigener Praxis – also selbstständig – ebenfalls.“ Je besser die Positionen von Medizinern sind, desto mehr müssen sie sich mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Klinikbetriebs befassen: „Ich habe jetzt schon das Wissen, das andere sich erst noch aneignen müssen“, freut sich Martin Maurer.

Anderen Blick auf Abläufe im Klinikalltag
Eine überaus zufriedene Bilanz zog Martin Maurer nach seinem Studium an der Fernuniversität. Für ihn selbst gab es damals verschiedene Zukunftsperspektiven: nach einer Facharztausbildung weiter in einer Klinik zu arbeiten oder alternativ eine eigene Praxis zu führen. Oder in eine Krankenhausverwaltung oder ins medizinische Controlling zu wechseln. Oder als Unternehmensberater für Kliniken arbeiten – „Ich habe ein ganz anderes Verständnis als ein Betriebswirt, der von außen kommt und die Probleme, auf die es wirklich ankommt, nicht sieht.“

Inzwischen hat er sich für eine klinische Weiterbildung zum Facharzt für Radiologie entschieden, „hier bieten sich viele Perspektiven – ich bin dafür gerüstet.“ Denn Maurer hat nun einen ganz anderen Blick auf Abläufe im Klinikalltag, versteht betriebswirtschaftliche Entscheidungen besser: „Und sie interessieren mich auch wirklich.“

Angesichts des wahrscheinlich weiter steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen kommt es zunehmend darauf an, gleichzeitig den Service zu verbessern, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern: „Das fängt schon bei den Materialbestellungen an, es muss nicht immer das Beste sein, sondern das unter verschiedenen Gesichtspunkten richtige.“

Gute Erfahrngen an der Fernuni
Unter verschiedenen Gesichtspunkten das Richtige für ihn war auch das Fernuni-Studium: „Ich konnte mich mit meinen Unterlagen zurück ziehen und dann lernen, wann es mir passte.“ Die Wochentage gehörten dem Medizinstudium, die Abende und Wochenende der Fernuniversität. Nur bei der Diplomarbeit und der gleichzeitigen Promotion kam doch viel auf einmal zusammen: „Aber hier haben mir das Lehrgebiet und das Studierendensekretariat sehr gut geholfen.“ Überhaupt hat ihm die Betreuung durch die Fernuniversität gut gefallen.
Beide Studien ließen sich ohne Schwierigkeiten miteinander vereinbaren: „An der Fernuni hatte ich kaum wirkliche Präsenzveranstaltungen, anders war es im Medizinstudium. Zwei Studien mit vielen Anwesenheitspflichten hätte ich nicht unter einen Hut bekommen.“ So konnte Maurer sein Grundstudium an der Fernuniversität in kurzer Zeit hinter sich bringen. Sein Zweites (Medizin-)Staatsexamen legte er 2004 ab, ging dann im Praktischen Jahr des Medizinstudium für jeweils vier Monate nach Paris und Irland: „Die Klausuren der Fernuniversität habe ich in Dublin im Goethe-Institut geschrieben – das funktionierte absolut problemlos.“

Nachdem Maurer 2005 auch sein Drittes Staatsexamen abgelegt hatte, führte er anschließend sein Promotionsstudium an der Berliner Humboldt-Universität zu Ende. Gleichzeitig absolvierte er den verbliebenen Teil des wirtschaftswissenschaftlichen Fernuni-Hauptstudiums und begann mit der Diplomarbeit: „Ich war 50 bis 60 Stunden ganz gut beschäftigt mit Promotion und Diplom.“

Investition in die Zukunft
Das, was er im wirtschaftswissenschaftlichen Hauptstudium mit dem Vertiefungsfach Dienstleistungsmanagement und dem zweiten Fach Personalführung und Organisation gelernt hat, konnte er sogar schon in seinem Berufsalltag in der Radiologie der Berliner Charité gut gebrauchen: „Für mich war und ist das Fernuni-Studium in erster Linie eine Investition in die Zukunft.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/vielfaeltige_zukunftsperspektiven_193.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>193</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:05:47</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein Job für die Besten der Besten</title>
		<description><![CDATA[Neue Anforderungen an Vertriebsmitarbeitern in der Kraftfahrzeugtechnik: Spagat zwischen BWL und Wissenschaft]]></description>
		<text><![CDATA[In jedem Automobil steckt heute eine Menge Elektronik. Ihr Anteil hat in den vergangenen Jahrzehnten enorm zugenommen, die entsprechenden Lösungen sind deutlich anspruchsvoller geworden. Dadurch hat sich auch die Arbeit im Vertrieb im Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik verändert. Die aus der Automobilindustrie stammenden Kunden erwarten keine Produkte von der Stange, sondern innovative und maßgeschneiderte Individuallösungen in Top-Qualität.

Vertriebsmitarbeiter agieren international für Kunden aus völlig unterschiedlichen Kulturräumen. Die an den Schnittstellen von Technik und Betriebswirtschaft angesiedelte Aufgabe bietet spannende Herausforderungen für verkaufsstarke Talente mit technischem Know-how und unternehmerischer Energie.

Innovative Lösungen
Die Kraftfahrzeugsparte von Bosch zum Beispiel bietet innovative Lösungen unter anderem für aktive Fahrsicherheit. Das Ziel: Die Verkehrssicherheit zum Schutz von Leben und Gesundheit der Fahrer soll verbessert werden. Zu den Produkten gehören Bremsregelsysteme, Sensoren, und neue Funktionen, die sich aus der Vernetzung mit den passiven Sicherheitsund Fahrassistenzsystemen ergeben. Ein Vertriebsspezialist aus diesem Segment braucht hohe Kompetenz bei technischen Systemen. Denn er spricht nicht nur mit den Einkäufern der Kunden, sondern auch mit Mitarbeitern aus deren Entwicklungsund Anwendungszentren. Er muss somit den Bedarf der Kunden genau kennen und wissen, was Bosch in dieser Hinsicht zu bieten hat. „Das ist keine klassische Verkäuferrolle mehr. Der Vertrieb vermittelt heute zwischen dem Bedarf der Kunden und dem Unternehmen&amp;#147;, sagt Michael Wittenauer, Leiter Vertriebskoordination international in der Bosch-Zentrale.

Im Voraus planen
Die beratende Tätigkeit beginnt weit vor dem eigentlichen Verkauf. „Wir können nicht warten, bis der Kunde mit seinen im Lastenheft festgelegten Anforderungen zu uns kommt“, berichtet Wittenauer. Die im technischen Vertrieb tätigen Spezialisten gestalten das Lastenheft vielmehr mit. Sie müssen schnell wissen, was die Kunden brauchen, beispielsweise wenn ein Hersteller die Produktion eines neuen Modells plant. Dazu stellt er eine Anfrage an den Automobilzulieferer, ein passendes ESPSystem anzubieten. Die Herausforderung liegt nun darin, die Elektronik des ESP so zu programmieren, dass sie perfekt zu dem neuen Modell beim Kunden passt und in jeder Situation richtig reagiert. Da diese „Applikation“, also die Anpassung der Software pro Modell bis zu zwei Jahre dauert, versuchen die Vertriebsmitarbeiter gemeinsam mit Produkt- und Systementwicklern, weit im Voraus dem Kundenbedarf auf den Grund zu gehen.

Hohe Anforderungen an Bewerber
So brauchen die Vertriebsmitarbeiter umfangreiches Produkt- und Systemwissen. Viele Mitarbeiter im technischen Vertrieb sind deshalb Ingenieure. „Sie brauchen ein gutes technisches Know-how, andererseits müssen sie auch mit Einkaufsabteilungen auf Augenhöhe sprechen können. Wir brauchen also Ingenieure mit guten Betriebswirtschaftskenntnissen oder Betriebswirte mit gutem technischem Verständnis“, sagt Wittenauer. Für den Führungsnachwuchs im technischen Vertrieb gibt es daher ein eigenes Traineeprogramm. „Das ist ein sehr exklusiver Kreis, der hohes Ansehen genießt, insbesondere bei den Hochschulen. Wir nehmen nur etwa ein Dutzend pro Jahr auf – außer guten Zeugnissen sind dabei Kompetenzen wie Führungsqualität, Kommunikationsfähigkeit und interkulturelle Kompetenzen gefragt. Wir brauchen einfach die Besten der Besten, dafür investieren wir viel“, sagt Wittenauer.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/ein_job_fuer_die_besten_der_besten_192.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>192</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:59:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Elektrisch zur Uni</title>
		<description><![CDATA[Verkehrsinfarkt in den Innenstädten, Feinstaubalarm und astronomische Energiepreise – Studierende halten dagegen.]]></description>
		<text><![CDATA[So präsentierte der Fachbereich Maschinenbau der FH Dortmund auf der Hannover Messe 2008 ein zweisitziges Elektrodreirad für den Stadtverkehr. Bei einem Gewicht von rund 200 kg erreicht das Gefährt mit nur vier Kilowatt Leistung Geschwindigkeiten von 50 Stundenkilometern, für den Stadtverkehr allemal ausreichend.

Rund ein Jahr benötigten die Studierenden um Professor Wilfried Fischer, um das Fahrzeug von den ersten Entwürfen an zu entwickeln. Um das geringe Gewicht zu erreichen, wurde konsequent auf Leichtbauweise gesetzt. Dabei spielte der intensive Einsatz von computergestützter Konstruktionssoftware
eine zentrale Rolle. Bei der rechnergestützten Bauteiloptimierung kam das ebenfalls im Leichtbau-Technologie- Center entwickelte System „Opium“ zum Einsatz, das die FH bereits auf der Cebit präsentiert hat.
Mit der Diagnosesoftware können Rahmen-, Schalen- und Volumentragwerke durch Optimierungen automatisch den Beanspruchungen angepasst werden, so dass gewichtsoptimale Bauteile entstehen. So konnten die beiden Absolventen Daniel Hohmann und Michael Walter den Gitterrohrrahmen des Fahrzeugs soweit abspecken, dass bei ausreichender Steifigkeit ein extrem leichtes Chassis entstand.

Stauraum für den Wocheneinkauf
Die integrierten Blei-Gel-Batterien gewährleisten dabei eine Reichweite von rund 100 Kilometern. Diese werden in Zukunft durch eine Brennstoffzelle unterstützt, um eine noch größere Reichweite zu erzielen. Aber auch hier vermutet Fischer noch weiteres Verbesserungspotenzial, schließlich wiegen die Batterien zusammen rund 100 Kilogramm – mehr als das ganze Fahrzeug. Lithium-Ionen-Batterien, so der Maschinenbauer, seien erheblich leichter und böten gleichzeitig eine höhere Reichweite – erste Entwürfe dafür sind bereits in der Entwicklung.
Neben ausreichend Platz für zwei Erwachsene birgt das voll gefederte Gefährt Stauraum für den Wocheneinkauf. Für die Zukunft plant Fischer mit seinen Studierenden, die jetzige Roadster-Version um eine Cabrio-Variante zu ergänzen, die vollen Fahrspaß bei jedem Wetter bieten soll. An der notwendigen Straßenzulassung wird derzeit noch gearbeitet.

Hochgeschwindigkeit mit Elektromotor
Deutlich mehr Fahrspaß, dafür aber erheblich weniger praktischen Nutzen, bietet ein Gefährt von Studenten der Ohio State University. Bei einem Rennen in der Salzwüste von Benneville Salt Flats im US-Bundesstaat Utah brachte „Buckeye Bullet“ aus auf mehr als 500 Stundenkilometer – Geschwindigkeitsrekord für Elektroautos.
Der E-Racer musste dabei nicht nur den extremen Bedingungen der Wüste standhalten, sondern auch dem Druck der internationalen Konkurrenz. Für die Konstruktion setzte das Studententeam die SolidWorks-Lehrversion des französischen 3D-Spezialisten Dassault ein. Mit der Lösung konnten Änderungen sofort automatisch im Konstruktionsprozess umgesetzt werden, so dass die Zeit für den Neuaufbau von Volumenmodellen eingespart wurde. „Bei der Konstruktion so schneller Elektrofahrzuge spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle“, erklärte Isaac Harper, Leiter des Buckeye Bullet-Teams. „Die schwierigste Aufgabe war, einen Motor mit einem Durchmesser von 43 Zentimeter in ein nur 60 Zentimeter großes Gehäuse einzupassen“, so Harper. Bereits vor vier Jahren begannen die Studenten Buckeye Bullet zu konstruieren. Ziel war es, sämtliche Geschwindigkeitsrekorde zu Land zu brechen.

Praxisnahes Arbeiten
Förderer des Projekts ist das Zentrum für Automobilforschung der Universität. Im Rahmen dieser Projekte gewinnen die Studenten Einblicke in die Arbeit mit Sponsoren und lernen neben der Teamarbeit auch den Umgang mit Lieferanten, das Einhalten von Lieferfristen und das Auswerten von Analyseergebnissen zur Verfeinerung der Konstruktionen. Dabei arbeiten sie in Teams, die sich auf unterschiedliche Fachbereiche wie Antrieb und Aerodynamik konzentrieren. Den Teams obliegt die gesamte Konstruktion und Produktion, wobei hin und wieder auf den fachmännischen Rat anderer Fachbereiche und externer Einrichtungen zurück gegriffen wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/elektrisch_zur_uni_191.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>191</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:54:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Smart Vibrations: Studenten aus Krefeld und Bochum entwickeln Fahrsimulator</title>
		<description><![CDATA[Studentin Anja Stieglitz nimmt am Steuer des hochschuleigenen „Smart“ Platz, bringt Sitz und Lehne in eine angenehme Position und dreht dann den Zündschlüssel um. Um jetzt durchzustarten, muss sie jedoch nicht den Motor aufheulen lassen: Die Straße mit ihren Kurven und Geraden kommt via Monitor und Beamer-Leinwand auf sie zu, animiert von dem Autorennspiel „Need for Speed“. Gasgeben, lenken, bremsen - alles funktioniert wie im richtigen Auto.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Umrüstung des „Smart“, der noch einen Bruder aus Bochum hat, zu einem Fahrsimulator ist eine Gemeinschaftsproduktion der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Bochum. Die beiden Master-Studentinnen Anja Stieglitz und Sabrina Stiller sowie ihr Kommilitone David Schmidt berechneten mathematische Modelle der Bewegungsabläufe, entwickelten Konzepte zur Umsetzung der Bewegung und kümmerten sich überhaupt um alles Maschinenbaulich-Mechanische.

Ihre Kommilitonen aus dem Schwerpunkt ITAutomotive der Hochschule Bochum griffen alle Fahrsignale auf elektrischen Weichen ab und koppelten diese mit dem Computerspiel. Mit anderen Worten: sie machten das Auto USB-fähig. Das interdisziplinäre Projekt sollte vor allem auch den Spaß am Studieren fördern, so die beiden Professoren Dr. Patric Enewoldsen (Krefeld) und Dr. Jörg Wollert (Bochum). Und den hatten sie selbst, als sie mit den beiden Hochschul-Smarts gegeneinander um die Wette fuhren.

In der zweiten Stufe des Projekts, die im Frühjahr nächsten Jahres beginnt, wird das Fahrgefühl noch realistischer. Denn dann wird das eineinhalb Tonnen schwere Auto auf ein zwei Meter hohes Gestell gesetzt und kann bis zu 35 Grad zur Seite kippen. Vorversuche, bei denen ein Student auf seinem Sitz in alle Richtungen geschwenkt wurde, haben schon stattgefunden. Weil das Sehen das subjektive Empfinden von Kurvenfahrten verändert, wurden ihm die Augen verbunden, um die tatsächlich notwendigen Schräglagen zu ermitteln. Das hilft, Baukosten und Energie einzusparen.
In Fahrschulen und Autohäusern, aber auch auf Messen wird man den in Bochum und Krefeld entwickelten Fahrsimulator künftig vielleicht antreffen können. Denn er kostet nur etwa 150 Euro, und auch ein Smart lässt sich ohne große Probleme auf einem Hänger oder Lkw transportieren. Wie auf der Carrerabahn gegeneinander anzutreten, wird dann für die Besucher zu einem echten „Highlight“. Sie erleben eben „Smart Vibrations“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/smart_vibrations_studenten_aus_krefeld_und_bochum_entwickeln_fahrsimulator_190.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>190</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:49:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rennpappel aus North Carolina</title>
		<description><![CDATA[Reifen, Bremsen und Motor sind die einzigen Teile beim Sportwagen „Splinter“, die nicht aus Holz gefertigt wurden.]]></description>
		<text><![CDATA[Gewöhnliche Supersportwagen werden aus Alu oder Kohlefaser geformt. Amerikanische Studenten haben Holz als Werkstoff für Sportwagenträume entdeckt - und zwar von der Karosse bis hin zum Fahrwerk. Klar, dass der Name des Boliden hölzern klingt: Splinter, oder zu deutsch Splitter.

Nein, sie seien nicht auf einer Mission unterwegs, sie wollen nicht die Welt retten und auch nicht Menschen zu Autos aus Holz bekehren, so Student Joe Harmon auf der Website, die den Bau des Splinter dokumentiert. Der Splinter sei einfach die Abschlussarbeit von Studenten der North Carolina State University in deren Rahmen der Umgang mit dem Werkstoff Holz erfahren werden soll.

Holzreifen finden keine Verwendung
Im Endstadium soll der 4,43 Meter lange, 2,08 Meter breite und 1,07 Meter hohe Hochleistungs-Mittelmotor-Sportwagen ein Gewicht von knapp 1100 Kilogramm auf die Waage bringen.
Das Chassis des Splinter entsteht aus verleimten Holzfurnieren und bringt es auf einen Radstand von 2,66 Meter. Leimholz bildet auch die Basis für die Fahrwerksausleger an allen vier Rädern sowie die oben querliegenden Blattfederpakete und die Lenksäule samt Lenkrad. Selbst bei den Radsternen vertrauen die Studenten auf Holz, genauso wie bei der Karosserie. Holzreifen finden allerdings keine Verwendung – vorn drehen sich 265/35-19er Michelin-Pneus, hinten 335/30-20er Reifen.

Genügend Power: Satte 600 PS
Konventionell kommen auch die Felgenbetten, die Scheibenbremsen und die Sechskolben-Bremszangen daher. Standardbauteile sind ebenfalls das manuelle Sechsgang-Getriebe, sowie der 4,6-Liter- V8-Motor, dem zwei Kompressoren und Ladeluftkühler satte 600 PS entlocken sollen. Lediglich die Zylinderkopfdeckel sind hier ebenfalls aus Holz gefertigt.

Um zu vermeiden, dass der hölzerne Motorraum durch die Hitze zu einem Raub der Flammen wird, haben die Studenten die Zylinderköpfe des V8 umgedreht. Die Auslässe weisen nun nach innen, der zentrale Auspuff entfaltet sich zudem über dem Heck zu einem großen Spoiler. Das schafft Abtrieb und effektive Kühlung. Sollte der Splinter je Fahrt aufnehmen heißt es so in jedem Fall – Finger weg.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/rennpappel_aus_north_carolina_189.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>189</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:30:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Prozessplanung im Detail - Martina Königbauer berichtet über ihre Karriere</title>
		<description><![CDATA[Zunächst ging es ihr wie vielen Schülern, die kurz vor dem Abitur stehen. Martina Königbauer wusste nicht genau, wie ihr beruflicher Weg nach dem Abitur weitergehen sollte. „Technisches Interesse war vorhanden und mir war auch bewusst, dass betriebswirtschaftliche Zusammenhänge wichtig sind“, erzählt die heute 24-Jährige]]></description>
		<text><![CDATA[Durch einen Aushang an ihrem Gymnasium wurde sie auf das Duale Studium bei Dräxlmaier aufmerksam, einem international agierenden Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Vilsbiburg bei Landshut. Diese Form des Studiums umfasst Praxisphasen im Unternehmen und Theoriephasen an der Berufsakademie in Stuttgart im jeweils zwölfwöchigen Wechsel. Martina entschied sich für die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen, um sowohl den technischen, als auch den wirtschaftlichen Part näher kennen zu lernen.
„Als Start in den Praxiseinsatz fand ein vierwöchiger Durchlauf in der Lehrwerkstatt statt, in der ich erste praktische Erfahrungen im Drehen, Feilen und Fräsen sammeln konnte. Im Anschluss daran lernte ich dann meine Heimatabteilung und meinen Paten kennen.“
Da die Nachwuchskräfte während ihres dreijährigen Studiums möglichst viele Unternehmensbereiche kennen lernen sollen, hat Martina unter anderem die Abteilungen Logistik, Personalwesen und Einkauf durchlaufen. „Am spannendsten war dabei der Bereich Einkauf, in dessen Zusammenhang ich dann auch meinen Auslandsaufenthalt absolvieren konnte. In den USA habe ich die Mittlerfunktion für die Mitarbeiter der deutschen Abteilung Prozess- und Systemmanagement übernommen. Für das amerikanische Purchasing Department habe ich Schulungen in Mexiko absolviert und, zurück in den USA, dann wiederum selbst Kollegen geschult. Dieser Teil meiner Ausbildung war besonders wichtig und lehrreich für mich. Neben der insgesamt sehr interessanten Auslandserfahrung wurde ich hier zusätzlich mit vielen neuen IT-Themen konfrontiert.“

Einsatz als Prozessplanerin
Seit eineinhalb Jahren ist Martina Königbauer nun als Prozessplanerin bei der Dräxlmaier Group im Einsatz. Ihre Abteilung befasst sich mit der Planung, Fertigung und Montage im Fahrzeuginnenbereich. Dabei beginnt ihre Tätigkeit bereits während der Akquise mit der Erstellung des Fertigungsplans, der alle Prozessschritte der Fertigung und Montage beinhaltet, Fertigungsminuten inklusive. Mit diesen Basisdaten wird dann die Anzahl der benötigten Mitarbeiter und Betriebsmittel berechnet und gleichzeitig die Art des Betriebsmittel geplant, die wiederum in die Investitionsplanung fließt. „Die Kundenforderungen werden die gesamte Projektdauer über immer konkreter und müssen dabei stets berücksichtigt werden. Daher wird ein solcher Fertigungsplan zusammen mit dem daraus resultierenden Werkslayout ständig überarbeitet und angepasst. Dabei ist die permanente Abstimmung mit den Bereichen Konstruktion, Kalkulation, Logistik, Einkauf und natürlich mit der Produktion in den Werken, enorm wichtig“, erzählt Martina.

Hohe Internationalität
Besonders attraktiv findet die angehende Ingenieurin die Internationalität ihres Arbeitgebers. Die derzeitige Projektarbeit beinhaltet Dienstreisen zum Produktionswerk in Tunesien. Die Größe des Unternehmens, die Vielfältigkeit der Projekte und Kunden sowie die vielen Unternehmensstandorte verlangen von den Mitarbeitern Flexibilität und Offenheit; für Martina ebenfalls wichtige Kriterien bei der Berufs- und Arbeitgeberwahl. „In meiner beruflichen Zukunft möchte ich die Projektverantwortung, die mir vor kurzem anvertraut wurde, festigen und auf jeden Fall so nah am Produkt bleiben, wie ich es jetzt bin.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/prozessplanung_im_detail_-_martina_koenigbauer_berichtet_ueber_ihre_karriere_188.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>188</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:25:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Im Schatten der Großen</title>
		<description><![CDATA[Automobilzulieferer fristen ihr Dasein eher im Verborgenen, aber ihr Anteil an der Wertschöpfung übersteigt den der großen Fahrzeugschmieden in einigen Bereichen erheblich.]]></description>
		<text><![CDATA[Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Automobilbranche boomt. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) stellten die deutschen Kfz-Schmieden 2006 mehr Fahrzeuge her als je zuvor. Gegenüber dem Vorjahr war ein Wachstum von rund sechs Prozent zu verzeichnen.

Der europäische Markt spielt beim Wachstum indes eine untergeordnete Rolle: Hier stieg der Absatz um drei Prozent, in den Ländern des früheren Warschauer Pakts, auf dem Balkan und in der Türkei wuchs das Segment um elf Prozent, im restlichen Asien und im Nahen Osten um beachtliche 29 Prozent. In Nord- und Südamerika sowie in Afrika sanken die Verkaufszahlen dagegen.
Ganz ähnlich sieht es bei den Zulieferbetrieben aus, wenn auch die Unternehmen dieser Branche mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. So drücken die steigenden Materialkosten vor allem von Stahl und Kupfer auf die Margen der Unternehmen. Andererseits entwickeln sich aber vor allem in China und Indien gewaltige Wachstumschancen.

Qualifiziertes Personal gesucht
Kein Wunder also, dass die Branche ähnlich wie der sonstige Maschinenbau Hände ringend nach qualifiziertem Personal sucht. Daran ändert offenbar auch die Errichtung von Produktionsstätten außerhalb der Europäischen Union nichts – im Gegenteil. „Gerade weil deutsche Zulieferer anderswo auf der Welt neue Standorte eröffnen, gerade weil mittelständische Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und Fertigungsanlagen in Low-Cost- Countries errichten, ist die Beschäftigung in der Automobilindustrie in Deutschland in den letzten 15 Jahren, entgegen dem allgemeinen Trend am Arbeitsmarkt, gewachsen“, ist VDA-Präsident Matthias Wissmann überzeugt. Durch den Ausbau neuer Standorte würden sich die Zulieferbetriebe Zugang zu neuen Märkten schaffen und so ihre Position am Markt stärken. „Es wäre eine sträfliche Schwächung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit, neue, aufstrebende Märkte nicht auch mit Fertigungsstätten vor Ort zu erschließen.“
Bei dieser Pionierarbeit sind es nach Wissmanns Ansicht vor allem die mittelständischen Unternehmen, die mit großem Mut und großer Energie die neuen Chancen der Globalisierung nutzten und auch außerhalb Deutschlands neue Fertigungsstätten schaffen würden. Die Entwicklungsarbeit findet in den meisten Fällen nach wie vor in Deutschland statt und auch beim Aufbau und dem Betrieb der Anlagen sind in der Regel deutsche Ingenieure beteiligt.

Weit gesteckte Betätigungsfelder
Die Betätigungsfelder innerhalb der Branche sind denkbar weit gesteckt, sorgen doch die meist mittelständischen Unternehmen für die Gestaltung und den Ausbau des Innenraums, für Navigation, Verkabelung, die Entwicklung neuartiger Bremssysteme, Innen- und Außenbeleuchtung. Einige Zulieferbetriebe können theoretisch sogar ein Auto komplett bauen – angefangen bei den ersten Studien über die Herstellung des Prototyps bis hin zur Serienreife einschließlich der Produktion von Werkzeugen und Maschinen für die Fertigungsstraße.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/im_schatten_der_grossen_187.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>187</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:19:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Summer Sessions an nordamerikanischen Universitäten</title>
		<description><![CDATA[Vollgas in den Semesterferien]]></description>
		<text><![CDATA[Neben der „klassischen“ Möglichkeit eines Auslandssemesters während des Studiums in Deutschland erfreut sich seit einigen Jahren eine weitere Form des Auslandsstudiums wachsender Beliebtheit – die Teilnahme an einer so genannten Summer Session.
Summer Sessions stellen eine besondere Studienform dar, die von einer ganzen Reihe nordamerikanischer Universitäten in den Semesterferien in der Zeit zwischen Mai und September angeboten wird. Es handelt sich dabei um komprimierte Semester von meist fünf oder sechs Wochen Dauer, in deren Verlauf die Teilnehmer zumeist zwei oder maximal drei Kurse aus dem Lehrangebot der Universität belegen.

Der Umfang des Studienangebots der Summer Sessions unterscheidet sich insofern vom regulären Studienangebot der Hochschulen, als dass natürlich jeden Sommer nur eine gewisse Auswahl aus dem enormen Kursangebot der Universitäten angeboten werden kann. Dennoch übersteigt die Anzahl der angebotenen Kurse – in der Regel kann in jedem Sommer aus einem Katalog von 300-500 Kursen aus nahezu allen denkbaren Fachbereichen ausgewählt werden – das für deutsche Studenten Gewohnte bei Weitem.
Inhalte und Stoffmenge der Kurse sind in der Regel im Sommer identisch mit denen während des übrigen akademischen Jahres, die Intensität und Wochenstundenzahl ist aufgrund der kürzeren Dauer der Summer Sessions jedoch um einiges höher. Zudem werden während des Sommers ganz normale universitäre „Credits“ erworben, so dass es nach vorheriger Absprache mit den deutschen Professoren und Prüfungsämtern für deutsche Studenten meistens möglich ist, sich die belegten Kurse für das Studium an der Heimatuniversität anrechnen zu lassen.

Welche Universitäten bieten Summer Sessions an?
In Deutschland besonders bekannt sind die Summer Sessions der Boston University und der Universitäten des äußerst renommierten „University of California (UC)“ Verbundes wie zum Beispiel der UC Berkeley und der UCLA. Doch auch andere Universitäten wie beispielsweise die sehr international ausgerichtete Hawaii Pacific University in Honolulu, die Boston University oder die traditionsreiche Saint Mary's University in Halifax an der kanadischen Ostküste bieten im Sommer eine umfangreiche Palette von Kursen aus den verschiedensten Fachbereichen an.

Wer kann an einer Summer Session teilnehmen?
Die Teilnehmer der Summer Sessions setzen sich in der Regel aus einheimischen Studenten der jeweils anbietenden Universität, einheimischen Studenten von anderen amerikanischen Universitäten sowie internationalen Studenten und Abiturienten zusammen.

Bewerbungsvoraussetzungen
Anders als während des übrigen akademischen Jahres gilt in Bezug auf die Summer Sessions an den meisten nordamerikanischen Universitäten eine so genannte „Open Enrollment Policy“. Diese besagt, dass jeder Bewerber, der einige wenige Grundvoraussetzungen (Abitur/Fachabitur, Englischkenntnisse) erfüllt, an den Summer Sessions teilnehmen darf. Eine ansonsten in den USA sehr übliche Auswahl nach Abiturnote bzw. Noten aus dem Studium oder gar ein umfangreiches Auswahlverfahren mit Motivations- und Referenzschreiben findet hingegen nicht statt.
Dadurch bieten die Summer Sessions gerade an den besonders renommierten Universitäten eine fast einmalige Chance, das dortige Campusleben kennen zu lernen und von der exzellenten Qualität der Lehre zu profitieren.

Semesterferien sinnvoll nutzen
Reizvoll sind die Summer Sessions für deutsche Studenten unter anderem auch deshalb, weil sie zumeist in den Zeitraum der deutschen Sommersemesterferien fallen und ihnen somit die Möglichkeit eröffnen, im Ausland zu studieren, ohne auch nur eine einzige Veranstaltung an der Heimatuniversität in Deutschland zu verpassen. Diese sinnvolle Nutzung der Semesterferien für die persönliche und fachliche Weiterbildung ist ein Aspekt, der auch auf die meisten potentiellen Arbeitgeber sehr positiv wirkt, da diese das dabei gezeigte hohe Maß an Eigeninitiative in der Regel sehr schätzen.

Als offizieller Repräsentant der genannten Universitäten und ihrer Summer Session – Programme ist College-Contact.com dafür zuständig, Interessenten kostenlos zu beraten und bei der Bewerbung zu unterstützen. Zudem steht College-Contact.com für alle Fragen rund um das Thema Studieren im Ausland zur Verfügung.


Kontakt

College-Contact.com
Alexandra Michel

Telefon: 0251 - 762 5781

E-Mail: summersessions@college-contact.com
Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/summer_sessions_an_nordamerikanischen_universitaeten_168.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Aschendorff</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>168</guid>
		<pubdate>2007-10-01 13:22:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Universität Twente: klein aber vielfältig</title>
		<description><![CDATA[Eine Hochschule packt aus]]></description>
		<text><![CDATA[Enschede: Ein Blick in den Studienguide und alles ist klar. Es ist so etwas wie „Liebe auf den ersten Blick“. Zumindest empfanden das die nahezu 8500 Studenten der Universität Twente (UT). Mit 20 Studiengängen und einem Uni-Campus, der neben vielen Sporteinrichtungen auch ein Theater, Restaurants und diverse Kneipen bietet, gehört die Universität inzwischen zu den beliebtesten Unis im Grenzgebiet Deutschland – Niederlande.
Von der Advanced Technology bis hin zur Wirtschaftsinformatik werden die unterschiedlichsten Studiengänge angeboten. Twente ist eine junge Hochschule mit dem Leitspruch „Keine Tradition, sondern Ambition“. Ein Motto, durch das sich die Uni gerade auf der Forschungsebene eine dauerhafte Position in der Weltspitze sichert.

Persönlicher Kontakt wird groß geschrieben
Selbst in den Niederlande zählt die UT mit nur 8500 Studierenden zu den Kleineren. Dass das aber durchaus ein Vorteil sein kann, zeigt das intensive und persönliche Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden.
Kontinuierliche Ansprechpartner und eine optimale Betreuung – auch der ausländischen Studenten – sprechen für sich. Für die deutschen Studenten wurde eigens das so genannte D-Team ins Leben gerufen. 24 Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen stehen den „Neuen“ mit Rat und Tat zur Seite. Um einen ersten Einblick in den Arbeitsalltag eines Studenten zu bekommen, bietet die UT den „meeloopdag“ (Schnupper-Tag) und den klassischen „Tag der offenen Tür“ an. Am „meeloopdag“ können interessierte Schüler einen deutschen Studenten einen ganzen Tag lang begleiten, um so in das Studentenleben hineinzuschnuppern.

Sprachkurse, die für die Zulassung zum Studium unerlässlich sind, werden in der Regel zum Sommer angeboten. Während der Sprachkurse erreichen die Studenten das Niveau, das für ein Studium in den Niederlanden Voraussetzung ist.




Die Hochschule Twente
Die Universität Twente (UT) ist eine unternehmende Universität. Unternehmend im Sinne von: kreativ sein, Grenzen verlegen, sich Risiken gewachsen fühlen und energisch auftreten. Die UT, gelegen zwischen Hengelo und Enschede bietet 20 Vollzeit-Bachelor Studiengänge an auf dem Gebiet von Gewerbe und Verwaltung, konstruierende Technik, Verhaltenswissenschaften, ICT, medizinische Wissenschaft und technische Wissenschaft.

Kontakt:
Universiteit Twente
Studie Informatiecentrum
Postbus 217
7500 AE Enschede
Nederland

Deutsche Hotline
+ 31 53 489 3360 (Mittwoch)

Niederländische Hotline
+ 31 53 489 2403

E-mail: study@utwente.nl
Internet: www.utwente.de




Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.stuyin.nl Informationen über Studienmöglichkeiten sowie über das Land selbst. Die Seite ist in englischer Sprache verfasst.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.




Weitere Informationen für Studienbeginner zum Studium in den Niederlanden gibt es bei:

Nuffic, Netherlands Organization for international cooperation in higher education
Postbus 29777 | 2502 LT The Hague
Telefon: +31 (0)70 426 02 00 | Telefax: +31 (0)70 426 02 29
www.nuffic.nl (Niederländisch und Englisch)

Ministerie van onderwijs, Bildungsministerium
Postbus 16375 | 2500 BJ Den Haag
Telefon: +31 (0)70 412 34 56 | Telefax : +31 (0)70 412 34 50
www.minocw.nl

VSNU Vereniging van Universiteiten, Verband niederländischer Universitäten
Postbus 13739 | 2501 ES Den Haag
Telefon: +31 (0)70 302 14 00 | Telefax: +31 (0)70 302 14 95
www.vsnu.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/universitaet_twente_klein_aber_vielfaeltig_167.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>167</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:17:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung in den Niederlanden</title>
		<description><![CDATA[Ohne Moos nix los]]></description>
		<text><![CDATA[Damit der Traum vom Studium bei den Nachbarn in den Niederlanden auch Realität werden kann, gibt es für Studienanfänger einiges zu bedenken. Zum Beispiel, dass die Lebenshaltungskosten in den Niederlanden etwas höher als in Deutschland sind. Genau wie in Deutschland verlangen auch niederländische Universitäten und Fachhochschulen Studiengebühren, die derzeit einheitlich bei 1500 Euro pro Jahr liegen. Studenten aus der Europäischen Union jedoch können, so lange sie in Vollzeit studieren und unter 30 Jahren alt sind, einen Teil der Summe zurückerstattet bekommen – bis zu 890 Euro. 
Studenten, die ihren Wohnsitz in Deutschland behalten, können dort das so genannte „Grenzpendler-Bafög“ beantragen. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, ein Bahnticket vergünstigt zu bekommen.

Staatliche Unterstützung ist möglich
Aber auch der niederländische Staat unterstützt die ausländischen Studenten. Wenn sie einen Job bei einer niederländischen Firma ausüben und dort eine Mindestanzahl von Arbeitsstunden vorweisen können, ist es möglich, staatliche Unterstützung zu beantragen. Anders als beim deutschen Bafög werden zur Berechnung der möglichen Unterstützung, die bis zu 700 Euro betragen kann, ein Basisbetrag, das Elterneinkommen und die Option auf ein zusätzliches Darlehen zugrunde gelegt. Informationen hierzu erteilen die Service-Büros der Hochschulen und Universitäten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_in_den_niederlanden_166.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>166</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:12:49</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Freshman Year im niederländischen Deventer</title>
		<description><![CDATA[Überblick vor dem Studium
Ein vorgeschaltetes Studienjahr kann die Entscheidung über das Studienfach deutlich erleichtern.]]></description>
		<text><![CDATA[Geisteswissenschaftlich soll es sein, eher naturwissenschaftlich-technisch, kaufmännisch oder soziologisch orientiert – die meisten Abiturienten haben eine grobe Vorstellung davon, in welche Richtung sie sich bei ihrer Studienwahl orientieren wollen, den meisten fehlt aber der Überblick, um eine wirklich sinnvolle Entscheidung zu treffen.

Unterricht in englischer Sprache
Diese Entscheidungsgrundlage versucht die Academia Vitae im niederländischen Deventer zu liefern: Beim Freshman Year werden den Studierenden Einblicke in die Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften vermittelt. Vom Herbst 2008 an werden bis zu 20 Studierende auf dem Campus in der niederländischen Kleinstadt Deventer zusammen leben und arbeiten. Damit will die Universität Schulabgängern nicht nur den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten erleichtern. Mit dem thematischen Zuschnitt der einjährigen Propädeutik werden die Teilnehmer zudem in die weltweiten intellektuellen, künstlerischen und kulturellen Traditionen eingeführt und lernen, diese nachzuvollziehen.
Die Veranstaltungen im Rahmen des Freshman Years werden von Professoren niederländischer Universitäten gehalten und fi nden ausschließlich in englischer Sprache statt. Ganz nebenbei verbessern die Teilnehmer so auch noch ihre Sprachkenntnisse. Darüber hinaus bietet die Academiea Vitae im Freshman Year auch Niederländisch-Kurse an, so dass die Grundlage für ein späteres Studium in den Niederlanden gelegt wird.

Die private Hochschule sieht sich selbst als Universität in der Tradition amerikanischer Colleges, wo das Freshman Year zum Standardprogramm gehört. Dort wie in Deventer wohnen, leben und lernen die Studierenden auf dem Campusgelände zusammen. In diesem Jahr legen sie den Grundstein für ihre erfolgreiche akademische Laufbahn.

Gut gerüstet für das Studium
Im Freshman Year lernen Teilnehmer strukturiertes Arbeiten, Lesen von anspruchsvollen englischen Texten, den akademischen Gebrauch der englischen Sprache und analytisch-kritisches Denken. Wenn sich durch diese Arbeit die eigenen beruflichen Interessen eines jeden herauskristallisiert haben, können die Teilnehmer eine fundierte Entscheidung über ihre nächsten Karriereschritte treffen. Sie sind bestens gerüstet, um mit großem Ehrgeiz und Enthusiasmus ein Studium an einer niederländischen oder internationalen Universität zu beginnen.




Anmeldungen und weitere Informationen auf Deutsch und Niederländisch unter www.academiavitae.nl.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/freshman_year_im_niederlaendischen_deventer_165.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>165</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:10:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hotelmanagement bietet rosige Aussichten</title>
		<description><![CDATA[Service in Perfektion
Für den Einstieg in die gehobene Gastronomie ist eine fundierte Ausbildung zentrale Voraussetzung.]]></description>
		<text><![CDATA[Jährliche Zuwachsraten von 3,9 Prozent auf einem enorm hohen Niveau, das bereits jetzt einen Jahresumsatz von 5,4 Billionen Euro übersteigt – kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen.
Kein Wunder also, dass allenthalben neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden: Perfekter Service, der weit über das Erwartete hinaus geht und internationales Management auf höchstem Niveau. Wenn der Gast einen Wunsch hat, den er noch nicht formulieren konnte, weil er ihm noch nicht klar genug war, sollten die Mitarbeiter des Hotels im Prinzip schon die nötigen Vorbereitungen getroffen haben, um diesen Wunsch zu erfüllen. Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zur Zeit 600 000 Führungskräfte und diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln.
Die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von gut und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben sondern mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben komplexe Betriebe erfolgreich durch den globalen Wettbewerb der Hospitality-Branche zu führen.

Hoher Standard der Ausbildung
Relativ sichere Eintrittskarte in die führenden Hotels der Welt ist ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz, die seit jeher bekannt sind für die Ausbildung angehender Top-Hoteliers. Zu den angesehensten gehören etwa die beiden Hotelmanagement-Schulen Les Roches und Glion, die laut einer aktuellen Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen. Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben noch auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht nur der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres ein Master-Studium aufsatteln oder sich für den zweiten Abschluss an einer anderen Hochschule etwa in den USA bewerben.

Praxis von Anfang an
In Glion wie in Les Roches werden Bachelor- Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung erfahrener Gastronomie- Profis. Nach getaner Arbeit wird reflektiert, was geklappt hat und wo die Fehler lagen und alle praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die es erst ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, dem bei Intercontinental Europe 640 Hotels unterstanden, zahle sich besonders gut aus, wenn sie mit allgemein bildendem Unterricht einher gehe. Darum ist an beiden Schulen für die jungen Jahrgänge auch das Praktikum verpflichtend. Nach dem ersten und nach dem dritten oder vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl.

Durch das Praktikum erlangen die Studierenden indes nicht nur Erfahrung, sie erhalten auch Credit Points für ihr Studium. Schließlich werden die Praktikanten in der Regel nicht nur bezahlt, die Hotels erwarten auch von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Im Schnitt erhalten Studenten aus Glion und Les Roches von den Schulen sechs Angebote pro Semester für Praktikumsstellen in Top-Hotels.

Vier Stellenangebote pro Absolvent
Nach dem Studium haben die Absolventen beste Chancen, an einer der Top-Adressen unterzukommen, besuchen doch regelmäßig die Personaler aller großen Hotelketten die Schulen auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote – so hatten 94 Prozent der Absolventen im vergangenen Jahr einen Job in der Tasche, noch bevor sie die Schulen verließen.




Selbstständigkeit beweisen

Ein Auslandsaufenthalt macht sich im Lebenslauf ausgesprochen gut, erkennen doch Personaler den Aufbruch ins Ungewisse als Nachweis selbstständigen Denkens und Handelns an.

Trotz stetig steigender Studierendenzahlen konnten die Schweizer Universitäten bisher auf Zulassungsbeschränkungen für andere als die medizinischen Fächer verzichten. In der Schweiz existieren zwölf anerkannte universitäre Hochschulen, acht Fachhochschulen, 15 Pädagogische Hochschulen sowie weitere vom Bund unterstützte Universitätsinstitutionen.
Neben den genannten Hochschulen gibt es in der Schweiz noch eine Reihe privater Hochschulen und Institute, die dort erworbenen Abschlüsse werden jedoch von der Schweiz nicht anerkannt – dessen ungeachtet können sie in der Wirtschaft gern gesehen sein.
Das akademische Jahr ist in zwei Semester eingeteilt. Im Herbstsemester beginnen die Lehrveranstaltungen in der Woche 38 und dauern bis zur Woche 51, im Frühlingssemester beginnen sie in der Woche acht und enden in der Woche 22.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hotelmanagement_bietet_rosige_aussichten_164.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>164</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:05:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Linguisten auf Verbrecherjagd</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Germanisten arbeiten in Verlagen und an Universitäten, verstauben im Archiv oder lesen in karolingischer Minuskel Pergamenthandschriften - so zumindest lautet das Klischee. Aber dass es auch anders geht, zeigt die Karriere von Sabine Ehrhardt. Weder sitzt sie in einem dunklen, verrauchten Hinterzimmer, noch ist ihr Schreibtisch umgeben von einem turmhohen Stapel dicker Aktenmappen, auf denen sich die Abdrücke von Kantinenkaffeetassen abzeichnen. Und auch ihr Arbeitsgegenstand entspricht nicht wirklich den Vorstellungen. Sie sucht für das Bundeskriminalamt Verbrecher aufgrund von Texten. Erpresserschreiben sind nur in den seltensten Fällen aus einzelnen Buchstaben zusammen geklebt, die zuvor aus Zeitungen und Zeitschriften ausgeschnitten wurden. „Das ist einfach furchtbar aufwendig - und außerdem hinterlässt man damit wahrscheinlich mehr Spuren als mit einem maschinenschriftlichen Brief.“
Die studierte Philologin arbeitet beim Bundeskriminalamt im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel, einer unscheinbaren Außenstelle der zentralen Ermittlungsbehörde des Bundes, im Kriminaltechnischen Institut, Sachgebiet Autorenerkennung. Im zweiten Stock des Bürogebäudes liest die promovierte Anglistin Erpresserbriefe, Drohungen, Bekennerschreiben, immer auf der Suche nach sprachlichen Auffälligkeiten, mit deren Hilfe sie die regionale und soziale Herkunft des Autors eingrenzt.
Um diese Information so genau wie möglich ermitteln zu können, untersucht Ehrhardt die ausschließlich schriftlichen Texte – gesprochene Texte bearbeitet ein anderes Sachgebiet – auf allen sprachlichen Ebenen: Interpunktion, Morphologie, Satzbau, Grammatik, Wortschatz und natürlich Orthografie. Im Idealfall kann sie durch Vergleich eines neuen Textes mit anderen, die bereits im Archiv lagern, durch Untersuchung eventueller Fehler und durch Überprüfung der stilistischen Gewandtheit des Autors feststellen, ob der Schreiber deutscher Muttersprachler ist, welchen Bildungsgrad er hat und in welcher Region Deutschlands er sprachlich geprägt wurde. Bei dieser, der regionalen Spezifizierung schränkt Ehrhardt allerdings sofort ein: „Schriftliche Texte sind zumeist standardsprachlich geschrieben, und die Standardsprache überdeckt viele dialektale Einflüsse.“ Nur in Ausnahmefällen finden syntaktische Besonderheiten ihren Weg aus einer Mundart in die Schriftsprache eines „inkriminierten Schreibens“.

Aber selbst wenn es scheinbar gelingt, nähere Aussagen über den Autor eines Schreibens zu treffen, besteht noch kein Grund zum Jubel: Immer wieder verstellen sich die Schreiber der Briefe, die letztlich auf Ehrhardts Schreibtisch landen. So zitiert die 32-Jährige einen einige Jahre zurück liegenden Fall. Ein toter Säugling wurde gefunden und die pathologische Untersuchung konnte nicht klar ermitteln, ob das Kind eines natürlichen Todes gestorben ist. Kurz darauf trafen an zwei unterschiedlichen Stellen drei handschriftliche Briefe ein, alle gleichen Inhalts, aber unterschiedlichen Wortlauts: Die Autorin bezeichnet sich selbst als Osteuropäerin, sie halte sich illegal in Deutschland auf und werde zur Prostitution gezwungen und sie sei die Mutter des Kindes, habe aber mit seinem Tod nichts zu tun.
Ein DNA-Test zeigte außerdem, dass sie die Mutter des toten Säuglings war. Mit diesem Hintergrund und den drei Schreiben konnte Ehrhardt schließlich feststellen, dass die Autorin nicht aus Osteuropa stammte, sondern deutsche Muttersprachlerin sein musste. Zwar hätten sich in allen drei Briefen relativ viele grammatische und orthografische Fehler gefunden, die jeder für sich genommen eventuell auf einen fremdsprachigen Hintergrund hätten schließen lassen. Die Fehler tauchten aber jeweils nur in einem Brief auf, in den anderen waren die gleichen Worte und gleiche syntaktische Konstruktionen korrekt. Ein Hinweis also, dass die Autorin sich lediglich verstellte. In diesem Fall wurde die Arbeit von Ehrhardt aber schließlich doch nicht gebraucht: Eine weitere Untersuchung des Säuglings zeigte, dass das Kind nicht überleben konnte, es lag also kein Verbrechen vor.

Welchen Einfluss ihre Entscheidungen haben, ist der Linguistin aus dem BKA häufig nicht ganz ersichtlich: Über die Fälle, an denen sie arbeitet, weiß sie für gewöhnlich nur ausgesprochen wenig, schließlich sei ihre Aufgabe nicht die Ermittlung, sondern lediglich die sprachwissenschaftliche Untersuchung von Texten – Begleitinformationen stören da manchmal sogar, weil sie das Ergebnis beeinflussen können. Zu Gerichtsterminen wird die Gutachterin nur selten bestellt, meist reicht die von ihr erstellte Expertise. Dennoch bezeichnet Ehrhardt ihre Arbeit als einen „Sechser im Lotto“: Philologisch arbeiten, ohne dem Druck und den Ansprüchen einer Universität ausgesetzt zu sein, sprachliche Analysen durchführen und eigenständig themenrelevante Forschungsvorhaben umsetzen – für Ehrhardt das bestmögliche.
Aber nicht nur in dieser Hinsicht ist ihre Arbeit ein Hauptgewinn: Beim BKA arbeiten zwei Sprachwissenschaftlerinnen in der Autorenerkennung. Es gibt also quasi keine Stellen in diesem Bereich, lediglich geringfügig bessere Aussichten bestehen, in der universitären Forschung zur forensischen Linguistik arbeiten zu können.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/linguisten_auf_verbrecherjagd_163.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>163</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:58:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Nachrichten sind heiß begehrt</title>
		<description><![CDATA[Zahlreiche Wege führen zum Traumberuf Journalismus.]]></description>
		<text><![CDATA[Obwohl der Journalismus laut Umfragen immer wieder als einer der unbeliebtesten Berufe aufgefasst wird, ist der Umgang mit Nachrichten, Kamera und Kugelschreiber bei Abiturienten noch immer ausgesprochen beliebt. Die meisten Journalisten kommen noch immer über ein Volontariat in den Beruf. Die Möglichkeit, sich über langjährige freie Mitarbeit und regelmäßige Praktika als so genannter Quereinsteiger eine der begehrten Stellen als Volontär zu sichern, besteht heute kaum noch. Wer den Beruf des Journalisten also als Zukunftswunsch vor Augen hat, der findet sich zunächst nicht am Schreibtisch einer Redaktion, sondern im Hörsaal wieder. Die Wege bis zum heiß ersehnten Titel des Redakteurs sind trotzdem vielfältig:
1. Studium an einem Institut für Studien begleitende Journalistenausbildung
2. Hochschulstudium mit Haupt- oder Nebenfach Journalistik
3. Aufbaustudium Journalistik oder Medienwissenschaft nach abgeschlossenem Fachstudium
4. Studium eines so genannten praxisorientierten Studienganges wie Medien- oder Kommunikationswissenschaft
5. Studium an einer Hochschule/Akademie für Fernsehen und Film

Darüber hinaus gibt es die beliebten Journalistenschulen vor allem der Medienkonzerne, die eine exzellente Ausbildung anbieten. Tausende von Bewerbungen gehen daher pro Studienjahr dort ein. Kein Wunder also, dass das Auswahlverfahren für einen der begehrten Studienplätze streng ist. Neben dem abgeschlossenen Hochschulstudium, das quasi Mindestvoraussetzung für die Bewerbung ist, müssen sich die Interessenten in der Regel einem mehrteiligen Eignungstest unterziehen. Neben Fragen zur Allgemeinbildung müssen die Anwärter eine Reportage oder einen Kommentar in kurzer Zeit verfassen und ein Gespräch erfolgreich durchlaufen. Die endgültige Auswahl der künftigen Volontäre unterliegt je nach Journalistenschule zwei Kriterien: Die einen wählen ihre Schüler allein nach dem Ergebnis der Aufnahmeprüfung und unabhängig von spezifischen Wünschen der einen oder anderen Redaktion aus (etwa Henri-Nannen-Schule, RTL-Journalistenschule, Georg von Holtzbrinck-Schule). Die anderen laden zwar ebenfalls zur Aufnahmeprüfung ein, lassen dann aber die Chefredakteure ihrer Zeitungen und Zeitschriften entscheiden, wer von den Prüfungsbesten einen Platz bekommt. So verfahren zum Beispiel die Burda-Journalistenschule und die Journalistenschule Axel Springer. 
Einige Schulen zahlen ein tarifliches Volontärsgehalt wie die Burda-Journalistenschule und die Georg von Holtzbrinck-Schule, andere, etwa die Henri-Nannen-Schule, ein niedrigeres Gehalt, Eleven der Kölner Journalistenschule zum Beispiel müssen ganz ohne Salär auskommen.

Trotz des hervorragenden Rufes der Journalistenschulen und der vielseitigen Ausbildung, die die Volontäre dort erfahren, haben sich die Zukunftschancen für Jung- Redakteure verschlechtert. Während früher das Abschlusszeugnis einer renommierten Journalistenschule gleichsam Türöffner für eine glanzvolle berufliche Zukunft war, müssen heute auch die Absolventen der Akademien um einen festen Vertrag direkt im Anschluss verstärkt kämpfen.




Journalistenschulen und journalistische Fakultäten (Auswahl)

Deutsche Journalistenschule [München] 
Träger: Verein Deutsche Journalistenschule, finanziert durch zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, den Deutschen Journalisten-Verband, Verdi sowie einige Unternehmen und das Land Bayern
www.djs-online.de

RTL-Journalistenschule [Köln]
Träger: RTL
www.rtl-journalistenschule.de

Berliner Journalistenschule [Berlin]
Träger: Deutscher Journalisten-Verband
www.berliner-journalisten-schule.de

Kölner Journalistenschule [Köln]
Träger: Verein Kölner Journalistenschule
www.koelnerjournalistenschule.de

Journalistenschule Ruhr [Essen]
Träger: WAZ-Mediengruppe
www.journalistenschule-ruhr.de

Axel-Springer-Akademie [Berlin]
Träger: Axel-Springer-Verlag
www.axel-springer-akademie.de

Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten [Düsseldorf] 
Träger: Handelsblatt, Wirtschaftswoche, karriere
www.holtzbrinck-schule.de

Burda Journalistenschule [München]
Träger: Hubert Burda Media
www.burda-journalistenschule.de

Institut für Journalistik [Universität Dortmund]
www.journalistik-dortmund.de

Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft [Universität Hamburg]
www.rrz.uni-hamburg.de/journalistik

Henri-Nannen-Journalistenschule [Hamburg] 
Träger: Gruner und Jahr, Die Zeit
www.journalistenschule.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/nachrichten_sind_heiss_begehrt_162.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>162</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:52:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Solartechnik besitzt ungeheures Entwicklungspotenzial“</title>
		<description><![CDATA[Photovoltaik-Experte Patrik Müller optimiert Maschinen zur Herstellung von Solarzellen in China. Von Christian Zingel.]]></description>
		<text><![CDATA[Diskussionen um den Klimaschutz sind in diesen Tagen das beherrschende Thema in der Gesellschaft und der medialen Öffentlichkeit. Diverse Solarstromkonferenzen werden abgehalten, Passivhäuser zum Energiesparen sind der Schlager in der Baubranche und sogar die größte S-Bahn-Station der Welt in New York erhält eine Photovoltaikverglasung zur alternativen Gewinnung von Energie. Keine Frage, die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung mittels Photovoltaik oder zur Heizungsunterstützung mit Solarthermie liegen voll im gesellschaftlichen Trend der europäischen Industrieländer.

Viele Chancen in der Photovoltaik
Konsequenterweise widmen sich immer mehr technische Universitäten dem Thema Sonnenenergie in Form von Professuren und Teilstudiengängen. „Es stecken einfach unglaublich viele Chancen in der Photovoltaik und die technische Umsetzung durch Forschung an Hochschulen und in der Wirtschaft bietet jede Menge Herausforderungen“. Patrik Müller, seit Juli 2007 Prozessanalytiker des Unternehmens Schmid in Freudenstadt im Schwarzwald, ist fasziniert von seinem Fachgebiet. Der gebürtige Schweizer war bis vor wenigen Monaten noch selbst als Wissenschaftler an der interstaatlichen Hochschule für Technik in Buchs im schweizerischen Kanton St. Gallen tätig und hat dort die Begeisterung für seinen Beruf entwickelt. Bei Schmid arbeitet der Diplom-Ingenieur im Bereich des mAnlagenbaus für die Solarzellherstellung und Modulfabrikation und hilft die hergestellten Maschinen zu optimieren.
„Ursprünglich habe ich von 1996 bis 1999 an der Hochschule für Technik in Buchs Feinwerktechnik studiert, das eine sehr interessante Mischung aus Mechanik und Elektronik beinhaltete. Darauf aufbauend habe ich mich auf Mikrosystemtechnik spezialisiert“, erzählt der 33-Jährige, dessen Interesse für mechanische Dinge durch seinen Vater geweckt wurde. Die Hochschule in Buchs wird interstaatlich von der Schweiz, Österreich und Liechtenstein gefördert und bot Patrik Müller nach seinem Studium eine Stelle am Institut für Mikro- und Nanotechnologie an. „In dieser Zeit wurde mein Interesse für Halbleitertechnik immer stärker, so dass der Weg hin zur Photovoltaik naheliegend war“, erläutert der Diplom-Ingenieur. „Im Rahmen der Auftragsforschung an der Uni konnten wir immer wieder Probleme lösen, für die wir Unterstützung von verschiedenen Fakultäten benötigten.“ An diese spannende Zusammenarbeit erinnert er sich gerne zurück, hat sie ihn doch zu einem Experten in seinem Fachbereich werden lassen, den der Enthusiasmus für die technischen Möglichkeiten nicht loslässt.
„Die Solartechnik ist ein faszinierendes Gebiet und es reizen mich vor allem die ungeheuren Entwicklungsmöglichkeiten“, kann sich der Ingenieur immer wieder für sein Fachgebiet begeistern. „Die Photovoltaik hat das Potenzial, enorm zum Umweltschutz beizutragen und steht für eine saubere Erzeugung von Energie“.

Leben und Arbeiten in China
Dass Prozessanalytiker wie Patrik Müller nicht ausschließlich in Versuchs- und Testlaboren sitzen, zeigen die Zukunftspläne des Diplom-Ingenieurs. Sein Arbeitgeber, Schmid, wird den Schweizer schon in wenigen Wochen für zwei Jahre nach China schicken um Firmen bei der Optimierung der von Schmid gelieferten Maschinen zu unterstützen. Schon bald geht also auch für den Photovoltaik-Experten die dringend benötigte Sonne im (fernen) Osten auf...]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/solartechnik_besitzt_ungeheures_entwicklungspotenzial_161.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Christian Zingel</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>161</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:37:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Unmittelbare Erfolge</title>
		<description><![CDATA[Physiotherapeuten stehen im direkten Kontakt zum Patienten und können oft sehr schnell den Behandlungserfolg beobachten. Von Karsten Peters.]]></description>
		<text><![CDATA[Warum Susanne Matis sich für eine Ausbildung zur Physiotherapeutin entschieden hat, erklärt sie mit wenigen Sätzen: „Ich wollte von vornherein im medizinischen Bereich arbeiten, aber mir war auch klar, dass ich nicht das Durchhaltevermögen hatte, um Medizin zu studieren.“ Als die heute 23-Jährige im Sommer 2001 ihren Realschulabschluss in der Tasche hatte, überlegte sie denn auch nicht lange. Zuvor hatte sie bereits den Tag der offenen Tür an der Eva-Häuser-Schule im westfälischen Bad Rothenfelde genutzt, um sich über die Ausbildung zur Physiotherapeutin zu informieren – und sich für die beginnende Ausbildung anzumelden.

Umfangreiche Ausbildung
Drei Jahre dauert die schulische Ausbildung und umfasst einen Großteil des Stoffes, den auch Ärzte für ihr Physikum nachweisen müssen: Selbstverständlich sind genaue Kenntnisse des Bewegungsapparates aus Muskeln, Sehnen, Nerven, Knochen und Gelenken unbedingt erforderlich, um überhaupt arbeiten zu können. Aber auch die Organe und ihre Erkrankungen spielen eine wichtige Rolle – nur mit dem nötigen Hintergrundwissen können die Therapeuten bei Begleiterkrankungen auf den Patienten eingehen. „Wenn jemand zum Beispiel eine Lungenentzündung hat, muss ich natürlich anders mit ihm umgehen.“
Die anatomischen Grundlagen werden im ersten Jahr der Ausbildung gelegt, im zweiten Jahr kommen Behandlungsmethoden hinzu und es ist an der Zeit, das Gelernte umzusetzen: Einen Großteil der Ausbildung im zweiten und dritten Jahr hat Matis mit Praktika in den Kliniken des westfälischen Kurortes verbracht: Rehabilitation nach schweren Operationen, Remobilisierung in den unterschiedlichsten Bereichen waren die hauptsächlichen Tätigkeiten.

Nach der staatlichen Prüfung im Herbst 2004 begann für Matis eine langwierige Stellensuche. Wurden zu Beginn ihrer Ausbildung Physiotherapeuten noch händeringend gesucht, so war die Nachfrage ein paar Jahre später verschwindend gering. „In Deutschland habe ich keine Stelle gefunden – und mich darum eigentlich nur zum Spaß auf Fuerteventura beworben.“ – mit promptem Erfolg: Zehn Tage nach ihrem Abschluss bestieg Matis das Flugzeug nach Puerto del Rosario. Ein Jahr lang arbeitete die frisch examinierte Therapeutin in einer Praxis auf der kanarischen Insel. Von der Sonne verwöhnt sammelte sie dort viel Erfahrung im Wellness-Bereich, in dem die Chefin der Praxis zahlreiche Leistungen anbot.

Wichtige Weiterbildung
Als zwölf Monate um waren, entschied sich die Berufsanfängerin jedoch, nach Deutschland zurückzukehren, um sich weiterzubilden und künftig auch die manuelle Lymphdrainage anbieten zu können. Aber auch damit war die Stellensuche noch nicht viel einfacher geworden: Erst im Sommer 2006, vier Monate nach Abschluss der Zusatzausbildung, fand sie eine Stelle auf 400-Euro-Basis. Später kam eine halbe Stelle in einer anderen Praxis hinzu und seit August hat sie nun endlich eine volle Stelle als Physiotherapeutin ergattert – ein recht weiter Weg, aber Matis bereut ihre Entscheidung nicht. „Als ich ein halbes Jahr auf Stellensuche war, wollte ich mich an der Schule anmelden und mein Abi nachmachen – aber jetzt bin ich froh, dass ich den Anmeldetermin knapp versäumt habe.“
Die unmittelbaren Erfolgserlebnisse sind es, die Susanne Matis immer wieder für ihren Beruf begeistern: Kinder, die unter ihrer Anleitung Körpergefühl entwickeln oder Gleichgewichtsstörungen in den Griff bekommen, Erwachsene, die nach einer Operation Bewegungsabläufe neu lernen müssen. Dass die Physiotherapeutin eines Tages nach Fuerteventura zurückkehren wird, steht fast außer Frage. „Aber erstmal muss ich für meinen Lebensunterhalt sorgen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/unmittelbare_erfolge_160.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>160</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:32:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vergleichen lohnt sich.</title>
		<description><![CDATA[Studienkredite]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Studium ist teuer – und wer sich vorgenommen hat, seinen Abschluss in der Regelstudienzeit zu schaffen, ohne dabei den Eltern auf der Tasche zu liegen, seinen Lebensunterhalt aber auch nicht vom Bafög bestreiten kann, steht meist vor dem Problem, die akademischen Weihen zumindest teilweise mit einem Kredit bestreiten zu müssen.

Klare Voraussetzungen für einen Kredit
Die entsprechenden Angebote von öffentlich- rechtlichen wie von privaten Banken finden sich spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren wie Sand am Meer. Das älteste Angebot kommt von der öffentlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW. In ihr Programm Studienkredit kann jeder Studierende leicht aufgenommen werden, vorausgesetzt, dass bei ihm noch keine Privatinsolvenz vorliegt. Neben der öffentlichen KfW bieten zahlreiche Geschäftsbanken ihre eigenen Finanzspritzen für Studierende an – ein Vergleich mit dem Angebot der KfW kann sich durchaus lohnen. So hält etwa die Sparkasse einen Bildungskredit bereit, der unabhängig vom Studiengang und vom Einkommen der Eltern eingeräumt wird. Besonders attraktiv ist dabei eine niedrige variable Verzinsung sowie die jederzeitige Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung.

Ein flexibles Angebot
Nach Darstellung der Sparkasse wird er auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten. Das Angebot der Deutschen Bank gewährt nach Abschluss des Studiums eine Schonfrist von bis zu zwölf Monaten, in denen nicht zurückgezahlt werden muss. Den Kredit können die Absolventen über einen Zeitraum von maximal 144 Monaten abstottern. Nach Vereinbarung ist bei diesem Modell auch eine außerordentliche Rückzahlung möglich – ein recht flexibles Angebot also. ]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vergleichen_lohnt_sich_159.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>159</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:28:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Blutegel und Vitamine</title>
		<description><![CDATA[Naturheilkunde und Schulmedizin treffen im Beruf des Heilpraktikers aufeinander – und müssen immer wieder gegeneinander abgewogen werden. Von Karsten Peters.]]></description>
		<text><![CDATA[Im Badesee würde er bei den Schwimmern wahrscheinlich für Panikattacken sorgen, Sabine Prigge dagegen bricht fast in Begeisterung aus, wenn die Sprache auf den medizinischen Blutegel, den Hirudo medicinalis kommt. Zu Anfang, während der Ausbildung zur Heilpraktikerin, sei sie den wurmartigen Blutsaugern zurückhaltend begegnet. Inzwischen aber, nachdem sie einige Erfahrung und erstaunlich Behandlungserfolge mit den Tieren erzielt hat, kennt die Begeisterung kaum Grenzen. „Einiges von dem, was nach dem Einsatz von Blutegeln passiert, ist wissenschaftlich nachweisbar“, erklärt Prigge, die seit April dieses Jahres eine Gemeinschaftspraxis mit einer Kollegin betreibt. So enthalte der Speichel von Blutegeln Hirudin, eine dem Blutverdünner Heparin sehr ähnliche Substanz. Zusammen mit einem Schmerzhemmer im Speichel des Egels ergibt sich daraus ein Wirkstoffcocktail, der bei Arthrosen oder Entzündungen wie dem Tennisarm zu deutlichen Linderungen führen kann. Nach Einsatz eines Blutegels wird das Tier übrigens nicht mehr weiter verwendet. Früher, so erzählt die Heilpraktikerin, kamen die eingesetzten Egel „aufs Altenteil“, schließlich sind die Tiere nach einer Mahlzeit für zwei Jahre gesättigt. Die Egel-Rente ist jedoch einer Reform zu Opfer gefallen. Die Tiere aus der Familie der Ringelwürmer müssen nach dem Einsatz getötet werden. Sabine Prigge gibt sie an einen Kollegen weiter, der sie zum Angeln nutzt. „Die sind hervorragend als Köder für Welse geeignet.“
Trotz dieser unkonventionellen Behandlungsmethode ist die Medizinerin über den Generalverdacht gegen alle Naturheilkundler erhaben, ausschließlich auf Kräuter und Pendel zu vertrauen: Seit 1987 arbeitet sie als Krankenschwester, Mitte der 90-er Jahre absolvierte sie eine Fortbildung für die Intensivkrankenpflege und ist seither auf der Intensivstation der Uni-Klinik Münster beschäftigt.

Veränderungen im Beruf
Dass sie sich vor rund zweieinhalb Jahren entschied, noch eine Ausbildung zur Heilpraktikerin aufzunehmen, erklärt Prigge mit der starken Veränderung ihres Berufes: Sie habe vor 20 Jahren Krankenpflegerin werden wollen, weil sie kranken Menschen helfen, sie unterstützen wolle. Seit einigen Jahren müsse aber das Pflegepersonal immer mehr Untersuchungen und ärztlich angeordnete Behandlungen vornehmen, während gleichzeitig das Pflegepersonal abgebaut werde. „Es bleibt kaum noch Zeit, mit den Patienten zu sprechen, ihnen einfach nur die Hand zu halten, wenn sie Unterstützung brauchen.“
Dennoch will Prigge ihre Arbeit auf der Intensivstation nicht völlig aufgeben, ist sie doch überzeugt, dass Schulmedizin und Naturheilkunde sich hervorragend ergänzen. Oft müsse sie etwa Patienten, die zu ihr als Heilpraktikerin kommen, darüber aufklären, was ihnen Schulmediziner ohne Erfolg erklärt haben – dank Prigges erster Ausbildung kein Problem. „Andererseits rate ich einem Arzt, der sich mit Schnupfen durch die Schicht kämpft, auch schon mal zu bestimmten Naturheilverfahren. Die sind dann ganz begeistert, wenn sie sehen, dass es hilft.“

Grenzen der Naturheilkunde
Für die Ausbildung zur Heilpraktikerin hat Prigge etwas mehr als zwei Jahre benötigt, war sie doch weiterhin berufstätig. Vor große Schwierigkeiten hat sie aber zumindest ein Bereich nicht gestellt: die physiologischen Grundlagen des menschlichen Körpers, die wichtigsten schulmedizinschen Methoden, die auch Teil des Prüfungsstoffs sind, waren für Prigge nichts Neues.
Vor diesem Hintergrund kann die Heilpraktikerin auch ohne Umschweife anerkennen, dass die Naturheilkunde deutliche Grenzen hat. Im Gegensatz zur Schulmedizin unterstütze die Naturmedizin den Körper bei der Selbstheilung, die Schulmedizin könne selbst heilen. „Bei Akuterkrankungen, etwa anaphylaktischem Schock, Asthma- Anfällen oder Infarkt kann ich nur erste Hilfe leisten. Behandeln muss ein Arzt – so schnell wie möglich.“ Auch bei schweren Erkrankungen wie Krebs verweist Prigge ihre Patienten an Schulmediziner, bietet aber nach erfolgter Behandlung Unterstützung bei der Rekonvaleszenz an.




Schulmedizin als Basis

Eine breite, fundierte Ausbildung sei nötig, ist Marita Schirrmacher überzeugt, anderenfalls hätten junge Heilpraktiker kaum eine Chance, sich eine sichere Existenz aufzubauen. Aus diesem Grund hält die Ärztin und Heilpraktikerin auch am Konzept der Heilpraktiker-Schule Josef Angerer fest. An der Münchner Fachschule für Naturheilkunde dauert die Ausbildung in Vorbereitung auf die Prüfung vor dem Amtsarzt ganze drei Jahre.

Breites Unterrichtsspektrum
In rund 3000 Unterrichtsstunden werden nicht nur schulmedizinische Grundlagen gelegt, die angehenden Naturheilkundler werden in allen medizinischen Massagetechniken unterrichtet, in traditioneller chinesischer Medizin, Homöopathie und Osteopathie. Oft sei es so, dass Heilpraktiker-Schulen ausschließlich auf die Prüfung vor dem Amtsarzt vorbereiten – und der prüfe nur die schulmedizinischen Erfordernisse, nicht aber naturheilkundliche Verfahren und Techniken.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/blutegel_und_vitamine_158.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>158</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:26:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizin ohne Arztkittel</title>
		<description><![CDATA[Geburtshilfe, Physiotherapie, Logopädie, Orthoptik – die Palette medizinischer Berufe geht weit über das hinaus, was es an den medizinischen Hochschulen und Universitätskliniken im Lande zu studieren gibt.]]></description>
		<text><![CDATA[Die medizinischen Berufe glieder sich grob in zwei unterschiedliche
Bereiche: Unter Heilberufen im engeren Sinne werden ursprünglich die akademischen Professionen Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker und Psychotherapeut zusammengefasst – Berufe, deren Träger in Kammern und Standesverbänden organisiert sind.

Als Heilhilfsberufe werden die pflegenden und unterstützenden Tätigkeiten bezeichnet, also Alten- und Krankenpflege, Geburtspflege, Physiotherapie, Logopädie oder Podologie. Eine Sonderstellung nimmt nach wie vor der Beruf des Heilpraktikers ein, der zwar auch Kenntnisse schulmedizinischer Fähigkeiten nachweisen muss, aber bereits in der Ausbildung spielen die Naturheilkunde und andere alternative Behandlungsmethoden eine große Rolle.

Bei allen Unterschieden zwischen diesen Berufen in Ausrichtung und Ausbildung unterliegen sie alle gemeinsam strenger Aufsicht: Staatliche Prüfungen regeln den Zugang zum Physiotherapie-Beruf ebenso wie zur Hebamme und zum Podologen. So schreibt das Gesetz über den Beruf des Podologen vom 4. Dezember 2001 etwa vor, dass die medizinischen Fußpfleger eine zweijährige Ausbildung samt staatlicher Prüfung absolviert haben, in der sie nachweisen, dass sie Symptome von Erkrankungen erkennen und in Zusammenarbeit mit einem Arzt diese Erkrankungen therapieren können.

Die Logopädie, also die Analyse und Behandlung von Sprach- und Schluckstörungen, wird an staatlich anerkannten Logopäden-Schulen unterrichtet. Ehe die Absolventen die Berufsbezeichnung tragen, müssen sie nach mindestens zweijährigem Schulbesuch eine staatliche Prüfung ablegen. Aufbauend auf dieser schulischen Ausbildung bieten einige Fachhochschulen, etwa die FH Oldenburg/Ostfriesland, ein Aufbaustudium an. An der norddeutschen Fachhochschule ist die Fachschulausbildung Zugangsvoraussetzung, zumal das Gesetz diesen Ausbildungsweg ausdrücklich vorschreibt. Während des auf drei Semester angelegten Studiums sollen die Logopäden zusätzliche therapeutische Ansätze sowie die wirtschaftlichen Voraussetzungen für das Betreiben einer eigenen Praxis erlernen.

Ähnliche Angebote bestehen mittlerweile auch für die Bereiche Ergo- und Physiotherapie. Bei beiden medizinischen Disziplinen etwa bereitet die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit einem Bachelor-Studiengang auf wissenschaftlichem Niveau auf die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen beruflicher Handlungsfelder vor. Schwerpunkte des Studiums liegen zum einen in der Vermittlung von Behandlungsmethoden und zum anderen in der Analyse von Entscheidungsprozessen. Vor allem vor dem Hintergrund der Umstrukturierung im Gesundheitswesen bereitet das Studium auf die enge Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen vor. Verbessert werden soll vor allem die Kooperation und Kommunikation zwischen Logopädie, Ergo- und Physiotherapie.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizin_ohne_arztkittel_157.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>157</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:20:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Nach dem Physikum wird es besser.“</title>
		<description><![CDATA[Es war eine Bauchentscheidung, die Marie-Stella Pauly zum Studium der Humanmedizin getrieben hat. Viereinhalb Jahre später hat die 24-Jährige ihre akademische Ausbildung beendet und steht vor ihrem praktischen Jahr. Die angehende Ärztin berichtet für über ihr ereignisreiches Medizinstudium.]]></description>
		<text><![CDATA[Lernen und Büffeln sind für die Siegerländerin indes nicht passé, schließlich will nach dem Praxisjahr das Staatsexamen bestanden werden, nur dann gelingt der endgültige Wechsel von den Seminaren ins Berufsleben.

Frühes Interesse an der Medizin
Sie habe schon immer mit Interesse Arztserien im Fernsehen verfolgt, vor allem der chirurgische Bereich habe sie fasziniert. Auch verschiedene Artikel in Magazinen über medizinische Themen, Gesundheit und Forschung hinterließen ihre Eindrücke. In der elften Klasse absolvierte Marie-Stella Pauly daher ein zweiwöchiges Schulpraktikum in einer chirurgischen Praxis in Siegen. „Das Praktikum hat mir bei meiner Entscheidung für das Medizinstudium auf jeden Fall geholfen“, erinnert sich Marie-Stella. „Ich habe bei Operationen zusehen dürfen, sogar direkt am OP-Tisch gestanden und mir ein besseres Bild von dem Job machen können.“ Eine weitere Option war für sie der Beruf der Sonderschullehrerin. Eins war klar: Bei ihrer Arbeit wollte sie viel mit Menschen zu tun haben.
In den nächsten beiden Schuljahren zeichnete sich die Entscheidung pro Medizin allerdings immer deutlicher ab. Sie wählte Biologie als Leistungskurs und auch in Chemie belegte sie einen Grundkurs.
Bei ihrem Hausarzt und anderen Medizinern informierte sich Marie-Stella darüber, wie das Leben eines Arztes aussieht. „Über das Studium selbst habe ich mich allerdings so gut wie gar nicht schlau gemacht“, gesteht sie. Im Nachhinein sieht sie darin einen Vorteil. „Hätte ich vorher gewusst, was mich im Studium erwartet, bin ich mir nicht sicher, ob ich mich dafür eingeschrieben hätte.“ Über die ZVS bewarb sie sich für Berlin, Freiburg und Marburg. Schließlich bekam sie ihren Drittwunsch bewilligt. Der Umzug nach Hessen war schnell organisiert und die Nähe zur Heimat sollte sich noch als Vorteil herausstellen.

Ein Krankenpflegepraktikum als Start
Die Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn zum Wintersemester 2002 nutzte
Marie-Stella für das obligatorische Krankenpflegepraktikum, das jeder Medizinstudent bis zum vierten Semester vorweisen muss. Während die erforderlichen 60 Tage in vielen Bundesländern am Stück absolviert werden müssen, ist es in Hessen möglich, das Praktikum in Etappen zu unterteilen. „Das war eine schöne Zeit. Ich bin im Schichtdienst voll integriert worden und ich merkte, dass meine Arbeitskraft benötigt wurde“, sagt sie. Und auch in anderer Hinsicht sei das Praktikum wichtig gewesen: „Ich erkannte schnell, dass ich größere Herausforderungen suchte. Die Arbeit der Krankenschwester oder der Pflegerin hat mich nicht erfüllt.“ Daher freute sich die Neustudentin auf die Universität.
Dort erlebte Marie-Stellas Euphorie erstmal einen Rückschlag. Die verschulte Struktur des Medizinstudiums und der hohe Theorieanteil machten ihr zu Beginn der Vorklinik, der erste Studienabschnitt bis zum vierten Semester, zu schaffen: „Im Grunde musste erste einmal sehr viel gelernt, auch auswendig gelernt werden: Terminologie, Anatomie, Biochemie und Physiologie. Das war oft kaum zu meistern.“ Allerdings räumt sie auch eigene Fehler ein. „Zunächst habe ich eine falsche Lernstrategie gewählt und immer nur vor den Klausuren den Kopf in die Bücher gesteckt. Man muss von Anfang an mitlernen. Dadurch spart man sich hinterher viel Arbeit – und Nerven.“ Viele seien dem Stress vor dem Physikum aufgrund des hohen Lernpensums nicht gewachsen und brechen das Studium vorzeitig ab. Man müsse sich eben durchbeißen, bis man den point of no return erreicht habe. „Nach dem Physikum“, verspricht sie, „wird es besser.“
Ab dem fünften Semester wurde das Studium zunehmend praxisorientiert. „In den ersten beiden Jahren war es schon frustrierend kaum einen Patienten gesehen zu haben. Die Zeit in der Klinik war daher sehr aufregend und spannend“, erzählt Marie- Stella. Sie sei sehr enthusiastisch an den zweiten Teil des Studiums gegangen. „Ich bin oft belächelt worden, weil mich alles Neue, jede Kleinigkeit so fasziniert hat – ob es das Abhören mit dem Stethoskop war, die erste Blutabnahme, Infusionen anlegen oder einen Rettungswagen von innen sehen.“ Außerdem habe sich die Büffellei der ersten Semester bezahlt gemacht. „Das Wissen, wie ein Ultraschallkopf funktioniert ist für die Praxis nicht relevant, aber es stärkt das eigene Vertrauen auf die Technik und dadurch ist man bei den Diagnosen sicherer.“
In der Praxis habe sie erfahren, was der Beruf des Arztes erfordert. „Der Umgang mit dem Patienten ist das Wichtigste. Auch Anamnese, also das Studieren und Analysieren der Krankengeschichte, wird immer und immer wieder gefordert“, erklärt Marie- Stella. Ein Arzt müsse gut zuhören, aber auch erkennen können, welche beschriebenen Symptome für eine Diagnose wichtig sind. Darüber hinaus seien die Famulaturen, das sind längere fachspezifi sche Praktika, für den eigenen Werdegang unersetzbar. „Es ist überraschend, welche eigenen Interessen man entdeckt. Lange habe ich
gedacht, dass Chirurgie meine Disziplin sei. Nun bin ich mir sicher, Gynäkologin werden zu wollen.“

Ständige Weiterbildung
Rückblickend ist Marie-Stella glücklich über ihre Entscheidung für das Medizinstudium. Sie freut sich auf das letzte Jahr vor ihrem Examen und sieht den Prüfungen gelassener als früher entgegen. „Man lernt mit der Zeit, zu sieben. Alles kann man sowieso nicht lernen. Aber man muss eine gute Grundlage schaffen. Auch wenn man endlich als Arzt arbeitet geht es mit dem Lernen weiter, Medizin ist schließlich ein Fach, in dem man ständig weiterlernen muss.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/nach_dem_physikum_wird_es_besser_156.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>156</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:17:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>ZVS wird Servicestelle</title>
		<description><![CDATA[Wegen der großen Nachfrage nach Studienplätzen bleibt der Numerus clausus weiter erhalten. Zur Abiturnote können die Hochschulen aber bei der Auswahl ihrer Medizinstudenten weitere Kritierien verwenden.]]></description>
		<text><![CDATA[Trotz der stärkeren Mitwirkung der Hochschulen bleibt die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen aber die zentrale Anlaufstelle, die das Bewerbungsverfahren koordiniert. In anderen Studiengängen soll die ZVS nach dem Willen der Kultusministerkonferenz der Länder neue Aufgaben bekommen. Sie soll die Auswahl koordinieren und vor allem den Studierenden den Überblick erleichtern.
Abiturienten hatten häufig damit zu kämpfen, dass sie sich bei zahlreichen unterschiedlichen Universitäten um Studienplätze bewerben mussten und erst sehr spät - häufig im schon laufenden Semester - von der Hochschule Bescheid bekamen, während Studierende, die frühzeitig einen Platz zugeteilt bekamen, sich bei den anderen Hochschulen nicht abmeldeten.

Bewerbungsportal für Information und Beratung
Um diese Koordinationsprobleme zu vermeiden, baut die ZVS - künftig eine Stiftung öffentlichen Rechts - ein Bewerbungsportal zur Information und Beratung der Studienbewerber auf. Zudem wird sie die Daten von Studienbewerbern aufbereiten, um Mehrfachzulassungen zu verhindern und nicht besetzte Studienplätze zu vermitteln. Dabei sollen aber die Hochschulen selbst entscheiden, wieweit sie das Angebot der ZVS nutzen wollen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zvs_wird_servicestelle_155.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>155</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:08:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Götter in Halbweiß</title>
		<description><![CDATA[Medizin ist nach wie vor einer der beliebtesten Studiengänge in Deutschland – so entschlossen sich im Wintersemester 2005/2006 gut 7000 junge Leute für Humanmedizin als Studienfach.]]></description>
		<text><![CDATA[Dennoch müssen nicht alle von ihnen künftig als Weißkittel durch das Leben gehen, bietet doch das Leben als ausgebildeter Mediziner noch ganz andere Beschäftigungsmöglichkeiten als Internist, Dermatologe oder Radiologe. Bereits mit dem üblichen Medizinstudium steht den Medizinern je nach Neigung eine Karriere in der pharmazeutischen Industrie offen, der Zugang zu anderen Bereichen setzt häufig Erfahrung oder spezielle Kenntnisse voraus. 
Wer sich zum Beispiel im Bereich Arbeitsmedizin spezialisiert und die entsprechende medizinische Fachkunde nachweist, hat recht gute Stellenaussichten. Kandidaten wären größere Unternehmen, die selbst Arbeitsmedziner beschäftigen oder arbeitsmedizinische Dienstleister, die ihre Ärzte je nach Bedarf und Auftrag zum Kunden schicken, um dort arbeitsmedizinische Vorsorge zu leisten, bei der Einrichtung von Bildschirmarbeitsplätzen zu beraten oder mit der Geschäftsführung ganze Arbeitsabläufe auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit zu überprüfen.
Das Augenmerk der Arbeitsmedizin liegt nicht so sehr auf Heilung von Erkrankungen als vielmehr auf Vorsorge in den verschiedensten Bereichen. Voraussetzung für den Facharzttitel Arbeitsmediziner sind darum bei den meisten Ärztekammern Kenntnisse in Innerer Medizin und Sozialmedizin. Toxikologische, dermatologische und chirurgische Erfahrungen werden ebenfalls verlangt. Aber auch Fähigkeiten jenseits der rein medizinischen Disziplinen werden von Arbeitsmedizinern erwartet. So muss der Betriebsarzt nicht nur psychologisches Geschick mitbringen, um im Zweifel zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vermitteln zu können, er mussauch Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und eventuell sogar grundlegende buchhalterische Kenntnisse mitbringen. Schließlich soll der Betriebsarzt den Unternehmer bei der ergonomischen Optimierung der Arbeitsabläufe beraten.

Betriebliches Gesundheitsmanagement
Eng verwandt mit der Arbeitsmedizin ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement, fußt es doch letzten Endes auf den gesetzlichen Verpflichtungen des Unternehmers zum Arbeitsschutz. Der Fokus beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement ist jedoch deutlich breiter: Es geht darum, die Belastungen bei der Arbeit in jeder Hinsicht zu mindern und so im Umkehrschluss die Ressourcen zu stärken. Ziel ist es, das Wohlbefinden der Arbeitnehmer einerseits und die Produktivität andererseits zu erhöhen – Betriebswirtschaftler sprechen hier von einer „Win-Win-Situation“.

Gute Aussichten für verantwortungsvolle Positionen
Erarbeitet wird das Betriebliche Gesundheitsmanagement zumeist von Projektgruppen, in denen Unternehmensleitung, Personalabteilung, Betriebsrat und Betriebsarzt beteiligt sind. Ärzte, die sich nach dem Examen für ein Studium des Gesundheitsmanagements entscheiden, haben gute Aussichten, mit der Kombination aus Sozialmedizin, Soziologie, Recht und Gesundheitsökonomie eine verantwortungsvolle Position in diesem Bereich zu finden.
Ärzte müssen also nicht notwendig zwischen Krankenhaus und eigener Praxis entscheiden, auch in verwandten Bereichen finden sie anspruchsvolle Tätigkeitsfelder.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/goetter_in_halbweiss_154.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>154</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:00:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Elite-Universität UC Berkeley</title>
		<description><![CDATA[Die „International Diploma Programs“ (IDP) der University of California Berkeley Extension
Die 1868 gegründete UC Berkeley gilt gemeinhin als eine der besten staatlichen Universitäten Amerikas. Dieser Ruf hält sich nicht zuletzt durch die zahlreichen Nobel- und Pulitzerpreise, die bereits von dort ansässigen Wissenschaftlern errungen werden konnten. Die Tradition und der hervorragende Ruf der Universität über alle Grenzen hinweg sorgt dafür, dass es jedes Jahr viele Tausend Studierende aus der ganzen Welt nach Berkeley zieht, um die einmalige Atmosphäre an einer „Elite-Universität“ zu erleben.]]></description>
		<text><![CDATA[Jedes Jahr nehmen daher auch mehr als 500 Studierende aus über 35 Ländern an den „International Diploma Programs“ teil, die seit mehr als zehn Jahren von der UC Berkeley Extension, dem „Weiterbildungsarm“ der UC Berkeley, angeboten werden. Bei den 15-wöchigen IDP handelt es sich um speziell auf die Bedürfnisse internationaler Teilnehmer zugeschnittene, sehr intensive Studienprogramme zu betriebswirtschaftlichen Themenschwerpunkten. Zurzeit werden folgende, in sich abgeschlossene Programme angeboten: Business Administration, Finance, International Business, Marketing und Project Management.

Mix aus verschiedensten Lehrmethoden
Alle IDP bieten eine Kombination aus erstklassiger akademischer Weiterbildung und der Vermittlung wichtiger praktischer Fähigkeiten. Generell wird auf den Praxisbezug enormen Wert gelegt - den Teilnehmern soll laut Aussage der UC Berkeley Extension das nötige „Werkzeug“ mit auf den Weg gegeben werden, um anschließend in ihrem Spezialisierungsbereich erfolgreich tätig sein zu können.
Um dieses Ziel zu erreichen, setzen die Dozenten, die allesamt hoch qualifiziert sind und selbst „aus der Praxis“ kommen, einen Mix verschiedenster Lehrmethoden ein. Hierzu zählen neben Gruppenprojekten, Simulationen, interaktivem Unterricht und multimedialen Präsentationen auch Fallstudien, die nicht selten „echte“ Probleme und Herausforderungen aus dem beruflichen Erfahrungsschatz der Dozenten thematisieren.
Im Anschluss an das IDP besteht die Möglichkeit, am „Internship Program“ der UC Berkeley Extension teilzunehmen und ein viermonatiges Praktikum in einem amerikanischen Unternehmen zu absolvieren, um die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten gleich anwenden zu können. Während des Praktikums werden die Teilnehmer von Seiten der UC Berkeley weiter betreut und können an verschiedenen Workshops und „Job Fairs“ teilnehmen.
Zur Zielgruppe der IDP gehören neben jungen Hochschulabsolventen, die seit kurzem im Beruf stehen, auch fortgeschrittene Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich beispielsweise auf ein späteres MBA Studium vorbereiten möchten. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer liegt bei 25 bis 30 Jahren, es gibt jedoch auch immer wieder ältere Teilnehmer, unter ihnen Führungskräfte mit langjähriger Berufserfahrung. Ihnen allen gemein ist das Interesse an internationalen wirtschaftlichen Zusammenhängen und der Wunsch, an einer der renommiertesten staatlichen Universitäten der USA den „Feinschliff“, also das notwendige Wissen und die geforderten Fähigkeiten zu erhalten, um im In- oder Ausland Karriere zu machen.
Voraussetzung für die Teilnahme an den IDP der UC Berkeley Extension ist in der Regel ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein äquivalenter Studienabschluss. In Bezug auf deutsche Bewerber, die sich noch in einem Diplom- oder Magisterstudium befinden, gilt jedoch, dass sich diese auch bereits im Verlaufe des Hauptstudiums bewerben können. Einige der IDP setzen im Rahmen eines Studiums erworbene wirtschaftswissenschaftliche Vorkenntnisse voraus (Finance, International Business, Project Management). Andere können auch von Studierenden wirtschaftsfremder Fachrichtungen absolviert werden (Business Administration, Marketing).

Ausreichende Englischkenntnisse nötig
Zusätzlich zum Nachweis über das bisherige Studium müssen die Bewerber ausreichende Englischkenntnisse nachweisen. Dies erfolgt in der Regel durch das Ablegen eines standardisierten Englischtests wie dem TOEFL, dem IELTS oder dem Cambridge Certificate of Advanced English.
College-Contact.com ist offizieller Repräsentant der UC Berkeley Extension in Deutschland und berät daher kostenlos und kompetent zu allen Themen rund um die „International Diploma Programs“.

College-Contact.com
Zentrum für Internationale
Bildung und Karriere
Hammer Str. 39
48153 Münster

Telefon: 0251 14989350
Telefax: 0251 14989360
E-Mail: kundenservice@collegecontact.com
Web: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/elite-universitaet_uc_berkeley_186.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>186</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:51:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die Farbe Rosa oder: Das Glitzerleben der Prinzessin Lillifee</title>
		<description><![CDATA[Monika Finsterbusch erschafft zauberhafte Traumwelten für kleine Mädchen. absolventenInfo hat den Weg Ihrer Karriere nachgezeichnet.
Am Anfang war das Buch... - oder eben doch nicht, denn Designerin Monika Finsterbusch erschuf eine ganze Welt, in der sich kleine Mädchen gefallen und sich auch ihre Mütter wiederfi nden. „Mädchen lieben Rosa, aber eine rosarote Kinderwelt genügt mir nicht. Ich möchte, dass Buchcover, Zeichnungen und Geschichten gleichermaßen Kinder faszinieren“, ergänzt Monika Finsterbusch. Mit den Büchern rund um „Prinzessin Lillifee“ ist das gelungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Denn nicht nur die Zeichnungen entzücken kleine Mädchen. Die Geschichten spiegeln ihre Wünsche und Gedanken wider, geht es doch um Freundschaft, Natur und liebenswerte Tiere, wenn sich Märchen und Realität vermischen. „Ich lasse mich bei meiner kreativen Arbeit vor allem von meiner Beobachtung und Intuition lenken. Wenn ich kleinen Mädchen zuschaue, spüre ich, was ihnen gefällt und Spaß macht“, so die Autorin und Illustratorin Monika Finsterbusch, die noch voller Ideen für weitere Geschichten steckt.
Mit Monika Finsterbusch stellt sich zugleich eine Designerin vor, die einen ungewöhnlichen Weg ging, um eine ebenso ungewöhnliche Karriere zu machen. 1954 in Berlin geboren, studierte sie in Hamburg Modedesign. Zeichnen lag der Absolventin, die in ihrer eigenen Kindheit nicht mit Puppen, wohl aber mit Stoffen spielte. Bereits mit 13 Jahren nähte sie einen Teil der eigenen Garderobe und kombinierte schon damals beherzt kariert mit bunt. Die Helden ihrer Kindheit, erinnert sie sich heute, waren Pippi Langstrumpf oder die Rote Zora, „eben die krausköpfi gen, sommersprossigen, frech-unangepassten Gören, Socke runter, Loch im Strumpf, aber mit einem großen Herz“, erinnert sich die gebürtige Berlinerin.

20 Jahre als Modedesignerin tätig
Entwürfe waren ihr Studienschwerpunkt, wobei das Zeichnen weit über die Modethemen hinausging. Ihr Interesse reichte von der Aquarellmalerei bis zur Kunstgeschichte - Wissen und Können, das ihr später zugute kommen sollte. Als Abschlussarbeit legte Monika Finsterbusch Bekleidungsentwürfe für Sportlerinnen vor. Den Skizzen, Grafiken und freien Illustrationen gehörte jedoch ihre Leidenschaft.

Nach ihrem Studium war sie über 20 Jahre als Modedesignerin tätig, bevor sie ein kleines Atelier in München eröffnete. Ende der 90er Jahre wechselte sie in die Spielwarenindustrie. „Nach den vielen Jahren, in denen ich immer wieder neue Kollektionen für Erwachsene entworfen habe, suchte ich eine neue Perspektive, etwas Spielerisches“, so Monika Finsterbusch. Sie realisierte ihren lang gehegten Wunsch und entwarf ungewöhnliche, charaktervolle Stofftiere, die sie zu lustigen Geschichten für Kinder inspirierten. So zum Beispiel die Moonshine-Gang von Sigikid mit ihren Helden Salto Rico oder Ralley Jack. Ermutigt durch diesen Erfolg veröffentlichte sie 2001 im Coppenrath Verlag ihr erstes Kinderbuch. Es hieß „Olli und Fips“. Neben dem Buch waren die beiden lustigen Kerle auch als Plüschfiguren erhältlich.

Leidenschaft für Farben und Stoffe
„Eine kleine Feenpuppe, mein Spaß an frechen, liebevollen Wesen und Tieren, kombiniert mit der Leidenschaft für Farben, Muster und Stoffe, inspirierten mich zu Prinzessin Lillifee“, sagt Monika Finsterbusch. Viel Rosa, Glitter und eine bezaubernde Prinzessin - eben das Lieblingsbuch der neuen Mädchen-Generation. Mittlerweile sind mit „Prinzessin Lillifee hat ein Geheimnis“ (2005), „Prinzessin Lillifee und die kleine Seejungfrau“ (Frühjahr 2006), „Prinzessin Lillifee und das Einhorn“ (Herbst 2006) sowie „Prinzessin Lillifee, die kleine Ballerina“ (2007) weitere Geschichten erschienen. „Ich bin eine fleißige Arbeiterin - mein Lieblingsbuch ist das jeweils neueste“, gibt Monika Finsterbusch zu, die tief in ihrem Buch versinkt, während die neue Geschichte entsteht. Ein Geschenk sei es, wenn den Kindern ihre Bücher gefallen, freut sie sich.

Großen Erfolg auch im Ausland
„Mit Lillifee habe ich für meine Karriere eine zweite Tür aufgestoßen.“ Im Alltag müsse man lernen, auch Flops wegzustecken, gibt die sympathische Designerin Studienabsolventen mit auf den Weg. Das sei für sie allerdings nie ein Grund gewesen, umzukehren oder zu resignieren. Im Gegenteil: „Weiterarbeiten, intensiver und attraktiver werden“, lautet ihr persönliches Ziel. Und der Erfolg gibt Monika Finsterbusch recht.
Längst werden die Geschichten als Hörbuch von Sissi Perlinger interpretiert. „Schade, dass es so was Süßes nicht gab, als ich ein Kind war“, sagt die bekannte Kabarettistin über die Bilderbücher der Prinzessin Lillifee.
Doch nicht nur in Deutschland hat Prinzessin Lillifee-Fans. Auf große Resonanz stoßen die Bücher auch im Ausland: Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Griechenland, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, USA und Ungarn.
Längst verzaubern neben den Büchern, Pflegeserie, Reise- und Schul-Equipment sowie ein Beauty-Set die Lillifee-Freunde. Glitzernde Sticker, Strass-Tattoos, Röschen-Haarbänder und Glitzer-Haarreifen machen die rosa Märchenwelt schließlich perfekt. Weitere Auftritte hat Prinzessin Lillifee als Kindermöbelprogramm, auf Lizenzprodukte wie Bettwäsche, Brillen, bei Fahrradzubehör und Lichterketten - immerhin auf aktuell 357 unterschiedliche Produkte der „Spiegelburg“ und des „Coppenrath Verlags“. Und immer noch ist es die Handschrift von Monika Finsterbusch, aus deren Feder die immer neuen, fantasievollen Entwürfe stammen.
Wenn die Kaufentscheidung fällt, wird ihr Können im Umgang mit Stoffen zum entscheidenden Faktor: Denn durch textile Cover schafft sie den Einstiegsreiz und verführt zum Lesen in der Welt von Lillifee. Im Frühjahr war die Prinzessin im Rahmen der liebevoll inszenierten Bühnenshow „Prinzessin Lillifee und der Zauber der Rose“ erstmals auf der Bühne zu sehen - und ihr Märchen, das untrennbar mit dem Erfolg der Designerin Monika Finsterbusch verbunden ist, lebt weiter, die zweite Tournee ist zum Herbst angekündigt. 

Unbeschwertes Leben in der Schweiz 
Heute lebt die naturverbundene 53-Jährige mit ihrem Partner in der Schweiz. Im Alltag hat sie sich ein wenig von der Unbeschwertheit ihrer Kinderhelden bewahrt: Sie ist viel unterwegs, strolcht gerne herum, wünscht sich Hund und Katze und guckt beim Zeichnen am liebsten auf die
Blumen in ihrem Garten.




Illustratoren: Ausschmücken mit Tradition

Die Illustration von Text hat eine lange Tradition. So wurden in den Handschriften des Mittelalters häufig kunstvolle Miniaturen oder reich ausgeschmückte Initiale angebracht, um den Inhalt des Textes zu unterstützen, die Seiten zu gliedern und natürlich die enorm wertvollen Handschriften, die in Klöstern im Auftrag reicher Adliger angefertigt wurden, standesgemäß auszuschmücken.
In der Gegenwart sind illustrierte Bücher dagegen eher die Ausnahme. Nach wie vor wird zwar die Bibel in aufwendigen Drucken beispielsweise mit Bildern von Marc Chagall aufgelegt, oder Zeichnungen von Gustave Doré begleiten durch Dante Alighieris Göttliche Komödie, illustrierte Gegenwartsliteratur beschränkt sich aber im Wesentlichen auf Kinderbücher.
Die Ausbildung zum Illustrator ist wie in allen anderen künsterlischen und publizistischen Berufen nicht klar geregelt. Ein klassischer Weg wäre das Grafik-Studium etwa an einer Fachhochschule oder eine entsprechende Ausbildung an einer Kunstakademie.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/die_farbe_rosa_oder_das_glitzerleben_der_prinzessin_lillifee_185.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>Birgitta Raulf</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>185</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:45:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerbungsliteratur: Klassiker und Neuheiten</title>
		<description><![CDATA[Vom großen Handbuch bis zu „Anders bewerben“]]></description>
		<text><![CDATA[Auf dem Weg zum Wunsch-Arbeitsplatz kommt kaum jemand an einer schriftlichen Bewerbung vorbei. Um in der Fülle von Bewerbern auf dem Arbeitsmarkt aufzufallen, ist eine möglichst perfekte Bewerbung oberstes Gebot. Das wirft jedoch gleichzeitig unterschiedlichste Fragen auf - von A wie Anschreiben bis Z wie Zeugnisse.
Ist dann schließlich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch ins Haus gefl attert, freut sich nicht nur jeder Arbeitssuchende, sondern die nächsten Probleme stehen vor der Tür. Wie verhalte ich mich im Kontakt mit meinem (hoffentlich) zukünftigen Arbeitgeber? Trete ich eher vorsichtig oder besser offensiv auf? Und was antworte ich bei der Frage nach den Gehaltsvorstellungen? Diese und viele andere Fragen beantworten die zahlreichen Bewerbungsratgeber, von denen einige bereits Klassiker sind und andere Neuheiten Fragen zu beantworten helfen, die jeder schon einmal hatte, aber nicht zu stellen wagte.

Könige der Bewerbungsliteratur
Die ungekrönten Könige in Sachen Bewerbungsliteratur sind ohne Zweifel Jürgen Hesse und Hans Jürgen Schrader. Millionen Menschen haben sich schon erfolgreich mit Büchern der beiden Berliner Psychologen beworben, seit zweiundzwanzig Jahren prägt das Autorenduo maßgeblich die Bewerbungskultur in Deutschland. Zum Beispiel fügten die beiden Berufsprofis als erste eine „Dritte Seite“ ein - eine persönliche Komponente neben dem klassischen Lebenslauf. Zudem entwickelten sie aus einer Bewerbungsmappe ein Marketinginstrument in eigener Sache. Über 100 Ratgeber zu den wichtigsten Themen im Bereich Beruf, Bewerbung und Karriere haben Hesse und Schrader bisher veröffentlicht und dabei insgesamt über 4 Millionen Exemplare verkauft.

Vor zwei Jahren ist ihr Bewerbungshandbuch Testsieger bei der Stiftung Warentest geworden. Das bewährte Autorenduo hat dort sein gesamtes Bewerbungswissen in neinem Band versammelt. Auf über 500 Seiten nfinden sowohl Berufsanfänger als auch ehrgeizige Aufsteiger wertvolle Insider- Tipps. Das Buch gibt detaillierte Erläuterungen zu allen Bereichen und Phasen der Jobsuche und zu verwandten Themen wie Arbeitszeugnis und Gehaltsverhandlung. Es ist als Nachschlagewerk zur Begleitung durch das gesamte Berufsleben ebenso geeignet wie als Arbeitsbuch zur Vorbereitung auf die erste Jobsuche. In den umfangreichen Kapiteln werden die verschiedenen Phasen der Bewerbung ausführlich erläutert: vom ersten Kontakt über Stellenanzeige, Initiativbewerbung oder Internetrecherche über das optimale Abfassen und Gestalten der Bewerbungsunterlagen bis zur Vorbereitung auf Einstellungstests, Assessment-Center oder auf ein Vorstellungsgespräch. Beispiele aus der Praxis mit Musteranschreiben und Beispieldialogen helfen, die theoretischen Ausführungen auf die individuelle Jobsuche anzuwenden.
Weitere Kapitel über die verschiedenen Typen und die Geheimsprache von Arbeitszeugnissen sowie über die erste Zeit im neuen Job bieten zusätzliche Informationen für alle Arbeitnehmer.

Neue Konkurrenz
Konkurrenz auf dem Markt der Bewerbungsliteratur kommt seit 1992 von Christian Püttjer und Uwe Schnierda, die ihr Expertenwissen rund um die Themen Bewerbung, Karriere und Rhetorik bisher in 32 Ratgebern veröffentlicht haben. Die Bücher der Bestsellerautoren sind gefragt und liegen mit einer Gesamtauflage bei derzeit etwa 500 000 Exemplaren. Die Philosophie des Püttjer und Schnierda-Teams lautet: „Sie müssen keine Show machen, um sich von Ihrer besten Seite zu zeigen.“ In ihrem Buch „Schriftliche Bewerbung“ setzen die Autoren vor allem auf Glaubwürdigkeit und Individualität. Aussagekräftige und auf die neue Stelle zugespitzte Bewerbungsunterlagen werden immer wichtiger: Personalprofis entscheiden heute in 30 Sekunden, ob sie sich eine Bewerbung genauer anschauen. Darum muss vom Anschreiben bis zum Foto alles stimmen. Püttjer und Schnierda bieten einen kompakten Leitfaden für die perfekte Bewerbungsmappe mit individuellem Anschreiben, schlüssigem Lebenslauf und ansprechendem Foto. 
Die Trainingsmappe Vorstellungsgespräch, ebenfalls von Püttjer und Schnierda, bietet wichtige Antworten, um Stellenbewerber optimal auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Eine gezielte und gründliche Einstellung auf ein Vorstellungsgespräch ist schließlich unerlässlich - besonders wenn dafür nur noch wenig Zeit bleibt. Das Trainingskonzept der Karriereexperten Püttjer und Schnierda ist eine gute Vorbereitung, um im entscheidenden Moment die richtigen Antworten parat zu haben. Die Autoren stellen - nach thematischen Blöcken gegliedert - die 200 häufigsten Fragen im Bewerbungsgespräch vor und geben detaillierte Informationen zu Hintergrund, typischen Fehlern und Antwortstrategien der Fragenkomplexe. Nun ist die Mitarbeit des Lesers gefragt: Er selbst muss die vorgestellten Fragen eigenständig beantworten. Positive und negative Beispielantworten geben dabei wichtige Orientierungshilfen. Mit dieser Mappe kann sich jeder Bewerber gezielt auf sein Vorstellungsgespräch vorbereiten und bei den Personalentscheidern punkten.

Sich selbst gut präsentieren
Die Suche nach einem Job startet so gut wie immer mit der Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen. Ob es sich um die Bewerbung auf eine Stellenanzeige handelt, um eine Initiativ- oder Online-Bewerbung: Die erste Selbstpräsentation beim neuen Arbeitgeber erfolgt schriftlich. Doch wie schafft man es, in der oft riesigen Masse an Bewerbungen positiv aufzufallen und seine fachlichen und persönlichen Qualitäten optimal darzustellen? Der neue Ratgeber „Schriftliche Bewerbung“ des erfolgreichen Autorenteams Christine Öttl und Gitte Härter zeigt anhand vieler anschaulicher Beispiele, wie Sie Ihre Bewerbungsmappe perfekt gestalten. Tipps und Tricks aus der täglichen Praxis helfen bei der Klärung wichtiger formaler Detailfragen und geben Anregungen für das stilsichere Formulieren von Anschreiben und Lebenslauf.

Die Bewerbungsmappe
Das Buch „Die 100 % Bewerbung“ von Svenja Hofert zeigt Schritt für Schritt, wie eine optimale Bewerbungsmappe erstellt wird. Dabei handelt es sich um eine Mappe, die zum Bewerber und seinen beruflichen Zielen in jeder Beziehung passt und damit die besten Erfolgschancen hat. Jobsuche und Bewerbung sind eine Einheit und können nicht losgelöst voneinander betrachtet werden. Ein großer Teil des Buches beschäftigt sich deshalb mit der so genannte „Bewerber-Biografie“. Diese beschreibt alle Vorteile, Fähigkeiten, Ziele und die eigene Vermarktungsstrategie. Sie gilt als Grundlage für eine optimale Bewerbung per Post oder über das Internet und E-Mail. Darauf basierend erstellt der Leser Bausteine, aus denen er später seinen Lebenslauf und sein Anschreiben, Qualifikationsprofile und repräsentative Zusatzseiten erstellt. Das Buch liefert zahlreiche Checklisten, Mustertexte und Beispiele. Die Übungen helfen Lesern, sich über eigene Schwerpunkte und die wirklich wichtigen Verkaufsargumente klar zu werden und lösen damit eines der häufigsten Bewerber-Probleme.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/bewerbungsliteratur_klassiker_und_neuheiten_184.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>Christian Zingel</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>184</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:34:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwei Länder, zwei Sprachen ... und zweimal die Woche Wiener Schnitzel</title>
		<description><![CDATA[Von München nach Salzburg, so scheint es, ist es nicht besonders weit. Dennoch erkennt Florian Fischer regelmäßig aufs Neue kulturelle Unterschiede zwischen der bayerischen Hauptstadt und der österreichischen Metropole.
Wertmarke statt Pre-Paid-Karte, Staubzucker statt Puderzucker und natürlich Marille anstelle der Aprikose: Obwohl Österreich so nahe liegt, finden sich nicht nur sprachliche Differenzen zwischen Deutschland und der Alpenrepublik, wenngleich Dialekt beim südlichen Nachbarn erheblich mehr gepflegt wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei der Wohnungssuche etwa, die sich nach Fischers Erfahrungen erheblich schwieriger gestaltet haben als die Stellensuche, hat sich der Neuösterreicher inzwischen auf eine „Garconniere“ verlegt, eine Junggesellenwohnung, weil er in Studenten- WGs kaum mehr Chancen hat, aufgenommen zu werden.

Langer Entscheidungsprozess
Dass Fischer überhaupt den Weg nach Salzburg gefunden hat, ist einem langwierigen Entscheidungsprozess zu verdanken: Während seines Geographie-Studiums an der Technischen Universität München spezialisierte Fischer sich auf den Bereich Geoinformatik, eine noch recht jungen Technik, bei der räumliche Daten so miteinander verknüpft werden, dass sie für die verschiedensten Anwendungen nutzbar gemacht werden.

Entscheidung für Salzburg
Zum Abschluss des Studiums hatte der Absolvent immerhin drei Stellenangebote für einen Fachbereich, in dem die Hochschulabgänger sonst kaum Aussicht haben, eine angemessene Anstellung zu finden: Die TU München, die Uni Osnabrück und die Uni Salzburg wünschten sich den Absolventen, sind doch diese drei Hochschulen neben wenigen anderen derzeit damit befasst, die Grenzen der Geoinformatik neu abzustecken und entsprechende Datenverarbeitungssysteme zu entwickeln - eine Thematik, die Fischer schon während des Studiums beschäftigt hat. Erst nach langem Überlegen entschied der 29-Jährige sich für Salzburg. „Hier boten sich mir die besten Chancen.“

Differenziertes Positionierungssystem
München wäre zwar leichter gewesen, aber das Promotionsthema an der TU war allzu theoretisch, so dass Fischer nun in Österreich Fragen rund um ein sehr differenziertes Positionierungssystem erörtert: Im Academisch Medisch Centrum von Amsterdam etwa, der Uniklinik in der niederländischen Hauptstadt, sind alle Geräte mit aktiven Sensoren ausgestattet, damit die Mitarbeiter über ein entsprechendes Computersystem immer darüber im Bilde sind, wo die benötigten Apparaturen gerade stehen. „Offenbar“, so Fischer, „verschwinden da öfter mal teure Maschinen.“ Doch damit nicht genug: Technisch möglich ist es auch, Patienten und Mitarbeitern ähnliche Sensoren in die Hand zu geben, die zwischen Arzt, Pflegepersonal und Patient unterscheiden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wenn akuter Bedarf besteht, weiß die Stationsleitung immer genau, wo gerade welcher Mitarbeiter ist und kann entsprechend gezielt reagieren. Die Gefahr, dass dabei die Privatsphäre auf der Strecke bleibt, ist jedoch enorm.
Mit seiner Arbeit versucht Fischer herauszufinden, wie sich das Verhalten von Menschen durch solche Ortungssysteme verändert, welche Einschränkungen vorzunehmen sind, um dem die Bewegungsfreiheit und die Freiheit von Beobachtung sicherzustellen.

GIScience
Sein Arbeitgeber, die Österreichische Akademie der Wissenschaften, betreibt seit Februar dieses Jahres die Forschungsstelle GIScience für Geoinformationswissenschaften in Salzburg. Sie ist am Zentrum für Geoinformatik der Uni Salzburg angesiedelt, das auf diesem Gebiet als führend in Europa gilt. Mit dieser Unterstützung soll in Salzburg die Grundlage für eine neue eigenständige wissenschaftliche Disziplin gelegt werden, die die Kompetenzen verschiedenster Fakultäten verbindet. Gelingt das, so dürfte nach der Evaluation im Frühjahr 2009 noch einige Stellen für Geoinformatiker entstehen.

Wiener Schnitzel vom Kalb
Florian Fischer fährt einstweilen noch oft ins heimische München, hat er doch dort seine Freundin zurücklassen müssen. Aber die Offenheit und Freundlichkeit in Salzburg, so erzählt er, entschädige ihn manchmal für die Distanz. Und die Mensa tut das ihrige dazu: „Zweimal die Woche gibt es Wiener Schnitzel, vom Kalb, natürlich.“




„Ins Ausland ohne Sprachbarriere: Neue Erkenntnisse inklusive“

Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele Absolventen vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück - und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen zu haben und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können. Schließlich erkennen Personalchefs im Auslandsaufenthalt die Risiko- und Einsatzbereitschaft ebenso wie eine zupackende Persönlichkeit.

Wer sich im ersten Schritt den Berufseinstieg im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bietet sich zum Beispiel Österreich an. Viele Gastronomie-Fachkräfte arbeiten bereits seit langem im Sommer auf deutschen Nordseeinseln und verbringen die Wintersaison in den österreichischen Skigebieten. Aber auch anderen Branchen hat das Land zwischen den Alpen jede Menge zu bieten. So zählen etwa österreichische Unternehmen zu den führenden in weiten Teilen des Maschinenbaus.
Durch die Mitgliedschaft des Alpenstaats in der Europäischen Union unterliegen Deutsche keinerlei Beschränkung bei Arbeitsoder Aufenthaltsgenehmigung: EU-Bürger sind den österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt und benötigen weder Beschäftigungsbewilligung, Arbeitserlaubnis noch einen Befreiungsschein für unselbstständige Arbeit. Allerdings sind alle EUBürger verpflichtet, sich innerhalb von drei Tagen bei der örtlichen Polizei oder dem Gemeindeamt zu melden, wenn sie in Österreich arbeiten. Drei Monate nach Ankunft muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt werden, ausgestellt wird sie in der Regel ohne größere Umstände von der Fremdenpolizei oder der Bezirkshauptmannschaft. Die Aufenthaltsgenehmigung wird für fünf Jahre erteilt und setzt zwingend eine Einstellungserklärung durch einen österreichischen Arbeitgeber voraus. Liegt diese Erklärung nicht vor, wird die Genehmigung nur für sechs Monate ausgestellt. Wer sich für ein Studium - ganz gleich, ob Aufbaustudiengang oder eine Weiterbildung an einer Hochschule entscheidet, kann den gleichen Weg gehen.
Für akademische Weiterbildungen und Aufbaustudiengänge in allen Bereichen bieten die 16 Universitäten, sechs Kunsthochschulen und 18 Fachhochschulen in Österreich zahlreiche Möglichkeiten. Über Bewerbungen um Studienplätze entscheiden die einzelnen Hochschulen selbst.
Einen Überblick über Universitäten, Fachhochschulen, Kunstuniversitäten und sämtliche Studiengänge in Österreich bietet die Internetseite www.wegweiser.ac.at.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zwei_laender_zwei_sprachen_und_zweimal_die_woche_wiener_schnitzel_183.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>183</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:26:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Idyll in den Bergen</title>
		<description><![CDATA[Beschaulichkeit und gute Arbeitsbedingungen
Spätestens seit Heidi und der Wiederentdeckung der mechanischen Armbanduhr gilt die Schweiz als Musterland in vielerlei Hinsicht: Wirtschaftlicher Wohlstand, Alpenidylle und eine gewisse gutmütige Starrköpfigkeit, die allzu hastigen Reformismus gar nicht erst aufkommen lässt.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei deutschen Medizinern hat die Republik zwischen Bodensee und Po-Ebene einen Ruf, der dem des gelobten Landes nahe kommt: Geregelte Arbeitszeiten, gute Bezahlung und hervorragende Aufstiegschancen. Drei Gründe, die auch Andrea Swintek nach ihrem Examen im Spätherbst 2004 bewegt haben, ihr Glück in der Schweiz zu suchen. Bereits im praktischen Jahr hat die heute 28-Jährige vier Monate im Luzerner Kantonsspital verbracht und einen so guten Eindruck hinterlassen, dass sie nach ihrem Examen unmittelbar ein Stellenangebot in der Tasche hatte.
Für den Berufseinstieg, so erzählt Swintek, sei Luzern auf jeden Fall die richtige Entscheidung gewesen: Das Kantonsspital in der Stadt am Vierwaldstättersee ist mit rund 3000 Mitarbeitern und etwa 700 Betten eines der größten Krankenhäuser der Schweiz. Im Bereich Unfallchirurgie, in dem die Ärztin von Januar 2005 an tätig war, konnte sie sich außerdem immer auf die gute Unterstützung durch einen Oberarzt verlassen. Zudem hat sie im Vergleich zu Deutschland früh praktisch im Operationssaal gearbeitet und so bereits zu Anfang ihres Berufslebens wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Viele Erfahrungen in der Schweiz
Dass Swintek der Schweiz Anfang 2006 dennoch wieder den Rücken kehrte, hat verschiedene Gründe. „Die Arbeit in der Unfallchirurgie war zwar spannend, aber meinen Facharzt wollte ich in dem Bereich nicht machen.“ Anästhesie war das Ziel der Wünsche - und passenderweise hatte die Universitätsklinik Münster der frisch gebackenen Ärztin ein Angebot unterbreitet, so dass sie zum 15. Januar 2006 nach Westfalen wechseln konnte. Trotz der recht guten Arbeitsbedingungen in der Schweiz die richtige Entscheidung ist sie noch heute überzeugt, hatte sie doch Gelegenheit, die Beschaulichkeit der Schweiz etwas genauer zu betrachten. „Die deutschsprachige Schweiz“, so erklärt Swintek, „ist die Relativierung des deutschen Konservativismus.“ Wem Deutschland als konservativ gelte, der werde von der Haltung der meisten Deutschschweizer eines Besseren belehrt.

