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studiInfo Sommersemester 2006Praktische AlternativeFernstudiumEine Alternative zum konventionellen Studium an der Uni oder der Fachhochschule stellt ein Fernstudium dar, wie es von der Fernuni Hagen deutschlandweit einmalig angeboten wird. Seit ihrer Gründung im Jahr 1974 hat sie sich zu einer der größten deutschen Hochschulen entwickelt. Sie bietet als einzige wissenschaftliche Hochschule im deutschsprachigen Raum Studiengänge und Weiterbildung ausschließlich auf dem Wege des Fernstudiums an. Rund 80 Prozent der Studierenden sind berufstätig. Unterscheidet sich die Fernuni Hagen in ihren Grundstrukturen kaum von traditionellen Universitäten, so liegt die Besonderheit in der Vermittlung der Lehre. Lehrmedien sind Studienbriefe, Computerlernprogramme, Audio- und Videokassetten sowie die Nutzung moderner Informationstechnologien über das Internet. Somit kann das Studium orts- und zeitunabhängig gestaltet werden. Bei den Regelstudienangeboten fallen allgemein folgende Gebühren an: Zur Bereitstellungsgebühr von 30 Euro pro Semester kommen Bezugsgebühren für das Studienmaterial von 13,50 Euro pro belegter Semesterwochenstunde, ein Studierendenschaftsbeitrag von elf Euro pro Semester und gegebenenfalls Gebühren pro Semester in Höhe von 325 Euro bei einem Teilzeitstudium und 650 Euro bei einem Vollzeitstudium, wenn der oder die in einem Studiengang eingeschriebene Studierende zu Beginn des Semesters das 60. Lebensjahr vollendet hat, bereits einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im In- oder Ausland erworben hat oder zu Beginn des Semesters die 1,5-fache Regelstudienzeit für den bei der Fernuniversität studierten Studiengang mit der geringsten Regelstudienzeit überschritten hat. Infos unter www.fernuni-hagen.de Privatunis punkten mit Angebotsschwerpunkten Zu den staatlichen Hochschulen gibt es deutschlandweit viele Alternativen. 56 private Hochschulen, die staatlich anerkannt sind, bieten sich in verschiedenen Fachrichtungen ebenso an wie 44 Einrichtungen, die von den Kirchen getragen werden. 88 staatlichen Universitäten stehen in der Bundesrepublik Deutschland 16 kirchliche und 15 private gegenüber. Fachhochschulen gibt es 102 staatliche, 39 private und 18 kirchliche. Bei den Kunst- und Musikhochschulen stehen den 45 staatlichen zehn kirchliche und zwei private gegenüber. Fast alle privaten und kirchlichen Hochschulen haben sich auf Angebotsschwerpunkte spezialisiert und unterscheiden sich schon dadurch von den staatlichen Hochschulen. Generelle Empfehlungen, für wen sich private, kirchliche oder staatliche Hochschulen anbieten, können nur schwer gegeben werden. Einen Überblick über sämtliche staatlich anerkannte Studienangebote liefert der Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz. Eingeteilt in Hochschultyp, Trägerform oder auch Standort, können sich Interessierte auf den Webseiten einen Überblick verschaffen. Infos unter www.hochschulkompass.de Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 01/06 Verfasst von STUDIInfo zurück |
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