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studiInfo Sommersemester 2009

Medizinertest soll Studienchancen verbessern

Mehrere Tausend Studienanfänger absolvieren den – noch – freiwilligen Medizinertest für ein Studium in Baden-Württemberg.

Bereits in den achtziger Jahren war der Test für angehende Medizinstudenten ein Pflichttermin, allerdings wurde das Auswahlverfahren wieder eingemottet. Anfang vergangenen Jahres versuchte sich das Land Baden-Württemberg an einer Neuauflage. Anders als der Test aus den achtziger Jahren ist die Teilnahme an diesem Verfahren zwar nicht verpflichtend, aber die württembergischen Unikliniken beziehen die Ergebnisse in ihre Entscheidung bei der Studienplatzvergabe mit ein – und mit der Teilnahme am Test können Abiturienten ihre Chancen nur verbessern, eine Verschlechterung der Ergebnisse ist nicht möglich.

Zum Medizinstudium befähigt?
Am 3. Mai fanden sich an 26 Orten quer durch die Republik rund 5200 Probanden ein, in der ersten Juli-Woche erhielten sie ihre Ergebnisse. Der vom Bonner Unternehmen ITB Consulting entwickelte Test deckt räumliches Vorstellungsvermögen ab, Merkfähigkeit und Auffassungsgabe. Die Universitäten im Ländle erhoffen sich von diesem Test wie schon in den achtziger Jahren, dass sie die Befähigung zum Medizinstudium beurteilen hilft. Wesentlicher Unterschied: damals trug die öffentliche Hand die Gebühren für den Test, heute muss jeder Teilnehmer selbst 50 Euro berappen. Gelegenheit, sich auf den Test vorzubereiten, gibt es reichlich. So sind im Hogrefe-Verlag zwei aktuelle Tests erschienen, die im Buchhandel erhältlich sind. Auf der Homepage zum Test ist eine Broschüre mit einigen Aufgaben herunterzuladen – und wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich immer noch an Coaches wenden, die ihre Schützlinge auf die Aufgaben vorbereiten. Für rund 50 Euro erhalten die künftigen Medizin-Studenten Hilfestellung bei der Lösung der Aufgaben.
Speziell auf den deutschen Medizinertest zugeschnitten werden seit Anfang des Jahres auch Vorbereitungsprogramme über das Internet angeboten.

Zeitlich angepasst
Das Vorbereitungsprogramm wird mit fünf unterschiedlich langen Bearbeitungsvarianten angeboten. So kann der Kandidat, entsprechend seinen zeitlichen Möglichkeiten, bereits im Januar, aber auch erst im April mit einem ‚Crash-Kurs’ starten. Unabhängig mit welchem Datum gestartet wird, läuft das Programm jeweils bis zum Termin des Medizinertests.

Vorbereitungen auf den Test
Das Angebot geht davon aus, dass eine optimale Vorbereitung auf eine Prüfung darin besteht, dass sich Kandidaten anhand von offiziellen Übungsaufgaben während einer längeren Vorbereitungsphase selbstständig einüben. Gestützt wird das Konzept von den statistischen Auswertungen vergangener Jahre, die zeigen, dass viel Üben oder Kursbesuche vor Ort nicht zu einem besseren Testergebnis führen. Entscheidend ist, wie geübt und dass geübt wird.

Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 01/09
Verfasst von studiInfo


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