Weltgesundheitsorganisation WHO
Aber auch Münster wird die rührige Medizinerin für einige Wochen den Rücken kehren: Im November macht sie sich nach Genf auf, um bei der Weltgesundheitsorganisation WHO ein Praktikum zu absolvieren. Zum Wintersemester 2006/07 hat Swintek an der Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/Wilhelmshaven in Emden ein Aufbaustudium zum Master of Public Health aufgenommen. „Ein Bereich, der mich schon immer interessiert hat - und in dem ich jetzt bei der WHO meine Master-Arbeit schreiben kann.“
Welches Thema Andrea Swintek in Genf bearbeiten wird, darf sie nicht verraten, da die UNO-Organisation alle künftigen und angehenden Mitarbeiter zur Verschwiegenheit verpflichtet. Nur soviel: Sie arbeitet im Bereich „foodborne diseases“, beschäftigt sich also mit Lebensmittelerkrankungen und der Übertragung von Krankheiten über die Nahrung. Ein Problem, mit dem vor allem die wenig entwickelten Länder zu kämpfen haben, ist doch dort die Kontrolle der Nahrungsmittelhygiene kaum leistbar. Ein Ergebnis der Master-Arbeit soll deshalb ein Fragebogen sein, mit dessen Hilfe die Übertragungswege dieser Krankheiten genauer nachgezeichnet werden können.

Die französischsprachigen Schweiz
Auf den Vergleich mit der französischsprachigen Schweiz ist die Medizinerin besonders gespannt, allerdings erwartet sie in Genf keinen so strengen Konservativismus wie in Luzern.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/idyll_in_den_bergen_182.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>182</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:18:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Deutsche Mediziner im Ausland – Neue Grenzen ziehen</title>
		<description><![CDATA[Schweiz, Schweden, Vereintes Königreich - in den vergangenen Jahren hat es deutsche Ärzte zu Hauf ins Ausland gezogen
Die Arbeitsbedingungen und Bezahlung waren hierzulande allzu schlecht: Massenweise unbezahlte Überstunden, nicht enden wollende Bereitschaftsdienste und keine Aussicht auf Besserung. Zwar hat sich nach den Streiks im vergangenen Jahr einiges getan, die Gehälter sind gestiegen, die Arbeitszeiten kürzer, aber dennoch, so erklärt Ruth Wichmann, suchen immer noch viele Mediziner den Weg ins Ausland.]]></description>
		<text><![CDATA[Dabei spielt die deutschsprachige Schweiz nach Auskunft der Auslandsreferentin beim Klinikärzteverband Marburger Bund eine große Rolle: Neben der Muttersprache erwarten deutsche Mediziner dort erheblich bessere Arbeitszeiten als hierzulande, die Bezahlung ist großzügiger, die gesamte Arbeitssituation weniger stressbehaftet als diesseits des Bodensees. So begrenzt ein Gesetz die maximale Wochenarbeitszeit für Assistenzärzte auf 50 Stunden - eine Regelung, die von den meisten Kliniken eingehalten wird. Zudem zahlen die meisten Krankenhäuser für Wochenendund Nachtdienste einen erhöhten Stundenlohn. Und nach wie vor gibt es in der Schweiz zu wenig Ärzte - hervorragende Bedingungen also.

Deutlich verändert hat sich dagegen die Situation in Großbritannien. Waren die „Flying doctors“, die zwischen deutschen und englischen Flughäfen pendelten, vor ein paar Jahren noch in aller Munde, so hat das Empire im März seine Anwerbung im Ausland komplett eingestellt. Außer für einige Fachärzte bestehen auf der Insel kaum noch Stellenaussichten.

Gute Aussichten in Schweden
Recht gute Chancen bestehen dagegen nach wie vor in den skandinavischen Ländern, allen voran in Schweden, wo Assistenz- und Fachärzte gleichermaßen benötigt werden. Größter Unterschied gegenüber Deutschland ist hier wohl die Organisation der Arbeitszeiten. Überstunden finden kaum statt, und wenn tatsächlich jemand länger bleibe, so Wichmann, würde das bei den Kollegen große Verwunderung auslösen.

Wer sich nach seinem Medizinstudium für einen Auslandsaufenthalt entscheidet, dürfte zumindest innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums - EU und Schweiz - nicht auf Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Facharztqualifikationen stoßen. Die Richtlinie 93/16 regelt die gegenseitige Anerkennung der medizinischen Ausbildung, im Anhang sind für jeden beteiligten Staat die Facharzttitel aufgelistet, die entsprechend anerkannt werden. Hier lauern allerdings einige Klippen: Wenn die eigene fachärztliche Qualifikation im Wunschland nicht existiert, werden Inhalt und Länge der Facharztausbildung geprüft und mit den im Zielland üblichen Anforderungen verglichen. Unter Umständen muss der Arzt auf Reisen noch eine zusätzliche Fortbildung absolvieren und eine Prüfung ablegen, um sich Facharzt nennen zu dürfen. Gleiches gilt auch für die Rückkehr nach Deutschland, wenn der Arzt im Ausland eine Facharztqualifikation erworben hat.

Durchhaltevermögen für die USA
Für den Sprung über den großen Teich braucht es dagegen eine Menge Durchhaltevermögen: In den USA müssen Ärzte, die ihre Ausbildung außerhalb Nordamerikas absolviert haben, noch einmal einen langwierigen und kostspieligen Prüfungsmarathon absolvieren. Zuvor aber müssen deutsche Ärzte ihre Unterlagen an die Educational Commission for Foreign Medial Graduates (ECFMG) senden, alle fremdsprachigen Dokumente mitsamt beglaubigter Übersetzung. Sind die Unterlagen in den USA eingetroffen, wendet sich die Kommission an die Universitäten, um die Echtheit der Dokumente noch einmal zu überprüfen - allein dieser Vorgang nimmt mehrere Monate in Anspruch. 

Der große Run, so erklärt Ruth Wichmann, geht momentan eher nach Down under: In Australien und Neuseeland herrsche derzeit akuter Ärztemangel - und da nur wenige junge Mediziner sich entschließen, den großen Schritt ans andere Ende der Welt zu wagen, werden deutsche Ärzte dort wohl auch recht lange noch willkommen sein.

Zwar hat Australien ein ähnliches Prüfungssystem wie die USA, so dass im Normalfall aufwendige Prüfungsverfahren durchlaufen werden müssten. Wegen des dortigen Mangels an Medizinern verzichten die Behörden aber in einigen Regionen, den so genannten Areas of Need, darauf. Ärzte, die bereit sind, in einer der medizinisch meist schlecht versorgten ländlichen Regionen für maximal vier Jahre zu arbeiten, können eine Conditional Registration beantragen. Das zuständige Medical Board des entsprechenden Bundesstaats prüft die Unterlagen und erteilt die Genehmigung, die allerdings nur für die angestrebte Area of Need und nur für einen beschränkten Zeitraum gültig ist. Eine zeitlich und räumlich unbeschränkte Zulassung erhalten deutsche Mediziner nur nach Ablegen einer amtlichen Prüfung. Im Anschluss müssen die Mediziner in der Regel zwölf Monate unter Aufsicht arbeiten, erst dann wird die General Registration ausgestellt. Selbstverständlich gilt für alle Ärzte, dass sie ausreichende Englisch-Kenntnisse vorweisen müssen. Für die Einreise nach Australien benötigen Europäer ein Visum. Für einen Aufenthalt von maximal genügt ein Touristenvisum, Arbeitswillige müssen jedoch in der Regel einen Anstellungsvertrag nachweisen, um ein Business-Visum zu erhalten.

Weitere Informationen
Vermittlungen und weitere Informationen zur Medizin im Ausland bieten neben dem Marburger Bund verschiedene Agenturen, die Ärzte in die jeweiligen Länder vermitteln und einen Großteil der Verwaltungsarbeit übernehmen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/deutsche_mediziner_im_ausland_neue_grenzen_ziehen_181.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>181</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:14:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Solartechnik besitzt ungeheures Entwicklungspotenzial&quot;</title>
		<description><![CDATA[Regenerative Energien bieten sichere Arbeitsplätze
Diskussionen um den Klimaschutz sind in diesen Tagen das beherrschende Thema in der Gesellschaft und der medialen Öffentlichkeit. Diverse Solarstromkonferenzen werden abgehalten, Passivhäuser zum Energiesparen sind der Schlager in der Baubranche und sogar die größte S-Bahn-Station der Welt in New York erhält eine Photovoltaikverglasung zur alternativen Gewinnung von Energie.]]></description>
		<text><![CDATA[Keine Frage, die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung oder zur Heizungsunterstützung mit Solarthermie liegen voll im gesellschaftlichen Trend der europäischen Industrieländer. Zahlreiche Privathaushalte wechseln ihren Stromanbieter und werden Kunden bei Stromerzeugern, die auf regenerative Quellen setzen. Demzufolge besitzen in der boomenden deutschen Solarindustrie technische Verbesserungen, Materialprüfung und Qualitätssicherung einen großen Stellenwert, so dass die stetig steigende Nachfrage Arbeitsplätze schafft und Spezialisten in der Wirtschaft gesucht werden.

Viele Chancen in der Photovoltaik
„Es stecken einfach unglaublich viele Chancen in der Photovoltaik und die technische Umsetzung durch Forschung an Hochschulen und in der Wirtschaft bietet jede Menge Herausforderungen“. Patrik Müller, seit Juli 2007 Prozessanalytiker des Unternehmens Schmid in Freudenstadt im Schwarzwald, ist fasziniert von seinem Fachgebiet. Der gebürtige Schweizer war bis vor wenigen Monaten noch selbst als Wissenschaftler an der interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs im schweizerischen Kanton St. Gallen tätig und hat dort die Begeisterung für seinen Beruf entwickelt. Bei Schmid arbeitet der Diplom- Ingenieur im Bereich des Anlagenbaus für die Solarzellherstellung und Modulfabrikation und hilft die hergestellten Maschinen zu optimieren.
„Ursprünglich habe ich von 1996 bis 1999 an der Hochschule für Technik in Buchs Feinwerktechnik studiert, das eine sehr interessante Mischung aus Mechanik und Elektronik beinhaltete. Darauf aufbauend habe ich mich auf Mikrosystemtechnik spezialisiert“, erzählt der 33-Jährige, dessen Interesse für mechanische Dinge durch seinen Vater geweckt wurde. Die Hochschule in Buchs, wird interstaatlich von der Schweiz, Österreich und Liechtenstein gefördert und bot Patrik Müller nach seinem Studium eine Stelle am Institut für Mikro- und Nanotechnologie an. „In dieser Zeit wurde mein Interesse für Halbleitertechnik immer stärker, so dass der Weg hin zur Photovoltaik naheliegend war“, erläutert der Diplom-Ingenieur. „Im Rahmen der Auftragsforschung an der Uni konnten wir immer wieder Probleme lösen, für die wir Unterstützung von verschiedenen Fakultäten benötigten.“ An diese spannende Zusammenarbeit erinnert er sich gerne zurück, hat sie ihn doch zu einem Experten in seinem Fachbereich werden lassen, den der Enthusiasmus für die technischen Möglichkeiten nicht loslässt. 

Leben und Arbeiten in China
Entwicklungsmöglichkeiten bietet sein Arbeitgeber genug. So hat der Ingenieur nicht nur die Chance erhalten, in China bei der Umsetzung der gelieferten Technik mitzuarbeiten, auch Deutschland selbst bietet zunehmend Tätigkeitsfelder. Um den technischen Fortschritt und damit die Sicherheit der Arbeitsplätze im Unternehmen zu gewährleisten, eröffnet Schmid am Stammsitz in Freudenstadt ein eigenes Forschungszentrum für den Solarzell- und Leiterplattenbereich. Zusammen mit über 300 Kunden und Kooperationspartnern, umrahmt von Fachvorträgen und Einführungen fand am 12. Juli die offizielle Einweihung statt. Neben dem Ziel, mehr Forschungskapazitäten zur Verfügung zu stellen, werden mit dem neuen Technologiezentrum zwei besondere Schwerpunkte gesetzt: Zum einen können nunmehr Versuche unter nahezu idealen Laborbedingungen durchgeführt werden und es ist möglich, die komplette Prozesskette der Solarzell- und Leiterplattenherstellung auf produktionsnahen Anlagen zu evaluieren und zu optimieren und die so gewonnenen Ergebnisse auf Einzelanlagen zu übertragen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/solartechnik_besitzt_ungeheures_entwicklungspotenzial_180.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>Christian Zingel</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>180</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:08:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Praxisorientierte Logistik: Bedarf an Fachkräften steigt</title>
		<description><![CDATA[Die Deutsche Logistik-Akademie (DLA) in Bremen bietet Fortbildung
ABC-Analyse, Prozessoptimierung, Lagerorganisation: Logistik ist weit mehr, als der Transport von Gütern zwischen verschiedenen Produktionsstätten. Da dieses Gebiet angesichts steigender Produktionszahlen und weltweit vernetzter Märkte zusehends wächst, ist auch der Bedarf an Fachkräften seit Jahren im Steigen begriffen.]]></description>
		<text><![CDATA[Fachleute sind indes nur schwer zu finden, wer sich nach dem Studium - vollzeit oder neben dem Beruf - für eine spezialisierte Weiterbildung entscheidet, verbessert seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich. Einer der führenden Anbieter in Deutschland ist die Deutsche Logistik-Akademie (DLA) in Bremen. Getragen von der Bundesvereinigung Logistik bietet die DLA in Studiengängen, Seminaren, Inhouse-Schulungen und Tagesforen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Logisikplanung an.
Die Nutzung moderner Informations- und Kommunikations- sowie Planungs- und Simulationssysteme generiert Wissen immer schneller und verlangt nach einer zeitgemäßen und praxisnahen Wissensvermittlung an Fach- und Führungskräfte. Mit ausgeprägtem Logistik-Know-how können Fach- und Führungskräfte gezielt die Wertschöpfungsketten effizienter betreiben, den Ressourceneinsatz optimieren, den Absatz steigern oder neue Geschäftsfelder generieren. So haben gerade Themen wie „Lagerverwaltung mit SAP“ oder „Ramp-Up in der Kontraktlogistik“ Eingang in das Programm gefunden. Viele Veranstaltungen zu diesen Fachthemen sind inzwischen der jährliche Treffpunkt der Spezialisten und dienen nicht nur der Wissensaufbesserung, sondern auch dem Informations- und Erfahrungsaustausch.
Das Kompakt-Studium Logistik (KSL) ist als berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot präzise auf diese neuen Anforderungen in der Logistik zugeschnitten. Praxisnah, komprimiert und effizient bereitet es auf neue Aufgabenfelder und Verantwortungsbereiche vor. Ganzheitlich wird die breite Palette der Querschnittsfunktion Logistik mit allen relevanten Fach- und Methodenkenntnissen vermittelt.
Was Hochschul- oder MBA-Studiengänge für Logistik oft nicht leisten, ist im berufsbegleitenden Kompaktstudium Konzept: Das Fachwissen und die Berufserfahrung der Teilnehmer werden gezielt in den Lernprozess integriert. So ist es möglich, konsequent praxisorientiert und auf hohem fachlichen Niveau neues Wissen zu erwerben.

Theorie und Praxis
Für die Teilnehmer liegen die Vorteile des KSL auf der Hand: Durch den engen Bezug zwischen Theorie und Praxis ergeben sich durch das Kompakt Studium Logistik neue Sichtweisen. Die berufliche Handlungskompetenz wird erweitert, und Qualifikationen werden auf den neuesten
Stand gebracht.
Für Unternehmen ist das Kompakt Studium Logistik ein Weg, um intern eigene strategische Kompetenz aufzubauen. Als sinnvolle Alternative zu latenten Abhängigkeiten von externen Beratungsunternehmen erweist sich die systematische Weiterbildung der Mitarbeiter als lohnende Investition in vorhandene Potenziale.

Handlungskompetenz
Das KSL zielt auf die Handlungskompetenz von Logistikern als Führungskräfte. Diese sollten im Team, in Netzwerken und auch im interkulturellen Kontext erfolgreich agieren können. Die zielsichere Logistik-Problemlösung erfordert darüber hinaus Kreativität, Kommunikations- und Entscheidungsfähigkeit - Qualifikationen, die durch das inhaltliche und methodische Angebot des KSL gefördert werden.

Adresse und Kontakt
Deutsche Logistik Akademie
Bremen gGmbH
Schlachte 31
D-28195 Bremen

Telefon: +49 421 9499100
Telefax: +49 421 9499109
E-Mail: dla@dla.de
Web: www.dla.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/praxisorientierte_logistik_bedarf_an_fachkraeften_steigt_179.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>179</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:04:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Stolpersteine auf dem Weg zum unbegrenzten Wissen</title>
		<description><![CDATA[Schlüsselkompetenzen sind zwingend erforderlich
Die Vorteile, die das E-Learning bietet, sind offensichtlich: Die Fortbildung ist durch die Neuen Medien flexibel und individuell geworden. Das elektronische Lernen am heimischen Computer spart Kosten und Zeit und kann vor allem dem tatsächlichen Lernbedarf angepasst werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Allerdings ergeben sich durch diese Freiheiten auch zahlreiche Probleme. Effizienz und Lernerfolg hängen in großem Maße von der Selbstorganisation des Lernenden ab. So erfordert E-Learning einige Schlüsselkompetenzen, die sich jeder, der sich weiterbilden möchte, aneignen muss.

Zunächst einmal muss die Computerumgebung den Anforderungen des späteren E-Learnings angepasst werden. Bevor mit dem elektrischen Lernen begonnen werden kann, müssen die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, in notwendige Hard- und Software investiert werden. Darüber hinaus verlangt E-Learning ein hohes Maß an persönlicher Motivation, Disziplin und Ausdauer, denn ohne festen Termin, einen unmittelbaren Kursverbund und die künstlich geschaffene Lernatmosphäre eines Klassenraums kann der Lerneifer schnell nachlassen.

Online-Sozialisation
Es folgt eine Phase der Online-Sozialisation. Viele Funktionen, Tools und Plattformen des E-Learnings müssen erkundet werden. Welche Anwendungen, Informationen oder Strategien für das Erreichen des Lernziels nutzbar sind, ist dem Lernenden anfangs zumeist noch unklar. Schließlich beginnt der Informationsaustausch mit und innerhalb der Medien. Die Handhabung und der Umgang mit den großen Datenmengen erfordert organisatorisches Geschick. Erst wenn die Bedienung des virtuellen Klassenzimmers klar geworden ist, beginnt die eigentliche Wissenskonstruktion, die Nutzung des E-Learnings wird flexibler, die Kommunikation und die Kooperation zwischen den Teilnehmern steigt, bis sich die virtuelle Lerngruppe letztlich selbst organisiert.
Ein weiterer Baustein für ein erfolgreiches E-Learning sind die Tutoren. Untersuchungen haben ergeben, dass ihr Einsatz den Erfolg deutlich verbessert, in vielen Fällen sind sie sogar ganz entscheidend für das Erreichen des Lernziels. Mitunter ergeben sich Abhängigkeiten wie beim klassischen Präsenzlernen. Aber nicht immer kommuniziert der Tutor interaktiv über E-Mails, im Forum oder im Chat mit dem Lernenden. Er kann beispielsweise einzelne Kapitel konzeptionell erstellen. Für die Einführung von E-Learning-Programmen in Unternehmen zeichnen so genannte ELearning-Manager verantwortlich, die das Projekt entwickeln und betreuen.

Blend Learning
So angenehm E-Learning auch sein mag, ganz wird es das Präsenzlernen nicht ersetzen können. Vielmehr geht die Entwicklung hin zum Blend Learning, dem integriertem Lernen, einer hybriden Lernform, die die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit denen von E-Learning kombiniert. Die Stiftung Warentest veröffentlichte im Frühjahr dieses Jahres vier Leitfäden, die dazu betragen sollen, jenen, die sich fortbilden wollen, die Auswahl der individuell aussichtsreichsten Lernform zu erleichtern. Die Leitfäden können kostenlos unter der Rubrik „Infodokumente“ aus der Webseite weiterbildungstests.de herunter geladen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/stolpersteine_auf_dem_weg_zum_unbegrenzten_wissen_178.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>178</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:59:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fortbildung nach eigenem Lehrplan</title>
		<description><![CDATA[E-Learning hat sich in der beruflichen Weiterbildung etabliert
Wer heute in der beruflichen Welt vorankommen will, muss selbst die Initiative ergreifen und seinen Wissenstand stetig erweitern „Life-long learning“ (ein Leben lang lernen) lautet die Philosophie des 21. Jahrhunderts. In der Regel reicht das in der Schule, an der Universität oder in der Ausbildung erlangte Wissen nicht aus, um für die Herausforderungen des modernen (Job-)Lebens gerüstet zu sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Fort- und Weiterbildung heißen die Schlagwörter, mit denen sich jeder Berufstätige - egal, ob nun Job-Einsteiger oder langjähriger Arbeitnehmer - auseinandersetzen muss. Denn ein breites und tiefes Wissen ist im Berufsleben das größte Kapital, das in die Waagschale geworfen werden kann. Nicht immer muss die Weiterbildung mit dem (erneuten) „Drücken der Schulbank“ einhergehen. Durch E-Learning, das elektronisch gestützte Lernen, wird Fortbildung zu einer zeit- und ortsunabhängigen Angelegenheit ohne bindenden Stundenplan und Kurszeiten.

E-Learning
Unter E-Learning werden gemeinhin alle Formen des Lernens verstanden, bei denen digitale Medien, vor allem der Computer, für die Präsentation und Distribution von Lernmitteln eingesetzt werden. Noch vor einigen Jahren war damit in der Regel Lernsoftware gemeint, Programme also, die auf digitalen Datenträgern angeboten wurden. Die immer größere Bedeutung und Verbreitung des Internets jedoch drängte das so genannte Computer Based Training (CBT) in den Hintergrund und ersetzte es durch ein ungleich umfangreicheres Lernangebot: dass Web Based Training (WBT). Diese Weiterentwicklung machte die herkömmlichen Datenträger (Diskette, CD-Rom oder DVD) quasi obsolet und ermöglicht es, Lerneinheiten online von Webservern zu downloaden. Dadurch steht den Usern, also dem Lernenden - nicht nur ein nahezu unerschöpflicher Pool an Wissens- und Lernangeboten zur Verfügung, sondern wird Kommunikation und Interaktion mit anderen Lernenden oder den Dozenten und Tutoren gefördert.

„eQualification“
In Schulen und Universitäten wurde der verstärkte Einsatz neuer Medien von der Bundesregierung gefördert. Aber auch die Weiterbildung im Beruf steht hoch im Kurs. So schrieb das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Januar dieses Jahres auf seiner Homepage zum Thema „eQualification“: „Im Bereich der beruflichen Bildung soll die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbessert werden durch eine bedarfsgerechte berufliche Aus- und Weiterbildung mit Computer und Internet.“ Die „Pionierphase“ beim Einsatz der Neuen Medien sei erreicht und ihre Verwendung in der Bildung Normalität geworden. Zu einem ähnlichen Schluss kommt Egon Fleischer, Berater für E-Learning-Projekte in Osteuropa, im Nahen Osten und in Zentralasien. In einem Interview mit der Webseite checkpoint-elearning sagte er: „Nachdem E-Learning noch vor drei Jahren immer als eine Art ‚Sonderprojekt‘ behandelt wurde, hat das berufliche Lernen mit dem Computer jetzt die ‚Phase der Trivialisierung‘ erreicht. Es ist ein fester Bestandteil von Personalentwicklungsstrategien geworden.“

E-Learning-Angebote zusehends besser
Dass sich E-Learning erst jetzt als fester Bestandteil der Fort- und Weiterbildung etabliert hat, ist unter anderem mit der Skepsis zu erklären, mit der die digitalen Lernangebote lange Zeit betrachtet wurden. Zwar räumten Kritiker ein, dass das elektronische Lernen Kosten und Zeit erspare und auch individuelle Entscheidungen über den Lerninhalt getroffen werden konnte, aber immer wieder Zweifel an der didaktischen Konzeption äußerten.
Vor allem bei der Erwachsenenbildung wurden Qualitätsmängel der E-Learning-Angebote ausgemacht und beanstandet. Doch schon Mitte der 1990er, als Wirtschaft und Bildungsinstitutionen das Potenzial von E-Learning für sich entdeckten, gab es eine große Nachfrage nach Experten für dieses Gebiet, so dass zahlreiche, meist interdisziplinäre Studiengänge entstanden. Durch den verstärkten Einsatz von Fachleuten wurden die E-Learning-Angeboten in den vergangenen Jahren zusehends verbessert.

Ein Überblick im Internet
Wer sich einen ersten Überblick über Entwicklungen, Angebote und Fortbildungs-Programme auf Basis des E-Learnings verschaffen will, wird natürlich im Internet fündig. Das E-Learning-Portal der Europäischen Kommission oder der Deutsche Bildungsserver sind nur zwei Netzadressen, die über das Lernen mit den Neuen Medien informieren. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gibt Auskunft über E-Qualifications und Förderprogramme.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/fortbildung_nach_eigenem_lehrplan_177.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>177</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:54:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alles für Studenten und Absolventen: Internetauftritt mit hohem Serviceanteil</title>
		<description><![CDATA[STUDIInfo und absolventenInfo präsentieren sich und jede Menge wertvolle Informationen auf www.studentenpilot.de
Schnell, bewegt, informativ und innovativ: Das Internet ist aus der modernen Kommunikation nicht mehr weg zu denken. Das gilt ebenso für den klassischen Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt - und nun auch für die Zeitschriften STUDIInfo und absolventenInfo.]]></description>
		<text><![CDATA[War die Möglichkeit schon in der Vergangenheit ausgesprochen beliebt, das gedruckte Heft als PDF-Datei herunterzuladen, so bieten wir nun unter www.studentenpilot.de ergänzende Informationen, die weit über die des Magazins hinausgehen. Um unseren Lesern eine möglichst ausgereifte und durchdachte Seite zu präsentieren, haben wir uns bei der Konzeption des Auftritts ausnahmsweise etwas mehr Zeit gelassen. Herausgekommen ist eine Internetseite, die, wie wir finden, einen umfassenden Fundus an Informationen aus allen Bereichen rund um Studium und Berufseinstieg bietet, ohne dabei unübersichtlich zu werden: Ein Farbsystem gliedert die Navigationsleiste in die relevanten Bereiche. Wer zum Beispiel darüber nachdenkt, wie er sein Studium finanzieren kann, findet unter „Finanzierung“ alles Wissenswerte von Studiengebühren über BAfÖG, Studienkredite bis hin zum Jobben neben dem Studium und die Befreiung von der Rundfunkgebühr.

Umfangreiche Städte-Datenbank
Bei der Entscheidung über den passenden Ort für Studium und Beruf ist Studentenpilot ebenso behilflich: Alle größeren Städte sind in der Datenbank verzeichnet, mit Vorzügen und Nachteilen sowie einem kleinen Portrait, damit niemand seine Entscheidung aufgrund falscher Voraussetzungen treffen muss. Die umfassenden Informationen über verschiedenste Studienfächer, die örtlichen Möglichkeiten, mit Kind zu studieren und eine Studienplatzbörse verstehen sich von selbst.

Neben dem Ernst des Lebens finden Studierende und Absolventen auf Studentenpilot.de jede Menge Tipps zum Nachtleben in ihrer neuen Stadt. Studentenpilot verrät, wo Studierende mit Rabatt auf den Eintrittspreis im Kino oder im Theater ihren Geldbeutel schonen können.
Für den Berufseinstieg steht Hochschulabsolventen unter dem Punkt „Karriere“ eine umfangreiche Rubrik zur Verfügung - ganz gleich, ob die Selbstständigkeit angestrebt wird oder Absolventen sich ihre ersten Sporen im Angestelltenverhältnis verdienen wollen.

Tipps zum Studium im Ausland
An beide wiederum richtet sich die Rubrik Ausland, schließlich wird das Studium im Ausland von Personalern mittlerweile ebenso hoch eingeschätzt wie die berufliche Auslandserfahrung unmittelbar nach dem Studienabschluss - und interessante Einsichten lassen sich dabei allemal sammeln, die nicht nur der beruflichen Karriere, sondern auch der eigenen Persönlichkeit gut tun. Darum bietet Studentenpilot.de unter dieser Rubrik Hinweise zu den Austauschprogrammen von Hochschulen, gibt Tipps zur Bewältigung von Bewerbungs- und Sprachtests und leistet Unterstützung bei der Organisation von Aupair-Aufenthalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/alles_fuer_studenten_und_absolventen_internetauftritt_mit_hohem_serviceanteil_176.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>176</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:50:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Sozial- und Teamkompetenz im Doppelpack</title>
		<description><![CDATA[Grundlegende Kenntnisse in der Personalführung und Sozialkompetenz können zu Faktoren werden, die die persönliche Karriere in Führungspositionen beschleunigen.
Sie stehen kurz vor dem Abschluss ihres Studiums, sie haben schon den Berufseinstieg geschafft oder sind bereits fest in einer Führungsposition etabliert. Sie sind 24, 36 oder 48 Jahre alt. Das, was sie verbindet, ist die eine, grundlegende Erkenntnis: Was Hänschen einmal lernte, das reicht für Hans nicht unbedingt ein ganzes (Berufs-)Leben lang.]]></description>
		<text><![CDATA[Und das trifft nicht nur das fachliche Wissen, das sich in allen Branchen in rasantem Tempo zu vervielfältigen scheint. In gleicher Geschwindigkeit steigen auch die persönlichen Anforderungen an diejenigen, die tagtäglich nicht nur mit dem Wissen und den Wissensprozessen umgehen, sondern die Informationsfluten analysieren, sortieren und fi ltern müssen und mit den Menschen zu tun haben, die in diese Prozesse und Strukturen eingebunden sind. Grundlegende Kenntnisse in der Personalführung und Sozialkompetenz können deshalb zu Faktoren werden, die die persönliche Karriere in Führungspositionen beschleunigen.

Professionalisierung persönlicher Kompetenzen
Die Aufgabe, insbesondere berufstätige Ingenieure und Betriebswirte auf den Gebieten der Sozial- und Selbstkompetenz, der Methoden- und der Medienkompetenz intensiv zu schulen, hat sich das Institut für Kompetenzförderung in Studium, Lehre und Weiterbildung (KOM) der Fachhochschule Lippe und Höxter auf die Fahnen geschrieben. „Wir geben Raum für die Professionalisierung der persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen“, lautet die Philosophie des 1998 gegründeten Instituts. Es hat sich in engem Kontakt zur Wirtschaft zur Aufgabe gemacht, sich als zentrale wissenschaftliche (fachbereichsübergreifende) Einrichtung mit der Entwicklung, Förderung und Erforschung individueller Schlüsselqualifikationen zu befassen.

Gefragt: Teamarbeit
Ziel und Anspruch des Instituts ist es, über analytische und strukturierende Fähigkeiten hinaus Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit und Selbstständigkeit, Kreativität, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Entschluss- und Überzeugungskraft, Einschätzbarkeit und Glaubwürdigkeit sowie sprachliches und persönliches Ausdrucksvermögen von Beginn des Studiums an und ebenso nach dem Hochschulabschluss weiter systematisch zu fördern und zu entwickeln. Denn Menschen müssen heute im Studium und späterem Berufsleben nicht nur anspruchsvolle technische Aufgaben allein und autark lösen können, sondern auch in Kooperation und Interaktion mit anderen im Team gemeinsam Lösungen entwickeln. Studierende und Berufstätige werden deshalb von qualifizierten Trainern intensiv und individuell mit Methoden und Techniken zur Entfaltung von sozialer Kompetenz, Team- und Konfl iktfähigkeit und effizientem Kommunikationsverhalten vertraut gemacht.

Weiterbildung am Wochenende
Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts für Kompetenzförderung sind deshalb Persönlichkeitsentwicklung und Führungskompetenz für Ingenieure aller Fachrichtungen, Betriebswirte, Führungskräfte, Personalverantwortliche in Unternehmen, Schulen und Verwaltungen in enger Verzahnung mit moderner Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur. Um Berufstätigen die Möglichkeit zu bieten, sich parallel zu ihrer Arbeit weiter zu bilden, bietet das Institut unter Leitung von Reinhard Doleschal Seminare zum Prozessmanagement auch am Wochenende an. An zehn Wochenenden werden die Kursteilnehmer in den immer wichtiger werdenden Bereichen der Soft Skills unterrichtet. 

Nähere Informationen im Internet unter: www.fh-luh.de/kom/]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/sozial-_und_teamkompetenz_im_doppelpack_175.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>175</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:45:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Navigation in der Jobbörsenflut</title>
		<description><![CDATA[Job mit der Computermaus gesucht? Kein Problem. So scheint es jedenfalls. Schließlich sind es schon rund 900 verschiedene Jobbörsen, die sich allein in Deutschland auf dem Markt tummeln.
Crosswater-Systems (www.crosswater-systems.com) verzeichnet sie alle. Das größte Problem der Jobsuche mit der Maus scheint die Auswahl des optimalen Portals zu sein. Eine Orientierungshilfe bieten „Rankings“, die versuchen, eine Struktur in die Vielzahl der Jobbörsen zu bringen.]]></description>
		<text><![CDATA[Was den Umfang der verfügbaren Stellenanzeigen angeht, ist die Börse der Arbeitsagentur unangefochten Spitze. Mehr als 200 000 Jobangebote verzeichnet der Online- Stellenmarkt (www.arbeitsagentur.de) und kann für alle Bereiche dem Jobsucher einen ersten Überblick über das Angebot am Markt bieten. Arbeitgeber können hier kostenlos ihre offenen Positionen einstellen. Das erklärt die Angebotsvielfalt des Stellenmarktes, weist aber gleichzeitig auf den Schwachpunkt der großen Jobbörse hin: Der riesige verfügbare Datenbestand ist nicht unbedingt auf dem aktuellsten Stand, und dem Jobsucher werden auch schon mal längst überholte Stellenanzeigen präsentiert. Zudem sind Angebote für Fach- und Führungskräfte im Jobportal der Arbeitsagentur erfahrungsgemäß eher Mangelware.

Etablierte Jobbörsen nutzen
Eine größere Chance, Treffer zu landen, bieten die etablierten Jobbörsen. Das bestätigt auch eine Studie des Fachbereichs Betriebswirtschaft der Fachhochschule Koblenz, welche die Jobportale Jobware, JobScout24, Monster, StepStone, stellenanzeigen.de und Jobpilot genauer unter die Lupe genommen hat, um Angebot und Qualität der Online-Jobsuche zu vergleichen. Die Ergebnisse: Bei Jobware kommen viele Anzeigen aus dem Bereich der DAX-notierten Unternehmen. Personalberatungen sind dagegen insbesondere bei Monster präsent. Bei der Zuordnung der angebotenen Jobs zu Berufsfeldern sind die Unterschiede weniger groß, aber dennoch signifikant. Es zeigte sich, dass die technischen und ingenieurwissenschaftlichen Berufsfelder am häufigsten bei Stepstone und Jobware angesprochen werden.

Auch für die Berufsfelder IT und Telekommunikation weisen die letztgenannten Jobbörsen die meisten Angebote auf. Inserate für Führungskräfte sind insbesondere bei Jobware zu fi nden, für Spezialisten bei Monster und für qualifi zierte Sach- und Facharbeiter bei Jobware.

Online Stellenangebote
Verborgen bleiben dem findigen Jobsucher auch freie Stellen für Fach- und Führungskräfte nicht, die von den Unternehmen weder in den gedruckten Stellenmärkten noch in einschlägigen Jobbörsen online publiziert werden, sondern nur auf der firmeneigenen Homepage auftauchen. Leistungsfähige Jobsuchmaschinen sind darauf spezialisiert, die Stellenangebote auf einschlägigen Unternehmenswebseiten zu sichten. So durchsucht etwa www.icjobs.de die Webseiten von 1,3 Millionen Unternehmen und kann so auf einen Fundus von rund 200 000 Stellen zurückgreifen. Der Jobscanner (www.jobscanner.de) durchleuchtet dagegen die Seiten ausgewählter, großer Unternehmen genauer und fi scht aus einem Pool von über 13 000 topaktuellen Jobangeboten das Passende heraus.

Auch www.worldwidejobs.de gehört zu den bedeutenden Suchmaschinen. Etwa 50 000 Stellenangebote, die deutsche Unternehmen auf ihren eigenen Webseiten ausschreiben, werden hier erfasst. Dazu kommen über 200 000 internationale Stellenangebote, auf die der Jobsucher Zugriff hat. 

Meta-Suchmaschinen
Wer dem Traumjob auf der Spur ist und nicht mühselig ein Jobportal nach dem anderen abklappern möchte, kann auf leistungsfähige Meta-Suchmaschinen vertrauen. Sie durchforsten nicht nur alle etablierten Jobbörsen, sondern werfen auch die offenen Stellen aus, die auf Personalberatungs-, Unternehmens- und Karriereseiten zu finden sind. Jobrapido (www.jobrapido.de) beispielsweise schöpft aus rund 200 000 Stellenangeboten, JobRobot (www.jobrobot.de) stehen 170 000 aktuelle Jobs zur Verfügung. Sehr zuverlässig arbeitet auch Jobturbo (www.zeit.de), die Jobsuchmaschine der Wochenzeitung Die Zeit. Als wahrer „Job-Google“ erweist sich Kimeta (www.kimeta.de) mit derzeit über 420 000 Jobangeboten. Ein Klick - und der Überblick über das aktuelle Stellen- und Praktikaangebot im Internet ist möglich, ohne mühsam und zeitaufwendig eine Vielzahl von Unternehmensseiten und Online-Stellenbörsen durchstöbern zu müssen.

Die Internet-Adressen im Überblick:
www.arbeitsagentur.de
www.jobware.de
www.jobscout24.de
www.monster.de
www.stepstone.de
www.stellenanzeigen.de
www.jobpilot.de
www.jobrapido.de
www.jobrobot.de
www.zeit.de
www.kimeta.de
www.jobscanner.de
www.icjobs.de
www.worldwidejobs.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/navigation_in_der_jobboersenflut_174.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>174</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:40:17</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Jobsuche mit Weitblick</title>
		<description><![CDATA[Heraus aus dem Hörsaal - hinein in den Job. Wer kurz vor dem Abschluss seines Studiums steht oder das Examen schon in der Tasche hat, darf sich mit dem zweiten Schritt Richtung Karriere beschäftigen: dem Einstieg in den Beruf.
]]></description>
		<text><![CDATA[Also, Augen auf und dem Traumjob auf die Spur kommen. Auch alle, die sich in Praktika oder Trainee-Programmen bereits die ersten Sporen im Beruf verdienen, sind gut beraten, sich nicht auf glückliche Fügungen zu verlassen, die vielleicht auf Dauer einen Vertrag im Unternehmen sichern, sondern als Nachwuchsführungskräfte selbst das Heft in die Hand zu nehmen und offensiv auf Jobsuche zu gehen.
Immer am Ball zu bleiben, lautet die Devise, um als Newcomer den sich rasch verändernden Arbeitsmarkt im Blick zu behalten. Positiver Nebeneffekt: Wer weiß, was Unternehmen suchen, kann auch die eigenen Chancen realistisch einschätzen.

Der Blick in die Stellenanzeigen
Informationen darüber, welche Berufsgruppen aktuell gesucht werden, welche
Qualifikationen künftige Mitarbeiter mitbringen müssen und ob es rechts und links vom scheinbar vorgezeichneten Berufsweg noch Nebenstraßen gibt - diese Informationen finden sich nicht in Hochglanzmagazinen auf dem Silbertablett. Ganz im Gegenteil: Sie sind da zu finden, wo Unternehmen sprechen, in den Stellenanzeigen. Dabei reicht es nicht, mit geschultem Blick die Wochenendausgaben der regional und überregional erscheinenden Zeitungen genau zu durchforsten und einschlägige Stellenangebote aus Fachzeitschriften auszuschneiden, auch das Internet ist unbedingt zu berücksichtigen.

Vorzüge von Zeitungen
Einige Vorzüge des Printmediums sind nicht zu toppen. Während die Internetrecherche beispielsweise ein aktives Tun vom User erwartet, der seine - meist sehr spezielle - Suche genau definieren und einschränken muss, kann der Leser eines gedruckten Stellenmarktes beim Blättern und Querlesen über interessante Angebote stolpern. Genau auf diesen Effekt setzen Unternehmen, die für Führungspositionen neue Mitarbeiter suchen und schalten ihre Stellenanzeigen in den Printmedien. Denn die schwarz auf weiß gedruckten Stellenmärkte der regionalen und überregionalen Tages- und Wochenzeitungen werden erfahrungsgemäß auch von Fach- und Führungskräften durchgeblättert, die sich für die Bewegungen am Arbeitsmarkt interessieren und nur unterschwellig daran dachten, den Job vielleicht zu wechseln.
Print und Online nicht als Konkurrenz, sondern als sinnvolle Ergänzung: Viele Zeitungen verknüpfen deshalb ihren Print- Stellenmarkt mit einem Jobportal im Internet: Überregional Die Zeit (www.zeit.de/jobs), Süddeutsche Zeitung (stellenmarkt.sueddeutsche.de) oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung (fazjob.net). Andererseits gehen etablierte Internet-Jobbörsen Kooperationen mit großen Zeitungen ein, um die Synergieeffekte zu nutzen: Das Paderborner Karriereportal, Jobware arbeitet unter anderem mit der Frankfurter Rundschau, dem Rheinischen Merkur und den VDI-Nachrichten zusammen.

Print- und Screenmedien sinnvoll nutzen
Wer in die Jobsuche startet, ist gut beraten, beide Medien zu nutzen und die Karriere sowohl im Blick als auch im Klick zu haben. 




Nicht klotzen, sondern kleckern: Kleine, aber feine Online-Jobbörsen

Wer als Young Professional nicht im großen Teich der Jobangebote fischen möchte, sondern genau weiß, was er will, ist bei den kleinen, aber feinen Online-Jobbörsen, die sich auf Fachund Führungskräfte spezialisiert haben, genau an der richtigen Adresse. Sie halten nämlich über die branchenspezifischen Stellenangebote hinaus auch wichtige Unternehmensinformationen und zusätzlich Karriere- und Bewerbungstipps für den User bereit. Wir stellen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - einige interessante Jobportale vor:

www.jobware.de
Führungskräfte und Professionals, gesucht von Unternehmen, die in eigenem Namen und in eigener Sache inserieren, kennzeichnen das Profil von Jobware und spiegeln die Fokussierung der Jobbörse auf Fach- und Führungskräfte wider. Rund die Hälfte aller Stellenangebote kommen nach neuesten Untersuchungen aus den Berufsfeldern „Technische Berufe/Ingenieure“ und „IT/ Telekommunikation“.

www.jobstairs.de
Direkt und ohne Umweg zu den Jobs von Top-Unternehmen: Das versprechen die Betreiber von JobStairs. Über die Internetplattform können Stellenanzeigen von bis zu 50 Großunternehmen aktuell und zuverlässig zentral und für jede Qualifikation gesucht und gefunden werden.

www.jobvector.de
Die Karriereplattform für Naturwissenschaftler im deutschsprachigen Raum wendet sich ausschließlich an Naturwissenschaftler mit Hochschulabschluss und Techniker aus den Life Sciences (Biotech, Pharma, Chemie und medizinische Forschung). 

www.ingenieurweb.de
Jobbörse für Ingenieure, Naturwissenschaftler und Fach- und Führungskräfte aus technischen Berufen mit vielen Informationen und Bewerberempfehlungen.

www.greenjobs.de
Jobbörse für Fachkräfte aus dem Umweltbereich, insbesondere Umwelttechniker, Geowissenschaftler, Umwelt-Manager oder -Pädagogen.

www.stellenanzeigen.de
stellenanzeigen.de wurde 1995 gegründet und gehört mit über 1 000 000 Visits monatlich zu den führenden deutschen Online-Stellenbörsen für Fach- und Führungskräfte. Die online Jobbörse arbeitet mit dem Verband deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) zusammen. Karrieretipps sowie Tests für die Berufswahl und Karriereplanung runden das umfangreiche Serviceangebot der Plattform ab.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/jobsuche_mit_weitblick_173.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>173</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:33:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Drehen, schrauben, stanzen: Maschinenbau-Unternehmen in Deutschland</title>
		<description><![CDATA[Sie bauen Druckmaschinen, Verbrennungsmotoren, Kugellager, entwickeln Windkraftanlagen, Umwälzpumpen, konstruieren Mikromotoren für die Medizintechnik oder hausgroße Förderanlagen für den Tagebau: Ohne Maschinenbau-Ingenieure würde sich kaum etwas drehen. 
Für Bewegung sorgten im Jahr 2006 rund 873 000 Beschäftigte in den Maschinenbau-Unternehmen, in 2007, so schätzt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, dürfte die Zahl auf über 900 000 steigen.
Ebenso wie in vielen anderen Branchen liegt auch im Maschinenbau der Beschäftigungsschwerpunkt bei den kleinen und mittleren Unternehmen. Nach einer aktuellen Statistik haben nur zwei Prozent der Maschinenbau-Unternehmen in Deutschland mehr als 1000 Beschäftigte, mehr als 40 Prozent dagegen zwischen 20 und 49 Mitarbeitern. Insgesamt gesehen beschäftigen 80 Prozent der Unternehmen 20 bis 250 Mitarbeiter. Grund genug also, bei der Stellensuche auch ein paar der kleineren, weniger bekannten Unternehmen anzusprechen.]]></description>
		<text><![CDATA[EADS
Die EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen, das sich in allen Bereichen der zivilen wie der militärischen Luft- und Raumfahrt engagiert. Zum Produktportfolio gehören die Hubschrauber der Gesellschaft Eurocopter ebenso wie der Verkehrsflieger Airbus und Teile des europäischen Raumfahrtprogramms wie Ariane und das Navigationssystem Galileo. Die EADS beschäftigt über 116 000 Mitarbeiter in mehr als 70 Produktionsstandorten, hauptsächlich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien, aber auch in den USA und in Australien. 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 39,4 Milliarden Euro.
&gt; info: www.eads.net

Putzmeister
Mit Firmensitz in Aich bei Stuttgart entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen Maschinen zur Förderung und Verteilung von Beton und Mörtel für die Bauwirtschaft. In diesem Bereich hat sich das Unternehmen seit seiner Gründung 1958 weltweit einen hervorragenden Namen erarbeitet.
&gt; Info: www.putzmeister.de

Liebherr
1949 von Hans Liebherr gegründet, ist das Unternehmen Liebherr nach wie vor im Familienbesitz. Heute ist die Firmengruppe mit mehr als 26 000 Mitarbeitern nicht nur einer der größten Baumaschinenhersteller weltweit, im Bereich Werkzeugmaschinen besticht das Haus mit Wälzfräsmaschinen, Wälzstoßmaschinen und Schleifmaschinen. Seine größte Bekanntheit hat das Unternehmen aber wahrscheinlich mit den Haushaltsgeräten erlangt.
&gt; Info: www.liebherr.com

Linde AG
Die Linde Gruppe ist ein weltweit führendes Gase- und Engineeringunternehmen, das mit rund 49 000 Mitarbeitern in weltweit über 70 Ländern vertreten ist. Das Unternehmen erzielt in den Bereichen Industrie- und Medizingase sowie Engineering einen Jahresumsatz von rund zwölf Milliarden Euro. Die Strategie der Linde Group ist auf ertragsorientiertes Wachstum ausgerichtet. Dabei steht vor allem der gezielte Ausbau des internationalen Geschäfts mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen im Blickpunkt.
&gt; Info: www.linde.com

MTU Friedrichshafen
Die MTU Friedrichshafen GmbH zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Großdieselmotoren und kompletten Antriebssystemen. Das Produktprogramm ist mit Dieselmotoren und Gasturbinen das umfassendste und modernste der Branche. Die Anwendungen reichen von Schiffen über schwere Land- und Schienenfahrzeuge, Bau- und Industriefahrzeuge, landwirtschaftliche Geräte bis hin zu dezentralen Energieanlagen.
In ihrer fast 100jährigen Geschichte haben die MTU Friedrichshafen und ihre Vorgängergesellschaften, insbesondere die Maybach-Motorenbau GmbH, eine Vielzahl von Innovationen hervorgebracht und damit bis heute Technikgeschichte geschrieben. Die Motorenbaureihen der Marke MTU decken mit ihren verschiedenen Zylindervarianten ein breites Leistungsspektrum von 20 bis 9000 kW ab und eignen sich daher für den Antrieb zahlreicher Fahrzeug- und Aggregatesysteme.
&gt; Info: www.mtu-online.de

Diehl Aerospace
Mit innovativen Technologien und ausgereiften Produkten in den Kompetenzbereichen ist die Diehl Aerospace ein leistungsstarker und international anerkannter Partner der Luftfahrzeughersteller in den Bereichen Avionik und Kabine. So zeichnet die Diehl Aerospace als Systemlieferant für die Entwicklung und Herstellung des neuartigen elektrischen Türsteuerungssystems und der Hochauftriebssteuerung sowie der modernen Kabinenbeleuchtung des A380 verantwortlich. Auch das farbige LED-Kabinenbeleuchtungssystem der Boeing 787 ist eine Neuentwicklung der Diehl Aerospace.
An den Standorten Überlingen, Frankfurt, Nürnberg und Rostock stehen 1200 engagierte und qualifizierte Mitarbeiter für Kompetenz und Qualität in Entwicklung und Fertigung von Avionik- und Kabinensystemen. Um einen weltweit optimalen Service zu bieten, betreibt die Diehl Aerospace darüber hinaus Kundendienstzentren in Hamburg, Toulouse (Frankreich), Sterrett (AL/USA) und Singapur.
&gt; Info: www.diehl-aerospace.de

BSH
Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, ein Joint Venture zwischen der Robert Bosch GmbH Stuttgart und der Siemens AG München, ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe mit einem Jahresumsatz 2006 von mehr als 8,3 Milliarden Euro.
Eine konsequente Innovations- und Qualitätspolitik bestimmt das Handeln und die Entwicklung des Unternehmens. Einer der wichtigsten Grundsätze der BSH ist, mit Neu- und Weiterentwicklungen von Produkten dem Nutzer einen echten Mehrwert an Leistungsfähigkeit, Komfort und Bedienfreundlichkeit zu bieten. Dies geschieht mit der Überzeugung, dass das Vorantreiben neuer Technologien nicht nur Wettbewerbsvorteile und mehr Convenience für den Kunden schafft – sondern dass auch die Umwelt stets davon profitiert. Durch den Transfer von Know-how innerhalb der BSH-Gruppe werden weltweit Standards auch im Umweltschutz gesetzt. Die BSH bekennt sich zum Leitbild der Nachhaltigkeit und damit zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen.
Die BSH ist Marktführer in Deutschland, in Westeuropa die Nummer Eins und gehört zu den weltweit führenden Hausgeräteherstellern.
Die BSH wurde vom Magazin „karriere“ als einer der Top-Arbeitgeber 2007 in Deutschland ausgezeichnet
&gt; Info: www.bsh-group.de

Dräxlmaier Group
Als internationaler Systempartner der Automobilindustrie ist die Dräxlmaier Group nicht nur einer der führenden Entwickler und Hersteller von innovativen Bordnetzsystemen, sondern verfügt darüber hinaus auch über umfassende Interieur-, Zierteileund Logistikkompetenzen.
Durch die Integration elektrischer und elektronischer Bauteile in kompletten Interieursystemen verwirklicht das Unternehmen „Funktions-Integrierte Systeme“ (FIS). Die Kunden erhalten von der Entwicklungsleistung aus eigenem Prototypen- und Werkzeugbau bis zur produktionssynchronen Anlieferung alles aus einer Hand.
&gt; Info: www.draexlmaier.de

Brose
Brose ist Partner der internationalen Automobilindustrie und beliefert mehr als 40 Fahrzeugmarken und führende Sitzhersteller. An weltweit fast 40 Standorten in 19 Ländern entwickeln und fertigen rund 9100 Mitarbeiter mechatronische Komponenten und Systeme für Türen und Sitze von Automobilen. Aktuell ist jedes vierte weltweit produzierte Fahrzeug mit mindestens einem Brose-Produkt ausgestattet.
Im Geschäftsjahr 2006 erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von rund 2,3 Mrd. Euro. Gegenwärtig ist Brose unter den Top 100 der weltweiten Automobil-Zulieferer das siebtgrößte Unternehmen in Familienbesitz.
&gt; Info: www.brose.de

Hochtief
Hochtief gehört zu den führenden internationalen Baudienstleistern. Diese Position wird entscheidend von der hohen Qualifikation und dem überdurchschnittlichen Engagement der Mitarbeiter im In- und Ausland geprägt.
Das Unternehmen, trotz schwieriger Lage auf dem Baumarkt in beständigem Wachstum, bietet Schulabgängern, Studenten und Hochschulabsolventen oder berufserfahrenen Profis zusätzliche Chancen.
&gt; Info: www.hochtief.de

LuK
Weltweit rollt jedes vierte neue Auto mit einer LuK Kupplung vom Band. Produziert wird an zwischenzeitlich 17 Standorten in Deutschland, Frankreich, Brasilien, Großbritannien, Indien, China, Korea, Mexiko, Südafrika, Ungarn und den USA.
Forschung und Entwicklung haben bei LuK einen hohen Stellenwert. Rund ein Sechstel der Mitarbeiter ist im Bereich F&amp;E in Entwicklungskompetenz- Zentren, den sogenannten „Tech Center“, beschäftigt und liefert die Innovationen für die automobile Welt von morgen.
Mehr als 8600 Mitarbeiter produzieren jährlich über 14 Millionen Kupplungen für Pkw und Traktoren, mehr als drei Millionen Lock-up Kupplungen und nahezu fünf Millionen Zweimassenschwungräder, welche direkt an die internationalen Automobilhersteller geliefert werden. So konnte im Jahr 2005 ein Gesamtumsatz von zwei Milliarden Euro ausgewiesen werden.
&gt; Info: www.luk.de

Flender
Flender ist weltweit einer der führenden Hersteller von Komponenten der mechanischen und elektrischen Antriebstechnik. Die Angebotspalette reicht von der einzelnen Komponente bis zum kompletten Antriebssystem für nahezu alle Industrieanwendungen.
&gt; Info: www.flender.com

MAN
Die MAN Gruppe ist eines der führenden Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen Europas mit jährlich rund 13 Milliarden Euro Umsatz und weltweit rund 50 000 Mitarbeitern. MAN ist Anbieter von Lkw, Bussen, Dieselmotoren, Turbomaschinen sowie Industriedienstleistungen und hält in allen Unternehmensbereichen führende Marktpositionen. Die MAN AG, München, gehört zu den 30 führenden Unternehmen im deutschen Aktienindex (DAX).
Die Strategie der Gruppe zielt auf nachhaltige Wertsteigerung in den Kernbereichen. Die MAN Gruppe fokussiert ihre Aktivitäten auf wachstumsstarke Geschäftsfelder im Bereich Transport-Related Engineering, die nachhaltig ausgebaut werden. Dabei zentralisiert das Führungssystem „Industrial Governance“ mit seiner klaren Rollenverteilung die strategische Führung und stärkt die operative Verantwortung der Unternehmensbereiche. Jeder Bereich muss sich am besten Wettbewerber messen.
&gt; Info: www.man.de

Mannesmann
Mannesmann – ein Name, der längst zur Marke wurde und für eine ganze Branche steht. Denn seit weit über 100 Jahren gilt Mannesmann als Inbegriff für Stahlrohre höchster Qualität - weltweit. Es waren die Unternehmensgründer Reinhard und Max Mannesmann, die 1886 ein Verfahren zur Herstellung nahtloser Stahlrohre entdeckten und weiterentwickelten. Mit dieser epochalen Erfindung wurde die industrielle Entwicklung entscheidend beeinflusst. Viele technische Prozesse und Produkte wurden erst durch das nahtlose Stahlrohr ermöglicht oder wirtschaftlich realisierbar.
Die Mannesmannröhren-Werke GmbH führt heute den Unternehmensbereich „Röhren“ im Salzgitter-Konzern mit zahlreichen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, die in vier Kontinenten geschweißte und nahtlose Stahlrohre aller Art herstellen und/ oder weiterverarbeiten. Die Unternehmen, von denen einige mit deutschen oder ausländischen Partnern als Joint Ventures betrieben werden, sind auf unterschiedliche Rohrerzeugnisse spezialisiert, die weltweit für die verschiedensten Einsatzzwecke geliefert werden.
&gt; Info: www.mrw.de

Müller Weingarten
Der Konzern gliedert sich in die sieben Geschäftsbereiche Mechanische Pressen, Hydraulische Pressen, Druckgießtechnik, Massivumformung, Compact Pressen, Werkzeugbau und Service. Die Müller Weingarten AG vereint als einziger Maschinen- und Anlagenhersteller weltweit die drei Kernkompetenzen für die Metallumformung vor allem im Automobilbau unter einem Dach.
&gt; Info: www.mwag.de

Roche Diagnostics
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global führendes, forschungsorientiertes Healthcare- Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Früherkennung, Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, trägt das Unternehmen auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität von Menschen bei.
Roche ist einer der weltweit bedeutendsten Anbieter von Diagnostika, der grösste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein. 2006 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 33,3 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verkäufe von 8,7 Milliarden Franken. Roche beschäftigt rund 75 000 Mitarbeitende in 150 Ländern und unterhält Forschungs- und Entwicklungskooperationen sowie strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu gehören auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai.
Die Division Roche Diagnostics verfügt über ein in der Branche einzigartiges Spektrum an innovativen Testprodukten und Dienstleistungen für Forscher, Ärzte, Patienten, Kliniken und Labors auf der ganzen Welt.
&gt; Info: www.roche.de

Asmus + Prabucki Ingenieure GmbH
API verkörpert die fachübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Fachleute aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Geologie, Hydrogeologie und Geographie. Sie bieten Kunden technisch und ökonomisch sinnvolle, zeitnahe Lösungen auch komplexer Projekte. Die Tätigkeitsbereiche des Unternehmens sind der Ingenieurbau, Deponiebau und Baureifmachung sowie Sanierung von Umweltkontaminationen und Qualitätssicherung. Besonderer Wert wird auf das Genehmigungsmanagement gelegt, um bereits im Vorfeld durch qualifizierte Planung Kosten erhöhende Überraschungen zu minimieren. Dabei gewährleistet die Firma ihren Kunden die komplette Abwicklung der Baumaßnahmen von der ersten Baugrunduntersuchung über die Planung, das Baumanagement bis zur Betriebsüberwachung. Hier verfügt die Firma über die entsprechend qualifizierten Mitarbeiter zur Gewährleistung einer unfallfreien und sicheren Baustelle.
&gt; Info: www.ap-ingenieure.de

A.S. Ingenieur GmbH
Das Unternehmen ist ein erfahrenes und erfolgreich tätiges Ingenieurbüro für technische Fachplanung und Konstruktion. Die Unternehmensphilosophie beinhaltet, stets ein kompetenter und zuverlässiger Partner zu sein. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen allgemeiner Maschinenbau, Schwermaschinenbau, Sondermaschinenbau, Transportanlagen, Automobilzulieferindustrie und Elektrotechnik.
Die A.S. Ingenieure GmbH möchte sich auch in der Zukunft durch Reaktionsfähigkeit und Flexibilität hinsichtlich der für den Kunden maßgeschneiderten Lösungen auszeichnen.
&gt; Info: www.as-ingenieure.de

Baumann + Partner Ingenieure
Baumann und Partner Ingenieure ist ein Planungsbüro mit überregionaler Ausrichtung. In den Niederlassungen in Fulda und Schmalkalden/ Thüringen werden Anlagen der Elektro-, Licht- und Fördertechnik geplant. Kernleistungen sind die Planung, Ausschreibung und Bauleitung von Anlagen der Stark- und Schwachstromtechnik sowie der Gebäudeautomatisierung, Anlagen der Beleuchtungstechnik im Innen- und Außenbereich sowie die Entwicklung von Sonderleuchten.
Außerdem gehört die Aufzugs- und Fördertechnik und Planung von EDVNetzwerken, Kommunikationsanlagen und Medieneinrichtungen sowie aktiven und passiven Brandschutzmaßnahmen bei Sanierungen und Neubauten dazu. Das Unternehmen bietet mit einem engagierten und kompetenten Planungsteam eine innovative und wirtschaftliche Planungsleistung, termingerechte und kostenorientierte Projektabwicklung wie Mobilität und Flexibilität und Komplettleistung in Planung, Ausschreibung und Bauleitung.
&gt; Info: www.bp-ingenieure.de

BOW Ingenieure GmbH
BOW wurde 1996 als Partnerschaft der Beratenden Ingenieure Prof. Harald Budelmann, Peter Onken und Peter Warnecke mit Sitz in Braunschweig gegründet. Die Gründung des Ingenieurbüros war die Fortsetzung einer mehrjährigen Zusammenarbeit der Partner, die während der gemeinsamen Assistententätigkeit am Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (IBMB) der TU Braunschweig begann. Das Tätigkeitsprofil umfasst alle Bereiche des Bauwesens von der Tragwerksplanung und Tragwerksanalyse bis zur Instandsetzung und Verstärkung von Stahlbetonbauten und historischen Bauwerken. Neben Wärmeschutzuntersuchungen und der Sicherheitsund Gesundheitsschutzkoordination gehören Bauüberwachung und Beratung bei gutachterlichen Fragestellungen zu den Leistungen. Bei der Instandsetzung und in der Betontechnologie arbeitet das Unternehmen eng mit der Materialprüfanstalt für das Bauwesen in Braunschweig (MPA) zusammen. Trotz konjunktureller Probleme in der Bauwirtschaft sind die Aufgabenfelder, Projekte und der Umsatz seit Gründung der Ingenieurgesellschaft kontinuierlich gewachsen. In den vergangenen Jahren wurden Projekte im Baltikum, in Russland, Korea, Pakistan, Großbritannien und Australien bearbeitet.
&gt; Info: www.bow-ingenieure.de

Brendebach Ingenieure
Unabhängig beraten, kompetent und flexibel planen und effektiv betreuen sind die Voraussetzungen, die Bauvorhaben und Investitionsentscheidungen zum Erfolg führen. Der Grundstein zum Erfolg eines Projektes wird in dessen Vorbereitung gelegt. Diese Vorbereitung ist die Planung, in dem sich die Mitarbeiter der Brendebach Ingenieure als Sachwalter, Partner und Ratgeber jeden Auftraggebers sehen. Intelligente Ingenieurlösungen, kostenoptimiert, vor allem auch zeitlich auf den Punkt gebracht, sind Maxime ihres Handelns. Brendebach Ingenieure wurde 1973 durch Georg Brendebach gegründet.
&gt; Info: www.brendebach.de

Bürki Ingenieure GmbH
Seit 1963 beschäftigt sich die Firma mit der Projektierung, dem Verkauf und dem Service von Komponenten und Anlagen für die Industriebereiche Lebensmittel, Chemie/Pharmazie und für die Kunststoffindustrie. Die für die Kunden optimierte Problemlösung steht für die Bürki Ingenieure stets im Vordergrund. Hiermit ist das Unternehmen zu einem geschätzten Partner für qualitativ hochstehende Produkte, schnelle, zuverlässige und termingerechte Projektentwicklung sowie für einen gut organisierten After- Sale-Support geworden.
&gt; Info: www.buerki-ingenieure.de

Calenberg Ingenieure
Seit mehr als 30 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt Calenberg Ingenieure weltweit als kompetenter Partner der Bauindustrie elastomere Federungssysteme für statische Bauteillagerungen sowie auch zur Körperschallentkopplung dynamisch beanspruchter Komponenten im Hochbau. Elastomerfedern sind robuste unempfindliche Zwischenlagen, die verschleiß- und ermüdungsfeste Bauwerke, Bauteile, Geräte und Maschinen sowohl bei hohen statischen wie auch dynamischen Beanspruchungen dauerelastisch stützen. Ein konsequenter Schritt in Richtung Weiterentwicklung des Unternehmens wurde Mitte 2001 umgesetzt.
Durch Abschluß eines Partnerschaftsvertrages übernahm Calenberg Ingenieure die Akquisition und den Vertrieb eines Spezialprodukt-Segments der Firma ContiTech Clouth, ein Unternehmen, welches mit seinen Qualitätsprodukten weltweit als anerkannter Spezialist für Kautschuktechnologie galt. Das Segment umfasst im Wesentlichen elastomere Gleisbettmatten und Lager für Masse-Feder-Systeme, welche im Schienenverkehrswegebau eingesetzt werden. Ende 2005 gab ContiTech aufgrund interner Umstrukturierungsmaßnahmen dieses Spezialartikelgeschäft komplett an Calenberg Ingenieure ab. Seitdem fertigt und vertreibt Calenberg Ingenieure die entsprechenden Produkte in eigener Regie.
&gt; Info: www.calenberg-ingenieure.de

CBP Consulting Engineers
Seit mehr als 50 Jahren steht der Name CBP für kompetente und seriöse Planungs- und Beratungsleistung im Bauwesen. Von damals bis heute entwickelte sich die Firma zu einer leistungsfähigen, überregional tätigen Ingenieurgesellschaft mit breitgefächertem Aufgabenspektrum. Über 400 Mitarbeiter in sieben Spartengesellschaften bilden das innere Gerüst von CBP. Die Bauprojekte, die CBP betreut, reichen von kleineren Umbaumaßnahmen bis hin zu Großprojekten wie dem neuen Flughafen München, an dessen Realisierung CBP maßgeblich beteiligt war. Zu den Auftraggebern zählen Bauherren der öffentlichen Hand, Industrie- und Handelsunternehmen, Krankenhäuser, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts, Versicherungen und Bankinstitute, Hotel- und Gastronomiebetriebe und viele mehr. Heute gehört CBP auf dem Gebiet der Ingenieurleistungen im modernen Hoch- und Tiefbau mit seinen Spartengesellschaften und sechs verbundenen Tochtergesellschaften zu den führenden Ingenieurunternehmen in Deutschland.
&gt; Info: www.cbp.de

Gackstatter Beratende Ingenieure GmbH
Die GBI Gackstatter Beratende Ingenieure GmbH Stuttgart/Erfurt plant seit mehr als 40 Jahren europaweit die technische Ausstattung von Großprojekten im Hoch- und Tiefbau. Zunächst hat sich das Büro auf die Planung von Elektroanlagen in Hochbauten konzentriert. Von 1975 an kamen auch Projekte im Verkehrssektor wie Tunnelausstattungen, Streckenkabelanlagen, Leitzentralen oder Verkehrssignalanlagen hinzu. Das Unternehmen ist neutral und unabhängig und hat sich unter anderem bei der technischen Tunnelausrüstung eine führende Stellung am Markt erarbeitet. Als Berater, Planer und Bauleiter unterstützt GBI Gackstatter Beratende Ingenieure seine Projektpartner in allen Phasen des Bauprozesses. Auf Wunsch der Kunden haben wir als technische Generalplaner die Koordination der gesamten Gebäudetechnik übernommen.
Gegründet wurde das Unternehmen 1964 von Dipl.-Ing. (FH) Roland Gackstatter als Planungsbüro für Elektrotechnik. 1979 wurde es zur Sozietät umgewandelt. Seit 1990 hat das Büro die Rechtsform der GmbH. Zwei Jahre später wurde die Niederlassung in Erfurt gegründet. 2002 wechselte der Firmengründer in den Beirat. Mit den Gesellschaftern Holger Funke, Thomas Kratz und Rainer Trimborn übernahmen drei langjährige Mitarbeiter des Unternehmens die Geschäftsführung, was auch für die Zukunft die Kontinuität der Arbeit sichert. Im Dezember 2005 firmiert die Gackstatter und Partner GmbH zur GBI Gackstatter Beratende Ingenieure GmbH.
&gt; Info: www.gackstatter.de

GCA-Ingenieure
Die GCA Ingenieure AG ist eine Dachgesellschaft in der fünf unabhängige Ingenieurbüros projektbezogen miteinander arbeiten.
Die Gründung ist 1991 aus der gemeinsamen Arbeit für Veranstaltungsstätten entstanden. Es hat sich gezeigt, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei komplexen Bauvorhaben wie beispielsweise für Opern, Theater, Kongreßzentren, Fernsehstudios sehr sinnvoll ist. So trägt jeder der Gesellschafter mit seinem Büro zu den erforderlichen Gesamtlösungen aus der Akustik und Bauphysik, der Audio- und Videotechnik, der szenischen Beleuchtung und der Bühnentechnik mit Ober- und Untermaschinerie und weiteren Fachdisziplinen bei. Das Unternehmen berät Architekten, Statiker, Bauingenieure, Anlagenbauer und Bauherren direkt und kann Gesamtlösungen anbieten, die sich sowohl hinsichtlich der erfolgreichen Zusammenarbeit als auch hinsichtlich der technischen Komplexität bewährt haben. Die Firma verfügt mit über 40 Fachingenieuren, Medien- und Veranstaltungstechnikern über ausreichend Manpower, um die individuellen Aufgabenstellungen komplett, hausintern und neutral in Planung, Beratung und Bauüberwachung abzuwickeln.
&gt; Info: www.gca-ing.de

Herrmann Beratende Ingenieure GmbH
Herrmann Beratende Ingenieure GmbH ist eine der führenden Unternehmensberatungen für ausgewählte Branchen mit dem Schwerpunkt Küchenmöbel- und Fertighausindustrie. Seit mehr als 30 Jahren ist die Firma kompetenter Ansprechpartner in allen technischen und organisatorischen Fragen.
Das Unternehmen entwickelt und realisiert maßgeschneiderte strategische Lösungen in den Feldern Industrial Engineering, Fabrikplanung, Informationstechnologie und Organisation. Der geschäftsführende Gesellschafter Norbert Petersohn und ein Team aus branchenerfahrenen Ingenieuren stehen für hohe Beratungsqualität und eine konsequente Umsetzung aller vereinbarten Maßnahmen.
&gt; Info: www.hbi-consult.de

ISP Scholz Beratende Ingenieure AG
Seit 1956 steht ISP Scholz Beratende Ingenieure seinen Auftraggebern in allen Fragen rund um Planung, Statik, Konstruktion und Bauüberwachung zur Seite.
Mit rund 40 Mitarbeitern gehört die Firma zu den führenden Ingenieurbüros Münchens und ist mit Niederlassungen in Weimar, Leipzig und seit 2004 Landhut auch überregional präsent. Die Aufgaben reichen von der Ideenfindung bis zur kompletten Durchplanung und Betreuung des Bauvorhabens.
Dabei bietet ISP wir stets kundenund qualitätsorientierte Leistungen und einen umfassenden Service – vom Tunnel über die Autobahnbrücke bis zum Forschungszentrum.
&gt; Info: www.isp-scholz.de

Kardorff Ingenieure
Mit gezielter Lichtplanung gestaltet Kardorff Ingenieure die vierte Dimension der Architektur. Licht beeinflusst das Bild jedes Raumes und jeder Oberfläche, somit auch die Atmosphären und Stimmungen des täglichen Lebens. Kardorff Ingenieure sorgt für angenehmes, ergonomisches Licht am Arbeitsplatz und repräsentatives und effizientes Licht in öffentlichen Gebäuden sowie unterhaltsames, einzigartiges Licht in Einkaufsmeilen, begeisterndes und ausdrucksstarkes Licht für Fassaden bei Nacht, Spannung oder Harmonie erzeugendes Licht auf Plätzen und Straßen und für elegantes und charaktervolles Licht im Hotel. „Erst begreifen, dann beleuchten“ - diese Philosophie prägt die Arbeit von Kardorff Ingenieure und führt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Umfeld, der Architektur und der Nutzung.
Das erfahrene, internationale Team aus Architekten und Ingenieuren verschiedener Fachrichtungen ist in allen Bereichen der Lichtplanung spezialisiert. Es betreut die Projekte als unabhängiges Planungsbüro vom Konzept bis zur Fertigung.
&gt; Info: www.kardorff.de

Karner Ingenieure GmbH
Die Karner Ingenieure GmbH erbringt seit 1971 qualitativ hochwertige Dienstleistungen auf dem Gebiet des Vermessungswesens und der Geoinformatik und zählt auf diesem Sektor zu den leistungsfähigen Fachbüros in Deutschland. Mehr als 25 qualifizierte Mitarbeiter betreuen in vermessungstechnischer Hinsicht jedes Jahr ein Investitions- und Bauvolumen von mehreren Hundert Millionen Euro. Die langjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Vermessungswesens und der Geoinformatik, verbunden mit der intensiven Anwendung neuester Technologie ermöglicht es dem Büro, seine Auftraggeber kompetent zu beraten und optimale Konzepte auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik zu entwickeln und umzusetzen.
&gt; Info: www.karner-ing.de

Karst Ingenieure GmbH
„Wir erfinden keinen Lebensraum, sondern nehmen ihn als Erbe und Schatz für die Zukunft“, lautet der Leitsatz der Firma Karst Ingenieure. Das Unternehmen plant für Städte und Gemeinden Wohn- und Gewerbegebiete, Straßen und Landschaften. Bei ihrer Arbeit wollen wir die planerischen Grundsätze ebenso berücksichtigen, wie die verschiedenen Ziele und Wünsche der Planungsbeteiligten, die so vielfältig sind, wie die Menschen einer Stadt. Seit 1978 führt Herbert Karst als beratender Ingenieur in den Fachbereichen Städtebau und Verkehr kommunale Planungen aus. Die Herausforderungen des Unternehmens sind ständig gewachsen. Ebenso wuchsen die Leistungen, vor allem in der Umweltplanung. 1992 entstand aus dem Planungsbüro Karst die Karst Ingenieure GmbH. Mit dem Einstieg von Oliver Karst und Jutta Karst in das Unternehmen, sind neue Kerngebiete wie Architektur und Tiefbau hinzugekommen. Karst Ingenieure stehen für Innovation und Kontinuität.
&gt; Info: www.karst-ingenieure.de

Kirchner Ingenieure
Kirchner Ingenieure sind ein modernes Ingenieurbüro mit Tradition und über 100 qualifizierten Mitarbeitern. Seit mehr als 30 Jahren haben sie sich durch überzeugende Ingenieurleistungen einen Namen gemacht. Durch vorausschauendes Management und fortschrittliche Geschäftspolitik wurde das Leistungsangebot ständig erweitern. Die Firma arbeitet für namhafte private Auftraggeber, Energieversorgungsunternehmen und unterstützen Kommunen und regionale Verbände seit vielen Jahren erfolgreich bei der Lösung anspruchsvoller und wichtiger Entwicklungsaufgaben in Stadt und Land.
&gt; Info: www.kirchner-ingenieure.de

Peter und Lochner, Beratende Ingenieure für Bauwesen GmbH
Im Oktober 1965 haben die beiden Partner Prof. Dr. Ing. Jörg Peter und Dipl. Ing. Georg Lochner das Ingenieurbüro Peter und Lochner, Beratende Ingenieure VBI, als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet. „Peter und Lochner“ ist ein Unternehmen, das mit etwa 35 Mitarbeitern Bauvorhaben im In- und Ausland plant und prüft. Ein innovativer und erfahrener Mitarbeiterstamm und konsequente Fortbildung sowie der Einsatz modernster Technik zeichnen die Firma aus.
&gt; Info: www.pul-ingenieure.de

Reinhart Enger Albert Beratende Ingenieure GmbH
Das Ingenieurbüro REA - Reinhart Engert Albert, Beratende Ingenieure GmbH - wurde im Jahre 1992 durch die drei Inhaber als Planungsbüro für Technische Gebäudeausrüstung gegründet. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung und Objektüberwachung beispielsweise auf den Gebieten Elektro-, Daten, Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Die Inhaber sammelten nach Beendigung des Studiums der Krankenhausbetriebstechnik, der Elektrotechnik und aufgrund betriebsinterner Weiterbildung, als Angestellte in einem namhaften Planungsbüro über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren in ihrer Tätigkeit als Projektleiter umfangreiche Erfahrungen. Im Anschluss daran erfolgte 1992 der Aufbau des eigenen Planungsbüros. Es wurden seit der Gründung des eigenen Büros neben Projekten für Industrie und private Bauherren, wie beispielsweise Industrieanlagen, Wohn- und Geschäftshäuser, Verwaltungs- und Hotelgebäude vor allem Staats- und kommunaleBauvorhaben wie Krankenhäuser, Altenheime, Schul-, Instituts- und Verwaltungsgebäude bearbeitet.
&gt; Info: www.rea-ingenieure.de

Schulze Ingenieure GmbH
Die Schulze Ingenieure mit Geschäftssitz in Düsseldorf wurde im Jahre 1998 als Ingenieurbüro für Hochwasserschutz, Deichbau, Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau und Verkehrsplanung gegründet. Sie ist hervorgegangen aus der 1978 entstandenen Roskamp-Ingenieur GmbH, seit 1985 übernimmt das Büros verstärkt nicht nur Aufgaben der „klassischen Ingenieurleistungen“, sondern auch auf dem Gebiet der Umwelt- und Landschaftsplanung sowie der Objektplanung. Die bei der Firma praktizierte fächerübergreifende Zusammenarbeit von technischen Ingenieuren und Landschaftsplanern fördert die Projektabwicklung im Hinblick auf Planungsqualität.
&gt; Info: www.schulze-ingenieure.de

Strehle &amp; Partner Ingenieure GbR
Seit der Gründung des Büros im Jahre 1991 steht der Name Strehle &amp; Partner Ingenieure GbR für eine kompetente und umfassende Planungsund Beratungsleistung auf dem Gebiet der elektrotechnischen Anlagentechnik. Kontinuierlich entwickelte sich das Büro zu einer führenden, überregional tätigen Ingenieurgesellschaft mit breitgefächertem Aufgabenspektrum. Die Leistungen des Unternehmens umfasst die Planung der gesamten elektrotechnischen Ausrüstung innerhalb des Hoch- und Tiefbaus. Auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen und fachspezifischer Kenntnisse befasst sich das Büro überwiegend mit der Planung und Bauüberwachung anspruchsvoller Anlagen im kommunalen und industriellen sowie verkehrstechnischen Bereich. Die Projekte, die SPI betreut, reichen von kleineren Umbaumaßnahmen bis hin zu Großprojekten wie der Ausrüstung der Tunnel der BAB 17 oder der Wasserversorgung für die Millionenstadt Puebla in Mexiko. Zu den Auftraggebern zählen Bauherren der öffentlichen Hand, Ministerien, Industrie- und Handelsunternehmen, Krankenhäuser, Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen sowie Verkehrs- und Autobahnämter. Heute gehört das Büro Strehle &amp; Partner Ingenieure GbR auf dem Gebiet der Elektro-, Mess-, Steuer-, Regelungs- und Automatisierungstechnik im modernen Hochbau, Wasser- und Abwasserbereich sowie im Umweltsektor zu den führenden Ingenieurunternehmen in Sachsen.
&gt; Info: www.spi-dresden.de

Sperber
Michael Sperber gründete seine Firma 1947. Seit dieser Zeit ist das Unternehmen immer wieder neuesten technischen Anforderungen angepasst worden. „Qualitätsarbeit auf höchstem Niveau flexibel gestalten“ ist das Motto bis in die heutige Zeit. 1947 gründete Sperber als junger Zentralheizungsbaumeister sein Unternehmen in Trier und befasste sich zunächst mit dem Unternehmensbereich Heizungsbau und Lüftungstechnik. Schnell wurde die Firma Michael Sperber als kompetentes, regionales Unternehmen ein Marktführer im Großraum Trier. Die langjährige Erfahrung des Firmengründers auf allen Gebieten der Heizungstechnik brachte dem Unternehmen in kürzester Zeit einen ansehnlichen Kundenstamm. Das Unternehmen legt seit Gründung besonderen Wert auf Nachwuchsförderung, die sich in einer qualifizierten Fachausbildung im Rahmen der Versorgungstechnik zeigt. Der gewachsene Kundenstamm findet sich in einem Radius von etwa 400 Kilometern um Trier herum wieder. Er besteht aus den Bereichen: Industrie, Krankenhäuser, Kliniken, Pflegeheime, Banken und Geschäftsgebäude, Wohnanlagen und Einfamilienhäuser.
&gt; Info: www.sperber.org

Umwelttechnik und Ingenieure GmbH
Die Firma Umwelttechnik und Ingenieure hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1993 zum Ziel gesetzt, Verantwortung für Technik und Umwelt zu übernehmen. Die Ingenieurgesellschaft bietet in den Bereichen Beratung, Planung und in Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung sowie in der Projektsteuerung und Projektentwicklung für Kunden aus den Bereichen der Energiewirtschaft, Abfallwirtschaft, Bauwirtschaft, Metallindustrie und Grundstoffindustrie ein umfangreiches Know-how, welches von den ersten Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen bis zu konkreten Anlagenplanungen und Inbetriebnahmen reicht. Neben diesen Planungsleistungen hat die Firma in den letzten Jahren verstärkt die Bereiche Umweltberatung und Aufbau von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen sowie den Bereich Due Diligence für ihre Kunden forciert.
&gt; Info: www.uigmbh.de

Weber Ingenieure
Mit etwa 90 Mitarbeitern und einer seit 1959 andauernden Unternehmensgeschichte gehört Weber Ingenieure zu den leistungsstärksten und zugleich erfahrensten Ingenieurbüros in Deutschland auf den Gebieten der Umwelttechnik und der Infrastruktur. Als unabhängiges Ingenieurbüro erarbeitet die Firma wirtschaftliche und innovative Lösungen vornehmlich in den Bereichen Abwasserreinigung, Kanalisation, Regenwasserbehandlung, Wasserbau und Hochwasserschutz, Wasserversorgung, Boden- und Grundwasserschutz sowie Abfallwirtschaft, Altlastensanierung, Straßenbau und Bauwerksinstandsetzung. Die Kunden der Firma sind vorwiegend Kommunen und Verbände sowie private Auftraggeber. Durch die regionale Präsenz in den einzelnen Niederlassungen an sechs Orten in Baden-Würtemberg sowie Dresden und Essen ist die örtliche Nähe zu den Auftraggebern gewährleistet.
&gt; Info: www.weber-ing.de

Zerna Ingenieure
Nach dem Leitsatz: „Die Kunst der Planung besteht darin, den Schwierigkeiten der Ausführung zuvorzukommen“, ist die Ingenieurgesellschaft Zerna Ingenieure seit drei Jahrzehnten mit Beratung, Planung und Qualitätssicherung in der Bautechnik beschäftigt. Heute verfügt die Firma in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern über Spezialisten in nahezu allen Bereichen der Bautechnik. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Bochum, weitere Niederlassungen und Tochterunternehmen befinden sich in Darmstadt, Sankt Augustin und Hoyerswerda.
&gt; Info: www.zerna.eu]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/drehen_schrauben_stanzen_maschinenbau-unternehmen_in_deutschland_172.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>172</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:24:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Eine Initiative stellt sich vor</title>
		<description><![CDATA[Nachwuchs begeistern, Innovationen fördern, Standort stärken]]></description>
		<text><![CDATA[Bis 2015 soll Deutschland der führende Technikstandort weltweit werden – so lautet das erklärte Ziel des Vereins deutscher Ingenieure und der inzwischen rund 100 Partner, die sich seit Anfang 2006 zur Initiative „SACHEN MACHEN“ zusammengeschlossen haben.

Um die hoch gesteckte Marke zu erreichen, setzen die Partner vor allem auf drei Eckpfeiler: Nachwuchs, Innovationen und Image des Standorts. Vor dem Hintergrund des Ingenieurmangels sowie des demographischen Wandels sei es unerlässlich, junge Menschen frühestmöglich für Technik zu begeistern und so an den Ingenieurberuf heran zu führen. „Aus dem Land der Ideen muss ein Land der Innovationen werden – und dafür brauchen wir die Köpfe“, sagt der Sprecher der Initiative, Dr. Willi Fuchs. An den von der Initiative begleiteten Wettbewerben beteiligen sich häufig Hochschulen, etwa, wenn Automobilhersteller bei der Formula Student am Hockenheimring angehenden Ingenieuren bei der Konstruktion von Rennwagen über die Schulter schauen.

„Die Studierenden eignen sich Kenntnisse in Konstruktion und Betriebswirtschaft an. Außerdem werden automatisch die Soft Skills geschult. Besser ausgebildete Ingenieure kann die Industrie nicht bekommen“, sagt Dr. Ludwig Vollrath, Geschäftsführer VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik. Gewonnen hat 2007 das Team der Universität Stuttgart vor Graz und München.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/eine_initiative_stellt_sich_vor_170.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>170</guid>
		<pubdate>2007-10-22 14:39:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ingenieure gesucht!</title>
		<description><![CDATA[Fachkräftemangel stellt deutsche Wirtschaft vor Probleme
Tausende offene Stellen, durch die, sollten sie nicht besetzt werden, das Wirtschaftswachstum in der Republik ins Schwanken geraten könnte: Ingenieuren, die sich jetzt auf Stellensuche begeben, winken ausgezeichnete Karrierechancen, wenn sie eine fundierte Ausbildung mitbringen.]]></description>
		<text><![CDATA[„Die deutsche Ingenieurausbildung der Hochschulen gilt – nach wie vor – als weltweit führend“, konstatiert eine im März dieses Jahres veröffentlichte Studie der renommierten Boston Consulting Group zu den Perspektiven des Wirtschaftsstandorts Deutschland aus Sicht US-amerikanischer Unternehmen. Die deutsche Führungsrolle im Ingenieursbereich beweist sich alljährlich im Rahmen der Hannover Messe, der weltweit größten technologischen Leistungsschau der Industrie.
Von den über 6000 Ausstellern aus 68 Ländern stammten bei der Ausstellung in diesem Jahr mehr als die Hälfte aus der Bundesrepublik Deutschland. 

Viele Stellenanzeigen online
Der wirtschaftliche Aufschwung macht sich auch auf dem Stellenmarkt bemerkbar: Im Monat März fanden sich allein beim Online- Stellenportal Monster fast 60 000 Stellenangebote für Ingenieure – die höchste Nachfrage besteht in den Bereichen Maschinenbau und Fertigung. Besonders stark nachgefragt sind die Online-Stellenangebote für Architekten und Bauingenieure, aber auch Angebote im Automobilsektor, im operativen Controlling sowie im Projektmanagement. Mit der Vielzahl an offenen Stellen ist aber auch ein wesentliches Problem für die deutsche Wirtschaft verbunden, denn nach den Studien der Boston Consulting Group zeigt sich eine wesentliche Bedeutung deutscher Ingenieure für die Unternehmen.
In vielen Ingenieurberufen ist die Nachfrage bereits jetzt weitaus höher als das Angebot an Arbeitskräften. „Stagnierende Absolventenzahlen und der demografische Wandel geben ungeachtet der eigentlich positiven Entwicklung auch Anlass zur Sorge“, erklärt Dr. Willi Fuchs, Direktor des Verbands deutscher Ingenieure (VDI). „Der Ingenieurmangel verschärft sich, und dies kann sich der Technikstandort Deutschland volkswirtschaftlich nicht leisten.“ Der vorhandene Engpass an qualifi zierten Fachkräften wirke sich negativ auf Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit aus.

Nach Angaben des VDI ist die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure allein im Jahr 2006 um 20 Prozent gestiegen. Die Zahl der arbeitslosen Ingenieure hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre halbiert, selbst bei Architekten und Bauingenieuren ist inzwischen ein starker Rückgang der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen. Gesucht werden vor allem Kandidaten, die über fundiertes Spezialwissen und Schlüsselqualifi kationen wie betriebswirtschaftliches Denken, analytische Fähigkeiten, Führungsstärke und Internationalität verfügen.

Bewerbungsproblem: „Mismatch“
Am gravierendsten äußern sich die Probleme bei der Rekrutierung von Ingenieuren darin, dass Unternehmen eine vakante Position nicht besetzen können. In diesem Fall haben sich entweder erst gar keine Aspiranten auf die freie Stelle beworben oder aber die Bewerber wiesen Defi zite bezüglich der Qualifikation auf. Ein Grund: „Mismatch“ – der Bewerber verfügt zwar über vielfältige Qualifikationen, diese sind jedoch zum gesuchten Berufsbild nicht kompatibel. Viele Firmen steuern dem entgegen, indem sie möglichen neuen Mitarbeitern Qualifizierungsprogramme anbieten.

Großunternehmen sehr beliebt
Häufig bewerben sich Ingenieursabsolventen ausschließlich bei Großunternehmen. Konzerne wie Daimler oder Airbus werden von Jobsuchenden bevorzugt, weil die Größe dieser Unternehmen suggeriert, dass die Jobs dort sicherer und besser bezahlt sind. Kleine und mittelständische Unternehmen gelten für viele Bewerbern als „zweite Wahl“.
Dabei bieten gerade mittelständische Unternehmen oft hohe Entwicklungspotenziale und attraktive Verantwortungsbereiche für den Einzelnen. Die Ingenieure erhalten Einblick in unterschiedliche Arbeitsfelder und bekommen oftmals die Chance, sich freier zu entwickeln als in den meisten Großunternehmen.

Ins Blickfeld rücken dabei die „Hidden Champions“, die mit ihren Produkten und/oder Dienstleistungen globale Präsenz und ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb zeigen. Sie akquirieren kluge Köpfe bereits zu Studienzeiten – lange bevor diese ihr Diplom in der Tasche haben. Über Patenschaften, Stipendien, Betriebspraktika und Unterstützung bei den Diplomarbeiten werden die künftigen Mitarbeiter frühzeitig an das Unternehmen gebunden. Gleichwohl werden Karrieremessen als Recruiting-Plattform genutzt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/ingenieure_gesucht_169.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>169</guid>
		<pubdate>2007-10-22 14:34:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>European Law School: Internationales Jura-Studium an der Uni Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Juristische Grenzfälle]]></description>
		<text><![CDATA[Die Welt verändert sich - und mit ihr die sie beherrschenden Konflikte und Gesetze. Die European Law School der Universität Maastricht bereitet angehende Juristen auf die wachsenden Herausforderungen internationaler Rechtsprechung vor. Mit fortschreitender Globalisierung und der Erweiterung der Europäischen Union ist der Bedarf an Juristen mit besonderen Kenntnissen in internationalem Recht in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Die Fakultät für Rechtswissenschaft der Uni Maastricht hat sich dieser Entwicklung als eine der ersten juristischen Fakultäten in Europa angenommen: Der Bachelor-Studiengang der European Law School widmet sich nicht nur ausführlich der internationalen Rechtsprechung, sondern befasst sich auch mit den unterschiedlichen Gesetzeslagen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten. Teilnehmer des anspruchsvollen Programms lernen, mit der englischen Rechtssprache in Wort und Schrift umzugehen und sich sicher in den komplexen Regel- und Beschlusswerken der internationalen europäischen Gesetzgebung zu bewegen.

Reizvoll ist der Studiengang vor allem für angehende Juristen, die sich in besonderem Maße für die Gesetzlichkeiten und die Rechtsprechung jenseits nationaler Grenzen interessieren und eine internationale Karriere anstreben.

Jetzt informieren
Die Universität Maastricht ist eine moderne Universität mit stark europäischer Ausrichtung. Ihr European Law School Bachelor- Programm gilt als zukunftsorientiert und ist für besonders innovative Lehrmethoden bekannt. Der Zugang ist weder auf eine bestimmte Teilnehmerzahl begrenzt, noch durch einen Numerus Clausus geregelt. Studienanwärtern aus Deutschland genügt in der Regel der Nachweis der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Detaillierte Infos zu den Studienvoraussetzungen sowie zum Angebot juristischer Studiengänge an der Uni Maastricht gibt‘s im Internet unter www.law.unimaas.nl. Interessierte Abiturienten lädt die Universität außerdem ein, sich beim nächsten Tag der Offenen Tür am Mittwoch den 6. Juni 2007, direkt vor Ort zu informieren. Auch ein deutschsprachiges Team wird Besuchern an diesem Tag Rede und Antwort stehen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/european_law_school_internationales_jura-studium_an_der_uni_maastricht_150.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>150</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:52:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren in Groningen</title>
		<description><![CDATA[Die Hanze Hogeschool liegt mitten in einer schönen Stadt mit reicher Geschichte und bietet deutschen Studenten Sprachkurse an.]]></description>
		<text><![CDATA[Grote Markt, Martinikerk und jede Menge Wasser: Ganz im Norden der Niederlande bietet die Provinzhauptstadt Groningen mit ihrer reichen Geschichte und weltoffenen Kulturlandschaft das ideale Umfeld für ein Studium – durchaus auch für deutsche Abiturienten, die (noch) kein Niederländisch beherrschen. So bietet etwa die Hanze Hogeschool, die Groninger Fachhochschule, deutschen Studierenden Möglichkeit, im Sommer vor Beginn des Studiums an einem dreiwöchigen Sprachkurs teilzunehmen. Die Erfahrung lehrt, dass die Studierenden danach kaum noch Schwierigkeiten haben, den Veranstaltungen zu folgen.

Das Curriculum unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von dem deutscher Hochschulen: Während in Deutschland der Lernstoff überwiegend durch Vorlesungen, Übungen und Seminare vermittelt wird, steht in den Niederlanden der so genannte „problemgesteuerte Unterricht&quot; (probleemgestuurd onderwijs) im Vordergrund. Für viele Studierende ist diese Lernform der optimale Weg zum erfolgreichen Studienabschluss. Weitere Informationen unter www.hanze.nl (Niederländische, Englisch und Deutsch) und http://portal.groningen.nl/ (nur Niederländisch).]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_in_groningen_149.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>149</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:48:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Englischsprachig studieren in Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Problembasiertes Lernen
Die Universität Maastricht wurde mehrfach zur führenden Universität der Niederlande gewählt. Judith Gossing studiert dort „Infonomics“. STUDIInfo berichtet über ihre Erfahrungen.]]></description>
		<text><![CDATA[12000 Studenten, 29 verschiedene Nationalitäten – die Universität von Maastricht zieht in jedem Semester Studienanfänger aus ganz Europa an, die an der jüngsten Universität der Niederlande einen international anerkannten Abschluss in Wirtschaftswissenschaften erwerben wollen. Kein Wunder, schließlich bietet die vor 30 Jahren gegründete Universität kleine Lerngruppen, umfangreiche Bibliotheken und neueste Ausstattung. Mehrfach wurde Maastricht zur führenden Universität der Niederlande gewählt – und auch im europaweiten Vergleich steht die Uni recht gut da.

Internationaler Studiengang: „Infonomics“
Argumente, die auch Judith Gossing überzeugt haben. Vor eineinhalb Jahren entschloss sich die heute 20-Jährige ihre Heimatstadt Warendorf im Münsterland zu verlassen. „Ich wollte unbedingt in englischer Sprache studieren“, erzählt die Studentin, die bereits während der Schulzeit ein Jahr in den USA verbrachte. Bei einem Besuch der Berufswahlmesse in Köln wurde die Abiturientin auf die Universität von Maastricht aufmerksam – und den in Deutschland unbekannten, internationalen Studiengang „Infonomics“.
„Dabei handelt es sich quasi um einen Mix aus Betriebs- und Volkswirtschaft mit Schwerpunkt in der IT- und Informationsbranche“, erklärt Judith Gossing. Rund 230 Studenten starten in jedem Jahr an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in den Studienrichtungen „International Economic Studies“, „Internationals Business Economics“ – oder eben Infonomics.

Hohe Anforderungen beim Studium
Im ersten Studienjahr besuchen die Studenten zunächst gemeinsam Seminare und Vorlesungen, die Spezialisierung in einer der drei angebotenen Fachrichtungen erfolgt im zweiten Jahr. „Aber gerade das erste Jahr hat es in sich“, erinnert sich Judith Gossing. Zulassungsbeschränkungen für den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang gibt es keine, das erste Studienjahr aber dient der Selektion. „Da heißt es dann, die Zähne zusammenzubeißen, denn die Anforderungen sind hoch“, betont die Münsterländerin. Regelmäßige Klausuren, Tests und Präsentationen gehören für die Studenten in Maastricht zum Alltag. „Aber das macht nichts, denn die Lern- und Vorbereitungsmöglichkeiten sind hier optimal“, gibt Judith Gossing Entwarnung. So hat sich die Fakultät dem so genannten „Problem based learning“ verschrieben: In regelmäßig wechselnden Kleingruppen werden wirtschaftswissenschaftliche Problemfälle analysiert – mit Unterstützung von Professoren und Dozenten. „Das Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden ist sehr positiv, denn sie nehmen sich viel Zeit und sind sehr hilfsbereit“, beschreibt die Studentin.

Praktika und Auslandssemester sind ein Muss
Dennoch sei auch viel Eigeninitiative gefragt, um die sechs Semester bis zum Bachelor-Abschluss erfolgreich zu absolvieren. Regelmäßige Praktika und ein Auslandssemester sind obligatorischer Teil der Lernbiografi e in Maastricht. Und auch die 1500 Euro Studiengebühren, die im Jahren anfallen, „sind das absolut wert“. Zumal in Maastricht, anders als in Deutschland, der weiterführende Master-Abschluss in jeden Fall gemacht werden kann. „Hier kommen eben nicht 100 Absolventen auf einen Master-Studienplatz“, stellt Judith Gossing einen Vorteil gegenüber deutschen Universitäten heraus.
Ihre Entscheidung für das Studium in den Niederlanden hat die 20-Jährige nicht bereut. „Der Weg war genau richtig“, blickt sie optimistisch in die Zukunft – in der zunächst ein Praktikum bei IBM wartet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/englischsprachig_studieren_in_maastricht_148.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>148</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:46:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung - eine Übersicht</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Studienkredit, Bildungskredit, Studienbeitragsdarlehen – spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren in der Republik schießen die Angebote von öffentlich-rechtlichen wie privaten Banken und die Förderprogramme der Bundesländer ins Kraut, mit denen Studierende ihre Ausbildung zumindest teilweise finanzieren können.

Studienfinanzierung durch Kredite
Als erste Einrichtung trat im Februar vergangenen Jahres die öffentliche KfW-Förderbank, die ehemalige Kreditanstalt für Wiederaufbau, mit ihren Studienkrediten auf den Plan – ein Programm, in das jeder Studierende relativ leicht aufgenommen werden kann. Einzige Bonitätsprüfung: Es darf keine Privatinsolvenz vorliegen. Aber auch für diesen Kredit werden Zinsen fällig, ebenso wie für sämtliche Angebote der Geschäftsbanken, die seit einiger Zeit den Studierenden angeboten werden. Darum empfiehlt es sich, bei den Möglichkeiten der Studienfinanzierung möglichst genau hinzusehen, sonst können leicht erhebliche Schuldenberge auflaufen.

Zur Finanzierung stehen neben den bereits genannten Krediten natürlich Unterhaltszahlungen der Eltern zur Verfügung, Bafög, möglicherweise Stipendien und unter bestimmten Voraussetzungen Bildungskredite der KfW. In Bundesländern, die bereits Studiengebühren eingeführt haben, wurden daneben immer auch Finanzierungsmöglichkeiten bereitgestellt, mit denen die Gebühren quasi nachträglich beglichen werden können – verzinste Darlehen, die nach dem Studium zurückgezahlt werden müssen. Vorteil: Die Konditionen sind fast immer günstiger als sonstige Angebote. Entsprechende Angebote gibt es unter anderem von der NRW-Bank, der LBank Baden-Württemberg, Landestreuhandstelle Hessen und einigen anderen.

Bafög bleibt günstig
Nach wie vor bleibt das Bafög die günstigste Möglichkeit, sein Studium zu finanzieren, ist doch nur die Hälfte dieser Unterstützung als zinsfreies Darlehen zurückzuzahlen, der Rest ist öffentlicher Zuschuss. Also erst wenn das Bafög nicht reicht und keine Möglichkeit zu einem Nebenjob besteht, ist über einen eventuellen Kredit nachzudenken. Die wohl günstigsten Bedingungen bietet der so genannte Bildungskredit der KfW, allerdings kommt der erst nach abgelegter Zwischen- oder Vordiplomsprüfung in Frage. Studierende, die einen konsekutiven Abschluss anstreben, müssen den Bachelor bereits bestanden haben. Gewährt werden maximal 300 Euro pro Monat für einen Zeitraum von höchstens 24 Monaten. Der Antragssteller darf außerdem nicht älter als 36 sein. Vier Jahre nach Ende der Auszahlung muss der Absolvent schließlich monatliche Raten von 120 Euro zurückzahlen – allerdings zu einem recht niedrigen Zinssatz, zur Zeit 4,61 Prozent.

Hoher Zinssaatz
Die Messlatte für Studienkredite liegt deutlich niedriger, dafür ist der Zinssatz erheblich höher: bei der KfW lag er im Wintersemester 2006/07 bei 5,95 Prozent, bei der Deutschen Bank bei 5,9 Prozent, die Dresdner Bank verlangt – je nach Beginn der Förderung und beruflicher Vorbildung der Studenten – zwischen rund sechs und neun Prozent.
Ein Vergleich zwischen dem Angebot der öffentlichen KfW-Bank und Geschäftsbanken kann sich also durchaus lohnen, wenn es um die Finanzierung des Studiums geht – wer will sein Arbeitsleben schon mit einem Schuldenberg beginnen, der ihn zu erdrücken droht. Weitere Informationen unter: www.kfw.de



Tipp für Studienkredite

Unterschiedliche Bedingungen der Banken beachten
Studienkredit ist nicht gleich Studienkredit – so unterscheiden sich die Angebote der verschiedenen Banken zum Teil erheblich. Die Dresdner Bank etwa bietet bei ihrem Studienkredit niedrigere Zinsen, wenn die Studierenden bereits passende Vorbildung zum Studium aufweisen können. Viele Banken wie etwa die Deutsche Bank bieten einen enorm langen Rückzahlungszeitraum von bis zu zwölf Jahren an, der erst drei bis zwölf Monate nach Studienabschluss beginnt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_-_eine_ebersicht_147.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>147</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:40:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue Erkenntnisse inklusive</title>
		<description><![CDATA[Ins Ausland ohne Sprachbarriere
Es muss nicht mmer gleich das Studium im internationalen Ausland sein. Gerade die Nachbarn Schweiz und Österreich verfügen über ausgezeichnete Hochschulen.]]></description>
		<text><![CDATA[Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele junge Studierende vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück – und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen zu haben und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können. Schließlich erkennen Personalchefs im Studium im Ausland die Risiko- und Einsatzbereitschaft ebenso wie eine zupackende Persönlichkeit.
Wer sich im ersten Schritt das Studium im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bieten sich bei beiden südlichen Nachbarn Österreich und Schweiz an, die beide über ein ausgezeichnetes Hochschulsystem verfügen.

Studieren in Österreich
In Österreich ist das Studium ganz ähnlich organisiert wie hierzulande, allerdings nimmt die Republik nicht am Bologna-Programm teil, wenn auch die Universitäten vereinzelt ihre Abschlüsse und die entsprechenden Studiengänge umstellen. Schwierigkeiten haben Studierende aus Deutschland nicht, wenn sie einen Platz im Hörsaal zwischen Donau und Lippizanern anstreben: Das deutsche Abitur wird anstandslos anerkannt und auch bei der Einreise gibt es für EU-Bürger keinerlei Schwierigkeiten. Wer länger als drei Monate im Lande bleibt – also wohl alle Studenten –, erhält bei der zuständigen Fremdenbehörde ohne weiteren Aufwand eine Aufenthaltsgenehmigung. Auch die Lebenshaltungskosten in Österreich sind denen in Deutschland in etwa vergleichbar, die Studiengebühren liegen bei 368 Euro pro Semester.

Der Nachbar Schweiz
In der Schweiz dagegen schlagen die Studiengebühren erheblich deutlicher zu Buche: Zwischen 630 und 4000 Schweizer Franken sind pro Semester fällig – je nach gewählter Hochschule. Wegen der höheren Lebenshaltungskosten ist auch mit entsprechend höheren Aufwendungen für die Dinge des täglichen Bedarfs zu rechnen – je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat, die noch zu den Studiengebühren hinzu kommen. Auch sprachlich kann die Schweiz sich durchaus als schwierig herausstellen, gliedert sich die Eidgenossenschaft doch in vier Sprachregionen – neben Deutsch wird in Teilen Französisch, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen.

Sprachvielfalt
Immerhin die drei größeren Sprachen finden sich auch als Unterrichtssprache an Universitäten. Wer etwa im südlichen Lugano an der italienischen Grenze studieren will, muss gute Italienisch-Kenntnisse nachweisen, in Genf und Lausanne ist dagegen Französisch unerlässlich. Den Zugang zum Studium in der Schweiz erhalten deutsche Abiturienten in der Regel ohne weitere Schwierigkeiten, meist reicht das Abiturzeugnis aus.

Einige Hochschulen verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung. Eine weitere herausstechende Besonderheit: Weil Medizin in der Schweiz das einzige Studienfach mit Zugangsbeschränkung ist, können Ausländer in der Confoederatio Helvetica bis auf einige wenige Ausnahmen dieses Fach nicht studieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/neue_erkenntnisse_inklusive_146.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>146</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:36:18</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufsakademie als Chance</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Die praktische Seite stand im Mittelpunkt, als Jörn Rode sich für ein Studium an der Berufsakademie entschied. Zuvor hatte der 31-jährige bereits ein Studium an der Universität absolviert – Mathematik und Chemie. Sämtliche Leistungsnachweise lagen in seiner Mappe, aber wegen einer plötzlich auftretenden Prüfungsneurose konnte Rode nicht zum Examen antreten.

Von seinem Studium an der Berufsakademie dagegen ist er hellauf begeistert. „Der Unterschied ist gewaltig“, erklärt Rode. „An der Uni ist man ziemlich verlassen, wenn Probleme auftreten, an der Berufsakademie findet man immer den richtigen Ansprechpartner.“

Aber nicht nur die Betreuung ist stärker als an der Uni: Durch die regelmäßigen Praxissemester würde sich Problemlösungskompetenzen ergeben, die nach einem Universitätsstudium lange auf sich warten ließen. „Ich kann jedem nur empfehlen, ein BA-Studium zu absolvieren.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/berufsakademie_als_chance_145.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>145</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:32:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwei auf einen Streich</title>
		<description><![CDATA[BA-Abschluss
Zwischen Studium und klassischer Berufsausbildung im Betrieb angesiedelt, bietet das duale Studium reichlich Chancen für einen gut organisierten Berufseinstieg.]]></description>
		<text><![CDATA[In zahlreichen Bundesländern wurden in den vergangenen 25 Jahren Studiengänge aufgebaut, die sich diesem speziellen Ausbildungskonzept verschrieben haben. Voraussetzung für einen Studienplatz ist zumeist die Fachhochschulreife und ein unterschriebener Arbeitsvertrag mit einem Betrieb, schließlich verbinden die dualen Studiengänge Praxis und Theorie sehr viel stärker als die klassischen akademischen Curricula.

Das duale Studium im Detail
An der Berufsakademie Mannheim etwa, 1974 mit rund 40 Studierenden aus der Taufe gehoben, haben sich allein zum Beginn des Wintersemesters rund 1500 Erstsemester in den Bereichen Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen und Informationstechnologie eingeschrieben. Dessen ungeachtet machen die Berufsakademie im Bundesdurchschnitt nach wie vor einen verschwindend geringen Anteil der Studierenden aus. Nach einer im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichten Erhebung des Hochschulinformationssystems für das Jahr 2005 entschieden sich lediglich zwei Prozent der Studienberechtigten für eine Ausbildung an der Berufsakademie – immerhin 24 Prozent wählten die Universität, 20 Prozent eine Fachhochschule.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten des dualen Studiums liegen wie immer im Detail: In den südlichen Bundesländern entstanden auf Initiative der Wirtschaft Berufsakademien, die mittlerweile in fast allen Regionen duale Studiengänge anbieten. In Nordrhein-Westfalen und einigen anderen Bundesländern füllen die Fachhochschulen diese Lücke mit einem etwas anderen Angebot: Die meisten FHs zwischen Rhein und Weser bieten ihren Studierenden in verschiedenen Fachbereichen die Möglichkeit, neben einem Studium eine Berufsausbildung zu absolvieren.
An der FH Köln etwa können Schulabgänger mit Fachhochschulreife und Ausbildungsvertrag zum Kaufmann im Versicherungsund Finanzwesen oder zum gehobenen Baufacharbeiter ihren Diplom oder Bachelor erwerben und gleichzeitig eine entsprechende Berufsausbildung absolvieren. Das erhöht nicht nur die Berufschancen, sondern entbindet die Studierenden auch von der lästigen Frage der Finanzierung ihres Studiums – schließlich erhalten sie eine ganz normale Ausbildungsvergütung von ihrem Arbeitgeber.

Praxisnahes Studium
Dieses Angebot erfreut sich zumindest bei den Studierenden wachsender Beliebtheit. So trudelten im Bereich Bauingenieurwesen bis Ende Januar 105 Bewerbungen ein, denen 35 Plätze gegenüber stehen. Ein wenig Sorgen macht Jürgen Danielzyk lediglich der Mangel an entsprechenden Ausbildungsplätzen in den Unternehmen. „Wir hoffen, die 35 Plätze auch wirklich besetzen zu können“, erklärt der Professor. Aber in der Bauindustrie hat sich offenbar noch nicht ausreichend herumgesprochen, dass die Absolventen des dualen Studiums vielseitig eingesetzt werden können. „Viele Unternehmen bauen diese jungen Leute als Führungskräfte auf – sie brauchen Leute, die mit den Stiefeln schon mal im Kanal gestanden haben.“
Die angehenden Bauingenieure – ab Herbst Bachelor of Engineering – absolvieren ihre Berufsausbildung in den ersten vier Semestern des Studiums. Während der Vorlesungszeit sitzen sie zwei bis drei Tage in den Hörsälen, den Rest der Zeit verbringen sie auf den Baustellen von Großbetrieben wie Hochtief und bei Kleinbetrieben mit 20 Mitarbeitern. Damit sie dennoch den gesamten Stoff des ersten Semesters vollständig mitbekommen, besuchen sie die versäumten Veranstaltungen im folgenden Jahr, mit dem Ergebnis, dass sie zwar acht statt nur sechs Semester bis zum Abschluss benötigen, dafür aber Ingenieur und Baufacharbeiter sind.

An den Berufsakademien läuft das Studium zumeist etwas anders, erfolgt dort doch in der Regel keine vollwertige Berufsausbildung. Die BA Mannheim zum Beispiel bietet ihren Mechatronikern die Möglichkeit, in den Partnerfirmen zu arbeiten, dort Praxisluft zu schnuppern. Studium und Praxis wechseln sich dabei ab: Drei Monate verbringen die jungen Mitarbeiter in den Betrieben, während sie in den folgenden drei Monaten das theoretische Rüstzeug an der Berufsakademie vermittelt bekommen. 

Beste Chancen für den Arbeitsmarkt
Bereits im dritten und vierten Semester sollen die Studierenden in den Unternehmen ingenieursmäßig arbeiten, bei Problemen die Lösung finden helfen. „Im Hörsaal halten wir hier ähnliche Vorlesungen wie an der Fachhochschule, aber mit noch stärkerem Praxisbezug“, betont Ralf Lemmen, in Mannheim zuständig für die Abteilung Mechatronik. Keine Frage, dass die Bachelor-Arbeiten in enger Abstimmung mit Berufsakademie und Unternehmen entstehen - ideale Voraussetzungen also, für sich beste Chancen im Arbeitsmarkt zu schaffen.



Mit der Berufsakademie zum Doktortitel

Dualer Studiengang und wissenschaftliche Karriere

Wer sich für den Berufseinstieg mit dem dualen Studiengang an den Berufsakademien entscheidet, denkt meist nicht an eine spätere wissenschaftliche Karriere, aber das Hochschulrecht räumt diese Möglichkeit durchaus ein.
So sind mit Beschluss der Kultusministerkonferenz vom Oktober 2004 akkreditierte Bachelorausbildungsgänge der Berufsakademien denen von Hochschulen gleichgestellt. Absolventen können also an anderen Hochschulen Master-Studiengänge aufnehmen - und der Master wiederum berechtigt zur Promotion.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zwei_auf_einen_streich_144.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>144</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:30:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die leckerste Uni der Welt</title>
		<description><![CDATA[Die Universität für gastronomische Wissenschaften in Pollenzo hat sich der Kultur des Geschmacks verschrieben.]]></description>
		<text><![CDATA[Olivenöl, Schinken, Pasta und feiner Mostessig – Norditalien hat die kulinarischen Genüsse betreffend mehr zu bieten als die meisten Regionen Europas. Kein Wunder also, dass die Region Geburtsort der Slow-Food-Bewegung ist, die sich 1986 vorgenommen hat, altes Wissen für die Küche zu bewahren und traditionelle Lebensmittel vor dem sicheren Aus durch industrielle Produkte zu sichern. Im Piemont, in der kleinen Stadt Bra fanden sich ein paar Jahre nach Gründung von Slow Food wiederum Mitglieder dieses Verbandes zusammen, um den Nachwuchs für die feine Gastronomie zu sichern: Seit dem Wintersemester 2004/2005 bildet die Università degli Studi di Scienze Gastronomiche in Pollenzo, 60 Kilometer südlich von Turin, in verschiedensten gastronomischen Disziplinen aus.

Interdisziplinäres Lernen
Dabei legt die junge Universität besonders großen Wert darauf, die verschiedensten Bereiche des Essens und der Lebensmittelproduktion wieder miteinander zu verknüpfen. So spielen nicht nur wissenschaftliche Disziplinen wie Tierzucht, Ökotrophologie und Agrarwissenschaft eine wichtige Rolle. Auch die kulturellen Hintergründe sind wichtig für Studierende, die später in der gehobenen Gastronomie in der Landwirtschaft oder der Nahrungsmittelproduktion arbeiten wollen, geht es doch darum, auch für künftige Generationen noch Gerichte jenseits von Natriumglutamat und Bürger- Brätern zu erhalten.
Darum finden sich auf der humanistischkulturellen Seite des Lehrplans in Pollenzo unter anderem Geschichte, Anthropologie und Ästhetik. Ein ungeahnt breites Curriculum also, das den Absolventen Mittel an die Hand gibt, mit denen sie die Produktion von Lebensmitteln leiten und verbessern können. Und quasi nebenbei lernen die Studierenden noch alles Erdenkliche über guten Geschmack und gewagte Kombinationen: Dank der Zusammenarbeit mit drei Spitzenrestaurants in der Umgebung der Universität können die künftigen Gastronomen für vergleichsweise kleines Geld in den kulinarischen Tempeln ihren Appetit stillen.

Geschmackschulung
Selbstverständlich wird der Geschmack auch professionell intensiv geschult. Im ersten Jahr des Studiums lernen die Schulabgänger die Möglichkeiten der Geschmacksanalyse kennen, lernen, wie Geschmack zu beschreiben ist, wie Licht und die Einrichtung das Geschmacksempfinden beeinflussen und damit alle Kniffe, selbst die zu entwickelnden Lebensmittel präzise zu prüfen und künftigen Gästen ein besonders nachhaltiges Geschmackserlebnis zu bescheren.

Dass all dies nicht in den anonymen Räumen eines geschosshoch verglasten Betonbaus stattfinden kann, liegt auf der Hand – daher haben sich die Gründer der Universität, die heute von den Regionen Piemont und Emilia Romagna getragen wird, für historische Gebäude entschieden. Der Hauptsitz der Universität inmitten eines Weinbaugebietes in einem neugotischen Gebäude, das ab 1833 um einen Innenhof herum angelegt wurde. Bereist 1842 beherbergte die Anlage die erste bäuerliche Vereinigung, die damals von König Carlo Alberto ins Leben gerufen wurde.

In der für seinen Käse, die Nudelkreationen und zahlreiche hochwertige Weine berühmten Region Emilia Romagna, dem „Bauch Italiens“, hat die Universität für Gastronomie im Dogenpalast von Colorno bei Parma ihren Platz gefunden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/die_leckerste_uni_der_welt_143.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>143</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:24:34</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Popmusikdesign in Mannheim</title>
		<description><![CDATA[Alle, die Songwriter, Sänger, DJ, Rapper, Instrumentalist, Arranger und Produzent werden wollen, haben jetzt die Möglichkeit das Fach in Mannheim von der Pike auf zu lernen und zu studieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer Popstar werden will, hat verschiedene Möglichkeiten. Mit der Klampfe in der Hand kann man sich tagein tagaus in zugige Einkaufsstraßen stellen und die Kehle aus dem Hals singen – immer in der Hoffnung, dass ein Scout einer Plattenfirma vorbeikommt und voller Begeisterung über das Dargebotene einen Plattenvertrag aus der Tasche zieht. Mutigere lassen sich bei „Deutschland sucht den Superstar“ „casten“ und von Dieter Bohlen und Mitstreitern in aller Öffentlichkeit Puschelchen nennen oder – auch unterhalb der Gürtellinie – vorführen. Und nach ein paar Liedern ist selbst der Sieger schnell wieder in der medialen Bedeutungslosigkeit verschwunden. Es gibt aber auch Alternativen mit akademischem Background: In Mannheim kann Popmusikdesign studiert werden.

Eigenvermarktung als Schwerpunkt
In dem noch jungen Projektstudiengang werden seit dem Wintersemester 2003/2004 Popmusiker ausgebildet, bei denen das Ziel lautet, in gesamtkünstlerischen Gestaltungsprozessen multimediale Kunstwerke zu erschaffen. Dabei bedienen sich die Studenten in der Kurpfalzmetropole, die bislang in der Musikszene mit Sängern wie Xavier Naidoo und Laith Al-Deen von sich Reden machte, elektronisch-technischer Produktionsmethoden und verbreiten die Ergebnisse als Selbstvermarker. Schwerpunkt des außergewöhnlichen Studiengangs sind die Entstehung, Gestaltung und Vermarktung von Popmusik. Es ist ein Talentschuppen ebenso für Popmusiker wie auch künftige Musikmanager ins Leben gerufen worden. Der Studiengang richtet sich in erster Linie an talentierte Songwriter, Sänger, DJ s, Rapper, Instrumentalisten, Arranger und zukünftige Produzenten in allen Bereichen der populären Musik. 

Das Grundstudium dauert zwei Semester. In Kursen werden alle popmusikrelevante Themen aufgearbeitet. Dazu gibt es Schwerpunktbereiche mit Instrumentalund Gesangsunterricht sowie Projektarbeiten. Rund 40 Prozent der Inhalte setzen sich mit dem Musikbusiness auseinander. Im Hauptstudium, das vier Semester dauert, stehen Praktika im Mittelpunkt, bei denen praxisorientierte Fähigkeiten vermittelt werden. Studienvoraussetzung sind mehrjährige musikalische Erfahrungen. Wer singen kann muss zwar vor Studienbeginn kein Instrument beherrschen, jedoch während der Ausbildung in einem Pflichtnebenfach eins erlernen.

Das Zulassungsverfahren
Zugelassen wird für Popmusikdesign nur, wer zunächst bei der Vorauswahl der Bewerbungsunterlagen und – im zweiten Schritt – bei der Aufnahmeprüfung mit Erfolg durchkommt, einen NC gibt es keinen. Dabei gilt es neben einer schriftlichen Prüfung mit den Inhalten Musiktheorie, Gehörbildung, allgemeine Musiklehre und Popmusikgeschichte auch eine Stellungnahme zu einem allgemeinen Thema aus dem Musikbusiness abzugeben. Die praktische Zulassungsprüfung besteht aus einem öffentlichen Live- Vorspiel mit maximal drei Titeln, die nach einer Viertelstunde auch vorbei sein müssen. Abgeschlossen wird die Zulassungstriologie mit einem Einzelgespräch. In der mündlichen Prüfung sind Antworten auf musikrelevante Fragen zu geben. An dem Auswahlprocedere darf jeder Interessent maximal zwei Mal teilnehmen.
Voraussetzung für das Studium ist im Regelfall die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, das Fachabi reicht nicht aus. Ausnahmen werden nur gemacht, wenn ein besonderes Talent vorliegt.

Viele Bewerber auf wenig Studienplätze
Im Gegensatz zu vielen Teilnehmern von Casting-Shows ist ein musikalisches Grundgerüst beim Studiengang Popmusikdesign unabdingbare Voraussetzung. Der Start ins Studium erfolgt ausschließlich zu den Wintersemestern. Für Popmusikdesign und Musikbusiness gibt es zusammen lediglich circa 55 Studienplätze – bei rund 600 Bewerbern. Der Abschluss ist vergleichbar mit berufsbefähigenden Abschlüssen an staatlichen Kunsthochschulen. Die Studiengebühren an der Popakademie betragen 500 Euro pro Semester und das Studium berechtigt zur Förderung durch BaföG. Es gibt auch Stipendien. Diese werden von Univsersal Music vergeben und beinhalten eine weitere Ausbildung in der vorlesungsfreien Zeit innerhalb des Unternehmens.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/popmusikdesign_in_mannheim_142.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 16:19:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wenn Champagner im Glas perlt, waren zuvor echte Profis am Werk</title>
		<description><![CDATA[Prickelnder Lehrstuhl: Getränketechnologen sind weltweit gefragte Spezialisten. In den jungen Weinbaugebieten Australiens oder Amerikas und auch in den europäischen Weinregionen Italien und Spanien sind Fachleute aus Deutschland gefragt.]]></description>
		<text><![CDATA[„Brüder! Kommt geschwind. Ich trinke Sterne!“ soll Dom Pérignon, der Kellermeister der Abtei von Hautvillers, begeistert ausgerufen haben, als er an seinem ersten Champagner nippte.
Es waren die Römer, die in der Champagne erste Weinreben anbauten. Der Wein, den sie daraus herstellten, war still. Aufgrund seiner Nähe zu Paris und der Aktivitäten der Klöster von Reims blieb der Weinbau erhalten, ohne wirklich große Popularität zu erreichen. Im 17. Jahrhundert hatte man begonnen, den Wein bereits im Anbaugebiet in Flaschen zu füllen, um seine Frische zu erhalten, da er den Transport im Fass nicht gut überstand. Aufgrund des frühen Abfüllens gärte der Wein unbeabsichtigt in den Flaschen weiter. Hätten die Engländer diesen sprudelnden Wein nicht sehr gemocht, wäre die Flaschenabfüllung vermutlich wieder abgeschafft worden. Die Winzer jedenfalls waren von den herausspringenden Korken nicht begeistert und nannten den Wein sogar Wein des Teufels.

Die Reims Management School (RMS)
Champagner und andere alkoholische Getränke sind zu gesellschaftlichen Anlässen nicht mehr wegzudenken und beleben je nach Maß Geister und Gemüt. Längst ist der prickelnde Schaumwein Kultgetränk, mit dem besondere Ereignisse geadelt werden. Für die Bereitung und Assemblage (Zusammenstellung) eines Champagners gelten besondere Gesetze.

Künftig bietet die Reims Management School (RMS) einen Lehrstuhl für Champagner, der von berühmten Weingütern wie Moët &amp; Chandon, Veuve Cliquot, Krug, Pommery und Laurent Perrier sowie der Stadt Reims finanziell unterstützt wird. Der Inhaber des Lehrstuhls soll ab September vor allem Business-Strategien und Marketing-Konzepte entwickeln sowie das Verbraucherverhalten beleuchten, um die Weingüter der Region in die Lage zu versetzen, der Konkurrenz in der Schaumweinindustrie standzuhalten. In der Zukunft soll dem Lehrstuhl auch ein Forschungslabor angeschlossen werden. Die Reims Management School besteht aus vier Business-Schulen, die derzeit zwei MBA-Programme und mehrere spezialisierte Angebote offerieren.

Deutscher Wein im Aufwind
Vor dem französischen Nachbarn braucht sich der deutsche Wein aber schon lange nicht mehr zu verstecken, versichert das Deutsche Weininstitut (DWI). National haben Genießer immer öfter zur heimischen Ware gegriffen und damit den Absatz um 7,8 Prozent gesteigert. Und auch auf internationalem Parkett sorgen deutsche Weine bei Wettbewerben immer öfter für großes Aufsehen. Da scheint es nachvollziehbar, dass die in Deutschland ausgebildeten Weinbauern oder Getränketechnologen auf dem internationalen Parkett gefragt sind.

Das malerische Weinbaustädtchen im Rheingau beherbergt diesen zur Fachhochschule Wiesbaden zählenden Diplom-Studiengang, der noch einen geringen Bekanntheitsgrad hat. Umso gefragter sind die Absolventen. Erst spät müssen sich die Studenten für eine Fachrichtung entscheiden, berichtet Hofmann – bis dahin werden alle Bereiche der Getränkeindustrie – von der Weinwirtschaft bis zum Brauereiwesen – beleuchtet. Denn längst sind die Vorgaben in der Produktion nicht mehr auf den Faktor Geschmack beschränkt. Getränke sind Teil der Lebensmittelproduktion und unterliegen im gesamten Produktionszyklus höchsten Qualitätsanforderungen.

Bachelor- und Masterstudiengänge
Die Studiengänge Weinbau &amp; Getränketechnologie, Gartenbau und Landespfl ege haben in Geisenheim eine lange Tradition. Die Ursprünge reichen bis in das Gründungsjahr der damals Königlich Preußischen Lehranstalt für Obst- und Weinbau, 1872, zurück. Seit 1971 sind Lehre und Forschung getrennt und es kam zur Überleitung der damaligen Ingenieursschule in Geisenheim zur neugegründeten Fachhochschule Wiesbaden.
Seit 2003 werden die bisherigen Diplom- Studiengänge sukzessive auf die neuen Bachelor-Studiengänge umgestellt. Neue Masterstudiengänge ergänzen das konsekutive Studienangebot in sinnvoller Weise. Es handelt sich um einen sechssemestrigen Bachelorstudiengang, der Ökonomie mit Weinbau und Oenolgie verknüpft und neben der heimischen Weinwirtschaft die wichtigsten ausländischen Produktions- und Absatzmärkte einschließt. 

Internationale Chancen für Absolventen
Das Studium vermittelt profunde Kenntnisse in naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen, allgemeine Fachkenntnisse auf den Gebieten von Weinbau, Oenologie und in den Wirtschaftswissenschaften und Spezialkenntnisse in den Bereichen der Internationalen Weinwirtschaft. Die Profi lmodule dienen der persönlichen Schwerpunktbildung. Aus den Profi lmodulen ist eine Auswahl zu treffen. Hierzu gehören Projektmodule wie „Italien“, „Südeuropa“, „Neue-Welt-Weinländer“ oder „Asien“. Vorgabe im Verlauf des Studiums ist ein Berufspraxissemester. Mit dem Abschluss in der Tasche öffnen sich für die Studenten viele Pforten: Insbesondere in den jungen Weinbaugebieten Australiens, Südafrikas und Amerikas aber auch in den europäischen Weinregionen Italien und Spanien sind die Fachleute aus Deutschland gefragt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wenn_champagner_im_glas_perlt_waren_zuvor_echte_profis_am_werk_141.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>141</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:14:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienortwechsel per ZVS</title>
		<description><![CDATA[Ein Studienortwechsel kann dem eigenen Studium neue Impulse geben. Zuständig für einen Wechsel sind die Hochschulen selbst. Auch die ZVS ist ein wichtiger Ansprechpartner.]]></description>
		<text><![CDATA[Von Münster nach München, von Koblenz nach Kiel, von Düsseldorf nach Dresden – von einer Hochschule an eine andere zu wechseln, neue Campusluft zu schnuppern, das kann dem Studium neue Impulse geben. Viele Fachleute empfehlen sogar einen Studienortwechsel im Laufe des Studiums, doch gerade in zulassungsbeschränkten Fächern und knapper Studienplatzkapazitäten und nicht überall einheitlicher Studienanforderungen und Studienverläufen ist die Veränderung nicht immer leicht zu realisieren. Zuständig für alle Formalitäten rund um den Studienortwechsel sind die Hochschulen selbst.

Die ZVS biete Hilfestellungen
Aber in Ausnahmefällen ist die ZVS, in deren Bereich die Zulassung für das erste Semester fällt, doch Ansprechpartner für potentielle Studienortwechsler auch in höheren Fachsemestern. Denn an vielen Universitäten bestehen in höheren Semestern Zulassungsbeschränkungen. Hier ist die ZVS bemüht, Hilfestellung anzubieten. Einen Antrag auf einen Studienortwechsel bei der ZVS sollte stellen, wer nachweisen kann, dass ihm die Fortsetzung des Studiums am bisherigen Ort aus besonderen Gründen nicht zugemutet werden kann. Es muss eine besondere Ausnahmesituation vorliegen, deren Gründe so schwer wiegen, dass sie in den Bereich der Härtefallzulassung fallen. Die ZVS berücksichtigt allerdings nur Situationen, die sich neu ergeben haben. Der Antrag auf Wechsel des Studienortes muss bis zum Ende der offiziellen Bewerbungsfristen gestellt werden.

Nur die Hochschule kann in ein höheres Semester einschreiben
Wenn die Gründe für einen Studienortwechsel anerkannt werden, geht der Antrag erneut in das offizielle Vergabeverfahren. Die ZVS kann den Studienortwechseln dann zwar nur einen Erstsemesterstudienplatz anbieten, aber universitätsintern ist dann auf Antrag die Möglichkeit gegeben, in ein höheres Fachsemester eingestuft zu werden. Generell kann die Einschreibung in ein höheres Semester nur von der Hochschule vorgenommen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienortwechsel_per_zvs_140.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>140</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:07:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienortwechsel durch Studienplatztausch</title>
		<description><![CDATA[Die Wunsch-Uni oder Wunsch-FH ist vielleicht näher als man denkt. Nur sollte man sich vor einem Studienortwechsel sorgfältig und frühzeitig informieren. STUDIInfo gibt praktische Tipps zum Wechsel.]]></description>
		<text><![CDATA[Alle, die das Schicksal oder die Zulassungsstelle an einen Studienort verbannt haben, der ihnen gar nicht zusagt, müssen nicht verzweifeln: Die Wunsch-Uni oder Wunsch-FH ist vielleicht schon näher, als mancher denkt, denn Studienplätze lassen sich tauschen.

Kriterien für einen Wechsel
Für einen Wechsel müssen allerdings die Kriterien stimmen: Dasselbe Fach, dieselbe Fachsemesterzahl und vergleichbare Leistungsnachweise (Scheine) müssen vorliegen, um den Tausch für beide Seiten zu einem Erfolgsprojekt zu machen. Sind die Grundvoraussetzungen gegeben, steht dem Studienortwechsel per Tauschprogramm dann nichts mehr im Weg.

Aber auch hier gilt: Umfassende Information und die nötige Zeit, um den Tausch vorzubereiten, müssen sein. Im „Hauruck- Verfahren“ funktioniert ein Studienplatztausch nach allen (auch leidvollen) Erfahrungen nicht. Ein Anruf beim Studentensekretariat oder beim Prüfungsamt der Wunsch-Uni kann klären, ob ein Tausch überhaupt grundsätzlich nötig ist, oder ob eine direkte Bewerbung an der Hochschule Erfolg haben kann.
Wenn dann doch der Studienplatztausch nötig ist, stehen die Chancen für diejenigen am besten, die schon frühzeitig, einige Monate vor dem geplanten Hochschulwechsel, mit der Suche nach einem Tauschpartner beginnen. Wer seine Wahl-Uni gefunden hat, kann den klassischen Weg wählen und am berühmten „Schwarzen Brett“ nach möglichen Tauschpartnern Ausschau halten und sich gleich vor Ort ein Bild von den Studienbedingungen und dem Studentenleben der neuen Uni machen, einen Blick in die Wohnungsanzeigen der Tageszeitungen zu werfen oder auch den Weg zum Fachbereich zu suchen.

Auch im Internet recherieren
Darüber hinaus bieten verschiedene Studienplatztauschbörsen im Internet die Möglichkeit, einen passenden Tauschpartner zu finden. Z.B. bei:

www.studienplatz-tauschboerse.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienortwechsel_durch_studienplatztausch_139.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>139</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:05:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium vor dem Abitur</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Hochbegabte Schülerinnen und Schüler zu fördern steht seit einiger Zeit weit oben auf der Agenda der deutschen Kultus- und Bildungsminister. Unterstützt wird die politische Ebene zunehmend von Universitäten, die sich die Förderung besonders leistungsfähiger Schüler auf die Fahnen geschrieben haben.

Bereits vor dem Abitur können Schüler, die sich in der Oberstufe nicht ausgelastet fühlen, so ihre ersten Seminare an der Hochschule besuchen und dort den Grundstock für frühe akademische Weihen legen. An der Technischen Universität Dresden, die das Juniorstudium inzwischen für neun Fachbereiche anbietet, müssen die Youngster eine Empfehlung des zuständigen Fachlehrers und eine Aufnahmebestätigung der betreffenden Fakultät nachweisen.

Mit diesem Rüstzeug haben die jungen Studierenden im späteren Berufsleben ausgezeichnete Einstiegschancen, bringen sie doch trotz ihrer jungen Jahre schon viel Wissen und Erfahrung mit. Eine Liste mit Universitäten, die das Juniorstudium anbieten, stellt die Redaktion gerne zur Verfügung – einfach eine Mail mit der Anfrage an info@wordsandmore.de senden.



Schüleruniversität auch in Dresden
Neben vielen anderen Universitäten bietet auch die Technische Universität Dresden besonders leistungsfähigen Schülern aus der Umgebung die Möglichkeit, bereits vor dem Abitur ein Studium aufzunehmen – ein Umstand, der in der letzten Ausgabe der StudiInfo nicht berücksichtigt wurde.

Alle Informationen über das Angebot der TU Dresden finden sich unter
www.tu-dresden.de/zsb/schueleruniversitaet]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studium_vor_dem_abitur_138.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>138</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:01:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Forschung vor der Lehre</title>
		<description><![CDATA[Exzellenzprogramm
Die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern zeichnet vor allem Forschungsleistung aus. Jedoch sollte auch ein Bewusstseinswandel zugunsten der Lehre und didaktischen Fähigkeiten stattfinden.

Jürgen Zöllner, studierter Mediziner und ehemaliger Präsident der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, will sich als Vorsitzender der Kultusministerkonferenz für die Förderung der universitären Lehre einsetzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Das Exzellenzprogramm der Kultusund Bildungsminister der Republik hat Ende vergangenen Jahres für viel Aufsehen und bei allen leer ausgegangenen Hochschulen in Deutschland für auffällige Nervosität gesorgt – betroffen zeigten sich auch allenthalben Studierende, obwohl die Initiative vor allem die Lehre auszeichnen, „Leuchttürme der Wissenschaft“ schaffen soll.

Bewusstseinswandel zugunsten der Lehre
Dass hervorragende, weltweit Aufsehen erregende Forschungsleistungen nur bedingt mit der Qualität der Lehre zu tun haben, liegt jedoch auf der Hand: Verfügen die Fachbereiche über die neuesten Forschungsergebnisse, können diese Erkenntnisse auch Teil der Lehrinhalte werden. Aber spätestens nach dem zweiten Semester ist wohl jedem Studierenden klar, dass die wissenschaftliche Kompetenz fachlicher Koryphäen durchaus nicht mit didaktischen Fähigkeiten einher gehen muss.

Für das laufende Jahr hat im Januar Jürgen Zöllner, Bildungssenator von Berlin und frisch gebackener Vorsitzender der Kultursministerkonferenz nun eine Initiative angekündigt, mit der die Lehre in den Vordergrund gestellt werden soll.

„Wo stets von Lehrverpflichtung, aber von Forschungsfreiheit gesprochen wird, ist ein Bewusstseinswandel gerade auch zugunsten der Lehre notwendig“, erklärte Zöllner beim Amtsantritt im Januar. Darum bereitet das Berliner Büro des SPD-Politikers derzeit ein Programm vor, das sich aber deutlich von der jüngsten Exzellenzinitiative des Bundes unterscheiden wird.

Mehr Bildung
So soll das die Exzellenzinitiative in der Lehre die Länder stärker in die Verantwortung nehmen, seien doch die Ministerpräsidenten durch die Föderalismusreform aufgerufen, sich stärker bei der Bildung zu engagieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/forschung_vor_der_lehre_137.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>137</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:58:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Exzellenz für die Forschung</title>
		<description><![CDATA[Nach der Exzellenzinitiative der Bundesregierung im letzten Jahr, beginnt Mitte April wieder der Wettlauf um zusätzliche Förderung]]></description>
		<text><![CDATA[Graduiertenschulen, Exzellenzcluster an Universitäten und Zukunftskonzepte zum Ausbau universitärer Spitzenforschung: In diesen drei Bereichen fördert die Bundesregierung mit ihrer Exzellenzinitiative die deutsche Forschungslandschaft, um Hochschulen im Lande weltweit an eine Spitzenposition zu bringen oder sie dort zu halten.
Deshalb richtet sich in allen drei Bereichen das Augenmerk auf die forschungsbezogenen Bereiche. Die Graduiertenschulen etwa richten sich mit ihren Promotionsprogrammen an den akademischen Nachwuchs. Im ersten Durchgang wurden am 13. Oktober vergangenen Jahres 18 Graduiertenschulen ausgewählt, die für ihr besonders viel versprechendes Programm zusätzliche Unterstützung aus der öffentlichen Hand erhalten.
Die Exzellenzcluster bündeln innerhalb bestimmter Fachgebiete universitäre Forschung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und der Wirtschaft. Die häufig als „Elite-Universitäten“ bezeichneten Hochschulen der dritten Gruppe, die Technische Hochschule Universität Karlsruhe, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Technische Universität wurden ausgezeichnet für schlüssige Strategien, mit denen sie sich zu weltweit anerkannten „Leuchttürmen der Wissenschaft“ entwickeln wollen.
Nach dem ersten Abschnitt, der im Oktober vergangenen Jahres beendet wurde, geht der Wettlauf um die zusätzliche Förderung weiter. Mitte April gehen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat die Bewerbungen für die zweite Runde ein, zum Oktober beginnt dann die Förderung der neu bestimmten Einrichtungen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/exzellenz_fuer_die_forschung_136.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>136</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:54:42</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gutes Zeugnis und soziales Engagement</title>
		<description><![CDATA[Wie wichtig ist der Abidurchschnitt?]]></description>
		<text><![CDATA[Der Durchschnitt der Abiturnote, so erklärt Wolfgang Herrmann von der Technischen Universität München, sei zwar wichtig, aber nicht endgültig Ausschlag gebend. „Wer bei uns studieren möchte, der sollte auch Engagement zeigen.“

Interesse für das Fach zeigen
Und das nicht nur im angestrebten Fach, sondern auch darüber hinaus in verschiedenen Bereichen, etwa durch Mitarbeit in sozialen Projekten. In den Auswahlgesprächen, die die TU München seit einigen Jahren bereits durchführt, müssen die Studierenden in spe zudem zeigen, dass sie sich ernsthaft für das angestrebte Fach interessieren und ein grundsätzliches Verständnis für die Inhalte mitbringen.

TU München: eine exzellente Uni
Unter diesen Voraussetzungen kann ein Studium an der TU München, die sich seit Herbst vergangenen Jahres mit dem Exzellenzprädikat von Bund und Ländern schmücken darf, duchaus in greifbare Nähe rücken.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/gutes_zeugnis_und_soziales_engagement_135.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>135</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:51:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Wir müssen zusammen passen“</title>
		<description><![CDATA[Wege zur Traumuni
Gute Schulnoten seien zwar wichtig, räumt Wolfgang Herrmann, Rektor der technischen Universität München, ein, aber die allein reichten nicht, um an der Technischen Universität München einen Studienplatz zu ergattern.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits vor fünf Jahren begann die Hochschule unter Leitung ihres Präsidenten Herrmann damit, ihre Studenten nach ausgeklügelten Auswahlverfahren selbst zu rekrutieren – abseits von ZVS und Quotenregelung. Eine Experimentierklausel im bayerischen Hochschulgesetz machte es möglich.

Im Laufe dieser fünf Jahre, so erklärt Herrmann, habe die Universität eine Menge Erfahrung sammeln können, so dass sie heute mit ihrem Verfahren recht gut da stehe.

Zweistufiges Auswahlverfahren
Die rund fünfzig Studiengänge, die heute an der TU Eignungstests durchführen, wählen die Studienaspiranten in einem zweistufigen Verfahren aus. So senden Abiturienten, die sich um einen Studienplatz im Fachbereich Chemie bemühen, im ersten Schritt ein Motivationsschreiben. Aus diesem Brief soll hervorgehen, ob der Abiturient verstanden hat, was das angestrebte Fach beinhaltet, ob er, so heißt es im Formular „bei seinem Studium Engagement und Zielstrebigkeit erwarten lässt.“

Vorstellungsgespräch als Chance
Alle Studierenden, die in diesem ersten Schritt keinen Studienplatz bei den Münchner Chemikern erhalten, werden zu einem „Eignungsfeststellungsverfahrens- Gespräch“ eingeladen. In diesem Gespräch haben die Bewerber ein zweites Mal die Möglichkeit, ihre Eignung zum Chemie-Studium nachzuweisen – allerdings ohne dass eine chemische Prüfung abgelegt werden müsste. Durchhaltevermögen, Problemlösungskompetenz, Grundverständnis abstrakter Fragestellungen und sprachliche Ausdrucksfähigkeit stehen im Mittelpunkt. Und bei der richtigen Mischung können durchaus Studienanfänger mit etwas schlechteren Abiturnoten eher zum Zuge kommen als Mitbewerber mit einem besseren Durchschnitt.
Für Florian Schweinberger von der Fachschaft Chemie an der TU München ein sehr sinnvolles Verfahren, hätten doch Schulabgänger so die Möglichkeit, jenseits von Abiturnoten ihre Fähigkeit zum Studium nachzuweisen. Vertretbar ist das Verfahren aus seiner Sicht aber nur, weil die Studierendenvertretung im Fachbereich bei allen Auswahlgesprächen anwesend sein muss. „Das ist keine reine Professorenveranstaltung. Wenn kein Vertreter der Studierendenschaft Zeit hat, kann kein Auswahlgespräch stattfinden.“

Der erhebliche Arbeitsaufwand ist Schweinbergers Ansicht schon allein durch die auffällig niedrige Abbrecherquote gerechtfertigt, die seit Einführung des Auswahlverfahrens beständig sinkt.

In diesen sinkenden Zahlen sieht auch Universitätspräsident Herrmann den wesentlichen Vorteil der hausinternen Regelung, zumal hier ja nicht nur die Universität ihre Studierenden auswählt, sondern die Studierenden auch ihre Hochschule. „Wenn man gut zusammenpasst“, erklärt der habilitierte Chemiker, „ist der Studienerfolg auch gut.“ Nur so seien die geringen Abbrecherquoten zu erklären. 

Zukunftsaussichten
Um das Profil der Universität in diesem Bereich noch weiter zu schärfen, strebt Herrmann ein fächerübergreifendes System für die Auswahl der Studierenden an. Bislang regeln die Fachbereiche das selbst.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wir_muessen_zusammen_passen_134.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>134</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:50:11</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Verschiedene Wege zum Studienplatz</title>
		<description><![CDATA[Für Rainer Westermann, Rektor der Greifswalder Universität, bleibt ein gutes Abi immer noch wichtig. Hier sind seine Gründe:]]></description>
		<text><![CDATA[Der Wert von Auswahlgesprächen sei hauptsächlich psychologischer Natur, ist sich Rainer Westermann, Rektor der Greifswalder Ernst- Moritz-Arndt-Universität, sicher. An der Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern praktiziert derzeit auch nur die Medizinische Fakultät dieses Verfahren – „Und die Kollegen sind wirklich davon überzeugt“, so Westermann.

Dass Hochschulen nach solchen Auswahlgesprächen geringere Abbrecherquoten aufweisen, führt der Rektor auf eine engere Verbundenheit zwischen Studierenden und Dozenten zurück, aus der sich fast zwangsläufig eine bessere Betreuung ergibt. „Aber in so einem Gespräch finde ich nicht die Leute heraus, die für ein Studium besser geeignet wären.“

Ein guter Abischnitt bleibt wichtig
Aus diesem Grund und weil die kleine Universität zwischen Rügen und Usedom den hohen Personalbedarf solcher Auswahlgespräche kaum decken kann, werden dort auch in Zukunft die Abiturnoten die Hauptrolle bei der Auswahl der Studierenden spielen – ein gutes Abi bleibt also unerlässlich.



Kontaktadressen

Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Greifswald
Domstraße 11
17487 Greifswald

Telefon: +49 (0) 3834 86 -11 50
Telefax: +49 (0) 3834 86 -11 51

pressestelle@uni-greifswald.de
www.uni-greifswald.de


Adresse der Universität Duisburg-Essen
Campus Duisburg:
Forsthausweg 2
47057 Duisburg
Telefon: + 49 (0) 203 379 - 0

Campus Essen:
Universitätsstraße 2
45141 Essen
Telefon: + 49 (0) 201 183 - 1

www.uni-duisburg-essen.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/verschiedene_wege_zum_studienplatz_133.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>133</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:43:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Universitäten schärfen ihr Profil</title>
		<description><![CDATA[Zu neuen Ufern
Durch Studiengebühren und neue Hochschulgesetze müssen sich die Universitäten mehr nach außen öffnen. STUDIInfo berichtet über die Maßnahmen der Universitäten Greifswald und Duisburg-Essen.]]></description>
		<text><![CDATA[Studiengebühren, zahlreiche neue Hochschulgesetze in den meisten Bundesländern und Anforderungen der privaten Wirtschaft stellen die Universitäten und Fachhochschulen hierzulande vor neue Herausforderungen: Die einstigen Hochschulen, in denen Professoren als Wissenschaftler und Lehrende hauptsächlich ihren eigenen Vorstellungen entsprachen, gehören der Vergangenheit an, wenn die Universitäten in Konkurrenz zueinander stehen, um Studierende und Geldmittel wetteifern und auch bei Lehrenden ein Wettlauf um die besten Köpfe stattfindet.

Neue Konzepte für Hochschulen
Um sich an diesem Markt positionieren zu können, haben die Hochschulen die Notwendigkeit erkannt, ihr Profil zu schärfen und begegnen der Anforderung mit zahlreichen unterschiedlichen Konzepten.
So sieht sich die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald etwa genötigt, ihren Fächerkanon zu verkleinern, um sich auf vier zentrale Bereiche zu konzentrieren. „Mir wäre es lieber gewesen“, erklärt Hochschulrektor Rainer Westermann, „wenn wir alle Fakultäten beibehalten und den zentralen vier Bereichen mehr Mittel hätten zuteilen können.“ Da aber die öffentlichen Zuschüsse deutlich sinken, sind in Greifswald in den vergangenen Jahren einige Fachbereiche geschlossen worden. Ihre Schärfe gewinnt die Universität nun durch ihre hohe Kompetenz in den Lebenswissenschaften wie Medizin, Biologie und Biochemie, im Bereich Physik, in den Literatur- und Kulturwissenschaften für den Ostseeraum sowie im Bereich Wirtschaftswissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Jura – vier deutlich differenzierte Felder also, mit denen sich die relativ kleine Hochschule mit rund 11 000 Studierenden profilieren will.

Auch „weiche“ Faktoren zählen
Neben diesen „harten“ inhaltlichen Kriterien legt die Uni an der Waterkant aber auch großen Wert auf die weichen Faktoren, vor allem auf die überschaubaren Dimensionen von Hochschule und Stadt. So hätten Studierende und Dozenten in Greifswald mit seinen 60 000 Einwohnern und in Studiengängen mit wenigen hundert Kommilitonen erheblich bessere Chancen, sich kennen zu lernen, die Studierenden entsprechend höhere Chancen, in die Forschungsprojekte ihrer Professoren einzusteigen, wenn sie Interesse mitbringen.

Dass man sich in Greifswald, in den Kneipen und Hörsälen der Stadt zwangsläufig immer wieder über den Weg läuft, führt nach Westermanns Ansicht zu einer höheren Konzentration und zu einer engeren Bindung zwischen Dozent und Studierenden. Darauf führt der Rektor letztlich auch das auffallend gute Ranking der Greifswalder Uni bei ihren Studierenden zurück. Die Universität Duisburg-Essen, 2003 aus den beiden 1972 gegründeten Universitäten der Nachbarstädte im Ruhrgebiet fusioniert, schärft ihr Profil dagegen hauptsächlich im regionalen Umfeld, kommen doch die meisten Studierenden der relativ jungen Hochschule aus der unmittelbaren Umgebung und wohnen während des Studiums noch bei den Eltern. Mit Veranstaltungen an Schulen machen die Fachbereiche der Uni auf sich aufmerksam, die nicht voll ausgelastet sind, wogegen die besonders angesehenen und gut besuchten Fakultäten sich mit Außenwerbung eher zurückhalten. Mit diesem kontrazyklischen Ansatz wird zwar das Profil der Hochschule nicht unbedingt schärfer, aber die Fachbereiche können zumindest auf gleichmäßige Auslastung hoffen. In Zeiten knapper Kassen ein durchaus wichtiges Ziel, drohen doch sonst Mittelkürzungen von Seiten des Landes.

Konzentrierte Öffentlichkeitsarbeit
Beide Universitäten nutzen alle möglichen Wege, um ihr jeweiliges Profil zu kommunizieren, sich bei Schulabgängern ins rechte Licht zu setzen – in der Regel mit den üblichen Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit: Gut gestalteten, übersichtlichen Internetseiten, Infobroschüren und Veranstaltungen wie den Hochschulinformationstagen, an denen sich künftige Studierende über das Angebot der Universität informieren können. An der Uni Duisburg-Essen präsentieren sich daneben einzelne Fachbereiche mit ihren Fächern an Schulen Oberstufen im Ruhrgebiet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/universitaeten_schaerfen_ihr_profil_132.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>132</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:40:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Mehr als Tulpen und Käse</title>
		<description><![CDATA[„Ich würde es jederzeit wieder tun“, so das Resümee der Studentin Eva Beckmann, die sieben Monate in Leiden verbrachte.]]></description>
		<text><![CDATA[Tulpen, Käse, Holzschuhe - beim Gedanken an die Niederlande taucht gleich eine ganze Fülle von Stichworten vor dem geistigen Auge auf. Höchste Zeit also, den Vorurteilen einmal persönlich auf den Grund zu gehen und die Heimat der nördlichen Nachbarn hautnah kennen zu lernen. Beste Einblicke in das Leben der Niederländer verschafft ein mehrmonatiger Aufenthalt im „Land der Tulpen“, etwa im Rahmen eines Austauschsemesters.
So hat es auch Eva Beckmann gemacht, und: „Ich würde es jederzeit wieder tun“. Als die Münsteraner Studentin auf ihren Aufenthalt im niederländischen Leiden zurückblickt, fällt ihr augenblicklich eine Fülle von Ereignissen ein, die ihr Austauschsemester bei den nördlichen Nachbarn besonders gemacht hat. So besonders, dass sich die 25-Jährige mittlerweile gut vorstellen könnte, dauerhaft in den Niederlanden zu leben und zu arbeiten.
Die Entscheidung ihr Studienfach „Niederlande Studien“ von der Universität Münster für ein Semester an die Universität Leiden zu verlegen, erfolgte für Eva Beckmann ganz bewusst: „Ich wollte den bisherigen Gegenstand meines Studiums direkt vor Ort erfahren.“ Auch wenn die örtliche Studienordnung einen Auslandsaufenthalt nicht zwingend vorschreibt, entscheiden sich zahlreiche Münsteraner Studenten, ein Semester in den Niederlanden zu verbringen. Ziel des Aufenthaltes ist es nämlich nicht nur die Sprache, sondern auch Kultur, Geschichte und Lebensart des Nachbarlandes kennen zu lernen. Und wo wäre dies besser möglich als direkt vor Ort?

Es geht los: Die Koffer werden gepackt
Im August des vergangenen Jahres war es dann soweit: Die Koffer wurden gepackt, die Wohnung in Münster zwischen vermietet und ein Apartment im malerischen Zentrum von Leiden bezogen: eine Wohngemeinschaft mit niederländischen Kommilitonen. „Das hat mir den Anfang dort sehr erleichtert“, gesteht Eva Beckmann, die neben dem Fach der Niederlandestudien Englische Philologie und Kultur, Kommunikation und Management an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster studiert. Zudem stellt die Universität ihren ausländischen Gaststudenten Tutoren zur Seite, die in der ersten Eingewöhnungsphase mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Auch wenn es keinen Kulturschock gab, war ich dennoch verwundert, wie viel in den Niederlanden im Vergleich zu Deutschland anders ist“, gibt die 25-Jährige zu. Besonders positiv ist ihr dabei die offene Art der Holländer in Erinnerung geblieben. „Die Menschen waren sehr freundlich und interessiert, selbst an der Universität war der Umgang zwischen Professoren und Studenten herzlicher“, beschreibt die gebürtige Essenerin. Standes- oder altersbedingte Hierarchien seien deutlich weniger ausgeprägt.
Gleichzeitig aber sei die viel gerühmte Toleranz der Niederländer oftmals nur oberflächlich. „Im Inneren der Gesellschaft brodeln die gleichen Probleme wie bei uns“, hat Eva Beckmann festgestellt. Aber auch dafür sei der siebenmonatige Aufenthalt in den Niederlanden gut gewesen: für einen Blick hinter die Fassade. „So habe ich auch die Möglichkeit bekommen, mit Vorurteilen aufzuräumen und mir ein eigenes Bild des Landes zu machen“, betont die 25-Jährige im Rückblick. Geholfen hat ihr dabei unter anderem ein von der Universität organisierter Abend in einer „typischen“ niederländischen Familie. „Denen durfte ich förmlich ein Loch in den Bauch fragen, dazu gab es traditionelles Essen und alles, was man als Ausländer eben als typisch empfindet.

Abschied nach einer schönen Zeit
Verständlich also, dass Eva Beckmann der Abschied von Leiden im Februar diesen Jahres nicht leicht viel. „Ich habe dort ja nicht nur eine Menge für mein Studium gelernt, sondern auch Freunde gefunden und einmalige Erfahrungen gemacht“, blickt sie ein bisschen wehmütig auf ihr Austauschsemester im Nachbarland zurück. Ihr Fazit fällt daher eindeutig aus: „Ich würde jedem empfehlen, es auch zu versuchen“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/mehr_als_tulpen_und_kaese_131.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>131</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:28:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue internationale Studiengänge an der Uni Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Interessante neue Studiengänge wie z.B. European Public Health bieten neue Chancen.]]></description>
		<text><![CDATA[Maastricht - Angehende Studenten, die auf der Suche nach einer internationalen Ausbildung sind, werden u.a. in Maastricht fündig. An der Universität Maastricht (UM) gibt es seit September ein neues Bachelor European Public Health Studium und eine englischsprachige Variante des Bachelor European Law School. Am 18 November ist Tag der offenen Tür.

„Problem Based Learning“
Die Universität Maastricht verbucht als internationalste Universität der Niederlande schon seit Jahren große Erfolge mit Problem Based Learning (PBL). International ausgerichtete Studiengänge, wie European Studies, International Business und das University College Maastricht, sind bei Studenten sowie Arbeitsgebern äußerst beliebt. „Um diese internationale Richtung zu sichern, gibt es seit diesem Studienjahr zwei englischsprachige und an Europa orientierte Bachelor Studiengänge“, so ein Sprecher der UM,“‘speziell für Studenten, die über Grenzen hinwegsehen wollen.“ 

Europa im Blickfeld
European Public Health ist eine einzigartige Ausbildung in Europa, in der Spezialisten für das grenzüberschreitende und europäische Gesundheitswesen ausgebildet werden. Die Unbedenklichkeit von Lebensmitteln, die Diskussionen über Feinstaub und die Vogelgrippe sind nur ein paar der Themen, die dieser neue Bachelor ins Visier nimmt.

Die englischsprachige Variante des (bereits bestehenden) Bachelor European Law School nimmt als Ausgangspunkt nicht Nationales Recht, sondern Gemeines Recht (Ius Commune). Studenten lernen hier nicht nur Fachwissen, sondern bekommen auch eine „europäische Einstellung“ beigebracht.

Mehr Infos über diese internationalen Studiengänge an der UM gibt es am Tag der Offenen Tür: Samstag, 18. November. Meld dich an auf www.unimaas.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/neue_internationale_studiengaenge_an_der_uni_maastricht_130.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>130</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:24:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bachelor und Master: Umstellung in Rekordzeit geschafft!</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Während in Deutschland die Umstellung auf das neue System von Bachelor und Master ganz allmählich verläuft, hat man die Studienreform in den Niederlanden in Kürze abgeschlossen.

Im Studienjahr 2002/03 haben alle Universitäten fast alle Studiengänge auf einmal auf Bachelor und Master umgestellt. Eine Ausnahme machte nur der medizinische Bereich. Eine große niederländische Bank gab in der Zeit T-shirts für Studienanfänger aus mit dem Spruch: „van Pa/ Ma naar Ba / Ma“, was soviel heißt wie ‘von Vater und Mutter direkt ins neue Studium’. 

Mehr Informationen gibt es bei der Radboud Universität Nijmegen, die sich und ihr umfassendes Angebot für deutsche Schüler am 4. November 2006 an einem Tag der offenen Tür vorstellt.

Kontakt:
Radboud Universiteit Nijmegen, Niederlande, Beratungsstelle für deutsche Schüler
T: 0031-24-3611345
E: studienberatung@dsz.ru.nl

www.studieren-in-nimwegen.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bachelor_und_master_umstellung_in_rekordzeit_geschafft_129.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>129</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:21:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fit für die Globalisierung</title>
		<description><![CDATA[Asian Business Management Studies in Breda.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Wirtschaft im weltweit stärksten Wachstumsmarkt Asien hat der neue Studiengang „Asian Business Management Studies (ABMS) an der Avans Hogeschool Breda im Blick.

Der auf vier Jahre angelegte Bachelor-Studiengang ist eine Spezialrichtung der International Business and Management Studies, die seit 1995 engagierte junge Leute ausbildet für Managementfunktionen in der internationalen Wirtschaftswelt.

Der neu konzipierte, englischsprachige ABMS-Studiengang legt den Schwerpunkt auf den asiatischen Wirtschaftsmarkt und hat einen Chinesisch-Sprachkurs in die Studien integriert, um auch auf der Ebene der Kommunikation den besonderen Anforderungen der global agierenden Wirtschaft gewachsen zu sein. Und damit nicht genug: Auch das Wissen um die asiatische Kultur ist in den Studiengang integriert.

Chinesische Sprache und Kultur sind neben den betriebswirtschaftlichen Grundlagen Studieninhalt während der gesamten vier vorgesehenen Studienjahre. Praxisnah und projektbezogen ist der Unterricht gestaltet. Zum Studium gehören zudem ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt an einer Partnerschule in China oder Korea sowie Praktika in chinesischen Unternehmen oder in Betrieben, die auf dem asiatischen Markt aktiv sind. Möglich macht dies das große internationale Netzwerk der Avans Hogeschool. Gecoacht wird jeder ABMS-Student durch einen persönlichen Mentor. 

Nähere Informationen gibt es bei der Avans Hogeschool Breda:
Tel. 0031 76 5238501 (Regine Bechler)
E-mail: rhi.bechler@avans.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/fit_fuer_die_globalisierung_128.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>128</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:19:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerbungsleitfaden</title>
		<description><![CDATA[Der Anmeldeprozess für einen Studienplatz an einer Hochschule in den Niederlanden verläuft anders als in Deutschland. STUDIInfo beschreibt die Unterschiede.]]></description>
		<text><![CDATA[Termine
Das Studienjahr beginnt in den Niederlanden am 1. September und endet am 31. August des folgenden Jahres. Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin für einen Studienplatz gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden aber, anders als in Deutschland, schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen.
Sinnvoll ist es, sich direkt an der Hochschule zu melden und nach den Bewerbungs- und Aufnahmemodalitäten zu fragen ebenso wie nach den Zugangsvoraussetzungen, denn für bestimmte Studiengänge werden beispielsweise besondere mathematische Kenntnisse vorausgesetzt.

Sprachkenntnisse
Mit der jeweiligen Hochschule muss auch der Nachweis niederländischer Sprachkenntnisse abgestimmt werden. Erwünscht sind die Studienplatzbewerbungen von den niederländischen Hochschulen generell bis zum Jahresende. Das Abiturzeugnis kann, ebenso wie der Niederländisch-Nachweis, allerdings nachgereicht werden.

Zulassungsregeln
Bei Fächern mit Zulassungsbeschränkungen (z.B. Internationale Wirtschaftsstudiengänge der Universität Maastricht oder Medizin) müssen die Bewerbungen zwingend bis April/ Mai vorliegen. Für Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkungen sind Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn Ende August, möglich.
Bei freien Kapazitäten werden auch Nachmeldungen im September noch entgegen genommen. Einzelheiten sind bei den jeweiligen Hochschulen zu erfragen. Wenn die Studienplatzzusage der Hochschule vorliegt, ist auf jeden Fall noch eine Anmeldung bei der „Informatie Beheer Groep“ in Groningen erforderlich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bewerbungsleitfaden_127.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>127</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:17:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rund um zufrieden!</title>
		<description><![CDATA[Studieren in den Niederlanden
Hat Annika Hegemann den Schritt, in Holland zu studieren schon einmal bereut? „Keinen Tag“, sagt sie voller Überzeugung. „Für mich war das genau die richtige Entscheidung“. Mit STUDIInfo spricht sie über Ihre Erfahrungen in den Niederlanden.]]></description>
		<text><![CDATA[Eigentlich sitzt sie schon wieder auf gepackten Koffern. Annika Hegemann wird ihr drittes Studienjahr zum Bachelor of International Business and Languages an der Hochschule in Kotka (Finnland) verbringen. Aber für ein Gespräch mit STUDIInfo nimmt sie sich natürlich Zeit.
„Flexibel muss man eben sein“, sagt sie gelassen. „Das ist eines der wichtigsten Dinge, die ich in den vergangenen zwei Jahren gelernt habe“, sagt sie. Sich schnell auf neue Situationen einzustellen ohne lange an bürokratischen Regeln zu kleben, kreativ nach Lösungen für anstehende Probleme zu suchen und die Chancen zu ergreifen, die sich bieten - das ist die Flexibilität, von der die 24-jährige Studentin spricht. Ihre Lehrmeister sitzen im holländischen Emmen südlich von Groningen an der Hogeschool Drenthe. Hier ist Annika Hegemann seit dem 1. September 2004 eingeschrieben für den Bachelor-Studiengang International Business and Languages. „Etwas Vergleichbares gab es an keiner deutschen Fachhochschule oder Universität“, erklärt sie ihre Entscheidung, nach Abitur und einer kombinierten Ausbildung zur Bürokauffrau und Verwaltungsangestellten, ein Studium in den Niederlanden aufzunehmen.

„Nach den ersten Eindrücken habe ich gleich gespürt: Ja, hier bin ich richtig, hier möchte ich studieren“, erzählt Annika Hegemann.
Dass Holland als mögliches Studienland überhaupt in ihr Blickfeld rückte, verdankt sie einem Fernsehbericht. „Die Reportage porträtierte die Fachhochschule in Emmen und stellte den damals ganz neuen Bachelor-Studiengang International Business and Languages vor. Das international ausgerichtete Studienkonzept, Elemente der Wirtschaftswissenschaften mit Sprachen zu kombinieren hat mich sehr interessiert, erinnert sie sich noch gut. Sie besorgte sich weiteres Informationsmaterial und reiste zu einem Tag der offenen Tür nach Emmen. „Nach den ersten Eindrücken habe ich gleich gespürt: Ja, hier bin ich richtig, hier möchte ich studieren“.
Und sie war nicht allein: Die Idee, den Business-Bachelorstudiengang an der Hogeschool Drenthe zu beginnen hatten wie Annika Hegemann 70 andere junge Deutsche und lagen damit voll im Trend. „Im Studienjahr zuvor waren es nur 20 Studenten aus Deutschland, die diesen Studiengang belegten, im Studienjahr nach mir sind es sogar schon 90 deutsche Studenten“, weiß die Studentin und bestätigt darin, dass die holländischen Hochschulen bei deutschen Studenten immer beliebter werden.

Was macht die besondere Attraktivität eines Studiums in den Niederlanden aus?
„Da sind zum einen die wirklich innovativen Studiengänge, die an den Hochschulen und Universitäten angeboten werden. Das sind Studiengänge, ganz an den Marktbedürfnissen orientiert, an die in Deutschland noch niemand denkt, oder vor deren Verwirklichung noch viele bürokratische Hürden stehen“, macht die Emmen-Studentin deutlich. Auch der relativ „verschulte“ Studiengang kommt ihr sehr entgegen. „Wir arbeiten in Lerngruppen zusammen von meistens 20 bis 25 Studenten und haben einen sehr intensiven, persönlichen Kontakt zu unseren Dozenten, die uns ganz hervorragend betreuen“, beschreibt sie. „Kein Vergleich zu den anonymen Massenveranstaltungen an deutschen Hochschulen.“

Konkreter Praxisbezug von Anfang an
Das holländische Studienjahr, das übrigens immer am 1. September beginnt und am 31. August des folgenden Jahres endet, ist unterteilt in vier themenbezogene Abschnitte von jeweils rund zehn Wochen. „In dieser Zeit bearbeiten wir mit einer Gruppe ein konkretes Projekt, beispielsweise der Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes für ein in Schieflage geratenes Unternehmen. Wir müssen die Ergebnisse später präsentieren und legen Prüfungen ab.“ Diese Art der Studienorganisation hat gleich zwei große Vorteile für die Studenten: Schritt für Schritt absolvieren sie ihr Studium und gleichzeitig ist von Anfang an ein konkreter Praxisbezug gegeben. „Die meisten unserer Dozenten kommen selbst aus der Wirtschaft, sind äußerst kompetent und wissen, wie wichtig es für uns Studenten ist, das an der Hochschule vermittelte Wissen nicht nur theoretisch zu beherrschen, sondern auch von Anfang an konkret anzuwenden“, beschreibt Annika Hegemann ihren Studienalltag.

Ist die fremde Sprache denn kein Handicap?
„In keiner Weise“, so die junge Studentin, für die die „Sprachbarriere“ schon lange keine mehr ist. „In Emmen ist dem Studium ein achtwöchiger kostenloser Intensivsprachkurs Niederländisch vorgeschaltet. Danach ist die Unterrichtssprache wirklich kein Problem mehr“, lacht sie. „Wichtig ist einfach, sich früh genug um einen Platz im Sprachkurs zu bemühen“, rät Annika Hegemann jungen Deutschen, die mit dem Gedanken spielen, in Holland zu studieren.

Rechtzeitig mit der Vorbereitung des Studiums beginnen Bei der Vorbereitung ihres Studiums hat ihr persönlich auch ein spezielles Vorbereitungsseminar „Studieren in Holland“ geholfen. „Nur eine gute Vorbereitung schützt vor unangenehmen Überraschungen“, sagt sie. Eine solche unliebsame Überraschung könnte beispielsweise sein, zu Studienbeginn noch kein Zimmer, keine Wohnung zur Verfügung zu haben. „Die Suche nach einer Unterkunft kann tatsächlich zum Problem werden“, weiß die Studentin. „Auch da muss man unbedingt den Faktor Zeit einplanen“, gibt sie aus eigener Erfahrung zu bedenken.

Die Finanzen sollte man nicht aus den Augen verlieren
Die Finanzen sollten Holland-Studenten in spe ebenfalls nicht aus den Augen verlieren, denn ganz billig ist das Wohnen und Leben in den Niederlanden nicht. „Die Lebenshaltungskosten liegen nach meiner Erfahrung etwas höher als in Deutschland“, rechnet Annika Hegemann nach. Dazu kommen rund 1500 Euro Studiengebühr pro Jahr und die Kosten für Fachliteratur und Fahrten nach Hause, um den Kontakt mit der Familie und alten Freunden nicht abreißen zu lassen. Über verschiedene Erstattungsmodelle ist es allerdings möglich, dass ein Teil der Gebühren von niederländischer Seite wieder gut geschrieben wird. Den Gedanken, vielleicht neben dem Studium zu jobben, musste Annika Hegemann schnell verwerfen, zum einen, weil Studentenjobs auch in den holländischen Universitätsstädten rar gesät sind und zum zweiten fehlt einfach die Zeit. „Das Studium an der niederländischen Hogeschool Drenthe ist äußerst arbeitsintensiv und die Semesterferien sind sehr kurz“, so ihre Erfahrung. „Von der Vorstellung, man könne ein Studium in den Niederlanden auf die leichte Schulter nehmen, nur weil es hier nicht so strenge NC-Regelungen gibt wie in Deutschland, müssen sich die Studienanfänger ganz schnell verabschieden.“

Das Auslandsjahr in Finnland, das Praktikum in Deutschland
Hat Annika Hegemann den Schritt, in Holland zu studieren schon einmal bereut? „Keinen Tag“, sagt sie voller Überzeugung. „Für mich war das genau die richtige Entscheidung. Und darüber hinaus werden Auslandsaufenthalte von den Arbeitsgebern immer häufiger angefragt“, hofft sie auf gute Berufschancen. Zwei Jahre ihres Bachelor-Studiums International Business and Languages hat sie nun schon absolviert. Das dritte und vierte Studienjahr sehen je ein Auslands- und ein Praktikumsjahr vor. „Das Auslandsjahr werde ich jetzt in Finnland verbringen, für mein Praktikumsjahr möchte ich mich bei großen Unternehmen in Deutschland bewerben“, so die Planung von Annika Hegemann. Und wenn sie dann den Bachelor in der Tasche hat, soll vielleicht noch der Master folgen, möglicherweise an einer anderen Hochschule. Da ist die 24-Jährige ganz flexibel. Denn Flexibilität, die hat sie gelernt bei ihrem Studium in Holland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/rund_um_zufrieden_126.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>126</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:13:56</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Niederländische Hochschulen bei deutschen Studenten immer beliebter</title>
		<description><![CDATA[Studieren mit Perspektive
Psychologie, Hotelmanagement, Logopädie, Kreativtherapie, Biotechnologie, Pferdemanagement, Molekularwissenschaften oder Asian Business Management Studies - ist es die unerschöpfliche Vielfalt der innovativen Studiengänge aus nahezu allen Wissenschaftsbereichen an niederländischen Fachhochschulen (Hogeschoolen) und Universitäten, die immer mehr junge Leute anlockt, zum Studieren einen Schritt über die Grenze zu gehen?]]></description>
		<text><![CDATA[Zum Studienjahr 2006/2007 sind es nach Schätzungen von Experten knapp 13000 deutsche Studenten, die an den rund 70 niederländischen Hochschulen in den unterschiedlichsten Fachrichtungen eingeschrieben sind. Damit hat sich in den vergangenen vier Jahren die Zahl der „Studienauswanderer“ von Deutschland nach Holland nahezu verdoppelt. Ein Trend, der Bildungsberater Peter Stegelmann (Educon) nicht überrascht. „Die niederländischen Fachhochschulen und Universitäten bieten beste Studienbedingungen“, so der Experte, „sie ermöglichen ein Studium stark am Markt orientiert und mit weniger Zugangsbeschränkungen durch einen Numerus Clausus als in Deutschland.“ International anerkannte Bachelor- und Masterstudiengänge gehören in den Niederlanden längst zum Standard, immer wieder neue Studiengänge werden ganz nach dem Bedarf der Wirtschaft ohne große bürokratische Hindernisse installiert.

Innovative Studiengänge
Pluspunkt eins für ein Studium in den Niederlanden: Innovative Studiengänge. Neu ist beispielsweise das Studium Asian Business Management Studies mit einem integrierten Chinesisch-Sprachkurs an der Avans Hogeschool Breda, eine Reaktion auf den im Zeichen der Globalisierung immer wichtiger werdenden asiatischen Wirtschaftsmarkt. Um hier zu agieren braucht die Wirtschaft bestens ausgebildete Fachleute - die holländischen Hochschulen haben dies erkannt, erarbeiteten ein Konzept und bieten jetzt schon die entsprechende Hochschulausbildung an. Während andernorts die bürokratischen Mühlen noch langsam mahlen, sind in Holland längst die ersten Chinaexperten top geschult für ihre internationalen Aufgaben. Besonders nachgefragt sind bei deutschen Studenten die Studiengänge im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Krankenpflege oder Logopädie. Während diese Ausbildungen nämlich in Deutschland überwiegend an Berufsfachschulen angeboten werden, haben die Niederlande die Ausbildung auf Fachhochschulniveau installiert.

Kaum Zugangsbeschränkungen
Pluspunkt 2: In den Niederlanden gibt es deutlich weniger Zugangsbeschränkung zum Studium durch einen NC als in Deutschland, etwa bei Fächern wie der Psychologie, hier gilt lediglich ein „Numerus fixus“. Hoch im Kurs stehen bei den Psychologie-Studenten die Universitäten Utrecht, Nijmegen, Rotterdam und Amsterdam. Auch die künstlerisch orientierten Studiengänge sind einfacher zugänglich als in Deutschland, ebenso wie beispielsweise das in den Niederlanden NCfreie Studienfach Molekulare Biomedizin. 

Attraktive Studienbedingungen
Pluspunkt 3: Attraktive Studienbedingungen. Deutsche Studenten an niederländischen Hochschulen schätzen die besondere persönliche Atmosphäre, die das Verhältnis von Studenten und Dozenten kennzeichnet, die gute Ausstattung der Institute und Seminare und die, insbesondere an den Hogeschoolen überwiegend praxisorientierte wissenschaftliche Ausbildung.
Was kann man wo unter welchen Voraussetzungen studieren?
Eine Übersicht über alle aktuellen Studienmöglichkeiten an niederländischen Hochschulen und grundlegende Informationen zum Studium finden sich im Internet unter www.studieren-in-holland.de

Viele Hochschulen bieten bei Tagen der offenen Tür (zumeist Mitte November und Mitte März terminiert) umfangreiche Beratungsmöglichkeiten vor Ort.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/niederlaendische_hochschulen_bei_deutschen_studenten_immer_beliebter_125.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>125</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:07:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ausbildung zum Hotelier an der Ecole hôtelière de Lausanne</title>
		<description><![CDATA[„Die Hotelindustrie braucht Talente: Kreative, innovative, aber auch lösungsorientierte Führungskräfte, die in der Lage sind, mit den Herausforderungen der Zukunft umzugehen. Die Aufgabe der „Ecole hôtelière de Lausanne“ ist es, dieses Talent zu entwickeln“, erläutert deren Direktor, Rudolph Reuland.]]></description>
		<text><![CDATA[Luxuriöse Suiten, internationale Gäste, Glamour und Eleganz - die Welt der First-Class-Hotels umgibt seit jeher eine Aura der Exklusivität. Zumindest, wenn man das Glück hat, als Gast in einem der Fünf-Sterne-Häuser einen Urlaub verbringen zu dürfen. Den Menschen, die hinter den Kulissen dieser Luxushotels arbeiten, wird nur selten ein Blick gegönnt. Viel zu sehr noch haftet den Arbeitsfeldern im Hotel- und Servicebereich der Geruch des Dienens an. Vollkommen zu unrecht: Laut einer Studie der World Travel Organisation wuchs die weltweite Tourismusbranche im Jahr 2002 um 3,1 Prozent - Tendenz steigend.

Entsprechend ist in den vergangenen Jahren auch der Bedarf an erstklassigen Fach- und Führungskräften gestiegen. Und die dort verlangten Tätigkeiten haben wenig mit den langläufig anfallenden Arbeiten im Service-Bereich eines Hotels gemein. Vielmehr werden organisatorisches Talent, betriebswirtschaftliches Denken und Serviceorientiertheit zum Wohle des Hotelgastes präferiert.

Die wachsende Tourismusbranche benötigt gut ausgebildete Fachkräfte
In beinahe jedem Teil der Welt finden sich Möglichkeiten für talentierte Berufsanfänger. Und das nicht nur im Hotelsegment. Themenparks, Casinos, Golf Clubs, Kreuzfahrtgesellschaften oder Fluglinien - sie alle benötigen Fachkräfte, um der wachsenden Tourismusbranche Rechnung zu zollen. Die Möglichkeiten, einen Schritt in diese Arbeitswelt zu machen, sind dabei ebenso vielfältig. 1893 gegründet, steht der Name „Lausanne“ insbesondere als Synonym für eine erstklassige Ausbildung zum Hotelmanager. Seit jeher legt die Hotelfachschule, die jährlich eine wahre Flut von Zuschriften internationaler Bewerber um einen der begehrten Studienplätze erreicht, dabei neben exzellenten schulischen Leistungen besonderen Wert auf „das gewisse Etwas“. „Die Hotelindustrie braucht Talente: Kreative, innovative, aber auch lösungsorientierte Führungskräfte, die in der Lage sind, mit den Herausforderungen der Branchen in der Zukunft umzugehen. Die Aufgabe der „Ecole hôtelière de Lausanne“ ist es, dieses Talent zu entwickeln“, erläutert deren Direktor, Rudolph Reuland.

Die Hotelfachschule Lausanne ist die älteste Hotelfachschule der Welt und bietet eine Ausbildung mit universitärem Niveau in Französisch und Englisch an - für Studenten, die eine Spitzenkarriere auf internationaler Ebene in der Hospitality-Branche anstreben.

Die EHL bietet drei Ausbildungsprogramme an, deren Inhalt regelmässig den neuesten Technologien und Tendenzen des Marktes angepasst wird. Seit ihrer Gründung hat die Hotelfachschule Lausanne über 25000 Kaderleute in der Hospitality-Branche ausgebildet, die heute ein internationales und angesehenes Netzwerk bilden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ausbildung_zum_hotelier_an_der_ecole_htelire_de_lausanne_124.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>124</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:02:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>César Ritz öffnet die Türen für internationale Karriere</title>
		<description><![CDATA[„César Ritz“ Colleges zählen zu den weltweit führenden Anbietern von Studienprogrammen im Hotel- und Tourismusmanagement. Absolventen haben beste Chancen.]]></description>
		<text><![CDATA[Die César Ritz Colleges können auf eine dynamische Firmenentwicklung und eine über zwanzigjährige Erfolgsstory mit weltweit ca. 10.000 Ehemaligen zurückblicken, die irgendwann an einem „César Ritz“ College studiert oder ein „César Ritz“ Programm abgeschlossen haben.

Pro Jahr 800 Studenten aus 60 Nationen
An den beiden Colleges in der Schweiz, dem University Center „César Ritz“ in Brig und dem Institut Hôtelier „César Ritz“ in Le Bouveret am Genfer See sind jährlich insgesamt ca. achthundert junge Menschen aus bis zu 60 verschiedenen Nationen eingeschrieben. Im Sinne von Cäsar Ritz wird auf eine persönliche Betreuung wert gelegt, so dass darauf geachtet wird, dass sich nie mehr als 200 - 250 Studenten gleichzeitig am jeweiligen College befinden, während die anderen ihre Praktika im In- und Ausland absolvieren. Eine multikulturelle Studentenschaft, in der die jungen Deutschen die am stärksten vertretene Gruppe darstellen und zum Sammeln von Erfahrungen häufig in ferne Länder tendieren.

Career Forum in China
Um den ersten Schritt in die Karriere zu erleichtern, veranstalten die „César Ritz“ Colleges jährlich ein „Career Forum“ in China (früher in den USA) und eines am University Centre „César Ritz“ in der Schweiz, das von Vertretern führender Hotelketten und Hotels zum Anwerben ihrer Mitarbeiter besucht wird. Aber auch die aktiven Kontakte mit den Ehemaligen funktionieren weltweit und bieten interessante Karriere-Möglichkeiten rund um den Erdball.

Softskills sind Zünglein an der Waage
Der internationale Aspekt wird bereits im Studium gefördert. Dabei steht neben dem vermittelten Fachwissen auch die Entwicklung der Persönlichkeit auf dem Lehrplan: Das „Personal Development Programme“ ist auf die Entwicklung der professionellen, persönlichen und akademischen Kompetenzen ausgerichtet, wobei besonders die „Softskills“ geschult werden, die bei Bewerbungsgesprächen das Zünglein an der Waage charismatisch zu beeinflussen vermögen.

Interessenten sind zum kostenlosen dreitägigen „Schnupperstudium“ eingeladen, um „live“ am studentischen Leben teilzunehmen: eine unverbindliche und ehrliche Art der Studentenberatung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/csar_ritz_oeffnet_die_tueren_fuer_internationale_karriere_123.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>123</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:58:05</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren, wo andere Urlaub machen</title>
		<description><![CDATA[Karriere im Hotel
Die Emirates Academy of hospitality management in Dubai schult Studenten für das Hotelmanagement. Zur Zeit stehen die Interessenten Schlange, um einen Studienplatz zu bekommen.]]></description>
		<text><![CDATA[Ein endlos weißer Sandstrand, glasklares, türkis schimmerndes Wasser, ein sanfter, warmer Wind - so klingt für rund 200 Studenten der „Emirates Academy of hospitality management“ nicht die Vorstellung eines Traumurlaubes, sondern der Studienalltag. Wer an der angesehenen Hotelfachschule im Wüstenstaat Dubai studiert, der hat das ganze Jahr über diese einmalige Kulisse. Aber es ist nicht die luxuriöse Umgebung des Ferienparadieses, die Studenten aus der ganzen Welt in das Emirat lockt, sondern die erstklassige Ausbildung, die dort angeboten wird.
„Die Studenten haben bei uns die Möglichkeit, in den besten Hotels der Welt zu lernen“, stellt Lars Eltvik, Marketing Manager der Akademie heraus.

Erfolgsquote von 100 Prozent
Im Jahr 2001 von Jumeirah International, einer der weltweit führenden Hotelgruppen, gegründet, hat sich die Hotelfachschule in den vergangenen Jahren einen erstklassigen Ruf erworben. „Derzeit haben wir eine Erfolgsquote von 100 Prozent, unsere Studenten erhalten nach ihrem Abschluss eine Anstellung in einem renommierten Hotel“, betont Eltvik.
Kein Wunder also, dass die Interessenten Schlange stehen, um einen der begehrten Studienplätze zu bekommen. Und das ist gar nicht so einfach: Neben hervorragenden schulischen Noten, erstklassigen Englischkenntnissen und einem tadellosen Lebenslauf legen die Dozenten der Akademie darüber hinaus Wert auf sicheres Auftreten und das nötige Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen. Aus diesem Grund besucht Lars Eltvik mehrmals im Jahr Studenten in aller Welt, um die Bewerber in einem persönlichen Gespräch kennen zu lernen. „Nur so können wir wirklich heraus finden, wer unseren Erwartungen entspricht“, erläutert der Marketing Manager.

Verschiedene Abschlüsse sind möglich
Diejenigen, die eine Zusage für einen der begehrten 200 Studienplätze erhalten, können in vier verschiedenen Programmen ihren Abschluss machen: BSc in International Hospitality Management, BA in International Travel and Tourism Management, ASc in International Hospitality Operations oder den AA in Business and Tourism. Zwischen zwei und vier Jahren dauert das Studium in Dubai. Neben dem schulischen Studium haben die Studenten die Möglichkeit, ihr Wissen in einem der Hotels des Jumeirah-Gruppe vor Ort in Dubai in die Praxis umzusetzen. „Die jungen Frauen und Männer können ihre in der Studienordnung vorgeschriebenen Praktika dort absolvieren oder gleichzeitig während der Semesterferien Geld verdienen“, erläutert Lars Eltvik.

Derzeit ist die Hotel- und Tourismusbranche eine der am stärksten wachsenden Branchen überhaupt. Experten rechnen mit einer Verdreifachung ihrer Größe innerhalb der kommenden 20 Jahre. 70 neue Luxushotels werden in den nächsten zehn Jahren allein in Dubai entstehen. Die Konsequenz ist der steigende Bedarf an erstklassigem Fachpersonal.

Einmalige Studienbedingungen
Und so finden die angehenden Hotelmanager von morgen in Dubai nicht nur eine strategisch geschickt errichtete Fachschule vor, sondern auch sonst in jeder Hinsicht einmalige Studienbedingungen. Seminare in Kleingruppen von maximal 15 Teilnehmern, international erfahrene Dozenten sowie mit modernsten Kommunikations- und Informationsmedien ausgestattete Unterrichtsräume begründen unter anderem den Ruf der Schule, die in enger Zusammenarbeit mit dem renommierten „Ecole hôtelière de Lausanne“ steht. Die Studenten wohnen in kleinen Apartments direkt auf dem Campus - und genießen neben den fachlichen Vorteilen der „Emirates Academy of Hospitality Management“ die Vorzüge des Landes. 365 Tage im Jahr sonniges Wetter, Durchschnittstemperaturen von 30 Grad Celsius, vielfältige Freizeit- und Sportmöglichkeiten - und das alles direkt vor den Türen des Studentenwohnheims, das über einen hauseigenen Fitnessraum, Swimming Pool und Golfplatz verfügt. Direkt im Herzen eines der beliebtesten Urlaubsziele kommen die Studenten so hautnah in Kontakt mit dem Business, dem sie sich künftig verschrieben haben - und können so aus nächster Nähe die Erfahrungen sammeln, die sie später zu den führenden Fachkräften in ihrem Sektor machen. Und das in paradiesischer Urlaubsatmosphäre.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_wo_andere_urlaub_machen_122.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>122</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:54:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Aktuelle Kreditangebote</title>
		<description><![CDATA[Studienfinanzierung
So finanziere ich Studiengebühren und Studium am effektivsten. STUDIInfo gibt einen Überblick über die aktuellen Kreditangebote.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Förderbank der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ein Studienkreditprogramm aufgelegt, bei dem Studierende über einen Zeitraum von fünf Jahren (in begründeten Ausnahmefällen auch für zwei Jahre) monatlich zwischen 100 und 650 Euro bekommen. Bereits mit der ersten Rate fallen auch Zinsen an, die sofort abgezogen werden, so dass die Auszahlungssumme geringer ist. Zudem fällt einmal eine Aufwandsentschädigung für den Vertriebspartner - sprich: die Bank, über die der Kredit in Anspruch genommen wird - an. Die Rückzahlung ist auf zehn Jahre kalkuliert, bis zu 25 Jahre sind allerdings möglich. Zwischen sechs und 18 Monaten nach Beendigung des Studiums sollte die Rückzahlung beginnen.

Bis zu einer Gesamtsumme von 30.000 Euro Schulden gewährt die Deutsche Bank ihren Studentenkredit. Die monatlichen Höchstraten liegen in den ersten beiden Studiensemestern bei 200 Euro. In höheren Semestern können bis zu 800 Euro im Monat erhalten werden, jedoch beträgt die Höchstdauer fünf Jahre. Weitere Einschränkungen sind das Höchstalter von 30 Jahren sowie eine maximale Überschreitung der Regelstudiendauer um drei Semester. Mit der Rückzahlung muss spätestens drei Monate nach Berufsstart oder zwölf Monate nach Beendigung des Studiums begonnen werden.

Die Dresdener Bank bietet den FlexiStudienkredit an. 35.000 Euro ist der Maximalbetrag, den Studierende in sechs Jahren erhalten können. Dabei werden monatlich maximal 600 Euro zur Verfügung gestellt.

Zu Studienbeginn darf der Kreditnehmer maximal 23 Jahre alt sein. Wurde zuvor eine Ausbildung absolviert, so steigt das Alter auf 26 Jahre. Die Rückzahlung, die in einem Zeitraum zwischen fünf und 15 Jahren erfolgen soll, beginnt zwölf Monate nach Ende der Studienzeit.

Auch die Sparkasse bietet Kreditförderungen für Studierende an. Allerdings gibt es keine einheitlichen Modelle. Zum Teil tritt sie auch lediglich als Vertriebspartner für den Studienkredit der KfW Förderbank auf.

Seit dem Sommersemester 2006 ist auch die DKB Bank mit einem eigenen Angebot auf dem Markt. Den Kredit gibt es allerdings fachabhängig erst nach dem dritten Semester oder erfolgreich abgelegter Zwischenprüfung. Außerdem müssen Leistungsnachweise abgegeben werden. So darf der Notendurchschnitt nicht unter ein bestimmtes Level fallen. Monatlich gibt es bis zu 500 Euro für maximal zwei Semester mehr als die Regelstudiendauer. Bei der flexiblen Rückzahlung müssen monatlich mindestens 200 Euro abbezahlt werden.

Ergänzt werden die Angebote durch regionale oder an Bundesländer gebundene Kredite. Ein Beispiel: Die NRW-Bank gewährt ein Studienbeitragsdarlehen zur Finanzierung des gesamten Studienbeitrags und zahlt diesen semesterweise direkt an die Hochschulen aus. Die Rückzahlung erfolgt abhängig vom späteren Einkommen und erfolgt grundsätzlich erst nach Beendigung des Studiums - in der Regel zwei Jahre danach, spätestens elf Jahre nach Studienbeginn.

Eine so genannte „Kappungsgrenze“ sorgt dafür, dass BAföG-Empfänger das Studienbeitragsdarlehen ganz oder teilweise erlassen bekommen können.



Wichtige Info-Adressen

Weitere Informationen zum Thema Studienfinanzierung, Bafög und Stipendien bietet das Internet in Hülle und Fülle. Hier sind einige interessante Adressen:

www.studentenwerke.de

www.studienfinanzierung.de

www.stiftungsindex.de

www.gew.de/Foerderwerke_und_Stipendien.html

www.br-online.de/wissen-bildung/thema/stipendien/index.xml

www.kfw-foerderbank.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/aktuelle_kreditangebote_121.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>121</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:49:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Orchideenfach Kosmetologie</title>
		<description><![CDATA[Ein echter Geheimtipp
Der Studiengang hat glänzende Berufsaussichten.]]></description>
		<text><![CDATA[„Wer schön sein will, der muss leiden“. So lautet zwar ein altes Sprichwort, doch mal ehrlich: Wer will das schon? Giftige Substanzen auf den Lippen, damit diese besonders verführerisch und rot glänzen? Im Einsatz gegen Fältchen ätzende Säure und andere Zeichen der Zeit? Nein danke! Das sagen zumindest die Studenten des Orchideenfaches Kosmetologie an der Universität Osnabrück. Dort - ebenso wie an der Universität in Hamburg - werfen die jungen Frauen und Männer einen tiefen Blick in die Schminktöpfe - auf der Suche nach der neuen, ultimativen Wunderwaffe für eine makellose Haut und ein strahlendes Aussehen.

Die angehenden Kosmetologen untersuchen die Hautreaktionen auf physikalische und chemische Einwirkungen, brüten über Inhaltsstoffe und unbedenkliche Zusammensetzungen, beschäftigen sich mit der Prävention und Behandlung von Allergien und Berufskrankheiten. Neben dem Fach Chemie gehören Biologie, fachbezogene Medizin, Technik und Betriebswirtschaftslehre zu den Unterrichtsfächern der „Wissenschaft des Zusammenspiels von Haut und Umwelt“.

Den Studenten wird während des neun Semester dauernden Studiums ein Überblick über den menschlichen Körper und die Kosmetik in all ihren Facetten vermittelt.
Und das lohnt sich - nicht nur, um selbst ein bißchen schöner und gesünder zu werden. Das Orchideenfach ist derzeit ein echter Geheimtipp. Die Berufsaussichten sind so gut wie in kaum einem anderen Studiengang. Ob als Lehrer an Berufsschulen, in der Gesundheitspädagogik, oder auch in der freien Wirtschaft, etwa bei Krankenkassen, Berufsgenossenschaften oder der kosmetischen Industrie - Kosmetologen sind gefragt.

Das liegt nicht nur an den fundierten, theoretischen Grundlagen, die während des Grundund Hauptstudiums vermittelt werden, sondern auch an der Praxis, die durch Laborarbeit, inklusive der Herstellung eigener Pflegeartikel, gewonnen wird. Ein einjähriges Praktikum, etwa im Krankenhaus, beim Gesundheitsamt, in einem Pharmaunternehmen, aber auch als Maskenbildner runden die Ausbildung zum Lehrer an berufsbildenden Schulen oder zum Diplom-Kosmetologen ab. Damit stehen den Studenten - auch wenn es zumeist doch Studentinnen sind - alle Türen für einen erfolgreichen Karriereweg offen. Während sie quasi Hautschicht für Hautschicht dem Geheimnis der Schönheit auf den Grund gehen, erwerben sie gleichzeitig das Rüstzeug für glänzende Berufsperspektiven - ganz ohne Schönheitsmakel.
Fachbereich Humanwissenschaften
Gesundheitswissenschaften
Albrechtstraße 28, 49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 2460
Fax: +49 541 969 2444
E-Mail: gesundhw@uni-osnabrueck.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/orchideenfach_kosmetologie_120.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>120</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:43:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vollautomatisch ausgepackt!</title>
		<description><![CDATA[Aussichtsreiche Studiengänge
Der Dortmunder Student Abhijit Bhore entwickelt in seiner Abschlussarbeit ein System, das Automobilteile in der Produktion selbstständig aus der Verpackung nimmt. Seine beruflichen Perspektiven sind bestens.]]></description>
		<text><![CDATA[Recht zuversichtlich ist Abhijit Bhore, dass im Jahr 2050 Roboter Menschen in einem Fußballspiel besiegen können. Bereits seit zehn Jahren treten beim jährlich stattfindenden Robocup Fußball spielende Roboter gegeneinander an. Das Ziel: Mitte des Jahrhunderts gegen Menschen antreten und gewinnen zu können. Dass Bhore soviel Zuversicht in die noch immer bedenklich wackelnden und äußerst behäbigen Automaten steckt, hat gewiss damit zu tun, dass auch sein Fachbereich an der Universität Dortmund an kickenden Robotern arbeitet.
Der in Indien geborene Bhore hat in Dortmund soeben seinen Master of Arts im Bereich Automation and Robotics (etwa Automation und Robotertechnik) abgelegt. In seiner Abschlussarbeit hat der Ingenieur für die Firma Bleichert aus dem schwäbischen Osterburken eine Methode entwickelt, mit der Bauteile in der Automobilproduktion von Robotern aus der Verpackung gehoben und für die weitere Verarbeitung passend ausgerichtet auf ein Förderband gelegt werden. Eine äußerst komplexe Aufgabe, weil die Geräte erkennen müssen, wie die Bauteile in der Verpackung liegen um sie dann richtig abzulegen. Die Automobilbranche ist an Bhores Arbeit stark interessiert und wird wohl in nächster Zeit so genannte „bin picking-Verfahren“ verstärkt einsetzen, bei denen Roboter das Auspacken übernehmen.

Studium mit enorm hohem Niveau
Das nötige Wissen für diese Entwicklung hat Bhore sich im Laufe eines umfangreichen Studiums erarbeitet. Vor sechs Jahren schloss der 27-Jährige in Indien sein Maschinenbau- Studium mit dem Bachelor ab. Anschließend arbeitete er in den Bereichen Softwareentwicklung und Maschinenbau. 2003 bewarb er sich an der Dortmunder Universität um einen Studienplatz im Bereich Automation and Robotics. Nach Deutschland, so erzählt Bhore, zog ihn der ausgezeichnete Ruf des Maschinenbauwesens hierzulande, nach Dortmund das international ausgerichtete Studium: sämtliche Veranstaltungen werden auf Englisch angeboten, die meisten der Studierenden kommen aus dem Ausland. In Bhores Jahrgang zum Beispiel haben von 40 Studierenden nur zwei einen deutschen Pass. Vergrößert wurde der Reiz auf Bhore wohl noch dadurch, dass das Niveau des Studiengang enorm hoch ist. Der Dortmunder Fachbereich legt großen Wert auf die Qualifikation seiner Studierenden, die alle bereits einen Studienabschluss nachweisen müssen, zumeist einen Master. Da aber die Studierenden aus so unterschiedlichen Fachbereichen wie Maschinenbau und Informatik kommen, ist auch für die interdisziplinäre Ausrichtung gesorgt, die so dringend benötigt wird, wenn Maschinen gegen Menschen Fußball spielen sollen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vollautomatisch_ausgepackt_119.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>119</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:35:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die Rückseite des Bierflaschenbauchs</title>
		<description><![CDATA[Berufspraxissemester bei C. &amp; A. Veltins
Für den angehenden Getränketechnologen Daniel Hofmann ist das Qualitätsmanagement Thema seiner Diplomarbeit. Zuvor absolvierte er ein Berufspraxissemester bei der Brauerei C. &amp; A. Veltins.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Verbundenheit mit der Getränkeindustrie wurde Daniel Hofmann fast in die Wiege gelegt. Der 27-jährige Student der Getränketechnologie stammt aus Hahnstätten in der Pfalz - dort waren seine Eltern bereits im Brauereiwesen beschäftigt. Nach dem Fachabitur absolvierte Daniel Hofmann zunächst die Ausbildung zum Energieelektroniker und erwarb Basisgrundlagen der Betriebstechnik, die ihm bei seiner heutigen Aufgabenstellung sehr zugute kommen. Aktuell verfasst er bei der Brauerei C. &amp; A. Veltins in Meschede- Grevenstein seine Diplomarbeit.

Von der Weinwirtschaft bis zum Brauereiwesen
Bewusst entschied sich der 27-jährige Pfälzer für das Studium der Getränketechnologie in Geisenheim. Das malerische Weinbaustädtchen im Rheingau beherbergt diesen zur Uni Wiesbaden zählenden Diplom-Studiengang, der noch einen geringen Bekanntheitsgrad hat. Umso gefragter sind die Absolventen. Erst spät müssen sich die Studenten für eine Fachrichtung entscheiden, berichtet Hofmann - bis dahin werden alle Bereiche der Getränkeindustrie - von der Weinwirtschaft bis zum Brauereiwesen - beleuchtet. Denn längst sind die Vorgaben in der Produktion nicht mehr auf den Faktor Geschmack beschränkt. Getränke sind Teil der Lebensmittelproduktion und unterliegen im gesamten Produktionszyklus höchsten Qualitätsanforderungen.
Üblich im Verlauf des Studiums ist ein Berufspraxissemester. Daniel Hofmann trat seines bei der Brauerei C. &amp; A. Veltins an. Denn obgleich der angehende Getränketechniker aus einer Weinbaugegend stammt, schlägt das Herz des Pfälzers doch für das kühle Blonde. Seine Aufgabe während des Praktikums: Abläufe in der Abfüllung zu beschreiben.

Ergebnisse werden direkt in die Praxis umgesetzt
Dass sich im Anschluss an das Praxissemester die Möglichkeit eröffnete, im Sauerland auch die Diplomarbeit zu schreiben, freut den Pfälzer besonders. Ein Plus allerdings für beide Seiten - denn so entfiel auch für die Zuständigen der Brauerei die Einarbeitungszeit. „Mit der Optimierung der Dokumentationsprozesse, Erarbeitung und Strukturierung von Kennzahlen sowie Erstellung eines Lastenheftes zur Betriebsdatenerfassung in der Abteilung Abfüllung unter Berücksichtigung moderner Archivierung’ habe ich ein spannendes Thema bekommen, bei dem ich noch während der Arbeit miterleben werde, dass meine Ergebnisse schrittweise in die Abläufe eingeführt werden“, freut sich Daniel Hofmann. Denn die IT-Abteilung der Brauerei setzt die Strukturen in die Praxis um.

Lückenlose Dokumentation ist notwendig
Was sich so kompliziert liest, beinhaltet die Notwendigkeit, Prozesse in der Abfüllung zu  dokumentieren. Eine Aufgabenstellung im Bereich des Qualitätsmanagements, die mit der Einführung der Chargenrückverfolgung Hand in Hand geht. Diese muss eine lückenlose Dokumentation von Herstellung und Distribution der Produkte ermöglichen.
Einen Beitrag leistet Daniel Hofmann, indem er Strukturen, Funktionen und Prozesse in der Abfüllanlage untersuchte, um für diesen Bereich gezielt eine effiziente und in allen Prozessschritten transparente Chargenrückverfolgung einführen zu können. Jeder Arbeitsschritt im Bereich der Flaschenabfüllung wird mittels Ablaufregelungen, Anweisungen an die Mitarbeiter, durch Formulare und an den Anlagen betrachtet. Diese Daten wiederum fließen zusammen und werden zentral ausgewertet.

Wichtige Infos auf der Flaschenrückseite
Mit dem Abschluss in der Tasche öffnen sich für die Studenten viele Pforten. Insbesondere in den jungen Weinbaugebieten Australiens, Südafrikas und Amerikas aber auch in den europäische Weinregionen Italien und Spanien sind die Fachleute aus Deutschland gefragt. Für Daniel Hofmann steht jedoch fest, dass er dem deutschsprachigen Raum auf keinen Fall den Rücken kehren will.

Wenn er jetzt nach Feierabend ein Bier seiner neuen Hausmarke öffnet, verweilt sein Blick einen Augenblick länger auf dem Etikett auf der Rückseite des Flaschenbauchs - dort nämlich ist „seine“ zweite Zeile zu sehen: die erste gibt Aufschluss über das Datum, die Abfüllanlage und den Drucktank, sie wird jetzt in der zweiten Zeile durch Uhrzeit und einen Zähler ergänzt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/die_rueckseite_des_bierflaschenbauchs_118.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>118</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:32:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Abi und dann?</title>
		<description><![CDATA[Dem Abiturienten steht die Welt offen - aber was tun mit der neuen Freiheit? Ein knapper Überblick über die weiteren Ausbildungsmöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[Berufsausbildung
Praxis pur, nur zwischendurch ein bisschen aufgelockert durch die Berufsschule, bietet die klassische Berufsausbildung. Je nach gewähltem Beruf dauert die Ausbildung zwei bis dreieinhalb Jahre, die aber bei einem späteren Studium keine verlorenen Jahre sein müssen. Zwar gibt es kaum Studiengänge, die eine Berufsausbildung erfordern, aber wer als angehender Statiker selbst schon mal auf der Baustelle gestanden hat, wird sich bei der späteren Arbeit sehr viel besser zurecht finden.
Wer sich nach der Ausbildung für ein völlig anderes Studienfach entscheidet, braucht die Lehrjahre aber auch nicht in den Wind zu schreiben. Personalchefs wissen solche schwierigen und wahrscheinlich reiflich durchdachten Entscheidungen für einen Neuanfang zu schätzen. Abgesehen davon sind sich Studierende mit Berufsausbildung meist sehr viel besser über ihre Ziele im Klaren.

Universitätsstudium
Forschung und Lehre auf hohem Niveau, der praktisch verwertbare Nutzen spielt in einigen Bereichen eine untergeordnete Rolle - und für angehende Geisteswissenschaftler die einzige Option. Zur Zeit machen die meisten Universitäten einen komplexen Wandel durch: Die Studiengänge werden umgestellt vom klassischen Diplom- oder Magisterstudiengang hin zum Bachelor- Master-System. Ziel ist zum einen, die Abschlüsse international vergleichbar zu machen und zum andern einen klarer gegliederte, für die Studierenden leichter zu organisierenden Lehrplan aufzustellen. Damit verliert die Universität zwar einen Teil ihrer traditionellen Offenheit in der Lehre, sie gewinnt aber an Attraktivität für alle, die ein schnelles Studium absolvieren wollen oder müssen.

Fachhochschulstudium:
Entstanden aus den Bildungsdiskussionen der sechziger Jahre, in denen Unternehmen gut ausgebildete Fachleute forderten, die schnell konkrete Entscheidungen treffen konnten, ist die Fachhochschule noch heute deutlich praxisorientierter als die Universität. Das drückt sich auch im recht schulisch aussehenden Stundenplan aus, den die Studierenden absolvieren müssen.
In der Regel ist ein Studium an der FH etwas schneller zu beenden als an der Uni, die Berufschancen sind ähnlich, der Verdienst aber durchschnittlich etwas geringer.

Berufsakademie:
Gleichzeitig mit der Fachhochschule entstanden ist die Berufsakademie noch deutlich näher an der Praxis als die FH: Während des Studiums arbeiten die angehenden Ingenieure und Wirtschaftsfachleute bereits in Unternehmen, entwickeln Lösungsansätze für die verschiedensten Probleme und verdienen gutes Geld. Entsprechend hoch ist aber auch der Druck, schließlich muss auch noch 20 bis 30 Stunden pro Woche studiert werden. Zugangsvoraussetzung für eine Berufsakademie ist meist das Abitur und ein unterschriebener Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber.
Einer Studie des Computerherstellers IBM aus dem Jahr 2004 zufolge verdienen die Absolventen von Berufsakademien übrigens mehr Geld als Universitäts- und Fachhochschulabgänger und erlangen eher Führungspositionen.



Weitere Informationen

Ausbildung Plus
AusbildungPlus bietet einen Überblick über Ausbildungsangebote mit Zusatzqualifikation und duale Studiengänge sowie Informationen rund um die Berufsausbildung.
www.ausbildung-plus.de

Studieren.de
Studieren.de verfügt über eine große Suchmaschine, mit deren Hilfe eine Datenbank mit allen Studiengängen und Hochschulen in Deutschland abgerufen werden kann.
www.studieren.de

Hochschulkompass
Sehr umfangreiche Seite mit vielen Informationen über Hochschulen, Studium, Promotionen und Int. Kooperationen.
www.hochschulkompass.de

Universities Worldwide
Eine sehr interessante Linksammlung über Universitäten auf der ganzen Welt. Über 7547 Hochschulen in 186 Ländern sind gelistet
http://univ.cc/]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/abi_und_dann_117.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>117</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:24:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren mit Stipendium</title>
		<description><![CDATA[Begabtenförderungswerke
Begabtenförderungswerke gibt es viele, und auch, wenn die Stipendien wegen der inzwischen fast flächendeckend eingeführten Studiengebühren künftig wohl stärker nachgefragt werden, kann es sich vor dem Studium durchaus lohnen, nach einer passenden Stiftung zu suchen.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei den großen Akteuren, also den Stiftungen der im Bundestag vertretenen Parteien, der Kirchen und Gewerkschaften und bei der Studienstiftung des deutschen Volkes, müssen die künftigen Stipendiaten einen recht umfangreichen Bewerbungsparcours durchlaufen. Dabei schauen die Stiftungen aber nicht nur auf gute schulische Leistungen, sondern auch auf politisches oder gesellschaftliches Engagement - selbstverständlich steht die Ausrichtung der jeweiligen Stiftung dabei im Mittelpunkt. Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung dürfte kaum eine Abiturientin fördern, die sich im Kommunalwahlkampf für die Junge Union einsetzt.
Neben den wenigen großen Stiftungen, die unabhängig vom Studienort und Studienfach besonders leistungsfähige Abiturienten fördern, bieten noch zahllose kleinere Förderwerke ihre Dienste an. Oft ist die Unterstützung an enge Bedingungen geknüpft. Die Brigitte und Martin Krause-Stiftung an der Uni Münster beispielsweise fördert Forschungsvorhaben am Fachbereich Koptologie der Münsteraner Hochschule, die Bosch- Jugendhilfe Kinder von Mitarbeitern bei Bosch und die Peter-Fuld-Stiftung richtet sich besonders an Kinder aus Migrantenfamilien.
Sehr spezielle Profile also, die es schwer machen, einen Überblick zu gewinnen. Aber die Recherche in den Datenbanken kann sich lohnen, denn die kleinen Förderwerke haben häufig mehr Geld zur Verfügung, als sie sinnvoll auf ihre Bewerber verteilen können.

Datenbanken im Internet unter:
www.stiftungsindex.de und ...
www.e-fellows.net.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_mit_stipendium_116.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>116</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:19:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Infotage und Schnupperstudium</title>
		<description><![CDATA[Erst probieren dann studieren]]></description>
		<text><![CDATA[Die Angebote und Konzepte sind unterschiedlich, aber das Ziel ist dasselbe: Viele Hochschulen bieten Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, schon während der Schulzeit Uniluft zu schnuppern und sich in den Hörsälen, Seminaren und Laboren umzusehen, Inhalte und Anforderungen verschiedener Studienfächer kennen zu lernen und sich selbst ein Bild zu machen vom „normalen“ Alltag eines Studenten.

An nahezu allen Universitäten und Fachhochschulen werden dazu regelmäßig sogenannte Studieninformationstage für Schülerinnen und Schüler organisiert. Hier erfahren die Studenten von morgen nicht nur mehr über das Studienangebot der jeweiligen Hochschule allgemein, sondern können sich die Fachbereiche und insbesondere in den Naturwissenschaften auch die Labore genauer ansehen. Sehr aufschlussreich sind für zukünftige Studienanfänger zudem die Gespräche mit Dozenten und Studenten. Nicht selten dürfen Schüler sogar ganz praktische Erfahrungen sammeln und beispielsweise eigene Experimente durchführen.

Schnuppern erlaubt
Ein weiteres Angebot, das inzwischen zahlreiche Hochschulen den (Oberstufen-)Schülern machen, ist das sogenannte Schnupperstudium. Beim „Schnuppern“ besuchen die Schüler während ihrer Schulzeit Veranstaltungen einer Hochschule und können so herausfinden, ob das Studienfach, für das sie sich interessieren, tatsächlich auch ihren Vorstellungen entspricht. Die Angebote, die die Hochschulen machen, sind dabei ganz unterschiedlich. So bietet die Universität Bielefeld im Oktober beispielsweise ihre „pea“nuts-Herbsthochschule speziell für Mädchen an, um sie für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Der Fachbereich Informatik der Universität Dortmund richtet eine Informatik-Schnupperuni für Oberstufenschüler ein, die Universität Saarbrücken benennt in jedem Semester eine Reihe von regulären Studienveranstaltungen, die ohne Voranmeldung auch von Schülern besucht werden können. Inzwischen haben viele Universitäten sogar eigene Schülerbüros eingerichtet, die direkt von den Nachwuchsstudenten kontaktiert werden können.

Das von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung und der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam konzipierte Internetportal www.studienwahl.de listet die Infoveranstaltungen und Schnupperangebote der deutschen Universitäten und Fachhochschulen im Einzelnen auf. Die Datenbank wird laufend aktualisiert.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/infotage_und_schnupperstudium_115.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>115</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:16:44</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Projekt fördert Hochbegabte</title>
		<description><![CDATA[Auf der Überholspur]]></description>
		<text><![CDATA[Alexander* ist hochbegabt. Der 16-jährige Würzburger hat am Gymnasium bereits zwei Klassen übersprungen und bereitet sich jetzt aufs Abitur vor. Aber während seine Mitschüler stöhnen, fühlt er sich bei weitem nicht ausgelastet. Was tun? Nach Rücksprache mit seinen Fachlehrern entschließen sich Alexanders Eltern, ihren Sohn parallel zur Schule zu einem Informatik-Studium an der Universität anzumelden. Schule und Studium - die Doppelbelastung als frisch gebackener Schülerstudent ist für Alexander genau das Richtige.

Und anderen geht es ähnlich, denn längst haben die Hochschulen die hochbegabten Schüler für sich entdeckt und bieten ihnen die Möglichkeit eines Frühstudiums an. „Schüler an der Universität“, seit dem Wintersemester 2000/2001 als Projekt zur Hochbegabtenförderung an der Universität Köln installiert, ist ein Erfolgsmodell, das besonders talentierten Oberstufenschülern (in Ausnahmefällen auch Schülern der Klassen acht bis zehn) einen Blitzstart ins Studium ermöglicht. Neben der Schule sitzen die leistungsstarken Schüler in den Hörsälen der Hochschule und studieren. Sie erwerben Leistungsnachweise wie ihre „ordentlichen“ Kommilitonen, schreiben Hausarbeiten und Klausuren.

40 Hochschulen bieten mittlerweile das Frühstudium an
Mittlerweile ist es den ersten Schülern gelungen, praktisch gleichzeitig mit dem Abitur auch das Vordiplom in einem naturwissenschaftlichen Studiengang zu erwerben. Das Zeugnis für das Vordiplom kann - wenn die entsprechenden Leistungsnachweise, die im Rahmen des Projekts „Schüler an der Universität“ erworben worden sind, vorliegen - mit dem Tag der Immatrikulation an der Hochschule ausgestellt werden. Doch auch hier heißt es: Ohne Fleiß, kein Preis. Eiserne Disziplin und der Spaß am doppelten Lernen sind gefragt, denn die Abiturprüfung steht auch für die Schülerstudenten nach wie vor im Vordergrund. Wenn sie in den Hörsälen büffeln und dadurch den Schulunterricht versäumen, müssen sie selbst dafür sorgen, die entstandenen Lücken wieder zu füllen.

Und es muss ja nicht gleich das Vordiplom sein: Auch einzelne Scheine, im Schülerstudium erworben, verkürzen ein späteres Studium. Begabten Schülern die Türen der Hochschule zu öffnen und ein Frühstudium zu ermöglichen, dieses Konzept, das inzwischen auch im Hochschulgesetz verankert ist, haben mittlerweile mehr als 40 Hochschulen übernommen. Die Namen der Projekte und die jeweils angebotenen Fächer differieren von Hochschule zu Hochschule, aber das Ziel ist dasselbe: der Blitzstart ins Studium.

Die aktuelle Zusammenstellung aller Hochschulen, die das Projekt „Schüler an der Universität“ umsetzen, finden Sie unter: www.mi.uni-koeln.de/Schuelerstudenten

*Name von der Redaktion geändert]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/projekt_foerdert_hochbegabte_114.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>114</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:54:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Das Juniorstudium</title>
		<description><![CDATA[Studieren vor dem Abi
Studieren noch vor dem Studium, das ist für Schüler, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende bereits an vielen Universitäten möglich. STUDIInfo berichtet darüber, was ein Juniorstudium bringt und an welchen Unis es angeboten wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Neue Herausforderungen suchen sie aus ganz unterschiedlichen Motiven. Dem Oberstufenschüler reicht vielleicht der Stoff im Unterricht nicht mehr aus, es wird langweilig und er würde gerne schon zur Uni gehen. Auch im Zivil- oder Grundwehrdienst suchen junge Leute, die später studieren möchten, nach Möglichkeiten, intellektuell gefordert zu werden und die grauen Zellen in Schwung zu halten. Und auch Auszubildende (mit Abitur), die ins Auge fassen, nach dem Ausbildungsende ein Studium aufzunehmen, würden sich gerne wieder auf das Lernen, auf die Anforderungen des Studierens vorbereiten. Für sie alle, für die Oberstufenschüler, die schon einmal Uni-Luft schnuppern möchten, für Auszubildende, Zivildienst- und Grundwehrdienstleistende in der Vorbereitung auf den Hochschulbesuch, ist das Juniorstudium genau das Richtige.

Schule muss Teilzeitstudium zustimmen
Die Bestimmungen unterscheiden sich dabei zwischen den Hochschulen ganz erheblich, einzige Gemeinsamkeit ist, dass der Schulleiter dem Teilzeitstudium zustimmen muss. Schließlich verlieren die Juniorstudenten einen Teil des Unterrichts. Außerdem treffen die meisten Schulen mit den Universitäten Abkommen, nach denen der Hochschulbesuch als Teil des Schulunterrichts gilt. So ist der Juniorstudent auch im Hörsaal über die Schule versichert. Kleiner Zusatznutzen nebenbei: Da die Schüler nicht als reguläre Studierende eingeschrieben sind, müssen sie auch keine Semesterbeiträge zahlen, erhalten allerdings auch keinen Studentenausweis.

„Scheine“ werden anerkannt
Spezielle Angebote für Juniorstudenten gibt es mittlerweile an zahlreichen Hochschulen, beispielsweise in Hannover, Braunschweig, Münster, Aachen, Dortmund, Trier, Kiel, Duisburg, Bochum, Bielefeld und an der TU Berlin. Andere Hochschulen bereiten entsprechende Programme vor, eine Nachfrage lohnt sich. Die Universität Hannover hat das kostenlose Juniorstudium sogar als erste deutsche Universität durch eine eigene Ordnung geregelt. Die Juniorstudenten können, nachdem sie sich entsprechend angemeldet haben, in Hannover Vorlesungen im Bauingenieurwesen, in Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Geodäsie, Informatik, Jura, Maschinenbau Mathematik, Physik sowie in den Geistes- und Wirtschaftswissenschaften besuchen und als besondere Herausforderung auch an den Prüfungen zu diesen Vorlesungen teilnehmen, um so den individuellen Erfolg während des Juniorstudiums nachweisen zu können. Der beim Studieren vor dem Studium erworbene „Schein“ kann später während eines ordentlichen Studiums von den Fakultäten auch anerkannt werden. Nur so gelang es zum Beispiel Aaron Dessauer, mit 19 Jahren an der Uni Münster einen Magister-Abschluss in Philosophie zu machen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe
Insbesondere hoch motivierte Oberstufenschüler können mit dem Juniorstudium gleich zwei Fliegen mit der einen berühmten Klappe schlagen: Sie vertiefen durch das Studieren neben der Schule den Unterrichtsstoff als Vorbereitung auf die Abiturprüfungen und sammeln gleichzeitig schon Punkte fürs spätere Studium.
Weitere Informationen unter: www.unikik.uni-hannover.de/juniorstudium/index.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/das_juniorstudium_113.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>113</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:49:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufswunsch: Profiler!</title>
		<description><![CDATA[Profiler und Gerichtsmediziner – sie sind die Helden aktueller Kriminalgeschichten. Und das hat Folgen: Immer mehr Berufseinsteiger wollen ihren Helden aus Fernsehserien und Filmen nacheifern. Was allerdings fehlt, das sind die passenden Jobs.
Wenn es in früheren Tagen Verbrechern an den Kragen ging, dann sorgten kopflastige Detektive wie Sherlock Holmes, harmlos anmutende alte Damen wie Miss Marple oder ein extrem pfiffiger Hercule Poirot dafür, dass die Übeltäter überführt wurden. Und kaum einer kam auf die Idee, ihnen nacheifern zu wollen und damit den Lebensunterhalt zu bestreiten.]]></description>
		<text><![CDATA[Doch plötzlich ist alles anders: Dank TVSerien wie CSI sind Profiler plötzlich mächtig angesagt, die kleine Puzzleteilchen mit einer gehörigen Portion Intuition zusammenzusetzen und dem Täter damit auf die Schliche zu kommen.

Profiler in Deutschland?
Wie das Bundeskriminalamt auf seiner Homepage in einem Dossier für potenzielle Berufseinsteiger erklärt, geben beispielsweise rund 40 Prozent aller Psychologiestudieneinsteiger in den neuen Bundesländer bei der Frage nach dem gewünschten Betätigungsfeld an, sie möchten gerne Profiler werden. Davon abgesehen, dass es den Job in dieser Form und Bezeichnung in Deutschland überhaupt nicht gibt, sind die Jobaussichten in einem Berufsumfeld, das diesem am nächsten kommt, äußerst bescheiden. Der Berufsalltag der Fallanalysten ist ein gänzlich anderer als in den TV-Serien oder Kinofilmen. Die Operative Fallanalyse (OFA) ist durch die föderalen Strukturen der Bundesrepublik Deutschland zum einen bei den Landeskriminalämtern und zum anderen beim Bundeskriminalamt angesiedelt.

Da in Deutschland die Aufklärungsquote im Bereich der Kriminalfälle ohnehin recht hoch ist, ist es nur äußerst selten erforderlich, dass die OFA-Fachleute herangezogen werden. In ganz Deutschland sind dies jährlich zwischen 50 und 80 Fälle. 
Selbstständig tätig werden sie nie. Daraus lässt sich natürlich ableiten, dass auch der Personalbedarf im OFA-Bereich durchaus übersichtlich ist. In allen 16 Bundesländern zusammen gibt es rund 50 Mitarbeiter, die sich mit der Operativen Fallanalyse beschäftigen, beim Bundeskriminalamt kommen noch einmal 16 dazu. Auch das Bild des einsamen Wolfes, der bei Nacht in seinem Büro scharf nachdenkt und letztendlich die entscheidende Eingebung erhält, ist fernab der Realität. Gearbeitet wird in Teams von drei bis acht Analytikern und Ermittlern. Zum Betätigungsfeld gehören auch so unspektakuläre Dinge wie die Pflege einer Computer-Datenbank für Serienstraftäter, Fortbildungsveranstaltungen und Gremienarbeit sowie Unterstützung und Beratung von anderen Polizeibeamten. Also nicht gerade kriminalistischer Glamour und Adrenalin pur wie im TV.

Gerichtsmediziner und Pathelogen
Für den entscheidenden Tipp bei der Überführung eines Straftäters sorgen in den angesagten Fernsehserien auch immer häufiger die Gerichtsmediziner. Sie tauchen – total realitätsfremd – ungefragt am Tatort auf und liefern bereits erste Hinweise. Dinge, die dem gemeinen Polizeibeamten nicht direkt ins Auge fallen. In Wirklichkeit ist der Außentermin eher die Ausnahme - und der Alltag ist oft weniger spektakulär. Denn neben der Thanatologie, der Leichenschau bei außergewöhnlichen Todesfällen, besteht die Arbeit auch aus relativ trockenen Themen wie Abstammungs- und Behandlungsfehlergutachten sowie Glaubwürdigkeitsbeurteilungen aus medizinischer und forensischer Sicht.
Zumindest ernüchternder als das, was den neuen Helden in TV-Krimis zugeschrieben wird. Zu Verwechslungen kommt es in Fernsehserien oft mit Pathologen, die zwar auch Obduktionen durchführen, aber diese im Regelfall nicht zur Abklärung des Todesursache sondern aus wissenschaftlichen Gründen durchführen. Der Irrtum könnte sprachliche Ursachen haben: In amerikanischen Fernsehserien wird der Rechtsmediziner oft als „forensic pathologist“ bezeichnet – und wenn dann unsauber übersetzt wird, dann kommt im Deutschen dabei ein Pathologe heraus, der oft auch als Gerichtsmediziner bezeichnet wird.

Polizeiausbildung ist wichtiger
In diesem Zusammenhang aufgetreten ist vielfach in Studienanfängerforen im Internet der Wunsch, Rechtsmedizin zu studieren, was als Einzelstudium allerdings nicht geht. Wer sich für das Berufsbild entscheidet, der muss sich mit der Humanmedizin auseinandersetzen. Interdisziplinär greifen auch Juristen und Zahnmediziner das Thema auf. Was im Kino oder Fernsehen cool und interessant erscheint, ist – wie Praxisberichte zeigen – fernab von der Wirklichkeit. Wer Verbrecher seriös jagen will, kommt an einer Polizeiausbildung in der Regel nicht vorbei.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/berufswunsch_profiler_29.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>Guido Kratzke</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>29</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:55:47</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Begleiteter Jobeinstieg</title>
		<description><![CDATA[Warum sich immer nur in Handbüchern über den Berufseinstieg informieren? Ein Coach kann viel präziser auf die eigene Persönlichkeit eingehen und kritische Tipps geben.
Tipps für die richtige Bewerbung gibt es viele: Allein im Internet finden sich zahllose Seiten und die Literatur über das passende Anschreiben, den richtigen Lebenslauf und die perfekte Vorstellung. Sogar „das beste Schuhe Putzen“ füllt Bibliotheken – mit dem Ergebnis, dass viele Personalchefs angesichts der ihnen auf den Tisch flatternden Bewerbungen feststellen können, welche Bewerbungsratgeber zur Zeit bevorzugt gelesen werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Keine Frage, die besseren Handbücher und die eingehender recherchierten unter den Internetseiten geben wertvolle Hinweise für den Übergang vom Studium in den Beruf, aber sie haben einen großen Haken: Sie beantworten keine konkreten Fragen und der Absolvent merkt im Zweifel gar nicht, wo er seine Fehler macht. Diesem Manko ist ausschließlich mit persönlicher Beratung zu begegnen, bei der die Bewerber ihre Unterlagen mitbringen können. Mit kritischem Blick analysieren Coaches die Unterlagen und geben Hinweise für eine bessere Gestaltung und passenderen Inhalt.

Konstruktive Kritik
Der Umfang – und natürlich auch der Preis – dieser Dienstleistung variiert sehr stark. So bieten die meisten Organisatoren von Hochschulkontaktmessen den Besuchern ihrer Veranstaltungen einen Bewerbungsservice an: Wer seine Bewerbungsmappe mitbringt, erhält konstruktive Kritik etwa auf den Campus Chances oder den Bonding-Kontaktmessen – für die Studierenden kostenlos.

Seit einer ganzen Weile aber offerieren professionelle Karriere- und Bewerbungscoaches ihren Schützlingen umfassende Beratung über einen längeren Zeitraum – ein Trend, der aus den USA herübergeschwappt ist. Dort ist es schon beinahe eine Selbstverständlichkeit, dass die Hochschulen, mit Studiengebühren finanziert, ihren Eleven alle erdenklichen Seminare, Workshops und Beratungsgespräche anbieten, um ihnen den Übergang in den Job zu erleichtern. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) etwa, eine der weithin anerkannten Elite-Universitäten, bietet seinen Studierenden trotz ohnehin schon ausgezeichneter Berufsaussichten schon fast einen Rundumservice bei der Berufswahl und der Stellensuche. Das dortige Careers Office gibt den Studierenden nicht nur Hinweise in Seminaren, sondern berät mit ihnen eingehend mögliche Karrierewege und führt gestellte Vorstellungsgespräche mit den Absolventen durch.

Coaches nehmen an Bedeutung zu
Dennoch gewinnen außeruniversitäre Coaches zunehmend an Bedeutung. Wer über das nötige Kleingeld verfügt und eine spezielle Position anstrebt, kann sich von professionellen Career Coaches eingehend beraten lassen. In mehreren Sitzungen entwickeln die Betreuer mit ihren Kunden nicht nur Bewerbungsstrategien, sie stellen auch mitunter harte Fragen: Welche Kenntnisse und Fähigkeiten bringt der Student mit? Welche persönlichen Eigenschaften prägen sein Verhalten? Welche Ansprüche stellt er an die Vereinbarkeit von Job und Familie?

Diese intensive Eins-zu-eins-Betreuung hat selbstverständlich ihren Preis. Für acht jeweils neunzigminütige Sitzungen verlangt etwa die Agentur Hayden Wilder in Boston knapp 3000 Dollar – vielen Hochschulabsolventen scheint das eine lohnende Investition zu sein, steigen doch die Umsätze des Hauses stetig. Zu Recht, findet Mitbegründer Michael Wilder, schließlich fänden 98 Prozent der Kunden innerhalb der achtwöchigen Betreuungszeit einen angemessenen Job.

Situation Deutschland
In Deutschland steckt dieser Trend noch in den Kinderschuhen, wiewohl auch hierzulande zusehends Beratungsfirmen ihren Schützlingen zur Seite stehen. Das Einsteigerangebot ist für Absolventen meist gebührenfrei, nur auf das Kleingedruckte ist zu achten. So bieten vor allem Versicherungen und Finanzdienstleister Hochschulabsolventen Bewerbungstrainings an, führen testweise Assessment-Center durch oder geben Diplomanden die Möglichkeit, an einem simulierten Vorstellungsgespräch teilzunehmen. Einige Anbieter lassen sich aber als Gegenleistung das Recht einräumen, die Adressdaten der Teilnehmer weiter zu nutzen – wertvolle Kontakte für die spätere Kundenakquise.

Die Studenteninitiative in Aachen
Die Studenteninitiative Bonding dagegen, ein von Studierenden an der Technischen Hochschule Aachen ins Leben gerufener Verein, hat sich vorgenommen, genau das zu verhindern. „Bei uns gehen keine Teilnehmerdaten weiter an die Veranstalter“, erklärt Niels Huck. Dass dennoch Unternehmen wie der Finanzdienstleister ASI oder Horbach, die Telekom und Thyssen- Krupp mit dem Verein zusammen arbeiten, liegt nach Hucks Ansicht an der aktuellen Arbeitsmarktsituation: Qualifizierte Ingenieure und Techniker zu finden, ist für jedes Unternehmen von zentraler Bedeutung – Nachwuchskräfte also, die Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit Vereinen wie Bonding für sich gewinnen können.

„Klausuren muss ich selbst schreiben“
Von umfassenden Coachings für Hochschulabsolventen hält Niels Huck denn auch gar nichts: „Wenn mir irgend so ein Coach was vom Chakra erzählt, dann kann ich mir das eh nicht leisten – und es ist auch unsinnig, schließlich muss ich meine Klausuren immer noch selbst schreiben.“

&gt; www.campuschances.de
&gt; www.bonding.de



„Der beste Coach ist die gute Vorbereitung“

Wenig sinnvoll sei es für Hochschulabsolventen, für die Bewerbungssuche einen Coach zu engagieren, meint Peter von Woedtke, Unternehmens- und Personalberater bei Kahle, Wasmuth, v. Woedtke und Mitglied im Team of Competence der AbsolventenInfo. „Wer mit wachem Auge im Internet sucht, findet genug Informationen und kostenlose Angebote, um sich nach dem Studium für Stellensuche und Bewerbung fit zu machen.“
Wichtig sei vielmehr, dass sich die Bewerber mit dem beschäftigt, was eigentlich gefragt sei. Defizite und Stärken seien herauszuarbeiten und im Vorstellungsgespräch konzentriert und locker vorzugehen. Häufig vergessen Bewerber bei ihrem Gespräch, sich selbst Gedanken über das Unternehmen zu machen und Fragen zu stellen – ein kaum zu unterschätzender Faktor, um den Gesprächsteilnehmern Interesse zu signalisieren.
Sinnvoll sei ein kompetentes Coaching allenfalls bei der Gesprächsführung, wenn der Bewerber sich hier unsicher sei. Aber auch dort helfe schon der gesunde Menschenverstand ein gutes Stück weiter: Augenkontakt halten, nicht nur aus der Ich-Perspektive sprechen und unbedingt authentisch sein, so von Woedtke, seien da die wichtigsten Punkte.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/begleiteter_jobeinstieg_28.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>28</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:42:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerbung: Es geht nicht um gut oder schlecht!</title>
		<description><![CDATA[Persönliches Profil hilft bei der Suche nach der richtigen Stelle.
Häufig, so stellt Melanie Vogel, Fachfrau für Bewerbungsfragen, fest, wissen Hochschulabsolventen nach ihrem Studium gar nicht so genau, was sie eigentlich beruflich machen wollen. Viele würden sich relativ unspezifisch bei den verschiedensten Unternehmen bewerben, erhalten aber kaum Einladungen zu Vorstellungsgesprächen oder gar Stellenzusagen.]]></description>
		<text><![CDATA[Eine Situation, der abgeholfen werden kann. So bietet Vogel Absolventen und Berufstätigen gleichermaßen ihre Dienste an, wenn sie bei der Stellensuche nicht so recht weiterkommen. In einer Fortbildung hat sich die Mitbegründerin des Karrierenetzwerks Campus Concept mit psychologischen Profilen und dem Führen von Beratungsgesprächen auseinandergesetzt. Als selbstständiger Bewerbungs- und Karrierecoach ermittelt sie nun gemeinsam mit Abiturienten und Hochschulabsolventen persönliche Profile, die am Anfang der beruflichen Karriere ihrer Klienten stehen.

Ermittlung der Eigenschaften
Vor dem eigentlichen Beratungsgespräch versendet Vogel einen komplexen Fragebogen, mit dem sie die besonderen Vorlieben und Eigenschaften des Bewerbers ermitteln will. „Dabei geht es überhaupt nicht um gut oder schlecht“, erklärt Vogel. Interessant sei nur, herauszufinden, was dem Absolventen liege. Wenn ein introvertierter, sachorientierter Mensch etwa in der Akquise arbeite und entsprechend viel mit Kunden zu tun habe, werde er in seinem Job wahrscheinlich nicht glücklich.
Um die Absolventen vor solchen Fehlentscheidungen zu bewahren, arbeitet Melanie Vogel in ihren Beratungen mit dem DISGProfil, das in den dreißiger Jahren von den amerikanischen Psychologen William Moulton Marston und John Geier entwickelt wurde. Im Grunde basierend auf der antiken Temperamentenlehre entwickelt dieses System ein Profil in vier Kategorien: gewissenhaft, stetig, initiativ, dominant. Diese vier Bereiche wiederum sind den Begriffspaaren zurückhaltend / bestimmt und anstrengend / angenehm zugeordnet. In seiner vollen Ausprägung kann mit einem solchen Profil also ein Bewerber als zupackender, gewissenhafter Mensch beschrieben werden, der seinem Umfeld gegenüber offen und bestimmt auftritt – oder als zuverlässig unterstützend und zurückhaltend. Dabei lässt das System mit einer komplexen Aufschlüsselung Quantifizierungen zu: Eine feine Aufgliederung der Eigenschaften ist durchaus möglich.

Haben Vogels Klienten den Fragebogen im Vorfeld ausgefüllt und zurückgeschickt, so entwickelt die Beraterin im ersten Gespräch mit dem Interessenten seine beruflichen Möglichkeiten. Orientiert am bisherigen Bildungsweg grenzt Vogel mit dem Bewerber das mögliche Arbeitsfeld ein, versucht Anregungen für die Stellensuche zu geben und erläutert die Konsequenzen aus dem Fragebogen. 
Nach all dieser Arbeit und einem zwei- bis dreistündigen Gespräch gehen die Bewerber mit neuen Erkenntnissen über sich und einer wohl um einiges konkreteren Vorstellung des idealen Arbeitsplatzes heim. „Etwa zwei Wochen nach diesem ersten Gespräch vereinbare ich mit dem Klienten einen weiteren Termin“, so Vogel. Dabei geht es um konkrete Perspektiven und oft um Nachfragen oder Unsicherheiten, die nach dem ersten Gespräch aufgetreten sind und einer Klärung bedürfen. 

Beratung für die eigene Karriere
Dass ihre Unterstützung den meisten Absolventen hilft, davon ist Melanie Vogel indes überzeugt. „Etwa 80 Prozent meiner Klienten finden in den ersten drei bis sechs Monaten nach der Beratung eine angemessene Stelle.“ Nach dieser umfassenden Beratung seien Bewerber bei ihrer Jobsuche effizienter, zielorientierter und erfolgreicher. Dennoch sei es in Deutschland noch immer recht ungewöhnlich, professionellen Rat zu suchen. „Wer in den USA ein Problem hat, geht ganz selbstverständlich zu einem Coach oder einem Therapeuten“, zieht Vogel den Vergleich. In jüngster Zeit hätten sich die Anforderungen an Bewerber so stark gewandelt, dass kaum jemand wirklich noch den Überblick habe, welche Stelle am ehesten auf das eigene Profil passen würden. „Man kann von Bewerbern nicht erwarten, dass jeder alles kann – ein kluger Bewerber lässt sich beraten, damit er seine Karriere planen kann.“



Feedback aus dem sozialen Umfeld

„Wofür bin ich gemacht?“ – das, so erklärt Werner Katzengruber von der Raycon Consulting Group, sei die wesentliche Frage, die Studierende und Hochschulabsolventen ihre Freunde fragen sollten, um eine zentrale Entscheidung ihres Lebens vorzubereiten: die Berufswahl. Mit den Rückmeldungen aus dem direkten Umfeld erhalte man zwar keine wissenschaftlich valide Auswertung, aber wenn aus verschiedenen Richtungen ähnliche Antworten kommen, sei die Wahrscheinlichkeit schon relativ hoch, dass sie eine passende Tendenz angeben. Ein zu großer Aufwand sei diese Kleinstumfrage auf keinen Fall, geht es doch darum eine Richtungsentscheidung zumindest für die nächsten Jahre zu treffen.

