20 1 2 21 15 3 4 5 6 16 8 7 |
studiInfo Wintersemester 2006/07Tipps Tipps Tipps ....Hilfe! Meine Wäsche ist geschrumpft. Die virtuelle Mutti hilft.Wer nicht gerade in der Nähe seines Elternhauses eine Hochschule findet, für den bringt der Start ins Studium ein einschneidendes Novum mit sich: Ob im Studi-Wohnheim oder von privat, die erste eigene Bude bedeutet eine neue große Freiheit. Die hat aber auch ihre negativen Seiten: Vor allem die Herren der Schöpfung werden jetzt mit der harten Realität des Lebens konfrontiert. Jetzt kocht Mama eben nicht mehr das Essen, entfernt mal schnell einen Fleck aus dem T-Shirt, das man abends auf der Party anziehen will und putzt das Badezimmer – alltägliche Dinge, die aber eben auch erst einmal erlernt werden wollen. Für Hilflose bleibt dann häufig nur der Griff zum Telefon, um bei Muttern nach Rat zu fragen. Klar: Die meisten Eltern freuen sich darüber, merken sie doch, dass sie von „ihrem Kind“ doch noch gebraucht werden. Sind die aber mal nicht erreichbar, gibt es virtuelle Abhilfe. Unter www.frag-mutti.de bekommen die Besucher über 3.000 Tipps in fast 150 verschiedenen Kategorien – von „Kochen und Essen“ über Spar- und Einkaufstipps bis hin zu Waschen und Bügeln. Die Tipps können von den Nutzern bewertet werden und geben so Auskunft darüber, ob sie wirklich etwas bringen. Links erlauben den schnellen Zugriff auf die „besten“ und die „coolsten Tipps“. Da erfahren die Besucher auch Skurriles, zum Beispiel, dass ein bekanntes Mundwasser auch gegen Schweißfüße hilft, wie man eingelaufene Socken wieder vergrößern kann und dass die Brille durch Ablecken streifenfrei sauber wird. Wer hätte das gedacht? Gute Noten zahlen sich aus Wer sein Studium aus dem staatlichen Bafög finanziert, der verlässt die Hochschule mit Schulden im Gepäck. Denn nur 50 Prozent des Bafögs sind ein staatlicher Zuschuss, die andere Hälfte wird als zinsloses Darlehen gewährt. Es gibt aber Wege, die Schuldenlast zu mindern. So zahlen sich einerseits gute Noten und ein rasches Studium in Euro und Cent aus. Denn wer zu den besten 30 Prozent der Absolventen seines Jahrgangs gehört und außerdem sein Studium innerhalb bestimmter Fristen absolviert, kann einen Teilerlass der Darlehenssumme bekommen: 25 Prozent bei einem Abschluss innerhalb der Förderungshöchstdauer, 20 Prozent noch bis zu sechs Monate nach Ablauf derselben und immerhin noch 15 Prozent nach bis zu einem Jahr. Der Antrag muss innerhalb eines Monats nach Eingang des Rückzahlungsbescheids beim Bundesverwaltungsamt gestellt werden. Auch ohne gute Noten kann sich Schnelligkeit lohnen: Denn wer schneller fertig wird, als die Förderungshöchstdauer beträgt, kann ebenfalls einen Rabatt erhalten. So werden bei einem Abschluss vier Monate vor Ablauf der Förderungshöchstdauer in der Regel 2.560 Euro erlassen, bei zwei Monaten noch 1.025 Euro. Außerdem können Betroffene höhere Beiträge zurückzahlen: 105 Euro sind zwar mindestens für die erste Monatsrate vorgesehen, nach oben ist aber bis zur vollen Darlehenssumme keine Grenze gesetzt. Der Vorteil: Je mehr auf einen Schlag getilgt wird, umso mehr Nachlass wird gewährt – bis zu maximal 50,5 Prozent des Gesamtdarlehens. Da lohnt sich – gerade bei den derzeit niedrigen Kreditzinsen – unter Umständen sogar die Aufnahme eines Kredits zur Tilgung des Bafög-Darlehens. Rabatte für Studies Studenten sind in der Regel chronisch knapp bei Kasse. Wie gut, dass sich manche Unternehmen nicht Lumpen lassen und spezielle Konditionen und Rabatte für Hochschüler bieten. Einen Überblick bieten diverse Internetportale, wie zum Beispiel www.studentenaktion.de. Von Handy-Tarifen über Abos und Software bis zu Reisen und Events reicht die Rubrik-Palette, in denen spezielle Angebote für Studenten aufgeführt werden. Allerdings lohnt es sich, genauer hinzuschauen, denn nicht alles, das als Super-Sonderangebot firmiert, muss tatsächlich ein solches sein... Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 02/06 Verfasst von STUDIInfo zurück |
|
||||||||
|
Über uns | Werbung | Studenten-Shop | Partnernetzwerk | Partnernetzwerk | Impressum & Datenschutzerklärung Copyright 2012 Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG |