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studiInfo Sommersemester 2007

Orchideenfach Kosmetologie

Ein echter Geheimtipp
Der Studiengang hat glänzende Berufsaussichten.

„Wer schön sein will, der muss leiden“. So lautet zwar ein altes Sprichwort, doch mal ehrlich: Wer will das schon? Giftige Substanzen auf den Lippen, damit diese besonders verführerisch und rot glänzen? Im Einsatz gegen Fältchen ätzende Säure und andere Zeichen der Zeit? Nein danke! Das sagen zumindest die Studenten des Orchideenfaches Kosmetologie an der Universität Osnabrück. Dort - ebenso wie an der Universität in Hamburg - werfen die jungen Frauen und Männer einen tiefen Blick in die Schminktöpfe - auf der Suche nach der neuen, ultimativen Wunderwaffe für eine makellose Haut und ein strahlendes Aussehen.

Die angehenden Kosmetologen untersuchen die Hautreaktionen auf physikalische und chemische Einwirkungen, brüten über Inhaltsstoffe und unbedenkliche Zusammensetzungen, beschäftigen sich mit der Prävention und Behandlung von Allergien und Berufskrankheiten. Neben dem Fach Chemie gehören Biologie, fachbezogene Medizin, Technik und Betriebswirtschaftslehre zu den Unterrichtsfächern der „Wissenschaft des Zusammenspiels von Haut und Umwelt“.

Den Studenten wird während des neun Semester dauernden Studiums ein Überblick über den menschlichen Körper und die Kosmetik in all ihren Facetten vermittelt.
Und das lohnt sich - nicht nur, um selbst ein bißchen schöner und gesünder zu werden. Das Orchideenfach ist derzeit ein echter Geheimtipp. Die Berufsaussichten sind so gut wie in kaum einem anderen Studiengang. Ob als Lehrer an Berufsschulen, in der Gesundheitspädagogik, oder auch in der freien Wirtschaft, etwa bei Krankenkassen, Berufsgenossenschaften oder der kosmetischen Industrie - Kosmetologen sind gefragt.

Das liegt nicht nur an den fundierten, theoretischen Grundlagen, die während des Grundund Hauptstudiums vermittelt werden, sondern auch an der Praxis, die durch Laborarbeit, inklusive der Herstellung eigener Pflegeartikel, gewonnen wird. Ein einjähriges Praktikum, etwa im Krankenhaus, beim Gesundheitsamt, in einem Pharmaunternehmen, aber auch als Maskenbildner runden die Ausbildung zum Lehrer an berufsbildenden Schulen oder zum Diplom-Kosmetologen ab. Damit stehen den Studenten - auch wenn es zumeist doch Studentinnen sind - alle Türen für einen erfolgreichen Karriereweg offen. Während sie quasi Hautschicht für Hautschicht dem Geheimnis der Schönheit auf den Grund gehen, erwerben sie gleichzeitig das Rüstzeug für glänzende Berufsperspektiven - ganz ohne Schönheitsmakel.
Fachbereich Humanwissenschaften
Gesundheitswissenschaften
Albrechtstraße 28, 49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 2460
Fax: +49 541 969 2444
E-Mail: gesundhw@uni-osnabrueck.de


Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 01/07
Verfasst von STUDIInfo


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