Auch das Gespräch mit seinem Professor suchen

Dass dieser Weg sehr viel preisgünstiger ist als der über einen professionellen Coach, liegt auf der Hand, und wer die Möglichkeit hat, im Gespräch mit dem Professor noch eine zusätzliche Instanz in die Bewertung mit einfließen zu lassen, befindet sich schon fast auf der sicheren Seite. Absolventen, die ihre Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreiben, empfiehlt Katzengruber zudem ein Gespräch mit der Personalabteilung – nach welchen Kriterien sie ihre Mitarbeiter auswählen, wie ein Vorstellungsgespräch abläuft, seien die wichtigen Punkte, mit denen Hochschulabsolventen sich gut vorbereiten könnten, um die Bewerbungsphase gut zu überstehen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/bewerbung_es_geht_nicht_um_gut_oder_schlecht_27.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>27</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:32:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Diplomarbeit: Schnittstelle zwischen Uni und Karriere</title>
		<description><![CDATA[Die Diplomarbeit in einem Unternehmen zu absolvieren, bietet viele praktische Vorteile. Anja Krolls berichtet über ihre Erfahrungen.
„Einführung von e-QSS bei Hygienekontrollen in mittelständischen, lebensmittelverarbeitenden Betrieben: Beurteilung und Vergleich der herkömmlichen Erfassung mit dem Einsatz von pda-Geräten“ – wer den Titel von Anja Krolls Diplomarbeit ließt, der runzelt zunächst verwundert die Stirn.]]></description>
		<text><![CDATA[Denn die angehende Ökotrophologin, die derzeit an der Fachhochschule Münster ihr Studium zur Ernährungswissenschaftlerin abschließt, wagt sich mit ihrem Forschungsziel auf Neuland. Für das Hammer Unternehmen „HG Hy-Check GbR“ testet die 24-Jährige im Rahmen ihrer Diplomarbeit ein neuartiges Dokumentationsverfahren für Hygienekontrolleure.

Praktische Forschung
„Für mich stand schnell fest, dass ich keine theoretisch-wissenschaftliche Diplomarbeit verfassen, sondern lieber praktisch forschen will“, erinnert sich die Leipzigerin. Auf der Suche nach einem geeigneten Betrieb und Thema kam ihr die Fachhochschule Münster zur Hilfe, die bereits seit vielen Jahren eng mit dem Hammer Unternehmen für Hygienemanagement und Hygienekontrollen zusammenarbeitet. Neben Anja Kroll beschäftigt der Betrieb derzeit drei weitere Diplomanten und zwei Praktikanten, die auf dem Gebiet der Lebensmittelhygiene forschen.
Die Mischung aus Naturwissenschaft, theoretischem Wissen und praktischer Anwendung war es, die Anja Kroll vor gut fünf Jahren zum Studium der Ökotrophologie bewegte. Zunächst an der Fachhochschule in Bernburg in Sachsen-Anhalt, später im niederländischen Deventer und für einige Monate sogar in Finnland. Im Jahr 2004 schließlich wechselte die Studentin zur Fachhochschule nach Münster, um hier ihr Studium abzuschließen. „Ich wollte die Studienzeit nutzen, um in möglichst viele verschiedene Arbeits- und Unterrichtsbereiche hinein zu schnuppern“, begründet Anja Kroll ihr „Zigeunerleben“. „Wer immer nur an einer Universität war, dem entgeht vieles“, ist sich die 24-Jährige sicher. Im Sommer des vergangenen Jahres zog es die gebürtige Leipzigerin darum noch einmal ins Ausland – zu einem sechsmonatigen Praktikum in der Schweiz beim Lebensmittelkonzern Nestlé.

Elektronisches Qualitätssicherungssytem
Jetzt aber steckt die 24-Jährige mitten in ihrer Diplomarbeit. Zwei Tage die Woche fährt die angehende Oecotrophologin derzeit ins westfälische Hamm, um in ihrem Unternehmen vor Ort im Rahmen eines einmaligen Pilotprojektes den Einsatz eines neuen, Computer gestützten Verfahrens zur Bewertung von Hygienekontrollen in Lebensmittelbetrieben zu testen. „Derzeit werden die Ergebnisse der Kontrollen in lebensmittelverarbeitenden Betrieben zunächst vor Ort handschriftlich notiert und später zur Auswertung in den Computer übertragen. Dieses Verfahren ist zeitaufwändig und birgt Fehlerquellen“, erläutert Anja Kroll. Mit Hilfe eines pda-Geräts, in den eine neuartige Software (e-QSS – elektronisches Qualitätssicherungssytem von der Firma Neumann &amp; Neumann) integriert ist, sollen diese Schritte nun vereinfacht und komprimiert werden. „Bislang wird die Software aber noch nicht im Bereich der Lebensmittelhygienekontrollen eingesetzt. Ziel meiner derzeitigen Tätigkeit und damit meiner Diplomarbeit ist es, herauszufinden, ob dieses System in der Tat künftig Arbeitsprozesse beschleunigen und somit effizienter gestalten könnte“, erklärt die 24-Jährige.

Optimistischer Blick in die Zukunft
Aus diesem Grund besucht Anja Kroll derzeit mit Kontrolleuren des Unternehmens verschiedene lebensmittelverarbeitende Betriebe, um das neue Verfahren einem Praxistest zu unterziehen. „Die Möglichkeit, selbst aktiv zu forschen, macht unglaublich viel Spaß. Zudem erhalte ich durch diese praxisnahe Diplomarbeit schon Kontakte zu potenziellen späteren Arbeitgeber, lerne Prozesse schon jetzt kennen“, fasst die angehende Ökotrophologin die Vorteile einer innerbetrieblichen Diplomarbeit zusammen. Noch befindet sich die 24-Jährige mitten in der Forschungsarbeit, aber natürlich denkt sie bereits über die Zeit nach ihrem Fachhochschulabschluss nach.
„Ich hoffe, dass mir diese Diplomarbeit einige Türen öffnet“, blickt sie optimistisch in die Zukunft. „Auch wenn die praktische Forschung mehr Zeit erfordert, ich kann es nur empfehlen“, rät Anja Kroll.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/diplomarbeit_schnittstelle_zwischen_uni_und_karriere_26.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>26</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:27:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Kontakte knüpfen für die Karriere</title>
		<description><![CDATA[Jobmessen und Firmenkontaktgespräche effektiv nutzen
Lange genug Hörsaalluft geatmet, Bücher gewälzt und für Klausuren gepaukt? Mit dem Abschluss (fast) in der Tasche, heißt es jetzt, die möglichen beruflichen Perspektiven genauer auszuloten, weiter an der Karriereplanung zu basteln. Wie kann’s weitergehen?]]></description>
		<text><![CDATA[Job oder Master heißt für viele Absolventen die „Gretchenfrage“? Gleich nach dem Studium als Nachwuchsführungkraft in ein Unternehmen einsteigen oder mit einem Masterstudiengang die akademische Laufbahn krönen? Oder gibt es einen Weg, Bürostuhl und Hörsaalbank doch miteinander zu verbinden? Welche Anforderungen stellen die Arbeitgeber an ihre zukünftigen Mitarbeiter? Wie kann der Berufseinstieg ohne große Hürden und Warteschleifen gelingen? Einen „Königsweg“ zu finden, scheint gar nicht so leicht, doch einige hilfreiche Wegweiser lassen sich für Studenten, die kurz vor dem Abschluss ihres Studiums stehen, und frisch gebackene Absolventen schnell finden. 

Job und Karrieremessen als Chance
Sich umfassend informieren zu informieren ist wichtig, aber das Schlüsselwort zur Karriereplanung heißt „Netzwerken“. Den virtuellen Schlüssel haben gut ausgebildete (Fach-)Hochschulabsolventen mit ihrem Zeugnis und ihrer Persönlichkeit selbst in der Hand. In welchem Unternehmen können die erworbenen Qualifikationen am besten eingesetzt werden? Neben dem Studium der Stellenanzeigen hat sich in den vergangenen Jahren ein weiteres Instrument der Information und Kommunikation immer mehr als „Türöffner“ für Absolventen erwiesen: das sind die regionalen und überregionalen Job- und Karrieremessen sowie die Firmenkontaktgespräche, die mittlerweile an fast allen Hochschulstandorten angeboten werden. Insbesondere große Unternehmen sind hier präsent, um „face to face“ die Besten der Besten für eine Karriere zu gewinnen und über die Möglichkeiten eines Berufseinstiegs umfassend zu informieren. Aber auch kleine und mittlere Unternehmen, die mit zu den wichtigsten Arbeitgebern von Hochschulabsolventen zählen, ergreifen diese Chance, um qualifizierte Nachwuchsführungskräfte zu werben.

Optimismus und Selbstbewusstsein hilft
Häufig werden während der Job- und Karrieremessen oder der Firmenkontaktgespräche auf dem Universitätscampus Trainee- oder Praktikumsstellen schon direkt vergeben und konkrete Jobangebote unterbreitet. Jeder Messebesuch ist wie ein großes Bewerbungsgespräch. Also, auf dem Weg, die ersten Kontakte im Karrierenetz zu knüpfen, den „Messeknigge“ nicht vergessen, stattdessen Jeans, T-Shirt und Turnschuhe im Schrank lassen. Dezente Businesskleidung ist gefragt. Eine Portion Optimismus und gesundes Selbstbewusstsein darf im „Handgepäck“ dabei sein ebenso wie komplette Bewerbungsunterlagen, möglichst in mehrfacher Ausfertigung.

Gute Vorbereitung ist wichtig
Wer sich im Vorfeld genauer über die Unternehmen informiert, die zu den Ausstellern gehören, erhöht die Chance, als kompetenter Bewerber registriert zu werden. Job- und Karrieremessen können der Einstieg für den Aufstieg sein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/kontakte_knuepfen_fuer_die_karriere_25.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>25</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:21:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fachleute fürs Ideenschmieden</title>
		<description><![CDATA[MBA-Studiengang Eventmanagement in Chemnitz
Wenn ein neues Produkt auf dem Markt platziert werden soll, wenn die Planung eines Messeauftritts oder einer Präsentationsveranstaltung anliegt, dann sind die Ideen des Eventmanagers gefragt. Ein relativ neues Berufsbild, auf dessen Dienstleistung nach einschlägigen Marktforschungsanalysen aber schon mehr als ein Viertel aller Unternehmen setzt.]]></description>
		<text><![CDATA[Der Aufgabenbereich eines Eventmanagers in einem Unternehmen reicht von der Erstellung von Netz- und Ablaufplänen über die Beurteilung von Räumen, Bühnen, Technik und Möbeln bis zur Auswahl von Künstlern, der Buchung von Hotelzimmern und Catering-Services bis zur Organisation von vielen anderen Dingen, die zu einem Event gehören. Auch im politischen Bereich (Parteitage) und im Marketing von Kommunen oder Kreisen sind immer mehr Eventmanager gefragt, welche die ganze Klaviatur der Veranstaltungsrealisation von der Idee bis zur Umsetzung beherrschen und dabei nicht nur auf Kreativität setzen, sondern zielgruppenorientiert arbeiten, Pressearbeit, Kommunikationsstrukturen und immer das Budget im Blick haben.

TU Chemnitz bietet MBA Studiengang an
Grund genug, sich auch stärker wissenschaftlich mit dem Eventmanagement auseinanderzusetzen. Eine Vorreiterrolle hat in diesem Bereich die TU Chemnitz übernommen und den berufsbegleitenden MBA-Studiengang Eventmanagement eingerichtet. Seit dem Start im April 2005 wird systematisch und erfolgreich das Wissen aus Forschung und Praxis an zukünftige Eventmanager weitergegeben.

MBA-Abschluss „Eventmarketing“
Der Weiterbildungsstudiengang schließt mit dem Master of Business Administration ab und richtet sich an erfahrene Fachleute aus dem Marketingbereich, die sich durch den Masterstudiengang zu Fach- und Führungskräften im Eventmanagement qualifizieren möchten. Zugangsberechtigt sind alle Bewerber, die einen ersten akademischen Abschluss in Deutschland oder im Ausland erworben haben und über Berufserfahrung verfügen aus dem Bereich Eventmarketing oder Marketingkommunikation. Wer den MBA-Abschluss „Eventmarketing“ in der Tasche hat, findet ein vielfältiges Aufgabenfeld vor: Dazu gehören die Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie, die Planung der Eventkonzeption, die Auswahl der „Eventlocation“, die Akquise von Eventdienstleistern und Personal, die Budgetplanung und -überwachung, die Vorbereitung von Verträgen bis hin zur operativen Steuerung des Eventablaufs und zur Pressearbeit. Eingesetzt werden qualifizierte Eventmanager in den Bereichen Eventmarketing, Messen, Kommunikation in Unternehmen aller Branchen, in Kommunen, Vereinen und Verbänden und bei kulturellen und sportlichen Großevents. Eingerichtet ist der Studiengang „Eventmarketing“ am Chemnitz Management Institute of Technology (C-MIT), der zentralen Weiterbildungseinrichtung der TU Chemnitz. Eine Bewerbung für dieses Studium ist ganzjährig möglich. Weiterführende Informationen:
&gt; www.tu-chemnitz.de/c-mit/]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/fachleute_fuers_ideenschmieden_24.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>Marlies Grüter</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>24</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:14:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>MBAs unter der Lupe</title>
		<description><![CDATA[Akkreditierung ist wichtiges Gütesiegel!
Sie schießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden: Studiengänge, die auf den Master of Business Administration (MBA) vorbereiten. Häufig beworben mit Hochglanzprospekten und aufwändigen Werbekampagnen, versprechen sie den Einstieg ins Top-Management. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 1500 Business-Schools mit etwa 3000 Programmen, in Europa sind es allein rund 500 Institutionen, die einen qualifizierten MBA-Abschluss anbieten.]]></description>
		<text><![CDATA[Für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Juristen, Mediziner, Geistes- und Sozialwissenschaftler kann der MBA-Studiengang eine Alternative zu einem betriebswirtschaftlichen Aufbaustudium sein, wenn das Berufsziel auf eine Position im Management ausgerichtet ist.

Aber auch für Wirtschaftswissenschaftler ist der MBA interessant: Sie können durch inhaltliche Spezialisierung ganz bestimmte Zusatzqualifikationen, Fremdsprachenkompetenz sowie internationale Erfahrungen erwerben. Absolventen von Fachhochschulen und Berufs- und Verwaltungsakademien bietet der MBA darüber hinaus den Vorteil einer formalen Höherqualifizierung.

Doch MBA ist nicht gleich MBA:
Berufsbegleitend oder als Vollzeit-Aufbaustudium angelegt, an staatliche Hochschulen angebunden oder im Programm einer privaten Business-School – mittlerweile gibt es allein im deutschsprachigen Raum mehr als 200 verschiedene MBA-Studiengänge. Die Rankings, die verschiedene Wirtschaftsmagazine alle Jahre wieder veröffentlichen, geben einen Anhaltspunkt für die Auswahl. International anerkannt und seit Jahren hoch im Kurs stehen die London Business School, The European Institute of Business Administration in Fontainebleau, (Insead), die Business School of the University of Navarra in Barcelona und Madrid (IESE), das IMD in Lausanne, die Rotterdam School of Management oder die Ecole des Hautes Etudes Commerciales (HEC) der Universität in Lausanne.

Deutsche Business Schools
In den Rankings sind auch immer wieder die deutschen Business Schools vertreten, die international akkreditiert sind: Die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar, die German International School of Management and Administration (GISMA) in Hannover, die Handelshochschule in Leipzig (HHL) und die Universität Mannheim. Wer sich für einen MBA-Studiengang interessiert, sollte vor einer Entscheidung die Programme verschiedener Anbieter nach einigen Kriterien genau unter die Lupe nehmen:

- Sind die Zulassungskriterien genau definiert?
- Gibt es ein umfassendes Curriculum mit Pflicht- und Wahlfächern?
- Ist der Studiengang international ausgerichtet (Studenten, Dozenten, Inhalte)?
- Sind renommierte Lehrkräfte beschäftigt?
- Wird praxisnah und projektbezogen gearbeitet?
- Werden Kontakte zu Unternehmen gepflegt?

Ist der Studiengang akkreditiert?
Ohne Akkreditierung geht’s nicht: Sie ist ein Gütesiegel, das die Anerkennung bestimmter Standards durch renommierte Stellen verbrieft. Namhafte Akkreditierungsinstitutionen sind die „Association to Advance Collegiate Schools of Business” (AACSB), die weltweit akkreditiert. Dazu kommt die „European Foundation for Management Development“ (efmd) mit dem „European Quality Improvement System“ (EQUIS), das weltweit Institutionen als Ganzes prüft und akkreditiert.

MBA und FIBAA
Im Gegensatz dazu bewertet die Association of MBAs (AMBA) nur einzelne Programme, hauptsächlich in Großbritannien. Die Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) akkreditiert Bachelor- und Masterstudienangebote und bestätigt die Berufsrelevanz, Qualität und vor allem auch die Internationalität.



Informationen rund um den MBA:

www.e-fellows.net
www.staufenbiel.de
www.mba-studium.net
www.mba-association.de
www.mba-info.de
www.mba-gate.de
www.postgraduate.de.
www.mba24.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mbas_unter_der_lupe_23.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>23</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:09:18</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karriere am Fuße des Eiffelturms</title>
		<description><![CDATA[Auf der Suche nach einen passenden Arbeitsplatz, lohnt es sich für den Absolventen seinen Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Michael Becker berichtet.
Nein, dass er einmal vom Schreibtisch aus den Eiffelturm im Blick haben würde, das hatte sich Michael Becker nicht träumen lassen, als er vor acht Jahren mit dem Architekturstudium an der Fachhochschule in Münster begann.]]></description>
		<text><![CDATA[Damals träumte der heute 29-Jährige davon, Wolkenkratzer in den Metropolen der Welt zu bauen – oder schmucke Reihenhäuser in der Vorstadt. „Ich wollte vor allem kreativ arbeiten können. Sehen, was ich mit meinen eigenen Händen geschaffen habe“, erläutert der gebürtige Hannoveraner seine Entscheidung zum Architekturstudium. 

Jobaussichten Architekt 
Doch trotz guter Noten, hoher Motivation und Leidenschaft für seinen künftigen Beruf stellte sich schnell heraus: Die Jobaussichten für angehende Architekten waren alles andere als rosig. „Schon nach dem dritten oder vierten Semester war klar: eine passende Anstellung zu finden würde nicht einfach werden“, erinnert sich Michael Becker – und verdoppelte in den kommenden Semestern seine Anstrengungen.

Unter anderem in Form eines Praktikums in einem französischen Architekturbüro in Marseille. „Das war schon eine ziemliche Herausforderung, denn mein Schulfranzösisch war dafür eigentlich nicht geeignet“, gibt Michael Becker zu. Dennoch: Die unterschiedliche Arbeitsweise im Gegensatz zu deutschen Büros, in denen der Student damals jobbte, sowie die Chance eine andere Kultur kennen zu lernen, halfen ihm über die ersten Startschwierigkeiten. Aus dem halbjährigen Aufenthalt jedoch eine dauerhafte Anstellung werden zu lassen, das konnte er sich damals noch nicht vorstellen. „Während und nach meiner Diplomarbeit habe ich mich darum zunächst bemüht eine Stelle in Deutschland zu finden“, erinnert sich der 29-Jährige.

Über 50 Bewerbungen verschickte der frisch gebackene Architekt in den kommenden Monaten quer durch die Republik – erfolglos. „Trotz eines Einser-Abschlusses sprang nicht mal ein Vorstellungsgespräch heraus. Alle Arbeitgeber suchten Mitarbeiter mit einschlägiger Erfahrung. Die konnte ich als Neuling natürlich nicht bieten“, resümiert Michael Becker, der sich zunächst mit Aushilfsjobs über Wasser hielt. Ein ehemaliger Kommilitone gab ihm schließlich den Tipp, sein Glück im Ausland zu suchen. Nach einigen schlaflosen Nächten und viel Internetrecherche bewarb Michael Becker sich auf acht Stellen in der Schweiz – und wurde zu sieben Vorstellungsgesprächen eingeladen. „Ich war total baff, damit hatte ich nie gerechnet“, zeigt sich der Jung-Architekt noch heute erstaunt. Kurzerhand stieg der 29-Jährige in den Flieger und machte sich auf ins Nachbarland.

Zwischenstation Schweiz
Am Ende des viertägigen Vorstellungsmarathons hatte er vier Jobangebote in der Tasche. „Da wurde mir erstmals klar, dass es nun ernst würde.“ Michael Becker löste seine Wohnung auf, beantragte bei den schweizerischen und deutschen Behörden alle nötigen Dokumente zum Arbeiten im Ausland und suchte per Internet nach einer Wohnung. „Alles musste sehr schnell gehen, da ich bereits sechs Wochen später meine Stelle antreten sollte.“ Zeit zum Nachdenken bliebt da nicht – „und das war auch gut so, sonst hätte ich vielleicht Angst vor meiner eigenen Courage bekommen“, gibt er zu.
Das Eingewöhnen in der Ferne fiel dem Jung-Architekten nicht schwer, wohl aber die veränderten Arbeitsbedingungen und die hohen Lebenshaltungskosten in der Schweiz: „Auch wenn es keine Sprachschwierigkeiten gab, habe ich doch schnell gelernt, dass mir vieles fremd war.“ Darum entschloss sich Michael Becker nach 15 Monaten zum Ortswechsel.

Den eigenen Horizont erweitern
„In meinem Beruf ist es wichtig Erfahrungen zu sammeln und weiter zu kommen, darum wollte ich ein neues Büro mit neuen Anforderungen kennen lernen“, begründet er den erneuten Schritt ins Ungewisse. Und den hat er nicht bereut. „Der Jobeinstieg im Ausland ist das Beste, was mir passieren konnte.
Ich lerne ständig Neues, im Beruf, im Alltag, im Umgang mit Menschen, in der Sprache. Das macht mich nicht nur reicher an Erfahrungen, sondern steigert meinen Wert auf dem Arbeitsmarkt. Ein potenzieller Arbeitgeber weiß, dass ich flexibel bin und Mut zum Risiko habe“, rät Michael Becker zukünftigen Absolventen – und blickt dabei zufrieden von seinem Schreibtisch aus zum Eiffelturm hinüber.



Web-Link Tipps zum Thema „Arbeiten im Ausland“

www.career-contact.de
www.americandream.de
www.stellenboersen.de/ausland
www.travelworks.de
www.academics.de
www.karriere-im-ausland.de
http://international.monster.de
www.karrierefuehrer.de/ausland
www.studentenpilot.de/ausland
www.berufsstart.de
www.europa.eu]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/karriere_am_fusse_des_eiffelturms_22.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>22</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:57:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Faszination Schimmelpilz</title>
		<description><![CDATA[Für Absolventen mit Interesse für Biologie und Chemie wird seit neuestem ein weiteres Fach angeboten: Die Biotechnologie. Philipp Wiemann ist seit dem ersten Semester dabei und hat viele positive Erfahrungen gesammelt.
Philipp Wiemann erforscht Fusarien zur Prävention bei Reispflanzen. Nachdem der Biotechnologe sich bereits in seiner Diplomarbeit mit dem Thema Schimmelpilz beschäftigte, will er nun sein Studium des Faches Biotechnologie mit einer Promotion krönen.]]></description>
		<text><![CDATA[Zufrieden blickt Philipp Wiemann auf die trübe Flüssigkeit im Erlenmeyer-Kolben, den er in der Hand hält. Die gelblich-beige Lösung wirkt auf den ersten Blick unspektakulär, aber für den Molekularbiologen hat die chemische Verbindung eine wichtige Bedeutung. „Hier im Labor werden unterschiedlichste Schimmelpilzarten zur Forschung gezüchtet, darunter auch Fusarium fujikuroi, mit dem ich arbeite“, erklärt der 26-jährige Doktorand.

Für seine Promotion arbeitet er am Institut für Botanik und am Institut für Lebensmittelchemie. Zwischen diesen beiden Instituten gibt es eine Kooperation, Wiemann ist Stipendiat in einem internationalen Graduierten Kolleg der WWU Münster.

Neues Fach: Biotechnologie
Eine besondere Beziehung zum Thema Schimmelpilze gibt es für Philipp Wiemann erst seit dem Beginn seines Studiums, aber nach seinem Abitur war für ihn klar, dass sein beruflicher Werdegang mit einer Naturwissenschaft in Zusammenhang stehen sollte. Zuerst tendierte er zu einem Medizin- oder Biologie-Studium, erfuhr dann aber von dem neu angebotenen Fach Biotechnologie. „Die Institute für Biologie, Chemie sowie Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie in Münster boten als eine von nur vier Universitäten in Deutschland das neue Fach an“, erinnert sich Wiemann. „Mir hat die vielseitige Ausrichtung des Studiengangs gefallen, außerdem fand ich es spannend, zu den ersten Studierenden des Faches zu gehören.“ 

Chemie als Grundlage
Die besonders naturwissenschaftliche Ausrichtung des Faches führte dazu, dass der frischgebackene Studierende im Jahr 2001 erst einmal seine Defizite in Chemie aufholen musste. „In der Schule hatte ich nicht so intensiven Chemie-Unterricht, so dass die ersten Semester ganz schön anstrengend waren – aber es hat auch Spaß gemacht“, betont der gebürtige Herdecker. Die Erwartungen des ehrgeizigen Studenten an das Fach Biotechnologie wurden dann aber auch voll und ganz erfüllt. Es wurden weniger Studieninhalte aus der klassischen Biologie gelehrt, dafür gab es schon im Grundstudium Seminare aus den Wirtschaftswissenschaften und Jura im Angebot – wie zum Beispiel Innovationsmanagement und Patentrecht. Konsequenterweise wählte der Biotechnologe dann nach dem Vordiplom BWL zu einem seiner beiden Nebenfächer.

Gute Studienbedingungen
Als sehr angenehm empfand Philipp Wiemann die Studienbedingungen. Lediglich 34 Kommilitonen und Kommilitoninnen ermöglichten eine sehr familiäre und übersichtliche Atmosphäre in den Studienjahren des 26-jährigen.

Die Suche nach einem Thema für seine Abschlussarbeit war für den Absolventen schnell vollzogen. Nach einem Kurs über Schimmelpilze war seine Begeisterung für diesen Bereich geweckt. „Viele Kommilitonen haben sich zu diesem Zeitpunkt vor allem mit Bakterien beschäftigt. Mich hat an den Schimmelpilzen fasziniert, dass sie über eine DNA-Struktur verfügen, die denen des Menschen ähnlich ist“, schwärmt Wiemann von seinem Forschungssujet. „Außerdem haben sich in meinem Studienumfeld nicht so viele Menschen mit einem solchen Thema beschäftigt“. Philipp Wiemann war relativ frei in der Gestaltung seines Diplom-Themas und wurde von den Doktoranden des Instituts gut beraten. „Sekundärmetabolismus in Fusarium fujikuroi: Genregulation und Metabolic Design“ lautete der wissenschaftliche Titel seiner Abschlussarbeit. Der Schimmelpilz Fusarium fujikuroi produziert unter bestimmten Bedingungen Gibberellinsäure – ein pflanzliches Wachstumshormon. Die Gibberellinsäure fördert die Keimung und hat Einfluss auf das Wachstum von Pflanzen. Damit können beispielsweise kernlose Weintrauben gezüchtet werden.

Gentechnische Forschung
Noch wichtiger sind sicher die Perspektiven der Gentechnik im Bereich der Bekämpfung von tödlichen Krankheiten. Der Wirkstoff des Krebsmedikaments Taxol kann bisher nur aus Eiben gewonnen werden. „Es müssen zahllose dieser Bäume gefällt und verarbeitet werden um sehr wenig dieses Medikaments herstellen zu können. Mit Hilfe der Schimmelpilz-Forschung kann der wichtigste Inhaltsstoff viel einfacher und kostengünstiger hergestellt werden“, erklärt Wiemann.

Schimmelpilze und Reis
Primär beschäftigt sich Philipp Wiemann mit der Interaktion von Schimmelpilzen und Reis. Zielstellung ist dabei die Prävention von Reispflanzen gegen den Angriff von Schimmelpilzen. Wichtig ist Wiemann in diesem Zusammenhang, dass die höchsten Sicherheitsstandards bei der Forschung einzuhalten sind – schließlich müssen Kreuzungen mit Pflanzen in der Natur verhindert werden. „Das Labor hier im botanischen Institut bietet beste Arbeitsbedingungen für gentechnische Forschung.“ 

Wenn Versuche scheitern und die Zeit tickt 
Diese Bedingungen kamen dem 26-Jährigen auch während seiner Absolventenzeit zugute. Nach der Anmeldung seines Themas standen ihm neun Monate Zeit zur Verfügung. Um die Forschung im Labor voranzutreiben, galt es einige Nachtschichten zu absolvieren. „Man lernt seinen Tag zu organisieren und effektiv zu arbeiten“, blickt Wiemann zurück, „wenn ein Versuch immer wieder scheitert, kann das ganz schön an den Nerven zerren, besonders wenn die Zeit läuft.“ Durch die intensive Forschung blieben ihm für das eigentliche Verfassen der immerhin 160 Seiten umfassenden Arbeit lediglich acht Wochen Zeit. Nach dieser Erfahrung rät Philipp Wiemann den kommenden Absolventen-Generationen: „Es ist leicht gesagt, aber das Wichtigste ist einfach gute Planung und vor allem rechtzeitig mit dem Schreiben der Arbeit anzufangen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/faszination_schimmelpilz_20.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>20</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:34:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>International Business: Warum gutes Benehmen mehr ist als das richtige Überreichen der Visitenkarte</title>
		<description><![CDATA[Heute Indien, morgen China, übermorgen Dubai und zwischendurch Geschäftsmeetings mit Amerikanern und Franzosen. Das Geschäftsleben ist global geworden und erfordert Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Geschäftspartnern aus dem Ausland.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Tatsache, dass Unternehmen und ihre Mitarbeiter heute in vielen Märkten der Welt zu Hause sind und oftmals gleichermaßen auf Englisch kommunizieren, darf jedoch über eine Tatsache nicht hinweg täuschen: Die kulturellen Unterschiede bleiben enorm. Sogar in der Sprache selbst lauern Fettnäpfchen. So tappen Deutsche bei Geschäftsreisen in Japan, Indien oder den USA immer wieder in eine Kniggefalle, weil sie direkt statt indirekt kommunizieren – und dadurch Geschäftspartner tief verletzen. Umso wichtiger ist es, sich bereits frühzeitig mit internationalen Kulturen auseinander zu setzen und bereits auch für Praktika oder Studienaufenthalte im Ausland gut vorbereitet zu sein.
Um diesen Schwierigkeiten möglichst frühzeitig zu begegnen, haben ehemalige Studierende das internationale Karrierenetzwerk „international students Club“
ins Leben gerufen. Angesichts stärker werdender internationaler Vernetzung in allen Bereichen soll die Initiative Studierenden die Möglichkeit bieten, online und offline Kontakte zu knüpfen.

Charaktereigenschaften der Deutschen
Einen wichtigen Auftakt bildete dabei ein Experten-Chat am 16. März, der die Tücken internationaler Kommunikation zum Thema hatte. Typische Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften der Deutschen und deren Wirkung wurden beleuchtet und die Teilnehmer bekamen einen Einblick, wie man sich optimal auf Auslandsaufenthalte in England, Frankreich, USA, Russland, Italien, Spanien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Japan, China, Australien oder Indien vorbereitet. 
Der internationalStudentsClub ist ein internationales Karriere-Portal, mit dem Ziel Schüler der Oberstufe und Studierende weltweit zu vernetzten und ihnen Chancen und Möglichkeiten eines internationalen Arbeitsmarktes aufzuzeigen. Branchen-Reporte, über 750 internationale Stellenbörsen und Tipps für internationale Bewerbungen sind einige der zahlreichen Angebote, die der Club zu bieten hat.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/international_business_warum_gutes_benehmen_mehr_ist_als_das_richtige_eberreichen_der_visitenkarte_19.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>19</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:26:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Mit Soft Skills punkten</title>
		<description><![CDATA[Einstiegschancen verbessern
Führungsqualität, gepflegtes und sicheres Auftreten, Teamfähigkeit und Verhandlungsgeschick: Hochschulen lehren diese Fähigkeiten nicht, in der Arbeitswelt gewinnen Soft skills aber zunehmend an Bedeutung, müssen doch die Führungskräfte von morgen zahlreiche Eigenschaften mitbringen, die weit über enge fachliche Qualifikationen hinausgehen.]]></description>
		<text><![CDATA[Aber nicht nur soziale Stärken sind gefragt, die nur schwer zu erlernen sind und meist zu den kaum veränderlichen Eigenschaften eines Menschen gehören. Durchaus beeinflussbar sind dagegen Flexibilität, Team- und Kommunikationsfähigkeit, Präsentationstechniken und Eigenaktivität im Umgang mit Kollegen. Fundiertes Fachwissen als zentrale berufliche Qualifikation reicht heutzutage nicht mehr aus, da die Arbeitsfelder zu starken Schwankungen unterworfen sind. Lernfähigkeit ist somit eine ebenso zentrale Anforderung. 

Netzwerk &amp; Kommunikation 
Die Bedeutung von Wissen und der wachsende Wettbewerb erfordern neue Organisationsformen mit mit flachen Hierarchien und netzwerkartig organisierten Strukturen innerhalb derer die Mitarbeiter ihrer Kreativität besser freien Lauf lassen können. Flexible, kommunikative Fachleute, die sich und andere organisieren können, werden damit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Unternehmen.
Um die Kompetenz in diesen Bereichen stärker zu fördern, hat die Fachhochschule Lübeck auf ihrem Internetportal „Oncampus“ das Projekt „Soft Skills Online“ freigeschaltet. Dort sollen Absolventen und Berufstätige ihre soziale Kompetenz zügig erweitern können. Im Rahmen dieses Qualifizierungsprojektes wird oncampus bis Ende 2007 mehrere E-Learning-Kurse zu den Themen Persönlichkeitskompetenz, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz und Berufsfindung/-weiterentwicklung konzipieren und als Piloten durchführen.

Online sich weiterbilden
„Online-Bildungsangebote können sich sehr gut für den Erwerb von Schlüsselkompetenzen eignen.“ erläutert Rolf Granow, Geschäftsführer der oncampus GmbH, ELearning-Tochter der FH Lübeck. „Das Internet ermöglicht zeitlich und räumlich unabhängiges Lernen, daher ist es besonders interessant für Berufstätige.“ ergänzt er. 
So können Kompetenzen der Beschäftigten den aktuellen, sich rasant verändernden betrieblichen Anforderungen zeitnah angepasst werden. Hinzu kommt, dass zukünftige Berufseinsteiger mit neuen, europaweit anerkannten Abschlüssen, etwa dem Bachelor, im Rahmen ihrer Ausbildung die sogenannten Soft Skills vermittelt bekommen, während die bereits im Arbeitsleben beschäftigten Personen entsprechende Fähigkeiten nicht obligatorisch erworben haben.

Erfahrung seit 197
Der E-Learning-Bereich der FH Lübeck hat seit 1997 Erfahrung mit Online-Bildungsangeboten. Auf diesem Weg konnte die Hochschule neue Zielgruppen für sich erschließen. Mittlerweile sind rund 1300 Studierende in Programmen unter dem Dach „oncampus“ eingeschrieben. Heute sind durch das Leitprojekt „Portal nach vorn!“ die Voraussetzungen für effiziente Produktions- und Betriebsabläufe geschaffen. oncampus richtet seine Angebote optimal auf Lernziel und Zielgruppe aus: Das Material ist hochwertig, die Kurse bestehen aus einer Mischung aus Online- und Präsenzphasen und für die Betreuung sind qualifizierte Mentoren zuständig.



Definition: Soft Skills

Der Begriff „Soft skills“, also soziale Kompetenz, bezeichnet den Komplex all der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, das eigene Verhalten von einer individuellen auf eine gemeinschaftliche Handlungsorientierung hin auszurichten.

„Sozial kompetentes“ Verhalten verknüpft die individuellen Handlungsziele von Personen mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe – vor allem im täglichen Arbeitsleben sind diese Fähigkeiten wichtige Voraussetzung für das gute Funktionieren eines Teams.

Die Wichtigkeit dieser Faktoren hat das Forschungsinstitut der Bundesanstalt für Arbeit bereits in den siebziger Jahren festgestellt. Fundiertes Fachwissen als zentrale berufliche Qualifikation reiche nicht mehr aus, da die Arbeitsfelder zu starken Schwankungen unterworfen sind, so dass zwar fachliche Kompetenz auf hohem Niveau noch wichtig ist, die aber stets erweitert werden muss. Lernfähigkeit ist somit eine ebenso zentrale Anforderung. Durch den verstärkten Einsatz von Teams und Arbeitsgruppen

Beruflicher Erfolg durch Soft Skills
Soft Skills sind alle Kompetenzen, die neben der reinen Fachkompetenz den beruflichen und privaten Erfolg bestimmen. Dazu zählen vor allen Dingen soziale Kompetenz, kommunikative Kompetenz und methodische Kompetenz. Dazu kommen Aspekte wie interkulturelle Kompetenz, emotionale Kompetenz oder personale Kompetenz. Diese Kompetenzfelder sind nur unscharf voneinander zu trennen; die einzelnen Kompetenzen haben große Schnittmengen und viele Abhängigkeiten.

Soft Skills beziehen sich vor allen Dingen auf Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich der Kommunikation, Ausstrahlung und Arbeitstechniken.

Soft Skills sind insofern Schlüsselqualifikationen, als sie im Gegensatz zu spezifischen Fachkenntnissen Meta-Fähigkeiten darstellen. Das Beherrschen von Präsentationstechniken, Verhandlungstechniken, Moderationstechniken und Schlagfertigkeitstechniken bieten zum Beispiel über die Zeit hinweg in unterschiedlichen Arbeitskontexten nachhaltige Vorteile. Wer einmal das professionelle Präsentieren gelernt hat, kann das in verschiedenen Berufen und Jobs anwenden.

Investition in die Zukunft
Die Halbwertszeit von Wissen und Fähigkeiten im Bereich der Soft Skills ist äußerst hoch. Schon deshalb lohnt es sich, in Schlüsselqualifikationen wie Soft Skills zu investieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mit_soft_skills_punkten_18.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>18</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:22:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Segeln lernen für die Gruppendynamik</title>
		<description><![CDATA[Soziale Kompetenz und Teamfähigkeit lernen: Ralph Warnatz verrät wie.

Motivierte Mitarbeiter sind das Kapital eines jeden Unternehmens – diese Weisheit hat sich mittlerweile wohl in so ziemlich jeder Chefetage herum gesprochen. Weniger breit gestreut ist aber die Erkenntnis, dass Hochschulabsolventen, die neu in einen Betrieb einsteigen und recht jung möglicherweise bereits als Teamleiter eingesetzt werden, bei dieser Aufgabe Unterstützung benötigen.]]></description>
		<text><![CDATA[Soziale Kompetenz ist gefragt, Teamfähigkeit und Führungsqualitäten – Qualifikationen, die keine Hochschule lehren kann und die junge Berufseinsteiger in den seltensten Fällen mitbringen. Damit sie nicht bereits in den ersten Wochen in ihrem Job überfordert werden und damit die neuen Mitarbeiter sich möglichst gut ins Team einfinden, bieten Coaches verschiedenste Teambuilding-Seminare an. 
Wenn eine Gruppe eingeschworen werden soll, ist Teambuilding ein Basisprozess für die konstruktive Zusammenarbeit. Wichtig ist, ein Gefühl für den Gesamtzusammenhang der Gruppe, für gute Teamkultur sowie für die Kommunikationsstile der einzelnen Mitglieder zu erhalten.

Auch als zusätzliche Motivation beispielsweise für eine Abteilung bietet ein Teambuilding-Seminar eine ideale Unterstützung der Personalentwicklung. Ein Teamtraining kann Reibungsverluste verkleinern, die Arbeitszufriedenheit erhöhen, die Effizienz der Arbeitsgemeinschaft sowie Konflikte entschärfen. Es kann in besonderer Weise eine Win-Win Situation unterstützen, bei der sowohl die einzelnen Mitglieder, die Gruppe als Ganzes als auch der „Output“ der Kollegen gefördert werden.

Auf dem Drahtseil ins Ziel
Im Klettergarten etwa stehen die Teilnehmer vor zehn Meter hoch aufragenden Stämmen und der Frage „Da soll ich rauf? Zittert der Boden oder zittere ich?“ – Grenzen zu überwinden und neue Herausforderungen zu meistern kann großen Spaß machen und zudem eine gehörige Motivation für Beruf und Alltag freisetzen. Im Klettergarten in luftiger Höhe gilt es unter Anleitung erfahrener Trainer, die peinlich auf die Sicherheit der Teilnehmer achten, den  Weg nach vorne zu finden: Über Balken balancierend, an Seilen schwingend oder springend und je nach Situation allein, zu zweit oder im ganzen Team – wie im richtigen Leben. Dort werden Vertrauen zueinander und Verantwortung für die anderem Mitglieder der Gruppe ausgeprägt.

Erfinder Ralph Warnatz
Erdacht hat dieses Training Ralph Warnatz, ehemaliger Leistungssportler, der in der Leichtathletik große Erfolge feiern konnte. Inzwischen ist der diplomierte Sportwissenschaftler und erfolgreicher Motivationstrainer. Seine Firma Motiv Management Partner zählt Unternehmen wie die Deutsche Bahn, die Telekom und Müller Milch zu ihren Kunden. Aber auch kleinere Firmen schicken ihre Mitarbeiter auf das Seil, wo die Erfahrung von Warnatz und seinem Team in die praktischen Übungen mit einfließt und so direkt im Berufsleben umgesetzt werden kann. Alle Teilnehmer haben gemeinsam die Chance, Neues zu entdecken, ihre Grenzen auszutesten und anderen Mitgliedern der Gemeinschaft in Extremsituationen zur Seite zu stehen. Auf diesem Weg erkennen die Mitglieder des Teams die Rolle ihre Kollegen innerhalb der Gruppe und den Entwicklungsstand aller gemeinsam. 

Faszination Autorennen 
Wem das noch nicht genügt, dem bietet Warnatz ein unvergessliches Training auf der Rennstrecke an. Der Faszination von Autorennen können sich nur wenige entziehen, erst recht, wenn sie direkt dabei sind. Über diese Grenze hebt Warnatz seine Teilnehmer hinaus, wenn sie sich nach einem dreistündigen Seminar in ein Rennfahrzeug setzen dürfen. Betreut von Spitzenpiloten loten die Fahrer auf Zeit ihre Limits aus und lernen, sich sicher an diesen Grenzen zu bewegen.
Das Team um Ralph Warnatz, der selbst namhafte Rennfahrer und viele Spitzensportler coacht, entwickelte ein einmaliges Event, bei dem die Kombination aus theoretischem Wissen und der sofortigen praktischen Umsetzung im Rennwagen zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Wer dieses Training absolviert, soviel verspricht Warnatz, wird persönliches Wachstum durch verbesserte Konzentration in Grenzsituationen erleben – sportlich, beruflich und privat.

Segeln im Team
Tembuilding der etwas anderer Art bietet der Hamburger Coach Christian Hemschemeier an. Für den Diplom-Psychologen ist das Ziel eines jeden Seminars die Erfahrung von Vertrauen, Mut und gelungener Kommunikation. Aus diesem Ansatz sind seine Outdoor-Angebote entstanden, in deren Auswertung Hemschemeier regelmäßig feststellt, dass die Probleme bei gestellten Aufgaben in den Seminaren meist denen im Arbeitsalltag des Teams entsprechen.

Das Zusammensein auf engem Raum fördert erheblich die Auseinandersetzung des Teams mit sich selbst. Bei der Durchführung solcher Trainings setzt Hemschemeier mit Vorliebe auf klassische Segelschiffe: Mittelmeer, Ostsee, Nordsee und Elbmündung sind die Reviere, auf denen er seine Klienten betreut. Gesegelt wird weitgehend vom Team selbst, aber Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da immer ein erfahrener Skipper an Bord ist. Auch Übernachtungen und längere Törns sind möglich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/segeln_lernen_fuer_die_gruppendynamik_17.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>17</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:13:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Eine glänzende berufliche Zukunft</title>
		<description><![CDATA[Maschinenbau im Praxisverbund
„Ehrgeiz und Motivation sind das höchste Gebot“, sagt Daniel Borzas – und meint damit den dualen Ausbildungsweg, für den er sich ebenso wie seine Kollegen Erik Brötzmann und Andreas Jänicke im August 2004 entschieden hat.]]></description>
		<text><![CDATA[Alle drei absolvierten ihre betriebliche Ausbildung bei der MAN Nutzfahrzeuge AG im Werk Salzgitter. Bereits während dieser Zeit begannen die Auszubildenden ebenfalls an der Fachhochschule Braunschweig/ Wolfenbüttel (FH) „Maschinenbau im Praxisverbund“ mit der Vertiefungsrichtung Mechatronik oder Produktion und Logistik zu studieren. Inzwischen haben sie ihre Facharbeiterprüfung zum Industriemechaniker mit der Fachrichtung Betriebstechnik an der IHK Braunschweig abgelegt und mit der Note „sehr gut“ bestanden. Nur noch zwei Jahre an der FH – und das Ingenieursdiplom ist ebenfalls geschafft. Dafür sprechen jedenfalls die herausragenden Studienleistungen der „StiP“ – die Abkürzung für die Studierenden im Praxisverbund.

Verzahnung von Theorie und Praxis
Die Ausbildung zum Facharbeiter und Diplom-Ingenieur dauert insgesamt nur viereinhalb Jahre. „Genau deshalb habe ich mich dafür entschieden“, sagt Daniel Borzas. Doch wie schafft man es, in der betrieblichen Ausbildung und parallel dazu im Studium solche überdurchschnittlich guten Leistungen zu erbringen? MANAusbildungsleiter Dr. Eckhard Fischer kennt die Antwort: „Die intensive und persönliche Betreuung der StiP gewährleistet die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis. Hinzu kommt der Wille der Studierenden, beruflich schnell vorankommen zu wollen. Das ist eine ideale Kombination und der Erfolgsschlüssel für die hervorragenden Ausbildungsergebnisse.“

Finanzielle Unterstützung
Darüber hinaus werden die STiP während ihrer gesamten Ausbildungszeit im Rahmen eines Praktikantenvertrages finanziell unterstützt. Nach Beendigung des Studiums wartet auf die Absolventen bereits ein Arbeitsvertrag. „Selbstverständlich gibt es von Seiten des Unternehmens für die Studierenden klare Zielvorgaben und die Anforderungen sind sehr hoch was zum Beispiel die Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Selbstständigkeit angeht“, erklärt Ausbildungsmeister Burkhard Dube.

Urlaub anstatt Semesterferien
So gibt es zum Beispiel 30 Tage Urlaub anstatt Semesterferien, da während dieser Zeit die betriebliche Ausbildung vor Ort absolviert wird. Danach geht es wieder an die FH zum Studium zurück. Trotz des straffen Zeitplans, verbunden mit einem gewissen Erfolgsdruck und hohem Leistungseinsatz, bereuen die STiP ihre Entscheidung für diesen dualen Ausbildungsweg nicht.
„Am Ende blickt man mit Stolz auf das Geleistete zurück und freut sich, frühzeitig die Weichen für eine glänzende berufliche Zukunft gestellt zu haben“, versichert Dr. Fischer aufgrund seiner langjährigen Ausbilder- und Unternehmenserfahrung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/eine_glaenzende_berufliche_zukunft_16.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>16</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:06:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Es gibt ja möblierte Wohnungen“</title>
		<description><![CDATA[Trainee auf großer Fahrt: Karl Gygax absolviert beim Logistiker Fiege ein internationales Schulungsprogramm für künftige Führungskräfte.
Für die nächste Zeit wünsche er sich ein bisschen mehr Ruhe als in den vergangenen achtzehn Monaten. „Zwei Jahre an einem Ort, das wäre schon gut.“ Dass er danach wieder in die Welt hinaus zieht, steht für Karl Gygax völlig außer Frage, schließlich ist das International Trainee-Programm der erste Schritt für eine internationale Management-Karriere in der Fiege Gruppe.]]></description>
		<text><![CDATA[Um für diesen Job fit zu werden, stieg der Absolvent der Universität Sankt Gallen im Sommer 2005 in das Programm bei Fiege an einem der Standorte in Polen ein. „Der Einstieg in Warschau war ziemlich schnell, rassig“, erklärt der Betriebswirt mit schweizerischem Zungenschlag. Bereits in den ersten Tagen musste Gygax mit anpacken. Der Auftrag: Lagerorganisation, ABC-Analyse, um den Umschlag im Depot zu optimieren, galt es festzustellen, welche der gelagerten Waren wie schnell umgeschlagen werden, schließlich sind die Artikel entsprechend zu platzieren. A-Ware etwa, Produkte also, die innerhalb kürzester Zeit wieder abgeholt werden, werden im Blocklager auf der Freifläche aufgestellt: Jederzeit und schnell zugänglich für An- und Auslieferung. Wohl nur ein kleines Problem, geht es lediglich um einige wenige Artikel. In einem großen Lager, das täglich von zahllosen Lkw angefahren wird, zeigt sich aber die Komplexität dieses Vorhabens. Schließlich beeinflusst der Lagerplatz jedes einzelnen Artikels die Planung für alle weiteren Plätze, die Häufigkeit der An- und Auslieferung, die Fahrwege innerhalb des Lagers und die Zeiten, zu denen die unterschiedlichen Artikel hauptsächlich an- und ausgeliefert werden. 

Nächster Halt: Spanien
Schon während seiner letzten Monate im östlichen Nachbarland hatte Gygax sich auf seine nächste Station vorzubereiten, die ihn in Spanien erwartete: Spanischstand auf dem Stundenplan, natürlich nach getaner Arbeit. Nach sechs Monaten in Polen zog Gygax Anfang 2006 aus dem winterlichen Polen nach Spanien. Den Umzug konnte er dabei ohne große logistische Planungen durchführen, waren doch keine Möbel zu transportieren – denn zum Glück, so Gygax, „gibt es ja möblierte Wohnungen.“ Bei Fiege Iberia fiel Gygax' Aufenthalt indes etwas länger aus als geplant. „Als ich dort war, gab es gerade einen operativen Engpass,“ erklärt er die zehnmonatige Station im sonnigen Süden. Trainee-Betreuer Jens Pfeiffer zeigt sich dagegen überzeugt, der junge Einsteiger habe so gute Arbeit geleistet, dass die Kollegen in Spanien ihn gar nicht wieder gehen lassen wollten.
Für eine der dortigen Niederlassungen erstellte Gygax ein Prozesshandbuch, das den optimalen Ablauf für die Umverteilung von Waren sicherstellt. Beim so genannten Crossdocking treffen an einem Knotenpunkt nahezu gleichzeitig verschiedene Transporte zusammen. Die Waren werden in neuen Stückelungen und Aufteilungen auf bereit stehende Lkw verteilt. Um dieses Papier zu erstellen, musste Gygax zunächst ermitteln, wie die Waren am Lager eingehen, ob die Eingänge beispielsweise bereits elektronisch erfasst werden oder manuell ins System eingepflegt werden müssen, welche besonderen Lagerbedingungen vorgehalten werden müssen – etwa bei Lebensmitteln – und natürlich wie die Wege zwischen den an- und abgehenden Transporten in diesem Umverteilungslager am effizientesten zu organisieren sind.

Eigentlich ganz einfach?
Diese Tätigkeit umreiße den gesamten Bereich Logistik recht gut, so Gygax. „Im Grunde ist das etwas ganz Einfaches: möglichst fehlerfrei, kostengünstig und zeitgerecht Abläufe sicherstellen.“ Die Tücke steckt aber wie immer im Detail, wenn einzelne Artikel eine besondere Behandlung  verlangen oder viel Lagerplatz benötigen. Dann sind kreative Lösungen gefragt. Die letzte Station in Gygax' Trainee-Programm absolviert er gerade in der Systemzentrale von Fiege am Flughafen Münster-Osnabrück. An welchem Standort Gygax seine erste feste Stelle bei Fiege antritt, ist noch nicht endgültig entschieden. Vielleicht wird der Logistiker sich für Spanien entscheiden, wo Gygax sich bereits während seines ersten Aufenthalts unentbehrlich gemacht hat.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/es_gibt_ja_moeblierte_wohnungen_15.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>Karsten Peters</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>15</guid>
		<pubdate>2007-08-20 14:53:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Hidden Champions“ – verborgene Marktführer</title>
		<description><![CDATA[Ein „Hidden Champion“ ist ein Unternehmen, das einerseits in seiner Branche eine bedeutende Position inne hat, andererseits aber von der Öffentlichkeit und den Medien kaum beachtet wird und häufig stark unterschätzt wird.
Ihre Marktführerschaft erarbeiten sich die meist mittelständischen Betriebe in Nischenmärkten, die sie durch großes Know-how und hohe Innovationskraft erarbeitet haben, so dass sie sich trotz einer vergleichsweise geringen Finanzdecke einen Vorsprung gegenüber den großen Global Playern sichern können. Einige Wirtschaftswissenschaftler vertreten die Ansicht, dass gerade diese Kombination verhaltenen öffentlichen Desinteresses und fehlender Kapitalanleger den Erfolg der „Hidden Champions“ ausmache: Unabhängig von der öffentlichen Diskussion und dem starken Auf und Ab der Börse können diese Unternehmen sich erheblich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Achenbach Buschhütten GmbH: Walztechnik für die Welt
1452 als Eisenhammer gegründet, wurde das Familienunternehmen Achenbach später Gießerei, ehe man 1888 mit dem Walzwerkbau begann. Heute ist Achenbach ein High-Tech-Maschinenbauunternehmen, das zu den bedeutendsten Herstellern von Walzwerken für Metalle wie Aluminium, Kupfer, Zink und deren Legierungen gehört. Weltmarktführer ist Achenbach dabei als Spezialist für Feinband- und Folienwalzwerke.
&gt; Info: www.achenbach.de

Armacell International GmbH: Gut gedämmt ist halb gewonnen
Mit der Entwicklung von Armaflex, dem ersten flexiblen Dämmstoffprodukt, begründete das Unternehmen Armacell – damals noch Armstrong Industries – vor einem halben Jahrhundert den Industriezweig flexibler technischer Isolierungen und prägt diese Branche seitdem maßgeblich. Das Unternehmen hat stark zur Professionalisierung der Branche beigetragen und als Technologieführer weltweit Industriestandards geschaffen. Alle bedeutenden Innovationen im Bereich flexibler technischer Dämmstoffe stammen aus dem Hause Armacell. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und verschärfter Energieeinspargesetze zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls wird die Dämmung haus- und betriebstechnischer Anlagen zukünftig eine noch bedeutendere Rolle spielen. Armacell fertigt heute mit rund 2300 Mitarbeitern an 20 Produktionsstätten in 13 Ländern auf vier Kontinenten. 2005 hat das Unternehmen einen konsolidierten Jahresumsatz von 350  Millionen Euro erwirtschaftet und damit ein Rekordergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt.
Mit Werken in China, Thailand, Indien und Brasilien hat Armacell früh neue geografische Märkte erschlossen und so wirtschaftliche Einbußen auf dem deutschen Markt ausgleichen können. In Märkten, in denen Armacell nicht durch eigene Fabriken vertreten ist, vervollständigen Vertriebsbüros und Distributeure das in der Branche einzigartige Vertriebsnetz. In Deutschland fertigt Armacell an drei Standorten: Neben Münster, der mit rund 430 Mitarbeitern weltweit größten Produktionsstätte, in Zeulenroda (Thüringen) und in Friesenhofen (Allgäu).
&gt; Info: www.armacell.com

Bartec GmbH: Sicher unter Tage
Reinhold A. Barlian gründete 1975 das Unternehmen Bartec Barlian Technik in Bad Mergentheim, im nördlichen Baden-Württemberg. Innerhalb von 30 Jahren hat sich aus diesem Kleinbetrieb internationale High-Tech-Unternehmen Bartec entwickelt, einer der führenden Anbieter für Sicherheitstechnik weltweit. So überwachen Anlagen von Bartec Bergwerke in China ebenso wie Bohrinseln im Atlantik und Kraftwerke in aller Welt. Mit einem Umsatz von rund 150 Millionen Euro und etwa 1200 Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu den unumstrittenen Spitzenreitern in dieser Branche.
&gt; Info: www.bartec.de

G. W. Barth AG: Alles süß
G. W. Barth plant, baut und liefert nicht nur Gesamtanlagen zur Kakaoverarbeitung, auch Anlagen zum Rösten von Nüssen kommen aus Freiberg am Neckar, Kaffeeröster und Maschinen zur Getreideröstung.

Kunden des Unternehmens kommen vor allem aus der Süßwarenbranche, für die Barth auch komplette Produktionsanlagen entwickelt und baut – mit beachtlichem Erfolg. Bei den Kakaomaschinen ist Barth mit einem weltweiten Marktanteil von 90 Prozent unumstrittener Branchenprimus.
&gt; Info: www.gw-barth.de

Ralf Bohle GmbH: Er läuft und läuft
Unplattbar – mit diesem Schlagwort hat sich die Firma Bohle mit ihrer Marke Schwalbe einen Namen bei allen Radfahrern gemacht: Vor einigen Jahren brachte das Unternehmen aus dem bergischen Reichshof einen neuartigen Fahrradreifen auf den Markt, dessen Lauffläche verstärkt ist und der deshalb keine Luft lässt, wenn der durch Glas fährt. Mehr als 120 Mitarbeiter arbeiten in der Bohle-Gruppe mit Tochterunternehmen in Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden. Seit 1973 ist der koreanische Reifenhersteller Hung-A Produktions- und seit dem Jahr 2000 auch Joint-Venture-Partner. In Jakarta, Indonesien, produzieren rund 1750 Mitarbeiter die Produkte der Marke Schwalbe. Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb befinden sich am Stammsitz in Reichshof.
Spezialisierung auf Fahrrad- und Rollstuhlreifen, Fachhandelstreue und Kundennähe: So lauten die Grundsätze, auf die sich das Handeln und Know-how des Unternehmens konzentriert.
&gt; Info: www.schwalbe.de

Brita GmbH: Klares, reines Wasser
Die Schaffung und erfolgreiche Eroberung einer Marktnische mit einem Haushaltsgerät – dies ist das Lebenswerk des deutschen Unternehmers
Heinz Hankammer.
1966 hatte er die weitsichtige Vision, normales Leitungswasser mit einfachsten Mitteln zu optimieren. Er entwickelte einen Filter zur Vollentsalzung von Wasser, dessen Endprodukt so rein wie destilliertes Wasser war. Brita, der Name seiner Tochter, wurde als Name für das Unternehmen gewählt. Heute ist das Unternehmen aus dem hessischen Taunusstein weltweit Marktführer bei der Herstellung von Wasserfiltern aller Art – sei es für den Heimgebrauch in der Kaffeemaschine oder für große Anlagen in der Gastronomie.
&gt; Info: www.brita.net

Cross Match Technologies GmbH: Sicher ist sicher
Cross Match Technologies ist ein weltweit führender Anbieter dialogfähiger Anwendungen und Lösungenzur biometrischen Identifizierung. So stammen die Röntgenscanner an Flughäfen größtenteils von dem Unternehmen in Jena. Daneben bietet der international agierende Betrieb Livescan-Systeme für Finger- und Handabdrücke, Gesichtserkennungssysteme, Dokumentenleser, Zutrittskontrollsysteme und proprietäre Konzern- und Anwendersoftware mit dazugehörigem Service.

Die Produkte von Cross Match werden genutzt zur erkennungsdienstlichen Behandlung, für Background Checks von Bewerbern, zur Überprüfung der Identität an Grenzen und anderen Kontrollstellen, um zu registrieren, Identitätsmissbrauch in großangelegten Identifikationsprogrammen zu verhindern.
&gt; Info: www.crossmatch.com/de/

Enercon GmbH: Kein Fähnchen im Wind
Die Enercon GmbH ist der größte deutsche Hersteller von Windenergieanlagen mit Stammsitz im ostfriesischen Aurich. 1984 vom heutigen Inhaber Aloys Wobben gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute mehr als 8000 Menschen weltweit. Auf dem Weltmarkt rangiert Enercon unter den Windenergieanlagenherstellern seit mehreren Jahren auf dem vierten Platz mit 15,4 Prozent Marktanteil in Jahr 2006.
&gt; Info: www.enercon.de

Gebr. Schmid GmbH &amp; Co. KG: Innovation durch Tradition
1864 wurde in Freudenstadt im Schwarzwald als Eisengießerei und mechanische Werkstätte ein kleiner Betrieb gegründet, der heute als global agierender Mittelständler mit weltweit 13 Niederlassungen in den Bereichen Solar, Leiterplatte und Flat Panel Display Technologieführerschaft für sich beanspruchen kann: Die Firma Gebr. Schmid GmbH + Co.

Der am stärksten wachsende Bereich ist momentan die Entwicklung und Fertigung von modularisierten Anlagen zur Solarzellenherstellung. Diese Anlagen integrieren die komplette Prozesskette vom ersten Schritt der Wafer-Herstellung über die eigentliche Solarzelle bis hin zur wetterfesten Konfektionierung der fertigen Solarmodule. Das Unternehmen hat offenbar begriffen, dass das Bekenntnis zum Standort Deutschland in keinen Widerspruch zu den Herausforderungen globaler Märkte darstellen muss: Schwäbischer Tüftlergeist und die Offenheit für globale Herausforderungen kommen hier in nahezu idealer Weise zusammen.
Heute haben bei diesem Mittelständler rund 1100 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, China und Taiwan ihr festes Auskommen.
&gt; Info: www.schmid-group.net

Theodor Gräbener GmbH &amp; Co. KG: Tonnenweise aus dem Siegerland
Im Jahre 1921 wurde die Gräbener &amp; Comp. als Fabrik für schwere Eisenund Blechkonstruktionen gegründet. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus eine Großrohrfertigung, die bis in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein ein wichtiges Standbein der Unternehmensgruppe darstellte.
Als zweiter Schwerpunkt etablierte sich der Maschinenbau, der primär auf die Umformtechnik ausgerichtet war und der dem Unternehmen aus Netphen im Siegerland einen sicheren Platz auf dem Treppchen verschafft hat: Bis zu 900 Tonnen wiegen die Maschinen der Graebener Group. Ausgeliefert werden sie in alle Welt an Werften, Rohr- und Automobilhersteller.
&gt; Info: www.graebener-group.de

Falke KG: Erfolg auf gutem Fuße
Zu den zentralen Erfolgsfaktoren der Marke Falke zählt die konsequente Verfolgung des Innovationsprogramms nicht nur im Sportbereich, sondern auch in allen anderen Marktsegmenten, in denen Falke die Innovationsführerschaft anstrebt. Die Falke Gruppe beschäftigt rund 2600 Mitarbeiter, davon etwa 1200 in Deutschland. 2006 erwirtschaftete die Firma einen Jahresumsatz von 185 Millionen Euro. 32 Prozent der Fabrikate werden ins Ausland exportiert. Die wichtigsten Standorte in Deutschland sind der Hauptsitz in Schmallenberg und das Werk in Lippstadt. Produktionsstätten im Ausland befinden sich in Ungarn, Portugal, Österreich und Südafrika.
&gt; Info: www.falke.de

Krones AG: Verbindungen schaffen
Mit dem Bau von Etikettiermaschinen hatte Krones 1951 begonnen – heute ist das Unternehmen weltweit tätig. Krones hat sich über die klassische Maschinen- und Anlagentechnik weit hinaus entwickelt. Das Unternehmen ist zum „Rund-um-Problemlöser“ für seine Kunden geworden, indem Maschinenbau, Anlagen-Know-how, Verfahrenstechnik, Mikrobiologie und Informationstechnik harmonisch miteinander verbunden und optimiert wurden. Weltweit beschäftigt das Unternehmen über 9000 Mitarbeiter. Rund 87 Prozent der produzierten Anlagen gehen ins Ausland. Der Konzernumsatz 2006 betrug 1,91 Milliarden Euro.
&gt; Info: www.krones.de

GLASBAU Hahn GmbH &amp; Co.KG: Schützen und präsentieren
1836 wurde Glasbau Hahn als Glaserei und Glashandelsgesellschaft gegründet. Seitdem bemüht sich das Unternehmen um neue Ideen in Glas. Bereits 1935 gelang in dem Frankfurter Unternehmen die erste Ganzglas-Konstruktion, also die Verklebung von Glas mit Glas ohne störende Rahmen. Die weitere Entwicklung dieser Idee förderte die Ganzglas-Vitrine zutage und schaffte völlig neue Möglichkeiten in der Ausstellungstechnik. Wenn heute Ausstellungen neu konzipiert oder Museen errichtet werden, finden sich die Exponate zumeist geschützt von einer speziell angefertigten Vitrine aus dem Hause Hahn.
Dessen Mitarbeiter begreifen es als ihre Aufgabe, die Ideen von Architekten und Designern zu verwirklichen, gleichermaßen aber auch die konservatorischen Anforderungen der Museen zu berücksichtigen – im Bewusstsein der Verantwortung, die Kulturschätze der Vergangenheit wie Gegenwart für zukünftige Generationen zu schützen und zu bewahren.
&gt; Info: www.glasbau-hahn.de

Alfred Kärcher Vertriebs GmbH: Mit Druck gereinigt
Rund 6500 Mitarbeiter, 2006 ein Umsatz von 1,2 Milliarden Euro, Vertretungen in 41 Ländern. Die Farbe: gelb. Kärcher ist der weltweit größte Hersteller von Hochdruckreinigern für alle Anwendungsbereiche, die seit den fünfziger Jahren im schwäbischen Winnenden produziert werden.
&gt; www.kaercher.de

Kiekert AG: Tür auf, Tür zu
Schon lange baut kein Autohersteller seine Fahrzeuge mehr komplett selbst, vielmehr werden zahllose Teile von anderen Unternehmen zugeliefert – immer in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber, aber eigenverantwortlich und mit eigenen Ideen. Geht es dabei um Schließsysteme und Antriebe von Türen, hat wahrscheinlich Kiekert seine Hände im Spiel. Das Unternehmen mit Sitz in Heiligenhaus in Nordrhein-Westfalen ist weltweit Marktführer im Bereich Schließsysteme und strebt eine ähnliche Position für modulare Türen und mechatronische Antriebssysteme an – reichlich Entwicklungspotenzial also, das hier in der Automobilbranche auf Enteckung wartet.
&gt; Info: www.kiekert.de

paragon AG: Saubere Luft
Die paragon AG mit Hauptsitz im ostwestfälischen Delbrück ist Weltmarktführer bei der Herstellung von Luftgütesensoren für die Automobilindustrie. Durch die intelligente Verbindung von Elektronik, Mechanik und Software entwickelt, produziert und vertreibt das international agierende Unternehmen Systemlösungen für die Geschäftsfelder Automotive, Electronic Solutions und Gebäudetechnik. Mit seinen 388 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen 2006 einen Umsatz von 110 Millionen Euro.
&gt; Info: www.paragon-online.de

Peguform GmbH: Verkleidungen für Innen und Außen
Stoßfänger, Armaturenbretter, Türverkleidungen: Kaum ein Automobilhersteller kommt ohne die Systemteile von Peguform aus, die das Unternehmen aus dem Breisgau in mittlerweile fünf Ländern produziert. Mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2005 zählt Peguform zu den größten Automobilzulieferern.
&gt; Info: www.peguform.de

pleyers. bau innovationen GmbH: Dem Stau ein Ende
Porfil heißt das Mittel, das Beton haltbar macht und vor Witterungseinflüssen schützt. Neu ist, dass das Material auch bei Kälte und Hitze verarbeitet werden kann. Während andere Stoffe unter acht Grad nicht mehr verwendbar sind, wird Porlif bis null Grad und an heißen Tagen bis 50 Grad verarbeitet. Effekt: Auch im Winter lassen sich Schäden, etwa an Brücken, ausbessern und die Baustellenflut im Sommer entzerrt sich. „Damit holen wir die Baustellen aus den Ferienzeiten.“ Weiterer Vorteil: Porfil versiegelt den Beton wesentlich schneller als andere Techniken und ist unabhängiger vom Wetter. Schon 20 Minuten nach einem Regenguss lässt sich das Mittel auftragen. Entwickelt hat dieses Material Gerd Pleyers nahe der niederländischen Grenze bei Aachen. Erst 2001 hat sich der Bauingenieur selbstständig gemacht – und schon 2006 einen Umsatz im siebenstelligen Bereich erwirtschaftet.
&gt; Info: www.pleyers.de

ProMinent Dosierungstechnik GmbH: Dosieren mit Maß
ProMinent, ein weltweit tätiges Familien-Unternehmen mit rund 1700 Mitarbeitern, ist der zuverlässige Lösungspartner für die Wasseraufbereitung sowie Hersteller von Komponenten und Systemen im gesamten Umfeld der Fluid-Dosiertechnik sorgt das Unternehmen für mehr Effizienz und Sicherheit bei den Kunden – weltweit.
&gt; Info: www.prominent.de

Sachtler GmbH &amp; Ko. KG: Geschmeidige Schwenks
Am Set entsteht die Idee des Kameramannes Wendelin Sachtler, ein Stativ zu entwickeln, das die unzulängliche Funktionalität der angebotenen Systeme beseitigt. So beginnt er in den fünfziger Jahren einen eigenen Stativkopf zu bauen, der nicht nur schwenkund neigbar ist, sondern auch durch ein Kreiselsystem gedämpft werden kann. Mit dieser neuartigen Dämpfung können endlich auch ruhige Schwenks ausgeführt werden. Dieser so genannte Kreiselkopf kommt bei seinen Kamera-Kollegen so gut an, dass Wendelin Sachtler bald beginnt, Kreiselköpfe in Serie herzustellen. Damit wird das Unternehmen Sachtler gegründet, das heute weltweit für Spitzenqualität in der Film- und Videobranche steht und kontinuierlich die Bedürfnisse von Kamerateams in die Tat umsetzt. Heute sind die täglichen Fernsehnachrichten die beste Werbung für Sachtler: „Weltweit gibt es wohl keine Fernsehstation und keinen Drehort, der nicht Stative, Leuchten oder Studio-Hebegeräte des international größten Herstellers von professionellem Kamera-Support im Einsatz hat“, so Heinz Kossler, Geschäftsführer der Sachtler GmbH &amp; Co. KG.
&gt; Info: www.sachtler.de

Putzmeister AG: Pumpen für den Hausbau
Als wichtigstes Geschäftsfeld der Firma Putzmeister gilt der Bereich Betonpumpen. Ob im Tief- oder Hochbau, bei kleineren Bauvorhaben oder bei Großprojekten – auf zahlreichen Baustellen weltweit sind die stationären und mobilen Aggregate im Einsatz. Großen Wert legt Putzmeister auf einfache Bedienung, den sicheren und Energie sparenden Betrieb sowie die vorausschauende Wartung der Maschinen. Dazu hat die Firma eigene Elektronik-Module entwickelt. Sie ermöglichen aus einer Entfernung von mehreren tausend Kilometern die Ferndiagnose von Betriebsdaten, so dass teure Ausfälle und lange Standzeiten der Maschinen minimiert werden können. Neben der Entwicklung und sorgfältigen Fertigung seiner Produkte legt Putzmeister besonders großen Wert auf einen starken Service. Dazu zählen unter anderem die Lieferung geprüfter Originalteile innerhalb kürzester Zeit sowie ein fachlicher Notfalldienst, der ständig ausgebaut wird und in Deutschland rund um die Uhr zur Verfügung steht.
Neben drei deutschen Werken unter anderem am Firmensitz Aichtal bei Stuttgart gibt es zahlreiche Tochtergesellschaften, eigene Niederlassungen und ein dichtes Netzwerk von Vertretungen weltweit.
&gt; Info: www.putzmeister.de

RUD Ketten Rieger &amp; Dietz GmbH &amp;. Co. KG: Fest verkettet
Die RUD-Gruppe ist ein Familienunternehmen mit dem Anspruch eine klare Führungsposition in den bearbeiteten Marktsegmenten zu erreichen und zu halten. Mit über 130 Jahre langer Erfahrung entwickelt das Unternehmen ausgehend von der Rundstahlkette Lösungen mit Kettensystemen und Bauteilen in verschiedensten Formen und für vielfältigste Einsatzgebiete. Auch alle anderen Produkte sind Resultat des Strebens nach Perfektion in den Kernkompetenzen des Hauses: Umformung, Schweißen, Wärmebehandlung und Oberflächentechnik. Durch die langfristige Partnerschaft mit den Kunden, deren Zufriedenheit und Vertrauen ergibt sich eine enge Zusammenarbeit und hohe Problemlösungskompetenz, die immer wieder aufs Neue die Marktführerschaft des Unternehmens begründen. Durch eine aktiv gelebte, offene und vertrauensvolle Unternehmenskultur sowie eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung ist die internationale Betriebsfamilie ein motiviertes, leistungsstarkes, flexibles und kompetentes Team.
&gt; Info: www.rud.com

Webasto AG: Heizen und lüften
Webasto ist als global agierender Zulieferer der Automobilindustrie Weltmarktführer und in 43 Ländern der Erde mit eigenen Niederlassungen oder über Vertriebspartner vertreten. Die Wurzeln des Unternehmens liegen allerdings in Deutschland. Seit 1908 befindet sich der Stammsitz in Stockdorf, südlich von München. Hier entstehen auch heute noch die kreativen Lösungen, die Webasto zu einem der innovativsten Partner für
die Automobilhersteller machen.

Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die Herstellung von Klimaanlagen, Lüftungen und Heizsystemen für Autos und Schiffe.
&gt; Info: www.webasto.de

Rücker AG: Probeläufe für moderne Verkehrsmittel
Entwicklung und Erprobung steht im Mittelpunkt bei der Rücker AG in Wiesbaden: Für Fahrzeuge aller Art entwerfen die rund 2500 Mitarbeiter das Design und unterziehen es in komplexen Computersimulationen umfangreichen Tests, um die Prouktion vorzubereiten. 

Dabei arbeitet das Unternehmen mit Niederlassungen in 18 Ländern mit nahezu allen großen Automobilherstellern und Flugzeugherstellern wie Airbus und Dornier zusammen.
&gt; Info: www.ruecker.de

SAUERESSIG GmbH + Co.: Eindruck bei allen Gelegenheiten
Saueressig – in der Branche ein Name, der seinesgleichen sucht. Das Unternehmen aus dem westfälischen Städtchen Vreden produziert Druckund Prägewerkzeuge vor allem für den Tiefdruck, den Flexodruck mit flexiblen Druckplatten für Kunststoffverpackungen und Siebdruck, bei dem die Farbe durch ein feinmaschiges Netz auf den Untergrund aufgetragen wird.

Das 1953 gegründete Unternehmen beschäftigt heute rund 530 Menschen in Deutschland, Polen, Großbritannien und Jordanien.
&gt; Info: www.saueressig.de

Schmitz Cargobull AG: Dicke Brummer
Schmitz Cargobull ist Markt- und Technologieführer in der europäischen Nutzfahrzeugbranche – wer einen speziellen Auflieger oder ein Kühlsystem für seine Lkws benötigt, tut gut daran, sich an das 1892 gegründete Unternehmen zu wenden. Dabei hat die Firma mit Sitz im westfälischen Horstmar in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nur knapp seine Existenz sichern können. Nach einer grundlegenden Umstrukturierung entwickelte sich das Haus aber massiv weiter, im Geschäftsjahr 2005/2006 waren knapp 4000 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz steigt beständig.
&gt; Info: www.cargobull.de

Tetra GmbH: Fertignahrung fürs Aquarium
Um 1950 züchtete Ulrich Baensch in Hannover tropische Zierfische. Zu dieser Zeit gab es kaum 50 000 Aquarianer in Deutschland. Grund dafür war die häufig sehr schwierige Beschaffung von Lebendfutter. Deshalb hatte Baensch die Idee, ein Fertigfutter für Zierfische zu entwickeln: Anfang der 50er Jahre wurde TetraMin geboren, ein Fertigfutter aus vier verschiedenen Flocken mit Vitaminzugabe. Mit der revolutionären Entwicklung von Trockenfutter für tropische Zierfische legte Ulrich Baensch auch den Grundstein zu einem Unternehmen von Weltrang. Schon früh begann der Aufbau des Unternehmens zum internationalen Marktführer mit Schwestergesellschaften in aller Welt. Heute beschäftigt die gesamte Tetra Gruppe mehr als 700 Mitarbeiter und ist mit Vertretungen in über 90 Ländern weltweit größter Hersteller für Produkte in den Bereichen Aquaristik und Gartenteich. Ein komplettes Programm von Futtermitteln, Wasseraufbereitungs- und Pflanzenpflegemitteln und technischem Equipment bis hin zu medizinischen Präparaten ist im Angebot.
&gt; Info: www.tetra.de

TRACTO-TECHNIK GmbH &amp; Co.KG: Unterirdische Dynamik
Das in Lennestadt-Saalhausen ansässige Maschinenbauunternehmen Tracto-Technik entwickelt und baut Maschinen für die unterirdische Verlegung und grabenlose Erneuerung von Rohrleitungen. Die Kunden für diesen stetig wachsenden Markt kommen aus den Bereichen der Versorgung mit Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation sowie der Abwasserentsorgung.
Tracto-Technik beschäftigt weltweit 500 Mitarbeiter, von denen mehr als die Hälfte bereits länger als zehn Jahre im Unternehmen tätig ist. Die hohe Kompetenz und Innovationskraft des Unternehmens zeigt sich vor allem in der großen Anzahl von Patenten: Mehr als 350 sind es mittlerweile.
&gt; Info: www.tractotechnik.de

Weicon GmbH &amp; Co.KG: Alles geklebt
„Nieten war die Technik des 19. Jahrhunderts, Schweißen die des 20. und Kleben ist die Technik des 21. Jahrhunderts“ – so umreißt Ralph Weidling knapp die Bedeutung der Produkte aus dem Hause Weicon. Vor allem in der Industrie, aber auch im Baugewerbe spielen Klebstoffe aller Art eine kaum zu überschätzende Rolle, etwa bei den Automobilherstellern. In einem modernen Mittelklassewagen sind – neben ein paar Schweißnähten – etliche Meter Klebenähte vorhanden, die in den meisten Fällen von Weicon stammen. Zapfanlagen von Bierhähnen kleben mit Weicon, Stiftzähne und sogar die Transportsicherung an Standbeinen von Bohrinseln.
&gt; Info: www.weicon.de

Zweibrüder Optoelectronics GmbH:Brüder des Lichts
Ihre LEDs leuchten fast überall. Vor allem die Photonenpumpe V8 ist der Liebling deutscher Schlüsselbunde und hilft so manchem Autoschlüssel
nachts ins Schloss. Die Erfolgsgeschichte der Zwillinge Harald und Rainer Opolka begann mit einer kleinen Idee: Hellere Lampen mit geringerem Stromverbrauch in ästhetischem Design. Vor 14 Jahren gründeten sie das Unternehmen in einer Garage in Solingen und vor sechs Jahren bauten sie zum ersten Mal hell leuchtende LEDs in Taschenlampen. Aus der Garage wurde im Laufe der Jahre ein stattlicher Firmensitz. Auch die Photonenpumpe V8 bekam reichlich Gesellschaft.

Knapp 70 Basismodelle bieten die Opolkas unter dem Namen ihrer Firma LED LENSER an. Von Stab- und Taschenlampen bis hin zu Kopflampen und Schlüsselleuchten findet sich alles im Sortiment. Die Erfolgsbilanz liest sich beeindruckend: rund 200 Designpatente und 50 Designpreise. Mittlerweile ist Zweibrüder Optoelectronics Weltmarktführer von LEDTaschenlampen. Damit dies auch noch lange so bleibt, entwickeln Harald und Rainer Opolka fleißig neue Ideen – aber nicht mehr in der Garage, sondern im eigenen Lichtlabor.

Im Jahr 2007 ist das Solinger Unternehmen im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet als „ausgewählter Ort“ ausgezeichnet worden.
&gt; Info: www.zweibrueder.de



Aus der Kleinstadt in die Welt

Zwei Hautärzte und ein Apotheker machten vor gut 15 Jahren den Anfang: 191 genügten ihnen die verfügbaren Hautpflegepräparate nicht, um Menschen mit Hautirritationen und leichten Erkrankungen das richtige Mittel an die Hand zu geben. Darum taten sie sich zusammen und entwickelten die ersten Produkte mit dem Markennamen Dermasence.
Die Ausrichtung: Medizinische Hautpflege, bei der es weniger auf Seidigkeit und Duft als vielmehr auf Wirkstoffe und optimale Verträglichkeit ankommt. So richtet sich das Unternehmen P &amp; M Cosmetics mit seinen Produkten vor allem an Menschen mit Hautproblemen aller Art, sei es Neurodermitis, Akne, extrem trockene Haut oder auch Allergien.
Um diesen Personen das Passende liefern zu können, stehen in der Entwicklungsabteilung von P &amp; M Cosmetics im westfälischen Telgte die Räder nicht still. Immer wieder, so erklärt Marketingleiterin Gudrun Hams-Köster, würden neue Wirkstoffkombinationen vorbereitet, da Allergien sich mit der Zeit verlagern. „Diese Arbeit ist wichtig, aber aufwändig“ – wichtig, da nur so den Kunden immer hautverträgliche, wirksame Kosmetik geboten werden kann, aufwendig, da die Entwicklung neuer Formeln einen erheblich Entwicklungssaufwand bedeutet und zudem die gesamte angepasst werden muss, ändern sich doch die Inhaltsstoffe und damit die Wirkung der Präparate.
Aber augenscheinlich lohnt sich der Aufwand: 1991 startete das Unternehmen mit drei Personen, heute arbeiten 40 Mitarbeiter in Vertrieb und Entwicklung. Dabei hat sich das Haus seit jeher auf sein spezielles Marktsegment konzentriert. Die Kosmetika werden in Deutschland und Österreich ausschließlich über Apotheken und dermatologische Institute vertrieben, da nur auf diesen Wegen die nötige Beratungskompetenz gewährleistet ist. In Osteuropa und Asien, wo P &amp; M für die nächsten Jahre noch enormes Entwicklungspotenzial sieht, übernehmen Handelspartner vor Ort die Distribution an Hautärzte und dermatologische Einrichtungen.
Im Team des Unternehmens P &amp; M Cosmetics arbeiten Betriebswirte, die sich um Marketing, und Controlling kümmern auch Pharmareferenten im Vertriebsaußendienst sowie eine promovierten Mikrobiologin im Produktmanagement. Die eigentliche Produktion wird von Partnern im Süden und in der Mitte Deutschlands nach den Rezepturen aus Telgte vorgenommen, so wird Spezialistenwissen optimal genutzt, um den hohen hygienischen Standards zu genügen, die an die Produktion von Kosmetika gestellt werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/hidden_champions_verborgene_marktfuehrer_14.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>14</guid>
		<pubdate>2007-08-20 14:34:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Klein aber fein: Karriere im Mittelstand</title>
		<description><![CDATA[Wer als ambitionierter Absolvent seine Karriere plant, denkt zuerst an die Global Player der Wirtschaft. Jedoch bietet auch der deutsche Mittelstand beste Karrierechancen.
Kaum jemand beachtet sie, aber dennoch spielen die kleinen und mittelständischen Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Viele unter ihnen haben sich in ihrer Nische eine führende Position erarbeitet, von der aus sie oft den weltweiten Markt dominieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Die gängigen Schmähworte über diese Unternehmen, im Fachjargon „KMU“ genannt, entbehren also jeder Grundlage. Dennoch haben viele Hochschulabsolventen die Auflösung dieser Abkürzung mit „Karriere machen unmöglich“ wohl immer noch im Hinterkopf.

Bei ambitionierten Absolventen, die ihre ersten Bewerbungen schreiben, stehen die klingenden Namen der Global Player ganz oben auf dem Wunschzettel. Gehobene Einstiegsgehälter, gute Fortbildungsmöglichkeiten, eine möglicherweise bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Prestige, ein internationales Betätigungsfeld oder auch große Budgets locken. Jedoch ziehen sie offenbar so sehr an, dass selbst High Potentials oft Schlange stehen und der Traumjob zur Fiktion wird.

Und dabei wird das Betätigungsfeld in großen Konzernen von den Bewerbern maßlos überschätzt – oder zumindest ihre Möglichkeiten, auch nur im Ansatz entscheidend mitwirken zu können. Klar: Die Töpfe sind größer. Allerdings sind auch die Hierarchien ausgeprägter. Und es dauert deutlich länger, bis ein Berufseinsteiger Entscheidungskompetenzen erhält. So kommt bei denen, die ihren vermeintlichen Traumjob erhalten haben, oft in der Praxis die Erkenntnis über eine nüchterne Realität hinzu. 
Und der Mittelstand holt auf: Immer mehr Unternehmen machen sich mittlerweile intensiv Gedanken über ihre Personalentwicklung. Und setzen dabei auf einen wichtigen Faktor: Identifi kation. Die Bindung zum Arbeitgeber und Kollegen kann nicht nur förderlich für das Arbeitsklima sein. Auch die Produktivität kann sich verbessern, was besonders im verschärften Wettbewerb überlebenswichtig ist. Und dann den Arbeitsplatz sicherer gestaltet. Ohnehin wird vielen Berufseinsteigern erst während der Bewerbungsphase deutlich, dass in Konzernen nicht nur in großen Mengen Arbeitsplätze abgebaut werden. Neue Stellen kommen in der Regel nur sehr vereinzelt auf den Arbeitsmarkt. Job-Motor in guten Konjunkturzeiten ist der Mittelstand – und dort in ganz besonderem Umfang jene kleinen Unternehmen, die sich in ihrem speziellen Segment eine besondere Position, vielleicht sogar die Marktführerschaft erarbeitet haben. Diese „Hidden Champions“ bieten Bewerbern oft sehr viel bessere Karrierechancen als die bekannten Global Player. 

Und in den kleineren Unternehmen mahlt die Bewerbungsmühle deutlich schonender. Statt großer Assessment-Center stehen hier häufig persönliche Gespräche mit der Geschäftsführung oder den Eigentümern im Mittelpunkt. Schließlich ist in kleineren Einheiten die Persönlichkeit und wie sie sich in das Firmengebilde einbinden lässt von großer Bedeutung. 

Hohe Anforderungen
Arbeiten in diesen kleineren Unternehmen bedeutet im Regelfall eine große Nähe zum Kunden wie auch zum Marktgeschehen. Verbunden mit den flachen Hierarchien ist auch eine gewisse Nähe zu Vorstand oder Eigentümer. Geht es um Erfolg oder Misserfolg, so ist dieser auch direkter ablesbar. Aber er hat auch größere Konsequenzen, da sich bei einer niedrigeren Kapitaldecke Fehlentscheidungen stärker auswirken können. Geht es allerdings um die Sicherung der Marktposition, so werden Entscheidungen schneller getroffen, das motivierende „Go“ aus der Geschäftsleitung erfolgt schneller.

Was die Arbeit im mittelständischen Unternehmen von den Konzernen am deutlichsten unterscheidet, sind die Anforderung an die Nachwuchsführungskräfte. Erhalten sie im Konzern ihre „Macht“ durch die hierarchische Stellung im Organigramm, so muss Führungsqualität in kleineren Unternehmen in der Regel durch Kompetenz untermauert werden – denn die anderen Mitarbeiter sind schon länger im Job und bekommen direkt mit, wie sich der „Frischling“ einfügt – und mit welchen Qualitäten, die dann über den „Flurfunk“ wie ein Lauffeuer verbreitet werden. Anfängerfehler können dabei oft irreparable Schäden hervorrufen. Nicht der dunkle Anzug oder das Kostüm entscheidet, sondern die Person, die darin steckt.

Schritt in die Selbstständigkeit
Die Arbeit im Mittelstand bietet oft auch unerwartete Perspektiven. In der Regel ist nicht nur die Verweildauer im Unternehmen höher als in den Konzernen, wo der Karrieresprung oft mit einem Unternehmenswechsel verbunden ist. Je kleiner das Unternehmen, desto deutlicher wird auch die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters – und nicht selten wächst daraus auch das Potenzial, das den Schritt in die Selbstständigkeit vereinfacht. Und dann dafür sorgt, dass ein neues Unternehmen entsteht, in dem Absolventen ihren Weg ins Berufsleben gehen können.



Info: Der deutsche Mittelstand

Nach den Daten des statistischen Bundesamtes gehören über 99 Prozent der Firmen in der Bundesrepublik Deutschland der Gruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) an. Nach einer Defi nition der Europäischen Union aus dem Jahr 2005 bestehen mittlere Unternehmen aus weniger als 250 Mitarbeitern und einem Umsatz bis 50 Millionen Euro, kleine Unternehmen haben weniger als 50 Mitarbeiter und einen Umsatz bis zehn Millionen Euro und Kleinstunternehmen maximal neun Mitarbeiter und einen Höchstumsatz von zwei Millionen Euro.

Unter den 20 Millionen Mitarbeitern des deutschen Mittelstandes – das sind vier Fünftel aller Arbeitsplätze – befi nden sich über 600 000 Führungskräfte. Über 90 Prozent aller Firmen in Deutschland gelten von ihrer Beschäftigtenzahl als Kleinstunternehmen.



Ehrung des Mittelstandes

Seit 1993 werden im Rahmen des Benchmarkingprojektes „TOP 100“ die innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. Die Gewinner werden mit Hilfe einer unabhängigen wissenschaftlichen Untersuchung ermittelt, erhalten das gleichnamige Gütesiegel und werden mit einer Reihe von PRund Marketingaktionen unterstützt. Mentor von „TOP 100“ ist Lothar Späth.
Seit 1998 werden in Sachsen-Anhalt der Unternehmer, Existenzgründer und Investor des Jahres ausgezeichnet. Diese Auszeichnung soll herausragende Leistungen der Unternehmer (KMU) herausstellen. Der Wirtschaftsspiegel, das Wirtschaftsmagazin für Sachsen-Anhalt, hat eine 10-köpfi ge hochkarätige Jury zusammengestellt. Die Auszeichnung wird jährlich auf dem Ball der Wirtschaft übergeben. Schirmherr dieser Veranstaltung ist der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt.
Das gleiche Konzept verfolgt der Mittelstandswettbewerb „TOP JOB“: Hier werden seit 2002 die besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand ermittelt (Leitung: Prof. Dr. Heike Bruch vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen), geehrt und öffentlichkeitswirksam präsentiert. Mentor ist Wolfgang Clement.

Seit März 1995 wird der deutsche Mittelstand mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet. Der „Große Preis des Mittelstandes“ ist eine von dem Erfurter Künstler Karsten I. W. Kunert gestaltete Bronze-Skulptur, die jedes Jahr an erfolgreiche Unternehmen von der Oskar-Patzelt-Stiftung verliehen wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/klein_aber_fein_karriere_im_mittelstand_13.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<autor>Guido Kratzke</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>13</guid>
		<pubdate>2007-08-20 13:51:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Tipps Tipps Tipps ....</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Hilfe! Meine Wäsche ist geschrumpft. Die virtuelle Mutti hilft.

Wer nicht gerade in der Nähe seines Elternhauses eine Hochschule findet, für den bringt der Start ins Studium ein einschneidendes Novum mit sich: Ob im Studi-Wohnheim oder von privat, die erste eigene Bude bedeutet eine neue große Freiheit. Die hat aber auch ihre negativen Seiten: Vor allem die Herren der Schöpfung werden jetzt mit der harten Realität des Lebens konfrontiert. Jetzt kocht Mama eben nicht mehr das Essen, entfernt mal schnell einen Fleck aus dem T-Shirt, das man abends auf der Party anziehen will und putzt das Badezimmer – alltägliche Dinge, die aber eben auch erst einmal erlernt werden wollen. Für Hilflose bleibt dann häufig nur der Griff zum Telefon, um bei Muttern nach Rat zu fragen. Klar: Die meisten Eltern freuen sich darüber, merken sie doch, dass sie von „ihrem Kind“ doch noch gebraucht werden. Sind die aber mal nicht erreichbar, gibt es virtuelle Abhilfe. Unter www.frag-mutti.de bekommen die Besucher über 3.000 Tipps in fast 150 verschiedenen Kategorien – von „Kochen und Essen“ über Spar- und Einkaufstipps bis hin zu Waschen und Bügeln. Die Tipps können von den Nutzern bewertet werden und geben so Auskunft darüber, ob sie wirklich etwas bringen.
Links erlauben den schnellen Zugriff auf die „besten“ und die „coolsten Tipps“. Da erfahren die Besucher auch Skurriles, zum Beispiel, dass ein bekanntes Mundwasser auch gegen Schweißfüße hilft, wie man eingelaufene Socken wieder vergrößern kann und dass die Brille durch Ablecken streifenfrei sauber wird. Wer hätte das gedacht?

Gute Noten zahlen sich aus

Wer sein Studium aus dem staatlichen Bafög finanziert, der verlässt die Hochschule mit Schulden im Gepäck. Denn nur 50 Prozent des Bafögs sind ein staatlicher Zuschuss, die andere Hälfte wird als zinsloses Darlehen gewährt. Es gibt aber Wege, die Schuldenlast zu mindern. So zahlen sich einerseits gute Noten und ein rasches Studium in Euro und Cent aus. Denn wer zu den besten 30 Prozent der Absolventen seines Jahrgangs gehört und außerdem sein Studium innerhalb bestimmter Fristen absolviert, kann einen Teilerlass der Darlehenssumme bekommen: 25 Prozent bei einem Abschluss innerhalb der Förderungshöchstdauer, 20 Prozent noch bis zu sechs Monate nach Ablauf derselben und immerhin noch 15 Prozent nach bis zu einem Jahr. Der Antrag muss innerhalb eines Monats nach Eingang des Rückzahlungsbescheids beim Bundesverwaltungsamt gestellt werden.
Auch ohne gute Noten kann sich Schnelligkeit lohnen: Denn wer schneller fertig wird, als die Förderungshöchstdauer beträgt, kann ebenfalls einen Rabatt erhalten. So werden bei einem Abschluss vier Monate vor Ablauf der Förderungshöchstdauer in der Regel 2.560 Euro erlassen, bei zwei Monaten noch 1.025 Euro.
Außerdem können Betroffene höhere Beiträge zurückzahlen: 105 Euro sind zwar mindestens für die erste Monatsrate vorgesehen, nach oben ist aber bis zur vollen Darlehenssumme keine Grenze gesetzt. Der Vorteil: Je mehr auf einen Schlag getilgt wird, umso mehr Nachlass wird gewährt – bis zu maximal 50,5 Prozent des Gesamtdarlehens. Da lohnt sich – gerade bei den derzeit niedrigen Kreditzinsen – unter Umständen sogar die Aufnahme eines Kredits zur Tilgung des Bafög-Darlehens.

Rabatte für Studies

Studenten sind in der Regel chronisch knapp bei Kasse. Wie gut, dass sich manche Unternehmen nicht Lumpen lassen und spezielle Konditionen und Rabatte für Hochschüler bieten. Einen Überblick bieten diverse Internetportale, wie zum Beispiel www.studentenaktion.de. Von Handy-Tarifen über Abos und Software bis zu Reisen und Events reicht die Rubrik-Palette, in denen spezielle Angebote für Studenten aufgeführt werden. Allerdings lohnt es sich, genauer hinzuschauen, denn nicht alles, das als Super-Sonderangebot firmiert, muss tatsächlich ein solches sein...]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/tipps_tipps_tipps__112.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>112</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:37:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Crashkurs Niederländisch</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Ist die Entscheidung für ein Studium in den Niederlanden erst einmal gefallen, kommen bei vielen Studenten dennoch Zweifel auf. Zwar werden an den meisten Universitäten der Grossteil der Vorlesungen und Seminare in englischer Sprache abgehalten, im Alltagsleben jedoch sieht die Situation anders aus.

Dennoch: keine Angst. So bietet etwa die Universität Enschede als Summercampus speziell für deutsche Abiturienten Niederländisch- Crashkurse an. In vier Wochen erlernen die jungen Studienanfänger das sprachliche Basiswissen. Darüber hinaus aber bietet der Summercampus noch viel mehr: einen Einblick in das Uni-Leben. Während des Sprachkurses leben und wohnen die Abiturienten in Enschede oder direkt auf dem Campus, lernen so Land und Leute erstmals hautnah kennen.

Dass der Spaß bei all der Lernerei nicht zu kurz kommt, dafür sorgt das Team des Summercampus. Rund um den Sprachkursus herum gibt es eine Vielzahl von organisierten Aktivitäten für die Schüler. Partys, Grillabende auf dem Campus und das berühmte Nachtleben der Universitätsstadt stehen ebenfalls auf dem Programm. Auch sportliche Angebote wie Schwimmen oder Bowling gehören zum Angebot.

Selbstverständlich aber steht der Unterricht während der vier Wochen im Vordergrund – was aber nicht bedeutet, dass der auch langweilig sein muss. Sechs Stunden täglich, von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr, findet Unterricht statt.

Zusätzlich kommen noch Hausaufgaben hinzu. Sieben Lehrer kümmern sich um die rund 100 Abiturienten, die während ihrer Sommerferien den Summercampus besuchen. Sie üben mit den angehenden Studenten Vokabeln und Grammatik und vermitteln ihnen zugleich niederländische Lebensart. Ein Team von niederländischen Studenten ist als Unterstützung ebenfalls zur Stelle.

Nach Abschluss des vierwöchigen Crash- Kurses haben die Schüler noch einige Tage Zeit sich individuell und intensiv auf den zweiteiligen Abschlusstest vorzubereiten. Hier werden die vier Lerngebiete Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen kontrolliert. Die Fragen sind vielfach Multiple Choice oder Sätze, in denen Wörter ergänzt werden müssen. Während ihres Aufenthalts in Enschede sind die Abiturienten auf dem Campus oder in der Stadt untergebracht. 900 Euro kostet der vierwöchige Crash-Kursus, der in den Sommerferien stattfindet. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/crashkurs_niederlaendisch_111.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>111</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:32:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde</title>
		<description><![CDATA[Studieren in den Niederlanden
Wer Beruf und und Hobby vereinen will, kann dies ab Herbst im niederländischen Emmen an der Hochschule Drenthe mit dem Studiengang „Horse Business Management“ tun. Der Studiengang bietet die richtige Ausbildung für alle Wirtschaftswissenschaftler, die in der Pferdewelt eine Ton angebende Rolle spielen wollen.]]></description>
		<text><![CDATA[In Deutschland sind rund 1,6 Millionen Menschen aktiv im Pferdesport tätig. Der Gesamtumsatz in der deutschen Pferdeindustrie wird mittlerweile auf mehr als fünf Milliarden Euro geschätzt. Die deutsche Pferdezucht ist international sehr erfolgreich: Allein bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen waren unter den 15 besten Dressurpferden zehn Pferde deutscher Abstammung. Mehr als 3.000 Turniere wurden im letzten Jahr in Deutschland veranstaltet.

In der nationalen und internationalen „Welt der Pferde“ werden immer mehr Menschen benötigt, die praktisch, wie auch theoretisch gut ausgebildet sind. Darum besteht in diesem Bereich der Bedarf an Fachkräften, die wirtschaftliche sowie technische Fähigkeiten haben und in der Lage sind, diese verbindend an zu wenden.

Genau diese Kombination aus Praxis und Theorie findet man bei der CE-Variante Horse Business Management (HBM) an der Hogeschool Drenthe. Über 30 Studenten aus den Niederlanden sowie aus Deutschland haben mit diesem besonderen Studiengang bereits begonnen. Er ist eine Spezialisierung der Fachrichtung „Commerciële Economie“. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums sind die Absolventen in unterschiedlichster Weise in nationalen, wie internationalen Managementfunktionen einsetzbar. Unter anderem auch bei innovativen Jungunternehmen, Reitschulen, Eventagenturen und im Verwaltungsbereich von Spring- und Dressurreitställen. Außerdem dient dieses Studium als gute Basis für die Gründung eines eigenen Betriebes.

CE-HBM ist eine breit gefächerte Ausbildung. In den ersten zwei Jahren des Studiums werden die wirtschaftlichen Grundlagen und unter anderem auch Marketing, Kommunikation und Fremdsprachen vermittelt. In dem dritten und vierten Jahr dagegen steht Horse Business Management im Fokus. Der HBM- Student absolviert ein Praktikum in diesem Bereich und verfasst auch seine ‚Abschlussarbeit’ zu diesem Thema. Darüber hinaus finden zwei große Ausbildungseinheiten zu diesem Thema statt. Die erste Ausbildungseinheit hat ihren Schwerpunkt im Business-Bereich der „Pferdewelt“, während sich die Studenten im zweiten Ausbildungsbereich mit dem Thema Pferd selbst beschäftigen, zum Beispiel in den Themenbereichen Zucht von den Tieren oder Gesundheit.

Während des CE-HBM Studiums gibt es die außergewöhnliche Möglichkeit, ein Zusatzpaket zu wählen. Dieses Paket setzt sich aus intensiven Projektwochen rund ums Pferd zusammen, die in den Niederlanden und im Ausland stattfinden. Dazu gehören beispielsweise professionelle Springreit- und Dressurturniere oder Exkursionen zu Gestüten sowie Handelsgehöften. Die Kosten für dieses Zusatzpaket belaufen sich auf ungefähr 450 Euro pro Jahr. Das Zusatzpaket wird in den ersten zwei Jahren des Studiums angeboten.

Die mehrfache Dressur-Siegerin Joyce Heuitink ist eng mit der Ausbildung an der Hogeschool Drenthe verbunden. Auf Grund ihrer langjährigen Erfahrung weiß sie selbst sehr gut, wie man Pferdesport mit einer fundierten HBO-Ausbildung kombiniert.

Nach einem erfolgreich absolvierten Studium ist der Student ein „commercieel econoom“, der zusätzlich spezialisiert ist auf Pferde. Dies bietet eine „doppelte“ Chance, um in einem Beruf Fuß zu fassen. Wenn man nach dem Bachelor Studiengang noch weiter studieren möchte, hat man sowohl in den Niederlanden als auch im Ausland die Möglichkeit dazu in Form eines Masterstudiengangs.



Alle Fragen rund um den Studiengang beantworten Max Knap, knap.hjw@hsdrenthe.nl oder Joyce Heuitink, heuitink.j@hsdrenthe.nl. Bei allgemeinen Fragen zum Studieren an der Hogeschool Drenthe steht Henk Stegeman, Stegeman.h@hsdrenthe.nl zur Verfügung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/das_glueck_der_erde_auf_dem_ruecken_der_pferde_110.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>110</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:27:10</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Verstaat u Nederlands? Nein? Kein Problem</title>
		<description><![CDATA[Sprachbarriere ist kein Hindernis.]]></description>
		<text><![CDATA[Katja Stemmermann studierte an der Westfälischen Wilhelms- Universität die Fachbereiche Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Niederlande Studien. Im Winter- und Sommersemester 2003 war die heute 26-Jährige als Austauschstudentin an der Vrije Universiteit in Amsterdam eingeschrieben. Während ihres Aufenthalts hatte sie nicht nur umfassend Gelegenheit ihre Niederländischkenntnisse zu verbesssern, sondern auch Land und Leute kennen zu lernen. Erlebnisse, an die sich Katja auch heute noch gerne erinnert:

Für ein Austauschjahr in Amsterdam muss man noch nicht einmal Niederländisch lernen, denn hier trifft man die Welt und – wenn man Glück hat – auch die Niederländer. Läuft man in Amsterdam über den Singel zwischen Leidsestraat und Muntplein, so ist eines sicher: Einen wirklichen Amsterdamer wird man zwischen den Ständen mit den vielen nötigen und unnötigen Souvenirs kaum treffen. Dafür trifft man die Welt. Dieses multikulturelle Prinzip, das bereits in der 700 Jahre alten Geschichte auftritt, erlebt man noch heute. Waren es früher jedoch Verfolgte oder Arbeitsuchende, so findet man heutzutage natürlich Touristen, aber auch eine große Gruppe von Austauschstudenten. So ist das Hospitzium oder Guest House der VU (Vrije Universiteit, Amsterdam), das 1.000 Studenten Platz bietet, regelmäßig ausgebucht, auf einen Platz muss man bis zu einem Jahr warten. Da schreckt auch der Fluglärm des nahegelegenen Flughafens Schipol nicht ab, in Amsterdam ist Wohnraum knapp. Dafür ist dort zumindest eines garantiert: Niederländisch spricht wohl nur die Dame an der Rezeption.

„Die meisten der Studenten, die hier wohnen, können kaum ein Wort Niederländisch“, klagt dann auch Evelien de Bruijn, Sekretärin im International Office der VU, „aber wegen der Sprache kommt leider auch kaum jemand hierher.“ Auch wenn die Uni Sprachkurse anbietet, nötig findet sie hier niemand. Viele Kurse an der Uni sind auf Englisch, und in Amsterdam ist die Verständigung auch kein Problem. Selbst kleine Kinder beherrschen die englische Sprache schon sehr gut, wie mir ein etwa neunjähriges Mädchen eindrucksvoll bewies, als ich in sehr gebrochenem Niederländisch nach dem Weg fragte.

Doch auch Amsterdamer freuen sich, dass die Welt zu ihnen kommt: „ Ich habe inzwischen Freunde aus Schweden, Deutschland, den USA und Grossbritannien“, freut sich Marlies, die als Tutorin jedes Jahr eine Gruppe Austauschstudenten betreut. „Dafür musste ich noch nicht einmal in diese Länder reisen, und wenn ich das doch will, kenne ich dort schon jemanden. Das ist doch fantastisch!“ 

Wie sie denken in Amsterdam viele Menschen. Die Niederländer sind offen für neue Kulturen und Einflüsse. Diese Eigenart lässt sich in Amsterdam besonders gut beobachten, schon alleine an den Restaurants aus aller Welt. Doch wehe man kommt einem der vielen Fahrradfahrer in die Quere oder bezeichnet jemanden aus Friesland als Holländer. Dann hat die fast schon sprichwörtliche Toleranz ein Ende. In einem solchen Fall ist es dann wahrscheinlich auch besser, kein Niederländisch zu verstehen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/verstaat_u_nederlands_nein_kein_problem_109.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>109</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:23:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Niederlande life</title>
		<description><![CDATA[Studieren in den Niederlanden
Am Enscheday können deutsche Studieninteressierte testen, wie es sich in den Niederlanden lebt und studiert!]]></description>
		<text><![CDATA[Immer mehr Abiturienten entschließen sich nach dem Schulabschluss zu einem Studium in den Niederlanden. Während sich in der Vergangenheit vor allem junge Menschen aus dem deutschniederländischen Grenzgebiet für ein Studium im Nachbarland entschieden, werden in jüngster Zeit auch immer mehr Studenten aus dem gesamten Bundesgebiet auf die Universitäten des Nachbarlandes aufmerksam. Die Gründe liegen auf der Hand: kleine Seminare, ein persönlich-individueller Kontakt zu Dozenten und Professoren, modernste Bibliotheken und Forschungsbereiche und ein vielfältiges Fächerangebot sprechen für das kleine Land.

Vor allem die große Bandbreite an Studienfächern lockt viele an. Zahlreiche einmalige Fachangebote, die in Deutschland gar nicht oder nur als Ausbildungsberuf angeboten werden, werden an den Universitäten unterrichtet. Eine Vielzahl der Vorlesungen und Seminare werden zudem in englischer Sprache angeboten. Die Entscheidung, an einer ausländischen Universität zu studieren, kann im Falle der Niederlande also sogar kurzfristig geschlossen werden. Die Studenten, die in den Niederlanden ihren Uni-Abschluss erworben haben, verfügen über einen weiteren Vorteil: Aufgrund des eher schulisch organisierten Studienverlaufs haben viele Absolventen ihr Diplom deutlich eher als ihre Kommilitonen an deutschen Universitäten. Auf dem Stellenmarkt sind junge und gut ausgebildete Akademiker gern gesehen.

Trotz der offensichtlichen Vorzüge der niederländischen Universitäten, will der Schritt ins Ausland wohl überlegt sein. Ein fremdes Land mit einer anderen Kultur, fernab von Freunden und vertrauter Umgebung und noch dazu eine neue Sprache – das schreckt viele ab. Um die Ängste zu zerstreuen und einen Eindruck vom Leben als Student zu vermitteln, bietet die Universität in Enschede daher etwas ganz besonders an: den „Enscheday“. Hier kann man sich live damit vertraut machen, wie ein Tag im Studentenleben der Grenzstadt aussieht. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür verbringen die Teilnehmer einen Tag in Enschede und lernen das Campusleben hautnah kennen. Abwechslungsreich und lehrreich präsentiert sich die Universität dabei ihren künftigen Studenten, die den Tag in den Niederlanden zum Erfahrungsaustausch mit älteren Studenten nutzen können. Diese nehmen sich am „Enscheday“ besonders viel Zeit, um den Schülern das Leben in der Stadt schmackhaft zu machen. Neben dem vielfältigen kulturellen Freizeitangebot, das die angehenden Studenten erleben können, steht natürlich der Blick hinter die Kulissen des Uni-Alltags im Vordergrund.

Am Ende des abwechslungsreichen Tages stehen noch Kulturveranstaltungen sowie eine große Abschlussparty auf dem Programm. So werden alle Facetten des studentischen Lebens hautnah vermittelt. Kurz, der Name „Enscheday“ hält, was er verspricht.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/niederlande_life_108.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>108</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:17:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Als Erntehelfer quer durch Australiens Outback</title>
		<description><![CDATA[Auslandserfahrung
Es ist gar nicht so einfach, seinen Lebensmittelpunkt – und sei es auch nur für kurze Zeit – ins Ausland zu verlegen. Wir zeigen, wie es geht.]]></description>
		<text><![CDATA[Müde vom Abitur-Stress bietet ein Auslandsaufenthalt neue Eindrücke und spannende Herausforderungen, die später für Studium und Beruf Vorteile bringen. Erste Schritte ins Berufsleben, neue Freunde, die Erweiterung der Fremdsprachenkenntnisse, Selbstständigkeit und Flexibilität sind nur einige der Erfahrungen, die das Arbeiten im Ausland mit sich bringt.
Die Bandbreite von Möglichkeiten für Schüler und Studenten ist dabei groß – da lässt sich für jeden Geschmack das Richtige finden. Viele Schüler und Studenten nutzen die Schulferien, um ihr Konto mit Geld aus einem Ferienjob aufzubessern. Wenn sich der Job dann auch noch mit dem Urlaub kombinieren und sich dieser so mindestens teilweise finanzieren lässt – umso besser. Spezielle Reiseagenturen helfen bei der Suche. 
Eine besondere Chance bieten so genannte Working-Holiday-Visa, die in der Regel zwischen drei Monaten und einem Jahr gelten und dem Betreffenden meist nur einmal im Leben von der jeweiligen Regierung ausgestellt werden. Bis zu zwölf Monate lang können junge Leute im Alter zwischen 18 und 30 Jahren so im Land ihrer Wahl reisen und arbeiten. Die Reiseroute im Land richtet sich nach Lust und Laune oder nach dem Jobangebot.
Bei der Vermittlung helfen spezielle Agenturen. Geboten werden Job-Urlaubskombinationen in Norwegen, England, Frankreich und den Niederlanden sowie in Australien, Neuseeland und den USA. Das Reiseunternehmen kümmert sich um Unterkunft, Arbeitspapiere und Krankenversicherung und verspricht zudem unkomplizierte Hilfe bei unvorhergesehenen Zwischenfällen wie Krankheit oder einer Autopanne. In England können auch Sprachkurse belegt werden. Eine interessante Variante, sich mit Land und Leuten, aber auch den Problemen der jeweiligen Regionen vertraut zu machen, sind so genannte Freiwilligenprogramme, die Travel- Works unter anderem in Guatemala, Mexiko, Bolivien oder Indien bereithält.
Australien und Neuseeland stehen bei internationalen Studenten hoch im Kurs. In Australien können 18- bis 30-Jährige mit einem Working Holiday Visum bis zu zwei Jahre lang reisen und jobben. Mit dem Studentenvisum darf man jedoch solange in Australien arbeiten bis der Kurs beendet ist. Netto kann man in Australien und Neuseeland sechs bis sieben Euro pro Stunde verdienen, bei der Erntearbeit je nach Menge auch mehr. Es werden jedoch auch Jobs gleich gegen freie Unterkunft und Verpflegung angeboten, womit man oft auf’s Gleiche rauskommt. So wird das Demi Pair Programm immer beliebter, wo man gleich an einem Englischkurs teilnehmen kann und dann privat bei der Gastfamilie Babysittertätigkeiten übernimmt. Pro Tag sollte der Student mit Ausgaben zwischen 25 und 30 Euro rechnen. Was man verdient, reicht oft, um Unterkunft und Verpflegung zu finanzieren. 3.000 Euro sollte man bei einem Working Holiday Visa in Australien als auch in Neuseeland bei der Einreise nachweisen und das ist auch eine realistische finanzielle Basis für einen Jahresaufenthalt Down Under.

Achtung! Internetbetrüger! Nur seriöse Informationsquellen nutzen!
Natürlich können sich Interessenten auch auf eigene Faust im Internet erkundigen. Doch es ist zur Vorsicht im Netz geraten: Vor allem beim Thema Arbeiten in Übersee gibt es im Internet Betrüger, die für die Vermittlung von Stellen, die gar nicht existieren, sehr viel Geld verlangen. Auch wenn es um kostenpflichtige Adressen geht, sollte man hellhörig werden, denn die gibt es bei den Beratungsstellen umsonst. Informationen vermittelt auch das Auswärtige Amt. Die Beratungsstellen helfen nicht nur bei der Jobsuche, sondern stehen auch beratend bei allen weiteren Schritten zur Seite. Denn mit der Suche nach dem richtigen Job ist es nicht einfach getan. Bevor die Koffer gepackt werden können, warten zahlreiche Formalitäten, wie Visum oder Arbeitserlaubnis. Vor allem die USA haben noch immer sehr hohe Restriktionen.
Seit mehr als zehn Jahren sind die Europäischen Arbeitsverwaltungen über das Netzwerk Eures verbunden. So sehen die Vermittler, welches EU-Land welche Berufsgruppen sucht. Im Eures-Stellenpool (auch im Internet zu erreichen) stehen vor allem Jobs in nicht-akademischen Berufen. Auch die ZAV vermittelt zu 80 Prozent nicht-akademisches Personal ins europäische Ausland.
Wer einen Job in einem anderen EU-Land sucht, ist auf den Seiten „Europa kommt, gehen wir hin!“ der Bundesagentur für Arbeit gut aufgehoben. Hier gibt es zu allen EU-Ländern Infos über den Arbeitsmarkt und das Sozialsystem sowie weiterführende Links. Die Auslands-Hotline der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung unter 0180-522 20 23 ist montags bis donnerstags von 8 bis 20 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr zu erreichen.
Broschüren für Interessierte, die für alle möglichen Länder (nicht nur EU) unter anderem die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen, die sozialversicherungsrechtlichen Regelungen und die Arbeitsmarktlage erläutern, gibt in Deutschland das Bundesverwaltungsamt (BVA) heraus. Sie bekommt man über die örtlichen Beratungsstellen. Ein Verzeichnis aller Publikationen und eine Adressliste gibt es auf der Webseite des BVA. Auch Botschaften und Konsulate beantworten Fragen zu Arbeits- und Aufenthaltsrecht. Beim Auswärtigen Amt gibt es eine Adress- Liste der ausländischen Vertretungen.
Wer sich mit Gleichgesinnten oder Deutschen im Ausland unterhalten möchte, sollte mal beim sueddeutsche-Forum „Ab ins Ausland“ vorbeischauen. Hier tauschen Leser Tipps und Erfahrungen aus.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/als_erntehelfer_quer_durch_australiens_outback_107.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>107</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:13:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Nach dem Abi: Jobben und Reisen in Australien!</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Abi geschafft und dann? Den Rucksack packen und die ersten Schritte in das Abenteuer in „down under“ wagen, z.B. als Cowboy im Outback, als Tauchlehrer am Great Barrier Reef oder als Fruitpicker auf einem Weingut! Wann und wohin die Reise auf dem fünften Kontinent gehen soll und wann man lieber eine Arbeit antreten möchte, bestimmt jeder selbst. Wer mindestens 18 Jahre alt ist, kann mit einem „Working Holiday Visum“ am Work &amp; Travel Australien-Programm der Bonner Organisation STEP IN teilnehmen. Das Visum ermöglicht es, bis zu einem Jahr bei mehreren Arbeitgebern zu jobben und die eigene Reisekasse aufzufüllen.
Weitere Informationen im Internet unter www.step-in.de.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/nach_dem_abi_jobben_und_reisen_in_australien_106.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>106</guid>
		<pubdate>2007-08-24 12:22:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Arbeiten und Leben in der Ferne</title>
		<description><![CDATA[Au Pair
Ein Land, seine Menschen, deren Eigenheiten und Kultur wirklich gut kennen zu lernen, funktioniert am besten, wenn man in dem Land lebt. Und genau das tut man als Au Pair.]]></description>
		<text><![CDATA[Ob in Europa, weit über dem großen Teich in Amerika oder sogar in Australien und Neuseeland – der Aufenthalt als Au Pair bietet jungen Menschen die einmalige Gelegenheit, ein Land mit all seinen Facetten zu erleben. Erfahrungen, die kein noch so langer Urlaub bieten kann. Leben und arbeiten in einer fremden Familie in einem unbekannten Land – dieses Erlebnis fördert nicht nur die Sprachbegabung. Anpassungsfähigkeit, Akzeptanz, Flexibilität und Toleranz sind nur einige der unzähligen Erfahrungen, die man als Au Pair sammelt und die für den weiteren Lebensweg rüsten. Als Au Pair hat man eine verantwortungsvolle Tätigkeit, schließlich kümmert man sich um die Kinder der Gastfamilie. Hier ist man gleichzeitig Tröster, Mutmacher, Streitpartner und Spielgefährte, vor allem aber auch Vorbild. Man hilft den Kleinen beim Anziehen und den Großen bei den Hausaufgaben, liest ihnen Geschichten vor, bringt sie zur Schule und erlebt so hautnah mit, wie es ist, in einer anderen Kultur aufzuwachsen. Die Arbeit ist nicht immer leicht, aber sie bietet garantiert auch eine Menge Spaß!

