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studiInfo Wintersemester 2005/06Schnäppchen für StudentenEbbe im Portemonnaie - für viele Studenten nichts Unbekanntes. Auf die angenehmen Seiten des Lebens müssen die Studis aber trotzdem nicht verzichten. Wer seinen Studentenausweis immer dabei hat, kann so manches Schnäppchen schlagen. Und das nicht nur im Kino oder Museum.Gebührenfrei Fernsehen Schon gezahlt? Auf diese Frage können Studenten ganz ungeniert mit „Nein“ antworten. Im Gegensatz zu anderen Fernsehzuschauern und Radiohörern müssen sie Rundfunkgebühren nicht zwangsläufig bezahlen. Voraussetzung dafür ist, dass das monatliche Einkommen den 1,5-fachen Regelsatz der Sozialhilfe plus Kaltmiete nicht übersteigt. Ist diese Voraussetzung erfüllt, geht die GEZ leer aus. Wer die Gebührenbefreiung in Anspruch nehmen möchte, muss sich allerdings jedes Semester mit den entsprechenden Unterlagen auf den Weg zum örtlichen Sozial- oder Bürgeramt machen, um diese zu beantragen. Günstiger Telefonieren Ohne Handy geht heute gar nichts mehr, dazu ein Festnetzanschluss und ein Internetzugang. Wenn die Telefonrechnung einmal im Monat im Briefkasten liegt, muss das jedoch nicht zwangsläufig zu Schweißausbrüchen führen. Einige Telekommunikationsunternehmen bieten spezielle Konditionen für Studenten. So zum Beispiel die Deutsche Telekom: Studenten können hier den Sozialtarif beantragen. Wer Bafög erhält oder bereits von den Rundfunkgebühren befreit wurde, erhält von der Telekom eine monatliche Gutschrift von 6,94 Euro auf die anfallenden Gesprächskosten. Der Sozialtarif muss aber regelmäßig neu beantragt werden. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Universitäten gewährt das Bonner Unternehmen Studierenden weitere Nachlässe. Beim Programm „Uni@home“ erhalten Studenten, die an einer der Partner-Universitäten studieren, Vergünstigungen für Festnetzanschlüsse, Telefone und Modems. Im Mobilfunkbereich wird’s mit dem Sparen schon etwas schwieriger, aber auch hier nehmen einige Betreiber Rücksicht auf die knappen Kassen der Studenten. Gegen Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung gibt’s Gratis-SMS oder Gesprächsguthaben. Lesen und sparen Wer viel liest, ist gut informiert, muss dafür aber auch ein paar Euro ausgeben. Wenn Studenten viel lesen, können sie dabei sogar noch Geld sparen. Die meisten Verlage bieten Spezialkonditionen für studierende Leser an. Zu den regulären Abonnements besteht mit Ausnahme des Preises kein Unterschied. So lassen sich bei vielen Zeitungen oder Magazinen ganz leicht bis zu 40 Prozent der Kosten einsparen. Günstige PC für kühle Rechner Egal ob für Hausarbeiten, Internetrecherchen und E-Mails - ohne eigenen Computer geht heutzutage gar nichts. Häufig stellen Professoren Skripte und Folien ihrer Vorlesungen zum Download ins Internet, die Anmeldung zu Prüfungen kann vielerorts nur noch online erfolgen. Für Studenten heißt das: Spätestens zum Studienbeginn muss ein PC her. Doch ein neuer Computer ist nicht billig. Da hilft in der Regel auch der Studentenausweis nicht weiter. Weil sich die Computeranbieter regelmäßig mit neuen Sonderangeboten unterbieten, sind Rabatte extra für Studierende selten drin. Doch gerade an Hochschulstädten, im unmittelbaren Umfeld der Campi, gibt es doch immer wieder Händler, die Studenten Nachlässe gewähren. Es lohnt sich also, die Augen offen zu halten und Preise zu vergleichen. Anders als bei der Hardware sieht es bei der Software aus. Hier hilft der Studentenausweis: Betriebssysteme, Textprogramme oder Grafiksoftware namhafter Hersteller gibt es nämlich auch mit speziellen Lizenzen für Hochschüler. Damit lassen sich teilweise bis zu drei Viertel des Originalpreises einsparen. Die Programme sind voll funktionsfähig und lediglich die Nutzungsrechte beschränkt: Die Programme dürfen zwar fürs Studium genutzt werden, nicht aber für gewerbliche Zwecke. Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 02/05 Verfasst von STUDIInfo zurück |
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