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studiInfo Wintersemester 2007/08Popmusikdesign in MannheimAlle, die Songwriter, Sänger, DJ, Rapper, Instrumentalist, Arranger und Produzent werden wollen, haben jetzt die Möglichkeit das Fach in Mannheim von der Pike auf zu lernen und zu studieren.Wer Popstar werden will, hat verschiedene Möglichkeiten. Mit der Klampfe in der Hand kann man sich tagein tagaus in zugige Einkaufsstraßen stellen und die Kehle aus dem Hals singen – immer in der Hoffnung, dass ein Scout einer Plattenfirma vorbeikommt und voller Begeisterung über das Dargebotene einen Plattenvertrag aus der Tasche zieht. Mutigere lassen sich bei „Deutschland sucht den Superstar“ „casten“ und von Dieter Bohlen und Mitstreitern in aller Öffentlichkeit Puschelchen nennen oder – auch unterhalb der Gürtellinie – vorführen. Und nach ein paar Liedern ist selbst der Sieger schnell wieder in der medialen Bedeutungslosigkeit verschwunden. Es gibt aber auch Alternativen mit akademischem Background: In Mannheim kann Popmusikdesign studiert werden. Eigenvermarktung als Schwerpunkt In dem noch jungen Projektstudiengang werden seit dem Wintersemester 2003/2004 Popmusiker ausgebildet, bei denen das Ziel lautet, in gesamtkünstlerischen Gestaltungsprozessen multimediale Kunstwerke zu erschaffen. Dabei bedienen sich die Studenten in der Kurpfalzmetropole, die bislang in der Musikszene mit Sängern wie Xavier Naidoo und Laith Al-Deen von sich Reden machte, elektronisch-technischer Produktionsmethoden und verbreiten die Ergebnisse als Selbstvermarker. Schwerpunkt des außergewöhnlichen Studiengangs sind die Entstehung, Gestaltung und Vermarktung von Popmusik. Es ist ein Talentschuppen ebenso für Popmusiker wie auch künftige Musikmanager ins Leben gerufen worden. Der Studiengang richtet sich in erster Linie an talentierte Songwriter, Sänger, DJ s, Rapper, Instrumentalisten, Arranger und zukünftige Produzenten in allen Bereichen der populären Musik. Das Grundstudium dauert zwei Semester. In Kursen werden alle popmusikrelevante Themen aufgearbeitet. Dazu gibt es Schwerpunktbereiche mit Instrumentalund Gesangsunterricht sowie Projektarbeiten. Rund 40 Prozent der Inhalte setzen sich mit dem Musikbusiness auseinander. Im Hauptstudium, das vier Semester dauert, stehen Praktika im Mittelpunkt, bei denen praxisorientierte Fähigkeiten vermittelt werden. Studienvoraussetzung sind mehrjährige musikalische Erfahrungen. Wer singen kann muss zwar vor Studienbeginn kein Instrument beherrschen, jedoch während der Ausbildung in einem Pflichtnebenfach eins erlernen. Das Zulassungsverfahren Zugelassen wird für Popmusikdesign nur, wer zunächst bei der Vorauswahl der Bewerbungsunterlagen und – im zweiten Schritt – bei der Aufnahmeprüfung mit Erfolg durchkommt, einen NC gibt es keinen. Dabei gilt es neben einer schriftlichen Prüfung mit den Inhalten Musiktheorie, Gehörbildung, allgemeine Musiklehre und Popmusikgeschichte auch eine Stellungnahme zu einem allgemeinen Thema aus dem Musikbusiness abzugeben. Die praktische Zulassungsprüfung besteht aus einem öffentlichen Live- Vorspiel mit maximal drei Titeln, die nach einer Viertelstunde auch vorbei sein müssen. Abgeschlossen wird die Zulassungstriologie mit einem Einzelgespräch. In der mündlichen Prüfung sind Antworten auf musikrelevante Fragen zu geben. An dem Auswahlprocedere darf jeder Interessent maximal zwei Mal teilnehmen. Voraussetzung für das Studium ist im Regelfall die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, das Fachabi reicht nicht aus. Ausnahmen werden nur gemacht, wenn ein besonderes Talent vorliegt. Viele Bewerber auf wenig Studienplätze Im Gegensatz zu vielen Teilnehmern von Casting-Shows ist ein musikalisches Grundgerüst beim Studiengang Popmusikdesign unabdingbare Voraussetzung. Der Start ins Studium erfolgt ausschließlich zu den Wintersemestern. Für Popmusikdesign und Musikbusiness gibt es zusammen lediglich circa 55 Studienplätze – bei rund 600 Bewerbern. Der Abschluss ist vergleichbar mit berufsbefähigenden Abschlüssen an staatlichen Kunsthochschulen. Die Studiengebühren an der Popakademie betragen 500 Euro pro Semester und das Studium berechtigt zur Förderung durch BaföG. Es gibt auch Stipendien. Diese werden von Univsersal Music vergeben und beinhalten eine weitere Ausbildung in der vorlesungsfreien Zeit innerhalb des Unternehmens. Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 02/07 Verfasst von STUDIInfo zurück |
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