1. Zu den typischen Aufgaben eines Au Pair gehören:
» Kinder anziehen
» Kinder zur Schule und anderen Aktivitäten fahren
» Kleinkinder füttern und wickeln
» Frühstück und Mittagessen machen
» Bei den Hausaufgaben helfen
» Hausarbeit
» Spielen

2. Die richtige Entscheidung: Au Pair ja oder nein?
Bevor das Flugticket gekauft und die Koffer für das große Abenteur Ausland gepackt werden, sollte man sich die wichtige Frage stellen: Ist Au Pair wirklich das Richtige für mich? Denn beim Traum von der Ferne sollte man nicht vergessen, dass Au Pair – so wie jeder andere Job auch – Verantwortung mit sich bringt. Und wer keinen Spaß am Umgang mit Kindern hat, der sollte sich für eine andere Möglichkeit entscheiden, sein Traumjahr in der Ferne zu verwirklichen. Tipp: Wer sich nicht sicher ist, ob Au Pair wirklich das Richtige ist, kann das Leben als Au Pair bei Bekannten oder Nachbarn in den Ferien ausprobieren. Man wohnt eine oder zwei Wochen sozusagen als Au Pair bei der Familie und kümmert sich jeden Tag um die Kinder – von morgens früh um 7 Uhr aufstehen, Kinder wecken und zur Schule fertig machen, Mittagessen, Hausaufgaben, spielen, aufräumen, Wäsche der Kinder waschen... bis abends ins Bett bringen. Nach einer Woche kann man sich ein gutes Bild machen, wie das Leben eines Au Pairs aussieht und kann dies zusätzlich als Referenz über Kinderbetreuung für die Au Pair-Bewerbung benutzen. Dies bietet sich auch an, wenn man noch nicht genügend Referenzen über Kinderbetreuung hat.

3. Die Entscheidung ist gefallen: Ausland, ich komme!
Die Entscheidung steht: Ein einjähriger Aufenthalt als Au Pair im Ausland ist genau das Richtige. Dennoch sollte man sich zunächst überlegen, ob man das Abenteuer Ausland alleine oder über eine renommierte Au Pair- Agentur wagen möchte. Agenturen bieten dabei den Vorteil langjähriger intensiver Erfahrung. Die Agenturen kümmern sich um Arbeitsverträge und Behördengänge. Sie stehen dem Au-Pair mit Rat und Tat zur Seite und können oft auch eine günstige Kranken- und Unfallversicherung anbieten. Dadurch, dass sie häufig ihre Familien kennen und mit ihnen zusammenarbeiten, sind etwaige Probleme meist einfach zu lösen. Bei Bedarf können schnellstens mit bekannten oder neuen Familien vor Ort Gespräche geführt und neue Wohnverhältnisse in Augenschein genommen werden. Oft ist nach einem Stellenwechsel ohne Hilfe einer Agentur kein weiterer legaler Aufenthalt möglich. Handelt es sich um Au-Pair-Verhältnisse zwischen Partnern aus EU- und Nicht-EU-Ländern, so ist in jedem Fall eine Agentur einzuschalten, da nur sie ein Visum besorgen kann. So werden beispielsweise auch seriöse Agenturen aus Nicht-EU-Staaten nie versprechen, ein Mädchen binnen kürzester Frist vermitteln zu können, weil die Einreise so nur mit Touristenvisum möglich und die Arbeitsaufnahme damit ungesetzlich wäre. Die Bearbeitung eines Visums, das vor der Einreise zu beantragen ist, nimmt allein sechs bis zwölf Wochen Bearbeitungszeit durch die hiesigen Behörden in Anspruch. Au-Pair-Vermittler werden stets von den jeweils zuständigen Landesbehörden überprüft und lizenziert, so beispielsweise in Deutschland von den Landesarbeitsämtern. In der Regel lohnt es sich somit kaum, auf eigene Faust ein Au-Pair oder eine Au-Pair-Stelle zu suchen. 

Egal, ob man sich letztlich mittels einer Organisation oder auf eigene Faust auf die Suche nach einer Gastfamilie macht, einige Bedingungen sollte man als Au Pair auf jeden Fall erfüllen:
» zwischen 18 und 26 Jahre alt sein
» bei Abflug mindestens 200 Stunden Kinderbetreuungserfahrung vorweisen können
» gute Englischkenntnisse
» einen Hauptschulabschluss plus Ausbildung, einen Realschulabschluss oder Abitur
» Interesse an einer neuen Kultur
» den Führerschein
» ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis haben

Die auftretenden Kosten für das Projekt Ausland unterscheiden sich von Agentur zu Agentur. Diese kümmern sich in der Regel gegen eine einmalige Vermittlungsgebühr um Organisatorisches. Anfallende Kosten wie Visum-Gebühr, Versicherung oder auch das Flugticket werden von der Agentur beziehungsweise den Gasteltern übernommen oder sind selbst zu zahlen. Vor Ort gibt es von der Gastfamilie ein festes wöchentliches Taschengeld sowie zwei Wochen bezahlten Urlaub. Viele Gastfamilien bezahlen zusätzlich Sprachkurse für ihr Au Pair. Bevor die Entscheidung für eine bestimmte Vermittlungs-Agentur fällt, sollte man sich genau über Kosten und Leistungen informieren, damit das Abenteuer Au Pair auch einen guten Weg geht.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/arbeiten_und_leben_in_der_ferne_105.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>105</guid>
		<pubdate>2007-08-24 12:20:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bafög, Stipendien, Studienkredite und Co.</title>
		<description><![CDATA[Finanzen
Studieren ist mehr als nur Wissenserwerb. Die großen und kleinen Bedürfnisse des Alltags wie Unterkunft, Verpflegung, Lehrmaterial und Freizeitgestaltung wollen schließlich finanziert werden. Rund 700 Euro plus X monatlich benötigt ein „Normalstudent“ im Durchschnitt, rechnet das Deutsche Studentenwerk (DSW) in seiner jüngsten Sozialerhebung nach. Aber woher nehmen? STUDIInfo zeigt die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten auf.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei der Frage der Finanzierung hilft ein Blick über den Tellerrand: Wie machen es die anderen? Auch darauf hat die Sozialerhebung des DSW eine Antwort: Der deutsche „Normalstudent“ finanziert sich in der Regel aus unterschiedlichen Quellen, die hauptsächlich in vier Gruppen eingeteilt werden können: Der Unterhalt der Eltern machte 2003 rund 51 Prozent der durchschnittlichen Einnahmen aus, das Bafög 12 Prozent in den alten beziehungsweise 22 Prozent in den neuen Ländern, der eigene Verdienst 28 beziehungsweise 17 Prozent und die sonstige Einnahmen, beispielsweise Stipendien, rund 10 Prozent.

Eltern: Grundsätzlich sind die Eltern ihren Kindern gegenüber gesetzlich verpflichtet – auch wenn diese schon volljährig sind – solange Unterhalt zu leisten, wie sich diese noch in Ausbildung befinden – bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss, maximal aber bis zur Vollendung des 27. Lebensjahrs. In der Regel besteht damit eine Unterhaltsverpflichtung der Eltern bis zum Ende des Studiums, sofern nicht zuvor eine Berufsausbildung absolviert wurde. Unterstützen die Eltern ihre Kinder im Studium nicht, kann das Kindergeld (154 Euro für das erste bis dritte, 179 Euro für jedes weitere Kind) auf Antrag bei der zuständigen Familienkasse direkt an das Kind ausgezahlt werden.

Bafög: Wenn die Eltern aufgrund ihres geringen Einkommens nicht in der Lage sind, den Unterhalt zu zahlen, gewährt der Staat Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög). So soll jungen Menschen eine Ausbildung ermöglicht werden, die ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht, unabhängig vom individuellen Geldbeutel.
Die Förderung muss grundsätzlich beim Studentenwerk am jeweiligen Hochschulort beantragt werden und ist innerhalb der Regelstudienzeit zur Hälfte Zuschuss und Staatsdarlehen. Deshalb müssen 50 Prozent des bezogenen Bafögs, maximal aber 10.000 Euro, nach dem Studium zurückgezahlt werden. Wenn das Studium nicht innerhalb der Förderungshöchstdauer abgeschlossen wird oder wenn es sich um eine Zweitausbildung handelt, wird ein verzinsliches Bankdarlehen gewährt.
Allerdings wird die staatliche Finanzspritze nur unter bestimmten Voraussetzungen bewilligt. So ist in der Regel nur die erste Ausbildung förderungsfähig. Zusatz-, Ergänzungs- und Zweitausbildungen werden nicht ohne weiteres unterstützt. Besonders aufpassen muss, wer im Studium feststellt, dass der gewählte Studiengang doch nicht der richtige ist: Fachrichtungswechsel bis zum Beginn des 4. Fachsemesters lassen den Bafög-Förderungsanspruch nur dann nicht erlöschen, wenn ein „wichtiger Grund“ im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen vorliegt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Studierende schon zuvor Bafög erhalten hat und es erstmals nach dem Fachrichtungswechsel beantragt.
Außerdem erhalten Bafög generell nur Studierende mit deutscher Staatsangehörigkeit. Ausländische Studierende werden nur dann gefördert, wenn sie weitere Kriterien erfüllen, beispielsweise wenn die Eltern über eine bestimmte Dauer vor Studienbeginn in Deutschland erwerbstätig waren. Und nicht zuletzt darf der Studierende zu Beginn seiner Ausbildung das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ausnahmen bestätigen aber auch hierbei die Regel.
Die Höhe der monatlichen Zahlungen bestimmt sich individuell, da sie vom eigenen Einkommen und dem Einkommen der Eltern abhängig ist. Der Regelbedarfssatz (Grundbedarf und Bedarf für die Unterkunft) beträgt in Deutschland und im EU-Ausland bei auswärtiger Unterbringung 466 Euro monatlich, für Studierende, die bei den Eltern wohnen, 377 Euro. Sofern die Miete 133 Euro monatlich übersteigt und eigene Kranken- oder Pflegeversicherungsbeiträge gezahlt werden, kann der Förderungsbetrag auf maximal 585 Euro pro Monat steigen (Elternwohner: 432 Euro).
In jedem Fall aber sollten Bafög-Empfänger im Studium nicht trödeln, denn die Ausbildungsförderung wird nur für einen bestimmten Zeitraum, normalerweise längstens bis zur so genannten Förderungshöchstdauer, gezahlt. Die richtet sich nach der festgesetzten Regelstudienzeit des jeweiligen Fachs - an Hochschulen für gewöhnlich neun und an Fachhochschulen sieben oder acht Semester. Achtung: Auch die Förderungshöchstdauer besteht unabhängig davon, ob man tatsächlich während der ganzen Zeit Bafög erhalten hat. Wer also ein oder mehrere Semester ohne staatlichen Zuschuss studiert, wird deshalb hinterher nicht länger gefördert.

Eigener Verdienst: Vorlesungen und Seminare besuchen, Scheine machen, lernen - und gleichzeitig Geld verdienen? Bei sinnvoller Zeitaufteilung ist das machbar. Rund zwei Drittel aller Studierenden jobben neben dem Studium, belegen die Zahlen des DSW. Nebenbei lassen sich so oft wichtige Kontakte für die spätere Karriere knüpfen. Deshalb empfiehlt es sich, nach Möglichkeit in einem studienfachverwandten Bereich zu jobben. Hilfe bei der Jobsuche bieten auch für Studenten die örtlichen Arbeitsagenturen.
Studierende sollten allerdings aufpassen, dass sie nicht zu viel nebenbei arbeiten. Denn angesichts der gesetzlichen Bestimmungen gilt: Weniger ist manchmal mehr. Steuer- und sozialversicherungsfrei sind für Studenten generell Mini-Jobs, bei denen regelmäßig bis zu 400 Euro pro Monat verdient werden darf. Darüber hinaus gibt es für Arbeitsentgelte bis zu 800 Euro einen „Niedriglohnsektor“ mit allmählich steigenden Sozialversicherungsbeiträgen. In puncto Steuern gilt dabei: Wer mit seinem Jahres-Arbeitsentgelt unter dem so genannten Grundfreibetrag – er betrug im vergangenen Jahr 7.664 Euro – bleibt, erhält die vom Arbeitgeber einbehaltene Lohnsteuer im Zuge der Einkommenssteuerveranlagung im darauffolgenden Jahr zurück. Von der Kranken- und Pflegeversicherung sowie der Arbeitslosenversicherung bleibt aber in der Regel nur befreit, wer nicht mehr als 20 Wochenstunden arbeitet. Ist die Arbeit den Erfordernissen des Studiums angepasst und untergeordnet, kann Versicherungsfreiheit auch noch bei einer Wochenarbeitszeit von mehr als 20 Stunden bestehen, zum Beispiel bei einer Beschäftigung nur am Wochenende oder bei Abend- oder Nachtarbeit. Acht geben müssen jobbende Bafög-Empfänger, denn die Höhe des Arbeitslohns kann die Bafög-Förderung verringern. Die Höhe des Bafög ändert sich bis zu einem Brutto-Jahresverdienst von 4.206,62 nicht. Monatlich können also 350,55 Euro verdient werden, ohne dass dies den staatlichen Zuschuss mindert. Bei einem Arbeitseinkommen von 400 Euro im Monat wird die Bafög-Förderung um monatlich 38,82 Euro verringert.

Stipendien: Knapp zwei Prozent aller Studierenden erhalten ein Stipendium. Im Durchschnitt füllt das den Geldbeutel mit 318 Euro pro Monat. Stipendien sind dabei nicht nur etwas für Hochbegabte. Neben guten Noten zählen auch andere Voraussetzungen wie zum Beispiel gesellschaftliches Engagement. Die Kriterien, die ein Bewerber erfüllen muss, unterscheiden sich je nach Stipendiengeber. Das sind vor allem Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, Stiftungen und Unternehmen sowie Unternehmensverbände. Des Weiteren gibt es studienfachbezogene oder ortsbezogene Stipendiengeber, etwa den Verband der chemischen Industrie und auch Chemieindustrieunternehmen, die auch Praktika anbieten. Das örtliche Studentenwerk oder die Kommune weiß in der Regel, ob es vor Ort lokalspezifische Angebote gibt.
Bei den meisten Anbietern müssen sich Interessenten um das jeweilige Stipendium bewerben, bei einigen wird aber auch die Empfehlung eines Mentors, beispielsweise des Schulrektors, gefordert. In der Regel wird das Stipendium und die Höhe der monatlichen Zahlungen analog zum Bafög gehandhabt, allerdings mit dem Vorteil, dass nach dem Studium nicht zurückgezahlt werden muss.

Studienkredite: Seitdem in einigen Bundesländern die Einführung von Studiengebühren diskutiert wird, ist eine relativ neue Finanzierungsmöglichkeit hinzugekommen: so genannte Studienkredite privater Banken, beispielsweise von CareerConcept, der Deutschen Bank, den Sparkassen und der KfW Förderbank. Die Inanspruchnahme privater Kreditangebote lohnt sich aber in der Regel nur für den, der keine andere Finanzierungsmöglichkeit hat oder die Kreditfinanzierung nur zeitlich befristet in Anspruch nimmt, etwa wenn zum Ende des Studiums wenig Zeit zum Jobben bleibt. Denn der Nachteil privater Kreditanbieter liegt darin, dass diese daran natürlich verdienen wollen.
Die Zinsen für Studienkredite liegen daher je nach Anbieter zwischen fünf und sechs Prozent jährlich. Günstiger ist da der Bildungskredit der staatlichen KfW Förderbank mit einem variablen Zinssatz, der derzeit bei rund 3,2 Prozent liegt. Den Bildungskredit der KfW gibt es allerdings erst ab dem Hauptstudium. Die monatliche Auszahlung beträgt bis zu 300 Euro, begrenzt auf 24 Monate.



Wichtige Info-Adressen

Weitere Informationen zum Thema Studienfinanzierung, Bafög und Stipendien bietet das Internet in Hülle und Fülle. Hier einige interessante Adressen:

www.studentenwerke.de

www.studienfinanzierung.de

www.stiftungsindex.de

www.gew.de/Foerderwerke_und _Stipendien.html

www.br-online.de/wissen-bildung/thema/stipendien/index.xml

www.kfw-foerderbank.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bafoeg_stipendien_studienkredite_und_co_104.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>104</guid>
		<pubdate>2007-08-24 12:12:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bis nach ganz oben!</title>
		<description><![CDATA[Erfolgreiche Karrierewege]]></description>
		<text><![CDATA[Wer ein Studium an der Berufsakademie absolviert, der erhält zwar keinen akademischen Grad. Für die Karriere muss das aber keineswegs ein Nachteil sein. Das beweist Bernhard Schreier, der heute – 28 Jahre, nachdem er von der BA Mannheim sein Diplom erhielt – Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG ist.

„Einfach nur studieren – das kam für mich nach dem Abitur nicht in Frage“, erklärt Bernhard Schreier. So informierte er sich intensiv über die verschiedenen Studienmöglichkeiten, auch über das seinerzeit noch recht junge Konzept der Berufsakademie. Die dort gebotene Verbindung von Theorie und Praxis im dualen Studiengang gab für ihn schließlich den Ausschlag: Mitte der 70er Jahre begann Bernhard Schreier ein Maschinenbau-Studium an der BA Mannheim, absolvierte parallel bei der Heidelberger Druckmaschinen AG eine Ausbildung und war 1978 – nur drei Jahre nach Ausbildungsbeginn – frischgebackener Diplom-Ingenieur (BA). Seine Ausbildung war ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Bilderbuchkarriere, den Bernhard Schreier nie bereut hat. „Nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis zu erleben, wie gehen Vorgesetzte mit ihren Mitarbeitern um, was ist Motivation und was ist keine Motivation – das sind Dinge, die man in einer Schule oder Universität nie und nimmer in der gleichen Form erfährt“, resümiert der erfahrene Manager. Neben dem Praxisbezug als Highlight des BA-Studiums sei aber auch die kurze Studiendauer ein Vorteil, denn „nach drei Jahren ein abgeschlossenes Diplom zu haben, das bietet ein normales Studium nicht“.

Jungen Schulabsolventen, die heute auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive sind, empfiehlt Bernhard Schreier, sich eine generelle Allgemeinbildung über alle Bereiche hinweg anzueignen. „Das ist das Wichtigste überhaupt.“ Parallel dazu seien Dinge entscheidend wie beispielsweise Teamwork und Problemlösungsmethoden – die „personal skills“, also miteinander auszukommen und mit Konfliktsituationen umgehen zu können. Nicht vergessen werden dürften bei der Karriereplanung auch die „Präsentationsskills“: Vor einer Gruppe stehen und in anschaulicher, präziser Form mit einem adäquaten verbalen Instrumentarium etwas präsentieren zu können, habe heute einen hohen Stellenwert.

Zwei Sätze möchte Bernhard Schreier zudem allen mit auf den Weg geben, die am Anfang ihres beruflichen Werdegangs stehen: „Tue an jeder Stelle, an der du eingesetzt bist, immer dein Bestes“ und „Gebe beim Aufstieg jedem die Hand, denn du könntest sie beim Abstieg wieder brauchen“.



Expertentipp

von Michael Zeisberger, Deutsche Telekom AG, Leiter Bereich Nachwuchskräfte im Zentralbereich Human Resources Development

Die Entscheidung für oder gegen eine Studienrichtung sollte neben den persönlichen Interessen auch den Ausblick auf einen bestimmten Arbeitsbereich berücksichtigen. Wirtschaftseinheiten agieren zunehmend international und wählen Persönlichkeiten aus, die diesen Anforderungen gewachsen sind. Ob ein Vollzeitstudium oder ein dualer Studiengang für die berufliche Ausbildung in Frage kommt, spielt genauso eine Rolle. Die neuen Studienabschlüsse „Bachelor“ und „Master“ sind der sichere Weg in die Zukunft.
Sinnvoll ist es, schon während des Studiums Initiative und Engagement zu zeigen. Nutzen Sie Möglichkeiten, Erfahrungen im Ausland zu machen, sei es durch einen Studienaufenthalt oder durch ein Praktikum. Interkulturelle Kompetenz wird zunehmend wichtiger. Der Nachweis erster praktischer Erfahrungen im Inland gehört heute fast selbstverständlich in jeden Lebenslauf eines Hochschulabsolventen. 
Vom Nachwuchs bei der Deutschen Telekom erwarten wir ein hohes Maß an Flexibilität und Mobilität, hervorragende Leistungen in Schule und Studium sowie Interesse an unserem Unternehmen mit seinen Angeboten, Produkten und Menschen. Als Dienstleister ist die Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Kunden das A und O unseres Geschäftes. Das bedeutet, dass die Menschen, die bei uns tätig sind, auch eine entsprechende soziale Kompetenz mitbringen müssen. Die erwirbt man sich nicht nur im Studium, sondern durch darüber hinausgehendes Engagement, z.B. in Vereinen oder studentischen Organisationen. Um praktische Erfahrungen während des Studiums zu sammeln, bieten wir als Arbeitgeber Praktika für Studierende an. Zudem gibt es verschiedene duale Studiengänge, bei denen in virtuellen Vorlesungen die intensive Nutzung von E-Learning-Tools erlernbar sind. Nach dem Studium gibt es für Hochschulabsolvent/in die Möglichkeit, direkt einzusteigen und über ein Training-on-the-Job in den zukünftigen Aufgabenbereich hineinzuwachsen oder über ein 15- bis 18-monatiges Trainee-Programm verschiedenste Unternehmensbereiche kennen zu lernen.
Das Lernen endet nicht mit der Ausbildung. Neugier und die Offenheit für Neues bleiben immer wichtig. Das Entscheidende für den künftigen Beruf ist, dass er Spaß macht.
Wir als Deutsche Telekom wünschen Ihnen für Ihren Start ins Studium viel Erfolg!



Expertentipp

von Sven Breipohl Principal, Global Human Resources Roland Berger Strategy Consultants

Frühe Planung statt Kompromisslösung

Der Bedarf an Fach- und Führungskräften in Deutschland wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Dennoch gestaltet sich die Suche nach dem ersten Job für Wirtschaftswissenschaftler nicht einfach.
Die Anforderungen der Unternehmen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Heute reichen überdurchschnittliche Noten und eine schnelle Studienzeit alleine nicht mehr aus. Das gilt nicht mehr nur für Branchen wie Beratung oder Investmentbanking. Auch Industrieunternehmen fokussieren heute auf Nachwuchskräfte, die sich durch einen hohen Praxisbezug auszeichnen und überdies intensive Auslandserfahrungen in einer zunehmend globalisierten Wirtschaftswelt vorweisen können.
Studenten müssen sich entsprechend früh und genauer überlegen, in welches Berufsfeld sie nach dem Studium wollen. Das gilt zum einen für die Auswahl eines geeigneten Studienfachs, wobei die Vielfalt an Studienprogrammen aufgrund der Umstellung von Diplomauf Bachelor- und Masterstudiengänge zunimmt. Zum anderen ist es notwendig, sich frühzeitig auf Karrieremessen oder Recruitingveranstaltungen von Unternehmen detailliert über Einstiegsmöglichkeiten und Anforderungen zu informieren. Letztendlich bieten Praktikum oder Diplomarbeit bei einer Zielfirma gute Aussichten auch auf einen späteren Einstieg.
Der Studiumsverlauf, insbesondere im Hauptstudium, muss vorausschauend geplant werden. Der Bewerbungsaufwand für Praktika bei namhaften Firmen und insbesondere für Auslandssemester wird häufig unterschätzt. Das führt in vielen Fällen dazu, dass Studenten diese wichtigen Erfahrungen nicht realisieren oder sich mit Kompromisslösungen zufrieden geben. Auch die Schwerpunktfächer im Hauptstudium müssen gut überlegt sein, denn sie bilden die fachliche Grundlage für das erste Einsatzgebiet und sind damit von hoher Relevanz für Personalentscheider.
Die Tatsache, dass den Nachwuchskräften von heute von Anfang an verantwortungsvollere Aufgaben in den Firmen übertragen werden, führt dazu, dass die Auswahlprozesse härter und selektiver werden als früher. 
Wer sich im Vorfeld ganz genau über die Recruitingverfahren informiert und sich auch entsprechend gut auf Gespräche und Module eines Assessment Centers vorbereitet, besitzt am Ende die besten Erfolgschancen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bis_nach_ganz_oben_103.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>103</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:57:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Leidenschaft und Interesse</title>
		<description><![CDATA[Die Sozialpädagogin Klaudia Werth, Bereichsleiterin bei der Unicef, hat sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt und so die Karriereleiter erklommen.]]></description>
		<text><![CDATA[Leidenschaft und Interesse sind für Klaudia Werth zwei Grundvoraussetzungen, um im beruflichen Leben erfolgreich zu sein. „Nach meiner Erfahrung sind das die besten Inspirationsquellen und die größten Energiespeicher für schwierige Zeiten, die es auf jedem Weg geben wird“, sagt die Leiterin des Bereichs Arbeitsgruppen der Unicef Deutschland.

Ihr Werdegang ist typisch für die jüngere Akademikergeneration: Er ist gekennzeichnet von vielen unterschiedlichen Stationen. Immer wieder hat sich Klaudia Werth neuen Herausforderungen gestellt. So studierte sie nach ihrem Abitur 1980 zunächst an der Fachhochschule Köln Sozialpädagogik, legte 1985 ihr Diplom ab und arbeitete bis 1993 als Sozialpädagogin – erst für den Sozialen Dienst der AOK, dann für zwei Vereine. Parallel zu ihrer letzten Anstellung nahm sie 1992 ein zweites Studium an der privaten Universität Witten/Herdecke auf. Unterstützung erhielt sie dabei aus den Fördertöpfen gleich zweier Stipendiengeber: einerseits vom Evangelischen Studienwerk Villigst, andererseits durch die Begabtenförderung des Bundesforschungsministeriums. Gerade die Zeit an der privaten Hochschule bot für die heute 45-Jährige Klaudia Werth „unendlich viele Anregungen durch Lehrende, Studierende und die Universitätsleitung“.

Auch nachdem sie die Universität Witten/ Herdecke 1998 als frischgebackene Diplom-Ökonomin verließ, suchte Klaudia Werth sich stets neue Aufgaben bei verschiedenen Institutionen und Unternehmen. Zunächst arbeitete sie 15 Monate als Ökonomin im Fachbereich Gesundheit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), dann rund zweieinhalb Jahre für die global agierende Unternehmensberatung McKinsey &amp; Company als Expertin für die Themen Organisation und Führung. Seit Juni 2002 ist Klaudia Werth Leiterin des Bereichs Freiwilligen-Arbeitsgruppen bei der Unicef Deutschland.

„Geplant habe ich meine Karriere so nicht“, sagt sie zurückblickend. „Entscheidend für die beruflichen Stationen war die Suche nach neuen Herausforderungen, die mit meinen Interessen zusammen passen. Das ist für mich das Rezept für beruflichen Erfolg und Freude an der Arbeit.“ Dabei weiß sie aus eigener Erfahrung, dass es ebenso Mut erfordert, sich neuen Aufgaben zu stellen, wie es Freude am Lernen voraussetzt und die Bereitschaft, sich verunsichern zu lassen. Dazu gehörten aber auch auch Fleiß, Hartnäckigkeit und „Humor, wenn es mal nicht so gut läuft“. Nicht zu vergessen ein Quentchen Glück, um die für sich richtigen Angebote und Aufgaben zu finden. Eigeninitiative sei dabei nicht minder entscheidend: „Man darf auch nach erfolgreichen Schritten nicht darauf warten, entdeckt zu werden“, rät Werth. Vielmehr hieß es auch für sie immer wieder: Bewerbungen schreiben – auch auf Stellenanzeigen.

Was sie heute anders machen würde? „Länger ins Ausland gehen“, resümiert die Fachbereichsleiterin der Unicef Deutschland. Und sie weiß auch, wohin: „Heute würde ich versuchen, ein Jahr in Asien zu studieren und zu arbeiten, eine Region, die sich sehr schnell verändert und für uns Europäer viel Fremdes bereithält.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/leidenschaft_und_interesse_102.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>102</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:50:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vom Lernenden zum Lehrenden</title>
		<description><![CDATA[Erfolgreiche Karrierewege
„Die Neigung entscheidet“, dies sagt zumindest Roman Skarabis, der im Anschluss an sein Studium eine Stelle als Dozent für Schrift und Typographie an der Fachhochschule Münster antreten konnte.]]></description>
		<text><![CDATA[Erst einmal ist es wichtig auf sich selber zu hören und Beruf beziehungsweise Studiengang nach der eigenen Neigung auszuwählen. Vernunftsentscheidungen, um möglichst auf der sicheren finanziellen Seite zu stehen, sind zum Scheitern verurteilt. Der Motor für einen langen und erfolgreichen beruflichen Werdegang ist immer noch Freude am eigenen Tun.

„Nur wer etwas gerne macht, kann über sich hinaus wachsen, ist zu besonderen Leistungen fähig und wird letztendlich den Erfolg auch verdienen.“
So lautet der Ratschlag eines Mannes, der es wissen muss: Roman Skarabis, heute Dozent für Typographie und Schrift im Bereich Design an der Fachhochschule Münster. Der 41-Jährige ist nämlich einen spannenden, sicherlich aber auch ungewöhnlichen Karriereweg gegangen.
Nach der Realschule absolvierte der Diplom-Designer zunächst eine Lehre zum Drucker. Nach dem Wehrdienst bei der Topographischen Einheit 100 in Münster arbeitete Roman Skarabis zunächst in seinem erlernten Beruf. 1997 entschloss er sich zu einer berufsbegleitenden Ausbildung an der Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer Münster, wo er zwei Jahre später den Abschluss als Gestalter ablegte. Den Anstoß für diese späte Änderung des eingeschlagenen Berufsweges gaben verschiedene Faktoren, wie der Diplom-Designer rückblickend erklärt: „Wenn ich mal davon ausgehe, dass Traumberuf wörtlich etwas mit Berufung zu tun hat, sind Anregungen im ersten Moment nicht vorrangig, sondern ein waches Auge dem gegenüber, was landläufig, als Talent oder Begabung bezeichnet wird. Oftmals stellt sich ja schon über die Schule, bei mir im Kunstunterricht oder beim Erstellen der ersten Schülerzeitschrift eine Begabung für bildliche Darstellung und Layout in zarten Anfängen heraus. Meine schulische Allgemeinbegabung reichte jedoch nicht für ein Studium im grafisch-gestalterischen Bereich aus. Ich beschloss damals, um im „Thema“ zu bleiben, also eher aus Zufall denn Vernunft, eine Ausbildung zum Drucker zu machen. In dieser Zeit bekam ich immer wieder durch meine Tätigkeit als Drucker Aufträge, die vorab erst gestaltet werden mussten. Viele Leute fanden diesen Aspekt meiner Arbeit besonders gut, und daraufhin beschloss ich, nebenberuflich eine Ausbildung zum Gestalter im Handwerk zu machen.“

Freude und Leidenschaft standen stets im Mittelpunkt
Dabei merkte der 41-Jährige schnell, dass er seinem Talent noch mehr Ausdruck geben wollte. Es folgte die Bewerbung um einen Studienplatz an der Fachhochschule in Münster im Bereich Design. Von Planung sei bei ihm weniger die Rede gewesen, gibt der heutige Hochschuldozent unumwunden zu. Vielmehr hätten stets Leidenschaft und Freude am eigenen Tun im Mittelpunkt gestanden. „Im Moment schau ich ab und zu zurück und bin schon manchmal ein wenig stolz auf das bisher Erreichte, obwohl der berufliche Weg für mich mit der neuen Selbstständigkeit auch erst relativ am Anfang steht“, erzählt Roman Skarabis.
Der Erfolg gibt ihm recht: Direkt nach Ende des Studiums, das er als bester Student seines Jahrgangs im Wintersemester 2004 abschloss, erhielt Roman Skarabis eine Stelle als Dozent für Schrift und Typographie an der Fachhochschule Münster. „Der größte Meilenstein war, dass ich im Studium wirklich genau die Dinge lernen konnte, die ich persönlich am meisten schätze, nämlich Informationen gestalten in Form von Ausstellungsgestaltung, Leitsystemen und Piktogrammentwicklung.“
Dennoch war der Weg zum Ziel nicht immer leicht, sondern manchmal beschwerlich: „Dadurch, dass ich „nur“ einen Realschulabschluss besitze, musste ich durch eine besondere Prüfung meine Fähigkeit, ein Studium aufnehmen zu können, nachweisen.“ Auf die Frage, was er heute anders machen würde, lautet seine Antwort dennoch entschieden: „Nichts, absolut gar nichts.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vom_lernenden_zum_lehrenden_101.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>101</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:46:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Kuh sucht Arzt</title>
		<description><![CDATA[Aussichtsreiche Studiengänge
Veterinärmediziner haben Chancen in der Nutztierpraxis: Tagtäglich mit Tieren arbeiten, Bellos verstauchtes Bein und Minkas Schnupfen heilen: Tierarzt ist für viele ein Traumberuf – vor allem für viele Frauen. Rund 85 Prozent der Studenten der Veterinärmedizin sind weiblich. Das wird vor allem auf dem Land zu einem Problem, denn nur wenige der Absolventinnen reizt bislang der Beruf des Nutztierarztes. Die Chancen für Männer stehen daher doppelt gut.]]></description>
		<text><![CDATA[Genau beziffern kann Dr. Margund Mrozek von der Bundestierärztekammer (BTK) zwar nicht, wie groß der Bedarf an Tierärzten im Bereich der Nutztiere – also typischerweise in der Landwirtschaft – ist. Aber sie weiß: „Es wird zunehmend über Nachwuchsmangel geklagt.“ Genug jedenfalls, um die BTK im Herbst vergangenen Jahres zu veranlassen, unter dem schmissigen Titel „Kuh sucht Arzt“ eine Werbekampagne für dieses veterinärmedizinische Tätigkeitsfeld zu starten.

Dabei ist es bei weitem nicht so, dass sich generell zu wenige Abiturienten für den Beruf des Tierarztes interessieren. „Es gibt einen ziemlichen Überhang an Absolventen“, stellt Margund Mrozek fest. Rund 600 bis 700 seien es jährlich. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind dennoch überdurchschnittlich gut: Waren 2003 nur 2,6 Prozent der 32.116 Tierärzte in Deutschland arbeitslos, stieg die Zahl zum Stichtag 31. Dezember 2004 leicht auf 2,8 Prozent. Sie könnte noch niedriger liegen, würden die Absolventen – im wahrsten Sinne des Wortes – nur auf das richtige Pferd setzen: vor allem auf die Kuh und ihre tierischen Großtier-Kollegen in der Landwirtschaft.

Das Problem ist der bislang hohe Frauenanteil von rund 85 Prozent unter den Studierenden. Die zieht es nämlich nicht gerade in die Ställe, sondern eher zu Mäusen, Hunden, Katzen und Co. „Es wollen nur wenige Frauen im Nutztierbereich arbeiten“, hat Prof. Dr. Andrea Tipold, Vizepräsidentin für Lehre an der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo), beobachtet. Die Statistiken der Tierärztekammern unterstreichen das: So arbeiteten Ende 2004 zwar 56,4 Prozent der Veterinärmedizinerinnen in Kleintierpraxen, im Segment der Großtierpraxen waren es dagegen lediglich 15,3 Prozent.

Die möglichen Ursachen dafür sind vielfältig, auch wenn es laut Margund Mrozek keine „Bausch-und-Bogen-Erklärung“ gebe. Zum einen seien viele Absolventinnen in ihren Zielvorstellungen sehr festgelegt - und die liegen eben eher im Bereich der niedlichen Haustiere. Zudem kämen immer weniger Studierende von Hause aus aus der Landwirtschaft, und bei solchen aus den Städten habe dieser Bereich ein eher schlechtes Image: „Harte Arbeit, schmutzige Arbeit – und deshalb für Frauen nicht geeignet“, weiß Dr. Margund Mrozek um die Vorurteile. Das aber sei „eine überholte Vorstellung“, weiß die Pressesprecherin der BTK. Denn einerseits habe sich die Profession des Großtierarztes in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt: Die Prophylaxe trete – wie in der Humanmedizin – immer in den Vordergrund, auch Notdienste seien unter den Kollegen geregelt und der „Landtierarzt“ werde insgesamt mehr und mehr zum Gesundheitsmanager und Ratgeber. Andererseits gebe es heutzutage viele Hilfsmittel, die dem Tierarzt seine Tätigkeit erleichtern. Und außerdem, weiß Margund Mrozek, beträfen Männer die problematischen Bereiche, etwa „beim Einfangen einer Kuh zur Entnahme einer Blutprobe“, ebenso. Das unterstreicht auch Prof. Dr. Andrea Tipold, die einen weiteren Grund für den geringen Frauenanteil in Großtierpraxen im geringen Unternehmergeist der weiblichen Absolventen sieht. Denn wie Humanmediziner sind auch tierärztliche Praxeninhaber selbstständige Unternehmer. Frauen dagegen ziehe es eher in ein Anstellungsverhältnis – und das nicht selten am liebsten halbtags.

Die Tierärztliche Hochschule Hannover setzt angesichts der Vorurteile seit einem Jahr verstärkt auf Aufklärung: Das letzte Studienjahr ist an der TiHo nun der Praxis gewidmet. Die Studierenden schnuppern in dieser Zeit in die verschiedenen tierärztlichen Tätigkeitsfelder hinein – von der Praxis über den Bereich der Lebensmittelhygiene bis zum Verbraucherschutz, die wissenschaftliche Forschung in Pharmazie, Pathologie Grundlagen und den öffentlichen Dienst. In den letzten drei Monaten wird dann ein Schwerpunkt gesetzt. Dieses Konzept geht auf, denn seitdem interessierten sich mehr weibliche Studenten auch für die Großtierpraxen. „Sie müssen nur motiviert werden“, zieht Andrea Tipold ein positives Resümee.

Geht es nach der Vizepräsidentin für Lehre an der TiHo, werden dort künftig wohl auch insgesamt mehr Männer Veterinärmedizin studieren. Sie sieht – neben der bei Frauen größeren Tierliebe – nämlich im hohen Numerus Clausus (NC), der 2005 bei 1,5 lag, einen Grund für den geringen Männeranteil. „Mädchen lernen als Kinder besser“, erklärt Prof. Dr. Andrea Tipold.

Da die Regeln des Auswahlverfahrens reformiert wurden, werden ab 2007 an der TiHo nicht mehr alle Studienplätze über die ZVS und damit die Abi-Note vergeben, sondern nur noch 40 Prozent. Die restlichen 60 Prozent werden über ein Auswahlverfahren verteilt. Das ist seit dem letzten Wintersemester an der Uni Berlin – neben der TiHo eine von insgesamt fünf Hochschulen in Deutschland, die Veterinärmedizin anbieten – schon Realität. Dort setzten die Verantwortlichen auf einen Online-Test.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/kuh_sucht_arzt_100.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>100</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:41:02</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auf dem Weg zum Traumberuf</title>
		<description><![CDATA[Berufswahl
Wer böse Überraschungen vermeiden will, sollte sich vor dem Studium informieren. Welche Fächer machen mir am meisten Spaß? Wo bin ich besonders erfolgreich? Wer sich diese beiden Fragen stellt, wird feststellen, dass Spaß und Erfolg meist Hand in Hand gehen – eine wichtige Erkenntnis auch für den weiteren Werdegang. Wem Lernen generell keinen Spaß macht, der ist an einer Hochschule eher fehl am Platz.]]></description>
		<text><![CDATA[Mit dem Zeugnis über die Allgemeine Hochschulreife in der Tasche stehen den Schulabsolventen eigentlich alle Wege offen. Bevor es aber so weit ist, muss nicht nur eifrig für Klausuren und die „Mündliche“ gebüffelt werden. Abiturienten sollten sich schon vor dem Abgang aus der Schule Gedanken über ihre weitere berufliche Weichenstellung machen. Ansonsten drohen sie, ins Stocken zu geraten oder gar wegen mangelnder Vorbereitung einen Schnellschuss in puncto Studienfachwahl zu wagen, der nach einigen Semestern nach hinten losgeht.
Nicht ohne Grund ist die Zahl der Studienabbrecher in Deutschland in jedem Jahr recht hoch. Vorbereitung ist also das A und O. Und dafür ist es unerlässlich, die eigenen Stärken und Schwächen genauer unter die Lupe zu nehmen. Hilfestellung geben dabei zahlreiche Internetportale sowie die Berufsinformationszentren (BIZ) und die Berufsberater der regionalen Arbeitsagenturen.

Studieren lohnt sich!
Für diejenigen, die über Abitur oder Fachhochschulreife verfügen, stellt sich die Frage, ob sich ein Studium angesichts der Einführung von Studiengebühren überhaupt noch lohnt. Darauf gibt es eine einfache Antwort: Ja! Was zählt, ist vor allem, dass die beruflichen Zukunftsperspektiven sehr viel besser sind als in Ausbildungsberufen. Zwar starten Hochschulabsolventen wegen der im Vergleich längeren Ausbildungszeit später ins Berufsleben. Dafür ist ihr Einkommen dann aber im Durchschnitt auch deutlich höher – vorausgesetzt, sie finden einen Job.
Und damit kommt ein weiterer Faktor hinzu: Denn mehr denn je gilt, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt umso größer sind, je besser die individuelle Qualifikation ist. Das belegen die Statistiken: Lag die so genannte qualifikationsspezifische Arbeitslosenquote in den alten Bundesländern im Jahr 2004 bei Personen ohne Ausbildung bei circa 22 Prozent und bei denen, die eine Lehre absolviert hatten, bei etwa sieben bis acht Prozent, waren nur zwischen drei und vier Prozent der Hochschulabsolventen arbeitslos. Größer noch war der Unterschied in den neuen Bundesländern: Dort waren 2004 gut 50 Prozent der Befragten ohne Berufsabschluss und knapp 20 Prozent derjenigen mit einer abgeschlossenen Lehre, aber nur knapp sieben Prozent der Akademiker ohne Arbeitsplatz. Und dieser Trend wird sich noch verstärken, denn der Bedarf an Geringqualifizierten wird in Zukunft weiter abnehmen, der an Hochqualifizierten dagegen steigen. Wer studiert, verdient also nicht nur mehr und hat zudem größere Chancen, sich beruflich zu verwirklichen. Er trägt auch ein geringeres Risiko, später einmal arbeitslos zu werden.
Sicherlich gibt es in Sachen Zukunftsperspektiven aber deutliche Unterschiede zwischen den insgesamt über 1500 Studiengängen, die allein die Universitäten in Deutschland anbieten. Einige gelten eher als „brotlos“, andere – beispielsweise Wirtschaftsingenieure – sind am Arbeitsmarkt gefragt. Die Wahl des „richtigen“ Studienfachs sollte folglich auch, aber nicht nur von individuellen Stärken und Neigungen abhängen – schließlich ist beim Studium ja nicht der Weg das Ziel, sondern später einmal ein handfester Job. Wer sich also für ein bestimmtes Fach interessiert, sollte sich darüber informieren, wie „marktgängig“ es ist. Auch darüber können die Berufsberater der Arbeitsagenturen Auskunft geben.
Wichtig ist natürlich auch die genaue Information darüber, was sich hinter dem jeweiligen Studiengang verbirgt, welche Anforderungen gestellt und welche Inhalte vermittelt werden. Wer denkt zum Beispiel daran, dass sich Psychologiestudenten auch mit Mathematik - Statistiken und Stochastik – beschäftigen müssen? Oder dass angehende Mediziner keine Abneigung gegen Chemie haben sollten? Um bösen Überraschungen vorzubeugen, haben die meisten Hochschulen mittlerweile Angebote eingeführt, bei denen vor allem Schüler für einige Tage Hochschulluft schnuppern können, um sich zu orientieren. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Studienfächern bieten außerdem die Studienberatungen der jeweiligen Hochschulen und natürlich die regionalen Berufsinformationszentren.
Dort können angehende Studenten auch erfahren, welche Arbeitsbereiche sich mit den jeweiligen Studienfächern erschließen und wie dort die Verdienstmöglichkeiten aussehen. Denn es gibt viel mehr akademische Berufe als akademische Abschlüsse. Also keine Panik: Die Entscheidung für ein bestimmtes Studienfach stellt zwar die Weichen für die berufliche Zukunft. Die Entscheidung für einen konkreten Beruf ist damit aber noch lange nicht getroffen. Die späteren Optionen sind je nach Fachrichtung und erworbenen Qualifikationen groß. Aber diese Vielfalt ist auf dem Arbeitsmarkt eben keine Gefahr, sie bietet vielmehr Chancen.

Uni, FH oder BA? Welche Hochschulart ist die beste für mich?
Ist das Traum-Studienfach schließlich gefunden, stellt sich die nächste Frage: Wo will ich studieren? Das betrifft zum einen die Wahl der Hochschulart: Grundsätzlich kann zwischen staatlichen Universitäten und Fachhochschulen (FHs), Berufsakademien (BAs) und privaten Hochschulen unterschieden werden. An Universitäten wird im allgemeinen der Theorie und Forschung größere Aufmerksamkeit gewidmet als an FHs oder BAs, und das Studium ist dort weniger verschult. Für Uni-Studenten bedeutet das, dass sie viel selbst organisieren, beispielsweise ihren Semsterwochenplan eigenhändig zusammen stellen müssen.
Auch dauert das Studium dort meist länger. Allerdings sind die Wahlmöglichkeiten – sowohl was die einzelnen Fächer als auch was die in den jeweiligen Fächern angebotenen Lehrveranstaltungen betrifft – größer als an den anderen Hochschularten.
Wer rasch studieren will oder seine Stärken eher in der Praxis sieht, der dürfte an einer Fachhochschule besser aufgehoben sein. Dort werden die Lehrpläne in der Regel vorgegeben, obwohl es auch an FHs – allerdings in geringerem Umfang – durchaus Wahlmöglichkeiten im Hinblick auf konkrete Seminare und Kurse gibt. Das Studium an FHs ist generell praxisorientierter. Die Regelstudienzeit beträgt dort im allgemeinen acht Semester. Allerdings werden manche Fächer erst gar nicht angeboten, beispielsweise Jura. Bei gleichen Studienfachangeboten an Uni und FH gilt für die späteren Jobperspektiven, dass Uni-Absolventen zwar in der Regel mehr Geld verdienen, FH-Absolventen es dagegen nicht selten leichter bei der Jobsuche haben, da die Unternehmen die Praxisnähe der Ausbildung schätzen.
In noch stärkerem Maße gilt das für BA-Absolventen. Das Studium an einer Berufsakademie ist ein so genanntes duales Studienkonzept: Studenten schließen einen dreijährigen Ausbildungsvertrag mit einer Firma ab, erhalten damit also schon eine monatliche Vergütung und belegen parallel dazu einen Studiengang an einer Berufsakademie. Die Semester sind in dreimonatige Theorie- und Praxisphasen gegliedert, die an den Berufsakademien beziehungsweise in den Firmen stattfinden. Dadurch sind die Jobchancen zwar sehr groß – häufig bleiben Absolventen direkt in ihrem Ausbildungsunternehmen. Aber aufgepasst: Die BA zählt nicht als Hochschule im klassischen Sinn, die Abschlüsse sind daher keine akademischen Grade, sondern staatliche Abschlussbezeichnungen, womit eine akademische Karriere von vorne herein ausgeschlossen ist.

Private Hochschulen bieten gute Studienbedingungen
Anders ist das bei privaten Hochschulen, die je nach Ausrichtung, staatlichen Unis oder FHs in nichts nachstehen. Im Gegenteil: Ihnen eilt in der Regel der Ruf voraus, besonders gute Studienbedingungen und eine hohe Qualität der Lehre zu bieten. Dafür ist das Studienfachangebot nicht so breit gestreut wie an den staatlichen Pendants. Und noch etwas müssen Studierende privater Hochschulen im wahrsten Sinne des Wortes in Kauf nehmen: Studiengebühren, denn das Studium dort ist – anders als noch bei Vater Staat – nicht umsonst. Freilich steht auch den Studierenden an privaten Hochschulen der Weg zum BAföG offen, manche erhalten zudem Stipendien.



Wichtige Info-Adressen

Informieren vorm Studieren lautet die Devise für alle angehenden Studis. Zahlreiche Informationen zur Berufswahl und zu einzelnen Studienfächern bietet schon das Internet. Auch ein Besuch bei der regionalen Arbeitsagentur und ihrem Berufsinformationszentrum lohnt sich. Hier einige Info-Adressen:

www.machs-richtig.de
Auf diesem Internetportal der Bundesagentur für Arbeit können Besucher unter „Meine Interessen“ mit ein paar Klicks mehr über die Berufe herausfinden, die zu den eigenen Neigungen und Talenten passen, und bestimmten Betrieben sogar virtuelle Besuche abstatten.

www.arbeitsagentur.de
Auch die offizielle Homepage der Bundesagentur für Arbeit hält unter dem Link „Berufs- und Studienwahl“ wichtige Informationen für Studierende bereit. Ausführliches Info-Material zu allen gängigen Studienfächern gibt es in den Berufsinformationszentren (BIZ) der 181 Arbeitsagenturen. Die Liste mit allen Adressen ist auf der Homepage abrufbar.

www.das-ranking.de
Die Frage des „wo studieren“ betrifft aber auch den konkreten Studienort, denn trotz formal gleicher Studiengänge gibt es von Hochschule zu Hochschule Unterschiede, was die Qualität der Lehre betrifft. Auskunft darüber geben so genannte Hochschulrankings. Das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist auf dieser Homepage interaktiv abrufbar.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auf_dem_weg_zum_traumberuf_99.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>99</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:35:50</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ran an die Stellen: Ingenieure Mangelware</title>
		<description><![CDATA[Frisch von der Uni hinein in die Führungsposition: Für Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler ein Traum, der schnell Wirklichkeit werden kann, denn sie stehen ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmen. „Ingenieure werden zur Mangelware“, beobachtet so auch Adecco im neuesten Stellenindex.]]></description>
		<text><![CDATA[Der Personaldienstleister wertet seit über zehn Jahren flächendeckend die Stellenangebote in 40 deutschen Printmedien aus und kommt aktuell zu überraschenden Ergebnissen. Insgesamt wies der Stellenmarkt im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr generell knapp ein Viertel mehr Jobofferten für Akademiker aus. Als absolute Gewinner an der Spitze stehen dabei die Maschinenbau- und Elekroingenieure sowie die Wirtschaftswissenschaftler. Jede vierte offene Position in Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Einrichtungen soll mit einem Ingenieur (Fachrichtung Maschinenbau oder Elektrotechnik) besetzt werden, jede fünfte ist einem Wirtschaftswissenschaftler auf den akademischen Leib geschrieben. Werden in die Auswertung der zu besetzenden Positionen noch alle sonstigen Ingenieure, Informatiker und IT-Spezialisten einbezogen, sind schon knapp 75 Prozent der Jobangebote abgedeckt.
Die Nase vorn haben die Angebote für Ingenieure. Ihre absolute Zahl stieg um mehr als ein Drittel. Für jede dritte zu besetzende Stelle wird ein examinierter Maschinenbauer gesucht. Im besonderen Aufwind sind aber auch die Fachrichtungen Informatik (mit einem Zuwachsplus von 150 Prozent) und Wirtschaft (plus 60 Prozent), der Bereich Bauwesen folgt mit fast doppelt so vielen Angeboten wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Deutlich geringer als bei den Ingenieuren fiel der Stellenzuwachs im Bereich der Wirtschaftswissenschaften aus: Hier stieg die Zahl der in den Printmedien veröffentlichten Jobofferten aber immerhin noch um rund zwölf Prozent.
Lediglich jede zehnte im ersten Halbjahr 2006 registrierte Stelle war dagegen für NaBefragturwissenschaftler, Mediziner und Pharmakologen ausgeschrieben, Pädagogen und Psychologen kommen noch auf einen Anteil von acht Prozent. Eng wird’s für Juristen (2,2 Prozent), Geistes- und Sozialwissenschaftler (1,8 Prozent) sowie Publizisten, die gemeinsam mit „sonstigen“ Fachrichtungen am unteren Ende der Skala des ermittelten Stellenindex rangieren.
In welchen Tätigkeitsbereichen sollen Absolventen zeigen, was sie können? Gefragt sind spezialisierte Multitalente für Forschung und Lehre, ebenso wie in Konstruktion und Produktion, Vertrieb und Marketing sowie Management und Projektleitung. IT sowie Finanzen und Verwaltung schließen sich an. Maschinenbauingenieure in Süddeutschland, IT-Spezialisten in Ostwestfalen oder Thüringen gesucht? Welche Jobs stehen in den einzelnen Regionen ganz oben auf der „Wanted“-Liste? Auch hier kann der Stellenindex genauer Auskunft geben.

www. adecco. de



Absolventenbarometer 2006:

Wie wird nach dem Studium der Berufseinstieg klappen? Trotz der auf dem Arbeitsmarkt steigenden Nachfrage nach Akademikern schauen einer aktuellen Studie des „trendence Instituts (Berlin) für Personalmarketing“ zufolge viele Absolventen der wirtschaftsund ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge noch wenig optimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte der angehenden Wirtschaftswissenschaftler fürchtet, dass die Jobsuche sich eher schwierig gestalten wird und ist bereit, auch starke private Einschnitte für die Karriere in Kauf zu nehmen. Der zunehmende Fachkräftemangel im technischen Bereich hellt dagegen die Stimmung der Ingenieure deutlich auf. Hier ist es mehr als die Hälfte der Befragten, die darauf vertrauen, dass der Berufseinstieg problemlos funktionieren wird. Die Mehrzahl der Ingenieure wäre zudem auch nicht bereit, das Privatleben für die Karriere völlig hintan zu stellen. Einig sind sich die Befragten beider Fächergruppen bei der Auswahl der favorisierten Arbeitgeber. Die BMW-Group führt das Ranking an, gefolgt von Siemens und Porsche. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern haben die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften als Arbeitgeber an Attraktivität gewonnen. Eine erwartet hohe Arbeitsbelastung wird durch die langfristige Karriereperspektive in der Branche aufgewogen.
Alle Einzelheiten der Studie sind nachzulesen im Internet unter:
www.trendence.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/ran_an_die_stellen_ingenieure_mangelware_60.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>60</guid>
		<pubdate>2007-08-22 15:26:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Patchwork-Karriere</title>
		<description><![CDATA[„Das Leben ist groß und bunt und steckt voller Überraschungen“
Durchaus keine alltägliche Karriere hat Claudia Thermann hinter sich. Die heutige Vertriebsdirektorin des GOP-Varietés in Münster verbrachte nach dem Abitur einige Zeit im Ausland. Sie überlegte genau, welchen beruflichen Weg sie einschlagen soll und hat später, nach dem ersten beruflichen Erfolg, noch einmal Grundsätzliches verändert.]]></description>
		<text><![CDATA[„Meine berufliche Karriere“, so erzählt Claudia Thermann lachend, „ist überhaupt nicht geradlinig verlaufen. Ich habe nicht zu den Leuten gehört, die mit 19 schon genau wussten, was sie machen wollen.“ Um das herauszufinden, hat Thermann 1986, nach ihrem Abitur in Hannover, die Koffer gepackt und ist nach Italien gegangen. Geplant war zunächst nur ein Jahr: Au-pair bei einer Familie in Rom, wo sie ein an Autismus erkranktes und ein gesundes Mädchen betreute. Eine wertvolle Erfahrung, wie Thermann heute feststellt, denn durch den Umgang mit dem behinderten Kind habe sie enorm viel gelernt. Nicht nur bei der Begegnung mit geistig behinderten Menschen, sondern auch über sich selbst, ihre Kraft und ihr Selbstvertrauen. „Und ich hab das nicht nur durchgehalten, ich habe viel gelernt und es hat mir viel Spaß gemacht.“

Im Verlauf dieses einen Jahres hat die damals 19-jährige natürlich ihre Sprachkenntnisse perfektioniert. An einer Sprachschule belegte sie Kurse, so dass sie binnen sechs Monaten fließend Italienisch sprechen konnte - Voraussetzung für den weiteren Italienaufenthalt.
Denn aus dem einen Jahr wurden drei: Nach Abschluss der Au-pair-Zeit verbrachte Claudia Thermann einige Zeit in Modena und zog dann weiter in den Norden Italiens, um noch mehr Regionen des Landes kennen zu lernen. Ihre inzwischen sehr guten Italienisch-Kenntnisse ermöglichten ihr verschiedenste Firmenpraktika. In dieser Zeit reifte der Gedanke, eine Ausbildung zu beginnen, die sprachliche und interkulturelle Kompetenz miteinander vereint. Zurück in Deutschland begann Thermann eine Ausbildung zur Dolmetscherin und Fachübersetzerin. In diesem Beruf arbeitete sie ein paar Jahre freiberuflich unter anderem für die Deutsche Messe AG in Hannover. Allerdings musste sie sich bald eingestehen, dass ihr der Beruf nicht wirklich Freude bereitete. „Ich wollte verstehen, was ich übersetze, nicht immer nur das Fachwissen anderer vermitteln.“ Sie entschied sich ihr Fachwissen zu erweitern und nahm ein Wirtschaftsstudium in Hamburg mit Schwerpunkt Marketing und Personal auf.
Aufgrund des Auslandsaufenthalts war Thermann zu Beginn ihres Studiums bereits Mitte zwanzig und finanzierte sich außer dem vollständig selbst - Grund genug also, so Thermann, das Studium schnell hinter sich zu bringen: Nach nur vier Jahren konnte sie mit 30 dann ihr Diplom als Betriebswirtin machen.

Bereits im Studium tat sich eine neue berufliche Möglichkeit auf. Bei news aktuell, einem Tochterunternehmen der Deutschen Presseagentur, hatte Thermann während des Studiums bereits als Marketing- und Vertriebsassistentin gearbeitet. „Als parallel mit meinem Studienabschluss eine Stelle im Haus frei wurde und ich mich beworben habe, war mein Chef gleich einverstanden - ich hatte durch meine vorherige Tätigkeit im Unternehmen quasi die Probezeit schon hinter mir.“ Von Stund an war Thermann als Account Managerin verantwortlich für die Beratung und Betreuung von Unternehmenssprechern oder PR-Agenturen aus den Bereichen Gesundheit und Life Sciences &amp; Health - eine spannende Tätigkeit, so Thermann. Und nach zwei Jahren kam ein interessantes internes Angebot: Mit einer Kollegin baute sie eine Fortbildungsabteilung bei news aktuell auf, die Pressesprechern aus Industrie und Politik und PR-Beratern aktuelle Kenntnisse im Bereich PR- und Öffentlichkeitsarbeit vermittelte.
Nach fast fünf Jahren bei news aktuell nahm Thermann ihren Abschied, „ich konnte nichts mehr dazu lernen und Aufstiegsmöglichkeiten waren zu der Zeit im Unternehmen nicht gegeben.“

Sie entschied sich für eine völlige Neuorientierung, nahm ein Sabbatjahr um über ihre Zukunft nachzudenken und um neue Projekte zu entwickeln. „Mir war aufgefallen, dass mein Interesse an bildender Kunst, Theater oder Ballett in meinem beruflichen Leben überhaupt nicht vorkam.“

In Rahmen einer Fortbildung zum Thema Interkulturelles Management in englischer Sprache hospitierte sie für vier Monate an einem großen Museum im englischen Birmingham.
In dieser Zeit entwickelte sie ein Konzept für ein zweitägiges Seminar, mit dem Museumspädagogen und -direktoren im gesamten Königreich angesprochen werden sollten. Das Seminar sollte zeigen, wie man den museumspädagogischen Bereich und das Ausstellungsdesign transparenter gestaltet und die Öffentlichkeitsarbeit der Museen verbessert. Heraus gekommen war auf ganzer Linie ein voller Erfolg.

Zurück in Hamburg wollte sie ein ähnliches Konzept in der Hansestadt umsetzen und versuchen, einen engeren Schulterschluss zwischen Schulen und Museen herzustellen, um insbesondere Kinder und Jugendliche frühzeitig an Museen, an Kunst und Kultur heranzuführen. „Ich hatte schon die meisten Absprachen und Vorbereitungen mit dem Hamburger Museumsverband getroffen, als mein Mann ein ausgezeichnetes Angebot bekommen hat - allerdings musste er dafür nach Münster.“ Nach einiger Überlegung sagte Claudia Thermann dem Museumsverband ab und zog im Herbst 2004 nach Münster - zunächst damit befasst, das soziale Umfeld zu organisieren, da ihr Mann als Landschaftsarchitekt beruflich bereits voll eingespannt war.

Im Mai 2005 wurde dann klar, dass das GOPVarieté in Münster ein Haus eröffnen würde. Auf die Stelle als Vertriebsdirektorin habe sie sich beworben, so Thermann, weil „der Verantwortungsbereich all meine bisherigen beruflichen Erfahrungen auf den Punkt vereint und ich natürlich trotzdem, durch das Thema Theater, Neues dazu lernen kann.“

Was sie als Nächstes tue, wisse sie noch nicht. Im Moment sei das Varieté genau das Richtige, alles Weitere werde sich zeigen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/patchwork-karriere_59.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>59</guid>
		<pubdate>2007-08-22 15:13:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Starthilfe für Start-Ups</title>
		<description><![CDATA[Beratung und Information für „unternehmungslustige“ Absolventen
Das Thema Existenzgründung gewinnt für Berufseinsteiger mit Hochschulausbildung an Bedeutung. Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten überlegen immer häufiger, mit einer neuen Geschäftsidee den Schritt in eine unabhängige Existenz zu wagen. Vielfältige Förderprogramme von Bund, Ländern, Kreisen, Städten und Gemeinden erleichtern den Start. Damit aus der guten Idee aber dennoch kein Flop, aus dem Sprung in die Selbständigkeit keine Bauchlandung wird, sollten Existenzgründer im Vorfeld alle sich bietenden Informations- und Beratungsangebote nutzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Industrie- und Handelskammern sind erste Anlaufstelle für Existenzgründer und Unternehmer aus den Bereichen Industrie, Handel, Gastgewerbe, Dienstleistung und Verkehr, die sich betriebswirtschaftlich und rechtlich beraten lassen möchten. Die Mitarbeiter der Kammern begutachten auch die Unternehmenskonzepte der Existenzgründer, die beispielsweise zur Vorlage bei Kreditgesprächen oder zur Beantragung von Überbrückungsgeld oder Existenzgründungszuschüssen vorgelegt werden müssen. Die Adressen aller Industrie- und Handelskammern sind zu finden unter &gt; www.dihk.de.

Wenn es um Existenzgründungen im Handwerk geht, sind die Mitarbeiter der Handwerkskammern die richtigen Ansprechpartner für eine betriebswirtschaftliche und rechtliche Beratung. Bei den Handwerkskammern wird auch die Handwerksrolle geführt sowie das Verzeichnis der Inhaber eines zulassungsfreien Handwerks oder handwerksähnlichen Gewerbes. Auch die Handwerkskammern begutachten die Unternehmenskonzepte von Existenzgründern und geben Hinweise für den Gründungsprozess. Die Adressen aller Handwerkskammern stehen unter &gt; www.zdh.de.

Unbedingt zu Rate gezogen werden sollten auch kommunale oder regionale Wirtschaftsförderer, die sich als Ansprechpartner und Interessenvertreter der Wirtschaft vor Ort definieren.
Neben Standortplanung und -werbung gehört die Unterstützung von Existenzgründern und bestehenden Unternehmen zu den Aufgaben der Ämter oder Gesellschaften für Wirtschaftsförderung. Im Angebot haben die Wirtschaftsförderer Orientierungsberatungen, Lotsendienste durch die Verwaltung, Hilfe bei Bauvorhaben oder bei der Standortsuche. Interessant für Existenzgründer sind auch Technologie- und Gründerzentren, die in den Kommunen und Regionen entstehen. Sie stellen Existenzgründern und Jungunternehmern einen günstigen Unternehmensstandort zur Verfügung und bieten darüber hinaus organisatorische und technische Infrastruktur (Verwaltung und Büro), Dienstleistungen rund um das Unternehmen (Sekretariatsservice), Finanzierungshilfen (günstige Mieten) und Managementberatung. Eine Liste aller Technologie- und Gründerzentren hat der Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V.(ADT) unter &gt; www.adt-online.de zusammengestellt.

Die Agenturen für Arbeit haben neben ihrer Aufgabe, Arbeitssuchenden einen Job zu vermitteln auch unterstützende Funktion, wenn es darum geht, den Weg aus der Arbeitslosigkeit in eine selbstständige Tätigkeit zu ebnen (Überbrückungsgeld, Existenzgründungszuschuss, Einstiegsgeld). Ein Verzeichnis aller Arbeitsagenturen steht unter &gt; www.arbeitsagentur.de.

Speziell an Frauen, die eine Selbständigkeit anstreben, richtet sich die bundesweit tätige Gründerinnenagentur. Die Agentur wird gefördert von den Bundesministerien für Bildung und Forschung, für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Wirtschaft und Arbeit und bietet Angebote für Existenzgründerinnen, Unternehmerinnen, Beraterinnen und alle, die sich für verbesserte Startchancen für selbständige Frauen einsetzen. Die Hotline unter Tel. 01805 229022 steht alle Interessentinnen offen. Das Internet-Angebot der Gründerinnenagentur umfasst Gründungsinformationen, Arbeitshilfen, Veranstaltungshinweise und eine Online-Recherchefunktion für spezielle Coachingund Beratungsmöglichkeiten. Kontakt: &gt; www.gruenderinnenagentur.de.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/starthilfe_fuer_start-ups_58.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>58</guid>
		<pubdate>2007-08-22 15:05:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufsziel Praktikant?</title>
		<description><![CDATA[Zeitarbeit als möglicher Praktikumsersatz für Hochschulabsolventen
Statt sich von Praktikum zu Praktikum zu hangeln, können Hochschulabsolventen auch anderweitig Einstiegschancen erkunden und sich beruflich orientieren: So kann zum Beispiel Zeitarbeit vielseitige Berufserfahrung bieten - und das mit unbefristetem Arbeitsvertrag, vollem Gehalt und sozialer Absicherung.]]></description>
		<text><![CDATA[Der Einstieg in den Beruf gestaltet sich heute auch für Jungakademiker zunehmend schwieriger. Schon ist die Rede von der „Generation Praktikum“: Hochqualifizierte Akademiker ackern sich in der Hoffnung auf das ultimative Karrieresprungbrett noch Monate nach ihrem Abschluss durch Praktikantenstellen - und das nicht selten unentgeltlich. Doch statt der gewünschten Berufserfahrung sammeln sie häufig vor allem Frustrationen. Nur in den wenigsten Fällen wird aus der Praktikantenstelle die erhoffte Festanstellung. Mit ihrer Bereitschaft, unter miserablen Konditionen zu arbeiten, schneiden sich diese Absolventen ins eigene Fleisch, schließlich gibt es Alternativen: Zeitarbeit kann ein Weg aus der Praktikumsschleife in die Festanstellung sein.

Längst hat die Zeitarbeitsbranche ihr einst negatives Image abgeschüttelt und sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt als zuverlässiger Arbeitgeber etabliert. Da Zeitarbeitnehmer grundsätzlich den wesentlichen Arbeitsbedingungen und dem Lohn der Festangestellten des Kundenunternehmens gleichzustellen sind (sofern nicht tariflich anderweitig geregelt), bieten sich immer mehr attraktive Einsatzmöglichkeiten auch für Hochqualifizierte und Akademiker unterschiedlicher Fachrichtungen. Der Arbeitssuchende bewirbt sich bei der Zeitarbeitsfirma und schließt mit dieser einen meist unbefristeten Arbeitsvertrag ab, welcher den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen unterliegt. Gehalt, Urlaub und Krankengeld übernimmt die Zeitarbeitsfirma, gearbeitet wird bei Kundenunternehmen. Diese können durch die in Anspruch genommene Personaldienstleistung besonders flexibel in ihrer eigenen Personalplanung sein.

Wer sich für Zeitarbeit entscheidet, hat die Chance für unterschiedliche Unternehmen gezielt und projektbezogen eingesetzt zu werden. Dies bedeutet nicht nur Berufserfahrung hautnah zu sammeln, sondern auch sich durch „training on the job“ für zukünftige Tätigkeiten zu qualifizieren. Zeitarbeitunternehmen wie die DEKRA Arbeit GmbH (www.dekra-arbeit.de) bieten ihren Mitarbeitern oft umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, um gezielt auf einen anspruchsvollen Einsatz vorzubereiten. Angesichts häufig wechselnder Auftragsstätten signalisiert eine Phase als Zeitarbeitnehmer im Lebenslauf den Personalleitern zudem höchste Flexibilität. Auch können die Absolventen durch diese Einsätze zahlreiche Kontakte in der Berufswelt knüpfen. Nicht zuletzt hat der Zeitarbeiter die Chance, sich bei einem Kunden im Arbeitsalltag zu bewähren. Mit dem Ende eines Auftrages muss daher nicht notgedrungen das Ende der Tätigkeit für das Unternehmen einhergehen: etwa ein Drittel der Zeitarbeitnehmer bleibt innerhalb des ersten Jahres bei einem ihrer Einsatzunternehmen. Dieser so genannte „Klebeeffekt“ tritt bei Akademikern sogar vermehrt auf. Die Zeitarbeit kann so zur erwünschten Festanstellung verhelfen - ein Weg, den vermittlungsorientierte Zeitarbeitsfirmen besonders unterstützen.

Auf der Suche nach dem Traumjob kann es sich für Hochschulabgänger lohnen, sich nicht nur bei Praktikumsbörsen, sondern auch bei Zeitarbeitsunternehmen umzusehen. Zeitarbeitsfirmen sind in der Regel im Bundesverband der Zeitarbeitsfirmen (BZA, www.bza.de) oder im Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (IGZ, www.ig-zeitarbeit.de) organisiert.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/berufsziel_praktikant_57.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>57</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:59:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ihr Traumjob sah eigentlich ganz anders aus.</title>
		<description><![CDATA[Auf Umwegen zur Bankkarriere
„Am Anfang habe ich mich gefühlt, als sei ich im Börsenplanspiel gelandet“, schmunzelt Annette Kuschinski. Seit Februar des vergangenen Jahres arbeitet die 27-Jährige als „Foreigner Client Manager“ bei der „Bankinter“, Spaniens fünftgrößter Privatkundenbank. Und das, obwohl die gebürtige Kölnerin weder Betriebswirtschaft studiert, noch eine Lehre zur Bankkauffrau absolviert hat.]]></description>
		<text><![CDATA[Ihren Hochschulabschluss hat Annette Kuschinski im Juli 2004 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster gemacht - und zwar als Sozialwissenschaftlerin mit den Fächern Kommunikationswissenschaft, Politik und Öffentliches Recht. „Dass ich ausgerechnet bei einer Bank landen würde, hätte ich mir zu diesem Zeitpunkt nie träumen lassen“, gibt die 27-Jährige, die jetzt im spanischen Malaga lebt und arbeitet, zu.
Nach Spanien ging Annette Kuschinski, die bereits während ihres Studiums ein einjähriges Austauschjahr an der Universität von Malaga eingelegt hatte, der Liebe wegen. „Aber auch vorher konnte ich mir schon vorstellen, dort zu wohnen“, räumt die junge Frau ein. Mit Hartnäckigkeit und Selbstbewusstsein setzte die Kölnerin nach ihrem Umzug in den Süden alles daran, um auch ihre beruflichen Wünsche in die Tat umzusetzten. Doch trotz exzellenter Sprachkenntnisse, hervorragender Noten und Referenzen stellte sich der Markt für angehende PRProfis in Spanien als sehr dünn heraus. „Ich hatte zunächst einen zweimonatigen Job in einer Werbeagentur - doch meine Aufgaben dort beschränkten sich auf reine Praktikantentätigkeiten wie Kaffeekochen“, blickt Annette Kuschinski auf den missglückten Start in die Berufswelt zurück. Auf das Stellengesuch der Bankinter, in dem ein Hochschulabsolvent mit Fremdsprachenkenntnissen gesucht wurde, bewarb Sie sich sofort - ohne wirkliche Hoffnungen auf die Stelle. „Schließlich konnte ich ja keinerlei betriebwirtschaftliches Fachwissen vorweisen.“ Umso überraschender kam dann die Zusage. „Das fand ich zunächst fast witzig, aber ich konnte mir sofort vorstellen, das zu machen“, sagt Annette Kuschinski.

Ihr neuer Traum: Filialleitung bei Bankinter
Heute gehört die Betreuung von ausländischen Kunden zu ihren Tätigkeitsfelder. „In Malaga wollen derzeit viele Touristen eine Immobilie erwerben, und genau da komme ich ins Spiel“, erläutert die Neu-Spanierin ihren Arbeitsschwerpunkt. Kundenberatung, Informationsübermittlung und die Neukundenwerbung bilden dabei die Kerntätigkeiten. „Damit besteht eine große Schnittmenge mit meinem jetzigen Job und meinem ursprünglichen Berufswunsch, der Public Relations“, zeigt sich Annette Kuschinski erfreut.
Und so ganz nebenbei hat sie die erste Sprosse der Karriereleiter erklommen. Im März dieses Jahres wurde die 27-Jährige befördert, jetzt steht die Versetzung in eine neue Geschäftsfiliale an. „Dort wird es viel zu tun geben, aber es ist auch der ideale Weg, um berufliche Lorbeeren zu ernten und sich für eine Stelle im Management zu profilieren“, weiß Annette Kuschiski, die mittlerweile einen neuen beruflichen Traum hat: die Filialleitung bei „Bankinter“.
Künftigen Hochschulabsolventen rät die 27- Jährige, mit wachen Augen die Stellengesuche zu lesen. „Wer nur auf eine einzige Branche oder eine spezielle Tätigkeit fixiert ist, übersieht vielleicht die Karrierechancen, die sich erst auf den zweiten Blick auftun.“ Schließlich sei jede ungenutzte Chance ein vertaner Weg zum Erfolg. „Der Weg zum Traumjob ist eben nicht immer gradlinig“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/ihr_traumjob_sah_eigentlich_ganz_anders_aus_56.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>Jutta Melchers</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>56</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:52:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Logistik: Berufsbegleitender MBA-Studiengang</title>
		<description><![CDATA[Die Fachhochschulen Osnabrück und Münster sowie die Hogeschool Enschede bündeln und vernetzten ihre Kompetenzen für den innovativen MBA-ISCM-Studiengang. Sie bilden die Logistiker der Zukunft aus.
Die Logistikbranche boomt. Nach Expertenschätzungen werden zukünftig jährlich etwa 80.000 Manager in den Führungsetagen der Logistikunternehmen benötigt, aber nach derzeitigem Stand können die Unternehmen höchstens 75 Prozent der vakanten Topstellen besetzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Woher hoch qualifizierte Logistiker nehmen, die innovative, grenzüberschreitende Logistikkonzepte entwickeln und sich der Herausforderung der zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen stellen? Der binationale Hochschulverbund EMOTIS (Fachhochschule Osnabrück, Fachhochschule Münster und Saxion Hogeschool Enschede) hat die Antwort: Den akkreditierten
Weiterbildungsstudiengang Master of Business Administration in International Supply Chain Management (MBAISCM), gefördert von der EUREGIO im Rahmen des Projektes CUNE (Companies‘ and Universities‘ Network in Europe) unter Projektleitung der FH Osnabrück, der zum kommenden Sommersemester 2007 erstmals angeboten wird. Der Studiengang ist berufsbegleitend angelegt und richtet sich an qualifizierte Berufstätige mit (mehrjähriger) Berufserfahrung, die in mittleren und höheren Führungspositionen in der Logistikplanung oder im Operations Management von Industrie-, Handels- oder Logistikdienstleistungsunternehmen tätig sind, oder die sich als qualifizierte Nachwuchskräfte auf die Übernahme von anspruchsvollen Managementaufgaben in der Logistik oder der Supply Chain vorbereiten wollen. Vorgesehen ist eine Regelstudienzeit von zwei Jahren, in der ein Studienprogramm absolviert werden muss, das die Absolventen zur Promotion berechtigt oder den Zugang zum höheren Dienst ebnet. Für Studierende mit einschlägigem Hochschulstudium und/oder entsprechender Berufserfahrung sind Möglichkeiten der Anrechnung vorgesehen, so dass sich im Einzelfall die Studiendauer deutlich verkürzen kann. Spezifisch fachlich ausgerichtet ist der berufsbegleitende Studiengang, der stark praxisorientiert arbeitet, auf die Unternehmenslogistik. Eine überschaubare Lerngruppe von etwa 25 Studierenden verbindet in der Studienorganisation ein intensives Kontaktstudium mit einem anspruchsvollen Selbststudium. Präsenzseminare in 14-tägigem Rhythmus (freitags und samstags an einer der drei beteiligten Hochschulen) und eine Blockwoche pro Semester sind vorgesehen. Die Studiengebühren betragen derzeit 2900 Euro pro Semester, dazu kommt der Semesterbeitrag und eine Gebühr von 600 Euro für die Betreuung des Praxisprojektes. Für den innovativen MBA-ISCM-Studiengang bündeln und vernetzten die Fachhochschulen Osnabrück und Münster sowie die Hogeschool Enschede ihre Kompetenzen, schaffen Internationalität und bilden die Logistiker der Zukunft aus. Zugangsvoraussetzung zum neuen MBA-Studiengang sind ein Hochschulabschluss in einer wirtschafts-, ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studienrichtung, eine nach dem Hochschulstudium erworbene qualifizierte berufspraktische Erfahrung von in der Regel zwei Jahren und der Nachweis der Kommunikationsfähigkeit in englischer und deutscher Sprache. Anmeldungen werden ab dem 1. November 2006 entgegen genommen.

Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle des Studienganges an der Fachhochschule Osnabrück, Tel. 0541 / 9 69 23 72.
www. emotis.org/mba-iscm.html]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/logistik_berufsbegleitender_mba-studiengang_55.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>55</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:36:50</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Clevere Bewerber punkten in Zukunftsbranchen</title>
		<description><![CDATA[Jens Eilert zählt zu den ersten Absolventen des Logistik-MBA der Universität St. Gallen!
Ein energischer Schubs mit dem Zeigefinger, dann rollt der Truck über die glänzende Schreibtischfläche. Keine Frage, der Spaßfaktor kommt bei der Aufgabe, die Jens Eilert im Hause der Interspe Haman Group übernommen hat, nicht zu kurz. Für einen Augenblick huscht ein Lächeln über das Gesicht des Mitglieds der Geschäftsleitung: „Ich habe als Kind schon gern mit Lastwagen gespielt“, folgt das erwartete Geständnis. Von seinem Schreibtisch aus schweift der Blick über die Lkw-Flotte - das Modell auf dem Schreibtisch wird mit Stolz und einem Augenzwinkern eingeparkt. Der berufliche Alltag brachte für Jens Eilert den Wunsch nach Weiterbildung mit sich - berufsbegleitend absolvierte er als Teilnehmer des ersten Abschlussjahrgang den Executive Master of Business Administration (EMBA) in Logistik an der Universität St. Gallen.]]></description>
		<text><![CDATA[Das Bild des Spediteurs hat sich längst gewandelt - und mit ihm auch die Anforderungen an logistische Lösungen. Der Kunde fordert über die Transportdienstleistungen hinaus Konzepte, die ihn nachhaltig entlasten. Er fokussiert sein Können auf die eigene Kernkompetenz - die logistischen Abläufe legt er in die Hände eines Profis. Analog zu dieser Anforderung steigt auch der Bedarf an Generalisten in Führungspositionen der Logistik - hier setzt der Executive MBA in Logistik an. Denn als Querschnittsaufgabe arbeiten Logistiker vermehrt an strategischen Themen zusammen mit den Bereichen Beschaffung, Produktion, Distribution, Vertrieb, Controlling und IT. „Das berufsbegleitende Studium in St. Gallen bot mir die ideale Möglichkeit, meine eigenen Fähigkeiten über den Beruf hinaus zu erweitern“, weiß Jens Eilert das Studium zu schätzen.

Seit Frühjahr 2004 bietet die Universität St. Gallen einen Executive MBA in Logistik an. „Das Konzept, General Management Lehre mit logistischem Fach-Know-how zu verbinden, geht perfekt auf“, lobt Jens Eilert. Das EMBA-Studium basiert auf dem renommierten, seit Jahrzehnten erfolgreich durchgeführten Executive MBA in General Management, vertieft jedoch aus einer ganzheitlichen Sicht sämtliche Themenbereiche der Logistik. Das Programm umfasst 100 Unterrichtstage, die innerhalb von 18 Monaten in ein- und zweiwöchigen Blockseminaren absolviert werden. Es richtet sich primär an Führungskräfte aus Industrie, Handel und Dienstleistung aus den Bereichen Logistik und Produktion, Einkauf und Beschaffung sowie Distribution und Vertrieb. Das Curriculum setzt sich aus acht Wochen General Management Grundlagen, elf Wochen Logistikvertiefung sowie einer Studienreise in die USA zusammen. Deshalb sind gute Englischkenntnisse zwingend erforderlich, wobei die Hauptunterrichtssprache Deutsch ist. Die Masterarbeit als ein wichtiger Bestandteil des Studiums ist mit zwanzig Kursmodulen zu veranschlagen. Grundvoraussetzung für die Zulassung ist ein Hochschulabschuss sowie mehrjährige Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre in einer Führungsposition.
Klares Plus: Die Universität St. Gallen setzt additiv zur Ausbildung durch die Professoren auf eine exklusive Auswahl von Referenten aus der betrieblichen Praxis. Die Entscheidung, berufsbegleitend zu studieren, wertet Jens Eilers auch heute noch als Plus - gleich die Entscheidung im Privatleben machen Verzicht forderte. Vom Vorteil profitieren beide Seiten: Die Unternehmen müssen nicht auf ihre teilnehmenden Führungskräfte verzichten. Die Teilnehmer stehen nicht vor dem doppelten Problem, den Kurs und den Gehaltsausfall finanzieren zu müssen.
Für Jens Eilers ergibt sich noch ein weiterer Nutzen: „Der permanente Wechsel zwischen Unterrichtseinheiten und betrieblicher Praxis erlaubt es, das Gelernte unmittelbar nutzbringend einzusetzen.“
Fleiß und Ehrgeiz, die sich gelohnt haben. Jens Eilers startete durch - direkt in die Führungsetage. Heute verantwortet er die Geschäftsführung bei PERC, einer Tochtergesellschaft der Interspe Haman Group. Gemeinsam mit 20 Mitarbeitern erwirtschaftete er bereits vor dem MBA Studium einen Jahresumsatz von 15 Millionen Euro, heute ist er zuständig für die Unternehmensentwicklung.
Rückblickend bot das MBA-Studium in St. Gallen ein weiteres Plus: „Es vergeht keine Woche, in der ich nicht Kontakt zu ehemaligen Kommilitonen habe“, berichtet Jens Eilert. Die meisten sind ebenfalls in großen Speditionen oder Logistikunternehmen Zuhause - der fachliche Austausch untereinander sei selbstverständlich.
Sein Tipp für Absolventen, die sich auf ihr erstes Bewerbungsgespräch vorbereiten: Früh ins Bett gehen und ausgeschlafen sein - einmal mehr huscht ein Lächeln über Jens Eilerts Gesicht. Fachlich müsse der Bewerber von sich überzeugt sein, entsprechende Qualifikationsnachweise seien ebenso selbstverständlich wie der dunkelblaue Anzug, unterstreicht er ernst. Und bei Erstkontakt zähle überdies die persönliche Ausstrahlung des Einzelnen. Dabei spricht Jens Eilert aus Erfahrung - denn den Sprung in die Führungsetage nahm er mühelos - und sitzt heute selbst Bewerbern gegenüber.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/clevere_bewerber_punkten_in_zukunftsbranchen_54.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>54</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:28:49</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Pferde und Management: Mit PS zur NFK</title>
		<description><![CDATA[Marion Pleie hält die Leinen fest in der Hand - im Fahrsport und als Nachwuchsführungskraft (NFK) bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung in Warendorf
Die Leinen hat sie fest in der Hand. Sie will schließlich dirigieren, wohin die Fahrt gehen soll. Wenn Marion Pleie auf dem Bock ihres Zweispänners sitzt und mit ihren Pferden in nationalen Vergleichswettkämpfen der höchsten Klasse einen Hindernisparcours meistert, dann überlässt sie nichts dem Zufall. Das Ziel, das erreicht werden muss, ist für sie und die anderen Wettbewerbsteilnehmer klar definiert. Nur die Strecke bis zum Ziel ist nicht schnurgerade. Ganz im Gegenteil: Viele Hindernisse versperren den Weg. Sie verlangen, dass die Fahrtgeschwindigkeit an einigen Punkten gedrosselt wird, sie führen scheinbar sogar ein Stück rückwärts, sie geben aber auch die Möglichkeit, wieder zu beschleunigen, Fahrt aufzunehmen, vielleicht zu galoppieren, wenn der richtige Zeitpunkt erwischt wird. Denn unerbittlich läuft die Zeit.]]></description>
		<text><![CDATA[Aber übertriebener Aktionismus, um die Bestzeit um jeden Preis zu erreichen, würde nur schaden, könnte dazu führen, in einem Hindernis die Kontrolle über das Gespann zu verlieren, im wahrsten Sinne des Wortes anzuecken, Strafpunkte zu kassieren. Immer sind also Sorgfalt und Übersicht gefragt, und natürlich die richtige Taktik, aber auch Mut und Zuversicht, alternative Strecken zu wählen, wenn der zurecht gelegte (Fahr-) Plan nicht funktionieren will. Alles ist ausgerichtet auf das Ziel, das es zu erreichen gilt. Und vor dem Zieleinlauf gibt Marion Pleie die Leinen nicht aus der Hand. Im Fahrsport und auch im Berufsleben nicht. Zielstrebig den eigenen Weg gehen, Hindernisse als Herausforderungen begreifen und auch im übertragenen Sinne die Leinen nicht locker zu lassen, sind das Eigenschaften, die sie auszeichnen? „Verantwortungsgefühl und Pflichtbewusstsein habe ich im Umgang mit den Pferden bestimmt gelernt“, sagt die 24-Jährige, die über die Reiterei zum Fahrsport kam. „Und vielleicht hat der Sport mir auch den Ehrgeiz vermittelt, ein Ziel erreichen zu wollen und dafür auch alles zu tun.“ Denn wenn sie sich etwas vorgenommen hat, dann setzt Marion Pleie alles daran, ihren Traum Realität werden zu lassen. „Geschenke gibt es nur selten. Da ist schon jeder selbst gefordert“, fasst sie ihre Erfahrung in Worte. „Und wenn’s dann tatsächlich klappt, wenn man etwas aus eigener Kraft geschafft hat, dann kann man sogar ein bisschen stolz auf sich sein“, sagt sie.

PS und BWL
Und sie hat’s geschafft: Mit der Möglichkeit, bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf als Nachwuchsführungskraft ein zweijähriges Traineeprogramm durchlaufen zu können, ist sie schon an ihrem zweiten beruflichen Etappenziel angekommen. „Eine Tätigkeit an der FN, das war mein absoluter Traum“, sagt sie. Für ihren Traum hat sie allerdings hart gearbeitet. „Pferde waren und sind mein Hobby, also hatte ich mir nach dem Abitur vorgenommen, auch beruflich irgend etwas mit Pferden zu machen“, erzählt Marion Pleie. Eine Ausbildung zur Pferdepflegerin? Den Gedanken verwarf sie schnell wieder. Ein Studium der Tiermedizin? Auch das schien ihr nicht der passende Weg zu sein.
„Pferde und Management“, ein im Jahr 2001 ganz neu eingerichteter Bachelorstudiengang am Van Hall Instituut im niederländischen Leeuwarden, bot dagegen genau das, was sie sich von einem qualifizierten Studium erhoffte: Pferdesport und betriebswirtschafliches Know-How in Kombination. In den Niederlanden studieren? Ins Ausland gehen und zuvor eine neue Sprache erlernen? „Wenn’s sein muss, mache ich genau das“, war Marion Pleies klare Entscheidung, denn das Ziel, einen Studiengang wählen zu können, der genau ihren Vorstellungen entsprach, ließ alle Hindernisse in den Hintergrund treten. Also meldete sie sich bei der Hochschule in Leuwarden zum Studium an, bekam in einer Studiengruppe von 25 Studenten einen Platz und gehörte zum ersten Jahrgang, der Studenten, die den Studiengang „Tiere und Management“ (Schwerpunkt: Pferde) belegten. „Gut, der vierwöchige Niederländisch-Sprachkurs, der als Pflichtveranstaltung dem Studium vorgeschaltet war, forderte uns deutschen Studenten schon einiges ab“, berichtet Marion Pleie im Rückblick. „Aber mit Ehrgeiz ist das alles zu schaffen“, fügt sie schnell hinzu.

Netzwerken
Denn der Studienalltag in den Niederlanden, so ihre Erfahrung, entschädigt für alles. „Wir hatten in unserer Studiengruppe ein sehr gutes Verhältnis untereinander und auch zu den Dozenten war der Kontakt höchst unkompliziert“, erzählt Marion Pleie. Aber, was in ihren Augen einen besonderen Stellenwert hat, war die stetige Nähe zur Praxis während des Studiums. „Die Dozenten haben uns Studenten von Anfang an den Blick in die Berufswelt geöffnet, einerseits durch die vielen Praxisbeispiele, aber auch durch Tipps, die sie uns mit auf den Weg gegeben haben.“ Ihr persönlich ist ein Wahlspruch ihrer Dozenten fest im Gedächtnis geblieben: „Ihr müsst aus der Hochschule immer wieder hinaus gehen, zu Kongressen, zu Vorträgen, zu Veranstaltungen und daran arbeiten, Euch ein Netzwerk aufzubauen.“

Chancen nutzen
War das „Netzwerken“ zunächst ein Buch mit sieben Siegeln, weiß Marion Pleie inzwischen die Bedeutung dieser immer wieder in ihr Aufgabenbuch geschriebenen Lehre zu schätzen. „Es ist wenig erfolgversprechend darauf zu warten, dass jemand an Deine Tür klopft und Dir den Traumjob anbietet. Am besten ist, jede Möglichkeit zu nutzen, um sich in der Branche, in der man Fuß fassen möchte, bekannt zu machen und zu zeigen, was man kann“, sagt sie aus eigener Netzwerk-Erfahrung. Marion Pleies große Chance waren die im Studienverlaufsplan vorgesehenen Praktika. „Ich habe mich für ein Praktikum bei der FN in Warendorf beworben und sogar die Möglichkeit erhalten, beide vorgesehenen Praktika dort zu absolvieren“, erzählt sie. Insgesamt fast zehn Monate lang arbeitete Marion Pleie als Praktikantin in den unterschiedlichsten Abteilung der Reiterlichen Vereinigung. Ein Praktikum mit mehr Inhalten als Kaffeekochen und Kopieren? „Auf jeden Fall“, bestätigt sie, „ganz egal ob in der Pressestelle, im Organisationsbüro oder in der Mitgliederverwaltung, überall konnte ich eigene Aufgaben übernehmen.“

Und offensichtlich hat die junge Pferdemanagement-Praktikantin von der niederländischen Hochschule auch bei den Verantwortlichen den besten Eindruck hinterlassen. „Als ich meine Diplomarbeit schrieb über die Reiterei im Wandel der Zeit, da erreichte mich ein Anruf aus Warendorf mit dem Angebot, schon wenig später in das zweijährige Traineeprogramm der FN einzusteigen“, erinnert sich Marion Pleie noch gut. „Da musste ich mich mit der Fertigstellung der Arbeit noch richtig ins Zeug legen, um sie eher abzugeben als zunächst vorgesehen.“ Aber den Einstellungstermin für die neuen Trainees an der FN durfte sie auf keinen Fall verpassen. „Hier zu arbeiten, das war mein absoluter Traum“, sagt Marion Pleie. Und er ist es noch. Seit einem Jahr arbeitet sie als Nachwuchsführungskraft (NFK) im Servicebereich der FN. „Ich habe zwar durchaus vieles am Schreibtisch zu erledigen, aber immer hat meine Tätigkeit mit Pferden zu tun“, beschreibt sie ihren Arbeitsalltag. „Derzeit sind wir mit der Entwicklung einer eigenen FNService-Card beschäftigt. Diese Projektarbeit macht mir besonders viel Spaß.“ 

Was kommt nach dem Ende der Traineezeit im nächsten Jahr? Daran will Marion Pleie jetzt noch nicht denken, auch wenn ihr hin und wieder doch die Leitsprüche ihrer Dozenten wieder einfallen: „Netzwerken und viele Kontakte knüpfen.“ Das ist es auch, was sie anderen Hochschulabsolventen als Tipp mit auf den Weg geben kann: „Immer am Karriereplan basteln, Kontakte knüpfen, sich von Hindernissen nicht aufhalten lassen und die Leinen nicht aus der Hand geben, bis das gesteckte Ziel erreicht ist. Mit ein wenig Geduld und ganz viel Einsatz ist alles zu schaffen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/pferde_und_management_mit_ps_zur_nfk_53.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>Marlies Grüter</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>53</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:14:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwei Gleise Richtung Zukunft</title>
		<description><![CDATA[Intensives Studium und umfangreiche praktische Erfahrungen kennzeichnen den Weg, der Sebastian Kühn den gelungenen Berufseinstieg als Designer ermöglicht hat.
„Mein absoluter Traum?“ Da muss Sebastian Kühn nur kurz überlegen. „Mein Traum ist eine eigene Agentur für Design“, sagt der 26-Jährige bestimmt. „Und eines Tages wird mein Traum Wirklichkeit, das weiß ich genau“, ist er fest überzeugt. Dass der Weg bis dahin möglicherweise noch ein langer sein wird, das stört den frisch gebackenen Designer nicht. Ganz im Gegenteil: Offenheit für die Dinge, die ihm jetzt begegnen, die Bereitschaft, immer mindestens 100 Prozent für die Sache zu geben, die aktuell seine Aufmerksamkeit erfordert und die Zuversicht, dass ihn sein Berufsweg ans Ziel führen wird, lassen ihn vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Aber Leichtigkeit allein reicht nicht aus, um im Beruf erfolgreich zu sein, das weiß auch Sebastian Kühn. Was ihn stärkt, ist sein Grundkapital: Eine qualifizierte Ausbildung, die genau seinen Neigungen entspricht.]]></description>
		<text><![CDATA[Schon während der Schulzeit zeigte es sich, dass seine Stärken im künstlerisch-kreativen Bereich lagen. „Meine damalige Kunstlehrerin, die mich auch im Abitur begleitete, riet mir zu einer Ausbildung an der bekannten Akademie für bildende Kunst in Enschede“, erzählt Kühn. Und so richtete er nach dem Zivildienst in einer Werkstatt für Menschen mit schweren Behinderungen den Blick über die Landesgrenze nach Holland, um sein Kunststudium in Enschede in Angriff zu nehmen. Im Anschluss an das Grundstudium, das vertiefte Einblicke in die Bereiche Malerei, Bildhauerei und Fotografie beinhaltete, wählte Sebastian Kühn für sich den Studienschwerpunkt „Visuelle Kommunikation“. Denn Werbung und Design, so seine Überzeugung, „das war genau mein Ding“.

Der Studienverlauf bestätigte seine Einschätzung und insbesondere die Praxiseinheiten sind es, die ihn auch nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums noch schwärmen lassen. „Mit einer kleinen Studentengruppe haben wir eine Ausstellung für das bekannte Tropenmuseum in Amsterdam geplant und umgesetzt“, berichtet Kühn. Dass dabei in der „heißen Phase“ des Projekts die Nächte immer kürzer wurden, gehört zu seinem Erfahrungsschatz, den er nicht mehr missen möchte, genau wie die Feier des Erfolgs bei der großen Ausstellungseröffnung. Auch die Praktikumseinheit „Film“ war aus der Sicht von Sebastian Kühn ein voller Erfolg. Sein Animationsfilm war nominiert für die ersten Plätze beim Filmfestival in Amsterdam. Gesonderte Praktika waren im Verlauf des Studiums neben den aufwändigen Projektphasen allerdings nicht vorgesehen. Also zog Sebastian Kühn auf eigene Faust los, um außerhalb der Hochschule noch mehr praktische Erfahrungen zu sammeln und fand einen Praktikumsplatz in einer renommierten Werbeagentur. Dass es für die zehnwöchige Praktikantenzeit keine finanzielle Entschädigung gab, im Gegenteil, zudem nicht unerhebliche Fahrtkosten selbst getragen werden mussten, das nahm der Kunststudent gerne in Kauf. „Ich habe mich mächtig angestrengt in der Praktikantenzeit, um möglichst viel für mich persönlich mitzunehmen. Die praktische Erfahrung war ein Gegenwert, der kaum mit Geld aufzuwiegen ist“, urteilt er in der Rückschau. Studium und Praxis: Zwei Gleise auf dem Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Dass das Praktikum dann sogar für Sebastian Kühn die Tür zum Berufseinstieg öffnen würde, war allerdings nicht vorauszusehen. Zufall? Glück? „Manchmal passt eben alles“, will Kühn sich weder auf das eine noch das andere festlegen. Jedenfalls vermittelte die Agentur, bei der der Kunststudent aus Enschede offenbar den besten Eindruck hinterlassen hatte, ihn zur Agentur Educon in Rheine. Diese Agentur informiert deutsche Abiturienten und Absolventen, die sich für ein Studium in den Niederlanden interessieren, im Auftrag verschiedener niederländischer Hochschulen über das umfangreiche Studienangebot in Holland und über die Studienbedingungen. Als angehender Designer mit niederländischer Hochschulerfahrung brachte Sebastian Kühn für Educon genau die richtigen Voraussetzungen mit - und hatte sich bereits in der Praxis bewährt. „So bekam ich das Angebot, in der Agentur noch während meines Studiums jeweils an den Wochenenden nebenberuflich tätig zu werden“, sagt Kühn. „Das war für mich eine tolle Sache, aber natürlich auch eine echte Herausforderung.“ Theoretisches Wissen und praktische Tätigkeit unmittelbar verbinden zu können, bedeutete zwar deutlich weniger Freizeit aber einen großen Erfahrungsgewinn für den Kunststudenten. Ansporn genug, das Studium in Enschede schnell abzuschließen. 

Im Juli 2006 legte Sebastian Kühn seine letzte Prüfung ab - und hatte auch gleich seinen ersten Anstellungsvertrag in der Tasche, denn Educon nahm den jungen Designer mit dem niederländischen Diplom gleich unter Vertrag. „Das ist ein großes Glück für mich“, urteilt der frisch gebackene Absolvent und freut sich über die „Fernwirkung“ seines Praktikums. Wie sieht heute sein Arbeitsalltag aus? „Das Entwerfen von Flyern und Plakaten gehört zu meinen Aufgabenbereichen, zum Beispiel für verschiedene Hochschultage und Seminare, die wir veranstalten“, erzählt der Designer. Sebastian Kühn zeichnet und entwirft, um das Profil der Hochschule und den Zweck der Veranstaltung zu visualisieren und potentielle Studenten zu interessieren. Auch die Gestaltung des Educon-Newsletters gehört zu seinem Aufgabenbereich ebenso wie die Pflege des Internetauftritts. „Alles Dinge, die zeitgebunden sind und auch schon mal erfordern, dass der Arbeitstag deutlich mehr als acht Stunden hat“, berichtet Kühn. „Aber das habe ich nicht zuletzt im Studium gelernt: Ein Projekt, das man übernommen hat, muss zum vereinbarten Termin einfach fertig werden.“ Der zweite Arbeitsbereich des neuen Educon-Mitarbeiters betrifft die Präsentation während der verschiedenen Informationsveranstaltungen der Agentur. „Während der Seminare zum Thema Studieren in den Niederlanden kann ich ganz unmittelbar von meinen Erfahrungen an der Hochschule und vom studentischen Leben beim holländischen Nachbarn erzählen“, erklärt Sebastian Kühn. „Die Abwechslung in meiner Tätigkeit macht großen Spaß und besonders der Austausch mit den Hochschulen sowie mit den angehenden Studenten bringt immer wieder neue Anregungen auch für die kreative Arbeit in der Agentur“, macht er deutlich.

Welche Tipps kann Sebastian Kühn aus seiner Erfahrung Studenten höherer Semester mit auf den Weg geben, die ihre Karriere planen? „Mit Power und höchster Motivation das machen, was man gerne tut, das Studium ernst nehmen und nebenbei nach Möglichkeiten suchen, in die Praxis hineinzuschnuppern. Mit ein wenig Glück ist dann der Berufseinstieg leicht gemacht“, beschreibt Sebastian Kühn. Und wie wird seine berufliche Zukunft aussehen? „Erst mal möchte ich arbeiten und möglichst viel Berufserfahrung sammeln“, hat Kühn sich vorgenommen. Vielleicht in einem Masterstudiengang sich dann später noch weiter qualifizieren, und auf jeden Fall seinen Traum verwirklichen: Eine eigene kleine Werbeagentur.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zwei_gleise_richtung_zukunft_51.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>51</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:03:11</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Online bewerben leicht gemacht</title>
		<description><![CDATA[Online-Bewerbungen liegen eindeutig im Trend. Michael Weideneder, Gründer und Geschäftsführer der Internet-Jobbörse stellenanzeigen.de erläutert, worauf dabei geachtet werden muss.
Grundsätzlich sollte eine Bewerbung über das Internet einer konventionellen Bewerbung auf Papier in nichts nachstehen. Rechtschreibfehler, unvollständige, grammatikalisch falsche Sätze und flapsige Bemerkungen kennzeichnen leider einen Großteil der Online-Bewerbungen. Ein makelloser Stil und vollständige Angaben(beworbene Position, Quelle der Stellenanzeige und komplette Adresse) sind genau so wichtig wie eine übersichtliche Struktur und eine gute Lesbarkeit der per E-Mail verschickten Bewerbung.]]></description>
		<text><![CDATA[Der Jobsuchende sollte sich dann online bewerben, wenn dies in der Stellenanzeige gewünscht ist. Im Zweifelsfalle sollte er dies lieber telefonisch abklären oder, insbesondere bei Bewerbungen an kleinere Unternehmen, seine Unterlagen konventionell auf dem Postweg zusenden. Auf alle Fälle sollten Bewerber von E-Mails mit unzähligen Attachments absehen - am Besten ein kurzes Anschreiben in der E-Mail und ein oder zwei Anhänge mit einem ausführlichen Anschreiben und dem Lebenslauf hinzufügen. Der Lebenslauf kann beispielsweise auf der Homepage von stellenanzeigen.de eingegeben und als PDF-Datei für die Online- Bewerbung verwendet werden. PDF-Formate werden bei den Personalverantwortlichen gegenüber Word-Dokumenten bevorzugt. Das liegt einerseits an der geringeren Dateigröße und der reduzierten Gefahr für die Firmen, sich einen Virus einzufangen. Andererseits sehen PDF-Dateien beim Empfänger genau so aus wie beim Absender, was bei Word-Dokumenten oftmals nicht so ist. Zeugnisse sollten bei einer E-Mail-Bewerbung nicht mitgeschickt werden, hier sollte im Anschreiben darauf Bezug genommen werden, dass diese gerne nachgeschickt werden können.

Wird zu der Stellenausschreibung ein Online-Bewerbungsformular angeboten, sollte der Bewerber dieses verwenden und keine E-Mail-Bewerbung schreiben. So bekommt der Empfänger durch die vorgegebene Struktur einen knappen, aber informativen Überblick über den Bewerber. Wer über eine eigene (Bewerbungs-)Homepage verfügt, sollte auf diese möglichst nur als Referenz verweisen. Alle wichtigen persönlichen Angaben sowie mindestens das Anschreiben sollten in der E-Mail beziehungsweise dem Bewerbungsformular stehen. Freunde oder noch besser ein Fachmann aus einer Personalabteilung sollten zudem zuerst die Qualität der Homepage bestätigen.

Weitere Informationen:
stellenanzeigen.de GmbH &amp; Co. KG
Bettina Sudar, Rablstraße 26
81669 München,
Tel.: 089 / 651076-0
Fax: 089 / 651076-220
E-Mail: bettina.sudar@stellenanzeigen.de,
Internet: www.stellenanzeigen.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/online_bewerben_leicht_gemacht_50.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>50</guid>
		<pubdate>2007-08-22 13:56:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auf die Plätze, fertig, los!</title>
		<description><![CDATA[Bewerbungsmarathon: Einer guten Vorbereitung sollte ein ordentlicher Zeitplan zu Grunde liegen. Wer ihn beherzt, hat es am Tag X deutlich einfacher.
Der Countdown für die Bewerbung läuft - eine optimale Vorbereitung ist nicht nur für Wettkampfsportler wichtig. Das gleiche gilt auch für Jobaspiranten, die ein Vorstellungsgespräch haben. Wer sich strukturiert darauf vorbereitet, kann die sich auftuenden Klippen auch souverän umschiffen.]]></description>
		<text><![CDATA[Nicht nur über seinen potenziellen Arbeitsgeber und dessen Firmenphilosophie sollte sich der Bewerber im Vorfeld ausgiebig informieren - auch Kenntnisse über das Marktumfeld, in dem sich das Unternehmen bewegt, zeugen von Interesse an dem Job. Mit der Einladung zum Gespräch ist der erste Fuß in der Tür - die Frage lautet dann, wie weit sie aufgestoßen werden kann. Wer gut informiert ist, kann mit Ruhe in das Gespräch hineingehen. Nicht selten dauert die Recherche länger als das Erstellen der Bewerbungsmappe.

Einer guten Vorbereitung sollte ein ordentlicher Zeitplan zu Grunde liegen. Wer ihn beherzt, hat es am Tag X deutlich einfacher: 

10 Tage zuvor:
Auswahl der passenden Kleidung: Welchen Dresscode verlangt das Unternehmen, welcher passt zum Bewerber? Im Zweifelsfall ist ein etwas konservativeres Outfit dem legeren vorzuziehen. Befindet sich das richtige im Schrank? Passen die vorgesehenen Kleidungsstücke noch? Wie ist ihr Zustand (Sauber, gebügelt, alle Knöpfe)? Welche Textilien könnten kurzfristig als Ersatz herhalten, falls es kurz vor dem Termin zu Verunreinigungen kommen sollte? Wichtig: Auch die Schuhe sollten eingelaufen und stimmig sein!

7 Tage zuvor:
Wie kann das Unternehmen erreicht werden? Erfolgt die Anreise mit dem Pkw oder mit der Bahn? Muss ein Ticket gebucht werden? Falls das Gespräch am frühen Vormittag liegt und der Ort mehr als 300 Kilometer entfernt ist: Sollte die Anreise am Vorabend erfolgen? Muss ein Hotel gebucht werden?
Wie sieht es mit dem Kopf aus? Sollte ein Friseurbesuch erforderlich sein, muss ein Termin vereinbart werden.

5 Tage zuvor:
Liegen alle benötigten Informationen zum Unternehmen und zum Marktumfeld vor? Welche unternehmensbezogenen Fragen können beim Gespräch gestellt werden und Interesse bekunden?

Bei Anreise mit dem Pkw:
Abfahren der Strecke zum Bewerbungsort: Wie lange dauert die Fahrt zur entsprechenden Zeit? Gibt es genügend Parkplätze? Wo könnte das eigene Fahrzeug abgestellt werden? Immer daran denken: Es ist mit Staus und Baustellen zu rechnen!

Bei Anreise mit der Bahn:
Wie weit ist es vom Bahnhof bis zur Firma? Gibt es Möglichkeiten, sie mit Bussen zu erreichen? Müsste ein Taxi vorbestellt werden? Immer daran denken: Es ist mit Verspätungen zu rechnen!

3 Tage zuvor:
Gegebenenfalls Friseurbesuch. Gelingt die Frisur nicht, so kann am Folgetag bei Bedarf noch eine Korrektur erfolgen. Auch der Besuch beim Kosmetiker ist für sie und ihn empfehlenswert.

2 Tage zuvor:
Ist der Zustand der Kleidungsstücke noch in Ordnung? Für Notfälle ein Nähset für den Tag X bereitlegen.

1 Tag zuvor:
Gibt es aktuelle Informationen, welche die Firma oder den Markt betreffen?
Auch aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen sollen beantwortet werden können - also: Tagesthemen schauen! Liste mit Notfall-Telefonnummern um in der Firma anrufen zu können, falls tatsächlich etwas passieren sollte, das eine unvermeidbare Verspätung auslöst.
Kontrolle: Geht die Uhr richtig?
Wie spät sollte das Wecken erfolgen? Wer macht wann einen Kontrollanruf, ob der Wecker tatsächlich geklingelt hat?
Die Dokumentenmappe sollte zusammengestellt werden mit dem Einladungsschreiben zum Gespräch, Kopien der Bewerbungsunterlagen, ggf. einer Kurzinfo über das Unternehmen sowie Fragen, die im Laufe des Gesprächs gestellt werden, neutraler Notizblock und Stift.
Auf Piercings im Gesicht reagieren viele Personaler ablehnend, Schmuck sollte nur dezent zur Schau gestellt werden.

Tag X:
Pünktlich starten, Besuch der Toilette an der letzten Autobahnraststätte vor der Ausfahrt, die Kleidung (besonders bei warmen Wetter) erst kurz zuvor wechseln (wird im Hotel übernachtet und die Kleidung ist zerknittert: keine Panik! Kleidung auf einem Bügel im Badezimmer aufhängen und die heiße Dusche laufen lassen; das Wasser hat dann den Effekt eines Dampfbügeleisens). Parfüm und Make-up nur sehr dezent auftragen. Ausschalten des Mobiltelefons nicht vergessen.
Rund eine Viertelstunde vor dem vereinbarten Termin in der Firma eintreffen (lange Wege auf dem Firmengelände sind möglich, evtl. Sicherheitskontrollen)



Hier ein paar Tipps, die helfen, auch das Bewerbungsgespräch mit Bravour zu meistern:
- Selbstbewusst anklopfen, um auch gehört zu werden. Aber zu forsche Klopfzeichen könnten negativ interpretiert werden.
- Sich mit vollem Namen vorzustellen, sollte selbstverständlich sein.
- Wenn der Personaler dem Bewerber die Hand entgegenstreckt, mit einem wohl dosierten Händedruck reagieren, aber auf keinen Fall selbst aktiv werden.
- Immer die nötige Distanz wahren, ohne distanziert zu wirken.
- Auf die eigene Körpersprache achten: Arme nicht verschränken und auch keine Barrieren aus Schreibutensilien oder Kaffeetassen aufbauen, um eine offene Kommunikationssituation zu schaffen.
- Entspannt sitzen, beide Füße sollten Bodenkontakt haben und auch die Hände nach Möglichkeit unter Kontrolle behalten und nicht übermäßig gestikulieren.
- Auch auf das Sprechtempo achten und sich drosseln, wenn die Wörter und Sätze zu schnell hervorsprudeln wollen.
- Im Gespräch aktiv zuhören und selbst erzählen, aber niemals die Gesprächsführung übernehmen.
- Auf gestellte Fragen präzise antworten und selbst nachfragen, wenn ein Sachverhalt unklar geblieben ist.
- Bei der Wortwahl aufmerksam bleiben, Kraftausdrücke unbedingt vermeiden ebenso wie Fremdwörter, die nicht zur spezifischen Fachsprache gehören.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/auf_die_plaetze_fertig_los_49.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>49</guid>
		<pubdate>2007-08-22 13:52:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>MBA: Katalysator für die Karriere</title>
		<description><![CDATA[MBA-Studiengang „Internationales Immobilienmanagement“ der Bauakademie Biberach
MBA und Karriere - zwei Begriffe, die Yonas Mulugeta (Foto) ganz eng miteinander verbindet. Der Schweizer Immobilienprofi ist Partner und Mitglied der Geschäftsleitung eines internationalen Immobiliendienstleisters - und Absolvent des MBA-Studiengangs „Internationales Immobilienmanagement“, den die Hochschule Biberach gemeinsam mit der Bauakademie Biberach in Kooperation mit den South Bank University London und dem EURO-Institut für Immobilienmanagement in Zürich anbietet.]]></description>
		<text><![CDATA[Warum tauschte Yonas Mulugeta seinen Sessel in der Führungsetage wieder mit der Hörsaalbank? „Der MBA-Studiengang ist zusätzlicher Katalysator für meine Karriere“, wertet Mulugeta das Weiterbildungsangebot von Hochschule und Bauakademie Biberach, das es ihm durch das auf zwei Jahre berufsbegleitend angelegte Konzept ermöglichte, Job und Studium unter einen Hut zu bringen. „Professionalität und Internationalitätsind heute für eine erfolgreiche Karriere in der Immobilienbranche zwingend notwendig“, ist der Immobilienmanager überzeugt. Wer fit sein will für eine berufliche Zukunft auf dem internationalen Immobilienmarkt, der braucht Fachkompetenz auf internationalem Niveau. Genau da setzt der MBA-Studiengang „Internationales Immobilienmanagement“ in Biberach an.

Biberach, London, Zürich
Inhaltlich setzt der von der RICS, dem weltweit aktiven Berufsverband der Immobilienprofessionals aus den Bereichen Bewertung, Wohn- und Gewerbeimmobilien, Bauwesen, Grundbesitz und Umweltfragen, akkreditierte Studiengang zwei Schwerpunkte: Als Grundlage der Studien gilt die Analyse des Systems der deutschen Immobilienwirtschaft, um dann den weiteren Schwerpunkt zu legen auf die englische Immobilienwirtschaft mit dem Immobilienmarkt Londons als Referenzsystem. Dabei wird der Prozess des Durchlebens wörtlich genommen: Vier Wochen lang werden die angehenden MBAs in einem maßgeschneiderten Kurs an der South Bank University London mit den Besonderheiten und Methoden des englischen Immobilienmarktes vertraut gemacht, besuchen Firmen und Projekte und können im Rahmen einer dynamischen Fallstudie üben, wie Immobilienprofis an Auslandsprojekte herangehen.
Das Centre for Surveying in der Faculty of Engineering, Science an the Built Environment gehört zu den renommiertesten Ausund Weiterbildungsinstitutionen der britischen Immobilienwirtschaft. „Die Zeit in London war hervorragend und einzigartig“, unterstreicht auch Yonas Mulugeta. Eine intensive Studienwoche in Zürich (EURO-Institut für Immobilienmanagement) gehört ebenfalls zum zweijährigen Studienplan des Masterstudiengangs „Internationales Immobilienmanagement“ an der Bauakademie Biberach, die zu den größten Akademien der deutschen Hochschullandschaft gehört mit einem breiten Seminarangebot und vielen Technologietransferprojekten zwischen Wissenschaft und Praxis. Der Fachbereich Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien) betreut federführend das Masterstudium in Bezug auf Struktur und Inhalte.

Zugangsvorraussetzungen
Das berufsbegleitend angelegte Studium sieht neben drei Präsenzphasen (je fünf Wochen) in Biberach sowie den Aufenthalten in London und Zürich unterstütztes Selbststudium vor. Zugangsvoraussetzung für den MBA-Studiengang ist ein abgeschlossenes Studium an einer Universität, Fachhochschule oder Berufsakademie (insbesondere wirtschaftswissenschaftliche, bauorientierte und rechtswissenschaftliche Studien). Die Bewerber sollten darüber hinaus über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Bau- und Immobilienwirtschaft verfügen.

Derzeit werden die Anmeldungen für das Studienjahr 2007/2008 entgegen genommen. Die Kosten für den MBA-Studiengang belaufen sich auf 14 450 Euro.

Auskunft und Anmeldung:
Die Bauakademie Biberach
Partner der Hochschule Biberach
Kolpingstraße 56
Postfach 1260
88382 Biberach/Riß

Tel. +49(0)7351 / 582-551
Fax +49(0)7351 / 582-559
kontakt@bauakademie-biberach.de
www.bauakademie-biberach.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mba_katalysator_fuer_die_karriere_48.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>48</guid>
		<pubdate>2007-08-21 17:26:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wirtschaftswissen für Nicht-Wirtschaftler</title>
		<description><![CDATA[MBA-Fernstudiengang Unternehmensführung qualifiziert Techniker zu Managern
Wer auf der Karriereleiter nach oben strebt und Aufgaben im Management eines Unternehmens übernehmen möchte, der braucht mehr als sein Diplom oder sein Bachelor-/Masterzeugnis. Neben der hervorragenden fachlichen Qualifikation sind nämlich in den Führungsetagen branchenübergreifende Fähigkeiten gefragt: Betriebswirtschaftliches Know-How, Managementkompetenzen und Kommunikationsfähigkeit gehören dazu.]]></description>
		<text><![CDATA[Doch woher als Maschinenbauingenieur oder Informatiker diese Kenntnisse erwerben, ohne die Berufstätigkeit unterbrechen zu müssen? Genau hier setzt der Studiengang MBA-Unternehmensführung an, den die Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein in Kooperation mit der Technischen Akademie Wuppertal (und ihren Weiterbildungszentren in Bochum und Altdorf/Nürnberg) als orts- und zeitunabhängiges Fernstudium konzipiert hat.
Das Programm richtet sich an Absolventen aller nichtwirtschaftswissenschaftlichen Studienfächer, die in enger Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft, von Theorie und Praxis fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse sowie Management- und Führungskompetenzen erwerben möchten. Die Praxisorientierung erfolgt in enger Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen. Die Anforderungen des Arbeitsmarktes bestimmen die Lehrinhalte und die zu vermittelnden Kompetenzen innerhalb des Studienganges.
Der Praxisbezug ergibt sich für die Studierenden allein schon aus den synergetischen Beziehungen zwischen Studium und Beruf. Ein Austausch zwischen Hochschule und Praxis findet dann im Rahmen der projektbezogenen Abschlussarbeiten mit aktuellen Fällen aus den Unternehmen statt. Denn das MBA-Studium Unternehmensführung bietet mehr als nur die Vermittlung von Inhalten: Ebenso wichtig ist den von kreativen Kompetenzen, um aktiv Probleme der beruflichen Praxis anzugehen und Lösungsstrategien zu entwickeln. Das gesamte Fernstudium, das jeweils zum Winter- und Sommersemester neu beginnt, erstreckt sich über fünf Semester, in denen Pflicht- und Wahlpflichtmodule zu absolvieren sind. Klausuren, Seminararbeiten und Präsentationen schließen jedes einzelne Modul ab. Im letzten Semester wird die Abschlussarbeit (Master-Thesis) mit engem Praxisbezug erstellt.

