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studiInfo Sommersemester 2009

Karriere in aller Form

Gute Aussichten für Hotelmanager

Jährliche Zuwachsraten von 3,9 Prozent auf einem enorm hohen Niveau, das bereits jetzt einen Jahresumsatz von 5,4 Billionen Euro übersteigt – kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel & Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen.

Fluktuierende Branche
Kein Wunder also, dass allenthalben neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden: Perfekter Service, der weit über das Erwartete hinaus geht und internationales Management auf höchstem Niveau. Wenn der Gast einen Wunsch hat, den er noch nicht formulieren konnte, weil er ihm noch nicht klar genug war, sollten die Mitarbeiter des Hotels im Prinzip schon die nötigen Vorbereitungen getroffen haben, um diesen Wunsch zu erfüllen. Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zurzeit 600 000 Führungskräfte und diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln. Spezialisten und Generalisten, Empfangspersonal, Zimmermädchen und Stewards, Küchenchefs, Sommeliers und Maitres d’Hôtels, Fahrer, Fremdenführer und Animateure – die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von gut und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben sondern mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben komplexe Betriebe erfolgreich durch den globalen Wettbewerb der so genannten „Hospitality-Branche“ zu führen.

Top-Hotelfachschulen in der Schweiz
Relativ sichere Eintrittskarte in die führenden Hotels der Welt ist ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz, die seit jeher „Brutstätte“ für angehende Top-Hoteliers sind. Zu den angesehensten gehören etwa die beiden Hotelmanagement Schulen Les Roches und Glion, die laut einer aktuellen weltweiten Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen (TNS, UK, Global Research – Juli 2007). Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben noch auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht nur der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor auf Hochschullevel international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres dort noch ein Master-Studium draufsetzen oder an einer anderen Hochschule etwa in den USA anhängen.

Les Roches und Glion
Der Campus Les Roches, mitten in der Walliser Ferienregion Crans Montana gelegen, ist architektonisch der Landschaft hervorragend angepasst: Typisch schweizerische Chalets unterschiedlicher Größe beherbergen Verwaltung, Küchen, Restaurants, Sportanlagen, Hörsäle, Seminarräume und Unterkunft für die Studierenden.
Kaum weniger reizvoll der Campus in Glion: Mit Panorama-Blick auf den Genfer See und Montreux werden dort Studierende aus aller Welt (82 Nationen) auf ihre Arbeit in der Gastronomie vorbereitet.
An beiden Standorten werden Bachelorund Master-Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food & Beverage legt, während Glion ein generalistischeres aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen Gastronomie-Profis. Nach getaner Arbeit wird reflektiert, was geklappt hat und wo die Fehler lagen und alle praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die es erst ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.

Kombination von Theorie und Praxis
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Senior Vice-President von Laureate Hospitality Education, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, dem bei Intercontinental Europe 640 Hotels unterstanden, zahle sich besonders gut aus, wenn sie mit allgemein bildendem Unterricht einher gehe. Darum ist an beiden Schulen für die jungen Jahrgänge auch das Praktikum verpflichtend. Nach dem ersten und nach dem dritten bzw. vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl, und erhalten für dieses Praktikum „Credits“ für ihr Studium. Schließlich werden die Praktikanten in der Regel nicht nur bezahlt, die Hotels erwarten auch von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Im Schnitt erhalten Glion und Les Roches Studenten von den Schulen 6 Angebote pro Semester für Praktikumsstellen in Top- Hotels in der ganzen Welt und nicht selten ist der Praktikumsgeber auch der spätere erste Arbeitgeber.

Beste Chance bei Top-Adressen
Nach dem Studium – SHA Diplôme der Schweizer Hoteliers Vereinigung, Bachelor of Business Administration in International Hotel Management mit diversen Vertiefungen wie Marketing, Finanzwesen, Personalwesen oder zahlreichen anderen Feldern – haben die Absolventen beider Schulen beste Chancen, an einer der Top-Adressen unterzukommen, besuchen doch regelmäßig die Personaler aller großen internationalen Hotelketten regelmäßig die Schulen für Hotelmanagement auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote und so hatten 94 Prozent der Glion und Les Roches Absolventen im letzten Jahr einen Job in der internationalen Hotellerie in der Tasche, noch bevor sie die Schulen verließen. Glion bietet seit Sommer 2007 außerdem noch einen einzigartigen neuen Studiengang in Event, Sport und Entertainment Management an, der ebenfalls aus einer Kombination aus Theorie- und Praxissemestern besteht.

Kontakt: info@SwissSmart.ch



Studieren im Hochgebirge: Mehr als nur Uhren

Pralinen, teure Uhren, ein lukratives Bankgeheimnis und bei Steuerhinterziehung wird nicht ausgeliefert – das Wissen über die Schweiz hält sich nördlich der Alpen in engen Grenzen, dabei bietet der Nachbar im Süden jedoch ausgezeichnete Studienbedingungen.

Zwar schlagen die Studiengebühren in der Schweiz deutlich zu Buche. Je nach gewählter Hochschule bewegen sie sich zwischen 630 und 4000 Franken je Semester. Wegen der höheren Lebenshaltungskosten ist auch mit entsprechend höheren Aufwendungen für die Dinge des täglichen Bedarfs zu rechnen – je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat, die noch zu den Studiengebühren hinzu kommen.
Dennoch kann sich ein Studium in der Schweiz durchaus lohnen, genießen doch die Hochschulen in der Confoederatio Helvetica einen hervorragenden Ruf. Wer etwa an der Universität St. Gallen Logistik oder an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Ingenieurswissenschaften erfolgreich abgeschlossen hat, wird sich kaum Sorgen über eine Anstellung machen müssen.
Den Zugang zum Studium in der Schweiz erhalten deutsche Abiturienten in der Regel ohne weitere Schwierigkeiten, meist reicht das Abiturzeugnis aus. Einige Hochschulen verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus Clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung.

Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 01/09
Verfasst von studiInfo


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