Voraussetzung zur Zulassung zum MBA-Fernstudiengang Unternehmensführung ist neben dem Hochschulabschluss in einem nicht-betriebswirtschaftlichen Studienfach eine mindestens einjährige berufliche Praxis. Die Studiengebühren für die ersten vier Semester belaufen sich auf je 1850 Euro (zuzüglich Kosten für Fachliteratur und Semesterbeitrag). Für das Abschlusssemester mit Betreuung und Begutachtung der Abschlussarbeit müssen 1600 Euro einkalkuliert werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wirtschaftswissen_fuer_nicht-wirtschaftler_47.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>47</guid>
		<pubdate>2007-08-21 17:18:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die Qual der Wahl</title>
		<description><![CDATA[Mit der Nachfrage nach MBA-Programmen ist auch die Zahl der Anbieter stark gestiegen. Wir zeigen, für wen welches Programm geeignet ist.
Weltweit gibt es inzwischen 1500 MBA-Anbieter mit etwa 3000 Programmen, in Europa sind es allein rund 500 Institutionen, die einen MBA-Abschluss anbieten. Da den Überblick zu behalten, fällt schwer, zumal die MBA-Programme sich sowohl qualitativ als auch inhaltlich sehr stark unterscheiden.]]></description>
		<text><![CDATA[Ist ein berufsbegleitendes Studium angezeigt oder ein Aufbaustudium, soll es eines der mehr als 120 akkreditierten MBA-Programme an staatlichen Hochschulen sein oder ein Angebot einer privaten Business-School? Welcher MBA ist der richtige? Mittlerweile gibt es knapp 200 verschiedene MBA-Programme im deutschsprachigen Raum. Interessenten sollten sich daher viel Zeit lassen bei der Entscheidung für ein Programm, möglichst alle verfügbaren Informationsquellen anzapfen, das Programm auswählen, das zur eigenen Biografie passt und auch für den Bewerbungsprozess um ein MBA-Studium einige Monate einplanen. Und nicht nur die Inhalte der MBA-Programme sind grundverschieden, auch der Kostenrahmen variiert deutlich: An einer deutschen Fachhochschule ist beispielsweise der MBA für wenige hundert Euro Studiengebühr zu haben, an der renommierten ESMT (European School of Management and Technology) kostet dagegen das Vollzeitprogramm ca. 50 000 Euro.

Wer die Karriereleiter schnell bis ganz nach oben hinaufklettern möchte, der ist sicher gut beraten, eine der Top-Business-Schulen auszuwählen, die bei Unternehmen und Personalverantwortlichen den besten Ruf genießen. Die Programme werden überwiegend als Vollzeitstudium angeboten und mit dem Zeugnis in der Tasche stehen alle Türen offen, denn es bescheinigt Fach- und Methodenwissen sowie interkulturelle Kompetenz, wie sie in weltweit tätigen Unternehmen unverzichtbar ist. Wer aber seine Karriere mit dem MBA sichern will, oder einen weiteren Schritt nach vorne gehen möchte, der muss sich nicht an den großen Namen orientieren.
Die deutschen Fachhochschulen haben mittlerweile etwa 60 akkreditierte MBA-Studiengänge im Programm, zu deutlich günstigeren Konditionen. Die meisten MBA-Programme der FHs sind darüber hinaus berufsbegleitend angelegt, damit Studium, Arbeit und Familie unter einen Hut gebracht werden können.

Einen guten Überblick über aktuelle MBAProgramme bietet das Masterportal.
www.postgraduate.de sowie die Seite
www.mba24.com.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/die_qual_der_wahl_46.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>46</guid>
		<pubdate>2007-08-21 17:09:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>MBA: Drei Buchstaben für die Karriere?</title>
		<description><![CDATA[Master of Business Administration - was sich hinter den drei Buchstaben MBA verbirgt, ist nach dem Doktortitel einer der renommiertesten postgradualen Abschlüsse und der bekannteste unter den Mastergraden. Im angelsächsischen Raum bezeichnen die drei Buchstaben schon seit Jahrzehnten eine Managementausbildung auf höchstem Niveau.]]></description>
		<text><![CDATA[In Deutschland, Österreich und der Schweiz ersetzen die Mastertitel zunehmend klassische Abschlüsse wie das Diplom oder den Magister. Der MBA ist eine begehrte Zusatzausbildung für Akademiker (Postgraduate- Studium), die sich in kompakter Form Managerqualitäten aneignen möchten. Das Zusammenwirken der verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens und die Konkurrenz der Märkte gehören zu den Inhalten, die den zukünftigen Jungmanagern komprimiert vermittelt werden, um sie auf Leitungsfunktionen vorzubereiten.
Wer sitzt in den MBA-Lehrgängen? Zielgruppe des klassischen MBA-Programms sind Graduierte aus nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, die über eine mehrjährige Berufserfahrung verfügen. Inzwischen ist das MBA-Studium aber auch bei Absolventen aus der Wirtschaftswissenschaft stark nachgefragt, um sich weiter zu spezialisieren und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Schätzungen gehen davon aus, dass ungefähr ein Drittel der Teilnehmer von MBA-Programmen Wirtschaftswissenschaftler sind; der Rest sind Ingenieure, Geisteswissenschaftler und Juristen. Der MBA, in Expertenkreisen als „Türöffner“ für eine international orientierte Managerkarriere gehandelt, verheißt beste Beschäftigungsaussichten.
Wer seine vorhandenen Qualifikationen mit einem MBA-Studium aufwertet, hat, so die Prognosen der Experten, gute Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden. Viele Unternehmen werben um MBA- Absolventen. Nach aktuellen Umfragen sind MBAs am stärksten im Finanzbereich gefragt, gefolgt von den Technologie-, IT- und Telekommunikationsunternehmen. Ein Wachstumsmarkt für MBA-Absolventen ist der Pharma- und Gesundheitsbereich sowie die Logistikbranche. Die Unternehmen werden wohl über namhafte Consultingfirmen noch intensiver gleich an den Business-Schulen Absolventen werben, stagniert doch - bei gleichzeitig steigender Nachfrage aus den Reihen der Unternehmen, die hoch qualifizierte Kräfte mit Berufserfahrung suchen, - die Zahl der MBAs.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mba_drei_buchstaben_fuer_die_karriere_45.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>45</guid>
		<pubdate>2007-08-21 17:05:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Trainee: Karriereeinstieg nach Maß</title>
		<description><![CDATA[Wie wird aus einem Hochschulabsolventen eine Nachwuchsführungskraft? Neben dem Direkteinstieg in eine berufliche Position setzen viele Unternehmen auf eigene Schulungsund Förderprogramme, den Karrierestart als „Trainee“. In einer intensiven Einarbeitungsphase von zwölf bis 24 Monaten lernt der Trainee alle Unternehmensbereiche kennen, macht sich mit Strukturen und Hierarchien vertraut, sieht die spezifischen betrieblichen Abläufe und kann entsprechend seine persönlichen Fähigkeiten und Kenntnisse dem Unternehmensprofil zuordnen.]]></description>
		<text><![CDATA[„Ein Karriereeinstieg nach Maß“, haben Absolventen ebenso wie Unternehmer festgestellt und setzen verstärkt auf die Traineeprogramme bei der Gewinnung von hochqualifizierten jungen Mitarbeitern. Wer im Unternehmen schon persönlich bekannt ist, also ein Studienpraktikum absolvierte oder im Rahmen seiner Diplomarbeit Kontakte pflegte, der erhöht erfahrungsgemäß seine Chance auf eine der begehrten Traineestellen. Wer schließlich ein Trainee erfolgreich durchlaufen hat, dem stehen zumeist im Unternehmen weitere Türen offen. Statistiken zeigen, dass der Mehrzahl der Trainees nach Beendigung des Programms ein Job im Unternehmen angeboten wurde. Die Karrierechancen stehen gut für Trainees.

Wie sind Traineestellen zu finden? Das Internet weiß Rat. In online-Jobbörsen sind auch Traineestellen ausgewiesen: 
http. jobsuche.monster.de
www. jobstairs. de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/trainee_karriereeinstieg_nach_mass_44.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>44</guid>
		<pubdate>2007-08-21 17:01:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Den Headhuntern ins Netz gehen</title>
		<description><![CDATA[Der weite Weg in die Führungsposition. Was Absolventen tun können, um interessant genug für einen Führungseinstieg zu sein und Headhunter auf sich aufmerksam zu machen.
Das Studium in akzeptabler Semesterzahl absolviert, Vorlesungen und Seminare besucht, während verschiedener Praktika den Berufsalltag schon ein wenig kennen gelernt, Abschlussarbeit geschrieben, Prüfung bestanden, Diplom, Bachelor oder Master in der Tasche - und jetzt? Na klar, den Traumjob finden, natürlich gut bezahlt, am besten gleich in der Führungsetage eines Unternehmens.]]></description>
		<text><![CDATA[Also, zum Friseur und ins Kaufhaus: Die „anständige“ Frisur und das Business-Outfit machen sich gut auf den Fotos, welche die Bewerbungsmappe zieren. Kaum zu verstehen, dass die den verschiedenen Personalchefs vorgelegten Unterlagen ihr Ziel nicht erreichen, sondern postwendend wieder im Briefkasten der Studentenbude eintrudeln, die eigentlich längst gegen eine schicke kleine Wohnung getauscht werden sollte. Wenn die Sache mit dem Job doch endlich funktionieren würde. Warum ist der Chefsessel so schwer zu erreichen, warum bleibt der Aufzug auf dem Weg nach oben ständig stecken? Technischer Defekt? Oder Fehler im System? Ist vielleicht doch die Treppe die Alternative, um Stufe für Stufe der Führungsetage näher zu kommen? 

Führungspositionen nur mit Praxiserfahrung
„Keine Frage, Absolventen haben es heute nicht leicht, Führungspositionen zu besetzen, denn, was ihnen zunächst einfach fehlt, ist die Bewährung in der Praxis“, sagt Unternehmensberater und Personalentwickler Adolf Wennemann (Bielefeld) und erklärt das Dilemma, in dem Absolventen sich häufig befinden: „Die jungen Leute, die frisch examiniert die Hochschulen verlassen, sind sicher hoch qualifiziert, das wird kein Personalchef in Abrede stellen.“ Aber wie können die Bewerbungsunterlagen dokumentieren, dass sie sich in der Praxis auch bewähren werden? „Bewerber ohne Berufserfahrung, und das sind die meisten Absolventen, werden, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen geht, direkt aussortiert“, legt der Berater strenge Maßstäbe an. „Schließlich verlässt sich der Kunde, der Personal sucht, auf meine Entscheidung. Also muss ich die Prozesse auch überprüfbar machen.“ Für verschiedene Unternehmen ist Wennemann seit mehr als zehn Jahren erfolgreich tätig, um genau das für den jeweiligen Betrieb passende Personal zu suchen und zu finden. Da haben’s Absolventen wirklich schwer, es sei denn, sie können durch umfangreiche, qualifizierte Praktika die geforderte Berufserfahrung kompensieren und dies auch dokumentieren. „Aber das ist wirklich die Ausnahme“, so Wennemann.

Michael Borgstätt von der WKP-Personalund Unternehmensberatungs GmbH (Erkrath) kann das ein wenig modifizieren: „Wir arbeiten bei unserer Personalsuche, wenn es um Führungskräfte und Unternehmensnachfolgen geht, häufig mit der Direktansprache, dem sogenannten Headhunting“, schildert der Leiter des Bereichs E-Recruiting bei der WKP. Seit 1989 unterstützt die Agentur als Personalberater mittelständische Unternehmen und begleitet internationale Konzerne beim Recruiting und der Platzierung von Fach- und Führungskräften. Dafür sind die WKP-Personalberater auf der Pirsch. 

Wer gerät ins Visier der Headhunter?
 Schlechte Zeiten für Absolventen, denn da sie eben (noch) nicht in den Führungsetagen sitzen, geraten sie gemeinhin auch nicht ins Visier der externen Personalberater und Headhunter, die auf der Suche nach Kandidaten zur Besetzung von Schlüsselpositionen in den Unternehmen ihrer Auftraggeber sind und dafür in der Praxis bewährte Führungskräfte aus anderen Unternehmen gezielt zum Wechseln bewegen. Denn Headhunter können es sich nicht leisten, die berühmte „Katze im Sack“ ihren Auftraggebern anzubieten und Nachwuchstalente einzustellen, die im Praxisbereich noch weitgehend unbeschriebene Blätter als Referenzen anzubieten haben. Headhunter geben zumeist sogar eine „Garantie“ auf ihre Personalauswahl. Absolventen und Headhunter - unter diesenVorzeichen ein absolut ungleiches Paar, allerdings mit einer Ausnahme: Ingenieure aus den technischen Fachrichtungen werden Hände ringend gesucht, da wird dann schon mal ein Auge zugedrückt, was die praktischen Erfahrungen angeht. „Hier ist der Markt ganz eng. Junge Techniker sollten sich bei uns initiativ bewerben. Sie werden mit ihrem Profil in unsere Datenbank aufgenommen und meist auch schnell berücksichtigt, wenn es um eine Stellenbesetzung geht“, so Borgstätt.

Das Stichwort „Initiativbewerbungen“ fällt auch im Gespräch mit Bettina Wengenroth, langjährige Beraterin der GK-Unternehmens- und Personalberatungs-GmbH in Frankfurt. „Wir nehmen gerne Initiativbewerbungen entgegen“, sagt Bettina Wengenroth, „aber die Erfolgsaussichten gleich Führungspositionen einzunehmen, das möchte ich nicht verhehlen, sind doch eher gering“, schränkt sie ein und verweist auf die funktionale Spezialisierung der GK-Unternehmens- und Personalberatung. „Im PR-Marketing, dem Bereich, mit dem wir uns schwerpunktmäßig beschäftigen, ist der erste Einstieg meist sogar ohne einschlägige Berufserfahrung möglich.“ Und sich dann, nach dem Einstieg möglichst bald initiativ bei einer Personalberatungsagentur zu melden, kann der Anfang einer Karriere sein.

Welche Tipps können Bettina Wengenroth, Michael Borgstätt und Adolf Wennemann Absolventen mit auf den Weg in den Berufsstart geben?
„Berufserfahrungen sammeln und dokumentieren“, da sind sich die Experten einig. „Ein gutes Instrument, die Türen zu Unternehmen zu öffnen, sind die Karrieremessen, Firmenkontaktgespräche und Rekruitingtage“, beschreibt Bettina Wengenroth. Auf das Medium Internet setzen Michael Borgstätt und Adolf Wennemann. Über virtuelle Jobbörsen und die Internetseiten der Unternehmen seien viele Einstiegsmöglichkeiten zu finden, um die ersten Sprossen auf der Karriereleiter zu erklimmen und dann vielleicht auch den Headhuntern beim „E-Rekruiting“ in die ausgelegten Netze zu schwimmen.



Tipp: Zielgerichtet Studieren

„Sich als Absolvent mit der Planung der eigenen Karriere auseinanderzusetzen, ist eigentlich schon ein wenig zu spät“, weiß Bettina Wengenroth von der GK Unternehmens- und Personalberatung aus Erfahrung. „Wenn es um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt geht, wird es immer wichtiger, alle Entscheidungen, auch die, die man im Studium trifft, möglichst auf ein Ziel hin zu orientieren, um einen Arbeitgeber mit seinen Bewerbungsunterlagen auch zu überzeugen.“ Unverzichtbar, so die Expertin, seien Praktika, die in die Studienzeit unbedingt eingebaut werden sollten. „Und auch wenn es darum geht, während des Studiums seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sollte ein Bereich gewählt werden, der zum angestrebten Berufsbild passt. „Wer später im PR-Bereich tätig sein möchte, sollte beispielsweise versuchen, in einer Agentur zu jobben, statt Taxi zu fahren.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/den_headhuntern_ins_netz_gehen_43.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>Marlies Grüter</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>43</guid>
		<pubdate>2007-08-21 16:49:10</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Top-Talente für die Consulting-Karriere</title>
		<description><![CDATA[Führende, weltweit agierende Consultingunternehmen suchen engagierte, hoch qualifizierte Absolventen aller Fachrichtungen, die nicht nur mit exzellenten Examina, sondern mit Leidenschaft und Persönlichkeit auf die Karriereleiter steigen.
Globalisierung, Innovations-, Wettbewerbs- und Kostendruck: Die Unternehmen müssen sich heute vielerlei wechselnden Herausforderungen stellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich rasch verändernden ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Wie kann das gelingen, wenn das entsprechende Know-how fehlt?]]></description>
		<text><![CDATA[In diesen immer häufiger werdenden Fällen sind verstärkt Unternehmensberater gefragt. Mit ihrer Hilfe werden beispielsweise Strategien entworfen bei Marktexpansion, Produkteinführung, Kooperation oder Diversifikation. Ihr Wissen ist gefragt bei der Anwendung bestimmter Managementmethoden. Der Consulter durchleuchtet die operative Effizienz eines Unternehmens (z.B. Logistik, Produktivitätssteigerung, Qualitätssteigerung, Einkauf/Lieferantenintegration, Umsatzsteigerung).
Er kann als externer Dienstleister den Blick von außen auf das Unternehmen werfen, dabei immer wieder die Perspektive wechseln, Probleme und Schwachstellen orten, kreative Problemlösungsstrategien entwickeln und diese in steter Kommunikation mit der Führungsetage schließlich auch umsetzen. Mit der Nachfrage nach Beratung steigt der Erwartungsdruck auch von Unternehmerseite an die Unternehmensberatungen, denn viele Unternehmen wünschen sich mehr als eine punktuelle externe Beratung - sie suchen einen Geschäftspartner, der die erarbeiteten Konzepte direkt umsetzt und möglicherweise weitere Aufgaben (Unternehmenssteuerung, Mitarbeiterführung) übernimmt. Vor diesem Hintergrund steigt bei den Unternehmensberatungen der Bedarf an hoch qualifiziertem Personal. Denn der ganzheitliche Ansatz, mit dem viele Unternehmensberatungen den Betrieben begegnen, erfordert auf der Mitarbeiterseite wahre Multitalente. Die Besten der Besten sind gefragt, die mit einem exzellenten Hochschulabschluss (gleich welcher Fachrichtung) aufwarten können, möglichst aufgewertet durch Promotion oder MBA-Abschluss, die ihre Fähigkeit zu analytischem Denken unter Beweis gestellt haben und beste persönlichkeitsbildende Charaktereigenschaften mitbringen: Scharfsinn und Fingerspitzengefühl, Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist, Begeisterungsfähigkeit, Identifikationsvermögen, Geduld und Humor. Wer in Erwägung zieht, sich bei einem Unternehmensberater zu bewerben, sollte alle Möglichkeiten nutzen, sich umfassend zu informieren oder bei einem vorgeschalteten Praktikum herauszufinden, ob die Karriere beim Consulter tatsächlichen seinen Vorstellungen entspricht. 
Nützliche Tipps gibt‘s im Internet unter www.consulting-insider.com



Die Unternehmensberatung hat sich zum attraktiven Einstiegsfeld für Absolventen entwickelt. Die Zahl der gesuchten Hochschulabsolventen steigt ständig, doch bei welcher Beratung soll man anklopfen? Wer eine Consulting-Karriere plant, muss die Branche genau unter die Lupe nehmen und sich das Portfolio der einzelnen Unternehmen ansehen, um das für ihn Passende herauszufiltern. Und da müssen es nicht immer die klangvollen Namen sein, auch die vermeintlich Kleinen der Branche haben sich längst zu „Hidden Champions“ gemausert. Welche Consulter gehören zu den erfolgreichsten? Wo liegen die jeweiligen Schwerpunkte der Unternehmen? Einige kurze „Steckbriefe“ zeigen Bandbreite und Anforderungsprofil führender Consultingunternehmen.

Accenture: Fähigkeiten erkennen und Talente fördern

Die Geschäftsbereiche von Accenture, einem der größten, weltweit agierenden Management-, Technologie- und Outsourcing- Dienstleister mit Hauptsitz in den USA, sind vielfältig, denn Accenture ist mehr als eine „klassische“ Unternehmensberatung. Accenture mit weltweit über 120 000 Mitarbeitern, davon mehr als 4000 im deutschsprachigen Raum ,versteht sich als Business Innovation Partner der von ihm betreuten Unternehmen und Institutionen. Gemeinsam mit den Kunden werden neue Wertschöpfungspotenziale und Geschäftsmöglichkeiten identifiziert, die langfristig Wettbewerbsvorteile sichern sollen. Aber Accenture entwickelt nicht nur innovative Lösungen für seine Kunden, sondern geht einen Schritt weiter: Accenture sorgt auch für die Realisierung und übernimmt im Rahmen von Outsourcing-Vereinbarungen selbst komplette Geschäftsprozesse. Zur Accenture-Kundschaft gehören beispielsweise die Bundesagentur für Arbeit, die Allianz AG, die Deutsche Bank, Aventis und Bayer. Bei der Auswahl seiner Mitarbeiter (Berufsanfänger und Young Professionals) legt Accenture ganzheitliche Maßstäbe an und bemüht sich, die spezifischen Fähigkeiten des Einzelnen zu erkennen, sein Talent zu fördern und so für jeden genau den passenden Job im Unternehmen zu finden. Aufgrund der Leistungsvielfalt gibt es viele Tätigkeitsbereiche und beste Karrieremöglichkeiten insbesondere für Absolventen und Young Professionals aus den Bereichen Wirtschaftsinformatik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsmathematik, Mathematik, Naturwissenschaften oder Betriebswirtschaftslehre. Der Hauptsitz von Accenture ASG (Austria-Switzerland- Germany) befindet sich in Kronberg im Taunus bei Frankfurt am Main. Weitere Büros sind in Düsseldorf, München, Zürich und Wien. Darüber hinaus gibt es in Berlin, Hamburg, Stuttgart und Bonn so genannte Virtual Locations. Allein im laufenden Jahr 2006 wird Accenture etwa 1000 neue Mitarbeiter einstellen.

Campus Kronberg 1
61476 Kronberg
Tel.: 0800-450 450 45
&gt; www.careers3.accenture.com

Arthur D. Little: Besondere Persönlichkeiten gesucht

Die Managementberatung mit der längsten Tradition ist Arthur D. Little, denn bereits 1886 wurde das Unternehmen in den USA gegründet. Heute gehört Arthur D. Little zu den weltweit führenden Strategie- und Managementberatungsunternehmen und verbindet globale Präsenz mit einer starken Position im deutschsprachigen Raum (Berlin, Düsseldorf, München, Wiesbaden, Wien, Zürich). Die Unternehmen neu auszurichten und ihre Zukunft zu gestalten, von der Entwicklung der Strategie über die Innovation der Prozesse und Optimierung der Kostenstrukturen bis hin zur Implementierung gehört zu den Aufgabenbereichen von Arthur D. Little. Branchen-Schwerpunkte sind Automobilindustrie und Zulieferer, Financial Services, Telekommunikation, Chemieindustrie und Health Care, Maschinenund Anlagenbau, Energie und Utilities sowie Travel und Transportation. Arthur D. Little verfügt über eine besondere Expertise im Bereich Innovation Management und Mastering Complexity. Maßgeschneiderte, individuelle Lösungen möchte das Unternehmen seinen Klienten anbieten und sucht dafür
Nachwuchsführungskräfte mit Persönlichkeit: Top-Professionals und nicht normierte Köpfe. Erwartet werden von Berufseinsteigern bei Arthur D. Little ein erstklassiger Hochschulabschluss - vorzugsweise Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Naturwissenschaften oder technische Studienrichtungen mit betriebswirtschaftlicher Zusatzqualifikation (MBA, Zweitstudium) - , Praktika, Berufsund Auslandserfahrung sind ein zusätzliches Plus. Analytisches Denken, ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit, soziale Kompetenz, Bereitschaft zur Teamarbeit und auch ein Quäntchen Sinn für Humor - das zeichnet die Persönlichkeiten aus, die Arthur D. Little als neue Mitarbeiter gewinnen möchte.

Arthur D. Little GmbH
Gustav-Stresemann-Ring 1
65189 Wiesbaden
Tel.: 0611-7148209
&gt; www.adlittle.de

Booz/Allen/Hamilton: Zwischen Scheuklappen gedeihen keine Visionen

Zu den international führenden Strategieund Technologieberatungen gehört Booz/Allen/Hamilton, gegründet 1914 in Chicago. Heute zählt das Unternehmen weltweit 18 000 Mitarbeiter, in Deutschland an den Standorten Düsseldorf, München, Frankfurt und Berlin vertreten. Das Unternehmen ist zukunftsgerichtet und gleichzeitig traditionsverbunden, denn schon den Unternehmensgründer Edwin George Booz formulierte das Credo des Management Consulting als einem der wichtigsten Instrumente erfolgreicher Unternehmensführung. Seine Idee, die bis heute nichts an Kraft und Nutzen verloren hat: Manager brauchen externe Beratung von Experten, die objektiv und unvoreingenommen Vorschläge zur Verbesserung vorlegen. Zu den Booz/Allen/Hamilton-Klienten gehören heute Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Medien, Automobil, Transport, Finanzdienstleistung, Konsumgüter, Pharma, Energie, auch internationale Regierungen ebenso wie Ministerien und Einrichtungen der öffentlichen Hand vertrauen auf Booz/Allen/Hamilton. Für sie alle werden ohne Scheuklappen individuelle Problemlösungsstrategien und Visionen entwickelt und in enger Zusammenarbeit so umgesetzt, dass sie nach der Booz/Allen/Hamilton-Maxime auch in Zukunft Bestand haben. Mehr als 400 hoch qualifizierte Mitarbeiter sind im deutschsprachigen Raum für die Management- und Technologieberatung Booz/Allen/ Hamilton tätig. Allein 70 Berater und Beraterinnen sollen 2006 neu eingestellt werden. Wen sucht Booz/Allen/Hamilton? Als wesentliche Einstellungskriterien nennt das Unternehmen einen sehr guten Hochschulabschluss, analytische Fähigkeiten sowie vor allem Praxis- und Auslandserfahrung und beste Englischkenntnisse. Daneben wird bei zukünftigen Unternehmensberatern Wert gelegt auf Kreativität, Motivation, Teamspirit, soziale Kompetenz, Kommunikationsstärke, Humor und Gelassenheit.

Booz Allen Hamilton
Zollhof 8
40221 Düsseldorf
Tel.: 0221-38900
&gt; www.boozallen.de

Bain &amp; Company: „Wir machen aus Ihnen einen Unternehmer“

Sehr gute akademische Leistungen sind nicht alles: Bain &amp; Company, ein weltweit führendes Beratungsunternehmen im Bereich strategieentwicklung und Implementierung für Firmen aller wichtigen Branchen, sucht Nachwuchsführungskräfte mit Ideen, Mut und dem Willen, Verantwortung zu übernehmen. Denn das sind Eigenschaften, die Brain &amp; Company-Mitarbeiter brauchen, um erfolgreich in einem Beratungsalltag bestehen zu können, bei dem konsequent unternehmerisches Denken im Mittelpunkt steht, aber Engagement und Kreativität nicht zu kurz kommen. Bei der Entwicklung neuer Konzepte und Ideen zur Verbesserung der Marktposition betrachtet Bain &amp; Company ein Unternehmen aus dem Blickwinkel des Top-Managements oder aus der Eigentümerperspektive. Dieser Ansatz garantiert machbare und für die individuelle Situation eines Unternehmens maßgeschneiderte Lösungen, die in Zusammenarbeit mit den Kunden anschließend auch umgesetzt werden. Die Berater von Bain &amp; Company arbeiten vor allem für Vorstände und Geschäftsführer großer, zumeist weltweit tätiger, Unternehmen. Oberstes Ziel aller Beratungsaktivitäten ist es, den Unternehmenswert des Klientenunternehmens nachhaltig zu steigern. Als Nachwuchsführungskräfte bei Bain &amp; Company haben exzellente Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen eine gute Chance, wenn sie die persönliche Eignung mitbringen, begeisterungsfähig sind und sich im sozialen Bereich engagieren. Fehlende betriebswirtschaftliche Kenntnisse werden bei Bain &amp; Company durch interne Weiterbildungsmaßnahmen kompensiert: „Wir machen aus Ihnen einen Unternehmer, dem viele Möglichkeiten offen stehen.“

Bain &amp; Company
Karlsplatz 1
80335 München
089/5123 - 1999
&gt; www.bain.de

BearingPoint: Der Anschluss nach dem Abschluss

400 Top-Jobs hat BearingPoint allein 2006 für Absolventen zu vergeben. Das weltweit tätige Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in den USA beschäftigt mehr als 17 000 Mitarbeiter, die den Kundenstamm - mehr als 2000 Global Player aus dem Mittelstand und die öffentliche Hand - kompetent betreuen. Spezialisiert hat sich Bearing Point auf die Entwicklung und Realisierung kompletter IT-Lösungen rund um den Globus und setzt dabei auf zukunftsfähige Allianzen mit Technologiepartnern wie SAP und Microsoft. 2000 Mitarbeiter in Deutschland (Frankfurt, Hamburg, München, Berlin, Leipzig, Düsseldorf, Stuttgart) gehören zum Unternehmen, gesucht werden für alle Geschäftsbereiche des Unternehmens weitere, hochqualifizierte Nachwuchsführungskräfte vorzugsweise mit Hochschulabschluss im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, dem Wirtschaftsingenieurwesen, der Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsmathematik oder der Naturwissenschaften mit einschlägigen Praktika. Gefragt sind Persönlichkeiten, die Spaß an Teamarbeit haben und zu Beratern reifen, die mit Leidenschaft für ihre Kunden an flexiblen Lösungen arbeiten. Den (beruflichen) Anschluss an den (Hochschul-)Abschluss erleichtern verschiedene Fortbildungsmaßnahmen: Neben dem Programm „Training on the Job“ haben Absolventen die Möglichkeit, in der BearingPoint-Akademie die wichtigsten Software-Tools und die erfolgreichsten Management-Methoden in Wirtschaft und Verwaltung kennen zu lernen.

BearingPoint GmbH
Olof - Palme - Strasse 31
60439 Frankfurt am Main
Tel.: 069 - 130220
&gt; www.bearingpoint.de

BCG (The Boston Consulting Group): Blitzstart für Strategen

Strategieberatung steht im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit der BCG (The Boston Consulting Group), die alle wichtigen Industrien - von der Elektronik-, Automobilund Luftfahrtindustrie über die Pharmabranche, das Gesundheitswesen, Banken, Versicherungen, Maschinen- und Anlagenbau, Chemie, Konsumgüter bis hin zu Bereichen der öffentlichen Hand betreut. Nicht das Erteilen kluger Ratschläge, sondern eine externe Sicht auf Bestehendes, die im Dialog mit dem Kunden Veränderungsprozesse anstößt, macht das Wesen der Strategieberatung aus. Das Markenzeichen der BCG-Beratungsarbeit ist die Vielfalt der Perspektiven auf ein Problem, die zu kreativen Lösungsansätzen führt. Um die Vielfalt zu erhalten, hat nur die Hälfte der Berater einen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund, daneben arbeiten Naturwissenschaftler, Ingenieure und Geisteswissenschaftler an den Strategieentwicklungen. 170 Berater und 100 Praktikanten aus allen Fachbereichen sollen das BCG-Team 2006 verstärken. Gesucht werden talentierte „Strategen“ für einen (begleiteten) Blitzstart in die Karriere, vorausgesetzt, die Bewerber bringen einen hervorragenden Universitätsabschluss gleich welcher Fachrichtung mit, können Praktika (auch im Ausland) vorweisen, zählen analytisches Denken, Scharfsinn, Lernbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, Fingerspitzengefühl, Neugier, Kreativität, Eigeninitiative sowie Durchsetzungsstärke zu ihren besonderen Charaktereigenschaften und haben sich neben dem Studium in anderen Bereichen engagiert.

The Boston Consulting Group
Ludwigstr. 21
80539 München
Tel.: 089/23 17 40
&gt; www.bcg.de/einstieg

Capgemini: Mit Spaß zum Erfolg

61 000 Mitarbeiter gehören zu Capgemini, einem führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie sowie Outsourcing, der größten Unternehmensberatung mit europäischen Wurzeln. Capgemini berät Kunden aus allen Branchen bei der Entwicklung und Umsetzung von Wachstumsstrategien sowie dem Einsatz neuer Technologien. Dabei geht das Unternehmen neue Wege: Collaborative Business Experience heißt die Maxime, die auf partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Dienstleister und Kunden setzt. Nur gemeinsam ist das zuvor entwickelte Ziel zu erreichen. Dabei verbindet Capgemini von seiner Unternehmensstruktur her die Möglichkeit, die Kunden lokal zu betreuen, die landesspezifischen Bedürfnisse zu berücksichtigen und dennoch globale ökonomische Zusammenhänge nicht aus dem Blick zu lassen. Der Erfolg des Unternehmens hängt allerdings nicht nur von innovativen Konzepten, sondern von der qualifizierten Tätigkeit der Mitarbeiter ab. Persönliche und fachliche Weiterbildung wird deshalb groß geschrieben bei Capgemini. Jeder Mitarbeiter soll dabei unterstützt werden, seinen ganz persönlichen Weg im Unternehmen zu finden und eines nie zu verlieren: Den Spaß an der Arbeit. Denn, so die Erfahrung, wenn Mitarbeiter mit Spaß bei der Sache sind, haben sie mehr Energie und können mehr erreichen. 200 Absolventen sollen 2006 als neue Mitarbeiter bei Capgemini eingestellt werden.

Capgemini Deutschland GmbH
Berliner Str. 76
63065 Offenbach am Main
Tel.: 069/95 15-0
&gt; www.de.capgemini.com

McKinsey: „Bei uns haben Sie ständig Probleme“

Die intelligentesten, praxisnahen Lösungen für die Probleme der Klienten zu finden, das ist das Tagesgeschäft der Mitarbeiter von McKinsey, der führenden Topmanagement- Beratung weltweit. Mehr als 7000 Mitarbeiter sind für das Traditionsunternehmen in 45 Ländern der Erde tätig. Seit vier Jahrzehnten ist McKinsey auch in Deutschland aktiv. Die 100 größten Industrieunternehmen der Welt, aber auch wachstumsstarke kleinere Firmen ebenso wie Banken, Versicherungsgesellschaften, Regierungsstellen, private und öffentliche Institutionen vertrauen auf die Beratung von McKinsey. Die Aufgabenbereiche bei Mc- Kinsey korrespondieren mit den vielfältigen Führungsproblemen der Klientenunternehmen. Unternehmensstrategie gehört dazu ebenso wie Organisationsstruktur, Marketing und Vertrieb, Produktion und Logistik, Forschung, Personalwirtschaft oder EDV. Toptalente aus allen Studienrichtungen, die bereit sind, Außergewöhnliches zu leisten, können bei McKinsey die ersten Stufen der Karriereleiter erklimmen. Wirtschaftswissenschaftler sind ebenso gefragt wie Naturwissenschaftler, Juristen und Theologen mit exzellenten Examina. Mehr als 200 Hochschulabsolventen will das deutsche McKinsey Büro allein 2006 einstellen.

McKinsey &amp; Company
Magnusstraße 11
50672 Köln
Tel.: 0211 - 2087510
&gt; www.mckinsey.de

Mercer: Wir brauchen die besten Persönlichkeiten

Mit 15 000 Mitarbeitern, davon 545 in Deutschland, ist Mercer Management Consulting eine der größten Unternehmensberatungen weltweit. Im Fokus der Beratungsdienstleistungen steht die nachhaltige Steigerung des Wertes der Klientenunternehmen, indem Wachstumspotentiale aufgezeigt und in der Folge konsequent genutzt, Wachstumsbarrieren ausgeräumt und auch die inneren Strukturen des Unternehmens gemeinsam mit dem Kunden weiter entwickelt werden. Zu den Mercer-Klienten zählen führende Unternehmen der Automobilbranche, der fertigenden Industrie, der Telekommunikation und aus den Bereichen Medien, Transport und Logistik sowie Einzelhandel und Konsumgüterhersteller, deren Topmanagement insbesondere in der Frage der Wettbewerbsfähigkeit beraten wird. Hoher Beratungsanspruch kann nur von gut qualifizierten Mitarbeitern geleistet werden. Gesucht werden die besten Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen, die neben exzellenten Studienleistungen auch beratungsrelevante Praktika mit sehr guten Bewertungen in führenden Unternehmen, Auslandserfahrung und hervorragende Sprachkenntnisse mitbringen. Daneben sind es persönliche Qualifikationen, die für Mercer zählen: Selbstbewusste Persönlichkeiten werden gesucht, die bereit sind, partnerschaftliche Verantwortung zu übernehmen und große Herausforderungen mit Souveränität zu meistern. Das Münchener Mercer-Office stellt in diesem Jahr rund 20 neue Berater ein. 

Mercer Management Consulting GmbH
Marstallstrasse 11
80539 München
Germany
&gt; www.mercermc.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/top-talente_fuer_die_consulting-karriere_42.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>42</guid>
		<pubdate>2007-08-21 16:39:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Schnäppchen für Studenten</title>
		<description><![CDATA[Praxistipps
Ebbe im Portemonnaie - für viele Studenten nichts Unbekanntes. Auf die angenehmen Seiten des Lebens müssen die Studis aber trotzdem nicht verzichten. STUDIInfo hat praxisnahe Tipps zusammengestellt.]]></description>
		<text><![CDATA[Computerkauf
Ohne eigenen Computer studieren - eigentlich geht das überhaupt nicht mehr. Wer sich in den großen Elektronikmärkten umschaut, dem wird angesichts der hohen Preise schnell schwindelig. Viele Discounter machen mit farbigen Prospekten Werbung, doch für studentische Budgets sehen Schnäppchen in der Regel anders aus. Einige Computerhersteller bieten - zum Teil zeitlich befristet - Sonderaktionen für Studenten an. Die Webseiten liefern zum Teil die Hinweise nur verdeckt. Da kann es sich schon lohnen, eine Mail an die angegebenen Info-Adressen zu schicken. Allerdings sollten auch dann immer die Preise verglichen werden, da manche Computerhersteller Rabatte auf ihre Listenpreise gewähren und die Preise bei den Händlern deutlich darunter liegen.
Wer noch weniger Geld ausgeben möchte, sollte sich Gedanken über gebrauchte Computer machen. Wer auf Computerspiele verzichtet und den Rechner nur für Textverarbeitung und Internet benötigt, sollte sich im Bekanntenkreis umhören, ob nicht jemand einen passablen Gebrauchten ausgemustert hat. Auch bei Internet-Auktionen oder im Kleinanzeigenteil von Zeitungen gibt es für 100 Euro und weniger Geräte, mit deren Hilfe das Studium bewältigt werden kann.

Reisen
Zweimal im Jahr Semesterferien - Verzeihung: vorlesungsfreie Zeit - da bleibt in der Regel neben Hausarbeiten und Praktika noch ein wenig Zeit zur Erholung. Doch die darf natürlich nicht „die Welt“ kosten und sollte schon in eben jene hinausgehen. In größeren Studienorten gibt es meist Reisebüros, die sich auf Flug- und Busreisen für Studierende spezialisiert haben. Aber auch sonst hilft das World-Wide-Web bei Fernweh. Durch Rabatte bei Flügen werden etablierte Airlines zu Konkurrenten für Billigflieger. Im Gepäck sollte sich dabei immer ein internationaler Studentenausweis befinden. Der sorgt auch im Ausland dafür, dass Eintrittsgelder schrumpfen - und diese Ermäßigungen das Reisebudget entlasten.

Studentenabo
Wer als Studierender eine Zeitung abonniert, muss dafür in der Regel nicht so viel Geld ausgeben wie andere Abonnenten. Wer den Begriff „Studentenabo“ in einer Internet- Suchmaschine eingibt, bekommt eine Vielzahl von Anbietern präsentiert, die Tageszeitungen, Magazine oder auch Fachzeitschriften kostengünstig anbieten. Bisweilen werden auch interessante Prämien für Neuleser angeboten. Doch Vorsicht: Manche Angebote sind nur auf dem ersten Blick ein Schnäppchen. Bevor zugeschlagen wird, sollten einige Dinge überprüft werden: Gibt es ein kostenloses Probeabo? Das ist für alle interessant, die ihre Lesegewohnheiten erst einmal überprüfen möchten oder das Medium noch nicht richtig kennen. Sind die Zustellgebühren im Preis inbegriffen? Wie lange läuft das Abo? Wann kann es gekündigt werden? Kann die Zeitung in den Semesterferien an eine andere Adresse geschickt werden und kostet das extra? Auch die Kosten sind bei den Anbietern unterschiedlich und sollten genau verglichen werden.

Telefonieren
Was den Studierenden als Festnetzkunden der Deutschen Telekom billig ist, ist den Handynutzern nur recht.: Wer BAföG erhält oder von den Rundfunkgebühren befreit ist, kann eine monatliche Gutschrift von 6,94 Euro auf die anfallenden Gesprächskosten beantragen. Für sie gibt es bei einigen Anbietern besondere Vergünstigungen, die mit dem Studentenausweis als Bescheinigung gewährt werden. Allerdings kann es für „Wenigtelefonierer“ günstiger sein, eine Pre-Paid-Karte zu nutzen, auf der keine Grundgebühren anfallen. Tochtermarken der etablierten Anbieter, die ihre Produkte zum Teil ausschließlich direkt über das Internet vermarkten, sorgen für einen Preisrutsch, wie er in benachbarten Ländern schon erfolgt ist.

Studentenjob
Geld können Studierende immer gebrauchen. Deshalb kommt ein kleiner Nebenverdienst eigentlich immer gelegen. Dabei gibt es einiges zu bedenken. Befristete Ferienjobs, die nicht länger als zwei Monate oder 50 Kalendertage im Jahr dauern, sind unabhängig von der Verdiensthöhe frei von Sozialabgaben - auch für den Arbeitgeber. Wer mehrere dieser Jobs innerhalb eines Jahres macht, muss Rentenversicherungsbeiträge bezahlen, bekommt dafür im Gegenzug aber auch Zeiten für die Rente gutgeschrieben. Einbehaltene Lohnsteuer gibt es im kommenden Jahr zum Teil oder auch in voller Höhe wieder, wenn der Grundfreibetrag von 7.664 Euro geltend gemacht wird.
Wer als Studierender regelmäßig arbeitet, für den gelten die Minijob-Regelungen, soweit die Einnahmen nicht 400 Euro überschreiten. Dann zahlt der Arbeitgeber 25 Prozent Pauschalabgaben. Für rund 7,5 Prozent des Verdienstes, also maximal 30 Euro, kann der Job auch auf die Zeiten für die Rente angerechnet werden. Weitere Infos darüber gibt es beim Rentenversicherungsträger.

GEZ
Grundsätzlich sind Studierende nicht von der Gebührenpflicht für Fernsehen und Radio befreit. Aber es gilt: Keine Regel ohne Ausnahme. Dabei wird unterschieden, ob sie noch bei den Eltern oder in einer eigenen Wohnung leben. Wer Zuhause wohnt und weniger verdient als der einfache Sozialhilfesatz, muss seine Geräte nicht anmelden. Rundfunkgeräte, die sich in der eigenen Wohnung befinden, sind hingegen anmelde- und gebührenpflichtig. Das ist unabhängig von der Tatsache, ob es sich um den Erst- oder Nebenwohnsitz handelt. Allerdings gibt es Möglichkeiten, von der Gebührenpflicht befreit zu werden. So können sich BAföG-Empfänger, die im entsprechenden Gesetz ausdrücklich erwähnt werden, auf Antrag darum bemühen. Wer kein BAföG bekommt, kann versuchen, sich auf besondere Härtefälle zu berufen. Ein geringes Einkommen ist dabei kein ausreichendes Argument. Stipendiaten, die keine andere Unterstützung erhalten, können versuchen, sich wie BAföG-Empfänger bewerten zu lassen. Eine Antragstellung per Fax oder E-Mail ist wegen der Notwendigkeit einer eigenhändigen Unterschrift und dem beizufügenden Nachweis nicht möglich. Ändern sich die Einkommensverhältnisse, so ist die GEZ nach erfolgter Befreiung darüber in Kenntnis zu setzen.
Das Antragsformular kann von der Homepage (www.gez.de) heruntergeladen werden. Die Adresse lautet: GEZ 50656 Köln]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/schnaeppchen_fuer_studenten_98.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>98</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:23:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Kurse in Navigation und Seehandelsrecht</title>
		<description><![CDATA[Studiengang Nautik an der Hochschule Bremen
Man muss nicht aus einer traditionsreichen Seemannsfamilie stammen und man muss auch nicht sein bisheriges Leben nur am Meer verbracht haben: Wer sich für den Studiengang Nautik einschreibt, sollte allerdings nicht an Seekrankheit leiden. Die Berufsaussichten sind gut, auch für Tätigkeiten an Land. STUDIInfo stellt einen der Exoten unter den deutschen Hochschulangeboten vor.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer glaubt, dass spezielle Studiengänge wie Nautik immer unattraktiver werden, ist völlig schief gewickelt. Die Ausbildung im hohen Norden der Republik übt auf Schulabgänger einen immer größeren Reiz aus. Diese Erfahrung jedenfalls hat in den vergangenen Jahren Professor Kapitän Volker Biere gemacht. „Wir können uns vor Anmeldungen kaum noch retten. Die Nachfrage ist rasant gestiegen“, sagt der Dekan des Fachbereichs Nautik und Internationale Wirtschaft der Hochschule Bremen. Derzeit sind mehr als 200 Studierende im Fachbereich 6 eingeschrieben, darunter gut zehn Prozent Frauen.
Die Nautikstudenten dürfen sich nach erfolgreichem Abschluss Diplom-Wirtschaftsingenieur für Seeverkehr nennen. Sie werden schwerpunktmäßig auf eine Tätigkeit als nautischer Schiffsoffizier und Kapitän ausgebildet. Da viele Nautiker aber im Laufe ihres Lebens in Landberufe wechseln, werden die Studierenden auch in anderen Bereichen geschult, zum Beispiel in Logistik, Technik und Betriebswirtschaft. Die Hochschule Bremen setzt Schwerpunkte im „Maritimen Management“.
Professor Kapitän Volker Biere kennt den Grund für das gestiegene Interesse am Nautikstudium. „Die Berufsaussichten sind sehr gut“, betont der Dekan. „In den nächsten fünf Jahren geht rund die Hälfte der fahrenden Nautiker in den Ruhestand.“ Ähnlich sieht es im so genannten sekundären Arbeitsmarkt aus, beispielsweise bei Lotsen. „Außerdem verzeichnen die Reedereien derzeit einen enormen Auftragsboom“, erklärt Volker Biere.
Voraussetzungen, um zum Studium zugelassen zu werden, sind an der Hochschule Bremen das Vollabitur oder die Fachhochschulreife, ein Seediensttauglichkeitszeugnis und eine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einer Einführungs- und Sicherheitsgrundausbildung, dem Basic Safety Training. Das Tauglichkeitszeugnis wird von Amtsärzten ausgestellt, der Lehrgang zur Einführungs- und Sicherheitsgrundausbildung kann an verschiedenen Ausbildungsstätten absolviert werden. Studienbeginn und damit auch Bewerbungsschluss sind der 15. Juli und 15. Januar. Die Regelstudienzeit beträgt acht Semester. Darin sind zwei Praxissemester - im ersten und sechsten Semester - und die Diplomprüfung enthalten. Im ersten Praxissemester sollen die Studierenden „das Berufsfeld Schiff kennen lernen“, so heißt es am Fachbereich für Nautik und Internationale Wirtschaft der Hochschule Bremen. Im zweiten Praxissemester sollen die Studierenden das bis dahin erworbene theoretische Wissen in der Praxis anwenden. Vor allem sollen sie mit den Aufgaben eines nautischen Wachoffiziers vertraut gemacht werden.
Im zweiten und dritten Semester stehen neben Mathematik und Informatik unter anderem Thermodynamik und Elektrotechnik, Schiffsbetriebstechnik, Navigation und Gefahrgutchemie, Nautisches Englisch sowie Soziologie und Psychologie auf dem Stundenplan. Im vierten bis achten Semester büffeln die Studis zum Beispiel in den Fächern Meteorologie (Seewetter), Manövrieren, Maritimes Englisch, Seehandelsrecht, Personalführung, Notfallmanagement und Telekommunikation. Außerdem werden Simulatorübungen durchgeführt, zum Beispiel am Radar- und Maschinenfahrsimulator. In dem Bereich „Maritimes Management“ im siebten und achten Semester absolvieren die Studierenden Kurse unter anderem in Schifffahrtsrecht, Reedereimanagement, Transport- und Versicherungsrecht, Existenzgründung, Außenhandel, Schiffsbetriebsoptimierung und Beladungsplanung am PC.
Nach dem Studium werden die Diplom-Wirtschaftsingenieure für Seeverkehr im Schiffsdienst in den Bereichen Schiffsführung, Schiffsbetrieb und Ladungsbetrieb eingesetzt. Auch verschiedene Tätigkeiten in seefahrtsnahen Bereichen an Land sind möglich, zum Beispiel in der Verkehrslenkung, im Lotsenwesen, bei der Wasserschutzpolizei, im Reedereimanagement, bei Hafenbehörden oder auch Logistikunternehmen und Versicherungen.
Am Fachbereich Nautik der Hochschule Bremen bewerben sich zunehmend auch Interessierte mit abgeschlossenem Studium, beispielsweise im Maschinenbau. Derzeit werden noch alle Bewerber angenommen, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen. „Aber wir denken über die Einführung eines Numerus Clausus nach, vor allem wegen der Engpässe beim Simulator-Training“, erklärt Professor Kapitän Volker Biere. Und es ist geplant, den Diplom-Studiengang auf den Bachelor- Abschluss umzustellen, eventuell zum Wintersemester 2006/2007. Dieser international anerkannte Abschluss dürfte die Attraktivität des Nautikstudiengangs an der Hochschule Bremen weiter steigern.



Weitere Informationen:

Hochschule Bremen
Fachbereich Nautik
und Internationale Wirtschaft
Werderstraße 73
28199 Bremen

Tel.: (0421) 5905-4600
Fax: (0421) 5905-4599
E-Mail: fbnsekr@fbn.hs-bremen.de

www.nautik.hs-bremen.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/kurse_in_navigation_und_seehandelsrecht_97.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>97</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:13:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Taler fürs Lernen</title>
		<description><![CDATA[Finanzen]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Studium in den Niederlanden kostet für ein ganzes Jahr an allen Hochschulen und Universitäten 1.500 Euro Studiengebühr. Davon können Bürger der Europäischen Union, die unter 30 Jahren alt sind und in Vollzeit studieren, in der Regel eine Teilrückerstattung beantragen. Sie liegt bei rund 890 Euro. So verbleiben 600 Euro für ein Jahr. Studenten, die in Deutschland ihren Wohnsitz behalten, können dort auch Bafög beantragen, das so genannte Grenzpendler-Bafög. Für sie gibt es auch ein vergünstigtes Bahnticket für bestimmte Strecken im Grenzbereich.

Wenn sie einen Job bei einer niederländischen Firma absolvieren und eine Mindestzahl von Arbeitsstunden haben, ist es auch möglich, holländische Unterstützung zu beantragen. Sie beruht im Gegensatz zum deutschen Modell, das fast ausschließlich das Elterneinkommen zur Grundlage nimmt, auf drei Säulen. In die Rechnung einbezogen werden ein Basisbetrag, das Elterneinkommen und die Option auf ein zusätzliches Darlehen. Bis zu 700 Euro Unterstützung sind auf diesem Weg möglich. Informationen geben die Service-Büros der Hochschulen und Universitäten in den Niederlanden. Allerdings: Die Lebenshaltungskosten in den Niederlanden sind etwas höher als in Deutschland, und viele Bücher müssen selbst angeschafft werden, weil Ausleihmöglichkeiten begrenzt sind.



Kontakte: Auf Tuchfühlung gehen

Die Hochschulen und Universitäten in den Niederlanden bieten in den Wintermonaten Tage der offenen Tür an. An der Saxion Hogeschool in Enschede ist beispielsweise der 19. November (Samstag) zwischen 10 und 15 Uhr eine solche Gelegenheit. Gern vermitteln die Service-Büros Gespräche mit Dozenten und Studenten, um Fachbereich und Einrichtung kennen zu lernen. Voraussetzung für den Start ist, den verpflichtenden Sprachkurs zu bestehen.

AKI - Akademie für bildende
Künste und Design
Hallenweg 5
7522 NH Enschede

Tel.: 00 31 (0) 53 / 4 82 44 00
E-Mail: aki@artez.nl
www.aki.nl

University of Twente
Studieninfozentrum
Postbus 217
7500 AE Enschede

Tel.: 00 31 (0) 53 - 48 95 489
E-Mail:
studievoorlichting@uttwente.nl
www.schoolsite.uttwente.nl

Service-Büro Deutschland
Saxion Hogescholen
M.H. Tromplaan 28
7513 AB Enschede

Tel.: 00 31 (0) 53 / 4 87 12 32
Fax: 00 31 (0) 53 / 4 36 71 90
E-Mail: sbd@saxion.nl
www.saxion.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/taler_fuers_lernen_96.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>96</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:08:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Das Ausland direkt vor der Haustür</title>
		<description><![CDATA[Studieren in den Niederlanden
Urlaub auf Ameland, Segeln auf dem Ijsselmeer - touristisch haben die Niederlande viel zu bieten. Nichts Neues. Frischer dagegen ist der Trend, bei den holländischen Nachbarn zu studieren. Rund zehn Prozent der Studenten an der Saxion Hogeschol in Enschede sind Deutsche.]]></description>
		<text><![CDATA[Heute ist Schluss mit lustig. Ende der ausgeflippten Begrüßungstage, der Hoi-Woche, mit Party, Kennenlernen und ein bisschen Bürokratie. Das Wochenende dient noch zum Erholen. Aber es geht unweigerlich los. Acht Unterrichtswochen stehen den 3500 neuen Studenten der Saxion Hogeschol bevor, ehe ihre ersten beiden Prüfungswochen folgen.
Für rund 280 von ihnen hat ihre Premiere auf dem Hochschulparkett schon stattgefunden. In den Sprachkursen. Sie kommen aus Deutschland und haben sich für ein Studium jenseits der Grenze entschieden.
Rund zehn Prozent aller 11.000 Studenten, die in Enschede lernen, kommen nicht aus den Niederlanden. Ein Großteil von ihnen pendelt täglich über die fünf Kilometer entfernte Grenze. „80 bis 90 Prozent“, schätzt Karel Otte vom Saxion-Servicebüro Deutschland, sind dort wegen der räumlichen Nähe zu ihrem Heimatort. So wie für Tobias aus  Ahaus-Alstätte. Er braucht jeden Morgen gute 15 Minuten zur Uni und hat in Enschede gefunden, was ihm Münster als eine Alternative nicht bieten konnte: Seinen Studiengang „Small Business &amp; Retailmanagement“, eine Art Betriebswirtschaftslehre für den Mittelstand.
Vorlesungen mit 400 Kommilitonen kennt er nur aus den Erzählungen von Freunden, die in Deutschland Maschinenbau studieren. Niederländische Einrichtungen - und vor allem die praxisorientierten Hochschulen - setzen auf problemzentrierten Unterricht auf dem Weg zu Bachelor oder Master. Mit der Entscheidung für einen Studiengang lassen sich die Studenten gleichzeitig auf eine Spezialisierung ein. Nicht allein eine Mentalitätsfrage: Mit seinen Professoren ist Tobias ganz selbstverständlich auf „Du“. Studieren locker flockig? „Seine Leistung muss man trotzdem bringen. Gerade weil man sich so nahe steht, kriegt man schnell gesagt, wo es eng wird“, erklärt er. Dafür sorgt auch das System der Credit Points, dass Lernergebnisse vergleichbar machen will: Im ersten Studienjahr, dass in vier Quartale unterteilt ist, müssen die Neustarter einen großen Teil der Punkte sammeln, der für die ersten beiden Jahre gefordert ist. „Man muss im ersten Jahr richtig powern“, erläutert Karel Otte. Sonst droht ein Blauer Brief, und auch der Ausschluss vom Studiengang ist möglich.
Für deutsche Studenten sei dieses Jahr besonders fordernd wegen der Sprachbarriere. Das Hindernis abzubauen ist eine der Aufgaben während der Vorbereitung. Notwendig für den Start ist, eine Klausur nach einem dreiwöchigen Sprachkurs zu bestehen. Selbst Sprachmuffel, so Otte, müssten vor dieser Hürde keine Hemmungen haben, denn die aktuelle Quote der bestandenen Prüfungen liege bei 97 Prozent. Vereinbar seien auch die Zugangsvoraussetzungen: Die Auslese nach dem ersten Studienjahr ersetzt den deutschen Numerus clausus, den es in den Niederlanden nur für wenige Studiengänge gibt.

Manche Qualifikationen lassen sich auch nachholen. Schwierig wird es allerdings bei Fächern, die in Deutschland eine Staatsprüfung verlangen. Sie verlangen gute Informationen im Voraus. „Grundsätzlich ist ein Studium in den Niederlanden für den interessant, der mehr Struktur im Lernen braucht“, erklärt Karel Otte, denn der Unterrichtsaufbau sei sehr verschult. Der enge Kontakt zu den Dozenten zeigt dabei: Die Niederländer verstehen ihre Hochschulen als Dienstleister. 1.500 Euro sind pro Studienjahr zu zahlen. Viele Fördermodelle sind möglich.
Und wenn Nordrhein-Westfalen im Sommer des nächsten Jahres die Studiengebühr von 500 Euro zulässt? Wie werden die niederländischen Hochschulen und Universitäten reagieren? „Wir werden nicht aktiv in Deutschland werben, aber wir glauben, dass wir eine Funktion im Grenzgebiet haben“, sagt Kommunikationsdirektor Rob Admiraal. Gelegen sei der Saxion daran, die Quote der internationalen Studierenden bei zehn Prozent zu halten und zugleich die Qualität der Lehre zu gewährleisten. Sein Rat: „Man sollte nicht hier studieren, weil es vielleicht modisch ist. Aber wir wollen niemandem das Studium hier verweigern.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/das_ausland_direkt_vor_der_haustuer_95.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>Michaela Töns</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>95</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:03:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Enger Kontakt und große Eigenverantwortung</title>
		<description><![CDATA[Auslandssemester in den Niederlanden
„Diese Freiheit habe ich genossen.“ So viel Eigenständigkeit und solch engen Kontakt mit den Dozenten war Heike Göttker von der deutschen Uni gar nicht gewohnt. Nach einem abgeschlossenen Studium in Münster ließ sich die 27-Jährige aus Nordrhein-Westfalen in den vergangenen zwei Jahren im Nachbarland zur Deutschlehrerin ausbilden. Ihre Erfahrungen: Die Lebenshaltungskosten sind hoch, aber die Studienbedingungen hervorragend.]]></description>
		<text><![CDATA[Parallel zum Magisterstudium in den Fächern Germanistik, Geschichte und Politik an der Westfälischen Wilhelms- Universität arbeitete Heike Göttker als freie Journalistin beim Norddeutschen Rundfunk. Weil die Berufsaussichten nach Beendigung des Studiums nicht allzu rosig waren, „habe ich mir überlegt, mir ein zweites Standbein aufzubauen“, erzählt Heike Göttker. Sie wollte Lehrerin werden und Deutsch als Fremdsprache unterrichten. „In Deutschland hätte ich noch einige Jahre für diesen Abschluss studieren müssen“, weiß Heike Göttker. Mit dem Gedanken, in den Niederlanden zu studieren, konnte sie sich ganz schnell anfreunden.

Sie war auf ein interessantes Projekt von der „Europees Platform voor het Nederlandse Onderwijs“ gestoßen. Die europaweit agierende Organisation bemüht sich um einen europäischen Austausch und bot eine Ausbildung an, die ein einjähriges Praktikum und ein einjähriges Studium beinhaltet. Voraussetzung war ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Deutschland im Fach Deutsch. Die meisten Informationen über Zulassungsbedingungen und andere Erfordernisse erhielt Heike Göttker von der Organisation. Besonders wichtig: Für ein Studium in den Niederlanden müssen Ausländer - außer in englischsprachigen Studiengängen - ein NT2-Examen ablegen. Damit beweist der Bewerber, dass er die Sprache lesen, sprechen und schreiben kann. „Um dieses Examen sollte man sich frühzeitig kümmern“, rät Heike Göttker.

Nach dem Praktikum im ersten Jahr absolvierte die junge Frau aus Ostbevern, einer 10.000-Seelen-Gemeinde in der Nähe von Münster, im zweiten Jahr an der Universiteit Utrecht die Ausbildung zur Deutschlehrerin. Während sie an dem Diplom „eerstegraads bevoegdheid“ bastelte, arbeitete sie bereits als Lehrerin. Als ehemalige Studentin einer Massenuni wie in Münster erlebte Heike Göttker an der Hochschule in Utrecht einen kleinen, aber höchst angenehmen Kulturschock. Statt in überfüllten Seminaren wurde sie nun in übersichtlichen Lerngruppen unterrichtet. „Ich wurde gemeinsam mit acht Kommilitonen von einem Mentor betreut. Der Kontakt war sehr eng und persönlich“, schwärmt Heike Göttker. Ihr gefiel außerdem, dass der Studiengang sehr praxisorientiert und nicht so starr aufgebaut war wie in Deutschland. Von dort kannte sie straffe Vorgaben - bei einer Seminararbeit zum Beispiel waren Seitenzahl und Absatzformatierung exakt festgelegt. Die flexibleren Vorgaben in dem Studiengang an der Uni Utrecht galten auch inhaltlich. „Es wurde immer betont, dass man alles, was man macht, auch selbst sinnvoll finden muss und es nicht für die Uni tut“, berichtet Heike Göttker. „Ich durfte genau das machen, was ich wichtig fand, woran ich Spaß hatte und von dem ich selbst dachte, dass ich es noch nicht beherrsche.“ So viel Selbstständigkeit war sie von ihrem ersten Studium nicht gewohnt. Die anfängliche Verunsicherung verflog aber schnell.

Künftigen Studenten in den Niederlanden gibt die 27-Jährige einen heißen Tipp: „Wer in Holland studieren möchte, sollte sich frühzeitig darüber Gedanken machen, wie er das finanziert. Es ist ein teures Pflaster.“ Auch um eine Wohnung oder ein Zimmer sollten sich angehende Studierende rechtzeitig kümmern, die sind nämlich äußerst rar. Und nicht gerade billig: Für 16 Quadratmeter bezahlt die Deutsche in Eindhoven stolze 365 Euro.

Mit ihrem Diplom darf sie in der Unter-, Mittel- und Oberstufe unterrichten. Derzeit arbeitet Heike Göttker an einer weiterführenden Schule in Bladel in der Nähe von Eindhoven und unterrichtet die Klassen 7 bis 12 in allen Schulformen. „Ich könnte theoretisch an alle Schulen in den Niederlanden, an denen Deutsch als Fremdsprache angeboten wird, wechseln“, erklärt sie. Die Perspektiven in Deutschland kann sie noch nicht abschätzen. Gerne würde sie in Zukunft auch mal in der Heimat unterrichten. Dann wird Heike Göttker ihren Schülern vermutlich auch die Eigenverantwortung gewähren, die sie selbst in den Niederlanden so genossen hat.



Weitere Informationen

Viele nützliche Tipps für ein Studium in den Niederlanden erhaltet ihr unter den nachfolgenden Web-Adressen.

www.studieren-in-holland.de
Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl
Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl
Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl
Die „Informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum Sprachtest. Auch diese Homepage ist in niederländischer und englischer Sprache verfasst.

www.studyin.nl
Informationen über Studienmöglichkeiten sowie allgemein über die Niederlande. Die Seite ist in englischer Sprache verfasst.

www.niederlandeweb.de
Auf dieser Homepage präsentieren sich die Vertretungen des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/enger_kontakt_und_grosse_eigenverantwortung_94.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>94</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:58:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein wichtiger Karrierebaustein</title>
		<description><![CDATA[Auslandserfahrungen
Wer ins Ausland geht, gilt als aufgeschlossen, flexibel, eigenständig und neugierig. Dabei muss es ja nicht gleich ein zwei- oder mehrsemestriges Studium sein. STUDIInfo stellt die wichtigsten Möglichkeiten vor, wie junge Menschen Auslandserfahrungen sammeln können.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Planungen für ein Auslandsstudium müssen rechtzeitig in Angriff genommen werden, mindestens ein Jahr vor Studienbeginn. Interessierte müssen sich eingehend über das Hochschulsystem des jeweiligen Landes informieren, über Zugangsvoraussetzungen, insbesondere über mögliche Sprachtests, über die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen und vor allem über die Finanzierung. Die Europäische Union zum Beispiel hat eine Reihe von Förderprogrammen aufgelegt. Auch der DAAD, der Deutsche Akademische Austauschdienst, bietet verschiedene Stipendien an. In der Regel bestehen zwischen der heimischen Hochschule und einer Partneruniversität Austauschprogramme.

Studium in den Niederlanden
Immer beliebter bei deutschen Studenten werden die Niederlande. Der Grund sind die sehr guten Studienbedingungen: Die Studenten gehen nicht in Massenveranstaltungen unter, sondern werden intensiv betreut. Deutsche können in den Niederlanden ein Vollzeit- Studium aufnehmen oder nur für ein oder zwei Semester im Nachbarland studieren. Die Fächerauswahl wächst zunehmend, und immer mehr niederländische Hochschulen bieten Bachelor- und Masterstudiengänge an, deren Abschlüsse europaweit anerkannt werden. Das Studienjahr in den Niederlanden beginnt stets zum Wintersemester am 1. September. Die Hochschullandschaft besteht aus eher wissenschaftlich orientierten „Universiteiten“, eher praxisorientierten „Hogeschoolen“, die vergleichbar sind mit den deutschen Fachhochschulen, und „Internationaal Onderwijs“. An diesen internationalen Instituten wird überwiegend in Englisch gelehrt, und die Studiengebühren sind meist sehr hoch.

Praktikum
Ein Auslandspraktikum wird als Bestandteil eines Hochschulstudiums immer wichtiger. Damit lassen sich nicht nur der eigene Horizont erweitern und die Fremdsprachenkenntnisse verbessern, sondern es können auch Kontakte mit Unternehmen oder Institute, die als potenzieller Arbeitgeber nach dem Studium in Frage kommen, geknüpft werden. Interessierte sollten genau abwägen, welches Land sinnvoll ist und wie der Aufenthalt finanziert werden kann. Klassische Urlaubsgebiete sollten gemieden werden. Mit einem Praktikum in einem etwas ausgefalleneren Land können sich Hochschulabsolventen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz von anderen Bewerbern abheben. Informationen bieten die Akademischen Auslandsämter der heimischen Hochschulen, der DAAD, die Botschaft des Gastlandes und verschiedene Kulturinstitute. Ein Auslandspraktikum kann während des Studiums, aber auch zur Überbrückung davor oder danach absolviert werden.

Sprachreisen
In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit ist es für junge Menschen besonders wichtig, sich fortzubilden und Eigeninitiative zu zeigen. Sprachreisen sind Bildungsurlaub und damit eine reizvolle Verbindung von Weiterbildung und Erholung. Vor allem bei Jugendsprachreisen wird der Auslandsaufenthalt häufig mit attraktiven Freizeitangeboten versüßt. Weil jeder Interessierte andere Vorkenntnisse und ein anderes Lernvermögen mitbringt, sollten Art und Dauer einer Sprachreise individuell und vor allem frühzeitig abgeklopft werden. Die überwiegend gewerblichen Anbieter offerieren viele verschiedene Möglichkeiten, von der Standard-Sprachreise über den Intensivkurs bis zum Einzelunterricht. Wichtig sind nach Abschluss der Sprachreise ein Zertifikat oder andere Bescheinigungen, aber auch schon eine Teilnahmebescheinigung wertet später die Bewerbungsunterlagen von Hochschulabsolventen auf. Eine gute Gelegenheit, das Erlernte gleich in der Praxis anzuwenden, bietet eine Sprachreise in Verbindung mit einem Praktikum. Die beliebteste Sprache für eine Sprachreise ist übrigens Englisch, gefolgt von Spanisch und Französisch. Eine Sprachreise dauert im Schnitt gut drei Wochen.

Au Pair
Ein Au-Pair-Aufenthalt ist ein Bildungsurlaub der besonderen Art. Als Mitglied einer Familie verbessern junge Menschen ihre Sprachkenntnisse sehr intensiv und praxisorientiert. Zudem beweisen sie Verantwortung und Selbstständigkeit. Ein Au-Pair-Aufenthalt dauert in der Regel sechs Monate bis zu einem Jahr und ist längst nicht mehr nur jungen Frauen vorbehalten. Ein Au-Pair-Aufenthalt macht vor allem für diejenigen Sinn, die ein Studium im sozialen Bereich planen oder bereits absolvieren. Interessierte sollten nicht älter als 25 Jahre sein und über Sprachkenntnisse des jeweiligen Landes verfügen. Private Agenturen oder öffentliche Institutionen als Anbieter von Au-Pair- Aufenthalten vereinbaren mit dem Bewerber, eine festgelegte Stundenzahl pro Woche für die Kinderbetreuung und leichte Hausarbeiten aufzuwenden. Dafür steht den Absolventen meist ein - allerdings eher geringes - Taschengeld zur Verfügung. Interessierte sollten keine Scheu haben, sich in den Tagesablauf ihrer Gastfamilie zu integrieren und sich an die neuen Lebensgewohnheiten anzupassen.



Wichtige Info-Adressen

Informationen zum Auslandsstudium oder über andere Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes erteilen die Akademischen Auslandsämter oder vergleichbare Einrichtungen an den deutschen Hochschulen. Sie können direkt weiterhelfen oder in der Regel zumindest externe Ansprechpartner nennen. Einen ersten Überblick und viele nützliche Tipps sowie Hinweise erhalten künftige Studenten im Internet.

www.daad.de
Internetauftritt des Deutschen Akademischen Austauschdienstes mit umfangreichen Informationen über ein Studium und Praktikum im Ausland sowie verschiedene Fördermöglichkeiten und weitere Ansprechpartner.

www.college-contact.com
Umfangreiche Internetseite zum Auslandsstudium und nach eigenen Angaben eine der größten kostenlosen Vermittlungsagenturen von Studienplätzen im Ausland.

www.fdsv.de
Auf dieser Seite gibt der Fachverband Deutscher Sprachreise-Veranstalter einen umfassenden Überblick rund um Sprachreisen.

www.wege-ins-ausland.de
Fünf renommierte deutsche Institutionen informieren auf dieser Seite über die unterschiedlichen Möglichkeiten, die sie jungen Menschen für einen Auslandsaufenthalt bieten.

www.europaserviceba.de
Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine umfassende, grenzüberschreitende Berufsberatung, unter anderem zu den Themen Studium, Praktika, Jobben und Soziale Dienste]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ein_wichtiger_karrierebaustein_93.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>93</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:50:05</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Praktische Alternative</title>
		<description><![CDATA[Fernstudium
Eine Alternative zum konventionellen Studium an der Uni oder der Fachhochschule stellt ein Fernstudium dar, wie es von der Fernuni Hagen deutschlandweit einmalig angeboten wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Seit ihrer Gründung im Jahr 1974 hat sie sich zu einer der größten deutschen Hochschulen entwickelt. Sie bietet als einzige wissenschaftliche Hochschule im deutschsprachigen Raum Studiengänge und Weiterbildung ausschließlich auf dem Wege des Fernstudiums an. Rund 80 Prozent der Studierenden sind berufstätig.

Unterscheidet sich die Fernuni Hagen in ihren Grundstrukturen kaum von traditionellen Universitäten, so liegt die Besonderheit in der Vermittlung der Lehre. Lehrmedien sind Studienbriefe, Computerlernprogramme, Audio- und Videokassetten sowie die Nutzung moderner Informationstechnologien über das Internet. Somit kann das Studium orts- und zeitunabhängig gestaltet werden.
Bei den Regelstudienangeboten fallen allgemein folgende Gebühren an:
Zur Bereitstellungsgebühr von 30 Euro pro Semester kommen Bezugsgebühren für das Studienmaterial von 13,50 Euro pro belegter Semesterwochenstunde, ein Studierendenschaftsbeitrag von elf Euro pro Semester und gegebenenfalls Gebühren pro Semester in Höhe von 325 Euro bei einem Teilzeitstudium und 650 Euro bei einem Vollzeitstudium, wenn der oder die in einem Studiengang eingeschriebene Studierende zu Beginn des Semesters das 60. Lebensjahr vollendet hat, bereits einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im In- oder Ausland erworben hat oder zu Beginn des Semesters die 1,5-fache Regelstudienzeit für den bei der Fernuniversität studierten Studiengang mit der geringsten Regelstudienzeit überschritten hat.

Infos unter www.fernuni-hagen.de



Privatunis punkten mit Angebotsschwerpunkten

Zu den staatlichen Hochschulen gibt es deutschlandweit viele Alternativen. 56 private Hochschulen, die staatlich anerkannt sind, bieten sich in verschiedenen Fachrichtungen ebenso an wie 44 Einrichtungen, die von den Kirchen getragen werden.

88 staatlichen Universitäten stehen in der Bundesrepublik Deutschland 16 kirchliche und 15 private gegenüber. Fachhochschulen gibt es 102 staatliche, 39 private und 18 kirchliche. Bei den Kunst- und Musikhochschulen stehen den 45 staatlichen zehn kirchliche und zwei private gegenüber.

Fast alle privaten und kirchlichen Hochschulen haben sich auf Angebotsschwerpunkte spezialisiert und unterscheiden sich schon dadurch von den staatlichen Hochschulen. Generelle Empfehlungen, für wen sich private, kirchliche oder staatliche Hochschulen anbieten, können nur schwer gegeben werden.

Einen Überblick über sämtliche staatlich anerkannte Studienangebote liefert der Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz. Eingeteilt in Hochschultyp, Trägerform oder auch Standort, können sich Interessierte auf den Webseiten einen Überblick verschaffen.

Infos unter www.hochschulkompass.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/praktische_alternative_92.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>92</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:41:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Tagsüber Karriere - abends Studieren</title>
		<description><![CDATA[Interview mit Jens Spahn, Student der Fernuni Hagen
Nach dem Abi und der Ausbildung geht´s zur Uni - diesen Weg schlagen viele junge Menschen ein. Auch bei Jens Spahn hätte es so laufen können - wenn der 1980 in Ahaus geborene Bankkaufmann am 22. September 2002 nicht als jüngster Direktkandidat in den Bundestag gewählt worden wäre. Auf ein Studium wollte der Christdemokrat dennoch nicht verzichten und entschied sich für ein Fernstudium.
STUDIInfo hat sich mit Jens Spahn unterhalten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wie sind Sie darauf gekommen, zum Sommersemester 2003 an der Fernuni Hagen ein Politik- und Rechtsstudium aufzunehmen?
Für meine wirtschaftliche Unabhängigkeit ist mir das Studium wichtig. Allerdings habe ich durch das Mandat keine Zeit für ein Präsenzstudium. Per Post und Internet zu studieren, ist eine ideale Lösung.

Worin lag die Motivation?
Neben meiner Qualifikation als Bankkaufmann hatte ich auch ein ganz persönliches Interesse. Ich sehe das Studium als wichtige Alternative zum Mandat. Ich möchte nicht davon abhängig sein.

Reicht die Zeit fürs Studium neben der Arbeit im Bundestag und Wahlkreis?
Das ist wahrscheinlich bei mir nicht anders als bei den meisten Studierenden. Allerdings muss ich nicht zu festen Zeiten in die Vorlesungen und Seminare, kann mir die Zeit zum Lernen freier einteilen. Kurz vor den Prüfungen wird dann richtig reingehauen.

Wie soll es denn mit dem Studium weitergehen?
Im Laufe der zweiten Legislaturperiode möchte ich in beiden Studiengängen den Bachelor-Abschluss haben. In einem möchte ich dann bis zum Master weitermachen. 

Stichwort Studiengebühren - was kostet Sie das Studium an der Fernuni?
Pro Semester zahle ich - abhängig von der Anzahl der Kurse, die ich belege - zwischen 400 und 600 Euro. 

Was fehlt denn im Vergleich zum klassischen Studium, das Ihre ehemaligen Mitschüler aufgenommen haben?
Man trifft in den Veranstaltungen keine Kommilitonen, die man persönlich kennen lernt. Dafür gibt es Schwarze Bretter und Chats für Diskussionen, die ich allerdings nicht intensiv nutze. Natürlich habe ich auch nicht das Studentenleben im eigentlichen Sinne mit allem, was man sich so darunter vorstellt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/tagsueber_karriere_-_abends_studieren_91.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>91</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:36:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Sehr gute Berufschancen“</title>
		<description><![CDATA[Interview mit Prof. Dr. Uwe M. Borghoff
Prof. Dr. Uwe M. Borghoff gehört seit 1998 der Universität der Bundeswehr München an. Er hat die Professur für Informationsmanagement am Institut für Softwaretechnologie inne. Im Juli 2004 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten für den universitären Bereich. STUDIInfo hat sich mit dem Hochschullehrer unterhalten.]]></description>
		<text><![CDATA[Für wen ist das Studium bei der Bundeswehr die richtige Entscheidung?
Grundsätzlich ist ein Studium bei der Universität der Bundeswehr mit dem Wunsch verbunden, den Offizierberuf aufzunehmen. Da der Offizierberuf in Deutschland ein akademischer Beruf ist, gehört das Studium als integraler Bestandteil zur Laufbahn. Seit vier Jahren ist es auch zivilen Studierenden möglich, im Rahmen von Industriekooperationen an der Universität der Bundeswehr München zu studieren. Wir bieten ein sehr gutes Betreuungsverhältnis - auf einen Professor kommen zwölf Studierende -, ein Studium weitgehend in Kleingruppen sowie eine hervorragende IT- und Laborausstattung. Dies alles macht das Studium bei uns attraktiv.

Haben die Inhalte, die in den Veranstaltungen vermittelt werden, einen militärischen Bezug?
Nein. Von Anfang an war keine militärspezifische Ausbildung der studierenden Offiziere beabsichtigt, sondern ein inhaltlich und in seinen Abschlüssen den Landesuniversitäten vergleichbares vollwertiges Studium. Lehre und Forschung sind daher seit den Gründungstagen an den Universitäten der Bundeswehr frei. Das Studienangebot ist breit gefächert und umfasst neben einem ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt auch ein volles gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftliches Spektrum. Nur vereinzelte Veranstaltungen haben inhaltlich einen militärischen Bezug, zum Beispiel die betriebswirtschaftlichen Vorlesungen „Streitkräftemanagement“ oder „Militärökonomie“.

Warum lässt die Bundeswehr ihre Führungskräfte nicht an öffentlichen Hochschulen studieren?
Als die Universitäten der Bundeswehr 1973 als Reformuniversitäten gegründet wurden, sollte die Attraktivität des Offizierberufs durch eine akademische Ausbildung gesteigert werden. Voraussetzung dafür war ein kurzes Intensivstudium, das so nur an eigens konzipierten Universitäten umgesetzt werden konnte. Charakteristisch sind u.a. die Einteilung in Trimester und die kurze Regelstudienzeit von 3 1/4 Jahren bis zum Diplom oder zukünftig in 3 3/4 Jahren über den Bachelor zum Master. Durch ein integrales Begleitstudium, das so genannte studium plus, vermittelt die Universität der Bundeswehr München wichtige Zusatzqualifikationen, z.B. Konfliktmanagement und interkulturelle Kompetenz. Der in der Universität integrierte Studentische Bereich sorgt ferner für eine anhaltende militärische Prägung, was an öffentlichen Universitäten so nicht möglich wäre. So bereitet die Universität der Bundeswehr München die Studierenden auf ihre künftigen Aufgaben als Offiziere vor. Einzig die medizinische Ausbildung erfolgt aufgrund der Kostenintensität an Landesuniversitäten.

Nach zwölf Jahren ist die Zeit bei der Bundeswehr in der Regel für die Studierenden vorbei. Wie sehen die Berufschancen im zivilen Leben aus?
80 Prozent der Absolventen der Universitäten der Bundeswehr entscheiden sich nach ihrer zwölfjährigen Dienstzeit für eine Karriere in der freien Wirtschaft. Die Berufschancen der ausscheidenden Offiziere können insgesamt als sehr gut beurteilt werden. Die Wirtschaft schätzt die Doppelqualifizierung aus akademischer Ausbildung und der während der militärischen Dienstzeit gesammelten Führungserfahrung. Aus Absolventenbefragungen wissen wir, dass mehr als 80 Prozent der ehemaligen Zeitoffiziere mit Studium heute Führungsverantwortung in der freien Wirtschaft tragen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/sehr_gute_berufschancen_90.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>90</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:33:05</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium an der Bundeswehr-Universität</title>
		<description><![CDATA[Büffeln in Uniform
Nach der Schule kommt der Wehrdienst und dann das Studium - ein Schema, in dem sich viele junge Männer wiederfinden. Aber es gibt auch eine Kombination mit einigen Besonderheiten: ein Studium an einer der beiden Universitäten der Bundeswehr.]]></description>
		<text><![CDATA[Seit dem 1. Oktober 1973 kann an den beiden Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München studiert werden. Was das Studienmodell von den öffentlichen Hochschulen der Länder deutlich unterscheidet, ist die Tatsache, dass in Trimestern studiert wird. Ein Trimester dauert zwölf Wochen, allerdings wird darin mit einer erhöhten Zahl der Semesterwochenstunden studiert, so dass die um zwei Wochen kürzere Zeit zu den Semestern kompensiert wird.

Zur Regelstudiendauer von neun Trimestern kommt ein Prüfungstrimester, so dass das Studium in der Regel nach dreieinviertel Jahren beendet ist. Spätestens nach vier Jahren muss das Studium abgeschlossen sein.

Das Studium in Kleingruppen ist wesentlicher Bestandteil des Konzeptes. Die meisten Veranstaltungen - ausgenommen sind Vorlesungen im Grundstudium - finden in Gruppen mit nicht mehr als 25 Teilnehmern statt.

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist neben der allgemeinen Hochschulreife auch eine bestandene Offiziersprüfung. Die Studierenden müssen sich für zwölf Jahre bei der Bundeswehr verpflichten.

Die Abschlüsse, die an beiden Hochschulen gemacht werden können, werden zivil anerkannt, da nach dem staatlichen Hochschulrecht Bayerns und Hamburgs studiert wird und die akademischen Grade nach dem entsprechenden Hochschulrecht verliehen werden.

Beide Universitäten sind relativ klein und überschaubar. Sie sind ähnlich einer angloamerikanischen Campus-Universität aufgebaut. Nicht nur die Universitätsbibliotheken lassen externe Nutzer zu. Die Teilnahme an Lehrveranstaltungen als Gasthörer ist möglich, Hamburger Studierende können unter bestimmten Voraussetzungen auch Leistungen an der Universität der Bundeswehr in der Hansestadt erbringen.

Mit der Frage von Studiengebühren oder BAföG brauchen sich die Studierenden in Uniform nicht auseinander zu setzen. Auch während der Hochschulausbildung erhalten sie - abhängig von Alter, Dienstgrad und Familienstand - ihren Bundeswehrsold.

Weitere Informationen:
www.hsu-hh.de
www.unibw-muenchen.de



Studium und Praxis: Gute Kombimöglichkeit

Die Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, stellt Unternehmen, die Kooperationspartner der Uni oder der Bundeswehr sind, freie Studienplatzkapazitäten zur Verfügung.

Möglich ist dieses in den Ingenieur- und den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen und gegen eine Beteiligung an den Studienkosten. Die Mitarbeiter dieser Unternehmen profitieren von den kurzen Studienzeiten, der intensiven Betreuung und der überdurchschnittlich guten Ausstattung einer Universität der Bundeswehr. Für interessierte Unternehmen hat die Universität nun ein neues Faltblatt herausgegeben, das über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen informiert.
An der BW-Uni in München werden seit 2001 zivile Studenten in kleinem Umfang zugelassen, falls ein Partnerunternehmen die Kosten übernimmt.

Das Faltblatt kann bezogen werden über:
Helmut-Schmidt-Universität
Universität der Bundeswehr Hamburg
Pressestelle
Holstenhofweg 85
22043 Hamburg
Tel. (040) 6541-2267
Fax (040) 6541-2834
E-Mail: pressestelle@hsu-hh.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studium_an_der_bundeswehr-universitaet_89.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>89</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:26:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwischen Theorie und Praxis</title>
		<description><![CDATA[Universität oder Fachhochschule
Ein Studium an einer Fachhochschule (FH) oder an einer Universität - die Unterschiede sind größer als nur eine Glaubensfrage oder anders lautende Abschlüsse. Und es gibt keine allgemein gültigen Vor- und Nachteile in den verschiedenen Disziplinen.]]></description>
		<text><![CDATA[Der erste Unterschied liegt bereits in den Zugangsvoraussetzungen. Mit dem Abitur in der Tasche stehen dem Studienanfänger eigentlich alle Türen offen. Neben dem möglichen Studium an der Uni bietet sich die FH als Alternative an. Einige Fachhochschulen setzen in bestimmten Fachbereichen allerdings Praxiserfahrungen voraus. Mit dem Fachabitur ist der Besuch einer Universität nicht möglich.

Auch bei der Länge der Ausbildungszeit ist eine generelle Bewertung unmöglich. Auch wenn die Regelstudiendauer an der FH bei vergleichbaren Studiengängen kürzer ist, kann durch Erlangen der FH-Reife, Berufsausbildung und anschließendem Studium der Weg durchaus länger sein als mit Abitur und Universitätsstudium. 
Nicht jeder Arbeitgeber stellt die gleichen Anforderungen an seine zukünftigen Mitarbeiter. Einige setzen eher auf praxisbezogene Fachhochschulabsolventen, andere verlangen das tiefergehende Universitätsstudium. Wird eine Promotion verlangt, so bleibt im Regelfall den Absolventen der Fachhochschulen der Weg zum Doktor-Titel verwehrt. Aber auch in diesem Fall gilt: keine Regel ohne Ausnahme. An vielen Orten arbeiten die Universitäten und Fachhochschulen bereits zusammen.
Grundsätzlich gilt: Wer einer praxisbezogeneren Orientierung den Vorzug gibt, sollte sich mit einem Studium an der FH auseinandersetzen, wer die Theorie zu schätzen weiß sowie sich eine persönliche Zukunft in Forschung, Entwicklung oder Lehre vorstellt, ist an der Universität gut aufgehoben.
Auch die Frage des persönlichen Lernens sollte berücksichtigt werden. Während an der FH dem Studierenden ein schulmäßigeres Raster mit strukturierten und vorgegebenen Lehrplänen an die Hand gegeben wird, sind Studierende an der Uni je nach Studiengang freier in ihren Entscheidungen und müssen den Plänen selber mehr als nur den letzten Schliff geben.
Wird bei Stellenbeschreibungen keine Unterscheidung zwischen den beiden Hochschultypen vorgenommen, so dürften neben der konkreten Diplombezeichnung soziale Kompetenzen wie die Fähigkeit mit Menschen umzugehen, Allgemeinwissen, schriftliche und mündliche Ausdrucksmöglichkeiten, Fremdsprachenkenntnisse und ähnliches bei den Auswahlverfahren einen großen Einfluss haben.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zwischen_theorie_und_praxis_88.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>88</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:22:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Blick über den Tellerrand</title>
		<description><![CDATA[Studiengebühren im Ausland
In Deutschland wird die Hochschullandschaft gerade neu aufgestellt. Im Ausland sehen die Strukturen schon lange anders aus. Wir zeigen wie!]]></description>
		<text><![CDATA[USA
Während in Deutschland die privaten Ausgaben für das Studium gerade einmal 0,1 Prozent des Bruttoinlandproduktes ausmachen, beträgt dieser Anteil zur Bildungsfinanzierung des Nachwuchses in den USA rund 1,8 Prozent. Aber auch in der Frage, wie das Geld finanziert wird, gibt es deutliche Unterschiede. 37 Prozent der Kosten werden in den USA durch Stipendien oder Darlehen finanziert, in Deutschland sind es lediglich 15,5 Prozent. An den staatlichen Community Colleges sind mindestens 250 Euro im Jahr zu bezahlen, bei privaten Eliteuniversitäten bis zu 23.000 Euro. Neben Stipendien gibt es „Pell Grants“ - nicht rückzahlbare staatliche Zuschüsse. Auch werden Sparbeiträge gefördert. Wer in den USA die Hochschule verlässt, hat durchschnittlich 13.000 Euro Schulden.

Großbritannien
Großbritanien hat die Studiengebühren 1998 eingeführt. Für den Bachelor sind 1.600 Euro pro Jahr zu bezahlen, in Masterstudiengängen durchschnittlich 4.350 Euro. An einzelnen Unis gibt es Förderungen für Studienanfänger, die in erster Generation studieren. Zinslose staatliche Darlehen werden an Bedürftige in Höhe von 6.800 Euro im Jahr vergeben. Alle anderen können drei Viertel dieser Summe bekommen. Die Rückzahlung erfolgt, wenn das Gehalt 85 Prozent des britischen Durchschnitteinkommens beträgt. Nach dem Studium betragen die Schulden durchschnittlich 17.500 Euro.

Australien
In Australien wurden Studiengebühren 1989 eingeführt. Einheimische zahlen zwischen 2.200 und 3.600 Euro im Jahr, ausländische Studierende zahlen bis zu zwei Drittel höhere Gebühren. Studierende können „Down Under“ staatliche Zuschüsse von 300 Euro im Monat bekommen. Ergänzt wird dies mit Programmen zur Förderung benachteiligter Gruppen aus staatlichen Darlehen, die nicht verzinst werden. Ab einer bestimmten Einkommensgrenze wird jährlich drei bis sechs Prozent der Darlehensschuld zurückgezahlt. 75 Prozent der Studienplätze in Australien werden nach Begabung vergeben und gefördert, 25 Prozent sind so genannte „Full-Fee“- Plätze. Dieser Anteil soll auf 35 Prozent gesteigert werden.

Niederlande
Schon seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts gibt es in den Niederlanden Studiengebühren. Sie betragen 1.400 Euro im Jahr für alle Studiengänge. Es gibt eine Grundförderung von 206 Euro pro Monat. Einkommensschwache Familien erhalten eine Zusatzförderung. Dazu gibt es verzinste, staatliche Darlehen von maximal 245 Euro monatlich. Werden die Studienziele schnell erreicht, wandelt sich das Darlehen in nicht rückzuzahlende Zuschüsse um. Die Rückzahlung erfolgt zwei Jahre nach dem Studienabschluss für maximal 15 Jahre.

Österreich
Österreich hat Studiengebühren für alle Studiengänge an Universitäten im Jahr 2001 eingeführt. Fällig werden 726 Euro pro Jahr. Es gibt eine rückzuzahlende Beihilfe für Bedürftige in Höhe von maximal 726 Euro im Monat. Von 150 bis 726 Euro rangieren die jährlichen Studienzuschüsse. Rund 20 Prozent aller Studierenden zahlen keine oder geringere Studiengebühren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/blick_ueber_den_tellerrand_87.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>87</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:20:09</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Geld sollte wirklich in die Hochschulen fließen!&quot;</title>
		<description><![CDATA[Was denken Schüler über die Einführung von Studiengebühren? STUDIInfo hat sich mit vier Abiturienten über diese Frage und andere Themen rund ums Studium unterhalten.
Markus Tiemanns Studienwunsch steht in groben Zügen fest. Er denkt an eine wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung.
Philip Hauck sieht nach dem Abitur erst einmal die Bundeswehr auf sich zukommen. Danach will er ein wirtschaftswissenschaftliches Studium aufnehmen.
Sonja Ewering lernt nach dem Erlangen der Hochschulreife zunächst einmal Niederländisch. Sie will im Nachbarland Psychologie studieren.
Stefan Blank will nach dem Zivildienst voraussichtlich VWL studieren. Allerdings denkt er auch intensiv über eine duale Ausbildung (Studium und Beruf) nach.]]></description>
		<text><![CDATA[Was hat Eure Studienentscheidung beeinflusst?
Philipp: Für mich ist das Uni-Ranking wichtig. Sollte es unterschiedliche Studiengebühren an den Hochschulen geben, dann werde ich da wohl sorgfältig abwägen. Die Tests in den Medien sind für mich der Maßstab.
Sonja: Ich habe mich jetzt an einer Hochschule in Holland beworben. Die Studiengebühren, die ich dort zahlen muss, spielen dabei keine große Rolle. Wichtiger ist schon, dass der NC dort nicht das Problem ist. Gut ist auch der größere Praxisbezug während des Studiums.

Sind Studiengebühren ein Rettungsanker für die Hochschulen?
Stefan: Die 500 Euro haben wohl eher einen symbolischen Wert. Interessant dürfte es sein, fünf Jahre nach der Einführung zu schauen, ob sich an den Unis etwas verbessert hat. Das Geld sollte wirklich in die Hochschulen fließen und nicht irgendwelche Haushaltslöcher stopfen.
Sonja: Die Frage ist doch, wie weit man mit 500 Euro kommt.

Werden die Studiengebühren für Euch zu einer Belastung?
Philipp: Ich rechne fest damit, Studiengebühren zahlen zu müssen, hoffe allerdings auf BAföG. 
Sonja: Eine andere Finanzierungsmöglichkeit sind ja auch Studienkredite mit relativ günstigen Rückzahlungsbedingungen. In Holland werde ich Studiengebühren auf jeden Fall zahlen müssen. Ich hab auch schon mit meinen Eltern darüber gesprochen. Sie wollen mich finanziell unterstützen.
Markus: In diesem Zusammenhang sind doch auch Stipendien ein Thema. Das Beispiel Amerika zeigt, wie viele Studierende da unterstützt werden. Wenn bei uns die Firmen merken, dass ihnen die Nachwuchskräfte fehlen, werden sie da sicher auch aktiv.

Habt Ihr bereits über Alternativen nachgedacht?
Markus: Eine Ausbildung ist für mich keine Alternative zum Studium, obwohl das ja auch keine Jobgarantie darstellt. Und wenn man dann auf einem Berg von Schulden sitzt...
Stefan: Eine Kombination von Studium und Ausbildung haben mir Bekannte meiner Eltern empfohlen. Sie meinten, Firmen stellen wohl lieber Personen mit einem Praxisbezug ein als Theoretiker. Außerdem muss man dann nicht nur kein Geld bezahlen, man bekommt sogar welches.

Unis sollen sich ihre Studierenden selber aussuchen dürfen - was haltet Ihr von dieser Forderung?
Markus: Ich finde Aufnahmeprüfungen gut. Auch Firmen machen ja vorher Tests, ob die Person geeignet ist.
Philipp: Ich sehe das auch positiv. An manchen Schulen bekommt man gute Noten hinterhergeworfen, an anderen muss man viel dafür tun - das ist doch ungerecht.
Sonja: Ich würde in Deutschland den NC für Psychologie nicht schaffen, rechne aber damit, dass ich in Holland die Aufnahmeprüfung bestehe, wenn ich dort zur Universität will. Wie fit seid Ihr eigentlich in Fragen rund ums Studium? Fühlt Ihr Euch gut vorbereitet?
Markus: So wirklich intensiv haben sich die Meisten in unserer Stufe mit dem Thema wohl noch nicht auseinandergesetzt. Erstmal Abi machen, denken die - und ich auch.
Sonja: Das ist ja auch alles erst einmal so weit weg...
Markus: Von der Schule wurden wir aber gut vorbereitet.
Stefan: In der Haupt- und Realschule ist der Druck bei den Schülern von Seiten der Lehrer wohl größer, etwas zu unternehmen. Als angehende Abiturienten sind wir ja auch älter. Uns traut man deshalb wohl zu, dass wir selber aktiv werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/geld_sollte_wirklich_in_die_hochschulen_fliessen_86.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>86</guid>
		<pubdate>2007-08-23 15:53:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studiengebühren, Bafög und Stipendien</title>
		<description><![CDATA[Heiß diskutiertes Thema
Kein Thema wird an den Universitäten im Land derzeit so heiß diskutiert wie die Einführung von Studiengebühren. In den meisten Ländern laufen aktuell Überlegungen, wie die Studierenden an den Kosten für das Hochschulwesen beteiligt werden können. So sollen zwei Milliarden Euro in die leeren Kassen kommen - und ausschließlich für die Bildung eingesetzt werden. Derzeit wenden die Länder jährlich 19 Milliarden Euro auf.]]></description>
		<text><![CDATA[Ein erster Schritt in Richtung Studiengebühren wurde im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen durch die Einrichtung von Studienkonten seit dem Sommersemester 2004 bereits getan. Die Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP, die nun die neue Landesregierung stellen, lässt erahnen, wohin die Reise an den Hochschulen gehen soll. Bis zu 500 Euro pro Semester sollen demnach die Universitäten zukünftig von den Studierenden kassieren dürfen. Im Gegenzug sollen die Studierenden gute Studienbedingungen vorfinden. Ausgenommen von der Zahlungspflicht sollen Studierende sein, die BAföG erhalten. Das Bundesverfassungsgericht erklärte Anfang 2005 das von der rot-grünen Bundesregierung beschlossene Verbot von Studiengebühren für das Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss für nicht zulässig. Der Startschuss für Studiengebühren in NRW könnte zum Wintersemester 2007/2008 fallen.

In Bayern fallen derzeit 500 Euro Langzeitstudiengebühren für das dritte Semester nach der Regelstudiendauer an. Der gleiche Betrag muss auch für ein Zweitstudium entrichtet werden. Dazu kommt ein Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von 50 Euro. Bereits zum Wintersemester 2006/2007 soll von allen Studierenden ein Semesterbeitrag von maximal 500 Euro erhoben werden.

Baden-Württemberg verlangt ab dem vierten Semester über der Regelstudienzeit 511 Euro Langzeitstudiengebühren pro Semester. Geplant ist dort, ab dem Sommersemester 2007 von den Studierenden 500 Euro pro Semester zu verlangen. Dies kann auch über ein Darlehen bei der Landesbank erfolgen. Zwei Jahre nach Studienende muss das Geld zurückbezahlt werden, soweit das Einkommen dann über 2410 Euro im Monat beträgt. Die Gesamtverschuldung aus BAföG und Studiengebühren soll auf maximal 15.000 Euro nach oben begrenzt werden.

Im Saarland sollen Studierende künftig 500 Euro pro Semester bezahlen, wenn sie die Regelstudiendauer um vier Semester überschritten haben. Einen konkreten Einführungszeitpunkt gibt es noch nicht. Es soll zunächst auch ein Darlehens- und Stipendiensystem aufgebaut werden.

650 Euro pro Semester werden in Rheinland-Pfalz fällig, wenn das Studienkonto aufgezehrt ist. In der Politik wird überlegt, ob Studierende aus anderen Bundesländern zur Kasse gebeten werden sollten. Alternativ wird eine Art Länderfinanzausgleich vorgeschlagen, von dem die Bundesländer profitieren sollen, die viele junge Menschen aus anderen Bundesländern ausbilden.

In Hessen zahlen Studierende, die die Regelstudiendauer um mehr als vier Semester überschreiten, 500 Euro im ersten „Überziehungssemester“, das zweite schlägt mit 700 Euro zu Buche, alle weitere mit 900 Euro. Dazu kommen Verwaltungsgebühren in Höhe von 50 Euro. Gegen Studiengebühren fürs Erststudium könnte die Landesverfassung sprechen, die grundsätzlich Gebühren - auch für Hochschulen - ausschließt. Allerdings kann ein „angemessenes Schulgeld“ verlangt werden, was derzeit überprüft wird.

In Thüringen müssen ab dem vierten Semester oberhalb der Regelstudiendauer 500 Euro Langzeitgebühren entrichtet werden. Bis 2009 sind derzeit keine Studiengebühren geplant. Die gleiche Regelung gilt ab dem Wintersemester 2005/2006 in Sachsen-Anhalt. Auch dort soll über ein Modell der Kostenbeteiligung durch Studierende diskutiert werden. Wird beim Erststudium in Sachsen die Regelstudiendauer um vier Semester überschritten, sind 307 Euro Zweitstudiengebühren zu bezahlen. Gegen die Einführung genereller Studiengebühren steht die Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD.

In Brandenburg gibt es derzeit keine Studiengebühren, es fallen lediglich 51 Euro als Verwaltungskostenbeitrag an. Die gleiche Regelung gilt für Berlin.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern werden keine Studiengebühren verlangt. Das Landeshochschulgesetz verbietet diese ausdrücklich. 

In Niedersachsen sollen Hochschulen ab dem Wintersemester 2006/ 2007 die Möglichkeit erhalten, bis zu 500 Euro Studiengebühren pro Semester zu erheben. Diese Summe fällt bereits heute an, wenn die Regelstudiendauer um vier Semester überzogen wird. Dazu kommen seit dem Sommersemester 2005 Verwaltungsgebühren in Höhe von 75 Euro.

Ist in Hamburg das Studienguthaben - im Normalfall nach vier Semestern über die Regelstudiendauer - verbraucht, fallen 500 Euro Gebühren pro Semester an. Das gleiche gilt von Studienbeginn an für Studierende, die ihren Wohnsitz nicht in der „Metropolregion Hamburg“ haben.

In Bremen fallen derzeit 50 Euro Verwaltungsgebühren an. Ab dem Wintersemester 2006/2007 sollen Studierende, die ihren Erstwohnsitz nicht in Bremen haben, ab dem dritten Semester 500 Euro Studiengebühren zahlen.

In Schleswig-Holstein gibt es noch keine konkreten Pläne zur Einführung von Studiengebühren. Die große Koalition aus CDU und SPD hat allerdings bereits angekündigt, dass es im nördlichsten Bundesland der Republik keine Insellösung geben werde.



Stipendien, Studienkredite &amp; Co.
Mit den Studiengebühren allein ist es aber noch nicht getan. Um leben und wohnen zu können, benötigen Studierende nach Einschätzung des Studentenwerkes derzeit monatlich rund 700 Euro. Falls die Eltern ihre Kinder nicht unterstützen können oder wollen, gibt es vier Alternativen. Die bekannteste Möglichkeit, das Studium zu finanzieren, ist sicher das BAföG. Das Kürzel steht für das Bundes- Ausbildungsförderungs-Gesetz. Von den erhaltenen Leistungen müssen in der Regel 50 Prozent zurückgezahlt werden. Allerdings gibt es auch Sonderregelungen.
Eine andere Möglichkeit zur Finanzierung stellen Stipendien dar. Sie stehen allerdings nicht an allen Hochschulen und für alle Fächer zur Verfügung. Gewährt werden sie in unterschiedlicher Höhe beispielsweise von politischen Stiftungen.
Eine relativ neue Methode zur Finanzierung des Studiums stellen so genannte Studienkredite dar. In diesem Zusammenhang wird oft auch über Bildungsfonds und Studiendarlehen gesprochen. Eine Sonderposition stellt in diesem Zusammenhang der Bildungskredit dar. Er ist mit dem Studiendarlehen vergleichbar, jedoch zu deutlich geringeren Kosten. Der Staat übernimmt dabei die Ausfallbürgschaft, Kreditgeber ist die KfW Förderbank, die dem Bund und den Ländern gehört. Die monatliche Auszahlung von maximal 300 Euro ist auf 24 Monate begrenzt. 
Die letzte Alternative stellt das Jobben dar. Allerdings ist sie von vielen Schwierigkeiten begleitet. An den Unis gibt es für Studierende immer weniger Stellen für Hilfskräfte. Und der freie Arbeitsmarkt gibt auch nicht so viel her. Zudem bedeutet ein Nebenjob auch einen nicht unerheblichen Zeitaufwand - möglicher Weise auf Kosten des Studienerfolgs. Und wenn sich das Studium dadurch in die Länge zieht, kommen schon heute Kosten beispielsweise durch die Überschreitung des Studienkontos auf die Studis zu.



Studienkonten

Die Studienkonten geben einen Überblick über eventuell anfallende Studiengebühren. Gebühren fallen für diejenigen Studierende an, welche die vorgeschriebene Regelstudienzeit überschreiten. Studierende, die ihr Studium in einer angemessenen Zeit absolvieren, brauchen keine Gebühren zu bezahlen.

Zu Beginn des Studiums wird für die Studierenden ein Konto angelegt, dass mit einem Girokonto bei der Bank vergleichbar ist. Allerdings kann es nicht überzogen werden. Zu Beginn befindet sich darauf ein Guthaben, dass semesterweise abgebucht wird. Der Anfangsbestand reicht aus, die Regelstudienzeit um das 1,5-fache zu überschreiten. Erst danach werden beispielsweise in Nordrhein-Westfalen für jedes zusätzliche Semester 650 Euro Gebühren fällig. Den gleichen Betrag zahlen Seniorstudenten im Alter von über 60 Jahren sowie Studenten in einem Zweitstudium.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studiengebuehren_bafoeg_und_stipendien_85.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>85</guid>
		<pubdate>2007-08-23 15:35:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Baulogistiker - eine Aufgabe mit Zukunft</title>
		<description><![CDATA[Fragen an Frau Dipl.-Ökonomin Iris Schulze-Aminzada, Marketingleiterin Streif Baulogistik]]></description>
		<text><![CDATA[Die Logistik ist insgesamt eine Branche im Aufwind. Auf welche besonderen Markt-Herausforderungen reagiert die Baulogistik? Mit welchen Themen befasst sich die Baulogistik?
Die Baulogistik reagiert auf die Markterfordernisse der Bauindustrie. In der Bauindustrie sind einige Besonderheiten zu beachten: Es ist die Branche mit den meisten Unfällen, Deutschlands größter Müllproduzent und fällt dadurch auf, dass überdurchschnittlich viele Schnittstellen notwendig sind. Außerdem ist jede Baustelle ein Prototyp. Und von daher fallen hier sehr viele logistische und organisatorische Aufgaben an. Das sind die Herausforderungen, auf die die Baulogistik reagiert, indem sie die Prozesse auf den Baustellen verbessert und damit für das Bauunternehmen und den Bauherrn entsprechende Effizienzvorteile verschafft.
Die Themen, mit denen sich Baulogistik befasst, entsprechen diesen Herausforderungen. Als Beispiel können wir die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nennen, die zum Ziel hat, die Unfallrate zu senken. 

Können Sie in (Mitarbeiter- und Niederlassungs-) Zahlen veranschaulichen, wie sich Streif Baulogistik in den vergangenen Jahren entwickelt hat?]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/baulogistiker_-_eine_aufgabe_mit_zukunft_41.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>41</guid>
		<pubdate>2007-08-21 15:26:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wo der Wald zu neuem Leben erwacht</title>
		<description><![CDATA[Von Waldforschern, Naturschützern und Trollen
Susanne Preiß ist Betriebsleiterin im Wildwald Vosswinkel]]></description>
		<text><![CDATA[„Ich bin nämlich schon vier“, mit Schwung betätigt der Knirps eine Wasserpumpe. Der Eifer lohnt sich - ein Wasserstrahl ergießt sich durch ausgehöhlte Baumstümpfe in den Teich, auf dem Floße im Sonnenlicht dümpeln. Von Betriebsleiterin Susanne Preiß - immerhin verantwortlich für viele spannende Ideen des Waldspielplatzes - lässt er sich dabei nicht unterstützen.

Unweit von Arnsberg ist im dichten Lüerwald seit 30 Jahren ein Wildwald entstanden, der heimischem Wild und den Gewächsen des Waldes ein Refugium - in erster Linie aber Besuchern eine Begegnung mit der Natur ermöglicht.
Über 30 Mitarbeiter sind täglich im Einsatz, um das Wissen um den heimischen Wald weiter zu geben. Hinzu kommen die freiberuflichen Mitarbeiter der Waldakademie, die in Trägerschaft der Wald-, Umwelt- und Naturschule (W.U.N.Sch.) liegt. Das Programm ist attraktiv und einzigartig: Kinder starten zum „Tümpeln“, lauschen Waldmärchen, Besucher erleben lyrische Abende unter freiem Himmel oder bekommen auf dem Schweigeweg Denkanstöße. Gemeinsames Ziel aller Aktionen: Die Sinne der Besucher zu schärfen und ihre Aufmerksamkeit für das Thema Wald zu gewinnen. 22 Kilometer an Wanderwegen  führen tief in den Wald hinein und erlauben den Sonntagsspaziergang ebenso wie ausgedehnte Touren mit intensivem Walderlebnis.

Mittendrin zieht Susanne Preiß als Betriebsleiterin die Fäden. Sie hat es geschafft, das Studium der Geographie konsequent auf ein klares Ziel hin auszurichten: den Tourismus. „Mir war immer klar, dass ich als Assistentin starte, aber schon bald diejenige sein möchte, die selbst auf Assistenten zurückgreifen kann“, lautet die klare Ansage der 33-jährigen Betriebsleiterin. Und schon im Studium, das sie in Paderborn absolvierte, stellte sie die Weichen in eine erfolgreiche Zukunft. Neben Geographie wählte sie als Nebenfächer Sprachen und Betriebswirtschaft mit der Ausrichtung auf den Tourismus. Studienbegleitend jobbte sie - nicht nur, um einen Teil des Studiums selbst zu finanzieren, sondern auch, um für spätere Bewerbungsrunden ein zielorientiertes Engagement erkennen zu lassen. Ein Auslandsaufenthalt in Frankreich zählte ebenso dazu, wie die Reiseleitung bei einem Busunternehmen, Fahrgastbefragungen und ihr Engagement als Tutorin im studentischen Umfeld.

Zum Studienende hin meldete sie sich beim Arbeitsamt als arbeitssuchend - und dann half der Zufall der sportlichen Geographin auf die Sprünge. Das Management des Wildwalds Vosswinkel wollte eigentlich eine ABM-Stelle besetzen, als sie über die Bewerbung von Susanne Preiß stolperten. Zwar kam sie für die ausgeschrieben ABM-Position nicht in Frage, aber sie startete im August 1998 als Assistentin der Betriebsleitung. Nur ein Jahr später war Susanne Preiß selbst Betriebleiterin des Bereichs „Waldbesuch“ und damit zuständig für den Empfang, die Information und nicht zuletzt die Einteilung der Waldlehrer. Denn der Wildwald bietet ein buntes Rahmenprogramm für naturinteressierte Besucher jeden Alters. Nicht vergessen werden darf im Idyll des Parks, dass es sich um ein rein privatwirtschaftliches Unternehmen derer von Boeselager handelt, das sich folglich rechnen muss.
Zum Unternehmen zählen vier Säulen: Forst und Landwirtschaft, Vermietung und Verpachtung, die Vermögensverwaltung und - seit immerhin 30 Jahren - der Wildwald.

Kurz vor der Millenniumswende wurde Susanne Preiß zur Betriebleitung über das Waldgasthaus und den Shop bestellt. Das urige Waldgasthaus ist Ziel zahlreicher Schlemmer, die das Angebot an Wildgerichten schätzen. Vom Familienausflug mit Kaltgetränken und Waffeln auf der Sonnenterrasse bis zur Hochzeitsgesellschaft werden hier Vorschläge gemacht. Und auch das Angebot im Waldshop, wo manches Souvenir mit heim genommen wird, muss zum Charakter des Wildwalds passen. Handarbeiten, Schnitzereien oder auch Vogelhäuser finden sich hier neben fachkundiger Literatur und Malbüchern von den Tieren des Waldes.

Das Engagement und der Ehrgeiz von Susanne Preiß zahlte sich in den Folgejahren weiter aus: 2002 zur Stellvertreterin benannt, ist sie seit 2003 Betriebsleiterin des Wildwaldes und hat natürlich auch jetzt ein klares Ziel im Visier: Sie will Geschäftsführerin werden.
Bis heute nutzt die Betriebleiterin jede Gelegenheit, um selbst durch den Wildwald zu wandern. Ihr geschulter Blick ist ständig auf der Suche nach Optimierungspotenzialen: Neuer Beschilderung, notwendigen Reparaturarbeiten oder auch der Weiterentwicklung der Wege und Freizeitmöglichkeiten in dem rund 650 Hektar großen Gelände.


Berufseinsteigern gibt Susanne Preiß zehn Tipps mit auf den Weg:
1. Während des Studiums den Lebenslauf durch Nebenjobs gezielt aufwerten.
2. Vor der Jobsuche sollte Klarheit stehen - welche Position ist das Ziel, will der Einzelne Verantwortung übernehmen, und ist er auch bereit, auf Freizeit zu verzichten?
3. Im Bewerbungsschreiben die Aufgabenstellungen aus dem Anzeigengesuch klar beantworten - Schlüsselwörter benutzen.
4. Vor dem Bewerbungsgespräch gründlich - insbesondere im Internet - recherchieren: über den potenziellen Arbeitgeber, mögliche Wettbewerber und Branchen.
5. Immer bei der Wahrheit bleiben.
6. Zum Bewerbungsgespräch geht Frau im klassischen Kostüm oder Business-Anzug. Allerdings gibt sie schmunzelnd zu, ihre ersten Schritte im Wildwald in bequemen Schuhen, und Kombination gemacht zu haben.
7. Mehrere Fragen an das Gegenüber ausformuliert mitführen. Die eigene Meinung klar vertreten können.
8. Auf die eigene Sprache achten, keinen Dialekt benutzen, keine Umgangssprache.
9. Die eigene Körperhaltung bewusst korrigieren, eine offene Haltung einnehmen.
10. Eine klare Vorstellung zum Verdienst in der vakanten Position haben. Sich selbstbewusst und niemals unter Wert „verkaufen“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wo_der_wald_zu_neuem_leben_erwacht_40.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>Birgitta Raulf</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>40</guid>
		<pubdate>2007-08-21 15:19:02</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Luxus &amp; Lifestyle</title>
		<description><![CDATA[Geschafft! Das Studium ist erfolgreich beendet, der begehrte Vertrag im Wunschunternehmen ist unterzeichnet. Mit dem ersten festen Gehalt können nun endlich Träume erfüllt werden.]]></description>
		<text><![CDATA[„Diamonds are a girls’ best friend“ wusste schon Hollywood-Diva Marilyn Monroe im Film-Klassiker „Blondinen bevorzugt“. Ein Statement, das bis auf den heutigen Tag nichts von seiner Wahrheit verloren hat. Funkelnde Juwelen bringen die Augen jeder Frau zum Strahlen. In dieser Saison kommen die lupenreinen Freudenbringer in Kombination mit üppigen Farbsteinen daher. Groß, größer, am Größten lautet die Devise der funkelnden Hingucker. Reich bestückt mit weißen Brillianten und bunten Edelsteinen sind die modischen Cocktailringe ein edles Statement, das keine weiteren Schmuckstücke neben sich braucht.

Luxuriöses Pendant für den Herren ist ein zeitlos-schlichter Chronometer. Chronometer sind Uhren, die sehr genau laufen. Getestet unter festgelegten Prüfungsbedingungen erhalten sie die Auszeichnung „Chronometer“ nur dann, wenn sie bestimmte Anforderungen an die Ganggenauigkeit erfüllen. Die Geschichte solcher Chronometerprüfungen reicht zurück bis ins 18. Jahrhundert. Und der Zweck, zu dem sie eingeführt wurden, war ein entscheidender Schritt für die Entwicklung der Seefahrt und damit auch für die Weltgeschichte. Heute wird der Chronometer nicht nur wegen seiner Präzision, sondern auch als elegantes Schmuckstück von Liebhabern geschätzt. Moderne Uhrmacher-Technik, vereint mit zeitlos-klassischem Design und schlichter Eleganz machen den Zeitmesser zu mehr als nur einer Uhr - zu einem Stück Lebensgefühl.

Die Liebhaber schöner Düfte gaben im vergangenen Jahr rund 790 Millionen Euro für Parfüms der Luxus- und Prestige-Klasse aus, so der Fragrance Foundation Deutschland e.V.. Nicht eingerechnet sind die Düfte, die über Drogerie-, Verbraucher- und andere Märkte abgesetzt werden. Mit jährlich 80 bis 100 Neuerscheinungen kommen die Hersteller Verbraucherwünschen nach, die ständig auf der Suche nach neuen Dufterlebnissen sind. Eine Herausforderung für die Dufthersteller ist die neue Frische. Sie versucht Damen- wie Herrendüften einen neuen Kick zu geben. Dabei gilt es, so die Fragrance Foundation, frische Noten zu entwickeln, die ebenso lange anhalten wie orientalisch- starke Noten. Diese jedoch haben im Business-Bereich nichts verloren, dort sind klare, reine und unaufdringliche Düfte gefragt. Gleichzeitig ist ein ausgewähltes Parfüm, individuell auf seinen Träger abgestimmt, im Berufsleben unerlässlich - für Männer ebenso wie für Frauen. 

Zum gepflegten Erscheinungsbild gehören neben der passenden Kleidung eben auch gepflegte Haut, Haare und Hände. Der Weg zum Friseur, zur Kosmetikerin und zum Maniküre ist dabei längst nicht mehr allein den Frauen vorbehalten. Auch immer mehr Männer in Führungspositionen schätzen das Rund-um-Verwöhn-Programm im Kosmetikinstitut.

Kann man Weine an ihrem Aroma erkennen? Warum schmeckt dieser Weißwein frisch und jener fruchtig? Haben Anbauregion und Geschmack eines Weines etwas miteinander zu tun? Fundierte Weinkenntnisse sind derzeit nicht nur gefragter denn je, sondern im Berufsleben fast schon unerlässlich. Gerade in diesem Bereich gibt es viele Fallstricke, die beim offiziellen Geschäftsessen zu peinlichen Situationen führen können. Um einen solchen Fauxpas bereits im Vorfeld zu verhindern, bieten immer mehr Winzer, aber auch Weinfachhandlungen Seminare zum Thema Weinkunde an. Dort erfährt der Laie alles Wissenswerte rund um die edlen Tropfen. Unter Anleitung fachkundiger Referenten gibt es Tipps und Rat nicht nur zum edlen Rebensaft, sondern auch zur Degustation, Lagerung und zur korrekten Auswahl der Gläser.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/luxus_lifestyle_39.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>39</guid>
		<pubdate>2007-08-21 15:11:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die Nachfahren des Freiherren von Knigge lassen grüßen</title>
		<description><![CDATA[Gute Manieren und geschliffene Umgangsformen werden bei Führungskräften vorausgesetzt
Wer betritt zuerst den Fahrstuhl? Welche Blumen beweisen zum Geburtstag der Chefsekretärin Stil? Wie wird ein mehrgängiges Menü zelebriert? Welche Socken passen zu welcher Hose? Manche Menschen bringen die besten Voraussetzungen mit und kommen in der Gesellschaft doch nicht zurecht. Für diese schrieb Freiherr von Knigge anno 1789 seinen Knigge. Längst haben sich die Anforderungen an gutes Benehmen verschoben. Und doch: Wer sich heute erfolgreich bewerben will, sollte nicht nur wissen, wie man den Namen des Freiherren schreibt, sondern auch seine Ratschläge befolgen. Allerdings haben sich die Anforderungen im Alltags durchaus gewandelt. Heute würde ein Schützling den Freiherr wohl eher hilfesuchend konsultieren, wenn er eine geschäftliche E-Mail korrekt verfassen muss. Oder - wenn es gilt, eine Information dem namenlosen Ansprechpartner „Mailbox“ sachlich zu übermitteln. Auf diese Fragen finden sich im Knigge keine Antworten.]]></description>
		<text><![CDATA[Das Auftreten, der Habitus und eine natürliche Souveränität sind für die Karriere wichtiger als alle Zeugnisse - überraschte jüngst das Ergebnis einer Studie der Universität Darmstadt. Denn egal, ob das Treffen mit dem Chef, Kunden oder Kollegen - nach wie vor ist es der erste Eindruck, der zählt und sich im nachhinein kaum revidieren lässt. Innerhalb von drei Sekunden entscheidet sich, ob andere mit Sympathie oder Antipathie reagieren. Höflichkeit, Rücksichtnahme und Persönlichkeit heißen die Zauberworte für gute Umgangsformen.
Während im familiären Rahmen Taktlosigkeiten noch salopp oder humorig überspielt werden können, ist das Beherrschen moderner Umgangsformen im Berufsleben ein absolutes Muss. Berufstätige - vom Assistenten bis zum Topmanager -, die der Business-Etikette nicht mächtig sind, provozieren peinliche Situationen, geben ihr Unternehmen der Lächerlichkeit preis und beschädigen schlimmstenfalls ihre eigene Karriere. Gute Manieren dagegen ermöglichen es jedem, auch unter erschwerten Bedingungen selbstsicher aufzutreten.

Knifflige Situationen meistern

Anstoß geben
Wein oder Champagner muss in den entsprechenden Gläsern mit Stiel serviert werden, an denen sie auch anzufassen sind, denn nur dann klingen die Gläser beim Anstoßen klangvoll. Haben alle Gäste ein gefülltes Glas, dann hebt der Gastgeber sein Glas an, nimmt Blickkontakt auf und spricht „Zum Wohl“. Die Gäste sprechen ihm nach, trinken, schauen alle noch einmal in die Runde und setzen dann erst ihre Gläser ab. 

Pünktlichkeit ist eine Zier...
Zu einer Einladung sollte der Gast immer pünktlich erscheinen. Ist absehbar, dass er den Zeitpunkt nicht einhalten kann, sollte der Gastgeber rechtzeitig informiert werden. Zu spät kommen bedeutet nämlich, den Verlauf eines Festes zu stören. Allerdings ist ein zu frühes Erscheinen auch nicht gerade höflich, da dies die Vorbereitungen des Gastgebers stören kann.
Wird der Gast zu einem warmen Essen eingeladen, so muss er auf die Minute pünktlich sein. Das gleiche gilt für ein Fest, das mit einer Rede eröffnet wird, aber eine solche Rede darf nicht länger als 15 Minuten dauern.
Auf manchen Einladungskarten stehen die Kürzel - der lateinischen Sprache entnommen - „s.t.“ sine tempore = ohne Zeit, was darauf hinweist, dass der Gast pünktlich erscheinen soll. Bei „c.t.“ cum tempore = mit Zeit, ist es dem Gast erlaubt bis zu einer Viertelstunde später zu kommen. Bei einer Abendeinladung kann man bis zu einer Viertelstunde füher oder später erscheinen. Bei Cocktailpartys ist die Anfangszeit für das Erscheinen der Gäste nicht bindend.

Haltung bewahren...
Wichtigste Voraussetzung bei Tisch ist die Sitzhaltung. Man sollte aufrecht, entspannt und etwa eine Handbreite vom Tisch entfernt sitzen. Das gilt auch für die Haltung der Arme bei Tisch, diese sollten sich beim Essen am Körper angelehnt befinden. Die Hände sind nur bis zu den Handgelenken auf den Tisch zu legen, und mit den Unterarmen (keinesfalls mit den Ellenbogen!) kann man sich leicht abstützen. Wenn man das Besteck während des Essvorgangs hält, dürfen allerdings auch die Handgelenke nicht den Tisch berühren.

Mit Besteck oder ohne?
Brötchen werden in mundgerechte Teile gebrochen, mit Butter bestrichen und dann verzehrt. Belegte Brötchen werden auf dem Teller mit der Hand fixiert und dann in einzelne Teile zerschnitten. Eine echte Herausforderung: Geflügel essen - eben nicht „zu Fuß“. Gebratene oder gegrillte Hähnchen werden mit Messer und Gabel gegessen. Gebackene Hähnchen, die in der Regel trockener serviert werden, können mit den Fingern verspeist werden. Allerdings sieht es immer appetitlicher aus, wenn Messer und Gabel zum Einsatz kommen. Truthahn und Gans werden der Länge nach in Scheiben geschnitten und ebenfalls mit dem Besteck verzehrt.

Wenn Besteck erzählt...
Ein mit den Spitzen gekreuztes Besteck sagt aus, dass der Gast mit dem Essen noch nicht fertig ist oder er einen Nachschlag wünscht. Liegen Messer und Gabel parallel nebeneinander, wobei die Schneide des Messers zur Gabel hin ausgerichtet ist, drückt dies fürs Erste aus, dass das Essen beendet worden ist.

Ladys first...
Ist die Geschäftsfrau mit Kunden unterwegs, so kann sie ihnen ohne Tabuverletzung die Autotür aufhalten und vermittelt dabei Souveränität. Allerdings hilt „Mann“ nach wie vor aus dem Mantel.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/die_nachfahren_des_freiherren_von_knigge_lassen_gruessen_38.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>38</guid>
		<pubdate>2007-08-21 15:05:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Starthilfe für Start-Ups</title>
		<description><![CDATA[Der Einstieg in die Selbstständigkeit ist nicht einfach. Gute Informationen am Anfang helfen Fehler zu vermeiden und einen glänzenden Start hinzulegen.]]></description>
		<text><![CDATA[Damit aus der guten Idee kein Flop und aus dem Sprung in die Selbständigkeit keine Bauchlandung wird, sollten potenzielle Existenzgründer alle sich bietenden Informations- und Beratungsangebote nutzen:
Die Industrie- und Handelskammern sind erste Anlaufstelle für Existenzgründer und Unternehmer aus den Bereichen Industrie, Handel, Gastgewerbe, Dienstleistung und Verkehr, die sich betriebswirtschaftlich und rechtlich beraten lassen möchten. Die Mitarbeiter der Kammern begutachten auch die Unternehmenskonzepte der Existenzgründer, die beispielsweise zur Vorlage bei Kreditgesprächen oder zur Beantragung von Überbrückungsgeld oder Existenzgründungszuschüssen vorgelegt werden müssen. Die Adressen aller Industrie- und Handelskammern sind zu finden unter &gt; www.dihk.de.

Wenn es um Existenzgründungen im Handwerk geht, sind die Mitarbeiter der Handwerkskammern die richtigen Ansprechpartner, wenn es um eine betriebswirtschaftliche und rechtliche Beratung geht. Bei den Handwerkskammern wird auch die Handwerksrolle geführt sowie das Verzeichnis der Inhaber eines zulassungsfreien Handwerks oder handwerksähnlichen Gewerbes. Auch die Handwerkskammern begutachten die Unternehmenskonzepte von Existenzgründern. Die Adressen aller Handwerkskammern finden sich unter &gt; www.zdh.de.

Unbedingt zu Rate gezogen werden sollten auch kommunale oder regionale Wirtschaftsförderer, die sich als Ansprechpartner und Interessenvertreter der Wirtschaft vor Ort definieren. Neben Standortplanung und -werbung gehört die Unterstützung von Existenzgründern und bestehenden Unternehmen zu den Aufgaben der Ämter oder Gesellschaften für Wirtschaftsförderung. Im Angebot haben die Wirtschaftsförderer Orientierungsberatungen, Lotsendienste durch die Verwaltung, Hilfe bei Bauvorhaben oder bei der Standortsuche. Interessant für Existenzgründer sind auch Technologie- und Gründerzentren, die in den Kommunen und Regionen entstehen. Sie stellen Existenzgründern und Jungunternehmern einen günstigen Unternehmensstandort zur Verfügung und bieten darüber hinaus organisatorische und technische Infrastruktur (Verwaltung und Büro), Dienstleistungen rund um das Unternehmen (Sekretariatsservice), Finanzierungshilfen (günstige Mieten) und Managementberatung. Eine Liste aller Technologie- und Gründerzentren hat der Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V.(ADT) unter &gt;www.adt-online.de zusammengestellt.

Die Agenturen für Arbeit haben neben ihrer Aufgabe, Arbeitssuchenden einen Job zu vermitteln auch unterstützende Funktion, wenn es darum geht, den Weg aus der Arbeitslosigkeit in eine selbstständige Tätigkeit zu ebnen (Überbrückungsgeld, Existenzgründungszuschuss, Einstiegsgeld). Ein Verzeichnis aller Arbeitsagenturen steht unter &gt; www.arbeitsagentur.de.

Speziell an Frauen, die eine Selbstständigkeit anstreben, richtet sich die bundesweit tätige Gründerinnenagentur mit ihrem Beratungsangebot. Die Agentur wird gefördert von den Bundesministerien für Bildung und Forschung, für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Wirtschaft und Arbeit und bietet Angebote für Existenzgründerinnen, Unternehmerinnen, Beraterinnen und alle, die sich für verbesserte Startchancen für selbständige Frauen einsetzen. 
Die Hotline unter Tel. 01805 229022 steht alle Interessentinnen offen. Das Internet-Angebot der Gründerinnenagentur umfasst Gründungsinformationen, Arbeitshilfen, Veranstaltungshinweise und eine Online-Recherchefunktion für spezielle Coaching- und Beratungsmöglichkeiten.Kontakt: &gt;www.gruenderinnenagentur.de.

Start-Kapital für Start-ups
Klare Finanzen sind die Grundlage jeder Existenzgründung: Wer ein Unternehmen aus der Taufe heben möchte, um seine berufliche Existenz aufzubauen, der muss in der Regel erst einmal in Vorleistung treten, also investieren. Nach dem Studium ist die Kasse allerdings meistens nicht mehr prall gefüllt. Kein Grund, seine Idee nicht weiter zu verfolgen, denn Bund und Länder haben geeignete Förderprogramme aufgelegt, um den Mittelstand zu unterstützen und insbesondere Existenzgründungen (finanziell) zu erleichtern.

Wie viel Kapital wird benötigt? Ein klar durchdachter Kapitalbedarfsplan gehört unbedingt in jeden Businessplan, ganz gleich, woher die Gelder stammen. Wer darauf verzichtet, einen genauen Plan zu erstellen, der läuft Gefahr, dass möglicherweise am Ende das zur Verfügung stehende Geld doch nicht ausreicht. In einem solchen Fall muss dann kurzfristig nachfinanziert werden. Für öffentliche Existenzgründungsdarlehen ist es dann allerdings zu schon spät, denn sie müssen grundsätzlich vor der Unternehmensgründung beantragt werden.
Der Kapitalbedarfsplan muss fünf Größen berücksichtigen: Den Bedarf vor der Gründung, den Bedarf für die betriebliche Anlaufphase, den Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhaltes, die Finanzierung des Kapitalbedarfs und die Fremdfinanzierung.

Schon vor der eigentlichen Gründung des Unternehmens fallen bereits die ersten Kosten an, die Berücksichtigung im Kapitalbedarfsplan finden sollten: Dazu zählen beispielsweise Beratungs- und Notariatskosten oder Gebühren für Genehmigungen und Anmeldungen.

Und dann ist es so weit: Der Betrieb kann beginnen. Wie viel Geld muss ausgegeben werden, um das Unternehmen stark zu machen? Hier wird unterschieden zwischen Anlagevermögen (Grundstück, Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge, Büroeinrichtung) und Umlaufvermögen. Zum Umlaufvermögen zählen betriebliche Aufwendungen wie Verwaltung, Vertrieb und Personal, die später durch die Einnahmen gedeckt, in der Anlaufphase aber vorfinanziert werden müssen. Wie hoch sind die Anlaufkosten also insgesamt? Wann geht voraussichtlich die erste Kundenzahlung ein? Wie dick muss also das finanzielle Polster in der Anfangsphase der Betriebsgründung sein?
Gibt es eine Möglichkeit, hier Kosten zu sparen, indem beispielsweise auf die Anschaffung gebrauchter Büroeinrichtungen, Anlagen, Geräte oder Maschinen zurückgegriffen wird? Aber aufgepasst: Eine zu spartanisch wirkende Ausstattung könnte dazu führen, dass Kunden nicht gewonnen werden können. Wenn ein Teil der anfallenden (Büro-) Arbeiten in den ersten Monaten außer Haus gegeben wird, könnten nicht unerhebliche Lohn- und Einrichtungskosten eingespart werden. Vielleicht bietet sich auch eine Zusammenarbeit mit Unternehmen der selben Handelsstufe an, um eventuell günstigere Einkaufskonditionen auszuhandeln. Auch das Angebot von Dienstleistungsunternehmen für Empfangs- und Sekretariatsservice, Car- oder Gerätesharing kann den Kapitalbedarf in der Anlaufphase minimieren.

Denn eine wichtige Größe fehlt noch in der Rechnung des Jungunternehmers: Der Kapitalbedarf zur Sicherung des eigenen Lebensunterhaltes. Alle monatlichen Ausgaben inklusive Versicherungen und Rücklagen für unvorhergesehene Ereignisse müssen finanziert werden.
Wie viel Kapital erwirtschaftet das Unternehmen in der Anfangszeit, und welche Summen müssen investiert werden? Ein detaillierter Liquiditätsplan gibt hier Auskunft: Nur so lässt sich feststellen, ob die (eingeplanten) Einnahmen in der Lage sind, alle anfallenden Kosten einschließlich des privaten Lebensunterhaltes zu decken. Sind die Kosten höher als die Zahlungseingänge, muss zusätzliches Kapital von außen, sprich aus privaten Ersparnissen oder über Fremdkapital „zugeschossen“ werden. Wenn öffentliche Fördergelder und/oder Bankkredite in Anspruch genommen werden müssen, dürfen die monatlichen Zinskosten und Tilgungsraten im Kapitalbedarfsplan nicht unberücksichtigt bleiben.

Wenn der Kapitalbedarfsplan zeigt, dass nur aus Eigenkapital das Unternehmen nicht zu finanzieren ist, muss niemand die berühmte Flinte ins Korn werfen. Wer von seiner Gründungsidee überzeugt ist (und auch seine Hausbank von der Schlüssigkeit des Businessplans überzeugen kann), hat viele verschiedenen Möglichkeiten, zu günstigen Konditionen Startkapital zu erhalten.

„Startkapital“ aus Förderprogrammen kann in Form von Zuschüssen oder einem Darlehen zu günstigen Zinssätzen und langen Laufzeiten den Existenzgründern die Anfangsphase der Gründung deutlich erleichtern. Häufig ist auch eine „Schonfrist“ für die Jungunternehmer Teil des Programms, es gibt aber auch Bürgschaften (wenn beispielsweise die Sicherheiten für Kredite fehlen). Eines sollten Existenzgründer in jedem Fall beachten, wenn sie Fördermittel in Anspruch nehmen möchten: Die Anträge müssen gestellt werden, bevor das Gründungsvorhaben realisiert werden. Bereits begonnene Vorhaben werden in der Regel nachträglich nicht unterstützt. Informationen erteilen die Förderbanken der einzelnen Bundesländer und die KfW Mittelstandsbank. Der Weg führt die Existenzgründer dann zu ihrer Hausbank, denn der Antrag auf Fördermittel muss immer bei der Hausbank gestellt werden.

Die Förderprogramme von Bund und Ländern verfolgen ganz unterschiedliche Ziele: Beim Übergang aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit garantieren Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss den Lebensunterhalt des Gründers und seine soziale Absicherung in der Gründungsphase.

Mit dem Bereich „Unternehmerkapital“ sorgt die KfW-Mittelstandsbank dafür, dass Lücken geschlossen werden können beim sogenannten Haftkapital des Unternehmens, um größere Kreditwürdigkeit und höhere wirtschaftliche Handlungsfähigkeit zu erreichen. „Unternehmerkredit“ heißen die Förderdarlehen, die zur Investitions- und Betriebsmittelfinanzierung genutzt werden. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinsen und Laufzeiten aus. Für kleinere Vorhaben gibt es spezielle Kreditprogramme (Mikrodarlehen, StartGeld). Sogenanntes „Wagniskapital“ benötigen innovative, technologieorientierte Gründer. Die KfW-Mittelstandsbank stellt diese Mittel in verschiedenen Programmen bereit. Fehlende bankübliche Kreditsicherheiten können durch Bürgschaftsprogramme ersetzt werden.

Alle Förderprogramme auf einen Blick
Welche Förderprogramme passen zu welchem Vorhaben? Die Palette der Hilfen und Förderungen ist vielfältig. Eine einfache und schnelle Recherche nach Finanzierungshilfen des Bundes, der Länder und der Europäischen Union gibt es im Internet. Mit der Förderdatenbank des Bundes (&gt; http://db.bmwa.bund.de) gibt die Bundesregierung einen vollständigen und aktuellen Überblick über alle laufenden Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Die Datenbank ist übersichtlich gestaltet und weist auch auf die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Programmen hin, die für eine effiziente Nutzung der staatlichen Förderung von Bedeutung sind. Dafür stehen dem Existenzgründer unterschiedliche Recherchemöglichkeiten zu Verfügung. Sowohl die Namen der Förderorganisationen als auch der Titel der Förderprogramme führen zum Ergebenis. Für den Überblick sorgt das Inhaltsverzeichnis - eine strukturierte Übersicht über alle Programme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/starthilfe_fuer_start-ups_37.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-21 14:58:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Nur nicht die Nerven verlieren</title>
		<description><![CDATA[Individuelle Vorbereitung von Kandidaten auf das Assessment Center]]></description>
		<text><![CDATA[Nicht lange her, da fieberte die Nation mit kleinen Goldkehlen, die Partout eine professionelle Sangeskarriere starten wollten. Das Auswahlverfahren auf dem Weg zum Siegertreppchen schien manchem Zuschauer allzu hart. Doch seien wir ehrlich - im Assessment Center (AC) hätten sich die Aspiranten gleich verabschieden müssen. Denn der reale Alltag auf dem hart umworbenen Arbeitsmarkt präsentiert sich erbarmungslos. Wenn den Zahlen zu trauen ist, befindet sich nahezu jeder zehnte Deutsche auf Jobsuche. Kein leichter Start also, der den Absolventen bevorsteht, denn eines steht fest: Die Zahl der Mitbewerber um eine gute Position ist immens. Und auch die Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, aus der Flut eingehender Bewerbungen zu selektieren. Sie verlassen sich zunehmend auf kompetente Dienstleister: Assessment Center übernehmen die Aufgabe, ausgeschriebene Positionen bestmöglich zu besetzen.
Absolventen sollten im Rahmen dieses Bewerbungsmarathons mit Einzelgesprächen ebenso rechnen wie mit Gruppenübungen, in denen es gilt, die eigene Teamfähigkeit und Führungsqualitäten unter Beweis zu stellen. Ganz sicher sind neben Allgemeinwissen auch Themen aus Politik und Wirtschaft (Tipp: unbedingt Zeitung lesen und am Vorabend Nachrichten sehen) gefragt.
So verschaffen sich die Prüfer - auch Assessoren genannt - einen Eindruck über das Verhalten der Kandidaten in Praxissituationen. Thema können Anforderungen im Beruf sein oder ein scheinbar banales Alltagsthema. Im Pro- und Contra-Gespräch zeigt sich bald, wer in Stress gerät und wer auch in heikler Situation die Ruhe bewahrt. Häufig sind im Assessment Center Rollenspiele gefordert, bei denen die Kandidaten in die Rolle des Mitarbeiters oder der Führungskraft schlüpfen. Und es gilt, nicht ausschließlich fachliches Wissen zu präsentieren. Vielmehr fallen weiche Faktoren wie die Persönlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und das Engagement des Einzelnen ins Gewicht.
Dabei ist die Herangehensweise an diesen wichtigen Tag ebenso individuell wir die Vorstellung von dem, was den Bewerber dort erwarten könnte.

Markus Kampmann (30), Magisterabschluss in den Fächern Politikwissenschaft, Wirtschaftspolitik und Öffentliches Recht, derzeit Volontär bei einer Tageszeitung, stellt sich der Herausforderung: Ahnungslos ins Assessment Center zu gehen - das kommt für mich nicht in Frage. Da kann der Studienabschluss noch so gut sein - beim Auswahlverfahren für einen Job zählen der persönliche Eindruck und die Ergebnisse der jeweiligen Aufgabenstellungen, die es vor Ort zu lösen gilt. Da ich in der Regel nicht weiß, was da im Einzelnen auf mich zukommt, ist eine gründliche Vorbereitung das A und O - schon alleine deshalb, weil das Gefühl, gut vorbereitet zu sein, das Selbstvertrauen und damit das Auftreten stärkt. Diese Faktoren sind nicht zu unterschätzen, denn Assessment Center zielen gerade darauf ab, die Teilnehmer unter Stressbedingungen auf die Probe zu stellen.
Informationen sind dafür eine wesentliche Voraussetzung. Ich würde mich also so gut es geht über das jeweilige Unternehmen sowie über die speziellen Anforderungen der offerierten Stelle informieren. Daraus dürften sich auch Rückschlüsse ziehen lassen auf das, was mich im Assessment Center selbst erwartet. Da bei derartigen Auswahlverfahren gerne auch das Allgemeinwissen - vor allem zu aktuellen Themen - auf die Probe gestellt wird, gehört das intensive Lesen der Tagespresse selbstverständlich zur Vorbereitung mit dazu. Auch kann es von Vorteil sein, wenn man sich schon vorab über typische Frage- und Aufgabenstellungen in Assessment Centern informiert und diese durchspielt - beispielsweise Übungen für Intelligenz-, Leistungs- und Persönlichkeitstest. 

Auch Jutta Melchers (26), Magisterabschluss in den Fächern Germanistik, Politikwissenschaften und Soziologie, bereitet sich auf diese erste Hürde vor: Zunächst einmal gilt beim Gedanken an das Assessment Center die Devise: nur nicht die Nerven verlieren. Und auch, wenn ich aus Gesprächen mit Freunden weiß, dass die Vorbereitungsmöglichkeiten auf einen solchen Test angeblich nur beschränkt seien, recherchiere ich - auch um die Nerven zu beruhigen. Zunächst einmal hole ich Informationen und Basisdaten über das Unternehmen ein, bei dem ich mich beworben habe. Das sollte zwar sicherlich bereits beim Abschicken der Bewerbungsunterlagen geschehen sein, eine weitere Vertiefung in das Thema schadet aber nicht. Schließlich tun sich dabei Themenbereiche auf, die sicherlich auch im bevorstehenden Test eine Rolle spielen. Wirtschaftsdaten oder Unternehmensstrukturen zum Beispiel.
Doch im Assessment Center wird mehr verlang als das schlichte Herunterbeten von Fachwissen. In diesem Fall kann eine Recherche im Internet oder in der einschlägigen Fachliteratur von Vorteil sein. Dort gibt es Expertentipps, die vor den gängigsten Stolpersteinen und Fallgruben warnen.
Und ich höre in mich hinein: Wie wirke ich nach Außen? Vielleicht kann mir auch eine Freundin helfen, die diese Frage ehrlich beantwortet. Schließlich kommt es im Assessment Center in erster Linie auf die so genannten „Soft Skills“ an. Die Außenwirkung ist somit entscheidend. Wer zu schüchtern - aber auch zu selbstsicher wirkt - hat oftmals nur geringe Aussichten auf den Job. Daher sollte man wissen, wie die eigene Persönlichkeit beim Gegenüber ankommt. Eine Rolle zu spielen hingegen funktioniert ganz sicher nicht. Wichtig erscheint mir aber auch zu wissen, was ich selber will und vom angestrebten Job erwarte. Denn nur so wirkt das Auftreten beim Assessment Center überzeugend, und ich kann meine Position auch wirkungsvoll darlegen. Zu guter Letzt würde ich mich noch auf die praktischen Herausforderungen im Assessment Center vorbereiten. Schließlich soll der erste positive Eindruck nicht dadurch verwässert werden, dass ich nicht mit einem Flip-Chart umgehen kann.


Ungeduld ist nicht immer eine positive Eigenschaft

Dem Bewerber auf den sprichwörtlichen „Zahn“ zu fühlen ist Aufgabe des Personalentscheiders - ganz gleich, ob es sich dabei um einen Job handelt, mit dem das Studium finanziert wird oder den Einstieg in die Berufswelt. Dabei sind einige Regeln zu beachten. Zuerst einmal gilt es, ordentlich gekleidet zu erscheinen - wohlgemerkt nicht „verkleidet“. Die „Kluft“ sollte zum Typ passen. Also ab in das Kaufhaus des Vertrauens, einen sympathischen Verkäufer ansprechen - der übrigens äußerst korrekt gekleidet sein sollte - und ihm darlegen, wo der Schuh drückt (der nicht nur sauber geputzt, sondern auchbequem sein und folglich bei Neuinvestition vorher eingelaufen werden sollte). Wirkt manchmal Wunder! Ein Gang zur Kosmetikerin kann Ihr und Ihm keineswegs schaden. Und nicht zuletzt - der Gang zum Friseur des Vertrauens, der auch eingeweiht werden sollte. Denn der erste Eindruck ist wichtig! 
Die Tasche gehört in die linke Hand, den Händedruck mit der rechten Hand ruhig mal mit dem Kumpel üben. Und - beim Aufstehen den Stuhl wieder an die Ausgangsposition stellen - es gilt, einen ordentlichen Eindruck zu hinterlassen.Der Bewerber darf beim Erstkontakt mit dem potenziellen Arbeitgeber durchaus mit gängigen Standardfragen rechnen, auf die er sich im Vorfeld vorbereiten sollte. „Warum bewerben Sie sich bei unserer Firma? Was erhoffen Sie sich in dieser Position?“ Aber auch - „Welches war Ihr negativstes Erlebnis?“ oder „Welche Eigenschaften schätzen Ihre Freunde an Ihnen?“ Heikel wird es bei der Frage nach dem häufigen Wechsel der Studienrichtung oder Fehlzeiten im Abiturzeugnis. Kleiner Tipp: Immer am Abend zuvor die Spätnachrichten sehen - häufig werden Fragen aus dem aktuellen politischen Geschehen gestellt.
Grundsätzlich ist Ehrlichkeit gefragt. Und die gerät bei einstudierten Standardantworten ins Wanken. So antworten nahezu alle Bewerber, gefragt nach „negativen Eigenschaften“ - alles andere als spontan mit „Ungeduld“. Welcher gelehrte Personalentwickler in der Historie von Bewerbungstrainings auf die Idee gekommen sein mag, dieses einzig positive Negativum als Antwort für die Bewerberwelt zu schaffen - er hat ausgedient. Denn während „Ich singe lautstark unter der Dusche!“ dem potenziellen Arbeitgeber noch ein Schmunzeln entlockt, ist es bei diesem Trivial-Attribut nur ein Stirnrunzeln. Und leider häufig das Aus.
Weitere Fallstricke: Fremdsprachen. Für so manchen Bewerber war das Thema bereits erledigt, als er aufgefordert wurde, sich selbst vorzustellen - über eine Dauer von sieben Minuten und in englischer Sprache.
Grundsätzlich, rät Peter von Woedtke, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Kahle, Wasmuth, v. Woedtke mit Sitz in Hamburg, sollte der Bewerber im Assessmentcenter darauf vorbereitet sein, Gruppenaufgaben zu lösen.
Und da liegt nicht der Bewerber weit vorn, der sich besonders lautstark im Alleingang aus der Gruppe hervorhebt. Teambuilding, Organisationstalent, Kreativität beim Finden von Lösungsansätzen und vieles mehr sind an Eigenschaften einer angehenden Führungskraft gefragt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/nur_nicht_die_nerven_verlieren_36.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-21 14:12:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Für mich war klar: Das machst du!</title>
		<description><![CDATA[Marketing für die eigene Zielgruppe / Ina Groß-Selbeck vermarktet V+]]></description>
		<text><![CDATA[Nein, auch wenn sie direkt zur Zielgruppe gehört - ein trendiges Biermixgetränk hatte Ina Groß-Selbeck bis zu ihrem Jobeinstieg bei der sauerländischen Brauerei C.&amp;A. Veltins noch nie getrunken. Doch der Gerstensaft an sich war nicht fremd. Die gebürtige Düsseldorferin studierte im bayerischen Passau. Und da gehört das Bier bekanntlich mit zu den Grundnahrungsmitteln.

„Ich konnte mich aber direkt mit dem Produkt identifizieren“, erinnert sich die Junior-Produktmanagerin heute an die Tage im August 2004. „Damals ging alles ganz schnell.“ Eigentlich steckte sie noch mitten in einem Praktikum in Hamburg, als die Einladung zum Vorstellungsgespräch in die Provinz zur Brauerei nach Grevenstein kam. Und kurz darauf die Zusage. „Es war für mich klar: Das machst Du.“ Sie zögerte nur einen kleinen Moment, brach freitags ihr Praktikum ab, um montags ihre Trainee-Stelle anzutreten.
Ein Vorteil, gut in den Job hinein zu kommen, war, dass sie direkt mit einem Projekt einsteigen durfte. Mit dem Slogan „Werde berühmt: werde V+ Etiketten-Star“ wurde eine große Internet-Single-Börse von V+ - auf diesen Namen hören die Mixgetränke der Brauerei - von Mai bis September 2005 promoted, die in Kürze in die nächste Runde gehen soll.

Mittels learning-on-the-job wurde sie nicht ins kalte Wasser geworfen. Sie durfte die Disco-Promotion begleiten, war auch dabei, als Werbespots und Trailer produziert wurden und hat dabei schnell die entscheidenden Leute kennengelernt. Als sie dann die ersten Flaschen mit den Kampagnen-Etiketten im Geschäft sah, schoss ihr nur ein Gedanke durch den Kopf: „Das ist meins!“ Und der Absatz des Produktes wurde tatsächlich angekurbelt.

Der Weg ins Marketing war bei Ina Groß-Selbeck nicht von Anfang an vorgezeichnet. Nach dem Abi stand die heute 28-Jährige zunächst vor der großen Frage aller Fragen: Was mach ich nun? Da sie das elfte Schuljahr bereits in den USA verbracht hatte, hielt sie einen weiteren Auslandaufenthalt durchaus für sinnvoll und verabschiedete sich für neun Monate nach Spanien.
Doch damit war die Berufswahl noch lange nicht vorgezeichnet. Naturwissenschaften, Medizin und Jura schloss sie für sich aus. Da sie wirtschaftlich interessiert war, fiel die Entscheidung, BWL zu studieren. „Allerdings ohne konkretes Berufsziel“, wie sie heute einräumt. Allerdings legte sie großen Wert auf eine Kombination mit einer fachspezifischen Fremdsprachenausbildung: Englisch war Pflicht, Spanisch zog sie bis zum Vordiplom durch.
Auch wenn sie in ihrem Job bislang noch nicht viel von den Fremdsprachenkenntnissen hatte, im Studium waren sie noch erforderlich. Schließlich studierte sie ein Jahr lang an der Fresno State University. Da es sich um eine Partner-Hochschule handelte, wurden ihre Scheine anerkannt. Und ein Professor öffnete ihr die Chance zu einem Praktikum in einer Software-Firma. Sie durfte in alle Abteilungen hineinschnuppern. Die wahre Herausforderung aber war, auch auf Englisch zu arbeiten.

Nach dem ersten Praktikum war aber noch lange nicht Schluss. Nachdem sie in einer Werbeagentur hospitiert hatte, stand für sie fest: Die Zielrichtung wird Marketing. Auch in der Folgezeit nutzte sie die Chancen, Praxisluft zu schnuppern.

Den entscheidenden Drive entwickelte sie nach einem Workshop von Unilever in Passau. „Ich bin nach Hause gefahren mit dem Gedanken: Das kannst Du Dir vorstellen.“ Da sie schon kurz vor dem Examen stand, war für ein weiteres Praktikum keine Zeit. Doch die sollte sie nach dem Examen noch bekommen.
Wie die meisten ihrer Kommilitonen schrieb sie Bewerbungen - doch nicht mit dem durchschlagenden Erfolg. Deshalb wollte sie mehr Praxiserfahrungen sammeln und startete bei Schwarzkopf ein Praktikum im Produktmanagement. Sie sah, wie die Fäden bei Projekten zusammenliefen, pflegte Kontakte zu Agenturen, durfte sich mit eigenen Ideen einbringen - und bewarb sich weiter.

Doch auch als das Praktikum sich dem Ende zuneigte, war kein Job in Aussicht. „Einige ehemalige Studienfreunde hatten bereits was gefunden, indem sie von ihrer eigentlichen Zielrichtung abgegangen waren.“ Ina Groß-Selbeck hielt an ihrem Wunschbereich Marketing allerdings fest. „Dann habe ich halt in Hamburg ein weiteres Praktikum bei Unilever begonnen.“ In einer Jobbörse fand sie das Inserat der Brauerei C.&amp;A. Veltins - der Rest ist heute schon Geschichte.

Mittlerweile hat sie „V+ Curuba“, das jüngste Kind des Sortiments, mit entwickelt - und ist auch kein Trainee mehr. Ihre Vorgesetzten war so gut mit ihr zufrieden, dass die Zeit verkürzt und in ein richtiges Angestelltenverhältnis als Junior-Produktmanagerin gewandelt wurde.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/fuer_mich_war_klar_das_machst_du_35.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>Guido Kratzke</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-21 14:00:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Selbst zum Kettenglied im Supply Chain-Management werden</title>
		<description><![CDATA[Christina Casper: Mein Kapital ist eine hoch spezialisierte Ausbildung]]></description>
		<text><![CDATA[„Das Wissen, das ich im Studium und im Praktikum erworben habe, möchte ich jetzt so schnell wie möglich beruflich anwenden.“ Christina Casper hat seit wenigen Wochen ihr BWL-Diplom in der Tasche und steckt mitten in der „heißen“ Bewerbungsphase. „Meine Bewerbungsunterlagen sind deutschlandweit an die verschiedensten, international tätigen Unternehmen unterwegs, Einladungen zu Vorstellungsgesprächen habe ich schon erhalten“, zieht sie eine erste Bilanz, will aber ebenso wenig verschweigen, dass ihr auch die ersten Absagen in den Briefkasten flatterten.

„Mir ist schon klar, dass ich nicht in jede Firma hineinpasse“, sieht die 24-Jährige ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durchaus realistisch. „Andererseits weiß ich, dass mein Kapital eine hoch spezialisierte Ausbildung ist und es bislang nur wenige Absolventen in meiner Studienrichtung gibt“, bleibt die Münsteranerin optimistisch. Christina Caspers besondere Studienrichtung ist der Studiengang Deutsch-Lateinamerkanische Betriebswirtschaft (CALA) am Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Münster, den sie in neun Semestern überaus erfolgreich abschloss. Lediglich 15 bis 20 Studenten, die eine gesonderte Aufnahmeprüfung ablegen müssen, werden pro Semester zum CALA-Studium zugelassen. Christina Casper hat es geschafft: Direkt nach dem Abitur konnte sie sich zum Wintersemester 2001/2002 an der FH Münster einschreiben. „Hilfreich waren für die Bewerbung zum CALA-Studiengang meine umfangreichen Portugiesisch-Kenntnisse“, beschreibt die Diplomandin im Rückblick. Portugiesich erlernte Christina Casper nämlich schon in ihrer Schulzeit.

„Die elfte Klasse habe ich als Gastschülerin in einer Familie in Brasilien, in Curitiba, verbracht“, erzählt die junge BWLlerin. „Damals schon hat mich das Land fasziniert. Und als ich dann von dem neu eingerichteten Studiengang an der FH erfuhr und wusste, dass die Hochschule im brasilianischen Curitiba auch noch Partnerhochschule der FH Münster für den CALA-Studiengang ist, gab es keine große Überlegung mehr, da habe ich mich direkt beworben“, berichtet sie. Beste Voraussetzungen also für einen guten Start ins Studium. Das Grundstudium absolvieren die Studenten in Münster, zum Hauptstudium geht es dann direkt an die Partnerhochschulen nach Lateinamerika. Das vorgesehene Studienjahr verbrachte Christina Casper an der Hochschule Curitiba und lernte dort nicht nur die Sprache noch intensiver, sondern auch die brasilianische Lebensart.

Die Schwerpunkte ihrer Studien in Brasilien legte die junge Deutsche auf die Bereiche „Internationaler Handel“ und „Management in der Landwirtschaft“. „Soja und Mais werden aus Brasilien in großen Mengen exportiert. Die Herausforderung liegt darin, vor dem Hintergrund der Anforderungen der internationalen Handelsbeziehungen die Produkte zeitnah in die großen Häfen zu schaffen. Eine absolute logistische Herausforderung bei der eigentlich in Brasilien schlecht ausgebauten Infrastruktur“, erläutert Christina Casper den Inhalt ihrer Schwerpunktstudien in Brasilien.

Für das anschließende Praxissemester in dem lateinamerikanischen Land war wieder ihre eigene Initiative gefordert. „Eine Praktikumskultur wie in Deutschland gibt es in Brasilien nicht. Wer den Bezug zur Praxis haben möchte, der arbeitet studienbegleitend in einem Unternehmen“, erzählt sie. Wie also in Brasilien einen entsprechenden Praktikumsplatz finden? „Da war mir die deutsch-brasilianische Handelskammer behilflich, die mit deutschen Firmenniederlassungen in Brasilien in direktem Kontakt steht“, berichtet Christina Casper. Und dann ging alles ganz schnell: Die Studentin wandte sich an den Präsidenten der brasilianischen Dependance des internationalen Speditions- und Logistikunternehmens Kühne und Nagel und erhielt in der Niederlassung Sao Paulo die Chance, ein Semester lang zu arbeiten. „Das war meine intensivste Zeit in Brasilien“, sagt Christina Casper im Rückblick. „Begonnen habe ich meine Tätigkeit in der Buchhaltung des Unternehmens und konnte dann alle Abteilungen durchlaufen, die sich mit Importen aus der ganzen Welt und mit brasilianischen Exporten, mit Seeund Luftfracht befassten. Als Logistiker global und natürlich mit deutschen Handelspartnern direkt zu kommunizieren, war hoch interessant. Alle Warensendungen können jetzt mittels neuester Datenübertragungstechniken immer genau verortet werden. Die Produktion beispielsweise im Automobilbereich läuft inzwischen rund um den Globus. Überall auf der Welt werden Teile gefertigt, die dann zu einem Fahrzeug zusammengefügt werden. Logistiker arbeiten da beispielsweise im Auftrag der Produzenten in der Beschaffung und liefern die benötigten Teile zeitgenau bis an die Produktionsbänder.“

An ihren spannendsten Tag erinnert sich Christina Casper auch noch ganz genau: „Wir standen am Flughafen in Sao Paulo, um den Prototyp des VW Fox, der in Brasilien gebaut wurde, nach Deutschland abzufertigen. Das sind unbeschreibliche Momente, das sind Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika live.“ Hautnah erlebte die junge Studentin aus Münster aber auch die Schwierigkeiten, die die globale Kommunikation trotz aller elektronischen Medien und Informationsmöglichkeiten mit sich bringt. „Oft genug haben sich die Brasilianer beschwert, wenn Dokumente aus Deutschland an der falschen Stelle unterschrieben oder nicht korrekt datiert waren“, erinnert sie sich. „Für die deutschen Logistikpartner sind das Kleinigkeiten. Aber diese Kleinigkeiten können dazu führen, dass die Vorgänge bei den brasilianischen Behörden wochenlang nicht bearbeitet werden, und das hat für die Logistikkette fatale Folgen. Wenn die Handelspartner mehr voneinander wüssten, die Mentalitäten und die Gepflogenheiten besser kennen würden, dann könnten die Zusammenarbeit und der Austausch noch deutlich besser funktionieren“, ist sie sich sicher.

Mitte 2005 kehrte Christina Casper von Brasilien nach Deutschland zurück, um mit der Diplomarbeit ihr Studium abzuschließen. Thema: „Exporte aus dem Mercosur unter Berücksichtigung von Handelshemmnissen der EU.“ Gemeint sind beispielsweise Zölle, so zeigte Christina Caspar in ihrer Diplomarbeit auf, und beschrieb, wie Zollkontingente und Handelsbeschränkungen - etwa für landwirtschaftliche Produkte - den Export aus Lateinamerika erschweren. Daneben ist es die Unwissenheit auf Seiten der Lateinamerikaner über die Struktur der europäischen Märkte, die den Absatz beispielsweise von hochwertigen Lederwaren in Europa nahezu unmöglich macht, da die Waren nicht adäquat vermarktet werden. Handelshemmnis, das Christina Caspar aufdeckte und untersuchte, ist in diesem Fall das Fehlen der passenden Marktstrategien.
„Anfangs hatte ich die Idee, meine Abschlussarbeit in einem Logisitk-Unternehmen zu schreiben, um möglichst engen Praxisbezug zu haben, allerdings war der Versuch nicht von Erfolg gekrönt“, bedauert Christina Caspar ein wenig. „Vielleicht hätte ich nach der ersten Absage eines Unternehmens nicht gleich aufgeben sollen und weitere Firmen kontaktieren können, aber natürlich drängte am Ende auch die Zeit.“ So beschäftigte sie sich im Wintersemester 2005/2006 von ihrem Schreibtisch aus mit den Handelshemmnissen, mit denen die lateinamerikanische Wirtschaft im Export nach Europa zu kämpfen hat. Mit hervorragendem Ergebnis hat Christina Caspar den Studiengang Deutsch- Lateinamerikanische Betriebswirtschaft abgeschlossen, hat ihr Doppel-Diplom - das deutsche und das brasilianische - in der Tasche und bereitet nun ihren beruflichen Einstieg vor. „Von der Online-Bewerbung bis zum Besuch von Job- und Karrieremessen werde ich alle sich bietenden Möglichkeiten nutzen, direkt mit potenziellen Unternehmen Kontakt aufzunehmen“, hat sie sich vorgenommen. Denn ihr Ziel hat Christina Casper klar vor Augen: Ihr Spezialwissen um internationale Handelsbeziehungen schon bald in die Praxis umzusetzen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/selbst_zum_kettenglied_im_supply_chain-management_werden_34.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>Marlies Grüter</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>34</guid>
		<pubdate>2007-08-21 13:53:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„ Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.“</title>
		<description><![CDATA[Psychologen gehen davon aus, dass es nur 30 Sekunden dauert, bis das Bild vom Gegenüber entstanden ist. Und das ist oft nur schwer zu revidieren. Grund genug, sich auch Gedanken über das äußere Erscheinungsbild zu machen.]]></description>
		<text><![CDATA[„Der erste Eindruck zählt“, heißt es gemeinhin und zumindest in Fragen des Auftretens ist dieses Sprichwort aktueller denn je. Ein fester Händedruck zur Begrüßung, gute Umgangsformen, schlechthin das, was Großmütter unter „guten Manieren“ verstehen, sind heute gefragt. Wer seinen beruflichen Auftritt optimieren will, der muss im Ganzen überzeugen. Nicht nur fachliches Wissen und Benimmfragen im engeren Sinn zählen hier. Der erste Eindruck beginnt bereits bei Optik und Outfit. Nicht umsonst sagen die Amerikaner: „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.“ In der Tat: Psychologen gehen davon aus, dass es nur 30 Sekunden dauert, bis sich man sich ein Bild des Gegenübers gemacht hat. Und das ist oft nur schwer zu revidieren. Grund genug also, sich nicht nur mit den persönlichen beruflichen Stärken auseinanderzusetzen, sondern sich auch Gedanken über das äußere Erscheinungsbild zu machen. Gut gekleidete Menschen wirken ehrlicher und seriöser.

Ein sauberes und gepflegtes Erscheinungsbild ist eine Selbstverständlichkeit: Ungeputzte Schuhe, fleckige oder ungebügelte Kleidung, fehlende Knöpfe - all das ist selbst redend nicht gemeint, wenn es um Fragen des korrekten Business-Stylings geht. Doch auch darüber hinaus kann viel falsch gemacht werden in punkto Outfit.
Los geht es bereits beim Einkauf. Am besten den Partner, die Mutter oder einen verlässlich - und vor allem ehrlichen - Freund mit zum Einkauf nehmen, es ist erschreckend, wie viel mit unvorteilhafter Kleidung angerichtet werden kann. Darum sich nicht einfach auf die Kommentare des Verkäufers oder eines Modemagazins verlassen, schließlich ist alles, was gerade modern ist, nicht zwangsläufig auch typ- und anlassgerecht. Wer Bekleidung passend zu seiner Persönlichkeit auswählt und seinen eigenen Stil gefunden hat, wirkt glaubhaft, schafft Kompetenz und strahlt Persönlichkeit aus. Grundsätzlich ist es wichtig, sich im gewählten Outfit auch wohl zu fühlen. Nur so ist das Auftreten authentisch.

Qualität ist die erste Maxime, nach der die Kleidung ausgesucht werden sollte. Auch wenn das Kostüm oder der Anzug auf dem Bügel noch so schick aussieht - schlechte Stoffqualität macht sich beim Tragen schnell bemerkt. Preiswerte Materialien mit einem hohen Synthetikanteil sehen oft nicht nur billig aus, sondern neigen schnell zum Knittern. Darum bereits beim Kauf auf gute Qualität achten. Lieber ein „gutes“ Kostüm oder einen teuren Anzug kaufen, als zwei schlampig verarbeitete. Niemand erinnert sich später daran, ob der Anzug bereits ein zweites Mal in Erscheinung getreten ist, wohl aber, ob er - inbesondere nach einer langen Autofahrt - zerknautscht wie ein nasser Sack aussah.
Dennoch sollte gute Qualität nicht mit einer noblen Designermarke gleichgesetzt werden. Wer das Firmenlabel als Statussymbol offen vor sich herträgt, wirkt leicht überheblich. 
Generell sollte die Kleidung Beruf und Branche entsprechend ausgewählt sein, grundsätzlich jedoch gilt: Das Outfit sollte gepflegt und seriös wirken. Das gleiche gilt für Accessoires, Make-up und Frisur. Ein guter Haarschnitt und der regelmäßige Umgang mit Shampoo und Föhn sei dabei nicht nur den Frauen empfohlen.

Für Frauen in fast allen Branchen empfiehlt sich als Grundgarderobe eine Hose in klassischem Material und Farben wie Blau, Grau, Beige, Weiß, aber auch zarten Pastelltönen. Für Röcke gilt: Unabhängig von Alter und Figur sollte der Saum das Knie bedecken. Mini-Röcke wirken unseriös. Der klassische Anzug für die Dame in Dunkelblau und Schwarz darf ebenfalls unter gar keinen Umständen im Kleiderschrank fehlen. Bei Geschäftsmeetings sollte frau statt Kombination lieber auf ein Kostüm oder den klassischen Hosenanzug zurückgreifen. Für das abendliche Essen mit Geschäftspartnern gilt ähnliches: Ein schlichtes Cocktailkleid wirkt edel, weiblich und seriös gleichermaßen. Pailletten oder Glitzersteinchen hingegen erscheinen schnell billig. Gerade im Bereich Schuhe und Accessoires haben Frauen leider oft die Qual der Wahl, doch auch für diesen Bereich gibt es einige Modefauxpas, die jedoch elegant umschifft werden können. Absatz ja, halsbrecherische Stilettos nein - so lautet die erste wichtige Regel. Der Pumps mit klassischem Sieben-Zentimeter-Absatz ist der korrekte Schuh zu jedem Business-Ensemble und darf im Zweifelsfall mit modischen Details ein wenig Raffinesse ins klassisch-elegante Outfit bringen. Pumps, Sling-Pumps, Slipper oder Stiefelletten sind je nach Witterung angebracht, Sandaletten oder gar sportliche Flip-Flops sollten aber auch bei heißen Temperaturen im heimischen Schuhschrank bleiben. Nylon-Strümpfe - selbstverständlich ohne Laufmaschen - sind bei jedem Wetter und jedem Anlass ein absolut unverzichtbares Muss.
Ansonsten gilt auch bei tropischen Temperaturen im Büro: Die Oberarme sollten - ebenso wie die Knie - bedeckt bleiben. Leichte Sommermaterialien wie Baumwolle oder Leinen in hellen Farben sorgen für ausreichend Abkühlung. Als Alternative zum steifen Blazer eignet sich gerade im Sommer eine leichte Strickjacke.

Männer sollten neben einem dunklen Anzug auch legere Kombinationen aus Sakko und Hose im Schrank haben, dazu eine gute Handvoll einfarbiger heller Hemden und dazu passende, dezent gemusterte Krawatten. Krawatten mit „lustigen“ Comic-Motiven oder wilden Mustern sind passé, das gleiche gilt für großkarierte Sakkos. Jeans oder Leinen, eben alle Materialien, die nach Freizeitvergnügen aussehen, werden auch für selbiges aufgehoben. Und ist es auch draußen noch so heiß: Oberhemden haben immer lange Arme, auch die Krawatte ist Pflicht.
Ein Paar braune und schwarze Schnürschuhe gehören zum Standardrepertoire, Sandalen - wohlmöglich noch mit den obligatorischen weißen Tennissocken - jedoch nicht. Apropos Socken: Zum gepflegten Business-Erscheinungsbild gehören Kniestrümpfe in Schwarz, Dunkelblau oder Braun. Kurze Socken, die im Sitzen den Blick auf behaarte männliche Knöchel freigeben, zerstören jeden seriösen Look.

Zusätzlich kann der Bewerber Pluspunkte durch die Farbwahl sammeln: Farben sollten zum Teint und zueinander passen und die Botschaft wirkungsvoll unterstreichen. Außerdem sollte man sein Äußeres nie mit mehr als zehn sichtbaren Teilen überladen, weniger ist auch in diesem Fall meist mehr (Beispiel: 1x Jackett, 1x Hose, 1x Shirt, 1x Schuhe, 1x Strumpfwaren, 1x Halskette, 1x Ohrringe, 1x Ring, 1x Haarband = 9 Teile).

Formelle Kleidung signalisiert jederzeit, dass die berufliche Situation - gleich welcher Art - ernst genommen wird. Im Zweifelfall sollte die Maxime in Punkto Business-Styling deshalb auch eher over- als underdressed lauten. Nicht ohne Grund empfehlen Karriereberater, sich kleidungsmäßig „nach oben“ zu orientieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/_fuer_den_ersten_eindruck_gibt_es_keine_zweite_chance_32.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>absolventenInfo</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-21 13:39:17</pubdate>
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	<item>
		<title>Selbstbewusst nach den Sternen greifen.</title>
		<description><![CDATA[Andrés Heinemann, Marketingleiter des Flughafens Münster/Osnabrück: „Die eigene Persönlichkeit ist wichtig!“]]></description>
		<text><![CDATA[Eine Frage gleich vorweg. Haben Sie als Leiter Marketing und Kommunikation am Flughafen Münster-Osnabrück Ihren Traumjob gefunden?
Ein klares Ja. Und das hat ganz unterschiedliche Gründe. Natürlich habe ich nicht als kleiner Junge schon davon geträumt, im späteren Berufsleben das Sprachrohr eines Flughafens zu sein. Der Traum ist für mich vielmehr, genau die Tätigkeit ausüben zu können, die mir persönlich ganz besonders liegt. Alle Abläufe in einem Unternehmen wie dem FMO zu kennen, über sämtliche Bereiche Bescheid zu wissen, die interne Kommunikation im Blick zu haben und in der Öffentlichkeit den Flughafen darzustellen und zu bewerben, das ist genau mein Ding. Ein weiteres Stück Traum ist sicherlich der Arbeitsplatz Flughafen selbst, denn das Fliegen in die Welt hinaus, die Weite und Offenheit eines Flughafen, die haben mich auch schon als kleiner Junge fasziniert.

Dann drehen wir doch ein klein wenig an der Uhr. Wie sind Sie Marketing-Leiter des FMO geworden?
Mein Schul- und Ausbildungsweg ist eigentlich ganz unspektakulär. In Osnabrück bin ich aufgewachsen und habe das Gymnasium besucht. Nach dem Abitur begann ich das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Osnabrück. 1995 legte ich mein Examen ab. Über ein Praktikum lernte ich den Flughafen als Wirtschaftsunternehmen kennen. Als dann wenig später eine Position in der Marketingabteilung zu besetzen war, habe ich mich kurzerhand beworben und bekam die Stelle. 1998 wurde ich zum Pressesprecher des FMO bestellt, ein Jahr später zum Leiter des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit, seit 2001 bin ich Leiter Marketing und Kommunikation. So wie der Flughafen in den vergangenen Jahren gewachsen ist, sind auch meine Aufgabenbereiche immer weiter gewachsen.

Erinnern Sie sich noch an Ihr Einstellungsgespräch?
Aber sicher, es war ein sehr intensives und konstruktives Gespräch, in dem es nicht nur um mein an der Universität erworbenes Fachwissen ging, sondern ganz besonders auch um die Tätigkeiten, die ich während des Studiums in verschiedenen Bereichen ausüben konnte, denn sie haben mich nachhaltig geprägt. So war ich beispielsweise über viele Jahre persönlicher Referent des Europaabgeordneten Professor Hans-Gert Röttgering, ich leitete sein Wahlkreisbüro und war vornehmlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Genau so wenig möchte ich die Erfahrungen missen, die ich als Aushilfskraft in einem Reisebüro während des Studiums machen konnte, denn diese Tätigkeit erforderte den direkten Umgang mit Menschen und erlaubte tiefe Einblicke in die Reisebranche. Als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität schließlich standen analytisches und Problem orientiertes Denken im Vordergrund. Letztlich zusammen genommen alles Dinge, die zwar immer „nebenbei“ liefen, aber jedes für sich hat dazu beigetragen, mich für meinen heutigen Beruf zu qualifizieren.

Also ein Appell an alle Studenten und Absolventen, sich möglichst neben dem Studium und den vorgesehenen Fachpraktika auch in anderen Bereichen zu engagieren?
Unbedingt. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, das Diplom oder das Examen kann nur die Eintrittskarte für eine leitende Funktion in einem Unternehmen sein. Ebenso bedeutend ist die eigene Persönlichkeit, mit der der Hochschulabsolvent überzeugen muss, und die Persönlichkeit wird nicht im Hörsaal gebildet. Wichtig ist deshalb das Engagement über das Studium hinaus, ganz gleich, ob es im politischen, kirchlichen oder sozialen Bereich ist. So entwickelt man auch selbst ein Gespür für die eigenen Stärken und Schwächen.

Was schätzen Sie an Ihrem Beruf?
Lassen Sie mich kurz auf die Formulierung eingehen, weil wir vorhin vom „Traumjob“ sprachen. Die Tätigkeit hier am Flughafen ist tatsächlich mein Beruf, und das bedeutet für mich mehr als ein „Job“, den man vielleicht übergangsweise und eher halbherzig ausübt. Beim Beruf ist immer ein Stück Herzblut, vielleicht sogar ein wenig Berufung dabei, um ihn ganz auszufüllen. Was ich am Beruf des Leiters Marketing und Kommunikation schätze, ist besonders die Vielfältigkeit der Aufgabenbereiche. Sie reichen im Feld der Kommunikation von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Region und darüber hinaus, über das Organisieren von Messen und Präsentationen bis zur internen Kommunikation und redaktionellen Betreuung unserer Hauszeitung. Beim Schwerpunkt Marketing geht es darum, für den Flughafen selbst und für den Wirtschaftsstandort im Umfeld zu werben. Wenn es dann beispielsweise gelingt, neue Fluglinien zu gewinnen, sind das Erfolge, die zu den absoluten Höhepunkten meiner beruflichen Tätigkeit zählen.

Können Sie weitere Ereignisse nennen, an die Sie sich besonders erinnern, die Sie nachhaltig beeindruckt haben?
Das Arbeitsfeld Flughafen ist natürlich immer für Überraschungen gut. Im Jahre 2004 war es das Endspiel der Fußball Champions League, das in Gelsenkirchen stattfand, und zu dem der FC Porto und seine Fans in 30 Sondermaschinen am FMO landeten. Da ging es hier zu wie auf einem Großflughafen. Und als die Fußballer dann auch noch mit der Siegestrophäe abreisten, war das schon ein einmaliges Schauspiel. In Erinnerung geblieben ist mir auch der Besuch des früheren russischen Staatschefs Michael Gorbatschow, der seine damals schwerkranke Frau in den Unikliniken Münster besuchte und spontan am Flughafen ein Interview gab. Ein Ereignis, das auch für besonderen Medienrummel sorgte, war das Einchecken von hochkarätigen, vierbeinigen Fluggästen: Vom FMO aus starteten die Sportpferde zu den olympischen Spielen nach Athen. Ein schwarzer Tag für mich als Flughafensprecher war dagegen der 11. September 2001, denn tiefe Verunsicherung in der Öffentlichkeit galt es durch eine behutsame Öffentlichkeitsarbeit wieder in Vertrauen umzuwandeln. Jetzt aktuell ist es die Startbahnverlängerung, die dem FMO neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet, die es auszuloten und zu präsentieren gilt. Jeden Tag warten neue Herausforderungen auf mich und mein Team.

Welche Tipps können Sie jungen Diplomanden und Hochschulabsolventen bei der Planung ihrer Karriere mit auf den Weg geben?
Wer keinen Job, sondern einen echten Beruf sucht, der ist schon auf dem richtigen Weg. Dabei hilft es, die eigenen Interessen herauszufiltern und auch über den Tellerrand des Studiums zu schauen. Einen Königsweg gibt es sicher nicht, aber wer seine Stärken kennt und überlegt, wo er genau diese Eigenschaften beruflich einbringen kann, der wird mit seiner Persönlichkeit überzeugen und mit dem richtigen Gespür und ein wenig Geduld den Einstieg in die eigene Karriere schaffen. Fatal wäre allerdings, alles daran zu setzen, fünf Nebentätigkeiten und vielleicht noch einen Auslandsaufenthalt im Lebenslauf vorweisen zu können. Ich persönlich halte es für wichtiger, seine Linie beharrlich zu verfolgen aber dabei auch offen zu sein für andere Möglichkeiten, die sich den Absolventen bieten, und eines nicht zu vergessen: Authentisch zu bleiben und mit der eigenen Persönlichkeit zu überzeugen, dann klappt‘s mit der Karriere.

&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/selbstbewusst_nach_den_sternen_greifen_31.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>Marlies Grüter</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>31</guid>
		<pubdate>2007-08-21 13:29:49</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Der Sprung ins warme Wasser.</title>
		<description><![CDATA[Wie gelingt der Wechsel vom Hörsaal in die Führungsetage? Viele Unternehmen setzen auf eigene Schulungs- und Förderprogramme, den Karrierestart als „Trainee“.
Fit für den Job: Durchstarten mit speziellen Traineeprogrammen
Die erste Hürde ist genommen: das Studium mit Erfolg absolviert. Jetzt soll‘s losgehen, heraus aus der „grauen Theorie“ hinein in die „bunte Praxis“. Wie gelingt der Wechsel vom Hörsaal in die Führungsetage eines Unternehmens? Wie wird aus einem Hochschulabsolventen eine Nachwuchsführungskraft? Neben dem Direkteinstieg in eine berufliche Position setzen viele Unternehmen auf eigene Schulungs- und Förderprogramme, den Karrierestart als „Trainee“. In einer intensiven Einarbeitungsphase von zwölf bis 24 Monaten lernt der Trainee alle Unternehmensbereiche kennen, macht sich mit Strukturen und Hierarchien vertraut, erlebt die spezifischen betrieblichen Abläufe und kann entsprechend seine persönlichen Fähigkeiten und Kenntnisse dem Unternehmensprofil zuordnen. „Ein Karriereeinstieg nach Maß“, haben Absolventen ebenso wie Unternehmer festgestellt und setzen verstärkt auf die Traineeprogramme bei der Gewinnung hochqualifizierter junger Mitarbeiter. Welche Eigenschaften muss ein Trainee mitbringen? Neben guten Abschlussnoten sind es Teamgeist, Flexibilität, Mobilität, Kreativität und Kommunikationsfähigkeit, die von den Personalchefs eingefordert werden. Wer im Unternehmen schon persönlich bekannt ist, also ein Studienpraktikum absolvierte oder im Rahmen seiner Diplomarbeit Kontakte pflegte, der erhöht erfahrungsgemäß seine Chance auf eine der begehrten Traineestellen. Wer schließlich ein Trainee erfolgreich durchlaufen hat, dem stehen zumeist im Unternehmen weitere Türen offen. Statistiken zeigen, dass der Mehrzahl der Trainees nach Beendigung des Programms ein Job im Unternehmen angeboten wurde. Die Karrierechancen stehen gut für.
Welche Unternehmen bieten Traineeprogramme an, wie kann der Kontakt am schnellsten hergestellt werden? Als besonders hilfreich haben sich Kontakte schon während des Studiums erwiesen, daneben setzen die Unternehmen auch auf die zahlreichen Hochschulmessen und Firmenkontaktgespräche.
Auch das Internet hat sich als Plattform bewährt:
In online-Jobbörsen sind Traineestellen ausgewiesen.
&gt; www. jobsuche.monster.de
&gt; www. jobstairs. de]]></description>
		<text><![CDATA[Schering: „Spielräume für persönliche Fähigkeiten und Interessen
Promovierte Naturwissenschaftler (Fachrichtungen Medizin, Pharmazie, Chemie, Biochemie), graduierte Wirtschaftswissenschaftler und IT-Spezialisten sucht der Schering Konzern als erfolgreiches, international agierendes Pharmaunternehmen zur Verstärkung des Mitarbeiterstammes. Individuell abgestimmte, 18-monatige Führungs- Trainees bereiten die Absolventen auf ihren Berufseinstieg bei Schering vor. Die Mitarbeit im Rahmen laufender Projekte gibt Raum für selbständiges Arbeiten und Kreativität. 
Aktuelle Trainee-Angebote finden sich unter &gt; www.schering.de

BMW-Group: Freie Fahrt mit „Drive“
Volle Fahrt aufnehmen beim Karrierestart, das bietet die BMW-Group engagierten (Fach-)Hochschulabsolventen, die sich auf eine Position im Unternehmen - ganz gleich ob in der Entwicklung, in der Produktion, im Vertrieb oder im Service - bewerben, mit ihrem Einstiegs- und Entwicklungsprogramm „Drive“. Wer sich erfolgreich um eine ausgeschriebene Stelle bei BMW bemüht und über eine Berufserfahrung unter drei Jahre verfügt, ist automatisch „Driver/in“ und hat „freie Fahrt“ im Unternehmen. Das „Drive“-Programm begleitet den Einsteiger „on the job“, das heißt, im Unterschied zu klassischen Trainee-Programmen hat der Neueinsteiger bereits Verantwortung in einer konkreten Position übernommen. „Drive“ ist genau auf die Qualifikationen und Ziele des einzelnen Absolventen und die Unternehmensanforderungen zugeschnitten. Die „Drive“-Fahrt durchs Unternehmen steuert deshalb „Pflichtstopps“ wie besondere Seminare oder interdisziplinäre Veranstaltungen an. Am Ende der „Drive“-Zeit, die zwischen 18 und 24 Monate dauert, werden die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten des „Drivers“ im Unternehmen ausgelotet. „Drive“ steht immer in Verbindung mit konkreten Stellenausschreibungen, eine direkte „Drive“-Bewerbung ist deshalb nicht möglich, daher gibt es auch keine festen Einstellungstermine.
Fragen beantwortet die BMWBewerber-Hotline: 089 3 82-3 82 15
E-Mail: bewerber.hotline@bmw.de

Henkel: „Now it`s your turn“
Mit mehr als 51000 Mitarbeitern in 125 Ländern der Erde gehört der Henkel- Konzern mit Sitz in Düsseldorf zu den am stärksten international ausgerichteten deutschen Unternehmen. Henkel als offenes Familienunternehmen mit Tradition setzt auf Marken und Technologien in den Bereichen Wasch-/Reinigungsmittel, Körperpflege/Kosmetik sowie Kleb-/Dichtstoffe und Oberflächentechnik. Forschung und Entwicklung nimmt dabei einen breiten Raum ein. „Maßgeblich für den weltweiten Erfolg von Henkel sind kreative und kompetente Mitarbeiter“, hat der Konzern erkannt und setzt in seiner Personalstrategie besonders auf hoch qualifizierte Nachwuchskräfte und den direkten Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen. Mit rund 600 Studenten (Praktikanten, Werkstudenten, Diplomanden) arbeitet Henkel allein in der Konzernzentrale Düsseldorf jährlich zusammen. Auf Hochschulmessen und im Rahmen von Campus-Firmengesprächen sind erste persönliche Kontakte möglich. Die meisten Henkel-Karrieren beginnen mit einem Praktikum, aber auch qualifizierte Absolventen werden in der Online-Jobbörse des Unternehmens gesucht. Über freie Praktikantenstellen und (Einsteiger-) Jobs in allen Unternehmensbereichen gibt es unter &gt; www.karriere.henkel.de nähere Informationen
Direkte Ansprechpartner für Interessenten sind:
Markus Dinslacken
Manager Corporate Recruitment
Henkelstraße 67
D - 40191 Duesseldorf
Tel.: 0211-797-7552

Nicole Fassbender
Corporate Recruitment Management
Henkelstraße 67
D - 40191 Duesseldorf
Tel.: 0211-797-7552

Commerzbank: „Ins warme Wasser springen.“
Nach dem Studium an der Karriere basteln: Die Commerzbank bietet ambitionierten Absolventen neben dem Direkteinstieg (in der online-Jobbörse ist der Karrierestart nur einen Mausklick entfernt) auch die Möglichkeit, über spezielle Traineeprogramm ins „warme Wasser“ des Berufsalltags zu springen. Informationen rund um die Commerzbankjobs gibt es auf den einschlägigen Hochschulmessen, hier sind auch erste persönliche Kontakte möglich. Vier Traineeprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten bietet die Commerzbank derzeit Hochschulabsolventen als Karriereeinstieg an: Retail Banking (Traineeprogramme im Privatkundenbereich), Corporate Banking (Traineeprogramm im Firmenkundenbereich), Special Banking (Traineeprogramme im Zentrale-Bereich und im Konzern), General Banking (Traineeprogramm für Generalisten).
Bewerbungen für die Traineeprogramme werden ausschließlich online entgegen genommen unter: &gt; www.commerzbank.de/karriere
Bei speziellen Fragen können sich Interessenten an die Bewerberhotline wenden: Tel. 01802 - 802040 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.

Deutsche Telekom: Experten für Führungspositionen gesucht
Hochqualifizierten (Fach-)Hochschulabsolventen ebnet die Deutsche Telekom den Weg in Führungspositionen durch eigene Traineeprogramme. Zwei Mal im Jahr (zum 1. April und zum 1. Oktober) werden die Trainees eingestellt und in 15 bis 18 Monaten zu Experten ausgebildet, die dann den Konzern mit seinen mehr als 200 000 Mitarbeitern mit gestalten sollen. Eigenverantwortliche Einsätze in verschiedenen Projektbereichen und ein Auslandsaufenthalt erfordern von den Trainees, die von erfahrenen Mentoren begleitet werden, ein hohes Maß an Flexibiliät und Mobilität. Wer sollte sich bewerben für die Teilnahme an einem Traineeprogramm, welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Welche Bewerbungsfristen sind zu beachten?
Für alle Fragen rund um die Bewerbung zum Trainee bei der Deutschen Telekom stehen Experten mit Rat und Tat zur Verfügung:
EMail career@telekom.de
Infoline: 0228-181 72999.
&gt; www.telekom.de/karriere

Continental: „Ihre Zukunft kann schon heute beginnen.“
Qualifizierte und ambitionierte Nachwuchsführungskräfte gesucht: Continental, führend in der Automobilzulieferindustrie und Hersteller für Erzeugnisse für den Maschinen-, Apparateund Bergbau, Möbel- und Druckindustrie beschäftigt mehr als 81.000 Mitarbeiter an weltweit 100 Standorten. 900 Absolventen- und rund 800 Praktikantenstellen stehen jährlich in den verschiedensten Bereichen von der Forschung bis zur Logistik, von der Fertigung bis zur Arbeitssicherheit für die Rekrutierung von Führungskräften zur Verfügung. Gesucht werden insbesondere Absolventen der Fachrichtungen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Naturwissenschaften, Physik, Chemie, Wirtschaftswissenschaften / BWL, Mechatronik, Elektrotechnik und Informatik. Für den Karriere- Einstieg bei Continental gibt es verschiedene Wege: Neben dem Direkteinstieg über offene Stellen (&gt; www.stepstone.de) öffnen Praktika (wie die Vergabe von Diplomarbeiten in erster Linie für Studenten vorgesehen) auch Absolventen die Unternehmenstüren für einen ersten Einblick in die Betriebsabläufe.

Daneben bietet Continental derzeit fünf verschiedene Einstiegs-/Traineeprogramme für Hochschulabsolventen an:

- Conti EXPLORE (Research and Development Continental Tire)
- ContiTech Management Programm (Management Initiative)
- Trainee Vergölst (Fachbetriebsleitung)
- HoRizons-Initiative (Human Resources)
- Talents for Purchasing (Einkauf).

Über Inhalte und Zugangsvoraussetzungen informiert die Homepage:
&gt; www.conti-online.com

Der „direkte Draht“ zu Continental:
Cynthia Menzel
Continental AG
Leitung / Recruiting Office
Technischer Bereich
Vahrenwalder Straße 9
D-30165 Hannover
Tel.: +49 (0) 511 938-1976
Fax: +49 (0) 511 938-1358

Daniela Mischok
Continental AG
Kaufmännischer Bereich
Vahrenwalder Straße 9
D-30165 Hannover
Tel.: +49 (0) 511 938-1142
Fax: +49 (0) 511 938-1358

Deutsche Lufthansa: „Startbahn für Überflieger.“
Zwei Traineeprogramme sorgen bei der Deutschen Lufthansa derzeit für beste Startbedingungen für Nachwuchsführungskräfte. Wer ganz nach oben durchstarten möchte, ins Lufthansa-Management, ist bei „Pro Team“, dem übergreifenden Traineeprogramm für Lufthansa-Nachwuchskräfte, gut aufgehoben. Das nächste Trainee, zu dem noch bis zum 30. Juni Bewerbungen online entgegen genommen werden, beginnt am 4. Oktober 2006. Für den Einstieg ins IT-Management eignet sich das Traineeprogramm „Into IT“, das zwölf bis 15 Monate dauert und sich an (Wirtschafts-) Informatiker, Wirtschaftsingenieure und Betriebswissenschaftler richtet. Wer zum nächst möglichen Termin (September 2006) bei der Deutschen Lufthansa als Absolvent einsteigen und durchstarten möchte, sollte sich schnellstmöglichst am „Karriere-Terminal“ online bewerben.
&gt; www.be-lufthansa.com

SAP: „Von der Hochschule in die Praxis.“
Zukunftsweisende Softwarelösungen für das Informationsmanagement in Unternehmen und Organisationen - dafür steht das Unternehmen SAP. Als Nachwuchsführungskräfte sucht SAP, dem derzeit 36.000 Mitarbeiter angehören, Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker, Physiker und Mathematiker. Für den Übergang von der Hochschule in die Praxis wurden bei SAP spezielle Trainee-Programme entwickelt, die ganz nach Bedarf gestartet werden und die Hochschulabsolventen innerhalb weniger Monate auf ihren Einsatz im Unternehmen vorbereiten. Aktuell werden Wirtschaftsingenieure und Betriebswissenschaftler gesucht für den Einstieg in ein Traineeprogramm im Bereich Vertrieb. Bewerbungsfristen gibt es nicht, die besten Bewerber unter den Hochschulabsolventen lädt SAP zu den sogenannten „Bewerbertagen“ ein, die regelmäßig etwa alle 14 Tage stattfinden.
Infos: &gt; www.sap.com und Personalabteilung
von SAP, Tel. 6227 - 748599.

ALTANA Pharma: „We make ideas work.“
Die Zukunft wird aus Ideen gemacht, um mit innovativen und sicheren Arzneimitteln Patienten weltweit eine verbesserte Lebensqualität zu sichern. Das hat sich ALTANA Pharma zum Leitsatz gemacht. Der Schlüssel zum Erfolg sind bestens ausgebildete Mitarbeiter. Natur- und Wirtschaftswissenschaftler (idealerweise in Kombination) werden deshalb von ALTANA Pharma gesucht und in speziellen Trainees vorbereitet. Im Bereich „Marketing und sales“ sind (promovierte) Naturwissenschaftler gefragt. Jeweils zum 1. April und 1. Oktober startet das zweijährige Trainee-Programm. Ebenfalls zwei Jahre dauert das Trainee, vorzugsweise für BWLer, die in den Bereich „Finance“ einsteigen möchten. Auf 19 Monate ist die Schulung angelegt, die Examinierte (und Promovierte) aus der Pharmazie für den Bereich „Operations“ qualifizieren. Absolventen eines Betriebswirtschaftsstudiums werden nach einem 15-monatigen Trainee im Bereich „Human Resources“ eingesetzt.
Für Fragen rund um die Trainee-Programme ist der Ansprechpartner Alexander Benedix unter Tel. 07531 - 842253 zu erreichen.
&gt; www.altanapharma.com

E.ON: Karrierewege mit Energie
„Energiegeladen“ sind die Berufschancen, die E.ON, der weltweit größte private Energiedienstleister, Hochschulabsolventen bietet. Der Konzern sucht Spezialisten aus allen Fachgebieten, die ausgeprägte Schwerpunkte in einschlägigen Studienbereichen vorweisen können. Dazu zählen vor allem Ingenieure der Elektrotechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Darüber hinaus sucht E.ON bevorzugt Betriebswirte für die Bereiche Controlling, Finanzen, Rechnungswesen und Steuern, aber auch Wirtschaftsingenieure, Juristen und Geisteswissenschaftler können im E.ON-Konzern attraktive Karrieremöglichkeiten finden. Das E.ON Graduate Program bereitet die Absolventen auf ihre internationale Tätigkeit vor. Im Rahmen des 18-monatigen Programms absolviert jeder Trainee vier individuell festgelegte Stationen im Konzern - eine Station davon im Ausland. Trainee-Stellen für den Programmstart zum 1. Januar 2007 werden voraussichtlich Ende August 2006 ausgeschrieben. 
Einen speziellen Infoservice gibt es über die E.ON-Jobmail. Die Bewerberhotline ist unter Tel. 0201 - 1844372 zu erreichen. Infos: &gt; www.eon.com und &gt; www.karriere.eon.com.

RWE: „Ihre Energie ist unser Antrieb.“
Auf Nachwuchskräfte, die „unter Strom“ stehen und bereit sind, mit neuer Energie Menschen und Märkte zu bewegen, setzt Deutschlands größter Stromerzeuger, der RWE-Konzern. Bei RWE haben junge (Wirtschafts-)Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler, (Wirtschafts-) Informatiker und Juristen alle Chancen, ihre „energische“ Dynamik in beruflichen Erfolg umzusetzen - ob als Direkteinsteiger in einem konkreten Aufgabenbereich, als Teilnehmer des konzernweiten International Graduate Programs oder als Trainee in einer der operativen Gesellschaften. 18 Monate dauern die Programme in der Regel und sind speziell auf jeden einzelnen Trainee abgestimmt. RWE Westfalen- Weser-Ems, RWE Rhein-Ruhr, RWE Systems AG, RWE Thames Water und enviaM schreiben jeweils eigene Traineeprogramme aus. Das internationale Traineeprogramm der RWE Energy Gruppe startet wieder Anfang 2007.
Nähere Informationen gibt es in der Abteilung Personalentwicklung der RWE Energy, Rheinlanddamm 24, 44139 Dortmund, Tel. 0231-438-4686 und unter &gt; www.rwe.com/karriere

Deutsche Börse: „Ungeduld ist eine Tugend.“
Nur keine Zeit verlieren. In den Job starten, jetzt und sofort den Sprung in die Praxis wagen. „Wir haben Ungeduld in eine Tugend verwandelt und verzichten auf zeitaufwändige Traineeprogramme“, ist die Devise der Deutschen Börse. Die neuen Mitarbeiter des Unternehmens steigen (begleitet von aktivem Coaching) direkt in das Unternehmen ein, das sich in den vergangenen Jahren von einer reinen Aktienbörse zum hoch technisierten Transaktionsdienstleister entwickelt hat. Entsprechend vielfältig sind die Aufgabenbereiche, in denen Absolventen ihr erworbenes Wissen in die Praxis umsetzen können. Dazu gehören traditionell Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Informatiker, Mathematiker und Physiker, aber auch Geisteswissenschaftlern und Absolventen anderer Fachrichtungen bieten sich neue Karrierewege.
Bewerbungen sind online möglich, oder per Post:
Deutsche Börse AG, Human Resources
60485 Frankfurt am Main.
Fragen rund um den Karriereeinstieg bei der Deutschen Börse beantwortet die Bewerber-Hotline: 069 - 211- 18 10.
Infos im Internet: &gt; www.deutscheboerse.com

TUI AG: „Wir kennen keine Grenzen.“
Kleinkariert und engstirnig - das war gestern: Die TUI AG, Europas größter Touristik-Konzern mit weltweit 65.000 Mitarbeitern, sucht Nachwuchskräfte „ohne Grenzen im Kopf“. Fit gemacht für die immer neuen Aufgabenfelder innerhalb des Konzerns werden die Absolventen der Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Tourismusmanagement im Rahmen eines international angelegten, 18-monatigen Trainee-Programms mit den Schwerpunkten Controlling/ Unternehmenssteuerung, Marketing, Personal und Touristik. Also, eine große Portion Neugier, viel Kommunikationsfähigkeit und Offenheit einpacken, und los geht`s auf eine spannende (Trainee-)Reise durch die Arbeitswelten der TUI-Konzerngesellschaften. Einstiegstermine sind immer der 1. Februar und der 1. September.
Aktuell werden online die Bewerbungen für die Einstellung im Februar 2007 entgegen genommen, die Auswahlworkshops finden voraussichtlich im November 2006 statt.
Weitere Infos unter &gt; www.tui.com oder Tel. 0511-5661627 und 0511-5661814.

Deutsche Post World Net: „Wachsen Sie mit uns.“
GrOW - der Name des Qualifizierungsprogramms der Deutschen Post World Net für Absolventen ist Programm, denn globale Herausforderungen verlangen nach Internationalisierung, Integration und Wachstum. Gefordert ist die Fähigkeit zur Zusammenarbeit über Unternehmensbereiche, Länder und Kulturen hinweg. Mit „GrOW“ wachsen die Nachwuchsführungskräfte kontinuierlich an ihren Aufgaben in drei inhaltlichen Schwerpunkten: Marketing and Sales, Procurement und Operations. Für die beiden erstgenannten Bereiche werden jeweils fünf und für den letztgenannten Schwerpunkt drei Kandidaten ins „GrOW“-Programm aufgenommen. In drei Projektphasen erhalten die Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen Einblicke in die Struktur des Unternehmens. Die Bewerbungsfrist für das GrOW-Programm 2006 ist bereits abgelaufen. Wer den Beginn des nächsten GrOW-Programms nicht verpassen möchte, sollte den Karriere-Newsletter der Deutschen Post World Net abonnieren.
Über das GrOW-Programm und weitere Einstiegsmöglichkeiten informieren:
&gt; www.dpwn.de/karriere
&gt; www.deutschepost.de/karriere
&gt; www.postbank.de/karriere
&gt; www.dhl.com

Adidas-Salomon: „Vom Nebenplatz zum Center Court.“
Wer als Hochschulabsolvent nicht nur auf Nebenplätzen, sondern auf dem Center Court sein „Match“ spielen möchte, ist bei der Unternehmensgruppe adidassalomon an der richtigen Adresse. In den Traineebereichen Marketing und Human Resources ist die Bewerbungsfrist für den Programmstart zwar schon abgeschlossen, Absolventen, die sich für andere Bereiche interessieren, können aber noch zum (Bewerbungs-)Endspurt ansetzen. Die nächsten Trainees in Supply Chain Management, Sales and Retail, Product Creation und IT beginnen bei adidas Anfang 2007, die Bewerbungsfrist endet im Dezember 2006. Bereits im September/Oktober 2006 fällt der Startschuss für das adidas-Trainee Finance/Controlling, Bewerbungen sind bis August möglich.
Kontakt:
adidas-Salomon AG
Adi-Dassler-Straße 1-2
Stefanie Albert
Emerging Employees
91074 Herzogenaurach
&gt; www.adidas-group.de

Deutsche Bank: „Mit Talent die Zukunft sichern.“
Controlling und Finance ist eine Kernfunktion des Deutsche Bank Konzerns, Kontrolle und Risikoüberwachung im Zusammenhang mit allem, was zum Finanz- und Steuersystem gehört. „Dazu brauchen wir Talente, die mit uns gemeinsam die erfolgreiche Zukunft der Deutschen Bank sichern“, so die Konzernspitze. Wirtschaftswissenschaftlern, Wirtschaftsingenieuren und Informatikern bietet die Deutsche Bank ein 15-monatiges Traineeprogramm in den unterschiedlichen Controllingbereichen an. Das Programm startet wieder zum 1. September. Zum selben Zeitpunkt beginnt auch das Traineeprogramm „Human Resources“, das sich insbesondere an Betriebswirtschaftler, Psychologen, Volkswirtschaftler und Juristen mit entsprechenden Studienschwerpunkten richtet. Je nach persönlichen Vorkenntnissen und Interessen dauert dieses Traineeprogramm maximal neun Monate.
Bewerbungen sind online möglich, weitere Informationen gibt es in der Personalentwicklungsabteilung der Deutschen Bank, Tel. 069-910-35376 und 910-38750
&gt; www.deutsche-bank.de

Münchener Rück: „Kompetenz der Mitarbeiter stärken.“
Mit über 6500 Mitarbeitern an mehr als 50 Standorten rund um den Globus ist die Münchener Rück einer der international führenden Risikoträger im Bereich Rückversicherung. Ob Informations- oder Gentechnologie, Raumfahrt, Maschinenbau, Naturgefahren oder Fußballweltmeisterschaft: Für die Münchener Rück gibt es kaum einen Bereich der Wirtschaft oder des täglichen Lebens, in dem sie nicht aktiv ist. Eine berufliche Zukunft für ambitionierte Wirtschaftswissenschaftler, (Wirtschafts-) Mathematiker, Wirtschaftsingenieure und Juristen, die in einem 18-monatigen Traineeprogramm, das auch einen Auslandsaufenthalt vorsieht, auf ihre Aufgaben im Unternehmen vorbereitet werden. Die Stärkung der persönlichen und kommunikativen Kompetenzen steht dabei im Vordergrund. Dem Trainee vorgeschaltet ist ein Assessmentcenter, das es erfolgreich zu absolvieren gilt.
Die nächsten Termine für das Assessmentcenter sind: Dienstag, 17. Oktober 2006 (online-Bewerbung bis zum 4. September 2006) und Donnerstag, 7. Dezember 2006 (online-Bewerbung bis zum 2. November 2006).
&gt; www.munichre.com

Hypovereinsbank: „Mit Europa wachsen.“
Neue Wege gehen und mit Europa wachsen, das hat sich die Hypovereinsbank, mit rund 59.000 Mitarbeitern einer der führenden Finanzdienstleister, vorgenommen. Geplant ist, auf europäischem Parkett eine interkulturelle Bank mit etwa 140.000 Mitabeitern zu schaffen. Für dieses ehrgeizige Projekt sucht die Hypovereinsbank akademische Nachwuchskräfte, die das paneuropäische Unternehmen mitgestalten möchten. Der Einstieg erfolgt über ein praxisnahes Traineeprogramm im „HVB Talent Center“, der Plattform für ganzheitliche Information und Beratung. Hier werden Ausbildungs-, Trainings- und Förderprogramme koordiniert. Maßgeschneiderte Traineeprogramme, ob im Privatkundengeschäft, in der Unternehmensfinanzierung oder im Investment Banking, die den Absolventen nach erfolgreicher Bewerbung angeboten werden, dauern bei der Hypovereinsbank im Regelfall zwölf Monate und bereiten die Nachwuchskräfte auf ein großes Ziel vor: mit Europa zu wachsen.
&gt; www.hypovereinsbank.de

Siemens: „Einsteigen und Aufsteigen.“
Der Bedarf ist enorm: Rund 1800 hoch qualifizierte Hochschulabsolventen braucht Siemens jährlich, um auf Wachstumskurs zu bleiben. 400.000 Mitarbeiter in 190 Ländern der Erde gehören zum Konzern. Siemens sucht aktuell Absolventen insbesondere der Fachrichtungen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Physik, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik. Zwei Einstiegswege gibt es für den Aufstieg: Den Direkteinstieg mit individuellen Einarbeitungsprogrammen und das Graduate Program (Trainee), das zweijährige Arbeitsprogramm für den Führungsnachwuchs. Die Bewerber sollten ihre Unterlagen rund drei Monate vor dem gewünschten Eintrittstermin bei Siemens zur Prüfung einreichen.
Bewerbungen sind online möglich
&gt; www. siemens. de
oder schriftlich:
Siemens AG Corporate Personnel
Postfach 3220, 91050 Erlangen.

MAN: „Fortschritt beginnt mit Neugier.“
Egal, ob es um Motoren für Norwegen, Brunnen für Libyen oder Busse für China geht, MAN-Mitarbeiter sind dabei, wenn neueste Technologien das Leben der Menschen weltweit verändern. Und MAN fördert Neugier, genau 60.000 Mal am Tag, denn eben so viele Mitarbeiter hat die MAN-Gruppe mit den Bereichen Nutzfahrzeuge, Industriedienstleistungen, Drucksysteme, Dieselmotoren und Turbomaschinen. Neugierig geworden auf MAN? Der Karrierestart im Unternehmen ist denkbar einfach: Neben dem Direkteinstieg in Führungspositionen sind es Traineeprogramme in den verschiedenen Konzernbereichen, die den Übergang ins Unternehmen erleichtern. Rund 200 Absolventen stellt MAN jährlich ein, vorzugsweise aus den Studiengängen Maschinenbau, Ingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Neben guten Abschlüssen, Leistungswillen und Ideenreichtum müssen die Führungskräfte vor allem eines mitbringen: Neugier.
Aktuelle Traineeangebote der Konzernbereiche finden sich in der MANJobbörse:
&gt; www.man.de

BASF: „Wir suchen Sie.“
Bis zu 100 hoch qualifizierte Nachwuchskräfte (Wirtschaftswissenschaftler und Juristen mit den Schwerpunkten Finanzen, Marketing, Rechnungswesen, Personal, E-Commerce, Einkauf oder Logistik) sucht das Chemieunternehmen BASF. Um die Absolventen an das Unternehmen heranzuführen, bietet die BASF allerdings keine Traineeprogramme im klassischen Sinne an, sondern verfolgt ein sogenanntes Training-on-the-Job-Modell. Das heißt für die Absolventen: Verantwortung übernehmen vom ersten Tag an. Die etwa zwei Jahre dauernden Nachwuchsprogramme in den Bereichen Marketing/ Sales/Procurement and Logistics sowie Finance and Controlling stellen den Karrierestarter direkt und „on the job“ in den gewählten Aufgabenbereich und schließen zumeist auch einen Auslandsaufenthalt ein. Die Einstiegstermine können individuell gestaltet werden, Bewerbungen sollten der BASF etwa zwei bis vier Monate vor dem gewünschten Zeitpunkt vorliegen.
&gt; www.basf.de

Volkswagen: „Mehr als eine Probefahrt.“
Karriereeinstieg bei Volkswagen - das ist mehr als eine Probefahrt. „Direkt einsteigen“, heißt es für Hochschulabsolventen, die beispielsweise durch ein Praktikum schon während des Studiums erste Kontakte zum Wolfsburger Autobauer knüpfen konnten. „Kommen Sie an die Spitze“, lädt der Konzern Absolventen als potentielle neue Mitarbeiter ein, durch verschiedene Entwicklungsprogramme bei Volkswagen berufliche Perspektiven auszuloten. Im Angebot hat der Konzern aktuell ein Trainee für den Bereich Controlling in Kassel, das sich an Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsingenieure richtet.
Ansprechpartnerin ist Sylvia Gäbler, Telefon: 0561-490-3284. Ebenfalls zu sofort zu besetzen ist ein internationales Trainee im Vertrieb/Export in Hannover, das für Wirtschaftswissenschaftler und Betriebswirtschaftler interessant sein dürfte.
Ansprechpartnerin ist Angelika Biebl, Telefon: 0511-798-2892.
Bei VW-Bordnetze im Bereich des zentralen Qualitätsmanagements ist zu sofort ein 18- bis 24-monatiges Traineeprogramm für Techniker oder Wirtschaftsingenieure zu besetzen.
Ansprechpartnerin ist Heike Behne, Telefon: 05308/400-64.
Infos auch im Internet:
&gt; www.vw-personal.de

Bayer: „Wir machen Spezialisten.“
Die Bayer AG mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und neue Materialien setzt in ihrer Zukunftsplanung auf Wachstum in Verbindung mit dem Wissen und der Innovationskraft ihrer Mitarbeiter. Mehr als 100 000 sind im Unternehmen weltweit beschäftigt. Vor allem für Naturwissenschaftler, Ingenieure, IT-Experten und Wirtschaftswissenschaftler bietet der Konzern den Eintritt ins Unternehmen mit einem Traineeprogramm an. Aus Absolventen werden so Spezialisten. Nach der Traineeausbildung verfügen die Karrierestarter über eine breite Basis für den weiteren Berufsweg bei Bayer. Auf die Dauer von drei Jahren angelegt ist das Traineeprogramm International Management Bayer HealthCare, 18 Monate lang dauert das Traineeprogramm Controlling, Finanzen, Unternehmensrechnung. Knapp zwei Jahre durchlaufen Interessenten das Traineeprogramm Human Resources.
Infos: Karlheinz Deitz
Bayer Business Services GmbH
Telefon: 0214 30-56442
&gt; www.mybayerjob. de.

Allianz Group: „Mit Leidenschaft zum Erfolg.“
Mehr als 100 Jahre Unternehmensgeschichte haben die Allianz zu dem gemacht, was sie heute ist: ein global agierender, weltweit führender Finanzdienstleister mit knapp 180.000 Mitarbeitern. Bewahrt hat sich das Unternehmen das persönliche Moment: „Wir suchen Menschen mit der richtigen Qualifikation und dem gewissen Etwas, die sich mit Leidenschaft ihrer Karriere widmen, Persönlichkeiten, die andere begeistern können und ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben wollen“, heißt es in der Unternehmensphilosophie. Wie kann eine Karriere in der Allianz Group beginnen? Das sogenannte Vorstandsassistentenprogramm bietet Bewerbern in 18 bis 24 Monaten den Einstieg in Führungsaufgaben des Konzerns. Prädestiniert sind Rechtswissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker und Informatiker vorzugsweise mit Zusatzqualifikationen (Promotion, MBA). Im Allianz-Stellenmarkt sind unter der Rubrik „Assistent“ Angebote zum Vorstandsassistentenprogramm hinterlegt. Ein 18-monatiges Traineeprogramm am Standort München qualifiziert Absolventen für gehobene Führungsaufgaben im Unternehmen.
Kontaktadresse:
Allianz Versicherungs-AG
Personalabteilung
Michael Paukner
Dieselstraße 8
85774 Unterföhring/München
Telefon: 089-9900-2532
E-Mail: michael.paukner@allianz.de
Zuständig für das Trainieeprogramm „Führungsnachwuchs im Vertrieb“ ist Allianz Lebensversicherungs-AG
Michael Daynes
Reinsburgstr. 19
70178 Stuttgart
Telefon: 0711-663-3349
E-Mail: michael.daynes@allianz.de
&gt; www.allianz.de

Linde: „Kein Trainee von der Stange.“
Der Erfolg eines internationalen Technologiekonzerns wie der Linde AG mit den beiden Unternehmensbereichen Gas und Engineering sowie Material Handling hängt vor allem von einem ab: der Qualifikation seiner 42.000 Mitarbeiter. Deshalb setzt Linde nicht auf ein „Trainee von der Stange“, sondern auf systematische Nachwuchsarbeit innerhalb des Konzerns in betreuten, interdisziplinären „Juniorenkreisen“, die nicht nur der Weiterqualifizierung der Mitarbeiter dienen, sondern auch der Knüpfung von internen Netzwerken. Die Erfahrungen, die beispielsweise Ingenieure, Betriebswirte und Juristen während der rund zwei Jahre dauernden Juniorenkreise (auch bei Reisen ins Ausland) machen, geben wiederum dem Unternehmen neue Impulse. Derzeit sind rund 100 junge Mitarbeiter der Linde AG in Juniorenkreisen organisiert.
Kontaktadresse:
Linde AG Unternehmenszentrale
Ressort Personal
Abraham-Lincoln-Straße 21
65189 Wiesbaden
Deutschland
Bewerber-Hotline: 0611/770-678
E-Mail: career@linde.de

Metro: „Menschen mit Ideen gesucht.“
250 000 Mitarbeiter in 30 Ländern der Erde gehören heute schon zur Metro Group. Tendenz steigend. Der Handel ist eine Branche im Aufbruch, die Berufseinsteigern große Chancen bietet, die Entwicklung im In- und Ausland aktiv mit zu gestalten, denn Menschen mit Ideen werden hier gesucht. Neben dem Direkteinstieg in das Unternehmen stehen ambitionierten Wirtschafts- und Betriebswissenschaftlern (aber auch Absolventen anderer Studienrichtungen, die sich für eine Karriere im Handel entscheiden) Trainee-Programme zur Verfügung, um den Konzern und seine Strukturen mit verschiedenen Schwerpunkten genauer kennen zu lernen. Angeboten werden Trainees in den Bereichen Category Management, Trainee International, Logistik und Vertrieb.
&gt; www.metrogroup. de

Fresenius Medical Care: „Wir suchen die Richtigen.“
Das Ziel ist klar formuliert. Fresenius Medical Care (FMC), der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, sucht nicht nur die besten, sondern genau die richtigen Mitarbeiter. Rund 56.000 FMCBeschäftigte garantieren schon das Befinden von mehr als 150.000 Patienten in über 2000 Dialysekliniken. Zwei Karrierewege für Absolventen sind bei FMC vorgezeichnet: Der direkte Einstieg ins Unternehmen und die Aufnahme als Trainee in das Graduate Development Program, das in rund 18 Monaten die Nachwuchswissenschaftler auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet. Der Mutterkonzern der FMC, die Fresenius AG, hat 2001 in Berlin die Nations HealthCareer School gestiftet, die Mediziner und andere Hochschulabsolventen innerhalb eines 18-monatigen MBA-Programms zum Krankenhausmanager ausbildet.
&gt; www.fresenius.de

Infineon: „Freiraum für Ideen.“
Die Welt der Mikroelektronik - das ist die Welt von Infineon. Halbleiter- und Systemlösungen für die Automobil- und Industrieelektronik sowie für Anwendungen in der Draht gebundenen Kommunikation, für sichere mobile Lösungen und Speicherbauelemente sind das Kerngeschäft des Unternehmens, zu dem rund 36.000 Mitarbeiter gehören. Auf „Intellecutal capital“ mit Freiraum für Ideen, auf die Innovationskraft der Beschäftigten setzt Infineon, das 1999 aus dem Mutterkonzern Siemens entstand. Für Hochschulabsolventen gibt es die Möglichkeit, direkt ins Unternehmen einzusteigen oder über das „International Graduate Program“ alle Geschäftsbereiche bei Infineon genauer kennen zu lernen. Für die Herausforderungen der Zukunft sucht das Unternehmen talentierte Nachwuchskräfte und arbeitet dabei unter anderem mit der Hochschule Berkeley, der TU München, der TU Dresden oder der Tongij-Universität Shanghai zusammen.
&gt; www.infineon.de

DaimlerChrysler: „Think global...“
Produktionsstätten in 17 Nationen, Verkauf in 200 Ländern der Erde - internationaler als bei DaimlerChrysler kann eine Karriere kaum starten: „Think global...“ Der kürzeste Weg zum Berufsstart für Absolventen bei Daimler-Chrysler ist der Direkteinstieg, daneben sind an verschiedenen Unternehmensstandorten sogenannte „Nachwuchsgruppen“ eingerichtet. Ein globales Einstiegsprogramm bietet die „Internationale Nachwuchsgruppe“. Für Absolventen mit Interesse am Vertrieb hat die DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland (DCVD) den Einstieg in das Traineeprogramm CAReer zur Vorbereitung auf die Aufgaben im Automobilvertrieb vorgesehen. „Develop“ heißt das Einstiegsund Qualifizierungsprogramm des Mercedes-Benz Technology Centers (MTC) für Ingenieure in der PKW-Entwicklung. Es richtet sich vozugsweise an Absolventen der Fachrichtungen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Motorenentwicklung, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Transportation Design.
&gt; www.daimlerchrysler.com

ThyssenKrupp: „Bereit für das Abenteuer Zukunft.“
ThyssenKrupp - das steht für Innovation pur in den Segmenten Steel, Stainless, Automotive, Technologies, Elevator und Services. Gesucht werden jetzt Ingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Werkstoffwissenschaften und Verfahrenstechnik sowie Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler, die sich auf das Abenteuer Zukunft mit ThyssenKrupp einlassen. In gesonderten Trainee-Programmen werden die Absolventen auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Thyssen- Krupp Technologies sucht aktuell Diplom-Physiker und Diplom-Ingenieure der Fachrichtungen Elektrotechnik, Schiffbau und Maschinenbau für Konstruktion, Systemtechnik und Fertigung.
Bewerbungsschreiben an:
Thyssen Krupp Technologies AG
Katharina Kusenberg
ZA Führungskräfteentwicklung
Am Thyssenhaus 1
45128 Essen
Telefon: 0201-1063108.

Für den Vertrieb:
Rothe Erde GmbH
Heiko Langscheid
Personalwirtschaft
Tremoniastraße 5-11
44137 Dortmund
Telefon: 02311-862611
Infos auch im Internet:
&gt; www.thyssenkrupp.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/der_sprung_ins_warme_wasser_30.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_01.pdf</pdf>
		<autor>Marlies Grüter</autor>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>30</guid>
		<pubdate>2007-08-20 17:49:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Schnäppchen für Studenten</title>
		<description><![CDATA[Ebbe im Portemonnaie - für viele Studenten nichts Unbekanntes. Auf die angenehmen Seiten des Lebens müssen die Studis aber trotzdem nicht verzichten. Wer seinen Studentenausweis immer dabei hat, kann so manches Schnäppchen schlagen. Und das nicht nur im Kino oder Museum.]]></description>
		<text><![CDATA[Gebührenfrei Fernsehen
Schon gezahlt? Auf diese Frage können Studenten ganz ungeniert mit „Nein“ antworten. Im Gegensatz zu anderen Fernsehzuschauern und Radiohörern müssen sie Rundfunkgebühren nicht zwangsläufig bezahlen. Voraussetzung dafür ist, dass das monatliche Einkommen den 1,5-fachen Regelsatz der Sozialhilfe plus Kaltmiete nicht übersteigt. Ist diese Voraussetzung erfüllt, geht die GEZ leer aus. Wer die Gebührenbefreiung in Anspruch nehmen möchte, muss sich allerdings jedes Semester mit den entsprechenden Unterlagen auf den Weg zum örtlichen Sozial- oder Bürgeramt machen, um diese zu beantragen.

Günstiger Telefonieren
Ohne Handy geht heute gar nichts mehr, dazu ein Festnetzanschluss und ein Internetzugang. Wenn die Telefonrechnung einmal im Monat im Briefkasten liegt, muss das jedoch nicht zwangsläufig zu Schweißausbrüchen führen. Einige Telekommunikationsunternehmen bieten spezielle Konditionen für Studenten. 
So zum Beispiel die Deutsche Telekom: Studenten können hier den Sozialtarif beantragen. Wer Bafög erhält oder bereits von den Rundfunkgebühren befreit wurde, erhält von der Telekom eine monatliche Gutschrift von 6,94 Euro auf die anfallenden Gesprächskosten. Der Sozialtarif muss aber regelmäßig neu beantragt werden.
In Zusammenarbeit mit zahlreichen Universitäten gewährt das Bonner Unternehmen Studierenden weitere Nachlässe. Beim Programm „Uni@home“ erhalten Studenten, die an einer der Partner-Universitäten studieren, Vergünstigungen für Festnetzanschlüsse, Telefone und Modems.
Im Mobilfunkbereich wird’s mit dem Sparen schon etwas schwieriger, aber auch hier nehmen einige Betreiber Rücksicht auf die knappen Kassen der Studenten. Gegen Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung gibt’s Gratis-SMS oder Gesprächsguthaben.

Lesen und sparen
Wer viel liest, ist gut informiert, muss dafür aber auch ein paar Euro ausgeben. Wenn Studenten viel lesen, können sie dabei sogar noch Geld sparen. Die meisten Verlage bieten Spezialkonditionen für studierende Leser an. Zu den regulären Abonnements besteht mit Ausnahme des Preises kein Unterschied. So lassen sich bei vielen Zeitungen oder Magazinen ganz leicht bis zu 40 Prozent der Kosten einsparen.

Günstige PC für kühle Rechner
Egal ob für Hausarbeiten, Internetrecherchen und E-Mails - ohne eigenen Computer geht heutzutage gar nichts. Häufig stellen Professoren Skripte und Folien ihrer Vorlesungen zum Download ins Internet, die Anmeldung zu Prüfungen kann vielerorts nur noch online erfolgen. Für Studenten heißt das: Spätestens zum Studienbeginn muss ein PC her. Doch ein neuer Computer ist nicht billig. Da hilft in der Regel auch der Studentenausweis nicht weiter. Weil sich die Computeranbieter regelmäßig mit neuen Sonderangeboten unterbieten, sind Rabatte extra für Studierende selten drin. Doch gerade an Hochschulstädten, im unmittelbaren Umfeld der Campi, gibt es doch immer wieder Händler, die Studenten Nachlässe gewähren. Es lohnt sich also, die Augen offen zu halten und Preise zu vergleichen.
Anders als bei der Hardware sieht es bei der Software aus. Hier hilft der Studentenausweis: Betriebssysteme, Textprogramme oder Grafiksoftware namhafter Hersteller gibt es nämlich auch mit speziellen Lizenzen für Hochschüler. Damit lassen sich teilweise bis zu drei Viertel des Originalpreises einsparen. Die Programme sind voll funktionsfähig und lediglich die Nutzungsrechte beschränkt: Die Programme dürfen zwar fürs Studium genutzt werden, nicht aber für gewerbliche Zwecke.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/schnaeppchen_fuer_studenten_84.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>84</guid>
		<pubdate>2007-08-23 15:09:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein paar Euro nebenbei</title>
		<description><![CDATA[Nebenjob bis 400 Euro ohne Steuern und Sozialversicherungsbeiträge.]]></description>
		<text><![CDATA[So ganz ohne Nebenjob? Da kommt fast kein Student über die Runden, auch wenn die Ausgaben für ein Studium und die individuellen Ansprüche stark variieren. Die Unterstützung der Eltern oder das BAföG reichen häufig gerade mal für die Lebenshaltungskosten, vor allem bei Studenten, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen. Miete, Lebensmittel, Bücher, Klamotten und Handy - da bleibt nicht mehr viel Knete für die schönen Dinge des Lebens übrig. Wer trotzdem nicht auf einen gelegentlichen Besuch im Kino, in der Lieblingspizzaria oder auf einen lustigen Kneipenbummel verzichten möchte, sucht sich einen Nebenjob. Wer´s nicht übertreibt, dürfte dabei auch keine Probleme mit dem Studium bekommen.

Die Möglichkeiten und Angebote, sich ein paar Euro nebenher zu verdienen, sind breit gefächert. Neben den Klassikern wie Taxifahrer, Kellner, Aushilfe im Getränke- oder Supermarkt machen Nebenbeschäftigungen mit fachlichem Bezug zum Studium oder zum angestrebten Beruf doppelt Sinn - zum Beispiel als studentische Hilfskraft an der Hochschule, als freier Mitarbeiter bei einer Zeitung oder als Fremdsprachenübersetzer.

In jedem Fall müssen Studenten bei einem Verdienst von bis zu 400 Euro im Monat keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abdrücken. Wer mehr als 400 Euro im Monat verdient, aber dafür nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, muss ebenfalls keine Sozialversicherung bezahlen. Wenn das Limit aber überschritten wird, gelten Studenten als Arbeitnehmer, die nebenher studieren. In diesem Fall zieht der Staat Sozialversicherungsbeiträge ein. Hat ein Student mehrere Jobs gleichzeitig, werden die Einnahmen zusammengerechnet. Kommt monatlich ein geringerer Betrag als 400 Euro zusammen, müssen ebenfalls keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge entrichtet werden. Detaillierte Informationen über diesen Themenkomplex erteilen unter anderen die Studentenwerke.

Bei der Rentenversicherung sieht es etwas anders aus. Verdient ein Student im Monat mehr als 400 Euro, wird er in jedem Fall zur Kasse gebeten. Aber auch wer monatlich weniger als 400 Euro einstreicht, besitzt ein Optionsrecht, freiwillig in die Rentenkasse einzuzahlen, um Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenkasse zu erwerben. Das ist mit Blick auf die Zukunft garantiert kein Fehler. Wer sich hier intensiver informieren und beraten lassen möchte, kann sich an die Rentenberatungen der Landesversicherungsanstalt (LVA) oder Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) wenden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ein_paar_euro_nebenbei_83.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>83</guid>
		<pubdate>2007-08-23 14:59:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bankgeschäfte zum Nulltarif</title>
		<description><![CDATA[Sonderkonditionen für Studenten bei Kreditinstituten und Krankenkassen.]]></description>
		<text><![CDATA[Allzu viele Studenten, die über ein prall gefülltes Bankkonto verfügen und einen dicken Batzen Geld auf die hohe Kante legen können, finden sich an den Hochschulen nicht. Die meisten Studis müssen jeden Cent zweimal umdrehen, ehe sie ihn ausgeben, und Monat für Monat hart kalkulieren. Trotzdem: Ohne ein eigenes Konto kommt heutzutage niemand mehr aus. Sei es, um die finanzielle Unterstützung der Eltern und/oder die Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu verbuchen, oder um die Einkünfte aus einem Nebenjob einzustreichen. Fast alle Banken haben sich darauf eingestellt: Sie bieten den Studenten gebührenfreie Girokonten oder Girokonten mit Sonderkonditionen an. Einige Geldinstitute knüpfen daran die Bedingung, dass regelmäßig Überweisungen eingehen. Das dürfte im Normalfall aber kein Problem sein. Auch das Online-Banking können die Studenten bei fast allen Banken nutzen, ohne dafür Gebühren zahlen zu müssen. Die meisten Banken bieten bei einem kostenlosen Girokonto auch eine kostenlose EC-Karte an. Soll es darüber hinaus aber auch noch eine Kreditkarte sein, müssen die Studenten dafür in der Regel mit Kosten rechnen.

Grundsätzlich sind Studenten zu einer Kranken- und Pflegeversicherung verpflichtet. Wer aber noch keine 25 Jahre alt ist, bleibt über die Familienversicherung bei seinen Eltern mitversichert und muss keinen Beitrag zahlen. Männliche Studenten, die Wehr- oder Ersatzdienst abgeleistet haben, kommen ein Jahr länger in den Genuss dieser Regelung. Sie müssen also erst mit 26 Jahren selbst für die Krankenversicherung aufkommen. Allerdings zahlen Studenten, die älter als 25 beziehungsweise 26 Jahre sind, einen relativ günstigen Beitrag. Und Studis können sich unter bestimmten Umständen von der Zuzahlung für Medikamente oder Rehabilitations-Maßnahmen befreien lassen. Entsprechende Bescheinigungen stellen die Krankenkassen nach Prüfung der persönlichen finanziellen Situation aus. BAföG-Empfänger können zudem einen monatlichen Zuschuss beantragen. Nähere Informationen zur Krankenversicherung für Studenten erteilen die Krankenkassen.

Wer es finanziell hinbekommt, sollte auch während des Studiums ein paar Euro sparen. Banken und Versicherungen beraten über die verschiedenen Möglichkeiten, regelmäßig auch kleinere Beträge an die Seite zu legen. Wichtig für BAföG-Empfänger: Auch fest angelegtes Geld oder Guthaben zum Beispiel aus einem Bausparvertrag werden als Vermögen angerechnet und müssen bei der BAföG-Beantragung in jedem Fall angegeben werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bankgeschaefte_zum_nulltarif_82.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>82</guid>
		<pubdate>2007-08-23 14:56:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Reibungslos starten!</title>
		<description><![CDATA[Praxis-Tipps
Ist das richtige Studienfach gefunden, stellen sich dem angehenden Studierenden eine Menge Fragen. Wie bewerbe ich mich? Was benötige ich für die Einschreibung? Wo informiere ich mich über Studieninhalte? STUDIInfo zeigt, was Studienplatzbewerber und Erstsemester beachten müssen.]]></description>
		<text><![CDATA[Bewerbung um einen Studienplatz
In den meisten Studiengängen können sich die angehenden Studierenden direkt bei der Hochschule bewerben. In nicht zulassungsbeschränkten Fächern ist das Verfahren ganz einfach: Man muss sich nur einschreiben und dabei lediglich die Immatrikulationsfristen beachten.
Immer häufiger aber werden besonders begehrte Studienplätze durch ein hochschulinternes Auswahlverfahren vergeben. Auch in diesem Fall muss man sich direkt bei der Hochschule bewerben. Das Vergabeverfahren variiert von Hochschule zu Hochschule. Informationen und Formulare für die Bewerbung gibt´s bei den Studierendensekretariaten und fast immer auch auf den Homepages der einzelnen Hochschulen.
Ist die Nachfrage bei einem Studiengang bundesweit höher als das Angebot, ist die Zulassung mit einem Numerus Clausus (NC) geregelt. In diesen Fällen läuft die Bewerbung über die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS). Informationen über die betreffenden Studiengänge und die Zugangsvoraussetzungen erteilen die Hochschulen und natürlich die ZVS. Die Studienfächer sind ebenso im ZVS-Info zu finden wie ein Antragsformular. Besonders wichtig: Jeder Bewerber sollte sich - egal, für welches Fach er sich interessiert - frühzeitig informieren und beraten lassen.

Einschreibung
Ein Studienplatz ist erst sicher nach der Einschreibung. Die Immatrikulation wird - innerhalbeiner festgelegten Frist - beim Studierendensekretariat durchgeführt. Kann der Bewerber nicht selbst erscheinen, kann er eine andere Person, ausgestattet mit einer entsprechenden Vollmacht, beauftragen. In der Regel müssen der Personalausweis, der Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung, ein Krankenversicherungsnachweis und, falls nötig, der Zulassungsbescheid der ZVS oder der Hochschule vorgelegt werden.

Studierendenausweis
Das Dokument mit einem aktuellen Stempel oder Aufkleber bekommt der Studi-Anfänger bei der Einschreibung. Der Ausweis muss bei der Nutzung von Hochschuleinrichtungen mitgeführt und auf Verlangen vorgezeigt werden. Gibt es an einer Hochschule ein Semesterticket, dient der Studentenausweis meist als Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel. Für den Urlaub und andere Reisen empfiehlt sich ein Internationaler Studierendenausweis (ISIC). Der kann beim AstA oder in einigen Reisebüros beantragt werden.

Studienbuch/Studienordnung
Bei der Einschreibung wird dem Studi-Anfänger meist ein Studienbuch ausgehändigt, in dem er in jedem Semester die besuchten Vorlesungen, Seminare oder andere Lehrveranstaltungen einträgt. Die Studienordnung informiert detailliert über die Anforderungen, Fächerverteilungen und Stundenaufteilungen eines Studiengangs.

Vorlesungsverzeichnisse
Jede Hochschule gibt für ein Semester ein Vorlesungsverzeichnis heraus, in dem alle Lehrveranstaltungen aufgelistet sind. Detaillierter sind die in der Fachschaft oder im Institutssekretariat erhältlichen kommentierten Vorlesungsverzeichnisse. Dort werden alle fachspezifischen Veranstaltungen aufgeführt und mit einem kurzen informativen Kommentar sowie meist mit Literaturangaben versehen.

Einführungsveranstaltungen
Jeder Studi-Anfänger sollte das Angebot von Einführungsveranstaltungen - sofern sie nicht ohnehin verpflichtend sind - annehmen. Das können einmalige Veranstaltungen, aber auch Vorlesungen oder Seminare sein, in denen die Erstsemester umfassend über ihren Studiengang informiert werden.

Stundenplan
Die Studenten müssen sich den Semesterstundenplan selbst zusammenstellen. Ohne Zugangsbeschränkung und damit auch ohne Anmeldungspflicht sind in der Regel nur Vorlesungen. Entsprechende Listen hängen in den Instituten aus. Vor allem Studi-Anfänger machen häufig den Fehler, sich den Stundenplan zu voll zu packen. Beim Erstellen des Stundenplans helfen die Studienfachberater und die Fachschaften.

Bibliotheken
Ein Studium besteht zum größten Teil aus Lesen. Jede Hochschule bietet eine zentrale Bibliothek und kleinere Bibliotheken in den Instituten. Für die Nutzung wird ein Bibliotheksausweis benötigt. Viele Bibliotheken bieten zu Semesterbeginn Führungen an, in denen neben den Ausleihmodalitäten erläutert wird, wo welche Bücher zu finden sind. Erstsemester sollten diese Angebote unbedingt wahrnehmen.

Rückmelden
Nach jedem Semester müssen sich Studenten bei ihrer Hochschule zurückmelden, wenn sie weiterstudieren wollen. Die Rückmeldung muss innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen, die vom Studierendensekretariat rechtzeitig mitgeteilt wird. An die Rückmeldung ist die Zahlung des Semesterbeitrags gekoppelt.

Meldepflicht
Wer während des Studiums umzieht, ist verpflichtet, sich bei den zuständigen Einwohnermeldeämtern an- beziehungsweise abzumelden. Außerdem muss dem Studierendensekretariat die neue Adresse mitgeteilt werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/reibungslos_starten_81.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>81</guid>
		<pubdate>2007-08-23 14:52:04</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Traumland Neuseeland entdecken!</title>
		<description><![CDATA[Das Abi in der Tasche und was dann? Viele Schulabgänger möchten vor dem Start ihres Studiums oder ihrer Ausbildung internationale Arbeitserfahrung sammeln, ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern und faszinierende Länder und Menschen kennen lernen.]]></description>
		<text><![CDATA[Neuseeland zählt nicht erst seit dem Kinohit „Herr der Ringe“ zu den absoluten Traumzielen vieler junger Reisender. Das attraktive Work &amp; Travel Neuseeland-Programm der Bonner Organisation STEP IN ermöglicht allen Fernwehgeplagten einen längeren Aufenthalt in „God’s Own Paradise“, wie Neuseeland auch genannt wird. Junge Deutsche im Alter von 18 bis 31 Jahren können ein ganzes Jahr lang in Neuseeland arbeiten und sich so ihre Reisen finanzieren! STEP IN bietet seinen Teilnehmern einen Rundum- Service, inklusive Jobvermittlungsservice, Einführungsseminar im eigenen Büro vor Ort, Unterstützung bei der Visumsbeantragung, Hilfe bei der Wohnungssuche und umfassende Betreuung vor und während des Aufenthaltes. Wer eine Work &amp; Travel-Reise in Neuseeland plant, kann sich bei STEP IN schriftlich oder online für das Programm anmelden. Nähere Informationen zu diesem und anderen Programmen unter www.step-in.de!]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/traumland_neuseeland_entdecken_80.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>80</guid>
		<pubdate>2007-08-23 14:46:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Erholung vom Abistress</title>
		<description><![CDATA[Nix wie weg
Die Gelegenheit ist günstig, die Zeit zwischen dem Abitur und dem Start ins Studentenleben für einen schönen Urlaub zu nutzen. Auf Schüler und Studenten warten attraktive Angebote, die auch bei knapper Kasse für erholsame Ferien sorgen.]]></description>
		<text><![CDATA[Vom Abistress lässt sich am besten in der Fremde abschalten. Und auch den Studis kann zwischen Vorlesung, Hausarbeit und Nebenjob ein ausgedehnter Tapetenwechsel nicht schaden. Natürlich macht es Sinn, die Semesterferien für Praktika, das Verfassen der Semesterarbeit oder das Aufbessern des Kontos zu nutzen. Aber eine kleine Auszeit muss mal sein, schließlich ist die vorlesungsfreie Zeit lang genug, um auch ein bisschen die Seele baumeln zu lassen. Und auf die Motivation fürs Studium kann sich ein Trip ans Meer, in die Berge oder eine Weltstadt eigentlich nur positiv auswirken.

Auch wenn die Urlaubskasse nicht gerade prall gefüllt ist, muss es nicht immer nur Balkonien oder der Campingplatz sein. Tourismusunternehmen und Fluglinien locken mit Sondertarifen und umfassenden Rabatten. Dazu zählen auch Extrakonditionen bei Versicherungen wie Auslandskrankenversicherungen und Reiserücktrittsversicherungen. In fast jedem Reisebüro können sich Jugendliche und Studierende über die speziellen Angebote informieren. Auch im Internet findet sich eine Vielzahl von seriösen Anbietern. 

Die Reisebüro-Kette STA Travel zum Beispiel gehört zu den Unternehmen, die sich auf Jugendliche und vor allem auf Studenten spezialisiert und auch die Beratung auf diese Kundschaft ausgerichtet haben. Das Angebot umfasst nicht nur günstige Flüge und besondere Konditionen bei Abenteuertouren, Hostels- und Hotelbuchungen sowie Versicherungspakete, sondern bezieht sich auch auf den Service. „Unsere Mitarbeiter beraten die jungen Traveller auf einer Wellenlänge und bieten keine Standard-Trips an“, betont Britta Krämer von STA Travel. Ferner steht auf der Homepage ein Reiseforum zur Verfügung, in dem sich die Schüler und Studenten über Urlaubserfahrungen und Reiseerlebnisse austauschen können. Solche nützlichen und informativen Foren finden sich im Netz auch bei vielen anderen Anbietern.

Ganz wichtig: Vor einer Reise ins Ausland sollten sich Schüler und Studenten unbedingt einen Internationalen Studentenausweis (ISIC) besorgen. Der kostet zehn Euro und ist immer vom 1. September bis zum 31. Dezember des Folgejahres, also 16 Monate lang, gültig. Den ISIC gibt es in rund 500 Ausgabestellen in Deutschland. Nähere Auskünfte erteilen Reisebüros, die Studentenwerke und der AStA, der Allgemeine Studierendenausschuss, jeder Hochschule. Für die Beantragung sind lediglich eine Immatrikulationsbescheinigung oder ein Schülerausweis, der Personalausweis und ein Passbild nötig. Den Internationalen Studentenausweis dürfen Studierende und Schüler ab zwölf Jahren beantragen. Der ISIC ist weltweit in rund 100 Ländern gültig und ermöglicht Rabatte bei Flügen, Bahn- und Busfahrten, Unterkünften und Ermäßigungen sowie freien Eintritt für Kinos, Theater und andere Freizeitveranstaltungen.

Freizeit- und Urlaubsschnäppchen können Schüler und Studenten auch in Deutschland schlagen. Immer mehr Hotels und Hotelketten halten auch für Jugendliche und Studierende attraktive Angebote parat. Immer eine solide Adresse sind die Jugendherbergen, die Menschen in jedem Alter offen stehen. Dabei kommen nicht nur Einzelgäste, sondern auch Familien und Jugendgruppen auf ihre Kosten. Dafür aber muss man Mitglied im Jugendherbergswerk sein.

Verschiedene preislich attraktive Angebote macht auch die Deutsche Bahn - übrigens nicht nur für Schüler und Studenten. Neben Vergünstigungen bei der BahnCard lockt mit dem InterRail-Ticket ein Klassiker. Das europaweite Reisen zu einem Pauschalpreis richtet sich an Rucksacktouristen.

Und wer vielleicht doch ein schlechtes Gewissen bekommt, weil er trotz knapper Kasse oder vor sich hergeschobener Hausarbeit auf seinen Urlaub nicht verzichten möchte, dürfte mit einer Sprachreise gut bedient sein. Bei verschiedenen Anbietern lassen sich mit variabler Unterrichtsintensität prima Freizeit und die Vertiefung der Fremdsprachenkenntnisse verbinden. Bevor der Schüler oder Student eine solche Reise bucht, sollte er sich aber darüber im Klaren sein, wie intensiv er an einem Sprachkursus teilnehmen kann und möchte. Auch hier finden sich bei zig Anbietern für fast jeden Wunsch individuell zugeschnittene Angebote - natürlich auch für den schmalen Geldbeutel.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erholung_vom_abistress_79.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>79</guid>
		<pubdate>2007-08-23 14:38:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Direkte Kontaktaufnahme</title>
		<description><![CDATA[Empfehlenswert]]></description>
		<text><![CDATA[Wer mit dem Gedanken spielt, in den Niederlanden zu studieren, sollte zwei Dinge unbedingt beherzigen: möglichst frühzeitig Informationen einholen und in jedem Fall den direkten Kontakt zu der oder den Wunschhochschulen aufnehmen. Mindestens ein Jahr vor Studienbeginn, am besten noch früher, sollte man sich eingehend zunächst über allgemeine Fragen zum Studium in den Niederlanden und anschließend über die speziellen Möglichkeiten und Angebote der in Frage kommenden Hochschulen beraten lassen - egal, ob es ein Vollstudium oder nur ein Abstecher von einem Semester sein soll. An vielen niederländischen Hochschulen muss man sich schon neun Monate vor Studienbeginn bewerben. Bis dahin sollten vor allem Fragen zur Finanzierung und zu etwaigen Zulassungsvoraussetzungen geklärt sein.

Informationen zum Studium in den Niederlanden erteilen die Akademischen Auslandsämter oder ähnliche Einrichtungen an den deutschen Hochschulen. Sie können in der Regel weitere Ansprechpartner nennen. Einen ersten Überblick, viele nützliche Hinweise und Tipps bekommen angehende Studenten auch im Internet. Zu den informativsten Seiten zählt www.studieren-in-holland.de. Auch die Homepage www.college-contact.com sollten Interessierte unbedingt anklicken. Gründlichere Informationen zum Bildungssystem, zu Austauschprojekten und internationalen Studiengängen gibt´s auf www.nuffic.nl. Auf www.hbo-raad.nl präsentiert die Vereinigung niederländischer Hochschulen allgemeine Studieninformationen. Diese beiden Seiten sind sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache verfasst.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/direkte_kontaktaufnahme_78.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>78</guid>
		<pubdate>2007-08-23 14:33:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren in den Niederlanden</title>
		<description><![CDATA[Attraktive Bedingungen
Warum nicht Amsterdam, Maastricht oder Arnheim? Es ist vielleicht etwas cooler, in London, Paris oder Barcelona zu studieren. Aber die sehr guten Hochschulbedingungen haben die Niederlande weltweit zur Nummer drei unter deutschen Studenten gemacht.]]></description>
		<text><![CDATA[Studierten 1993 noch knapp 2000 Deutsche an niederländischen Hochschulen, waren es 2002 schon 7700. Mittlerweile ist die Zahl auf über 9000 gestiegen. Es gibt gute Gründe, warum immer mehr Deutsche zum Studium ins Nachbarland wechseln. In den Niederlanden gibt es deutlich weniger Zulassungsbeschränkungen als in der Bundesrepublik. Fächer, auf denen in anderen Ländern ein hoher NC liegt, sind ohne Einschränkungen zu belegen. Viele Studiengänge werden als betont praxisorientiert gelobt. An immer mehr Hochschulen werden einige Fächer in englischer und zum Teil sogar in deutscher Sprache unterrichtet. Die geringen Abbrecherquoten dürften an der guten materiellen und vor allem an der guten personellen Ausstattung der Hochschulen liegen. Die Studenten gehen nicht in Massenveranstaltungen unter, sondern werden intensiv betreut. Und die Nähe zu Deutschland ist nicht nur für angehende Akademiker aus Nordrhein-Westfalen ganz sicher kein Nachteil: Die Auslandserfahrung wird den Lebenslauf später kräftig aufpolieren, trotzdem aber können die Studenten relativ häufig einen Abstecher nach Hause unternehmen.

Deutsche können in den Niederlanden ein Vollzeitstudium aufnehmen oder nur für ein oder zwei Semester dort studieren. Die Fächerauswahl wird immer größer. Und immer mehr niederländische Hochschulen bieten Bachelor- und Masterstudiengänge an, deren Abschlüsse europaweit anerkannt werden. Das Studienjahr beginnt stets zum Wintersemester am 1. September. Die Hochschullandschaft besteht aus eher wissenschaftlich orientierten „Unversiteiten“, eher praxisorientierten „Hogeschoolen“, die vergleichbar sind mit den deutschen Fachhochschulen, und „Internationaal Onderwijs“. An diesen internationalen Instituten wird überwiegend in Englisch gelehrt, dafür liegen die Studiengebühren aber meist sehr hoch.

Das Angebot für ausländische Studenten an den niederländischen Hochschulen ist breit gefächert. Neben den Wirtschaftsfakultäten steht bei den Deutschen der Studiengang Psychologie hoch im Kurs, weil der anders als in Deutschland in der Regel keinen Zulassungsbeschränkungen unterliegt. Außerdem sind neben Sozialpädagogik Fächer wie Ergotherapie beliebt, die an deutschen Hochschulen gar nicht belegt werden können. Im Gesundheits- und Sozialwesen hat sich die Hogeschool van Arnhem en Nijmegen einen guten Namen gemacht. Zu den Unis mit internationalen Wirtschaftsstudiengängen gehören die Universiteit Amsterdam, die Universiteit Maastricht und die Erasmus Universiteit Rotterdam. Wirtschaftsstudiengänge in Englisch bieten zum Beispiel dieHogeschool voor Economische Studiens Amsterdam und die Haagse Hogeschool an.

Die deutsche Hochschulzugangsberechtigung wird in den Niederlanden akzeptiert. Mit der Fachhochschulreife darf man aber nur an den Hogeschoolen studieren. Bewerbungen können in den meisten Fällen direkt an die Hochschulen gerichtet werden. Häufig wird eine frühe Bewerbung bereits im Dezember des Vorjahres gewünscht, zum Teil können sich die ausländischen Studenten aber auch noch im April oder in Ausnahmefällen sogar im August bewerben. Über die Fristen geben die einzelnen Hochschulen Auskunft. Das gilt auch für die erforderlichen Sprachkenntnisse. Auch wenn es exotische Hochschulen gibt, zum Beispiel in Venlo und Enschede, in denen in Deutsch unterrichtet wird, werden die meisten Studiengänge selbstverständlich in Niederländisch angeboten. Ausreichend sind in der Regel Kenntnisse auf dem so genannten Niveau NT 2. Das bedeutet, dass der Bewerber die Sprache lesen, sprechen und schreiben kann. In den Hogeschoolen sind die Anforderungen etwas lockerer. Der Nachweis von Sprachkenntnissen kann in vielen Fällen auch zu einem späteren Zeitpunkt – natürlich aber vor dem Beginn des Studiums – nachgereicht werden. So bleibt Zeit, den nötigen Schein in einem Kursus zu erwerben.

Unbedingt sollten sich deutsche Interessenten auch erkundigen, ob als Zugangsvoraussetzung bestimmte Schwerpunkt-Fächer in der Schule verlangt werden.

In der Bundesrepublik werden Studiengebühren derzeit heiß diskutiert. In den Niederlanden gehören sie schon zum Hochschulalltag: Knapp 1500 Euro sind pro Studienjahr zu bezahlen. Wer aber eine EU-Staatsbürgerschaft besitzt, noch keine 30 Jahre alt ist und in den Niederlanden ein Bankkonto führt, bekommt mehr als 800 Euro erstattet. Neben Stipendien gibt es verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Förderung, zum Beispiel durch ein Auslands-BAföG oder eine ähnliche Unterstützung von den niederländischen Behörden. Der finanzielle Aufwand für ein Studium im Nachbarland sollte nicht unterschätzt werden, weil die Lebenshaltungskosten in den Niederlanden etwas höher als in Deutschland sind – nicht nur in Ballungsgebieten wie Amsterdam.

Studierende sind auch in den Niederlanden nicht von der Krankenversicherungspflicht befreit. Wer aber in Deutschland pflichtversichert ist, hat in der Regel keinen finanziellen Nachteil. Auf der Grundlage des Sozialversicherungsabkommens innerhalb der Europäischen Gemeinschaft stellt die deutsche Krankenkasse einen Anspruchsnachweis aus, mit der sich der deutsche Studierende bei der niederländischen Gebietskrankenkasse anmeldet. Das ist jedenfalls kein Grund, die hervorragenden Studienbedingungen in den Niederlanden nicht nutzen zu können.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_in_den_niederlanden_77.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>77</guid>
		<pubdate>2007-08-23 14:03:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Von Landeskindern und Studienkonten</title>
		<description><![CDATA[Einführung von Studiengebühren
Kein Thema an den Hochschulen und in der Bildungspolitik wird derzeit heißer diskutiert als die Einführung von Studiengebühren. Weil die Länder einzeln entscheiden und die Debatten gerade erst beginnen, ist noch völlig offen, ob und in welcher Höhe künftig Bildungsabgaben erhoben werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Mit dem Beschluss vom 26. Januar dieses Jahres zur Aufhebung des Studiengebührenverbots hat das Bundesverfassungsgericht eine Diskussionslawine losgetreten. Schlüssige seriöse Konzepte hat bislang noch niemand aus der Schublade gezaubert. Die angehenden Studierenden können derzeit nur abwarten, wo das Gratis-Studium - wenn überhaupt - auch in den kommenden Jahren noch möglich sein wird. Die Bildungspolitik ist Ländersache, der Bund kann nur ein Hochschulrahmengesetz vorgeben. Die Umsetzung sieht in jedem Bundesland anders aus. Bislang gab es das zeitlich unbegrenzte kostenlose Studium nur noch in Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Wenn die Regelstudienzeit um einige Semester überschritten wird, erheben Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, das Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen Langzeitstudiengebühren. Diesen Abgaben entspricht das Modell der Studienkonten, das in Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eingeführt wurde. Fürs Zweitstudium müssen Studierende heute bereits in Bayern, Sachsen, Hessen und NRW blechen.

Die Gebühren müssen vor Beginn des Semesters, also bei der Einschreibung beziehungsweise Rückmeldung, bezahlt werden. Es gilt als sicher, dass vor 2006 keine weiteren Abgaben erhoben werden. Alles andere wird in den kommenden Monaten eifrig diskutiert. Angehenden Akademikern bleibt nichts anderes übrig, als die Entscheidungen abzuwarten und sich bei den Beratungsstellen der Hochschulen auf dem Laufenden zu halten. Wer sich vor bösen Überraschungen schützen will, sollte bei der Finanzierungsplanung eines Studiums Gebühren in Betracht ziehen. In der Diskussion sind Summen von 500 bis 2500 Euro pro Semester. Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Hamburg wollen allgemeine Studiengebühren einführen. Bremen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein überlegen, nur so genannten Landeskindern ein kostenloses Studium zu ermöglichen. Studierende aus anderen Bundesländern sollen zahlen. Im Gespräch ist das „Schweizer Modell“, nach dem das Land, in dem der Studierende vor dem Beginn der Hochschulausbildung seinen Wohnsitz hatte, für die Kosten aufkommt. Unterschiede könnte es aber nicht nur zwischen den Ländern, sondern auch zwischen den einzelnen Hochschulen und Studiengängen in einem Bundesland geben.

Großer Knackpunkt ist die Frage der Finanzierung. Um allen Abiturienten ein Studium zu ermöglichen, sind Darlehen mit staatlichen Zuschüssen unumgänglich. Aber die öffentlichen Kassen sind leer. Und wer sichert die Rückzahlung? Wer treibt das Geld später ein? Im Bundesbildungsministerium wird betont, dass das BAföG in jedem Fall beibehalten werden soll. Derzeit erhält ungefähr jeder vierte Student in der Regelstudienzeit den Bildungskredit.

Die Gegner von Studiengebühren befürchten soziale Ungerechtigkeiten. Ihre These: Nur die Kinder vermögender Eltern könnten sich künftig noch ein Studium leisten. Ein Darlehen sei eine zu hohe Hypothek für die Zeit nach dem Studium. Es könne ein Abschreckungseffekt eintreten, in dessen Folge immer weniger ausgebildete Fachkräfte für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Außerdem treibt die Gegner die Sorge um, dass das Geld nicht in vollem Umfang den Hochschulen zugute kommt, sondern im Landeshaushalt versickert, um in anderen Bereichen Löcher zu stopfen. Sie fürchten, dass sich der Staat mehr und mehr aus der Hochschulfinanzierung zurückzieht. Und weil Unterschiede zwischen den Bundesländern unvermeidlich seien, würde sich die Wahl des Studienfaches nicht nach der Qualität der Ausbildung, der Forschungsmöglichkeiten oder der persönlichen Eignung richten, sondern nur noch nach finanziellen Aspekten.

Die Befürworter von Studiengebühren beklagen eine ganz andere Ungerechtigkeit: Das Studium wird in erster Linie aus den Steuergeldern von Nicht-Akademikern bezahlt, aber Akademiker verdienen im Schnitt im Laufe ihres Beruflebens deutlich mehr. Die Hochschulen müssen qualitativ verbessert werden, dafür aber fehlt das Geld. Die Länder sind klamm. Mit den Mitteln aus den Studiengebühren könnten die Hochschulen ihre Angebote aufpolieren und müssten sie gleichzeitig auf den Bedarf der Studierenden zuschneiden, da diese ja schließlich zahlen. Werden die Hochschulbedingungen und die Lehrangebote verbessert, könnten die angehenden Akademiker kürzer studieren, schneller in den Beruf gehen und somit mehr Geld verdienen. Bedingungen: Die Hochschulen dürfen vom Staat nicht weniger Geld als heute bekommen, und die Studiengebühren müssten zu einhundert Prozent den Hochschulen zur Verfügung stehen. Nur so könnten die Abgaben die genannten Effekte erzielen. Selbstverständlich betonen auch die Befürworter, dass die Studiengebühren niemanden vom Studium abschrecken dürfen. Dafür fordern sie verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, wie BAföG, Kreditsysteme und Stipendien. 

Die Diskussionen werden in den kommenden Monaten unvermindert auf Hochtouren laufen. Eines steht aber bereits jetzt: Nicht nur Abiturienten werden die Debatten mit Spannung verfolgen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/von_landeskindern_und_studienkonten_76.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>76</guid>
		<pubdate>2007-08-23 13:58:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Chancen sind deutlich besser“</title>
		<description><![CDATA[Duale Ausbildung
Im Bundesverband Deutscher Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien mit Sitz in Frankfurt/Main sind die Berufs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien der Bundesrepublik Deutschland zusammengeschlossen.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Geschäftsführerin des Bundesverbandes Dr. Diana Reuter erklärt, welche persönlichen Voraussetzungen die Bewerber mitbringen sollten und welche Chancen die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Welche fachlichen Voraussetzungen sollten Bewerber für einen dualen Ausbildungsgang mitbringen?
Zum Studium kann zugelassen werden, wer die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife besitzt, wer mit einer geeigneten Ausbildungsstätte einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen hat, der den von der Akademie aufgestellten Grundsätzen entspricht, und wer von dieser Ausbildungsstätte bei der Akademie zum Studium angemeldet wird.

Wie sieht es mit den persönlichen Voraussetzungen aus?
Ausschlaggebend für die Unternehmen ist erst einmal nur das Zeugnis des Bewerbers. Man muss als Abiturient sehr gut organisieren können, weil man in der dualen Ausbildung wenig Zeit hat. Die Studierenden haben eine Sechs-Tage-Woche. Sie müssen Berufsausbildung und Studium unter einen Hut bringen, außerdem soll ja noch ein bisschen Freizeit bleiben, um abschalten zu können.

Gibt es Berufsfelder und -wünsche, bei denen Sie Abiturienten von der Wahl einer dualen Ausbildung abraten würden?
Nein, die gibt es nicht.

Es gibt in der Bundesrepublik eine ganze Fülle von Berufs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien. Sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern und zwischen den einzelnen Akademien groß?
Die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien werden nach einheitlichen Grundsätzen, die einen Rahmen-Studienplan, eine Rahmen-Prüfungsordnung und Rahmen-Studienordnung umfassen, organisiert. Die zu uns gehörenden Berufsakademien müssen die landesgesetzlichen Rahmenbedingungen für Berufsakademien befolgen. Da wir an diesen Gesetzen maßgeblich mitgewirkt haben, sind die Anforderungen unseres Bundesverbandes demzufolge berücksichtigt.

Viele Bewerber klagen, dass zu wenige Plätze für einen dualen Ausbildungsgang angeboten werden. Wird sich die Zahl in der
nahen Zukunft merklich erhöhen?
Die Unternehmen stellen die Ausbildungsplätze für die duale Abiturientenausbildung zur Verfügung, so dass die Akademien, die zuständig sind für das wissenschaftliche Studium, keinen direkten Einfluss darauf nehmen können.

Was ist Ihre persönliche Einschätzung: Wird sich die Zahl in Zukunft erhöhen und sich das Modell damit noch stärker etablieren?
Wir haben ungeheuer viele Anfragen für ein Studium. Die Nachfrage ist groß, aber das Angebot reicht nicht aus. Die Unternehmen müssen die Ausbildung auch bezahlen können. Ist ein Unternehmen von dem Modell überzeugt, wird sich die Zahl der Plätze in Zukunft mit Sicherheit erhöhen.

Wie sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wenn jemand nach einem kombinierten Ausbildungsgang von dem Unternehmen nicht übernommen wird?
Auf alle Fälle sind die Chancen mit der Kombination von Berufsausbildung und wissenschaftlichem Studium deutlich besser, als wenn man nur eine Berufsausbildung oder nur ein reines Vollzeit-Studium abgeschlossen hat. Die Absolventen beherrschen die Grundsätze der beruflichen Praxis und die Grundsätze der wissenschaftlichen Arbeitsweise. Das wird auf dem Arbeitsmarkt anerkannt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/chancen_sind_deutlich_besser_75.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>75</guid>
		<pubdate>2007-08-23 13:47:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Kompakt, effizient und Erfolg versprechend</title>
		<description><![CDATA[Duale Ausbildung
Diese Frage hat schon so manchem Schüler den Schlaf geraubt: Soll ich nach dem Abitur direkt in den Beruf einsteigen oder soll ich studieren? Eine kompakte Alternative mit glänzenden beruflichen Perspektiven ist die duale Ausbildung.]]></description>
		<text><![CDATA[Viele Unternehmen bieten Abiturienten die Möglichkeit, eine betriebliche Ausbildung mit einem Studium an einer Berufs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie zu kombinieren. Diese Plätze sind rar. Auch wenn auf die Absolventen eine kompakte und anstrengende Ausbildung wartet, sind die Stellen heiß begehrt und die Bewerberzahlen entsprechend hoch. Aus gutem Grund: Die Studierenden haben nach drei, in einigen wenigen Fällen auch schon nach zwei Jahren einen fundierten Abschluss in der Tasche und verdienen während des Studiums ihr eigenes Geld. Auf dem Arbeitsmarkt sind die Absolventen der Akademien gefragt, weil sie sowohl über theoretische Kenntnisse als auch praktische Erfahrungen verfügen und als belastbar gelten. Oft werden sie nach Beendigung der Ausbildung von ihrem Betrieb übernommen und haben dort nicht die allerschlechtesten Aufstiegschancen.

Vor allem in den Berufsfeldern Betriebswirtschaft, Verwaltung, Ingenieurwesen sowie Pflege und Gesundheit werden diese Studiengänge angeboten. Die Ausbildung mit angeschlossenem Studium wird fast immer mehrstufig aufgebaut. Neben einem berufsqualifizierenden Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf legen die Absolventen einen BA/VWA-Diplomabschluss mit dem Zusatz VWA oder BA ab, zum Beispiel Betriebswirt (VWA) oder Betriebswirt (BA). Absolventen der Akademien können in Europa und den USA einen Aufbaustudiengang als MBA (Master of Business Administration) belegen.

Die Interessenten einer dualen Ausbildung adressieren ihre Bewerbungen meist direkt an die Unternehmen, die einen oder mehrere Kandidaten auswählen und diese bei der Akademie anmelden. Aus- und Weiterbildung auf universitärem Niveau wird in mehr als 100 Städten von Berufs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien angeboten - von Kiel bis Garmisch-Partenkirchen und von Aachen bis Frankfurt/Oder. Träger sind in der Regel Industrie- und Handelskammern, Unternehmensverbände, Gemeinden und Gemeindeverbände, zum Teil Länder und vereinzelt auch private Unternehmen sowie Verbände.

Schule dürfte eine Kooperation in Münster machen: Die dortige Fachhochschule und die Westfälische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) bieten den in NRW ersten dualen Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft an. Das mit einer betrieblichen Berufsausbildung kombinierte dreieinhalbjährige Studium richtet sich an Abiturienten. Mit dem Bachelor of Arts bietet die VWA Münster ihren Studierenden einen staatlich anerkannten Hochschulabschluss, der ihnen einen Zugang zu weiterführenden Master-Studiengängen eröffnet. Das Studium umfasst sieben Semester und führt parallel zum IHK-Berufsabschluss nach drei Semestern sowie zum Betriebswirt (VWA) nach sechs Semestern.

Die Angebote in den Unternehmen fast aller Branchen sind interessant und äußerst vielschichtig. Bei Audi beispielsweise werden in diesem Jahr insgesamt 15 BA-Studenten eingestellt. Vier werden zu Betriebswirten in verschiedenen Fachrichtungen ausgebildet, elf zu Ingenieuren in den Fachrichtungen Mechatronik und Fahrzeugelektronik. Zu den Anforderungen an die Bewerber gehört ein Abitur mit mindestens der Gesamtnote „gut“. „Zusätzlich laden wir die uns geeignet erscheinenden Bewerber zu einem Eignungstest und einem Assessment-Center ein“, erklärt Hans-Peter Faber, der Leiter Bildungswesen der Audi AG. Kriterien für die Auswahl sind dann unter anderem Internationalität, Teamfähigkeit, Motivation, Präsentations- und  Argumentationsverhalten.

Am BA-Studium schätzt Audi vor allem die flexiblen Angebote der Berufsakademie und die Kürze der Ausbildung. „Die Studierenden sind frühzeitig in Unternehmensprozesse und Unternehmensphilosophie eingebunden. Eine spätere Einarbeitung am Arbeitsplatz ist so in der Regel nicht mehr notwendig“, betont Hans-Peter Faber. Die Chancen, nach dem dualen Ausbildungsgang beim Autobauer aus Ingolstadt bleiben zu dürfen, sind groß. „Es bestehen gute Aussichten, nach erfolgreich beendetem Studium und ordentlichen Leistungen in den Praxisphasen übernommen zu werden“, sagt Faber. „Die bisherige Erfahrung zeigt, dass etwa 90 Prozent der Teilnehmer einen Arbeitsvertrag angeboten bekommen haben.“ Das ist keine schlechte Quote!

Insgesamt 123 Plätze für duale Studiengänge mstellt die Deutsche Telekom in 2005 zur Verfügung: 30 Stellen für den Studiengang Bachelor of Arts in Business Administration, 30 für Bachelor of Engineering in Telekommunikationsinformatik und die andere Hälfte für verschiedene Studiengänge wie zum Beispiel Wirtschaftsinformatik oder Informationstechnik. Von den Bewerbern erwartet der ehemalige Staatskonzern neben anderen Voraussetzungen ein gutes Abitur beziehungsweise eine gute Fachhochschulreife, gute Englischkenntnisse und die Bereitschaft zu bundesweiter Mobilität. „In diesem Ausbildungsmodell erwarten wir nach erfolgreich abgeschlossenem Studium eine hohe Einsatzreife und die Möglichkeit einer übergangslosen Mitarbeit“, betont Klemens Hansert von der Telekom.

Aber nicht nur die großen Konzerne bieten einen Kombipack aus betrieblicher Ausbildung und Studium an, sondern auch viele mittelständische Unternehmen wie die Winkhaus Gruppe, ein Familienunternehmen mit Sitz in Telgte bei Münster. Die weltweit agierende Unternehmensgruppe mit einer 150-jährigen Firmengeschichte hat sich auf Fenstertechnik, Türtechnik und Automation spezialisiert. Sie bildet jährlich zwei bis drei Betriebswirte mit integrierter Ausbildung zum Industriekaufmann aus, einen Diplom-Ingenieur Maschinenbau (FH) mit integrierter Ausbildung zum Werkzeugmechaniker und einen Diplom-Ingenieur Mechatronik (FH) mit integrierter Ausbildung zum Mechatroniker.

Die Bewerber sollten ein gutes Abitur (bei Interesse an einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung ist ein Wirtschaftsabitur von Vorteil), Fremdsprachenkenntnisse, überdurchschnittliches Engagement und Sozialkompetenz vorweisen können. „Von der Verknüpfung von Theorie und Praxis versprechen wir uns praktisch ausgebildete Arbeitnehmer, keine Theoretiker ohne Berufserfahrung. Spätere Vakanzen können so problemlos aus den eigenen Reihen besetzt werden“, erläutert Dominik Hinzen, der Pressesprecher der Winkhaus Gruppe. Das Unternehmen bietet nach der Ausbildung eine Garantieübernahme für drei Monate. „Bei guten praktischen und theoretischen Leistungen“, so Dominik Hinzen, „sind die Übernahmechancen sehr gut.“ 

Eine eigene Variante zur dualen Ausbildung hat die BMW Group entwickelt. Mit dem Nachwuchs-Förderungs-Programm (NFP) bietet der Münchener Autobauer ein werk- und niederlassungsübergreifendes Programm, das ein Fachhochschulstudium mit einer integrierten Berufsausbildung verbindet und fünf Jahre dauert. Für die 75 Plätze im Jahr gibt es elf Studien- und Ausbildungskombinationen, davon 70 Prozent für Ingenieure, 20 Prozent für Informatiker und zehn Prozent für internationale BWLer.

Nach der Berufsausbildung, die in zwei Varianten in der Konzernzentrale und in einer Niederlassung durchgeführt wird, und einem „Auslandseinsatz“ an einem der Standorte der BMW Group schließt sich ein FH-Studium an. Die Diplomarbeit wird im Konzern geschrieben. Die Bewerber dürfen zu Beginn des NFP nicht älter als 22 Jahre sein und müssen das Abitur oder die Fachhochschulreife mit guter Note abgeschlossen haben.

„Unsere Zielsetzung ist die Ausbildung exzellenter Nachwuchskräfte mit hoher Akzeptanz im Unternehmen sowie hoher Firmenloyalität mit Fokus auch auf Zusatzqualifikationen“, erklärt Martina Hatzel von der Unternehmenskommunikation der BMW Group. Neben der Praxis- und Leistungsorientierung wird großer Wert auf die internationale Ausrichtung gelegt. Die Doppelqualifikation soll unternehmensweit einen einheitlichen Qualitätsstandard sichern. Auch bei BMW können sich die Absolventen der dualen Ausbildung berechtigte Hoffnungen machen, einen Anschlussvertrag unterschreiben zu dürfen. Martina Hatzel betont: „Das NFP existiert seit über 13 Jahren und besitzt sehr hohe Akzeptanz im Unternehmen, so dass nahezu alle Absolventen übernommen werden.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/kompakt_effizient_und_erfolg_versprechend_74.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>74</guid>
		<pubdate>2007-08-23 13:31:24</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Weniger Abbrüche bei Bachelor und Master “</title>
		<description><![CDATA[Erfolgversprechend!
Warum tun sich einige Hochschulen noch schwer bei der Umstellung auf die neuen Studienabschlüsse? Werden Bachelor und Master auf dem Arbeitsmarkt bereits anerkannt? STUDIInfo hat sich mit Dr. Florian Buch vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) über die neuen Hochschulabschlüsse unterhalten.]]></description>
		<text><![CDATA[Das CHE ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation, mit Sitz im nordrhein-westfälischen Gütersloh, die 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz als GmbH gegründet wurde. Es versteht sich als „Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen“.

Wie läuft aus Ihrer Sicht die Einführung der neuen Studiengänge?
Mit der Einführung der neuen Studiengänge packen die Hochschulen eine fundamentale Reform an. Vielerorts geschieht das mit großer Entschlossenheit und interessanten Konzepten. Auch auf der politischen Ebene ist der Wille zur Durchführung einer sinnvollen und notwendigen Strukturveränderung deutlich erkennbar. Insofern schreitet die Einführung der neuen Studiengänge gut voran und ihre Akzeptanz wächst schon jetzt stetig.

Die Umstellungen verlaufen an den einzelnen Hochschulen sehr unterschiedlich. Warum tun sich einige Hochschulen noch schwer?
Abgesehen davon, dass noch nicht alle Hochschulen die Vorteile der neuen Studienstruktur erkannt haben, fordert die Umstellung in der Tat viel Kraft. Gerade durch die stärkere Curricularisierung (organisatorische und inhaltliche Strukturierung des Studiums, Anm. der Red.) und Modularisierung - und das sind zentrale Vorteile der neuen Studienstruktur - ist eine größere Planungsnotwendigkeit entstanden als bisher. Aber auch die Einführung innovativer Studienangebote ist vielfach mit der Umstellung verbunden: Das Angebot wird profilierter, differenzierter und vielfach auch interdisziplinärer. Zudem brauchen die Hochschulen mehr Gestaltungsfreiheit, was etwa die Kapazitätsplanung betrifft, damit die Betreuung intensiviert werden kann.

Was antworten Sie auf die Kritik, Bachelor- und Masterstudiengänge seien nur zerstückelte Diplom- oder Magisterstudiengänge?
Ein sorgfältig geplanter Bachelorstudiengang ist ein eigenständiges und in sich geschlossenes Studienangebot. Straffungen und Konzentration einerseits, Praxisorientierung und Strukturierung andererseits zeichnen solche Angebote aus. Außerdem muss ja beim Bachelor noch nicht Schluss sein mit dem Lernen. Eine weitere Vertiefung kann entweder unmittelbar nach dem Studium oder - besser noch - im Anschluss an eine erste Phase der Berufstätigkeit erfolgen. Hier liegt auch eine wichtige Mobilitätsschnittstelle, sowohl disziplinär als auch was den Studienort betrifft.

Können die relativ kurzen Bachelor-Studiengänge die heute in einigen Fächern sehr hohe Abbrecherquote senken?
Erste Erfahrungen zeigen, dass die Abbrecherquoten in den Bachelorstudiengängen erheblich niedriger sind als in den alten Studiengängen. Außerdem erfolgt ein Abbruch - wenn er denn doch stattfindet - in aller Regel erheblich früher, so dass weniger Zeit verloren geht. Das ist nicht zuletzt ein Effekt der besseren Strukturierung und der Leistungskontrolle durch studienbegleitende Prüfungen. Aber natürlich trägt hierzu auch die überschaubare Studiendauer bei. Noch besser wird es, wenn erst die Betreuungsrelationen günstiger werden.

Können Sie den Studenten die Verunsicherung nehmen, dass die neuen Abschlüsse auf dem Arbeitsmarkt noch nicht angemessen anerkannt werden?
Einerseits haben eine ganze Anzahl wichtiger Wirtschaftsunternehmen erklärt, dass sie an diesen Absolventen interessiert sind. Das zeigt etwa der Erfolg der Kampagne „Bachelor Welcome“. Andererseits zeigen auch erste Studien, dass die Chancen der Absolventen von Bachelorstudiengängen keineswegs schlecht sind.



Info-Adressen zu Bachelor und Master

Im Internet findet sich eine ganze Fülle von Informationsmaterial über die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master. Wichtige Quellen sind die Homepages der einzelnen Hochschulen. Dort sind in der Regel Veröffentlichungen und Informationen über die neuen Studiengänge sowie Literaturhinweise aufgelistet. Die Universitäten und Fachholschulen geben vor allem Auskunft über ihre eigenen Bachelor- und Masterangebote. Hier eine Liste von wichtigen Internetadressen mit allgemeinen Infos zu Bachelor und Master sowie weiterführenden Literaturverzeichnissen:

www.wege-ins-studium.de
Netzwerk von der Bundesagentur für Arbeit, dem Bundeselternrat, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Deutschen Studentenwerken, der Hochschulrektorenkonferenz und der Kultusministerkonferenz, u.a. auch für Abiturienten.

www.studis-online.de
Umfangreiches privates Informationsangebot für Studenten, speziell für Studienanfänger.

www.hrk.de
Seite der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der „Stimme der Hochschulen“.

www.bmbf.de
Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

www.hochschulkompass.de
Informationsangebot der Hochschulrektorenkonferenz über alle deutschen Hochschulen, deren Studienangebote und internationale Kooperationen.

www.studentenwerke.de
Seite der Deutschen Studentenwerke (DSW), eines freiwilligen Zusammenschlusses der Studentenwerke in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/weniger_abbrueche_bei_bachelor_und_master__73.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>73</guid>
		<pubdate>2007-08-23 12:16:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Master oder Magister - das ist hier die Frage</title>
		<description><![CDATA[Die neuen Studienabschlüsse
Wenn das Wunschfach gefunden ist, muss man sich doch eigentlich nur noch die passende Hochschule aussuchen und möglichst schnell einen Studienplatz ergattern. Ganz so einfach ist das nicht mehr. Viele angehende Studenten stehen heute noch vor einer anderen kniffligen Wahl: Sollen sie sich für die alten oder doch schon lieber für die neuen Studiengänge einschreiben? Diplom beziehungsweise Magister oder Bachelor und Master?]]></description>
		<text><![CDATA[Nur noch fünf Jahre, dann sollen die alten Abschlüsse der Vergangenheit angehören. Bis 2010 wird die deutsche Hochschullandschaft komplett umgekrempelt. Vermutlich wird in einzelnen Fachrichtungen den Hochschulen noch ein Hintertürchen offen gelassen, um den Start der umfassenden Reform etwas hinauszuzögern. Aber fest steht: Bachelor und Master werden die Studiengänge Diplom und Magister ersetzen. Nur das Staatsexamen bleibt voraussichtlich in Rechtswissenschaft und Medizin sowie in einigen Bundesländern eventuell auch in der Lehrerausbildung bestehen. Die Reform wird auch gerne mit dem Schlagwort „Bologna-Prozess“ tituliert. Der Grund: In der italienischen Stadt verständigten sich 1999 die Bildungsminister aus 29 europäischen Ländern auf ein einheitliches Studiensystem - auf die Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraumes. Seit der Nachfolgekonferenz im September 2003 in Berlin sitzen 40 Staaten mit im Bildungsboot. Kernpunkt der Vereinbarungen: Es gibt einheitliche Hochschulabschlüsse, den Bachelor und den Master. Ein Bachelor- Studiengang soll sechs bis acht Semester, also drei bis vier Jahre, ein darauf aufbauender Master-Studiengang in der Regel vier Semester (zwei Jahre) dauern.

Die neuen Abschlüsse sollen europaweit nach den gleichen Kriterien verliehen werden, um die internationale Vergleichbarkeit zu erhöhen. „Das System zweistufiger Studiengänge ist für Deutschland in großen Teilen neu, aber international üblich. Wir wissen aus der Vergangenheit, dass unser traditionelles einstufiges System im Ausland nicht immer verstanden wurde und deshalb Anerkennungsverfahren schwierig waren“, betont Dr. Christiane Ebel-Gabriel, die Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Zudem sollen die Studieninhalte gestrafft und klar strukturiert werden. Mit der Neugestaltung soll die Qualität des Studiums verbessert und, so heißt es im Fachjargon, „die Mobilität gefördert“ werden. Im Klartext: Die Studierenden können problemloser zwischen den einzelnen deutschen Hochschulen und auf eine ausländische Hochschule wechseln.

Der Bachelor ist der erste akademische Titel in diesem System und qualifiziert den Absolventen bereits für einen Beruf. Der Studiengang vermittelt Grundlagen für eine wissenschaftliche Ausbildung, ist in der Regel aber praxisbezogen und orientiert sich im Idealfall bereits am künftigen Berufsbild. Das Master-Studium kann nach einem abgeschlossenen Bachelor-Studiengang aufgenommen werden. Es dient dazu, die wissenschaftliche Ausbildung zu vertiefen und das Fachwissen zu erweitern. Ein Master-Studium bereitet auf eine Tätigkeit an einer Hochschule und auf Berufe vor, für die eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung benötigt wird. Daran anschließen kann sich die Promotion, der Erwerb eines Doktortitels.

Der Lernstoff in den neuen Studiengängen wird nach Modulen gegliedert. Anders als in dem bisherigen System, in dem Lehrveranstaltungen meist über ein Semester gingen, werden sie in Bachelor- und Master-Studiengängen zu inhaltlich zusammenhängenden Veranstaltungsblöcken ausgeweitet, die in der Regel über zwei Semester laufen und sich aus mindestens zwei Lehrveranstaltungen - zum Beispiel einer Vorlesung und einem Seminar - zusammensetzen. Dabei werden kontinuierlich von den Studenten Leistungsnachweise verlangt, meist in Form von Klausuren. Die großen Abschlussprüfungen wie bei Diplom- und Magister-Studiengängen fallen dafür weg.

Neu ist auch, dass so genannte Credit Points verteilt werden. Die europaweit gültigen Leistungspunkte beziehen sich auf den Arbeitsund Zeitaufwand, die ein Hochschüler inklusive Vor- und Nachbereitung für eine Lehrveranstaltung investieren muss, und werden das komplette Studium über gesammelt. Weil europaweit das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) eingeführt wird, können die Leistungen und der Wissensstand der einzelnen Studenten besser verglichen und ein Hochschulwechsel erleichtert werden.

Den Studierenden bieten sich drei Möglichkeiten der akademischen Ausbildung: Sie können nach dem Bachelor-Studium direkt in den Beruf gehen, einen inhaltlich anschließenden Master („konsekutiv“) oder einen fachlich verschiedenen Master („nicht konsekutiv“) erwerben oder nach dem Bachelor erst Berufserfahrungen sammeln und dann ein Master-Studium einschieben. „Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung des lebenslangen Lernens“, weiß Dr. Christiane Ebel-Gabriel. Zur Promotion berechtigt übrigens erst der Master. Bei besonders qualifizierten Bachelor-Absolventen kann aber eine Ausnahme gemacht werden.

Promotion? Vielen Abiturienten und anderen angehenden Akademikern brennen erst einmal ganz andere Fragen unter den Nägeln. Was spricht für einen alten, was für einen neuen Studiengang? Allerdings stellt sich diese Frage nicht in jedem Fall, denn die Umsetzung der Reform bereitet vielen Hochschulen Probleme - wenn die Lehrinstitute sie denn überhaupt schon in Angriff genommen haben. Verwundern kann das angesichts der Dimension dieser Neugestaltung im Bildungswesen nicht. „Die Verantwortlichen der Hochschulen sind gefordert, die Studiengänge mit einem klaren inhaltlichen
Konzept zu gestalten und dieses vom Qualifikations- und Kompetenzprofil der Absolventen her zu denken“, erklärt Ebel-Gabriel. „Hier wurde ein Prozess zur inhaltlichen Erneuerung von Lehren und Lernen an den Hochschulen in Gang gesetzt.“

Entsprechend niedrig ist die Zahl der Studenten, die sich bislang in Bachelor- und Master-Studiengängen eingeschrieben haben beziehungsweise einschreiben konnten:

Im Wintersemester 2003/2004 (aktuellere Zahlen sind nicht verfügbar) lag sie laut Statistischem Bundesamt bei 107.749. Das sind knapp fünf Prozent aller Studierenden an deutschen Hochschulen. Immerhin: Die Tendenz ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Im Prüfungsjahr 2003 haben rund 5500 Studierende einen Abschluss in den neuen Studiengängen erworben. Seit der Einführung waren es bis dahin rund 11.000 Studierende.

Deshalb ist die Frage, welche Konsequenz die Wahl des Studiengangs auf die Berufsperspektive hat, noch nicht seriös zu beantworten. In jedem Fall ist es hilfreich, wenn die angehenden Hochschüler bereits wissen, ob sie eher wissenschaftlich orientiert oder eher berufsorientiert studieren wollen. Bei einer stärker wissenschaftlichen Ausrichtung sind durchaus noch die herkömmlichen Studiengänge empfehlenswert, bei einer berufsorientierten eher ein Bachelor-Studiengang. Wer unschlüssig ist, dürfte ohnehin erst einmal mit dem Bachelor gut bedient sein. Vor allem aber der Dipl.-Ing. gilt in Deutschland und im Ausland als Markenzeichen. Bis ein Master of Science an dieses Renommee heranreicht, müssen noch einige Vorlesungen gehalten werden. Weil die Abschlüsse Diplom-Ingenieur und Diplom- Kaufmann einen exzellenten Ruf genießen, kann es Sinn machen, nach wie vor einen solchen Abschluss anzupeilen.

Viel wichtiger allerdings als die Frage Diplom/Magister oder Bachelor/ Master ist ein Vergleich der inhaltlichen Angebote an den einzelnen Hochschulen. Darüber sollten sich künftige Studenten eingehend informieren - und darüber, ob an einer Hochschule in dem gewünschten Studienfach nach einem Bachelor- auch ein darauf aufbauender Master-Studiengang angeboten wird.

Viele Studenten zweifeln, ob die neuen Abschlüsse, vor allem der Bachelor, am Arbeitsmarkt ausreichend gewürdigt werden. Hier ist zu beobachten, dass der Master von immer mehr Arbeitgebern wie ein traditioneller Universitätsabschluss angesehen wird. Der Bachelor wird tendenziell wie ein Fachhochschul-Diplom akzeptiert und auch ungefähr entsprechend bezahlt. „Aber wir müssen uns weiterhin der Aufgabe widmen, die neuen Abschlüsse noch bekannter zu machen, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen“, weiß Dr. Christiane Ebel-Gabriel. Die HRK-Generalsekretärin blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir wissen inzwischen aus verschiedenen Unternehmensbefragungen, dass die Arbeitgeber den neuen Abschlüssen zunehmend offen und positiv gegenüber stehen.“ Und die anderen haben ja noch ein paar Jahre Zeit, sich mit dem Bachelor und dem Master als qualifizierten akademischen Titel anzufreunden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/master_oder_magister_-_das_ist_hier_die_frage_72.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_02.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>72</guid>
		<pubdate>2007-08-23 12:02:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ich bin doch nicht blöd</title>
		<description><![CDATA[Mit dem Studentenausweis auf Schnäppchenjagd]]></description>
		<text><![CDATA[Gähnende Leere im Portemonnaie – für viele Studenten nichts Unbekanntes. Das BaföG ist nicht gerade üppig, die Miete teuer, und auch der Besuch in der Stammkneipe kostet den einen oder anderen Euro. Dennoch müssen Studenten nicht auf die angenehmen Seiten des Lebens verzichten. Für sie gibt es vieles billiger. Wer seinen Studentenausweis immer dabei hat, kann so manches Schnäppchen machen.

Gebührenfrei Fernsehen
Schon gezahlt? – Auf diese Frage können Studenten ganz ungeniert mit „nein“ antworten. Im Gegensatz zu anderen Fernsehzuschauern und Radiohörern müssen sie Rundfunkgebühren nicht zwangsläufig bezahlen. Voraussetzung hierfür ist, dass das monatliche Einkommen den 1,5-fachen Regelsatz der Sozialhilfe plus Kaltmiete nicht übersteigt. Ist diese Voraussetzung erfüllt, geht die GEZ leer aus. Wer die Gebührenbefreiung in Anspruch nehmen möchte, muss sich allerdings jedes Semester mit den entsprechenden Unterlagen auf den Weg zum örtlichen Sozialamt machen, um diese zu beantragen.

Günstiger Telefonieren: Quatschen non stop
Ohne Handy geht heute gar nichts mehr. Dazu ein Festnetzanschluss und ein Internetzugang. Wenn die Telefonrechnung einmal im Monat im Briefkasten liegt, muss das jedoch nicht zwangsläufig zu Schweißausbrüchen führen. Einige Telekommunikationsunternehmen bieten spezielle Konditionen für Studenten.
So zum Beispiel die Deutsche Telekom: Studenten können hier den Sozialtarif beantragen. Wer Bafög erhält oder bereits von den Rundfunkgebühren befreit wurde, erhält von der Telekom eine monatliche Gutschrift von 8,05 Euro auf die anfallenden Gesprächskosten. Der Sozialtarif wird Studierenden allerdings immer nur für ein Jahr gewährt. Spätestens nach 12 Monaten muss er neu beantragt werden.
In Zusammenarbeit mit zahlreichen Universitäten gewährt das Bonner Unternehmen Studierenden weitere Nachlässe. Beim Programm „Uni@home“ erhalten Studenten, die an einer der Partner-Universitäten studieren, den vollen Bereitstellungspreis für einen ISDN-Anschluss zurück. Auch Nutzer von DSL oder Wireless LAN haben die Möglichkeit zu sparen. Zudem gibt es vergünstigte Telefone und Modems.
Im Mobilfunkbereich wird es mit dem Sparen schon etwas schwieriger, aber auch hier nehmen einige Betreiber Rücksicht auf die knappen Kassen der Studenten. Gegen Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung gibt es Gratis-SMS oder Gesprächsguthaben.

Lesen und sparen
Wer viel liest, ist gut informiert, muss dafür aber auch Einiges ausgeben. Wenn Studenten viel lesen, können sie dabei sogar noch Geld sparen. Die meisten Verlage bieten Spezialkonditionen für studierende Leser an. Zu den regulären Abonnements besteht mit Ausnahme des Preises kein Unterschied. So lassen sich bei vielen Zeitungen oder Magazinen ganz einfach bis zu 40 Prozent der Kosten einsparen.

Welche Bank ist die richtige?
Auch wenn Studenten in den meisten Fällen nicht über Unmengen von Geld verfügen – ohne ein Bankkonto kommen auch sie nicht aus. Sei es, um den Unterhalt der Eltern entgegen zu nehmen, den hart erarbeiteten Nebenverdienst einzustreichen oder um die Semestergebühren an die Universitätskasse zu überweisen. Zum Glück für die Studenten stellen fast alle Banken den Nachwuchs-Akademikern kostenlos ein Giro-Konto zur Verfügung, zu dem in aller Regel auch eine kostenlose EC-Karte gehört. Selbst wer seine Bankgeschäfte online abwickeln möchte, muss hierfür bei den meisten Kreditinstituten nichts bezahlen. Teilweise ist Online-Banking sogar Bedingung, um das kostenlose Girokonto nutzen zu können. Alles in allem unterscheiden sich die Angebote der Banken kaum.
Anders sieht es da schon aus, wenn es zusätzlich zur EC-Karte noch eine Kreditkarte sein soll. Diese ist in der Regel kostenpflichtig. Zudem unterscheiden sich die Studententarife der verschiedenen Geldinstitute teilweise erheblich. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall. Für alle Tarife gilt jedoch: Ab dem Alter von 30 Jahren ist Schluss.

Rabatt beim Onkel Doktor
Die Gesundheitsreform ist in aller Munde. Und auch an Studenten geht diese nicht unbemerkt vorüber. Wer an einer Hochschule eingeschrieben ist, muss bei einem Arztbesuch genauso 10 Euro Praxisgebühr bezahlen wie alle anderen gesetzlich Versicherten. Studenten unter 25 Jahren sind jedoch noch über ihre Eltern mit versichert und sparen so rund 50 Euro pro Monat. Ab 26 müssen sich Studenten selbst versichern. Für männliche Studenten, die bereits ihren Wehr- oder Ersatzdienst geleistet haben, verschiebt sich die Altersgrenze um ein Jahr nach hinten.
Studierende können sich unter bestimmten Umständen von den Zuzahlungen für Medikamente oder Reha-Behandlungen befreien lassen. Befreiungsscheine stellt die Krankenkasse nach Prüfung der persönlichen finanziellen Situation aus. Bafög-Empfänger können zudem einen monatlichen Zuschuss beantragen.
Nähere Informationen rund um die Krankenversicherung für Studenten gibt es bei den verschiedenen Krankenkassen.
Generell können Studenten sich auch privat krankenversichern. Hierbei sollte jedoch ein genauer Vergleich der Preise und Leistungen erfolgen, da die Angebote der Versicherer sich teilweise beträchtlich unterscheiden.

Günstige PCs für kühle Rechner
Ganz gleich ob für Hausarbeiten, Exposés, Internetrecherchen und E-Mails – ohne Computer geht heutzutage gar nichts. Häufig stellen Professoren Skripte und Folien ihrer Vorlesungen zum Download ins Internet, die Anmeldung zu Prüfungen kann vielerorts nur noch online erfolgen. Für Studenten heißt das: Spätestens zum Studienbeginn muss ein eigener PC her, am Besten ein Notebook, das sich bequem in die Bibliothek oder zum Arbeitsgruppentreffen mitnehmen lässt. Doch ein neuer Computer ist nicht billig. Da hilft in der Regel auch der Studentenausweis nicht weiter. Da sich die Computeranbieter regelmäßig mit neuen Sonderangeboten unterbieten, sind Rabatte extra für Studierende selten drin. Doch gerade in Hochschulstädten, im unmittelbaren Umfeld der Campi gibt es doch immer wieder Händler, die Studenten Nachlässe gewähren. Es lohnt sich also die Augen offen zu halten und Preise zu vergleichen.
Anders als bei der Hardware sieht es da schon bei der Software aus. Hier hilft der Studentenausweis an der Kasse: Betriebssysteme, Textprogramme oder Grafiksoftware namhafter Hersteller gibt es nämlich auch mit speziellen Lizenzen für Hochschüler. Damit lassen sich teilweise bis zu drei Viertel des Originalpreises einsparen. Die Programme sind voll funktionsfähig und lediglich die Nutzungsrechte beschränkt. Das heißt die Programme dürfen zwar fürs Studium genutzt werden, nicht aber für gewerbliche Zwecke.

Wenn die weite Welt ruft
Sicherlich ist es sinnvoll die Semesterferien für Praktika, zum Verdienen des Lebensunterhalts oder zum Schreiben von Hausarbeiten zu nutzen. Dennoch schadet eine gelegentliche Pause in Form eines Urlaubs nicht. Die positive Wirkung einer Reise auf das Wohlbefinden und somit auch auf die Motivation fürs Studium lässt sich nicht von der Hand weisen. Hier und da eine Auszeit hat also durchaus ihr Gutes.
Urlaub, na klar! Aber wovon bezahlen? – Dass die Urlaubskasse der meisten Studenten nicht gerade üppig gefüllt ist, hat inzwischen auch die Tourismusbranche verstanden. Darum haben Reiseunternehmen und Fluglinien spezielle Angebote für Studenten im Programm. Einige Airlines locken Hochschüler, bei denen das Fernweh ausgebrochen ist, mit Sondertarifen in ihre Flieger. Und auch Reisebüros gewähren zunehmend Rabatte. Die Reisebüro-Kette STA-Travel hat sich sogar ausschließlich auf Studenten spezialisiert und bietet in mehr als 20 Städten spezielle Flüge für die angehenden Akademiker. Und auch die Bahn denk mit: Gegen Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung gibt es die Bahncard 50 zum halben Preis.
Wer sich in den Semesterferien zeitweise aus Deutschland verabschiedet, sollte auf jeden Fall an einen internationalen Studentenausweis denken (ISIC). In über 100 Ländern weltweit finden die Ausweisbesitzer verbilligte Unterkünfte, Eintrittspreise, Flüge und Bahnfahrten. Die ISIC-Card gilt maximal 16 Monate. Sie ist für 10 Euro bei den Studentenwerken, Asten und studentischen Reisebüros erhältlich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ich_bin_doch_nicht_bloed_71.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>71</guid>
		<pubdate>2007-08-22 17:13:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ohne Moos nix los</title>
		<description><![CDATA[Studieren ist teuer. Vor allem für Studenten, die nicht mehr bei ihren Eltern leben. Lebensmittel, Klamotten, Bücher, der Kinobesuch, das Handy und nicht zuletzt das eigene Zimmer oder die eigene Wohnung wollen bezahlt werden. Doch woher kommt Geld dafür?]]></description>
		<text><![CDATA[Unterhalt von den Eltern
Ein klassischer Weg, das Studium zu finanzieren, ist der Unterhalt von den Eltern oder einem Elternteil. Die Unterhaltspflicht der Eltern für Studierende soll eine angemessene, berufsqualifizierende Ausbildung gewährleisten. Wenn das Studium die erste Ausbildung ist, haben Studenten grundsätzlich Anspruch auf Unterhalt bis zum 27. Lebensjahr. Der Umfang der Unterhaltspflicht ist vom Einkommen der Eltern abhängig und kann bis 654 Euro monatlich betragen. Pauschale Aussagen zum Umfang des Unterhalts sind jedoch nicht möglich, da Unterhaltsfragen nur einzelfallbezogen beantwortet werden können. Orientierung bietet aber die so genannte Düsseldorfer Tabelle, die Unterhaltsansprüche einkommensbezogen auflistet.

Bekomme ich noch Kindergeld?
Auch wenn Studenten eigentlich keine Kinder mehr sind – bis zum Alter von 27 Jahren wird das Kindergeld an die Eltern weitergezahlt. Die Altersgrenze wird für diejenigen, die Wehr- oder Zivildienst geleistet haben, um die entsprechende Dienstzeit erweitert. Grundsätzlich steht die Hälfte des Kindergeldes dem Kind selbst zu.

BaföG: 100 Prozent bekommen, 50 Prozent zurückzahlen
Können Eltern aufgrund ihrer ökonomischen Situation nicht für den Unterhalt ihrer studierenden Kinder aufkommen, werden sie von dieser Pflicht befreit. Stattdessen besteht dann ein Anspruch auf staatliches Bafög. Bafög ist die Abkürzung für das Bundesausbildungsförderungsgesetz. Es regelt die staatliche und finanzielle Unterstützung für Studierende.
Die Geldleistung, die den anspruchsberechtigten Studierenden zur Verfügung gestellt wird, ist zur Hälfte ein Zuschuss, zur anderen Hälfte ein zinsloses Darlehen. Die Höchstgrenze des zurückzuzahlenden Betrages liegt bei 10.000 Euro. Wer sein Studium beendet hat, muss spätestens fünf Jahre später beziehungsweise nach dem Ende der Förderungshöchstdauer mit der Tilgung beginnen.
Ob ein Bafög-Antrag sinnvoll ist oder nicht, lässt sich pauschal nicht beantworten. Auskünfte hierzu erteilen die BaföG-Ämter der Studentenwerke.
Oft stellt sich die Frage, ob es zulässig ist neben dem BaföG zu jobben und seine Haushaltskasse aufzubessern. Grundsätzlich gilt ja. Wichtig ist nur, dass das monatliche Bruttoeinkommen die Grenze von 360 Euro nicht überschreitet. Alle Einkünfte müssen dem BaföG-Amt mitgeteilt werden. Einnahmen nicht anzumelden ist strafbar.

Stipendien: Unterstützung nicht nur für Streber
Es gibt die verschiedensten Studienförderungswerke: Alle großen Parteien unterhalten eigene Stiftungen. Um gefördert zu werden, ist eine Mitgliedschaft in der entsprechenden Partei nicht zwingend notwendig, sicherlich aber hilfreich. Daneben existiert aber auch eine Reihe von Stiftungen, die vom Staat, von der Wirtschaft, von Gewerkschaften oder Kirche getragen werden. Die Bewerbungsverfahren der einzelnen Stiftungen sind recht unterschiedlich. Bei einigen muss man vorgeschlagen werden. Bei anderen ist selbst eine Bewerbung einzureichen. Neben der materiellen gibt es bei jedem Stipendium auch eine ideelle Förderung: Studierendengruppen, die sich gegenseitig unterstützen, ein spezielles Weiterbildungsprogramm sowie Tipps und Kontakte für den Berufseinstieg.

Vom Tellerwäscher zum Millionär
Manchmal geht es nicht ohne. Wenn der Unterhalt oder das BaföG für den Lebensunterhalt drauf geht und nichts mehr für die schönen Dinge im Leben übrig ist, dann hilft nur noch ein Nebenjob. Egal ob als Taxifahrer, Kellner, Kassierer im Supermarkt, freier Mitarbeiter bei einer Tageszeitung oder als studentische Hilfskraft an der Uni – die Vielfalt an studentischen Jobs ist groß. Am sinnvollsten ist natürlich eine Nebenbeschäftigung mit fachlichem Bezug zum Studium. Allen gemeinsam ist: Wer neben dem Studium ein bisschen jobbt, genießt in Sachen Sozialversicherung Versicherungsfreiheit:
Während der Vorlesungszeit dürfen Studenten bis zu 20 Stunden wöchentlich arbeiten (in den Semesterferien die doppelte Stundenzahl), ohne dass zusätzliche Beiträge zur Sozialversicherung anfallen. Sollte dieses Limit jedoch überschritten werden, gelten Studierende nicht mehr als solche. Stattdessen werden sie als Arbeitskräfte betrachtet, die nebenbei studieren. Dann verlangt der Staat die üblichen Sozialversicherungsbeiträge. Werkstudenten dürfen jedoch mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, weil diese Art von Beschäftigung das Studium nicht beeinträchtigt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ohne_moos_nix_los_70.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>70</guid>
		<pubdate>2007-08-22 17:03:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ab ins Ausland</title>
		<description><![CDATA[Aufenthalte im Ausland bringen nicht nur bessere Sprachkentnisse und mehr Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen, sondern erhöhen auch die Chancen auf einen guten Posten. STUDIInfo zeigt, wie Ihr Euren Auslandsaufenthalt optimal plant und vorbereitet.]]></description>
		<text><![CDATA[Für das Studium einer Fremdsprache waren Studiensemester im Ausland immer schon unerlässlich. In Zeiten der Europäischen Integration und der zunehmenden Globalisierung von Wirtschaft und Technik werden Auslandserfahrungen auch in anderen Studiengängen, wie zum Beispiel im Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, immer wichtiger. Erfahrungen im Ausland verbessern die Chancen bei der Stellensuche – teilweise werden diese sogar vorausgesetzt.
Bei der Planung ihres Studiums sollten Studenten demnach auf jeden Fall einen Auslandsaufenthalt einkalkulieren, um ihre fachlichen Qualifikationen zu steigern und ihre persönliche Entwicklung zu fördern. Dafür sollte auch in Kauf genommen werden, dass sich die Studienzeit geringfügig verlängert. Wer eine Zeit lang im Ausland gelebt hat, gilt als aufgeschlossen, flexibel, neugierig und gewandt – Schlüsselqualifikationen, die neben der fachlichen Kompetenz zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Wichtig für den Erfolg eines Auslandsstudiums ist, sich frühzeitig zu informieren und die „Reise“ gut zu planen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Für Studenten einer Fremdsprache gilt: Auslandsaufenthalte bereits während der ersten Semester bieten einen intensiven Einstieg. Sie gewähren tiefere Einblicke in landesspezifische und kulturelle Besonderheiten. Vor allem aber sind sie die Beste Möglichkeit die eigenen Sprachkenntnisse zu perfektionieren.
Für alle Studenten anderer Fächer gilt: Ein guter Zeitpunkt, die Heimathochschule für einige Semester zu verlassen, ist nach dem Abschluss des Grundstudiums. Zu diesem Zeitpunkt hat man bereits so viel Hochschulerfahrung gesammelt, um die Vor- und Nachteile verschiedener Studienangebote und Hochschulen einschätzen zu können. Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt sind Studiensemester im Ausland sinnvoll, vor allem dann wenn in größeren Studien- oder Examensarbeiten Themen behandelt werden, die Kontakte mit entsprechenden ausländischen Hochschulen nahe legen.
Generell gilt folgender Grundsatz: Spätestens ein Jahr vor Beginn des Auslandsaufenthaltes sollte mit der Informationssammlung begonnen werden. Wer seinen Auslandsaufenthalt mit Hilfe eines DAAD-Stipendiums finanzieren möchte, sollte bereits eineinhalb Jahre vor dem Aufenthalt mit der Planung beginnen.

Was ist bei der Planung zu beachten?
Ganz entscheidend für das Gelingen eines Studienaufenthalts im Ausland ist, rechtzeitig mit der Vorbereitung zu beginnen. Das heißt, so viele Informationen zu sammeln wie möglich, um sich mit Möglichkeiten und Bedingungen vertraut zu machen. Wer ins Ausland gehen möchte, sollte sich auf jeden Fall beraten lassen. Der erste Weg sollte hierzu in die Sprechstunde des Akademischen Auslandsamtes der eigenen Hochschule führen. Besonders wichtig sind Fragen wie:

» Welche Sprachkenntnisse werden gefordert? Wie müssen diese nachgewiesen werden? Wie ist eine Vorbereitung darauf möglich?
» Welche Hochschulen bieten welche Studiengänge mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten an?
» Welche Aufnahmevoraussetzungen für den jeweiligen Studiengang sind zu erfüllen?
» Ist in dem jeweiligen Land das Studium in Jahre, Semester oder Trimester gegliedert? Wann ist der Studienbeginn möglich?
» Wie hoch sind evtl. Studiengebühren?
» Wie kann das Auslandsstudium finanziert werden? Neben den Studiengebühren müssen auch die Lebenshaltungskosten berücksichtigt werden. Besteht die Möglichkeit der Förderung?
» Werden die ausländischen Studienleistungen und -prüfungen an der Heimathochschule anerkannt? Werden die vor dem Wechsel an der Heimathochschule erbrachten Leistungen von der ausländischen Hochschule anerkannt?
» Welche Versicherungsfragen (zum Beispiel Auslandskrankenversicherung) sind zu klären?
» Welche Fristen und Termine sind einzuhalten?
» Welche Möglichkeiten der Förderung
gibt es?

Die Europäische Union fördert mit verschiedenen Programmen Studienaufenthalte im Ausland. Der größte Bereich beim Auslandsstudium ist inzwischen das ERASMUS-Programm. Das Aktionsprogramm der EU gilt für die 25 Mitgliedsstaaten der EU, die Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen, die Beitrittskandidaten Bulgarien und Rumänien sowie für die Türkei. Der Austausch im Rahmen des ERASMUS-Programms basiert auf Vereinbarungen zwischen den einzelnen Hochschulen. Teilnehmer des Programms müssen keine Studiengebühren im Ausland zahlen und können ab dem 3. Hochschulsemester Teilstipendien für auslandsbedingte Mehrkosten sowie für die sprachliche Vorbereitung erhalten. Gefördert werden Auslandsaufenthalte von drei Monaten bis zu höchstens einem akademischen Jahr. Bewerbungen sind bei den Akademischen Auslandsämtern der Heimathochschule oder unmittelbar bei den Fachbereichen etwa ein Jahr vor Beginn des Auslandsaufenthaltes einzureichen.

Neben der Förderung durch Pogramme der EU gibt es eine ganze Reihe von Stipendien verschiedener Organisationen, darunter von den Hochschulen selbst. Das größte Kontingent bilden die DAAD-Stipendien: Eine Vielzahl von Programmen bieten vielen die Möglichkeit, an einer ausländischen Hochschule zu studieren oder ein Praktikum zu absolvieren. Der DAAD fördert allerdings keine Studienanfänger und auch kein Vollstudium. Bewerber müssen sich zum Zeitpunkt der Bewerbung in der Regel im dritten Semester befinden. Nähere Informationen sind bei den Akademischen Auslandsämtern der Hochschulen erhältlich. Über die Homepage des DAAD lassen sich Formulare für die Bewerbung um ein Stipendium direkt herunterladen. Eine Stipendiendatenbank und umfangreiche Informationen über laufende Ausschreibungen von Stipendien sind ebenfalls dort zu finden.

Außer den öffentlichen Programmen zum Auslandsstudium, deren Plätze begrenzt sind, gibt es auch den privaten akademischen Transfer ins Ausland. So versammelt beispielsweise college-contact alle Informationen, die ein Interessent braucht, um sich direkt und in Eigeninitiative bei einer Universität im Ausland zu bewerben. Die Internetplattform bietet außerdem die Möglichkeit des interaktiven Erfahrungsaustausches.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ab_ins_ausland_69.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>69</guid>
		<pubdate>2007-08-22 16:57:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Erfahrungen fürs Berufsleben sammeln</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Abgeschlossenes Studium, drei Jahre Berufserfahrung, mindestens zwei Fremdsprachen fließend, sozial engagiert und nicht älter als 25 Jahre – die Mindestanforderungen, die erfüllt sein müssen, um nach dem Studium einen Job zu bekommen… Die Realität sieht zum Glück noch ein wenig anders aus, auch wenn die Anzeigen in den Stellenmärkten der großen Tageszeitungen gelegentlich einen anderen Eindruck erwecken. Dennoch ist es wichtig, so früh wie möglich praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Wenn es nach dem Studium mit dem Traumberuf klappen soll, geht daran kein Weg vorbei.

Eine Möglichkeit sind Praktika: Diese bieten die Chance, schon während des Studiums verschiedene Berufszweige kennen zu lernen. So lässt sich viel besser beurteilen welche Arbeitsfelder den eigenen Vorlieben und Fähigkeiten entsprechen und für den Berufsstart in Frage kommen und welche nicht. Praktika sind bei vielen Studenten sehr beliebt, da sie inzwischen in jeden guten Lebenslauf gehören. Daher sind auch freiwillige, nicht in der Studienordnung vorgeschriebene Praktika sinnvoll. Für Geisteswissenschaftler, deren Studium nicht auf einen konkreten Beruf vorbereitet, sind sie sogar besonders wichtig. Oft erhalten auch Quereinsteiger eine Chance und können ihre Fähigkeiten und Lernbereitschaft unter Beweis stellen.

Ob das Praktikum in einem großen Konzern, einer Behörde oder einer Non-Profit-Organisation stattfindet ist grundsätzlich egal. Gerade anfangs kann es jedoch sinnvoll sein, sich bei kleineren Firmen zu bewerben, die Praktikanten oft besser in ihre Abläufe integrieren. Mit den neu erlernten Fähigkeiten ist der Einstieg in größere Unternehmen einfacher. Allerdings erhalten Praktikanten dort oft weniger verantwortungsvolle Aufgaben. Doch auch der Name einer bekannten Firma im Lebenslauf kann später wertvoll sein.

Praktika dienen jedoch nicht ausschließlich dem Wissenserwerb oder dem Sammeln von Zeugnissen, sondern auch als Kontaktbörse: Aus einem Praktikum kann sich ein Nebenjob entwickeln, eine Diplomarbeit oder vielleicht sogar der Einstieg in das Unternehmen. Öfters stellen Unternehmen ehemalige Praktikanten ein, deren Fähigkeiten und Charakterzüge sie bereits kennen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erfahrungen_fuers_berufsleben_sammeln_68.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>68</guid>
		<pubdate>2007-08-22 16:49:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wie stehen meine Chancen für einen zulassungsbeschränkten Studienplatz?</title>
		<description><![CDATA[www.zvs.de
Die Studienplatzvergabe hochkarätiger Fächer wie Medizin, Psychologie oder Pharmazie erfolgt über die ZVS in Dortmund. Wer wissen möchte, wie seine Chancen stehen, kann sich im Internet unter www.zvs.de informieren.]]></description>
		<text><![CDATA[David hat eine einfache Frage: Ich habe 2004 Abi gemacht, mein NC ist 1,8. Bekomme ich damit einen Medizin-Studienplatz in Köln?

Was sich so einfach anhört, ist aber gar nicht so einfach zu beantworten. Denn die Auswahlgrenzen werden nicht von der ZVS im Vorhinein festgelegt, sondern sie ergeben sich erst im Wettbewerb der Bewerberinnen und Bewerber um die knappen Studienplätze. Und jedes neue Semester startet wieder eine neue Konkurrenz mit zunächst ungewissem Ausgang. Einige Hinweise, wie die Situation aussehen kann, liefert das Internet Angebot der ZVS.

Unter www.zvs.de sollte der erste Klick dem Button „Fächer“ gelten, und zwar dem dort aufgelisteten Studienangebot des letzten zurückliegenden Vergleichssemesters.

Wer sich zum Sommersemester 2005 bewerben möchte, sollte sich die Konkurrenz des Sommersemesters 2004 und eventuell auch die des Sommersemesters 2003 genau anschauen: Wie groß war die Zahl der Konkurrenten an den einzelnen Studienorten, wie knapp das jeweilige Angebot? Diese Zahlen liefern einen ersten Hinweis darauf, wie stark die Konkurrenz insgesamt ist, wie schwierig es ist, an den besonders begehrten Studienorten einen Platz zu bekommen. David gewinnt durch der Blick auf die Tabelle zunächst eine ernüchternde Erkenntnis. Mit seinem Studienwunsch ist er nicht allein. Im letzten Jahr bewarben sich für 149 Kölner Medizin-Plätze 2.260 Bewerber. Im Jahr davor waren es „nur“1.445 Bewerber bei 157 verfügbaren Plätzen. Fazit: Die Universität Köln gehört im Fach Medizin zu den überdurchschnittlich nachgefragten Hochschulen.

Vor dem nächsten Klick sollte man sich aber eins ganz klar machen: Die Wahl einer weniger begehrten Hochschule hat keinen Einfluss darauf, ob man überhaupt einen Studienplatz bekommt. Die Studienplatzvergabe ist immer in zwei Abschnitte geteilt: Zuerst wird nach unterschiedlichen Kriterien darüber entschieden, wer überhaupt einen Studienplatz bekommen kann. Nur für diese Ausgewählten stellt sich dann im zweiten Abschnitt die Frage: Lassen sich deren Ortswünsche realisieren? Können einige „nur“ an der von ihnen gewählten Zweit- oder Dritt-Universität studieren? Wie vielen kann die ZVS nur eine Ersatzhochschule anbieten? Aber keine Angst, entgegen ihrem weit verbreiteten Image als „Kinderlandverschickungsanstalt“ kann die ZVS 70 bis 80 Prozent der Neu-Studenten an ihrem Wunschort zulassen. Dass natürlich diejenigen, denen die ZVS die Wünsche nicht erfüllen kann, zunächst sauer sind, ist nur zu verständlich. Der Blick auf die Nachfrage-Tabelle mag aber erklären, warum Wunsch und Wirklichkeit oft nicht zueinander passen wollen.

Der zweite Klick im ZVS-Web sollte dem Button „NC“ gelten. Für jeweils die letzten drei Sommer- und Wintersemester findet man die Auswahlgrenzen für die bundesweiten NC-Fächer sowie für die Studiengänge, die die ZVS nur an Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen vergibt. Wer die Werte für die bundesweiten NC-Studiengänge des Sommersemesters 2004 aufruft, erhält eine auf den ersten Blick vielleicht verwirrende Tabelle. Die NC-Werte sind dort nach Bundesländern und Studiengängen geordnet. Wegen der unterschiedlichen Schulsysteme in den einzelnen Bundesländern findet die Konkurrenz länderweise statt. Die Abiturienten konkurrieren nur mit denjenigen um die Plätze, die im gleichen Bundesland – also unter vergleichbaren Bedingungen – die Schule abgeschlossen haben. Wer wie David in Baden-Württemberg Abitur gemacht hat und Medizin studieren möchte, findet dort die beiden Angaben „1,6 (1)“. Das bedeutet, dass in der Konkurrenz der Baden- Württemberger Abiturienten alle mit einer Durchschnittsnote von 1,5 und besser zugelassen werden konnten, von den 1,6-ern aber nur die, die zusätzlich zu ihrer 1,6 eine Wartezeit von mindestens einem Semester hatten.

Schaut man ans Ende der Tabelle, so findet man dort die Auswahlgrenzen nach Wartezeit. Die beiden Angaben „7 (2,1)“ lassen sich dann analog interpretieren: Alle mit einer Wartezeit von acht und mehr Semestern wurden zugelassen, von den Kandidaten mit einer Wartezeit von sieben Semestern aber nur die, die zusätzlich eine Abiturnote von 2,1 oder besser vorweisen konnten. Diese Werte waren für David natürlich ein Schock. Sein respektables 1,8-er Abitur hätte zuletzt nicht zur sofortigen Zulassung gereicht. An Wartezeit hatte er bisher nur ein halbes Jahr zurückgelegt und befand sich damit noch ziemlich am Ende der Warteschlange.
Wer anders als David glaubt, mehr Glück zu haben und auch in der künftigen Konkurrenz die erste NC-Hürde nach Note oder Wartezeit locker überspringen zu können, sollte nun die Realisierungschancen seiner Ortswünsche prüfen. Ein Klick auf den entsprechenden Studiengang in der NC-Tabelle öffnet die Übersicht „Entscheidung über Studienortwünsche“. Um diese Tabelle zu verstehen, muss man sich schon etwas eingehender mit der „höheren Zulassungslogik“ auseinandersetzen. Aber keine Angst, die Anforderung an das abstrakte Denkvermögen dürften das Verständnis von Abiturienten nicht überfordern.

Bei der Entscheidung über den Studienort berücksichtigt die ZVS zuerst die Ortswünsche der Ausgewählten. Aber leider lassen sich nicht alle Wünsche erfüllen. Wenn mehr Ausgewählte an einen Studienort wollen, als dort Plätze zur Verfügung stehen, entscheiden zwei Gesichtspunkte über die Realisierung der Ortswünsche: die Abiturnote für 25 Prozent und eine Rangfolge von sozialen Gründen für 75 Prozent der Studienplätze.

Für jede Hochschule finden sich in dieser Tabelle daher zwei Spalten mit jeweils drei Ziffern - die ersten drei Ziffern beziehen sich auf die Notenzulassung, die zweiten drei Ziffern für die Zulassung nach Sozialkriterien.

Zum Beispiel die Uni Köln: Dort lautet der erste Dreierblock für die Notenzulassung „1 - 1,4 - 4“. Im Klartext bedeutetet das, dass dort nur Bewerber zugelassen werden konnten, die Köln an erster Stelle genannt hatten und die eine Abiturnote von 1,3 oder besser vorweisen konnten. Von denjenigen mit einer 1,4 auf dem Zeugnis konnten nur diejenigen zugelassen werden, die zusätzlich in das Sozialkriterium 4 eingestuft werden können.

Der zweite Ziffernblock beschreibt die Zulassung nach Sozialkriterien. Um diese Ziffernfolge verstehen zu können, muss man ein wenig mehr über die Motive der Studienortwahl wissen. Die Nähe zum elterlichen Wohnort und das Image der Hochschulstadt bestimmen bei einer deutlich überwiegenden Mehrheit die Wahl des Hochschulortes. Soziale, familiäre und wirtschaftliche Gesichtspunkte beeinflussen daher auch die Rangfolge, in der die ZVS über die Studienortwünsche entscheidet. Diese Gruppen bildet die ZVS:
1. Schwerbehinderte
2. Verheiratete
3. Bewerber mit besonderen (in einem Sonderantrag nachgewiesenen) Bindungsgründen an den Studienort
4. Bewerber, die bei ihren Eltern wohnen und an der nächstgelegenen Hochschule des eigenen Bundeslandes studieren wollen
5. alle Übrigen.
Mit diesem Hintergrundwissen lässt sich jetzt die Ziffernfolge „1 - 5 - 1,6“ interpretieren. An der Uni Köln konnten für den Studiengang Medizin im Sommersemester 2004 über die Sozialkriterien alle Bewerber zugelassen werden, die Köln an erster Stelle genannt hatten und den Gruppen 1 bis 4 zuzuordnen waren. Von denjenigen aus der Gruppe 5 war nur noch für diejenigen mit einer Abiturnote von mindestens 1,6 Platz.

Stehen in der Verteilungstabelle „schlechtere“ Notenwerte als in der NC-Tabelle, so stammen diese von Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht über die Notenliste sondern über die Wartezeit ausgewählt wurden. Ein „N“ vor der Ortspräferenz bedeutet, dass der Bewerber diesen Ort nicht genannt hat, sondern die ZVS diese Hochschule seinen Wünschen hinzugefügt hat.

Bis jetzt haben wir uns nur die ersten beiden Quoten der Studienplatzvergabe angeschaut, in denen 51 Prozent der Studienplätze nach Abiturnote und 25 Prozent nach Wartezeit vergeben werden, und wie im zweiten Schritte die Ausgewählten auf die Studienorte verteilt werden. Noch fehlt aber die dritte Quote, in der im bundesweiten NC-Verfahren die Studienplätzen vergeben werden.

24 Prozent der Studienplätze können die Hochschulen nach eigenen Kriterien vergeben. Allerdings nutzt nur ein kleiner Teil der Universitäten diese Möglichkeit tatsächlich zu individuellen Auswahlgesprächen, rund 87 Prozent der beteiligten Fakultäten vertrauen auch hier auf die Aussagekraft der Abiturnote und beauftragen die ZVS mit der Vergabe der Studienplätze.

Das Hochschulverfahren ist als einmalige Zusatzchance für diejenigen gedacht, die knapp an der Notengrenze gescheitert sind. Daher setzt auch David seine Hoffnung auf diese Quote. Bevor er allerdings seine besondere Motivation und Eignung für das Studium einem Professorengremien darlegen kann, muss er eine weitere NC-Hürde nehmen. Denn nicht alle bislang erfolglosen Medizin-Kandidaten erhalten überhaupt im Hochschulverfahren ihre Zusatzchance. Von den einzelnen Landesranglisten werden dreimal mehr Kandidaten, als Plätze zu vergeben sind, zum Auswahlverfahren der Hochschulen zugelassen.
Bis zu welcher Notengrenze diese Zusatzchance möglich war, erfährt David durch den Link „mehr info“ am Ende der ersten NC-Tabelle. 
Dieser führt ihn zur Tabelle mit den Grenzwerten für die Vorauswahl. Die Ziffer, die er dort sieht, lässt bei David neue Hoffnung keimen. Bis zum Abi-Schnitt von 1,9 konnten Baden-Württemberger Abiturienten am Auswahlverfahren der Hochschulen teilnehmen. Um zu erfahren, ob er im letzten Sommersemester ins Auswahlverfahren der Wunsch-Uni Köln gekommen wäre und ob das erfolgreich gewesen wäre, klickt er auf den entsprechenden Studiengang.

Was wir schon von den anderen NC-Tabellen kennen, gilt nämlich auch für das Hochschulverfahren: die Nachfrage verteilt sich nicht gleichmäßig auf alle Studienorte. Also muss die ZVS wieder entscheiden, welche Ortswünsche für das Hochschulverfahren erfüllbar sind und welche nicht.

Hauptansatzpunkt für diese Entscheidung ist wieder die Abiturnote. Die für die Uni Köln geltenden Ziffernfolge „1 – 2,2 – 4“ muss man dann so lesen: Ins Kölner Auswahlverfahren gelangten alle, die Köln an erster Stelle genannt hatten und eine Abiturnote von 2,1 oder besser hatten. Von den 2,2-ern konnten nur die ins Kölner Auswahlverfahren gelangen, die in Köln oder der umliegenden Kreisen bei ihren Eltern wohnten, also das Sozialkriterium 4 hatten.

Aber: Ins Kölner Auswahlverfahren gekommen zu sein, bedeutet ja noch nicht, dort auch einen Studienplatz zu erhalten. Denn schließlich gelangen dreimal mehr hinein, als erfolgreich – also mit einem Studienplatz – wieder heraus kommen.

Das Ergebnis des Kölner Auswahlverfahrens findet David im rechten Teil der Tabelle. Da Köln keine Auswahlgespräche durchgeführt hat (dann stünde dort in der Tabelle ein H), sondern auch im Hochschulverfahren der Aussagekraft der Abiturnote vertraut, stehen dort wieder Notenwerte. Die Ziffernfolge „2,0 (16)“ interpretiert David so: „In  Köln wurden alle genommen, die eine 1,9 oder besser hatten. Von den 2,0-ern nur die, zusätzlich eine Wartezeit von 16 Semestern vorweisen konnten.“

Davids 1,8 hätte also im „Hoffnungslauf“ Hochschulverfahren im letzten Sommersemester zum Ziel geführt. Ob es im nächsten Sommersemester zur Zulassung reicht, bleibt aber fraglich. Denn die wachsende Zahl der Medizin-Bewerber hat in den letzten Semestern auch zu härten NC-Werten geführt. Ob David also in der neuen Konkurrenz einen Studienplatz erhalten kann, bleibt ungewiss. Aber auf jeden Fall hat er jetzt den Durchblick durch das doch recht komplexe Zulassungsverfahren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wie_stehen_meine_chancen_fuer_einen_zulassungsbeschraenkten_studienplatz_67.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>67</guid>
		<pubdate>2007-08-22 16:37:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternative zum Fulltime-Studium</title>
		<description><![CDATA[Daten, Fakten und Informationen zur BA-Ausbildung]]></description>
		<text><![CDATA[Studium oder Ausbildung – diese Frage stellen sich Abiturienten und Abiturientinnen mehr denn je in einer Zeit, in der die Hochschulen überfüllt und etliche Studiengänge durch einen Numerus clausus blockiert sind. Es gibt jedoch eine attraktive Alternative zum Fulltime-Studium. Viele Unternehmen, vor allem große Konzerne, bieten die Möglichkeit, eine betriebliche Ausbildung mit einem Studium zu kombinieren. Insbesondere in den Bereichen Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen sowie Pflege, Gesundheit und Soziale Arbeit werden solche Studiengänge angeboten.

Ziel dieser Art der Berufsausbildung ist es, die Theorie mit der Praxis zu verbinden. Die Studierenden können das, was sie in der Vorlesung beigebracht bekommen direkt im Betrieb anwenden. Und das was sie bei der Arbeit im Unternehmen lernen, erleichtert wiederum das Verständnis für die Theorie. Am Ende verfügen die Absolventen über detaillierte theoretische Kenntnisse und bereits über mehrere Jahre Praxiserfahrung – optimale Voraussetzungen für die berufliche Karriere.

Eine solche kombinierte Ausbildung dauert in der Regel drei, in einigen Fällen zwei Jahre. Das heißt, die Studierenden erlangen schon in jüngerem Alter einen Abschluss. Darüber hinaus verdienen sie bereits während des Studiums ihr eigenes Geld – ein Privileg, das „normalen“ Studenten nicht zu Teil wird.

Die Ausbildung mit angeschlossenem Studium ist fast immer mehrstufig aufgebaut: Die erste Phase beinhaltet eine verkürzte Ausbildung – beispielsweise zum Industriekaufmann/frau. In dieser Zeit arbeiten die Auszubildenden drei Tage im Betrieb und besuchen an einem Tag die Berufsschule. An zwei weiteren Tagen steht dann das Studium an einer entsprechenden Berufsakademie auf dem Programm. Besonders angenehm: Die Lehrveranstaltungen sind recht überschaubar und finden nicht wie an anderen Hochschulen in überfüllten und schlecht ausgestatteten Räumen statt. Dadurch ist der Kontakt zu den Dozenten persönlicher und die Betreuung intensiver. Einziger Nachteil: In den meisten Fällen finden die Vorlesungen und Seminare auch samstags statt. 

Im Anschluss an die erste Phase, die rund eineinhalb Jahre dauert, wird die Prüfung in dem jeweiligen Lehrberuf abgelegt. Danach beginnt Phase zwei, in der die Studierenden in der Regel vier Tage im Unternehmen arbeiten und zwei Tage studieren. Nach weiteren eineinhalb Jahren wird das Studium mit einer Examensarbeit und einer Abschlussprüfung abgeschlossen. Die frischgebackenen Absolventen erhalten dann einen Diplom-Abschluss mit dem Zusatz BA (Beispiel: Diplom Betriebswirt (BA)).

In der Wirtschaft sind Absolventen einer Berufsakademie sehr gefragt, da sie wissenschaftlich und praktisch ausgebildet wurden. Häufig ist es so, dass die fertigen Studenten nach Abschluss ihrer Ausbildung von ihren Betrieben übernommen werden und dort sehr gute Aufstiegschancen haben.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternative_zum_fulltime-studium_66.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>66</guid>
		<pubdate>2007-08-22 16:22:42</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Belastbarkeit und viel Selbstdisziplin!</title>
		<description><![CDATA[Die Plätze für VWA-Ausbildungen sind rar. Die Bewerberzahlen hoch. Was von Bewerbern für eine VWA-Ausbildung genau erwartet wird, erklärt Gerlind Griese, Leiterin der Kaufmännischen Ausbildung bei BASF Coatings.]]></description>
		<text><![CDATA[Ausbildungsplätze, die eine praktische Ausbildung mit einem Studium an einer Berufsakademie kombinieren sind bei Schulabgängern sehr beliebt, da sie eine hervorragende Ausgangsbasis für die berufliche Karriere bilden. Doch wer ist für eine solche Ausbildung geeignet? Gerlind Griese, Leiterin der Kaufmännischen Ausbildung bei BASF Coatings, weiß worauf es ankommt:

Ist die Kombination von Ausbildung und Studium für jedermann geeignet?
Nein, das auf keinen Fall. Wer sich für eine solche Berufsausbildung interessiert, sollte sich sowohl für eine praktische Arbeit interessieren, sich aber auch nicht gegen eine wissenschaftliche und theoretische Beschäftigung mit dem Ausbildungsinhalt sträuben.

Welche Grundvoraussetzungen sollte ein Bewerber mitbringen?
Zunächst einmal, die entsprechende Schulbildung. Das bedeutet Abitur oder einen vergleichbaren Abschluss. Außerdem sind Belastbarkeit und Flexibilität gefragt. Bewerber müssen sich darauf einstellen, sollten sie einen Ausbildungsplatz erhalten, drei relativ anstrengende Jahre mit einer Sechs-Tage-Woche vor sich zu haben. Das geht nicht ohne ein Mindestmaß an Selbstdisziplin.

Auf welche Eigenschaften legen Sie denn besonderen Wert?
In unserem Fall, wir bilden Betriebswirte aus, kommt es zum einen auf sprachliche Kenntnisse, vor allem natürlich Englisch, an. Außerdem sollte ein gewisses mathematisches Verständnis vorhanden sein. Darüber hinaus ist es außerordentlich wichtig, teamfähig zu sein und über kommunikative Kompetenz zu verfügen.

Wie wählen Sie ihre Auszubildenden konkret aus?
Der erste Eindruck ist das Bewerbungsschreiben. Das muss ordentlich und formal korrekt sein. Wichtig ist, dass es authentisch ist. Sätze wie „Die Verbindung von Theorie und Praxis interessiert mich sehr…“ schreibt jeder. Entscheidend ist, warum sich jeder einzelne für eine solche Berufsausbildung interessiert. Dabei ist auch der Lebenslauf sehr aufschlussreich. Welche Hobbys hat jemand? Hat er bereits Praktika gemacht? Letztlich kommt auch dem Foto eine nicht unwichtige Rolle zu.

Nach der Vorauswahl laden wir die aussichtsreichsten Kandidaten zu einem eintägigen Auswahlverfahren ein. Auf Grund der Testergebnisse und der Art und Weise des Verhaltens treffen wir schließlich unsere Entscheidung.

Würden Sie jungen Menschen zu einer solchen Theorie und Praxis vereinenden Ausbildung raten?
Auf jeden Fall. Wer meint den Anforderungen gewachsen zu sein und sich wirklich dafür interessiert, sollte sich bewerben. Die Berufsaussichten nach abgeschlossener Ausbildung zumindest sind nicht die Schlechtesten.

Frau Griese, vielen Dank für diese Auskünfte.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/belastbarkeit_und_viel_selbstdisziplin_65.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>65</guid>
		<pubdate>2007-08-22 16:18:58</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwei Fliegen mit einer Klappe</title>
		<description><![CDATA[VWA-Abschluss
Sonja aus Coesfeld hat es geschafft. Sie absolviert eine der begehrten VWA-Ausbildungen bei der BASF Coatings AG in Münster. Wir hatten Einblick in ihren Ausbildungsalltag ...]]></description>
		<text><![CDATA[Es ist kurz vor 8 Uhr, an einem Samstagmorgen. Eigentlich eine Zeit in der man noch gemütlich im Bett liegen möchte. Doch Sonja ist schon eine ganze Zeit lang auf den Beinen. Statt zu schlafen, wie wahrscheinlich die meisten ihrer Altersgenossen, sitzt die 22-Jährige im Auto und ist auf dem Weg nach Münster. Zur Vorlesung. In einer guten halben Stunde geht’s los – erst Betriebswirtschaftslehre, danach Recht. Na klar, auch für Sonja gibt es das eine oder andere, was sie an diesem Samstagvormittag lieber machen möchte, als sich mit Fertigungswirtschaft und Steuerrecht zu beschäftigen. „Aber ich habe es mir ja selbst so ausgesucht. Also will ich mich nicht beklagen“, sagt sie und fährt weiter durch das noch nicht richtig erwachte Münsterland.

Sechs mal in der Woche fährt sie den Weg von Coesfeld nach Münster, abends wieder zurück. Von Montag bis Donnerstag arbeitet sie bei BASF Coatings, einem großen, weltweit tätigen Hersteller von Lackprodukten. An den anderen beiden Tagen steht dann Büffeln auf dem Programm. BWL, VWL und Recht an der Westfälischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) – Alles im Rahmen ihrer Berufsausbildung, einer Kombination aus betrieblicher Ausbildung und betriebswirtschaftlichem Studium. Sonja ist schon zwei Jahre dabei. Die Ausbildung zur Industriekauffrau hat sie in der Tasche, der Betriebswirt (VWA) folgt in einem Jahr.

Als Sonja sich vor rund drei Jahren bei BASF bewarb, wusste sie nicht, was auf sie zukommen würde. Und ursprünglich wollte sie gar nicht unbedingt Industriekauffrau werden. „Ich habe immer schon gerne organisiert. Und Mathematik und Fremdsprachen liegen mir. Ich wollte von Anfang an etwas Kaufmännisches machen“, erinnert sie sich. „Darum habe ich auch schon als Schülerin ein Praktikum bei einer Bank gemacht. Mir war klar, ich wollte eine Ausbildung zur Bankkauffrau machen. Und mich danach vielleicht an der Bankakademie weiterbilden.“ Das letztendlich alles anders gekommen ist, als geplant, war purer Zufall. Sonja wusste damals nichts von einer Kombination aus Ausbildung und Studium. Während einer Berufsberatung beim Arbeitsamt ist sie erstmals auf diese Möglichkeit aufmerksam geworden und war gleich begeistert.

Nachdem sie sich informiert hatte, welche Firmen eine solche „Doppel-Ausbildung“ anbieten, ging es daran, Bewerbungen zu schreiben. „Für einen guten Ausbildungsplatz hätte ich auch einen Umzug in Kauf genommen, darum habe ich mich sogar bei Firmen im Ruhrgebiet beworben. Dass es jetzt Münster geworden ist, freut mich natürlich.“ Doch der Weg bis zu einem solchen Ausbildungsplatz ist lang und auch nicht ganz einfach. Auch nicht für Sonja.

Rund ein Jahr vor Ausbildungsbeginn hat sie sich bei BASF Coatings beworben. Natürlich in dem Bewusstsein, dass der Traum auch sehr schnell hätte zerplatzen können. Denn die Zahl der Mitbewerber ist nicht gerade klein. Mehrere hundert Interessenten für vier Ausbildungsplätze zum Betriebswirt (VWA) – nicht gerade eine Quote, die einen vor Glück in die Luft springen lässt. Als die Einladung zum Vorstellungsgespräch im Briefkasten lag, war die Freude groß. Die erste Hürde hatte Sonja genommen. Im zweiten Schritt stand nun ein eintägiges Auswahlverfahren auf dem Programm. 25 Bewerber werden dazu gemeinsam eingeladen. An zwei weiteren Tagen folgen noch mal jeweils 25.

Zunächst erwartet die Bewerber ein rund zweistündiger Eignungstest, in dem sie ihr sprachliches und mathematisches Vermögen und die Fähigkeit, sich unter Druck konzentrieren zu können, unter Beweis stellen müssen. Wer hier nicht ausreichend Punkte erreicht, kann seine Hoffnungen mehr oder weniger begraben, da gewisse Fähigkeiten vorausgesetzt werden. Auf den Eignungstest folgt eine Vorstellungsrunde, bei der die Bewerber genauestens beobachtet werden – unter anderem auch von Psychologen. Anschließend geht es zum gemeinsamen Mittagessen, das nicht zum offiziellen Teil gehört. Nach der Pause folgt dann der dritte und letzte Teil des Auswahlverfahrens. Dabei müssen die Kandidaten zeigen, dass sie teamfähig sind und in einer Gruppe erfolgreich zusammenarbeiten können. Gerade die Teamfähigkeit ist eine Schlüsselqualifikation, die in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Einzelkämpfer haben es heutzutage schwer.

Sonja erinnert sich noch gut an ihren eigenen Einstellungstest: „Na klar war ein gewisser Druck dabei, schließlich geht es nicht um eine Kleinigkeit, sondern um die eigene berufliche Zukunft. Trotzdem war die Atmosphäre ganz locker und entspannt. Am besten man geht mit der Einstellung daran, entweder es klappt, oder nicht“.

Rund zwei Jahre später stand Sonja dann auf der anderen Seite. Nach ihrem ersten Jahr, indem sie alle kaufmännisch relevanten Bereiche des Betriebes durchlaufen hatte, arbeitete sie in der Ausbildungsabteilung von BASF Coatings – ihrer ersten Schwerpunktabteilung. Dort war sie unter anderem auch für die Organisation und Durchführung der Einstellungstests mitverantwortlich. „Mitentscheiden, wer am Ende eingestellt wird, durfte ich natürlich nicht. Dennoch war es eine interessante Erfahrung, ein solches Auswahlverfahren einmal nicht mit den Augen eines Bewerbers zu sehen“. Gegen Ende des zweiten Jahres stand dann der Wechsel in die zweite Schwerpunktabteilung an. Heute arbeitet Sonja im Vertrieb für Automobillacke. Hier hat sie bereits ihre ersten eigenen Verantwortlichkeiten und betreut ihre eigenen Kunden, für die sie die komplette Auftragsabwicklung koordiniert – von der Fertigung bis zur Auslieferung. „Mir macht meine Arbeit richtig Spaß, auch weil alle Kollegen hier im Betrieb mich ernst nehmen und nicht wie eine Auszubildende behandeln.&quot;

In rund sechs Monaten wird Sonja dann von der Arbeit freigestellt, um ihre Examensarbeit zu schreiben und sich auf die Abschlussprüfung vorzubereiten. Wenn alles gut geht, ist sie in einem Jahr Betriebswirtin (VWA). Doch daran denkt Sonja momentan noch nicht. Jetzt steht erstmal die Vorlesung Betriebswirtschaft auf dem Programm. Kurz vor 13 Uhr ist dann endlich Wochenende.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zwei_fliegen_mit_einer_klappe_64.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>64</guid>
		<pubdate>2007-08-22 16:13:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Baukasten Stundenplan</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[An der Hochschule müssen sich Studenten ihren Semesterstundenplan selbst zusammenstellen. Dies sollte beim Erstellen des Stundenplans generell beachtet werden:

In dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis, das im Fachbereichs- oder Institutssekretariat erhältlich ist, werden die Veranstaltungen der Uni aufgeführt. Ausserdem stellen viele Hochschulen, eine digitale Version zum Download im Internet bereit. Im kommentierten Vorlesungsverzeichnis sind alle fachspezifischen Veranstaltungen aufgelistet und sind mit einem kurzen, charakterisierenden Kommentar der Dozenten und konkreten Literaturangaben versehen.

Im Grundstudium sind die Formen der Lehrveranstaltungen: Vorlesungen, Proseminare, Kurse und Übungen. Welche Veranstaltungen im Grundstudium belegt werden müssen, steht in der Studien- und Prüfungsordnung.

Ohne Zugangsbeschränkung sind fast nur Vorlesungen. Bei einem Proseminar ist meistens eine Anmeldung notwendig. Listen hängen bei den jeweiligen Instituten aus. Bei Laborkursen oder anderen Seminaren, steht nur eine begrenzte Zahl von Arbeitsplätzen zur Verfügung. Wer alle Informationen über das Lehrangebot zusammen hat, kann beginnen, den eigenen Stundenplan zu erstellen. Viele Erstsemester machen den Fehler, sich zu übernehmen und belegen 30 Semesterwochenstunden (SWS) oder mehr. Jede Lehrveranstaltung erfordert einen hohen Aufwand an Vor- und Nachbereitungszeit. Es sollte am Anfang nur an so vielen Veranstaltungen teilgenommen werden wie nötig – an diesen dafür aber intensiv und erfolgreich. Als Richtwert gilt: Nicht mehr als 20 SWS. Beim Erstellen des Stundenplans helfen die studentischen Fachschaften und die Studienfachberater weiter.

Vor allem bei den Natur- und Ingenieurwissenschaften, werden vor dem Beginn des ersten Semesters Vorkurse angeboten, die das Schulwissen wieder auffrischen und die Studienanfänger auf ein einheitliches Leistungsniveau bringen sollen. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte an diesen Seminaren unbedingt teilnehmen. Vielerorts werden weitere Veranstaltungen angeboten, die den Einstieg in das Hochschulleben erleichtern. Es gibt in allen Fächern fachbezogene Einführungsveranstaltungen. Hier wird den Studienneulingen grob der Verlauf des Studiums aufgezeigt, Fragen zum Fach und zur Stundenplangestaltung beantwortet.

Tutorien sind Seminare, die Einführungskurse und Vorlesungen begleiten. Hier besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Probleme zu beseitigen, die in den eigentlichen Seminaren nicht behandelt werden können.

Viele Bibliotheken bieten zu Semesterbeginn Führungen an. Hier lernt man, wo welche Bücher zu finden sind und wie diese ausgeliehen werden können. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist dringend zu empfehlen – in einigen Fächern sogar vorgeschrieben.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/baukasten_stundenplan_63.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>63</guid>
		<pubdate>2007-08-22 16:06:50</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren ja - aber was?</title>
		<description><![CDATA[Die Qual der Wahl
Wer sich bei der Wahl seines Studienfaches unsicher ist, sollte kompetente Hilfe in Anspruch nehmen. Eine Anlaufstelle ist die Zentrale Studienberatung (ZSB).]]></description>
		<text><![CDATA[Für jeden Abiturienten stellt sich die Frage: Was werde ich nach der Schule machen? Eine Ausbildung oder doch lieber ein Studium? Mit der Beantwortung dieser Frage ist es jedoch längst noch nicht getan. Fällt die Entscheidung zu Gunsten eines Studiums, ergeben sich viele weitere Fragen. Welcher Studiengang ist der richtige für mich? Biologie oder doch lieber Geschichte? Welche Fächer bieten aussichtsreiche Berufschancen? Und ist ein Diplom besser als ein Magister? Wenn ich mich entschieden habe, wie komme ich an meinen Studienplatz? … Hilfestellung bei der Beantwortung all dieser Fragen gibt die Zentrale Studienberatung (ZSB), die nahezu an jeder Hochschule zu finden ist. 

Peter Schott, Diplompsychologe und Studienberater an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, verrät, worauf es beim Studium ankommt:

Herr Schott, wer kann zu Ihnen in die Beratung kommen? Und wobei können Sie behilflich sein?
Wir sind einerseits für unsere Studenten, aber auch für Schüler zuständig. Das bedeutet, wir beschäftigen uns mit Fragen der Studienwahl, mit Zulassungsbedingungen und vor allem Entscheidungsfragen. Während des Studiums sind wir Ansprechpartner für alle Fragen rund ums Studium. Das geht so weit, dass wir auch bei persönlichen Problemen mit Rat zur Seite stehen.

Bei konkreten, organisatorischen Fragen in der Studieneingangsphase – beispielsweise bei der Frage „In welchen Räumen findet welche Veranstaltung statt?“ oder „Welche Seminare soll ich besuchen?“ – ist es hingegen besser, sich an die Fachstudienberatungen oder die einzelnen Fachschaften zu wenden.

Das heißt, Sie helfen bei der Entscheidungsfindung. Haben Sie denn dabei noch viel Arbeit zu leisten oder haben die jungen Leute, die zu Ihnen kommen, schon konkrete Vorstellungen von dem, was sie studieren möchten?
Das ist sehr bunt gemischt. Einige haben genaue Vorstellungen und fragen sehr spezifisch. Andere haben überhaupt gar keine Ideen und wieder andere werden von ihren Eltern in eine Richtung gedrängt, in die sie eigentlich gar nicht möchten.

Wie gehen Sie vor, wenn jemand noch nicht die geringste Vorstellung von seiner beruflichen Zukunft hat?
Leider ist es so, dass viele Leute glauben, sie kommen zu uns in die Sprechstunde und wir nennen Ihnen dann den Studiengang, der für sie optimal ist. Das können wir jedoch nicht. Was wir leisten können, ist, dabei behilflich zu sein, die eigenen Interessensgebiete zu formulieren und zu gewichten. Daraus versuchen wir dann, mögliche Studiengänge abzuleiten.

Wie genau kommen Sie den Interessen auf die Schliche?
Wir fragen denjenigen zum Beispiel „Womit beschäftigst du dich außerhalb der Schule und womit innerhalb? Was sind deine Hobbys?“ In fast allen Fällen findet sich immer irgendetwas, woran derjenige Spass hat. Nur ganz selten kommt es vor, dass sich jemand für gar nichts interessiert. Dann raten wir häufig dazu, zunächst erst einmal ein Praktikum zu machen, um in einen Beruf hineinzuschnüffeln.

Sollte man eine Entscheidung denn ausschließlich von seinen persönlichen Vorlieben abhängig machen? Ist es nicht möglicherweise besser, danach zu gehen, welche Studiengänge besonders gute Berufsaussichten versprechen?
Leider verfügt niemand über hellseherische Kräfte. Das heißt, auch wir können keinen „tot sicheren“ Tipp abgeben. Wer studiert muss sich an den Gedanken gewöhnen, dass der Studiengang, der bei der Einschreibung noch als Jobgarant galt, ein paar Jahre später schon nicht mehr gefragt ist. Wichtig ist, sich von der Vorstellung zu verabschieden, dass man sich schon bei Studienbeginn auf einen ganz bestimmten Beruf festlegen könne. Studenten müssen heutzutage flexibel sein und versuchen, schon während des Studiums viel auszuprobieren und sich so möglichst viele Wege offen halten.

Außerdem ist es wenig Erfolg versprechend, etwas zu studieren, weil es möglicherweise gute Berufsaussichten bietet – für das man sich im Grunde aber nicht interessiert.

Sollten junge Menschen in Anbetracht solcher Aussichten, denn überhaupt noch studieren?
Wer studieren möchte, sollte dies auf jeden Fall tun. Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass Akademiker stets bessere Chancen am Arbeitsmarkt hatten, als Menschen mit einem anderen Bildungsstand.

Das heißt jeder sollte studieren?
Nein, das heißt es nicht. Studieren sollten nur, wer Lust hat zu studieren. Außerdem sollte man Spaß daran haben, sich über einen längeren Zeitraum mit bestimmten Sachverhalten auf theoretischer Ebene beschäftigen zu können. Wer gleich praktisch arbeiten möchte, sollte besser eine Ausbildung machen. Wichtig ist, dass einem das Fach, das man studieren möchte, auch wirklich liegt.

Und wie lässt sich herausfinden, welche Fächer einem liegen? Und ob ein Studium für einen selbst evtl. zu theoretisch ist?
Es gibt fast überall die Möglichkeit, sich schon vor dem Studium Vorlesungen anzuschauen und sich einen Eindruck von dem Leben an der Uni und den verschiedenen Fachbereichen zu verschaffen. So kann man sich übrigens auch ein gutes Bild von den Menschen machen, mit denen man die nächsten Jahre gemeinsam zu studieren gedenkt. Wenn man anschließend merkt „das ist es, zu diesem Fach fühle ich mich hingezogen“, sollte man sich um einen entsprechenden Studienplatz bemühen.

Dabei helfen Sie dann weiter?
Genau. Wenn sich jemand entschieden hat, was er gerne studieren möchte, folgt der nächste Schritt. Gemeinsam versuchen wir, den Studienwunsch zu realisieren. Das heißt, wir schauen: Welche Unis bieten das entsprechende Fach an? Gibt es Zulassungsbeschränkungen? Wie sind die Aussichten, einen Platz zu bekommen und gibt es Alternativen? Schließlich unterstützen wir bei der Bewerbung.

Irgendwann ist es dann so weit, man hat die Zulassung erhalten und beginnt sein Studium. Läuft dann alles problemlos?
Sicher nicht immer. Der Unterschied zwischen Schule und Uni ist groß, die Umstellung nicht ganz einfach. Zunächst sollte man versuchen sich einzugewöhnen – Kontakt zu anderen Studenten suchen, die Strukturen und Abläufe an der Hochschule kennen zu lernen und erste Erfahrungen in seinem Studienfach zu sammeln.

Die ersten beiden Semester dienen vor allem der Orientierung und sollten immer noch als Teil des Prozesses der Studienwahl begriffen werden. In dieser Zeit stellt sich in der Regel heraus, ob die Studienwahl richtig oder falsch war. Wird klar, dass die gewählte Fächerkombination, die eigenen Erwartungen doch nicht erfüllt, ist das noch lange kein Beinbruch. In diesem Fall versuchen wir von der ZSB gemeinsam mit den Studenten eine passende Alternative zu finden. Wichtig ist, dass man ehrlich zu sich selbst ist und sich eine falsche Studienwahl auch eingesteht.

Herr Schott, vielen Dank für dieses Gespräch.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_ja_-_aber_was_62.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>62</guid>
		<pubdate>2007-08-22 16:02:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Ich glaube, es beginnt die beste Zeit meines Lebens&quot;</title>
		<description><![CDATA[Erfahrungen eines Studienanfängers
„Als ich das Abi in der Tasche hatte, wusste ich: ich will studieren! Was genau, das wusste ich nicht. Also schrieb ich mich ein und merkte schnell, dass ich das falsche Fach studierte. Na und, irren ist menschlich! Dann informierte ich mich und weiß jetzt, was ich will.“]]></description>
		<text><![CDATA[Als Daniel vor etwa zwei Jahren sein Abitur machte, war er sich sicher: Zuerst Zivildienst und dann ab an die Uni. Gesagt, getan. Nach der scheinbar nicht enden wollenden Zivi-Zeit im Krankenhaus, war es dann soweit, die Einschreibung stand bevor. Dabei gab es nur ein Problem – welches Fach er studieren wollte, das wusste er nicht. Und Zeit, um lange zu überlegen hatte er auch nicht. Schließlich war es schon Mitte September und Ende des Monats lief die Einschreibefrist ab. Und für die meisten Fächer war es sowieso zu spät, denn die Bewerbungsfrist für zulassungsbeschränkte Studiengänge war bereits seit Juli verstrichen. Jetzt hieß es, eine Entscheidung musste her – und zwar schnell. Am Ende fiel die Wahl auf Wirtschaftsinformatik.

Für Daniel, der sich in seiner Freizeit mit Web-Design beschäftigt und sogar schon mal für einen bekannten Fernsehsender eine Internetseite entworfen hatte, eine logische Entscheidung. „Ich dachte, was mir in meiner Freizeit Spaß macht, das mache ich bestimmt auch im Studium gern. Da habe ich mich jedoch leider geirrt. Im Nachhinein ist man immer schlauer, diese Erfahrung musste ich wohl erst machen“, sagt der 21-Jährige heute. Ein Semester hat er durchgehalten. Vorlesungen und Seminare besucht, der Stundenplan voll bis oben hin. Das war irgendwie zu viel. Irgendwie zu theoretisch. „Ich habe mir das Fach einfach ganz anders vorgestellt. Mit Sicherheit gibt es Leute, für die es genau das Richtige ist – leider nur nicht für mich.“ Daniels Eltern waren über seinen Entschluss natürlich anfangs nicht gerade begeistert. Doch ihre Versuche ihn umzustimmen, blieben erfolglos. „Es ist Deine eigene Entscheidung“, sagten sie. Und irgendwann war es dann in Ordnung.

Nach dem einen Semester Wirtschaftsinformatik gönnte sich Daniel zunächst eine Auszeit. Schließlich hat das Studentendasein ja auch seine Vorzüge. Das Leben genießen, das war es, was Daniel wollte. Einfach mal nichts tun. Nur das wozu man Lust hat. Und das tat er: Erst der Urlaub in Florida, dann der Trip nach London, ein wenig später Berlin. „Ich brauchte die Zeit für mich. Nur so konnte ich herausfinden, was ich mit meinem Leben anstellen wollte.“ Eines Tages war es dann soweit, Daniel hatte sich gefunden. Zumindest so weit, um sich sicher zu sein, das vergangene Semester abhaken zu wollen und noch mal ganz von vorn anzufangen. Und das diesmal richtig. Mit allem Drum und dran – von Anfang an geplant und durchdacht.

Der erste Schritt führte Daniel ins Internet. Er durchforstete eine Seite nach der anderen nach Studienfächern, Zulassungsbeschränkungen, Berufsaussichten und Bewerbungsverfahren. „Ich glaube, es gibt keine Seite im Internet zum Thema Studium, die ich nicht kenne. Doch die ganze Sucherei hat mich nicht richtig voran gebracht“. Also entschied sich Daniel, professionellen Rat in Anspruch zu nehmen. Wozu gibt es schließlich eine Studienberatung? Einen Telefonanruf und ungefähr eine Woche später hatte er dann einen Termin bei der ZSB – der Zentralen Studienberatung.

Auf dem Flur, wo alle warteten, bis sie an der Reihe waren, wäre er am liebsten einfach abgehauen. Gleich würde irgendein gelangweilter Studienberater ihn ausfragen. Was er das letzte Semester gemacht habe? Und warum er denn nicht wisse, was er wolle? Er wäre ja immerhin schon 21. Als Daniel schließlich der nächste in der Reihe war, war es zum Weglaufen zu spät. – Wenige Minuten später wusste er, dass es auch nicht notwendig gewesen wäre. Eine freundliche Dame, so Ende Vierzig, nahm ihn in Empfang. Und anders als er erwartet hatte, stellte sie nicht eine penetrante Frage nach der anderen. Nur ab und zu fragte sie etwas nach. Merkte hier und da etwas an. Und Daniel erzählte. Was er gern in seiner Freizeit machte. Dass er in der Schule immer von Geschichte fasziniert gewesen war. Weil diese so viel mit der Gegenwart gemeinsam hatte. Und von der Politik, die ihn interessierte, weil sie undurchsichtig und spannend zugleich ist. Nach gut einer Stunde war er wieder draußen, versorgt mit jeder Menge Infomaterial und einem guten Gefühl.

Ein paar Tage später saß Daniel, dem Rat der Studienberaterin nachkommend, in einer Geschichtsvorlesung. Ganz unverbindlich, einfach nur, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Das gleiche wiederholte er in den darauf folgenden Wochen mit den Fächern Politik und Ethnologie. Politik gefiel ihm auf Anhieb. Hier war alles so ungezwungen und Dozenten und Studenten machten einen unkomplizierten Eindruck. Bei Ethnologie hingegen hatte er noch Zweifel. Volkskunde, war das etwas für ihn? Er wollte nicht noch einmal den Fehler machen und sich für einen falschen Studiengang entscheiden. Darum entschloss er sich, sich noch näher mit dem Fach zu beschäftigen. Er sprach mit älteren Studenten in der Fachschaft und einem Fachstudienberater. Und endlich war er sich sicher. Ja, jetzt wusste Daniel, was er wollte. Er würde Geschichte, Politik und Ethnologie studieren – auf Magister.

Dem Informationsmaterial, das er von der ZSB bekommen hatte, konnte er entnehmen, dass Geschichte und Ethnologie zulassungsfrei waren. Das heißt, er würde sich einfach einschreiben können. Nur Politik ist hochschulintern zulassungsbeschränkt, der erforderliche Numerus clausus jedoch nicht so hoch. Sein Abiturdurchschnitt war zwar nicht der allerbeste, aber schlecht war er in der Schule auch nicht gewesen. Daniel war sich sicher, einen Studienplatz zu bekommen.

Also besorgte er sich die erforderlichen Bewerbungsunterlagen, was sich dank moderner Technik als kinderleicht erwies. Einfach von der Homepage der Uni downloaden. Etwas komplizierter war es da schon, die Unterlagen richtig auszufüllen. Welcher Schlüssel steht noch gleich für Politikwissenschaft? Und welche Zahl muss man eintragen, wenn man sein Abitur an einem ganz normalen Gymnasium gemacht hat? Nach gut einer Stunde war endlich alles ausgefüllt. Er kontrollierte seine Eintragungen ein letztes Mal und steckte das Formular zusammen mit den erforderlichen Unterlagen, einer beglaubigten Kopie seines Abiturzeugnisses und der Zivildienstbescheinigung, in einen Umschlag und brachte diesen noch am gleichen Tag zur Post. Jetzt hieß es warten. Würde er zugelassen werden? Wenn nicht, was dann? Etwas anderes studieren? Nein, Daniel war sich sicher, dass er Politik studieren wollte. Selbst wenn er dafür noch mal den Studienort wechseln müsste. An anderen Unis war das Fach zum Glück zulassungsfrei.

Ein paar Wochen später, es konnte – so glaubte Daniel – eigentlich nur noch ein Ablehnungsbescheid sein, lag endlich das heiß ersehnte Schreiben von der Uni im Briefkasten. „Ich weiß noch genau wie aufgeregt ich war. Schließlich hieß es alles oder nichts.“ Nach kurzem Zögern öffnete Daniel das Couvert. Zugelassen. Super!

Demnächst schreibt Daniel sich ein – genauer gesagt um, denn er wechselt ja nur den Studiengang und nicht die Universität. Diesmal wird er alle Unterlagen von vornherein dabei haben: Den Nachweis, dass er den Semesterbeitrag überwiesen hat, das Original des Abizeugnisses, seinen Personalausweis und sogar einen Krankenversicherungsnachweis, den er beim letzten Mal vergessen hatte und dann noch ganz eilig von der Niederlassung seiner Krankenversicherung abholen musste. Wahrscheinlich wird er diesen jedoch gar nicht brauchen, da er ja noch eingeschriebener Student ist. Aber sicher ist sicher.

Was er nach dem ganzen Papierkram machen wird, weiß Daniel auch schon. „Ich werde mich auf die Suche nach einem WG-Zimmer machen und von Zuhause ausziehen. Dass gehört doch irgendwie zu einem richtigen Studium dazu. – Ich glaube, es beginnt die beste Zeit meines Lebens.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ich_glaube_es_beginnt_die_beste_zeit_meines_lebens_61.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_05_01.pdf</pdf>
		<autor>STUDIInfo</autor>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-22 15:52:08</pubdate>
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